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OLC-Magazin
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Montag, 29. Mai 2017
Arbeiten im Segelflug-Paradies: Bitterwasser-Lodge sucht Saisonkräfte
Traumjob im Segelflieger-Paradies gesucht? Dann könnte das genau das Richtige für dich sein. Das erfolgreiche Segelflugzentrum in Bitterwasser sucht für die Zeit vom 1. November 2017 bis 20. Januar 2018 Saisonmitarbeiter/innen für den Flugbetrieb sowie das Schreiben von Pressemeldungen und Social Media-Berichten. Bekannt ist die seit 1994 in dieser Form bestehende Lodge für ausgezeichneten Service, hervorragende Segelflugbedingungen, prima Essen, eine tolle Atmosphäre und eine perfekt auf Segelflieger abgestimmte Infrastruktur. Werde ein Teil des 50-köpfigen Teams, das dafür sorgt, dass alle Rädchen ineinander passen.
Mehr als 600.000 Kilometer wurden in dieser Saison in Bitterwasser geflogen. Damit ist Bitterwasser derzeit die ungeschlagene Nummer eins weltweit. Unzählige Tausender -auch von „Einsteigern“- wurden geschrieben, was ein üppiger Palmengarten beweist. Mit dir gemeinsam wird auch in der kommenden Saison für Segelflieger aus der ganzen Welt ein Traum war.
Dein Aufgabenfeld:
Mitarbeiter Berichterstattung
Im Rahmen dieses Jobs solltest du Tagesberichten in den sozialen Medien wie Facebook usw. schreiben sowie regelmäßige Berichte für den OLC und die Homepage verfassen. Zudem gehört es dazu die namibische Presse zu bedienen. Eventuell steht auch die Mitarbeit in der Rezeption an.
Mitarbeiter Flugbetrieb.
Du sorgst für den runden Ablauf vor Ort. Dazu gehört unter anderem das tägliche Briefing sowie die Flugleitung bei Starts und Landungen zu organisieren.
Was die Bitterwasser-Lodge dir bietet:
· Aufenthalt im wohl bekanntesten Segelflugzentrum der Welt
· Du sammelst Erfahrungen in einer fremden Umgebung und mit internationalen Gästen
· gutes Arbeitsklima, Spaß und ein tolles Team
· Vollverpflegung und Unterkunft
· Segelflieger-Garn ohne Ende
· Wildlife und die schönsten Sonnenuntergänge der Welt
Was du mitbringen solltest:
Bestenfalls die Segelflug-Lehrerlizenz, zumindest mehrjährige Segelflugerfahrungen
Bewerbungen bitte per eMail an:
Zögere nicht und schicke noch heute deine Bewerbung ab.
 
Text: Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Bitterwasser Lodge
 
Die Bitterwasser-Lodge mitten in der roten Wüste Palmengarten erinnert an die vielen geflogenen Erst-Tausender Fliegen bis zum Anschlag

 

Freitag, 26. Mai 2017
Mehr Stunden als in den ersten fünf Jahren meiner Fliegerkarriere!
Ein Viertel – genau so viel beträgt die aktuelle Flugzeit auf dem OLC-Discus im Verhältnis zu meiner Gesamtflugerfahrung seit 2009. Addiere ich die ersten Jahre meiner etwas müde startenden Fliegerkarriere, bin ich schon jetzt in Summe etwa gleich viel geflogen wie in diesen ersten fünf Jahren zusammen. Mit dem OLC-Discus boten Wilfried Großkinsky und der OLC mir in den vergangenen Monaten außergewöhnlich gute Voraussetzungen, um viele Stunden in der Luft zu verbringen.
Das Jahr begann nach dem OLC-Symposium mit einigen Eingewöhnungsflügen bei herbstlicher Thermik, bevor sich die Segelflugsaison in den Winter verabschiedete. Die kalte Jahreszeit, weniger für prächtige Thermik, dafür jedoch umso mehr für seine Starkwindtage bekannt, wollte ich nicht ungenutzt lassen und wartete gespannt auf Wellen-, beziehungsweise Hangflugtage in den umliegenden Mittelgebirgen. Trotz dem für mich unbekannten Neuland der Wellenfliegerei gelang mir neben einem Wellenflug in Alkersleben am Thüringer Wald, ausgerechnet an meinem Geburtstag, am 28. November ein schöner Wellenflug im Schwarzwald.
Zusammen mit Chris Hiller von meinem Heimatflugplatz in Poltringen ausgehend, konnten wir bis an den Feldberg fliegen und abends dank hilfsbereiter Lotsen bis auf 5000 Meter steigen und über das Neckartal nach Hause gleiten. Einen ausführlichen Bericht zum Flug findest du auf meiner Homepage www.soaring.blog.
Richtig losgehen sollte die Saison für mich allerdings in Südfrankreich. Die Provence und die Südfranzösischen Alpen bieten im Frühjahr meist sehr gute thermische Bedingungen. Während man sich in Deutschland noch vor den Kachelofen setzt und sich Gedanken über knackige Frühjahr-Thermik macht, können dort bereits hervorragende Bedingungen genutzt werden. Wie es so oft, spielt dann auch noch das Anfängerglück in die Karten. In zweieinhalb Wochen am Flugplatz Puimoisson konnte ich unbeschreibliche 100 Stunden fliegen und dabei ein atemberaubendes, für mich neues Fluggebiet erkunden. Ein beeindruckender Facettenreichtum machte meinen Fliegerurlaub zu einem tollen Erlebnis. Wer schon einmal dort war wird die Faszination mit Sicherheit teilen. Erste Flüge führten mich in näherer Umgebung zum Lure und Richtung Parcours. Die ausgezeichnete Wetterlage – man erlebt sie wohl nur etwa alle fünf Jahre in ähnlicher Qualität – ermöglichten schnell groß ausgedehnte Flüge bis an den Mont Blanc und weit darüber hinaus bis nördlich des Matterhorns, nahe des Luftraums Sion. Besonders faszinierend war für mich ein Flug über das Plateaux du Vercors, mit seinen steil in Richtung Grenoble abfallenden Hängen.
Insgesamt konnte ich dank stetiger Unterstützung der Sportsoldaten und deren Trainer sowie meinen Teamkollegen Chris Hiller und Moritz Althaus über 7000 Streckenkilometer sammeln und eine maximale Strecke von 754 km zurücklegen.
Nach den Erlebnissen im Gebirge, umgeben von Bergen, die die 4000-Meter-Marke überschreiten, freute ich mich auf Flüge im Flachland. Eine geschickte Studiengangwahl in einer charmanten fränkischen „Kleinstadt“ mit deutschlandweit bekannten, hervorragenden Segelflugbedingungen, bietet für große Streckenflüge exzellente Voraussetzungen. Das benachbarte Fichtelgebirge liefert oft schon morgens ab 8.30 Uhr zuverlässig Thermik und macht sehr frühe Starts möglich. Abends kann mit Glück die Strecke noch um einige Kilometer ausgedehnt werden, wenn letzte Wolken über dem Thüringer Wald kleine Konvergenzen bilden. Mittlerweile konnte ich in dieser Saison schon einige größere Flüge machen, davon zwei größer als 800 Kilometer. Bei meinem bis dato, mit knapp 12 Stunden, längsten Flug und nach dem Hammertag am 04.05.2016, punktzweithöchster Flug, schrammte ich mit 967 Kilometern nur knapp an der 1000er-Marke vorbei. Zum Glück ist die Saison noch lang ;-)
 
Clemens Pape

Über dem Rheintal in 5000 Metern Höhe (Bild: Chris Hiller)
Mit Moritz Althaus „JO“ und Chris Hiller (Fotograph) im Endanflug auf Puimoisson
Der OLC-Discus – ohne Worte!
(Bild: Chris Hiller)
Nach über 900 km und knappen 12 Stunden in der Luft ein schöner Sonnenuntergang zum Abschluss
Im Hochgebirge nordwestlich des Matterhorns (oben rechts die V9)

Über dem beeindruckenden Plateaux du Vercors in 2400 Metern Höhe und trotzdem nicht viel Arbeitshöhe

 

Freitag, 26. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 25.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Höhenkeil mitten über Deutschland. Das Bodenhoch hat derweil Polen erreicht und sorgt mit trockner Warmluft landesweit für sommerliches, störungsfreies Wetter.
Am SONNTAG liegt das Hoch dann mit dem Schwerpunkt über Ungarn. Bereits in der Nacht greift die Kaltfront eines Tiefs über Südskandinavien auf Nordwestdeutschland über und führt einen Schwall feuchter und labil geschichteter Luft heran. Die Front zieht im Tagesverlauf ostwärts über Norddeutschland hinweg und löst gebietsweise hochreichende Konvektion aus. Der Süden bleibt noch in der trockenen Warmluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird mäßige bis gute, überwiegend Blauthermik erwartet.
Am SONNTAG kann sich im Südosten noch gute bis sehr gute Cumulusthermik entwickeln, die jedoch durch abschirmende Bewölkung und im Nachmittagsverlauf von Nordwesten aufkommenden Überentwicklungen gestört sein kann. Im Nordwesten wird nach Durchzug eines Tiefausläufers in den Morgenstunden sich meist nur schwache bis mäßige Thermik entwickeln können. Im übrigen Gebiet wird die sich entwickelnde mäßige bis stellenweise gute Cumulusthermik tagsüber durch Abschirmung, sowie Überentwicklungen mit Schauern oder
Gewittern gestört sein.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kräftige Warmluftadvektion. Dabei im Westen mäßige Blauthermik, nach Osten hin 1-2 Achtel CU, hier gute Thermik bis über FL060.
Am SONNTAG im Westen mäßige bis gute CU-Thermik, teils jedoch gestört durch CI-Felder. Zudem von der Eifel bis nach Nordhessen nachmittags Überentwicklungen. Nach Osten hin mäßige Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Blauthermik bis 2000 m, über den Alpen bis 3000 m, in den östlichen Landesteilen gezeichnet. Über demBayerischen Wald gute Wolkenthermik.
Am SONNTAG kann sich in den westlichen Landesteilen gute Wolkenthermik entwickeln. Im Osten hingegen im Flachland geringe, im
Bergland mäßige Blauthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Montag, 15. Mai 2017
SFZ Königsdorf kann wieder nur samstags fliegen
Thomas Wolf erzielte am Wochenende den schnellsten Schnitt für das SFZ Königsdorf. Foto: Nikolai Wolf
 
 
"Immer wieder sonntags", hieß ein alter Schlager aus den 70ern von Cindy und Bert. Die gleichen Gedanken hegt man momentan auch in Königsdorf, denn auch in der fünften Ligarunde konnten die SFZ Piloten nur samstags fliegen und sonntags lediglich zuschauen, wie sie von der Konkurrenz nach hinten durchgereicht werden.
Nur einer fliegt die Aufgabe über den Bergen
Während man beim Königsdorfer Wettbewerb am Donnerstag noch Schnittgeschwindigkeiten von 142 km/h über die 425km lange Strecke erzielt hatte, war das Wetter am Wochenende wieder Ligatypisch, mit Abschirmungen und Schauern gespickt.
Die Flugaufgabe des letzten Wertungstages am Samstag war eine 2 1/2 stündige AAT. Lediglich das Doppelsitzerduo Dirk Weisel und Julius Hoffelner wählte dabei den Weg über die Vorberge und erzielte somit auch eine gültige Wertung für die Alpenliga. Thomas Wolf, der nicht am Wettbewerb teilnahm, flog ebenfalls über den Vorbergen zwischen Wendelstein und Allgäu und erzielte mit 87,7 km/h den besten Liga Schnitt fürs SFZ. Unsere weiteren Wertungen wurden alle beim Wettbewerb erzielt, wobei das beste Bundesligawetter leider nördlich des ersten Sektors herrschte und im Gegensatz zu den Bad Wörishofener Piloten von uns nicht genutzt werden konnte. Wir freuen uns, dass sowohl der alte, als auch der neue Tabellenführer aus Bayreuth und aus Donauwörth durch Schorschi Baier, bzw. das Brudergespann Gesell ihre Schnitte bei uns erzielen konnten und freuen uns schon auf etwaige Auswärtsspiele dort...
Da das Wetter im gesamten Alpenraum schlecht war, kam das SFZ mit einem blauen Auge davon. Nur 24 Teams kamen in die Wertung und davon gelang es nur vier Teams ein komplettes Trio zu stellen. Rundensieger wurde die schweizerische SG Lägern, das SFZ platzierte sich trotz der nur zwei vorhandenen Wertungen auf Rundenplatz vier und führt die Tabelle weiterhin vor dem AeC Vol. Adele Orsi aus Italien an.
Dritter ist nun der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich. Bei den Junioren hält der Zweikampf an der Spitze weiter an. Waren es am Samstag Abend in der Zwischenwertung noch die Königsdorfer Junioren, die an der Tabellenspitze lagen, konterte die SFG Stadtlohn am Sonntag und überholt das U25 Team des SFZ, das somit weiterhin auf Tabellenplatz zwei liegt. In der Bundesliga lag das SFZ am Samstag noch auf Rundenplatz neun und wurde sonntags, an dem es in Königsdorf nun zum fünften Mal hintereinander keine Chance auf Wertungsflüge gab, bis auf Rundenplatz 15 durchgereicht.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 15. Mai 2017
FLG Blaubeuren steht unter Zugzwang
Die Piloten der Fliegergruppe Blaubeuren stehen schon zu Beginn der neuen Saison unter Zugzwang, wichtige Punkte zu erkämpfen um aus den hinteren Tabellenplätzen herauszuklettern. Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für das Wochenende fiel jedoch mit wenig Sonnenschein, einer hohen Gewitterwahrscheinlichkeit und viel Niederschlag nicht allzu positiv aus.
Am Samstag fanden sich Sebastian Bauder, Michael Heiß mit ihren Einsitzer sowie Sebastian Wastl und Christian Müller im Vereinsdoppelsitzer ein um sich und ihre die Flugzeuge auf einen kurzen, nassen Bundesligaflug vorzubereiten. Philipp Söll der sich noch bis zum Mittag an den derzeiten Baumaßnahmen zum Hallenanbau beteiligt hatte, wurde vom Bauleiter Heinrich Krais freigestellt um ebenfalls auf Punktejagd zu gehen. 
Bereits direkt nach dem Start der Piloten bildeten sich um Blaubeuren die ersten dicken Regenwolken aus, die vor allem Michael Heiß Probleme bereiteten, ins gute Wetter südlich der Alb zu fliegen. Über dem Donautal waren hier bereits Sebastian Bauder, das Doppelsitzerteam Wastl/Müller sowie Philipp Söll unterwegs und flogen mit ihren Flugzeugen an den Gewitterlinien von Hayingen bis kurz vor Augsburg um dort zu wenden. Die tragenden Wolkenstraßen, die auch als Konvergenzlinien bezeichnet werden, konnten von Philipp Söll und Sebastian Bauder am besten angeflogen werden. Das Doppelsitzerteam musste aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung, nahe Stockach am Bodensee das Hilfstriebwerk zur Heimkehr nutzen.
Die Flüge vom Samstag reichten abends nur für einen mittleren Tabellenplatz, wodurch die Hoffnung bestand, dass die Wetterdienste und ihre Modelle sich für Sonntag nur verrechnet hatten, denn normalerweise wäre hier kein Start möglich. Tatsächlich gab es eine Möglichkeit, die Heiner Krais und Philipp Söll im Doppelsitzer der FLG nutzten. Mit einem Flug zwischen den Gewitterzellen von Blaubeuren bis hinter Ingolstadt und wieder zurück sicherten sie der FLG einen guten 7 Rundenplatz.
Somit steuerten Philipp Söll mit 113,55 Punkte (viertschnellster Flug in Deutschland an diesem Tag), Heinrich Krais mit 89,59 und Sebastian Bauder mit 80,75 Punkten ihre Flüge bei. Die FLG Blaubeuren konnte sich dadurch von Tabellenplatz 27 auf 23 verbessern. 
 
Philipp Söll
 
Düstere Aussichten aus dem Cockpit
Anflug auf den Heimatflugplatz durch Schauer Philipp Söll vor den Schauern
 
Montag, 15. Mai 2017
Wieder nur ein Punkt für den AC Pirna

Die Wetterkarten zeigten für Sachsen labile Warmluft mit Schauern und Gewittern bereits ab Mittag; Und das auch noch für beide Tage der Ligarunde 5. Da die Prognose für Sonntag ein klein wenig besser war, machte sich ein Quartett der Pirnaer Piloten am Sonntag früh startklar. Schon morgens um 9 Uhr zeigten sich erste CB`s über dem Erzgebirge und spätestens beim Abflug war klar, dass es kein Rückweg mehr nach Pirna gab, da der Schirm eines CB`s sämtliche Einstrahlung zu Nichte machte und der Regen schon an der Platzkante stand. Franco Fritzsch landete noch schnell vor dem ersten Gewitter aufgrund von Loggerproblemen in Pirna und stand dann als Rückholer zur Verfügung. Kai Glatter, Thomas Melde und Benny Schüch flohen vor den Gewittern in Richtung Nordost und versuchten dort die Kilometer zu holen. Doch die linienartige Gewitterfront zwang die Piloten zu einer relativ zeitigen Landung bei den Fliegerfreunden in Klix. So reichten die knapp 70 Speedpunkte und 2x 65 Speedpunkte leider nur für einen Punkt. Vielen Dank an die superschnellen Rückholer und den Klixer Fliegerfreunden für die temporären Hallenplätze und die Kaltgetränke.

 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Frühmorgens schon Gewitterbildung

Der Weg nach Hause ist versperrt

Gemütlicher Sonntagnachmittag in Klix

 

Freitag, 12. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 12.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland auf der Vorderseite eines umfangreichen
Höhentroges über dem Ostatlantik und Großbritannien. Mit südwestlicher Strömung wird dabei feuchte und hochreichend labile Mittelmeerluft herangeführt, die konvektiven Umlagerungen unterliegt.
Auch am SONNTAG bleibt labile Luft unter Tiefdruckeinfluss wetterbestimmend. Während im Alpenraum und der Südosthälfte, sowie im Nordwesten, Troganteile weitere Hebung verursachen, kann sich dazwischen zeitweise leichtes Absinken mit Wetterberuhigung
durchsetzen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG auf Grund von Abschirmungen, häufigen Überentwicklungen und Niederschlägen kaum nutzbare Thermik.
Am SONNTAG gute bis sehr gute CU-Thermik, vereinzelt Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG zeigt sich generell mäßige bis gute Wolkenthermik um 3000-5000 FT AMSL, die jedoch im Tagesgang durch zahlreiche Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kommt es in der Südosthälfte vermehrt zu Überentwicklungen. In den westlichen Gebieten kann sich gute Cumulusthermik mit Arbeitshöhen von anfangs 3000-3500 FT AMSL, später bis FL060 ansteigend, etablieren.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nach Westen hin mäßige Wolkenthermik. Im Osten ist die Thermikgüte durch längere Abschirmung herabgesetzt. Ab Mittag ist die Thermik zunehmend durch Schauer und Gewitter gestört.
Am SONNTAG wahrscheinlich Durchzug von stärkerer mittelhoher und hoher Bewölkung oberhalb der Quellwolken, sodass sich keine oder nur geringe Wolkenthermik entwickelt. Zudem ist sie von Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Dienstag, 09. Mai 2017
SFG Giulini: Aus miesem Wetter das Beste herausgeholt
Die Wetterprognose für diese Runde war für das Rheintal eindeutig mies. Samstag kommt recht früh die Front und der Sonntag ist ganz tot.
Die einzige kleine Chance bestand darin Samstag mittag präfrontal eine Mindestwertung in die Ebene zu zaubern. Mit dieser schwachen Hoffnung bauten am Samstag morgen militant-motivierte Piloten aller 3 Dannstadter Liga-Mannschaften ihrer Sportgeräte auf und stellten sie bei aus Südwest immer stärker aufziehenden Cirren und milchiger Sonne an den Start.
Gegen 13 Uhr versuchten sich die ersten Piloten in der Luft. Oben bleiben war gar nicht einfach und es dauerte bis sich die ersten bei minimalen Steigwerten zur BASF vortasten konnten. Eine einzige Wolke am Nordrand des Viernheimer Waldes lockte alle in die gleiche Richtung. Die Hoffnungen wurden nun erfüllt, kurzzeitig labilisiert es auf kleinem Raum zwischen Mannheim und Odenwald. Kurze Schenkel und abgleiten der Höhe Richtung Dannstadt zur herannahenden Front reichten für 7 Dannstadter die Mindeststrecke zu bewältigen. In der Bundesligamannschaft machte sich in dieser Runde erstmals das Fehlen von Norbert Lenz bemerkbar, der über Jahrzehnte als erfolgreichster "Punkte-Sammler" und "Urgestein der Bundesliga" nun nicht mehr dabei ist. Charly Müller (Ventus ct, CS), Peter Franke mit seinem achtjährigen Sohn Paul (DG-1000t, GIU) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) erflogen diesmal die Punkte.
Gespannt und motiviert warten wir auf die Herausforderungen der kommenden Runden.

Uwe Melzer
 
Warten auf die Thermik
Schwache Grauthermik Präfrontale Labilisierung

 

Dienstag, 09. Mai 2017
AC Braunschweig: 194,22 Speedpunkte bringen Rang siebzehn
Bennewitz im Ventus und Dombrowsky im Arcus gehen auf Strecke.
4 Punkte für den Aero-Club
Der Samstag bot keine Option zum Streckenfliegen von Waggum aus und so nutzen Wiebke Holste, Klaus-Dieter Arntz, Karsten Bennewitz und Knud Dombrowsky den Sonntag, um eine Bundesligawertung aufzumachen. Conni Bruns und Christian Ueckert waren mit ihrer Minimoa nach Wilsche gefahren und erfreuten sich dort an schönen Flügen. Die 194,22 Speedpunkte wurden von folgenden Piloten geflogen:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 73,32 Speedpunkte,
Klaus-Dieter Arntz, Hornet, 60,92 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, Arcus, 59,98 Speedpunkte,
Bennewitz nutzte die Lüneburger Heide und hatte seinen nördlichsten Wendepunkt an der Elbe bei Wittenberge. Arntz flog mit Wiebke Holste im engen Team und war neben der Heide auch in der Altmark unterwegs. Dombrowsky arbeite mit dem Arcus neben unserem „Wohnzimmer Heide“ ebenfalls auch noch in der Altmark. Der Rundensieg ging mit 297,24 Speedpunkten an den LSC Bayer Leverkusen.
In der Gesamtwertung führt nun mit 52 Punkten die LSG Bayreuth und der Aero-Club liegt mit 21 Punkten auf Platz 22. Stell dir vor, du fährst zu einem Streckenfluglehrgang und kommst aufgrund fehlender Thermik mit null Überlandflügen nach Hause!
So ist es in der letzten Woche Lutz Fasterling und Falk Sachs in Cloppenburg ergangen. Auch Philipp Hellwig und Markus Schmied kamen vom Wettbewerb aus Klix mit nur einem bescheidenen Flug zurück.
 
Rolf Wagner





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