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OLC-Magazine:
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Tuesday, 29. July 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFG Giulini
Mieser Samstag - versöhnlicher Sonntag
Der Samstag gestaltete sich diese Runde äußerst schwierig. Schwüle Luft, total abgeschirmt, Anfangs 800m NN Basis und Regen aus dem Pfälzer Wald. 3 Bundesligapiloten versuchten bei diesen harten Bedingungen ihr Glück und 2 schafften tatsächlich den Sprung über die Mindestwertungsstrecke. Staunend schauten wir Abends auf das Ergebnis aus Bayreuth - 345 Speedpoints, wie unterschiedlich die Welt doch sein kann.
Am Sonntag Morgen sah es für uns erfolgversprechender aus, es schien zumindest einmal die Sonne und die thermischen Verhältnisse entwickelte sich auch recht brauchbar. Alle 5 Piloten versuchten zunächst über den Pfälzer Wald Richtung Norden zu fliegen, allerdings lockerte es am Hunsrück ziemlich zu und empfahl zum Richtungswechsel.
Auf dem Weg in den Süden kamen uns bei Landau ein ganzer Pulk Ligapiloten unterschiedlicher Mannschaften vom Quali-Wettbewerb in Landau entgegen - freundliches Fläche wackeln und weiter Richtung benachbartes Ausland. Nach dem Abstecher nach Frankreich noch ein JoJo in der Rheinebene, die nun noch am Besten aussah. 
Der schon früh unter Beobachtung gestandene Schauer über dem Speyerer Wald entwickelte sich langsam aber stetig zum fetten Gewitter und mahnte die komplette Mannschaft zur baldigen Landung. Nicht alle schafften es ihr Sportgerät noch vor der Flut abzubauen. Norbert Lenz (LS-9, LZ) und Nils Koster (Discus2t, iKi) waren auch hierbei die Schnellsten. Der spontane Vorschlag mit Bau einer Arche zu beginnen wurde verworfen. Nach 2 Stunden Sinnflut wurden die letzten Flugzeuge noch abgebaut und wir konnten uns über 16 Punkte und den 5. Gesamtplatz freuen.
 
Uwe Melzer
 
Der Samstag war grenzwertig...
... der Sonntag wesentlich besser
Hieraus entstand das Gewitter, das unseren Flugplatz geflutet hat
 

 

Tuesday, 29. July 2014
Vereinsbericht zur Liga-Runde: FLG Blaubeuren
Die tragende Linie bei Ehingen
Gleichverteilung der Chancen hin oder her - die Blaubeurer werden derzeit vom Wetter nicht gerade verwöhnt. Während im Osten und Nordosten Deutschlands jedes Wochenende die Rennen stattfinden, erwischt die schwäbische Alb nun schon das dritte Wochenende hintereinander eine Wetterlage, die kaum Streckenflüge ermöglicht. Vor drei Wochen hatten wir unsere Chancen auf ein paar Punkte zugegebenermaßen verpennt - die Flüge aus Laichingen belegen dies.
Vorletztes Wochenende hatten dann lediglich Charlie Bauder und Michael Heiß Erfolg und konnten mit viel Schweiß und Mühe beim Flugplatz- Hopping eine Wertungsstrecke erfliegen. Sie hatten sich dadurch einen mageren Punkt in der Rundenwertung erkämpft.
An diesem Wochenende sah es zunächst einmal noch schlechter aus. Am Samstag war an Streckenflug nicht zu denken und auch der Sonntag präsentierte sich zunächst in einem satten Grau. Als sich dann am Nachmittag im Osten doch noch etwas entwickelte, machte Philipp Söll den Arcus startklar, während Michael Heiß die LS7 vorbereitete.
Bis die Maschinen in der Luft waren, hatten sich über Ulm und Langenau bereits Gewitter gebildet, sodass der Flugweg über der Ulmer Alb bereits abgeschnitten war. Fips, der als Co noch Fluglehrer Thommy Vöhringer gewinnen konnte flog die Schauerlinie bis Erbach ab um dann nochmal zu wenden, während Michael die zaghaften Entwicklungen nach Westen testete. Ab Ehingen ging's hier nur mühsam und westlich Zwiefalten stand schon der nächste Schauer. Also zurück nach Osten, der doch etwas tragenden Linie entlang. Das Team im Arcus warf dann bei dem Versuch, die Strecke auch noch nach Westen auszuweiten doch noch den Quirl, während Michael ohne diese Option es schaffte, sich wieder an das thermisch aktive Wetter heranzuschleichen.
Beide schafften dann gerade so die Mindeststrecke für die Wertung: Michael Heiß mit 125km und 47,78 Punkten sowie Philipp Söll / Thomas Vöhringer mit 118km (42,8 P.) erkämpften sich wieder nur einen Punkt für dieses schwierige Wochenende. Wir wollen uns jedoch nicht beschweren - immerhin haben wir äußerst interessante Flüge erlebt und uns bleiben ja noch 4 Runden ...
 
Michael Heiß
 
 
Tuesday, 29. July 2014
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 15 am 26. und 27. Juli 2014
- Thüringer Wald ging kurzfristig gut
- Schauer und Gewitter bremsen BUNDESLIGA-Piloten teilweise aus
- LSG Bayreuth macht mit 345,15 Speed das Rennen
- LSV Hofgeismar erfliegt 280,45 Speed in 2. Segelflug- BUNDESLIGA
 
Allgemein: Wiederum präsentierten sich die Oberpfalz und Thüringer Wald, wenn auch nur kurzfristig in thermischer Hochform. Ebenso blühte in Runde 15 der Nordosten auf, wo Flüge in Richtung Polen und Tschechei erfolgten. Am 27. Juni war Nordhessen ein kleines Segelflugparadies. Und ebenso sorgten das Rheintal und Saarland für gute Bedingungen. Der Nordschwarzwald öffnete Sonntagnachmittag seine Pforte ins Rheintal. Ansonsten wurden große Teile des Südwestens von Schauern- Gewittern und Abschirmungen geplagt.
Am 26. Juli schaffte Robert Finke (Ventus 2cT/18m) vom LSC Pasewalk, bei gesamt 340 OLC Flügen, mit 604,11 Punkte/595,8 km den punkthöchsten Flug des Wochenendes (D). Am selben Tag offenbarte sich Heiko Hertrich (ASH-25) über dem Thüringer Wald mit 115,95 Punkte/135,09 km/h spurtstark (D). Das Zentrum der guten Aufwinde verlagerte sich am 27. Juli nach Nordhessen, wo Flüge von bis zu 568,56/532,95 km (Gerd Spiegelberg Antares 18T) erzielt wurden (Gesamt 440 OLC- Flüge/D).
Die LSG Bayreuth triumphierte mit 345,15 Speed. Nur noch 19 Zähler trennen die Bayern vom LSV Burgdorf (211 Punkte). Doch die Niedersachsen werden alles unternehmen, um die Vorgabe „BUNNDESLIGA -DM Hattrick“ im Auge zu behalten.
In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA erflog sich der LSV Hofgeismar mit 280, 45 Speed den Rundenerfolg.
Der FCC Berlin rutschte um einen Punkt, hinter der FG Schwäbisch Gmünd auf den 2. Gesamtplatz 2 zurück. Hier bleibt weiter alles offen.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Wieder in Glanzform präsentierte sich die LSG Bayreuth, die mit 345,15 Speed das Rennen für sich entschied. Die Aufwindrennbahn Thüringer Wald wurde in Anspruch genommen, wo Heiko Hertrich (ASH-25) bei 7,24 Prozent Kurbelanteil 115,95 Punkte/135,09 km/h erflog. Er nutzte Konvergenzlinien, die seiner Meinung nach "nicht langlebig, aber lange genug" seine Reise beschleunigte.
Ebenfalls im gleichen Fluggebiet war Martin Brühl (ASW 24) unterwegs, um 115,25/121,3 zu erzielen. Lothar Schmidt (Ventus 2cM/18m) verzeichnete bei 113,94/129,33 einen Kreisfluganteil von nur 1,57 Prozent.
Gut lief es für den FSC Odenwald Walldürn der 285,20 Speed und Rundenplatz 2 erflog. Wolfgang Lehnert (Ventus 2cT/18m) war von Erbendorf Schweißloh rund um Weiden/Oberpfalz und Thüringer Wald mit 104,95/119,12 dabei. Von Altfeld erstürmte Günter Rincker (LS 8/18m) zwischen Walldürn- Schweinfurt- und Neustadt Saale (grobe Richtung) 97,27/107,48. Werner Ehrler (Duo Discus XT) steuerte den Pfälzer Wald an, um mit 82,98/89,82 heimzukehren.
Rundeplatz 3 ging an den SFV Mannheim der 275,03 Speed gewann. Als Rennbahn die Region westlich vom Rheintal (Essweiler) und teils der Kraichgau genutzt. Lutz Heydecke (LS 7) erflog von Mannheim City 99,63/104,11. Michael Petzold (ASG 29E/18m) war mit 98,73/112,8 dabei. Er nutzte die guten Bedingungen zwischen dem Rheintal- Essweiler- und Kraichgau. Jürgen Hügel (LS 6) steuerte 76,68/83,0 bei. Während an der Spitze das Rennen wohl zwischen Burgdorf- Bayreuth und Schwandorf ausgeflogen wird, geht es im Kampf um den Abstieg wesentlich enger zu. Selbst bis ins Mittelfeld hinein, kann man sich in vier Restrunden nicht zurücklehnen.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSG Bayreuth (BY) 345,15 Speed, 2. FSC Odenwald- Walldürn (BW) 285,20,
3. SFV Mannheim (BW) 275,03.
Tabellenstand Segelflug -BUNDESLIGA nach Runde 15: 1. LSV Burgdorf (NI) 211 Punkte, 2. LSG Bayreuth (BY) 192,
3. FLG Schwandorf (BY) 189.
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Rundenerfolg für den LSV Hofgeismar der 280,45 Speed erflog. Kai Ludolph (ASG 29/18m) unternahm von Klix einen kleinen Gewöhnungsflug übers Riesengebirge bis zur Schneekoppe. Er erzielte 96,32Punkte/110,05 km/h. Dieser Flug beweist einmal mehr, welche Freiheiten für die Segelflieger in Europa mittlerweile drin sind. Ebenfalls Richtung Riesengebirge war Steffen Brill (ASH 26E) unterwegs, um 96,03/108,27 zu erfliegen. Vom Zierenberg war Matthias Hucke (ASW 27) zwischen Marburg- Giessen- Schameder (grobe Richtung) auf Tour. Er lieferte 88,1/97,35 ab.
Rundenplatz 2 holte sich der AC Bamberg mit 273,03 Speed. Gerhard Herbst (DG 800/18m) flog zwischen Weiden und Thüringer Wald. Er erreichte 95,14/107,98 und wurde heimwärts vom Regen erwischt. Reinhold Ruß (ASH 25) flog 89,74/104,55 im Gebiet Erbendorf- Coburg heraus. Franz Hirmke (DG 300) zogen ebenso Weiden/Oberpfalz und Bayreuth an. Er erzielte 88,16/90,81.
Die LSG Hersbruck ist weiterhin im Aufwärtstrend und eroberte sich mit 265,89 Speed Rundenplatz 3. Seit Runde zehn steigt die Formkurve der Bayern unaufhaltsam am. Nur zwei Punkte trennen Hersbruck derzeit vom Titel. Als bewährter Aufwindstürmer flog Gunther Münzenberg (Antares 20m) zwischen Tischenreuth – Arnbruck- Oberhinkofen- Beilngries flotte 93,83/107,9 heraus. Reiner Rose ((LS 8T/18m) münzte die Aufwindlage in 89,09/98,44 um, während Reinhard Wild (LS 8/18m) 82,98/91,69 rund um Hersbruck erflog. Mit engen Punktabständen deutet sich in den Restrunden auf den ersten vier Plätzen noch heiße Luftrennen an. Am Tabellenende ist noch lange nicht alles klar. Hier lohnt es sich jede Wetterlücke zu nutzen, um den Abstiegsplätzen noch zu entgehen.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Hofgeismar (HE) 280,45 Speed, 2. AC Bamberg (BY) 273,04,
3. LSG Hersbruck(BY) 265,89
Tabellenstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde 15: 1. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 182 Punkte, 2. FCC Berlin (BL) 181,
3. LSG Hersbruck (BY) 180.
 
Lothar Schwark
 
Monday, 28. July 2014
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Warmluft, Feuchte und ein Trog - meteorologisch durchaus eine explosive Mischung. So waren einige Regionen in Runde 15 von teils kräftigen Schauern und Gewittern betroffen während man andernorts durchaus passable Bedingungen vorfinden konnte, sobald die Luftmasse bereit war, Thermik zu produzieren.
Samstag:
Als durchaus "chaotisches Himmelsbild" kann man das Satellitenbild vom Samstag bezeichnen. Hohe Cirrenschirme im Südwesten,
Überentwicklungen aber auch Straßen über den Mittelgebirgen und sogar einen fast blauen Breich im Nordosten. Hier hatten am Vortag Gewitter ordentlich Regen abgeladen und die Feuchte des Vortages musste erst einmal auzs der Grundschicht heraus, bevor sich Thermikansätze bilden konnten. Aber auch im Südosten war mitunter Warten angesagt, bis sich zumindest für einen Ligaflug ausreichende Bedingungen einstellten. Die Schwierigkeit des Tages bestand aber auch häufig darin, dass zwischen ersten Ansätzen und Beginn der Überentwicklungen nicht immer genügend Zeit blieb.
Sonntag:
Ein ähnliches Bild dann auch am Sonntag - wobei hier die Hauptlabilität im Osten zu finden war, wie die auswehenden
Cirren-Schirme der Gewitter eindrucksvoll zeigen. Obwohl etwas näher am Trog war die Luftmasse nach Westen hin nicht (mehr)
ganz so labil und so konnte vor allem die Linie vom Rheintal und Tausnus bis hich ins Sauerland und hessische Bergland
durchaus "fast" homogene Bedingungen erzeugen. Weiter nach Osten und Nordosten schnitten einem die Überentwicklungen
erst den Weg und dann mitunter auch gleich die Thermik ganz ab - aber so ist eben Hochsommer ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
 
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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29. July

Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFG Giulini

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