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Wednesday, 20. August 2014
17. Runde der Quali-Liga und Landesligen: Krimi um Platz sieben
Das Wetter befindet sich im Modus Langzeitpause. Fast auf der Zielgeraden ist dies für den einen oder anderen Verein bitter. Zittern und Bangen um das Halten der Plätze ist angesagt. Es entwickelt sich ein Endspurt-Krimi um Rang sieben. Dieser zeichnete sich schon in den letzten Wochen ab. Extrem eng ist es um diese magische Platzierung. Konstanz gibt es hier schon in den letzten Runden nicht.
Während es am vergangenen Wochenende noch Kamenz geschafft hat, den Pflock dort einzurammen, müssen sie tatenlos zusehen, wie ihr Aufstiegsplatz wieder abhanden kommt. Zumal die Augsburger mit einer exzellenten aktuellen Runde satte Punkte an Vorsprung einheimsen. Einen fünften Rang legen sie hin und stehen somit auf dem Sprung in die 2. Bundesliga. Sicher ist aber gar nichts. Denn die Moosburger nutzen "nebenan" quasi die gleiche Wetterlage und holen sogar die Rundenplatzierung drei. Uwe Wiedow trägt mit mehr als 100 Speedpunkten kräftig dazu bei. Eine Spitzenleistung für die Verhältnisse dieses Wochenendes. Damit kommt Moosburg wieder ein Stück nach oben und klopft beim Segelflugzentrum Augsburg an. Den Abstand im Finale einzuholen wird aber schwer. Beide Vereine haben hervorragende Piloten und fliegen fast um die Ecke. Es ist davon auszugehen, dass beide alles am kommenden Wochenende geben werden. Aber auch Kamenz, die so viele Punkte auf Rang sieben verloren haben, könnten mit Topleistungen und ein wenig Glück, noch rankommen.
Schauen wir an die Spitze. Es hat sich nichts an der Reihenfolge der ersten sechs Platzierungen geändert. Scheinbar spannungslos. Aber nur scheinbar. Denn Homberg "spielt" dieses Mal nicht mit, damit schrumpft der Komfortpuffer und Berlin schnuppert nach einer recht punktreichen Runde 17 am Goldstaub. Und nicht nur Berlin, auch Reinheim hat mit einer Top-Runde eng aufgeschlossen. Der Aufstieg ist allen sicher, aber hier geht es dicht an dicht um die Farbe des Metalls.
Gespannt warten wir auf das Finale und auf die dazugehörigen Wetterprognosen.
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFG Tannheim e.V. (BW) 282,90 Speed/50 Punkte, 2. FSVO Reinheim (HE) 260,17 Speed/49 Punkte, 3. FC Moosburg (BY) 260,00 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 18: 1. LSV Homberg/Ohm (HE) 510 Punkte, 2. Aero Club Berlin (BL) 492 Punkte, 3. FSVO Reinheim (HE) 489 Punkte

Steffi Keller

 

Tuesday, 19. August 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSG Fallersleben
Gut nachgelegt
Nach den erfolgreichen Ergebnissen der letzten Runden sollte der direkte Wiederaufstieg der LSG in Runde 18 perfekt gemacht werden. Da unsere Junioren direkt von Zwickau nach Südfrankreich weitergezogen sind und viele LSG-Piloten noch zum Altmark-Pokal in Stendal weilten, wurde diese Runde wieder zu einem Auswärtsspiel.
Nachdem der Samstag in Stendal neutralisiert wurde, startete Benno Beesten im Nimbus 4M, um einen ersten Ligaflug für die LSG Fallersleben „einzufahren“. Da es rund um Stendal schon ausgiebig schauerte, galt es zunächst, Anschluss an das gute Wetter im Süden zu gewinnen. Südlich Burg bot eine Wolkenstraße Gelegenheit schnell Strecke Richtung Osten zu machen. Der Fläming zeigte sich gut entwickelt. Gegen 15:00 war dann der Rückweg angesagt, um rechtzeitig zur Abschlussfeier wieder in Stendal-Borstel zu sein. Dafür galt es ab Jüterbog im Schauerslalom gegen den auf 40km/h auffrischenden Wind Strecke zu machen ohne übermäßig tief zu kommen. Nördlich von Wiesenburg war dann Schluss mit Thermik und nach Abgleiten der Höhe musste dann der Solo über die letzten 50km helfen.
Am Sonntag haben Dennis Brunßen-Gerdes (Discus WL) und Julian Rietig (ASW24 WL) die Hangflugsaison für die LSG eingeläutet. Dank der Gastfreundschaft des Bückeburger Vereins nutzten sie den frischen Südwestwind entlang von Wesergebirge, Ith und Hils zur Vervollständigung der LSG-Liga-Mannschaft. Rechtzeitig vor der einsetzenden Schauertätigkeit landeten sie nach gut 2,5 h Flugzeit bereits mittags wieder in Bückeburg. So konnten sie nach dem Abrüsten auch noch beim Rückholen helfen. „Mission accomplished“ war Dennis‘ freudige Rückmeldung nach der Landung.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sichert sich die LSG in der Vorschlussrunde den Wiederaufstieg in die zweite Liga. In der letzten Runde wollen wir noch versuchen, die Position des Speed-Königs der Qualiliga zu behaupten. Wir freuen uns, unseren Nachbarn aus Burgdorf zur erneuten Titelverteidigung und zum Hattrick gratulieren zu können.
 
Benno Beesten
 
Samstag: Schauerslalom zurück
Richtung Stendal
(Foto: Benno Beesten)
BG (Dennis) und landende F3 (Julian)
in Bückeburg (Foto: Dennis Brunßen-Gerdes)
Sonntag: Dennis am Ith
(Foto: Dennis Brunßen-Gerdes)

 

Tuesday, 19. August 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: FSG Schwarze-Heide
Schon Dienstag deutete es sich an, Sonntag ist Porta-Wetter. Am Donnerstag wurde es dann konkret, wir fahren Sonntag nach Bückeburg Weinheim um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Leider fanden sich ferienbedingt nur zwei Autos mit Anhängerkupplung.
Samstag passierte dann das unerwartete. Uli Hoischen und Winfried Schulz trafen sich am Flugplatz nur zum Klönen. Da das Wetter nicht so hoffnungslos aussah, holten sie den Duo Discus XLT aus der Halle und starteten. Tatsächlich bewältigten sie die Mindestwertungsstrecke und lieferten 55,32 Punkte ab. Dann wurden sie jedoch vom Regen runtergewaschen und mussten trotz funktionsfähigem Motor nicht weit vom Flugplatz auf einem Stoppelfeld landen. Man findet im OLC am Samstag nur noch einen weiteren Flug in NRW.
Das steigerte natürlich die Motivation für Sonntag. Jan-Philipp Gliese mit einer LS8 und Torsten Kleinblotekamp mit einer LS1c fuhren früh nach Bückeburg, da wir mit Schauern am Nachmittag rechneten. Am Wiehengebirge und Weserbergland tatsächlich viel los. Im OLC erkennt man 14 Vereine, der OLC verzeichnet 56 Meetingpoints der LS1c.
Tatsächlich setzten kurz nach Mittag Schauer schon ein und bremsten uns ein wenig aus. Doch 87,94 Punkte von Torsten Kleinblotekamp und 84,65 Punkte von Jan-Phillip Gliese brachten den 7. Platz in der 2. Bundesliga an diesem Wochenende. Damit haben wir nun 22 Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone, den Klassenerhalt zum 2. Mal geschafft.
 
Torsten Kleinblotekamp
 
Der Duo musste am Samstag ...
...auf den Acker.
14 Vereine nutzten am Sonntag
das Wiehengebirge

 

Monday, 18. August 2014
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 18 am 16. und 17. August 2014
- LSV Burgdorf vorzeitig am Ziel
- Niedersachsen sichern den Hattrick
- LSV Schwarzwald mit Rundensieg und 364,41Speed
- SFZ Ottengrüner Heide legt in 2. Segelflug-BUNDESLIGA 334,58 Speed vor
 
Allgemein: Eine Runde vor Toresschluss flog der LSV Burgdorf erneut den Meistertitel der Segelflug-BUNDESLIGA ein. Mit dem Hattrick haben die Niedersachsen ihr vorgegebenes Ziel umgesetzt. Dazu gratulierte der Berichterstatter herzlich.
Offen bleibt der Kampf um den Meistertitel der 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Hier wird sich zeigen, ob die LSG Hersbruck neun Punkte Vorsprung vor der FG Schwäbisch Gmünd verteidigen kann.
In Rundenwertung 18 setzte sich der Abwärtstrend beim Wetter fort. Segelflugtechnisch war der 16. August mit 45 OLC- Flüge nahezu ein Totalausfall. Besser zeigte sich der 17. August, mit 407 OLC-Flügen (Deutschland).
581,79 Punkte/578,30 km brachten Andreas Gsell und Co. Manuel Jäkel (Arcus M) den punkthöchsten OLC-Flug (D). Dass es nochmals richtig rasant ging, demonstrierte Frank Rodewald der auf ASW 28 beachtliche 133,15 Punkte/141,14 km/h und den schnellsten OLC-Speed (D) erzielte. Nochmals sprudelte auf der Schwäbische Alb die Thermik, während zwischen Ith und Wiehengebirge, offensichtlich die Niedersächsischen Hangflugmeisterschaften ausgetragen wurden. Auch die Bergstraße lud zum Hangflug ein. Der Schwarzwald trug ebenso, entpuppte sich bei niederer Basis aber als gewöhnungsbedürftig.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Das vorletzte Rundenrennen sicherte sich der LSV Schwarzwald mit 364,41 Speed. Die Winzelner Aufwindjäger präsentierten sich in Bestform. Matthias Sturm (ASG 29/18m) nutzte den südlichen Teil des Schwarzwald. Dann spurtete er Bopfingen auf der schwäbischen Alb entgegen, um 130,57 Punkte/149,18 km/h zu erfliegen.
„Einen exzellenten Tag" meldete Michael Schlaich(Discus 2/18m) der auf selben Kurs mit 119,09/131,59 erflog. Den Teamflug mit Schlaich genoss Markus Schweizer, kurz Theo genannt, auf Ventus 2c/18m und 114,75/130,24.
Dass die Alb der Bringer war, demonstrierte die FG Wolf-Hirth mit Rundenplatz 2 und 353,75 Speed. „War des subber“, kommentierte Tilo Holighaus (Ventus 2ax15m) den Abstiegskampf, dem man zurzeit mit Gesamtplatz 22 entrann. Tilo erflog 125,05/138,18.
Ebenfalls als thermisches Jagdrevier nutzten Peter Kluge und Co. Stefan Kessler (Duo Discus T) die Alb mit 116,66/125,41. Horst Heimann (Ventus 2cM/18m) ergänzte das Erfolgstrio mit 112,04/127,16.
„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind“, hieß es beim LSV Rinteln, der Rundenplatz 3 und 350,46 Speed erflog. Zwischen Porta Westfalica bis zu den Ithwiesen bogen sich die Flächen. Reinhard Schramme und Co. Jerome Schramme (Arcus M) legten 124,03/137,05 vor. Carsten Kopsieker (Ventus 2cxa) nutzte den Hangwind zu 112,04/127,16. Burgdorf machte mit Flügen von Hellenhagen und Rinteln den Sack in Richtung Meisterschaft zu. Durchweg astreines Flugwetter boten die Hänge nicht. Immer wieder zogen Schauerstaffeln über das Fluggebiet hinweg. Während an der Spitze die Entscheidung gefallen ist, wird Runde 19 nochmals spannende Positionskämpfe um den endgültigen Klassenerhalt oder Abstieg bringen.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Schwarzwald (BW) 364,41 Speed,  2. FG Wolf-Hirth (BW) 353,75,
3. LSV Rinteln (NI) 350,46
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 18: 1. LSV Burgdorf (NI) 256 Punkte, 2. LSG Bayreuth (BY) 225,
3. FLG Schwandorf (BY) 223
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Die SFZ Ottengrüner Heide hob vom Startpunkt Donaueschingen ab. Mit dem Wind im Rücken stürmte man der Heimat entgegen. 334,58 Speed brachten den Rundenerfolg. Claus Triebel (ASG 29E/18m) flog 116,79 Punkte/133,44 km/h heraus. A. Görmer (LS 4) freute sich über einen Streckenflug, „wie vor langer, langer Zeit“. Seine Bilanz 114,84/118,28. Peter Schertenleib (LS 1f) steuerte 102,95/102,95 bei.
Im Bemühen den LSG Hersbruck noch abzufangen, lieferte die FG Schwäbisch Gmünd 325,63 Speed und Tagesplatz 2 ab. Spielwiese für rasante Luftrennen wurde die Schwäbische Alb bis um Beilngries herum. Frank Rodewald (ASW 28) hatte es auf ASW 28 eilig. Er freute sich über 133,15/141,14. Benjamin Schüle (ASH 31mi/21m) erflog 97,43/112,77. Ein Tusch für Joachim Koch, der auf K6 in Richtung Gunzenhausen 95,05/82,22 erflog.
317,30 Speed brachten der FSV Gerstetten Rundenplatz 3. Auch hier war es die Alb, die den Piloten nötige Zutaten lieferte. Als bewährter BUNDESLIGA-Pilot flog Sigurd Sitte (ASW 27) 119,76/132,33 heraus. Dietmar Halbauer (ASW 28E/18m) besiegelte 102,89/113,7, gefolgt von Alexander Jooß (Discus) der 94,65/99,62 beisteuerte.
Spannender kann das kommende Finale nicht sein. Die LSG Hersbruck wird sicherlich alles in die Waagschale werfen, um als Meister durchs Ziel zu fliegen. Hier kann nur noch die FG Schwäbisch Gmünd den Franken die Suppe versalzen. Was für eine Strategie wird sich Reiner Rose mit seinen Fliegerfreunden einfallen lassen? Dagegen werden etliche Vereine nochmals alles geben, um den Klassenerhalt zu schaffen.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1. SFZ Ottengrüner Heide (BY) 334,58 Speed, 2. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 325,63,
3. FSV Gerstetten (BW) 317,30
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 18: 1. LSG Hersbruck (BY) 236 Punkte, 2. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 227,
3. FCC Berlin (BL) 215
 
Lothar Schwark
 
Monday, 18. August 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: Aero-Club Braunschweig
Die erneute Reise nach Rinteln wird mit Platz 14 und sieben Punkten belohnt
An dieser Stelle möchten wir Braunschweiger ganz herzlich dem LSV Burgdorf zur Titelverteidigung des Deutschen Meistertitels sowie zum Triple gratulieren. Das ist schon ganz großes Kino, was ihr auch in dieser Saison wieder abgeliefert habt. Durch eure Erfolge wird der Segelflugsport auch in den Medien entsprechend notwendig gewürdigt und präsentiert.
Da sich bereits im Vorfeld wieder ein thermikloses Wochenende für unsere Region abzeichnete, liefen bereits seit Donnerstag die Planungen für eine weitere Fahrt ins Weserbergland zum Hangsegelfliegen.
Am Samstag fiel die endgültige Entscheidung auf Rinteln und so machten sich Markus Schmied, Rolf Wagner, Christian Ueckert,
Karsten Bennewitz mit Junior Nick am Sonntagmorgen gegen 8:45 Uhr auf die Reise und auf die Autobahn.
Dort angekommen, trafen wir auf weitere auswärtige Kollegen und Mitkonkurrenten vom Altkreis Isenhagen, dem LSV Burgdorf und der FG Oerlinghausen. Weitere Bundesligavereine waren ebenfalls zum Hangfliegen nach Porta Westfalica (LSC Bayer Leverkusen und der HAC Boberg) sowie Bückeburg (FV Celle) gekommen. Zudem waren die Burgdorfer auch noch am Ith auf dem Segelfluggelände Hellenhagen mit einem weiteren Team vor Ort.
Die Startphase unserer Piloten war durch Regenschauer gekennzeichnet und daher mussten Schmied und Bennewitz eine etwas längere Zwangspause von 40 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen. Doch am Ende wurde die Geduld belohnt und so standen insgesamt 286,99 km/h unserer Bundesligamannschaft auf der Uhr.
Unser erfolgreiches Team besteht somit aus folgenden drei Piloten:
Christian Ueckert, LS 6, 101,81 Punkte und 110,21 km/h,
Markus Schmied, Discus CS, 99,11 Punkte und 104,33 km/h,
Karsten und Nick Bennewitz, Duo-Discus, 86,07 Punkte und 92,52 km/h,
Ein großer Dank unseres Teams geht an die erneute Gastfreundschaft der Kollegen vom LSV Rinteln. Die Rintelner und Bückeburger Hangflugzpezialisten kamen am Ende bei ihrem Heimspiel mit 350,46 km/h und 322,80 km/h auf den Positionen drei und neun im Rahmen dieser vorletzten Bundesligarunde in die Platzierung.
Der Rundensieg geht mit 364,11 km/h an den LSV Schwarzwald und mit nunmehr 147 Punkten halten wir weiterhin den Gesamtplatz neun fest.
 
Text und Fotos: Rolf Wagner
 
Drei unserer vier Maschinen sind bereits in Rinteln aufgebaut und einsatzbereit.
Oben links ist der Flugplatz Porta Westfalica mit der dahinter liegenden Stadt Bad Oeynhausen zu erkennen.
 
Rolf Wagner wartet in seiner LS 4 auf dem Zurollweg zur Hartbahn auf den unmittelbar bevorstehenden F-Schlepp.
(Foto: Markus Schmied)
 
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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