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Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ Königsdorf: Nichts dem Zufall überlassen
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Donauwörth: v.l.n.r.: Nikolai Wolf, Jakob Edmaier und Jan Kleu. Foto: Stefan Langer
 
Um die Tabellenführung in der Alpenliga zu sichern ging es am Samstag in Königsdorf. Das Doppelsitzerteam Jürgen Steinborn und Nikolai Wolf, sowie Thomas Wolf flogen dafür entlang der ersten Hügel zwischen Tegelberg und Wendelstein und erzielten dabei jeweils Schnitte von etwa 85 km/h. Dritter im Bunde war Jan Kleu, der mit seiner SZD59 leider bereits nach 1:45 h bei Gmund aussengelandet ist. Für eine gültige Wertung reichte es dennoch und so fand sich das SFZ Team am Samstag Abend in der Rundenwertung der internationalen Alpenliga, vor den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/MIcheldorf auf dem Spitzenplatz.
Die Flugwettervorhersage für Sonntag ließ keine sichere Prognose zu, ob man von Königsdorf aus in das gute Gebiet auf der schwäbischen Alb fliegen würde können. Daher packten die drei Junioren Jakob Edmaier, Jan Kleu und Nikolai Wolf ihre Segelflugzeuge in die Transportanhänger und fuhren nach Donauwörth, um von dort aus zu starten. Dass diese Entscheidung goldrichtig war, zeigt das Ergebnis. Einzig dem Doppelsitzer Gespann Emanuel Schieck und Mathias Schunk gelang es von Königsdorf auf die schwäbische Alb zu fliegen, um dort einen schnellen Schnitt zu fliegen. Am Ende standen bei dem Flug zwischen Eichstätt und dem Feldberg im Schwarzwald 114,4 km/h für das Duo in der Wertung. Nikolai Wolf erzielt 105,2 km/h und vervollständigte zusammen mit Jakob Edmaier (93,9 km/h) das Bundesligatrio des SFZ Königsdorf. Das Juniorentrio vervollständigte am Ende Marc Wachtmeister mit einem Flug vom Hahnweide Wettbewerb.
In den Alpen konnte am Sonntag auf der Südseite gut geflogen werden, so dass der Tabellenzweite aus Italien, der Aec Vol. Adele Orsi sich den Rundensieg, vor dem LSV Pui sichern konnte. Die Italiener holten damit fünf Punkte auf das SFZ auf, das sich durch einen Flug am Sonntag von Arthur Schlothauer noch verbessern konnte und letztendlich auf Rundenplatz fünf landete. In derJunioren Bundesliga spitzt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen Stadtlohn und Königsdorf weiter zu. Stadtlohn bekam für Platz drei 48 Punkte und Königsdorf als fünfter erzielt 46 Punkte, womit Stadtlohn die Tabelle weiterhin knapp vor dem Titelverteidiger aus Königsdorf anführt.
 
Mathias Schunk

 

Dienstag, 23. Mai 2017
AC Braunschweig: 328,92 Speedpunkte bringen guten siebten Rang
Das war erstmals bei Hammerwetter am Wochenende in ganz Deutschland eine wirklich sehr eng beieinander liegende Wertung und so waren wir mit unseren 328,92 Speedpunkten richtig gut dabei.
Für unsere Nachbarn vom Altkreis Isenhagen hingegen blieb mit ihren 309,50 Speedpunkten am Ende nur ein Trostpunkt übrig. Das verdeutlicht einmal mehr, wie extrem umkämpft es in der 1. Segelflug-Bundesliga zur Sache geht.
Am Samstag hatten Knud Dombrowsky und Rolf Wagner mit dem Arcus schon die Rundenwertung eröffnet und aufgrund der herausragenden Streckenflugwetterprognose fokussierte sich das Geschehen natürlich auf den Sonntag.
An diesem Hammertag waren wir mit 12 Piloten und 2 Pilotinnen unter den wunderbaren Cumuluswolken auf Strecke. Der Fläming erwies sich erneut als wahres Thermikparadies und wurde daher umfangreich von unseren Piloten mit in die Streckenführungen einbezogen.
An diesem Sonntag wurden seit langer Zeit mal wieder flächenumgreifende Dreiecksflüge angemeldet und auch erfolgreich absolviert.
Auch unsere drei schnellsten Aufwindjäger waren am Ende unvorstellbar knapp beieinander:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 110,04 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 109,50 Speedpunkte,
Heiko Braden/Joshua Arntz, Duo-Discus, 109,38 Speedpunkte,
Bennewitz absolvierte ein freies Dreieck mit den Wendepunkten Nienburg, Schwerin sowie Riesa und kommentierte seinen Flug folgendermaßen: „Danke an Caruso für das Übernehmen des Fluglehrerdienstes. Mal wieder sehr cooler Teamflug mit Benno (TEX).“
Seidl flog umd Berlin herum und trieb seinen Ventus zunächst bis zur Feldberger Seenlandschaft. Der zweite Wendepunkt lag östlich von Rothenburg/Oberlausitz im polnischen Luftraum. Ergiebige 973 Streckenflugkilometer standen am Abend auf seiner Uhr.
Braden und sein kongenialer Partner Arntz glitten mit dem Duo-Discus bis in die Region Havelberg und nahmen dann Kurs auf ihren östlichen Umkehrpunkt Hoyerswerda. Der Rundensieg ging erneut mit 339,84 Speedpunkten an die auch mit 76 Punkten die Tabelle anführende SFG Donauwörth-Monheim. Der Aero-Club hat sich etwas Luft verschaffen können und rangiert nun mit 43 Punkten auf Rang achtzehn.
 
Rolf Wagner
 

Philipp Hellwig und Markus Schmied freuen sich nach ihrer Berlinumrundung.

Der östlich von Berlin gelegene Flugplatz Neuhardenberg.

Bennewitz schaute sich Magdeburg aus der Nähe an.

 
Freitag, 19. Mai 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 19.05. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Tief in der Nordsee und die von der Deutschen Bucht in die Alpen reichende Front gerät unter Hochdruckeinfluss, welcher für eine allmähliche Auflösung der Front sorgt. Lediglich im Alpenraum halten die Niederschläge an, da hier ein über Italien liegendes Höhentief weiterhin für Hebung sorgt.
Am SONNTAG hat sich das Hoch über Deutschland voll ausgebildet und die Front hat sich aufgelöst. Auch die Niederschläge über den Alpen ziehen mitsamt dem Höhentief nach Osten ab.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich im Westen mäßige bis gute Thermik ausbilden, die CU-Basis steigt im Tagesverlauf auf 1400-1800 m. Nach Osten lockert die Bewölkung meist erst im Laufe des Nachmittags auf, so dass es aufgrund von Abschirmung kaum nutzbare Thermik geben wird.
Am SONNTAG entwickelt sich mäßige bis gute Wolkenthermik mit maximaler CU-Basis bei 1500-1800 m, im Süden teils bis 2000 m. Zeit- und gebietsweise können abschirmende Wolkenfelder stören.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG lediglich in Thüringen und Sachsen noch meist abgeschirmt, sonst teils mäßige bis gute Wolkenthermik bei aufgelockerter Bewölkung. Im Westen vereinzelte Überentwicklungen.
Am SONNTAG generell aufgelockerte aber zu Ausbreitung neigende Cumulusbewölkung mit mäßiger Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann sich wahrscheinlich meist keine nutzbare Thermik entwickeln. Geringe bis mäßige Ansätze sind bei Wolkenauflockerungen vor allem von Nordwesten her zu erwarten.
Am SONNTAG kann sich aufgrund der Ausbreitungstendenzen nach Osten und Süden hin häufig keine nutzbare Thermik entwickeln. Nach Nordwesten entsteht geringe bis mäßige Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 17. Mai 2017
1,5 Monate Clubklasse Pilot... …und positiv überrascht!
Nach einem intensiven Flugjahr auf dem ,,OLC‘‘, Discus2ct, war zugegebener Maßen ein wenig Skepsis gegenüber einem Clubklasse Flugzeug nicht abzustreiten. Nach 10 Flügen und rund 40 Stunden in der LS1-f Neo ist diese allerdings durch Freude an dem tollen Flugzeug ersetzt worden.
DG Flugzeugbau stellt den Junioren mit der modifizierten LS1 ein absolut attraktives Flugzeug zur Verfügung. Bei dem allerersten Flug mit der LS1 in der schwachen Ostwelle des Odenwaldes konnte ich mich in einfachen Bedingungen mit dem Flugzeug vertraut machen. Breits der zweite Flug stellte mit einer tiefblauen Warmluftwetterlage eine größere Herausforderung dar. Bei gerade mal  600-1000 Meter Basishöhe über Grund flog ich eine kleinere Trainingsaufgabe im Rheintal. Bereits beim ersten Kreisen mit der LS1-f stellte sich bei mir schnell das, aus vielen hundert Stunden auf der LS8, gewohnte angenehme LS Feeling ein.
Kurz darauf konnte ich zu dem ersten größeren Flug mit der LS1 aufbrechen. Zwischen Weinheim, Eichstätt, Heilbronn und Giebelstadt konnte eine Strecke über 550 km mit teils schwierigen Abschnitten geflogen werden. Auch hier zeigte die LS1 wieder ein sehr gutes Thermikgefühl, was mich bei Heilbronn knapp vor der ersten Außenlandung rettete. Es folgten weitere Flüge zwischen 100 und 800 km.
Letzter bleibt mir sicherlich noch lange Zeit als einer der interessantesten Flüge in Erinnerung. Bereits der Vortag brachte im Norden Deutschlands traumhafte Bedingungen und einige Tausender. Die Luftmasse sollte am Folgetag bei uns ankommen, jedoch eine deutliche Schauerneigung haben. Bereits um 11 Uhr bestätigte sich dieser Trend und dicke Schneeschauer machten sich im Spessart breit. In der Rhön war das Wetter wieder deutlich besser, doch als ich nach einem Abstecher nach Erfurt dieselbe Linie zurückflog war nichts anderes als Schneeschauer zu sehen. An diesem Punkt war ich mir fast sicher, dass ich in den nächsten Stunden viel Zeit am Boden mit dem Warten auf meinen Rückholer verbringen würde. Überraschender Weise zogen aber selbst kleinste Strukturen im milchigen Himmel mit kräftigen Steigwerten. Schnell baute ich Vertrauen in die unübliche Wetterlage auf und konnte nach 8 Stunden mit knapp 800 km in Weinheim aufsetzen. Jetzt heißt es geduldig auf eine flächigere Wetterlage warten um den einen oder anderen OLC Plus Punkt zu erfliegen.
 
Matthias Arnold
 
Ostwelle im Odenwald Blauthermik im Rheintal Gute Bedingungen am Brombachsee
Knapp 1000 Meter Basisunterschied Früher Start im Odenwald Kräftige Kaltluftthermik
 

 

Mittwoch, 17. Mai 2017
Rundensieg für den Aero-Club Nastätten
Der Samstag entwickelte sich entgegen der Wettervorhersage zum deutlich besseren Tag des Wochenendes, sodass alle drei Wertungsflüge des ACN an diesem Tag geflogen wurden. Die schnellen Flüge von Holger Back, Moritz Althaus und dem Team Martin Fuhr/Peter Fabian machten den Sieg des Aero-Clubs in dieser Runde möglich.
Holger Back, zweifacher Vizeweltmeister im Segelflug, gelang mit einer Geschwindigkeit von 130,17 km/h der schnellste Flug des ACN. Er flog mit seiner LS-10 mit 18 m Spannweite fast nur über der Eifel und erreichte 114,69 Punkte. Moritz Althaus flog mit einer Geschwindigkeit von 115,25 km/h den zweitschnellsten Flug für den ACN. In der LS8 mit 18 m Spannweite war er ebenfalls überwiegend in der Eifel unterwegs. Er berichtet von einer anfangs tiefen Wolkenbasis, die die ersten beiden Schenkel spannend gestalteten. Die großräumig vorhergesagten Gewitter traten nur einzeln auf und stellten kein Problem dar. Auf Nachfrage durfte Althaus mitten durch die Kontrollzone der US Airbase Spangdahlem fliegen.
Mit einer Geschwindigkeit von 114,1 km/h lieferten Martin Fuhr und Peter Fabian in der ASH25 Mi mit 26,5 m Spannweite den dritten Wertungsflug der Siegerrunde. Ihr Bundesligazeitfenster begann mit einem 44 km langen Rückenwindschenkel. Nach der Wende flogen sie mit 30 km/h-Gegenwind in Richtung Utscheid bis zur französischen Grenze. Der dritte und letzte Bundesligaschenkel brachte das Team mit Rückenwind in die Nähe der Stadt Biedenkopf.
In der Tabelle macht der ACN einen Sprung nach oben - Es geht von Rang 12 auf Rang 3. Die ersten Ränge belegen der SFG Donauwörth-Monheim, gefolgt vom LSR Aalen. Was die Gesamtsumme der Rundengeschwindigkeiten angeht, ist der ACN Tabellenführer. Insgesamt haben diese Runde neun Flüge aus Nastätten die Mindestgeschwindigkeit von 40 km/h überschritten. Der große Kreis von Bundesliga-Pilotinnen und –Piloten birgt viele Möglichkeiten für den ACN zu punkten, die Wetteraussichten für die kommende Runde sind jedoch erneut herausfordernd.
 
Text: Jens-Christian Henke, Carolin Fuhr
Fotos: Carolin Fuhr, Martin Fuhr, Moritz Althaus
 
Holger Back in seiner LS10
Kräftige, aber lokale Schauer
Nach Freigabe tief über der US Airbase Spangdahlem
 
Dienstag, 16. Mai 2017
Später Sonntag bringt Fallersleben tollen vierten Platz
Auch in Runde 5 gab’s in Ummern gerade mal einen verkürzten Überlandflugtag. Der Samstag taugte kaum zum Überlandliegen und es wurde in Ummern wegen Regens mehrfach aus- und eingeräumt. Auch der Sonntag begann mit Regen zum Frühstück, zeigte sich ab Mittag aber freundlich und beide Vereine (LSG und LVI) schickten neben einigen Schulflugzeugen ihre Streckenflieger in die Luft.
Am Rande einer Abschirmung startet Helge Liebertz mit Vater Franz in der ASH25 als erster. Nach und nach folgen Günter Raab (Ventus cM), Leo Dittmer (Ventus ct), Thomas Quindel (Discus 2), Peter Meurers (LS1f), Lothar Kaps (ASW22), Arnie Weber (DG400) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Alle zieht es zunächst Richtung Nordwesten, wobei von den Piloten die sinnvolle Flugdistanz nach Westen stark unterschiedlich interpretiert wurde. Familie Liebertz flog fast bis Nienburg, um dann ein schnelles Jojo über Heide und Göhrde bis Lübtheen folgen zu lassen. Dabei wussten die beiden die Aufreihungen optimal zu nutzen und legten satte 123 km/h für die Liga vor. Peter blieb mit seinem Clubklasseflugzeug lieber näher an den Flugplätzen der Lüneburger Heide und brachte 76 Km/h in die Ligawertung der LSG ein. Benno traf kurz hinter Celle mit Karsten Bennewitz vom AC Braunschweig zusammen und die beiden beschlossen, an diesem Tag als Team zu fliegen. Nach einer ersten Wende südöstlich Verden ging es unter Ausnutzung einiger Reihungen bis Neustadt-Glewe und dann wieder nach Westen bis Schneverdingen. Auf diesem Schenkel gesellte sich auch der Braunschweiger Arcus mit Philipp Hellwig und Markus Schmied zu den Beiden. Bei stark nachlassender Thermik ging es dann für die drei Flugzeuge etwas mühsam zurück nach Ummern bzw. Braunschweig. Letztlich gab der Nachmittagsflug für Benno 450 Streckenkilometer und 108 km/h in der Liga her.
Gerade weil die fünfte Runde wettertechnisch eher an den Süden geht, freut sich die LSG Fallersleben über einen tollen vierten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung. Die Repker endeten am Ende etwas undankbar auf Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Text und Bilder 1 & 3: Benno Beesten
Bild 2: Karsten Bennewitz
 
Noch ist Warten Trumpf TEX und PP im vereinsübergreifenden Teamflug
Schöne Reihung an der Elbe

Dienstag, 16. Mai 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge in brodelndern Atmosphäre
Brauchbare Thermik mit zahlreichen Überentwicklung wurde für dieses Wochenende prognostiziert. Schon am Samstag konnten in der Rheinebene und dem Pfälzer Wald mit schönen und interessanten Flügen zwischen den Schauern der Grundstock für eine erfolgreiche Runde gelegt werden.
Am Sonntag Morgen standen dann noch einmal 15 Flugzeuge aus allen 3 Mannschaften im Grid - Wettbewerbsfeeling.  Wieder ging es bei den meisten Piloten zunächst Richtung Südwest über den Pfälzer Wald bis ins benachbarte Frankreich und schon früh sah man die Schauerlinie, die vom Westen unaufhörlich in unsere Richtung kam.  Bei imposantem Wolkenbild mit unterschiedlich hoher Basis und Vorkondensen konnte man schöne tragende Linien nutzen - aber auch recht schnell mit nassen Flügeln in die Bredouille kommen. Als die heftige Schauerlinie Dannstadt erreichte, landete ein Teil der Piloten und ein anderer Teil flog weiter in den Osten. Aber so schön es Richtung Osten auch ging, irgendwann musste man wieder Richtung Heimat und Front drehen. Die Hoffnung, das die Linie sich in der Rheinebene auflöst oder abschwächt erfüllte sich nicht. Allerdings kamen die Informationen aus Dannstadt, das dort der Regen vorbei und die Linie nicht sonderlich breit ist. Da man auch etwas Helligkeit hinter der Linie erkennen konnte und 4 Flugplätze in unmittelbarer Reichweite lagen, konnten man die "Schauerquerung" wagen... 3 Piloten gelang sogar noch der Gleitflug bis zum Dannstadter Segelfluggelände.
Die Schnellsten waren diesmal Johannes Dibbern (LS-8, S1), Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE). Sie erreichten Rundenplatz 4 und nette 17 Punkte.
Die U25 erflogen sich mit Johannes Dibbern (LS-8, S1), Alex Meinicke (LS-8, RS) und Jan Hertrich (LS-7, 7J) einen hervorragenden Rundenplatz 2 und sind nun in den TopTen des Gesamtklassements.
Insgesamt segelten in dieser Runde 16 Dannstadter Piloten (7 Bundesligisten, 7 aus der 2ten Bundesliga und 2 aus der Landesliga) zusammen rund 6.000km durch die hochlabile Luft - so macht das richtig Spaß.

Uwe Melzer
 
Schnelle Linien ...
... mit imposanten Bildern ... ....die aber auch Grenzen setzten.

 

Dienstag, 16. Mai 2017
AC Braunschweig: Nach langem Regen noch mit 8 Punkten belohnt
Diesen Sonntag werden einige unserer Piloten und Pilotinnen bestimmt lange im Gedächtnis behalten, weil es bis 10:30 Uhr immer noch bei uns in Waggum regnete. Somit wurden unsere Geduld und unser Durchhaltevermögen mit einem Mittelfeldplatz im Rahmen dieser fünften Runde gewürdigt. Wir wussten ja, dass die Wetterprognosemodelle noch Streckenflugoptionen für den Nachmittag offerierten.
Sechs Piloten und zwei Pilotinnen griffen an diesem Tag mit ihren Flügen in das Geschehen ein. Am Samstag hatten bereits Hayung Becker und Joshua Arntz im Arcus mit 72,05 Speedpunkten einen Flug in die Wertung gebracht.Diese drei Befürworter des kreislosen Segelfluges kamen wie folgt mit zusammen 257,52 Speedpunkten nach Hause:
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cm/18m, 95,34 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6, 83,62 Speedpunkte,
Philipp Helwig/Markus Schmied, Arcus, 78,56 Speedpunkte,
Bennewitz war mit seinem Ventus in der Region zwischen Verden und Ludwigslust mit Benno Beesten von der LSG Fallersleben im Teamflug unter den schönen Cumuluswolken auf Strecke. Ueckert schaute sich die Gegend mit seiner kleinen LS 6 zwischen Dannenberg und Soltau im harten Bundesligamodus an. Helwig und sein Co Schmied tourten mit dem Arcus zwischen Zernien und dem südlich von Schneverdingen gelegenen Ort Neuenkirchen. Der Rundensieg ging mit schnellen 316,30 Speedpunkten an den AC Nastätten.
Die Gesamtwertung wird momentan von der SFG Donauwörth-Monheim mit 56 Punkten dominiert und der Aero-Club reiht sich mit nunmehr 29 Punkten auf Rang 22 ein. Am Abend wurden wir alle in Waggum dann noch mit einem pittoresken Regenbogen belohnt.
 
Rolf Wagner
 
Mit der freundlichen Unterstützung der Fluglotsen startete Karsten Bennewitz auf Asphalt. Ein prächtiger Cumulonimbus am Samstagabend nach dem Starkregen.
Dieses wunderbare Naturschauspiel rundete den positiven Sonntag gebührend ab.

 





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24. Mai

Superwochenende für die LSG Fallersleben

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