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Monday, 26. January 2015
Jahrestreffen der Wellen- und Hangflieger aus der Rhein-Neckar-Region
Im Clubheim des SFG Bensheim trafen sich am 23.1.15  rund 120 Wellen- und Hangsegelflieger aus der Rhein-Neckar Region zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Peter Franke (SFG Giulini) und Eckart Schwantes (LSV Worms) stellten die bewährten Welleneinstiegspunkte der Haardt, des Odenwalds und des Schwarzwalds vor. Philipp Butz (Fliegergruppe Offenburg e.V.) motivierte die Zuhörer die Schwarzwaldwellen zu nutzen. Dank Horst Rupps (FSVO Reinheim) Initiative, dürfen künftig Wellenstreckenflüge bei Westwetterlagen in die Vogesen geplant werden. Vereinbart wurde eine gemeinsame Funkfrequenz zu rasten, ein besseres Anmeldeverfahren für platzfremde Piloten und die Flugsicherung in Langen bei Wellenwetterlagen vorzuwarnen. Die Vorträge können von der Facebookseite  "Wellen- und Hangflugverrückte"  heruntergeladen werden.

Eckart Schwantes    
 
Volles Haus in Bensheim (Foto: Peter Franke)
Bewährte Wellenstandorte in der Rhein-Neckar-Region
mit den bisher erreichten Höhen (Quelle: Eckart Schwantes)

 

EN
Monday, 19. January 2015
Laurens Goudriaan and Uli Schwenk win GrandPrix in South Africa
589,6 km had to be flown on the last but one day. Uli Schwenk managed the task averaging at 187,9 km/h.
Here is Uli's flight in OLC.
African Ridges see a Historic Event
Ten pilots - 5 from Germany and 5 South African pilots - recently raced to snatch one of the two open spaces at the GrandPrix Final to be held in 2015. Their speeds were extremely fast. The standard task during seven contest days counted 450 km which were mastered at an average speed of 166 km/h! With 189 km/h Laurens Goudriaan achieved the highest speed of all. Worcester’s airfield is located in the South West of the country. Two mountain ranges are close by: The Olifant River Mountains sprawl 200 km to the North, and the Langeberg Mountains extend about 200 km east-southeastwards. Rising 1000 into the sky both mountain ranges allowed for those high speed runs.
After launching, which was sometimes problematic - the terrain is a bit too far away from the thermal producing ridges - the pilots then raced at top speed along the ridges. Thermaling was hardly ever necessary; only when crossing over some wider gaps a few circles in lift helped to cover the distance. A “final glide” over to the other side of a valley and again sticks were to be pushed forward. One circle too much and the other pilots were already far ahead… The same happened if a pilot slowed down for too long in a thermal.
Three important factors helped Uli Schwenk to successfully fly the race:
- A very detailed forecast of the wind profile helped him to find the right place on a ridge where to expect the best updraft for his glider.
- Some gaps in the ridges were not terribly low, just a little below the ridge line. At those places the wind speeds could rise significantly and thus produce more lift. It was often better along the lower parts of the ridges. You just had to find out about it!
- The third factor was Uli’s glider. Most pilots flew a JS1, and it was obvious that the new JS1Evo had advantages compared to its elder sisters, at least at such high speeds.
Laurens Goudriaan’s was an outstanding winner during 5 racing-days. He even managed to compensate a zero point day and still won with a huge margin. Uli Schwenk, who was neither familiar with the glider nor did he know the landscape, had top scores every day. He won the second ticket to participate at the GP-Final in 2015.
 
Georg Theisinger / Elke Fuglsang-P.

 

Sunday, 18. January 2015
Laurens Goudriaan und Uli Schwenk gewinnen südafrikanischen GrandPrix
Am vorletzten WT waren 589,6 km zu absolvieren. Uli Schwenk schaffte die Aufgabe mit einem Schnitt von 187,9 km/h.
Hier gibt es den Flug von Uli im OLC.
Historisches Event an südafrikanischen Hängen
Mit bisher kaum erlebten Geschwindigkeiten flogen 10 Piloten - 5 aus Deutschland und 5 aus Südafrika - um die 2 Plätze für das GrandPrix Finale 2015. Die durchschnittliche Aufgabengröße der 7 Tage von 450km wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166km/h bewältigt. Der schnellste Flug gelang Laurens Goudriaan mit 189km/h.
Vom Startort Worcester aus, im Südwesten Südafrikas gelegen erstrecken sich zwei Mittelgebirgszüge: die Olifantsrivierberge ca. 200km nach Norden und die Langeberge ca.200km nach Ost-Südosten. Diese ermöglichten mit ihren über 1000m aufsteigenden Hängen die hohen Geschwindigkeiten.
Nach dem Start, der einige Schwierigkeiten bereitete, weil er im aufwindlosen Terrain abseits der Hänge lag ging es fast nur mit höchster Geschwindigkeit die Hänge entlang. Gekurbelt werden musste fast nie, lediglich bei dem Queren größerer Taleinschnitte waren einige Kreise in thermischem Aufwind nötig. Hach einem "Endanflug" auf die gegenüberliegende Talseite ging´s dann wieder mit Vollgas weiter. Wer bei diesem Manöver zwei Kreise zuviel machte, war abgehängt, er konnte nicht mehr aufschließen. Ebenso erging es den Piloten, die in starken Aufwinden die Fahrt zu lange wegnahmen.
Für Uli Schwenk gab es 3 besonders wichtige Punkte zum Erfolg:
-Die sehr gute Windprofilvorhersage, ermöglichte es die Stelle am Hang zu finden, die die meiste Energie aufs Flugzeug brachte.
-Es gab einige Einschnitte im Hang, die nicht sehr tief waren bzw nicht bis zum
Umgebungsniveau reichten. Durch Düseneffekte kam es zu einer signifikanten Erhöhung der Windgeschwindigkeiten und dadurch zu besseren Aufwinden an den deutlich niedrigeren Hängen. Dies musste erkannt werden.
-der dritte Faktor war das Flugzeug. Fast alle Piloten flogen die JS1. Dabei zeigte sich recht deutlich, dass die neue JS1Evo den älteren Modellen überlegen ist, zumindest bei solch hohen Geschwindigkeiten.
Herausragend die 5 Tagessiege von Laurens Goudriaan,der einen negativen Abflug (0P) locker kompensierte und mit Abstand gewann. Uli Schwenk, der Flugzeug und Landschaft vorher nicht kannte, kam täglich in Topplatzierungen
und sicherte sich so das zweite Ticket zum GP-Finale 2015.
 
Georg Theisinger
 
Thursday, 15. January 2015
Im „Trainingslager“ mit Reinhard Schramme
Im Team zu Höchstleistungen...
Für Ralph Bürklin ist dieser Januar etwas ganz besonderes. Nicht nur, dass er im traumhaften Bitterwasser fliegen kann, sondern auch, dass er in diesen Tagen mit Reinhard Schramme in der EB 28 unterwegs ist. Die Leistungsgrenzen des Flugzeugs und auch die eigenen an der Seite eines so erfahrenen Streckenfliegers austesten zu können, ist für ihn eine absolut wertvolle Erfahrung. So kann man sehen, dass sich die Punkte täglich anhäufen.
Aber nicht nur diese. Mit der zweiten EB 28 vor Ort mit der Besatzung Tobias Welsch und Bernhard Humpert trainieren sie sehr intensiv den Teamflug. Das macht unheimlichen Spaß und erweitert nicht nur den rein „optischen Horizont“, sondern auch den „zwischen den Ohren“, wie Ralph dies so schön zusammenfasst. Im Team zu fliegen, will geübt sein. Man muss sehr präzise agieren und ein klares Vokabular entwickeln. Das Wichtigste ist aber, sich aufeinander einzulassen und in den Partner hineinversetzen zu können. Nur so gelingt es, die Intentionen augenblicklich zu verstehen. Und in vielen Situationen hat man eben keine Zeit zum Ausdiskutieren, sondern muss schnell handeln. Dieses Zusammenspiel und die Arbeit daran werden  jedoch belohnt.
Nicht jeder Tag bringt über 1.000 Punkte, aber für den zunehmend feuchter werdenden Saisonabschluss ist die Bilanz gigantisch. Die Thermik ist einfach nur überragend. Jedoch muss jetzt extrem auf tückische Überentwicklungen geachtet werden. Ralph berichtet, dass sie diesbezüglich schon Glück hatten und ihnen schnelle Schnitte und auch weite Strecken gelingen. Aber ganz sicher ist nicht nur Glück im Spiel. Die Erfahrung von Reinhard und seine Teamfähigkeit, ermöglichen es den Mitstreitern, diese Leistungen zu erfliegen. Ohne derartige Orts- und Wetterkenntnis kann man sich ganz schnell mal auf den falschen Weg begeben und steht dann im Regen. Nicht selten müssen strategische Anpassungen während des Fluges vorgenommen werden. Das ist ganz sicher nicht nur in Namibia so. Wer jedoch dort schon einmal geflogen ist, weiß, dass das Wetter hier gern mal launisch ist und sich in null Komma nichts aus einem nett getupften Himmel plötzlich ein schwer fliegbares Gebräu entwickelt.
Ralph wird sicherlich noch lange von diesen Streckenflügen und den gemachten Erfahrungen zehren. 
Und es zeigt erneut, Erfahrungen mit anderen zu teilen, bringt den Sport voran und allen einen Riesenspaß. Dies lässt sich auch auf die Fliegerei in Deutschland und auf die Jugendförderung übertragen. Solch ein „Permanent-Trainingslager“ im Verein zu organisieren, wäre doch ein schönes Vorhaben für die anstehende Saison.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Ralph Bürklin
EN
Wednesday, 14. January 2015
From Kingaroy to Benalla - including a "little" detour...
Have a look at David's flight here.
After finishing second in the Australian Sports Class Nationals held in Goondiwindi in October 2014, David Jansen lately took a tow to new heights from his home airfield in Kingaroy. With a free distance of 1308 km in an ASG 29 he claimed a new continental record in the Open Class. His OLC distance of 1580 km was rewarded with 1330 points. David’s one way track looks truly amazing!
Obviously a flight like that cannot be achieved without proper planning and training. The preparation of a 1500 km flight took a whole year: Studying Google Earth, David had scanned Australia’s countryside for outlanding possibilities, but the biggest challenge seemed to be to have enough daylight time for such a long distance. He cut the planned flight into one hour segments, carefully defining an average speed for every part of the day, including a high speed final glide to optimize the result. In case of an outlanding he had a huge survival kit ready. Plus he carried personal items, papers and his SPOT tracking device.
Attempting a record means to look for: Official Observers, maps, airspace, drinking water, oxygen, weather,… Finally the big day was to come and, well, doubtingly David took the chance. The final forecast for January 2nd was not too promising, but a tailwind helped to push him out on task. 270 km down track a big disappointment: “Towering cumulonimbus with anvils and tops above 30,000’ at a guess? Maybe there is a hole. I’ve come this far so I might as well get up close and have a look.” With an average speed of 120 km/h so far, David spied an outflow under the clouds, tried it and started running the front. Despite taking a detour around the massive clouds, the pilot was now 2 hours ahead of schedule! 740 km into the task, looking at the overcast skies another big decision had to be taken: “I decided to shoot for the gap and that black ragged cloud. If this didn’t work it could be a show stopper…”
After 12 hours of thermal soaring, a short engine run to safely reach an airfield, David finished his longest flight ever, landing in Benalla. He was exhausted and a “little” cockpit confusion made for a potentially dangerous moment...
Hans-Werner Grosse was one of the first pilots to receive David’s full story: “Very well done! David’s description how to prepare such a journey and the decisions to be taken in flight is excellent. Those one-way trips are the most rewarding journeys to enjoy in a glider!”
Please have a look at David Jansen’s full report here.
 
Text: Elke Fuglsang-P.
Pictures: David Jansen
 
An outflow shows the way to go. Aiming through the gap. Finally the sky looks more docile...

 

Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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26. January

Jahrestreffen der Wellen- und Hangflieger aus der Rhein-Neckar-Region

OLC-Veranstaltungen
1. - 8. August 2015
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