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OLC-Magazin
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Freitag, 28. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 28.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet über Deutschland und sorgt für eine Stabilisierung der eingeflossenen kühlen Meeresluft. Lediglich von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg nach Sachsen hält sich noch etwas Labilität durch einen von Schweden nach Polen reichenden Höhentrog.
Am SONNTAG liegt das Hoch über Polen, bestimmt aber weiterhin noch das Wettergeschehen in Deutschland. Von Westen her nähert sich die Warmfront eines Tiefs bei Irland und führt langsam etwas mildere Luftmassen heran.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist bei CU-Untergrenzen zwischen 1000 M im Nordwesten und bis zu 1600 M im Südosten mäßige bis gute CU-Thermik zu erwarten, die im Westen durch Ausbreitungen, im Osten durch Überentwicklungen gestört werden wird.
Am SONNTAG ebenfalls mäßige bis gute Thermik, im Nordosten meist noch als  Cumulusthermik, im Südwesten Tendenz zu Blauthermik, Arbeitshöhen bis 2000 m im Südwesten und um 1500 m im Nordosten, jedoch vor allem nach Westen hin zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG in Sachsen und über dem Fichtelgebirge noch durch Überentwicklungen gestört, sonst teils gute Cumulusthermik. Lediglich über dem Hochschwarzwald noch durch die vorhandene Schneedecke gedämpft.
Am SONNTAG im Osten gute Cumulusthermik, im Westen bei hohen Wolkenfeldern mit Warmluftadvektion mäßige Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute, in Ostbayern aufgrund Ausbreitungen mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG überwiegend mäßige Thermik, meist blau. Im Osten Bayerns über dem Bergland lokal gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding is now sponsoring OLC!
OLC is happy to welcome a new partner:
IMI a traditional supplier of special equipment for sailplanes from Czech Republic.
High quality equipment for assembly, ground handling and maintenance of gliders and also some electronic devices for pilots. IMI-Gliding has been developing and producing the special equipment since 2004 using latest technologies as 3D modelling, 3D scanning, laser-cutting, CNC machining, TIG welding. We already have more than 8000 satisfied customers worldwide and cooperate with famous glider producers as HPH Sailplanes, Schempp-Hirth Flugzeugbau, Binder Flugmotorenbau or Alisport.
IMI-Gliding makes the handling of any glider much easier: YOUR GLIDER FIRST!
 
For further information please see: http://www.imi-gliding.com

 

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding ist neuer Sponsor beim OLC!
Der OLC freut sich, einen neuen Partner zu begrüßen:
IMI, den Traditionshersteller für Segelflug Zubehör aus Tschechien.
IMI bietet hochqualitatives Zubehör zur Aufrüstung, zum Bodenhandling und zur Wartung sowie Elektronik-Zubehör für Flieger. IMI entwickelt und produziert seine Artikel seit 2004 unter Verwendung von modernster Technologie wie 3D CAD, 3D Scan, Laser-Schneiden, CNC-Fertigung und WIG Schweisstechnik. Veredelt mit bester Oberflächenschutztechnik, gekrönt von solider Handarbeit durch das erfahrene Team in eigener Werktatt. Produkte von IMI haben bereits mehr als 8000 zufriedene Kunden weltweit. Wir kooperieren mit namhaften Herstellern wie HPH, Schemmp Hirth, Binder oder Alisport.
IMI macht das Handling von Seglern sehr viel einfacher und sicherer.
 
Weiter Informationen gibt es unter: http://www.imi-gliding.com/de/

 

 

Dienstag, 25. April 2017
LSG Fallersleben: Im Norden fast wie in Königsdorf
An diesem Wochenende möchte ich mich gerne Schunkis Schlagzeilen der ersten beiden Runden bedienen. „Unverhofft kommt oft“ passt für mich auf den Samstag; bei 8/8 und nach einigen Regenschauern bin ich vormittags zum Flugplatz gefahren, um Wartungsarbeiten an der Dimona durchzuführen. Dort angekommen war das Wetter überraschend sonnig und die ersten vier Flugzeuge wurden vorbereitet; also Wartung auf Sonntag verschieben und Nimbus rausholen. Die ASK21 jubelte derweil beim ersten Windenstart über 710m Ausklinkhöhe (bei 1000m Seil). Dass das auch eine Kehrseite hatte, kann man sich denken.
An diesem Tag hatten beide „Ummeraner“ Vereine drei Flugzeuge in der Luft. Neben der ASK21 mit Timo Kämpf oder Ute Sotomayor waren Helge und Franz Liebertz in einer ASH25 und Benno Beesten im Nimbus 4M unterwegs. Die Repker Kollegen schickten Günter Raab (Ventus cM), Arnie Weber (DG400) und Bernd Meindermann (LS1f) ins Rennen. Vater und Sohn Liebertz stießen schon bei Celle an eine dichte Schauerwand, die zum Drehen veranlasste. Günter, Arnie und Benno suchten ihr Glück anfangs mit einem Rückenwindschenkel. Der 50km/h starke Wind führte Günter schnell bis Dessau, Benno wendete bei Schönebeck. Da sich die erhöhte Schaueraktivität inzwischen bis Magdeburg ausgedehnt hatte, wurde der notwendige Slalom gegen den starken Wind zu einer echten Aufgabe. Letztlich mussten alle K-Klasse-Segler ihre Motoren bemühen und Helge mit Franz entschieden sich zu einer Landung in Uelzen, wo es leider keinen F-Schlepp gab. Immerhin wurde der Familienausflug hier mit einem Kaffee abgerundet.
Bernd und die ASK21 sind wegen des starken Windes nicht wirklich von Ummern weggekommen. Bei Arnie reichte der Flug zwar für den OLC, eine Bundesligawertung hat er aber verpasst. Bernd ist am Sonntag dann doch noch in die Wertung geflogen und beide Vereine waren mit zwei Flugzeugen erfolgreich beim „Ligafliegen bei PFD (fast) null…“.
Anders als in den Alpen gab‘s dafür aber nur je 1 Punkt.
 
Benno Beesten
 
Schöne Farben über Norddeutschland
Gleich wirds richtig schwierig
Glücklich zu Hause
 
Dienstag, 25. April 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge im Südwesten
Wie schon in der ersten Runde war der Samstag fliegerisch nicht brauchbar. Am Sonntag Morgen brachte ein Hochkeil aus Südwesten dafür frühe Thermik im Rheintal.
Bereits 10:15 Uhr flogen die ersten Piloten bei rund 1000m MSL Basis durch die Ebene. Insgesamt mit 7 Piloten waren die "Giulinis" unterwegs.
Den schnellsten Schnitt erflog Trainer Charly Müller mit dem fortgeschrittenen Flugschüler Marius Mangold im Rahmen einer über 600km langen Überlandflugeinweisung auf einer DG-1000t (GIU). Über die Rheinebene weit nach Frankreich und zurück durch die Pfalz bis Spang Dahlem reichte ihr Ausflug. Junior Johannes Dibbern (LS-8, S1) lies die Winglets glühen und nutzte Pfälzer Wald und Vogesen für den zweitschnellsten Flug des Teams. Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY) knackten mit einem zügigem JoJo zwischen Melibokus und Vogesen die 700km-Marke.
Zusammen brachte dies den 4ten Tagesplatz und 17 Punkte, was Platz 2 in der Gesamtwertung bedeutet - wir haben die Liga schon schlechter begonnen. Insgesamt gingen an diesem Sonntag für die drei Dannstadter Mannschaften 20 Piloten an den Start und legten dabei gut 7.700 km zurück. Bleibt die Motivation auf diesem Niveau gibt es wieder eine starke Saison.

 
Uwe Melzer
 
Früh morgens über die BASF
In den Vogesen Homebase Segelflugzentrum Dannstadt
 
Dienstag, 18. April 2017
Startschuss in die Ligasaison ist durch Wind und Wasser geprägt
Hier geht es zum Flug von
Alessandro Busca im OLC.
Die letzten beiden Wochenenden deuteten auf einen guten Start in die Liga-Saison hin. Es kam jedoch anders. Wind und Schauer – oder besser gesagt, beständiges Aprilwetter, ließen vielerorts den Ligaauftakt schlicht ins Wasser fallen. Am besten konnte noch die Alpenliga ins Rennen gehen. Ganz stark räumen die italienischen Vereine ab. Wie auch in den beiden Jahren zuvor geben sie einen Maßstab vor, der erst einmal gerissen werden muss. Dennoch lässt sich der Titelverteidiger SFZ Königsdorf nicht die Butter komplett vom Brot nehmen. Ein „paar“ Punkte werden auch hier gesichert.
Fakt, die Südseite der Alpen ging klar besser als der Rest der Alpen. Mistral und Welle hängen die Nordseite der Alpen einfach ab. Alessandro Busca vom AeC Valle d´Aosta (It) gibt an diesem Wochenende den Takt an. Bereits vor dem Aufstehen macht er sich am Ostersonntag zu seinem fast 11 stündigen Ritt auf. Sein Sitzfleisch wird definitiv belohnt. Er findet gute und schnelle Linien und ist definitiv im oberen Stockwerk unterwegs. Über 5.500 Meter trägt ihn die Welle hoch und er hat diverse spektakuläre Highspeed-Passagen dabei. So sackt er schlussendlich mehr als 1.000 OLC-Plus-Punkte und gut 126 Speedpunkte ein. Sein Vereinskamerad Giacinto Giorgio packt nochmal 101 Speedpunkte obendrauf und mit einem Dritten im Bunde kommen sie auf 311 Speedpunkte. Das ist mit einem guten Abstand Rang eins und eine Hausnummer für die nächsten Runden.
Ganz anders quält man sich in der Quali-Liga und der U25. Hier kommen nur eine Handvoll Flüge zusammen. Die SFG Bensheim setzt eine Tradition fort. Wenn nirgendwo etwas geht, findet man Bensheim ganz vorn. Die Bergstraße scheint ihre „geheimen“ Ecken zu haben. Oder aber, hier wird bei jedem Wetter geflogen.
Genau das sollte jeder Verein tun! Wer an vermeintlich schlechten Tagen -wobei dieses Wochenende tatsächlich vielerorts leider einfach unfliegbar war- die Couch bevorzugt, lässt wertvolle Punkte liegen. Drei kleine Flüge können Wunder in der Wertung bewirken. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine spannende nächste Runde.
 
Steffi Keller
 
Rundenwertung U25: 1. FV Celle (NI) 276,06 Speed/24 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 199,50 Speed/23 Punkte, 3. SFV Mannheim (BW) 175,37 Speed/22 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1. FV Celle (NI) 24 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 23 Punkte, 3. SFV Mannheim (BW) 22 Punkte
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFG Bensheim (HE) 202,72 Speed/42 Punkte, 2. SFV Mannheim (BW) 175,37 Speed/41 Punkte, 3. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 88,32 Speed/40 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. SFG Bensheim (HE) 42 Punkte, 2. SFV Mannheim (BW) 41 Punkte, 3. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 40 Punkte
Rundenwertung Alpen-Liga: 1. AeC Valle d´Aosta (IT) 311,35 Speed/40 Punkte, 2. SFG ACAO - AeC Vol. Adele Orsi (IT) 292,41 Speed/39 Punkte, 3. AVL - AeC Vol. Lariano (IT) 238,46 Speed/38 Punkte
Tabellenstand Alpen-Liga nach Runde 1: 1. AeC Valle d´Aosta (IT) 40 Punkte, 2. SFG ACAO - AeC Vol. Adele Orsi (IT) 39 Punkte, 3. AVL - AeC Vol. Lariano (IT) 38 Punkte
Dienstag, 18. April 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Bloß keine Nullrunde zum Saisonstart!
Die Vorzeichen für die 1. Runde 2017 standen für uns als Aufsteiger aus der Vorderpfalz nicht gerade günstig. Die Wetterprognosen sprachen von labiler Kaltluft mit Schauern und starkem Wind. Der Samstag war dann auch ziemlich eindeutig: in der Rheinebene nicht wirklich fliegbar. Der Sonntag sollte hoffentlich besser werden, vielleicht würde uns der Osterhase ja eine Überraschung liefern. Aber der Blick in die Wetterberichte am Sonntagmorgen dämpfte die Zuversicht doch gewaltig.
Gegen Mittag startete dann Peter Mangold mit Flugschülerin Annette Mroß im Backseat in der DG1000T. Bei geschlossener Wolkendecke war erstmal kaum mit einem vernünftigen Flug zu rechnen; aber dann gab es doch die ersten Cumulusstrukturen und das Rennen in Richtung Bergstraße konnte beginnen. Mit dem Feld des Hockenheim-Wettbewerbs und den anderen Liga-Teams der Region wurde es dann zwischen den Schnee-Regen-Schauern fast kuschelig. Die hochlabile Luft und ein wenig Hangwindunterstützung ermöglichte es die 150 Minuten mit rund 63 kmh abzufliegen. Peter war natürlich nicht ganz zufrieden, zu optimieren gibt es ja immer etwas.
Andreas Schottmüller (LS8) schaffte als zweiter SFZ-Pilot die Wertung (56 kmh). Er entzog sich dem Hangflug und schaffte die 140 km rein thermisch.  Nur den dritten Flieger bekamen wir, trotzt einiger Versuche, nicht lange genug in die Luft.
Noch ein Gruß an die Freunde aus Schwandorf: die CH fliegt sich echt klasse!
Resumeé aus dem Segelflugparadies Dannstadt: 2.Bundesliga ohne Fehlstart; gut wer seine skyboots nicht nur im Auto hatte!
 
Bernd Schwehm
 
Webcam LuDa - Sonntagmorgen - Liga-Wetter! DG1000T - Peter Mangold - als Schnüffler LS8 - Andreas Schottmüller - mission success!
Montag, 17. April 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Kalte Füße in Runde 1. Labile Kaltluft, die in mehreren Schüben im Einfluss eines ausgedehnten Trogsystems einfloss, war das bestimmende Moment in Runde 1 der OLC-Liga 2017. Thermisch sehr gut waren es aber Feuchte, Wind und Labilität, die die Bedingungen alles andere als einfach gestalteten. Nuancen entschieden immer wieder darüber, ob man einen Flug erfolgreich am Heimatplatz beenden konnte oder von einem (Schnee-)Schauer vom Himmel gewaschen wurde - wenn ein Start überhaupt möglich war.
Samstag:
In einem breiten Streifen zwischen Ostfrankreich und Ostdeutschland erkennt man auf dem Staellitenbild die Bewölkung der Kaltfront eines Tiefdruck-Systems über dem Süden Skandinaviens. Im Tagesverlauf sollte die sich immer weiter nach Südosten verlagern und rückseitig Kaltluft bringen, die im Einfluss der Höhenkaltluft über der Nordsee aber auch sehr labil bleiben würde.
EIne schmale Lücke fliegbaren Wetters gab es noch vor der Front nördlich der Donau, die aber immer weiter zulockern sollte. Die Rückseite der Kaltfront im Nordwesten dagegen machte dagegen immer weiter auf. Zum richtigen Gespür für die Bedingungen gehörte daher vor allem auch das richtige Timing - oder die entsprechende Geduld ...
Vor allem die Rückseite zeigt aber auch die typischen Strukturen hoher Labilität: Hoch aufquellende Entwicklungen mit entsprechender Schauertätigkeit, dazwischen blaue Lücken, wenn durch den feuchten Boden die Themrik trotz der Luftmasse erstmal eine Pause einlegte. Glücklicherweise sind die Niederschlagsraten in der Kaltluft (die teils sogar Schneeschauer brachte) nicht so extrem hoch.
Eindeutig auf der "Sonnenseite" war der Norden, wo die Front naturgemäß zuerst durch war, aber dazu gleich unten mehr ...
Sonntag:
Ein ähnliches Bild - zumindist was die Labilität angeht. Denn der Zustrom der labilen Kaltluft hielt auch am Ostersonntag an. Und so war es jetzt ein breiter Streifen zwischen Nordsee und Erzgebirge, in dem sich die Quellungen im Satellitenbild deutlich hervortun. Ganz im Nordosten, wo noch frontale Feuchte lag und im Südwesten, wo die Feuchte noch durch hohe Wolken überlagert wurde, waren etwas eingebremst - zumindest was die Labilität angeht.
Und der Zustrom der feuchten Kaltluft hielt an - uund sorgte so am Ostermontag für die eine oder andere weiße Überraschung (Weihnachten 2016 war glaube ich weniger Schnee, oder?).
Wer hat was draus gemacht?
Kein einfacher Tag (das gilt sowohl für den Samstag als auch den Sonntag), denn Wind, Labilität, Schauer, Wind und Feuchte waren alles andere als einfache Randbedingungen. Im Vorteil war der Norden, eher der Nordwesten, in dem zu der Labilität zumindest phasenweise auch noch genügend Einstrahlung vorhanden war.
Erfolgreich war vor allem, wer die Strecke mit/gegen den Wind legte, um die Reihungen optimal zu nutzen - unabhängig davon, ob nun am Samstag oder am Ostersonntag, wobei der Sonntag sich für viele als der etwas "bessere" herausstellte.
Da machte es schon mal Sinn, zuerst den Anschluss an die Reihungen zu suchen (und zu finden). So wie Nico Meißner (Discus 2/18m) und Norbert Otto/Sabine Meißel (Duo Discus WL), die von Scheuen Celle aus nach Norden flogen, um sich dann bei Soltau unter die Reihungen zu klinken um diesen nach Nordwesten zu folgen. Für die Aufsteiger des FV Celle waren diese Flüge die Basis für den ersten Rundensieg in der 1. Liga, der durch Hauke Schmoranzer (LS4 WL) komplettiert wurde, wobei nicht unerwähnt bleiben darfg, dass er auch nicht allein unterwegs war. Der Flug von Leif Eichhorn schaffte es nur nicht mehr ganz in die Wertung. Ein erstes Ausrufezeichen, das die Ambitionen des Aufsteigers untermauert!
Den 2. Platz geht dann eher an die Katagorie "alte Hasen". Reinhard Schramme (Ventus 3), bekannt dafür, immer die besten, geraden Linien zu finden, führte den LSV Rinteln auf Platz 2, unterstützt von Stefan Bachmann (Ventus 2ct/18m) und Wilhelm Wielage (Nimbus 4M). Hier war es der Samstag, der auf Kurs Nordwest von Rinteln in Richtung Emsland die Punkte brachte. Ebenfalls also gegen/mit dem Wind, aber nicht ganz so konsequent im Team wie die Konkurrenz aus Celle.
Für die Gifhorner, in Personae Felix Gottschalk, Dennis Polej und Marianne Brandes war es dann wieder der Sonntag mnit einer ähnlichen Taktik wie in Celle, der die Punkte für Rang 3 brachte.
Sicherlich eine klare Übermacht für den Norden (jedoch sicher noch zu früh um Parallelen zur Vorsaison zu ziehen!), aber mit einer Frage: Was ist war dem Meister Burgdorf? Michael Möker hatte seiner AHS31 die Flügel auf 18m gestutzt, um den Bedingungen Rechung zu tragen und servierte am Sonntag den schnellsten Flug der 1. Liga mit indexbereinigten 106km/h. Ohne Teamunterstützung reichte es aber nur für Rundenplatz 10.
Da wäre sicher mehr drin gewesen, so reihen sich die Burgdorfer in die Südvereine ein, die es sicher viel schwieriger mit dem Wetter hatten und im Vorfeld der herannahenden Front am Samstag oder auf der hochlabilen und feuchten Rückseite am Sonntag ihre Punkte hart erkämpfen mussten. Und auch hier zeigte sich. Wer im Team zu punkten verstand (wie die Königsdorfer oder die Ludwigshafener), der erreichte am Ende auch die besseren Platzierungen ...
Spass macht aber auch der Blick in Liga 2: Der LSV Hofgeismar war mit einer Gesamtspeed von 298 rund 20km/h schneller als der Rundensieger aus Liga 1, der Erfolg von Johannes Bick, Tim Wroblewski/Tobias Valant und Tamino Köbl. Während Johannes seine schnellsten Abschnitte mit Rückenwind und dann südlich des Harzes hatte, flogen seine Vereinskamaraden zuerst den Teutonurger Wald entlang und dann nochmal weit in die Westfälische Bucht hinein. Mal sehen, was die Nordhessen noch aus ihrer Ausgangssituation machen können. Orographisch stehen ihnen ja eine Vielzahl von Optionen offen. Johannes gelang gleichzeitig auch der weiteste Flug des Sonntags.
Die sportliche Klasse von Liga 2 stellte auch das Team Immo Weidner/Vincent Knichel unter Beweis. Mit 110km/h gelang ihnen von Bad Zwischenahn aus der schnellste Flug dieser Runde (eingebettet auch in den weitesten Flug des Samstags) mit 110km/h (119km/h ohne Indexbereinigung in den 2,5 Std. Wertungszeit). Für den LSV Bad Oldenburg hat es aber trotzdem nicht ganz gereicht: Platz 2 in dieser Runde bedeuten aber trotzdem gute 17 Ligapunkte, für den auch die Leistungen von Thomas Bosack und Arnold Sauder vorantwortlich sind .
Und auch Rang 3 geht in den Norden bzw. Nordwesten nahe an die Grenze zu Holland wo Uwe Höfinghoff, Max Mensing und Christoph Kahler für die SFG Stadtlohn die nötigen Punkte erflogen - und von wo aus Vater und Sohn Mensing am Ostermontag dann den weitesten Flug schafften.
Strecke und Speed sind also nicht nur auf Liga 1 beschränkt - da ist die Saison sicherlich noch einiges zu erwarten.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Freitag, 14. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 14.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG:
Die Nordhälfte Deutschlands wird von der Okklusion eines nach Dänemark ziehenden Tiefs mit wolkenreicher Meereskaltluft beeinflusst. Die dazugehörige Kaltfront schwenkt von Nord nach Süd im Laufe des Tages über Deutschland hinweg und erreicht am Abend die Alpen. Mit einer westlichen Strömung wird kalte, wolkenreiche Nordseeluft herangeführt, die postfrontal labil geschichtet ist.
SONNTAG:
Mit einer nordwestlichen Strömung hält auf der Rückseite der Kaltfront die Zufuhr von labiler Meereskaltluft an. Es kommt zu einer Schauerwetterlage. Der Süden Deutschlands und in Alpennähe ist zunächst noch hochreichend frontale Bewölkung wetterwirksam.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG in der Nordhälfte aufgrund von Überentwicklungen und kräftigem Nordwestwind zerrissene und gestörte und kaum nutzbare Wolkenthermik. Ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik gerechnet werden.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmung und von Westen aufkommendem Regen kaum nutzbare Thermik. Lediglich in der Südosthälfte kann im Tagesverlauf mit mäßiger Wolkenthermik gerechnet werden, die allerdings durch einzelne Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Wegen abschirmender Bewölkung bzw. stürmischen Westwind kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
SONNTAG: Es weht ein kräftiger westlicher Wind. Es muss wiederholt mit schauerartigen Regenfällen gerechnet werden. Dadurch kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG örtlich geringe Thermik, meist jedoch aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 11. April 2017
OLC kicks off the 2017 US-League Season
This year’s first US-contest has already gone into the books. In Florida the seniors have given their best in sometimes challenging conditions and kicked off a new racing season. Now, we would like to welcome everybody back to another popular competition: OLC’s US-League. Let’s all enjoy the first spring days, get back into the cockpit and fly 2.5 hours of speed.
You’re right; it’s still early in the season. Earlier than ever before... This spring the US-League will already start on April, 15th. While the Easter bunny is hiding somewhere in your backyard, your club will be happy to watch you score points. Your speed missions will be valued during the coming 19 weekends (rounds) - until August, 20th. Every weekend, your club’s fastest three OLC flights will automatically score in the US-OLC-League. Look how your club is doing in the United States. And if you’re wondering how you’re competing worldwide, have a look at the international scores. More than 1000 clubs are listed in OLC’s scores. Several American speed teams can usually be found on top!
Our decentralized League flying is the easiest way to compete in the sport of soaring. You don’t have to travel far to fly in a contest, plus you do not have to be a soaring champion to score high. With three average flights on a regular weekend your club-team may already win a round.
Remember: The top 18 clubs - based on last year’s scores - are competing in US OLC’s Gold-League. All other pilots will automatically participate in our Silver League, where last year we had 90 teams listed. The only thing you have to do is fly a sprint task in 2.5 hours. It’s time frame will automatically be calculated based on your submitted IGC-file. No need to stay airborne all day long.
Now, are you ready to go? With our League competition we want to keep you up in the air all summer long. Not just during the peak season! Try to fly big in May, June and July and take advantage of an additional training during the other months. You’ll find the best chances to beat your opponent on weaker days.
Enjoy soaring to new horizons! See you in the scores.
 
An OLC-service: We will be happy to publish your club's League news - the best way to share the enthusiasm for League scoring and to show the dynamic of our sport. Your report should have a length of around 250 words. If available, please submit three pictures (800 pixels on the longer edge) and a short explanation.
Montag, 10. April 2017
Endlich .... es geht wieder los ... Ostern starten die Segelflug-Ligen!
Der Verfasser hält einen Motivationsvortrag auf dem Segelflugforum 2017 im “Bundesliga-Entwicklungsland“ Nordrhein-Westfalen.

So früh wie nie, schon am Ostersamstag, 15. April, geht's in die 17. Ligasaison. Wieder werden jeweils 30 Mannschaften der 1. und 2. Liga sowie über 500 Vereine in Quali-Liga und Landesklassen in 19 Wochenend-Runden bis zum 20. August an den Start gehen. Zusätzlich haben sich die Alpenliga und besonders die U25-Liga großer Beliebtheit in ihren ersten Jahren erfreut. Außerdem können sich alle Teams in der World-League mit über 1.000 Vereinen weltweit vergleichen. 
Hochmotivierte Aufsteiger werden ihren „flow“ nutzen, um sofort wieder im vorderen Tabellenbereich zu landen. In der Vergangenheit ist schon drei Mal der Durchmarsch eines Aufsteigerteams bis zum der Meistertitel gelungen. Und wegen der besonderen Wetterlage in 2016 werden mit 14 Mannschaften so viele Vereine aus dem Norden Deutschlands in der 1. Liga vertreten sein wie noch nie zuvor. Alleine sechs der sieben Aufsteiger kommen aus dem Norden und werden es dem amtierenden Meister aus Burgdorf schwer machen.
Nirgends im Segelflug ist es einfacher Erfolg zu haben und diesen auch medienwirksam zu verkaufen. Und innerhalb einer Mannschaft macht die Fliegerei, das Mitfiebern am Abend vor dem Laptop, der Erfolg und das unweigerliche Feiern einfach noch mehr Spaß! Jeder Verein hat 19-mal die Chance auf gute Liga-Presseberichte und braucht dazu nicht einmal einen Spitzenpiloten. Denn die Summe aus drei durchschnittlichen Flügen reicht aus, um sich garantiert einmal vorne zu platzieren, wenn man sich motiviert an jedem der 19 Wochenenden und bei (fast) jedem Wetter in die Luft begibt und die Bundesliga-Regeln kennt. Diese einfachen Regeln werden bei erfolgreichen Vereinen jährlich neu in kurzen Präsentationen dem Nachwuchs vermittelt. Im Rahmen eines kleinen Saisoneröffnungsfestes können so alle potentiellen Streckenpiloten und Neulinge auf die Regeln und das Jahresziel eingeschworen werden – und sei es nur einmal einen Top-Platz in einer Landesklasse, welcher sicher für jeden Verein erreichbar ist.
Da sich die U25-Liga als Indikator für gute Jugend- und Nachwuchsarbeit etabliert hat, ist eine zielorientierte Streckenflugausbildung den Fluglehrern ans Herz zu legen. Der Scheinerwerb sollte nur ein Teilabschnitt Lehrtätigkeit sein. Die Freude am Streckenfliegen kann besonders mit den kurzen Bundesligaflügen und des sehr schnell erreichbaren Erfolges langanhaltend generiert werden. Die amtierende U25-Meistermannschaft aus Königsdorf wurde eigentlich nur Meister, weil sie fast jedes Wochenende drei Jungs oder Mädels in der Luft hatten. Es müssen nicht immer riesengroße und superschnelle Flüge sein. Die Konstanz wird auch in 2017 gewinnen!
Das OLC-Finale mit Ehrung der erfolgreichen Mannschaften findet wie gewohnt am 1. Oktober in Poppenhausen statt.

Heiko Hertrich

Nachtrag OLC: Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über Liga-Berichte der Vereine – nirgendwo spiegelt sich
besser die Dynamik und Begeisterung für die Liga. Der Textumfang sollte um die 250 Wörter lang sein, bitte auch möglichst drei Bilder in 800 Pixel auf der jeweils längsten Seite und einen Bildtext mitsenden.
Die Adresse: magazin-cvd@onlinecontest.org





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28. April

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
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