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Saturday, 27. August 2016
BitterwasserCup: Your Chance to win The Dream, now Yearly!
The final spurt for 2016’s BitterwasserCup has begun. You think we miscalculated something? No, we did not! From now on, the much sought-after BitterwasserCup trophy will be awarded every year - not every other year - during the OLC Finale!
On September 19th, 2016 this years’ winner will be determined. He or she will only have to come to Poppenhausen to OLC’s Final Event and receive the price: a long dreamt dream, cross-country soaring, thermals up to over 5,000 meters and maybe a 1000 km-flight? It’s all quite “common” in Namibia. The BitterwasserCup Champion wins a trip to a perfectly set up soaring location - the Bitterwasser Lodge. Eight days of pure soaring, including the flight to Namibia, lodging, food and drink and a glider... To keep it simple: An unforgettable adventure is waiting for the winner.
Actually, the contest was meant to be a European Challenge for young pilots up to 25 years of age. However if you look at the scores, it seems there are only German glider pilots competing. Where are all the ambitious young pilots soaring across other European countries? The first few positions are occupied by German names, and it seems nobody will be able to catch up with them during the left over few weeks. Europe has had its best soaring days and OLC-scores during the first half of the 2016 season. Too bad!
But next year already, we hope to find many young pilots from other European countries compete in the BitterwasserCup scores!
Currently, Matthias Arnold (LSV Weinheim) is placed first. He scored almost 5,700 points in his six best flights, hitting the “magic” 1,000 points twice this season. Something that many “old stagers” are still dreaming of... A competition on a high level, as Matthias’ persecuters are not far off. They also scored well more than 5,000 points, but they will probably not catch up with him. Well, anything can happen, though. Sports competitions are always good for surprises.
So, here again here are the most important rules of the contest:
1. The new scoring period is now only one year.
2. Your take-off must be in a European country.
3. Participating are all those of you under 25 years old, or pilots whose 25th birthday happens to be during the calendar year of the flight.
4. Your best six flights, according to OLC-Plus rules, will automatically be scored.
For the complete rules, please click here.
And for all those of you youngsters who would like to fly in Namibia, but who did not win the BitterwasserCup, Bitterwasser Lodge has a great offer: You can stay in one of the comfy Rondavels for 50% less. A memorable adventure and a valuable experience in your soaring career.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Translation: Elke Fuglsang-P.
Pictures: Michael Stoltze
 
Bitterwasser: Soaring Dreams over the Red Desert
Picture-perfect Skies
Pure Soaring: As far as you want to go!

 

Saturday, 27. August 2016
BitterwasserCup: Jetzt wird jedes Jahr ein Traum wahr
Im BitterwasserCup heißt es jetzt Endspurt. Nein, wir haben uns nicht verzählt. Denn ab sofort wird dieser begehrte Preis jährlich zum großen Finale in Poppenhausen vergeben. Das bedeutet, am 19.09.2016 wird der diesjährige Sieger feststehen, und einen Sportlertraum antreten dürfen. Langstreckenflüge, Thermik-Fahrstühle auf über 5.000 Meter und Sammlerstation für Tausender zeichnen Namibia aus. Und das in einer auf Segelflieger perfekt eingerichteten Umgebung – der Bitterwasser Lodge. Acht Tage Segelfliegen satt in Bitterwasser inklusive Flug, Unterkunft, Essen, Getränke und Flugzeug… Oder zusammengefasst: Ein unvergessliches Erlebnis wartet auf den Gewinner.
Eigentlich handelt es sich hier um einen einmaligen Wettbewerb unter den europäischen Jugendlichen bis zum Alter von 25 Jahren. Ein Blick in die Wertung erweckt jedoch den Anschein, es wäre nur ein deutscher. Wie auch in den vergangenen Jahren sind die vorderen Ränge in deutscher Hand. Wo sind die ambitionierten jungen Segelflieger aus ganz Europa? In dieser Saison noch an die Spitzenreiter heranzukommen ist nahezu unmöglich. Zumal die richtig guten Wertungen vorrangig in der ersten Hälfte des Jahres geflogen wurden. In der nächsten Saison sollten diese Chance mehr Jugendliche aus ganz Europa nutzen.
Ganz vorn fliegt derzeit Matthias Arnold vom LSV Weinheim. Knapp 5.700 Punkte bei sechs Wertungsflügen gehen auf sein Konto. Dabei hat er bereits zweimal die Tausend-Punkte-Marke geknackt. Davon träumen viele erfahrene „alte Hasen“. Kurzum ein Wettbewerb auf absolut hohem Niveau. Denn auch seine Verfolger sind mit weit über 5.000 Punkten gut mit dabei, einholen werden sie ihn wahrscheinlich jedoch nicht mehr. Aber im Sport gibt es häufig Überraschungen.
Für alle nochmal die wichtigsten Regeln auf einen Blick:
1. Der Wertungszeitraum beträgt jetzt neu ein OLC-Jahr.
2. Startort muss in einem Land des OLC-Europas liegen.
3. Teilnehmen können alle Jugendliche, deren 25. Geburtstag in dem Kalenderjahr der Wertungsflüge liegt oder die jünger sind.
4. Gewertet werden die sechs besten Flüge nach den Regeln des OLC-Plus.
Mehr könnt ihr hier nachlesen.
Und noch etwas für alle Jugendlichen, die gerne in Namibia fliegen wollen und es nicht geschafft haben, den BitterwasserCup zu gewinnen. Die Bitterwasser Lodge hat für euch ein tolles Angebot: Die Unterkunft in den gemütlichen Rondavels erhaltet ihr für 50% des Preises. Ein unvergessliches Erlebnis und ein unheimlich wertvolle Erfahrung in der Segelflieger-Karriere.

Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Fotos: Michael Stoltze
 
Bitterwasser: Fliegertraum in der roten Wüste Bilderbuchhimmel... Fliegen bis Anschlag

 

Friday, 26. August 2016
Das SFZ Königsdorf gratuliert Burgdorf zum vierten Titel und feiert selbst!
Das SFZ Königsdorf als bisheriger dreifacher deutscher Titelträger gratuliert ganz herzlich unseren Freunden aus Burgdorf zum vierten Meistertitel und IMichael und Carsten, hr wisst ja nun aus eigener Erfahrung, was es heißt bei uns Bundelsliga zu fliegen… Die letzte Ligarunde gestaltete sich symptomatisch für die Ligasaison des SFZ Königsdorf: Samstags in einem Wetterfenster bei marginalen Bedingungen fliegen und am Sonntag warten auf das, was die gesamte Konkurrenz im Norden macht. Aufgrund der bescheidenen Flugbedingungen, waren am Samstag nur wenige am Start und einzig Mathias Schunk gelang zwischen Wendelstein und Mittenwald eine gültige Wertung. Für Sonntag waren die Hoffnungen auf fliegbares Wetter von vornherein sehr gering. Die beiden Junioren Michael Wisbacher Vincent Heckert flogen im Rahmen des D-Kader Trainings in Bamberg und erzielten dabei Ligawertungen um 45 km/h, womit sie den U25 Start Ziel Sieg noch um den Gesamtpunkterekord erweitern konnten. Auch wenn es am Ende in der Bundesliga letztendlich der schlechteste Tabellenplatz der ganzen Saison ist, sind wir überaus zufrieden, haben wir doch in der internationalen Alpenliga den Titel aus dem Vorjahr, wo diese Liga erstmals ausgeflogen wurde, verteidigt und vor allem durch unser U 25 Team noch einen zweiten Liga Titel nach Königsdorf geholt. Wir haben also allen Grund zum Feiern!!! Auch in der weltweiten Vereinsstatistik und diversen Speed und Champions Wertungen liegen unsere Piloten vorne. Zu diesem Anlass möchten wir Euch recht herzlich zu unserer Meisterfeier einladen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele zum regen Gedanken Austausch kommen und mit uns gemeinsam den Abschluss der Liga Saison feiern würden!
Alles was Ihr wissen müsst:
Wo: Segelflugzentrum Königsdorf 82549 Königsdorf
Wann: 24. September 2016 19:00 Uhr
Übernachtungsmöglichkeiten: - Posthotel in Königsdorf (bitte eigenständig buchen) oder Zelten/Camping am Flugplatz
Verpflegung: - Freibier für alle (first come, first serve) - Für den Rest des Abends Getränke ab 1,50€ - Grill steht für Euch bereit (Grillgut bitte selbst mitbringen) - Für kleine Snacks wird gesorgt.
Sound& Lichtanlage sorgen für gute Stimmung .
Wir freuen uns auf Euer kommen!!!
P.S.: Sagt uns bitte bis zum 19.09.16 Bescheid zu wievielt ihr kommt: benjamin.bachmaier@gmx.de
 
Mathias Schunk
 
Die Bedingungen waren zum Saisonabschluss fürs SFZ Königsdorf eher bescheiden...
...wie man es auch hier gut an den Wolken sehen konnte.
Grau in Grau - Thermisch war es nicht einfach.

 

Thursday, 25. August 2016
AC Braunschweig: Diese Saison endet mit der Deutschen Vizemeisterschaft
Diese sensationell verlaufene Saison 2016 endet für uns mit dem Gewinn der Deutschen Vizemeisterschaft Von diesem einmaligen Ergebnis mit 235 Punkten hatte zu Beginn der Runden wohl niemand zu träumen gewagt. Während der gesamten Saison konnte der Aero-Club diese Position halten und sogar auch kurzfristig den Deutschen Meister 2016, den LSV Burgdorf, überholen. Auch in der aus 1071 Segelflugvereinen bestehenden World-League-Tabelle (Weltliga) sprang am Ende ein zweiter Platz für unser Team heraus. 23 Vereine, darunter 16 deutsche Teams, erreichten hier mehr als 200 Punkte. Einen wahren Parforceritt und somit den schnellsten Ligaflug dieses Jahres zeigte Heiko Braden im Rahmen der 4. Runde, weil er einen Schnitt von unglaublichen 182,8 km/h über zweieinhalb Stunden ohne jeglichen Höhenverlust in den Himmel zauberte. Martin Tronnier war mit Heiko im engen Teamflug an diesem Tag mit seiner ASG 29 nur unwesentlich langsamer. Die durchschnittliche Geschwindigkeit aller 53 durchgeführten Flüge des Aero-Clubs beträgt indexbereinigt 99 km/h. Vor der letzten Runde bestand noch die Möglichkeit, vom Drittplatzierten aus Donauwörth-Monheim überholt zu werden. Daher musste unser zweiter Platz im wahrsten Sinne des Wortes noch wasserdicht gemacht werden und das gelang am Sonntag im Rahmen eines abenteuerlichen Schauerslaloms mit 258,41 Speedpunkten und Rang 10, der elf wichtige Punkte einbrachte, bestens.
Folgende Piloten sicherten den zweiten Gesamtplatz ab:
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 93,75 Speedpunkte
Joshua Arntz, Hornet, 87,83 Speedpunkte
Jens Rabe, Ventus b/15, 76,83 Speedpunkte
Seidl flog nach dem Start in die Heide und wendete mit seinem Ventus an der Elbe bei Wittenberge. Arntz schaffte es, bei extrem schwierigen Bedingungen vom Flugplatz Waggum wegzukommen und kehrte auch nordwestlich von Wittenberge um. Rabe ließ sich durch die regelmäßigen Schauer in Waggum nicht entmutigen und startete zweieinhalb Stunden später als Nico und Joshua bei aufbauendem Streckenflugwetter. Er flog mit seinem Ventus in Richtung Harz und wendete anschließend westlich von Seesen. Der finale Rundensieg ging mit 324,34 Speedpunkten an den LSV Rinteln, der an den Hängen des Weserberglandes ein Heimspiel hatte. Wir gratulieren dem LSV Gifhorn zur Vizemeisterschaft in der 2. Segelflug-Bundesliga und freuen uns mit unseren Nachbarn auf eine spannende Saison 2017 in der 1. Bundesliga Zudem wurde der Aufstieg noch vom LSV Altkreis Isenhagen, der FV Celle und dem bei Hamburg beheimateten HAC Boberg unter Dach und Fach gebracht. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC für die regelmäßige und schnelle Veröffentlichung unserer Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe brachte den wichtigen dritten Flug in die Wertung.
Blick aus der Hornet von Joshua Arntz auf ein Schauer.
Auch Nicolas Seidl hatte natürlich sein Schauererlebnis.

 

 
Wednesday, 24. August 2016
FLG Blaubeuren: Spannendes Finale mit Regen, Wind und Wolkenstraßen
In dieser neunzehnten und letzten Runde der diesjährigen Saison galt es für die FLG Piloten aus Blaubeuren ihren hart erkämpften zehnten Platz zu verteidigen. Unter den Donnerschlägen und Blitzen der nach Osten abziehenden Gewitter bauten sie ihre Rennmaschinen auf dem noch nassen Flugplatz in Sonderbuch auf. Der stramme Westwind bildete bereits schöne Wolkenstraßen Richtung Westen. Fünf Piloten kämpften sich gegen den lebhaften Westwind und flogen wie schon so oft in den letzten 18 Runden auf ihrer geliebten Schwäbischen Alb, die sich von Ihrer besten Seite zeigte. Ohne zu kreisen ging es in den starken Aufwinden flott bis Leibertingen am Donautal voran. Dort gewendet brachte der mittlerweile mit 35 km/h blasende Wind einen schnellen Rückenwind Schenkel. Da zwischen Ulm und Laupheim bereits Schauer standen drehten die Piloten wieder um und flogen erneut gen Westen. Zwischen Sigmaringen und Mengen hatten Philipp Söll und Heinrich Krais Probleme und mussten ihre Turbos zünden. Martin Söll flog noch bis Tuttlingen und machte sich nach dem Ende der Wertungszeit ebenfalls auf den Rückweg. Das Doppelsitzer Team hieß diese Woche Sebastian Wastl und Dariusz Weber. Diese flogen noch etwas in den Osten, benötigten jedoch auch den Turbo auf dem Rückweg. Den Youngster der Blaubeurer Liga Mannschaft, Lucas Kohn, hat es erneut hart getroffen. So entschied er sich nach einem rasanten Schenkel Richtung Westen in den Osten zu fliegen. Da hier jedoch die Sonneneinstrahlung durch die Schauer dezimiert war, fand er keine Aufwinde mehr und musste bei Leipheim auf den Acker. Eine Schlüsselstelle an diesem Tag war bei Biberach, als der Bundesliga Rentner Heinrich Krais dem zu tief gekommenem Philipp Söll einen Bart zeigte und er somit seinen Flug ohne Turbo fortsetzen konnte. Nachdem Kohn vom Acker geholt war und die Flüge online gemeldet waren ging die spannende Warterei los. Nach und nach reichten die anderen Vereine ihre Flüge ein und die FLG rutschte zwischen den Plätzen zehn und elf hin und her. Nachdem alle Vereine eingereicht hatten stand es fest. Die FLG konnte ihren zehnten Platz ganz knapp verteidigen. Zwar sind sie mit dem SFC Odenwald Walldürn punktgleich, jedoch entscheiden hier die Speedpunkte, bei denen die FLG nur knapp vor dem SFC lag. Schnellster Blaubeurer war in dieser letzten Runde Martin Söll mit 96,46 Punkten, gefolgt von Philipp Söll 89,46 Punkte und dem Doppelsitzerteam Wastl/Weber mit 78,83 Punkten. So ist die FLG als zweitbester Verein der neun Vereine aus Baden-Württemberg sehr zufrieden mit der Platzierung und freut sich nun auf ihr Flugplatzfest am 4. September. Mit dem FSV Laichingen und der FLG Dettingen steigen 2 Nachbarvereine wieder in die zweite Liga ab, was das schlechte Wetter im Süden in dieser Saison wiederspiegelt.
 
Text: Martin Söll
Fotos: Philipp Söll

 
 
Die ersten Aufreihungen.
Heiner Krais flott unterwegs. Startvorbereitung mit Beleuchtung.
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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27. August

BitterwasserCup: Your Chance to win The Dream, now Yearly!

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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