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Wednesday, 23. April 2014
Auftakt Quali-Liga und Landesligen: Extrem schnelle erste Runde
Unglaublich, gleich in der ersten Runde geht es in die Vollen. Mit einem extrem schnellen Auftakt sind die ersten Marken für die kommende Saison gesetzt. Wenn dies mit dem vorgelegten Tempo weitergeht, erwarten wir Hochspannung in der Quali-Liga. Keine Unbekannten setzen sich an die Spitze des Feldes. Denn bereits in der Vorjahressaison schnuppern der LSV Bad Neuenahr (RP) und der AC Hodenhagen (NI) als Top-20-Vereine an den Aufstiegsplätzen. Jedoch mit 330,43 Speedpunkten setzt der LSV Homburg/Ohm (HE) an diesem Wochenende ganz klar eine Benchmark.
Damit sind sie weit besser als die meisten 2. Bundesliga-Vereine und einige Bundesligisten unterwegs. Bei allen drei Flügen wird die Schallmauer von 100 Speedpunkten deutlich geknackt. Die drei schnellsten Piloten des Vereins drücken auf einer Ost-West-Rennstrecke, die über die Wasserkuppe führt, richtig auf die Tube. Gerad in der Rhön geht es ordentlich ab, Steigwerte und Basis laden ein, hier Gas zu geben und Speedpunkte zu sammeln. Enrique Levin holt vorerst ordentlich nach Norden aus, aber reiht sich dann ein.
Richtig gute Flüge gibt es aber quer Beet in fast ganz Deutschland. Teilweise werden zwischen 110 und 120 Speedpunkten in der Quali-Liga erzielt. Da fehlt es dann oftmals am dritten Mann (Frau), um den Verein ganz nach vorn zu fliegen. Oder ist es eher der Fakt, dass die Flüge abends einfach nicht gemeldet werden, weil sie vermeintlich nur Mittelmaß sind? Jeder Flug zählt und kann den entscheidenden Punkt für den Verein bringen.   
Insgesamt ein viel besserer Start als in die vergangene Saison, wenn wir an die Wasserfluten und Schneeberge des letzten Jahres denken. Nicht allen, aber den meisten Regionen war das Wetter an diesem Osterwochenende gut gesonnen. Dafür war die Beteiligung aber noch sehr gering. Nur ein paar Hände voll mehr als im vergangenen Jahr -nämlich 175 Vereine- haben die Chance auf die ersten Punkte genutzt. Da ist noch Luft nach oben.
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. LSV Homburg/Ohm (HE) 330,42 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bad Neuenahr (RP) 309,90 Speed/49 Punkte, 3. AC Hodenhagen (NI) 305,79 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. LSV Homburg/Ohm (HE) 50 Punkte, 2. LSV Bad Neuenahr (RP) 49 Punkte, 3. AC Hodenhagen (NI) 48 Punkte

SK
Tuesday, 22. April 2014
Auftakt der U25 Liga - Junioren des LSR Aalen mit starker Leistung an der Spitze
Und auch in der U25 Liga ist der Startschuss gefallen! Mit einem knappen Speed-Vorsprung gegenüber dem LSV Grifhorn (269,26 Speed), konnte der LSR Aalen (269,66 Speed) die ersten 50 Punkte festigen. Das bedeutet Platz 1 in Runde 1. Den größten Teil konnte Thomas Mannal dazu beitragen. Mit einem 134er Schnitt hat er im Rahmen des D-Kader Trainingslagers des LV BW 127,25 Punkte erzielt. In Zwickau waren die Aufreihungen deutlich besser nutzbar als an seinem Heimatplatz. Daheim rundeten Simon Angstenberg (82,28 Punkte/84,75 km/h) und Maximilian Grandy (60,13/66,44 ) den Sieg ab.
Die Junioren des LSV Grifhorn haben sich mit nur 0,40 Punkten Unterschied den zweiten Platz gesichert. Matthias Brack (94,47/97,31), Nico Klingspohn (92,1/96,93) und Dennis Polej (82,69/85,17), alle gestartet in Wilsche, nutzten den starken Wind, um mit relativ wenig Kurbelanteil (alle unter 20%) voranzukommen. Bei fast 45 km/h Wind wäre regelmäßiges Kreisen vielleicht auch nicht die beste Idee gewesen, um brauchbare Schnitte zu erfliegen.
Platz 3, vertreten durch den LSV Sindelfingen (250,45 Speed) und den Piloten Nils Prokisch (88,86 / 98,19), Jan Seiffert (86,27/88,86) und Florian Winckler (75,32/79,84) konnten ebenfalls von dem Trainingslager in Zwickau profitieren. Zwei der drei Piloten starteten im Osten, nur Jan nutze den Heimatplatz.
 
Damit haben wir eine erste Rundenwertung in unserer neuen Liga:
 
Rundenwertung U25 Liga: 1. LSR Aalen (BW) 269,66 Speed, 2. LSV Gifhorn (NI) 269,26, 3. FSV Sindelfingen 250,45.
Tabellenstand U25 Liga nach Runde 1: 1. LSR Aalen (BW) 50 Punkte, 2. LSV Gifhorn (NI) 49, 3. FSV Sindelfingen (BW), 48.
 
Max Mensing
 
 
Tuesday, 22. April 2014
Vereinsbericht zum Liga-Auftakt: SFG Giulini
Hoch und Schnell
Am Samstag stand die hoch motivierte Giulini-Mannschaft bei heftigem Südostwind mit 8 Piloten am Start.
Bei anspruchsvollen Bedingungen legten Dieter Bartek (LS-4WL, UY), Jan Hertrich (LS-8, RS) und Achim Besser (Discus, 2HT) schon einmal Schnitte zwischen 75 und 82 km/h vor.
Während eine Hälfte der Mannschaft unter den Wolken mit dem starken Wind kämpfte, suchte der anderen Teil erst den Welleneinstieg am Odenwald und danach die tragenden Linien.
Ob oben oder unten - es waren schöne, eindrucksvolle Flüge und das Ergebnis war ebenfalls toll. Bei der abendlichen Mannschaftsbesprechung hatten einige ein Dauergrinsen im Gesicht.
Am Sonntag war der Wind etwas schwächer und der Tag entwickelte sich unverhofft gut. 7 Piloten erreichten 3-stellige Schnitte, einige flogen knapp 600 Kilometer.
Jan, unser Youngster, wurde gleich in seiner ersten Bundesligawertung mit einem 129er Schnitt in der LS-8 unser schnellster Mann, gefolgt von "Veteran" Norbert Lenz (LS-9, LZ) und David Schneider (ASW-20, 6W).
Die ersten 16 Punkte auf dem Konto, eine verstärkte und verjüngte Mannschaft, schöne Flüge, faszinierende Erlebnisse - um unser Saisonziel, das 12. Jahr in Folge unter die Top Ten zu kommen, zu erreichen, haben wir schon schlechter angefangen.   
 
Uwe Melzer
 
Welle am Samstag
Wolkenstraße am Sonntag
Knackige Steigwerte
 
Tuesday, 22. April 2014
Vereinsbericht zum Liga-Auftakt: Aero-Club Braunschweig
Was für ein gelungener Ligastart! Gute 375,98 Punkte bringen Rang drei und 18 Auftaktpunkte.
Diesen Ostersonntag werden jene Piloten unserer Segelfluggruppe, die zum Bundesligaauftakt in das Geschehen eingriffen, wohl so schnell nicht vergessen. Die Wetterprognose des DWD versprach für Niedersachsen mäßige bis gute, aber auch zerrissene Thermik bei Windgeschwindigkeiten um 30 km/h.
„Solch eine phantastische Thermik habe ich in Norddeutschland und südlich von Berlin noch nie in dieser Qualitätsgüte erlebt“, schwärmte noch am Abend ein staunender Martin Tronnier, der mit seiner ASG 29E/18m 712 Kilometer einloggte.
Im Rahmen seiner 227 Kilometer währenden Rückenwindphase musste er nur 3 Aufwinde in Anspruch nehmen. Sein östlicher Wendepunkt war Lübben (Spreewald) und der nordwestliche Umkehrpunkt hieß Rotenburg (Wümme).
Ähnlich reüssierte der achtzehnjährige Joshua Arntz, der die mit 50 Litern Wasser gefüllte ASW 28 über 144 Kilometer ohne jeglichen Kreis ebenfalls nach Westen trieb.
Karsten Bennewitz hatte gegen Mittag sein häusliches Familienosterprotokoll akkurat abgearbeitet und konnte gegen 13:45 Uhr noch von der sechzehnjährigen Meret Lehner, die wunderbare Windenschlepps in den mit schönen Cumuluswolken gefüllten Osterhimmel zauberte, in die Luft gebracht werden, um dann auch noch wertvolle 118,74 Punkte/134,78 km/h für unser Team einzufliegen.
Somit zeichnen folgende Piloten für dieses gute Ergebnis verantwortlich:
Martin Tronnier, ASG 29E/18m, 132,75 Punkte/ 151.67 km/h
Joshua Arntz, ASW 28, 124,49 Punkte/ 131.96 km/h
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 118,74 Punkte/ 134.78 km/h
Zudem waren an diesem Ostersonntag noch Klaus-Dieter Arntz, Markus Schmied, Jens Mühlmann, Rolf Wagner, Knud Dombrowsky, Arne Rodewald sowie Justin Fehrling mit Ingmar Hartung gegen den bis zu 30 km/h strammen Ostwind in Richtung Fläming unterwegs, um dann mit Rückenwind eine gute Geschwindigkeit erzielen zu können.
 
Text und Fotos: Rolf Wagner
 
Warten auf den Sicherheitsdienst.
Unser neuer Fußgängerzugang zum Flugplatz.
Kurbeln über dem Steinbruch bei Haldensleben.
 

 

Monday, 21. April 2014
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 1 am 19. und 20. April 2014
- Wolkenstraßen vom feinsten
- Nordosten vom Thermikfieber erfasst
- SFV Mannheim (BW) mit 389,56 Speed zum Rundensieg
- FCC Berlin erzielt 358,09 Speed und Rundensieg in 2. Segelflug-BUNDESLIGA
 
Allgemein: „Hammer! Geiler Ritt mit dem Mutterschiff", schilderte Frerk Frommholz vom LSV Burgdorf seinen Einstieg in die Segelflug-BUNDESLIGA 2014. Mit 133,45 Punkten/144,46 km/h (3,47 Prozent Kurbelanteil) reizte der Duo Discus Pilot mit Co. Martin Wolff am 20. April beste Wolkenstraßen in Richtung Lüsse effektiv aus(OLC- Speedwertung).
Der Einstieg in die Rundensaison wurde von einem Hoch im Norden bestimmt. Im Süden dominierte dagegen feuchte Luft das Geschehen. Zum Ligastart waren die Alpen hauptsächlich in Wolken eingehüllt. Auch der Schwarzwald hatte im Dauergrau nahezu Sendepause. Mit jedem Kilometer nach Norden änderte sich das Bild zum Positiven.
Nach mäßigen Samstag mit 194 -OLC –Flügen (Deutschland), brachte der Sonntag mit 706 Flügen, den Piloten/innen ein schönes Ostergeschenk.
Fabian Krause von den Kölner Segelflieger nutzte dies mit 671,46 Punkten /656,22 km in der OLC –Deutschlandwertung. Zahlreiche Flüge über 500 km wurden absolviert. Die 700 km Grenze knackten Martin Tronnier (712 km) und Michael Sommer (701). Als erster Rundesieger des Jahrs 2014 darf sich in der Segelflug- BUNDESLIGA die SFV Mannheim (BW) mit 389,56 Speed feiern lassen. In der 2. Segelflug-BUNDESLIGA machte der FCC Berlin mit 358,09 Speed das Rennen.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: "Kursrichtung Ost", lautete die Devise beim SFV Mannheim dem mit Rundenplatz eins und 389,56 Speed ein toller Einstieg gelang. Die Wolkenstraßen denen Martin Schönwald (Discus 2) in Richtung Eichstätt folgte müssen vom feinsten gewesen sein. Sein Rundenschnitt listete 131,5 Punkte/139,39 km/h auf. Gesamt verzeichnete er 621 km.
Ebenso als erfahrener Thermikfuchs flog Lutz Heydecke auf LS-7 in selber Kursrichtung 130,68/136,56 heraus. Swen Hofmann legte mit der Stemme S-10 VT flotte 127,38/136,93 zurück.
Die Heide wackelte mal wieder rund um den LSV Burgdorf, der mit 376, 08 Speed zum Auftakt Rundenplatz 2 erzielte. Frerk Frommholz mit Co. Martin Wolff peilten vom Grosses Moor zügig Lüsse an. 133,45 Punkten/144,46 km/h reichten zum OLC- Speed Tagessieg. Zwischen Hodenhagen- und Lüsse (grobe Richtung) delphinierte Carsten Freyer auf ASG- 29 E/18m und 126,0/143,95 dahin. Das Erfolgstrio wurde von Andreas Klapproth (LS 8 T) mit 116,03/123,63 ergänzt.
Ebenso ein Erfolgserlebnis verzeichnete der AC Braunschweig mit 375,98 Speed und Rundenplatz 3. „ So was tolles“, schilderte Martin Tronnier (ASG 29E/18m) seinen Wolkenstraßen Ritt mit 132,75 Punkte/151,67 km/h. Joshua Arntz (ASW 28) legte 124,49/131,96 vor, gefolgt von Karsten Bennewitz (Ventus 2cM/18m) nebst 118,74/134,78. Chancenlos, dieses Wochenende der LSV Schwarzwald im Dauergrau. Königsdorf blieb letztlich nur die späte Flucht in die Ebene.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. SFV Mannheim (BW) 389,56 Speed, 2. LSV Burgdorf (NI) 376,08,
3. AC Braunschweig (NI) 375,98.
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1.SFV Mannheim (BW) 20 Punkte, 2. LSV Burgdorf (NI) 19, 
3. AC Braunschweig (NI) 18.
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Traumbedingungen um den Flämig nutzte der FCC Berlin mit 358,09 Speed zum Rundensieg.
„Episch“, kommentierte Michael Reiff (Discus bT) seinen rasanten Himmelsritt der 123,43 Punkte/129,91 km/h in O- W Richtung erbrachte. Markus Marks (LS 8) erflog stürmische 122,52/129,87. Auf ASH 25 Mi waren Carsten Lindemann mit Co. Helga Lindemann und 112,13/130,63 dabei.
Ein guter Einstand gelang dem LSV Neuhausen der 309,53 und Rang 2 erlangte. Im Thermikparadies glänzte Ronalf Gottscheck(Ventus 2cT/18m) der 114,32/129,76 erflog. Gefolgt von Mathias Habertag (LS 1 f) mit 97,7/97,7 und Stefan Schumann (Std. Jantar/97,5/97; 5) der das tolle Wetter zum Saisonauftakt lobte.
In Bayern feierte der AC Bamberg Rundenplatz 3 mit 288,16. Frank Schmitz (ASW 22/24m) erflog von Bamberg- Breitenau von der Winde aus 98,15 Punkte/113,61. Reinhold Ruß mit Co. Paul (ASG 25) kitzelten 97,25/113,3 heraus. Von Burg Feuerstein erlangte Maximilian Dorsch (LS 4) flotte 92,75/95,54 in Richtung Rhön.
In der zweiten Liga lieferte der Streifen rund um die Wasserkuppe ordentlich Thermik ab. Gegenüber dem Vorjahr brachte die Auftaktrunde trockenere und wärmere Bedingungen. Es scheint, dass der Norden im Frühjahr wieder gute Thermikkarten hat. Doch im Poker um die besten Wetterlagen gleicht sich das Wetter im Spielverlauf immer wieder aus.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1.FCC Berlin (BL) 358,09 Speed,  2. LSV Neuhausen (BB) 309,53,
3. AC Bamberg (BY) 288,16.
Tabellenstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde 1: 1. FCC Berlin (BL) 20 Punkte, 2. LSV Neuhausen (BB) 19,
3. AC Bamberg (BY) 18.
 
Lothar Schwark
 
In Musbach erlaubte der Grauschleier nur Platzrunden. Viel mehr als die Windenschlepphöhe gab das Wetter nicht her. (Fotos: Lothar Schwark)
Auch Ruwen Mutz blieb in Musbach schlussendlich nur die Platzrunde.
Axel Reich bereitete seine Rennlibelle auf einen Bundesligaflug vor. Doch alles Warten brachte kein brauchbares Überlandflugwetter.

 

Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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23. April

Auftakt Quali-Liga und Landesligen: Extrem schnelle erste Runde

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