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Friday, 31. October 2014
OLC GliderRace: Grand Prix für die Standard-Klasse auf der Wasserkuppe
Das OLC GliderRace, bei dem nach den Regeln des FAI/IGC Sailplane Grand Prix geflogen wird, ist schon etwas für Segelflug-Feinschmecker. Das Menü, welches hier angeboten wird, findet man garantiert nicht bei ’üblichen’ Wettbewerben.
Im Einzelnen sind das:
- Nur 20 Teilnehmer
- Regatta-Start … kein nerviger Abflugpoker
- Formel 1 Wertung
Fraglos kommt wohl hier der Formel 1 Wertung eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn bei dieser Wertungsform erhalten die Platzierten nicht linear ihre Punkte analog dem Tages-Ranking, sondern es gibt nur für die zehn Bestplatzierten Punkte - der Rest geht somit leider leer aus. Dies heißt, dass man von Anfang an quasi ’auf Sieg’ fliegen muss, um mit einigermaßen Sicherheit zu Punkten zu kommen. Es bedeutet aber auch, dass dadurch das von vielen praktizierte ’Windschattenfliegen’ (Hannemann geh’ du voran) hier kaum zum Erfolg führen wird. Ausgerichtet ist das Grand-Prix Format also auf den Einzelkönner a la ’lonely wolf’, dem hier die berüchtigten ’Windschattenfahrer’ schon vom System her vom Leib gehalten werden.
Und der Regatta-Start … ist das Non-plus-Ultra der Chancengleichheit: Vor dem Abflug muss sich das ganze Feld hinter der 5 km breiten Startlinie aufhalten, dann wird in Form eines Countdowns die Startfreigabe heruntergezählt und ab geht die Post … vor allem für die Zuschauer ist es beeindruckend, wenn sich das Feld auf den Weg macht. Aber Pulkbildung und Abflugpoker … alles Fehlanzeige … denn man muss ja auf Sieg fliegen, will man mit einigermaßen Sicherheit am Ende des Tages in die Punkte kommen!
Und, last but not least, wenn der dritte Heimkommer gelandet ist, kommt augenblicklich die obligatorische Sektdusche für die Tagessieger – auch das ist wie bei der Formel 1!
Ausgeflogen wird das OLC GliderRace in der Standard-Klasse, denn sie ist die wohl populärste Wettbewerbsklasse in Deutschland und zudem vor allem auch eine Einsteigerklasse in das Wettbewerbsfliegen für den Nachwuchs.
Das erste OLC GliderRace 2013 war ein beeindruckender Wettbewerbserfolg – mit dazu beitragen hat die Wasserkuppe selbst mit ihrem genialen Umfeld und dem perfekten Service der Fliegerschule.
Das OLC GliderRace: Spannend – gerecht – Stressfrei > ein Erlebnis eben ;-)
Wir freuen uns auf euch.
 
Hier findet ihr weitere Infos zum OLC GliderRace 2015
 
Christof Geissler wird direkt nach der Landung zur Siegerehrung geschoben
Direkt nach der Landung gab es eine Sektdusche
Die Wasserkupppe ist als Besuchermagnet der perfekte Austragungsort

 

 

Tuesday, 28. October 2014
Erdrutsch: Haftpflicht- und Kasko sinken um 30% ;-)
Das wär es doch, oder?
Nur ein Aufreißer, völlig unrealistisch?
Nein, nicht unbedingt. Jeder Einzelne mit seinem Flugzeug kann nur begrenzt Prozente verhandeln. Der Spielraum ist verständlicher Weise gering. Einer allein kann wenig bewegen – weder für sich oder für andere Segelflieger noch für den Versicherer. Aber wer eine ganze Flotte vorweist, der kann mit dem Anbieter reden. In anderen Branchen wie der Autoindustrie zum Beispiel purzeln die Preise erheblich, wenn ein großes Unternehmen seine Firmenwagen-Flotte bei einem Hersteller erwirbt. Käufer und Verkäufer profitieren, denn das Potential ist auf einen Schlag um ein Vielfaches gestiegen.
Warum also nicht diese beträchtlichen Marktpotentiale auch unter den Segelfliegern heben?
Als große OLC-Gemeinschaft lässt sich so ein Erdrutsch in Sachen Versicherungsprämien erzielen. Allein in Deutschland hat der OLC rund 8.000 Teilnehmer, wovon ungefähr die Hälfte ein eigenes Flugzeug besitzt. Wir sprechen also von der gewaltigen Anzahl von 4.000 Segelflugzeugen. Mit dieser Masse in einer OLC-Flotte lassen sich mit einem Makler oder Versicherer ganz neue preisgünstigere Strukturen für Kaskoversicherungen entwickeln. Das klingt doch nun doch wieder realistisch? Und das wir hier nicht von einstelligen Nachlässen reden, ist wahrscheinlich selbstredend.
Von der Idee zur Realität
Diese Vision haben wir unserem langjährigen OLC Sponsor-Partner BRAASCH in Hamburg vorgestellt. Genial - man stieß sofort auf Begeisterung für das Projekt und in wenigen Minuten war das Projekt besiegelt: Das machen wir!
Das Ergebnis in Stichworten:
- Der OLC (respektive die Segelflugszene gemeinnützige GmbH) wird im Rahmen ihres Satzungszweckes 'Sicherung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Luftsport' eine OLC-Flotte gründen und als Versicherungsnehmer mit dem Makler BRAASCH einen Flottenvertrag abschließen.
- Der Flottenvertrag umfasst die Sparten Kasko, Haftpflicht und Unfall.
- Rabatte
> ab   50 Luftfahrzeuge: 15 % (ab dem ersten)
> ab 100 Luftfahrzeuge: 20 % (rückwirkend dann ab dem ersten)
> ab 250 Luftfahrzeuge: 25 % (rückwirkend dann ab dem ersten)
> ab 500 Luftfahrzeuge: 30 % (rückwirkend dann ab dem ersten)
Die Rabatte werden gegen Nachweis gewährt. Der Schadenfreiheitsrabatt wird ebenfalls gegen Nachweis übernommen.
Die ersten 50 Mitglieder der OLC-Flotte erhalten als Präsent einen Schal oder ein OLC-Polo.
Uns so geht´s:
Schickt uns bitte eine eMail an mail@onlinecontest.org und teilt uns den Typ des Segelflugzeuges, das Baujahr, den Verkehrswert (ohne Hänger) und den Vornamen und Namen des Halters mit. Wir werden dann mit der für euch natürlich völlig unverbindlichen Zusammenstellung der OLC-Flotte beginnen.
Anschließend erhaltet ihr von uns einen einseitigen Fragebogen, auf dessen Basis ihr dann ein Angebot bekommt (auch nur auf einer Seite!).
Für den OLC selbst ist die ganze Aktion ein Bestandteil des seit vielen Jahren bestehenden Sport-Sponsoring mit dem Makler BRAASCH, es fließen also für diese Aktion weder Prämien noch andere Entgelte.
Beim Segelfliegertag in Braunschweig erfolgt offiziell der Startschuss: BRAASCH und der OLC sind anwesend und beantworten gerne alle eure Fragen.
Wir freuen uns auf euren Besuch.
 
Steffi Keller

 

Saturday, 25. October 2014
TopMeteo in Afrika - africa.topmeteo.eu
Jedes Jahr locken die phänomenalen thermischen Bedingungen Segelflieger aus der ganzen Welt in den südlichen Teil Afrikas. In Namibia, Südafrika und Botswana werden internationale und auch ganz persönliche Rekorde gefogen. TopMeteo ist DER Wettervorhersagedienst vor Ort!     
Auch in diesem Jahr ist die FlySat-SMS wieder ein Muss für jeden ambitionierten Streckenpiloten in Namibia. Stündlich erhält man hiermit die Wolkeninformation per SMS auf sein Handy und verliert so nie die Wettersituation im Fluggebiet aus den Augen. So können beispielsweise Gewitter auf dem Heimweg frühzeitig erkannt oder Aufwind-Rennstrecken lokalisiert werden (Download: PDF Beschreibung FlySat-SMS)
Auf dem Deutschen Segelfliegertag in Braunschweig, am Stand von TopMeteo, erhält man Rabattgutscheine für alle Afrika-Abos und kann so 15% beim Kauf eines Jahresabos sparen.     
 
Die Afrika-Seite von TopMeteo fndet sich hier: africa.topmeteo.eu
 
 

 

Monday, 20. October 2014
Südwestlage läutet Wellenflugsaison ein
Mehrere Wellenflüge über dem Nordschwarzwald absolviert
Wärme, Wind und Welle. So lautete am 19. Oktober die Devise mehrerer Schwarzwaldsegelflieger, die mit 11 Flügen nun endgültig die Herbst /Winter -Wellenflug- Saison über dem nördlichen und mittleren Schwarzwald einläuteten. Die Südwestlage wurde von den Fluggeländen Musbach- Winzeln - Offenburg- Rheinstetten genutzt. Neue Rekorde wurden zwar nicht gebrochen. Doch der Genuss, bei azurblauem Himmel im laminaren Luftstrom aufzusteigen, verschaffte einmal mehr unauslöschliche Eindrücke.
Als Anziehungspunkt entpuppte sich der aufsteigende Ast der Oppenau Welle, die bis Flugfläche 100 genutzt werden konnte. In Freudenstadt- Musbach nutzten mehrere Piloten die Chance, nochmals zum Ende der Saison aufzusteigen. „Als wir starteten herrschte völlige Windstille am Boden“, schilderten Timo Lehrke mit Co. Reiner Haist ihren 144,62 km Flug (155,81 Punkte). Baden-Württemberg weit reichte dies beiden zu Tagesrang eins. Lehrke, der auf die vorangegangene Analyse setzte, hatte schlussendlich Recht. Schon 100 Meter über Grund legte der Wind mit mehr als 30 km/h zu. In der Höhe blies der Südwest teils mit bis zu 65 km/h. Das genügte um rund um Musbach und Freudenstadt hebende Schwingungen aufzubauen.
Axel Reich schaffte mit der ASK 13 neben dem Musbacher Platz nahezu 2.500 Meter bei einem Schulflug. Doch der eher durchschnittliche Flugtag machte Lust auf mehr. Chancen zum Winterlichen Wellenritt werden sich die Offenburger Wellenflugexperten Philipp Putz und Andreas Haltmayer sicherlich nicht entgehen lassen. Sie knackten am Sonntag, wie Jörg Puschner ebenso, zumindest die 100 km Grenze. Alpensicht und laminares Steigen belegten: Segelfliegen ist zu jeder Jahreszeit ein außerordentlich reizvoller Sport und Hobby. Denn selbst im Hochwinter werden bei Südwest oder Nordostlagen wieder Flüge von 500 km und mehr möglich sein.
 
Lothar Schwark
 
Blick über den Flügel des Duo Discus zum Mittleren Schwarzwald. Ganz im Hintergrund die Alpenkette.
(Foto:Timo Lehrke)
 
Joachim Treier (stehend) bereitet sich in Musbach mit Michael Lampert zum Wellenflug über dem Nordschwarzwald vor (Foto: Lothar Schwark)
Timo Lehrke (vorne mit Karte) schaffte mit Reiner Haist im Duo Discus 155,81 Punkte/144,62 km, wobei der Fluggenuss im Vordergrund stand (Foto: Lothar Schwark)
 
 
Saturday, 18. October 2014
AMF Förderflugzeuge: Bewerbungen noch bis 15. Januar möglich
Es ist wieder soweit: Der Dr. Angelika Machinek Förderverein für Frauensegelflug nimmt Bewerbungen für die beiden vereinseigenen Flugzeuge Hornet und Standard-Libelle entgegen. Bewerben können sich talentierte Nachwuchs-Pilotinnen, die für 2015 ein Flugzeug benötigen, um an Wettbewerben und Trainingsmassnahmen teilzunehmen. 
Die Vergabebedingungen und das Antragsformular stehen unter http://www.am-foerderverein.de/flugzeuge.html im Internet. Anträge können  bis zum 15. Januar 2015 eingereicht werden. Die Bewerberinnen werden dann zeitnah über die Auswahl informiert. 
Die Voraussetzungen sind:
- Die Pilotin ist Mitglied in einem Verein eines DAeC Landesverbandes. Sie ist Mitglied im AMF e.V.
Fliegerische Voraussetzungen:
- mindestens 100 Stunden Flugzeit in einsitzigen Segelflugzeugen
- mindestens ein 300 km Dreieck, geflogen in einem einsitzigen Segelflugzeug
- Teilnahme an mindestens einem Wettbewerb als verantwortliche Pilotin
- Die Vergabe für Wettbewerbe und Trainingsmaßnahmen hat Vorrang.
- Antrag auf Ausleihung erfolgt nach einer Patenregel, d.h. auf Empfehlung des Vereinsausbildungsleiters der Pilotin, des Landestrainers oder eines Vorstandsmitgliedes des AMF.
- Die Auswahl anhand der Vergabeanträge und persönlicher Gespräche mit den Bewerberinnen, sowie die Vergabe-Entscheidung wird vom Vorstand des AMF e.V. getroffen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung
- Details für die Bereitstellung des Förderflugzeugs werden vertraglich geregelt. 
 
Dr. Angelika Machinek Förderverein Frauensegelflug

 

Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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Latest News
31. October

OLC GliderRace: GrandPrix für die Standard-Klasse auf der Wasserkuppe

OLC-Veranstaltungen
Januar 2015
Mentales Segelflug-Training (MST)
> Fliegen kannst du - der Kopf macht dich zum Sieger :-)
1. - 8. August 2015
OLC GliderRace
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