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Wednesday, 23. July 2014
Runde 14 der U25-Liga: LSR Aalen ist wieder zurück an der Spitze!
Dreifache Außenlandung, aber das war der Sieg wert!
Es war wieder eine schwache Runde für die U25-Liga. Das Wetter spielt zur Zeit einfach nicht die richtige Musik in der passenden Regionen für unsere Junioren. Zwar war es unter der Woche wieder gut nutzbar, am Wochenende dann aber nur noch am Samstag. Vielerorts, vor allem in der Südhälfte, gab es am Sonntag ausgiebige Regengüsse.
Schaut man sich dazu aber die einzelnen Flüge an, könnte es auch an der LEIDER zu geringen Beteiligung liegen. Denn  im Einzelnen wurden ansehnliche Schnitte erflogen. Jonas Biesen donnerte zum Beispiel mit einem 133er Schnitt durch den Bayrischen Wald. Den Index mit eingerechnet, blieben 125,57 Speedpunkte übrig.
Auch den drei Jungs vom FK Brandenburg gelang es, vielleicht auch Dank der aktuellen Qualifikationsmeisterschaft, 50 Punkte auf ihr Konto gutzuschreiben. Damit sind sie zurück in den Top 10 - gut gemacht!
Wie sehr sie die Führung wollen, zeigte die Mannschaft des LSR Aalen. Drei Außenlandungen und langsame Schnitte, aber die Übernahme der Gesamtführung. Bei Temperaturen, zu denen viele ihrer Fliegerkollegen Badeseen aufsuchten, bewiesen sie Geduld, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen! Das restliche Wasser aus den Flächen fand so,  nach der Landung, eine ganz neue Bedeutung. Diese Abkühlung tat den Jungs gut! Herzlichen Glückwunsch!
 
Rundenwertung U25 Liga: 1. FK Brandenburg (BB) 229,48 Speed, 2. FLC Schwandorf (BY) 204,94, 3. LSR Aalen (BW) 168,68
Tabellenstand U25 Liga nach Runde 14: 1. LSR Aalen (BW) 561 Punkte, 2. FV Celle (NI) 556, 3. SFV Bad Wörishofen (BY) 555
 
Max Mensing
 
Wednesday, 23. July 2014
14. Runde der Quali-Liga und Landesligen: Es geht heiß her
Ein heißes Rennen ist es nicht nur in Bezug auf die fast nicht zu ertragenden Hitze. Gerade im Nordosten, aber auch im Bayerischen Wald gibt es insbesondere am Samstag nur eine Richtung – nach oben. Basishöhen von 2.500 Metern im platten Land machen es nicht nur temperaturmäßig erträglich, sondern geben auch Raum für ordentliche Schnitte. Das bewegt das Quali-Liga-Gefüge.
Der LSV Schneverdingen (NI) fliegt erneut eine Top-Runde –nun die zweite in Folge- und kann sich somit wieder verdient auf einen Qualifikationsplatz vorarbeiten. Die drei schnellsten Piloten des Teams sind an diesem Wochenende ausgeflogen und holen ihre Punkte im wetterbegünstigten Brandenburg. Arne Kerlin und Norbert Kaufeld rasen im Rahmen des Wettbewerbes in Brandenburg am Himmel entlang und Christopher Fürst nutzt sehr intensiv die „Berliner Rennstrecke“ von Reinsdorf aus.
Ebenso sind hier die drei ortsansässigen Streckenjäger Michael Ebel, Stefan und Bernd Goretzki für den FSV Elbe-Elster (ST) unterwegs. Exzellente Piloten und Wetterprofis, die als Dreiergespann die Liga „aufmischen“ könnten, was zugegeben in der Minimalbesetzung allerdings mehr als schwierig wird. 324,26 Punkte sind für diese Runde jedoch eindeutig ein Zeichen an die Konkurrenz.
Der führende Quali-Ligist, der Aero Club Berlin, tummelt sich ebenfalls hier im Süden von Berlin. Wie soll es anders sein? Bei den Bedingungen holen sie ebenfalls deutlich über 300 Speedpunkte und sichern sich Rang drei. Damit finden sie Gefallen am Thron der Gesamtwertung und richten sich dort mehr und mehr ein. Wir werden in den kommenden Runden sehen, ob sie es schaffen, den Vorsprung weiter auszubauen. Es sind einige Vereine sehr konstant auf hohem Niveau unterwegs und melden ebenfalls „berechtigten Anspruch“ auf das Treppchen oder aber zumindest auf einen Aufstiegsplatz an. Ausruhen steht also definitiv nicht auf der Tagesordnung.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. FSV Elbe-Elster (ST) 324,26 Speed/50 Punkte, 2. LSV Schneverdingen (NI) 317,20 Speed/49 Punkte, 3. Aero Club Berlin (BL) 307,31 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 14: 1. Aero Club Berlin (BL) 388 Punkte, 2. LSV Homberg/Ohm (HE) 377 Punkte, 3. FSVO Reinheim (HE) 344 Punkte

Steffi Keller
Tuesday, 22. July 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSV Burgdorf
Motivation und Erwartung sind synchronisiert
Nachdem ich noch vor einigen Runden von unklarer Ziel- und Erwartungshaltung berichtet habe, hat sich einiges bei uns getan. Die Freunde am kurz-prägnanten, hochkonzentriert-schnellen Fliegen ist zurück. Teilweise werden Eigeninteressen zurückgestellt und ganz im Sinne des erfolgreichen Teams gehandelt.
Zu diesem Wir-Gefühl helfen uns vor allen Dingen unsere Sportsfreunde, die uns mit hochmotivierten, häufig deutlich kleineren Mannschaften und teilweise einem nicht ganz perfekten Flugzeugpark Paroli bieten. Besonders erwähnt seien hier Bad Wörishofen, die speziell durch ihre jungen Wilden beeindrucken. Auf eure U25 Leistung sind wir ein bisschen neidisch. Die Sportsfreunde aus Aalen machen bereits die ganze Saison mächtig Druck. Die Kollegen aus Bayreuth trumpfen mit Ihrer guten Mannschaft und einer hohen Konstanz auf. Und natürlich die Schwandorfer, die nicht nur mit ausgezeichneten Platzierungen von Runde 8 bis 12 die Spannung und den Druck hochhalten.
Ich möchte voraussagen, dass die Spannung bis zu Letzt hoch bleiben wird und wir sicherlich ein spannendes Finale und hoffentlich eine schöne gemeinsame Feier erleben dürfen.
Bei uns lief das Wochenende gut. Durch drei Grüppchen konnten wir unsere Wertungschancen vergrößern. Speziell eine mögliche Wolkenlosigkeit auf bestimmten Abschnitten, hat uns zu dieser Aufteilung geführt. So haben einige um Michael Möker und FriWi Gieseke den Fläming für schnelle Schnitte genutzt. Eine weitere Gruppe um Steven Dehne und Andi Klapproth probierte sich am Harz. Ich hatte das Glück, dass es am Samstagabend eine wunderbare Feier auf der Dingel gab, zu der ich meine LS8 ausführen durfte. Wirklich tolle Bedingungen über den von mir erstmalig beflogenen Mittelgebirgen. Trotz extrem hoher Basis ein für mich anspruchsvolles Gebiet. Durch die Mischung von Flügen aus den drei Einsatzgebieten, waren wir in der glücklichen Situation, weitere wertvolle Punkte sammeln zu können.
Zu guter Letzt möchte ich noch eine Idee anschneiden, die uns in den letzten Jahren bereits beschäftigt hat. Vielleicht bekommen wir es in diesem Jahr hin, in der Runde 19 eine Art Sternflug zu organisieren. Die Idee, möglichst viele Himmelsstürmer der unterschiedlichen Ligen und Vereine starten an einem oder mehreren Startorten und treffen sich am Abend zum Gedankenaustausch auf einem Flugplatz. Wir hätten großen Spaß an einer solchen Aktion. Vielleicht hilft der OLC ja ein bisschen bei der Organisation mit ;-)
 
Text&Bilder: Frerk Frommholz
 
Optik überm Thüringer Wald
Idylle auf der Dingel
Starterfeld im Großen Moor

 

Monday, 21. July 2014
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 14 am 19. und 20. Juli 2014
- Bayrischer Wald bringt echte Rennbedingungen
- Im Nordosten steppt mal wieder der Bär
- FLC Schwandorf glänzt in Segelflug- BUNDESLIGA mit 370,89 Speed
- FG Schwäbisch Gmünd erstürmt in 2. Segelflug-BUNDESLIGA 360,71 Speed
 
Allgemein: Glücksgefühle pur, muss Gunther Münzenberg (Antares 20m) beim 132,77 Punkte/152,68 km/h Sprint über dem Bayrischen Wald erlebt haben. Damit erflog er zugleich den Punkthöchsten OLC – Speed (D) des Wochenendes. Langstreckenambitionen hatte Michael Ebel (ASW-22BLE) vom FSV Elbe- Elster, der von Reinsdorf aus, 1030,93 Punkte/1035,96 km zwischen Eisenhüttenstadt- Erzgebirge- Thüringer- Wald und Harz erflog.
Neben einem weiteren 1000er von Alexander Müller (EB 29), wurde am 19.Juli 840 OLC Flüge (D) gemeldet. 36 Flüge verzeichneten mehr als 701 Punkten, was sich in km zwischen 600 bis 1035 km ausdrückte. Während erste Cirren im Westen die Thermikentwicklung unterdrückten, explodierte die Luftmasse über dem Thüringer- Bayrischer Wald und Erzgebirge förmlich. Auch im weiteren Osten und Zauberwald steppte wohl der Bär!
Der Schwarzwald entwickelte spät, aber dann heftig. Hier bremste ein durchziehendes Cirrenfeld die Entwicklung teilweises aus. In den Nordalpen herrschten zumindest am 19. Juli gute Aufwindbedingungen. Nur mäßig, entwickelte sich dagegen die Schwäbische Alb. Rennbedingungen im Südosten, ließ sich der FLC Schwandorf mit 370,89 Speed nicht entgehen.
In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA nutzte die FG Schwäbisch Gmünd die Startplattform Bayreuth mit 360,71 Speed zum Rundensieg.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Zum Eldorado der Aufwindjäger entwickelte sich derzeit die Region um Oberfranken herum. Das Bilderbuchwetter ließ sich die FLC Schwandorf (BY) mit 370,89 Speed nicht entgehen. Ein Jo-Jo über dem Bayrischen Wald brachte Jonas Biesen (LS-8) rasante 125,57 Punkte/133,1 km/h.
Ebenso in selber Region erflog Wolfgang Schuierer (LS 6/18m) -125,56/141,57. Ebenso über Deutschlands zweithöchstem Mittelgebirge, war Roland Biesen (ASW- 22 BLE unterwegs, um 119,76/141,32 zu vermelden.
Weiter am Ball bleibt der LSV Burgdorf, der Rundenplatz 2 und 360,31 erflog. Frerk Frommholz (LS 8T) stürmte vom Dingel bis zum Thüringer Wald, um 129,36/137,12 abzuliefern. Vom Großen Moor hob Michael Möker (ASG 29E/18m) in Richtung Südost ab. Er kehrte mit 117,69/134,46 zurück. Einen Harzausflug unternahm Andreas Klapproth (LS 8T), der 113,26/120,06 erzielte.
Rundenplatz 3 erlangte die LSG Bayreuth, die 346,61 Speed notierte. Zwischen Weiden/Oberpfalz und Thüringer Wald, legte Johannes Baier (ASG 29E/18m) dynamische 122,89/140,4 vor. Johannes Wilden mit Co. Heimo Docter (Twin Astir RG) flogen über dem Thüringer Wald 113,35/108,25 heraus. Alexander Müller (EB 29) erflog 110,36/131,06. Der Langstreckenexperte lieferte gesamt 1029,9 km ab. Burgdorf hat sich stabilisiert. Aktuell lautet die Devise: Niedersachsen gegen Bayern. Fünf Runden bleiben den motivierten Verfolgern um Burgdorf noch abzufangen.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. FLC Schwandorf (BY) 370,89 Speed, 2. LSV Burgdorf (NI) 360,31,
3. LSG Bayreuth (BY) 346,61.
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 14: 1. LSV Burgdorf (NI) 197 Punkte, 2. FLC Schwandorf (BY) 174,
3. LSG Bayreuth (BY) 172.
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 360,71 Speed brachten der FG Schwäbisch Gmünd den Rundensieg. Abgehoben wurde in Bayreuth, um das Rennwetter zwischen Weiden- Thüringer Wald und Erzgebirge optimal zu nutzten. Frank Rodewald (ASW 28) erarbeitete flotte 125,28/132,79. Joachim Koch flog im selben Gebiet 120,59/127,83 heraus. Freddy Hein (Ventus 2cM/18m) zog seinen Sprint mit 114,84/130,34 durch.
Die LSG Hersbruck lieferte 348,45 Speed und Rundenplatz 2 ab. Gunther Münzenberg (Antares 20m) glänzte mit beeindruckenden 132,77/152,68, über dem Bayrischen Wald. Peter Bohne (LS 4) war zwischen Schwandorf und Thüringer Wald, sowie 119,18/122,76 unterwegs. Das Erzgebirge zog Stefan Harries (LS-6/18m) an, der den Flug mit 96,5/108,8 abschloss.
Rundenplatz 3 holte sich der SFC Hirzenhain- Eschenburg mit 321,88 Speed. Bei der Quali in Brandenburg Mue erflogen Hans-Joachim Bieber und Co. Gerhard Hermann (Arcus T) 108,95/120,38. Norbert Sommer (Ventus 2cT/18m) steuerte von Hirzenhain den verlockenden Thüringer Wald an, um 108,85/123,55 festzuhalten. Harald Holighaus (ASH 31Mi/21) flog auf selben Weg 104,08/120,48 heraus. Schwäbisch Gmünd ist an den FCC Berlin bis auf acht Zähler herangerückt. Aber auch Hersbruck und Bamberg schnuppern weiter am Siegerpodest. Es läuft auf spannende Restrunden hinaus. Aufstiegsplätze sind hart umkämpft. Und für einige Vereine wird es um den Verbleib in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA langsam eng. Auch hier der Wunsch nicht zu früh aufzugeben. Den abgerechnet wird bekanntlich erst zum Schluss!
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 360,71 Speed, 2. LSG Hersbruck (BY) 348, 45,
3. SFC Hirzenhain- Eschenburg (HE) 321,88.
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 14: 1. FCC Berlin (BL) 176 Punkte, 2. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 168,
3. LSG Hersbruck (BY) 321,88
 
Lothar Schwark
 
Garant für gute Thermik. Die Nagoldtalsperre nur wenige Kilometer Nordöstlich von Musbach entfernt
(Foto: Desiree Frommann)
Hohe Basis und Wolken bei Simmersfeld Schwarzwald. Unter dem Flügel der markante Windpark in Kursrichtung Pforzheim (Foto: Desiree Frommann)
 
Ein Teil der Winzelner BUNDESLIGA Piloten traten in Musbach an. Von links Harry Hetzel, Matthias Sturm und Markus Schweizer (Foto: Lothar Schwark)
 
Monday, 21. July 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: Aero-Club Braunschweig
Mit Rang vierzehn und 7 Punkten sind wir voll im Soll
Dieser überaus heiße und schweißtreibende Samstag im SFZ Braunschweig-Waggum wird vielen von uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.
Trotz der tropischen Bedingungen war unser Bundesliga-Team mit einer Armada von sage und schreibe 14 Maschinen auf Strecke und brachte insgesamt komfortable 6008 Streckenflugkilometer für die OLC-Wertung nach Hause. Die entsprechenden 5168 Kilometer in der DMSt brachten uns in der Vereinsgesamtwertung in Niedersachsen nun auf Platz drei und somit einen Rang nach oben.
Zu erwähnen sind auch die 192 Kilometer von unserer Flugschülerin Annika Basse und ihrem Fluglehrer Markus Schmied mit der ASK 13, die aufgrund einer invaliden Datei nicht in der Statistik der weiteren Bundesligaflüge auftauchen, aber immerhin 71,88 Punkte zu Buche stehen haben.
Unser erfolgreiches Bundesligatrio war 301,34 km/h schnell und besteht aus:
Joshua Arntz, Discus 2, 104,37 Punkte und 110,63 km/h,
Christian Ueckert, LS 6/18m 98,61 Punkte und 111,19 km/h,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m 98,35 Punkte und 111,63 km/h,
Arntz wendete mit dem mit Wasser gefüllten Discus 2 nach 220 geflogenen Kilometern in Finsterwalde und gab dann nach Aufgabe seines geplanten Dreiecks richtig Gas.
Ueckert hatte bei seinem angemeldeten Dreieck auch Finsterwalde als Wendepunkt und flog mit seiner LS 6 anschließend um Leipzig herum zum Thüringer Wald nach Titschendorf. Seine 658 geflogenen Kilometer endeten auf dem ihm bestens bekannten Segelfluggelände „Grosse Wiese“ der Lessingstadt Wolfenbüttel.
Bennewitz segelte zunächst in den Bereich Müden/Aller trat dann nördlich von Hoyerswerda mit seinem Ventus wieder den Heimflug nach Waggum an.
Joerg Meyer und Knud Dombrowsky umflogen mit der ASW 20 und der AWS 28 auch noch den Großraum Leipzig und landeten am Abend auf den Flugplätzen Ballenstedt sowie Günterode/Heiligenstadt bei Göttingen. Zudem stiegen an diesem Samstag noch Rayk Hähnel, Rolf Wagner, Conni Bruns, Meret Lehner, Hayung Becker, Stefan Faulhaber sowie Holger Scholz und Holger Spangenberg auf.
Der Rundensieg ging mit sagenhaften 370,89 km/h ins bayerische Schwandorf und im Gesamtbereich sind wir mit Rang neun und 115 Punkten weiterhin unter der Top Ten.
 
Text und Fotos: Rolf Wagner
 
Was fehlt hier wohl am Segelflugzeuganhänger der SB 5 von Stefan Faulhaber?
Anflug mit der LS 4 auf das freie ED-R 74 bei Gardelegen.

Hayung Becker und Rolf Wagner kreisen bei Wittenberg in 2300 Metern mit einem Drachenflieger im selben Aufwind.

 

Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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23. July

Runde 14 der U25-Liga: LSR Aalen ist wieder zurück an der Spitze!

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OLC Liga-Finale 2014
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> Segelflug-Bundesliga
> 2. Segelflug-Bundesliga
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> U25-Liga
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