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Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ Königsdorf: Nichts dem Zufall überlassen
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Donauwörth: v.l.n.r.: Nikolai Wolf, Jakob Edmaier und Jan Kleu. Foto: Stefan Langer
 
Um die Tabellenführung in der Alpenliga zu sichern ging es am Samstag in Königsdorf. Das Doppelsitzerteam Jürgen Steinborn und Nikolai Wolf, sowie Thomas Wolf flogen dafür entlang der ersten Hügel zwischen Tegelberg und Wendelstein und erzielten dabei jeweils Schnitte von etwa 85 km/h. Dritter im Bunde war Jan Kleu, der mit seiner SZD59 leider bereits nach 1:45 h bei Gmund aussengelandet ist. Für eine gültige Wertung reichte es dennoch und so fand sich das SFZ Team am Samstag Abend in der Rundenwertung der internationalen Alpenliga, vor den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/MIcheldorf auf dem Spitzenplatz.
Die Flugwettervorhersage für Sonntag ließ keine sichere Prognose zu, ob man von Königsdorf aus in das gute Gebiet auf der schwäbischen Alb fliegen würde können. Daher packten die drei Junioren Jakob Edmaier, Jan Kleu und Nikolai Wolf ihre Segelflugzeuge in die Transportanhänger und fuhren nach Donauwörth, um von dort aus zu starten. Dass diese Entscheidung goldrichtig war, zeigt das Ergebnis. Einzig dem Doppelsitzer Gespann Emanuel Schieck und Mathias Schunk gelang es von Königsdorf auf die schwäbische Alb zu fliegen, um dort einen schnellen Schnitt zu fliegen. Am Ende standen bei dem Flug zwischen Eichstätt und dem Feldberg im Schwarzwald 114,4 km/h für das Duo in der Wertung. Nikolai Wolf erzielt 105,2 km/h und vervollständigte zusammen mit Jakob Edmaier (93,9 km/h) das Bundesligatrio des SFZ Königsdorf. Das Juniorentrio vervollständigte am Ende Marc Wachtmeister mit einem Flug vom Hahnweide Wettbewerb.
In den Alpen konnte am Sonntag auf der Südseite gut geflogen werden, so dass der Tabellenzweite aus Italien, der Aec Vol. Adele Orsi sich den Rundensieg, vor dem LSV Pui sichern konnte. Die Italiener holten damit fünf Punkte auf das SFZ auf, das sich durch einen Flug am Sonntag von Arthur Schlothauer noch verbessern konnte und letztendlich auf Rundenplatz fünf landete. In derJunioren Bundesliga spitzt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen Stadtlohn und Königsdorf weiter zu. Stadtlohn bekam für Platz drei 48 Punkte und Königsdorf als fünfter erzielt 46 Punkte, womit Stadtlohn die Tabelle weiterhin knapp vor dem Titelverteidiger aus Königsdorf anführt.
 
Mathias Schunk

 

Dienstag, 23. Mai 2017
AC Braunschweig: 328,92 Speedpunkte bringen guten siebten Rang
Das war erstmals bei Hammerwetter am Wochenende in ganz Deutschland eine wirklich sehr eng beieinander liegende Wertung und so waren wir mit unseren 328,92 Speedpunkten richtig gut dabei.
Für unsere Nachbarn vom Altkreis Isenhagen hingegen blieb mit ihren 309,50 Speedpunkten am Ende nur ein Trostpunkt übrig. Das verdeutlicht einmal mehr, wie extrem umkämpft es in der 1. Segelflug-Bundesliga zur Sache geht.
Am Samstag hatten Knud Dombrowsky und Rolf Wagner mit dem Arcus schon die Rundenwertung eröffnet und aufgrund der herausragenden Streckenflugwetterprognose fokussierte sich das Geschehen natürlich auf den Sonntag.
An diesem Hammertag waren wir mit 12 Piloten und 2 Pilotinnen unter den wunderbaren Cumuluswolken auf Strecke. Der Fläming erwies sich erneut als wahres Thermikparadies und wurde daher umfangreich von unseren Piloten mit in die Streckenführungen einbezogen.
An diesem Sonntag wurden seit langer Zeit mal wieder flächenumgreifende Dreiecksflüge angemeldet und auch erfolgreich absolviert.
Auch unsere drei schnellsten Aufwindjäger waren am Ende unvorstellbar knapp beieinander:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 110,04 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 109,50 Speedpunkte,
Heiko Braden/Joshua Arntz, Duo-Discus, 109,38 Speedpunkte,
Bennewitz absolvierte ein freies Dreieck mit den Wendepunkten Nienburg, Schwerin sowie Riesa und kommentierte seinen Flug folgendermaßen: „Danke an Caruso für das Übernehmen des Fluglehrerdienstes. Mal wieder sehr cooler Teamflug mit Benno (TEX).“
Seidl flog umd Berlin herum und trieb seinen Ventus zunächst bis zur Feldberger Seenlandschaft. Der zweite Wendepunkt lag östlich von Rothenburg/Oberlausitz im polnischen Luftraum. Ergiebige 973 Streckenflugkilometer standen am Abend auf seiner Uhr.
Braden und sein kongenialer Partner Arntz glitten mit dem Duo-Discus bis in die Region Havelberg und nahmen dann Kurs auf ihren östlichen Umkehrpunkt Hoyerswerda. Der Rundensieg ging erneut mit 339,84 Speedpunkten an die auch mit 76 Punkten die Tabelle anführende SFG Donauwörth-Monheim. Der Aero-Club hat sich etwas Luft verschaffen können und rangiert nun mit 43 Punkten auf Rang achtzehn.
 
Rolf Wagner
 

Philipp Hellwig und Markus Schmied freuen sich nach ihrer Berlinumrundung.

Der östlich von Berlin gelegene Flugplatz Neuhardenberg.

Bennewitz schaute sich Magdeburg aus der Nähe an.

 
Montag, 15. Mai 2017
FLG Blaubeuren steht unter Zugzwang
Die Piloten der Fliegergruppe Blaubeuren stehen schon zu Beginn der neuen Saison unter Zugzwang, wichtige Punkte zu erkämpfen um aus den hinteren Tabellenplätzen herauszuklettern. Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für das Wochenende fiel jedoch mit wenig Sonnenschein, einer hohen Gewitterwahrscheinlichkeit und viel Niederschlag nicht allzu positiv aus.
Am Samstag fanden sich Sebastian Bauder, Michael Heiß mit ihren Einsitzer sowie Sebastian Wastl und Christian Müller im Vereinsdoppelsitzer ein um sich und ihre die Flugzeuge auf einen kurzen, nassen Bundesligaflug vorzubereiten. Philipp Söll der sich noch bis zum Mittag an den derzeiten Baumaßnahmen zum Hallenanbau beteiligt hatte, wurde vom Bauleiter Heinrich Krais freigestellt um ebenfalls auf Punktejagd zu gehen. 
Bereits direkt nach dem Start der Piloten bildeten sich um Blaubeuren die ersten dicken Regenwolken aus, die vor allem Michael Heiß Probleme bereiteten, ins gute Wetter südlich der Alb zu fliegen. Über dem Donautal waren hier bereits Sebastian Bauder, das Doppelsitzerteam Wastl/Müller sowie Philipp Söll unterwegs und flogen mit ihren Flugzeugen an den Gewitterlinien von Hayingen bis kurz vor Augsburg um dort zu wenden. Die tragenden Wolkenstraßen, die auch als Konvergenzlinien bezeichnet werden, konnten von Philipp Söll und Sebastian Bauder am besten angeflogen werden. Das Doppelsitzerteam musste aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung, nahe Stockach am Bodensee das Hilfstriebwerk zur Heimkehr nutzen.
Die Flüge vom Samstag reichten abends nur für einen mittleren Tabellenplatz, wodurch die Hoffnung bestand, dass die Wetterdienste und ihre Modelle sich für Sonntag nur verrechnet hatten, denn normalerweise wäre hier kein Start möglich. Tatsächlich gab es eine Möglichkeit, die Heiner Krais und Philipp Söll im Doppelsitzer der FLG nutzten. Mit einem Flug zwischen den Gewitterzellen von Blaubeuren bis hinter Ingolstadt und wieder zurück sicherten sie der FLG einen guten 7 Rundenplatz.
Somit steuerten Philipp Söll mit 113,55 Punkte (viertschnellster Flug in Deutschland an diesem Tag), Heinrich Krais mit 89,59 und Sebastian Bauder mit 80,75 Punkten ihre Flüge bei. Die FLG Blaubeuren konnte sich dadurch von Tabellenplatz 27 auf 23 verbessern. 
 
Philipp Söll
 
Düstere Aussichten aus dem Cockpit
Anflug auf den Heimatflugplatz durch Schauer Philipp Söll vor den Schauern
 
Montag, 15. Mai 2017
Wieder nur ein Punkt für den AC Pirna

Die Wetterkarten zeigten für Sachsen labile Warmluft mit Schauern und Gewittern bereits ab Mittag; Und das auch noch für beide Tage der Ligarunde 5. Da die Prognose für Sonntag ein klein wenig besser war, machte sich ein Quartett der Pirnaer Piloten am Sonntag früh startklar. Schon morgens um 9 Uhr zeigten sich erste CB`s über dem Erzgebirge und spätestens beim Abflug war klar, dass es kein Rückweg mehr nach Pirna gab, da der Schirm eines CB`s sämtliche Einstrahlung zu Nichte machte und der Regen schon an der Platzkante stand. Franco Fritzsch landete noch schnell vor dem ersten Gewitter aufgrund von Loggerproblemen in Pirna und stand dann als Rückholer zur Verfügung. Kai Glatter, Thomas Melde und Benny Schüch flohen vor den Gewittern in Richtung Nordost und versuchten dort die Kilometer zu holen. Doch die linienartige Gewitterfront zwang die Piloten zu einer relativ zeitigen Landung bei den Fliegerfreunden in Klix. So reichten die knapp 70 Speedpunkte und 2x 65 Speedpunkte leider nur für einen Punkt. Vielen Dank an die superschnellen Rückholer und den Klixer Fliegerfreunden für die temporären Hallenplätze und die Kaltgetränke.

 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Frühmorgens schon Gewitterbildung

Der Weg nach Hause ist versperrt

Gemütlicher Sonntagnachmittag in Klix

 

Freitag, 12. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 12.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland auf der Vorderseite eines umfangreichen
Höhentroges über dem Ostatlantik und Großbritannien. Mit südwestlicher Strömung wird dabei feuchte und hochreichend labile Mittelmeerluft herangeführt, die konvektiven Umlagerungen unterliegt.
Auch am SONNTAG bleibt labile Luft unter Tiefdruckeinfluss wetterbestimmend. Während im Alpenraum und der Südosthälfte, sowie im Nordwesten, Troganteile weitere Hebung verursachen, kann sich dazwischen zeitweise leichtes Absinken mit Wetterberuhigung
durchsetzen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG auf Grund von Abschirmungen, häufigen Überentwicklungen und Niederschlägen kaum nutzbare Thermik.
Am SONNTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, vereinzelt Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG zeigt sich generell mäßige bis gute Wolkenthermik um 3000-5000 FT AMSL, die jedoch im Tagesgang durch zahlreiche Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kommt es in der Südosthälfte vermehrt zu Überentwicklungen. In den westlichen Gebieten kann sich gute Cumulusthermik mit Arbeitshöhen von anfangs 3000-3500 FT AMSL, später bis FL060 ansteigend, etablieren.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nach Westen hin mäßige Wolkenthermik. Im Osten ist die Thermikgüte durch längere Abschirmung herabgesetzt. Ab Mittag ist die Thermik zunehmend durch Schauer und Gewitter gestört.
Am SONNTAG wahrscheinlich Durchzug von stärkerer mittelhoher und hoher Bewölkung oberhalb der Quellwolken, sodass sich keine oder nur geringe Wolkenthermik entwickelt. Zudem ist sie von Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Dienstag, 09. Mai 2017
SFG Giulini: Aus miesem Wetter das Beste herausgeholt
Die Wetterprognose für diese Runde war für das Rheintal eindeutig mies. Samstag kommt recht früh die Front und der Sonntag ist ganz tot.
Die einzige kleine Chance bestand darin Samstag mittag präfrontal eine Mindestwertung in die Ebene zu zaubern. Mit dieser schwachen Hoffnung bauten am Samstag morgen militant-motivierte Piloten aller 3 Dannstadter Liga-Mannschaften ihrer Sportgeräte auf und stellten sie bei aus Südwest immer stärker aufziehenden Cirren und milchiger Sonne an den Start.
Gegen 13 Uhr versuchten sich die ersten Piloten in der Luft. Oben bleiben war gar nicht einfach und es dauerte bis sich die ersten bei minimalen Steigwerten zur BASF vortasten konnten. Eine einzige Wolke am Nordrand des Viernheimer Waldes lockte alle in die gleiche Richtung. Die Hoffnungen wurden nun erfüllt, kurzzeitig labilisiert es auf kleinem Raum zwischen Mannheim und Odenwald. Kurze Schenkel und abgleiten der Höhe Richtung Dannstadt zur herannahenden Front reichten für 7 Dannstadter die Mindeststrecke zu bewältigen. In der Bundesligamannschaft machte sich in dieser Runde erstmals das Fehlen von Norbert Lenz bemerkbar, der über Jahrzehnte als erfolgreichster "Punkte-Sammler" und "Urgestein der Bundesliga" nun nicht mehr dabei ist. Charly Müller (Ventus ct, CS), Peter Franke mit seinem achtjährigen Sohn Paul (DG-1000t, GIU) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) erflogen diesmal die Punkte.
Gespannt und motiviert warten wir auf die Herausforderungen der kommenden Runden.

Uwe Melzer
 
Warten auf die Thermik
Schwache Grauthermik Präfrontale Labilisierung

 

Dienstag, 09. Mai 2017
AC Braunschweig: 194,22 Speedpunkte bringen Rang siebzehn
Bennewitz im Ventus und Dombrowsky im Arcus gehen auf Strecke.
4 Punkte für den Aero-Club
Der Samstag bot keine Option zum Streckenfliegen von Waggum aus und so nutzen Wiebke Holste, Klaus-Dieter Arntz, Karsten Bennewitz und Knud Dombrowsky den Sonntag, um eine Bundesligawertung aufzumachen. Conni Bruns und Christian Ueckert waren mit ihrer Minimoa nach Wilsche gefahren und erfreuten sich dort an schönen Flügen. Die 194,22 Speedpunkte wurden von folgenden Piloten geflogen:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 73,32 Speedpunkte,
Klaus-Dieter Arntz, Hornet, 60,92 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, Arcus, 59,98 Speedpunkte,
Bennewitz nutzte die Lüneburger Heide und hatte seinen nördlichsten Wendepunkt an der Elbe bei Wittenberge. Arntz flog mit Wiebke Holste im engen Team und war neben der Heide auch in der Altmark unterwegs. Dombrowsky arbeite mit dem Arcus neben unserem „Wohnzimmer Heide“ ebenfalls auch noch in der Altmark. Der Rundensieg ging mit 297,24 Speedpunkten an den LSC Bayer Leverkusen.
In der Gesamtwertung führt nun mit 52 Punkten die LSG Bayreuth und der Aero-Club liegt mit 21 Punkten auf Platz 22. Stell dir vor, du fährst zu einem Streckenfluglehrgang und kommst aufgrund fehlender Thermik mit null Überlandflügen nach Hause!
So ist es in der letzten Woche Lutz Fasterling und Falk Sachs in Cloppenburg ergangen. Auch Philipp Hellwig und Markus Schmied kamen vom Wettbewerb aus Klix mit nur einem bescheidenen Flug zurück.
 
Rolf Wagner

Montag, 08. Mai 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Auch Runde 4 bot alles andere als einfache Wetterbedingungen. Kilometer und Punkte mussten teils hart erkämpft werden, was man auch an der Gesamtspeed der Rundensieger sieht. Im Vergleich zu den Vorwochen, hat die über alle Ligen gesehen deutlich abgenommen. Kanonisch zu den Vorwochen klingt dagegen der Auspruch: "Man musste zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein" und "nicht alle haben an beiden Tagen was vom Wetter gehabt". Eindrücklich zeigen dass vor allem die Vergleiche der Flugspuren von Samstag und Sonntag, die die Wetterräume gut identifizieren.
Samstag:
Und dieser Wetterraum lag am Samstg in einem breiten, von Nordwesten nach Südosten ausgerichteten Streifen. Zwischen einem abziehenden Trog und dessen Feuchte jenseits der Elbe und dem Aufzug im Vorfeld eines Tiefs über Frankreich konnte zumindest
hier die Sonne für Thermik sorgen, auch wenn schon Warmluft mit im Spiel war und auch das eine oder andere Cirrenfeld (im Südwesten später mehr) sich als störend erwies.
Sonntag:
Ein anderes Bild zeigt der Sonntag: Das Tief zog weiter in Richtung Alpen, mit ihm die Feuchte und Abschirmungen. Während es im Süden und Westen eher Regen war, der nicht viel fliegbares zuließ, störten vom Münsterland über die Lausitz bis weit nach Tschechien hinein Überentwicklungen und Schauer, die auf dem Satellitenbild gut erkennbar sind. Aber auch die trockene Luftmasse, die vorübergehend in den Norden fliessen konnte ist gut erkennbar. Wo am Vortag noch dichte Abschirmungen lagen, kam nun zum Ausgleich die Sonne zum Zuge.
Wer hat was draus gemacht?
Immerhin rund 500 Flüge fanden am Samstag den Weg in den OLC, am Sonntag waren es dann weniger als 150 - Quoten, die im Mai schonmal besser ausgesehen haben. Natürlich war der Samstag dann auch der bessere des Wochenendes was die Schnitte - und damit die Ligapunkte - angeht. Das Sauerland und ein kleines bisschen RWE bringen dem LSC Leverkusen den Sieg in dieser Runde. Jeweils eingebettet in längere/weitere Flüge machen Hermann Leucker (99km/h), Pit Fischer (96km/h) und Rolf Gertzmann (93km/h) ihre Ligapunkte, wobei die Kommentare nicht gerade von einem durchweg einfachen Flugtag zeugen, reichte es für Platz 1. Aber nicht nur die Farbenstädter können eine Mannschaft aufbringen, die sich aus Piloten auf Nationalmannschaftsniveau zusammensetzt.
Mit Arndt Hovestadt (96km/h), Reinhard Schramme (94km/h) und Stephan Beck (87km/h) kann der LSV Rinteln auf dieser Ebene sicher mithalten, mussten sich aber in dieser Runde mit dennoch knapp 10km/h Rückstand und Platz 2 zufrieden geben. Zum Rundenplatz 3 ist ihr Abstand deutlich knapper, den sich derLSR Aalen holt. Während Johannes Böckler (96km/h) allein in Richtung Bayerischer Wald unterwegs war, flogen Steffen Schwarzer (91km/h) und Dieter Walz (89km/h) im Team eher in Richtung Hardtwald.
Den Sonntag nutzen dann vor allem die Nordvereine, von denen sich immerhin der amtierende Meister LSV Burgdorf unf der FV Celle noch unter den Top10 platzieren konnten.
Liga führt aktuell die LSG Bayreuth an, die sich nach der bereits guten Vorwoche nun mit Rundenplatz 4 auf den Platz an der Sonne vorschieben kann (52 Punkte). Mit dem LSV Rinteln folgt bereits der erste Verain aus dem Norden (51). Platz 3 geht wiederum in den Süden und den LSR Aalen - die Liga ist also punktemäßig eng zusammen und geographisch gut durchmischt, was will man mehr.
Die Westseite des Thüringer Waldes war der Schnellmacher des Wochenendes: Gerd Peter Lauer schaffte hier entlang den schnellsten Schnitt über 1. und 2. Liga hinweg mit 105km/h. Gleichzeitig führte er damit den AC Lichtenfels zum Sieg in der 2. Bundesliga. Unterstützung fand er dabei durch Markus Reuß (99km/h) und Philipp Lauer (90km/h). Und auch in der Gesamtspeed von 293 liegen die Franken ligaübergreifend vorne.
Zum LSV Hofgeismar auf Rang 2 klafft bereits eine deutliche Lücke von knapp 30km/h, der wiederum vom FLC Schwandorf gefolgt wird.
Diese Runde konnten also vor allem die Verein in Bayern und Hessen die Wetterlücke nutzen.
Aber auch Spitzenreiter SFG Standlohn konnte punkten. Bei nur 16 von 30 Vereinen, die gewertet wurden, bringt Rang 4 wertvolle 17 Punkte. Die Niederrheiner führen die Tabelle der 2. Liga damit weiter souverän an (66 Punkte), gefolgt vom Rundensieger
Lichtenfels (56), die damit das SFZ Ludwighshafen-Dannstadt (55) auf den 3. Rang verdrängen.
Und auch für die kommende Runde sieht es mal wieder eher durchwachsen aus. Mal sehen, wer dann die Wetterlücken am besten nutzen kann.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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Superwochenende für die LSG Fallersleben

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