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Freitag, 28. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 28.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet über Deutschland und sorgt für eine Stabilisierung der eingeflossenen kühlen Meeresluft. Lediglich von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg nach Sachsen hält sich noch etwas Labilität durch einen von Schweden nach Polen reichenden Höhentrog.
Am SONNTAG liegt das Hoch über Polen, bestimmt aber weiterhin noch das Wettergeschehen in Deutschland. Von Westen her nähert sich die Warmfront eines Tiefs bei Irland und führt langsam etwas mildere Luftmassen heran.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist bei CU-Untergrenzen zwischen 1000 M im Nordwesten und bis zu 1600 M im Südosten mäßige bis gute CU-Thermik zu erwarten, die im Westen durch Ausbreitungen, im Osten durch Überentwicklungen gestört werden wird.
Am SONNTAG ebenfalls mäßige bis gute Thermik, im Nordosten meist noch als  Cumulusthermik, im Südwesten Tendenz zu Blauthermik, Arbeitshöhen bis 2000 m im Südwesten und um 1500 m im Nordosten, jedoch vor allem nach Westen hin zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG in Sachsen und über dem Fichtelgebirge noch durch Überentwicklungen gestört, sonst teils gute Cumulusthermik. Lediglich über dem Hochschwarzwald noch durch die vorhandene Schneedecke gedämpft.
Am SONNTAG im Osten gute Cumulusthermik, im Westen bei hohen Wolkenfeldern mit Warmluftadvektion mäßige Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute, in Ostbayern aufgrund Ausbreitungen mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG überwiegend mäßige Thermik, meist blau. Im Osten Bayerns über dem Bergland lokal gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding is now sponsoring OLC!
OLC is happy to welcome a new partner:
IMI a traditional supplier of special equipment for sailplanes from Czech Republic.
High quality equipment for assembly, ground handling and maintenance of gliders and also some electronic devices for pilots. IMI-Gliding has been developing and producing the special equipment since 2004 using latest technologies as 3D modelling, 3D scanning, laser-cutting, CNC machining, TIG welding. We already have more than 8000 satisfied customers worldwide and cooperate with famous glider producers as HPH Sailplanes, Schempp-Hirth Flugzeugbau, Binder Flugmotorenbau or Alisport.
IMI-Gliding makes the handling of any glider much easier: YOUR GLIDER FIRST!
 
For further information please see: http://www.imi-gliding.com

 

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding ist neuer Sponsor beim OLC!
Der OLC freut sich, einen neuen Partner zu begrüßen:
IMI, den Traditionshersteller für Segelflug Zubehör aus Tschechien.
IMI bietet hochqualitatives Zubehör zur Aufrüstung, zum Bodenhandling und zur Wartung sowie Elektronik-Zubehör für Flieger. IMI entwickelt und produziert seine Artikel seit 2004 unter Verwendung von modernster Technologie wie 3D CAD, 3D Scan, Laser-Schneiden, CNC-Fertigung und WIG Schweisstechnik. Veredelt mit bester Oberflächenschutztechnik, gekrönt von solider Handarbeit durch das erfahrene Team in eigener Werktatt. Produkte von IMI haben bereits mehr als 8000 zufriedene Kunden weltweit. Wir kooperieren mit namhaften Herstellern wie HPH, Schemmp Hirth, Binder oder Alisport.
IMI macht das Handling von Seglern sehr viel einfacher und sicherer.
 
Weiter Informationen gibt es unter: http://www.imi-gliding.com/de/

 

 

Dienstag, 25. April 2017
LSG Fallersleben: Im Norden fast wie in Königsdorf
An diesem Wochenende möchte ich mich gerne Schunkis Schlagzeilen der ersten beiden Runden bedienen. „Unverhofft kommt oft“ passt für mich auf den Samstag; bei 8/8 und nach einigen Regenschauern bin ich vormittags zum Flugplatz gefahren, um Wartungsarbeiten an der Dimona durchzuführen. Dort angekommen war das Wetter überraschend sonnig und die ersten vier Flugzeuge wurden vorbereitet; also Wartung auf Sonntag verschieben und Nimbus rausholen. Die ASK21 jubelte derweil beim ersten Windenstart über 710m Ausklinkhöhe (bei 1000m Seil). Dass das auch eine Kehrseite hatte, kann man sich denken.
An diesem Tag hatten beide „Ummeraner“ Vereine drei Flugzeuge in der Luft. Neben der ASK21 mit Timo Kämpf oder Ute Sotomayor waren Helge und Franz Liebertz in einer ASH25 und Benno Beesten im Nimbus 4M unterwegs. Die Repker Kollegen schickten Günter Raab (Ventus cM), Arnie Weber (DG400) und Bernd Meindermann (LS1f) ins Rennen. Vater und Sohn Liebertz stießen schon bei Celle an eine dichte Schauerwand, die zum Drehen veranlasste. Günter, Arnie und Benno suchten ihr Glück anfangs mit einem Rückenwindschenkel. Der 50km/h starke Wind führte Günter schnell bis Dessau, Benno wendete bei Schönebeck. Da sich die erhöhte Schaueraktivität inzwischen bis Magdeburg ausgedehnt hatte, wurde der notwendige Slalom gegen den starken Wind zu einer echten Aufgabe. Letztlich mussten alle K-Klasse-Segler ihre Motoren bemühen und Helge mit Franz entschieden sich zu einer Landung in Uelzen, wo es leider keinen F-Schlepp gab. Immerhin wurde der Familienausflug hier mit einem Kaffee abgerundet.
Bernd und die ASK21 sind wegen des starken Windes nicht wirklich von Ummern weggekommen. Bei Arnie reichte der Flug zwar für den OLC, eine Bundesligawertung hat er aber verpasst. Bernd ist am Sonntag dann doch noch in die Wertung geflogen und beide Vereine waren mit zwei Flugzeugen erfolgreich beim „Ligafliegen bei PFD (fast) null…“.
Anders als in den Alpen gab‘s dafür aber nur je 1 Punkt.
 
Benno Beesten
 
Schöne Farben über Norddeutschland
Gleich wirds richtig schwierig
Glücklich zu Hause
 
Dienstag, 25. April 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge im Südwesten
Wie schon in der ersten Runde war der Samstag fliegerisch nicht brauchbar. Am Sonntag Morgen brachte ein Hochkeil aus Südwesten dafür frühe Thermik im Rheintal.
Bereits 10:15 Uhr flogen die ersten Piloten bei rund 1000m MSL Basis durch die Ebene. Insgesamt mit 7 Piloten waren die "Giulinis" unterwegs.
Den schnellsten Schnitt erflog Trainer Charly Müller mit dem fortgeschrittenen Flugschüler Marius Mangold im Rahmen einer über 600km langen Überlandflugeinweisung auf einer DG-1000t (GIU). Über die Rheinebene weit nach Frankreich und zurück durch die Pfalz bis Spang Dahlem reichte ihr Ausflug. Junior Johannes Dibbern (LS-8, S1) lies die Winglets glühen und nutzte Pfälzer Wald und Vogesen für den zweitschnellsten Flug des Teams. Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY) knackten mit einem zügigem JoJo zwischen Melibokus und Vogesen die 700km-Marke.
Zusammen brachte dies den 4ten Tagesplatz und 17 Punkte, was Platz 2 in der Gesamtwertung bedeutet - wir haben die Liga schon schlechter begonnen. Insgesamt gingen an diesem Sonntag für die drei Dannstadter Mannschaften 20 Piloten an den Start und legten dabei gut 7.700 km zurück. Bleibt die Motivation auf diesem Niveau gibt es wieder eine starke Saison.

 
Uwe Melzer
 
Früh morgens über die BASF
In den Vogesen Homebase Segelflugzentrum Dannstadt
 
Mittwoch, 01. Februar 2017
Dies ist ein Testbeitrag nach Server-Umzug
Nach umfangreichem Server-Umzug wird mit diesem Beitrag die Funktionalität der OLC-Plattform getestet. Fast 15.000 Piloten haben im vergangenen Jahr über 115.000 Flüge im OLC gemeldet. Eine irre Zahl, die ganz erhebliche Anforderungen an das System und das OLC-Team stellt. Hinter dem OLC-Portal steht ein komplexes professionelles IT-System. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet werden, sowie Software-Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Anders ist der hohe Anspruch, den man mittlerweile an den OLC weltweit stellt, nämlich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zur Verfügung zu stehen, nicht mehr zu realisieren. Nach umfangreichem Server-Umzug wird mit diesem Beitrag die Funktionalität der OLC-Plattform getestet. Fast 15.000 Piloten haben im vergangenen Jahr über 115.000 Flüge im OLC gemeldet. Eine irre Zahl, die ganz erhebliche Anforderungen an das System und das OLC-Team stellt. Hinter dem OLC-Portal steht ein komplexes professionelles IT-System. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet werden, sowie Software-Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Anders ist der hohe Anspruch, den man mittlerweile an den OLC weltweit stellt, nämlich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zur Verfügung zu stehen, nicht mehr zu realisieren.
 

 

Freitag, 20. Januar 2017
Der Segelflug im Februar - aerokurier
Im Föhnsturm auf 8000 Meter
Für Dominik Senner und Michael Hohenstein sollte der 20. November 2016 der Tag werden, an dem sie ihren persönlichen Höhenrekord brechen. Am Ende ging - trotz manchen Problems - alles auf, und sie wurden mit einer grandiosen Aussicht auf die Vogesen, den Mont Blanc und auf die Ausläufer der Alpen belohnt. Kein Wunder, wenn 8000 Meter auf dem Höhenmesser stehen…
Onlinecontest
Reiner Rose hat mit seiner Vision, GPS-Flugdaten online zu sammeln und aufzubereiten, den Segelflugsport revolutioniert. Heute ermöglicht der OLC Flugvergleiche zeitnah und weltweit. Im Interview blickt Rose auf die Anfänge der Plattform zurück und erklärt, was sie für die Zukunft des Segelfluges leisten kann.
Schleicher ASG 32 EL
Die ASG 32 hat bei Alexander Schleicher Segelflugzeugbau in vielem eine Vorreiterrolle übernommen. Die elektrische Heimkehrhilfe ist ein weiteres Novum, mit dem der Hersteller nun in den Elektroflug einsteigt. Mitte November 2016 ging es mit der ASG 32 EL bei strahlendem Sonnenschein vom Werksflugplatz Huhnrain aus zu einem ersten Kennenlernen in die Luft.
Segelflug-Fotografie
Wenn Tobias Barth ins Flugzeug steigt, ist die Kamera immer dabei. Seit einigen Jahren verbinden sich bei ihm die Leidenschaft fürs Fliegen und die Lust am Fotografieren geradezu symbiotisch. Dabei entstehen Bilder, in denen sich die ganze Anmut des Segelfliegens konzentriert.
Einladung an die Welt-Elite
Gibt es in drei Jahren wieder eine Segelflug-WM in Deutschland? Stendal-Borstel hat sich jetzt beworben, zumal der Flugplatz bereits mehrfach Austragungsort für Qualifikationsmeisterschaften war. 2015 flogen Offene und 18-m-Klasse die Deutschen Meisterschaften aus, während Holländer Stendal-Borstel wiederholt als Austragungsort für ihre Staatsmeisterschaften wählten. Wird sich die Internationale Segelflugkommission deshalb positiv entscheiden?
HIGHLIGHT-THEMA 2/17
Zlin Aviation Shock Cub
Die Piper Cub ist für viele der Inbegriff des Motorflugzeuges. Der italienische Tüftler Pasquale Russo von Zlin Aviation bringt diesen Klassiker seit 20 Jahren als UL und LSA auf den Markt. Auch seine neueste Schöpfung, die Shock Cub, soll uns daran erinnern, warum wir eigentlich fliegen.
AUSSERDEM:
aerokurier-Leserwahl 2017
Welche Neuheiten haben 2016 die Fliegerei voran gebracht? Auch dieses Jahr verleiht der aerokurier seinen Innovation Award und wie immer ist die Meinung der Leser gefragt. Wer mitmacht, kann nicht nur die Besten der Branche küren – darunter das Segelflugzeug der zukunft – sondern selbst etwas gewinnen: Attraktive Preise im Gesamtwert von über 7700 Euro werden unter allen Teilnehmern verlost.
 
 
Dienstag, 17. Januar 2017
Fliegen in den französischen Alpen - Luftraumhinweis!
An sehr guten Wellenflugtagen in den Alpen kommt es immer wieder vor, dass sowohl französische, als auch ausländische  Segelflugzeugpiloten die maximal zulässige Flughöhe (FL 195 in der LTA Alpes) überschreiten und dabei ein großes Kollisionsrisiko mit den im oberen Luftraum C fliegenden Flugzeugen der kommerziellen Luftfahrt verursachen.
Auch wenn es sich dabei oft nur um geringfügige Höhenüberschreitungen handelt, verursacht z.B. durch eine Fehlberechnung des FL 195, eine falsche Höhenmessereinstellung oder einfach durch eine Fehleinschätzung des überraschend starken Steigens reicht das aus, um das Segelflugzeug in eine bereits von Jets genutzte Höhe zu bringen. Leistungs- und Wendigkeitsunterschiede, so wie die in diesen Höhen geflogenen Geschwindigkeiten erlauben es hier nicht nach der Regel „See and avoid“ zu fliegen.
Ein Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug hätte nicht nur dramatische Folgen, er würde vielleicht auch das Ende des Segelflugs, wie wir ihn aktuell betreiben, bedeuten. Wir stehen also alle gemeinsam in der Verantwortung. Die FFVV hat deshalb ein Rundschreiben an alle ihre Vereine verfasst, in dem sie sie nochmals explizit darum bittet, besonders darauf zu achten, die Vorschriften und maximal zugelassenen Flughöhen einzuhalten. Im Wissen, dass viele Piloten Ihres Landes in die Südalpen zum Welle fliegen kommen, möchte ich Sie freundlich bitten, die FFVV dabei zu unterstützen, alle Piloten zu sensibilisieren, in dem Sie an Ihre Vereine die folgenden Richtlinien weitergeben:
- die Piloten regelmäßig an die bestehenden Luftraumgrenzen zu erinnern und anzuweisen, gegebenenfalls rechtzeitig die Bremsklappen zu benutzen und einen Höhenpuffer einzukalkulieren, um nicht unfreiwillig die zulässige Höhe zu überschreiten
- an Wellentagen ein spezielles Briefing durchzuführen, in denen die für das aktuelle QNH kalkulierten Höhen der Flugflächen (115, 155, 195 usw.) im Metern bekannt gegeben werden
- im Bereich des Pic de Bure freiwillig die maximale Flughöhe auf 5800 m zu beschränken, um zur Sicherheit einen Höhenpuffer an diesem besonders sensiblen Ort zu haben
- systematisch den Transponder zu aktivieren, sobald im Luftraum E gelflogen wird, besonders in größerer Höhe
- regelmäßig ein zufällig ausgewähltes FLARM oder einen Logger auszulesen und die Flüge ihres Vereins auf Netcoupe mit zu verfolgen, um sicher zu stellen, dass die Lufträume respektiert wurden und bei Bedarf ein Debriefing mit dem betroffenen Piloten und einem REX zum Wohle ihres Vereins zu organisieren
- den Piloten klar machen, dass ein Near Miss mit einem Linienflugzeug unter Umständen ein Verfahren nach sich ziehen kann, das bis zu einem Entzug der Lizenz und einer Bestrafung mit Freiheitsentzug und Geldbuße bis 15.000 € wegen Gefährdung von Menschenleben gehen kann.
Die FFVV erinnert im Sinne der notwendigen, professionellen fliegerischen Kultur an ein gutes Sicherheitsmanagement, sie bleibt entgegenkommend bei unfreiwilligen verursachten Fehlern durch Lizenzinhaber. Trotz allem wird sie zukünftig deutlichere Sanktionen gegenüber Piloten ergreifen, die vorsätzlich gegen Regeln verstoßen, in dem sie maximal zulässige Höhen überschreiten oder ohne die erforderliche Freigabe in kontrollierte Lufträume einfliegen.
Außerdem gehen wir davon aus, dass, was die Einhaltung des FL 195 / der 5800 m über dem Pic de Bure angeht, diese Information inzwischen so ausreichend verbreitet wurde, dass sie niemand mehr ignorieren kann. Wir bitten Sie, diese Regeln über alle verfügbaren Kanäle (Briefings, Aushänge, Mails etc.) zu verteilen und diese Sicherheitsaushänge allen ausländischen Piloten, die zu einem Fliegerlager nach Frankreich kommen, bekannt zu machen.
Die Luftraumkommission stellt Ihnen dafür folgendes Material zur Verfügung :
- 2 Sicherheitsplakate in verschiedenen Sprachen
- Karte der nutzbaren Flughöhen in den Alpen
- Umrechnungstabelle auf Excel Basis für die Ermittlung der FL in Abhängigkeit des Tages-QNH
- Briefing über die Wellenfluggebiete (R130, R180)
Die Dateien stehen im Blog der Luftraumkommission zum Download zur Verfügung : http://www.ffvvespaceaerien.org/?page_id=35
 
Fédération Française de Vol à Voile (FFVV)
 
Vollansicht als PDF. Vollansicht als PDF. Vollansicht als PDF.
 
Freitag, 23. Dezember 2016
Der Segelflug im Januar - aerokurier
Streckenflug in Spanien
Im Supersommer 2016 kam es in Spanien zu vier Wetterzyklen, die Flüge von über 1000 Kilometer möglich machten. Diese segelfliegerische Traummarke ist für viele der Ansporn, die Iberische Halbinsel zu besuchen. Von Fuentemilanos aus glückten 2016 beispielsweise 67 Flüge über diese Distanz. Die große Hitze und die Temperaturdifferenz bedingt durch die unterschiedlichen Geländehöhen des kastilischen Hochlands Meseta Central und des spanischen Scheidegebirges Sistema Central ermöglichen an den Gebirgsketten Aufwindlinien, die zu den besten in ganz Europa zählen. Holger Weitzel berichtet über das, was das Wetter in Spanien möglich macht.
World Sailplane Grand Prix
Holger Karow, zweifacher Segelflug-Weltmeister, ist jetzt auch Grand-Prix-Champion. Beim Finale im November im südafrikanischen Potchefstroom, rund 130 Kilometer südwestlich von Johannesburg, konnte er sich gegen 17 Konkurrenten durchsetzen. Vereinzelt schlug das Wetter um und brachte Regen und Gewitter – der letzte Austragungstag war davon besonders betroffen. Der Grand Prix war trotz der widrigen Bedingungen nicht nur für Karow, sondern auch für den ausrichtenden Verein von Potchefstroom – er besitzt nicht einmal 40 Mitglieder – ein großer Erfolg.
Idaflieg-Sommertreffen 2016
Drei Wochen stand auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen alles im Zeichen der Forschung. Der Discus 2c des DLR – normalerweise vollgepackt mit Messelektronik als Referenzflugzeug bei Flugtests in der Luft – wurde selbst Erprobungsträger und flog mit Autopilot. Von Schempp-Hirth kam der Discus 2c FES mit Front Electric Sustainer nach Aalen, um in Flugversuchen die Auswirkungen der anklappbaren Propellerblätter auf die Aerodynamik zu untersuchen. Auch Prototypen waren mit von der Partie, die schon verschiedene Stadien der Flugerprobung durchlaufen hatten: Die D-43 aus Darmstadt, jüngster Prototyp der Idaflieg, der Doppelsitzer B12 aus Berlin oder die AK-8 aus Karlsruhe. Auch die legendäre Mü 28 aus München nahm an einigen Versuchen teil und lieferte Erkenntnisse, die für die Entwicklung des neuen Acroflugzeugs Mü 32 relevant sind.
WM-Vorschau
Im Januar 2017 wird das australische Benalla Schauplatz der 34. Weltmeisterschaft im Segelflug sein. Vor genau 30 Jahren ging es dort schon einmal um den WM-Titel. Welche Piloten vertreten diesmal die deutschen Farben in Down Under, und welche neuen Flugzeuge stehen am Start? Der Rückblick auf die Weltmeisterschaften 1987 lässt interessante Vergleiche zu.
Zusatzthema: Scrapyard-Tour in USA
Ein passionierter Privatpilot und Plane-Spotter geht ausrangierten Luftfahrtlegenden nach, die auf dutzenden Flugzeugfriedhöfen in den USA auf ihr Ende warten. Manch einer dieser Abstellplätze beherbergt im krassen Gegensatz zu den schrottreifen Maschinen auch nagelneue, die in der Wüste geduldig auf ihren ersten Einsatz warten. Das Wechselspiel dieser Eindrücke weckt zugleich Gefühle der Faszination und der Trauer. Die mehrtägige Reise beginnt am Cable Airport, führt nach Arizona und Nevada und dann wieder zurück zum Startflughafen nach Kalifornien.

 

Mittwoch, 21. Dezember 2016
Bitterwasser Cup 2016 – ein Traum wurde wahr
Schon als Flugschüler verfolgte ich interessiert die großen Flüge, die im Winter auf der Südhalbkugel, besonders in Namibia, erflogen wurden. Dass ich bereits wenige Jahre später selbst in den Genuss eines atemberaubenden Aufenthalts in Bitterwasser kommen würde ahnte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht.
Anfang Dezember ging die Reise nach Namibia los, wo ich nach einer beeindruckenden Taxifahrt durch die Kalahari von Robin, Kilian und Wilfried in Bitterwasser empfangen wurde. Da dieser Tag nicht besonders gut vorhergesagt wurde und keiner flog (was eine absolute Ausnahme darstellt) konnten mich die beiden theoretisch in den Ventus einweisen und wir verbrachten mit fast allen Piloten aus Bitterwasser einen schönen Abend mit Sundowner nach einem Gamedrive.
Am nächsten Tag bot Wolf-Dietrich Bornholdt an, mich in seinem Arcus mitzunehmen. Dieses Angebot nahm ich natürlich dankbar an und bereitete alles für meinen ersten Start in Namibia vor. Bereits nach einigen Kilometern war ich von der guten Thermik, der extremen Sichtweite und den kräftigen Steigwerten überwältigt- Ich war im Segelflugparadies angekommen!
Doch wo gute Steigwerte bei starker Hitze und ausreichend Labilität sind entwickeln sich auch schnell Gewitter. Da sich ungünstigerweise genau über Bitterwasser ein undurchdringbares Unwetter aufbaute, waren wir gezwungen in Mariental zu landen, um dort mit 6 anderen Piloten aus Bitterwasser die Nacht zu verbringen. Nach einem geselligen Abend starteten wir am nächsten Morgen problemlos zurück nach Bitterwasser.
In Bitterwasser angekommen nutze ich den angebrochenen Tag für einen ersten Flug auf dem Ventus 2xcm. Schon nach wenigen Minuten fühlte ich mich total wohl und beherrschte das Flugzeug schnell. Dieser erste Eindruck sollte sich in den nächsten Tagen weiter bestätigen- das Flugzeug lies keine Wünsche offen und war sowohl in zerrissener und schwacher Blauthermik als auch im schnellen, dynamischen Flug sehr angenehm zu fliegen!
Im Wechsel mit Max Mensing flog ich von nun an mit Wilfried in der ASH25/EB28 bzw. dem Ventus. Die Flüge mit Wilfried waren besonders, weil wir uns beide sehr gut ergänzten. Gemeinsam hatten wir Spaß daran jeden Tag die Flugstrecke zu optimieren und permanent die optimale Linie unter und zwischen den Wolken zu finden. Mit Max zusammen bildeten wir ein super Team, indem wir wichtige Informationen und unsere Planungen über Funk austauschten. Während unserer Zeit in Bitterwasser waren immer mehr Piloten auf unserer Frequenz zu finden. Es macht richtig Spaß nicht gegeneinander sondern miteinander zu fliegen und sich abends über die Flüge und Erlebnisse bei einem kühlen Windhuk Lager und leckerem Essen zu unterhalten.
Unsere Flüge führten uns über die orangene Steppenlandschaft der Kalahari, die feuchteren und damit grünen Gebiete in Botswana sowie der roten Sandwüste Namib im Westen. Der Bereich um den Gamsberg ist eine Besondere, mit nichts zu vergleichender Gegend. Somit bietet Namibia neben den guten Flugbedingungen auch interessante Landschaften.
In meiner Zeit in Namibia konnte ich insgesamt sechs Mal die 1000km Marke knacken; vier Mal im Ventus und zwei Mal mit Wilfried in der 2i. Am letzten Tag gelang mir ein besonders großer Flug, der mir heute noch ein Dauergrinsen im Gesicht garantiert. In knapp neun Stunden konnte ich über 1400km mit einem 162er Schnitt fliegen. Das zeigt, wie gut das Segelflugwetter in Namibia ist!
Doch alleine das gute Wetter reicht nicht für solche Flüge! Die Organisation in Bitterwasser grenzt an Perfektion, jeden Tag kommt man ohne Stress in die Luft und wird gut umsorgt, was für einen sicheren Flugbetrieb besonders wichtig ist.
Für die tolle und unbeschreibliche Zeit möchte ich mich bei dem Bitterwasserteam bedanken! Ihr habt für mich einen Traum in Erfüllung gehen lassen! Gemeinsam mit Max hatte ich super viel Spaß und wir werden definitiv wieder kommen!
 
Matthias Arnold
 
P.S.: Für Interessierte ...
Der Bitterwasser Cup basiert auf einer Kooperation der OLC-Organisation mit der Bitterwasser Lodge, das Ziel ist die europaweite Förderung des Junioren-Segelflugs und eine weitere Image-Verbesserung für Bitterwasser.
Die sehr simplen Kernregeln sind:
a) Der Wertungszeitraum beträgt ein OLC-Jahr
b) Startort (take-off location ) für die Wertungsflüge muss ein im OLC-Europa enthaltenes Land sein.
c) Teilnehmen können alle Jugendlichen, deren 25. Geburtstag in dem Kalenderjahr des Fluges liegt oder die jünger sind.
d) Gewertet werden die sechs besten Flüge nach den Regeln des OLC-Plus.
Die kompletten Regeln finden sich unter www.onlinecontest.org
 
Palmenallee im Sonnenuntergang Sicherheitslandung in Mariental Perfekte Flugbedingungen
Gamsberg im Westen Unwirkliche Landschaften Purer Spaß
Die Daten sprechen für sich Landung in den Sonnenuntergang Ein glücklicher Pilot nach 1435km

 

Dienstag, 13. Dezember 2016
JS3 Rapture: Jonker Sailplanes presents a 15m-glider
Exactly ten years ago on December, 12 of 2006 Jonker’s JS1 had her maiden flight. A small team consisting of three engineers and three technicians put all their knowledge together to design a glider which would be winning contests. It was supposed to simply fly magnificently. The beginning of a success story! Today 16 qualified engineers and more than 110 employees work in Jonker’s sailplane manufacture; M+D Flugzeugbau in Germany boosts the team with development ideas, propulsion technique and licensing. Today, the JS1 is an established and well-known airplane in the soaring scene.
At an early stage the designers Atti Jonker and Johan Bosman had already thought about a new glider with a 15 meter wingspan which would have a better performance than common in its class. They saw the key to obtain this high goal in redesigning the fuselage. Widespread wind-channel testing was replaced by highly effective CFD-analysis (Computational Fluid Dynamics). This method makes a quick and efficient simulation of currents possible. The forces acting on the airplane could be calculated and the designers were thus able to understand the effects on the glider’s performance. The resulting values are absolutely amazing. Besides aiming for a great gliding performance the designers were also looking for straightforward flight characteristics (irrespective of loading conditions), a high maximum wing loading, crash-safety and an ergonomic cockpit.
The JS3 was not only developed and designed over thousands of hours by a well-rehearsed team. A new and integrated basic approach required new ideas for the manufacturing. Each little aspect, all components, every function of small or large parts, the process of manufacture, the optimal material thickness, and the necessary tools had to be defined and developed together. This approach is a little slower during the start-up period, but in the end it saves time in the production process and considerably boosts the precision. As a result it was possible to significantly reduce the glider’s gross weight without compromising safety. Due to the high precision throughout the manufacturing process, you can now, for the first time ever, exchange wings, elevator or fuselage of different gliders without special adjustment. A first in glider construction!
The planning target was precisely defined: The JS3 will be a glider with a higher performance than standard in the 15 meter class, combined with an utmost wing loading and the well-proven jet system by M+D Flugzeugbau. Last but not least the outcome is a distinctive and dynamic design.
Well done Atti, Uys, Johan and Team!
Look for further information at www.jonkersailplanes.de.
 
M&D AVIATION MARKETING GmbH
 
 




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28. April

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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