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Sunday, 18. September 2016
OLC-Finale 2016: Freunde treffen, sich informieren, mit den Siegern feiern ;-)
Der renommierte Langstreckenpilot Ingo Andresen vermittelt uns mit großartigen Bildern einen Eindruck von den paradiesischen Segelflugbedingungen im Südwesten der USA.
Die Bundesliga-Champions sind zurück: Nach einem Jahr Pause holt sich der LSV Burgdorf erneut und bereits zum vierten Mal die begehrte Meisterschale – das ist phänomenal! Beim OLC-Finale am 1. Oktober im Von-Steinrück-Haus in Poppenhausen (Beginn 13.00 Uhr) ist es auch dann der Höhepunkt, wenn sie die Trophäe am Schluss der Veranstaltung gewissermaßen zurückerhalten.
Die Veranstaltung ist konzipiert als interessantes und attraktives Insider-Meeting für alle am sportorientierten Segelfliegen interessierte Piloten. Präsentiert werden zum Beispiel herausragende Infos zur persönlichen Meteo-Flugvorbereitung vom TopMeteo-Macher Bernd Goretzki. Der Titel: Tipps zum TopMeteo-Handling mit Schwerpunkt ‘Einbindung von TopMeteo in SeeYou‘. Fraglos gibt es in Sachen Segelflugmeteorologie wohl kaum mehr Kompetenz, denn Bernd Goretzki ist nicht nur der TopMeteo-Macher (und Dipl.-Meteorologe), sondern auch einer der markantesten Langstreckenpiloten in Deutschland (Drittplatzierter OLC-Champion 2016 von Deutschland bei exakt 7.700 Teilnehmern!) – besser geht es (fast) nicht!
Und wenn es um sport- oder ligabezogene Infos geht, dürfen natürlich die Analysen und Einschätzungen von Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) nicht fehlen (sie haben ja schon fast Kult-Status). Es werden aber auch Entwicklungen aufgezeigt, über welche man durchaus nachdenken sollte … z.B. die Meldung von doppelsitzigen Flügen, bei welchen man unschwer auf den ersten Blick erkennt, dass derjenige, für den der Flug gemeldet wurde, ‘die mindere Qualifikation von beiden‘ hatte … ein ärgerlicher Schönheitsfehler.
Dramatisch hingegen ist es, was sich in der U25-Liga zeigt, dass ein katastrophaler Nachwuchsmangel in den Vereinen besteht! Man braucht hier nicht groß zu analysieren … ein Blick in die Wertungen genügt, um festzustellen welche Vereine hier existentielle Probleme haben – Heiko Hertrich wird dazu informieren.
Ingo Andresen, ein ganz renommierter Name in der deutschen Langstrecken-Szene, hatte sich heuer mit seiner Frau Sibylle einen Trip in die USA zum Segelfliegen gegönnt. Ingo ließ dem OLC wissen ‘Anfang der 80er bekam ich durch die Einladung auf die Hilton-Ranch in Nevada am Fuße der High Sierras einen ersten Eindruck von dem besonderen Reiz, den Südwesten der USA aus der Perspektive des Segelflugs erleben zu können. Damals stand für mich schon fest, dass ich später einmal mit eigenem Flugzeug zurückkommen würde. Nicht allein die Wetterbedingungen verführen zum Fliegen in dieser Region, sondern auch die Vielfalt und Weite außergewöhnlicher Landschaften. Das für sich gesehen ist schon reizvoll genug, wird aber noch gesteigert durch die außergewöhnliche Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der man dort überall begegnet‘. Wie man schon im OLC-Magazin sehen und lesen konnte, Sibylle und Ingo haben phantastische Bilder mitgebracht. Exklusiv werden sie nun beim OLC-Finale präsentiert – ein Augenschmaus!
Last but not least wird beim OLC-Finale wieder der dem OLC von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellte 18m-Discus für das kommende Jahr vergeben. Dazu gibt es weitere Preise in Form von Bitterwasser-Aufenthalten.
Und bevor die Sieger an der Reihe sind, wird OLC-Partner DG-Flugzeugbau die neuen Winglets für LS-Flugzeuge vorstellen … gekrönt von einem Überraschungsgeschenk für den OLC ;-)
Im zweiten Teil des Nachmittags präsentieren sich dann die Sieger der jeweiligen Ligen, die Einzelsieger (Champions) von OLC-Plus, Speed-OLC, Bitterwasser-Cup und Young Eagle Speed Cup.
Danach ist aber noch immer nicht Schluss. Nach der Übergabe der Meisterschale an den LSG Burgdorf startet im gleichen Saal das OLC-Oktoberfest, man kann quasi sitzen bleiben, feiern, essen und trinken!
Die Veranstaltung wird von Gerd Peter Lauer, Heiko Hertrich und Michael Möker moderiert.
Der OLC freut sich auf euer Kommen.
Hier noch einmal kompakt Zeit und Ort:
Samstag 1. Oktober um 13.00 Uhr
VON-STEINRÜCK-HAUS
Von-Steinrück-Platz 1
36163 Poppenhausen
Sunday, 11. September 2016
Perlan Blog: Airbus Perlan 2 First Flight in Argentina
On September 9, 2016 we planned for the first Airbus Perlan 2 flight from El Calafate, Argentina. It would be a short Functional Check Flight (FCF) for the aircraft which had traveled over 14,000 kilometers by truck, boat, and truck to reach it's southern Andes home. That's over 1/4 the distance around the world.
Weather changes rapidly here just 1500 kilometers from Antarctica. It went from snow showers to clear blue flying skies in only a few hours. We waited out the snow and opted for the clear blue. However that gave us a shorter window between regular scheduled commercial airline flights into El Calafate. Chief pilot Jim Payne and Flight Test Engineer Miguel Iturmendi pressurized in front of the Aero Club Lago Argentino hangar and launched only 15 minutes later. Great team work from everyone!
 
Jackie Payne
 
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First take-off in Argentina Chief pilot Jim Payne and Flight Test Engineer Miguel Iturmendi Perlan-Team after the first flight
Monday, 05. September 2016
Perlan Blog: Perlan 2 Arrives in El Calafate
Today was delivery day at El Calafate for the Perlan Team. It was as eagerly anticipated as Christmas morning. The Cruz del Sur truck brought the container to the hangar ramp on a frosty morning. The 4 legs and chain hoists were pulled out of container and the Perlan Team started the assembly process.
We documented what had changed since leaving Minden. (That's another story!) The ramp was basically flat concrete, however the flatbed truck was not flat. It was 8 inches higher near the cab. That maxed out the front legs. We raised them with wood or metal and hoisted again. Aero Club Lago Argentino put together another fabulous Asado. At the lunch break Jim went out to inspect under the flatbed. He was able to lower the corner dogs in a cascade of dirt and grit.  That made the clearance off the front of flatbed sufficient. So the truck drove away leaving the container in the air on four legs. The guys lowered in four-way olympic-caliber synchronized fashion. The weather was spring like with calm winds and in the 50'sF ideal for today. With such a challenging task the team worked together to get it done!
 
Jackie Payne
 
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Sunday, 04. September 2016
Matthias Sturm gewinnt FAI Grand Prix Germany in Musbach
Vom 06.-13. August wurde In Freudenstadt-Musbach der FAI Grand Prix Germany ausgetragen. 19 Piloten nahmen daran teil. Vertreten waren Teilnehmer aus Frankreich, Niederlande, Tschechien, Polen, Schweden, Südafrika und Deutschland. Nach sechs Wertungsflügen standen drei deutsche Piloten auf dem Siegerpodest. Mit 50 Gesamtpunkten flog sich Matthias Sturm (ASG 29 18m) vom LSV Schwarzwald auf Platz 1. 49 Punkte brachten Holger Karow (JS-1 18m) von der Fliegergruppe Wolf Hirth auf Gesamtplatz 2, gefolgt von Mario Kießling (FG Wolf Hirth) ,der mit dem neuen Ventus 3T Gesamtplatz 3 und 39 Punkte erflog.
Die größte Flugstrecke schrieb Sportleiter Axel Reich beim ersten Wertungsflug mit 334,62 km aus. Die kürzeste und mit spannendste Wertung wurde am 3. Wertungstag mit 144,58 km ausgeflogen. Hier ging es ab 16.00 Uhr (Ortszeit) ins Kraichgau zur Wende Bretten und Mühlacker. Der überwiegende Teil Piloten wählte den Flug durchs Murgtal, was manchen Pilot trotz Sicherheitshöhe schon etwas Respekt einflößte.
Währen Sturm die ersten beiden Flüge als Tagessieger dominierte, flog Karow darauf folgend drei Tagesiege ein, um am fünften Flugtag vor Sturm die Führung zu übernehmen. Tagesplatz 2 (108,1 km/h) reichte Sturm am Schlußtag, um wieder an Karow vorbeizuziehen Strahlender Sieger der 6. Wertung wurde Mario Kießling(Ventus 3T) der mit 108,2 km/h die 271,74 km Flugaufgabe um Bad-Teinach- Bonndorf/Schwarzwald- Sigmaringen- Glatten absolvierte. Damit erzielte er mit dem Brandneuen Ventus 3T von Schempp-Hirth den ersten Tagessieg bei dessen Wettbewerbsdebüt in Deutschland.
Den schnellsten Schnitt des Wettbewerbs erflog Sturm am 2. Wertungstag mit 122,3 km/h über eine 255,2 km Distanz. An allen Flugtagen bewältigte der überwiegende Teil der Teilnehmer, die vorgegebenen Flugaufgaben. Die Strecken führten über den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und einmal rund um Stuttgart herum. Herrschte zum offiziellen Training noch brütende Hitze vor, floss nach und nach kalte Luft ein. Diese brachte labile Luft mit sich und erzeugte teils gute Aufwinde.
Einzig am 12. August lies eine durchziehende Warmfront keinen Flug zu. „Es war ein cooler Wettbewerb“ so Michael Schlaich vom LSV Schwarzwald. Das FAI Grand Prix Finale findet vom 05-12. November 2016 in Potchefstroom/Südafrika statt, zu dem sich Sturm und Kießling qualifiziert haben.
Endergebnis FAI Grand Prix Germany in Musbach: 1. Matthias Sturm ASG 29 18m LSV Schwarzwald 50 Punkte. 2. Holger Karow JS-1 18m FG Wolf-Hirth 49 Punkte. 3. Mario Kießling Ventus 3T FG Wolf-Hirth 39 Punkte.
 
Lothar Schwark
 
P.S.: Wegen eines Versehens erscheint der Bericht leider verspätet, wir bitten um Entschuldigung.
 
Der neue Ventus 3T bei seinem Wettbewerbsdebüt mit Mario Kießling Die Gesamtsieger des FAI Glider Grand Prix Germany in Musbach. Von links. Holger Karow (2), Matthias Sturm (1), Mario Kießling (3).

Teilnehmer und Wettbewerbsleitung vor dem letzten Flugtag in Musbach

 
 
Tuesday, 30. August 2016
Perlan Blog: Southern Andes Aerial Reconnaissance
 Jim, Miguel and the instructor from Aero Club Largo Argentino.

August 27 dawned clear and calm so aeriel reconnassiance was in order. German, an instructor from Aero Club Largo Argentino took Jim and Miguel up scouting several landing strips. They took off from El Calafate on the shore of Lago Argentino. They headed west toward Andes and over flew an air strip near Perito Morena glacier and Punta Bandera. Then they headed north towards Chalten runnway, Lago Viedma, and Rio La Leona. In the Andes photo after the two river photos, Mt Fitz Roy's famous jagged pinnacle is in the center of the range. They looked at several more strips and came back to El Calafate. There was an awesome BBQ afterwards (which I unfortunately missed, but someone else will blog about the BBQ). 

Jackie Payne
 
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Tuesday, 30. August 2016
Perlan Blog: Airbus Perlan Mission II in Argentina
After putting the extraordinary high flying glider through its paces over the Sierra Nevada, Perlan 2 has finally been shipped to Argentina. A few days ago, pilots Jim Payne and Morgan Sandercock as well as the Perlan Team arrived in El Calafate, where they are now busy preparing the mission: Soaring to the Edge of Space. Up to 90,000 feet! Jackie Payne has started a blog and shares the adventurous journey step by step. From now on OLC will keep the soaring community updated on the exciting mission. You’re kindly invited to follow Jackie’s blog via OLC Magazine. We are very proud to be able to thus inform the worldwide soaring community about the progress of this unique and prestigious project. Stay tuned and follow Perlan 2 high up into Argentina’s Skies ;-)
Perlan in Argentina
On August 22 Perlan Project and Airbus hosted a two part media event in Buenos Aires, Argentina in the spectacular Hotel Brick. Airbus and Jeffery Group arranged for real time simultaneous translations. If the speaker was in English, you could wear an ear piece and could hear in Spanish. If the question was in Spanish, you could hear in English. Ed Warnock addressed the history and goals of Perlan. Jim Payne spoke about weather and flight testing thus far. Morgan Sandercock described the build phase and flutter testing. Jamie Darcy talked about why Airbus was involved as the title sponsor. It was great to have Lindsy, Linda, Doug, and Alec providing strong support to the team. We initially thought 12-15 reporters would attend but it was more like 25-30 for that audience.
Then "Los Amigos del Proyecto Perlan" arrived for a light lunch. This was a sellout crowd as well. The team got to mingle with 50+ Argentine supporters from government agencies, Air Force, soaring pilots, and involved folks from all over Argentina. Many new contacts were made and possibilities of support were discussed. The friends got to hear and see the same presentation with translation as the morning group. But best of all Perlan Project got to say Muchas Gracias to all the Friends of Perlan.
Perlan Se Eleva!
 
Jackie Payne
 
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The Perlan team in Buenos Aires
Einar Enevoldson, the founder of Perlan Project
 Perlan press conference

 

Saturday, 27. August 2016
BitterwasserCup: Your Chance to win The Dream, now Yearly!
The final spurt for 2016’s BitterwasserCup has begun. You think we miscalculated something? No, we did not! From now on, the much sought-after BitterwasserCup trophy will be awarded every year - not every other year - during the OLC Finale!
On September 19th, 2016 this years’ winner will be determined. He or she will only have to come to Poppenhausen to OLC’s Final Event and receive the price: a long dreamt dream, cross-country soaring, thermals up to over 5,000 meters and maybe a 1000 km-flight? It’s all quite “common” in Namibia. The BitterwasserCup Champion wins a trip to a perfectly set up soaring location - the Bitterwasser Lodge. Eight days of pure soaring, including the flight to Namibia, lodging, food and drink and a glider... To keep it simple: An unforgettable adventure is waiting for the winner.
Actually, the contest was meant to be a European Challenge for young pilots up to 25 years of age. However if you look at the scores, it seems there are only German glider pilots competing. Where are all the ambitious young pilots soaring across other European countries? The first few positions are occupied by German names, and it seems nobody will be able to catch up with them during the left over few weeks. Europe has had its best soaring days and OLC-scores during the first half of the 2016 season. Too bad!
But next year already, we hope to find many young pilots from other European countries compete in the BitterwasserCup scores!
Currently, Matthias Arnold (LSV Weinheim) is placed first. He scored almost 5,700 points in his six best flights, hitting the “magic” 1,000 points twice this season. Something that many “old stagers” are still dreaming of... A competition on a high level, as Matthias’ persecuters are not far off. They also scored well more than 5,000 points, but they will probably not catch up with him. Well, anything can happen, though. Sports competitions are always good for surprises.
So, here again here are the most important rules of the contest:
1. The new scoring period is now only one year.
2. Your take-off must be in a European country.
3. Participating are all those of you under 25 years old, or pilots whose 25th birthday happens to be during the calendar year of the flight.
4. Your best six flights, according to OLC-Plus rules, will automatically be scored.
For the complete rules, please click here.
And for all those of you youngsters who would like to fly in Namibia, but who did not win the BitterwasserCup, Bitterwasser Lodge has a great offer: You can stay in one of the comfy Rondavels for 50% less. A memorable adventure and a valuable experience in your soaring career.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Translation: Elke Fuglsang-P.
Pictures: Michael Stoltze
 
Bitterwasser: Soaring Dreams over the Red Desert
Picture-perfect Skies
Pure Soaring: As far as you want to go!

 

Saturday, 27. August 2016
BitterwasserCup: Jetzt wird jedes Jahr ein Traum wahr
Im BitterwasserCup heißt es jetzt Endspurt. Nein, wir haben uns nicht verzählt. Denn ab sofort wird dieser begehrte Preis jährlich zum großen Finale in Poppenhausen vergeben. Das bedeutet, am 19.09.2016 wird der diesjährige Sieger feststehen, und einen Sportlertraum antreten dürfen. Langstreckenflüge, Thermik-Fahrstühle auf über 5.000 Meter und Sammlerstation für Tausender zeichnen Namibia aus. Und das in einer auf Segelflieger perfekt eingerichteten Umgebung – der Bitterwasser Lodge. Acht Tage Segelfliegen satt in Bitterwasser inklusive Flug, Unterkunft, Essen, Getränke und Flugzeug… Oder zusammengefasst: Ein unvergessliches Erlebnis wartet auf den Gewinner.
Eigentlich handelt es sich hier um einen einmaligen Wettbewerb unter den europäischen Jugendlichen bis zum Alter von 25 Jahren. Ein Blick in die Wertung erweckt jedoch den Anschein, es wäre nur ein deutscher. Wie auch in den vergangenen Jahren sind die vorderen Ränge in deutscher Hand. Wo sind die ambitionierten jungen Segelflieger aus ganz Europa? In dieser Saison noch an die Spitzenreiter heranzukommen ist nahezu unmöglich. Zumal die richtig guten Wertungen vorrangig in der ersten Hälfte des Jahres geflogen wurden. In der nächsten Saison sollten diese Chance mehr Jugendliche aus ganz Europa nutzen.
Ganz vorn fliegt derzeit Matthias Arnold vom LSV Weinheim. Knapp 5.700 Punkte bei sechs Wertungsflügen gehen auf sein Konto. Dabei hat er bereits zweimal die Tausend-Punkte-Marke geknackt. Davon träumen viele erfahrene „alte Hasen“. Kurzum ein Wettbewerb auf absolut hohem Niveau. Denn auch seine Verfolger sind mit weit über 5.000 Punkten gut mit dabei, einholen werden sie ihn wahrscheinlich jedoch nicht mehr. Aber im Sport gibt es häufig Überraschungen.
Für alle nochmal die wichtigsten Regeln auf einen Blick:
1. Der Wertungszeitraum beträgt jetzt neu ein OLC-Jahr.
2. Startort muss in einem Land des OLC-Europas liegen.
3. Teilnehmen können alle Jugendliche, deren 25. Geburtstag in dem Kalenderjahr der Wertungsflüge liegt oder die jünger sind.
4. Gewertet werden die sechs besten Flüge nach den Regeln des OLC-Plus.
Mehr könnt ihr hier nachlesen.
Und noch etwas für alle Jugendlichen, die gerne in Namibia fliegen wollen und es nicht geschafft haben, den BitterwasserCup zu gewinnen. Die Bitterwasser Lodge hat für euch ein tolles Angebot: Die Unterkunft in den gemütlichen Rondavels erhaltet ihr für 50% des Preises. Ein unvergessliches Erlebnis und ein unheimlich wertvolle Erfahrung in der Segelflieger-Karriere.

Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Fotos: Michael Stoltze
 
Bitterwasser: Fliegertraum in der roten Wüste Bilderbuchhimmel... Fliegen bis Anschlag

 

Friday, 26. August 2016
Das SFZ Königsdorf gratuliert Burgdorf zum vierten Titel und feiert selbst!
Das SFZ Königsdorf als bisheriger dreifacher deutscher Titelträger gratuliert ganz herzlich unseren Freunden aus Burgdorf zum vierten Meistertitel und IMichael und Carsten, hr wisst ja nun aus eigener Erfahrung, was es heißt bei uns Bundelsliga zu fliegen… Die letzte Ligarunde gestaltete sich symptomatisch für die Ligasaison des SFZ Königsdorf: Samstags in einem Wetterfenster bei marginalen Bedingungen fliegen und am Sonntag warten auf das, was die gesamte Konkurrenz im Norden macht. Aufgrund der bescheidenen Flugbedingungen, waren am Samstag nur wenige am Start und einzig Mathias Schunk gelang zwischen Wendelstein und Mittenwald eine gültige Wertung. Für Sonntag waren die Hoffnungen auf fliegbares Wetter von vornherein sehr gering. Die beiden Junioren Michael Wisbacher Vincent Heckert flogen im Rahmen des D-Kader Trainings in Bamberg und erzielten dabei Ligawertungen um 45 km/h, womit sie den U25 Start Ziel Sieg noch um den Gesamtpunkterekord erweitern konnten. Auch wenn es am Ende in der Bundesliga letztendlich der schlechteste Tabellenplatz der ganzen Saison ist, sind wir überaus zufrieden, haben wir doch in der internationalen Alpenliga den Titel aus dem Vorjahr, wo diese Liga erstmals ausgeflogen wurde, verteidigt und vor allem durch unser U 25 Team noch einen zweiten Liga Titel nach Königsdorf geholt. Wir haben also allen Grund zum Feiern!!! Auch in der weltweiten Vereinsstatistik und diversen Speed und Champions Wertungen liegen unsere Piloten vorne. Zu diesem Anlass möchten wir Euch recht herzlich zu unserer Meisterfeier einladen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele zum regen Gedanken Austausch kommen und mit uns gemeinsam den Abschluss der Liga Saison feiern würden!
Alles was Ihr wissen müsst:
Wo: Segelflugzentrum Königsdorf 82549 Königsdorf
Wann: 24. September 2016 19:00 Uhr
Übernachtungsmöglichkeiten: - Posthotel in Königsdorf (bitte eigenständig buchen) oder Zelten/Camping am Flugplatz
Verpflegung: - Freibier für alle (first come, first serve) - Für den Rest des Abends Getränke ab 1,50€ - Grill steht für Euch bereit (Grillgut bitte selbst mitbringen) - Für kleine Snacks wird gesorgt.
Sound& Lichtanlage sorgen für gute Stimmung .
Wir freuen uns auf Euer kommen!!!
P.S.: Sagt uns bitte bis zum 19.09.16 Bescheid zu wievielt ihr kommt: benjamin.bachmaier@gmx.de
 
Mathias Schunk
 
Die Bedingungen waren zum Saisonabschluss fürs SFZ Königsdorf eher bescheiden...
...wie man es auch hier gut an den Wolken sehen konnte.
Grau in Grau - Thermisch war es nicht einfach.

 

Thursday, 25. August 2016
AC Braunschweig: Diese Saison endet mit der Deutschen Vizemeisterschaft
Diese sensationell verlaufene Saison 2016 endet für uns mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft Von diesem einmaligen Ergebnis mit 235 Punkten hatte zu Beginn der Runden wohl niemand zu träumen gewagt. Während der gesamten Saison konnte der Aero-Club diese Position halten und sogar auch kurzfristig den Deutschen Meister 2016, den LSV Burgdorf, überholen. Auch in der aus 1071 Segelflugvereinen bestehenden World-League-Tabelle (Weltliga) sprang am Ende ein zweiter Platz für unser Team heraus. 23 Vereine, darunter 16 deutsche Teams, erreichten hier mehr als 200 Punkte. Einen wahren Parforceritt und somit den schnellsten Ligaflug dieses Jahres zeigte Heiko Braden im Rahmen der 4. Runde, weil er einen Schnitt von unglaublichen 182,8 km/h über zweieinhalb Stunden ohne jeglichen Höhenverlust in den Himmel zauberte. Martin Tronnier war mit Heiko im engen Teamflug an diesem Tag mit seiner ASG 29 nur unwesentlich langsamer. Die durchschnittliche Geschwindigkeit aller 53 durchgeführten Flüge des Aero-Clubs beträgt indexbereinigt 99 km/h. Vor der letzten Runde bestand noch die Möglichkeit, vom Drittplatzierten aus Donauwörth-Monheim überholt zu werden. Daher musste unser zweiter Platz im wahrsten Sinne des Wortes noch wasserdicht gemacht werden und das gelang am Sonntag im Rahmen eines abenteuerlichen Schauerslaloms mit 258,41 Speedpunkten und Rang 10, der elf wichtige Punkte einbrachte, bestens.
Folgende Piloten sicherten den zweiten Gesamtplatz ab:
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 93,75 Speedpunkte
Joshua Arntz, Hornet, 87,83 Speedpunkte
Jens Rabe, Ventus b/15, 76,83 Speedpunkte
Seidl flog nach dem Start in die Heide und wendete mit seinem Ventus an der Elbe bei Wittenberge. Arntz schaffte es, bei extrem schwierigen Bedingungen vom Flugplatz Waggum wegzukommen und kehrte auch nordwestlich von Wittenberge um. Rabe ließ sich durch die regelmäßigen Schauer in Waggum nicht entmutigen und startete zweieinhalb Stunden später als Nico und Joshua bei aufbauendem Streckenflugwetter. Er flog mit seinem Ventus in Richtung Harz und wendete anschließend westlich von Seesen. Der finale Rundensieg ging mit 324,34 Speedpunkten an den LSV Rinteln, der an den Hängen des Weserberglandes ein Heimspiel hatte. Wir gratulieren dem LSV Gifhorn zur Vizemeisterschaft in der 2. Segelflug-Bundesliga und freuen uns mit unseren Nachbarn auf eine spannende Saison 2017 in der 1. Bundesliga Zudem wurde der Aufstieg noch vom LSV Altkreis Isenhagen, der FV Celle und dem bei Hamburg beheimateten HAC Boberg unter Dach und Fach gebracht. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC für die regelmäßige und schnelle Veröffentlichung unserer Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe brachte den wichtigen dritten Flug in die Wertung.
Blick aus der Hornet von Joshua Arntz auf ein Schauer.
Auch Nicolas Seidl hatte natürlich sein Schauererlebnis.

 

 
Wednesday, 24. August 2016
FLG Blaubeuren: Spannendes Finale mit Regen, Wind und Wolkenstraßen
In dieser neunzehnten und letzten Runde der diesjährigen Saison galt es für die FLG Piloten aus Blaubeuren ihren hart erkämpften zehnten Platz zu verteidigen. Unter den Donnerschlägen und Blitzen der nach Osten abziehenden Gewitter bauten sie ihre Rennmaschinen auf dem noch nassen Flugplatz in Sonderbuch auf. Der stramme Westwind bildete bereits schöne Wolkenstraßen Richtung Westen. Fünf Piloten kämpften sich gegen den lebhaften Westwind und flogen wie schon so oft in den letzten 18 Runden auf ihrer geliebten Schwäbischen Alb, die sich von Ihrer besten Seite zeigte. Ohne zu kreisen ging es in den starken Aufwinden flott bis Leibertingen am Donautal voran. Dort gewendet brachte der mittlerweile mit 35 km/h blasende Wind einen schnellen Rückenwind Schenkel. Da zwischen Ulm und Laupheim bereits Schauer standen drehten die Piloten wieder um und flogen erneut gen Westen. Zwischen Sigmaringen und Mengen hatten Philipp Söll und Heinrich Krais Probleme und mussten ihre Turbos zünden. Martin Söll flog noch bis Tuttlingen und machte sich nach dem Ende der Wertungszeit ebenfalls auf den Rückweg. Das Doppelsitzer Team hieß diese Woche Sebastian Wastl und Dariusz Weber. Diese flogen noch etwas in den Osten, benötigten jedoch auch den Turbo auf dem Rückweg. Den Youngster der Blaubeurer Liga Mannschaft, Lucas Kohn, hat es erneut hart getroffen. So entschied er sich nach einem rasanten Schenkel Richtung Westen in den Osten zu fliegen. Da hier jedoch die Sonneneinstrahlung durch die Schauer dezimiert war, fand er keine Aufwinde mehr und musste bei Leipheim auf den Acker. Eine Schlüsselstelle an diesem Tag war bei Biberach, als der Bundesliga Rentner Heinrich Krais dem zu tief gekommenem Philipp Söll einen Bart zeigte und er somit seinen Flug ohne Turbo fortsetzen konnte. Nachdem Kohn vom Acker geholt war und die Flüge online gemeldet waren ging die spannende Warterei los. Nach und nach reichten die anderen Vereine ihre Flüge ein und die FLG rutschte zwischen den Plätzen zehn und elf hin und her. Nachdem alle Vereine eingereicht hatten stand es fest. Die FLG konnte ihren zehnten Platz ganz knapp verteidigen. Zwar sind sie mit dem SFC Odenwald Walldürn punktgleich, jedoch entscheiden hier die Speedpunkte, bei denen die FLG nur knapp vor dem SFC lag. Schnellster Blaubeurer war in dieser letzten Runde Martin Söll mit 96,46 Punkten, gefolgt von Philipp Söll 89,46 Punkte und dem Doppelsitzerteam Wastl/Weber mit 78,83 Punkten. So ist die FLG als zweitbester Verein der neun Vereine aus Baden-Württemberg sehr zufrieden mit der Platzierung und freut sich nun auf ihr Flugplatzfest am 4. September. Mit dem FSV Laichingen und der FLG Dettingen steigen 2 Nachbarvereine wieder in die zweite Liga ab, was das schlechte Wetter im Süden in dieser Saison wiederspiegelt.
 
Text: Martin Söll
Fotos: Philipp Söll

 
 
Die ersten Aufreihungen.
Heiner Krais flott unterwegs. Startvorbereitung mit Beleuchtung.
Wednesday, 24. August 2016
Mega-Finale: Quali-Liga mit wenigen Überraschungen - Bronzekrimis in U25 und Alpenliga
Das große Wetter blieb uns auch am Finalwochenende verwehrt. Die große Spannung hingegen nicht. Drei Piloten am Start waren eher Mangelware und die Schnitte mit wenigen Ausnahmen gemütlich. Gekämpft wurde dennoch und am Ende waren Tränen der Freude und des Leids eng beieinander. Was für eine Aufregung in der Alpenliga und der U25. Obwohl hier die beiden Spitzenreiter bereits feststanden, ging es für vier Mannschaften um die Frage, wird es Bronze oder der undankbare vierte Platz?  
In der U25 muss der LSC Erftland (NW) mit einem gar nicht so knappen Vorsprung tatenlos zusehen, wie die FG Oerlinghausen (NW) als einzige Mannschaft mit drei Piloten motiviert an den Start gehen kann, diese entscheidende Runde für sich entscheidet und schlussendlich noch vorbeizieht. Und die Jungs hatten richtig Spaß bei ihren Flügen, auch wenn zumindest zwei von ihnen durch die nach dem Schauer drehenden Winde dann doch auf den Acker gezwungen wurden.
Das finale Bild unterscheidet sich deutlich von dem des vergangenen Jahres. Die überragenden Sindelfinger beispielsweise sind weit abgeschlagen. Hier zeigt sich unter anderem, dass der Wettergott dem Süden nicht ganz so wohl gesonnen und den Vereinen dort große Nachteile, insbesondere in der ersten Hälfte der Saison, eingebracht hat. Andererseits muss auch bewusst sein, dass die Piloten schnell aus der U25 herauswachsen und dann muss die nächste Generation vorbereitet sein.
Der Blick in die Alpenliga zeigt, auch hat hier sich das Treppchen tatsächlich nochmal verändert. Nach einem Hin-und Her verteidigt die SG Lägern (CH) schlussendlich doch den dritten Platz. Das AFZ Unterwössen (D) wird wie auch in vergangenen Jahren schon in der Quali-Liga erlebt, in der letzten Runde auf einen undankbaren Platz verwiesen. In diesem Fall auf den vierten. Ein Verein mit dem man aber definitiv in der nächsten Saison rechnen kann. Sowohl in der Alpenliga als auch in der Quali-Liga.
In genau dieser war die letzte Runde nicht von großen Überraschungen geprägt. Der FSV Eisenhüttenstadt (BB) und der FC Kamenz (SN) sehen das ganz sicher anders. Die beiden liefern sich einen ganz engen Fight um Silber und Bronze und auch hier dreht der FSV Eisenhüttenstadt in der letzten Minute das Blatt zu seinen Gunsten. Beide habe jedoch mit fünf weiteren Mannschaften ein Ziel erreicht – den Aufstieg. Und das sehr souverän. Denn die sieben Aufstiegskandidaten stehen schon seit der Runde 13 fest, haben nur immer mal wieder die Position gewechselt. Da kann sich die Zweite Bundesliga warm anziehen.
Wir freuen uns nun auf das Treffen der Sieger aller Ligen auf dem großen Finale am 1. Oktober in Poppenhausen. Hier steht an erster Stelle das gemeinsame Feiern - ihr habt es euch verdient ;-)
 
Steffi Keller (OLC-Magazin)
 

Endstand Quali-Liga

Platz    Punkte             Speed             Aufsteiger-Verein

1          625                   3.911,74           Aero Team Klix (SN)

2          592                   3.846,03           FSV Eisenhüttenstadt (BB)

3          575                   3.722,20           FC Kamenz (SN)

4          518                   3.803,47           FK Wittstock BB)

5          483                   3.504,70           SFZ Ludwigshafen-Dannstadt (RP)

6          461                   3.535,20           FSVO Reinheim (HE)

7          434                   3.143,14           LSG Fallersleben (NI)

 

Endstand Alpenliga

Platz    Punkte             Speed             Verein

1          618                   4.069,56           SFZ Königsdorf (D)

2          561                   3.500,89           SMBC Kirchdorf/Micheldorf (Ö)

3          417                   2.404,16           SG Lägern (CH)

 

Endstand U25

Platz    Punkte             Speed             Verein

1          842                   3.744,18           SFZ Königsdorf (BY)

2          679                   2.800,03           SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)

3          581                   2.465,89           FG Oerlinghausen (NW)

 

Tuesday, 23. August 2016
Nordlicht HAC-Boberg steigt souverän in die erste Liga auf.
Tabellenführung verteidigt! Nachdem schon seit geraumer Zeit feststand, dass der HAC-Boberg den direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga schaffen würde, gab Team Captain Albin Walther die Losung aus, dass das neue Ziel der erste Platz in der zweiten Liga sein sollte. In den letzten Wochen wurde mit wechselndem Erfolg daran gearbeitet aber insbesondere Gifhorn holte immer mehr auf. Spannender konnte das Finale kaum werden. Der Samstag für fast alle nicht fliegbar, so dass der letzte Sonntag der Bundesligasaison die Entscheidung bringen musste. Lange wurde in Boberg beraten. Fliegen wir an der Porta oder liegt Hamburg als Startort gut genug im Wetter. Am Freitag dann die Entscheidung gegen eine 2 mal 3 stündige Anhängerrally und Start von Boberg aus. Die Labilität wird schon nicht so groß sein wie vorhergesagt und im Wind sollten sich doch Aufreihungen bilden. Der Start bei Cross-Wind etwas schwierig dann aber gute Aufreihungen von den Schießgebieten in der Lüneburger Heide bis zur Insel Pöhl. Der Vereins-ARCUS (BE) wendet sogar über der Ostsee etwas nordwestlich von Pöhl. An einigen Schauern vorbei geht es teils ohne, teils mit Motorkraft zurück zum Platz. Die Flüge werden eingegeben und mit Spannung die anderen Ergebnisse erwartet. Am Ende reicht es für Sebastian Huhmann(ASG 29) und die Doppelsitzer Teams Harald Krischer/ Helmut Matzath(ARCUS T) und Albin Walther/Rolf Hilgert(ARCUS M) zum dritten Rundenplatz. Damit verlieren wir nur einen Punkt auf Gifhorn und können den Platz an der Sonne verteidigen. Noch drei weitere Piloten sind an diesem Tag zu Überlandflügen gestartet, die es aber diesmal nicht in die Wertung schaffen. Wie die Gifhorner gezeigt haben, wäre es auch an der Porta gegangen, aber von zu Hause aus ist es doch am einfachsten, umweltfreundlichsten und bequemsten. Insgesamt hat der HAC-Boberg den Wettbewerb in diesem Jahr mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kontinuierlich mit an der Spitze gestalten können. Unsere Wettbewerber haben uns am Ende alles abverlangt und so immer wieder zu neuen interessanten Flügen bei manchmal marginalen Bedingungen verholfen. Zumindest uns im Norden hat das Wetter in diesem Jahr nicht geschadet. Das kann für die kommende Bundesligasaison gerne so bleiben. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir freuen uns auf die nächste Saison.
 
Albin Walther
 
Startaufbau in Boberg. Kurz vor Pöhl an der Ostsee. Mit Sebastian unterwegs auf Stecke.
Tuesday, 23. August 2016
Der AC Pirna hat mit schwierigen Bedingungen nicht das leichteste Los gezogen!
Mit nochmals inhomogenen Wetterbedingungen schlossen die Piloten des AC Pirna die Ligasaison ab. Die erhoffte Treppchenplatzierung konnte mit Platz 13 in der Runde leider nicht erreicht werden. Das Wetter gab das allerdings auch nicht her. Franco Fritzsch erflog am Samstag 59 Speedpunkte, bei Warmluft und abschirmenden Wolkenfeldern. Benny Schüch, Kai Glatter und Junior Tom Müller probierten es am Samstag, wo eine gute Prognose am Morgen noch einmal Hoffnung machte. Allerdings war das Wetter doch zu labil. Tom und Kai fielen einem Schauer zum Opfer, nach dessen Aktivität der Sprung ins Erzgebirge nicht mehr machbar war. Benny konnte mit viel Glück den Schauer umfliegen und erflog in einem sehr kleinen Wetterraum zwischen zwei Schauern 62 Speedpunkte. Gratulation an den HAC Boberg, den LSV Gifhorn, sowie den AC Berlin für die Podiumsplätze, und an die Eichstätter, die knapp vor uns platziert sind. Wir erinnern nochmal an unsere Party zum Saisonausklang am 10. September. Ihr seid herzlich eingeladen.
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Nicht gerade einfache Bedingungen im 
Erzgebirsvorland.

Auf der Rücksete der Kaltfront
wurde aufgebaut.

Schauer über Pirna!
Gerade zur besten Tageszeit.
 
 
Tuesday, 23. August 2016
85 Flugzeuge und mehr als 200 Teilnehmer beim Glasflügel FlyIn in Saulgau
Saulgau, 12. Augst 2016. Vom 12.8-14.8. fand auf dem Flugplatz in Bad Saulgau das diesjährige Glasflügel-FlyIn statt. Mit 85 teilnehmenden Flugzeugen und mehr als 200 Teilnehmern war es wohl das mit Abstand größte FlyIn für Flugzeuge eines Herstellers überhaupt. Einige Teilnehmer reisten um die halbe Welt, um hier teilzunehmen. Etwa das Ehepaar Justin und Gillian Wills, das aus Neuseeland angereist war. Der Vater von Wills war zuständig, dass der Segelflug in Deutschland nach dem Krieg von den Alliierten freigegeben wurde. Bei bestem Wetter konnten sich die Teilnehmer voll und ganz dem Erlebnis Glasflügel zuwenden. Es gab drei Glasflügel 604 zu bestaunen. Unzählige Libellen und Kestrel standen auf dem Vorfeld, zwei BS1 und verschiedene Prototypen und Einzelstücke. Die staunenden Besucher konnten eine Libelle mit Doppel-Reifen im Hauptfahrwerk bewundern oder die erste jemals gebaute Libelle. 5 Schleppmaschinen brachten in kürzester Zeit alle flugwilligen Glasflügel-Piloten an den blau-weißen Himmel. Bei mäßiger Thermik konnten die Gäste den Anblick von Glasflügel-Maschinen in allen Himmelsrichtungen geniessen. Pünktlich um 19:00 startete das Abendprogramm: nach schwäbischer Kost wartete auf die Teilnehmer zunächst ein Vortrag von Peter Selinger über den Anfang des Verbundfaserbaus von Segelflugzeugen. Danach ging es weiter mit Anekdoten, Geschichten und verschiedenen technischen Schilderungen von 10 ex-Glasflügel-Mitarbeitern. Der Sonntag begann wieder bei bestem Wetter mit einer Formation aus den drei BL-PA18, die jeweils eine 604 schleppten. Ein sehr eindrucksvolles Bild, drei kleine gelbe Hummeln vor drei riesigen Segelflugzeugen. Mit einem Abschlußbriefing endete der „offizielle“ Teil des FlyIns. Dieses Glasflügeltreffen war in jeder Hinsicht einzigartig: die schiere Menge an Flugzeugen und Piloten war schon beeindruckend. Mindestens so beeindruckend waren die vielen großen und kleinen Glasflügel-Geschichten. Last-but-not-least war auch die Organisation perfekt. Dank an all die vielen helfenden Hände, die mitgeholfen haben, das Glasflügel-FlyIn zu einer ganz besonderen Veranstaltung zu machen.
 
Torsten Beyer
 
85 Anhänger mit Glasflügel-Flugzeugen auf dem Flugplatz Bad Saulgau © Jan Max Meyer
Die erste Libelle samt Modell im Maßstab 1:2. © Jan Max Meyer
Formationsschlepp der BravoLima PA18 mit Glasflügel 604. © Peter Selinger
Monday, 22. August 2016
Der LSV Burgdorf holt die Meisterschale zurück in den Norden!
Die Meisterschale ist zurück in Niedersachsen! Nachdem die begehrte Trophäe im Jahr 2015 einen kurzen Ausflug zur Luftsportgemeinschaft Bayreuth machte, hängt sie nun wieder in den gewohnten Gefilden des Rekordmeisters LSV Burgdorf (Deutscher Meister 2012, 2013, 2014, 2016). Die Burgdorfer lieferten sich im Laufe der Liga-Saison ein enges Rennen mit den Nachbarn vom AC Braunschweig. Nach Runde 13 lagen die Braunschweiger mit 20 Punkten Abstand noch in Reichweite. In den letzten sechs Runden ließen die Burgdorfer aber nichts mehr anbrennen und konnten die Braunschweiger am Schluss mit 66 Punkten Vorsprung auf Distanz zur Tabellenspitze halten. Ihre Tabellenführung gaben die Niedersachsen ab Runde 5 nicht mehr ab. Rang 3 holt sich am Ende nach einem spannenden Kampf mit dem FK Brandenburg und dem FCC-Berlin die SFG Donauwörth-Monheim. Dank ihrem 2. Platz in Runde 18 konnten die Donauwörther noch einen kräftigen Sprung nach oben machen und die Brandenburger vom dritten Rang verdrängen.
2. Segelflug - BUNDESLIGA:
In der 2. Segelflug - BUNDESLIGA setzten sich ab Runde 17 drei Vereine an der Tabellenspitze fest: HAC Boberg, LSV Gifhorn und der Aero Club Berlin. Und in genau dieser Reihenfolge beendeten die Zweitligisten die Saison. Ein Zitterfinale für den HAC Boberg, denn bis zum Schluss war punktemäßig noch alles offen.
Der OLC gratuliert dem Rekordmeister LSV Burgdorf zum erneuten Titelgewinn, dem HAC Boberg zum Sieg in der 2. Segelflug - BUNDESLIGA und dem direkten Wideraufstieg, der vom Verein motiviert angegangen und beim ersten Anlauf umgesetzt wurde! Die Bundesliga macht Spaß, steckt an und sorgt für Bewegung in den deutschen Segelflugvereinen. Jedes Wochenende konstant Leistung zeigen, sich mit anderen Vereinen messen, fliegen wenn andere die Hallentore geschlossen lassen und sich großartige Erlebnisse entgehen lassen - all das ist die Bundesliga!
 
Am 1. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!                                                                                                                                             
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2016:
 
 
# Punkte Speed Verein
1 301 5.705,71 LSV Burgdorf (NI)
2 235 5.232,37 AC Braunschweig (NI)
3 221 4.891,17 SFG Donauwörth-Monheim (BY)
4 213 5.128,00 FK Brandenburg (BB)
5 191 4.831,31 FCC-Berlin (BL)
6 187 4.589,15 AC Bamberg (BY)
7 183 4.434,76 LSV Schwarzwald (BW)
8 175 4.618,17 SFZ Königsdorf (BY)
9 161 4.411,12 LSV Rinteln (NI)
10 160 4.244,99 FLG Blaubeuren (BW)
11 160 4.071,68 FSC Odenwald Walldürn (BW)
12 149 4.343,22 FG Schwäbisch Gmünd (BW)
13 147 4.542,02 FG Oerlinghausen (NW)
14 147 4.501,16 SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)
15 143 3.791,31 LSR Aalen (BW)
16 128 4.050,19 SFC Riesa-Canitz e.V (SN)
17 128 3.646,10 FSV Sindelfingen (BW)
18 124 4.216,28 LSG Bayreuth (BY)
19 121 3.706,19 Fliegergruppe Wolf Hirth (BW)
20 120 4.180,09 AC Nastätten (RP)
21 118 3.391,45 Aero-Club Ansbach (BY)
22 113 4.112,10 LSC Bayer Leverkusen (NW)
23 96 3.220,51 LSV Homberg/Ohm (HE)
24 91 3.359,14 AC Bad Nauheim (HE)
25 72 3.199,46 FLC Schwandorf (BY)
26 66 3.322,86 FSV Laichingen (BW)
27 59 2.879,19 FLG Dettingen/Teck (BW)
28 40 2.736,34 DJK Landau (RP)
29 25 1.394,63 SFZ Ottengrüner Heide (BY)
30 17 1.769,17 SFV Bad Wörishofen (BY)
 
Die rot markierten Vereine steigen nach der Saison 2016 in die nächst untere Liga ab, die grün markierten Vereine der
2. Bundesliga steigen auf.
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2016:
 
 
# Punkte Speed Verein
1 238 4.647,52 HAC Boberg (HH)
2 235 4.665,69 LSV Gifhorn (NI)
3 222 4.459,16 Aero Club Berlin (BL)
4 213 4.027,57 FC Eichstätt (BY)
5 211 4.373,25 AC Pirna (SN)
6 205 4.247,74 LSV Altkreis Isenhagen (NI)
7 182 3.952,64 FV Celle (NI)
8 172 3.393,74 SFC Schwäbisch Hall (BW)
9 143 3.760,28 LSV Neuhausen (BB)
10 140 3.138,48 FC Moosburg (BY)
11 132 3.181,06 HVL Boberg (HH)
12 130 3.123,90 SFG Stadtlohn (NW)
13 126 3.433,99 AC Lichtenfels (BY)
14 126 2.797,11 FLG Grabenstetten (BW)
15 125 2.898,87 FSV Tübingen (BW)
16 125 2.895,03 FSV Gerstetten (BW)
17 121 3.149,17 LSV Hofgeismar (HE)
18 112 3.037,05 LSV Schneverdingen (NI)
19 112 2.619,08 LSG Hersbruck (BY)
20 109 2.382,72 FG Freudenstadt (BW)
21 107 2.672,17 SG Möckmühl-Öhringen (BW)
22 107 2.493,50 AC Esslingen (BW)
23 101 2.902,39 LSV Oldenburg Bad-Zw (NI)
24 100 3.033,69 SFG Bensheim (HE)
25 90 2.683,15 LSC Bad Homburg (HE)
26 80 2.260,50 FSV Neustadt/Weinstr (RP)
27 69 2.147,87 SFC Ulm (BW)
28 68 2.491,26 FSG Schwarze Heide (NW)
29 59 2.420,48 SFV Mannheim (BW)
30 55 2.043,18 GFS Wasserkuppe (HE)

 

Monday, 22. August 2016
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Spannendes Wetter zum Liga-Finale. Fronten, Schauer, Warmluft, Kaltluft und mit dem Wind ein Hauch von Herbst - alles dabei und auch nicht immer ganz einfach zu fliegen. Bestimmt wurde diese 19. und letzte Runde der Saison 2016 durch ein ausgedehntes Trogsystem, auf dessen Vorderseite wir am Samstag lagen und das am Sonntag über uns hinwegzog. Und damit herrschte eigentlich genau so ein Wetter, dass die ganze Bandbreite dieser Saison wiederspiegelt, denn ohne Störungen ist keine der Runden gewesen. Um so höher sind am Ende Aufwand und Leistung zu bewerten, die von allen erbracht worden sind.
Samstag:
Ein Blick in die Flugspuren vom Samstag spricht bereits Bände: Gerade einmal ein paar Flüge im Nordosten und Südosten der Republik und zumindest eine kleine Häufung ganz im Nordwesten. Das "warum" erschließt sich beim Blick auf das Satellitenbild: Weit ausladend erstreckt sich die Kaltfront eines Tiefs bei Schottland von Südwest nach Nordost. Während in der vorderseitigen Warmluft die Bedingungen zunehmend schlechter wurden, wurde man rückseitig noch für seine Geduld belohnt. Am Nachmittag ging der Himmel von Westen her fast klassisch auf: Erst bas blaue Loch in der Subsidenz (Absinken) hinter der Front, bevor dann die Cumuli auftauchten und so zumindest ein paar Liga-Flüge ermöglichte, auch wenn die Bedingungen alles andere als einfach waren.
Sonntag:
Ein ganz anderes Bild zeigt das Satellitenbild am Sonntag: Die Front ist in Resten noch am öslichen Bildrand erkennbar. Mit Durchzug des Troges labilisierte die Kaltluft und brachte zumindest lokal immer mal wieder Schauer. Vor der von Nordwesten heranrauschenden Okklusion legte dazu noch der Wind zu. Ein Blick in die Liga-Ergebnisse zeigt dann auch, dass mit dem Wind dann auch der Schlüssel zum Erfolg verbunden war, aber dazu gleich unten mehr. Was den Tag sicher auch ausgemacht hat, war die Kunst, den Flug exakt in die sich dynamisch von Westen nach Osten bewegende Lücke zu zirkeln - aber auch darin sollte man nach dieser Saison eigentlich genügend Übung haben...
Wer hat was draus gemacht?
Nachdem Burgdorf ja bereits länger als Meister der 1. Liga feststand war die Frage noch offen, wer die Plätze auf dem Treppchen belegen würde. Ambitionen konnten sich die Donauwörther machen, die in der Vorwoche die Brandenburger auf den vierten Platz verdrängt hatten und sogar in der Lage gewesen wären, die Braunschweiger noch von Platz 2 zu verdrängen. Selbst die Berliner waren punktemäßig noch in Schlagdistanz, um aufs Treppchen vorfliegen zu können. Die Brandenburger hatten am Samstag bereits vorgelegt und als einer der wenigen Vereine Punkte geholt. Vor allem setzten sie damit Donauwörth unter Zugzwang, denn wäre es dabei geblieben, wäre Brandenburg Rang 3 nicht mehr zu nehmen gewesen. Aber in für die Liga optimierten Flügen hinter der Front und mit Rückenwind schafften die Donauwörther es, die notwendigen Punkte zu erfliegen. Rundenplatz 6 und die damit verbundenen 15 Punkte reichten am Ende aus, den Platz 3 hinter Braunschweig (in dieser Runde 10.) zu sichern. Brandenburg bleibt damit der undankbare 4. Platz, auch wenn sie noch 2 Flüge am Sonntag nachlegen konnten.
Am Ende sollte sich damit bei den Spitzenplätzen gegenüber der Vorwoche keine Änderung mehr ergeben, ebensowenig wie am Tabellenende, wo es vor allem Vereine aus dem Süden und Südwesten erwischt hat - das Wetter der Saison hat sich dort wohl zu lange Zeit gelassen. Aber zurück zu dieser Runde und den schnellsten Flügen: Dominiert wurde die Runde am Hang und dort vor allem am Wiehengebirge.
Ganz vorne die Rintelner, in Personae Reinhard Schramme/Adrian Glauner (115km/h), Carsten Kopsieker (105km/h), der von Oerlinghausen einen langen Schlag bis an die Hänge rechts und links der Weser gemacht hat, und Gerd Bullerdieck/Eckhard Anderten (100km/h). Der Wind stand so auf dem Hang, dass er bis an den Ith genutzt werden konnte, die Kaltluftthermik unterstützte dazu die Sprünge über die Lücken. Auch die Oerlinghausener Marcus Sagewitz/Christian Hund (105km/h), Michael Elvermann (98km/h) und Lucas Brune (86km/h) nutzen diese Bedingungen aus, auch wenn sie in der Luft an- (Rückenwind) und im Hänger wieder abreisten (Gegenwind). Mit Rang 3 war es für die Ostwestfalen das beste Ergebnis dieser Saison, ebenso wie die Rintelner ihren ersten Rundensieg 2016 einfahren konnten.
Auch mit einer Mischung aus Thermik und Hangpassagen war der Zweitplatzierte unterwegs. Flüge, für die man an der Alb durchaus verstärkte Ortskenntnis haben sollte. Unumstritten ist das bei Mario Kiessling der Fall, der mit dem Ventus 3 am Ende 107km/h erreichte. Das gute Mannschaftsergebnis komplettieren für die Fliegergruppe Wolf Hirth Peter Kluge/Stefan Kessler (104km/h) und Torsten Linstädt (81km/h). Auch für die Piloten der Hahnweide war dies das beste Ergebnis der Saison und damit sicher auch ein versöhnlicher Abschluss. Den schnellsten Flug der Runde fand aber nicht am Hang statt. Hans Jürgen Schmacht flog von Ingelfingen erst ein Stück gegen den Wind und machte die erste Speed mit Rückenwind. Nach einer klassischen Rückenwindwende (hoch in über 1950m!) ging es dann züruck gegen den Wind. Insgesamt flog er über 1700 Höhenmeter ab und machte damit auch gegen den Wind noch Kilometer und Punkte. Da die 2,5h aber bereits in 600m Höhe abgelaufen waren, zählten die letzten Höhenmeter dann nicht mehr in den (indexbereinigten) Schnitt von 130km/h.
Ebenfalls spannend war es in Liga 2: Zwar standen auch hier schon die Aufsteiger fest, denn zwischen Platz 7 und 8 klaffte eine nicht mehr zu schließende Lücke. Aber schließlich ging es noch um die Ehre, wer Meister werden sollte. Und die Hoffnung, nich aufs Treppchen zu kommen, konnte man sich bis hinunter auf Platz 6 machen. Aber auch hier war es am Ende ein totes Rennen, denn alle Beteiligten konnten Punkte erfliegen und lagen in dieser Runde so nahe beieinander, dass sich in der Gesamtplatzierung keine Verwerfungen mehr ergaben. Meister der 2. Liga wurden am Ende dann doch die Boberger. Lange in Führung wurde es zum Ende hin nochmal spannend, aber letztlich konnten sie mit Rundenplatz 3 ihren Platz den der Sonne verteidigen.
Hinter der Front den Reihungen im Wind folgend und glücklich, dass die Schauer dann doch nicht so zahlreich waren, waren am Ende Sebastian Huhmann (94km/h), Albin Walther/Rolf Hilgert (94km7h) und Harald Krischer/Helmut Matzath (87km/h). Knapp vor ihnen landeten die Gifhorner. Die nutzen ihre Nähe zum Wiehengebirge ebenfalls aus und sprangen von Norosten kommend über die Kante, um dort dann Speed zu machen. Zumindest gilt das für Gerrit Feige (112km/h) und Nico Kligspohn (108km/h). Frank Martin (70km/h), stellte sich dagegen über der Heide Schauern, Schatten und Wind entgegen.
Der Sieg in dieser Runde geht aber in den Süden: Die Esslinger Bernd Krimmer (116km/h), Heiko Nill/Uwe Scheuer (97km/h) und Jan Ultsch/Patrick Gräber (80km/h) zog es mit Rückenwind ins Fränkische, um dann gegen den Wind "zurückzupaddeln" - alles für die Liga, alles für Platz 1 in dieser Runde und alles für den Klassenerhalt! Denn auch hier war es nochmal richtig spannend, denn es hätte auch noch den 21. erwischen können. Dass die Esslinger mit dem Rundensieg eindrucksvoll ihre Zugehörigkeit zu Liga 2 bestätigten, hat man gesehen. Aber auch in Oldenburg war man gewillt, nicht den Abgang nach unten machen zu wollen. Sie nahmen die Anreise nach Rinteln sicher gerne in Kauf, denn mit Rundenplatz 4 konnten auch sie den Klassenerhalt sichern.
Bitter dagegen das Ergebnis für die Bensheimer. Mit dem Versuch, die Punkte an der Bergstraße und/oder mit Rückenwind und Aussenlandung zu holen, müssen sie sich am Ende geschlagen geben. Besonders bitter dabeu, dass am Ende nur ein einziger Punkt den Unterschied zwischen Klassenerhalt und Abstieg ausmachen sollte - so knapp war es noch nie ...
Resümierend zeigt sich, dass das Wetter wohl den Norden und Osten in dieser Saison etwas bevorzugt hat, denn in beiden Ligen verschieben sich etwas die regionalen Schwerpunkte. Es steigen viele Nord- und Ostvereine in die auf, dafür müssen überpropotional viele Vereine aus dem Süden und Südwesten das Feld räumen. Aber da die Atmosphäre immer um Ausgleich bemüht ist, gibt es sicher Hoffnung für die Saison 2017 ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ... OLC Flugspuren Alpen ... OLC Flugspuren Deutschland

 

Monday, 22. August 2016
US OLC-League 2016 - Moriarty’s Resurrection
The World’s fastest League flight 2016 by Moriarty’s David Mockler can be found here.
Moriarty Soaring, former Albuquerque Soaring, is with a margin of only 5 points to second placed Boulder Soaring Society the new Champion of the US-Gold League. Congratulations to Moriarty’s pilots who after their name change and a restart in the Silver League finally made it back to the top. Best whishes to Boulder’s club which for the first time ever scored that high in the Gold League! Wow! Minden’s Soaring Club located afoot the famous Sierra Nevada is placed third in 2016’s US OLC-League.
The 2016 US thermal season has been pretty mixed. Due to unfavorable weather, the top three Western clubs couldn’t start scoring until the second round and then had a hard second weekend during which Eastern US glider pilots enjoyed better conditions.
All in all Boulder’s and Minden’s pilots each won three rounds. Moriarty could not score a single point in round 5 but then placed first on the seventh weekend and won six more rounds. On weekend No. 17 again: Zero points for Moriarty.
However the fastest League flight of the 2016 season (worldwide!) was achieved by Moriarty’s Daniel Mockler (ASW 20) in round seven scoring 163.83 speed points. Doesn’t the “Magic Seven” sound like New Mexico’s lucky number?!
Looking at the worldwide scores it surprises that in the 2016 IGC-OLC-World-League Moriarty and Boulder are only placed fourth and third. The Championship goes to the busy German flatlanders in Burgdorf and Braunschweig is 2016’s Vice-Champion. Both clubs cannot take advantage of mountains. That sounds like cheating?! So, what is the German high-score-secret? It’s pretty simple: With their large fleet of gliders and a huge number of ambitious pilots Burgdorf never misses a League-Weekend... and Braunschweig only skipped one.
In the US Silver-League the Californian Williams Soaring Center won the challenge. Next year they will be competing for the Gold League Championship. They get promoted together with second placed Caesar Creek Soaring, Northern California Soaring and Las Vegas Soaring Association. Welcome (back) to the Gold League!
 
Total Results of the 2016 US-League Season: 
 
US Gold League                                                                         US Silver League                                                                        
Rank
Points
Club
Rank
Points
Club
1
146
Moriarty Soaring
1
190
Williams Soaring Center
2
141
Soaring Society of Boulder
2
180
Caesar Creek Soaring
3
127
Minden Soaring Club
3
170
Northern California Soaring Association
4
111
Warner Springs Gliders
4
168
Las Vegas Valley Soaring Association
5
95
Southern Sierra
5
158
Soar Truckee
6
93
Tucson Soaring Club
6
136
Fault Line Flyers
7
88
Black Forest
7
125
Minnesota Soaring
8
88
NUTSO
8
122
Chicago Glider Club
9
81
Soaring Club of Houston
9
118
Harris Hill Soaring Corporation
10
80
GBSC Boston
10
117
Valley Soaring Club
11
74
SGC Seattle Glider Council
11
117
PMSC Post Mills
12
65
ASA - Arizona Soaring Association
12
112
Aero Club Albatross
13
64
TSA - Texas Soaring Association
13
112
Skyline Soaring Club
14
57
Carolina Soaring Association
14
104
Kansas Soaring Association
15
46
1-26 Association
15
88
Colorado Soaring Association
16
45
Hole in the Wall
16
87
New England Soaring
17
40
Willamette Valley Soaring
17
86
Greater Houston Soaring
18
37
Air Sailing Nevada
18
85
Club GTA
                                                     
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in the Silver League in 2017. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League next year.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
 
Monday, 22. August 2016
U25: Vizemeister SFG Giulini/Ludwigshafen gibt Einblick in die Jugendarbeit
Nachdem in der letzten Woche die Königsdorfer den Titel gesichert haben, ist nun auch der Sack für die SFG Giulini/Ludwigshafen zu. Sie dürfen sich nach einer konstanten souveränen Leistung über das gesamte Jahr hinweg mit Silberstaub schmücken. Auch wenn diese vorletzte Runde mal wieder wetterbedingt mau war, hat die Truppe begeisterter enthusiastischer Jung-Leistungsflieger einen so sicheren Punktepuffer aufgebaut, dass diese schwache Runde locker gereicht hat, um den Vizetitel zu sichern. Wie man als Verein zu einer solchen Glanzleistung in der U25 kommen kann, verraten sie uns und unseren Lesern. Eine Orientierung für alle Vereine mit eher rudimentärer Jugendarbeit wie sie sich diesbezüglich auf die nächste Saison vorbereiten können.
Am Platz sind zwei Vereine, die zwar eigenständig sind, aber in vielen Punkten gemeinsame Sache machen. Ob es Schnupperfliegen, Werbung oder aber die Ausstellung von Flugzeugen in Unis, Schulen oder bei sportlichen Festen ist, hier wird gemeinsam angepackt. Klar sind bei diesen Aktivitäten und dem Schnupperfliegen viele Jugendliche vertreten. Und wenn sie dann von ihren Erlebnissen auf dem Flugplatz berichten, ist es kein Wunder, dass „Frischlinge“ angezogen werden.
Die Jugendlichen erhalten von den alten Hasen volle Unterstützung. Alle Fluglehrer sind Leistungspiloten und agieren als Trainer. So werden jeder Ausbildungsschritt und die Alleinflieger in all ihren Belangen unterstützt. Die SFG Giulini/Ludwigshafen ist in allen Klassen von der Bundesliga bis zur Landesliga vertreten. Je nach Leistungsstand werden die Piloten von den Trainern den Mannschaften zugeteilt, so dass jeder einen Beitrag leisten kann. In jeder Mannschaft gibt es einen Leader. Egal, ob als Verein mehrere Mannschaften oder eine an den Start geht, ein Motivator und Koordinator ist Gold wert.
Die U25 wird selbstverständlich von sportlich erfahrenen Piloten gecoached, zudem haben sie mit Johannes einen sehr erfolgreichen Streckenflieger, was alle anderen wiederum anspornt. Die Streckenfliegerei wird durch ein entsprechendes Gebührenmodell unterstützt. Es wird eine Flatrate gezahlt. Damit kann so viel und so lange geflogen werden wie man mag. Eine optimale Regelung, die regelmäßige Aktivität anzukurbeln.
Neben den sportlichen Möglichkeiten, die den Jugendlichen hier geboten werden, spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen, egal, ob 14 oder 20 Jahre, sind zu einer richtig kleinen Familie zusammen gewachsen. Sie verbringen das Wochenende gemeinsam am Platz und unternehmen neben der Fliegerei vieles gemeinsam, ob es der Sprung ins direkt am Flugplatz gelegene kühle Nass ist oder das alljährliche Volleyballturnier in Rheinland Pfalz.
Alles in allem sind es auch hier wie in Königsdorf viele kleine Bausteine, die den Flugplatz und die sportorientierte Fliegerei für Jugendliche attraktiv gestalten.  
 
Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Fotos: Norbert Lenz
 
Flugplatz Dannstadt - zweite Heimat
für viele Segelflieger
Frauenpower... Jugend unter sich..

 

Friday, 19. August 2016
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 19.08. 2016 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG befindet sich ein Tief über der Irischen See und beeinflusst das Wettergeschehen in Deutschland. Die Warmfront zieht schon am Morgen nordostwärts ab. Die nachfolgende Kaltfront liegt über Westdeutschland und kommt bis zum Abend bis in den Osten voran. An der Vorderseite der Front fließt mit südwestlicher Strömung labil geschichtete Luft ein. Rückseitig der Kaltfront kommt es zu einer vorübergehenden Wetterberuhigung.
Am SONNTAGmorgen zieht die Kaltfront des Nordseetiefs nach Polen ab. Auf ihrer Rückseite folgt mit westlicher Strömung labil geschichtete Meereskaltluft. Ein von Westen aufkommender Höhentrog sorgt für weitere Hebung.

SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAGnachmittag kann sich mäßige, im West und Süden auch mäßige bis gute Quellwolkenthermik entwickeln. Diese wird jedoch immer wieder durch Überentwicklungen und Abschirmung gestört sein. 
Am SONNTAG kann sich im Westen meist nur mäßige, sonst mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln. Diese wird jedoch vor allem im Westen durch teils kräftige Überentwicklungen gestört und leicht zerrissen sein
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG überwiegt meist dichte Bewölkung, Auflockerungen sind zunächst nur von kurzer Dauer. Lediglich auf der Rückseite der Front im Nordwesten kann sich gute Wolkenthermik mit CU Untergrenzen um 2000 m entwickeln.
Am SONNTAG kann sich bei aufgelockerter Cumulus-Bewölkung verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln. Die  Untergrenzen setzen bei 1200 bis 1400 m an und steigen nachmittags auf 1800-2000 m an. Vor allem im Westen kommt es nachmittags zu einzelnen Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG überwiegt meist dichte Bewölkung, Auflockerungen sind zunächst nur von kurzer Dauer. Lediglich auf der Rückseite der Front im Nordwesten kann sich gute Wolkenthermik mit CU Untergrenzen um 2000 m entwickeln.
Am SONNTAG kann sich bei aufgelockerter Cumulus-Bewölkung verbreitet mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln. Die Untergrenzen setzen bei 1200 bis 1400 m an und steigen nachmittags auf 1800-2000 m an. Vor allem im Westen kommt es nachmittags zu einzelnen Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.





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