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Tuesday, 16. September 2014
Punktreicher Spätsommer in der Provence
Hier geht es zum interessanten Flug vom 11. September im OLC.
Hier geht es zum punktestarken Flug von Walther Regelsberger im OLC.
Wenn so langsam die genialen Flüge in Deutschland spärlicher werden, richtet sich der Blick gern gen Südeuropa. Der Spätsommer lässt in Puimoisson (Frankreich) das Fliegerherz höher schlagen. Kontinuierlich sind in den letzten Wochen nahezu täglich punktreiche Flüge gemeldet worden. Welche Sicherheit dieser Platz für gute Flugbedingungen bietet, beweisen nackte Zahlen. Denn Puimoisson ist der Platz mit den meisten eingereichten Flügen und steht derzeit auf Rang zwei in Sachen Punkte.
Durchaus als außergewöhnlich kann man die Flüge vom 11. und 12. September bezeichnen. Insbesondere die ersten 100 Kilometer sind mit einem Stück harter Arbeit verbunden. Mit schwacher Thermik in stabiler Luftmasse quält sich Walther Regelsberger, der die Gegend wie seine Westentasche kennt, vorwärts. Es folgt gefühlt ein „anderer Flug“, denn nun geht es dynamisch im Hangflug beziehungsweise in Konfluenzen die nächsten 80 Kilometer weiter. Um das Wetterrepertoire in seiner Vielfältigkeit während nur eines Tages auszunutzen, findet er bei Aosta eine Welle. Dies macht den Rückflug entspannt. Nach der Qual auf dem ersten Streckenabschnitt jedoch mehr als gerechtfertigt. Am 11. September folgt zum Abschluss die Kür nach der Pflicht. 120 Kilometer Parcour fliegen - ohne Kreis immer am Hang entlang. Spaß pur am ausklingenden Abend.
Noch punktreichere Flüge gibt es einige Tage zuvor. Interessant an diesen Ritten ist der anfängliche Weg 80 Kilometer nach Osten. Eigentlich ist dies erst möglich seit bei Levens -dem östlichen Wendepunkt- ein Landefeld gefunden wurde. In diesem Jahr wurde die Wende bis zu 125 km nach Osten verlegt. Not macht erfinderisch. Aufgrund der häufig niedrigen Basis zur Mittagszeit im Norden wurde ein Ausweg gesucht. „Schon vor Jahren haben wir festgestellt, dass die Ostroute durch eine frühe Labilisierung der Luftmasse begünstigt wird, wohl ein Einfluss des nahen Mittelmeers.“ Es gibt also auch nach Jahren der Erfahrung immer wieder Neues für Walther zu entdecken.
Nach dem anfänglichen „Ost-Ausweichmanöver“ geht es nun auf dem Weg nach Norden klassisch weiter. Na fast. Denn der Sprung in die Maurienne bedeutet auch eher Nervenkitzel, als dass man von einer sicheren  Variante sprechen könnte.
Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, die Frankreich-Flüge sind ein Erlebnis.
 
Steffi Keller
Wednesday, 10. September 2014
Vereinsbericht zur Landesliga: FG Wuppertal-Radevormwald
Nachdem die anderen Ligen ihre Berichte geschrieben haben nun unser Bericht. Unsere kleine Flugplatzgemeinschaft LSC Wuppertal und der LSV Radevormwald sind stolz die Landesliga gewonnen zu haben. In der schwierigen Saison war es immer schwer am Wochenende Piloten zu motivieren. Gott sei dank gab es immer wieder einige die zum Teil als Einzelkämpfer geflogen sind. Am Ende waren wir mit 341 Punkten vor dem LSC Dümpel mit 271 Punkten und dem AC Bonn-Hangelar mit 242 Punkten erfolgreich.
Im vergangenden Jahr waren wir schon sehr weit vorne (1 Punkt Abstand auf den Sieger). Eine andere Liga ist für solch kleine Plätze wie Radevormwald fast nicht erreichbar. Fast alle Piloten, die bei uns in Radevormwald Überland Fliegen, haben sich beteiligt. Wir möchten unseren Erfolg mit einem kleinen Fest feiern. Eine Einladung an Euch Landesligapiloten erfolgt über unseren Schriftführer.
 
Jürgen Kraja
Monday, 08. September 2014
Beispiele für erfolgreiche Pressearbeit gesucht
"Ihr seid der Sportverein im Landkreis, der seit Jahren mit Abstand in der höchsten Liga spielt. Das ist sensationell!“ Diesen Satz sagte ein Lokalredakteur kürzlich zum neuen Meister der 2. Segelflug-BUNDESLIGA aus Hersbruck und bringt damit exakt auf den Punkt, welche Chance die Pressearbeit für Ligavereine bietet. Durch die regelmäßige Berichterstattung über 19 Runden hinweg bleibt der Verein und damit der Segelflugsport im Gespräch, und der Flugplatz wird schnell zum Anlaufpunkt für die Liga-Piloten von morgen.
Einige Vereine nutzen längst diese Möglichkeiten, die Rundenergebnisse gehören mittlerweile in der Regionalzeitung genauso dazu, wie die Fußballergebnisse vom letzten Wochenende. "Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht auf das jeweils vergangene Wochenende angesprochen werden", freut sich Stefan Harries von der LSG Hersbruck. Manche Erstligisten haben es so sogar schon ins Fernsehen geschafft.
Für eine erfolgreiche Pressearbeit bedarf es aber nicht der ganz großen Erfolge in der Segelflug-BUNDESLIGA oder der 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Durch die Untergliederung in Landesligen und die Quali-Liga, kann sich jeder der rund 500 teilnehmenden Vereine ins Gespräch bringen. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob es gerade um den Auf- oder den Abstieg geht. Und: Erfolge sind nur halb so viel wert, wenn man sie nicht verbreitet. 
Ihr betreibt erfolgreiche Pressearbeit? Wir möchten wissen, wie ihr die Liga nutzt, um euch der sportinteressierten Öffentlichkeit zu präsentieren.Teilt mit uns euere Erfahrungen (gerne mit Links von veröffentlichten Artikeln). Diese möchten wir sammeln, teilen und somit Vereine animieren, die den Selbstläufer OLC-Liga noch nicht für ihre Zwecke nutzen.
 
Schreibt uns an: magazin@onlinecontest.org
 
Eric Scharfenort
 
 
Monday, 01. September 2014
JS Releases JS1C-18 EVO model
Jonker Sailplanes is proud to announce our improved 18m sailplane, the JS1C-18 EVO. This dream sailplane that evolved from the JS1-C18 model was recently revealed at the 33rd World Gliding Championships in Leszno, Poland.
The JS1C-18 EVO redefines handling in the 18m class, offering both an improved roll rate and superb control at slow speeds. The increased wing loading, combined with new tip aerofoils and 3rd generation winglets, also gives JS1C-18 EVO the edge at high speeds. JS1C-18 EVO offers the serious competition pilot a performance advantage while remaining suitable for every pilot due to its handling qualities.
The design of the JS1C-18 EVO started in October 2013 with our Chief Aerodynamic Engineer, Dr. Johan Bosman redesigning the outboard wing using the latest Computational Fluid Dynamics (CFD) design methods. It was planned to have the improved outboard wing sections ready for the WGC of July 2014. Within six months the project went from a paper design to reality, with 2 sets of the new outboard tips making their debut on the gliders of Uys Jonker and Attie Jonker.
 
Here you can read the whole newsletter.
 
Jonker Sailplanes

 

Monday, 01. September 2014
OLC League France : 19e manche les 23 et 24 août
- Le club de Nogaro remporte cette première saison de l'OLC League en France.
- Le nord ouest et le sud est de la France profitent d'une belle météo!
- Buno Bonnevaux en tête de cette dernière manche à 253,19km/h.
Une météo relativement clémente en cette fin d'été a permis à une quinzaine de clubs de jouer pour cette dernière manche de la saison. Et ce sont une fois de plus l'Ile de France, du nord ouest et du sud est qui s'en sortent bien! La triplette Verhulst/Chavignaud/Boland permet à Buno Bonnevaux de gagner cette manche avec trois vols de 300 à 400 km vers l'ouest parisien et le nord est.
L'E-ASA de Serres est deuxième et le LSV Pui-Freunde troisième.
Quelle régularité pour Nogaro dans cette saison, quatrième de cette manche à 176,66km/h ! Nogaro remporte l'OLC League France, finissant régulièrement dans le top trois. Il faut saluer la motivation et le dynamisme de ce club et de ses pilotes. L'émulation au sein du groupe a en grande partie été la clé de cette victoire.
Rennes termine cinquième ce week-end à 176,03km/h avec toujours Ronan le Du qui mène la danse à 92km/h sur 726km. Il est à nouveau le pilote plus rapide avec 113 km/h sur le créneau de 2h30. Quelle saison magnifique en Bretagne cette année ! Rennes finit finalement quatrième de la League juste derrière Romorantin, troisième et Vinon, deuxième.
D'autres clubs comme Buno Bonnevaux ou Pont sur Yonne, pour ne citer qu'eux terminent dans le top dix en réalisant une très belle deuxième partie de championnat.
Cette première saison de l'OLC League en France est un réel succès : 19 manches, 53 clubs et plus de 450 vols scorés. Quelques problèmes d'inscriptions en début de championnat et l'acceptation des seuls fichiers IGC ont rendu le démarrage difficile. Mais la participation et la motivation des clubs et des pilotes ont fait le reste !
Nous vous donnons rendez vous l'année prochaine au mois d'avril pour une nouvelle saison avec toujours les mêmes buts : voler, progresser et se faire plaisir!
Bons vols à toutes et tous !
 
OLC League France : 19th round on the 23rd and 24th of August
- The club of Nogaro wins this first season of the OLC League in France.
- Good weather on the north west and the south east of France.
- Buno Bonnevaux wins this last round at 253,19kph.
 
Fifteen clubs have been able to participate in this last round of the OLC League in France. The weather has been good on the same spots as usual, the north west, the Ile de France and the south east.
The three pilots Verhulst/Chavignaud/Boland bring 15 points to Buno Bonnevaux flying some 300 to 400km tasks to the west and the north east of Paris.
The E-ASA from Serres is second et the LSV Pui-Freunde is third of this last round.
Nogaro is ending up fourth with 176,66kph. Being regular all over the season, finishing in the top three on many occasions, the club wins this first season of the OLC League France. The motivation and the dynamism of the club and its pilots have been decisive in this victory.
Ronan le Du, flying again the longest task 726km at 92kph, brings 11 points to Rennes. What a season it has been in Brittany this year with more flyable days than ever !. Rennes is fourth on the final ranking, just in front of Romorantin, third and Vinon, second.
In the top ten, other clubs like Buno Bonnevaux and Pont sur Yonne have had some excellent runs in the second part of the season. Well done !
This first season of the OLC League in France has been a real success : 19 rounds, 53 clubs and more than 450 flights scored. We have had a slow start due to some registration problems and the acceptance of only flights issued from IGC approved flight recorders. But the motivation and the participation of the clubs and the pilots have made this season a success ! Thank you all !
Be ready next year in April to participate to the second season in France! The goals remain unchanged : flying, making progress and having fun !
Have some good flights !
 
19th round: 1) AAVE Buno Bonnevaux 15 points 2) E-ASA 14 points 3) LSV Pui-Freunde 13 points
Final ranking after 19 rounds: 1) ACBA Nogaro 163 points 2) AAVA Vinon 138 points 3) ACS Romorantin 115 points
 
Text : Christophe Ruch
Pictures : Aero club de Nogaro, Christophe Ruch
 
Looking towards Serre Ponçon from La Blanche
The Bayeul and the Three Evêchés in the background
The winners of this season in France
 
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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