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Sunday, 18. September 2016
OLC-Finale 2016: Freunde treffen, sich informieren, mit den Siegern feiern ;-)
Der renommierte Langstreckenpilot Ingo Andresen vermittelt uns mit großartigen Bildern einen Eindruck von den paradiesischen Segelflugbedingungen im Südwesten der USA.
Die Bundesliga-Champions sind zurück: Nach einem Jahr Pause holt sich der LSV Burgdorf erneut und bereits zum vierten Mal die begehrte Meisterschale – das ist phänomenal! Beim OLC-Finale am 1. Oktober im Von-Steinrück-Haus in Poppenhausen (Beginn 13.00 Uhr) ist es auch dann der Höhepunkt, wenn sie die Trophäe am Schluss der Veranstaltung gewissermaßen zurückerhalten.
Die Veranstaltung ist konzipiert als interessantes und attraktives Insider-Meeting für alle am sportorientierten Segelfliegen interessierte Piloten. Präsentiert werden zum Beispiel herausragende Infos zur persönlichen Meteo-Flugvorbereitung vom TopMeteo-Macher Bernd Goretzki. Der Titel: Tipps zum TopMeteo-Handling mit Schwerpunkt ‘Einbindung von TopMeteo in SeeYou‘. Fraglos gibt es in Sachen Segelflugmeteorologie wohl kaum mehr Kompetenz, denn Bernd Goretzki ist nicht nur der TopMeteo-Macher (und Dipl.-Meteorologe), sondern auch einer der markantesten Langstreckenpiloten in Deutschland (Drittplatzierter OLC-Champion 2016 von Deutschland bei exakt 7.700 Teilnehmern!) – besser geht es (fast) nicht!
Und wenn es um sport- oder ligabezogene Infos geht, dürfen natürlich die Analysen und Einschätzungen von Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) nicht fehlen (sie haben ja schon fast Kult-Status). Es werden aber auch Entwicklungen aufgezeigt, über welche man durchaus nachdenken sollte … z.B. die Meldung von doppelsitzigen Flügen, bei welchen man unschwer auf den ersten Blick erkennt, dass derjenige, für den der Flug gemeldet wurde, ‘die mindere Qualifikation von beiden‘ hatte … ein ärgerlicher Schönheitsfehler.
Dramatisch hingegen ist es, was sich in der U25-Liga zeigt, dass ein katastrophaler Nachwuchsmangel in den Vereinen besteht! Man braucht hier nicht groß zu analysieren … ein Blick in die Wertungen genügt, um festzustellen welche Vereine hier existentielle Probleme haben – Heiko Hertrich wird dazu informieren.
Ingo Andresen, ein ganz renommierter Name in der deutschen Langstrecken-Szene, hatte sich heuer mit seiner Frau Sibylle einen Trip in die USA zum Segelfliegen gegönnt. Ingo ließ dem OLC wissen ‘Anfang der 80er bekam ich durch die Einladung auf die Hilton-Ranch in Nevada am Fuße der High Sierras einen ersten Eindruck von dem besonderen Reiz, den Südwesten der USA aus der Perspektive des Segelflugs erleben zu können. Damals stand für mich schon fest, dass ich später einmal mit eigenem Flugzeug zurückkommen würde. Nicht allein die Wetterbedingungen verführen zum Fliegen in dieser Region, sondern auch die Vielfalt und Weite außergewöhnlicher Landschaften. Das für sich gesehen ist schon reizvoll genug, wird aber noch gesteigert durch die außergewöhnliche Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der man dort überall begegnet‘. Wie man schon im OLC-Magazin sehen und lesen konnte, Sibylle und Ingo haben phantastische Bilder mitgebracht. Exklusiv werden sie nun beim OLC-Finale präsentiert – ein Augenschmaus!
Last but not least wird beim OLC-Finale wieder der dem OLC von Wilfried Großkinsky zur Verfügung gestellte 18m-Discus für das kommende Jahr vergeben. Dazu gibt es weitere Preise in Form von Bitterwasser-Aufenthalten.
Und bevor die Sieger an der Reihe sind, wird OLC-Partner DG-Flugzeugbau die neuen Winglets für LS-Flugzeuge vorstellen … gekrönt von einem Überraschungsgeschenk für den OLC ;-)
Im zweiten Teil des Nachmittags präsentieren sich dann die Sieger der jeweiligen Ligen, die Einzelsieger (Champions) von OLC-Plus, Speed-OLC, Bitterwasser-Cup und Young Eagle Speed Cup.
Danach ist aber noch immer nicht Schluss. Nach der Übergabe der Meisterschale an den LSG Burgdorf startet im gleichen Saal das OLC-Oktoberfest, man kann quasi sitzen bleiben, feiern, essen und trinken!
Die Veranstaltung wird von Gerd Peter Lauer, Heiko Hertrich und Michael Möker moderiert.
Der OLC freut sich auf euer Kommen.
Hier noch einmal kompakt Zeit und Ort:
Samstag 1. Oktober um 13.00 Uhr
VON-STEINRÜCK-HAUS
Von-Steinrück-Platz 1
36163 Poppenhausen
Sunday, 11. September 2016
Perlan Blog: Airbus Perlan 2 First Flight in Argentina
On September 9, 2016 we planned for the first Airbus Perlan 2 flight from El Calafate, Argentina. It would be a short Functional Check Flight (FCF) for the aircraft which had traveled over 14,000 kilometers by truck, boat, and truck to reach it's southern Andes home. That's over 1/4 the distance around the world.
Weather changes rapidly here just 1500 kilometers from Antarctica. It went from snow showers to clear blue flying skies in only a few hours. We waited out the snow and opted for the clear blue. However that gave us a shorter window between regular scheduled commercial airline flights into El Calafate. Chief pilot Jim Payne and Flight Test Engineer Miguel Iturmendi pressurized in front of the Aero Club Lago Argentino hangar and launched only 15 minutes later. Great team work from everyone!
 
Jackie Payne
 
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First take-off in Argentina Chief pilot Jim Payne and Flight Test Engineer Miguel Iturmendi Perlan-Team after the first flight
Monday, 05. September 2016
Perlan Blog: Perlan 2 Arrives in El Calafate
Today was delivery day at El Calafate for the Perlan Team. It was as eagerly anticipated as Christmas morning. The Cruz del Sur truck brought the container to the hangar ramp on a frosty morning. The 4 legs and chain hoists were pulled out of container and the Perlan Team started the assembly process.
We documented what had changed since leaving Minden. (That's another story!) The ramp was basically flat concrete, however the flatbed truck was not flat. It was 8 inches higher near the cab. That maxed out the front legs. We raised them with wood or metal and hoisted again. Aero Club Lago Argentino put together another fabulous Asado. At the lunch break Jim went out to inspect under the flatbed. He was able to lower the corner dogs in a cascade of dirt and grit.  That made the clearance off the front of flatbed sufficient. So the truck drove away leaving the container in the air on four legs. The guys lowered in four-way olympic-caliber synchronized fashion. The weather was spring like with calm winds and in the 50'sF ideal for today. With such a challenging task the team worked together to get it done!
 
Jackie Payne
 
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Sunday, 04. September 2016
Matthias Sturm gewinnt FAI Grand Prix Germany in Musbach
Vom 06.-13. August wurde In Freudenstadt-Musbach der FAI Grand Prix Germany ausgetragen. 19 Piloten nahmen daran teil. Vertreten waren Teilnehmer aus Frankreich, Niederlande, Tschechien, Polen, Schweden, Südafrika und Deutschland. Nach sechs Wertungsflügen standen drei deutsche Piloten auf dem Siegerpodest. Mit 50 Gesamtpunkten flog sich Matthias Sturm (ASG 29 18m) vom LSV Schwarzwald auf Platz 1. 49 Punkte brachten Holger Karow (JS-1 18m) von der Fliegergruppe Wolf Hirth auf Gesamtplatz 2, gefolgt von Mario Kießling (FG Wolf Hirth) ,der mit dem neuen Ventus 3T Gesamtplatz 3 und 39 Punkte erflog.
Die größte Flugstrecke schrieb Sportleiter Axel Reich beim ersten Wertungsflug mit 334,62 km aus. Die kürzeste und mit spannendste Wertung wurde am 3. Wertungstag mit 144,58 km ausgeflogen. Hier ging es ab 16.00 Uhr (Ortszeit) ins Kraichgau zur Wende Bretten und Mühlacker. Der überwiegende Teil Piloten wählte den Flug durchs Murgtal, was manchen Pilot trotz Sicherheitshöhe schon etwas Respekt einflößte.
Währen Sturm die ersten beiden Flüge als Tagessieger dominierte, flog Karow darauf folgend drei Tagesiege ein, um am fünften Flugtag vor Sturm die Führung zu übernehmen. Tagesplatz 2 (108,1 km/h) reichte Sturm am Schlußtag, um wieder an Karow vorbeizuziehen Strahlender Sieger der 6. Wertung wurde Mario Kießling(Ventus 3T) der mit 108,2 km/h die 271,74 km Flugaufgabe um Bad-Teinach- Bonndorf/Schwarzwald- Sigmaringen- Glatten absolvierte. Damit erzielte er mit dem Brandneuen Ventus 3T von Schempp-Hirth den ersten Tagessieg bei dessen Wettbewerbsdebüt in Deutschland.
Den schnellsten Schnitt des Wettbewerbs erflog Sturm am 2. Wertungstag mit 122,3 km/h über eine 255,2 km Distanz. An allen Flugtagen bewältigte der überwiegende Teil der Teilnehmer, die vorgegebenen Flugaufgaben. Die Strecken führten über den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und einmal rund um Stuttgart herum. Herrschte zum offiziellen Training noch brütende Hitze vor, floss nach und nach kalte Luft ein. Diese brachte labile Luft mit sich und erzeugte teils gute Aufwinde.
Einzig am 12. August lies eine durchziehende Warmfront keinen Flug zu. „Es war ein cooler Wettbewerb“ so Michael Schlaich vom LSV Schwarzwald. Das FAI Grand Prix Finale findet vom 05-12. November 2016 in Potchefstroom/Südafrika statt, zu dem sich Sturm und Kießling qualifiziert haben.
Endergebnis FAI Grand Prix Germany in Musbach: 1. Matthias Sturm ASG 29 18m LSV Schwarzwald 50 Punkte. 2. Holger Karow JS-1 18m FG Wolf-Hirth 49 Punkte. 3. Mario Kießling Ventus 3T FG Wolf-Hirth 39 Punkte.
 
Lothar Schwark
 
P.S.: Wegen eines Versehens erscheint der Bericht leider verspätet, wir bitten um Entschuldigung.
 
Der neue Ventus 3T bei seinem Wettbewerbsdebüt mit Mario Kießling Die Gesamtsieger des FAI Glider Grand Prix Germany in Musbach. Von links. Holger Karow (2), Matthias Sturm (1), Mario Kießling (3).

Teilnehmer und Wettbewerbsleitung vor dem letzten Flugtag in Musbach

 
 
Tuesday, 30. August 2016
Perlan Blog: Southern Andes Aerial Reconnaissance
 Jim, Miguel and the instructor from Aero Club Largo Argentino.

August 27 dawned clear and calm so aeriel reconnassiance was in order. German, an instructor from Aero Club Largo Argentino took Jim and Miguel up scouting several landing strips. They took off from El Calafate on the shore of Lago Argentino. They headed west toward Andes and over flew an air strip near Perito Morena glacier and Punta Bandera. Then they headed north towards Chalten runnway, Lago Viedma, and Rio La Leona. In the Andes photo after the two river photos, Mt Fitz Roy's famous jagged pinnacle is in the center of the range. They looked at several more strips and came back to El Calafate. There was an awesome BBQ afterwards (which I unfortunately missed, but someone else will blog about the BBQ). 

Jackie Payne
 
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Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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18. September

OLC-Finale 2016: Freude treffen, sich informieren, mit den Siegern feiern ;-)

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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