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OLC-Magazine
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Friday, 31. July 2015
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 31.07.2015 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bestimmt ein Hoch mit Schwerpunkt über Polen das Wetter im
größten Teil Deutschlands mit trockener und stabil geschichteter Luft. Nur der Süden Baden-Württembergs und Bayerns werden im Tagesverlauf von einem Tief mit feuchtlabiler Warmluft beeinflusst.
Am SONNTAG wird die feuchtlabile Luft langsam wieder in die Alpen abgedrängt, und in ganz Deutschland setzt sich Hochdruckeinfluss durch. Dabei kann sich die Luft weiter erwärmen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMTAG und am SONNTAG fließt mit einer südlichen Strömung zunehmend wärmere und etwas trockenere Luft ein. Dabei verbreitet gute Thermik, teilweise blau. Die Arbeitshöhen erreichen im Norden 1300 bis 1500 m, im Süden 1500 bis 1800 m, über dem Bergland zum Teil bis 2000 m NN.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist überwiegend mit mäßiger Thermik zu rechnen, die größtenteils in Blauthermik übergeht. In den südlichen Gebieten kommt es zu abschirmender Bewölkung mit einzelnen Überentwicklungen und meist nur geringer, kaum nutzbarer Thermik.
Auch am SONNTAG überwiegt mäßige, überwiegend Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann nur über dem Osten Österreichs mit nutzbarer mäßiger, örtlich guter Thermik gerechnet werden, im Flachland als Blauthermik, in den Alpen mit CU-Bildung.
Am SONNTAG kehrt sich das Ganze um, während der Osten durch die nur langsam abziehende Bewölkung benachteiligt ist, können die Schweizer über ihrem Bergland mit mäßiger örtlich guter Wolkenthermik rechnen. Einzig die deutschen Segelflieger müssen an beiden Tagen mit nur geringer oder nicht nutzbarer Thermik rechnen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Thursday, 30. July 2015
Samstag startet das zweite OLC-Glider Race auf der Wasserkuppe
Rasante Luftrennen nach Regattastart
Als einer der fliegerischen Höhepunkte findet vom 01. - 08. August das OLC-Glider Race auf der Wasserkuppe statt. Geflogen wird in der Standardklasse, die für viele Piloten als ideale Einstiegsklasse für Wettbewerbe zählt. Die Teilnehmerliste präsentiert prominente Namen. Mit Robert Schröder geht ein mehrfacher WM-Teilnehmer an den Start. Wie gut er drauf ist, belegte sein Deutscher Vizemeistertitel der Standardklasse in Erbach(2015). Auf seiner LS 8 bestens eingeflogen und mit großer Wettbewerbserfahrung ist Schröder zum engen Favoritenkreis zu zählen. Nicht weniger erfolgreich: Jan Omsels als Deutscher Meister der Standardklasse (2013) . Er wird auf Discus 2a antreten. Nicht zu unterschätzen ist Simon Schröder, der mit exzellenten OLC Sprints mehrfach auf sich aufmerksam machte.
Große Erfahrung bringt Sebastian Nägel mit, der 2011 das 4. FAI Grand-Prix Finale auf der Wasserkuppe mit Platz 2 abschloss. Titelverteidiger Christof Geißler hält den Ball flach. „ Ich freue mich sehr auf die Teilnahme und das hohe sportliche Niveau“. Von der Nachwuchsgeneration ist Maximilian Dorsch mit dem OLC Discus dabei. Ebenso Timo Lehrke, der den Förderdiscus BW 3 fliegt. So ist für absolute Spannung gesorgt, wenn Wettbewerbschef Reiner Rose erstmals am 01. August die Startlinie freigeben wird.
Für Fans des Regattastart ein beeindruckendes Bild, wenn das Feld dicht gestaffelt, direkt über der Wasserkuppe auf Strecke geht. Drei bis vier Stunden sind je nach Wetter für eine Aufgabe geplant. Dabei zwei Dreiecke vorgesehen, wobei die Wasserkuppe zwischendurch als Wendeplattform angeflogen wird.
Für Zuschauer absolut packend anzusehen, wenn sich die Teilnehmer teils unter Wasserkuppen -Niveau ankommend, wieder über die Terrasse vom Luftsportzentrum schrauben. Dort hat man einen Loggenplatz, wobei man mit einem live Tracking-System die Positionskämpfe hautnah verfolgen kann. Die Fliegerschule Wasserkuppe und Schulleiter Harald Jörges sorgen für einen reibungslosen Startablauf. Sie wollen dazu den Besuchern eine angenehme Atmosphäre verschaffen.
Highlight wird der Endanflug sein, wenn die Piloten die „Hohe Hölle“ umflogen haben und mit langer Wasserfahne in 200 Meter die Zuschauerterrasse vom Weltensegler Restaurant überfliegen. Sobald die ersten drei Piloten ausgerollt sind, findet sofort die Tagessiegerehrung statt. In Formel eins Manier gibt’s die obligatorische Sektdusche.
Das tägliche Briefing in Hangar 7 findet um 10.00 Uhr statt. Am Samstag geht’s mit dem Eröffnungsbriefing bereits um 9.00 Uhr los. Gestartet wird gegen Mittag. Reiner Rose und Harald Jörges freuen sich jetzt schon über viele OLC-Glider Race Fans auf der Wasserkuppe. Auf der OLC-Plattform wird der Tagesverlauf zeitnah wiedergegeben. Dazu wird ein Video von ca. sechs Minuten gezeigt, das in der Animation den Flugverlauf des jeweiligen Flugtags wiedergibt. Mit attraktiven Bildern wird das Wettbewerbsgeschehen tagesaktuell präsentiert.
 
Lothar Schwark
 
Mit langen Wasserfahnen kehren die OLC Glider Race Piloten zurück Daumen hoch zum OLC Glider Race 2015 Die Sektdusche genießen die Teilnehmer nach den Luftrennen

 

Thursday, 30. July 2015
New Glider at Oshkosh – PerlanProject and AirbusGroup introduce Perlan 2
Last week, fourteen members of the high altitude soaring project travelled to Oshkosh to present the brand-new, just finished Perlan glider to the world. OLC-Champion Jim Payne, who in the 2016 Argentinean wave season plans to fly the unique pressurized ship to new heights - up to 90,000 ft - returned home from the world’s biggest aviation event: “Oshkosh’s Airventure should be on everyone’s bucket list."
At the edge of space, the glider which weighs 1,800 pounds and has 84 feet wingspan will explore the science of stratospheric mountain waves. At 100,000 feet in the air, stars are visible even during the day. The test pilot is optimistic: "It'll be a lot of fun, that's for sure." The next goal will then be to explore the stratosphere up to 100,000 feet. Those flights are expected in 2019. But before that the aircraft will require new, transonic wings.
“Today, our biggest satisfaction was to just being in Oshkosh as promised. At Airventure 2014 Airbus Group announced their sponsorship. At the announcement we told people to come back next year and they would be able to see the Perlan 2.” Following their culture of innovation OLC Sponsor Airbus Group started supporting Perlan Project only twelve months ago. “By sponsoring interesting and cutting-edge projects such as Perlan the Company hopes to attract and keep the best talent possible as well as learn about new technologies.”
Since Airbus joined into sponsoring a lot has happened to complete the pearl white glider: RDD Enterprises in Oregon put in extra hours to meet the production schedule, Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH in Germany built a custom Cobra trailer, many people in the US as well as in Argentina helped preparing the missions which will soon follow the public show at Oshkosh. Getting everything in time to the 2015 EAA AirVenture was a probably good training for what is to come next…
Perlan 2 was on display during five days at the Airventure. Jim explains: “On Tuesday and Wednesday it was parked in front of the left engine of the Airbus A-350, which was open for visitors to walk through along a path that took them by the Perlan 2. We calculated that 8.5 people per minute were passing by which made the total over 10,000 people - on just these two days!” CNN named the presentation of Perlan 2 - right next to the Airbus A-350 - one of their five “wow aviation moments”. Additional information can be found here.
OLC will be happy to welcome Perlan in the scores and hopefully receive more news about its first flights soon!
 
Text: Elke Fuglsang-P. (OLC-Magazine)
Pictures: Jim Payne
 
Perlan's team proudly presents... Amazing 84 feet (25.6 meters) of wingspan... Monday at Oshkosh: The A-350 arrives.

 

Thursday, 30. July 2015
15. Runde der U25-Liga: Es bleibt weiterhin spannend an der Spitze!

Kurzer Rückblick auf die 14. Runde der U25-Liga: 27 Teams, davon eins mit zwei Flügen für die Wertung und Ablösung an der Spitze in der Gesamtwertung. Das waren die Schlagwörter. Zu berichten gab es nicht viel, denn Warmluft im Süden und ein schmales Wetterfenster im Norden, besser gesagt zwischen Maas und Nordsee, ließen die Beteiligung gering ausfallen.
Immerhin 100 Teams sind in der vergangenen Runde 15 ins Rennen gegangen. Die heiße Phase um die Spitzenplätze hat begonnen und es wird gekämpft.
Sportsoldat Robin Diesterweg und seine beiden Vereinskollegen Marcel Kaspari und Johannes Müller sackten die 50 Rundenpunkte sicher ein. Während Robin in Holzdorf gestartet ist (17. IMGC), sind Marcel und Johannes aus Traben-Trarbach in die Luft gestiegen. Johannes’ Meinung zu dem Flug: „Mit der Warmluft kamen dann auch die Mücken, die Abschirmung und der Regen.“ Dem ist scheinbar nichts mehr hinzuzufügen. In der Gesamtwertung steht der LSV Neumagen-Dhron auf dem 15. Platz und hat nur 24 Punkte auf die Top 10.
Auf Platz zwei und drei in der Rundenwertung: AC Pirmasens und der Vorjahressieger aus Celle.
So richtig spannend wird es langsam oben an der Spitze. Während sich Langzeit dritter SFZ Königsdorf aus dem Titelkampf zurückgezogen hat, sind es nun der FSV Sindelfingen, die SFG Donauwörth-Monheim und die SFG Wenningfeld aus Stadtlohn, die in die ganz heiße Phase gehen. Zwischen Sindelfingen (Platz eins) und Stadtlohn (Platz drei) liegen zwar beachtliche 72 Punkte, aber wie schnell dieser Abstand verkleinert werden kann, haben wir in den letzten Wochen gesehen.
Also bleibt uns in den letzten 4 Runden ein spannendes Rennen um den Titel! Motiviert sind alle Piloten und Vereine. Teller leer essen und dann klappt das auch mit dem Wetter im August! ;)

Rundenwertung U25-Liga: 1. LSV Neumagen-Dhron (RP) 245,59 Speed, 2. AC Pirmasens (RP) 228,49, 3. FV Celle 227,90 (NI).
Tabellenstand U25-Liga nach Runde 15: 1. FSV Sindelfingen (BW) 576 Punkte, 2. SFG Donauwörth-Monheim (BY) 523, 3. SFG Stadtlohn (NW) 504.

Max Mensing (OLC-Magazin)

 

Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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31. July

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde

OLC-Veranstaltungen
1. - 8. August 2015
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