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Sonntag, 25. Juni 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': OLC- Interessante Vergleiche
Am Montag dieser Woche sollte es wieder einmal in die Luft gehen. Sibylle startete mit 100l Wasser, was sich allerdings als taktischer Fehler entpuppte. Der Start war ein Albtraum, minutenlang musste sie in 75m (!) über Grund fliegen, bis endlich Steigen gefunden wurde. Es war der sicher bisher heißeste Tag des Jahres, das ergab eine Dichtehöhe von 9500ft!!!! Zudem ist der Motor bzw. die Spannungsversorgung ja immer noch unser Sorgenkind. Nachdem schon beim Start mit schwerem Flugzeug und ungünstigen Bedingungen die Laufzeit des Motors fast aufgebraucht war, entschied sich Sibylle nach einigen kurzen Runden in der Umgebung bei vielen Schauern in der Nähe wieder zur Landung. Ingo gab der natürlichen Kühle in der Höhe den Vorzug vor der Airconditioning unseres Wohnmobils und hatte immerhin ein paar Stunden Spaß. Am Dienstag sollte der Tag nicht ganz so feucht werden, allerdings gab es immer noch die Neigung zu großflächigen Überentwicklungen und Schauern. Es ergab sich für uns die Möglichkeit eines interessanten Vergleiches zweier möglichen Konfigurationen der ASH 31 einerseits und unserer Flugstile anderseits ...
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Schauer, die einen gerne zu Umwegen zwingen.
Foto: © Ingo Andresen
Brian Head Wildfire.
Foto: © Ingo Andresen
Unterwegs über dem Great Basin.
Foto: © Ingo Andresen

Freitag, 23. Juni 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 23.06. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich vom Azorenhoch ein Keil über Frankreich und
Deutschland. Er sorgt in der Mitte und im Süden Deutschlands für eine Stabilisierung der Luft. Lediglich am Alpenrand und in den Alpen liegen noch Reste der labil geschichteten Warmluft, sodass es hier im Tagesgang wieder zu konvektiven Umlagerungen kommt. Norddeutschland wird von der Kaltfront eines Tiefs über Skandinavien beeinflusst. Hier fließt feuchte und merklich kühlere Luft heran. Zudem herrscht vor allem im Norden ein kräftiger Gradient vor.
Am SONNTAG erstreckt sich die Kaltfront morgens etwa von Brandenburg bis zur Eifel. Bis zum Abend erreicht die Front Süddeutschland, schwächt sich dabei aber immer mehr ab und zeigt sich kaum noch wetteraktiv. Rückseitig setzt sich von Nordwesten her deutlich kühlere Luft durch. Im Alpenraum kommt es in der nach wie vor labil geschichteten Luft erneut zu hochreichender Konvektion.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
SAMSTAG: Aufgrund von abschirmender Bewölkung und zeitweise Niederschlag meist keine nutzbare Thermik. Vom Rheinland bis in die Leipziger Tieflandsbucht am Nachmittag zeitweise mäßige Wolkenthermik, jedoch aufgrund der hohen Windgeschwindigkeit meist zerrissen.
SONNTAG: In der Nordwesthälfte ab den frühen Nachmittagsstunden mäßig bis gute Wolkenthermik, welche jedoch aufgrund der hohen Windgeschwindigkeiten vielfach zerrissen ist. Im Südosten aufgrund von abschirmender Bewölkung und Niederschlag meist keine nutzbare Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG überwiegend gute CU-Thermik mit Arbeitshöhen um FL060, im Bergland bis FL080. Richtung Norden gebietsweise zerrissene Thermik durch lebhaften Westwind.
Am SONNTAG in einem Streifen von der Lausitz über die Rhön bis hin zur Pfalz durch dichte Bewölkung, die erst im Laufe des Tages auflockert, kaum nutzbare Thermik. Südlich dieses Streifens mäßige bis gute Wolkenthermik, die besten Steigwerte vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis zur Oberpfalz!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik, in den Allgäuer- und östlichen Bayrischen Alpen durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Alpenvorland und im Alpenraum mäßige, sonst gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 22. Juni 2017
NEW: The time has finally come - OLC is presenting Distance Records
Above and beyond the joy of soaring, ambitious glider pilots love the challenging part of their sport, and they like to compare their success with other competitors. Pilots constantly want to fly bigger or optimize their speeds. They simply like the competitive element of soaring - winning, loosing, good scores or records achieved. With the League scoring and OLC-Plus- or Speed-Scores we are already offering several important options for pilots to evaluate and develop their individual skills and performance.
For many years people have been asking: When will OLC’s scores finally display record flights?
>>> Right now ;-)
Until now we have been offering yearly statistics. You all know the “best flight“. Don’t you? Our new “distance record” score is now screening all flights beginning in 2011 (the year when OLC started the OLC-Plus scoring). You can now determine the current record holder with just one mouse click.
A good goal to aim at! Besides OLC’s World- and Continental-Records we are now also presenting nationwide records and records flown in the USA’s SSA regions.
So how can you set such a record?
It’s fairly easy! Like any other OLC-discipline. You won’t have to declare anything big or ask around to find an official observer to monitor your flight. You “simply” go up and fly, upload your flight to OLC and let the system do the work for you.
Of course OLC will calculate records based on OLC points, not on kilometers. The latter would not make any sense, as a one-class-scoring with sailplanes of various kinds and of very different performance levels does not meet today’s reality. Finally OLC’s software will - thanks to our smart OLC-Plus scoring - also consider the area covered during a flight.
In addition to the fair evaluation of different gliders and indices, OLC’s scoring system is very simple. The number of records will not increase endlessly; the scores will be well arranged.
And where can you find these Records?
You may look up all records via Gliding -> OLC-Scoring. Set your filter as desired to World, Continent, Country or US-Region and go ahead. You are probably familiar to the system used with all our classic scores?
Record flights are a great tool when talking about soaring publicity
Last but not least you will not want to celebrate your success only with your soaring buddies, but go out of your club house and talk about it. Glider pilots therefore need a way to meet the public and clearly explain the sport of soaring to everybody. What will a pedestrian appreciate when you tell him: “Hey, I just flew a 500-k!” Nothing. However, a new record flight will like OLC’s popular League scoring be a great opportunity to spread your news. With OLC’s new distance records we are now offering another element to get public attention.
OLC whishes you maximum success: Let it be raining distance records!
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
 
Choose the whole World, a continent or your scoring region here
Now, simply hit “distance record"
Here, you’ll find all OLC-distance records in the chosen scoring region
 
Donnerstag, 22. Juni 2017
EASA Musterzulassung JS 1 Revelation
Seit dem 1. Juni 2017 ist es offiziell: M+D Flugzeugbau hat die europäische Musterzulassung für das Weltmeister-Flugzeug in der offenen und 18 m Klasse, die JS 1, erhalten! Nachdem viele Piloten in den letzten Jahren immer wieder die außerordentlich hohe Leistung der JS1 durch Erfolge auf internationalen Wettbewerben belegen konnten, ist nun endlich die endgültige Zulassung erfolgt. Die vollständige Neuzulassung nach EASA Bauvorschrift CS-22 beinhaltet auch die von M+D Flugzeugbau entwickelt- und gefertigte Turbine als optionale Heimkehrhilfe. Zusammen mit Jonker Sailplanes fertigen wir so das weltweit erste musterzugelassene Segelflugzeug, das direkt ab Werk mit hauseigenem Jet-Antrieb (MD-TJ42) ausgerüstet ist.
Im Verlauf des Zulasssungsprozesses wurden grundlegende Materialspezifikationen anerkannt und weiterführende strukturelle Nachweise durch Tests und Berechnung durchgeführt. Der Nachweis des Cockpits erfolgte nach den Anforderungen der aktuellen Bauvorschrift (9g Crash-Landung) und wir führten, unterstützt durch Jonker Sailplanes, ergänzende Flugerprobung, u.a. mit asymmetrisch verteiltem Wasserballast durch. Eine erfolgreiche Neudurchführung des Flügelbiegeversuchs sowie des Bodenvibrationstests am 21 m Flügel als Nachweis von Flatterfreiheit schloss den Prozess ab. Mit der Zulassung der JS 1 unter der Nr. EASA.A.616 ist parallel auch der nächste Schritt für M+D Flugzeugbau, die Erweiterung des Entwicklungsbetriebes nach EASA Part 21.J weitestgehend abgeschlossen. Aktuell beträgt die Lieferzeit der JS 1-18/21-Jet etwa zwei Jahre, M+D und Jonker Sailplanes arbeiten daran, die Lieferzeit zu verkürzen.
 

 

Mittwoch, 21. Juni 2017
10. Ligarunde: Halbzeit-Durchmarsch in der Alpen- und Quali-Liga; Kampf in der U25
Die Hälfte der Ligasaison ist vorüber. Ein guter Zeitpunkt ein Fazit zu ziehen. Die beiden Runden um die Halbzeit herum sorgen nicht für Spitzenschnitte, zeigen aber eine hohe Beteiligung. Das Wetter ist in allen Teilen Deutschlands zumindest gut fliegbar und lässt viele Flüge zu. Richtig nette Wolkenstraßen reihen sich auf, allerdings sorgt ein strammer Wind vielerorts für nicht ganz leichte Bedingungen. Soviel Bewegung in der Luft ist, so wenig Bewegung gibt es auf den Treppchen.  Die Spitzenvereine halten stabil ihre Positionen wie selten in den letzten Jahren. Hochspannung gibt es jedoch trotzdem – in der U25.
Von Anfang an bis zur neunten Runde hält die SFG Stadtlohn die Führung. Runde für Runde nähert sich das SFZ Königsdorf an, kann in Runde neun punktgleich ziehen und überholt am letzten Wochenende. Das Team Stadtlohn war in den letzten Wochen etwas ausgedünnt, so standen nicht so viele Flüge für die Wertung zur Auswahl. Die Stimmung ist jedoch weiterhin super. Und Fakt ist, demnächst kann das Team wieder vollzählig angreifen und der Abstand ist ja noch marginal. Es wird also weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen dieser beiden zielstrebigen Vereine bleiben. Und bewundernswert ist, trotz Prüfungen oder anderer Verpflichtungen gelingt es immer, mindestens drei Junioren für einen Wertungsflug zu motivieren. Das sieht bei vielen Vereinen ganz anders aus. Auch wenn es das Wetter hergibt und für einen Ligaflug nur eine Zeitfenster von zweieinhalb Stunden geflogen werden muss, sieht man oft eine maue Beteiligung. Klar muss man sich ein wenig organisieren. Das Fliegen im Team macht aber viel mehr Spaß und ist zudem leistungsfördernd. Ganz zu schweigen von dem Fieber, was einen ergreift, wenn man vorn mitspielt und um Punkte und Plätze ringen kann.
In der Alpenliga ist es im Vergleich zu der hochdramatischen Entwicklung in der U25 ja fast langweilig. Aber nur fast. Denn die Leistung die Königsdorf hier zeigt, ist unglaublich. Es ist mittlerweile nahezu selbstverständlich, dass sie einen Sieg nach dem anderen einfahren und schier uneinholbar vorn liegen. Aber auch der kleine österreichische Verein SMBC Kirchdorf/ Micheldorf hat sich auf Silber extrem stabil eingenistet. Leider ist die Alpenliga eher von wenigen Ländern dominiert. Der dritte Platz eines slowenischen Vereins -wie in dieser Runde- hat eher Seltenheitscharakter. Auch Frankreich mit seinen immensen Potentialen ist selten zu spüren.
Und in der Quali-Liga? Auch hier haben wir derzeit einen Überflieger: den LSC Bad Homburg. Marschieren auch sie glatt durch?
Was wird die zweite Halbzeit bringen? Stabilität oder weitere Überraschungen?
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 279,18 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 259,83 Speed/49 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 253,54 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 10: 1. SFZ Königsdorf (BY) 455 Punkte, 2. SFG Stadtlohn (NW) 452 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 401 Punkte
Rundenwertung Quali-Liga: 1. Rhönflug Poppenhausen (HE) 270,88 Speed/50 Punkte, 2. AFZ Unterwössen (BY) 264,83 Speed/49 Punkte, 3. SSV Cham (BY) 262,62 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 325 Punkte, 2. SFZ Aachen (NW) 269 Punkte, 3. SFC Ulm (BW) 241 Punkte
Rundenwertung Alpen-Liga: 1. SFZ Königsdorf (D) 312,17 Speed/40 Punkte, 2. FC St. Johann in Tirol (Ö) 259,55 Speed/39 Punkte, 3. AK Celje (Sl) 233,55 Speed/38 Punkte
Tabellenstand Alpen-Liga nach Runde 10: 1. SFZ Königsdorf (D) 376 Punkte, 2. SMBC Kirchdorf/ Micheldorf (Ö) 302 Punkte, 3. AVUT UniTrento (IT) 255 Punkte
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Montag, 19. Juni 2017
Doppelte Königsdorfer Frühjahrsmeisterschaft
Es gibt ja bei 19 Runden keine echte Halbzeit. Daher habe ich für die lokale Pressearbeit bereits vor Jahren, als Gegenstück zur Herbstmeisterschaft in der Fußballbundesliga, nach der letzten Runde vor der Sonnwende, die Frühjahrsmeisterschaft erfunden. Diesen inoffiziellen Titel konnte ich nach nun zehn geflogenen Runden, sowohl in der internationalen Alpenliga, als auch in der Juniorenliga der Lokalpresse, nebst dem jeweiligen vierten Rundensieg fürs SFZ in Folge der Presse für uns verkaufen. In der Bundesliga flogen wir auf Platz zwei, womit das zweite Triple in der 2017er Saison nur knapp verpasst wurde.
Der starke Nordwestwind gab am Samstag die Flugstrecke für alle klar vor: Vom Blomberg über Jochberg, Heimgarten, am Loisachtal entlang Richtung Wank, weiter zur Zugspitze und bis zum Wanneck bei Nasserreith. Das Ganze als Jojo. Die Gesamtlänge der Hanglinie ist mit 65 km leider ein wenig zu kurz für 2 1/2h, so dass Benjamin Bachmaier indexbedingt den Astir wählte. Nicht zuletzt aber auch, weil Mathias Schunk für den Astir Flug soviel Eis spendieren wollte, wie die Melonen wiegen, die Julius Hoffelner mitbringen wollte, um Mathias das Gefühl zu geben, wie in der letzten Runde, erneut mit einem Mädel zu fliegen. Der Spaß kommt in Königsdorf also definitiv nie zu kurz! Samstag Abend feierte man in Königsdorf am Lagerfeuer und der ersten Charge Eis dann das kleine Triple, lag man doch in der Zwischenwertung in allen drei Ligen auf Platz eins.
Eine Verbesserung der Alpen Wertung am Sonntag war von vornherein illusorisch. Man wollte beim Kampf um den Rundensieg in der Juniorenliga und der Bundesliga aber auch nicht tatenlos zusehen. Vincent Heckert war bei der Freundin in Laichingen zu Besuch und startete von dort. Markus Eggl und Nikolai Wolf versuchten ex Königsdorf westlich von München Richtung schwäbische Alb zu fliegen, was jedoch aufgrund der schwachen Thermik im Bereich Landsberg und Augsburg bald aufgegeben werden wurde. Die beiden Arcüsse mit Armin Behrendt und Susanne Lauer, bzw. Johannes Beyer und Mathias Schunk, flogen zunächst Richtung Bayerischer Wald und von dort Richtung Alb, wo man dann zufällig die Brüder Gesell aus Donauwörth traf und man im Ligatrio Team flog. Ein weiterer Arcus gesellte (tolles Wortspiel!) sich bald hinzu und abends stellte sich heraus, dass dies Tante und Onkel der beiden Königsdorfer Youngsters, Sabine und Michael Wisbacher, aus Fürth waren. Wie klein die Segelflugwelt doch ist...
In der Rundenwertung wurden wir zwar von Schwäbisch Gmünd überholt, konnten aber durch die leichte sonntägliche Verbesserung um 4 km/h den zweiten Rundenplatz knapp sichern.
 
Mathias Schunk
 
Die Königsdorfer Junioren freuen sich über den Titel des Frühjahrsmeister in der Junioren Bundesliga.
Foto: Mathias Schunk
Im vereinsübergreifenden Arcus Quartett über der fränkischen Alb.
Foto: Claudia Thoma
 
Sitzprobe von Julius Hoffelner samt Melonen.
Foto: Jan Kleu
 
Freitag, 16. Juni 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 16.06. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG streift die schwache Warmfront eines nordatlantischen Tiefs vor allem den Norden Deutschlands. Diese Warmfront zieht im Tagesverlauf ostwärts ab, dann setzt sich von Westen her ein Hochdruckgebiet mit Kern bei Cornwall und trockenerer Luft durch. Nur über der Nordsee stellt sich eine feuchte Grundschicht ein mit Neigung zu Dunst und tiefem Stratus.
Am SONNTAG verlagert das erwähnte Hochdruckgebiet seinen Kern nach Deutschland und lenkt trockene und zunehmend heiße Luft heran, Ausnahme bleibt die Nordseeregion mit einer anhaltend feuchten Grundschicht.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG vor allem im Westen und im Osten überwiegend durch Abschirmung bzw. Ausbreitungen gestörte, in der Mitte zeit- und gebietsweise mäßige, nur örtlich durch Ausbreitungen behinderte Thermik.
Am SONNTAG nach zum Teil nur zögernd auflösender Stratusbewölkung überwiegend mäßige, örtlich noch durch Ausbreitungen gestörte Wolkenthermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG entwickelt sich oft mäßige Cumulusthermik. Die Thermikentwicklung wird aber von der durchziehenden Warmfrontbewölkung gestört. Zusätzlich sorgen die Ausbreitungstendenzen unterhalb einer Absinkinversion für störende Einflüsse. Das ist vor allem in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und im Südwesten Hessens der Fall, so dass dort kaum nutzbare Thermik entsteht.
Am SONNTAG bildet sich mäßige bis gute Wolkenthermik, im Tagesverlauf trocknen die Cumuli langsam ab.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann sich in der Kaltluft gute Thermik entwickeln. Die Quellwolken neigen zu Ausbreitungen. In Ober- und Niederbayern böiger Wind und Thermik örtlich zerrissen.
Am SONNTAG gute Thermik, westlich der Iller mäßige Blauthermik bis 1600m NN.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 15. Juni 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Troubleshooting…
Nach Ingos schnellem Flug letzten Dienstag hatten wir einige Tage nicht nur wetterbedingt Pause. Ein Tiefdrucksystem hatte sich verstärkt, so dass durch die Isobaren-Verengung der Wind wieder einmal zur Hochform auflief. Eigentlich war die Luftmasse gut, aber bei Böen bis zu 47 kt kann man einen Eigenstart vergessen, und F-Schlepp gibt es hier momentan nicht. Am Montag wurden wir dann von einem Tief direkt über Nevada erfreut, dass mit einströmender Kaltluft aus Norden sogar für leichten Schneeregen in Ely sorgte. An solch ein Wetter im Juni konnten sich selbst die Einheimischen nicht erinnern. Mittlerweile (zwei Tage später) haben wir aber wieder um die 30°C. Das gehr hier dann doch sehr schnell…Unser Freund Mitch wurde von dem Mindener Wellenflieger Gordon Boettger eingeladen, einen Zielflug-Versuch von 1500 km in einem Duo Discus von Minden aus mit zu machen.
Der Plan war, in der Welle der High Sierras zu starten und sich dann nach Westen von Wellensystem zu Wellensystem weiter vor zu arbeiten mit dem Ziel in South Dakota. Sie starteten am Samstag bei Sonnenaufgang und kamen auch zuerst sehr gut voran. Das erste kleinere Problem trat auf, als sie die Ruby Mountains im Norden Nevadas etwas zu tief erreichten, so dass sie nördlich um die Berge herum fliegen mussten um wieder in die Welle einzusteigen. Das gelang dann aber nach kurzem Suchen und die beiden konnten auf über 8200m steigen ...
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Troubleshooting
Foto: © Ingo Andresen
Wellen über Nevada
Foto: © Ingo Andresen
Apaches zu Gast in Ely
Foto: © Ingo Andresen

 

Mittwoch, 14. Juni 2017
SFG Giulini: Das war wohl nix...

 

Nach dem es am Freitag noch sehr gute Prognosen für den Samstag gab, war das Erstaunen groß früh morgens im Nebel zu stehen. Gerade zu stoisch wurde aufgebaut, getankt und große Strecken in die Logger gesetzt. Die ignorante Haltung half aber nicht - die Sonne brauchte lange die Luftmasse in der Rheinebene zur thermischen Aktivität zu bewegen. Alles in allem wurde es noch ein ganz ordentlich fliegbarer Tag, aber die Streckenvorhaben konnten alle nicht bewältigt werden und wirklich schnell war es für die Liga in der warmen Luft auch nicht. Immerhin pflügten 22 Dannstadter Ligapiloten aus 3 Mannschaften durch die Lüfte, hatten ihren Spaß und brachten viel Gesprächsstoff mit.  
Am Sonntag war dann gänzlich Badewetter - blau, heiß, thermikfrei. In der Bundesliga war Junior Johannes Dibbern (LS-8, S1) der Schnellste, gefolgt von Trainer Charly Müller (Ventus ct, CS) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY). Leider genügte die warme Luftmasse wieder nur für einen Trostpunkt und bedeutet einen Absturz auf Rang 17 der Gesamtwertung. Die U25 erreichten mit Johannes Dibbern und Jan Hertrich Tagesplatz 15 und damit Rang 10 in der Gesamttabelle.
 
Uwe Melzer
 
Blick ins Rheintal
Junior Alex Meinicke in der Hornet über Mannheim
Über dem Pfälzer Wald
Mittwoch, 14. Juni 2017
Berlin, Berlin, die Braunschweiger fliegen um Berlin ...
...und holen mit dem neunten Rundenplatz 12 wichtige Punkte. Dieser aus der Fußballszene übernommene und hier leicht modifizierte Slogan mit Berlin traf an diesem Samstag, 10. Juni, für die erfolgreichen Bundesligapiloten des Aero-Club zu.
Sie fuhren nicht zum DFB-Pokalendspiel nach Berlin, sondern trieben ihre Flugmaschinen vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum um die deutsche Hauptstadt. Aufgrund der herannahenden Abschirmung mussten die Ventus-Piloten dann am Abend im Bezirk Oschersleben den Motor einsetzen und Ueckert ackerte mit seiner Maschine im Bereich Mieste, das westlich von Gardelegen gelegen ist. Das schnelle Berlin-Trio hat mit 296,49 Speedpunkten und Platz neun somit folgendes Gesicht:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 102,17 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus, Ventus 2cM/18m, 99,17 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6/18m 95,15 Speedpunkte,
Nur der frühe Vogel fängst den Wurm und daher hatten die drei Protagonisten indessen gegen 9 Uhr aufgrund des früh angesagten Thermikbeginns ihre Sportgeräte bereits aufgerüstet und um 10 Uhr Ortszeit waren sie tatsächlich auch schon in der Luft.
Alle drei Piloten sollten dann sage und schreibe eine Flugzeit um 9 Stunden vor sich haben. Übrigens war der zeitgleiche 11.6. 2016 der absolute Hammertag des zurückliegenden Jahres.
Bennewitz wendete südlich von Pasewalk und setzte seinen zweiten Wendepunkt westlich von Bunzlau im polnischen Luftraum. 819 Kilometer schaffte er an diesem Tag. Seidl, der 802 Kilometer abspulte, trieb seinen Flieger zunächst bis Schwedt/Oder und wählte seinen zweiten Umkehrpunkt ebenfalls bei unseren polnischen Nachbarn etwas weiter südlicher als Karsten.
Ueckert glitt auch bis in die Region Pasewalk und wendete gut 20 Kilometer östlich von Weißwasser/Oberlausitz ebenfalls im Areal der polnischen Fliegerfreunde. 798 Kilometer waren dann nach fast neun Stunden zusammen gekommen.
Dieser Rundensieg ging mit 332,16 Speedpunkten nach Brandenburg. Mit nunmehr 113 Punkten führt weiterhin der LSR Aalen und die Braunschweiger machen mit jetzt 72 Punkten einen Sprung auf Platz vierzehn in der 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
 
Rolf Wagner
 
So schön sah es kurz vor 10 Uhr Ortszeit östlich von Waggum aus.
Karsten Bennewitz genoss das Hammerwetter bei Fürstenberg/Havel.
Die beiden Ventus-Piloten sind unter der Abschirmung angekommen.
 
 

Dienstag, 13. Juni 2017
LSG Fallersleben: Kampf mit den Abschirmungen
In Runde 9 hatten wir in Niedersachsen an beiden Tagen ein ähnliches Problem: früh reinziehende Abschirmungen machten den Segelfliegern das Leben schwer.
Am Samstag war ein früher Start opportun, da die von Westen hereinziehende Abschirmung bereits ab 14:30 die Thermikqualität in der Südheide dämpfte. Peter Meurers tummelte sich in der LS1f im 50km-Radius um den Flugplatz, um das Außenlanderisiko bei der reduzierten Einstrahlung zu begrenzen. Benno Beesten „flüchtete“ vor der Abschirmung nach Osten, wo er gute Bedingungen vorfand. Zwischen Tangerhütte und Lehnin konnte er eine Aufreihung gleich mehrfach nutzen und so ca. 240km ohne zu kreisen zurücklegen. Auf dem vierten Schenkel hatte die – inzwischen über die Elbe nach Osten vorangekommene - Abschirmung die Aufreihung zerfallen lassen und es wurde auf Schleichfahrt umgestellt, um die Chancen für einen Heimflug ohne Motorhilfe zu verbessern. Letztlich waren die Gleitstrecken aber selbst für den Nimbus 4 zu groß und bei Helmstedt musste der Solo helfen.
Für den Sonntag waren ähnliche Wetterbedingungen prognostiziert, als beste Richtung erwies sich allerdings der Nordosten. Carsten Rietig und Roman Langer machten sich im Twin III SL auf, den dritten Flug für die Ligawertung zu erkämpfen. Dazu starteten sie kurze Zeit, nachdem sich die ersten Cumulanten zeigten. Da sich der Himmel über Ummern schon wenig später komplett bedeckte, hatten die am Bodengebliebenen große Zweifel, ob der dritte Wertungsflug gelingen würde. Den beiden gelang es aber mit ansprechender Geschwindigkeit bis westlich Schwerin zu fliegen. Die Thermikverhältnisse dort drängten zur Umkehr, aber gegen den Wind war es ungleich schwieriger voranzukommen. Tapfer kämpften sie bis zum Ende des 2,5 h-Fensters, bevor der Rotax beim Weg nach Hause helfen durfte. Obwohl die beiden so noch 67 Speedpunkte zum Ligaergebnis der LSG beitrugen, reichte es leider nur zu Platz 23.
 
Benno Beesten
 
Eine schöne Aufreihung über Genthin
 
Blick Richtung Potsdam (und Berlin)
 
Die Abschirmung erreicht (zu)
früh den „Kalimanjaro“ nördlich Magdeburg
 




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25. Juni

Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': OLC- Interessante Vergleiche

OLC Liga-Finale 2017
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Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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