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Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ Königsdorf: Nichts dem Zufall überlassen
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Donauwörth: v.l.n.r.: Nikolai Wolf, Jakob Edmaier und Jan Kleu. Foto: Stefan Langer
 
Um die Tabellenführung in der Alpenliga zu sichern ging es am Samstag in Königsdorf. Das Doppelsitzerteam Jürgen Steinborn und Nikolai Wolf, sowie Thomas Wolf flogen dafür entlang der ersten Hügel zwischen Tegelberg und Wendelstein und erzielten dabei jeweils Schnitte von etwa 85 km/h. Dritter im Bunde war Jan Kleu, der mit seiner SZD59 leider bereits nach 1:45 h bei Gmund aussengelandet ist. Für eine gültige Wertung reichte es dennoch und so fand sich das SFZ Team am Samstag Abend in der Rundenwertung der internationalen Alpenliga, vor den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/MIcheldorf auf dem Spitzenplatz.
Die Flugwettervorhersage für Sonntag ließ keine sichere Prognose zu, ob man von Königsdorf aus in das gute Gebiet auf der schwäbischen Alb fliegen würde können. Daher packten die drei Junioren Jakob Edmaier, Jan Kleu und Nikolai Wolf ihre Segelflugzeuge in die Transportanhänger und fuhren nach Donauwörth, um von dort aus zu starten. Dass diese Entscheidung goldrichtig war, zeigt das Ergebnis. Einzig dem Doppelsitzer Gespann Emanuel Schieck und Mathias Schunk gelang es von Königsdorf auf die schwäbische Alb zu fliegen, um dort einen schnellen Schnitt zu fliegen. Am Ende standen bei dem Flug zwischen Eichstätt und dem Feldberg im Schwarzwald 114,4 km/h für das Duo in der Wertung. Nikolai Wolf erzielt 105,2 km/h und vervollständigte zusammen mit Jakob Edmaier (93,9 km/h) das Bundesligatrio des SFZ Königsdorf. Das Juniorentrio vervollständigte am Ende Marc Wachtmeister mit einem Flug vom Hahnweide Wettbewerb.
In den Alpen konnte am Sonntag auf der Südseite gut geflogen werden, so dass der Tabellenzweite aus Italien, der Aec Vol. Adele Orsi sich den Rundensieg, vor dem LSV Pui sichern konnte. Die Italiener holten damit fünf Punkte auf das SFZ auf, das sich durch einen Flug am Sonntag von Arthur Schlothauer noch verbessern konnte und letztendlich auf Rundenplatz fünf landete. In derJunioren Bundesliga spitzt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen Stadtlohn und Königsdorf weiter zu. Stadtlohn bekam für Platz drei 48 Punkte und Königsdorf als fünfter erzielt 46 Punkte, womit Stadtlohn die Tabelle weiterhin knapp vor dem Titelverteidiger aus Königsdorf anführt.
 
Mathias Schunk

 

Dienstag, 23. Mai 2017
AC Braunschweig: 328,92 Speedpunkte bringen guten siebten Rang
Das war erstmals bei Hammerwetter am Wochenende in ganz Deutschland eine wirklich sehr eng beieinander liegende Wertung und so waren wir mit unseren 328,92 Speedpunkten richtig gut dabei.
Für unsere Nachbarn vom Altkreis Isenhagen hingegen blieb mit ihren 309,50 Speedpunkten am Ende nur ein Trostpunkt übrig. Das verdeutlicht einmal mehr, wie extrem umkämpft es in der 1. Segelflug-Bundesliga zur Sache geht.
Am Samstag hatten Knud Dombrowsky und Rolf Wagner mit dem Arcus schon die Rundenwertung eröffnet und aufgrund der herausragenden Streckenflugwetterprognose fokussierte sich das Geschehen natürlich auf den Sonntag.
An diesem Hammertag waren wir mit 12 Piloten und 2 Pilotinnen unter den wunderbaren Cumuluswolken auf Strecke. Der Fläming erwies sich erneut als wahres Thermikparadies und wurde daher umfangreich von unseren Piloten mit in die Streckenführungen einbezogen.
An diesem Sonntag wurden seit langer Zeit mal wieder flächenumgreifende Dreiecksflüge angemeldet und auch erfolgreich absolviert.
Auch unsere drei schnellsten Aufwindjäger waren am Ende unvorstellbar knapp beieinander:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 110,04 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 109,50 Speedpunkte,
Heiko Braden/Joshua Arntz, Duo-Discus, 109,38 Speedpunkte,
Bennewitz absolvierte ein freies Dreieck mit den Wendepunkten Nienburg, Schwerin sowie Riesa und kommentierte seinen Flug folgendermaßen: „Danke an Caruso für das Übernehmen des Fluglehrerdienstes. Mal wieder sehr cooler Teamflug mit Benno (TEX).“
Seidl flog umd Berlin herum und trieb seinen Ventus zunächst bis zur Feldberger Seenlandschaft. Der zweite Wendepunkt lag östlich von Rothenburg/Oberlausitz im polnischen Luftraum. Ergiebige 973 Streckenflugkilometer standen am Abend auf seiner Uhr.
Braden und sein kongenialer Partner Arntz glitten mit dem Duo-Discus bis in die Region Havelberg und nahmen dann Kurs auf ihren östlichen Umkehrpunkt Hoyerswerda. Der Rundensieg ging erneut mit 339,84 Speedpunkten an die auch mit 76 Punkten die Tabelle anführende SFG Donauwörth-Monheim. Der Aero-Club hat sich etwas Luft verschaffen können und rangiert nun mit 43 Punkten auf Rang achtzehn.
 
Rolf Wagner
 

Philipp Hellwig und Markus Schmied freuen sich nach ihrer Berlinumrundung.

Der östlich von Berlin gelegene Flugplatz Neuhardenberg.

Bennewitz schaute sich Magdeburg aus der Nähe an.

 
Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ LuDa – trotz vieler Teilnehmer nur Trostpünktchen
Der Samstag wurde vorab als der deutlich schlechtere Rundentag ausgemacht. So lies sich nur Norman Stirbu mit der LS8 an den wolkenverhangenen Pfälzer Himmel schleppen. An der Bergstrasse erreichte er die entscheidenden Kilometer um die Wertung (59,0) aufzumachen.
Sonntagfrüh machte sich die Platzenge der nach intensiven Regenfällen von Wasserlöchern übersäten Spielwiese auf der Dannstadter Höhe unangenehm bemerkbar. Disziplin gehört eben auch mit zum Segelfliegen. Danke an Charly Müller, der uneigennützig auf einen frühen Segelflugstart verzichtete und stattdessen mit der zweiten Remo half die Kameraden in die Luft zu bringen.
Die Taktik der Zweitliga-Mannschaft, erst in der 2.Schleppwelle bei angestiegener Basis und besten Steigwerten auf Strecke zu gehen, ging diesmal nicht auf. Die Thermik zwischen Pfälzerwald und Odenwald konnte mit den Rennstrecken der Republik nicht mithalten. Doch den weiten Anflug auf die Alb riskierten die wenigsten.
Schnellste in Runde 6 waren Dennis Parkins (ASW20, 91,2), der im Team mit Andreas Schottmüller (LS7, 86,6) unterwegs war, und als Zweitplatzierter Peter Franke (Hornet, 90,3). Zwölf Piloten haben sich für das Team diesmal in die Wertung eingetragen; die größte Strecke schaffte Senior Fritz Thiessen, der sich in gut acht Stunden um Stuttgart herumkämpfte. In der guten Thermik über der Alb war er dann ohne Copilot und Wasserballast einfach zu leicht für tolle Schnitte. FAZIT: Motivation hoch, Resultat mager – das können wir besser!
               
Bernd Schwehm
Fotos: Dennis Parkis
 
LuDa – Bodenfeuchte
Flache Cumuli über dem Odenwald
CH und 6&W im Teamflug
 

 

Montag, 22. Mai 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Animation der Satellitenbilder vom Sonntag, die sehr eindrucksvoll die Drehung der Cumuli um den Hochkern zeigt.
Eine Runde Sache mit Ansage: Alle Vereine der 1. Liga punkten, die ersten 10 liegen dabei gerade knappe 10km/h auseinander, Bayern dabei vor Niedersachsen und vor Berlin. Der Sieger der 2. Liga war genau so schnell wie der Sieger in Liga 1 - beide Klassen sind manchmal nur einen Wimpernschlag auseinander. Und im Strecken-OLC musste man schon 1000 Punkte erfliegen, um hier unter die Top 10 zu kommen.
Mit deutlich über 2500 Flügen am Sonntag und über 3000 am gesamten Wochenende war diese Runde 6 sicherlich die bislang herausragende der Saison 2017!
Samstag:
Der Samstag kommt schon andeuten, wohin die Reise geht. Gut erkennbar liegt die Front im Osten, der eine frische Luftmasse nachfolgt, die dann unter ersten Hochdruckeinfluss kommt. Typisch ist in der Zone des Absinkens/Stabilisierens hinter der Front der Bereich, in dem die Cumuli gut entwickelt sind und noch ausreichend Sonne durchlassen.
Anders westlich von Weser/Neckar, wo mit der Feuchte und etwas Höhenkaltluft die Entwicklungen kräftiger waren und aus den Ausbreitungen sogar noch der eine oder andere Schauer fiel. Aber der Tag - das zeigt ein Blick in die Wertungslisten, hatte schon weiträumiges Potential.
Sonntag:
Hochinteressant das Bild vom Sonntag: Die frische Luft hatte sich überall breitgemacht und um das genau über der Mitte Deutschlands liegende Hoch die Cumuli gereiht (siehe Animation oben rechts). Störend waren lediglich im Südosten noch die Ausbreitungen, die in der
Restfeuchte der Front entstanden und die hohen Cirren zwischen Eifel und Emsland, für die ein schwaches Höhentief über Belgien verantwortlich war.
Wer hat was draus gemacht?
Ja, natürlich war der Sonntag der bessere Tag des Wochenendes, die Anzahl der Flüge und vor allem auch die Schnitte sprechen eine deutliche Sprache. Aber mal ganz ehrlich, einen so "schlechteren" Tag wie den Samstag hätten wir uns in den ersten Runden manchmal gewünscht. Auch wenn es nicht der Tag der ganz schnellen Flüge war, er hatte aber schon für die meisten etwas zu bieten. So hatten bereits 26 der 30 Vereine in der 1. Liga gepunktet, die meisten davon bereits mit 3 Flügen und Schnitten jenseits der 100km/h, so wie Marcel Reuber/Freddy Hein (LSV Burgdorf, 114km/h) und Michael Reiff (FCC-Berlin, 108km/h).
Die zwischenzeitliche Führung hatte der AC Ansbach übernommen, der am Samstag-Abend mit 292 km/h knapp vor dem FCC Berlin lag.
Eine Speed, die in mancher Runde für einen vorderen Platz gereicht hätte, am Ende des Sonntags aber doch nur für einen der Abstiegsplätze. So mussten (besser: "durften") am Sonntag alle nochmal das Wetter ausnutzen (besser: "auskosten").
Rund ums Hoch und bei schwachem Wind war es nun fast egal, ob die Ligapunkte anvisiert wurden, oder ob man sie im "vorbeifliegen"
auf der langen Strecke mitnehmen konnte. Wie erwähnt, mussten die Schnitte nochmal deutlich steigen, wollte man Punkte holen.
Das beste Händchen bewiesen dabei die Piloten der SFG Donauwörth-Monheim, denn es kam dieses Mal vor allem auf eine geschlossene Mansnchaftsleistung an. Im Team flogen Stephan Bosch (118km/h) und Wolfgang Köckeis (117km/h) ihre Punkte auf der Südseite des Hochs über der Alb ein.  Den dritten Flug steuerten Jörg und Sabine Röpling bei.
Auf der Nordseite des Hochs war der Tag kaum langsamer. Ebenfalls im Team unterwegs waren Nico Klingspohn (117km/h) und Gerrit Feige (112klm/h). Und wenn beim nächsten Mal die Mückeputzer nicht abfallen und der Fahrtenmesser funktionert, dann reicht es vielleicht auch für Platz 1. So kam am Ende "nur" Rundenplatz 2 heraus, an dem auch Nils Korte (109km/h) ebenfalls seinen Anteil hat.
Platz 3 geht auf die Ostseite des Hochs, wo Jonas Florin/Holger Steinhaus (116km/h) und Lukas Blattmann (109km/h) auch schnell  unterwegs waren. Mit 111km/h konnte Micheal Reiff seinen ohnehin schon schnellen FLug vom Vortag noch einmal toppen.
So könnte man das Hoch und die schnellen Flüge beliebig weiterdrehen (Platz 4 für Homberg/Ohm kam zur Abwechslung mal fast aus dem Zentrum des Hochs heraus), aber ein Flug soll nicht unerwähnt bleiben.
Als mit Abstand Schnellster macht Karsten Leucker auf sich aufmerksam: Der Ansbacher nutzte ein gutes Stück den Rückenwind um dann südlich der Donau/Alb den Anschluss an das richtig gute Wetter zu bekommen. Unter den Reihungen konnte er dann mit einem Jojo Kilometer machen. Am Ende stehen für die 2,5h Wertungszeit 138km/h zu Buche, was mit dem Discus2 immer noch indexkorrigierte 130km/h bedeutet. Auch wenn die Ansbacher bereist den #Abstiegskampf ausgerufen haben - mit der Form brauchen sie sich keine Sorgen um den Klassenerhalt zu machen.
Auch wenn die Runde denkbar knapp ausging, die Donauwörther bestätigen mit ihrem Rundensieg ihre Ambitionen und führen nun
die Tabelle alleinig an (76 Punkte). Auf Rang 2 folgt der LSV Burgdorf. Die Niedersachsen holen nach einem etwas zähen Beginn nun offenbar Fahrt auf (64 Punkte) und machen einen Sprung gleich um 7 Plätze nach vorne. Ihnen dicht auf den Fersen sind die Nachbarn vom LSV Gifhorn. Noch ist die Liga lang und es wird auch darauf ankommen, an den schwachen Tagen zu punkten. Für ausreichend Spannung ist also weiter gesorgt.
Und dass die Liga 2 auch Spitzenleistungen hervorbringt, ist ja nicht erst seit dieser Saison bekannt, bestätigt sich in dieser Runde aber erneut. Für die Mannschaft des LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn flog Oliver Springer von Roitzschjora aus in Richtung Altmark und konnte mit 121km/h den schnellsten Flug in Liga 2 erreichen. Auf Gegenkurs vom heimischen Flugplatz war Thomas Bonsack unterwegs (107km/h), während Immo Weidner in Richtung Hamburg unterwegs war und mit 111km/h auch auf dieser Linie gut vorankam. Das Hoch hat viele Optionen ermöglicht. Weniger Optionen, da im Wettbewerb unterwegs, gab es für Simon und Robert Schröder vom SFV Bad Wörishofen. Aber die Hahnweide lag ja ebenfalls optimal im Wetter und so gingen über der Alb 2x 118km/h auf das Konto des Zweitplatzierten. Simon Bönisch (97km/h) steuerte Flug 3 hinzu.
Platz 3 geht dagegen nach Sachsen, wo Florian Heilmann (113km/h) und Max Heilmann (113km/h) gemeinsam mit Falk Wettig (103km/h)
für den FC Kamenz flogen. Auch in Liga 2 folgen die weiteren Teams mit nur geringem Abstand und machen deutlich, wie gering der Leistungsunterschied ist.
Durch eine gute Rundenplatzierung (5. PLatz) hält die SFG Stadtlohn die Konkurrenz auf Abstand. Die Niederrheiner (95 Punkte) führen
deutlich vor dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn (77 Punkte), die sich durch den Rundensieg an dem SFZ Ludwigshafen-Dannstadt
(71 Punkte) vorbeischieben können. Und auch bei den Junioren liegt Stadtlohn vorne. Durch Rundenplatz 3 können sie ihre Führung vor dem SFZ Königsdorf und der FG Schwäbisch Gmünd sogar noch etwas ausbauen. Wenn es nach mir geht - so darf es mit dem Wetter gerne noch 13 Runden weitergehen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Montag, 22. Mai 2017
„Dabei sein ist alles…“ …jedoch nicht für den FC Kamenz
Am Sonntag war es endlich soweit, gutes Wetter und eine große Mannschaft, die sich der Aufgabe 2. Bundesliga annahm. Die Prognose für den Sonntag war schon lange Zeit stabil. Und ja, es kam wie prognostiziert, vielleicht sogar ein wenig besser. Flo Heilmann war so heiß, dass er den 1. F-Schlepp kurz nach 10 Uhr nutze. Beim Frühstück wurde zuvor einfach mal eine 1000 km Aufgabe programmiert. Ein bisschen größenwahnsinnig, dank des Förderflugzeuges der Bundeskommission Segelflug aber durchaus machbar. Den 2. Start nutze Max Heilmann zum Werkstattflug seines Jantar „9“. Nachdem die beiden in der Luft waren folgte eine Vielzahl weiterer Streckenflieger.
Die Wolkenstraßen entwickelten sich über dem Fläming prächtig. Für die Ligawertung wurde dann der Rückenwindschenkel, unter eben diesen Aufreihungen, genutzt. Falk Wettig konnte so von Locktow bis Görlitz mit einem 105er Schnitt, den Jantar „IFR“ laufen lassen. Diese Linie nutze auch der Rest. Beispielsweise kämpfte sich Lutz Kern mit dem Pirat „28“ über 250 km.
Nach einem wunderschönen Tag, landete Flo Heilmann mit dem Nimbus 4 „EP“ um 20:15. Wir konnten den ersten 1000 km Flug von Kamenz bejubeln. Nebenbei erfüllte er auch die deklarierte Aufgabe. Neben diesem Highlight konnten 328 Speedpunkte erflogen werden. Damit platzierten wir uns auf Rundenplatz 3. Die Nichtabstiegsplätze kommen so in greifbare Nähe. In die Wertung schafften es Flo Heilmann mit 133 km/h, Max Heilmann mit 113 km/h und Falk Wettig mit 103 km/h.

Text und Fotos: Max Heilmann
 
Prächtige Reihungen über dem Fläming
18 Uhr über dem Fläming - ohne Worte
1000km geknackt - vielen Dank an die Buko-Segelflug für den geilen Flieger.
 
Montag, 22. Mai 2017
FLG Baubeuren: Mit Rückenwind über die Alb
Bereits am Samstag gelangen den Blaubeurer Erstliga Piloten Charly und Sebastian Bauder sowie Joachim Krais mit Flügen von 490 km bis 640 km beachtliche Schnitte mit um die 100 Punkte. Da der Sonntag jedoch noch besseres Fliegerwetter bieten sollte, zeigten sich bereits kurz nach sieben Uhr schon einige Piloten auf dem 670 m hoch gelegenen Fluggelände im Blaubeurer Teilort Sonderbuch.
Um 9:30 Uhr hob der 18m Segler von Joachim Krais ab und schraubte sich in den bereits bewölkten Himmel über der Schwäbischen Alb. Mühsam kämpfte er sich durch schwaches Steigen dem Biosphären Gebiet entlang Richtung Westen bis in den Schwarzwald. Eine Stunde später starteten Michael Heiß, Lucas Kohn, Helmut Schmid, Martin und Philipp Söll sowie Sebastian Wastl. Heiß kämpfte sich gegen den lebhaften Ostwind, der Rest flog mit Rückenwind in den Westen.
Während auf dem Heimatflugplatz die Schulmaschine den Streckenfliegern die Thermik über Blaubeuren zeigte, flogen Martin und Philipp nördlich am Feldberg vorbei und wendeten hier. Nun folgte ein langer Gegenwindschenkel bis hinter Ulm. Dort gewendet lag ein 150 km langer Rückwindschenkel erneut in Schwarzwald vor ihnen. Zwischendurch kamen ihnen die Wettbewerbspiloten des internationalen Hahnweide Wettbewerbs in Kirchheim entgegen. Auf dem Rückflug aus dem Schwarzwald sammelten sie Michael Heiß ein, der bei Albstadt etwas an Höhe verloren hatte. Abends gelandet hingen die Blicke auf der Wertung, obwohl das Wetter im Norden auch so gut war. Und das war es leider, so konnte die FLG zwar als Drittbester Verein aus Baden-Württemberg immerhin 7 Punkte holen, jedoch rutschten sie erneut auf Platz 24 zurück.
Schnellste Piloten waren diese Runde Martin Söll 107,81, Philipp Söll 107,54 und Michael Heiß mit 105,27 Punkten. Die größte Strecke wurde von Joachim Krais mit 693 km geflogen.
 
M. Söll
 
Flugplatz Blaubeuren - Ausgangspunkt für schnelle Flüge
M.Soell über dem Titisee
Philipp Söll über dem Ulmer Eselsberg
 
Montag, 22. Mai 2017
AC Pirna: Hammerwetter auf den flämischen Sandachsen
Schnell wurde im Laufe der Woche klar, dass der Sonntag der Knallertag des Wochenendes wird und diesmal kam es auch wie prognostiziert. Eine ganzes „Geschwader“ der Pirnaer Streckenflieger stand Sonntagmorgen am Start. Der frühe Start gelang, doch war der Weg um den Dresdner Luftraum durch mittelhohe Altocumulus-Bewölkung sehr schwierig und zäh. Erst ab Schwarzheide mit Erreichen der flämischen Sandböden ging das Rennen los. Wolkenstraßen bei freier Einstrahlung und starke Bärte zauberten ein Lächeln auf das Gesicht der Piloten. Alle Streckenhaie sammelten fleißig Kilometer, aber in der Wertung stehen natürlich nur 3 Piloten. Die Schnellsten waren Ralf „Schubi“ Andrich, Alex Lajn und Benny Schüch, die mit summierten 315 Speedpunkten 7 Punkte aus dieser Runde holten. Die Punkte reichen zwar nicht, um die Abstiegsränge zu verlassen, aber wir werden alles geben, um bald in der Tabelle etwas höher zu stehen.
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Cottbus-Drewitz - immer gut für einen Bart

Die größte Maschine der Welt - die F60 im Tagebau Jänschwalde

Homogenes Wetter auf dem Fläming

Freitag, 19. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 19.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Tief in der Nordsee und die von der Deutschen Bucht in die Alpen reichende Front gerät unter Hochdruckeinfluss, welcher für eine allmähliche Auflösung der Front sorgt. Lediglich im Alpenraum halten die Niederschläge an, da hier ein über Italien liegendes Höhentief weiterhin für Hebung sorgt.
Am SONNTAG hat sich das Hoch über Deutschland voll ausgebildet und die Front hat sich aufgelöst. Auch die Niederschläge über den Alpen ziehen mitsamt dem Höhentief nach Osten ab.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich im Westen mäßige bis gute Thermik ausbilden, die CU-Basis steigt im Tagesverlauf auf 1400-1800 m. Nach Osten lockert die Bewölkung meist erst im Laufe des Nachmittags auf, so dass es aufgrund von Abschirmung kaum nutzbare Thermik geben wird.
Am SONNTAG entwickelt sich mäßige bis gute Wolkenthermik mit maximaler CU-Basis bei 1500-1800 m, im Süden teils bis 2000 m. Zeit- und gebietsweise können abschirmende Wolkenfelder stören.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG lediglich in Thüringen und Sachsen noch meist abgeschirmt, sonst teils mäßige bis gute Wolkenthermik bei aufgelockerter Bewölkung. Im Westen vereinzelte Überentwicklungen.
Am SONNTAG generell aufgelockerte aber zu Ausbreitung neigende Cumulusbewölkung mit mäßiger Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann sich wahrscheinlich meist keine nutzbare Thermik entwickeln. Geringe bis mäßige Ansätze sind bei Wolkenauflockerungen vor allem von Nordwesten her zu erwarten.
Am SONNTAG kann sich aufgrund der Ausbreitungstendenzen nach Osten und Süden hin häufig keine nutzbare Thermik entwickeln. Nach Nordwesten entsteht geringe bis mäßige Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 17. Mai 2017
1,5 Monate Clubklasse Pilot... …und positiv überrascht!
Nach einem intensiven Flugjahr auf dem ,,OLC‘‘, Discus2ct, war zugegebener Maßen ein wenig Skepsis gegenüber einem Clubklasse Flugzeug nicht abzustreiten. Nach 10 Flügen und rund 40 Stunden in der LS1-f Neo ist diese allerdings durch Freude an dem tollen Flugzeug ersetzt worden.
DG Flugzeugbau stellt den Junioren mit der modifizierten LS1 ein absolut attraktives Flugzeug zur Verfügung. Bei dem allerersten Flug mit der LS1 in der schwachen Ostwelle des Odenwaldes konnte ich mich in einfachen Bedingungen mit dem Flugzeug vertraut machen. Breits der zweite Flug stellte mit einer tiefblauen Warmluftwetterlage eine größere Herausforderung dar. Bei gerade mal  600-1000 Meter Basishöhe über Grund flog ich eine kleinere Trainingsaufgabe im Rheintal. Bereits beim ersten Kreisen mit der LS1-f stellte sich bei mir schnell das, aus vielen hundert Stunden auf der LS8, gewohnte angenehme LS Feeling ein.
Kurz darauf konnte ich zu dem ersten größeren Flug mit der LS1 aufbrechen. Zwischen Weinheim, Eichstätt, Heilbronn und Giebelstadt konnte eine Strecke über 550 km mit teils schwierigen Abschnitten geflogen werden. Auch hier zeigte die LS1 wieder ein sehr gutes Thermikgefühl, was mich bei Heilbronn knapp vor der ersten Außenlandung rettete. Es folgten weitere Flüge zwischen 100 und 800 km.
Letzter bleibt mir sicherlich noch lange Zeit als einer der interessantesten Flüge in Erinnerung. Bereits der Vortag brachte im Norden Deutschlands traumhafte Bedingungen und einige Tausender. Die Luftmasse sollte am Folgetag bei uns ankommen, jedoch eine deutliche Schauerneigung haben. Bereits um 11 Uhr bestätigte sich dieser Trend und dicke Schneeschauer machten sich im Spessart breit. In der Rhön war das Wetter wieder deutlich besser, doch als ich nach einem Abstecher nach Erfurt dieselbe Linie zurückflog war nichts anderes als Schneeschauer zu sehen. An diesem Punkt war ich mir fast sicher, dass ich in den nächsten Stunden viel Zeit am Boden mit dem Warten auf meinen Rückholer verbringen würde. Überraschender Weise zogen aber selbst kleinste Strukturen im milchigen Himmel mit kräftigen Steigwerten. Schnell baute ich Vertrauen in die unübliche Wetterlage auf und konnte nach 8 Stunden mit knapp 800 km in Weinheim aufsetzen. Jetzt heißt es geduldig auf eine flächigere Wetterlage warten um den einen oder anderen OLC Plus Punkt zu erfliegen.
 
Matthias Arnold
 
Ostwelle im Odenwald Blauthermik im Rheintal Gute Bedingungen am Brombachsee
Knapp 1000 Meter Basisunterschied Früher Start im Odenwald Kräftige Kaltluftthermik
 

 

Mittwoch, 17. Mai 2017
Rundensieg für den Aero-Club Nastätten
Der Samstag entwickelte sich entgegen der Wettervorhersage zum deutlich besseren Tag des Wochenendes, sodass alle drei Wertungsflüge des ACN an diesem Tag geflogen wurden. Die schnellen Flüge von Holger Back, Moritz Althaus und dem Team Martin Fuhr/Peter Fabian machten den Sieg des Aero-Clubs in dieser Runde möglich.
Holger Back, zweifacher Vizeweltmeister im Segelflug, gelang mit einer Geschwindigkeit von 130,17 km/h der schnellste Flug des ACN. Er flog mit seiner LS-10 mit 18 m Spannweite fast nur über der Eifel und erreichte 114,69 Punkte. Moritz Althaus flog mit einer Geschwindigkeit von 115,25 km/h den zweitschnellsten Flug für den ACN. In der LS8 mit 18 m Spannweite war er ebenfalls überwiegend in der Eifel unterwegs. Er berichtet von einer anfangs tiefen Wolkenbasis, die die ersten beiden Schenkel spannend gestalteten. Die großräumig vorhergesagten Gewitter traten nur einzeln auf und stellten kein Problem dar. Auf Nachfrage durfte Althaus mitten durch die Kontrollzone der US Airbase Spangdahlem fliegen.
Mit einer Geschwindigkeit von 114,1 km/h lieferten Martin Fuhr und Peter Fabian in der ASH25 Mi mit 26,5 m Spannweite den dritten Wertungsflug der Siegerrunde. Ihr Bundesligazeitfenster begann mit einem 44 km langen Rückenwindschenkel. Nach der Wende flogen sie mit 30 km/h-Gegenwind in Richtung Utscheid bis zur französischen Grenze. Der dritte und letzte Bundesligaschenkel brachte das Team mit Rückenwind in die Nähe der Stadt Biedenkopf.
In der Tabelle macht der ACN einen Sprung nach oben - Es geht von Rang 12 auf Rang 3. Die ersten Ränge belegen der SFG Donauwörth-Monheim, gefolgt vom LSR Aalen. Was die Gesamtsumme der Rundengeschwindigkeiten angeht, ist der ACN Tabellenführer. Insgesamt haben diese Runde neun Flüge aus Nastätten die Mindestgeschwindigkeit von 40 km/h überschritten. Der große Kreis von Bundesliga-Pilotinnen und –Piloten birgt viele Möglichkeiten für den ACN zu punkten, die Wetteraussichten für die kommende Runde sind jedoch erneut herausfordernd.
 
Text: Jens-Christian Henke, Carolin Fuhr
Fotos: Carolin Fuhr, Martin Fuhr, Moritz Althaus
 
Holger Back in seiner LS10
Kräftige, aber lokale Schauer
Nach Freigabe tief über der US Airbase Spangdahlem
 
Dienstag, 16. Mai 2017
Später Sonntag bringt Fallersleben tollen vierten Platz
Auch in Runde 5 gab’s in Ummern gerade mal einen verkürzten Überlandflugtag. Der Samstag taugte kaum zum Überlandliegen und es wurde in Ummern wegen Regens mehrfach aus- und eingeräumt. Auch der Sonntag begann mit Regen zum Frühstück, zeigte sich ab Mittag aber freundlich und beide Vereine (LSG und LVI) schickten neben einigen Schulflugzeugen ihre Streckenflieger in die Luft.
Am Rande einer Abschirmung startet Helge Liebertz mit Vater Franz in der ASH25 als erster. Nach und nach folgen Günter Raab (Ventus cM), Leo Dittmer (Ventus ct), Thomas Quindel (Discus 2), Peter Meurers (LS1f), Lothar Kaps (ASW22), Arnie Weber (DG400) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Alle zieht es zunächst Richtung Nordwesten, wobei von den Piloten die sinnvolle Flugdistanz nach Westen stark unterschiedlich interpretiert wurde. Familie Liebertz flog fast bis Nienburg, um dann ein schnelles Jojo über Heide und Göhrde bis Lübtheen folgen zu lassen. Dabei wussten die beiden die Aufreihungen optimal zu nutzen und legten satte 123 km/h für die Liga vor. Peter blieb mit seinem Clubklasseflugzeug lieber näher an den Flugplätzen der Lüneburger Heide und brachte 76 Km/h in die Ligawertung der LSG ein. Benno traf kurz hinter Celle mit Karsten Bennewitz vom AC Braunschweig zusammen und die beiden beschlossen, an diesem Tag als Team zu fliegen. Nach einer ersten Wende südöstlich Verden ging es unter Ausnutzung einiger Reihungen bis Neustadt-Glewe und dann wieder nach Westen bis Schneverdingen. Auf diesem Schenkel gesellte sich auch der Braunschweiger Arcus mit Philipp Hellwig und Markus Schmied zu den Beiden. Bei stark nachlassender Thermik ging es dann für die drei Flugzeuge etwas mühsam zurück nach Ummern bzw. Braunschweig. Letztlich gab der Nachmittagsflug für Benno 450 Streckenkilometer und 108 km/h in der Liga her.
Gerade weil die fünfte Runde wettertechnisch eher an den Süden geht, freut sich die LSG Fallersleben über einen tollen vierten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung. Die Repker endeten am Ende etwas undankbar auf Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Text und Bilder 1 & 3: Benno Beesten
Bild 2: Karsten Bennewitz
 
Noch ist Warten Trumpf TEX und PP im vereinsübergreifenden Teamflug
Schöne Reihung an der Elbe

Dienstag, 16. Mai 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge in brodelndern Atmosphäre
Brauchbare Thermik mit zahlreichen Überentwicklung wurde für dieses Wochenende prognostiziert. Schon am Samstag konnten in der Rheinebene und dem Pfälzer Wald mit schönen und interessanten Flügen zwischen den Schauern der Grundstock für eine erfolgreiche Runde gelegt werden.
Am Sonntag Morgen standen dann noch einmal 15 Flugzeuge aus allen 3 Mannschaften im Grid - Wettbewerbsfeeling.  Wieder ging es bei den meisten Piloten zunächst Richtung Südwest über den Pfälzer Wald bis ins benachbarte Frankreich und schon früh sah man die Schauerlinie, die vom Westen unaufhörlich in unsere Richtung kam.  Bei imposantem Wolkenbild mit unterschiedlich hoher Basis und Vorkondensen konnte man schöne tragende Linien nutzen - aber auch recht schnell mit nassen Flügeln in die Bredouille kommen. Als die heftige Schauerlinie Dannstadt erreichte, landete ein Teil der Piloten und ein anderer Teil flog weiter in den Osten. Aber so schön es Richtung Osten auch ging, irgendwann musste man wieder Richtung Heimat und Front drehen. Die Hoffnung, das die Linie sich in der Rheinebene auflöst oder abschwächt erfüllte sich nicht. Allerdings kamen die Informationen aus Dannstadt, das dort der Regen vorbei und die Linie nicht sonderlich breit ist. Da man auch etwas Helligkeit hinter der Linie erkennen konnte und 4 Flugplätze in unmittelbarer Reichweite lagen, konnten man die "Schauerquerung" wagen... 3 Piloten gelang sogar noch der Gleitflug bis zum Dannstadter Segelfluggelände.
Die Schnellsten waren diesmal Johannes Dibbern (LS-8, S1), Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE). Sie erreichten Rundenplatz 4 und nette 17 Punkte.
Die U25 erflogen sich mit Johannes Dibbern (LS-8, S1), Alex Meinicke (LS-8, RS) und Jan Hertrich (LS-7, 7J) einen hervorragenden Rundenplatz 2 und sind nun in den TopTen des Gesamtklassements.
Insgesamt segelten in dieser Runde 16 Dannstadter Piloten (7 Bundesligisten, 7 aus der 2ten Bundesliga und 2 aus der Landesliga) zusammen rund 6.000km durch die hochlabile Luft - so macht das richtig Spaß.

Uwe Melzer
 
Schnelle Linien ...
... mit imposanten Bildern ... ....die aber auch Grenzen setzten.

 

Dienstag, 16. Mai 2017
AC Braunschweig: Nach langem Regen noch mit 8 Punkten belohnt
Diesen Sonntag werden einige unserer Piloten und Pilotinnen bestimmt lange im Gedächtnis behalten, weil es bis 10:30 Uhr immer noch bei uns in Waggum regnete. Somit wurden unsere Geduld und unser Durchhaltevermögen mit einem Mittelfeldplatz im Rahmen dieser fünften Runde gewürdigt. Wir wussten ja, dass die Wetterprognosemodelle noch Streckenflugoptionen für den Nachmittag offerierten.
Sechs Piloten und zwei Pilotinnen griffen an diesem Tag mit ihren Flügen in das Geschehen ein. Am Samstag hatten bereits Hayung Becker und Joshua Arntz im Arcus mit 72,05 Speedpunkten einen Flug in die Wertung gebracht.Diese drei Befürworter des kreislosen Segelfluges kamen wie folgt mit zusammen 257,52 Speedpunkten nach Hause:
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cm/18m, 95,34 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6, 83,62 Speedpunkte,
Philipp Helwig/Markus Schmied, Arcus, 78,56 Speedpunkte,
Bennewitz war mit seinem Ventus in der Region zwischen Verden und Ludwigslust mit Benno Beesten von der LSG Fallersleben im Teamflug unter den schönen Cumuluswolken auf Strecke. Ueckert schaute sich die Gegend mit seiner kleinen LS 6 zwischen Dannenberg und Soltau im harten Bundesligamodus an. Helwig und sein Co Schmied tourten mit dem Arcus zwischen Zernien und dem südlich von Schneverdingen gelegenen Ort Neuenkirchen. Der Rundensieg ging mit schnellen 316,30 Speedpunkten an den AC Nastätten.
Die Gesamtwertung wird momentan von der SFG Donauwörth-Monheim mit 56 Punkten dominiert und der Aero-Club reiht sich mit nunmehr 29 Punkten auf Rang 22 ein. Am Abend wurden wir alle in Waggum dann noch mit einem pittoresken Regenbogen belohnt.
 
Rolf Wagner
 
Mit der freundlichen Unterstützung der Fluglotsen startete Karsten Bennewitz auf Asphalt. Ein prächtiger Cumulonimbus am Samstagabend nach dem Starkregen.
Dieses wunderbare Naturschauspiel rundete den positiven Sonntag gebührend ab.

 

Montag, 15. Mai 2017
SFZ LuDa - Den Samstag verschlafen, am Sonntag heftige Gewitter-Ritte!
Obwohl die Schauertätigkeit am Samstag deutlich lokaler vonstatten ging als erwartet, hatten die meisten SFZ-Piloten doch auf den Sonntag gesetzt. Nur Andreas Schottmüller war in die LS7 gehüpft und notierte über 1,5 Stunden schon mal einen Wertungsflug. Sonntagfrüh konnte man dann glauben, das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen sei um ein paar Tage vorgezogen. Die Startaufstellung der drei Liga-Teams war beeindruckend. Nur die Schleppis waren unterbesetzt, sodass auch die G109 für die wasserunbelasteten Clubbies zum Einsatz kam.
Unseren Oldie Fritz Thiessen hielt es nicht am Boden, er starte als Erster und meldete bald 1600m Basis über dem PfälzerWald. Bis die Meute dann in der Luft und an der Haardtkante war, da standen schon mehrere Schauer über der tiefgrünen Waldlandschaft. Aufgabe war es dann die 2,5 Stunden voll zu machen, möglichst wenig Wasser einzusammeln und doch die Steiggebiete vor den Schauern konsequent zu nutzen. Andreas, diesmal mit der Kestrel unterwegs, musste bei 6m/s einsehen, dass gute Störklappen nicht nur im Endteil nützlich sein können. Die schnellsten im Team waren diesmal Peter Mangold (LS8, 95,3), Peter Franke (Hornet, 88,2) und Bernd Schwehm/Lutz Hildebrandt (ASG32, 88,0 ).
Auch der Dannstadter Flugplatz wurde von einer kräftigen Zelle mit Starkregen und heftigen Böen bei hochvoltiger Beleuchtung bedacht, sodass nicht alle den Heimflug antreten konnten. Schleppi Walter Decker staunte nicht schlecht, als einige Youngster den servierten Burger einem frühzeitigen Rückschlepp vorzogen und ihn erst mal zum nächsten Flugplatz schickten!
Fazit: 271 km/h und 15 Punkte auf das Liga-Konto - tolle Team-Leistung!
 
Bernd Schwehm
Fotos: Sebastian Ilg (Waschtl)
 
Die frühe Optik an der Haardtkante – die ersten schafften es bis ins Elsass!
Ein paar Tropfen – die 20 mochte das scheinbar nicht – keine Wertung!
… aber es kam noch heftiger! Zurück in Dannstadt – keine Zeit zum Abbauen!
 

Montag, 15. Mai 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Niederschläge Samstag
Niederschläge Sonntag
"Ganz schön schaurig!" Das Wetter in Runde 5 war geprägt von labiler Luft und zahlreichen Schauern und Gewittern. Das Ganze war ein Zusammenspiel eines ausgedehnten Troges/Tiefs und einer latent feuchten aber gar nicht mal so kalten Luftmasse, die durch die Maisonne zum Kochen gebracht wurde. Eisheilige haben schon anders ausgesehen ...
Samstag:
Auf dem Satellitenbild vom frühen Nachmittag (12UTC, 14MESZ) sind imposant die ausladenden Cirrenschirme der Gewitter von der Elbmündung bis hinunter zum Thüringer Wald zu sehen. Hier konvergierte die Luftmasse großräumig und brachte noch einen zusätzlichen Aspekt mit in die Labilität ein. Aber auch in Ostdeutschland, über der Alb und  über dem Osten Frankreichs sind Überentwicklungen und Gewitter erkennbar. Im Westen konnte hinter der nach Osten ziehenden Gewittelinie kurzzeitig eine etwas trockenere Luftmasse einfließen, die dann sogar gute Bedingungen brachte. Aber auch in Richtung Alpen(vorland) war es etwas ruhiger.
Sonntag:
Ein ähnliches Bild war vom Satelliten aus am Sonntag zu sehen: Erneut waren zahlreiche Gewitter unterwegs, dieses mal erneut über dem Osten, aber nun auch verstärkt im Süden Deutschlands. Bevor von Westen her eine neue Linie aufzog war es aber auch im Norden fliegbar, wo sich die Cumuli über der Heide reihten. Rückblickend auf das Wochenende kann man an beiden Tagen das Himmelbild durchaus als "chaotisch" beschreiben.
Radarsummen Samstag/Sonntag:
Die jeweiligen Schwerpunkte der Gewitter und deren Zugrichtung kann man sehr gut auf den (jeweils über 24h) aufsummierten Radarbildern erkennen: Während am Samstag vor allem der Norden betroffen war, aber zwischen Münsterland und Pfalz die Schauer fast komplett "ausfielen", war am Sonntag vor allem der Süden durchsetzt von den roten Bereichen der höchsten Niederschlagsmengen.
Wer hat was draus gemacht?
Die Niederschlagssummern und die Flugspuren zeigen, wo in Runde 5 die besten Linien/Bereiche lagen - und wer leider das Nachsehen hatte ...Während im Osten kaum zählbares herauskam, war der Samstag der Tag für den Westen und Südwesten und der Sonntag für den Norden und Nordwesten die Chance zu punkten. Die Rennstrecken im Südwesten und die Reihungen im Nordwesten ragen dabei natürlich heraus und geben eine Ahnung von der jeweiligen Taktik der Piloten.
Wer hatte nun die schnelleren und besseren Bedingungen? Welche Taktik sollte zum Erfolg führen: Ligaoptimierte 2,5h oder doch eine schnelle Phase, eingebettet in einem längeren Flug? Der Samstag war sicher der schnellere Tag im Südwesten und in der Summe auch der schnellere der beiden Wochnendtage. Da der Wind - und damit die Reihungen - eine eher untergeordnete Rolle spielten, war die schiebende Komponente nicht die allesentscheidende. Und so finden sich die Flüge der besten Ligapiloten auch in der Tages- und damit Streckenwertung - des OLC wieder.
Ihren Aufwärtstrend haben die Piloten des AC Nastätten in einenRundensieg umgemünzt.  Holger Back (115km/h) und Moritz Althaus (104km/h) machten ihre Speed über der Eifel und dem Westerwald - und damit möglichst weit entfernt von Schauern und Gewittern. Martin Fuhr/Peter Fabian (97km/h) waren etwas südlicher unterwegs und holten ihre Punkte auf einem langen Schenkel zwischen Südeifel und Siegerland.
Am Ende reichten die 316km/h für einen hauchdünnen Erfolg über den LSV Schwarzwald. Für die Winzelner (mal wieder) als Schnellster unterwegs war Matze Sturm. Seine 117km/h waren über dem Schwarzwald auf Ligaspeed angelegt. Auch wenn er mit einer für ihn eher geringen Flächenbelastung unterwegs war - es war der schnellste Bundesligaflug der Runde 5.
Michael Schlaich (99km/h) bettete seinen Ligaflug in einen längeren Flug ein, ebenso wie Martin Kühn (99km/h). Rang 3 geht an die FG Wolf-Hirth: Sebastian Nägel erreichte 106km/h,
Philipp Schulz 105km/h undf Lukas Schmidt/Anne Dumas 97km/h für die Piloten von der Hahnweide. Alle bislang erwähnten Flüge waren Flüge vom Samstag - wie die meisten der noch folgenden. Was man aber auch am "schwächeren" Tag an Punkten herausholen kann, wenn die Liga im Focus ist, zeigte die SFG Giulini. Sie nutzten die zusätzliche Luft unter den Flächen über dem Rheintal und flogen am Sonntag auf Rundenplatz 4.
Johannes Dibbern (103km/h), Dieter Bartek 100km/h) und Uwe Melzer (93km/h) waren dabei für die Ludwigshafener erfolgreich. Vom der Spitze ans "Ende": Nicht unerwähnt bleiben soll, dass trotz wiedriger Bedingungen auch im Osten und Südosten Punkte erflogen wurde - wovon die fast einsamen Flugspuren zeugen ...
In der Tabelle ist alles sehr kanpp beieinander: Die führende SFG Donauwörth hat ebenso 56 Punkte wieder der LSR Aalen auf Rang 2. Ebenfalls punktgleich und nur 2 Punkte dahinter folgen der AC Nastätten und die LSG Bayreuth.
Dass die 2. Liga der 1. Liga nicht nachsteht, haben die ersten Runden bereits gezeigt - und so auch in dieser Runde. Der schnellste Flug über beide Ligen stammt von Kilian Biechele von der SFG Bad Wörishofen. Das gute Mannschaftsergebnis komplettieren Simon (108/km/h) und Robert Schröder (1047km/h). Damit schaffen sie es als einzige, alle 3 Wertungsflüge mit einem Schnitt über 100km/h
abzuschließen, was in der Summe natürlich auch die höchste Gesamtspeed über alle Ligen hinweg bedeutet: 330km/h. Auch hier lässt der Blick in die Flüge den Schluss zu, dass die Optimierung auf die Ligawertung erfolgte.
Kilian und Simon sorgen dazu noch für einen deutlichen Rundensieg bei den Junioren. Hier steuert Sven Ernst (85km/h) den 3. Flug bei.
Rang 2 und 3 der 2. Liga 2 ebenfalls nach Süddeutschland. Alex Späth (109km/h) war der schnellste für den AC Esslingen. Wie man einen Doppelsitzer optimal an beiden Tagen ausnützt, zeigt das Team Heiko Nill/Frank Günter, dass 93km/h am Samstag und 85km/h am Sonntag erfliegt. Der FC Moosburg erreicht Rang 3 durch Uwe Wiedow (111km/h), Dominik Süß/Astrid Roberg (98km/h) und Max Dengel (67km/h). Hier führen in der Gesamtwertung Vereine, die in dieser Runde im oberen Mittelfeld landeten:
Mit 79 Punkten liegt die SFG Stadlohn weiter vorne, gefolgt vom SFZ Ludwigshafen-Dannstadt, die auf Rang 2 klettern. Mit dem LSV Oldenburg folgt dann auf Rang 3 der erste Verein aus dem Norden, punktgleich mit dem AC Lichtenfels.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Montag, 15. Mai 2017
SFZ Königsdorf kann wieder nur samstags fliegen
Thomas Wolf erzielte am Wochenende den schnellsten Schnitt für das SFZ Königsdorf. Foto: Nikolai Wolf
 
 
"Immer wieder sonntags", hieß ein alter Schlager aus den 70ern von Cindy und Bert. Die gleichen Gedanken hegt man momentan auch in Königsdorf, denn auch in der fünften Ligarunde konnten die SFZ Piloten nur samstags fliegen und sonntags lediglich zuschauen, wie sie von der Konkurrenz nach hinten durchgereicht werden.
Nur einer fliegt die Aufgabe über den Bergen
Während man beim Königsdorfer Wettbewerb am Donnerstag noch Schnittgeschwindigkeiten von 142 km/h über die 425km lange Strecke erzielt hatte, war das Wetter am Wochenende wieder Ligatypisch, mit Abschirmungen und Schauern gespickt.
Die Flugaufgabe des letzten Wertungstages am Samstag war eine 2 1/2 stündige AAT. Lediglich das Doppelsitzerduo Dirk Weisel und Julius Hoffelner wählte dabei den Weg über die Vorberge und erzielte somit auch eine gültige Wertung für die Alpenliga. Thomas Wolf, der nicht am Wettbewerb teilnahm, flog ebenfalls über den Vorbergen zwischen Wendelstein und Allgäu und erzielte mit 87,7 km/h den besten Liga Schnitt fürs SFZ. Unsere weiteren Wertungen wurden alle beim Wettbewerb erzielt, wobei das beste Bundesligawetter leider nördlich des ersten Sektors herrschte und im Gegensatz zu den Bad Wörishofener Piloten von uns nicht genutzt werden konnte. Wir freuen uns, dass sowohl der alte, als auch der neue Tabellenführer aus Bayreuth und aus Donauwörth durch Schorschi Baier, bzw. das Brudergespann Gesell ihre Schnitte bei uns erzielen konnten und freuen uns schon auf etwaige Auswärtsspiele dort...
Da das Wetter im gesamten Alpenraum schlecht war, kam das SFZ mit einem blauen Auge davon. Nur 24 Teams kamen in die Wertung und davon gelang es nur vier Teams ein komplettes Trio zu stellen. Rundensieger wurde die schweizerische SG Lägern, das SFZ platzierte sich trotz der nur zwei vorhandenen Wertungen auf Rundenplatz vier und führt die Tabelle weiterhin vor dem AeC Vol. Adele Orsi aus Italien an.
Dritter ist nun der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich. Bei den Junioren hält der Zweikampf an der Spitze weiter an. Waren es am Samstag Abend in der Zwischenwertung noch die Königsdorfer Junioren, die an der Tabellenspitze lagen, konterte die SFG Stadtlohn am Sonntag und überholt das U25 Team des SFZ, das somit weiterhin auf Tabellenplatz zwei liegt. In der Bundesliga lag das SFZ am Samstag noch auf Rundenplatz neun und wurde sonntags, an dem es in Königsdorf nun zum fünften Mal hintereinander keine Chance auf Wertungsflüge gab, bis auf Rundenplatz 15 durchgereicht.
 
Mathias Schunk

 





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Superwochenende für die LSG Fallersleben

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