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Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Dienstag, 23. Mai 2017
SFZ Königsdorf: Nichts dem Zufall überlassen
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Donauwörth: v.l.n.r.: Nikolai Wolf, Jakob Edmaier und Jan Kleu. Foto: Stefan Langer
 
Um die Tabellenführung in der Alpenliga zu sichern ging es am Samstag in Königsdorf. Das Doppelsitzerteam Jürgen Steinborn und Nikolai Wolf, sowie Thomas Wolf flogen dafür entlang der ersten Hügel zwischen Tegelberg und Wendelstein und erzielten dabei jeweils Schnitte von etwa 85 km/h. Dritter im Bunde war Jan Kleu, der mit seiner SZD59 leider bereits nach 1:45 h bei Gmund aussengelandet ist. Für eine gültige Wertung reichte es dennoch und so fand sich das SFZ Team am Samstag Abend in der Rundenwertung der internationalen Alpenliga, vor den Österreichern vom SMBC Kirchdorf/MIcheldorf auf dem Spitzenplatz.
Die Flugwettervorhersage für Sonntag ließ keine sichere Prognose zu, ob man von Königsdorf aus in das gute Gebiet auf der schwäbischen Alb fliegen würde können. Daher packten die drei Junioren Jakob Edmaier, Jan Kleu und Nikolai Wolf ihre Segelflugzeuge in die Transportanhänger und fuhren nach Donauwörth, um von dort aus zu starten. Dass diese Entscheidung goldrichtig war, zeigt das Ergebnis. Einzig dem Doppelsitzer Gespann Emanuel Schieck und Mathias Schunk gelang es von Königsdorf auf die schwäbische Alb zu fliegen, um dort einen schnellen Schnitt zu fliegen. Am Ende standen bei dem Flug zwischen Eichstätt und dem Feldberg im Schwarzwald 114,4 km/h für das Duo in der Wertung. Nikolai Wolf erzielt 105,2 km/h und vervollständigte zusammen mit Jakob Edmaier (93,9 km/h) das Bundesligatrio des SFZ Königsdorf. Das Juniorentrio vervollständigte am Ende Marc Wachtmeister mit einem Flug vom Hahnweide Wettbewerb.
In den Alpen konnte am Sonntag auf der Südseite gut geflogen werden, so dass der Tabellenzweite aus Italien, der Aec Vol. Adele Orsi sich den Rundensieg, vor dem LSV Pui sichern konnte. Die Italiener holten damit fünf Punkte auf das SFZ auf, das sich durch einen Flug am Sonntag von Arthur Schlothauer noch verbessern konnte und letztendlich auf Rundenplatz fünf landete. In derJunioren Bundesliga spitzt sich der Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen Stadtlohn und Königsdorf weiter zu. Stadtlohn bekam für Platz drei 48 Punkte und Königsdorf als fünfter erzielt 46 Punkte, womit Stadtlohn die Tabelle weiterhin knapp vor dem Titelverteidiger aus Königsdorf anführt.
 
Mathias Schunk

 

Dienstag, 23. Mai 2017
AC Braunschweig: 328,92 Speedpunkte bringen guten siebten Rang
Das war erstmals bei Hammerwetter am Wochenende in ganz Deutschland eine wirklich sehr eng beieinander liegende Wertung und so waren wir mit unseren 328,92 Speedpunkten richtig gut dabei.
Für unsere Nachbarn vom Altkreis Isenhagen hingegen blieb mit ihren 309,50 Speedpunkten am Ende nur ein Trostpunkt übrig. Das verdeutlicht einmal mehr, wie extrem umkämpft es in der 1. Segelflug-Bundesliga zur Sache geht.
Am Samstag hatten Knud Dombrowsky und Rolf Wagner mit dem Arcus schon die Rundenwertung eröffnet und aufgrund der herausragenden Streckenflugwetterprognose fokussierte sich das Geschehen natürlich auf den Sonntag.
An diesem Hammertag waren wir mit 12 Piloten und 2 Pilotinnen unter den wunderbaren Cumuluswolken auf Strecke. Der Fläming erwies sich erneut als wahres Thermikparadies und wurde daher umfangreich von unseren Piloten mit in die Streckenführungen einbezogen.
An diesem Sonntag wurden seit langer Zeit mal wieder flächenumgreifende Dreiecksflüge angemeldet und auch erfolgreich absolviert.
Auch unsere drei schnellsten Aufwindjäger waren am Ende unvorstellbar knapp beieinander:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 110,04 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus 2 cM/18m, 109,50 Speedpunkte,
Heiko Braden/Joshua Arntz, Duo-Discus, 109,38 Speedpunkte,
Bennewitz absolvierte ein freies Dreieck mit den Wendepunkten Nienburg, Schwerin sowie Riesa und kommentierte seinen Flug folgendermaßen: „Danke an Caruso für das Übernehmen des Fluglehrerdienstes. Mal wieder sehr cooler Teamflug mit Benno (TEX).“
Seidl flog umd Berlin herum und trieb seinen Ventus zunächst bis zur Feldberger Seenlandschaft. Der zweite Wendepunkt lag östlich von Rothenburg/Oberlausitz im polnischen Luftraum. Ergiebige 973 Streckenflugkilometer standen am Abend auf seiner Uhr.
Braden und sein kongenialer Partner Arntz glitten mit dem Duo-Discus bis in die Region Havelberg und nahmen dann Kurs auf ihren östlichen Umkehrpunkt Hoyerswerda. Der Rundensieg ging erneut mit 339,84 Speedpunkten an die auch mit 76 Punkten die Tabelle anführende SFG Donauwörth-Monheim. Der Aero-Club hat sich etwas Luft verschaffen können und rangiert nun mit 43 Punkten auf Rang achtzehn.
 
Rolf Wagner
 

Philipp Hellwig und Markus Schmied freuen sich nach ihrer Berlinumrundung.

Der östlich von Berlin gelegene Flugplatz Neuhardenberg.

Bennewitz schaute sich Magdeburg aus der Nähe an.

 
Donnerstag, 25. Juni 2015
Soaring Big in Japan - Welcome to colorful OLC Scores
Japan's best 2015 flight can be found here.
Have you ever wondered about XC-flights in Japan? Why or why not? Glider pilots may score OLC-points all across the World. In the springtime Japanese pilots can often take advantage of soaring their mountain ranges and volcanoes. On May, 10th of 2015 Takeshi Saito was able to finish a declared 750 km flight in his home country. He scored 787.64 points flying his Discus-bT in wave.
Takeshi Maruyama, director of the Japanese Soaring Association who promotes OLC in Japan explains: “We have designed an OLC Japan web page for Japanese pilots to use it more easily, which can be found here." OLC therefore provides Japanese characters. He proudly adds: “Takeshi Saito accomplished 500 km in 2008 soaring over Japan. After that, he tried several times to fly 750 km. Now, finally, he made it!”
Currently about 90 Japanese participants are listed in OLC’s 2015 scores. Last year we counted 65 pilots. In 2007, by the way, only 6 Japanese glider pilots used OLC. The longest flight over Japan was accomplished in the spring of 2006 by Hirokazu Ichikawa who flew a Nimbus4DM from Itakura’s glider field (80 km North of Tokyo). He managed to fly 1,200 km in wave.
Japan is a mainly volcanic island. In the flat Tokyo area, home of 12,000,000 people, out-landing options are very limited. “But we do have a mountain range in central Japan’s Alps, around Hokkaido and Tohoku, where with strong westerly winds we can enjoy mountain thermals and wave soaring from March to May.” The biggest barrier for soaring expeditions is actually the Japanese social system as Takeshi Saito explains. “It is difficult to take days off. Basically, we take 3 days of vacation during the summer, one week at longest. It is almost impossible to take part in a gliding competition. Second, if you landed in the field and broke a glider, it would not only become a news article, but also a national safety issue. The government might decide to stop gliding sports after somebody had an outlanding accident.”
National championships have not been held for 10 years, so currently Japanese pilots compete on OLC . However the country counts about 2,500 glider pilots, organized in 80 clubs which fly from ~ 50 different glider fields. Half of the clubs belong to a university. Like in some European countries (German Akafliegs) Japanese universities have their own soaring organizations, where every year about 200 students of first grade start gliding. “Unfortunately, 95% of these glider pilots quit flying after graduating from school…”
The best flight of the current season was accomplished after launching from Kakuda, in the middle of the Ou-mountain range, 300 km north of Tokyo, 30 km east of Mt. Zao. “When we see the rotor clouds develop over our glider field we start wave flights by winch launch, really close to the wave.”
In 2013, Takeshi Saito was Japan's OLC-Champion. In 2015 he would like to win again. He aims to achieve an FAI 1000 km badge flight, but in June, Japan's rainy season starts which usually means the end of a cross country season. "Next season Japanese pilots will continue to fly in these less favorable conditions. I dream of gliding to become the major sports in Japan, so I continue to appeal Japanese soaring to the world on OLC!"
Welcome all Japanes pilots to OLC's platform! We will be more than happy to support Japanese gliding sports!
 
Text: Elke Fuglsang-P. (OLC-Magazine)
Pictures: Takeshi Maruyama & Takeshi Saito
 
Convergence over rice fields Japan's Southern Alps Soaring big over Japan

 

Dienstag, 23. Juni 2015
Deutsche Meisterschaften Clubklasse und Doppelsitzer im nassen Zwickau
Vom Wetterglück ist die DM nicht verwöhnt. Nach Halbzeit stehen für beide Klassen je 2 Tage in den Wertungslisten. Immerhin waren diese für die Clubklasse von Format. An 2 Tagen flogen fast alle Piloten ca.720km Wertungsstrecke mit 90er Schnitten. Der erste Tag(Di16.6.) ging über Suhl und Markdrewitz zurück nach Zwickau. Der zweite (Mi17.6.) führte südlich Dresden vorbei nach Polen, dann Tschechien und via Erzgebirge wieder nach Zwickau. Das homogene Wetter und ausgeprägtes Pulkfliegen ergaben eine bis jetzt nur marginale Differenzierung in der Wertung.
In der Doppelsitzerklasse kam es am ersten möglichen Tag aufgrund "höherer Mächte" nicht zu einer Wertung. Etliche Piloten nutzten den Tag zu einem weiteren Training. Am guten Mittwoch durften dann auch die Dosis loslegen: 420km im Uhrzeigersinn um Dresden wurden mit 120er Schnitten abgespult, vier Spätabflieger lagen vorne. Am Sonntag konnten dann zumindest die Doppelsitzer ihren zweiten Tag absolvieren: Ein kleines Wetterfenster ermöglichte eine 2Std AAT nach Norden. Ca. die Hälfte der Klasse kam ohne Motorhilfe nach Hause.
Auf dem Weg von Riesa zurück Richtung Zwickau bremste eine "Miniwarmfront" incl.Sprühregen die Piloten erheblich ein. Wer diese Klippe im richtigen Timing traf, hatte Erfolg, wer zu früh oder zu spät ankam verlor Zeit oder die Heimkehr. Hoffentlich hat das Wetter für den Rest der Woche noch etwas Passendes für die wartenden PilotInnen im Gepäck.
 
Georg Theisinger (OLC-Magazin)
 
Dienstag, 23. Juni 2015
Vereinsbericht zur Liga-Runde: LSG Fallersleben
Fifty shades of grey
Das war deutschlandweit ein Wochenende zum Kämpfen. Die Rheinanrainer sollten den Samstag nutzen, der Sonntag war für den Rest besser weniger schlecht; mit dem „mittleren Osten“ etwas im Vorteil. Hier waren besonders die Doppelsitzer der DM in Zwickau motiviert. 40% der Bundesligavereine dieser Runde punkteten von Zwickau aus. Am Samstag musste man in der Heide einen langen Atem haben, um noch Überlandfliegen zu können. Bei uns hat niemand bis 17:00 gewartet, aber Respekt gebührt Flori aus Stüde, der nach 18:00 noch 150km flog. In Ummern wurde am Sonntag früh ausgeräumt und dann auf das Aufreißen der geschlossenen Bewölkung gewartet. Gegen 12:00 meldete die Schulmaschine aufkommende Wetterbesserung von Westen.
Benno Beesten ist daraufhin im Nimbus gestartet. Er musste aber zunächst feststellen, dass es schon eine Aufgabe war, ohne den Motor zu nutzen, 2,5h in der Luft zu bleiben. Meist noch grau in grau ging doch in den helleren Flecken ein bisschen was. So ging’s erst nach Süden zur A2 bei Braunschweig. Dann folgte ein Lotteriespiel, ob ein Kurs nach Osten oder nach Norden bessere Chancen auf eine Mindestwertung bot. Im Slalom zwischen hell- und dunkelgrau ging’s gen Norden. Kurz vor Lüneburg konnte Benno die Liga-Mindestwertung erreichen. Mit einem erregenden (äh erhebenden) Gefühl wurde gewendet. Jetzt galt es noch bis zum Erreichen der 2,5h möglichst viele km zu machen.
Auch auf dem Rückweg zeigte der Himmel zunächst eine Vielzahl unterschiedlichster Grautöne, bis es dann bei Faßberg – leider - eintöniger wurde. Noch ließ sich der Gleitwinkel des Nimbus etwas strecken, so dass auch die 2,5h Wertungsdauer „voll gemacht“ werden konnten und die Höhe für einen knappen Endanflug nach Ummern reichte. Hier waren noch Antje Philipp (ASW15), Roman Menzel (ASW15), Lukas Koida (ASK21) und Lothar Kaps (ASW24) vom Platz weggekommen. Für die Liga-Mindestwertungsspeed reichte es leider bei keinem. Dennoch war der eine Wertungsflug in Runde 10 für 13 Ligapunkte gut und half der LSG wieder aus der Abstiegszone raus.

Benno Beesten
 
Plenty shades of grey More shades of grey Später wurde es eintöniger

 

 

Dienstag, 23. Juni 2015
Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFG Giulini
Sweet Rheintal
Im Top-Meteo zeigte sich das Rheintal am Samstag "zartrosa" und 4 Dannstadter Bundesligapiloten bauen gut gelaunt bei tiefen Wolken und vereinzelten Schauern ihre Sportgeräte auf. Der Sonntag war zwar besser prognostiziert, aber die Erfahrung zeigt, das man jede noch so kleine Chance nutzen sollte - außerdem fliegen wir ja gerne und aus Spaß. Und tatsächlich - trotz recht zweifelhafter Optik, ständig wechselnden Wolkenbildern und den ein oder anderen eingelagerten Schauer konnte man sich in der Luft halten und einigermaßen Kilometer machen. Während Norbert, Jan, Uwe und Peter unerwartet sehr zufriedenstellende 60ziger Schnitte im trüben Himmel zustande brachten, zeigte unser Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS) einen genialen Flug. An einem Tag, bei dem an den meisten überflogenen Flugplätzen nur spärlicher Flugbetrieb stattfand, wenn die Hallentor überhaupt geöffnet waren, brennt Charly 84,65 Speedpoints (94,18 km/h!) in die Atmosphäre. Hammer. Generell war es ein Tag, der wohl jedem Spaß machte und einen interessanten Flug bescherte.
Am Sonntag kam es dann, wie befürchtet, der vermeintlich bessere Tag war bei uns unbrauchbar. Trotzdem genügte der Samstag für Rundenplatz 3 und wir verbessern uns um 2 Plätze auf Rang 6 in der Gesamttabelle.
 
Uwe Melzer
 
"Zartrosa" Bedingungen
Die "Onkelz" am Ring
... hier fällt die Basis
 
Dienstag, 23. Juni 2015
Vereinsbericht zur Liga-Runde: SFC Riesa-Canitz
Das bisschen Wetter in Deutschland genutzt
Nach dem Sieg in der Vorwoche, hatten wir uns trotz der Wetterprognose vorgenommen zu versuchen, ein paar Punkte einzufliegen. Der Sonnabend war aber nur für einige Schulungsstarts zu gebrauchen. Also machten sich am Sonntag, bei einer leicht verbesserten Wettervorhersage, 4 Piloten auf, um zu versuchen, 3 Flüge in die Wertung zu bekommen. Den Tagesverlauf beschrieb dann Ralph wie folgt: "Nachdem unser Platz recht schnell in den Bereich toter Luftmasse gelangte, konnten wir gerade noch rechtzeitig in den besseren Bereich fliehen. Ziel war es die geforderte Mindeststrecke zu schaffen. Aber manchmal kommt es eben ganz anders. Die Steigwerte pegelten sich im Schnitt bei über 2m/s ein und einmal an der Basis ging es unter den dicken Dingern ganz gut. Die größte Herausforderung war der Flugweg. Selten veränderte sich der vermeintlich gute Flugweg so schnell. Innerhalb von 10 min verkam ein guter Bereich zu grauer toter Masse und umgekehrt. 
Aber wer will sich beschweren? Die Dosis von der DM in Zwickau mussten kurz vor dem besseren Wetter umkehren. Alles Gute ist eben nie beisammen..." So erreichte Jan Päpke mit seiner LAK 17aT (AK) mit einem Flug nach Norden in Richtung Holzdorf 56,80 Speedpunkte, Ronny Scholz und Karl Heinz Lohse auf DuoDiscus T (7W) mit einem Flug in Richtung Eisenhüttenstadt 68,92 Speedpunkte und Ralph (Lmen) Losemann in gleicher Richtung auf Standard Jantar T (4W) sehr starke 93,22 Speedpunkte, wobei sich Ralph bei der 2. Bundesliga und bei seinem Solo Triebwerk bedankte, da er sonst an einem solchen Tag nicht geflogen wäre. Insgesamt reichten dann 218,31 Speedpunkte zum 2. Rundensieg hintereinander, da wir auch das Glück hatten, das bisschen Wetter in Deutschland nutzen zu können.
 
Text: Lutz Scholz, Ralph Losemann
Fotos: Lutz Scholz, Ronny Scholz
 
Die wenigen Bundesligakämpfer
am Sonntag beim Aufrüsten
Optimales Wetter sieht anders aus
In Peitz nahe Cottbus sah es besser aus.
 
Montag, 22. Juni 2015
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 10 am 20. und 21. Juni 2015
- Wetter ging an vielen Orten die Puste aus
- Magere Aufwindbilanz in Runde 10
- FK Brandenburg mit 281,81 Speed in der Segelflug-BUNDESLIGA
- SFC Riesa- Canitz erfliegt 218,31 Speed in 2. Segelflug-BUNDESLIGA
 
Allgemein: „ Mager, mager", so die Wetterbilanz zu Rundenwertung 10. Waren es am 20. Juni 40 OLC Flüge in Deutschland, verbesserte der Sonntag mit 116 OLC Flügen (D) etwas die Bilanz. Der Süden war nahezu abgemeldet. Ausnahmen gab’s im Rheintal rund um Ludwigshafen und bei Walldürn. Am Sonntag machte der Schwarzwald in südlicher Richtung kurzfristig auf, was der LSV Schwarzwald zu nutzen wusste. Markus Schweizer nutzte diese Lücke in Richtung Titisee und nach Neuhausen (bei Tuttlingen). Wer sein Barogramm über die Reliefkarte legt, wird erkennen, dass er teils in Ameisenkniehöhe über den Schwarzwaldhöhen unterwegs gewesen sein muss. Die Post ging so überwiegend in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen ab. Auch die Heide wackelte ein bisschen. Anteil hatte die Segelflug-DM in Zwickau, welche die Wochenendbilanz mit den Doppelsitzern noch fühlbar aufbesserte. Thomas Liebert hatte mit „Krabbelwetter“ den passenden Ausdruck parat. Überwiegend war der größte Teil Deutschlands zum Zuschauen verdammt. Dies schmälert aber nicht die erflogenen Leistungen dieser Runde. „ Bundesligafliegen bis zum Ausrollen“, nannte es Mathias Habertag vom LSV Neuhausen.
Den punkthöchsten OLC- Flug des Wochenendes (D) absolvierte Benedikt Sindermann vom FK Brandenburg mit 511,03 Punkte/439,81 km. Auch erflog er mit 99,38 Punkte/99,38 km/h den Punkthöchsten OLC-Speed (D). Der FK Brandenburg machte mit 281,81 Speed in der Segelflug-BUNDESLIGA das Rennen. In der 2. Segelflug-BUNDESLIGA hatte der SFC Riesa- Canitz mit 218,31 Speed die Nase vorne. Leider hat sich einmal mehr bestätigt, dass der Juni nicht immer der Bringer in Sachen Streckenflug ist (Ausnahmen bestätigen die Regel). So hofft die Segelfliegergemeinde nun auf knackiges Flugwetter im Juli und August, damit kommende neun Runden, noch manchen schnellen Ritt unter Wolkenstraßen bringen werden.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:. Einen schmalen Wetterstreifen nutzten die Segelflieger vom FK Brandenburg mit 281,81 Speed zum Rundensieg. Benedikt Sindermann (LS 1f) flog zwischen Brandenburg Mue - Holzdorf- dem Nordosten und Modellflugplatz Bamm 99,38 Punkte/ 99, 38 km/h heraus. Ein klarer Barogrammschrieb belegt konsequentes Fliegen bei 2,02 m/s mittleren Steigen. Im analogen Gebiet war Michael Scholz (LS 1 f) unterwegs, der mit 99,36 Punkte/99,36 km/h einen Hauch bedächtiger unterwegs war. Südwestlich vom Heimathorst war Herbert Horbrügger (LS 6/18m) auf Tour, um 83,07 Punkte/93,67 km/h zu erzielen.
Zu Gast in Bronkow weilte der LSG Bayreuth, der die Gunst der Stunde mit Rundenplatz 2 und 224,28 Speed nutzen konnte. „ Bronkow ist immer eine Reise wert“, kommentierte Heiko Hertrich, der mit Copilotin Susanne Weisheit–Hertrich(ASH 25) in West- Nordostrichtung 81,77 Punkte/95,26 km/h erflog. Friedhelm Lotte (Ventus 2c/18m) steuerte den NO an und besiegelte 71,97 Punkte/80,07 km/h. Zwischen Bautzen und Neuhausen (grobe Angabe) war Lothar Schmidt (Ventus 2cM/18m) mit 70,55 Punkte/80,07 km/h unterwegs. Dass das Rheintal rund um Ludwigshafen bei solch durchwachsenen Wetter noch für Thermik gut ist, belegte die SFG Giulini/Ludwigshafen mit Rundenplatz 3 und 213,17 Speed. Charly Müller (Ventus cT/17,6) nutzte das Areal zwischen Pfälzer Wald und Heilbronn(grobe Richtung) und erlangte 84,65 Punkte/94,18 km/h. „ Glück wenn sich das Wetter so entwickelt, wie man es braucht“, so sein Kommentar zur labilen, aber zu feuchten Luftmasse. Norbert Lenz (LS 9) flog den Pfälzer Wald- Malsch und Bensheim an. Er erlangte 66,51 Punkte/74,99 km/h, gefolgt von Jan Hertrich (LS 7) der Hockenheim und die Bergstraße bis Bensheim erkundete und 62,0 Punkte/64,79 km/h erflog. Nur sieben Vereine brachten je drei Piloten ins Rennen. 19 Bewerber hoben zu Flügen ab.
Rundenwertung Segelflug-BUNDESLIGA: 1. FK Brandenburg (BB) 281,81 Speed, 2. LSG Bayreuth (BY) 224,28,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 213,17
Tabellenstand Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde 10: 1. LSV Burgdorf (NI) 138 Punkte, 2. LSV Schwarzwald (BW) 129,
3. LSG Bayreuth (BY) 127
Bericht 2. Segelflug-BUNDESLIGA: Das Beste aus dem Wetter quetschte der SFC Riesa-Canitz heraus, um mit 218,31 Speed den Rundengewinn zu sichern. Richtung NO bis hinter Eisenhüttenstadt zog es Ralph Losemann (Std Jantar) der sich 93,22 Punkte/93,22 km/h holte. Ebenso NO Richtung schlugen Ronny Scholz mit Co. Karl-Heinz Lohse (Duo Discus WL) ein, um 68,29 Punkte/73,93 km/h zu schaffen. Ein Gesamtdreieck von 188 km bewirkte Jan Paepke (LAK 17/18m). Sein Ligaschnitt 56,8 Punkte/64,04 km/h. Über Rundenrang 2 und 203,08 Speed darf sich der LSV Neuhausen freuen. Ronalf Gottscheck (Ventus 2cT/18m) war von Bronkow zwischen Holzdorf- Neuhausen (grob) unterwegs. Er erflog 81,68 Punkte/92,7 km/h. Steffen Kubitz mit Co. Günter Nischan (Duo Discus XLT) waren rund um Bronkow mit 70,72 Punkte/76,56 km/h unterwegs. Mathias Habertag (LS 1f) gab alles für die BUNDESLIGA und gewann 50,68 Punkte/50,68 km/h.
Rundenplatz 3 holte sich der LSV Homberg/Ohm der 131,90 Speed erflog. Enrique Levin (EB 29) war zwischen Giessen- Hoerbach- Gedern (grobe Zuordnung) mit 69,34 Punkte/82,34 km/h dabei. Bruder Felipe Levin (EB 29) punktete mit 62,56 Punkte/74,29 km/h über dem Hessenland. Ansonsten ist die Geschichte schnell erzählt. Nur zehn Vereine schafften eine Wertung. Fünf davon brachten nur einen Piloten in die Wertung, was die Schwierigkeiten der Wetterlage offenbarte.
Rundenwertung 2. Segelflug-BUNDESLIGA: 1. SFC Riesa-Canitz (SN) 218, 31 Speed, 2. LSV Neuhausen(BB) 203,08,
3. LSV Homberg/Ohm 131,90
Tabellenstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde 10. 1. FLG Dettingen/Teck (BW) 111, 2. LSV Homberg/Ohm (HE) 107,
3. SFC Riesa-Canitz (SN) 101
 
Text und Fotos: Lothar Schwark
 
Am Vormittag lag die Basis beim Warmfrontdurchzug in Musbach bei knapp 300 Meter über Grund.
Auch der B4 blieben nur Platzrunden.
Am späten Mittag machte sich Blickrichtung Süden in Musbach noch eine Wetterlücke auf, die der LSV Schwarzwald in Winzeln-Schramberg nutzte.
 
 




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24. Mai

Superwochenende für die LSG Fallersleben

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
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