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Herzlich Willkommen


Schön, dass du dich für den Online Contest (OLC) der Modellsegelflieger intessierst.
Wenn du begeistert in der Thermik fliegst und ohne viel Aufwand Maßstäbe suchst, um dich in deinen Fertigkeiten weiter zu entwicklen, dann bist du bei uns genau richtig.
Wir sind eine dezentrale Veranstaltung, bei uns kannst du an jedem Ort der Welt und zu jedem Zeitpunkt starten, also wann immer und wo immer du willst. 
Einmalig am OLC ist aber vor allem, dass er als Kommunikations- und Kontaktportal für den sportorientierten Modellsegelflug fungiert. Und sportorietiert heißt beileibe nicht 'siegen wollen', sondern sich messen und verbessern - mit grundsätzlicher Freude am Modellsegelfliegen.
Zur Flugaufzeichnung genügt ein micro-Datenrekorder (Logger), der etwas über 100 € kostet (z.B. SM GPS-Logger, RC GPSlog).
Obligatorisch für die Flugmeldung ist aus Gründen der Fälschungssicherheit das IGC-Datenformat und ebenfalls obligatorisch ist die Höhenmessung im Rekorder mit Hilfe einer barometrischen Sonde.
Die Teilnahme ist kostenlos (der Veranstalter des ModelGliding-OLC ist eine gemeinnützige Organisation, die keinerlei Gewinnerzielungsabsichten hat).
Wir wünschen euch viel Erfolg beim Einstieg.
Solltet ihr Fragen haben, dann sendet bitte ein Mail an: mail@onlinecontest.org

 

Informationen zum OLC für den Modellsegelflug (ModelGliding-OLC)

26.05.2016 So geht's: Erfolgreiches OLC-Fliegen mit dem Großsegler
An 21. Mai 2016 erflog Andi Hörer mit seinem Scale-Segler vom Typ Arcus (6,9m Spannweite) in 17 gültigen Runden beeindruckende 71,35 Punkte, das waren 23,5 dokumentierte Streckenkilometer in Form von freien, d.h. nicht festgelegten FAI-Dreiecken. Mit dieser Leistung hat sich Andi Hörer an dem Tag vor alle Zwecksegler gesetzt – bester Beweis wie zutreffend das OLC-Indexsystem ist.
Der Flug ist eine Leistung, die man im OLC nicht alle Tage sieht.
Wir haben Andi Hörer zu seinem Meisterstück befragt.

Andi, wie war das Wetter an diesem Tag?
Es war zunächst blau und windstill, die Thermik war zwar ortsstabil aber für die Einstrahlung für unser aller Empfinden zu schwach. An Streckensegelflug -noch dazu mit Großsegler- nicht zu denken. Im Verlauf meines ersten Fluges wurde es nach ca. 1 Stunde aber besser, d.h. die Thermik wurde flächiger. Diese Verbesserung kam zeitgleich mit dem Aufgleiten einer ganz leichten Abschirmung auf. Gegen Ende meines ersten Fluges ging es schon so gut, dass einige OLC-Runden (6) mit mässiger Geschwindigkeit geflogen werden konnten. Da ich ich den Eindruck hatten, dass die Bedingungen eher noch besser wurden,wechselte ich den RC-Akku und war nach 14 min wieder in der Luft.

Welche Taktik verfolgst du?
Ich steige üblicherweise immer auf etwa 250m Höhe. Schon im Kraftflug konnte ich die nach wie vor guten Thermikbedingungen spüren. Ich konnte mir dann, nach dem Markieren des Start-Ziel-Kreises durch Motorabschaltung (überwacht durch Geräuschsensor im Logger) recht schnell eine Arbeitshöhe von knapp 400m erkurbeln. Danach habe ich ein erstes vorsichtiges Dreieck in dem Bereich des vorher genutzten besten Steigens angesetzt und konnte dabei feststellen, dass es auf über der Hälfte der Wegstrecke schon ganz gut trug. Mein Freund Jörg Winkens unterstützte mich beim Merken der Abflughöhen. Es ist einfach entspannter wenn man bei langen Flügen, in denen es 20 oder mehr Abflughöhen zu merken gilt, diese Werte dem Helfer nennen kann, sie im richtigen Moment sicher abrufen kann und sich nebenher auf den an diesem Tag vollen Luftraum bei uns am Platz und den Verlauf im Dreieck konzentrieren kann.

Was waren die Besonderheiten bei diesem Flug?
Nach dem ersten Dreieck das zweite und dann immer so weiter ohne Unterbrechung. Es war einfach genial. Unterstützt von meinen Seglerkollegen die gleichzeitig in der Luft waren und mir immer wieder Hinweise für noch bessere Bereiche innerhalb der großen flächigen Thermik gaben, (am Samstag vor allem Stefan Meyle mit seiner AHS 31 und Adolf Geier mit seinem Duo Discus) konnte ich noch die Lage der Dreiecke optimieren. Dies hilft gerade beim Großseglerfliegen mit Dreiecksumfängen von um die 2km sehr. Mehrere Segler an unterschiedlichen Positionen und Feedback über die Bereiche bringt sehr viel. Übrigens werde ich auch bzgl. des Flugraumes sehr gut bei uns am Flugplatz unterstützt. Bei dem Satz „ich muss zurück zum Baum“ habe ich in windeseile fast immer freie Bahn zu meinem Start-Ziel-Kreis (Baum am Platzrand über den ich immer peile). Die späteren Dreiecke konnte ich dann bei noch besseren Bedingungen und höherer Flughöhe sogar durchgehend mit negativen Wölbklappen am Schambeck Arcus fliegen, was dann zu recht hohen Geschwindigkeiten führte (beste Runde etwas über 102 km/h im Schnitt).

Was kannst du noch optimieren?
Leider bin ich -wie immer- etwas zu weiträumig geflogen. Ich gehe gerne auf Sicherheit, da ich nach wie vor „rein nach Auge“ also ohne Signal für die Abstände der Wenden fliege. Die Gesamthöhe im Flug legte dann immer weiter zu. Um nicht zu hoch zu kommen, und auch die Peilung zum Start-Ziel-Kreis sicher wieder zu finden, habe ich dann zwischendrin immer wieder mal Höhe abgebaut. Nach fast 45 Minuten Dreiecksflug am Stück war die außergewöhnliche Thermiklage dann vorbei. Nach und nach sind wir dann alle abgestiegen, wobei es immer wieder auch tiefer kleinerer „Chill-Out“-Bärte gab. Am Ende des Fluges war es dann komplett bedeckt und die Seglerpiloten des MFSV Bietigheim-Sachsenheim e.V. höchst zufrieden - und ich natürlich sehr gespannt auf meine Wertung.

Hier geht es zum Flug im OLC.

Fotos: Andi Hörer/Stefan Meyle

 

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28.4.2016 Der RC-OLC: Mehr als ein Wettbewerb – eine Philosophie für den Modellsegelflug

Der OLC ist der ideale Ansatz für begeisterte und sportorientierte Modellsegelflieger, die Freude daran haben sich jedes Mal aufs neue an sich selbst zu messen um sich weiter zu entwickeln. Losgelöst von Termindruck, Stress und festen Austragungsorten. Fliegen, wann und wo man will. Nach standardisierten Regeln und mit übersichtlichen Flug-Dokumentationen im Internet ... am Morgen, am Mittag, am Abend ... wann man eben Zeit hat und es am besten 'geht'. Das Gefühl, auch bei schwierigem Wetter Thermik genutzt und einen gültigen Wertungsflug geschafft zu haben - das macht den OLC aus und ist ein Gefühl, das (bisweilen) süchtig macht ;-). 

Am vergangenen Samstag, den 23.4. 2016, hatte der OLC zum Praxisworkshop und gemeinsamen Erfahrungsaustausch auf den Wächtersberg bei Wildberg geladen, um Neueinsteigern die Leidenschaft des Streckenflugs näherzubringen. Eine Gruppe von 18 Teilnehmern, bunt zusammengesetzt aus unerfahrenen Anfängern, fortgeschrittenen Piloten und absolut hochkarätigen OLC-Cracks fand sich im Vereinsheim der Modellfluggruppe Wächtersberg ein, welche sich abermals als perfekter Gastgeber präsentierte.

Nach einem Einführungsvortrag von Lutz Bretschneider, in dem er den Neulingen die Philosophie des OLC und die Regeln näher brachte, ging es in intensiven Kleingruppentraining weiter. Der erfahrenen OLC-Pilot Andi Hörer nahm sich den Neulingen an. Es galt, viele offene Fragen zu klären und mit Missverständnissen und Vorurteilen aufzuräumen. Anschließend sollte es zum praktischen Teil des Workshops raus aufs Flugfeld gehen, um das Erlernte direkt auszuprobieren und die ersten eigenen OLC-Flüge zu absolvieren. Aufkommender Dauerregen und ein Blick in die Wetterkarte ließen die Hoffnung auf ein Wetterfenster jedoch weiter schwinden. Die Teilnehmer nutzten die Wartezeit, um die am morgen besprochenen Themen weiter zu vertiefen. Anfänger und Profis profitierten gleichermaßen vom geballten Know-how der anwesenden Piloten. Es gab wohl keinen Teilnehmer, der im gegenseitigen Erfahrungsaustausch nicht noch etwas dazulernen konnte.

Zum Abschluss des Tages konnte jeder hautnah miterleben, was den OLC so einzigartig und spannend macht: Gegen 17.30 Uhr ging der Regen auf ein erträgliches Maß zurück, so dass fünf Teilnehmer noch einen Start wagten. Obwohl bei Nieselregen und bedecktem Himmel augenscheinlich nirgendwo Thermik vorherzusagen war, konnte sich jeder in der Luft halten. Kurt Albrecht aus der Schweiz stellte eindrucksvoll unter Beweis, dass im OLC Können weit wichtiger ist als High-End Material. Mit seinem 2-Achs- Eigenbau zauberte er vier gültige Runden an den Himmel. Einfach genial! Alles in allem ein super Tag für den Sport und ein Erlebnis für jeden, der dabei war. Wichtigste Erkenntnis des Tages: Das „Mysterium“ OLC ist weit weniger kompliziert, als so mancher Teilnehmer dachte. Und wer einmal vom OLC- Virus infiziert wurde, kommt nicht mehr davon los.

Ein herzlicher Dank geht an die Mitglieder der MFG Wächtersberg, die mit vielen helfenden Händen und nicht zuletzt mit ihrer hervorragenden Infrastruktur den OLC Workshop erst ermöglicht haben.

 

Xaver Rietzler, sehr erfahrener Modellsegelflieger und renommierter Fachautor der Zeitschrift FlugMODELL verfolgte aufmerksam die Informationen.

Mit einer netten Geste wurden die Teilnehmer am Wächtersberg überrascht: OLC-Gebäck mit Schriftzug und schmackhaften Modellen in Plätzchenform.

Mit seinem mittlerweile schon fast legendären OLC-Modell erläuterte Andi Hörer (links, MFSV Bietigheim-Sachsenheim) wichtige Basics (in der Mitte Gerd Holzer von Flying Circus, rechts daneben Xaver Rietzler von MODELL)

 

Die Luftraumstruktur (oftmals ein Stiefkind bei den Modellsegelfliegern) wurde auf Basis der aktuellen ICAO-Karte Stuttgart von Kurt Albrecht aus der Schweiz (RC-OLC Gewinner und von Beruf Berufsflugzeugführer bei einer Airline) sachkundig erläutert (in der Mitte Falk Waidelich, der Vorsitzende des MFG Wächtersberg).

 

Aber dann wurde es doch noch was mit dem Fliegen … Basis um 125 m, Nordwind  und sportlich kühl!

 

Der korrekte Einbau eines Loggers ist ja gerade bei der Verwendung von CfK nicht so ganz ohne … Lutz Bretschneider, TOP-Modellsegelflieger und einer der markanten Köpfe im OLC, erläuterte kompetent, auf was es ankommt.

Erfolg mit Methode … Lutz Bretschneider erläutert seine Variante der Start-Ziel-Kreis Definition für einen Modellflugplatz mit gemischtem Betrieb.

Der ausgewiesene Hang-Spezialist Kurt Albrecht zeigt auf, worauf man aus seiner Sicht achten muss. Klar … OLC-Fliegen am Hang ist nicht nur hin- und herschrubben, da muss man richtig denken, will man Erfolg haben ;-)

… und hier ist seine spezielle Variante für Grate.

… last but not least die fast halsenartige Wende (eine Anleihe aus dem Segelsport) von Modellsegelfliegern in Österreich.

Der Schlusspunkt gehört dem Hausherrn Falk Waidelich von der MFG Wächtersberg, wie er das Setzen des SZK praktiziert.

Die beiden Cracks Lutz Bretschneider (links) und Kurt Albrecht   haben Freude daran, trotz widriger Umstände sich zu messen – aber das ist es ja gerade, was den OLC ausmacht (Kurt gelang sogar ein gültiger Wertungsflug)

 

 

Der Fahrplan für das OLC-Meeting am nächsten Samstag (23.4.2016)

in einer Woche startet der OLC-Workshop am Wächtersberg > dem attraktivsten Modellfluggelände der Welt ;- ).
Infos zum Verein, wo ihr auch Lage und Anfahrt ersehen könnt, findet ihr hier:
http://www.mfg-waechtersberg.de/

Kurz und kompakt einige weitere Infos
Wer/was ist der OLC
- Ein Vergleichsportal im Internet wo an jedem beleibigen Ort auf der Welt und zu jedem beliebigen Zeitpunkt durchgeführte Modellsegelflüge erfasst und bewertet werden.
Wie/warum bereichert der OLC den Modellsegelflug
- Via OLC wird jeder einzelne Start quantifiziert und der Modellsegelflieger kann sich permanent zumindest mit sich selbst vergleichen: Ich will mal sehen, was heute geht! Modellsegelfliegen hat nunmehr, auch außerhalb von den bekannten zentralen Wettbewerben, Struktur und bietet den Reiz, sich bei jeden Start eben mit sich selbst zu vergleichen (das ist mit ein Grund, warum der Golf-Sport so populär ist!).
Wie läuft der Workshop am nächsten Samstag ab
- Um 10.00 Uhr wollen wir beginnen, versierte Modellsegelflieger erläutern die Grundlagen und das, auf was besonders Einsteiger achten müssen (Start-Technik, Handling Start-Ziel-Kreis, Rundflug, gültige Runde).
- Mit dem Fliegen wollen wir dann starten, sobald es das Wetter erlaubt.
- Wenn ihr keinen Logger habt, kein Problem, wir haben einige dabei (Betrieb 'stand alone', ihr könnt also mit euerem gewohnten Equipment weiter fliegen).
- Als Modellgröße empfehlen wir um 3 m und das Modell sollte eigenstartfähig sein.
- Spätestens gegen 16.00 Uhr wollen wir das Fliegen beenden, dann werden die Flüge gemeldet, d.h. zum OLC hochgeladen. 
- Nun werden die Flüge eines jeden Teilnehmers besprochen und Tipps gegeben, wie ihr euch verbessern könnt.
Betreuung MFG Wächtersberg
- Natürlich wollen die Freunde vom Wächtersberg auch etwas Service bieten (Essen, Trinken). Aber dazu wäre es wichtig, dass ihr mir mitteilt, mit wievielen Personen ihr kommt ... damit das Bier nicht ausgeht ;-).
Schlechtwetter
- Gibt es nicht, da das OLC-Team bereits am Vorabend aus Niedersachsen, der Schweiz und Franken anreist. In jedem Fall wird um 10.00 Uhr mit den Erläuterungen zum OLC begonnen und dann geht es zum Fliegen ... wann immer es möglich ist ;-).
Resümee
- Wir wünschen euch eine gute Anreise.
- Wenn ihr Fragen habt, bitte sendet uns ein Mail an mail@onlinecontest.org

P.S.: Falls sich noch jemand kurzfristrig entscheidet zu kommen ... grundsätzlich kein Problem, aber bitte ein Mail senden.

 

7.04.2016: Das OLC-Meeting am 23. April am Wächtersberg - Einsteiger lernen von Experten ;-) 

In lockerer Atmosphäre und in Kleinstgruppen (nur max. vier Teilnehmer je Coach) werden wir uns ja in Kürze wieder einmal treffen, um das 'unbekannte Wesen' RC-OLC interessierten Modellsegelfliegern näher zu bringen.

Von allen Seiten hören wir es und der DMFV formulierte es gar als Titel im aktuellen Heft: OLC - Breitensport für Thermikfans.
Aber Breitensport, noch dazu 'dezentraler Breitensport', was ist das eigentlich ... wie funktioniert das und was bringt uns das letztendlich?
Genau das wollen wir euch zeigen, einmal mit theoretischen Erläuterungen (aber nix Regelkunde, es geht nur um's praktische Fliegen) und dann wird am Nachmittag natürlich geflogen, was das Zeug hält (ausreichend Thermik haben wir bestellt!).
Klar, die Gruppen werden entsprechend den Teilnehmererfahrungen zusammengestellt ... was natürlich heißt, es gibt sowohl Einsteigergruppen als auch Expertengruppen (z.B. für Teilnehmer, welche F3J- bzw. F5J-Erfahrung haben, oder eben auch OLC-Erfahrung).
Der OLC ist der ideale Ansatz für begeisterte und sportorientierte Modellsegelflieger, die Freude daran haben, sich an sich selbst zu messen um sich weiter zu entwickeln ... und zwar jederzeit und überall ... nach standardisierten Regeln und mit übersichtlichen Flug-Dokumentationen im Internet ... am Morgen, am Mittag, am Abend ... wann man eben Zeit hat und wann es am besten 'geht' ;-).
Es gibt für einige Teilnehmer noch einen Platz an dem OLC-Meeting am Wächtersberg ... wer also Zeit hat, ist herzlich eingeladen (Nenngelder gibt es beim OLC nicht!).
Die Voraussetzungen:
- ideal ist ein Modell um die 3 m, es sollte aber eigenstartfähig sein
- ihr müsst sicher starten, thermikfliegen und landen können
- ein eingebauter SM-Logger wäre von Vorteil (wir haben jedoch auch Logger dabei)
- üblicher Versicherungsnachweis
- eine Anmeldung ist aber erforderlich, bitte ein Mail an: mail@onlinecontest.org

Wir freuen uns auf Euch!

 

16.03.2016 OLC Streckenflug-Workshop am 23. April 2016 am Wächtersberg

In Deinem Modell steckt mehr, als Du denkst!

Du liebst das Fliegen in der Thermik, hast aber die Nase voll von Ablassern und Überflügen und suchst eine neue sportliche Herausforderung? Zentrale Wettbewerbe sind Dir zu aufwändig und überreguliert? Dann bist Du beim OLC - dem weltweiten dezentrale Streckenflugvergleich - genau richtig.

Während es bei zentralen Wettbewerben auf Zeitflug und Ziellandung ankommt, ist beim OLC „oben bleiben“ angesagt. Es gilt Thermik zu erkennen, auszunutzen und in Strecke umzusetzen. Gewertet werden freie Dreiecke, von denen keines dem vorherigen gleichen muss. Aufgezeichnet wird per GPS-Logger. Die Teilnahme ist kostenlos. Hinter dem OLC steht eine gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung des Sports und insbesondere der Jugendarbeit verschrieben hat.

Dabei muss es nicht gleich der Rekordflug sein, wie der von Tobias Jenert vom MSV Diedorf, der am 15. Juli 2015 in rund drei Stunden beeindruckende 64 gültige Runden und 82,2 Kilometer abspulte. Oft sind es gerade die Flüge bei schwierigem Wetter, die in Erinnerung bleiben. Das Beste aus den widrigen Bedingungen herausgeholt und Thermik genutzt zu haben, wo augenscheinlich keine vorherzusagen war – das macht den OLC so spannend und einzigartig. Sogar gültige Wertungsflüge aus der Hand sind keine Ausnahme.

Du besitzt ein Modellsegelflugzeug mit oder ohne Antrieb (idealerweise auch bereits einen GPSLogger, der das IGC-Format aufzeichnet) und möchtest die Welt des Streckenfluges für dich entdecken und von den Profis lernen? Dann komm am 23. April 2016 zum OLC-Workshop auf den Wächtersberg. Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt, eine Anmeldung ist also erforderlich: Bitte eine Info an mail@onlinecontest.org

Wir freuen uns auf Euch!

ACHTUNG: Im Artikel des aktuellen DMFV-Magazins hat sich ein Fehler eingeschlichen, der Workshop findet am 23. April statt, nicht wie dort angegeben am 16. April - sry!

 

24.12.2015 So geht OLC-Fliegen im Winter!

Hier findet ihr Falks Flug im OLC.

Ein Thermikflug am 4. Advent? Mit 10 gültigen Runden? Was sich erst einmal unglaublich anhört, ist Falk Waidelich vom Wächtersberg geglückt. Wir haben ihn zu seinem vorweihnachtlichen Meisterstück befragt:

"Am Sonntag, den 20.12. bin ich mit meinem Sohn Joel auf den Wächtersberg gefahren, um endlich mal wieder ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen und meinen neuen Flieger Typhoon plus weiter zu erproben. Schon bei der Fahrt auf den Parkplatz hatte ich festgestellt, dass wir nicht alleine sind. Über 20 Fliegerkameraden waren mit ihren Modellen anwesend. Ein Bild wie im Frühjahr, manche haben sich ihrer Jacken entledigt und standen im T-Shirt da mit den Sendern in der Hand.

Nachdem ich meinen Segler zusammengebaut hatte gings gleich in die Luft. Bei leichter Thermik konnte man sich etwas halten und ich konnte mich weiter an meinen neuen Flieger gewöhnen. Mit meinem Sohn habe ich dann noch etwas Flugschulung betrieben, bis der Akku leer war. An flächiges OLC Fliegen war aber überhaupt nicht zu denken.

Ich bin dann zum gemeinsamen Kaffeetrinken ins Vereinsheim gegangen, um den Nachmittag gemütlich ausklingen zu lassen und hatte eigentlich keine weiteren fliegerischen Ambitionen, bis Wolfi Eitelmann hereinkam und von toller Thermik mit mehreren OLC Runden berichtete. Leider hatte er mit seiner neuen Candida die Runden etwas zu klein angesetzt, was am Ende des Tages dummerweise keine Punkte erbrachte. Ich startete dann mit dem 2. Akku und habe allerdings von der tollen Thermik nichts mehr angetroffen. Mein Sohn wollte dann auch noch mal ein paar Minuten fliegen, was er auch wirklich gut gemacht hat. Plötzlich berichteten dann die anderen  Piloten von ganz leichter Thermik, auch unser Modell fing leicht an zu steigen. Ich übernahm wieder den Sender und konnte endlich mit dem neuen Flieger das erste Dreieck versuchen. Bei annähender Windstille waren die Bedingungen ganz ruhig und gleichmäßig. Es waren keine größeren Steig- und Sinkpassagen anzutreffen. Ich konnte so die minimal gewonnene Höhe etwas in Fahrt umsetzten und nur mit geringem Höhengewinn die jeweilige Runde mit Kreisdurchflug beenden. Mit dieser Taktik habe ich 10 Runden mit insgesamt nur 50 Höhenmetern geschafft, was bei den leichten Bedingungen der Schlüssel zum Erfolg war. Auch die anderen konnten mit ihren leichten Thermikfloatern nicht wesentlich höher steigen. Vermutlich ist die sowieso schwache Thermik an eine Inversionsschicht gestossen ... . Der Spuk war auch schnell wieder vorbei und ich musste landen. Fazit ist, dass ich glücklicherweise genau zur richtigen Zeit den Flug beginnen konnte und mit moderatem Höhengewinn das zur Verfügung stehende thermische Höhenband optimal ausgenutzt habe."

19.11.2015 MFG Wächtersberg bot perfekte Bedingungen für OLC Jahresabschluss

Am 7. November hatte der OLC zum kleinen Saisonabschluss und gegenseitigem Erfahrungsaustausch geladen. Als Gastgeber konnte die MFG Wächtersberg gewonnen werden, welche mit einem verkehrsgünstig gelegenem Fluggelände und perfekt ausgestattetem Vereinsheim ideale Bedingungen bot. Wer zeitig anreiste, konnte am frühen Nachmittag noch am Flugbetrieb teilnehmen und sich von den Bedingungen auf dem Wächtersberg überzeugen. Trotz wechselhaftem Wetter wurde dieses Angebot rege genutzt, sogar die ein oder andere gültige Runde wurde erflogen. Neben der Siegerehrung und einem Termin mit der örtlichen Presse, stand der Austausch und die Diskussion der erfahrenen Piloten im Mittelpunkt - immer mit dem Ziel, den OLC noch besser und erfolgreicher zu machen. Im Folgenden die wichtigsten Punkte im Überblick:

Resumee Saison 2015
Es blieb gegenüber 2014 in 2015 leider eine Portion Piloten weg. Aber das waren größtenteils Teilnehmer mit ganz wenigen Flügen (z.T. nur ein Flug im gesamten Jahr), sodass dieser 'Abgang' verschmerzbar war. Alle anderen jedoch konnten sich auf Grund der 10 Runden Regel in ihrer Streckenbilanz ganz enorm steigern. Das ganze Potential, welches im RC-OLC steckt, würde man erfahren, wenn man in Summe die erkurbelten Höhen und die Gesamtsummen an Streckenkilometer auch im Gesamt-Jahresergebnis ausweist - das wird für 2016 kommen.
Alleinstellungsmerkmal RC-OLC
Beim RC-OLC gilt es, unter Ausnutzung von thermischen Aufwinden, in Form von variablen Runden vorher nicht festgelegte Dreiecke zu erfliegen. Eine Runde (sie schließt das freie und flächige Dreieck ein) wird beim Start-Ziel-Kreis (SZK) gestartet und endet im Start-Ziel-Kreis (SZK). Eine der ganz wesentlichen Bedingungen ist hierbei, dass ausschließlich die Runden mit Energiegewinn bewertet werden, man also gleich hoch oder höher ankommen muss, als man abgeflogen ist (-> Starten und seine Höhe in Runden nur abzufliegen, bringt also überhaupt nichts). Jede gültige Runde wird zu einer Wertung zusammen gezählt - die besten 10 Runden zählen. Für die Streckenrekord-Wertung wird die Gesamtzahl der gültigen Runden zusammengezählt (wie z.B. bei Tobias Jenert am 17.7. mit 64 Runden und über 90 geflogenen und dokumentierten Streckenkilomentern!)
10 Runden- Regel
Die Einführung wurde absolut begrüßt. "Damit steht nun endlich wieder auch thermikorientiertes Fliegen im Vordergrund", bekräftigte Tobias Jenert im Vorfeld. "In dieser Saison bin ich wesentlich weniger Wertungsflüge angegangen, allerdings habe ich die wirklich vorbereitet (Wetterlage studiert, Technik immer schon am Vortag vorbereitet etc.). Letztlich hat sich das Fliegen mehr in die Richtung verändert, wie auch manntragende einen Flug vorbereiten. Im Vergleich zum vorherigen OLC-Modus konnte ich meine Fertigkeiten nochmal deutlich verbessern, berichtet der Deutsche Meister.
Aufhebung Speed-Limit
Falk Waidelich schlug vor, das Speed-Limit nach einer gültigen Runde aufzuheben. Das würde jedoch dazu führen, dass man im Wechsel eine langesam Runde mit Höhengewinn fliegt um dann mit High-Speed durch den Kreis zu fliegen und dann schließt sich wieder eine gültige langsame Runde mit Höhengewinn an, und da nur die 10 schnellsten Runden gewertet werden, blieben nur die Speed-Runden mit vorausgehender Runde mit Höhengewinn übrig. Interessant war in diesem Zusammenhang die Schilderung von Axel Hajek, in der er berichtete, wie diszipliniert man in Diedorf seine Speeds einhält und welch' super Flüge man da hinlegt. Fazit: Es bliebt alles so, wie es ist.
Festlegung Start-Ziel-Kreis Mittelpunkt
Die Regel besagt, dass der SZK-Mittelpunkt exakt an dem Ort liegt, wo der Motor beim Eigenstarter abgestellt wird. Auf Grund der mittlerweile üblichen Logger mit ENL-Ermittlung ist das eine ganz einfache Angelegenheit, denn bei der Flugmeldung findet man diesen Punkt ohne große Probleme. Es heißt also ganz einfach: Motor aus = Beginn Wertungsflug! Dieser simple Ansatz wird u.U. zu einer automatischen 'Wertungsbeginn-Erkennung' durch das OLC-System führen. Leider wird es aber hier noch etwas Zeit und Erfahrung benötigen, denn beispielsweise arbeitet der am häufigsten verwendete Logger oftmals mit mangelhafter Aufzeichnungsqualität, da der Pilot Aufzeichnungsraten einstellen kann, welche von der 1-Sekunden-Norm der IGC abweichen. Markant war auch die Erfahrung von den meisten Piloten, den SZK-Mittelpunkt, oder auch Motor-Aus-Punkt, in unmittelbare Nähe des Pilotenstandplatzes zu legen, denn da hat man dann die größte Freiheit die Streckenführung der anstehenden Runden an eventuell sich verändernde thermische Gegebenheiten anzupassen - ein Freiheitsgrad, der den RC-OLC auszeichnet!

Hersteller-Nennung in den Wertungen
Damit der OLC auch für Herstellern interessanter wird, sollte beim Flugzeugtyp immer auch der Hersteller (nicht Händler!) genannt werden. Denkbar wäre, die Hersteller in Form einer pull-down Auswahl vorzugeben, aus der man sich dann seinen Hersteller aussucht und anklickt. Dann könnte man z.B. in der Tageswertung in der ersten Zeile den Typ finden (den man weiterhin 'frei' eingibt) und in der zweiten Zeile den Hersteller aus dem pull-down. Ohne Probleme wäre es dann auch machbar, eine Leistungsübersicht/Kompetenzübersicht der Hersteller 'pro OLC' anzufertigen.

Hier geht es zum Pressebericht vom Schwarzwälder Boten.

 

Wer wollte, konnte am frühen Nachmittag am Flugbetrieb teilnehmen. Der Wächtersberg bietet dafür ideale Bedingungen. Hier startet Andreas Hörer mit seinem Xplorer

Im Vereinsheim wurde kräftig diskutiert und Ideen ausgetauscht.

Die deutschen Vizemeister in der Vereinswertung: Stefan Kempf, Wolf-Rüdiger Eitelmann, Thomas Schmidt und Falk Waidelich (von links) vom MFG Wächtersberg. Foto: Schwarzwälder Bote

 

Am 15.7. gelang Tobias Jenert der TOP-Flug des Jahres

Nur knapp dahinter am selben Tag: Axel Hajek

 

Kurt Albrecht aus der Schweiz dominierte 2015 die Hang-Wertung
Kurt Albrecht aus der Schweiz stellte seine beliebtesten Fluggebiete vor. Hier der Rosenboden, ein Plateau, 2200 Meter über dem Meer gelegen. Seine Modelle sind meist Eigenkonstruktionen. Die 1200m Aufstieg bewältigt Kurt zu Fuß in rund 3h.

Deutscher Meister Tobias Jenert

 

Vereinskollege Axel Hajek ist Deutscher Vize-Meister Gastgeber Falk Waidelich holt Platz 3
Der MSV Diedorf wurde souverän Deutscher Meister Die MFG Wächtersberg ist Deutscher Vize-Meister Platz drei geht an den FSV Mellrichstadt

 

10.10.2015

Tobias Jenert vom MSV Diedorf ist RC-OLC World Champion!

Wer einmal vom OLC-Virus infiziert wurde, kommt nicht mehr davon los. Das zeigt die Saison 2015 ganz eindrucksvoll. Einen Tag auf dem Modellflugplatz ohne Logger können sich die meisten Teilnehmer gar nicht mehr vorstellen.

Dominiert wurde die Champion-Wertung vom MSV Diedorf, ganz vorne mit dabei sind Axel Hajek und Tobias Jenert, die sich ein enges Rennen um den Sieg lieferten. Auf dem dritten Rang schließt Falk Waidelich von der MFG Wächtersberg die Saison ab. Der OLC gratuliert den neuen Champions und zieht den Hut vor diesen fliegerischen Meisterleistungen.

Die Einführung der 10-Runden Regel hat zu einer spektakulären Leistungsexplosion geführt. Denn nun kommt es nicht mehr darauf an, eine möglichst schnelle Runde zu fliegen, sondern Obenbleiben ist angesagt. Hierbei ist ein gutes Auge für die Thermik, eine Flugstrategie und Ausdauer gefragt. Mit dieser Wertungsform gewinnt der RC-OLC ganz deutlich an Qualität, denn um hier ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen muss man durchaus bestimmt eine Dreiviertelstunde, wenn nicht eine Stunde konzentriert und vor allem kreativ fliegen. Mit dieser Wertungsform hat der OLC einen völlig neuen Maßstab für das Thermikfliegen mit Modellsegelflugzeugen geschaffen und hebt sich vom sämtlichen anderen Wettbewerben ab. Es gewinnt nicht, wer zuerst aufschlägt, sondern wer zuletzt landet. Diese Aufgabe mag Einsteigern durchaus anspruchsvoll vorkommen, doch dafür ist das Erfolgserlebnis umso größer, wenn die ersten Punkte auf dem Konto stehen.

Auf die Spitze getrieben hat es Tobias Jenert am 15.7., als er in rund 3h beeindruckende 64 Runden und 82,2km Strecke abspulte. Die neue Wertungsform fördert die fliegerischen Fertigkeiten aller Teilnehmer ganz erheblich, nahezu jeder Teilnehmer konnte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Aber es muss nicht immer der Spitzenflug herauskommen, getreu dem OLC-Motto „Mal sehn was heute geht“, sind es oftmals auch die Flüge bei schwachen Wetterlagen, die in Erinnerung bleiben. Tage, an denen andere zuhause bleiben. Die eigenen Flüge analysieren, vergleichen und so die eigenen Fähigkeiten steigern, das macht das OLC-Fliegen aus.

Pünktlich zum Beginn der Saison 2015 hat der OLC mit dem Vereinsranking ein neues attraktives Angebot für Vereine geschaffen. In dieser Statistik sind alle gültigen Flüge von den Mitgliedern der einzelnen Clubs aufgeführt. Hierbei zählen nicht die Rekordflüge extravaganter Segelflug-Koryphäen, sondern die Masse. Will ein Verein ganz vorne mitfliegen, müssen alle mittun. An dieser Stelle nochmals der Hinweis an alle Teilnehmer, einen Verein auszuwählen oder sich einen Namen auszusuchen. Es muss sich dabei nicht um einen eingetragenen Verein handeln, auch Fantasieclubs sind möglich.

Ebenfalls neu ist das Streckenrekord-Ranking. Dabei werden nicht wie gewohnt nur die 10 schnellsten Runden mit Punkten belohnt, sondern die Strecken aller gültigen Runden addiert. Klar, da man mit einem großen Modell einfacher Kilometer machen kann, kommt auch bei dieser Wertung der spannweitenabhängige Index zum Tragen. Wer hier oben mitmischen will, muss den Thermikflug exzellent beherrschen und geschickt taktieren. Auch hier steht Tobias Jenert an der Spitze.

Nun ist es an der Zeit, in die Bastelkeller zurückzukehren und die Modelle für die Saison 2016 zu optimieren. Doch auch im Winter ergeben sich Wetterlagen, bei denen die ein oder andere Runde drin ist. Wir sind gespannt!

 

World Champion 2015: Tobias Jenert!  Der Zweitplatzierte: Axel Hajek

Bronze geht an Falk Waidelich.

 

07.09.2015

Interessante Flüge gesucht

eine super Saison geht zu Ende und eines läßt sich jetzt schon sagen: Die Einführung der Mehr-Runden-Wertung war ein markanter Qualitätssprung des Projektes RC-OLC!
Jetzt gehen wir dran, ein Resümee zu ziehen.
Dazu bitten wir euch um euere Mithilfe:
Wir suchen drei bemerkenswerte Flüge aus der Saison 2015, die wir dann hier bei uns auf der RC-OLC website besprechen wollen ... einschließlich einem kleinen Portrait der jeweiligen Piloten und natürlich auch der Modelle, mit denen die Flüge durchgeführt wurden (vllt. geht dann den Herstellern ein Licht auf, was der RC-OLC für eine geniales Projekt ist). Dieser Flug, den ihr uns dann bitte nennt, das kann ein Spitzenflug sein ... muss es aber nicht ... genau so denkbar wär ein (natürlich gültiger) Wertungsflug z.B. im Nieslregen, oder auch ein Flug in der Ebene mit Handstart ... 3 m DLG ;-)?
Wir sind für alles offen.
Die Info (am besten mit der URL der Fluginfo) bitte via Mail an: rc@onlinecontest.org
Wir freuen uns auf euere Vorschläge.

 

28.08.2015

Wichtig: Vereinszugehörigkeit der OLC-Teilnehmer!

Im März 2015 hat der OLC mit der Vereinswertung ein attraktives Sport-Kriterium für Vereine geschaffen. Dieses funktioniert (ebenso wie die Vereinsstatistik) aber nur, wenn auch jeder Teilnehmer einen Verein gewählt hat. Wer noch keinen Verein ausgewählt hat, sollte das umgehend tun (einloggen und in der Teilnehmeranmeldung den Verein auswählen). Sollte der Verein noch nicht angelegt sein, so sendet uns bitte ein Mail an mail@onlinecontest.org mit dem Namen des Vereins, sowie dem Staat und dem Land.

Klar, wer auf der "grünen Wiese" fliegt und in keinem Verein Mitglied ist, soll hier nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist es unerheblich, ob es sich um einen eingetragenen Verein oder um einen Fantasieclub handelt. Es kann also durchaus unter den Vereinsnamen "Odenwälder Wiesenflieger" oder "Schwarzwälder Thermikjäger" gemeldet werden. Umso besser natürlich, wenn sich in diesem Fall mehrere Piloten zusammentun, was aber kein Muss ist.

Also: Wählt euren Verein aus oder sendet uns eine Mail mit einem Namenswunsch!

 

09.08.2015

Wer knackt die 100 Kilometer Strecke?
Tobias Jenert ist drauf' und dran die 100 km Streckenflug zu knacken: Am 17. Juli hat er eine (indexkorrigierte) Referenzstrecke von 90,34 km erzielt. Dazu benötigte Tobias, wie in der Fluginfo ausgewiesen, 64 gültige Runden und eine Flugzeit von knapp drei Stunden (in der schnellsten Runde verfehlte er um nur 0,9 km/h die 90 km/h Marke!). Absolut perfekt stellten sich die Runden in der Übersicht dar ... keine Runde ist wie die andere und damit hat sich Tobias perfekt den jeweiligen thermischen Verhälnissen angepasst > letztendlich ist das ja die Kernkompetenz des OLC-Systems ;-)
Der August steht vor der Tür - das OLC-Team ist gespannt, ob die 100 km Strecke fällt und zum zweiten interessiert, inwieweit sich Falk Waidelich, als auf im Moment auf Rang zwei Liegender, noch verbessern kann (bemerkenswert: Falk fliegt einen 6 m Scale - Segler!).
Unterm Strich läuft der RC-OLC auch in 2015 wieder genial gut. Eine ganze Reihe von neuen Namen findet man im Ranking - sie alle haben Freude gefunden am sportorientierten (Micro-)Segelfliegen. Sie haben es fraglos geschafft, sich von den traditionellen 'Rahmenzeit-Fesseln', die seit Jahrzehnten im Modellsegelflug der Maßstab sind, zu lösen, um ihre Erlebnis-Welt markant zu erweitern: Einen flächigen Rundflug mit ausgeglichener Energiebilanz im OLC 'zelebrieren' ... das ist es, was letztendlich Segelflieger-Feeling auszeichnet.
Das Team des RC-OLC freut sich mit euch auf einen spannenden August & September.
Und wenn ihr Fragen habt zum RC-OLC ... kein Problem, wir haben extra eine Mail-Adresse für euch eingerichtet: rc@onlinecontest.org
Interessantes aus der Segelflieger-Welt konnte man im August auf der Wasserkuppe erleben. Beim 2. OLC Glider Race gab es Luftrennen vom Feinsten. Auf einem Großbildschirm konnte der Flugweg der Besten 1:1 verfolgt werden. Berichte, Wertungen, Fotos und vieles mehr gibt es unter: http://gliderrace.onlinecontest.org/

Im kommenden Jahr findet das OLC Glider Race vom 30.7. bis 06.8. statt.

 

30.4.2015

Modellsegelfliegen für Fortgeschrittene: OLC Streckenrekord 2015

Seit Anfang der Woche gibt es im OLC mit dem Streckenrekord ein geniales neues Ranking. Dabei werden nicht wie gewohnt nur die 10 schnellsten Runden mit Punkten belohnt, sondern die Strecken aller gültigen Runden addiert. Klar, da man mit einem großen Modell einfacher Kilometer machen kann, kommt auch bei dieser Wertung der spannweitenabhängige Index zum Tragen. Wer hier oben mitmischen will, muss den Thermikflug exzellent beherrschen und geschickt taktieren. Auch eine Portion Durchhaltevermögen ist von Nöten, denn ein Rekordflug kann durchaus zwei Stunden oder länger dauern. Wie es funktioniert, hat Tobias Jenert bereits eindrucksvoll bewiesen. Mit seinem Predator der 2501 bis 3000mm-Klasse absolvierte er 31 gültige Runden, wobei am Ende 37,7 Kilometer Strecke und 41,42 Punkte auf der Uhr standen - Rekord!

Hier geht es zur aktuellen Rekordwertung.

 

Hier geht es zur neuen Wertung Das aktuelle Ranking der Saison 2015

Der perfekte flächige Rekordflug

 

25.4.2015

F3J - Spezial: Club der Handstarter am Normalgelände

Mit dem Motor zielgerichtet in die Thermik starten und direkt das erste Dreieck beginnen? Für viele beginnt eine OLC-Wertung genau so. Manch einer sucht aber eine andere Herausforderung: Den Handstart im Normalgelände. Einer davon ist Bernd Brunner, der seinen reinrassigen F3J Xplorer im Odenwald stets mit einem Wurf aus der Hand in sein Element übergibt. Die Ausgangshöhe für eine gültige Wertung selbst zu erkämpfen, ohne die Hilfe eines Motors - das ist ein wahres Naturerlebnis und beschert puren Fluggenuss.

Gerne hat uns Bernd zu seinem erfolgreichen OLC-Flug vom 21. April einen Bericht gesendet. Zur Nachahmung empfohlen.

„Hier im Odenwald ist es zwar hügelig, aber das was man gemeinhin Hangfliegen nennt, kann man nur in Ausnahmefällen machen. Im Regelfall ist es pures Thermikfliegen quasi ab 0m AGL! Sind wir in der Vergangenheit hier noch meist mit einer Flitsche gestartet, um ein paar Meter Startüberhöhung zu haben, hat sich das mit der Verwendung von F3J-Modellen fast gänzlich erübrigt - und das quasi bei jedem Wetter. Gewöhnlich starte ich per Handstart und kreise direkt ein, falls eine Blase angeschnitten wird. Das kann auch zwei Meter über Grund sein, denn so ein F3J-ler ist extrem gutmütig. Bei diesem Flug musste ich ordentlich kämpfen: nach dem Start über fünf Minuten in Höhen von -5m bis +20m und dann nochmal, bis ich, schon unter mir fliegend, den rettenden Anschluss fand, der letztendlich zum gültigen Dreieck führte.

Der Xplorer zeigt Thermik extrem gut an und kreist einfach, geht aber auch ordentlich auf Strecke. Ein Motor in so einem Modell ist für mich ein völliges „No-Go“ - hier bin ich bekennender Purist. Meine Erfahrung zeigt, dass bei leichten Bedingungen eine Flächenbelastung von ca 30g/dm² die obere Grenze ist, bei der so geflogen werden kann. Man muss sich an diese Art zu fliegen natürlich erst gewöhnen. Als ich den Bericht von Eric Scharfenort, zu seinem Flug vom 7.4. las, musste ich schmunzeln, weil der Handstart so explizit erwähnt wurde. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit und bedarf eigentlich keiner Erwähnung mehr, aber wenn so ein Flug gelingt, dann ist es jedesmal ein tolles und sehr befriedigendes Gefühl. Gratulation an Eric und Willkommen im Club!“

Flug zum Bericht: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/rc/flightinfo.html?flightId=-590996848

 

14.04.2015

Spektakulär am 7.4.: Aus der Hand auf einem Normalgelände ein gültiger Flug!

Der Xperience Pro, mit dem der Flug gelang.

Eric Scharfenort, der Boss des OLC-Magazins (genau: Chef vom Dienst) legte hier einen genialen Flug hin und das hat auch nach unserer Erinnerung bisher noch niemand geschafft. Eric hat eine Segelflug-Lizenz, flog aber viel mit ULs der Dynamik-Klasse und hat erst über den RC-OLC so richtig zum Modellsegelfliegen gefunden ... und das mit beachtlichem Erfolg ... wie man sieht. Klar, wir haben ihn zu seinem Meisterstück befragt und das war seine Antwort:

"Gewöhnlich starte ich immer mit Motor, egal wie das Wolkenbild aussieht oder wie die Sonne einstrahlt, irgendwas findet sich ja immer. An dem Tag war es aber komplett blau, saukalt und zudem gab es starken Wind. Eigentlich wollte ich schon wieder heimgehen, aber dann sind noch zwei Modellfliegerkollegen eingetroffen und in bin geblieben. Man muss wissen, dass das Gelände ein leichtes Gefälle hat. Zum Hangfliegen viel zu wenig, denn es sind nur wenige Meter, aber es reicht um etwas zu gleiten und nicht gleich im Boden zu stecken. Also habe ich den Flieger einfach mal "rausgeschmissen" und es hat etwas getragen.
Dann auf engstem Raum minutenlang auf Augenhöhe immer etwas höher gekämpft. Da zeigt sich wieder, wie genial das Flugzeug fliegt und auch das schwächste Steigen mitnimmt. Irgendwann gab es dann einen Auslösepukt und das "soaren" im Wind am Boden ging in Thermik über und es ging nach oben. Hatte ich in der Form und so nah am Boden noch nie erlebt. Einen Wertungsflug hatte ich aber gar nicht im Sinn, bin dann aber, nachdem ich eine passable Höhe erreicht hatte, einfach mal weggeflogen. Und siehe da, umso höher ich kam, umso großflächiger hat es getragen und ich konnte die ersten Runden fliegen. Der Himmel sah aber absolut nicht danach aus, blau und zerissene Cirren in großer Höhe. Dann ging es nur noch abwärts und nach ca. 20 Minuten war der Spaß vorbei.

Mir hat der Flug zum ersten Mal so richtig gezeigt, was mein neuer Flieger (Xperience Pro Vollkohle, knapp über 2kg) kann, selbst bei solchen Wetterlagen. Denn die Kollegen mit ihren deutlich schwereren Seglern (z.B. 3m Alpina) blieben alle nicht oben. So ein Flug, auch wenn er nur wenige Punkte gab, bleibt ganz anders in Erinnerung, weil man sich ja die Ausgangshöhe selber erkämpft hat und nicht mit Motor geholfen hat. Aber es war ein Ausnahmefall, denn geklappt hatte das vorher noch nie, bisher musste immer der Motor helfen."

Hier geht's zum Flug.

 

31.03.2015

Teamwork

Der Deutsche Modellfliegerverband (DMFV) berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Verbandsmagazins über den OLC für Modellsegelflieger. Der dezentrale Streckenflugvergleich hat innerhalb der letzten drei Jahre stark an Fahrt aufgenommen, in der Saison 2014 haben bereits über 200 Piloten rund 5.000 Flüge gemeldet - Tendez steigend. Mit der pünktlich zum Beginn der Thermik-Saison eingeführten Vereinswertung wird der OLC auch in den Modellflugvereinen immer mehr zum Gesprächsthema.

Der Online Contest ist für die Nachwuchsarbeit im Verein geradezu prädestiniert. Teures Material ist dank spannweitenabhängiger Indexwertung nicht notwendig (ein Easy Glider kann also durchaus mit einem doppelt so großen voll GFKler konkurrieren), benötigt wird lediglich ein Logger, der das fälschungssichere IGC-Format ausgeben kann. Lange Anfahrten zu zentralen Wettbewerben entfallen ebenso. Es kann jederzeit und an jedem Ort geflogen werden, auf dem Modellflugplatz oder auf der "grünen Wiese". Gestartet wird aus der Hand, mit der Winde, Flitsche, F-Schlepp oder per Eigenstart mit Motor. Unkomplizierter geht es nicht.

Im Gegensatz zu zentralen Wettbewerben mit den bekannten Zeitwertungen, ist beim OLC "oben bleiben" angesagt. Es gilt, die in der Thermik gewonnene Höhe in Form von vorher nicht festgelegten Dreiecken in Strecke umzusetzen. Dabei gibt es weder eine bestimmte Wertungszeit, noch einen vorgegebenen Kurs. Je nach Thermikentwicklung können die Dreiecke anders angelegt sein. Wobei der Clou beim OLC ist, dass eine Runde nur dann gültig ist, wenn die Ankunftshöhe gleich oder größer wie die Abflughöhe ist.

Mit dem Vereins-Champion hat der OLC nun ein völlig neues Kriterium für den sportlichen Vergleich mit anderen Vereinen geschaffen. Und wie schnell man vom "OLC-Virus" infiziert wird, weiß wohl jeder, der die ersten eigenen Punkte im Flugbuch stehen hat.

Hier geht es zum Artikel des DMFV.

 

29.03.2015

Jetzt neu: Vereins-Champion als sportlicher Anreiz für Vereine

Mit dem Vereins-Champion hat der OLC ein neues Sport-Kriterium für Vereine geschaffen. In die Wertung, die analog zum RC OLC auch bei den manntragenden Segelflugzeugen neu eingeführt wurde, fließen getreu dem Motto 'Klasse statt Masse' nur die sechs Flüge ein, die sich auch in der Champion-Wertung der jeweiligen Piloten finden. Nach wie vor gilt: Will ein Verein ganz vorne mitfliegen, müssen alle mittun. Insbesondere die Jugend wird dabei innerhalb kürzester Zeit vom „OLC-Virus“ infiziert. In der "Statistik Verein" werden wie gewohnt alle gültigen Flüge von den Mitgliedern der einzelnen Clubs aufgeführt.

Wer noch keinen Verein ausgewählt hat, sollte das schnellstmöglich tun (einloggen und in der Teilnehmeranmeldung den Verein auswählen). Sollte der Verein noch nicht angelegt sein, so sendet uns bitte ein mail an mail@onlinecontest.org mit dem Namen des Vereins, sowie dem Staat und dem Land.

 

19.3.2015

Der Online-Contest für Modellsegelflieger

Hier findet sich der vollständige FMT- Artikel von Stefan Siemens.

Fast alle Modellsegelflieger benutzen ein Variometer. Damit die häufige Frage „Wie hoch ist der Flieger “ mit einem lässigen Schalterklicken beantwortet werden kann, haben wir natürlich auch einen Höhenmesser. Auch nicht mehr ganz neu ist ein GPS mit Flugwegaufzeichnung. Was also ist neu?

Neu ist die Kombination bzw. Nutzung der verschiedenen Funktionen. Seit 2011 kann man diese Telemetrie zur Teilnahme am Online-Contest Modellsegelflug, kurz OLC-Wettbewerb, nutzen und dabei alle drei Daten in einer Aufgabe nutzen. Wettbewerb - ach nein? Keine Lust, zu stressig, will doch nur meinen Spaß haben?  Meistens siegt die Bequemlichkeit, man fliegt so wie immer, so lange und hoch, wie es gerade geht. Der Gedanke des Wettbewerbs soll aber erst einmal nicht abschrecken. Dennoch, mit Vario, Höhenmesser und GPS im Modell muss doch mehr zu machen sein als nur ein langer Flug?

Worum geht es einem passionierten und vielleicht ambitionierten Modellsegelflieger? Erst einmal darum, möglichst lange zu fliegen. Als die Fliegerei mit Lilienthal begann, war das die Aufgabe. So war das auch bei den ersten Rhönwettbewerben, aber schon 1929 flog Robert Kronfeld auf seiner „Wien“ 100 km entlang des Teutoburger Waldes (darauf muss man als Westfale einmal hinweisen) und bei der „Rhön“ im gleichen Jahr 149,4 km. Der Damm war gebrochen. Nur „obenbleiben“ war zu wenig, Flugzeit und Höhe begannen, gegenüber der Flugstrecke zurückzutreten und waren sozusagen nur noch Mittel zum Zweck. Von den manntragenden Segelfliegern kennen wir den Streckenflug von Aufwind zu Aufwind doch genau, haben begeistert von den Flügen, zum Beispiel von Hans-Werner Grosse mit ASW 12, SB 10 oder der ETA gelesen und von den Streckenflugerfolgen befreundeter Piloten gehört.

Der OLC will genau diese Leidenschaft auch bei Modellsegelfliegern wecken. Plötzlich kommt es nicht nur darauf an, viel Höhe zu machen, sondern etwas mit der Höhe anzustellen. Nämlich unter Ausnutzung der Thermik in Form von freien und flächigen Dreiecken Strecke zu machen. Die Herausforderung dabei: Die Endhöhe muss größer oder gleich der Starthöhe sein. Ganz nach dem Motto „Mal schaun was heute geht!“, gibt es weder eine festgelegte Flugzeit, noch eine fest vorgegebene Strecke. Stattdessen ist kreatives Fliegen und langes Obenbleiben angesagt. Die schnellsten Dreiecke erreichnet der OLC-Server nach dem Hochladen automatisch. Im Gegensatz zu gewöhnlichen zentralen Wettbewerben mit Zeitwertung, ist der Aufwand beim RC OLC gering. Benötigt wird neben dem Modell lediglich ein GPS, welches den Flugweg im IGC-Modus aufzeichnen kann.

Wettbewerb hin oder her. Der OLC bietet die Möglichkeit, dieses Gefühl für sich selbst ganz allein zu entwickeln. Da die Startart egal ist, kann man mit jedem beliebigen Segelflugmodell teilnehmen, sogar mit einem Easy Glider. Die Handicap-Regelung erlaubt einen fairen Vergleich. Es gibt keine Bindung an Termine oder lange Anfahrten. Auch fliegen am Hang ist möglich. Mit der Zeit interessiert man sich dann auch für die Flüge anderer Piloten am gleichen Tag und ist unbewusst und vielleicht ungewollt im OLC-Wettbewerb angekommen.

Hier geht es zum vollständigen Artikel von Stefan Siemens.

 

1.2.2015

Wird der RC-OLC zum idealen Vereinssport?

Das dezentrale OLC-Fliegen, oder auch das Fliegen von ’Dreiecken mit freier Kurswahl’ im Rahmen eines dezentralen Vergleiches ist ja geradezu prädestiniert für den Vereinssport, insbesondere für die Nachwuchsarbeit: Man kann fliegen wann und wo man will, man braucht nicht zu Wettbewerben fahren und man braucht keinerlei teuere technische Hilfsmittel, um eine Aufgabe zu fliegen – ein simpler Datenlogger genügt. Also alles Rahmenbedingungen, die gerade für Jugendliche ideal sind. Deshalb wurde unlängst im Wertungsmenü eine ’Statistik: Verein’ eingeführt, wo alle gültigen Flüge von Mitgliedern eines Vereins aufgeführt und natürlich ’gerankt’ werden. Also, es zählt hier nicht nur die extravagante Segelflug-Koryphäe im Verein, sondern hier bringt es die Masse. Die ’Koryphäe’ muss eben motivieren, dass auch andere mittun müssen, will man letztendlich mit seinem Verein vorne liegen – so funktioniert erfolgreich Nachwuchsarbeit.
Und zur Sache noch ein kleiner Hinweis: Piloten, die für sich noch keinen Verein ausgewählt haben, sollten das schnellstmöglich tun (einloggen und in der Teilnehmeranmeldung den Verein auswählen). Sollte der Verein noch nicht angelegt sein, so sendet uns bitte ein mail an mail@onlinecontest.org mit dem Namen des Vereins, sowie dem Staat und dem Land.

Die Idee für die RC-OLC Vereinswertung wurde beim Saisonabschlußmeeting im letzten Novenmber in Horgau (Nähe Augsburg) vorgetragen. Das Teffen war sehr kreativ, neben der Siegerehrung für die Meister (s. Bild unten) wurde z.B. auch eine übersichtliche HowTo-Aufstellung für die Einsteiger in den RC-OLC vorgeschlagen > auch das ist schon realisert, hier findet ihr sie.

 

Bei den Magenta-Pfeilen finden sich die neuen Wertungen.

Die Sieger der 'Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM)' 2014 (v. links nach rechts): Tobias Jenert (Vizemeister), Axel Hajek  (Dt. Meister), Alexander Alvik (Drittplatzierter)

Der bestbepunktete Flug 2014 auf Normal-Geländen: Axel Hajek am 14.6. gestartet in Diedorf b. Augsburg Gepunkteter Pfeil: Die beste Runde. Gestrichelter Pfeil: Der Start-Ziel-Kreis Einfach mustergültig, besser geht es nicht!

 

9.11.2014

Der RC-OLC für 2015: Prinzipielle Regelkonstanz und innovative Flugerweiterung

Die wohl markanteste Erweiterung für das OLC-Jahr 2015 (es startete schon am 23. September) ist die Einführung der 10-Runden-Wertung (ursprünglicher Arbeitstitel 'scopring15'): Statt bisher einer Runde (nämlich der schnellsten Runde) werde nun die 10 schnellsten Runden eines Wertungsfluges zusammengezählt und die Geschwindigkeitssumme einfach durch 10 geteilt. Klar, es verliert derjenige, welcher keine 10 Runden schafft, wichtige Punkte, denn auch in diesem Fall wird seine Geschwindigkeitssumme durch 10 geteilt … und auch klar, natürlich brauchen die 10 Runden nicht am Stück zu sein. Mit dieser Wertungsform gewinnt der RC-OLC ganz deutlich an Qualität, denn um hier ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen muss man durchaus bestimmt eine Dreiviertelstunde, wenn nicht eine Stunde konzentriert und vor allem kreativ fliegen (denn die thermischen Verhältnisse am Startplatz ändern sich ja auch laufend!). Aber den Anhängern der 1-Runden-Wertung bietet der OLC einen Sonder-Service … in der Fluginfo gibt es einen Reiter für eben die schnellste Runde des Wertungsfluges!
Im Detail wurden dann auch Nuancen des Handicap-Faktors und des SpeedLimits für den Abflug geändert: Beim Handicap-Faktor wurde ein Knick bei 3.000 mm entfernt und die Kurve etwas abgeflacht, das SpeedLimit koppelte man 1:1 an den Index. In der Excel rechts sind die neuen Werte aufgeführt, einschließlich den Änderungen zu den bisherigen Werten.
Was dann auch Bestandteil der Regeln werden wird, das ist eine (einigermaßen) exakte Definition, was man im RC-OLC unter einem Scale-Modell versteht.
Interessant auch ist die Lösung des Dauer-Themas ’Definition des Wertungsbeginn beim Windenstart, F-Schlepp und Handstart (Hang)’: Der Ort des Wertungsbeginns muss schnellstmöglich und auf direktem Weg angeflogen werden, Zick-Zack Flüge und Returns sind nicht erlaubt.
Ein innovativer Beitrag zur Verbesserung der Wertungsqualität ist künftig ein automatischer Check der File-Quality (das ist eine Bewertung der vom Logger aufgezeichneten Punkte auf Plausibilität) in der jeweiligen Runde … denn wenn der Wert nicht plausibel ist, wird die Runde logischerweise nicht gewertet werden. Es gibt dann einen autocomment im actionlog der Fluginfo, der z.B. bei der ungültigen Runde 12 so aussehen würde: "round #12: is invalid (low fileQuality)".
Aber unterm Strich bleiben die seit 2011 geltenden Regeln ’im Grundansatz’ unverändert … das bringt zweifelsohne Vertrauen in das System ’RC-OLC’ ;-)
Die kompletten Regeln für die aktuelle RC-OLC Saison 2015 findet ihr demnächst hier auf der RC-OLC website.

Vielen Dank für euer Interesse.

 

13.10.2014

Das RC-OLC Sportjahr 2014: Ganz enorme Zuwachsraten zu 2013

> 50 % mehr Flüge
> 30 % mehr Teilnehmer
Bei den Teilnehmern wurde die 200er Marke geknackt und bei den Flügen gar die 5.000er Schwelle übersprungen (markant übrigens … bei den Hanggeländen haben sich die Flüge nahezu verdoppelt !).
Keine Frage, immer mehr sportorientierte Modellsegelflieger entdecken die Welt des RC-OLC und haben eine große Freunde dran, sich vor allem mit sich selbst, aber auch mit anderen zu messen. Die Art und Weise, wie man im RC-OLC fliegt hat eben Charme und stellt die Kreativität zum Finden der optimalen Strecke in den Mittelpunkt. Hier ist man dann schon gefordert, denn neben den handwerklichen Fertigkeiten zum optimalen Fliegen/Steuern des Modells sind vor allem Fähigkeiten gefragt, für jede Runde neu die sich ständig verändernden thermischen Bedingungen für die Streckenwahl zu erkennen und zu nutzen.
Wahre Meister sind hier natürlich die Besten. So zeigt der rechts abgebildete beste Flug des Jahres (Normalgelände) von Axel Hajek mustergültig auf, worauf es beim (Modell-)Segelfliegen ankommt: Für jede Runde muss man sich andere tragende Linien erfliegen, um unter dem Strich ein TOP-Gesamtergebnis zu erzielen (klar, die OLC-Software hat es im Griff, dass die sich ständig verändernden Streckenführungen entsprechend optimiert werden – das ist eben ein Alleinstellungsmerkmal des OLC!).

Die TOP-ten der Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM):

1.  Axel Hajek (DE/BY, MSV Diedorf): 580,41 Punkte (Deutscher Meister)
2.  Tobias Jenert (DE/BY, MSV Diedorf): 565,27 Punkte (Deutscher Vize-Meister)
3.  Alexander Alvik (NO/BY, MSV Diedorf): 510,00 Punkte (Drittplatzierter DdMM)
4.  Detlef Behse (DE/NI, LSV Helmstedt): 553,43 Punkte *)
5.  Frank Schwartz (DE/BW, MSV Bühl-Moos): 486,35 Punkte
6.  Andreas Hörer (DE/BW, LSG Modellfluggruppe Sachsenheim): 446,45 Punkte
7.  Falk Waidelich (DE/BW, MFG Wächtersberg): 435,26 Punkte
8.  Stephan Eich (DE/BB, Modellpilot.EU): 430,73 Punkte
9.  Andreas Michel (DE/NW, MFSC Schwerte): 426,58 Punkte
10. Manuel Knahl (DE/BY, FSV Mellrichstadt): 425,06 Punkte
*) Kein ENL-Logger verwendet

Ein Novum ist zweifelsohne, dass die drei Erstplatzierten aus einem Verein kommen. Keine Frage, da steckt System dahinter und wir werden hier auf dieser Seite darüber berichten.

Im Rahmen der Endwertung wurden wie in jedem Jahr unmittelbar bei Wertungsschluß von sachverständigen Modellsegelfliegern insbesondere die TOP-10 Flüge zur DdMM gecheckt.Dabei beanstandete man eine Reihe von Flügen, die dann aus dem Ranking genommen wurden.
Die Beanstandungsgründe waren im Wesentlichen:

- Gravierende Mängel bei/in der Flugaufzeichnung (nicht plausible Loggerpunkte)
- Mangelhafter ENL-Nachweis
- Nicht regelkonformes Starten des Tiebwerkes

Alle beanstandeten Flüge finden sich mit den entsprechenden Reklamations-Begründungen ausgegraut (d.h. Status auf invalid gesetzt) in den jeweiligen Tageswertungen.

Darüber hinaus wurde im Rahmen des Checks ein Normal-Gelände umgestuft zum Hang-Gelände, weil die Durchführung der markanten Flüge an diesem Gelände bei Windgeschwindigkeiten von 30 – 40 km/h erfolgte, das Höhenband bei den erfolgreichen Flüge z.T. deutlich geringer war als 100 m und weil Aufzeichnungspunkte ausgewiesen sind, die unter der Starthöhe waren. Da diese drei Kriterien bei einem thermischen Flug an einem Normal-Gelände nicht vorzufinden sind erfolgte die Umstufung.

Neue Regeln für den RC-OLC 2015

Ab dem 23. September ist ja schon der ’neue’ RC-OLC für das Wettbewerbsjahr 2015 aktiv. Der wesentlichen Unterschied zu 2014 ist, dass die unter der Bezeichnung ’Scoring15’ im Juli eingeführte Wertung nunmehr die Hauptwertung ist (10-Runden Wertung). Und wie das funktioniert, das könnte ihr hier auf dieser Seite im Beitrag vom 26.6. unter dem Titel ’Neu im RC-OLC: Markante Ausweitung der Wertungsdauer’ nachlesen.
D.h., unter dem Reiter RC-OLC in der Fluginfo findet sich nun das Wertungsergebnis über 10 Runden, und unter dem Reiter ’RC-OLC Best’ findet ihr die schnellste Runde, also im Prinzip genau die alte Wertung (es gibt dafür aber kein Ranking mehr).
Das alles liest sich komplizierter, als es ist … einfach fliegen, melden und sich damit beschäftigen … easy going (ggf. könnt ihr uns ja auch fragen).
Ausführlich werden wir aber euch demnächst zu den Neuerungen informieren.

Der RC-OLC wünscht euch noch schöne Flüge.

 

30.9.2014

Das Wettbwerbsjahr 2014 ist abgeschlossen
Der Glückwunsch geht an die Sieger.
In den nächsten Tagen gibt es hierzu weitere Informationen.
Des weiteren informieren wir zum bereits aktiven OLC-Jahr 2015.
Bitte noch etwas Geduld.

 

6.9.2014

In den Regeln findet sich ein Fehler / sry, but there is an error in the rules
We apologize / wir entschuldigen uns.

Falsch:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer der dritte Montag im September. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
Richtig:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer der vierte Montag im September. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr. 
Wrong:
1.3.2 Scoring period
The last competition day of each season is the second Monday of October. The following day marks the beginning of the next season.
Correctly:
1.3.2 Scoring period
The last day for flights to be scored in the current year is always the fourth Monday in September. The next day is the start of the scoring period for the following year. 

 

26.6.2014

Neu im RC-OLC: Markante Ausweitung der Wertungsdauer

Falk Waidelich vom Wächtersberg (Baden-Württemberg) brachte es unlängst mit einer völlig korrekten (konstrutiven) Kritik am bestehenden RC-OLC Wertungssystem auf den Punkt: 'Mit Grauen verfolge ich manche Elektroflieger die mit Motor hochfliegen, ein Dreieck starten, absaufen, wieder Motor an, wieder Dreieck versuchen mit zig Wiederholungen bis endlich mal ein "Bart vorbeikommt" um dann eine schnelle Runde von ein paar Sekunden zu absolvieren. Segelfliegen heisst auch oben bleiben!'
Damit rannte Falk beim RC-OLC offene Tore ein, denn auch das war den RC-OLC Machern schon seit längerem ein Dorn im Auge. Es sollte also eine Wertungsform gefunden werden, bei der es zwangsläufug notwendig ist, eben länger (und vor allem kreativ!!!) zu fliegen.
Und das ist nun das Ergebnis der Weiterentwicklung des RC-OLC:
Von allen gültigen Runden werden die 10 schnellsten Runden herausgefiltert, die erzielten Geschindigkeiten addiert und dann durch 10 dividiert. Das Ergebnis ist dann die (Wertungs-)Speed, die dann über den Index zu den 'Punkten des Fluges' umgerechnet wird.
Klar, wer nur zwei gültige Runden fliegt, da wird dann auch die Geschwindgkeitssumme durch 10 geteilt ... das Ergenbis ist natürlich dann 'etwas dünn' ... mit Absicht ... denn es soll einfach länger geflogen werden. So kann man für 10 gültige Wertungsrunden durchaus eine Stunde Flugzeit ansetzen (schließlich sind die gültigen Wertungsrunden nur die Ausbeute, fliegen muss man dafür bestimmt an die 15 bis 20 Runden, und das dauert eben seine Zeit).
Gilt es noch festzustellen, dass die gültigen Wertungsrunden natürlich nicht aneinander hängen, d.h. aufeinander folgen müssen. Und auch alle anderen Regeln des RC-OLC bleiben absolut unverändert.
Unter dem Arbeitstitel 'Scoring15' wurde am vergangenen Mittwoch die Wertung nun upgeloadet und es gibt schon einige absolut interessante Flüge. Ein Gesamt-Ranking wird es aber vorerst nicht geben, man will erst mal mit der Tageswertung Erfahrung sammeln. Es ist nämlich durchaus denkbar, dass man die Wertungsbasis von 10 Runden auf 15 oder 20 Runden erhöht.
... aber jetzt will man erst mal sehen, zu welchen Ergebnissen man kommt.
Einmal mehr kommen hier nun die Alleinstellungsmerkmale des RC-OLC voll zum Tragen: Kreatives Modellsegelfliegen ... in jeder Runde hat der Pilot die Herausforderung, sich an die sich ständig ändernden thermischen Gegebenheiten anzupassen und seinen Kurs für die neue Runde zu wählen - das sind Segelflieger-Qualitäten par excellence (der Beispiel-Flug von Andi Hörer ist ein beredtes Beispiel für derartige Segelflieger-Qualitäten).

P.S.1:
In einem Eintrag im OLC-Kommentarfeld erfährt man dann, wieviele gültige Runden der OLC-Server im Wertungsflug gefunden hat. Weiterhin erfährt man dann am Ende des 'action log' welche Runden die besten Zehn waren, und zwar sogar in der Reihenfolge der Ergebnisse!
P.S.2:
Scoring15 läuft unter 'beta', was heißt, dass selbstverständlich der gewohnte RC-OLC so weiterläuft wie bisher.

 

8.5.2014

RC-OLC KnowHow für Fortgeschrittene: Korrekter Wiederstart des Motors im Flug

Einer der wesentlichen Kernpunkte des OLCs (sowohl für den Segelflug, als auch für den Modellsegelflug) ist das Bemühen um Chancengleichheit zwischen Segelflugzeugen/Segelflugmodellen mit oder ohne Motor. Deshalb sind alle Regeln nach Möglichkeit so gefasst, dass sie dieser Grundphilospophie weitestgehend entsprechen. So ist einer der Punkte, dass ein Wertungsflug mit dem freien Flug beginnt (Ausklinken oder Motor aus) und der Wertungsflug dann mit der Landung endet, oder aber der Pilot startet seinen Motor um die Landung zu vermeiden. Wohlgemerkt, das ist im Segelfug nicht anders als im Modellsegelflug.
Deshalb wurde exakt dieser Sachverhalt in den Regeln des RC-OLC exakt abgebildet:
4.2.7 Wertungsende: Zeitpunkt ’Motor an’ um eine Landung zu vermeiden oder Landung.
Die Kehrseite der Medaille ist dann natürlich, dass ein Wertungsflug, bei dem der Motor nicht zum Zweck der Vermeidung einer Landung angestellt wird (z.B. aus taktischen Gründen), leider komplett ungültig ist.

Rechts im Bild ein beispielhafter Flug vom derzeit wertungsführenden Tobias Jenert, wo er nach seinem ersten Wertungsabschnitt den Motor in unter 30 m AGL 'zündet' ... zweifelsfrei, um eine Landung zu vermeiden.
Dies war im Übrigen heuer der bisher beste Flug von Tobias, komplett findet er sich hier:
http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/rc/flightinfo.html?dsId=3522584

 

27.4.2014

Wir woll'n 'mal sehen, was heute geht ...

Mit dieser Formulierung, ausgesprochen zu Anfangszeiten des OLC vor gut 15 Jahren, hat Hans-Werner Grosse, der wohl renommierteste deutsche Segelflieger der letzten Jahrzehnte, den Leitsatz für den Breitensport im Segelflug geprägt. Für fast 10.000 Segelflieger, alleine in Deutschland, ist dieser Motivationsgrund der ausschließliche Antrieb, mit Freude aktiv Segelflug-Sport zu betreiben und sich dann vor allem auch - via Meldung zum OLC - der Segelflieger-Welt mitzuteilen.
Basierend auf der exakt gleichen Philosophie gibt es seit einigen Jahren auch für die Modellsegelflieger die Möglichkeit sich eine Erlebnis-Welt zu erschließen, die sich tagtäglich, wie es eben mit dem Wetter so ist, neu definiert.
Das heißt, Hans-Werners geniale Formulierung ’Wir woll’n ’mal sehen, was heute geht …’ ist auch für die Modellsegelflieger Herausforderung und Motivation gleichermaßen.
So war dieser Spruch auch die markante Leitlinie des RC-OLC Workshops 2014 beim RC-OLC Partner robbe-Modellsport am letzten Samstag in Grebenhain.
Die Qualifikationen der Workshop-Teilnehmer waren bunt gemischt, vom relativ unerfahrenen Modellsegelflieger über Sportfreunde, die eine jahrzehntelange Modellflug-Erfahrung hatten, bis hin zum perfekten OLC-Crack, der mit lässiger Sicherheit stets das Maximum aus dem Wetter rausholt und in den täglichen OLC-Rankings immer ganz vorne zu finden ist.
Am Teilnehmerkreis orientierten sich dann auch die Themen … von den Basics wie Teilnehmer- und Flugmeldung bis hin zu perfekten Tipps, wie man am besten sowohl am Hang, als auch in der Ebene einen flächigen Rundflug so hinbekommt, dass er ordentlich bepunktet wird. Klar, dass hier auch der Start-Ziel-Kreis  eine wichtige Rolle spielte, denn bei ungeschicktem Verhalten, tut man sich vor allem als Anfänger schwer, richtig in Tritt zu kommen.
Am Nachmittag ging es raus auf’s Flugfeld. Und da man schon erahnte, dass es wohl ein sehr kleines Wetterfenster sein würde, welches man nutzen konnte, beeilte man sich einige exemplarische Flüge unter Dach und Fach zu bringen. Beim anschließenden Debriefing mit Beamer und großer Leinwand im Hotel (bei Kaffe und Kuchen) wurden diese Flüge exemplarisch upgeloadet und anschließend sehr sorgfältig analysiert … dabei ging dann dem einen oder anderen das berühmte kleine Lichtchen auf.
Alles in allem war die Veranstaltung nach dem ersten derartigen Treffen 2012 in Hofhegnenberg und dem 2013er Treffen in Herrieden wiederum ein voller Erfolg und es wird selbstverständlich im nächsten Jahr erneut ein derartiges OLC-Meeting geben.

 

Hervorragende Media-Bedingungen waren bei robbe geben ... 

... und für alles war gesorgt.

Frank Schwartz präsentierte das robbe - Telemetriezubehör.

Fred Grebe, DMFV-Referatsleiter, verfolgte mit großem Interesse die Präsentation.

Nicht nur ein TOP-Modellsegelflieger, sonder auch ein excellenter IT-Fachmann: Lutz Bretschneider vom OLC-Team.

Kurt Albrecht war extra aus der Schweiz angereist, um mit seinem profunden Wissen um das OLC-Fliegen am Hang das Treffen zu bereichern.

Passgenauer Einbau des neuen SM GPS-Loggers mit ENL-Funktion in eine CfK-Haube (Frank Schwartz).

Es geht los ... Frank Schwartz mit dem Sprite ... 

... und Peter Stöhr mit dem Erwin XL.

Aufmerksam wird der Flug verfolgt, denn nach den theoretischen Informationen am Vormit-tag wusste man natürlich genau, auf was es ankommt ...

Gruppenbild mit Dame (Barbara Stöhr vorne links).

Debriefing nach dem Fliegen im Hotel ... es lief alles nach Plan!

 

6.4.2014

SM-Modellbau: Weiterentwickelt - GPS-Logger 2 mit Geräuschsensor und TEK Vario

Der neu entwickelte GPS-Logger 2 erfüllt nun auch die neuen Anforderungen für die Top Flüge im RC-OLC. Der integrierte Geräuschsensor (ENL) liefert die nötigen Daten über den Triebwerkslauf. Für optimale Ausnutzung der Thermik ist zudem ein hochauflösendes Vario mit Anschluss für TEK Düsen integriert, das ebenso wie alle anderen Daten, sprich Höhe, Geschwindigkeit etc., per Telemetrie der gängigsten Fernsteuerungen zum Sender am Boden gefunkt wird. Nach dem Flug wird die igc Datei direkt von der Speicherkarte des GPS-Logger 2 auf die OLC Server übertragen. Es ist also kein weiteres Gerät erforderlich, der SM GPS-Logger 2 erfüllt alle Bedingungen des RC-OLC und hat zudem volle Telemetrie integriert.
Der GPS-Logger 2 muss für die volle RC-OLC Unterstützung lediglich auf die Firmware v1.14 aktualisiert werden.
Das Update gibt es kostenlos unter: http://www.sm-modellbau.de

 

2. 4. 2014

Neu: Zoom-Funktion im Barogramm zur Flugmeldung

Zugegeben, es gehörte schon immer etwas Fingerspitzengefühl dazu, wenn man bei der Flugmeldung in dem nicht gerade großen Barogramm erkennen wollte, wo denn nun genau der Peak passiert war, um an dieser Stelle regelkonform die Zeitmarke für den Wertungsbeginn zu setzen.
Das ist neuerdings erheblich einfacher, denn man kann nun das Barogramm zoomen und jetzt absolut exakt und auch ganz schnell die korrekte Zeitmarke setzen (Verschieben der grünen Senkrechten für den Wertungsgbeginn und der roten Senkrechten für das Wertungsende).
Dieser neue Service ist allerdings nur bei der Meldung aktiv ... für das Editieren von Flügen ist das Verfahren nicht vorgesehen, denn die Regeln sind ja absolut eindeutig:

Bei Segelflugmodellen, die im Eigenstart starten ist der Wertungsbeginn zum Zeitpunkt ’Motor aus’ nach dem take off.
Dieser Punkt muss klar erkennbar sein (z.B. Peak, deutliches Nachdrücken).
Analog ist der Wertungsbeginn zum Zeitpunkt ’Motor aus’ nach einem Motorlauf, um eine Landung zu vermeiden.
Dieser Motorlauf muss klar erkennbar sein (ausreichende Laufzeit).
Bei Segelflugmodellen, die im Handstart, mit der Winde oder im F-Schlepp starten ist der Wertungsbeginn nicht zum Zeitpunkt ’Ausklinken’ sondern es muss ein Zeitpunkt unmittelbar nach dem Ausklinken/Handstart festgelegt werden.

 

16. 3. 2014

Bald ist es soweit: OLC-Workshop am 26. April in Grebenhain

2013 war das dritte ’Lebens-Jahr’ des RC-OLC und man ist hoch zufrieden mit der Entwicklung:
In 2013 meldeten exakt 172 Teilnehmer 3.413 Flüge.
Die Regeln sind im Kern von Anfang an stabil und es wird hier auch künftig nur Feinkorrekturen geben. Das herausragende Alleinstellungsmerkmal des OLC ist es, dass man primär einen individuellen Strecken-, oder auch Rundflug um den Startplatz durchführt und dann der OLC-Server im Nachhinein über ein in den Track eingefügtes optimal großes Dreieck die Flächigkeit des Fluges bestimmt. Dies führt der OLC-Server dann für jede Flugrunde durch, was heißt, dass die Piloten ihrer Kreativität wie resp. wohin sie denn ihre nächste Runde legen (Thermikentwicklung!), freien Lauf lassen können – das ist die hohe Schule des dezentralen Modellsegelfliegens (das macht auch dem OLC-System so schnell keiner nach!).
In einem eintägigen Workshop beim OLC-Partner robbe-Modellsport werden nun ausgewiesene Experten kompetent und kompakt informieren.
Die Themen im Überblick:
> Dezentraler Modellsegelflugsport im OLC – eine herausragende Chance für die Vereine
> Dezentral: Fliegen wann und wo man will – ideal auch für Ungebundene (’Wildflieger’)
> Der OLC-Server, die permanente und immer aktuelle Kommunikationsplattform
> Der prinzipielle Regelansatz (er kommt aus dem personentragenden Segelflug)
> Das praktische Fliegen
> Die Flugmeldung
> Die Fluganalyse mit dem Schwerpunkt: Optimale Streckenwahl
> Check von an anderen Orten am gleichen Tag durchgeführten Flügen
> Die Zukunft: ’Langstreckenflüge’ im RC-OLC

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos, das ist ein Service des gemeinnützigen OLC für den Modellsegelflug-Sport  ;-)
Wenn ihr Interesse habt (oder Fragen), bitte sendet uns ein Mail: mail@onlinecontest.org

Der OLC freut sich auf eueren Besuch.

 

12.3.2014

Auch in motorisierten Segelflugmodellen die Zukunft: Logger mit Geräuschaufzeichnung

Seit dem letzten Saison-Ende ist ein von der slowenischen Firma RC-Eletronics hergestellter Flugdatenrekorder erhältlich, der neben den üblichen Track- und Höhen-Datendaten auch den Geräuschpegel (ENL) aufzeichnet. Diese Funktion ist im RC-OLC deshalb wichtig, weil man damit feststellen kann, ob das Triebwerk läuft. Aber über das, was im normalen Segelflug an Geräuschaufzeichnung notwendig ist, muss ein derartiger Logger für den Modellflug auch einen Geräuschpegel im Modell ausweisen, wenn der Motor offensichtlich abgeschaltet ist. Damit kann man dann einigermaßen sicher checken, ob jemand seinen Motor mit erheblich reduzierter Leistung mitlaufen lässt.
Alle diese technischen Anforderungen hat der RC GPSlog (mit ENL) aus Slowenien perfekt erfüllt und es sind schon einige der Geräte für den RC-OLC in Gebrauch (s. Flüge von Tobias Jenert).
Für die TOP-Flüge der 'Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM)' ist ein derartiger Logger sogar vorgeschrieben. Darüber hinaus wird wohl über kurz oder lang für alle motorgetrieben Segelflugmodelle ein Logger mit ENL-Aufzeichnung vorgeschrieben werden (dann ist auch mit großer Wahrscheinlichkeit ein automatischer Wertungszeit-Vorschlag denkbar).
Wichtig: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der RC GPSlog (mit ENL) aus Slowenien der bis dato einzige derartige Logger ist, der für die Dokumentation von TOP-Flügen im Rahmen der 'Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM)'  entsprechend zertifiziert ist.
Den Vertrieb für Deutschland hat kürzlich Modellbau Pollak übernommen.
Weitere Infos zu dem RC GPSlog (mit ENL) finden sich auch in einem Beitrag vom 15.11.2013 hier auf dieser Seite.

 

9.2.2014

Fliegen mit OLC-Training auf der Wasserkuppe

Mit den Standorten Wasserkuppe und Petit Ballon hat Frank Schwartz weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Segel-Hangflug-Gebiete in seinem Veranstaltungsprogramm. Frank Schwartz kennt die Locations und erklärt unter fachkundiger Führung diese berühmten Flughänge.

Auf der Wasserkuppe geht es zusätzlich um das spannende Thema ’Online Contest (OLC)’. Nach einer Einführung und Erläuterung kann das Fliegen im OLC mit eigenen Loggern oder Leihgeräten trainiert werden.

Am Abend werden die Flüge dann in das OLC-Portal eingestellt und besprochen. 

  • 8. bis 10. Mai 2014
  • Pauschalpreis 219 € (2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück)
  • Betreuung durch den Segelflug-Spezialisten Frank Schwartz
  • Besuch des Segelflugmuseums
  • Fluggebühren und OLC-Logger als Leihgeräte
  • Anmeldung bis spätestens 06. März 2014 bei Frank Schwartz per E-Mail: frank-schwartz@arcor.de, Tel. +49 (0) 7223 60572
  • www.erlebniswelt-segelfliegen.de
 

27.12.2013

Modellsegelflug-Veranstaltungen der robbe-Akademie mit OLC-Training 'Streckenflug'

Die robbe-Akademie hat sich unter den am Modellsegelflug Interessierten einen sehr guten Ruf erworben. Auch in 2014 wird daher dieses erfolgreiche Programm an den reizvollsten Flughängen in Europa – Wasserkuppe (D), Petit Ballon (F) oder Hahnenmoos (CH) fortgesetzt. Dazu kommt aber ab heuer, dass man gezielt zum OLC informiert und dann auch entsprechend trainiert.

Unter fachkundiger Führung durch robbe-Seminarleiter kann man obige weit über die Landesgrenzen hinaus berühmten Flughänge entdecken. Ziele sind natürlich auch der Austausch von Erfahrungen in der Gruppe mit Gleichgesinnten und das Lernen über effizienten Modellsegelflug. Beispielsweise wie man Thermik oder Aufwinde am Hang richtig erkennt und nutzt oder wie man die Landetechnik optimiert (und gekonnt im Rahmen des OLC 'Strecke' fliegt).

Die Segelflug-Veranstaltungen der robbe-Akademie sind geeignet für alle Piloten, die ihr Modell selbständig starten und landen können. Man kann sein eigenes Modell mitbringen, oder die Veranstaltungen im Paket mit einem robbe Arcus Sonic 2-m-Segler buchen. Der Arcus Sonic ist ein idealer Trainer mit gutmütigen aber dennoch präzisen Flugeigenschaften und erstaunlich guter Leistung, auch bei stärkerem Wind (hier finden sich die Flüge von Seminarleiter Frank Schwartz im OLC in der Saison 2013).

Bei jeder Veranstaltung stehen zwei erfahrene Seminarleiter für die Teilnehmer zur Verfügung (je nach Teilnehmerzahl), die sich ganz individuell um euch kümmern und auf Fragen ausführlich eingehen. Je nach Wunsch können verschiedene Themen individuell mit den Seminarleitern vertieft werden, wie zum Beispiel:

  • Thermik erkennen und nutzen
  • Aufwinde am Hang kennen und nutzen
  • Landetechnik optimieren
  • Einstellung des eigenen Modells korrigieren
  • Einsatz von Telemetrie und Vario
  • neue Modelle und RC-Anlagen kennenlernen
  • OLC Streckenflug in Theorie und Praxis erfahren (mehr zum OLC im Rahmen der Partnerschaft mit robbe finden sich hier)

und anderes mehr.

Weitere Infos zum Programm 2014 der robbe-Akademie lest ihr hier

 

14.12.2013

OLC-Erlebnistag ’Streckensegelfliegen’ bei robbe-Modellsport in Grebenhain

In der Thermik aufkreisen und Höhe ersteigen, dies ist die Basis des Modellsegelfliegens - das beherrscht ihr perfekt. Aber der Modellsegelflug hat ja mehr zu bieten, nämlich Höhe umzusetzen in Strecke! Erst dann ist es Segelfliegen in Vollendung: Raus aus dem Gleitwinkeltrichter des Startplatzes und ganz einfach ’Strecke machen’ … wie man es von den ’Großen’ kennt.

Wie das alles funktioniert?

Kein Problem – der OLC zeigt es euch am 26. April 2014 beim OLC-Partner robbe-Modellsport in Grebenhain.

Der Erlebnistag wird von erfahrenen RC-Piloten gestaltet werden. Neben Theorie und Praxis zum eigentlichen Streckenfliegen stehen auch die Flugmeldung zum RC-OLC, sowie die Analyse der Flüge auf dem Plan. Für Einsteiger wird eine begrenzte Anzahl an Loggern zur leihweisen Benutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird eine kleine Flotte an Modellen unterschiedlicher Größen vor Ort sein, um damit die spannweitenabhängigen Streckenvorgaben testen und trainieren zu können.

Die Teilnahme am Erlebnistag Streckensegelflug ist – wie auch die Teilnahme am RC-OLC selbst – kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmer ist allerdings auf 20 beschränkt (… da im OLC Qualität generell an erster Stelle steht!).

Habt ihr Interesse, dann sendet bitte dem OLC ein Mail an mail@onlinecontest.org

Eine Einladung mit weiteren Details zur Veranstaltung kommt dann als Bestätigung retour.

Der OLC freut sich auf euch!

 

8.12.2013

Regelupdate für die Saison 2014

Leider etwas verspätet kommen nun diese Informationen (die OLC-Saison 2014 hat ja schon am 15. Oktober begonnen).

Für den normalen RC-OLC gibt ab dem OLC-Jahr 2014 die Veränderung, dass das OLC-Jahr nicht mehr am zweiten Montag im Oktober endet, sondern schon am dritten Montag im September (das gilt im Übrigen für den gesamten OLC). Der Grund für diese einmalige Verschiebung war, dass man einmal etwas mehr Abstand haben wollten mit dem OLC-Jahresabschluß zum Deutschen Segelfliegertag und zum anderen sollte mit dem OLC-Saisonende näher an das ’naturgegebene’ sprich thermische Saisonende gerückt werden.

Es liegt nun auf der Hand, dann auf der Wasserkuppe am ersten Oktober-Samstag ein ’globales’ OLC-Finale für Modellsegelflieger und Segelflieger zu veranstalten.

In diesem Jahr hat man das nur für die Segelflug-Bundesliga gemacht und es war ein großartiger Erfolg – volles Haus, seht hier

Eine Präzisierung bei den Regeln gibt es für die Deutsche dezentrale Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM). Das ist zum einen die Definition, ab wie viel Teilnehmer erfolgt denn die Bezeichnung ’Meisterschaft’ (es ist dies vor allem eine Frage der Ernsthaftigkeit). Hier wurden zwei unterschiedliche Marken gesetzt.

Für Normalgelände gilt: Die Mindest-Teilnehmerzahl für eine Wertung als Deutsche Meisterschaft beträgt 40 Teilnehmer mit sechs gültigen Flügen.

Und bei Hanggeländen: Die Mindest-Teilnehmerzahl für eine Wertung als Deutsche Meisterschaft beträgt 30 Teilnehmer mit sechs gültigen Flügen.

Klar, während das Erreichen der Mindestteilnehmerzahl bei den Normalgeländen eher eine Formsache ist (in der 2013er Saison waren es respektable 74 Teilnehmer) … bei den Hangländen müssen diejenigen Sportfreunde, die am Zertifikat ’Meisterschaft’ interessiert sind, wohl etwas Werbung machen müssen … in der 2013er Saison war es nur acht Teilnehmer mit sechs gültigen Wertungsflügen … da ist man ganz schön weit weg von den erforderlichen 30 competitors mit jeweils sechs gültigen Flügen.

Die nächste Präzisierung, aber auch nur für die DdMM, betrifft die Siegerflüge der letztendlich drei Bestplatzierten:

Die besten sechs Flüge der besten drei Piloten, die nach dem 1. März 2014 durchgeführt wurden, müssen mit einem vom OLC zertifizierten ENL-aufzeichnenden Rekorder dokumentiert sein (ENL=Environmental Noise Level).

Der 1. März wurde nur eingefügt, weil ganz Genaue natürlich sofort monierten ’… und was ist mit den vorher durchgeführten Flügen … sind die dann verloren?’. Aber keine Bange, die Zeit für Flüge, die dann letztendlich den Sieg ausmachen, beginnt doch erst im Mai. Aber, ganz klar, wer hier ganz vorne mitspielen will, der muss den Flug mit einem ENL-Logger dokumentieren (das ist derzeit nur das Gerät GPSLog von RC electronics www.rc-electronics.org). Diese ganz bedeutende Steigerung der Dokumentations-Qualität ist nunmehr auch eine (Spät-)Folge eines Betrugsfalles aus der Saison 2012, wo der OLC mit Indizien den Betrug bewiesen hatte. Da hat der OLC nun, zumindest bei den Siegerflügen, bessere Karten.

Aber … last but not least … für den ’ganz normalen OLC-Flieger' der beim OLC nur zum Vergnügen mittut, für den spielen ja die Punkte Meisterschaft und ENL-Dokumentation keine Rolle. Für ihn ändert sich in der OLC-Saison 2014 absolut nix (außer die einmalig etwas kürzeres Saison).

 

27.11.2013

OLC-Systemupdate November 2013: RC-OLC Wertungen 2013 und früher sind wieder verfügbar

Wie angekündigt kann man nun wieder alle Wertungen bis zurück zum RC-OLC Startjahr 2011 einsehen. Man findet den Pfad im Wertungsmenue ganz oben unter 'RC-OLC 2013 und früher'. Alle Flüge mit Punkten vom Oktober 2013 für das OLC-Jahr 2014, die noch in das BETA-System gemeldet wurden, sind in das neue System umgemeldet (Vorraussetzung war allerdings, dass man sich im neuen System angemeldet hat).

Danke für euere Geduld, das hat dann doch etwas gedauert, aber 'gut Ding will eben Weile haben'.

So gewinnt der RC-OLC unter 'dem Dach des Gesamt-OLC’ immer mehr Profil als vorbildlich organisierte Breitensportveranstaltung für den Modellsegelflug. Es gibt z.B. nunmehr nur noch eine Teilnehmerliste und man findet auch alle seine Flüge in einem zusammengefassten Flugbuch ... gleich, ob man Modellsegelflieger, Drachen-/Gleitschirmflieger oder Segelflieger ist. Es gibt hier im Flugbuch zu jedem Teilnehmer einen Reiter für den OLC-Wettbewerb, ab dem er teilnahm. D.h. wenn jemand nur am RC-OLC teilnimmt, dann hat er eben nur einen Reiter für 'RC-OLC' und da findet man dann alle seine Flüge.

Aber viele Features des 'normalen OLC' kommen nunmehr auch dem Modellsegelflug zu Gute ... so kann man z.B. seinen Flug via Handy über eine spezielle Oberfläche zum OLC melden (auch mit Android und iPhone).

Einer der nächsten Schritte wird nun sein, den Modellsegelflug in die ganz normale OLC-helpline zu integrieren.

Allmonatlich gibt es im OLC ein derartiges Update, denn schließlich wird das OLC-Gesamtsystem ja permanent weiter entwickelt. Einige Arbeit ist es dann immer, vor einem solchen Update sowohl die Basis-Funktionen, als auch die neuen Features intensiv zu testen (das ahnen nur wenige, was alles hinter einem solchen System steckt).

Der OLC ist eben kein Bastelbuden-System, sondern ein professionelles IT-Projekt für den Gleitflugsport (durchgeführt bzw. veranstaltet von einer gemeinnützigen Organsiation).

 

17.11.2013

Neu am Markt: Flugdaten-Rekorder (Logger) mit Geräuschsensor (ENL)

Fliegt man im RC-OLC mit motorisierten Flugmodellen, dann ist es bis dato ein großes Manko, dass die Flugpassagen, wo der Motor lief, u.U. nur sehr schwierig zu erkennen sind. Aber … für die Flugmeldung sind das aber ganz wesentliche Angaben, denn es wird natürlich nur der Flugabschnitt gewertet, bei dem sich das Modell ’im freien Flug’ (sprich nach dem Ausklinken, o.a. nach dem Motor-aus) befindet.

Mit einem Flugdaten-Rekorder (Logger) allerdings, der auch das Geräuschniveau aufzeichnet, ergeben sich da ganz erheblich bessere Voraussetzungen, um den jeweiligen Flugabschnitt zu checken.

Das ist fraglos für den Sportbetrieb mit motorisierten Segelflugmodellen die Zukunft.

Im Unterschied aber zur den Flugrekordern, die man im personentragenden Segelflug verwendet, müssen die Rekorder für den Modellsegelflug natürlich permanent den Geräuschpegel aufzeichnen, damit man erkennen kann, ob der Motor (still und heimlich) während des Fluges zugeschaltet wird (das war eine Anforderung vom RC-OLC an den Entwickler).

Nun ist es soweit, we proudly present … das erste derartige Gerät ist am Markt: RC GPSlog von RC eletronics 

Der Hersteller teilt dem RC-OLC hierzu mit:

GPSLog ist das erste Produkt auf dem Markt für den RC-Modellflug mit integriertem ENL-Sensor (Environmental Noise Level). GPSLog ermöglicht, die Nutzung eines Motors zu erkennen und aufzuzeichnen. Entwickelt wurde das Gerät in Zusammenarbeit mit dem OLC. In Verbindung mit dem ENL-Sensor, ist GPSLog ein All-In-One-Gerät für die Zukunft. 

Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen! Es muss nur der Logger mit der Stromquelle im Modell verbunden werden und dann wartet man, bis das LED-Licht nicht mehr blinkt.

Dann kann gestartet werden.

Alle Flugdaten werden auf einer Micro-SD-Karte in Form von digital signierten IGC-Dateien aufgezeichnet! Diese Micro-SD-Karte kann man dann gleich dafür verwenden, um die Flüge zum OLC-Server hochzuladen.

Und zur Ergänzung: Fliegt nur in ausgezeichneten Bedingungen und kreist daher im Zentrum bester Thermik. Um euch dabei zu helfen, verbindet einfach den GPSLog mit dem RC TRX30 Modul. Ihr erhaltet Live-Telemetrie-Informationen mit Vario-Melodie und Höhen-Informationen auf der Empfangseinheit RC T2020 oder T3000.

Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite www.rc-electronics.org

Erste Erfahrungen mit dem neuen Rekorder liegen bereits vor. Die Nutzer sind von der Zuverlässigkeit, insbesondere aber von der Aufzeichnungsqualität sehr angetan (sowohl was den normalen Track betrifft, als auch das ENL-Signal).

Hier findet ihr einen derartigen Flug im OLC von Tobias Jenert am 18. Oktober. Deutlich ist im Barogramm der ENL-Mitschrieb zu sehen (gelbe senkrechte Markierungen) … so muss es sein, perfekt!

Dies ist fraglos die Zukunft beim sportorientierten Modellsegelflug mit Motor. Eine automatische Flugauswertung rückt nun auch im RC-OLC in den Bereich des Möglichen. Ein erster Schritt aber von Seiten des RC-OLC ist, dass bereits für die OLC-Saison 2014 alle Wertungsflüge der Siegerflüge (d.h. die besten drei Piloten) für die Deutsche dezentrale Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM) mit einem derartigen Logger dokumentiert sein müssen (die entsprechende Regelklarstellung folgt demnächst ... Umsetzung dann a.s.a.p.). Aber über kurz oder lang wird ein derartiger Logger für alle motorisierten Segelflugmodelle erforderlich sein – also eben genau so, wie es auch im personentragenden Segelflug der Fall ist.

 

17.11.2013

FMT – EXTRA: RC-Hangflug – die Schönsten Hangfluggebiete

Das Fliegen am Hang ist für viele Modellsegelflieger nach wie vor außerordentlich attraktiv. War es zunächst der reine Hangwindeffekt, den die Modellsegelflieger suchten – so haben sich aber längst die oftmals ungeheuren thermischen Möglichkeiten, die sich an einem Hang ergeben können, als das Nonplusultra für viele Modellsegelflieger herausgestellt.
Der OLC hat sich natürlich sehr rasch diesem Trend geöffnet und für Hanggelände eine separate Wertung im System etabliert.
Tolle Flüge finden sich hier … einmal vor allem in den Alpen, aber insbesondere auch in Spanien (Teneriffa), wo Geschwindigkeiten über Dreickskurse erflogen werden, wie man es vorher für nicht möglich hielt (der OLC macht es eben tagesaktuell publik!).
Einer der ganz großen Experten nun für den Hangsegelflug (sowohl in den Alpen, als auch in den Mittegebirgen) mit vielen ganz starken Flügen im OLC ist der Badener Frank Schwartz.
Er hat kürzlich als für den Inhalt verantwortlicher Redakteur das neue 'FMT-EXTRA: RC-Hangflug – die Schönsten Hangfluggebiete' im Wesentlichen gestaltet.
Klar, auch auf das Fliegen im OLC wird in dem Heft ganz ausführlich eingegangen, denn schließlich ist Frank Schwarz hier mittlerweile ebenso ein ausgemachter Experte.
Es ist fraglos ein Genuss, in dem Sonderheft zu blättern und zu lesen. Alles hat Hand und Fuß und man erfährt vor allem wertvolle Experten-Tipps ... von der Meteorologie über Lokations und Material bis hin zur Taktik-Ratschlägen (natürlich auch was den OLC betrifft!).

Weitere Infos, auch wo man das Heft bestellen kann, finden sich unter: www.vth.de

 

30.10.2013

Der OLC für Modellsegelflieger macht einen wichtigen Schritt in die Zukunft

Am heutigen Tag wurde der OLC ModelGliding mit dem bestehenden OLC-System (Segelflieger, sowie Drachen/Gleitschirm) verschmolzen. Dies war nötig, um auch den Modellsegelfliegern einen Service zu bieten, der für Segelflug sowie Drachen/Gleitschirm weltweit seit vielen Jahren gewohnter Standard ist.
Übernommen wurden vom OLC ModelGliding in das neue System alle Gelände und auch alle Vereine.
Leider müssen sich aber die Teilnehmer selbst nun abermals anmelden. Der Grund ist, dass es viele Segelflieger gibt, die sind auch Modellsegelflieger, z.T. sogar in unterschiedlichen Vereinen. Ein maschineller  Abgleich wäre hier zwar machbar, aber sehr aufwendig gewesen. Und der Vorteil für diejenigen Modellflieger, die schon im 'normalen' OLC mit dabei sind, ist, dass sie sich nicht abermals anmelden müssen (jeder steht nur einmal in der Datenbank, gleich ob er Segelflieger, Modellflieger oder Drachen-/Gleitschirmflieger ist). Klar, das System ist perfekt, es kommt damit klar dass ein und derselbe Sportler alle drei Sportarten betreibt, ggf. sogar in dreierlei Vereinen ... für den OLC kein Problem!
Auch die Flüge, die bisher in der neuen OLC-Saison 2014 gemacht wurden, werden nicht mit übernommen. Aber im Lauf der nächsten Wochen werden wir alle Flüge mit Wertungspunkten erneut hochladen (aber dazu ist es natürlich wichtig, dass ihr euch bereits neu angemeldet habt). Klar, auch die Flüge der Vorjahre werden dann im üblichen OLC-Stil via Menue-Leiste wieder verfügbar sein ... bitte aber auch hier noch etwas Geduld.
Und nochwas Interessantes gibt es zu vermelden: Ab sofort können sich auch Modellflieger in den Wertungen mit einem Smiley schmücken ... mit 9 € pro Jahr seid ihr mit dabei und leistet so ebenfalls einen Beitrag für die Zukunft des Modellsegelflugsports.

Herzlichen Dank im Voraus.

 

30.10.2013

The OLC for RC-gliders does a famous step forward to the future

Today the OLC RC-gliding was merged with the regular OLC system (Gliders and Para-/Hang gliders). This was a necessary step to service our RC glider pilots in a way, that is equal to the standards, our glider and PG/HG pilots are already used to, for many years.
All clubs and airfields, of OLC RC-gliding are now available in the regular OLC system. All pure RC glider pilots, must register once again in the new environment. All pilots who are already registered in the old RC environment and additionally in the regular OLC system (glider, hang-, Paraglider) don´t have to register again, the OLC system stores one pilot only once in our data base, regardless whether he flies just in one category or in all three.
If a pilot likes to score in different clubs, he can choose a different club in every three categories, it does not create a problem for the OLC.
All flights, scored in the new OLC season 2014, will NOT be transferred automatically. Within the next weeks, the OLC team is going to rescore all these flights, but a necessary prerequisite is, that the pilot concerned, is registered in the new system!!
It is planned to take over all flights of earlier RC gliding seasons, but this will take a while and therefore we ask for your patience
Another interesting item: As of now all RC glider pilots may embellish their scorings with a smiley … with a donation of 10 Euro per year, you can make your contribution to the future of RC gliding sports.

Many thanks already in advance.

 

16.09.2013

Saison 2013 geht dem Ende entgegen!

Obwohl Weihnachten noch eine Weile hin ist, neigt sich beim OLC (und damit auch RC-OLC) das Jahr bereits dem Ende zu. Gemäß Reglement ist nämlich der zweite Montag im Oktober der letzte Wertungstag der laufenden Saison, und das ist in diesem Jahr der 14.10.2013. Danach werden alle Zähler auf Null gestellt, die Jagd auf nach Punkten und Platzierungen (aus Teilnehmersicht) oder auch nach Teilnehmern (aus Sicht des RC-OLC Teams) fängt von vorne an.

Je nach Wetterlage kann's in den letzten Tagen der Saison durchaus nochmals spannend werden. In der Championswertung im Normalgelände könnte es nämlich noch zu einem sportlichen Gerangel um Platz 3 kommen, denn der Abstand zwischen Axel Hajek auf Platz 3 und Andi Hörer auf Platz 6 beträgt gerade mal 20 Punkte. Bei der Hangwertung zieht Jose M Zerolo auf Teneriffa aktuell wieder einsam seine Kreise, nachdem ihm zwischendurch Kurt Albrecht aus der Schweiz recht nahe kam. Allerdings kann's bei der Scale-Wertung nochmals spannend werden, nämlich dann wenn Stefan Schwartz und Herbert Schlager noch den einen oder anderen guten Tag in den Alpen erwischen.

Das RC-OLC Team wünscht allen Teilnehmern einen erfolgreichen Saisonabschluss mit noch dem einen oder anderen wirklich schönen Streckensegelflug!

Gert Hägele

 

19.08.2013

Ziel erreicht: 100 aktive Teilnehmer im RC-OLC (Normalgelände)

Wer die Veröffentlichungen und Präsentationen des RC-OLC zu Anfang des Jahres aufmerksam verfolgt hat, der kennt das selbstgesteckte Ziel des RC-OLC für 2013: mehr als 100 aktive Teilnehmer sollten bei der Wertung im Normalgelände zusammenkommen. Zum Vergleich: In der Saison 2012, der ersten vollständigen Saison mit konstantem Regelwerk und aktiver Öffentlichkeitsarbeit des Teams, kamen 61 aktive Piloten im Normalgelände zusammen. Das war schon nicht schlecht, aber der Sprung auf Hundert (…und mehr…) erschien zu Beginn der Saison als recht anspruchsvoll. Vergangene Woche, am Montag den 12.08.2013, um genau zu sein, machte Peter Stöhr vom MFC Merkendorf (bei Bamberg), mit seiner Flugmeldung die ersten Hundert voll. Einem Bonmot von Reiner Rose entsprechend machte im RC-OLC Team der Spruch "Wir gratulieren uns zu unserem Erfolg" die Runde! :-)
Schön zu sehen für das RC-OLC Team war übrigens der Umstand, dass Peter über unseren Kooperationspartner Robbe, genauer gesagt das Robbe Segelflugseminar am Hahnenmoos, zum RC-OLC kam. Die Zusammenarbeit mit namhaften Herstellern und Händlern scheint also Früchte zu tragen. Neben unseren Kooperationspartnern ist in Sachen Teilnehmerzuwachs die vereinsinterne Werbung aktuell am effektivsten: egal ob Diedorf (oder: Großraum Augsburg), Sachsenheim oder Hofhegnenberg, der Funke springt am besten über wenn ein Pilotenkollege bereits mit Feuer und Flamme beim RC-OLC dabei ist. Mittlerweile sind weitere Teilnehmer hinzugekommen, sodass es tatsächlich "mehr als 100" aktive Teilnehmer sind. Den aktuellen Stand kann man sich übrigens immer direkt über die Auswertung "Alle Flüge" (siehe Link)  anzeigen lassen. Für die kommende Saison wäre mein persönliches Ziel, dass es weltweit mehr aktive Modellflieger im OLC gibt als Para- und Hängegleiter. Dafür müsste die Teilnehmerzahl gegenüber 2013 einfach nur verdoppelt werden :-).

Gert Hägele

 

16.08.2013

Spannweite – es gibt nur eine Wahrheit!

Obwohl der (RC-)OLC nun wahrlich nicht mehr in den Kinderschuhen steckt und sowohl das OLC-Team als auch die Teilnehmer schon so einiges erlebt haben, gibt’s aktuell einen Fall der erstaunt. Denn es geht um ein ganz wesentliches Element im RC-OLC, nämlich die Spannweite des Seglers.
Von der Spannweite hängt im RC-OLC (fast) alles ab was mit Wertung zu tun hat: Größen der Dreiecke sowie des StartZielKreises, die maximal erlaubte Startgeschwindigkeit, und vor allem: der Wertungsindex. Also der Bonus oder Malus, mit dem aus der Geschwindigkeit die Punkte berechnet werden.  Was ist nun konkret passiert?
Lutz Brettschneider ist mit seinem Erwin von PCM (siehe Link.) echt gut dabei und mischt unter verschiedensten anderen Spannweitenklassen, auch diversen Dickschiffen, ganz vorne mit. Lutz hat seine Flüge mit der Wertungsklasse 2 (1.500 – 2.000mm, Index 70) gemeldet, denn laut Herstellerangaben hat der Erwin genau 2.000mm Spannweite. Nun hat ein anderer Teilnehmer uns und Lutz darauf aufmerksam gemacht, dass der Erwin nicht die vom Hersteller angegebenen 2.000mm Spannweite hat, sondern fünf (in Worten: 5) Zentimeter mehr. Lutz hat nach eigenen Angaben sofort nachgemessen und….es stimmte. Die Herstellerangabe muss Kraft der Fakten (=Nachmessen) korrigiert werden. Große Anerkennung an Lutz an dieser Stelle, wie er als fairer Sportsmann diesen Befund annahm. Denn: Seine Flüge der laufenden Saison werden allesamt in die korrekte Klasse 3 umgestellt (Index 80), und das wird sich deutlich auf die Punkte auswirken, mithin also auch seine Platzierung in der Champion-Wertung und der DdMM! Aus diesem konkreten Fall heraus nun noch der allgemeine Hinweis: Bei der Spannweite gibt es nur eine Wahrheit, und zwar die am konkreten Modell gemessene Spannweite*. Die Herstellerangabe mag in der Regel korrekt sein, relevant für die Wertungsklasse im RC-OLC ist aber letztlich das was der Zollstock spricht. Sollte es Zweifel geben, dann bitte das Modell vermessen und gegebenenfalls beim Seglernamen (zB "Alpina gekürzt") oder im Kommentarfeld des Piloten einen Hinweis zur gewählten Spannweitenklasse angeben.
Gert Hägele

*: Für den Fall dass Unklarheiten bestehen sollten, wie die Spannweite eines Seglers gemessen wird, einfach mal im Archiv von DG-Flugzeugbau nachschauen (siehe Link.). Da gibt’s jede Menge Anschauungsmaterial!

Epilog:
Auf unseren Hinweis hin hat PCM nun (fast) alle Modelle nachgemessen. Die grössere Spannweite beim Erwin wurde mit 2.045mm bestätigt, alle anderen gemessenen Modelle wiesen die bislang bereits kommunizierten Spannweiten auf. Wäre wünschenswert wenn das Beispiel auch bei anderen Herstellern Schule macht, vor allem wenn die Spannweite genau auf der "Grenze" zwischen zwei Spannweiteklassen liegt!
 

12.08.2013

Fluggebietsvorstellung: Rosenboden (CH)

Kurt Albrecht, erst seit Anfang Juni aktiv dabei beim RC-OLC, hat bereits nach kurzer Zeit ein Zeichen hinterlassen, und zwar mit dem bis dato punktbesten Flug im Hanggelände, siehe Link. Nachdem ich wenige Tage zuvor an der wunderschönen Bergwelt unweit des Startplatzes vorbeigeflogen bin (sorry: kein Segelflieger sondern Cessna J), kamen wir per eMail über den Flug und die Gegend ins Gespräch. Kurt hat mit viel Begeisterung seine fliegerische Heimat beschrieben, und das ist allemal eine Veröffentlichung im RC-OLC wert!

 

Hier könnt ihr den gesamten Artikel laden.


Modell "Meter M1" über den Wolken

beim Chäserrugg (CH)

Modell "Strong Mini Extrem" auf dem

noch schneebedeckten Rosenboden

Der Startplatz (Kuppe mittig, am oberen

Bildrand) aus der Luft fotografiert –

nur für Schwindelfreie!

 

01.08.2013

Schwabmünchen, die Zweite

Das Team des RC-OnlineContest war wie angekündigt wieder dabei bei der Segelflugmesse in Schwabmünchen (siehe www.segelflugmesse.de).
Das gesamte Team mit Reiner Rose, Tobias Jenert, Andi Hörer, Oliver Hoppe sowie mir war über die drei Tage verteilt vor Ort. Unsere kleine Präsenz war "angedockt" an den Messestand von Florian Schambeck, der zusammen mit Schorsch Thanner die Flugaufgabe des OLC im Rahmen der Demo-Flüge auch live vorflog. Unser Stand, ausgestattet mit Präsentationsmappen sowie dem genialen Erklär-Modell von Andi Hörer, war an allen Tagen gut besucht. Zahlreiche Interessenten kannten den RC-OLC bereits vorab aus einer der Veröffentlichungen, die im letzten halben Jahr in fast allen relevanten Modellflug-Zeitschriften zu finden waren. In den Gesprächen ging es da zumeist nochmals um die Basics bezüglich Rundstrecken, StartZielKreis und der Flugmeldung. Besonders schön war dieses Jahr die recht große Anzahl von bereits aktiven Piloten, die das OLC-Team bislang nur dem Namen nach kannte und die sich persönlich am Stand vorstellten. So kamen zu den Namen und den gemeldeten Flügen nun nochmals viele weitere die Gesichter dazu. Und auch die erfahrenen (OLC-)Hasen konnten noch den einen oder anderen Tipp mit nach Hause nehmen! Bereits in den ersten Tagen nach der Messe waren die ersten neuen Teilnehmer im RC-OLC zu sehen, sodass wir unserem selbstgesteckten Ziel, nämlich mehr als 100 aktive Teilnehmer im Normalgelände, schon sehr sehr nahe sind! In Summe also ein erfolgreiches Wochenende für den RC-OLC – wir sind gespannt auf die neuen Teilnehmer und freuen uns auf das nächste gemeinsame OLC-Event!

Gert Hägele
 

Tobias Jenert mit "Kundschaft"

an unserem Stand

Andi Hörer erklärt mit seinem bewährten

Modell die Streckenflugaufgabe

Hochwertige Modelle und deren Zubehör

sind das Markenzeichen der Segelflugmesse

 

19.07.2013

robbe Arcus Sonic erfolgreich im OLC

Robbe Teampilot Frank Schwartz erflog beachtliche Punkte in der Hangwertung des OLC mit dem E-Segler Arcus Sonic aus EPO-Schaumstoff und steht derzeit auf Platz 5 in der Gesamtwertung Hang-Gelände. „Der Arcus Sonic ist für mich ein E-Segler für alle Fälle“ so Frank Schwartz. „Zuerst wollte ich ihn nur einsetzen, um mich an das OLC-Fliegen heranzutasten. Doch bald merkte ich, dass in diesem Modell auch großes Potential für hohe Punktzahlen im OLC steckt. Deshalb habe ich intensiv und ausschließlich mit dem Sonic in der Ebene und am Hang geflogen. Die Belohnung waren teils recht hohe Punktzahlen. Dabei flog ich nur einmal mit einer Gewindestange als Ballast, was mir ein zweites Mal 93 Punkte einbrachte. Ich werde daran arbeiten, meine Wertungen weiter zu verbessern. Bin gespannt, wo ich am Ende der Saison stehe. Die Konkurrenz ist stark.“

Der Arcus Sonic ist ein Thermiksegler in RTF-Ausstattung und mit seiner hervorragenden Gleitleistung gut am Hang einzusetzen.

Mehr zum OLC auf der Robbe Website unter http://www.robbe.de/de/robbe-erleben/robbe-olc.php

Alle Flüge und Ergebnisse von Frank Schwartz findet ihr direkt hier: http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/rc/flightbook.html?sp=2013&st=rc&rt=olc&pi=230

Und Infos über den Arcus Sonic findet ihr unter http://www.robbe.de/arcus-sonic-2-4-ghz-rtf.html


Wir vom OLC Team gratulieren den Jungs von Robbe und speziell natürlich Frank für den super gemachten Einstieg. Ihr beweist damit, dass es nicht immer ein super teures Modell sein muss um Spaß zu haben und vor allem Erfolge im RC OLC zu erfliegen. Wir wünschen euch und allen anderen Piloten noch eine ergiebige Rest-Saison & many flights!

 

Start mit dem Arcus Sonic auf der

Bichelalm im Großarltal

Er scheint schon zu ahnen, dass er

am Startplatz Feuerstein einen

guten OLC-Flug gemacht hat.

Platz ist in der kleinsten Hütte: Zumindest

wenn es sich um den SM Logger handelt.

Der Winzling verschwindet fast im

Robbe Arcus Sonic.

 


08.07.2013

Das Aufwind-Magazin berichtet über den OLC für Modellsegelflieger

Wir danken dem führenden deutschen Fachmagazin für Modellsegel- und Elektroflug "Aufwind" für die ausführliche Berichterstattung über den RC-OLC in der neuesten Ausgabe.

Den kompletten Bericht könnt ihr euch hier schon mal vorab als PDF Datei herunterladen.

 

 

 

29.06.2013

Robbe Modellsport unterstützt den OLC für Modellsegelflieger

Robbe Modellsport und der RC-OLC (Online Contest) vereinbaren eine Kooperation, um den dezentralen organisierten Breitensport im Modellsegelfliegen zu fördern. Ziel der Kooperation ist es, das Erlebnis Streckensegelflug bei den RC-Segelflugpiloten zu etablieren, und den lokal betriebenen Modellsegelflug per Internet und dem kostenlosen ’RC-OLC’ zusammen zu bringen.

Die gesamte Robbe Pressemitteilung könnt ihr hier downloaden.

 


22.06.2013

FMT berichtet über Erlebnistag Streckensegelflug

In ihrer neuesten Ausgabe berichtet die FMT über den ModelGliding-OLC "Erlebnistag Streckensegelflug" in Herrieden.
Hier könnt ihr euch den Artikel herunterladen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


22.06.1023
Professioneller Umgang mit dem Thema Luftraum

Immer mal wieder tauchen in Internet-Foren oder auf dem heimischen Modellflugplatz Diskussionen auf über die Frage: Wie hoch darf ich eigentlich mit meinem Modell(segel)flieger fliegen?!? Vor allem dann wenn die Thermik bollert und der Modellsegler groß ist kommt man problemlos in Höhen, die eventuell zum Problem werden könnten. Will oder darf man so einen Flug dann auch noch im RC-OLC hochladen und veröffentlichen?!? Wie sollte man denn mit dem Thema Luftraum überhaupt umgehen? Der Reihe nach, zunächst mal mit einem ganz kurzen Blick auf die Lufträume in Deutschland.
 

10.06.2013

Piloten der MFG Wächtersberg vom Streckenflugvirus angesteckt
Bekanntermaßen kommt entweder der Prophet zum Berg oder andersrum. Für den RC-OLC übersetzt heißt das: Entweder der RC-OLC lädt interessierte Modellsegelflieger ein (Stichwort Erlebnistag Streckensegelflug in Herrieden) oder die Segelflieger laden den RC-OLC ein. Letzteres war am verlängerten Himmelfahrts-Wochenende der Fall, als interessierte Piloten der MFG Wächtersberg Andi Hörer zum Streckenflugtraining à la RC-OLC engagierten. Falk Waidelich, ein Aktivposten in Sachen Segelflug bei den Wächtersbergern, war mit dabei und hat seine Eindrücke in folgendem Bericht zusammengefasst.

 

     

 

20.05.2013

  Flugmeldungen – Korrekt dank Partner-Check

Jeder kennt das: Toller Flugtag, klasse Thermik, viele Strecken abgeflogen und fleissig geloggt, und dann nix wie heim und schauen was der Tag so gebracht hat. Doch vor den Lohn (=Punkte) haben die Götter den Schweiß gesetzt: der Flug will hochgeladen, diverse Daten eingegeben und letztlich der Wertungszeitraum korrekt bestimmt sein. Das erfordert ein klein wenig Sorgfalt und Geduld, und trotzdem schleicht sich mitunter der eine oder andere Fehler ein – und das beileibe nicht nur bei den Neulingen! Die Frage die sich daraus ergibt: Wie geht man beim (RC-)OLC mit solchen Fehlern eigentlich um?

Hier weiterlesen....

 

24.04.2013

Faszination erleben: Resümee zum Erlebnistag Streckensegelflug in Herrieden

Die Faszination des Streckensegelflugs vermitteln – dazu war das Team des RC-OLC am 13. April in Herrieden angetreten. Nach einem kurzen Einführungsvortrag (siehe Link) ging es noch am Vormittag in ein intensives Kleingruppentraining mit erfahrenen RC-OLC-Piloten. Zunächst gaben die Trainer kurze Inputs zu Luftrecht, Loggertechnik und der besten Taktik fürs  Streckenfliegen. Und natürlich waren jede Menge Fragen zu klären und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: "Nein, es geht nicht darum, möglichst exakte Dreiecke zu fliegen, sondern um frei wählbare Strecken!" Oder: "Ja, man kann auch mit einer Einsteiger-Schaumwaffel im RC-OLC mitfliegen!"

Natürlich wurde auch geflogen. Die heftige Frühjahrsthermik zerriss leider ein noch heftigerer Wind, sodass Punktewertungen an diesem Tag schon ein großer Erfolg war. Dank des direkten Coachings konnten die Piloten erste Erfahrungen im Streckenflug sammeln, Taktiken verbessern und Tipps aus erster Hand mitnehmen. Das Ziel, dem Wind zu trotzen und wenigsten eine Rundflug mit Punktwertung zu schaffen, hatte die Gruppe schnell im Griff, die Faszination Streckenflug war direkt erlebbar.

Bei den Modellen war vom HLG über konventionelle Holz- und moderne F3J-Segler bis hin zum acht Meter großen Voll-GfK-Scaler das gesamte Spektrum des Modellsegelflugs vertreten. Schliesslich ist der RC-OLC ist für alle da. 41 Flugmeldungen zeigen, dass etwas los war am Himmel über Herrieden (siehe Link). Immerhin hatte die Teilnahme von über 30 RC-Segelflugpiloten aus ganz Deutschland am „Erlebnistag Streckensegelflug“ alle Erwartungen im Vorfeld übertroffen.

Pünktlich zum Start der Saison 2013 hofft das Team des RC-OLC, die Teilnehmer des Erlebnistags mit der Faszination Streckensegelflug angesteckt zu haben. Bleibt zu hoffen, dass die Teilnehmer die Faszination auch weitertragen können, damit die Freude am Streckenfliegen auch in diesem Jahr wieder viele neue Modellsegelflieger erreicht. Die zahlreichen Flugmeldungen in den ersten guten Thermiktagen stimmen hier zuversichtlich. Ein herzlicher Dank geht an die Mitglieder des FMSG Herrieden-Stadel, die den „Erlebnistag Streckensegelflug“ als freundliche, hilfsbereite und professionelle Gastgeber ermöglicht haben.

Tobias Jenert

 

Volles Haus: rund 30 Teilnehmer beim ersten Erlebnistag Streckensegelflug
beim Einführungsvortrag

Wolkengucker: Ryan Höllein macht Strecke unter den Augen von Coach Andi Hörer

Auch zwei Robbe Teampiloten informierten sich
zum OLC für Modellsegelflieger
 
 

22.04.2013
Partner des OLC wieder auf gutem Weg - Fortbestand der TANGENT-Modelle gesichert!
Am 16. April konnte erfolgreich ein Weg zur Sicherung der TANGENT-Modelle für den Markt geschaffen werden. Der Insolvenzverwalter Herr Dr. Bilgery stimmte nach längeren Verhandlungen der Herauslösung der TANGENT – Range aus der Insolvenzmasse der Graupner GmbH & Co. KG zu. Das „neue“ Unternehmen wird künftig wieder unter bewährter Markenpräsenz TANGENT – MODELLTECHNIK am neuen Firmensitz in Unterlenningen geführt. Das Kernteam besteht aus ehemaligen Mitarbeitern der Graupner GmbH & Co. KG und dem ehemaligen Inhaber der Tangent Modelltechnik GmbH. Die Kernkompetenzen verstehen sich:
Geschäftsleitung, kaufmännische Leitung – Holger Justus
Entwicklung, Produktmanagement, technische Leitung – Dieter Bär
Vertrieb, Einkauf und Leitung Teampiloten – Steffen Wiesner
Marketing, PR – Johanna Bär
Besonders erfreulich ist, dass auch die Herauslösung der Lasertechnik möglich war und somit weitere Arbeitsplätze unter der neuen Flagge erhalten werden können. Das neue Team hat bereits alle Vorkehrungen getroffen, um die bewährten Modelle schnellstmöglich wieder am Markt verfügbar zu machen. Auch eine eigene Flugschule ist bereits im Aufbau und Neuheiten in der Modellpalette sind bereits in Vorbereitung. Die Message an alle treuen Tangent-Kunden: TANGENT ist und bleibt der kompetente Modellsportpartner „zum Anfassen“!

Hier die komplette Pressemitteilung als PDF.

 

12.04.2013

Unter Kranichen - Stephan Eichs ASH-31 Erstflug der besonderen Art

Stephan Eich (www.modellpilot.eu) war am Sonntag nach Ostern mit seiner nagelneuen ASH31 in der Luft, natürlich dokumentiert im RC-OLC (siehe  Link). Dabei hatte er ein Erlebnis der besonderen Art, nämlich Kreisen unter Kranichen. Hier könnt ihr seinen spannenden Bericht lesen.
Und auch ein tolles Video gibt es.

 

Stephan Eich ist seit dieser Saison

stolzer Besitzer einer nagelneuen ASH-31

Über 120.000 Zugvögel sammeln
sich jedes Jahr im Fluggebiet von Stephan

Ein magischer Moment - der Flug
mit den Kranichen

 

08.04.2013

Himmlischer Höllein und Online Contest (OLC) kooperieren

Die Patenschafts-Zeremonie beim 'Himmlischen Höllein' (v. li.): Jürgen
Hofstetter ('Taufpate'), OLC-Boss Reiner Rose und Stefan Höllein (Foto Dieter Unger)

Der ’Himmlische Höllein’ und der ’OLC für den Modellsegelflug’ vereinbaren eine ideelle Kooperation zur Förderung des Breitensports.Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, das Erlebnis Streckensegelflug bei den RC-Segelflugpiloten zu etablieren, den lokal betriebenen Modellsegelflug aus der Anonymität herauszuführen und Modellsegelflieger, die oftmals nur wenige Kilometer voneinander entfernt ihren Sport betreiben, ohne etwas voneinander zu wissen, per Internet und dem kostenlosen ’RC-OLC’ zusammen zu bringen. Grundlage für diese Exklusiv-Partnerschaft ist der großartige Erfolg des OLC bei Hängegleiter-,
Gleitschirm- und Segelflugpiloten, denn diese „ticken“ doch auffallend oft ähnlich wie wir Modellflieger.
Wenn die Idee der Vergleichbarkeit einzelner, dezentral durchgeführter Flüge im Internet mit Hilfe der
Kommunikationsplattform OLC bei diesen Sportarten dermaßen gut ankommt, dann sollte im RC-Segelflug ein ähnlicher Erfolg vorprogrammiert sein. Denn diese Idee führt den bisher im Verborgenen
stattfindenden Segelflug via Internet heraus aus der Anonymität, wobei die Wertungsregeln und das
Ranking für den Erfolg des OLC nachrangig sind. [...]

Die gesamte Pressemitteilung könnt ihr hier als PDF lesen.

 

22.02.2013

"Erlebnistag Streckensegelflug" in Herrieden am 13.04.2013

Passend zum Start der (Thermik-)Saison in den heimischen Gefilden veranstaltet das Team des RC-OnlineContest (RC-OLC) den "Erlebnistag Streckensegelflug". Termin ist Samstag, der 13. April 2013, Veranstaltungsort ist der Modellflugplatz in Herrieden bei Ansbach.

Obwohl erst 2011 aus der Taufe gehoben und in 2012 die erste komplette Saison mit konstantem Regelwerk, konnte der RC-OLC mit mehr als 80 aktiven Teilnehmern in 2012 bereits eine sehr erfreuliche Bilanz in Sachen Teilnehmerzahl ziehen. Trotzdem: Der Schwerpunkt der Aktivitäten des RC-OLC-Teams in der Saison 2013 liegt weiterhin bei der Gewinnung neuer aktiver Teilnehmer. Schließlich ist bis zu den weltweit mehr als 14.000 Teilnehmern im personentragenden OLC noch reichlich Luft.

Zu diesem Erlebnistag  möchte das Team des RC-OLC nun alle Piloten herzlich einladen, die sich näher mit dem Thema Streckensegelflug beschäftigen wollen. Egal ob Neuling oder bereits etablierter Vielflieger im RC-OLC – es wird für alle etwas geboten sein! Nicht zuletzt soll es auch darum gehen, ein Stück von der Faszination Streckensegelflug (oder auch: "Fliegen wie die Großen")  'rüberzubringen!

Der Erlebnistag wird von erfahrenen Piloten rund um das RC-OLC-Team gestaltet. Neben Theorie und Praxis zur eigentlichen Streckenflugaufgabe stehen auch die Flugmeldung im RC-OLC sowie die Analyse der Flüge auf dem Plan. Für Einsteiger steht eine begrenzte Anzahl an Loggern zur leihweisen Benützung zur Verfügung.  Darüber hinaus wird eine kleine Flotte an Modellen unterschiedlicher Größen vor Ort sein, um damit die spannweiteabhängigen Streckenvorgaben testen und trainieren zu können.

Die Teilnahme am Erlebnistag Streckensegelfug ist – wie auch die Teilnahme am RC-OLC selbst – kostenlos, die Anzahl der Teilnehmer ist jedoch aus organisatorischen Gründen beschränkt. Interessenten können sich per Mail an mail@onlinecontest.org anmelden, eine Einladung mit weiteren Details zur Veranstaltung kommt als Bestätigung retour.

                                                                      

Gert Hägele

 

April 2013

Neuer FMT-Artikel zum Saisonstart RC-OLC 2013

Die Aufmerksamkeit für den RC-OLC zieht weitere Kreise. Im April hatten wir wieder einen ausführlichen Beitrag in der führenden Fachzeitschrift FMT.

Diesen könnt ihr per Klick auf die Grafik downloaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.02.2013

"Erlebnistag Streckensegelflug" in Herrieden in der aktuellen MFI

In ansprechender Aufmachung und mit einem Bild der RC-OLC Präsentation bei der Segelflugmesse in Schwabmünchen berichtet die MFI in der aktuellen Ausgabe über die geplante Veranstaltung des RC-OLC am 13. April in Herrieden.
Das Bessere ist der Feind des Guten: Im Artikel wird die Veranstaltung noch als 'Multiplikatoren-Training' angekündigt, mit der Bezeichnung 'Erlebnistag Streckensegelflug' will das Team des RC-OLC nun einfach jeden interessierten Modellsegelflieger ansprechen. Es soll darum gehen, ein Stück von der Faszination Streckensegelflug (oder auch: "Fliegen wie die Großen") 'rüberzubringen. Das Team des RC-OLC will die Modellsegelflieger motivieren, sich in Form von ausgedehnten Rundflügen ('soweit das Auge reicht') ein neues und spannendes Modellflugerlebnis zu erschließen - ganz der Philosopie des RC-OLC entsprechend.
Wo man gezeigt bekommt, dass und wie das geht: am 13. April in Herrieden!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.01.2013

FMT berichtet über Saisonabschluss und DdMM 2012 des RC-OLC
In der aktuellen Ausgabe der FMT findet sich ein kurzer Bericht zum Jahresabschluß-Treffen 2012 im letzten Dezember in Horgau (b. Augsburg).
Obwohl eigentlich der Höhepunkt ... letztendlich war die Ehrung der Sieger 2012 'nur' ein Programmpunkt bei diesem Treffen (die Champoins mögen es verzeihen). Beeindruckend waren nämlich die vielen mit Engagement präsentierten Vorschläge, wie man den RC-OLC den sportorientierten Modellsegelfliegern (noch) besser näher bringt. Der Weg ist mühsam, aber man kennt beim RC-OLC das Ziel - und das motiviert riesig, hier loszumarschieren!
Vielen Dank jedenfalls an die FMT-Redaktion für den Abdruck unseres Berichtes.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.12.2012

RC-OLC Saisonabschluss 2012 in Horgau

Nachdem die Saison 2012 gemäß den Regularien bereits seit Anfang Oktober Geschichte ist, fand nun Anfang Dezember auch noch der offizielle Saisonabschluss statt. Reiner Rose hatte das RC-OLC Team sowie einige aktive Piloten, Freunde und Förderer des RC-OLC und natürlich auch die Gewinner der ersten Deutschen dezentralen Modellsegelflug Meisterschaft (DdMM) nach Horgau (nahe Augsburg) eingeladen.

Die Vorstellungsrunde war schon recht beeindruckend: Fast jeder Anwesende legte mindestens 30 Jahre Modellflugerfahrung auf den Tisch, angereichert mit Aktivitäten bei Modellflugwettbewerben in verschiedensten Klassen oder auch Segel- und Motorflug bei den "full-scale" Fliegern. Erstaunlich oder auch nicht: letztlich ist jeder beim Modellsegelfliegen hängen geblieben, weil's halt doch das "Beste" ist was man machen kann ;-) !

Die Präsentation von Gert Hägele spannte anschliessend noch einmal einen Bogen über die Saison 2012: Teilnehmerzahlen, Flugmeldungsstatistiken und Champions-Wertungen Aller Art mündeten letztlich in die Siegerehrung der drei Bestplatzierten der erstmalig ausgelobten Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM). In diese Wertung gingen alle Flüge im Normalgelände (also: Thermikflüge) in Deutschland ein. Sieger der Saison 2012 ist Tobias Jenert vom MSV Diedorf (bei Augsburg), gefolgt von Georg (Schorsch) Thanner  vom MFV Werdenfels (bei Garmisch). Drittplatzierter ist Andi Hörer der LSG Modellsportgruppe Sachsenheim (bei Bietigheim).

Im weiteren Verlauf der Präsentation waren die anwesenden Piloten gefragt: Sie sollten jeweils ihren "geilsten Flug" (Zitat Reiner Rose) der Saison 2012 kommentieren. Und da wurde die ganze Emotionalität spürbar, die die Teilnahme am RC-OLC ausmacht: Es ging nicht immer nur um den schnellsten bzw besten Flug, sondern auch um unvergessliche Momente. Sei's beim Absaufen, beim Kämpfen um's oben bleiben oder beim Aushecken der besten Strategie zur optimalen Bewältigung der Streckenflugaufgabe.

Nach einem letzten Rückblick auf die Aktivitäten des RC-OLC Teams in 2012 ging der Blick nach vorne: Der Jahreskalender für 2013 wurde vorgestellt und die geplanten Weiterentwicklungen des RC-OLC eifrig diskutiert. Termine zum Notieren sind der 13. April für das Multiplikatoren-Training des RC-OLC auf dem Modellfluggelände in Herrieden (bei Ansbach) sowie die Segelflugmesse 2013 vom 19.-21.07.2013, wieder in Schwabmünchen.

Fokus für 2013 ist wie bereits erwähnt der Ausbau der aktiven Teilnehmerzahl, mit dem Ziel "100+": mehr als 100 aktive Teilnehmer in der Wertung! Hierfür ergaben sich aus der Diskussion mit den anwesenden Teilnehmern einige interessante Ansatzpunkte, die das RC-OLC sukzessive angehen wird.

Alles in allem war der Saison-Abschluss eine Runde Sache, vor allem auch eine sehr gute Möglichkeit, einige der mitfliegenden Piloten endlich auch mal persönlich kennenzulernen, und auch deren Meinungen für die Weiterentwicklung des RC-OLC einzuholen. Fortsetzung folgt ganz bestimmt!

Gert Hägele

 

Die Sieger der Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM):
Georg 'Schorsch' Thanner (li., Deutscher
Vize-Meister), Tobias Jenert (Mitte, Deutscher Meister) und Andreas Hörer (Dritter Platz).

Eine geballte Ladung von Modellsegelflug-Kompetenz traf sich zum Finale. Darunter
TOP-Experten wie Florian Schambeck (li. außen), Hersteller von Großseglern und
selbst excellenter Modellsegelflieger.
Ganz rechts Modellfluglegende Hans 'Fuzzo' Fischer, Wegbereiter von Weltmeistern.

Ein Bild aus besseren (Sommer-) Tagen ...
ohne Computer geht erst Recht beim Modellsegelfiegen absolut nichts.

 

12.10.2012

RC-OLC 2012 – die Saison im Überblick
Letzten Montag (08.10.2012) war's soweit: Die Saison 2012 im RC-OLC ist Geschichte. Damit stehen die RC-OLC Champions 2012 in den einzelnen Wertungen fest, und es ist natürlich Zeit für eine erste Bilanz.
Sehr erfreulich ist zunächst die Entwicklung bei der Teilnehmerzahl: gegenüber 2011 waren mehr als doppelt so viele Piloten im RC-OLC aktiv. Schade nur dass von den mehr als 200 registrierten Teilnehmern nur rund 80 auch wirklich Flüge eingestellt haben. Für die kommende Saison wird denn auch die Steigerung der (aktiven!) Teilnehmer der ganz große Fokus seitens des RC-OLC Teams sein.
Dann zu den Champions: Tobias Jenert war, wie schon in der vergangenen Saison, das Maß der Dinge im Normalgelände. Schon früh im Jahr setzte er sich durch schnelle Flüge an der Spitze fest und lies sich von dort nicht mehr verdrängen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Andreas Hörer und Georg (Schorsch) Thanner. Ersterer erflog sich mit seinem "Dickschiff" DuoDiscus den ersten Platz in der Scale-Wertung, und letzterem gelang mit seinem Arcus der punktbeste Flug im Normalgelände.
Am Hang waren die Fliegerkollegen auf Teneriffa das Maß aller Dinge, und dort speziell Jose M Zerolo. Er hat sich den Titel in der Gesamt- und in der Scale-Wertung geholt und natürlich auch die punktbesten Flüge in beiden Kategorien vor den Hang von MesaMota gezaubert. Und noch dazu steuert Jose beeindruckende Bilder und Flugvideos aus Teneriffa bei.
Schaut man in die Statistik "Bester Flug", so sieht man durch die ganze Tabelle hindurch eine bunte Vielfalt an Spannweiten und Modelltypen. Somit scheint die Ein-Klassen-Wertung mit dem spannweitenabhängigen Index ganz gut zu funktionieren. Wie bei den personentragenden Vorbildern auch lässt sich natürlich trefflich über die Indexwerte diskutieren, aber so ganz falsch sind sie ganz offensichtlich nicht.
Was an dieser Stelle auch kurz erwähnt werden muss ist der eine Fall des eklatanten Regelverstosses in der vergangenen Saison. "Wer beim (RC-)OLC schummelt der hat das Prinzip nicht verstanden", das war in Schwabmünchen (Segelflugmesse) die mehrfach wiederholte Antwort auf die Frage nach möglichen Schummeleien. Dass sie trotzdem vorkommen ist sehr ärgerlich, nicht zuletzt weil für die Aufarbeitung seitens des OLC-Teams sehr viel Aufwand investiert werden musste, der für andere Zwecke wahrlich sinnvoller eingesetzt wäre.
Nun aber den Blick nach vorn gerichtet auf die Saison 2013. Was steht an? Am Regelwerk wird’s trotz einiger Diskussionen in der vergangenen Saison nur wenige Änderungen geben. Das RC-OLC Team wird sich die besten Flüge nochmals anschauen und gegebenenfalls kleinere Korrekturen an den Indexwerten vornehmen. Ansonsten wird wie bereits erwähnt die Steigerung der aktiven Teilnehmerzahl im Fokus stehen. Dazu plant das RC-OLC Team unter anderem zum Saisonbeginn ein RC-OLC Wochenende im süddeutschen Raum (nahe A6 / A7), mit freiem Fliegen und Coaching durch erfahrene Piloten und natürlich dem RC-OLC Team. Und aller Voraussicht nach wird der RC-OLC auch wieder auf der Segelflugmesse in Schwabmünchen vor Ort sein.
Eine etwas ausführlichere Bilanz (sprich: mit mehr Zahlen) wird’s demnächst in unserem Forum geben. Ansonsten bedankt sich das RC-OLC Team bei allen Teilnehmern für die vergangene Saison und wünscht allen eine spannende Saison 2013!

Gert Hägele

 

8.10.2012

Grober Regelverstoß: Motornutzung während des Wertungsfluges

Entscheidung:
Wegen grobem Regelverstoß, sportlichem Betrug, versuchter Täuschung und Manipulation des Ergebnisses wird der Teilnehmer Andreas Schäberle (Rödelmodellbauteam) für die OLC-Saison 2012 disqualifiziert und für die OLC-Saison 2013 gesperrt.
Begründung:
Bei den Flügen des Teilnehmers Andreas Schäberle (Rödelmodellbauteam) war ab etwa Anfang/Mitte August ein z.T. eklatanter Leistungssprung feststellbar. Diese hervorragenden Flüge haben dann auch dazu geführt, dass der Teilnehmer Zug um Zug in der Wertung aufgestiegen ist, um dann letztendlich Ende August die Führung mit Abstand zu übernehmen.
Entsprechend dem Partner-Check Prinzip, wie es der OLC schon seit Ende der 90er Jahre handhabt, haben einige Sportfreunde die korrekte Durchführung der Flüge angezweifelt und den Veranstalter entsprechend informiert.
Wir haben daraufhin alle sechs Wertungsflüge, die sämtlich am 27. und 29. August durchgeführt wurden, auf Basis einer meteorologischen Stellungnahme einer eingehenden und umfangreichen Analyse unterzogen.
Ergebnis:
Bei allen Wertungsflügen finden sich z.T. mehrere Flugabschnitte, bei denen Steigwerte erflogen wurden, die mehrmals die Steigwertvorhersagen in dem Höhenband und in dem Fluggebiet um das Zwei- bis Dreifache übersteigen.
Erflogene Steigwerte mit bis zu 8 m/s an Tagen, für welche Fachmeteorologen maximal 3 m/s prognostizierten, sind ein eindeutiger Hinweis auf unerlaubte Motornutzung.
Eine weitere Untersuchung eines Institutes einer Technischen Universität bestätigt das Ergebnis der meteorologischen Plausibilität.
Es langen die Indizien hinreichend für den Schluss aus, dass die Flüge nicht regelkonform mit dem angebenen Fluggerät im antriebslosen Zustand durchgeführt wurden.

Der komplette Vorgang findet sich hier.


23.7.2012

Der RC-OnlineContest bei der Segelflugmesse in Schwabmünchen

Der RC-OnlineContest war am vergangenen Wochenende wie angekündigt mit dabei bei der erstmalig veranstalteten Segelflugmesse (siehe www.segelflugmesse.de).

Reiner Rose hatte den Stand organisiert, Andreas Hörer ein genial anschauliches Modell gebastelt (Fluggelände mit Start-Ziel-Kreis/Zylinder und Segelflieger im Maßstab 1:100), und mit Tobias Jenert, Andreas Hörer, Oliver Hoppe und Gert Hägele waren alle Betreuer des RC-OLC mit dabei. Zunächst einmal beeindruckend war, dass quasi alle und alles da waren, was in der Großseglerszene Rang und Namen hat: Sowohl was Hersteller, Händler und Modelle betraf als auch was das fliegende Personal, sprich die Piloten betraf. Dementsprechend fand die Messe vor allem am Freitag und Samstag Zuspruch durch ein fachlich sehr interessiertes Publikum.

Mittendrin war der kleine Stand des RC-OLC, und der war an allen Tagen gut besucht. Statt der angedachten Kurzpräsentationen zu bestimmten Uhrzeiten wurde schlicht jeder sofort mit Informationen und Erklärungen versorgt, der am Stand vorbeikam. Sowohl das o.g. Modell als auch der FMT-Sonderdruck haben sich dabei bestens bewährt! Auffällig waren zwei Aspekte: Zum einen hatten die meisten Besucher am Stand bereits vom RC-OLC gehört, die Internetseite teilweise auch schon angeschaut. Aus verschiedensten Gründen kam es aber noch nicht zu einer aktiven Teilnahme am RC-OLC. Zum anderen endete fast jedes Gespräch mit dem (motivierten) Versprechen, beim RC-OLC einzusteigen.

Das Interesse am RC-OLC drückte sich auch darin aus, dass einige der Show-Piloten am Stand vorbeischauten, und dass der Moderator der Flugshow das OLC-Team an allen drei Tagen zu einem Interview vors Mikrofon bat. Besser kann's (fast) nicht laufen! Schön auch dass bereits bekannte Namen aus der Teilnehmerliste vorbeischauten, wie zum Beispiel Miki Adang, der mit seinen Vereinskameraden eigens aus Bruneck angereist war. So kennen die Betreuer des RC-OLC zum Namen in der Teilnehmerliste nun auch das passende Gesicht. In Summe also ein erfolgreiches Wochenende. Das RC-OLC-Team ist gespannt auf die vielen neuen Teilnehmer!

Gert Hägele

 

Segelflugmodelle soweit
das Auge reicht
Administrator Gert Hägele (re.) wird
vom Veranstaltungssprecher ausführlich
zum RC-OLC interviewt.
Das ist die Kern-Message des
RC-OLC: Modellflugerlebnis
Streckensegelflug.

 

7.6.2012

Neu: Eigene OLC-Plattform für Scale-Fans
Ab sofort gibt es für die Scale-Enthusiasten eine eigene Plattform: Unter allen OLC-Wertungen findet sich nun eine entsprechende Scale-Wertufont-family: arial, helvetica, sans-serifhttp://static.onlinecontest.org/files/ModelGliding/logos/logo_fmt_150.jpg12.10.2012ng.
Um hier seinen Flug entsprechend zu platzieren, muss man bei der Flugmeldung bei der Eingabe font-size: /div/strong12px/strongder Klasse nur font-f /p amily: arial, helvetica, sans-seriffont-size: 12pxdie entsprechende Scale-Klasse auswählen. Angeordet sind die Scale Klassen in der Zeile unterhalb der jeweiligen normalen Klasse. Es gibt also für jede Klasse nunmehr zwei Auswahl-Zeilen (s. auch nebenstehendes Bild).
Und damit die Scale-Fans ihre Leistung auch mit allen anderen messen können, werden sie unverändert, wie bisher, in den allgemeinen Wertungen platziert.
Nach und nach werden wir alle Flüge des aktuellen OLC-Jahres, bei denen wir den Namen eines Segelflugzeuges finden, dieser neuen Scale-Wertung zuführen.
Der OLC bietet gerne den neuen Service und freut sich auf viele Flüge mit Scale-Modellen.
Motto: Nicht nur gut aussehen, sondern auch gut fliegen!

 

18.5.2012
Administratoren korrigieren ab jetzt sofort inkorrekt gemeldete Flüge
Wegen der steigenden Anzahl an Flugmeldungen wird das Administratoren-Team nunmehr inkorrekt gemeldete Flüge unverzüglich korrigieren (es wird dann ein entsprechender Hinweis im Kommentarfeld eingetragen).
Bitte daher unbedingt darauf achten, dass der Wertungszeitraum bei der Flugmeldung exakt richtig gewählt wird:
a) beim Eigenstart ist der Wertungsbeginn exakt der Zeitpunkt "Motor aus" nach dem take off (dies ist normalerweise der Baro-Peak)
b) bei Start per Handstart, F-Schlepp, Winde oder Gummi ist der Wertungsbeginn unmittelbar nach dem "Ausklinken / Handstart" festzulegen (direkter Anflug des Punktes). Hilfreich ist hier ein Hinweis des Piloten im Kommentarfeld zur Startart.
c) Das Wertungsende ist zum Zeitpunkt ’Motor an’ um eine Landung zu vermeiden oder die Landung.

 

15.4.2012
In der April-Ausgabe berichtet FMT unter dem Titel 'Perfektes Streckenfliegen' abermals ausführlich über den RC-OLC

In der Einleitung heißt es:
Viele Modellsegelflieger wollen bisher vor allem eins: einen Bart finden und dann möglichst lange oben bleiben. Mit dem neuen, dezentralen Wettbewerb auf GPS-Basis geht es nun aber richtig „auf Strecke“ – ganz wie bei den Großen. Das ist eine völlig neue Herausforderung für den Modellsegelflieger, bietet ihm bisher nicht gekannte Erlebnisse und belohnt mit Spaß pur – das Mitmachen und Dabeisein ist alles. Neben dem Wettbewerb will der RC-Online-Contest vor allem eines sein: eine Plattform zum gegenseitigen
Austausch zwischen begeisterten Modellsegelfliegern.
Bitte lesen ...

 

6.4.2012

OLC-Einstieg erleichtert: Anzeige der geflogenen Kilometer und des Höhengewinns

Damit es Sinn macht, einen Flug zum OLC zu melden, auch wenn man keine Wertung erreicht hat, werden seit einiger Zeit in der Tageswertung auch diese statistischen Werte angezeigt.Track-km: Gesamtsumme der Streckenlänge des Wertungsfluges
G'ained-m: Gesamtsumme der gewonnenen Höhenmeter des Wertungsfluges
Im Beispiel der Flug von Kilian Lang am 2.4.: 15,95 geflogene Kilometer und 838 erstiegene Höhenmeter
Selbstverständlich lassen sich dann die Tageswertungen auch nach den Streckenlängen und nach den erstiegen Höhenmetern sortieren ... über den Startplatzfilter hat man dann ganz schnell am Abend denjenigen ermittelt, der auf Grund seiner Höhenbilanz die Ehre hat, seinen Freunden eine Runde auszugeben.
Aber natürlich hat dieser weitere OLC-Service auch einen tieferen Sinn: Es soll auch denjenigen ein Erfolgserlebnis vermitteln werden, bei denen sich keine Wertung hat ermitteln lassen.

 

28.3.2012
GPS-Logger von SM-Modellbau

Im ModellFlieger, dem Organg des DMFV, erschien in der Ausgabe Februar/März 2012 ein Artikel zum Thema 'SM GPS-Logger'.
Das Gerät ist nach wie vor der einzige stand-alone-Logger zur Aufzeichung von Flügen für den RC-OLC.
Der 'SM GPS-Logger' schreibt im international für den Gleitflugsport üblichen IGC-Datenformat und ist, nachdem er an Bord aufzeichnet, überaus fälschungssicher, weil Eingriffe während der Telemetrieübertragung (offene Schnittstelle) nicht möglich sind.
Darüber hinaus wurde das Gerät natürlich vom OLC zertifiziert.
Wir können das aufmerksame Studium des Artikels nur empfehlen.
Wenn man auf das SM-Logo im rechten frame klickt kommt man zur website von SM-Modellbau.

 

15.1.2012
In der Januar-Ausgabe berichtet FMT ausführlich über die Deutsche dezentrale Modellsegelflug-Meisterschaft

In der Einleitung heißt es:
Den Spaß am Modellsegelfliegen zu erhöhen, ist das Hauptziel des Online Contest (OLC). Denn im Rahmen des OLC erfährt der Modellsegelflug eine spannende Weiterentwicklung: Galt bisher das Interesse der Modellflieger fast ausschließlich möglichst langen Flügen im unmittelbaren Bereich des Startortes (und oftmals mehr oder weniger spektakulärem „Abturnen“), so geht es nun mit der gewonnenen Höhe richtig auf Strecke.
Bitte lesen ...

 

12.10.2011
Neu gestartet: Deutsche dezentrale Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM)

Das reibungslose Funktionieren des ModellGliding-OLC in seinem ersten Jahr hat das OLC-Team dazu bewogen, den 'RC-OLC Deutschland' als Deutsche dezentrale Meisterschaft auszuschreiben. Aber keine Angst, es ist hierfür keinerlei Papierkrieg notwendig, auch gibt es ebensowenig Nenngelder (schließlich ist der Veranstalter eine gemeinnützige juristische Person, da gibt es keine Gewinnerzielungsabsicht). Man muss nur wie bisher seinen Flug zum RC-OLC melden - der Rest läuft wie gehabt automatisch!
Die Zielsetzung der Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM) ist es ganz klar, den Spaß am Modellsegellfliegen zu erhöhen. Galt bisher beim Modellsegelfliegen das Interesse fast ausschließlich m&¨glichst langen Fl&¨gen im unmittelbaren Bereich des Startortes, so geht es nun richtig ’auf Strecke’. Das ist eine völlig neue Herausforderung für den begeisterten Modellsegelflieger, bietet ihm bisher nicht gekannte (Erfolgs-)Erlebnisse und belohnt mit Spaß pur - das 'Mitmachen und Dabeisein' ist alles!  Aber es gibt natürlich auch die Cracks, sie wollen zeigen wie perfekt und damit schnell sie ihre Wertungsflüge durchführen. Diese Piloten wollen im Tages- und Endranking natürlich möglichst ganz oben stehen - das ist absolut legitim, weil sie damit nämlich Maßstäbe setzen für die auschließlichen 'Spaß-Flieger'. Und das ist das geniale an einer Breitensport-Veranstaltung wie dem OLC: Beide Gruppen bringt man unter einen Hut!
Hier findet ihr die Übersichtsseite zur DdMM mit der Ausschreibung.
Wir wünschen euch viele tolle Flüge.

 

11.10.2011
Erstes Jahr des ModelGliding-OLC erfolgreich beendet

Immer im zweiten Montag des Oktober endet im OLC das aktuelle Sportjahr, so also auch im RC-OLC.
Unterm Strich: Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Pilot-Projekt für die Modellsegelflieger auf den Weg zu bringen.
In den nächsten Wochen wird es zu diesem ersten Jahr dann ein ausführliches Resümee geben.
Es sei aber an dieser Stelle ganz herzlich den Champions dieses ersten Jahres gratuliert (Normal-Gelände):
1) Tobias Jenert, 333,14 Punkte
2)  Andreas Hörer (LSG Modellfluggruppe Sachsenheim), 270,28 Punkte
3) Philipp Stahl, 241,62 Punkte

Und, was ganz besonders erstaunt, es wurden fast 450 Flüge in's System gemeldet!
Ab dem 11.10. (heute) läuft nun der RC-OLC das Jahres 2012 (wieder bis zum zweiten Montag im Oktober 2012).
Die Regeln sind nunmehr, das kann man mit Fug und Recht feststellen, ausreichend erprobt - da wird sich aus heutiger Sicht nichts mehr ändern. Perfekt läuft auch mittlerweile das Handling mit der Startplatzdatenbank.
Nach unserer Einschätzung werden wir Ende November ein Resümee zu diesem P¨ilot-Jahr veröf fentl¨ichen.
Bleibt uns nur der aufrichrichtige Dank an alle, die aktiv mitgemacht haben und vor allem an diejenigen, welche uns mit Rat und Tat unterstützen.
Wir wünschen euch weiterhin schöne Flüge im RC-OLC.

 

22.9.2011
Wichtige Regeländerung ab 23.9.2011: Geschwindigkeitslimit beim Abflug

Damit die Strecken primär mit auf dem Flugweg zu gewinnender thermischer Energie absolviert werden, gilt ab dem 23.9.2011 ein Geschwindigkeitslimit beim Abflug. Die Werte wurden nach Spannweitenklassen gestaffelt und finden sich hier.
Die Werte sind in etwa 50 % höher als die normale Vorfluggeschwindigkeit, sodass zur Einhaltung des SpeedLimits eine Telemetrie-Anlage nicht notwendig ist.
Und auch hier freut uns: Besten Dank an unsere Ratgeber für Ratschläge und Zuarbeit.

 

15.9.2011
Unter dem Titel 'Breitensport-Revolution' berichtet FMT in der August-Ausgabe ausführlich über den Start des OLC für Modellsegelflieger

In der Einleitung ist zu lesen:
Das Projekt „OLC für den Modellsegelflug“ ist ein wirklich gewaltiges Vorhaben. Es gilt nämlich, für den Modellsegelflug
einen dezentralen Wettbewerb auf den Weg zu bringen (ein Novum!), bei dem die Flugdokumentation mit Hilfe von
GPS bzw. Flugrekordern erfolgen soll. Gewaltig deshalb, weil der Weg des Modellsegelflugs hin zum organisierten
Breitensport für den ganz normalen Modellflieger ja schon eine Kursänderung ist, die es in sich hat.
Zum Lesen bitte hier klicken - danke.

 

1.9.2011
Wichtige Regeländerung ab 2.9.2011: Minimaldreieck, Maximaldreieck und StartZielKreis um 50 % vergrößert

Damit kommen wir dem Wunsch vieler Piloten nach, vor allem der Ansatz für das Minimaldreieck war wohl zu vorsichtig vom OLC gewählt.
Eine klare Erleichterung ist die Vergrößerung des StartZielKreises.
Wir bitten die Piloten an dieser Stelle um Verständnis, aber für den OLC ist es der praktikabelste Weg, sich im Rahmen der ß-Version, an umsetzbare und sportlich interessante Regeln 'heranzuarbeiten'.
Besten Dank an unsere Ratgeber für die Zuarbeit.

 

26.8.2011

Flugmeldung komfortabler: OLC-System schlägt Startplatz vor

Ab sofort zwei getrennte Wertungen: Normal-Gelände und Hang-Gelände
Nach dem Hochladen des IGC-Files findet man nach dem Druck auf den Pull-down Pfeil den nächstgelegenen Startort, der in der OLC-Datenbank abgespeichert ist. Entspricht der angezeigte Startort der Realität, so klickt man ihn an. Soll aber ein neuer Startplatz angelegt werden, so klickt man auf 'neuer Startort' (die Distanz, ab wann neue Startorte in Relation zu bereits bestehenden Startorten angelegt werden können, wird noch festgelegt).
Bei der Neuanlage eines Startortes ist dann zu beachten, dass der Startort-Typ festgelgt wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten
a) Hang-Gelände
Definition: Prinzipiell ist eine gültige Wertung ohne die Nutzung von thermischer Energie erfliegbar.
b) Normal-Gelände
Defintion: Alle anderen Gelände.
Deshalb ist man nunmehr auch die der Lage, Wertungen für zweierlei Startort-Typen anzubieten:
a) Normal-Gelände
b) Hang-Gelände
Die Trennung nach 'Normal' und 'Hang' war ein von vielen Piloten seit langem an den OLC herangetragener und absolut nachvollziehbarer Wunsch.
21.8.2011 Praxis-Tipp: Handling StartZielKreis
Grundsätzlich beginnen im StartZielKreis (SZK) Wertungsflug und Runden, darüber hinaus endet jede Runde auch im StartZielKreis. Um nun nach einer Runde den SZK wieder sicher zu durchfliegen, ist es am einfach- sten, wenn sich der SZK-Mittelpunkt über dem Kopf des Piloten befindet. Klar, man braucht also nur über sich hinweg fliegen und benötigt daf&¨r natürlich keinerlei Peilequipment oder sonstige Hilfsmittel. Und damit man, was die Erreichung der Zielhöhe betrifft, safe ist, legt man einfach einige Meter als Sicherheitspolster dazu.
Was nun die Festlegung des SZK-Mittelpunkte betrifft, so gibt es zwei Verfahrensgruppen:
A) Eigenstart
Hier ist der Mittelpunkt des SZK an dem Ort, wo 'Motor aus' erfolgt. Um hier in die 'Über-Kopf-Position' zu kommen, macht es natürlich Sinn, sich seinen Kraftflug so einzuteilen, das man sich zu dem Zeitpunkt, an dem die beabsichtigte Starthöhe erreicht ist, auch an dem gewünschetn Ort befindet - für einigermaßen geübte Piloten absolut kein Problem.
B) Winden-, Flitschen-, Handstart, F-Schlepp
Hier steht in den Regeln, dass der Wertungsbeginn zu einem Zeitpunkt erfolgen muss, der unmittelbar nach dem Ausklinken liegt. Das heißt, und das ist der Unterschied zum Eigenstart, man kann die '&¨ber-Kopf-Position' des SZK-Mittelpunktes nach dem Ausklinken
anfliegen (verlagerter Abflugpunkt). In der Praxis wird man dann nach dem Überflug zu einer Art 'Aufwärmrunde' starten (das muss
natürlich keine gültige Runde sein) um dann beim erneuten Durchflug des SZK zur ersten 'scharfen Runde' zu starten.
>>> Last but not least sei daran erinnert, dass Wertungsanfang und Wertungsende (Landung oder 'Motor aus') manuell bei der Flugmeldung festgelegt werden muss.
Habt ihr Fragen dazu, bitte sendet ein Mail an: Mail@onlinecontest.org

 

11.8.2011

Flugmeldung verbessert: Automatische Startplatzsuche über IGC-File
Seit dem gestrigen Mittwoch muss ein Startplatz, wenn man VON DIESEM zum ersten Mal einen Flug meldet, im OLC definiert werden. Zu dieser Definition gehört natürlich der Name und das Startland, aber des weiteren muss auch das Bundesland (zunächst nur Deutschland)  ausgewählt werden. Last but not least wird auch nach dem Typ des Startplatzes gefragt, zur Auswahl stehen 'Normal' und 'Hang'.
Wird nun der nächste Flug, zu dem man von diesem Startplatz aus gestartet wird, im OLC gemeldet bzw. das IGC-File hochgeladen, so schlägt das OLC-System den korrekten Startplatz vor und man braucht ihn dann nur auszuwählen.
Diese detaillierten Startplatzinformationen, die im Übrigen OLC-Standard sind, werden dann dazu benötigt, um später einmal Wertungen bis hinunter zu den Bundesländern anzubieten.
Die Typenunterscheidung hingegen in 'Normal' und 'Hang' erlaubt es, die Wertungen enstprechend zu trennen.
Es ist in der Planung, diese Wertungstrennung noch im August zu vollziehen, wobei alle Flüge ab dem 1.5. (Start ß-Versoin) nachgewertet werden (das Wertungsergebnis bleibt unverändert, im Prinzip wird nur der Startplatz editiert).
12.8.: Ein kleiner bug ist in der Anwendung: Es wird nur beim ersten Start der Startplatz angezeigt, ab dem zweiten Start fehlt die Startplatzangabe ... dies ist aber nur ein Anzeigefehler, der Datenbankeintrag ist völlig korrekt. Die Fehlerbehebung erfolgt Anfang nächste Woche. 9.8.2011 Weatronic unterstützt den OLC
Mit der neu erschienen Software Version 2.5x ist es nun möglich, validierte IGC-Files für den OLC zu erzeugen. Das weatronic System, das einen Flugrecorder im Sendemodul bietet, zeichnet alle Daten aus dem Segler, die vom LinkVario und dem GPS-Modul von weatronic erzeugt werden auf und sie können über die GigaControl Software direkt als IGC-File gespeichert werden. Hier wird dann auch die notwendige Codierung vorgenommen. Der Vorteil des weatronic Systems liegt klar auf der Hand. Durch das Logging der Daten am Boden stehen alle Informationen über den Flug Live via Sprachausgabe und oder einem angeschlossenen Netbook zur Verfügung. Alle taktischen Entscheidungen des Piloten werden von realen live Daten die über den weatronic Rückkanal gesendet werden unterstützt. Die Flughöhe, das Steigen und Sinken des Modells, die Kapazität des Antriebsakkus, die Spannung des Empfängers, Kurs,  eschwindigkeit und viele Informationen mehr stehen dem Piloten für seine Entscheidung zur Verfügung.
Weatronic und OLC, ein starkes Team!
 
17.6.2011

Das Portal 'Modellpilot EU' informiert in Videoform über den OLC für Modellsegelflieger

Stephan Eich, der 'Macher' von Modellpilpot EU hat in einem anschaulichen Video alles Wesentliche zum OLC für Modellsegelflieger zusammen gefassst. Er bringt die Fakten anschaulich auf den Punkt und darüber hinaus motiviert der Beitrag zum Mitmachen. Stephan Eich hat schon einige Flüge durchgeführt und auch erfolgreich gemeldet, er weiß also, wovon der spricht. Drüber hinaus informiert er in seinen Kommentaren ausführlich zu seinen Flügen und regt auch die eine oder andere Änderung des Reglements an. Gerne wird das Team des RC-OLC das Vorgschlagene bei der Weiterentwicklung des RC-OLC berücksichtigen. Der Rat von Stephan Eich hat vor allem deshalb Gewicht, weil er nicht nur ein sehr erfahrener Modellsegelflieger ist (wie man in den Wertungsflügen sieht), sondern auch ein sehr erfahrener (manntragender) Streckensegelflieger. Hier findet sich der Link zu dem Beitrag. Vielen Dank für das Video, das Team des RC-OLC würde sich über eine weitere Unterstützung freuen. 10.6.2011 Der Deutsche Modellflieger-Verband (DMFV) informiert über den RC-OLC
In der aktuellen Ausgabe des 'Modell Flieger', dem Organ des DMFV, wird mit einem kleinen Beitrag über den RC-OLC informiert.
Der DMFV-Vorstand hat auch zwei versierte Modellsegelflieger bestimmt, welche sich nun des RC-OLC praktisch annehmen um dann dem Vorstand über ihre Erfahrungen zu berichten.
Das den RC-OLC ausrichtende Team bedankt sich beim DMFV für das Interesse und die Unterstützung.
(um den Beitrag auf Seite 67 zu lesen, bitte auf das Bild Klicken)
  6.6.2011 In die Wertungen werden nur Flüge nach erfolgreichem Sicherheits-Check übernommen
Es ist ein Qualitätsmerkmal des OLC-Systems, dass die Dateien aller gemeldeten Flüge einem Sicherheits-Check unterzogen werden. Ziel des Verfahrens ist es, dass nachträglich geänderte Flugdateien (z.B. Datum des Fluges) herausgefiltert werden.
Das hierzu erstellte Prüfprogramm erstellt nach IGC-Norm (für den Segelflug zuständige Fachorganisation der FAI) der Logger-Hersteller, der OLC implementiert es dann auf seinem Server im Rahmen einer Zertifizierung.
Das Prüfergebnis findet sich in der Fluginfo: Ein kleiner blauer Kreis mit einem V bestätigt, dass alles o.k. ist und der Flug in die Wertungen übernommen wurde. Ein kleiner roter Kreis mit einem V sagt aus, dass entweder der Flug geändert wurde, oder aber, dass der Loggerhersteller (noch) kein Prüfprogramm installiert hat (derartige Flüge werden zwar berechnet, aber nicht in die Wertungen übernommen, sie sind auch in der Tageswertung hellgrau).
Derzeit sind nur Dateien des SM GPS-Loggers OLC-Zertifiziert, d.h. es werden die Files auf Fälschung geprüft.
Bei Weatronic arbeitet man derzeit an der Validierung. Ende Juni wird man damit fertig sein, sodass dann auch die mit Weatronic erzeugten Files volle Gültigkeit haben werden.
25.5.2011

Die OLC-Wertung funktioniert auch am Hang im Mittelgebirge Am gestrigen Dienstag hat es Wolfgang Schlüter (Hannover-Laatzen) am Hang in Laucha bewiesen, dass es geht. Einge Male ist er mit seinem Streamtec XL (Spannweitenklasse 5 = 3001 - 3500 mm) so gut 300 m vor den Hang hinaus geflogen, um die FAI-Dreicksbedingung zu erfüllen - es klappte! Die geflogenen Schenkellängen des Wertungsdreiecks betrugen etwa zwischen 350 und 420 m. Nun geht es an die Feinarbeit, um unnötige Zwischenrunden zu vermeiden bzw. die Runden flächiger zu fliegen. Dann wird sich auch die Durchschnittsgeschwindigkeit beim 'OLC-Hangfliegen' ganz schnell steigern. Hier ist der Flug im OLC. 12.5.2011 SM GPS-Logger vom OLC zertifiziert Als erster spezieller Logger für den Modellsegelflug wurde nach internationalen Standards der SM GPS-Logger vom OLC zertifiziert. Als äußerliches Kennzeichen sind die Flüge in der Fluginfo nunmehr mit einem kleinen blauen Kreis, der ein V enthält, gekennzeichnet. Nachdem aber darüber hinaus der SM GPS-Logger alle technischen Anforderungen für einen gem. IGC-Standards zugelassenen Logger erfüllt, wird er in einiger Zeit das hierfür vom OLC neu geschaffene Validierungssymbol 'grün/blau' erhalten (markanter Punkt ist hier vor allem,  dass es aus Sicherheitsgründen keine offene Schnittstelle zwsichen GPS-Antenne und Rechner geben darf). Selbstverständlich kann man mit dem SM GPS-Logger auch Flüge mit Drachen, Gleitschirmen und Segelflugzeugen dokumentieren (aber Achtung , es gibt Wertungen im OLC wie z.B. Speed- und Liga-Wertung, die sind an einen IGC-zugelassenen Logger mit grünem V-Symbol in der Fluginfo gebunden).19.4.2011 Fehlende Vereine im Auswahlmenue Sollten Vereine fehlen, bitte sendet uns die Namen der Vereine und die Namen der Piloten, die in/für diese Vereine fliegen, an diese Mailadresse: mail@onlinecontest.org Danke.

 

03.04.2011

Loggereinbau bei PCM-Modellen für die Klassen F3K und F5J

Der Einbau eines Loggers insbesondere in F3K-Modelle ist ja eine bemerkenswerte Herausforderung, sowohl für die Logger-, also auch die Modellhersteller. Nun hat PCM dem OLC mitgeteilt, wie man in ihre Spitzenprodukt für die Klassen F3K (Fireworks 5 flow) und F5J (Taser) optimal den SM-Logger einbauen kann: Für den Einbau des SM-GPS-Loggers in unsere Modelle FW5 (F3K) und Taser (F5J) müssen keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Beim FW5 nimmt lediglich der Logger den Platz des Empfängers ein und der Empfänger wandert auf den Platz des Höhenloggers. Die Antennen des Empfängers müssen jedoch dann nach außen gelegt werden. Dies hat jedoch keine Einbusse der Flugleistung zur Folge. Beim Taser ist der Einbau extrem einfach. Der Logger wird einfach unter einer Glasfaserhaube platziert -> fertig!

FW5 FW5 Taser Taser

 

05.03.2011

Dateikonvertierung überflüssig: Der SM GPS-Logger schreibt im IGC-Format und validiert intern

 

Das ist die höchste Qualitätsstufe für Flugrekorder (wie Logger korrekt heißen). Um bei der IGC (International Gliding Commission, das ist die für den Segelflug zuständige Unterorganisation der FAI) die Zulassung als Logger zu erhalten, ist diese interne Rechenoperation eine der absolut notwendigen Kriterien. Mit dem ebenfalls bei der IGC hinterlegten Check-Programm kann man dann prüfen, ob die Datei nach dem Auslesen noch manipuliert wurde (G-record). Natürlich wird im manntragenden Segelflug diese Prüfung auch vom OLC-Server durchgeführt und als Qualitätsbestätigung erhält das File dann einen grünen V-Punkt in der Fluginfo des Piloten (auch bei über 2.000 Flügen am Tag erledigt der OLC-Server diese Rechenoperationen klaglos!). Der prinzipielle Grund für diese Qualitätsmaßnahme ist, dass man hier nicht eine Flugdatei z.B. mit einem Flugsimulator erzeugen kann, um das File dann z.B. in einem PDA einzulesen und erst dort zu validieren. Die Definition lautet: Keine offene Schnittstelle zwischen GPS-Antenne und Rekorder. Genau diesen Ablauf hat nun SM-Modellbau (nach Auffassung des OLC erstmalig) mit dem Firmwareupdate v1.02 für den Modellsegelflug realisiert. Aus Sicht des OLC ist der SM GPS-Logger damit in die Königsklasse der für den Modellsegelflug geeigneten Fluglogger aufgestiegen. Es ist durchaus denkbar, dass es im Rahmen des ModellGliding-OLC künftig Aufgabenformen gibt, für die eine derartige Dokumentationsqualität erforderlich ist (z.B. TOP-Flüge für nationale dezentrale Meisterschaften).

 

16.11.2010

'Absichtserklärung', auch für den Modellsegelflug einen OLC zu starten, bei RC-Network.

 

 

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