OLC Logo
SegelflugszeneGlidingParaHangGliding ModelGliding
FAI Affiliate Member
Nachrichten Archiv

Kontakt zur Redaktion


OLC-Magazin
... powered by Bürklin
Montag, 29. Mai 2017
Arbeiten im Segelflug-Paradies: Bitterwasser-Lodge sucht Saisonkräfte
Traumjob im Segelflieger-Paradies gesucht? Dann könnte das genau das Richtige für dich sein. Das erfolgreiche Segelflugzentrum in Bitterwasser sucht für die Zeit vom 1. November 2017 bis 20. Januar 2018 Saisonmitarbeiter/innen für den Flugbetrieb sowie das Schreiben von Pressemeldungen und Social Media-Berichten. Bekannt ist die seit 1994 in dieser Form bestehende Lodge für ausgezeichneten Service, hervorragende Segelflugbedingungen, prima Essen, eine tolle Atmosphäre und eine perfekt auf Segelflieger abgestimmte Infrastruktur. Werde ein Teil des 50-köpfigen Teams, das dafür sorgt, dass alle Rädchen ineinander passen.
Mehr als 600.000 Kilometer wurden in dieser Saison in Bitterwasser geflogen. Damit ist Bitterwasser derzeit die ungeschlagene Nummer eins weltweit. Unzählige Tausender -auch von „Einsteigern“- wurden geschrieben, was ein üppiger Palmengarten beweist. Mit dir gemeinsam wird auch in der kommenden Saison für Segelflieger aus der ganzen Welt ein Traum war.
Dein Aufgabenfeld:
Mitarbeiter Berichterstattung
Im Rahmen dieses Jobs solltest du Tagesberichten in den sozialen Medien wie Facebook usw. schreiben sowie regelmäßige Berichte für den OLC und die Homepage verfassen. Zudem gehört es dazu die namibische Presse zu bedienen. Eventuell steht auch die Mitarbeit in der Rezeption an.
Mitarbeiter Flugbetrieb.
Du sorgst für den runden Ablauf vor Ort. Dazu gehört unter anderem das tägliche Briefing sowie die Flugleitung bei Starts und Landungen zu organisieren.
Was die Bitterwasser-Lodge dir bietet:
· Aufenthalt im wohl bekanntesten Segelflugzentrum der Welt
· Du sammelst Erfahrungen in einer fremden Umgebung und mit internationalen Gästen
· gutes Arbeitsklima, Spaß und ein tolles Team
· Vollverpflegung und Unterkunft
· Segelflieger-Garn ohne Ende
· Wildlife und die schönsten Sonnenuntergänge der Welt
Was du mitbringen solltest:
Bestenfalls die Segelflug-Lehrerlizenz, zumindest mehrjährige Segelflugerfahrungen
Bewerbungen bitte per eMail an:
Zögere nicht und schicke noch heute deine Bewerbung ab.
 
Text: Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Bitterwasser Lodge
 
Die Bitterwasser-Lodge mitten in der roten Wüste Palmengarten erinnert an die vielen geflogenen Erst-Tausender Fliegen bis zum Anschlag

 

Freitag, 26. Mai 2017
Mehr Stunden als in den ersten fünf Jahren meiner Fliegerkarriere!
Ein Viertel – genau so viel beträgt die aktuelle Flugzeit auf dem OLC-Discus im Verhältnis zu meiner Gesamtflugerfahrung seit 2009. Addiere ich die ersten Jahre meiner etwas müde startenden Fliegerkarriere, bin ich schon jetzt in Summe etwa gleich viel geflogen wie in diesen ersten fünf Jahren zusammen. Mit dem OLC-Discus boten Wilfried Großkinsky und der OLC mir in den vergangenen Monaten außergewöhnlich gute Voraussetzungen, um viele Stunden in der Luft zu verbringen.
Das Jahr begann nach dem OLC-Symposium mit einigen Eingewöhnungsflügen bei herbstlicher Thermik, bevor sich die Segelflugsaison in den Winter verabschiedete. Die kalte Jahreszeit, weniger für prächtige Thermik, dafür jedoch umso mehr für seine Starkwindtage bekannt, wollte ich nicht ungenutzt lassen und wartete gespannt auf Wellen-, beziehungsweise Hangflugtage in den umliegenden Mittelgebirgen. Trotz dem für mich unbekannten Neuland der Wellenfliegerei gelang mir neben einem Wellenflug in Alkersleben am Thüringer Wald, ausgerechnet an meinem Geburtstag, am 28. November ein schöner Wellenflug im Schwarzwald.
Zusammen mit Chris Hiller von meinem Heimatflugplatz in Poltringen ausgehend, konnten wir bis an den Feldberg fliegen und abends dank hilfsbereiter Lotsen bis auf 5000 Meter steigen und über das Neckartal nach Hause gleiten. Einen ausführlichen Bericht zum Flug findest du auf meiner Homepage www.soaring.blog.
Richtig losgehen sollte die Saison für mich allerdings in Südfrankreich. Die Provence und die Südfranzösischen Alpen bieten im Frühjahr meist sehr gute thermische Bedingungen. Während man sich in Deutschland noch vor den Kachelofen setzt und sich Gedanken über knackige Frühjahr-Thermik macht, können dort bereits hervorragende Bedingungen genutzt werden. Wie es so oft, spielt dann auch noch das Anfängerglück in die Karten. In zweieinhalb Wochen am Flugplatz Puimoisson konnte ich unbeschreibliche 100 Stunden fliegen und dabei ein atemberaubendes, für mich neues Fluggebiet erkunden. Ein beeindruckender Facettenreichtum machte meinen Fliegerurlaub zu einem tollen Erlebnis. Wer schon einmal dort war wird die Faszination mit Sicherheit teilen. Erste Flüge führten mich in näherer Umgebung zum Lure und Richtung Parcours. Die ausgezeichnete Wetterlage – man erlebt sie wohl nur etwa alle fünf Jahre in ähnlicher Qualität – ermöglichten schnell groß ausgedehnte Flüge bis an den Mont Blanc und weit darüber hinaus bis nördlich des Matterhorns, nahe des Luftraums Sion. Besonders faszinierend war für mich ein Flug über das Plateaux du Vercors, mit seinen steil in Richtung Grenoble abfallenden Hängen.
Insgesamt konnte ich dank stetiger Unterstützung der Sportsoldaten und deren Trainer sowie meinen Teamkollegen Chris Hiller und Moritz Althaus über 7000 Streckenkilometer sammeln und eine maximale Strecke von 754 km zurücklegen.
Nach den Erlebnissen im Gebirge, umgeben von Bergen, die die 4000-Meter-Marke überschreiten, freute ich mich auf Flüge im Flachland. Eine geschickte Studiengangwahl in einer charmanten fränkischen „Kleinstadt“ mit deutschlandweit bekannten, hervorragenden Segelflugbedingungen, bietet für große Streckenflüge exzellente Voraussetzungen. Das benachbarte Fichtelgebirge liefert oft schon morgens ab 8.30 Uhr zuverlässig Thermik und macht sehr frühe Starts möglich. Abends kann mit Glück die Strecke noch um einige Kilometer ausgedehnt werden, wenn letzte Wolken über dem Thüringer Wald kleine Konvergenzen bilden. Mittlerweile konnte ich in dieser Saison schon einige größere Flüge machen, davon zwei größer als 800 Kilometer. Bei meinem bis dato, mit knapp 12 Stunden, längsten Flug und nach dem Hammertag am 04.05.2016, punktzweithöchster Flug, schrammte ich mit 967 Kilometern nur knapp an der 1000er-Marke vorbei. Zum Glück ist die Saison noch lang ;-)
 
Clemens Pape

Über dem Rheintal in 5000 Metern Höhe (Bild: Chris Hiller)
Mit Moritz Althaus „JO“ und Chris Hiller (Fotograph) im Endanflug auf Puimoisson
Der OLC-Discus – ohne Worte!
(Bild: Chris Hiller)
Nach über 900 km und knappen 12 Stunden in der Luft ein schöner Sonnenuntergang zum Abschluss
Im Hochgebirge nordwestlich des Matterhorns (oben rechts die V9)

Über dem beeindruckenden Plateaux du Vercors in 2400 Metern Höhe und trotzdem nicht viel Arbeitshöhe

 

Freitag, 26. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 25.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Höhenkeil mitten über Deutschland. Das Bodenhoch hat derweil Polen erreicht und sorgt mit trockner Warmluft landesweit für sommerliches, störungsfreies Wetter.
Am SONNTAG liegt das Hoch dann mit dem Schwerpunkt über Ungarn. Bereits in der Nacht greift die Kaltfront eines Tiefs über Südskandinavien auf Nordwestdeutschland über und führt einen Schwall feuchter und labil geschichteter Luft heran. Die Front zieht im Tagesverlauf ostwärts über Norddeutschland hinweg und löst gebietsweise hochreichende Konvektion aus. Der Süden bleibt noch in der trockenen Warmluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird mäßige bis gute, überwiegend Blauthermik erwartet.
Am SONNTAG kann sich im Südosten noch gute bis sehr gute Cumulusthermik entwickeln, die jedoch durch abschirmende Bewölkung und im Nachmittagsverlauf von Nordwesten aufkommenden Überentwicklungen gestört sein kann. Im Nordwesten wird nach Durchzug eines Tiefausläufers in den Morgenstunden sich meist nur schwache bis mäßige Thermik entwickeln können. Im übrigen Gebiet wird die sich entwickelnde mäßige bis stellenweise gute Cumulusthermik tagsüber durch Abschirmung, sowie Überentwicklungen mit Schauern oder
Gewittern gestört sein.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kräftige Warmluftadvektion. Dabei im Westen mäßige Blauthermik, nach Osten hin 1-2 Achtel CU, hier gute Thermik bis über FL060.
Am SONNTAG im Westen mäßige bis gute CU-Thermik, teils jedoch gestört durch CI-Felder. Zudem von der Eifel bis nach Nordhessen nachmittags Überentwicklungen. Nach Osten hin mäßige Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Blauthermik bis 2000 m, über den Alpen bis 3000 m, in den östlichen Landesteilen gezeichnet. Über demBayerischen Wald gute Wolkenthermik.
Am SONNTAG kann sich in den westlichen Landesteilen gute Wolkenthermik entwickeln. Im Osten hingegen im Flachland geringe, im
Bergland mäßige Blauthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Mittwoch, 17. Mai 2017
1,5 Monate Clubklasse Pilot... …und positiv überrascht!
Nach einem intensiven Flugjahr auf dem ,,OLC‘‘, Discus2ct, war zugegebener Maßen ein wenig Skepsis gegenüber einem Clubklasse Flugzeug nicht abzustreiten. Nach 10 Flügen und rund 40 Stunden in der LS1-f Neo ist diese allerdings durch Freude an dem tollen Flugzeug ersetzt worden.
DG Flugzeugbau stellt den Junioren mit der modifizierten LS1 ein absolut attraktives Flugzeug zur Verfügung. Bei dem allerersten Flug mit der LS1 in der schwachen Ostwelle des Odenwaldes konnte ich mich in einfachen Bedingungen mit dem Flugzeug vertraut machen. Breits der zweite Flug stellte mit einer tiefblauen Warmluftwetterlage eine größere Herausforderung dar. Bei gerade mal  600-1000 Meter Basishöhe über Grund flog ich eine kleinere Trainingsaufgabe im Rheintal. Bereits beim ersten Kreisen mit der LS1-f stellte sich bei mir schnell das, aus vielen hundert Stunden auf der LS8, gewohnte angenehme LS Feeling ein.
Kurz darauf konnte ich zu dem ersten größeren Flug mit der LS1 aufbrechen. Zwischen Weinheim, Eichstätt, Heilbronn und Giebelstadt konnte eine Strecke über 550 km mit teils schwierigen Abschnitten geflogen werden. Auch hier zeigte die LS1 wieder ein sehr gutes Thermikgefühl, was mich bei Heilbronn knapp vor der ersten Außenlandung rettete. Es folgten weitere Flüge zwischen 100 und 800 km.
Letzter bleibt mir sicherlich noch lange Zeit als einer der interessantesten Flüge in Erinnerung. Bereits der Vortag brachte im Norden Deutschlands traumhafte Bedingungen und einige Tausender. Die Luftmasse sollte am Folgetag bei uns ankommen, jedoch eine deutliche Schauerneigung haben. Bereits um 11 Uhr bestätigte sich dieser Trend und dicke Schneeschauer machten sich im Spessart breit. In der Rhön war das Wetter wieder deutlich besser, doch als ich nach einem Abstecher nach Erfurt dieselbe Linie zurückflog war nichts anderes als Schneeschauer zu sehen. An diesem Punkt war ich mir fast sicher, dass ich in den nächsten Stunden viel Zeit am Boden mit dem Warten auf meinen Rückholer verbringen würde. Überraschender Weise zogen aber selbst kleinste Strukturen im milchigen Himmel mit kräftigen Steigwerten. Schnell baute ich Vertrauen in die unübliche Wetterlage auf und konnte nach 8 Stunden mit knapp 800 km in Weinheim aufsetzen. Jetzt heißt es geduldig auf eine flächigere Wetterlage warten um den einen oder anderen OLC Plus Punkt zu erfliegen.
 
Matthias Arnold
 
Ostwelle im Odenwald Blauthermik im Rheintal Gute Bedingungen am Brombachsee
Knapp 1000 Meter Basisunterschied Früher Start im Odenwald Kräftige Kaltluftthermik
 

 

Mittwoch, 17. Mai 2017
Rundensieg für den Aero-Club Nastätten
Der Samstag entwickelte sich entgegen der Wettervorhersage zum deutlich besseren Tag des Wochenendes, sodass alle drei Wertungsflüge des ACN an diesem Tag geflogen wurden. Die schnellen Flüge von Holger Back, Moritz Althaus und dem Team Martin Fuhr/Peter Fabian machten den Sieg des Aero-Clubs in dieser Runde möglich.
Holger Back, zweifacher Vizeweltmeister im Segelflug, gelang mit einer Geschwindigkeit von 130,17 km/h der schnellste Flug des ACN. Er flog mit seiner LS-10 mit 18 m Spannweite fast nur über der Eifel und erreichte 114,69 Punkte. Moritz Althaus flog mit einer Geschwindigkeit von 115,25 km/h den zweitschnellsten Flug für den ACN. In der LS8 mit 18 m Spannweite war er ebenfalls überwiegend in der Eifel unterwegs. Er berichtet von einer anfangs tiefen Wolkenbasis, die die ersten beiden Schenkel spannend gestalteten. Die großräumig vorhergesagten Gewitter traten nur einzeln auf und stellten kein Problem dar. Auf Nachfrage durfte Althaus mitten durch die Kontrollzone der US Airbase Spangdahlem fliegen.
Mit einer Geschwindigkeit von 114,1 km/h lieferten Martin Fuhr und Peter Fabian in der ASH25 Mi mit 26,5 m Spannweite den dritten Wertungsflug der Siegerrunde. Ihr Bundesligazeitfenster begann mit einem 44 km langen Rückenwindschenkel. Nach der Wende flogen sie mit 30 km/h-Gegenwind in Richtung Utscheid bis zur französischen Grenze. Der dritte und letzte Bundesligaschenkel brachte das Team mit Rückenwind in die Nähe der Stadt Biedenkopf.
In der Tabelle macht der ACN einen Sprung nach oben - Es geht von Rang 12 auf Rang 3. Die ersten Ränge belegen der SFG Donauwörth-Monheim, gefolgt vom LSR Aalen. Was die Gesamtsumme der Rundengeschwindigkeiten angeht, ist der ACN Tabellenführer. Insgesamt haben diese Runde neun Flüge aus Nastätten die Mindestgeschwindigkeit von 40 km/h überschritten. Der große Kreis von Bundesliga-Pilotinnen und –Piloten birgt viele Möglichkeiten für den ACN zu punkten, die Wetteraussichten für die kommende Runde sind jedoch erneut herausfordernd.
 
Text: Jens-Christian Henke, Carolin Fuhr
Fotos: Carolin Fuhr, Martin Fuhr, Moritz Althaus
 
Holger Back in seiner LS10
Kräftige, aber lokale Schauer
Nach Freigabe tief über der US Airbase Spangdahlem
 
Dienstag, 16. Mai 2017
Später Sonntag bringt Fallersleben tollen vierten Platz
Auch in Runde 5 gab’s in Ummern gerade mal einen verkürzten Überlandflugtag. Der Samstag taugte kaum zum Überlandliegen und es wurde in Ummern wegen Regens mehrfach aus- und eingeräumt. Auch der Sonntag begann mit Regen zum Frühstück, zeigte sich ab Mittag aber freundlich und beide Vereine (LSG und LVI) schickten neben einigen Schulflugzeugen ihre Streckenflieger in die Luft.
Am Rande einer Abschirmung startet Helge Liebertz mit Vater Franz in der ASH25 als erster. Nach und nach folgen Günter Raab (Ventus cM), Leo Dittmer (Ventus ct), Thomas Quindel (Discus 2), Peter Meurers (LS1f), Lothar Kaps (ASW22), Arnie Weber (DG400) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Alle zieht es zunächst Richtung Nordwesten, wobei von den Piloten die sinnvolle Flugdistanz nach Westen stark unterschiedlich interpretiert wurde. Familie Liebertz flog fast bis Nienburg, um dann ein schnelles Jojo über Heide und Göhrde bis Lübtheen folgen zu lassen. Dabei wussten die beiden die Aufreihungen optimal zu nutzen und legten satte 123 km/h für die Liga vor. Peter blieb mit seinem Clubklasseflugzeug lieber näher an den Flugplätzen der Lüneburger Heide und brachte 76 Km/h in die Ligawertung der LSG ein. Benno traf kurz hinter Celle mit Karsten Bennewitz vom AC Braunschweig zusammen und die beiden beschlossen, an diesem Tag als Team zu fliegen. Nach einer ersten Wende südöstlich Verden ging es unter Ausnutzung einiger Reihungen bis Neustadt-Glewe und dann wieder nach Westen bis Schneverdingen. Auf diesem Schenkel gesellte sich auch der Braunschweiger Arcus mit Philipp Hellwig und Markus Schmied zu den Beiden. Bei stark nachlassender Thermik ging es dann für die drei Flugzeuge etwas mühsam zurück nach Ummern bzw. Braunschweig. Letztlich gab der Nachmittagsflug für Benno 450 Streckenkilometer und 108 km/h in der Liga her.
Gerade weil die fünfte Runde wettertechnisch eher an den Süden geht, freut sich die LSG Fallersleben über einen tollen vierten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung. Die Repker endeten am Ende etwas undankbar auf Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Text und Bilder 1 & 3: Benno Beesten
Bild 2: Karsten Bennewitz
 
Noch ist Warten Trumpf TEX und PP im vereinsübergreifenden Teamflug
Schöne Reihung an der Elbe

Dienstag, 16. Mai 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge in brodelndern Atmosphäre
Brauchbare Thermik mit zahlreichen Überentwicklung wurde für dieses Wochenende prognostiziert. Schon am Samstag konnten in der Rheinebene und dem Pfälzer Wald mit schönen und interessanten Flügen zwischen den Schauern der Grundstock für eine erfolgreiche Runde gelegt werden.
Am Sonntag Morgen standen dann noch einmal 15 Flugzeuge aus allen 3 Mannschaften im Grid - Wettbewerbsfeeling.  Wieder ging es bei den meisten Piloten zunächst Richtung Südwest über den Pfälzer Wald bis ins benachbarte Frankreich und schon früh sah man die Schauerlinie, die vom Westen unaufhörlich in unsere Richtung kam.  Bei imposantem Wolkenbild mit unterschiedlich hoher Basis und Vorkondensen konnte man schöne tragende Linien nutzen - aber auch recht schnell mit nassen Flügeln in die Bredouille kommen. Als die heftige Schauerlinie Dannstadt erreichte, landete ein Teil der Piloten und ein anderer Teil flog weiter in den Osten. Aber so schön es Richtung Osten auch ging, irgendwann musste man wieder Richtung Heimat und Front drehen. Die Hoffnung, das die Linie sich in der Rheinebene auflöst oder abschwächt erfüllte sich nicht. Allerdings kamen die Informationen aus Dannstadt, das dort der Regen vorbei und die Linie nicht sonderlich breit ist. Da man auch etwas Helligkeit hinter der Linie erkennen konnte und 4 Flugplätze in unmittelbarer Reichweite lagen, konnten man die "Schauerquerung" wagen... 3 Piloten gelang sogar noch der Gleitflug bis zum Dannstadter Segelfluggelände.
Die Schnellsten waren diesmal Johannes Dibbern (LS-8, S1), Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE). Sie erreichten Rundenplatz 4 und nette 17 Punkte.
Die U25 erflogen sich mit Johannes Dibbern (LS-8, S1), Alex Meinicke (LS-8, RS) und Jan Hertrich (LS-7, 7J) einen hervorragenden Rundenplatz 2 und sind nun in den TopTen des Gesamtklassements.
Insgesamt segelten in dieser Runde 16 Dannstadter Piloten (7 Bundesligisten, 7 aus der 2ten Bundesliga und 2 aus der Landesliga) zusammen rund 6.000km durch die hochlabile Luft - so macht das richtig Spaß.

Uwe Melzer
 
Schnelle Linien ...
... mit imposanten Bildern ... ....die aber auch Grenzen setzten.

 

Dienstag, 16. Mai 2017
AC Braunschweig: Nach langem Regen noch mit 8 Punkten belohnt
Diesen Sonntag werden einige unserer Piloten und Pilotinnen bestimmt lange im Gedächtnis behalten, weil es bis 10:30 Uhr immer noch bei uns in Waggum regnete. Somit wurden unsere Geduld und unser Durchhaltevermögen mit einem Mittelfeldplatz im Rahmen dieser fünften Runde gewürdigt. Wir wussten ja, dass die Wetterprognosemodelle noch Streckenflugoptionen für den Nachmittag offerierten.
Sechs Piloten und zwei Pilotinnen griffen an diesem Tag mit ihren Flügen in das Geschehen ein. Am Samstag hatten bereits Hayung Becker und Joshua Arntz im Arcus mit 72,05 Speedpunkten einen Flug in die Wertung gebracht.Diese drei Befürworter des kreislosen Segelfluges kamen wie folgt mit zusammen 257,52 Speedpunkten nach Hause:
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cm/18m, 95,34 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6, 83,62 Speedpunkte,
Philipp Helwig/Markus Schmied, Arcus, 78,56 Speedpunkte,
Bennewitz war mit seinem Ventus in der Region zwischen Verden und Ludwigslust mit Benno Beesten von der LSG Fallersleben im Teamflug unter den schönen Cumuluswolken auf Strecke. Ueckert schaute sich die Gegend mit seiner kleinen LS 6 zwischen Dannenberg und Soltau im harten Bundesligamodus an. Helwig und sein Co Schmied tourten mit dem Arcus zwischen Zernien und dem südlich von Schneverdingen gelegenen Ort Neuenkirchen. Der Rundensieg ging mit schnellen 316,30 Speedpunkten an den AC Nastätten.
Die Gesamtwertung wird momentan von der SFG Donauwörth-Monheim mit 56 Punkten dominiert und der Aero-Club reiht sich mit nunmehr 29 Punkten auf Rang 22 ein. Am Abend wurden wir alle in Waggum dann noch mit einem pittoresken Regenbogen belohnt.
 
Rolf Wagner
 
Mit der freundlichen Unterstützung der Fluglotsen startete Karsten Bennewitz auf Asphalt. Ein prächtiger Cumulonimbus am Samstagabend nach dem Starkregen.
Dieses wunderbare Naturschauspiel rundete den positiven Sonntag gebührend ab.

 

Montag, 15. Mai 2017
SFZ LuDa - Den Samstag verschlafen, am Sonntag heftige Gewitter-Ritte!
Obwohl die Schauertätigkeit am Samstag deutlich lokaler vonstatten ging als erwartet, hatten die meisten SFZ-Piloten doch auf den Sonntag gesetzt. Nur Andreas Schottmüller war in die LS7 gehüpft und notierte über 1,5 Stunden schon mal einen Wertungsflug. Sonntagfrüh konnte man dann glauben, das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen sei um ein paar Tage vorgezogen. Die Startaufstellung der drei Liga-Teams war beeindruckend. Nur die Schleppis waren unterbesetzt, sodass auch die G109 für die wasserunbelasteten Clubbies zum Einsatz kam.
Unseren Oldie Fritz Thiessen hielt es nicht am Boden, er starte als Erster und meldete bald 1600m Basis über dem PfälzerWald. Bis die Meute dann in der Luft und an der Haardtkante war, da standen schon mehrere Schauer über der tiefgrünen Waldlandschaft. Aufgabe war es dann die 2,5 Stunden voll zu machen, möglichst wenig Wasser einzusammeln und doch die Steiggebiete vor den Schauern konsequent zu nutzen. Andreas, diesmal mit der Kestrel unterwegs, musste bei 6m/s einsehen, dass gute Störklappen nicht nur im Endteil nützlich sein können. Die schnellsten im Team waren diesmal Peter Mangold (LS8, 95,3), Peter Franke (Hornet, 88,2) und Bernd Schwehm/Lutz Hildebrandt (ASG32, 88,0 ).
Auch der Dannstadter Flugplatz wurde von einer kräftigen Zelle mit Starkregen und heftigen Böen bei hochvoltiger Beleuchtung bedacht, sodass nicht alle den Heimflug antreten konnten. Schleppi Walter Decker staunte nicht schlecht, als einige Youngster den servierten Burger einem frühzeitigen Rückschlepp vorzogen und ihn erst mal zum nächsten Flugplatz schickten!
Fazit: 271 km/h und 15 Punkte auf das Liga-Konto - tolle Team-Leistung!
 
Bernd Schwehm
Fotos: Sebastian Ilg (Waschtl)
 
Die frühe Optik an der Haardtkante – die ersten schafften es bis ins Elsass!
Ein paar Tropfen – die 20 mochte das scheinbar nicht – keine Wertung!
… aber es kam noch heftiger! Zurück in Dannstadt – keine Zeit zum Abbauen!
 





Quick-Links
directclaim directclaim Service
Letzte News
29. Mai
Bitterwasser-Lodge sucht Saisonkräfte
OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
Platin Sponsoren
Platin SponsorenBürklinaerokurierPeter H. Braasch
Gold Sponsoren
Gold SponsorenBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsOLC Sponsor werden?
Silber Sponsoren
Silber SponsorenClouddancersSegelflugschule WasserkuppeRent a GliderIMI GlidingMilvusTostSiebertWINTER Instruments
Bronze Sponsoren
Bronze SponsorenFLIGHT TEAMOLC Sponsor werden?
OLC Partner
OLC PartnerGliding Federation of AustraliaKoninklijke Nederlandse Vereniging voor LuchtvaartHosting AgencyFAIBarronHiltonCupDEUTSCHER AERO-CLUB E.V.Segelflugverband der SchweizSoaring Association of CanadaSoaring Society of AmericaOLC Sponsor werden?