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Friday, 17. April 2015
AERO 2015 - Soaring News for the World
The 23rd AERO in Friedrichshafen, an event where pilots and flying enthusiasts from all over the world meet to find out about new developments in their sport, is an exciting place to exchange ideas and learn about what’s going on in the scene. Every other year the soaring manufacturers participate at this most important air sport exhibition to reveal their best kept secrets…
This spring, OLC’s sponsor DG has secretly built new winglets to equip their bestseller DG 1001 with the latest technology. Stefan Goeldner explains: “The glider just returned from two weeks of soaring in the French Alps. While the ship was flying we got everything ready to be able to promptly mount the brand new winglets.” Without trying them in the air yet, the glider had to be put back into the box and drive across the Black Forest over to the AERO. “We will test our DG 1001-WL next month and are expecting better handling qualities in thermals and in level flight. I think our superior two-seater will fly better than ever.” Dirk Stroebel points to a newly mounted anti collision light in the DG 1001-WL’s nose: “The bright red signal is combined with the FLARM and will thus be warning other gliders when necessary.”
This great safety feature can also be found at Schleicher’s booth on their new products. However Schleicher uses the tail to implement the flashing lights. Here the crowd is invited to admire a new ASG 32-El, now equipped with an electric sustainer engine. Next to the big ship, OLC’s sponsor’s popular single seater - the ASG 29-Es - has received an electric starter for its sustainer engine. After taking out the engine, only one switch has to be operated to start it. The pilot does not need any extra energy, no more diving down to speed up the prop and get the engine to work... After the powered flight an electronic aid will immediately line up the prop, so it is ready to be retracted. All in all a big improvement of handling qualities and safety!
Schempp-Hirth has a “flying” Ventus on display. The brand-new glider had been secretly refined and developed in Kirchheim and is now “flying over” the AERO-booth. “You might call it the ‘Ventus 3’, but officially this new glider will simply be named ‘Ventus’.” Bernd Weber further explains how the new racer’s airfoil has been worked over in the wind tunnel taking weather models into account to improve the average speeds while flying cross country. “It will also have a redesigned cockpit to fit larger pilots as well as the smaller guys. Our new Ventus is the ideal glider for pilots who want to have more opportunities or fly competitively.” Schempp-Hirth’s next breaking news will be an FES (front electric sustainer) available on the Discus 2c. “This is our solution for clubs that want to offer an easy-to-use sustainer engine for their members. Less experienced pilots will quickly learn how to use the FES, while enjoying their flight in a most popular club ship.”
 
Elke Fuglsang-P.
 
Schleicher’s electric sustained ASG 32-El in the middle of the crowd
Schempp-Hirth’s new Ventus soaring the exhibit hall

DG’s anti collision light (green ring around the nose-hook), combined with FLARM

 

Friday, 17. April 2015
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.04.2015 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG früh hat eine Kaltfront den Alpenrand erreicht und zieht im Tagesverlauf südwärts ab. Die rückseitig einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Einfluss einer Hochdruckbrücke von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa.
Am SONNTAG Vormittag zieht ein flaches Randtief von Dänemark über die südliche Nordsee nach England, dabei wird der Nordwesten gestreift. Der Nordosten wird von einer schwach ausgeprägten Warmfront beeinflusst. Das übrige Deutschland bleibt unter Hochdruckeinfluss im Bereich von kühler Meeresluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, im Westen als Blauthermik, sonst mit Quellwolkenbildung am Vormittag mit Untergrenzen zwischen 600 und 700 m, ansteigend auf etwa 1300 m. Im Nordosten am Nachmittag durch Abschirmung gestört. Örtlich auch zerrissen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Thermik, dabei CU-Basis bei 600 m, ansteigend auf 1300 bis 1500 m. Im Norden und Nordosten später einsetzend, da durch Abschirmung zunächst gestört, später auch häufig zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich verbreitet gute Wolkenthermik. Im äußersten Süden kommt es zu einer verzögerten Auslösung. Im Osten ist die Thermik zum Teil durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG kann sich verbreitet mäßige bis gute Blauthermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik bis 2200 m. In Ostbayern durch einzelne Schauer gestört. Am Alpenrand keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik bis 1800 m, nachmittags durch hohe Bewölkung abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Thursday, 16. April 2015
Startklar für die neue Ligasaison? Dann Hammerauftakt nicht verpassen…
Das Flugfieber hat bereits um sich gegriffen. Wo man in den letzten Wochen hingeschaut hat, die Saison ist schon im vollen Gange. Erstaunlich punktreiche Flüge sind bereits auf den Konten gelandet. Ein fulminanter Start ins Jahr, der auf ein heißes Rennen hindeutet. Und dieses geht über 19 Runden am kommenden Wochenende (18.und 19. April) in die Vollen. Endlich wird Hochspannung wieder großgeschrieben: Die erste Runde der OLC Segelflug-Ligen in der Schweiz, Österreich den Niederlanden, in Frankreich, den USA und in Deutschland werden eingeläutet.
Das Ziel ist bekannt: Mit tollen Flügen bei jedem fliegbaren Wetter gemeinsam Freude und Erfolg im Verein haben. Spielerisch und durch intensiven Austausch mit den Vereinskameraden die Einzelleistungen verbessern und das Team nach vorn bringen – das macht Ligafeeling aus.
Die Regeln? Sie bleiben auch in diesem Jahr unverändert und sind in allen Ländern ähnlich. Die U25 geht in die zweite Saison und neu am Start ist die Alpenliga (siehe Artikel vom 2. April). Aber keine Sorge, beide Ligen sind parallel laufende Zusatzligen. Ihr könnte selbstverständlich in euren „Stammligen“ (Quali-Liga, Bundesliga…) weiterfliegen.
Wie auch die vergangenen Jahre gezeigt haben, kann sich im Laufe der Saison das Blatt häufig drehen. Aber eines ist sicher, am Ende zählt jeder Punkt. Die letzten Runden sind bekannt dafür, Flug-Krimi-Geschichte zu schreiben. Was gab es im vergangenen Jahr für eine Ballung um den siebten Platz in der Quali-Liga. Wer zwei Runden vor Schluss noch richtig gute Aussichten auf den Aufstieg hatte, wurde plötzlich -und war es auch wetterbedingt- durchgereicht. Von daher heißt es, von Anfang an Gas geben und auch die weniger prickelnden Wetterlagen nutzen. Jedes komfortable Punktepolster kann am Ende Gold wert sein.
Nun aber erstmal alles auf Beginn, ein thermisches Hammerwochenende steht vor der Tür. Kann man sich einen schöneren Auftakt wünschen?
 
Steffi Keller
Wednesday, 15. April 2015
Vorwarnung: Sehr gutes Streckenflugwetter am Wochenende zu erwarten
Hinter einer Kaltfront, die Deutschland am Freitag, den 17. April überqueren wird und teilweise Regen- oder im Bergland auch Schnee-Schauer verursachen wird, fliesst Meeresluft polaren Ursprungs nach Mittel-Europa ein. Diese wird zum Samstag hin unter Hochdruck-Einfluss geraten und die Lage explosiv werden lassen. Damit kann sowohl am Samstag, als auch noch am Sonntag mit sehr gutem Streckenflugwetter in grossen Teilen Deutschlands gerechnet werden. Jahreszeitbedingt steht die Sonne noch nicht optimal am Horizont. Trotzdem wird die Thermik früh einsetzen und vergleichsweise lange anhalten.
Die Steigwerte dürften im Durchschnitt gegen Mittag regelmäßig an die 3 Meter / Sekunde heran reichen. Spitzenbärte werden sogar Vario-Anschlag produzieren! – Die beiden Vorhersage-Karten zeigen die Luftmasse (in 850 hpa = ca. 1500 Meter) und die Druckverteilung am Boden für jeweils Samstag und Sonntag gegen 12 Uhr UTC.
Mit Prognosen muss man zwar immer vorsichtig sein. Aber aus heutiger Sicht (Mittwoch) läßt sich eine bessere Konstellation der Luftmasse und Druckverteilung kaum vorstellen. Im Hochsommer wäre so eine Wetterlage ein Garant für zahlreiche Flüge im vierstelligen Kilometer-Bereich. – Es heisst also Maschinen vorbereiten, Schlepp-Piloten und Sportfreunde aktivieren, sich warm anziehen und fliegen - Viel Glück!
 
Henry Blum
 

Luftmasse (Aeqivalent Potentielle Temperatur, d.h. Feuchte und Temperatur umgerechnet) und Bodendruck am Samstag, 12 Uhr UTC.
Luftmasse (Aeqivalent Potentielle Temperatur, d.h. Feuchte und Temperatur umgerechnet) und Bodendruck am Sonntag, 12 Uhr UTC.
 
EN
Monday, 13. April 2015
US OLC-League 2015: Are you ready to race?
Let’s take off! Coming weekend will be the kick-off for OLC’s 2015 League-Season. Speed missions will be valued during the next 19 weekends (rounds) until August 23rd. A great opportunity for your club to score speed points and enjoy the fun of flying together! Participating is very easy: SImply upload your flights to OLC, and there you go. OLC’s-League is a team competition: any club participating in OLC automatically forms a team. Depending on last year’s scores your club will either fly in the Silver-League or be among the top 18 clubs competing in the US OLC Gold-League.
The only thing you have to do is fly a sprint task in 2.5 hours. The sprint’s time frame will automatically be calculated by OLC’s software, based on your submitted IGC-file. You won’t have to stay airborne all day long. Be prepared! The League rules can be found here on OLC’s web page. Have a look at them and explain the competition to your fellow club members. Is your equipment ready to go? Is your team motivated to enjoy the speed challenge? While chasing for points, please keep soaring safety in mind! You can probably handle a “lost” flight, but it's hard to deal with a lost team member.
OLC’s League will keep you in the air all summer long. So you will not just fly during the short peak season on the longest days. Often pilots try to fly big in May, June and July. A good training during the spring months and in late summer will ameliorate your performance when you need it most. You might be surprised, but the best chances to beat your neighboring club will often be on the weaker days!
Did you know that you do not necessarily have to stay at your home airfield to score speed points for your club? Traveling pilots are welcome to score points for their team while soaring to new horizons!
A big thank you goes to our Smiley-pilots, who very much support OLC’s work. With your contribution we can further develop the portal and thus assist the sport of soaring, worldwide! Supporting OLC is fairly easy, with a donation of only 12 Euros you can already improve the future of soaring. Please find additional information here.
This summer again, we will have regular reports on your weekend competitions in OLC’s Magazine. Now let’s hope for good conditions for Eastern as well as in Western clubs. Enjoy your summer soaring and tell us about your League adventures! 300 words and three nice pictures will be appreciated.
 
Elke Fuglsang-P.
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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