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OLC-Magazine
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Friday, 21. November 2014
Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge"
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf gibt es ab sofort zwei neue interessante Bücher für Segelflieger:
Meteorologie für Segelflieger
Henry Blum, ein erfahrener Meteorologe und Fluglehrer, erläutert detailliert Thermik, Streckenwetter und Wettervorhersagen. Ein aktuelles, absolut empfehlenswertes Werk zu einem der wichtigsten Themen im ambitionierten Segelflug. € 29,90. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.
LS-Segelflugzeuge – Von der LS1 zur LS11
LS-Flugzeuge von Rolladen-Schneider sind jedem Segelflieger ein Begriff. Die Konstruktionen von Walter Schneider und Wolf Lemke waren viele Jahre ganz oben in Wettbwerbsplatzierungen und Rekordlisten zu finden.
Wolfgang Binz, selbst Besitzer und begeisterter Pilot eines LS-Flugzeugs, hat jahrelang recherchiert, gesammelt, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in diesem Werk zusammengefasst. Von der Anfängen bei der Akaflieg Darmstadt über die Produktion der ersten Flugzeuge in Egelsbach bis hin zum traurigen Ende von Rolladen Schneider im Jahr 2003 und die Zeit danach. Jedem Flugzeugtyp ist ein Kapitel gewidmet: Technische Daten, Besonderheiten, Wettbewerbserfolge sowie ganzseitige detail- und maßstabsgetreue Dreiseitenansichten. € 45,00. Hier geht es direkt zum Shop.
 
 
Sunday, 09. November 2014
JS1 jetzt exklusiv in Deutschland bei M&D Flugzeugbau
Die Firma Jonker wurde von den in der Weltspitze fliegenden Brüdern Attie und Uys Jonker mit dem Ziel gegründet, ein Segelflugzeug zu entwickeln mit dem sie in einer Weltmeisterschaft ernsthaft um den Titel kämpfen können. Das dieses Ziel erreicht ist, haben die letzten beiden Segelflugweltmeisterschaften in Uvalde und Leszno belegt. Sowohl in der 18 Meter als auch in der offenen Klasse sehr gut gegen die etablierte Konkurenz behauptet.
Bisher war die JS1c aufgrund ihrer nur für Südafrika geltenden Zulassung nur mit einer ZS-Registrierung zu betreiben, was viele Interessenten von diesem interessanten Flugzeug abhielt, da hier viele Probleme mit dem Betrieb und der Wartung befürchtet wurden.
Die Firma M&D Flugzeugbau hat nun bei der EASA die europäischen Musterzulassung beantragt, so dass dann eine Registrierung in allen EASA-Mitgliedsstaaten möglich wird.Bei dem Initial-Meeting mit den Behörden wurde vereinbart, dass alle notwendigen Verfahren voraussichtlich bis Ende 2015 abgeschlossen sein könnten. Die Instandhaltung erfolgt dann entsprechend dem europäischen Regelwerk wie bei allen anderen Herstellern auch.
Dieser Antrag erfolgte im Rahmen einer neu vereinbarten Partnerschaft zwischen den Firmen Jonker Sailplanes und M&D Flugzeugbau, die bisher schon das Jet-Triebwerk für die JS1 geliefert hat. Beide Firmen behalten in dieser Partnerschaft ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit.
Während ein großer Teil der Bauabschnitte auch weiterhin bei Jonker in Südafrika unter dem zukünftigen Qualitätsmanagement des Herstellerbetriebes M&D produziert werden, konzentriert man sich in Deutschland auf die Endmontage, das Finish und die Musterbetreuung der JS1c.
Die Brüder Jonker planen nun gemeinsam mit der Firma M&D eine stetige Weiterentwicklung ihres Angebotes sowie langfristig auch weitere Modelle bis hin zu einer ganzen Flugzeugfamilie. Hierbei kommt in der neuen Partnerschaft auch die langjährige Erfahrung von M&D zum Tragen, die sowohl Hersteller- als auch Entwicklungsbetrieb sind und bereits das Triebwerk der JS1 komplett selber entwickelt haben. Die Zulassung des Triebwerkes wird noch für 2014 erwartet.
 
M&D Flugzeugbau

 

Friday, 07. November 2014
Mentales Segelflug Training (MST) - Mit Köpfchen erfolgreich fliegen
Fliegen kannst du - der Kopf macht dich zum Sieger ;-)
Jeder kennt bestimmt diese Situation: Es gibt Tage da läuft nichts. Geplant ist der sportliche Erfolg, aber man kann seine Leistung im so wichtigen Moment nicht abrufen. Dabei ist es egal, ob man an einem Wettbewerb teilnimmt oder sich eine tolle Langstrecke vorgenommen hat. Am Ende des Tages ist dann die Enttäuschung groß. Es drängt sich die Frage auf: Was ist denn heute nur passiert? Die Antwort ist einfach: Ablenkung, Unkonzentriertheit oder mentale Schwäche.
Anders betrachtet: Mentale Stärke unterscheidet einen guten vom sehr guten Segelflieger.
Der Schlüssel zum Erfolg
Den Kopf fit zu machen, muss genauso zur Selbstverständlichkeit werden, wie Instrumente und Flugzeug auf Vordermann zu bringen. Mit dem Unterschied, dass mentale Stärke in der entscheidenden Situation mehr Punkte bringt, als der polierte Flieger. Nicht umsonst gehört mentales Training im Leistungssport zum Trainingsplan als eine Selbstverständlichkeit dazu.
Wann unterstützt dich die Teilnahme an einem Seminar für Mentales Segelflug-Training (MST)?
  • Du merkst, dass deine Leistung stagniert? Mentales Training ist die Chance, endlich wieder voranzukommen.
  • Es gibt Tage, an denen gelingt dir alles und andere, da möchtest du auf „Reset“ drücken. Wenn du den Kopf trainierst, wirst du deine Talente ausschöpfen und Konstanz erzielen.
  • Kennst Du das: Nach ein paar Stunden bekommst Du einen Hänger und möchtest einfach Pause machen? Du wirst merken, dass du durch Mentales Training die Konzentration über den ganzen Flug zu halten lernst.
  • Die Blockade im Kopf und plötzlich geht nichts mehr: Kein schönes Szenario, aber sicher  schon vielen passiert. Und das nicht selten in entscheidenden Situationen. Was im Kopf entsteht, kann der Kopf auch wieder lösen. Lege den Schalter um und bekomme Blockaden in den Griff.
  • Wenig Zeit? Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber Mentales Training ergänzt das Praxistraining.
  • Du bist Wettbewerbsflieger? Dann kennst du vielleicht den Druck, vorneweg zu fliegen und  den brennenden Wunsch und die damit verbundene Anspannung, diese Position zu halten. Um dies zu meistern, hilft Dir dein Kopf, wenn Du weißt wie.
  • Auch diejenigen unter euch, die gern im Team fliegen, können dies mit mentalen Methoden und Techniken weiter entwickeln und perfektionieren.
Der ausgesprochene Praxisbezug dieses Konzeptes ist einzigartig
Seit über zehn Jahren profitieren Welt-, Europa- und Deutsche Meister von den Vorzügen des MST. Denn das Konzept ist keine blanke Theorie, sondern bietet einzigartig einen ausgeprägten Praxisbezug in Form von Trainingsbeispielen, die im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt wurden und nunmehr ein Garant für den Trainingserfolg sind.
Zudem trainiert ihr nicht irgendwelche Situationen, sondern könnt eure ganz eigenen, wo ihr Defizite erkannt habt, mit ins Seminar bringen. Unter Betreuung eines erfahrenen Coaches trainiert ihr dann genau das mental. Keine Frage, das ist harte Arbeit. Aber der Erfolg wird es euch danken.
Das nächste MST-Seminar findet statt am:
23.-25. Januar 2015 (hier findet ihr weitere Infos). 
Wollt ihr teilnehmen oder habt ihr Fragen zum MST-Konzept?
Dann sendet bitte eine eMail an: mail@onlinecontest.org, Stichwort MST.
Wir freuen uns auf euch.
 
Steffi Keller
Thursday, 06. November 2014
Unglaubliche Tausender im November – in Deutschland
Hier geht es zum Flug von Mathias Schunk im OLC.
Hier geht es zum Flug von Benjamin Bachmaier im OLC.
Wenn man im November Tausender sieht, denkt man an die ersten Klasse Flüge in Namibia. Weitgefehlt. Neben weiteren Piloten knacken Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk die Tausendermarke (Kilometer und Mathias auch in Punkten) von Königsdorf aus mit einem Flug in den Alpen. Dafür verschiebt man auch gern einmal einen Flug nach Sao Paulo und mottet winterfest verpackte Flieger wieder aus. Das fortgeschrittene Jahr mit einer arg begrenzten Tageslichtzeit lässt beide nicht unbedingt die Erwartung auf etwas ganz Großes setzen. Mathias überlegt, einen Europarekord in der Kategorie Geschwindigkeit über 500 Kilometer Zielrückkehrstrecke gen Osten in Angriff zu nehmen, entscheidet sich aber vorbereitend auf größere Strecken tief in den Westen zu fliegen. Benjamin plant einen etwas experimentellen Flug für ein Projekt in der Zukunft
Bereits nach 20 Kilometern schaltet Mathias den Motor in der ersten Welle über dem Kochelsee ab. Entgegen den Tagen, wo er die großen Dinge plant, sucht er nicht lange nach dem optimalen Abflugpunkt. So fällt er also recht bald wieder aus der Welle, arbeitet sich gegen 90 km/h Wind vor und steigt wieder ein. Im Lee des Wettersteins geht es nach einem Schlenker 1.400 Meter höher weiter gen Süden. Nach gut 10 Kilometern findet er sich genau diese 1.400 Meter wieder tiefer am Hang der Mieminger.
Den Traum vom Flug gen Westen beendet die Technik. Erst geht die Batterie des EDS in die Knie und beim Wechsel eben dieser erwischt ihn die Böe so, dass er das Kabel abreißt. Kein Sauerstoff - kein Flug gen Westen. Also geht es entlang der üblichen Windroute. So kommt er ungewollt doch zum gedachten Wendepunkt  für den Europarekord. Er liegt auch noch mit 165 km/h über der Bestmarke (150 km/h) und ärgert sich, nicht einfach den Versuch angemeldet zu haben. Weiter geht es gen Osten, am Hochschwab wendete er, da er dem Wind nicht mehr traut. Der Schnitt sinkt auf unter 100. Gen Westen dann wieder ein Geschwindigkeitsrausch, eine super Welle und dann die Rekordjagd in den Nettosinkwerten. “Ich glaube, dass letztendlich Lewi mit 10 Meter Sinken den finalen Rekord hatte.“ Letztendlich kann er den Flug nicht so hoch weiterfliegen wie er will und den Rekord hätte er wahrscheinlich mit einem 130er Schnitt auch nicht geknackt, resümiert er. Dafür steht ein “netter“ Tausender im Buch.
Benjamin fliegt seinen ersten Tausender in Europa. Tja, und das nun gerade im November. Er testet zwei speziell gelegte Punkte bei Bludenz und Niederöblarn und zwei Varianten der Inntalquerung zwischen Rofan und Kaiser im Detail aus. Als es dann aber trotz der üblichen großen Schwierigkeiten richtig gut läuft, entscheidet er nach seinen Tests nochmal Vollgas zu geben. Entscheidend ist der Abschnitt Richtung Osten an Innsbruck vorbei. Es regnet im Tal und die Standardroute scheint arge Probleme zu bereiten.
Benjamin entscheidet sich für eine unkonventionelle Route. Im Lee des Karwendels fliegt er lieber durch die Rotoren statt im Luv dem Regen und dem Kaltluftoutflow mit 100 km/h reinem Westwind begegnen zu müssen. Das diese Turbulenzhöhle, wie er sie nennt, recht anspruchsvoll ist, steht außer Frage. Danach wird er mit einem laminaren 200km/h Ritt gen Westen belohnt.
Den Tausender hat er nicht mal eben aus der hohlen Hand geschafft. Eine intensive Beschäftigung mit den Windverhältnissen seit fünf Jahren und viele experimentelle Flüge -sprich harte Arbeit- führen ihn zu diesem sensationellen Ergebnis.
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Benjamin Bachmaier
 
Kurz vor dem Start - alles Licht wird genutzt Anflug auf das Wettersteingebirge In der Welle an der Schweizer Grenze

 

Tuesday, 04. November 2014
OLC erhält Mitgliederstatus
Große Ehre für den OLC. Am 16. Oktober 2014 stimmte die Generalversammlung der FAI in Pattaya/Thailand dafür, dass dem OLC der Mitgliedsstatus „ International Affiliate Member of FAI/IGC“ (zugehöriges internationales Mitglied) zuerkannt wird. Dies ist eine klare und gleichzeitig großartige Bestätigung der Leistungen des OLC für den Segelflug weltweit.
Damit gibt es im Segelflug weltweit erstmals eine Zusammenarbeit von Wettbewerbsflug und Breitensport. Der OLC wird damit zu allen IGC Hauptversammlungen eingeladen. Das einzige weitere Mitglied der FAI im Segelflug, das denselben Mitgliedsstatus inne hat, und das seit vielen Jahren, ist die OSTIV. Die internationale und wissenschaftliche Organisationen für den Segelflug (www.ostiv.org). Bereits seit 2004 hatte der OLC ein Memorandum of Understanding(MoU, gemeinsame Absichtserklärung) mit der FAI/IGC verfasst.
Nach der rasanten Entwicklung des OLC, als das dominierende Internetportal für den Breitensport und dezentralen Wettbewerb des Segelflugs, wurde daran gearbeitet, das MoU mit der IGC anzupassen und dabei den Mitgliedsstatus bei der FAI/IGC neu zu definieren“ erläutert IGC Vizepräsident Christof Geißler.
Während die FAI/IGC (International gliding commission der FAI) die weltweite Sportorganisation für Int. Meisterschaften, Rekordflüge und Leistungsabzeichen darstellt. Die bisherige MoU ermöglichte es dem OLC, für die jährliche FAI/ IGC Hauptversammlung einen Bericht über seine Entwicklung und Breitensportaktivitäten im Segelflug einzubringen und diesen in einer Kurzzusammenfassung durch den OLC Repräsentanten (zuletzt Christof Geißler) vorzutragen. Ab jetzt wird ein Vertreter des OLC zu den Hauptversammlungen eingeladen und darf Berichte, Präsentationen und Diskussionen selbst führen.
Lothar Schwark
 
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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Latest News
21. November

Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge

OLC-Veranstaltungen
Januar 2015
Mentales Segelflug-Training (MST)
> Fliegen kannst du - der Kopf macht dich zum Sieger :-)
1. - 8. August 2015
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