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Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ Königsdorf: Nichts dem Zufall überlassen
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Donauwörth: v.l.n.r.: Nikolai Wolf, Jakob Edmaier und Jan Kleu. Foto: Stefan Langer
 
Um die Tabellenführung in der Alpenliga zu sichern ging es am Samstag in Königsdorf. Das Doppelsitzerteam Jürgen Steinborn und Nikolai Wolf, sowie Thomas Wolf flogen dafür entlang der ersten Hügel zwischen Tegelberg und Wendelstein und erzielten dabei jeweils Schnitte von etwa 85 km/h. Dritter im Bunde war Jan Kleu, der mit seiner SZD59 leider bereits nach 1:45 h bei Gmund aussengelandet ist. Für eine gültige Wertung reichte es dennoch und so fand sich das SFZ Team am Samstag Abend in der Rundenwertung der internationalen Alpenliga, vor den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/MIcheldorf auf dem Spitzenplatz.
Die Flugwettervorhersage für Sonntag ließ keine sichere Prognose zu, ob man von Königsdorf aus in das gute Gebiet auf der schwäbischen Alb fliegen würde können. Daher packten die drei Junioren Jakob Edmaier, Jan Kleu und Nikolai Wolf ihre Segelflugzeuge in die Transportanhänger und fuhren nach Donauwörth, um von dort aus zu starten. Dass diese Entscheidung goldrichtig war, zeigt das Ergebnis. Einzig dem Doppelsitzer Gespann Emanuel Schieck und Mathias Schunk gelang es von Königsdorf auf die schwäbische Alb zu fliegen, um dort einen schnellen Schnitt zu fliegen. Am Ende standen bei dem Flug zwischen Eichstätt und dem Feldberg im Schwarzwald 114,4 km/h für das Duo in der Wertung. Nikolai Wolf erzielt 105,2 km/h und vervollständigte zusammen mit Jakob Edmaier (93,9 km/h) das Bundesligatrio des SFZ Königsdorf. Das Juniorentrio vervollständigte am Ende Marc Wachtmeister mit einem Flug vom Hahnweide Wettbewerb.
In den Alpen konnte am Sonntag auf der Südseite gut geflogen werden, so dass der Tabellenzweite aus Italien, der Aec Vol. Adele Orsi sich den Rundensieg, vor dem LSV Pui sichern konnte. Die Italiener holten damit fünf Punkte auf das SFZ auf, das sich durch einen Flug am Sonntag von Arthur Schlothauer noch verbessern konnte und letztendlich auf Rundenplatz fünf landete. In derJunioren Bundesliga spitzt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen Stadtlohn und Königsdorf weiter zu. Stadtlohn bekam für Platz drei 48 Punkte und Königsdorf als fünfter erzielt 46 Punkte, womit Stadtlohn die Tabelle weiterhin knapp vor dem Titelverteidiger aus Königsdorf anführt.
 
Mathias Schunk

 

Dienstag, 23. Mai 2017
AC Braunschweig: 328,92 Speedpunkte bringen guten siebten Rang
Das war erstmals bei Hammerwetter am Wochenende in ganz Deutschland eine wirklich sehr eng beieinander liegende Wertung und so waren wir mit unseren 328,92 Speedpunkten richtig gut dabei.
Für unsere Nachbarn vom Altkreis Isenhagen hingegen blieb mit ihren 309,50 Speedpunkten am Ende nur ein Trostpunkt übrig. Das verdeutlicht einmal mehr, wie extrem umkämpft es in der 1. Segelflug-Bundesliga zur Sache geht.
Am Samstag hatten Knud Dombrowsky und Rolf Wagner mit dem Arcus schon die Rundenwertung eröffnet und aufgrund der herausragenden Streckenflugwetterprognose fokussierte sich das Geschehen natürlich auf den Sonntag.
An diesem Hammertag waren wir mit 12 Piloten und 2 Pilotinnen unter den wunderbaren Cumuluswolken auf Strecke. Der Fläming erwies sich erneut als wahres Thermikparadies und wurde daher umfangreich von unseren Piloten mit in die Streckenführungen einbezogen.
An diesem Sonntag wurden seit langer Zeit mal wieder flächenumgreifende Dreiecksflüge angemeldet und auch erfolgreich absolviert.
Auch unsere drei schnellsten Aufwindjäger waren am Ende unvorstellbar knapp beieinander:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 110,04 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 109,50 Speedpunkte,
Heiko Braden/Joshua Arntz, Duo-Discus, 109,38 Speedpunkte,
Bennewitz absolvierte ein freies Dreieck mit den Wendepunkten Nienburg, Schwerin sowie Riesa und kommentierte seinen Flug folgendermaßen: „Danke an Caruso für das Übernehmen des Fluglehrerdienstes. Mal wieder sehr cooler Teamflug mit Benno (TEX).“
Seidl flog umd Berlin herum und trieb seinen Ventus zunächst bis zur Feldberger Seenlandschaft. Der zweite Wendepunkt lag östlich von Rothenburg/Oberlausitz im polnischen Luftraum. Ergiebige 973 Streckenflugkilometer standen am Abend auf seiner Uhr.
Braden und sein kongenialer Partner Arntz glitten mit dem Duo-Discus bis in die Region Havelberg und nahmen dann Kurs auf ihren östlichen Umkehrpunkt Hoyerswerda. Der Rundensieg ging erneut mit 339,84 Speedpunkten an die auch mit 76 Punkten die Tabelle anführende SFG Donauwörth-Monheim. Der Aero-Club hat sich etwas Luft verschaffen können und rangiert nun mit 43 Punkten auf Rang achtzehn.
 
Rolf Wagner
 

Philipp Hellwig und Markus Schmied freuen sich nach ihrer Berlinumrundung.

Der östlich von Berlin gelegene Flugplatz Neuhardenberg.

Bennewitz schaute sich Magdeburg aus der Nähe an.

 
Sonntag, 04. März 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Freitag, 02. März 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Freitag, 02. März 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Donnerstag, 01. März 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Mittwoch, 29. Februar 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Mittwoch, 29. Februar 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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24. Mai

Superwochenende für die LSG Fallersleben

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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