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Tuesday, 03. May 2016
Vereinsbericht zur Liga-Runde 3: SFZ Ludwigshafen
Blick nach Frankreich
Auf nach Frankreich
Am Samstag, 30. April, gab es zwar an der Basis immer noch Schneeschauer, aber auch die Gelegenheit für einen Ausflug nach Frankreich. Hohe F-Schlepps bis an den Pfälzer Wald legten hierfür die Grundlage. Für das Landesliga-Team vom SFZ Ludwigshafen brachten Peter Franke mit seinem siebenjährigen (!) Sohn Paul als Co. (DG1000t; GIU mit 87 km/h), Dominik Lott (LS8; L8 mit 80 km/h) und Reinhardt Hähndel mit Co. Tobias Zilkens (Duo Discus; DL mit 59 km/h) ihre Flüge in die Wertung.
Am Sonntag, 1. Mai, konnte zwar endlich die Sonnencrème anstatt der Wollsocken zum Einsatz kommen, die Bedingungen erlaubten aber keinen weiteren Flug für eine bessere Wertung. Peter Mangold (LS 7 WL; PW) gab nach zwei Stunden Kampf mit dem über 40 km/h starken Wind etwas entnervt auf, während am Boden bereits die ersten Vorbereitungen für das am kommenden Wochenende startende traditionelle Dannstadter Vergleichsfliegen getroffen wurden.
Damit belegte das SFZ Ludwigshafen in der Landesliga Rheinland-Pfalz in dieser Runde den ersten Platz und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 1. In der Quali-Liga belegte das SFZ zwar nur Platz 25, verbesserte sich aber trotzdem auf Tabellenrang 13.
 
Text: Lutz Hildebrandt
Foto: Dominik Lott
 

Tuesday, 03. May 2016
Vereinsbericht zur Liga-Runde 3: SFG Giulini
Schwierige Bedingungen
Mit 7 Piloten, fast in kompletter Mannschaftsstärke, stand die Dannstadter Bundesligamannschaft Samstag früh für das prognostizierte kurze Wetterfenster am Start.
Norbert (LS-9, 87) startete früh, flog einen schönen großen Kreis um das C von Frankfurt und holte mit diesem Flug die meisten Geschwindigskeitspunkte für die Mannschaft. Charly (Ventus Ct, CS) unser Zweitschnellster startete spät, beflog Odenwald und Spessart und war damit einen kleinen Tick schneller wie Buddy (LS-4WL, UY), der ausschließlich den Pfälzer Wald nutzte. Steffen (Nimbus-3t, V6), Jan (LS-7, 7J) und Uwe (LS-4WL, UWE) versuchten Pfälzer Wald und Odenwald, allerdings kostete der Sprung über die Rheinebene wertvolle Zeit. Nils (ASG-29, LEO) flog auf dem Hahnweide-Wettbewerb nur "sekundär" Bundesliga.
Der Sonntag war für eine Verbesserung der Schnitte nicht brauchbar. An den kommenden 2 Wochenenden und Ligarunden findet am Segelfluggelände Dannstadt wieder ein hochkarätiger Wettbewerb mit namhaften Piloten statt, was für zusätzliches Flugfieber sorgen wird.
 
Uwe Melzer
 
Sprung über die Rheinebene
Begegnung über dem Pfälzer Wald
Außenlandeparadies Pfälzer Wald
 
 
Tuesday, 03. May 2016
Vereinsbericht zur Liga-Runde 3: Aero-Club Braunschweig
Gute 328,36 Speedpunkte bringen dem Aero-Club Platz sieben und 14 Punkte
Der von unseren Bundesligapiloten genutzte Sonntag erforderte am Anfang viel Geduld und Zähigkeit und belohnte uns am Ende mit einer Platzierung im ersten Viertel.  7 Piloten und Maschinen gingen zunächst von Waggum aus auf Nordkurs. Zudem war auch noch die Außenstelle Klix in der Oberlausitz mit unserer Duo-Besatzung Markus Schmied und Philipp Hellwig an beiden Wochendtagen aktiv. Diese drei schnellen Piloten machen die Bundesliga-Wertung auf:
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18m, 114,91 Speedpunkte und 130,42 km/h,
Martin Tronnier, ASG 29E/18m, 111,10 Speedpunkte und 126,94 km/h,
Joshua Arntz, Discus 2b, 102,35 Speedpunkte und 108,49 km/h,

Bennewitz und Tronnier bildeten eine Arbeitsgruppe und flogen im engen Team bis nach Malchin, das nördlich der Müritz liegt und kehrten dann wieder direkt zum heimatlichen Startplatz zurück. Jeder der beiden Aufwindsucher hatte am Abend mit über 600
Kilometern die größte in Niedersachsen geflogene Strecke verbuchen können. Arntz trieb den Discus 2 bis zur Elbe und wendete anschließend in Wittenberge. Der Rundensieg ging mit schnellen 388,20 Speedpunkten an den bayerischen FLC Schwandorf. In der Gesamtwertung liegen die Braunschweiger nun nach drei überaus erfolgreichen Runden mit 53 Punkten auf Position zwei hinter den Burgdorfer Nachbarn. Dieselbe Platzierung nimmt der Aero-Club auch in der weltweit 616 Segelflugvereine umfassenden World-League ein. Das ist schon eine bemerkenswerte und schöne Momentaufnahme. Anbei noch eine wichtige Info zur Änderung der Meldefristen: Die Bundesligaflüge müssen nun am nächsten Tag bereits um 8 Uhr, und nicht wie bisher um 10 Uhr, online gestellt sein.
 
Text: Rolf Wagner Foto 1: Joshua Arntz Foto 2: Martin Tronnier
 
Joshua Arntz flog den Discus 2b.
Bennewitz und Tronnier über Lüchow
Der enge Teamflug will geübt werden.


 

Monday, 02. May 2016
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Nach den eiskalten Runden 1 und 2 konnte in Runde 3 nicht nur die Temperatur zulegen: Vor allem der Samstag hatte sowohl für die Speed-Flieger als auch die Langstrecken-Asse passendes Wetter zu bieten. Am Sonntag war dann Pause im Süden, zum Ausgleich kam der Norden zum Zuge. Die Atmosphäre scheint offenbar immer um einen gewissen Ausgleich bemüht, nur hat sie den Westen in dieser Runde wohl irgendwie vergessen.
Samstag:
Die weit ausladende Front eines Tiefs vor Norwegen liegt auf dem Setellitenbild gut erkennbar von der Kieler Bucht bis an die Mosel. Bei nur schwachem Wind machte sie kaum Anstalten, sich zu bewegen. So blieb der Osten und Südosten noch im Einfluss der mäßig warmen und leicht labilen Luftmasse, die nördlich des Mains deutlich feuchter war, als im Süden.
Bei nicht ganz homogenen Bedingungen zählte mal wieder das Timing, den passenden Anschluss an das Wetter zu bekommen - manchmal liegen Freud und Leid (oder Glück und Pech) nahe beineinander. Was das Satellitenbild aber auch zeigt, sind zum einen die Reihungen über der Alb, vor allem aber über dem Bayerischen Wald - dazu unten gleich mehr.
Sonntag:
Zum Sonntag hatte sich dann zunehmend der Einfluss eines abgetropfen Troges über Südfrankreich durchgesetzt, mit dem die Strömung deutlich auf östliche Richtungen drehte. Unter diesem alten Leid des Genua-Tiefs, das seine Feuchte über die Alpen schwappen lässt, hatte vor allem der Süden zu leiden. Aber auch an den Mittelgebirgen hielten sich im Stau noch die Reste der Front
vor Vortag. Vor allem der Norden und Nordosten aber profitierte von der trockenen Ostluft. Hier war aber etwas Geduld angebracht, denn ihre volle thermische Blüte entfaltete die erst am (späteren) Nachmittag.
Wer hat was draus gemacht?
Klarer Gewinner in Runde 3 war der Bayerische Wald am Samstag. Hier - ich verweise gerne nochmal auf das Satellitenbild - schmückte sich der Kamm mit Cumuli an Cumuli: Perfekte Bedingungen, um die 2,5h (fast) kreislos unter der Basis zu verbringen. Und wenn die dann auch nach über 2500m liegt, macht das auch nicht gerade langsamer. Absolut den schnellsten Schnitt flog Alex Müller von Bayreuth aus. Seine fast 155km/h waren indexbereinigt immer noch knappe 130km/h. Heiko Hertrich und Friedhelm Lotte komplettierten das gute Mannschaftsergebnis und erflogen Rundenplatz 2 für die LSG Bayreuth mit einer Rundenspeed von 354km/h. Deutlich schneller waren aber die Piloten vom FLC Schwandorf. Thomas Kleber, dessen 149km/h absolut mit indexbereinigten 132km/h in die Wertung eingingen, legte den schnellste Flug der Runde vor. Kaum langsamer waren Roland Biesen und Christoph Klenk. Mit deutlichen 388km/h erflogen sie damit einen deutlichen Sieg in Runde 3.
Das man immer mit den Burgdorfern rechnen muss, zeigten sie am Sonntag, an dem sie unter nicht ganz einfachen Bedingungen mit
einer Speed von 343km/h eindrucksvoll auf Platz 3 vorflogen. Dass auch Alb und Alpen am Samstag gute Regionen waren, zeigten
die Mannschaften aus Blaubeuren und Königsdorf.
Auch in Liga 2 gab es einen souveränen Rundensieg mit Flügen über dem Bayerischen Wald: Die LSG Hersbruck lag mit 350km/h
fast 40km/h vor den zweitplatzierten Eichstättern und konnte einen weiten Sprung in der Tabelle nach vorne machen. Gunter Münzenberg war mit 130km/h kaum langsamer als die Spitzenpiloten aus Liga 1. Nachdem die kalten Tage jetzt erst einmal der Vergangenheit angehören (sollten ), darf man gespannt sein, wie die Teams am nächsten Wochenende mit der warmen Luft zurecht kommen.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Monday, 02. May 2016
Vereinsbericht zur Liga-Runde 3: LSG Fallersleben
Verteilter Einsatz
Am dritten Liga-Wochenende ist die LSG verteilt in’s Rennen gegangen. Da am Samstag im flachen Norden sich nur recht kleine Wetterfenster auftaten, traf es sich gut, dass die LSG zur Zeit drei Piloten zum Wettbewerb in Klix hat. Bei spannendem Wetter (ca. 30% Außenlandungen) konnten Helge Liebertz (ASH25), Johan Vanhoyland (Discus) und Katrin Balke (DG300) am Samstag mit ihren Wettbewerbsflügen sehr gut vorlegen und schon mal 253 Speedpunkte sicherstellen. Leider ließ das Wetter um Klix am Sonntag merklich nach und keiner der drei konnte sein Vortagsligaergebnis verbessern.
In Ummern war Sonntag der deutlich bessere Tag und so gingen hier 7 LSG-Piloten überland. Da unser befreundeter Nachbarverein LVI Altkreis Isenhagen nach Verlust ihres Fluggeländes bei uns eine temporäre Heimat gefunden hat, gingen in Ummern zudem 5 LVI-Zweitliga-Stürmer an den Start. Anfangs machte eine späte und verhaltene Thermikentwicklung den Piloten zu schaffen. Während die Clubklasse-Flieger sich deshalb nur zögerlich vom Platz entfernten, zielten Benno Beesten im Nimbus, Günter Raab (LVI) im Ventus cM und Thomas Quindel (LVI) im Duo gleich Richtung Nordosten.
Mit einer guten Portion Vorsicht ging es bei Hitzacker über die Elbe. Insbesondere im Raum Lübtheen verbesserte sich die Wolkenoptik und die Basis stieg auf 1500m. Nordwestlich Ludwigslust wurde dann gewendet. Der Rückweg bis in den Raum Celle verlief gut. Um den Rückenwindanteil in der Wertungszeit zu steigern, planten viele ein zweites Jojo gen Nordosten. Benno geriet dabei im Raum Uelzen-Bienenbüttel an schlechte Thermikverhältnisse und verlor viel Zeit. Zurück in der Heide lief es wieder gut und der Rückenwindschenkel führte bis südlich Meinersen. Letztlich konnte nur Benno das Vortagsergebnis aus Klix weiter verbessern und die LSG freut sich über einen 6. Rundenplatz.
 
Benno Beesten
 
Schönes Wetter am Sonntag
Am Tag der Arbeit ganz in Frauenhand: die Flugleitung
Hochbetrieb beim Start in Ummern
 
 
Sunday, 04. March 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Friday, 02. March 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Friday, 02. March 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Thursday, 01. March 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
Hier geht es zur Facebook-Seite des OLC.
 
(ES)
Wednesday, 29. February 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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03. May

Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFZ Ludwigshafen

Österreichischer Segelfliegertag
17. Oktober 2015
Flugplatz Niederöblarn
Präsentation: Die OLC Segelflug-Liga
Motivationsinstrument im Verein - die perfekte Ergänzung zur Langstrecke
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