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Saturday, 25. June 2016
AT-Spezialinfo: Das OLC Liga- oder Speed-Prinzip - die Mega-Chance auch für mäßiges Wetter
Alle Jahre das Gleiche ... die TOP-Tage für Langstrecken sind rar ... keine zehn sind es unterm Strich.
Aber Frust ist deshalb noch lange nicht angesagt, denn es gibt ja das OLC Liga- oder Speed-Prinzip, das mit (im Kern) 2 1/2 Stunden Wertungszeit auskommt.
Mit anderen Worten ... wenn man sich 2 1/2 Stunden in der Luft halten kann, ist in der Regel auch ein Liga- oder Speed-Flug möglich (Liga geht nur am Samstag und Sonntag, Speed die ganze Woche, die Flug-Regeln ansonsten sind absolut gleich).
Aber das OLC Liga- oder Speed-Prinzip hat noch einen weiteren, wohl einmaligen Vorteil: Es werden sechs zusammenhängende Schenkel gerechnet, wobei nur die vier schnellsten zusammenhängenden Schenkel gewertet werden. Im Klartext: Man muss nicht an einer der Rennstrecken beheimatet sein, um eine TOP-Leistung (an dem jeweiligen Tag) zu erfliegen, man hat dafür ja jeweils einen Schenkel für den Hinflug und einen Schenkel für den Rückflug.
Perfekt beherrschen dieses Procedere die Sportfreunde vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf in Oberösterreich, welche die AT-Liga auch heuer wieder souverän anführen und in der internationalen Alpenliga (AT, CH, DE, FR, IT, SI) hinter dem SFZ Königsdorf derzeit auf Platz 2 liegen - grandios!
Der Verein selbst hat wegen dieses Engagements einen enormen Aufschwung genommen. Es wird heute mit Begeisterung an Tagen geflogen, an denen früher die Hallentore geschlossen blieben ... und mit den Liga-Runden hat man einen regelmäßigen Kontaktanlaß zur örtlichen Presse, um über das Liga-Ergebnis der eben vergangenen Runde zu berichten - kontinuierlicher d.h. besser geht es nicht - damit hat der Segelflug zu anderen Sportarten gleich gezogen.
Absolut spannend wäre es nun natürlich, wenn sich die nachfolgen Vereine wie St.Johann, Wiener Neustadt und ISV auf den Weg machen würden, um die Kirchdorfer/Micheldorf vielleicht doch noch abzufangen.
Alles ist möglich ... ihr müsst es nur angehen!
Für Rückfragen stehen wir euch gerne zur Verfügung, bitte sendet uns an Mail an mail@onlinecontest.org
Der OLC wünscht euch schöne Flüge ;-)
Friday, 24. June 2016
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 24.06.2016 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich eine Kaltfront von Schleswig-Holstein über das Saarland Richtung Südwesten. Vorderseitig der Kaltfront ist die Luftmasse heiß, feucht und labil geschichtet, sodass dort hochreichende Konvektion erwartet wird. Im Tageverlauf kommt die Kaltfront nur sehr langsam nach Osten voran, vor allem der Nordwesten Deutschlands gelangt aber allmählich in den Einflussbereich etwas kühlerer Meeresluft.
Am SONNTAG liegt die angesprochene Kaltfront nahezu stationär über dem Südosten Deutschlands, sonst zieht sie nach Osten ab. In weite Teile des Vorhersagegebiets wird so mit westlicher Strömung mäßig warme Meeresluft herangeführt. Im Nordwesten sorgt dabei ein Höhentrog für konvektive Umlagerungen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist im Osten mäßige, durch starke Überentwicklungen und zeitweilige Abschirmung gestörte Thermik zu erwarten. Im Westen aufgrund starker Abschirmung und teils frontartiger, konvektiv durchsetzter Niederschläge keine nutzbare Thermik.
Der SONNTAG bringt rückseitig der Kaltfront mäßige bis gute Cumulusthermik bei CU-Untergrenzen um 1500 m im Osten, im Nordosten allerdings durch böigen Westwind zerrissen. Dagegen ist im Westen bei CU-Untergrenzen zwischen 900 und 1200 m und häufigen Schauern, örtlichen Gewittern und zeitweiliger Abschirmung meist nur geringe bis mäßige, stark gestörte Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG durch abschirmende Bewölkung und Überentwicklungen meist keine nutzbare Thermik. Lediglich im Osten Sachsens Chancen auf geringe bis mäßige Thermik mit Arbeitshöhen bis 1800 m am Nachmittag, jedoch auch dort teils kräftige Gewitter.
Am SONNTAG im Südosten durch Abschirmung keine nutzbare Thermik. Sonst oftmals gute Wolkenthermik mit Arbeitshöhen von 1700 bis 1900 m am Nachmittag. Im Nordwesten kommt es nachmittags zu Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG lokal nutzbare mäßige Thermik, ab Mittag starke Neigung zu Überentwicklungen mit Unwetterpotenzial.
Am SONNTAG abgeschirmt und keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Thursday, 23. June 2016
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Trainingsflüge
In der vergangenen Woche lag Ely leider wieder einmal im Einflussgebiet eines starken Windfeldes. Die Kollegen in Minden freuen sich darüber, da es dort dann gute Wellenlagen hat (so flog Keith Essex, der Vorbesitzer unserer XT, 2500 km in der Welle), in Ely hieß es dagegen wieder einmal am Boden bleiben wegen zu starker Böen.
Lediglich einen Tag nutzte Sibylle für einen kleineren Tariningsflug, während Ingo noch einige Arbeiten an seinem Flugzeug erledigte: „Der Start war sehr böig, die Windgeschwindigkeiten lagen bei 15-25 kts. Mir war damit schon klar, was mich in der Höhe erwarten würde: stark zerrissene Thermik. Die Bewölkung stand nur nördlich des Platzes jeweils über den Hügelkämmen auf beiden Seiten des Tales. Bei starkem Südwind hatte ich damit auch erst einmal Rückenwind, allerdings war das bei den niedrigen Basisihöhen in Talmitte nicht so komfortabel. Es dauerte etwas, bis ich die Höhe hatte, mich unter die östliche Aufreihung zu setzen (die im Westen lag noch viel zu weit hinter den Bergen). Dort war es unglaublich turbulent.
Die Thermik war von wellenartigen Gebilden überlagert. Teilweise fiel ich richtiggehend in Lees, und auf der anderen Seite stieg ich dann wieder ganz nett im Geradeausflug. Von Süden trocknete es mit großer Geschwindigkeit ab, so dass ich mir für den Heimweg noch die Talquerung ca. 70 km nördlich von Ely antun musste (mit entsprechendem Höhenverlust), um die nun bessere westliche Aufreihung zu erreichen. Bezeichnend für den Flug waren einerseits extrem schlechte Gleitwinkel wenn man nicht gerade unter einer Wolkenaufreihung war, andererseits auch nicht besonders gute Steigwerte, da kein Aufwind bei dem Wind wirklich rund war ...
 
... bitte hier weiterlesen.
 
Fotos: © Ingo Andresen
 
Die Berge sehr plastisch.
Eine Wellenüberlagerte Aufreihung.
Das Ely-Tal.

 

Wednesday, 22. June 2016
SFZ Ludwigshafen dominiert weiter die Landesliga Rheinland-Pfalz
Von Greding aus in Richtung Nordosten.
Fern der Heimat
Die dritte Woche in Folge war es nicht möglich, wegen der schlechten Platzverhältnisse auf dem heimischen Fluglatz zu starten.
Andreas Schottmüller (LS 8; L8 mit 66,1 km/h) erflog vom benachbarten Lachen-Speyerdorf neun Punkte für die Landesliga. Sebastian Ilg (ASW 20; 6W mit 72,1 km/h), Peter Mangold (LS 7 WL; PW mit 71,7 km/h) und Lutz Hildebrandt (Discus-2c/18m; 3H mit 68,3 km/h) machten sich ins ungleich weiter entfernte Greding auf der Fränkischen Alb auf und erflogen von dort im engen Team-Flug 44 Punkte für die Quali-Liga.
Die Flüge in Bayern begannen unter mittlerweile für Rheinland-Pfälzer fast ungewohnt guten thermischen Bedingungen, endeten allerdings leider vorzeitig wegen Schauern auf einem sumpfigen Acker mit kräftigem Bewuchs in Berching, was eigentlich laut ICAO-Karte ein aktiver Platz (EDNI) sein sollte. Der ganz große Dank der drei Ausflügler gebührt deshalb den Gredinger Fliegerkameraden nicht nur für die freundliche Aufnahme, sondern insbesondere auch für die Unterstützung bei der Rückholung.
Das SFZ Ludwigshafen erreichte damit (nach der Nullrunde in der Vorwoche) in dieser Runde in der Landesliga Rheinland-Pfalz den zweiten Platz und konnte dadurch in der Tabelle weiter Platz 1 festigen. In der Quali-Liga belegte das SFZ Platz 7, was eine Verbesserung auf Tabellenrang 11 und eine Annäherung an die Aufstiegsplätze bedeutet.

Lutz Hildebrandt
 
Wednesday, 22. June 2016
Tragende Schauerlinie beschert der SFG Giulini Rundenplatz 3
Schauer und Gewitter
Nun schon zum dritten Mal in Folge mussten wir die Gastfreundschaft der Lachen-Speyerdorfer Fliegerkameraden beanspruchen, da Dannstadt immer noch zu nass für einen Flugbetrieb ist.
Dabei war die Prognose auch wieder nass. Labil, Schauer, Gewitter, örtliche Unwetterwarnung - also das mittlerweile gewohnte Wetter.
Nachdem Aufbauen waren wir durch regelmäßige Nass-Trocken-Phasen vorwiegend mit abledern beschäftigt, bevor es dann kurz vor 14 Uhr - mit äußerst sauberen Flugzeugen - endlich in die Luft ging.
Zwischen den Schauern ging es Richtung Osten zum Odenwald. Jan (LS-7WL, 7J), Buddy (LS-4WL, UY) und Charly (DG-1000t, GIU) wagten sich trotz undurchsichtiger Lage über den Odenwald bis um die Gegend von Mainbullau. Ein sehr spannender Rückflug durch den Regen zur Rheinebene wurde dort dann mit einer tragenden Schauerlinie belohnt. Kreislos ging es zum Pfälzer Wald und noch einmal zurück zum Hockenheimer Wald. Diese tolle Linie war nicht nur spaßig zu befliegen, sie beschehrte uns auch Rundenplatz 3. Dann wurde es wieder spannend. Besagte Linie wandelte sich nun zum kräftigen Gewitter und zurück nach Lachen-Speyerdorf zu kommen war tricky und wieder sehr nass. 
Jan Hertrich, der am Schluß nach Landau auswich, das Doppelsitzerteam Charly und Karol Müller sowie Dieter Bartek waren die Schnellsten der imposanten Schauer-Rally. Jan hatte mit seinem beherzten Flug bei den U25 landesweit den besten Schnitt (93,03 km/h) und belegte bundesweit Platz 8. Die U25 Mannschaft bleibt damit auf Gesamtrang 2.
So schön es bei und mit den Lachener ist, wir hoffen, dass die Regenzeit endlich ein Ende findet und unser Flugplatz bis zum Wochenende abtrocknet.
 
Uwe Melzer
 
An der Odenwaldkante Am Rand über die Schauerlinie An der Pfälzerwaldkante
 
Wednesday, 22. June 2016
LSG Fallersleben: Schwerer Dämpfer beim Kampf um vordere Plätze
Das Wetterpendel schlägt um
Nach einigen Runden mit Wetterglück für den Norden ist das Wetterpendel in Runde 10 umgeschlagen. An diesem Wochenende sind in Niedersachsen insgesamt 20 Überlandflüge gelungen, von denen fünf die 150km-Grenze geknackt haben. Mitunter war man gut beraten, den Startort in benachbarte Bundesländer zu verlegen. Alternativ konnte man in Niedersachsen auf ein fliegbares Wetterfenster warten und dieses nutzen. Am Samstag erreichte das Fenster Ummern so spät, dass sich keine nutzbare Thermik mehr entwickelte.
Anders am Sonntag: ca. 15:00 Uhr tat sich über Ummern ein Wetterfenster auf, das Günter Raab (LVI Altkreis Isenhagen) im Ventus und Benno Beesten im Nimbus sogleich zu nutzen versuchten. Wirklich dran geglaubt haben beide selbst beim Start noch nicht. Nach dem Höhe gewinnen bis auf 950m wurde die Streckenführung im Wesentlichen vonder Sonneneinstrahlung – also der Bewegungsrichtung des Wetterfensters – vorgegeben. Ein Schlüsselfaktor war dabei gut abzuschätzen, wo 10 Minuten später ausreichend Einstrahlung für die weiterbringende Thermik sein würde. Günter und Benno kamen mit Rückenwind recht gut nördlich des Mittellandkanals voran, bis das aktive ED-R 74 im Weg stand. Während Günter sich hier an den Rückweg Richtung Ummern machte, umflog Benno das Beschränkungsgebiet südlich. Für ihn kam der Zeitpunkt zum Wenden mit dem Ende der Sonnenflecken nördlich Magdeburg. Während eine Ausbreitung auf dem Heimweg Günter zur Motornutzung zwang, konnte Benno mit südlicherer Kurswahl über Wolfsburg im reinen Segelflug zurück nach Ummern gelangen.
Für beide Vereine haben sich diese späten Starts gelohnt; Günters Flug reichte in der 2. Bundesliga für Platz 16 bzw. 5 Punkte und Bennos Flug bescherte der LSG 6 Punkte in der Qualiliga und ließ die Fallersleber die 10. Runde in Folge in den Punkten landen. Der Kampf der LSG um die vorderen Plätze hat einen schweren Dämpfer erlitten, weil unser schnellster Himmelsstürmer für viele Wochen auf die Verletztenliste gekommen ist. Ligatechnisch steht erstmal das Primärziel Wiederaufstieg im Vordergrund.
 
Benno Beesten
 
Nach vielen Stunden 8/8 sieht sowas doch gut aus
Das Ende der Sonnenflecken
Das VW-Werk; auf dem Heimweg am Arbeitsplatz vorbei geschaut
 
Tuesday, 21. June 2016
Im Schauerslalom: FC Kamenz forciert die Tabellenspitze der Quali-Liga
Neue Runde - neues Glück
Wieder sah es im Vorfeld so aus, als ob wir am Wochenende noch fliegbare Bedingungen vorfinden werden. Tatsächlich wollte dann auch der ein oder andere den Samstag nutzen und ein paar Liga Punkte erfliegen. Der Tag begann zeitig Cumulanten in den Himmel zu malen, anfangs waren diese jedoch sehr niedrig und bedingt durch die starken Regenfälle des Vortages musste die Feuchte erst einmal verschwinden bevor an brauchbare Bedingungen zu denken war. Rasch zeigte sich jedoch die Dynamik der Luftmasse und im Süden begannen die Wolken hoch zu schießen, um sich binnen weniger Minuten auch wieder zu entladen.
Höchste Zeit um zu starten und die Flucht in Richtung besseres Wetter zu unternehmen. Leider schafften es dabei nur zwei Piloten dem Wetter zu entkommen und wertbare Flüge zu absolvieren. Florian (Jantar Std.3 „9“) und Tom (LS 4 „LSF“) versuchten Ihr Glück zuerst Richtung Polen, anschließend  galt es dann den Schauern in der Lausitz auszuweichen und dabei noch ein paar Kilometer zu absolvieren, was mit interessanten Optiken belohnt aber der ein oder anderen Dusche bezahlt werden wollte. Der Rückweg war dann leider durch eine weitere Gewitterzelle versperrt und beendete die Flüge vorzeitig in Bronkow.
Immerhin haben zwei Flüge gereicht um immer noch 40 Punkte in der Runde zu sichern. Mal sehen, was die nächsten Wocheneden noch so mit sich bringen, wir sind gespannter und hoffen dass wir den Punktabstand zu den Freunden aus Eisenhüttenstadt noch deutlich verringern können. Vielleicht wollen Sie ja bei den kommenden sommerlichen Temperaturen mal einen Vereinsausflug an den Baggersee machen!?
 
Tom Schubert
Fotos: Florian Heilmann
 
Team Kamenz in Bronkow.
Südlich von Finsterwalde bildeten sich massive Schauer, an heimkommen war da nicht mehr zu denken.
Es gab durchaus kurze und knackige Reihungen. Trotzdem leider die Seltenheit.
 
Tuesday, 21. June 2016
Die FLG Blaubeuren trotzt den Wassermassen und wird Zweite
Philipp Söll schnellster Pilot in Baden-Württemberg
Nach zwei Runden ohne Punktgewinn wollten die Erstligapiloten der FLG Blaubeuren in dieser zehnten Runde nochmal alles geben. In die noch tief hängenden Wolken starteten am Samstag schon früh drei FLG Piloten gen Osten. Philipp Söll, gefolgt von Lucas Kohn und Sebastian Wastl kamen bis Regensburg flott voran. Gut zwei Stunden später starteten Michael Heiß, Martin Söll und Jens Minard kurz vor einem starken Regenschauer. Heiß entschied sich ebenfalls Richtung Osten zu fliegen, Minard und M. Söll entlang einer Schauerlinie entlange der Südalbkante Richtung Westen.
Das erste Team der FLG trennte ich auf dem Rückweg von Osten kommend und nur Philipp Söll kam zwischen den Schauern ordentlich durch. Sebastian Wastl musste bei Donauwörth seinen Hilfsmotor zünden und Lucas Kohn landete auf dem noch teils unter Wasser stehenden Flugplatz in Weißenhorn. Michael Heiß flog sehr schnell der Donau entlang Richtung Osten und anschließend in den Süden. Auf Höhe Biberach kam er tief und landete sicher bei den Fliegerkollegen des LSV Biberach. Martin Söll und Jens Minard wurde der Rückweg nach Blaubeuren auch durch einen Schauer abgeschnitten und so musste Minard seinen Hilfsmotor bei Riedlingen zünden und Martin Söll auf dem Regio Airport in Mengen landen. Nachdem alle zurückgeschleppt waren oder per Hilfsmotor heim geflogen sind wurde Lucas Kohn gemeinsam im Anhänger von Weißenhorn geholt.
Die starken Niederschläge der letzten Tage zwangen einige Segelflug Vereine dazu ihre Flugzeuge im Hänger zu lassen oder auf Flugplätze mit asphaltierten Pisten auszuweichen. Neben dem Glück einen Flugplatz zu haben, der nicht unter Wasser stand zeigten die FLG Piloten erneut ihre Stärke und absolute Erstklassigkeit. So holten sich die FLGer keineswegs unverdient den zweiten Platz hinter der SFG Donauwörth in dieser Runde und stehen somit auf dem neunten Platz in der Tabelle.
Der Sonntag war nur vereinzelt fliegbar und brachte somit kaum noch Veränderungen in der Tabelle. Hervorzuheben ist, dass sich an diesem gewittrigen Samstag nur 25 Piloten in Baden-Württemberg trauten Streckensegelflug zu betreiben und 6 davon starteten in Blaubeuren. Phillip Söll war mit seinem 110 Punkte Flug schnellster Pilot im Ländle und deutschlandweit auf dem Dritten Platz. Lucas Kohn war mit 88 Punkten immerhin Dritter im Ländle. Michael Heiß vervollständigte mit seinem 75 Punkte Flug das Team und zeigte wie schon so oft dieses Jahr sein Können im schwiereigen Wetter. So freuen sich die Blaubeurer auf die nächsten neun Runden in der ersten Liga. Die Laichinger, derzeit auf Platz 25, werden versuchen wieder von den Abstiegsplätzen wegzufliegen.

Bericht und Fotos: Martin Söll
 
Heranziehendes Gewitter in Mengen Entlang eines Schauers Sebastian Wastl, Lucas Kohn und Philipp Söll

Tuesday, 21. June 2016
Fliegerclub Eichstätt holt nach vier Wochen Abstinenz den Rundensieg
Endlich mal wieder Wetter bei uns im Süden. Die letzten Wochen schien es fast schon zur Regel zu werden, dass es im Norden super Bedingungen gibt und Süddeutschland bei 8/8 am Boden sitzt. Für Runde 10 war das endlich wieder umgekehrt. Die Vorhersage von topmeteo sagte ja bereits einige Tage zuvor gut fliegbares Wetter vorher für den Raum Bayern. Da wir alle nach 4 Wochen Abstinenz wahnsinnig motiviert waren hatten wir keine Probleme ein Ligateam zusammenzustellen. Sven, Roland und Tobi waren früh am Flugplatz, um die drei 18 Meter Flugzeuge vorzubereiten.
Das Wetter war während des Fluges dann besser als erwartet. Alle drei Piloten konnten die tollen Aufreihungen super ausnutzen um hohe Schnitte zu fliegen. Außerdem konnten wir dank des relativ frühen Starts das frühe Thermikende zwecks Schauern gut kompensieren. Am Ende des Tages war Roland der schnellste mit ca. 120 Speedpunkten (136km/h). Sven und Tobi flogen beide 108 Punkte ein. Mit insgesamt 336 Punkten, einem Rundensieg und der Tatsache, dass Roland 3x so weit geflogen ist wie es die PFD von TopTask vorhergesagt hatte sind wir super zufrieden und haben schon wieder sooo bock auf die nächste Runde!
 
Tobias Pachowsky
 
Sven bei der Startvorbereitung In Formation Richtung Osten Tolle Optik Richtung Osten
 
Tuesday, 21. June 2016
AC Pirna nutzt kleines Wetterfenster im Fläming
Wie schon so oft in diesem Ligajahr hatten wir es diese Woche wieder mit einer zu Überentwicklungen neigenden Luftmasse zu tun, sodass es nicht einfach war, zum richtigen Zeitpunkt das beste Wetterfenster für einen schnellen Ligaflug zu finden.
Am Samstag machte sich eine ganze Reihe von Pirnaer Piloten startklar, um auf dem Fläming auf Punktejagd zu gehen. Da es bereits ab dem frühen Nachmittag großflächig schauerte, schaffte keiner den Rückweg nach Pirna. Ein Quintett (Franco, Max, Schubi, August und Benny) landete zusammen in Kamenz, wo wir herzlich mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden. Vor der Sicherheitslandung in Kamenz waren August mit 87 Speedpunkten und Benny mit 99 Speedpunkten die schnellsten Piloten. Komplettiert wurde die Wertung durch einen tollen Flug von Thomas Melde am Sonntag, der trotz noch schlechterer Wetterprognose knapp 92 Speedpunkte in die Wertung einbrachte. Offensichtlich haben die Trainerdiskusionen im ACP und die Kritik an seiner Person zum Nachdenken angeregt. Seine tolle Leistung bestätigt die Wirkung der Maßnahme. Wir freuen uns über den zweiten Rundenplatz und freuen uns weiter auf die nächsten Runden. Großer Dank gilt allen Rückholen und den netten Kamenzer Fliegerfreunden.
 
Benjamin Schüch

Rückweg nach Pirna versperrt Außenlandung auf dem Flugplatz Kamenz Warten auf die Rückholer

 

Monday, 20. June 2016
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Und wieder einmal labiles, ein selektives Wochenendwetter. Noch einmal lag fast ganz Deutschland im Einfluss der gewittrigen Luftmasse. Am Sonntag wurde der Phase von Nordwesten (zumindest vorübergehend) der Hahn zugedreht, denn mit einer schwachen Kaltfront wurde die feuchte und labile endlich verdrängt.
Die 10te Liga-Runde war aber nochmal durch zahlreiche Schauer und manchen Umweg geprägt. Kein Wetter für die große Strecke, aber durchaus für die kurze Ligadistanz. Aber nur jeweils rund 200 gemeldete Flüge an beiden Tagen sprechen nicht gerade für einfache und homogene Bedingungen.
Samstag:
Entsprechend zeigt das Satellitenbild dann auch die typischen Strukturen einer labilen Luftmasse. Von unten gesehen ein eher "chaotisches Himmelsbild" mit einem raschen Wechsel von Entwicklung, Überentwicklung, Schauer und blauem Loch lassen sich aus 36.000km Höhe durchaus geordnete Strukturen und Wetterräume erkennen. Gut sichtbar sind zum einen die Reihungen im Westsüdwestwind, aber auch, dass die Überentwicklungen an den Küsten, auf der Linie Sachsen - Franken und vor allem zwischen Donau und Ostalpenrand weniger häufig waren, als im Rest der Republik. Nicht verwunderlich, dass aus diesen Bereichen dann auch
die erfolgreichsten Flüge kommen, aber dazu gleich mehr. Aber man bedenke: Das Bild ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Wer Zugriff auf die Bilder des ganzen Tages hat, kann ja die Dynamik des Ganzen nochmal Revue passieren lassen.
Sonntag:
Ein wenig dichter, ein wenig massiver, dann das Wolkenbild am Sonntag. Die eingangs erwähnte Kaltfront war in der Nacht von Nordwesten hereingezogen und lag nun schwächer werdend zwischen Pfalz und Ostsee. Während im Südosten die labile Warmluft weit weniger labil war, als noch an den Vortagen, schwenkte im Norden ein Trog durch, der hier die frische Luft kräftig anregte.
Das rückseitige Hoch konnte sicher leider nur langsam durchsetzen und es dauerte, bis es von Westen aufging - für viele zu lange.
Zumindest der äußerste Westen kam aber schonmal in den Genuss der frischen (und erfrischenden) Luftmasse.
Wer hat was draus gemacht:
Erwartungsgemäß war der Samstag von der Qualität der Luftmasse her der bessere und so entfielen die schnellen (und auch weiten)
Flüge meist auf den ersten Tag des Wochenendes. Auch gut vorhersehbar war, dass im Tagesverlauf die Labilität nicht geringer werden würde, und so hieß es dann: "Der frühe Flug kriegt die Punkte!" Und vor allem in Eichstätt war man wohl besonders heiss darauf, nach
den Wochen der Wetterpause wieder in das Geschehen einzugreifen. Und das gelang dem Zweitligateam Roland Berlinghof, Tobias Pachowsky und Sven Baldauf gleich auf eindrucksvolle weise: Zwischen 10:00 und 10:30 war man bereits am Himmel und mit vielen Geradeausfluganteilen ging es im Jojo grob die Donau entlang.
Schnitte von knapp 120km/h und zwei mal 108km/h summierten sich am Ende des eher kurzen Tages auf 336km/h. Das sollte über das ganze Wochenende nicht nur der schnellste Schnitt der 2ten Liga bleiben! Man distanzierte nicht nur den zweitplatzierten AC Pirna um rund 60km/h, sondern war auch mehr als 40km/h schneller als der Rundensieger in der Bundesliga, die SFG Donauwörth. Das Team Benjamin Schüch, Thomas Melde und Uwe Augustin nutze für
ihre Flüge die Lücke in der Lausitz, in Brandenburg flog sich der Aero Club Berlin auf den 3ten Rang. Hier erreichte Roland Fiola mit rund 110km/h auch das Niveau der Rundensieger aus Bayern. Die Stadtlohner nutzen den Zugriff auf die Rückseite am Sonntag, um auf den 5ten Platz vorzufliegen, wurden vom 4ten Neuhausen nur um Zehntelpunkte geschlagen.
In der Gesamttabelle führt die 2te Liga mit 156 Punkten weiter der HAC Boberg an. Der AC Pirna ist durch das gute Ergebnis bei nur noch 14 Punkten nun schon fast in Schlagdistanz. Gleichzeitig konnten sie sich etwas Luft gegenüber Gifhorn (136) und Celle (130) verschaffen. Und auch die Liga 1 wurde diese Runde vom Süden dominiert. Die samstäglichen Qualitäten im Südosten wurden ja bereits erwähnt, und so gehen ohne große Überraschungen die Plätze 1 und 2 dorthin. Für den Rundensieger Donauwörth flogen Stephan Bosch, Wolfgang Köckeis und Andrea Gesitbeck-Hauser in Summe 292 km/h zusammen und verwiesen damit die Blaubeurener Philipp Söll, Lucas Kohn und Michael Heiß mit 273 km/h auf den 2ten Rang. Den haben sie sich - auch mit
Aussenlandungen - knapp vor Ludwigshafen gesichert. vom benachbarten Lachen-Spayerdorf aus startend, musste man hier bis in den frühen Nachmittag auf die passende Lücke warten. Am Ende fehlten Jan hertirch, Charly Müller udn Dietar Bartek nur knapp 1,5km/h auf Platz 2.
Die in der Gesamtwertung führenden Teams taten alles, um auch ein paar Punkte zu erreichen, aber mehr als Plätze ab dem Mittelfeld nach unten war in dieser Runde nicht zu holen. In der Gesamtwertung profitiert man aber noch vom Vorsprung aus den Vorwochen. Die Burgdorfer führen weiter mit nun 165 Punkten vor Braunschweig (152), Berlin (136) und Brandenburg (125). Einen Platz konnte Donauwörth gut machen und liegt nun auf Rang 5 (122) vor Königsdorf (114).
Zur Wochenmitte bricht nun erst einmal der Hochsommer aus, der zum kommenden Wochenende wohl wieder für die eine oder andere "konvektiven Umlagerung" sorgen dürfte - für Spannung ist also auch beim Wetter reichlich gesorgt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Monday, 20. June 2016
Doppelte Frühjahrsmeisterschaft für das SFZ Königsdorf
Die Ligasaison läuft über 19 Wochenenden, daher gibt es keine echte Halbzeit. Als Gegenstück zur Herbstmeisterschaft der Fußballbundesliga hat sich im Segelflug die Frühjahrsmeisterschaft, nach der letzten Runde vor der Sonnwende eingebürgert. Dieser Titel geht, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der Juniorenliga ans SFZ Königsdorf.
Ligaflüge in Königsdorf nur am Samstag
Die Wetteraussichten waren eindeutig und die Aufgabenteilung in Königsdorf auch. So startete Mathias Schunk am Samstag bereits um halb elf, da von Westen bereits die ersten Schauer auf die Berge zuzogen und versuchte sich daran eine Wertung für die Alpenliga zu erfliegen. Vom Blomberg flog er entlang der Vorberge bis Bad Reichenhall und kam auf 58,2 km/h. Die Junioren Arthur Schlothauer, Michael Wisbacher und Vincent Heckert flogen dagegen im Voralpenland zwischen Wasserburg und Kaufbeuren, wo es die besten Flug Bedingungen für die in Königsdorf gestarteten Piloten gab. Sie flogen im engen Teamflug und erzielten so alle Schnitte zwischen 66 und 69 km/h und waren damit die schnellsten Königsdorfer Piloten des Tages.
Schnelle Ligaflüge mit Oldtimern in Italien
Das SFZ hatte für die Alpenliga jedoch noch einen Trumpf in der Hand, waren Markus Schwaiger mit seinem L-Spatz und Oli Wolfinger mit seiner Ka6 beim Oldtimer Segelflieger Treffen in Enemonzo am Südrand der Alpen. Mit ihren Fluggeräten der Baujahre 1956 und 1957 flogen sie jeweils mehr als 300 km. Markus erzielte eine Ligawertung von 94,2 km/h und war schnellster Alpenpilot des Tages. Oli erreichte 75,9 km/h und mit dem Flug von Mathias holte sich das Trio in der Alpenliga den zweiten Rundenplatz. Schneller war lediglich die schweizer SG Glarnerland mit Flügen in Südfrankreich.
Fünfter Rundensieg für die SFZ Königsdorf Junioren
Das Juniorenteam siegte in der zehnten Runde der U25 Liga zum fünften Mal und baute die souveräne Führung in der Tabelle weiter aus. Das Juniorentrio stellte zusätzlich auch das Bundesligateam des SFZ, wo man am Samstag Abend noch auf Rang fünf lag. Am Sonntag, als man im Königsdorfer Dauerregen nur zuschauen konnte, was die Konkurrenz im Norden alles so fliegt, verlor das SFZ allerdings kampflos noch 11 Plätze.
 
Mathias Schunk
 
Mit ihren Oldtimern erzielten Markus Schwaiger (links) und Oli Wolfinger (rechts) schnelle Liga Flüge in Italien.
Die Junioren (v.l.n.r.) Vincent Heckert, Michael Wisbacher und Arthur Schlothauer sicherten dem U 25 Team des SFZ Königsdorf die Frühjahrsmeisterschaft
Die Bedingungen für die Alpenliga waren am Samstag für die Königsdorfer eher schwierig
 
Sunday, 19. June 2016
Das Fernsehen drehte beim SFZ Königsdorf
Ein Filmteam des bayerischen Fernsehens drehte unlängst bei den Segelfliegern in Königsdorf
Durch die sportlichen Erfolge in der laufenden Liga Saison, sowie die seit Jahren hervorragende und bereits mehrfach ausgezeichnete Jugendarbeit des Segelflugzentrum Königsdorfs, wurde jetzt auch der Bayerische Rundfunk auf die Königsdorfer Piloten aufmerksam. Ein Filmteam mit vier Leuten begleitete die Piloten am Wochenende 21./22.5. vor, während und nach ihren Flügen.
Nikolaus Wiesner, der verantwortliche Autor nahm hierfür auch einmal Platz in einem Segelflugzeug und flog auf dem vorderen Sitz eines doppelsitzigen Arcus eine gute halbe Stunde über Blomberg, Benediktenwand und Jachenau zusammen mit Mathias Schunk, der hinter ihm saß und sachgerechte Informationen beisteuerte. Mehrere Junioren nahmen während ihren Liga Flügen GoPros mit und machten den ein oder anderen Schnappschuss. Fürs Fernsehteam war es ein langer Tag, landeten die letzten erfolgreichen Piloten erst nach 21:00 Uhr nach ihren teilweise über 1200 km langen Flügen. Gesendet wird der Beitrag am Montag den 20.6. um 16:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen bei „Wir in Bayern“
 
Mathias Schunk
 
Saturday, 18. June 2016
Segelfliegen in Namibia - Kiripotib unter neuer Leitung
Kiripotib, das zweitgrößte Segelflugzentrum in Namibia, strukturiert sich neu. ‚Kiripotib Soaring‘ wird in Zukunft die Organisation übernehmen. Hinter dem neuen Namen steht ein bewährtes Team: Ludwig Starkl und Wolfgang Janowitsch von Rent-a-Glider, und Christian Hynek von streckenflug.at. Sie haben diesen Flugplatz bereits in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich vermarktet, nicht zuletzt durch die Trainingsveranstaltung ‚Flying with the Champions‘, Christian Hynek hat auch schon Erfahrung in Bitterwasser gesammelt. Neu dazu gestoßen sind die jungen Österreicher Markus Lewandowski und Aurel Hallbrucker (www.mountain-soaring.com). Markus hat mehrere Saisonen als professioneller Fluglehrer in Omarama, Neuseeland gearbeitet, Aurel ist erfolgreicher Wettbewerbspilot, gelernter Leichtflugzeugbauer und ebenfalls Fluglehrer.
Die beiden werden die Organisation des täglichen Flugbetriebes übernehmen, inklusive Wetterbriefing, Einweisungen, Startleitung, usw., unterstützt von Ludwig und Christian, z.B. bei kurzfristig auftretenden technischen Problemen. Mit dieser erfahrenen Mannschaft sollte ein weitgehend reibungsloser Betrieb gewährleistet sein.
‚Kiripotib Soaring‘ organisiert nun auch den Transport der Flugzeuge nach Namibia. Das Be- und Entladen erfolgt in Österreich, ca.45km südlich von Wien. Es werden maximal fünf Flugzeuge in jeden der drei Container gepackt, dies stellt erfahrungsgemäß einen optimalen Kompromiss zwischen Zeitaufwand, Sicherheit vor Transportschäden und Kosten dar. Die Nachfrage nach Containerplätzen ist erfreulich hoch, für die kommende Saison ist nur mehr ein freier Platz verfügbar...
 
... bitte hier weiterlesen (PDF)
 
Ludwig Starkl
 
 
 
Friday, 17. June 2016
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.06.2016 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG fließt zwischen einem Tief über dem Baltikum und einem Hoch über dem Ostatlantik mit einer südwest- bis westlichen Strömung weiterhin wolkenreiche und labil geschichtete Meeresluft ein.
Am SONNTAG setzt sich im Norden und Nordwesten von Deutschland vorübergehend schwacher und stabilisierender Zwischenhocheinfluss durch. Ansonsten bleibt noch eine wolkenreiche, labil geschichtete und mäßig warme Luft wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, durch Abschirmungen und Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik, durch Abschirmung und Ausbreitung gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG wird die eventuell mäßige Wolkenthermik rasch durch abschirmende Bewölkung und Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG kann sich geringe bis mäßige Wolkenthermik
entwickeln, die nach Osten und Südosten teils durch Abschirmung und
Überentwicklung gestört ist.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Westen wegen zahlreicher Schauer und Gewitter meist nur lokal nutzbare Thermik. Im Osten meist trocken. Hier kann sich sich in der eingeflossenen kühleren Luft mäßige Wolkenthermik entwickeln.
Am SONNTAG am Alpenrand und im Alpenvorland wegen starker Bewölkung, Regen und aufkommender Überentwicklungen keine nutzbare Thermik. Richtung Donau geringe Thermikansätze, oft durch Überentwicklungen oder Ausbreitungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Friday, 17. June 2016
Zur ILA: Intelligente Abstimmung der Luftwaffe mit dem Segelflug
Eurofighter der Luftwaffe
Aus Anlass der ILA am vorletzten Wochenende mussten Segelflieger und Militärpiloten den gleichen Anforderungen gerecht werden. Klingt ungewöhnlich...? Nein: Denn Sehen und gesehen werden, das war hier die gemeinsame Herausforderung. Die Wetterprognose war für den Samstag hervorragend und die Wartezone für die Jets lag mitten auf der Segelflug-Rennstrecke des Flämings. Um hier unerwartete und überraschende Begegnungen zu vermeiden, bedarf es einer Professionalität – auf beiden Seiten.
Schon im Vorfeld der ILA haben sich die Militärpiloten mit der Streckenführung von ihren Startorten zur ILA nach Berlin und natürlich mit den Wetterbedingungen beschäftigt. Und dies nicht nur auf ihre eigenen fliegerischen Tätigkeiten bezogen, sondern unter Berücksichtigung dessen, was sie sonst in dem zu befliegenden Luftraum erwartet. Aufgrund dessen wurde auch eine entsprechende Info im OLC-Magazin veröffentlicht.
Als sich dann die ersten beiden Eurofighter zur Flugshow aufmachten, ergab sich ein naher Vorbeiflug an einem kreisenden Segler. Über die -wie erwartet- starken segelfliegerischen Aktivitäten wurden selbstverständlich die fünf Eurofighter-Nachmittags-Piloten unterrichtet. Uns wurde berichtet: „Als wir dann später mit fünf Eurofightern Richtung Ost-Fläming losgeflogen sind, haben wir uns so lange wie möglich oberhalb der Basis aufgehalten, bis uns die Untergrenze der Berliner TMA gezwungen hat, tiefer zu fliegen. Wir sind in möglichst aufgelockerter Formation geflogen, damit der Luftraumbeobachtung maximal viel Zeit zukommen konnte. Tornados waren bereits im Warteraum und berichteten schon von Segelflugzeugen im Bereich, als wir auf die gemeinsam genutzte Frequenz wechselten... Leider ist ein Segelflugzeug ohne Transponder einzig und allein optisch zu erkennen."
Ein hoher Luftwaffenangehöriger hat einmal gesagt: „Unsere Jungs müssen die Augen offen halten, sonst haben sie verspielt." Das hat die Luftwaffe an diesem Tag eindrucksvoll bewiesen. Eine Anforderung, die auch jeder Segelflieger beherrschen muss.
Technik kann viel, aber eben nicht alles. Die Wahrnehmung der Umgebung, Mitdenken, Rausgucken und das Ganze 'zwischen den Ohren' verarbeiten ist ein ganz entscheidender Punkt - auch für jeden Segelflieger. Kein Flarm ersetzt die Augen und kein Vario den „Thermikhintern". Die Fähigkeit, seine Wahrnehmung zu schärfen und effektiv zu nutzen, kann man nicht von heute auf morgen lernen. Hier ist der Grundstein schon in der Ausbildung zu legen und nur ein permanentes Üben bringt einen auch hier voran.
Ebenso bespielhaft ist das Auseinandersetzen mit der Flugstrecke. Es ging klar nicht nur um das anspruchsvolle Flugprogramm, sondern die anderen Teilnehmer im gemeinsamen Luftraum. So sollten sich Segelflieger ebenso neben den thermischen Bedingungen mit dem „Rest der fliegerischen Welt" bei der Streckenvorbereitung beschäftigen. Der ILA-Tag zeigt, dies wurde von vielen beherzigt. Einer der Eurofighter-Piloten berichtet: „Während unseres Aufenthalts im vorher auf der OLC-Webseite veröffentlichten Gebiet haben wir insgesamt drei Segelflugzeuge beobachtet, die sich in dem betreffenden Luftraum aufhielten, in den wir unseren Warteraum gelegt hatten. Es ist aber nicht zu unerwarteten oder überraschenden Begegnungen gekommen. Insofern gilt ein Lob den Segelfliegern, die vielleicht aufgrund des Hinweises ihre Streckenführung sogar angepasst und versucht haben, das Miteinander im freien Luftraum perfekt zu gestalten."
Die Aktion „Intelligente Abstimmung der Luftwaffe mit dem Segelflug“ hat gezeigt, worauf es ankommt: Die Wahrnehmung schärfen und unter dem Strich das Verhalten im Luftverkehr professionalisieren.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Bildstelle TaktLwG 73 „S"
Thursday, 16. June 2016
Fliegerparadies USA: Webblog von Sibylle und Ingo Andresen
Sibylle und Ingo Andresen aus Mannheim haben die USA als Fliegerparadies für sich entdeckt und verbringen nach 2015 nun bereits zum zweiten Mal mehrere Monate im Westen der USA. Unter dem Titel https://soaringusa2015.wordpress.com berichteten Sibylle und Ingo von ihren fliegerischen und nichtfliegerischen Erlebnissen, angefangen von der Verschiffung der Flugzeuge in Emden bis zum Abschied in Houston. "Es ist schwer, im Nachhinein besondere Ereignisse hervorzuheben, fliegerisch erlebt haben wir sehr viel, darunter eine Landung im heftigen Sturm in Santa Fee, herrliche Ausblicke über die Canyon und Lake Powell, spannende Flüge mit einem Kontinental-Rekord in Ely und sehr schöne Begegnungen mit Fliegerkollegen", erklären die beiden. In diesem Jahr setzen Sibylle und Ingo die Serie unter gleichem Namen fort.
Im OLC-Magazin wird regelmäßig informiert werden, wenn es Neugkeiten in dem Blog gibt.
Der Faszination USA erlegen
Beide können auf viele Jahrzehnte fliegerische Aktivität zurück blicken, Ingo überwiegend im Segelflug, Sibylle noch zusätzlich als Pilotin bei Lufthansa Cityline auf der Embraer 190. Ingo hatte in den 80ern dreimal den Hilton-Cup gewonnen und war damals schon fasziniert von der Landschaft und den thermischen Möglichkeiten im Westen der USA. So reifte dann über die Jahre der Wunsch, hierher zurück zu kehren. Im letzten Jahr realisierten die Andresens dann erstmals diesen Plan. Nach monatelanger Vorbereitung verschifften sie ihre Flugzeuge, eine ASH 31Mi und eine ASH 26E nach Houston. Da nur eine Saison in USA geplangt war, kehrten die Flugzeuge dann im September nach Europa zurück.
Aber obwohl dort im letzten Jahr äußerst mäßiges Segelflugwetter herrschte (das seit 18 Jahren schlechteste Segelflugwetter) waren sie sehr fasziniert von der Fliegerei in den USA, und so planten Sibylle und Ingo eine Wiederholung, und zwar auf mehrere Jahre angelegt. In diesem Jahr haben sie Ingos ASH 31Mi dabei, außerdem noch eine weitere in den USA gekaufte ASH 31Mi. "Unser Ziel ist es, natürlich viele interessante fliegerische Erlebnisse zu haben, aber zusätzlich noch möglichst schnelle Strecken zu fliegen Gerade bei den Frauen ist da noch einiges an Rekorden möglich!", erklären Sibylle und Ingo motiviert.
 
 
Sibylle und Ingo.
Foto: © Ingo Andresen
Die Flotte auf dem Vorfeld.
Foto: © Ingo Andresen
Ideale Flugbedingungen.
Foto: © Ingo Andresen
 




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