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Mittwoch, 21. Juni 2017
SFG Giulini: Interessante Flüge in Dannstadt
Am Samstag morgen näherte sich ein Trog mit dichter 8/8 Abschirmung. Eigentlich ein chancenloser Tag. Kurz nach 9 Uhr stand die Abschirmung schon kurz vor Dannstadt. Kaum einer klappte seinen Anhängerdeckel auf. Nur 3 Piloten versuchten ihr Glück, einer davon ohne Motor. Um 9:23 Uhr startet Dieter Bartek mit seiner LS-4WL - eigentlich ohne Option wieder nach Hause zu kommen. Trotzdem schaffte er es bis zum Mittag einen Flug mit gut 150km in die Wertung zu setzen und sogar mit einem knappen Endanflug wieder nach Hause zu kommen. Respekt.
Für Sonntag war gutes Wetter prognostiziert. Früh ging es mit Wasser in den Flügeln bei guter Optik Richtung Osten los - aber es war eigentlich gar nicht so gut. Miese Steigwerte, schwer zu findende Thermik, alles recht unrund, Basis nicht besonders hoch -  auch im Funk allgemeine gedämpfte Begeisterung. Trotzdem ging es tapfer immer weiter in den Osten. Allerdings wurde von allen die in den Logger gesetzten Aufgaben bald abgebrochen. Immerhin ging es noch über 200km weit weg vom Heimatflugplatz. Der Rückflug gestaltete sich aber dann schon früh recht blau. Wenige zarte Flusen zierten noch ab und an, hier und da, den Himmel. Wieder ein ziemliches Gebastel bis wir wieder im Trichter von Dannstadt waren.
Es waren harte, aber schöne und interessante Flüge an diesem Wochenende.
Nils Koster (ASG-29, LEO) war letztlich der Schnellste der 7 Bundesligapiloten, vor Charly Müller (Ventus ct, CS), trotz das dieser als Trainier mit einem Trupp Nachwuchspiloten unterwegs war und Johannes Dibbern (LS-8, L8), der sich bis nördlich Bayreuth am weitesten von Dannstadt weg getraut hatte.
Rundenplatz 15 ist zumindest der Ansatz eines positiven Trends und läßt uns in der Tabelle einen Rang auf 16 gutmachen.
Die Leistungen der Junioren Nils Koster und Johannes Dibbern wurden in der U25-Wertung mit Rundenplatz 9 und Tabellenrang 10 belohnt.

 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)
Heimweg im Blauen
Charly Müller (Ventus ct, CS) über Mannheim
 
Mittwoch, 21. Juni 2017
AC Braunschweig muss mit einem Trostpunkt zufrieden sein
Die Abläufe des letzten Wochenendes lassen sich schnell erzählen:
Am Samstag, der durch starken Wind bis zu 35 km/h gekennzeichnet war, kamen vier Streckenflüge in die Wertung und der Sonntag sah keinen Überlandflug mehr vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.
So sieht unser Trio mit 218,01 Punkten aus:
Hayung Becker, Standard Cirrus, 74,25 Speedpunkte,
Rolf Wagner, LS 4 WL, 72,41 Speedpunkte,
Wiebke Holste, LS 4, 71,35 Speedpunkte,
Die drei Loggerschriebe dieser drei Aufwindjäger sind absolut identisch, weil im engen Team geflogen worden ist. Sie arbeiteten sich zunächst gegen den strammen Westwind bis Faßberg vor und glitten dann mit Rückenwind bis Barleben, das nördlich von Magdeburg liegt. Dabei wurden leider mehrfach in die unteren Etagen aufgesucht. Ihre Flüge endeten am Abend gegen 18 Uhr auf dem Segelfluggelände Wilsche.
Am Sonntag brüllte in der Mitte und im Süden Deutschlands die Thermik, so dass wir dann von unserem Mittelfeldplatz vom Samstagabendabend gnadenlos nach hinten durchgereicht wurden. Ebenso wie unserem Trio erging es auch Christian Möller und Peter Montag, die im Duo eine Überlandflugeinweisung flogen und ebenfalls in Wilsche strandeten. Dank der vier F-Schlepps von Wilsche musste kein Autometer gefahren werden.
Der Rundensieg ging mit 327,64 Speedpunkten nach Schwäbisch Gmünd. Die Halbzeittabelle führt der LSR Aalen mit nunmehr 131 Punkten an und der Aero-Club liegt mit jetzt 73 Punkten auf Rang siebzehn.
Am Abend landete noch Jan Hinnerk Scheel aus Lübeck, der 1995 die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Waggum mitgeflogen hatte, mit seinem Co Niklas mit einem Nimbus 4 DM in bei uns. Er hatte sich mit der Benzinmenge verpokert und startete am Sonntag gegen 12:30 Uhr Ortszeit nach der Übernachtung in unserem Sozialgebäude im Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum wieder in Richtung Heimat.
 
Rolf Wagner
 
Auch schon am Vormittag sah es am Samstag besser aus, als es wirklich war.
Optisch sah es eigentlich recht passabel aus.
Start des Nimbus-Teams zum Heimflug nach Lübeck am Sonntag auf der Betonbahn.
 
Dienstag, 20. Juni 2017
LSG Fallersleben: Schöne Flüge in Runde 10
In Runde 10 versprach zumindest eines der Wettermodelle an beiden Tagen fliegbare Bedingungen für die Lüneburger Heide. Wegen des starken Windes und eines schmalen Wetterfensters gingen am Samstag in Ummern nur je drei LSG- und LVI-Piloten sowie eine gemischte Mannschaft auf die Jagd nach Ligapunkten.
Der Anfang war für die Ummeraner recht schwierig und fast alle mussten nochmal landen oder den Motor zünden.
Leo Dittmer (Discus 2B), Achim Elvers (DG300), Johan Vanhoyland (Discus bt) und Benno Beesten (Nimbus 4M) steuerten zunächst Richtung Nord-Nord-West bis an den Charly von Hamburg.
Arnie Weber (DG400) und Julian Rietig (ASW24) taten sich mit dem starken Wind und der eckigen Thermik recht schwer und blieben zunächst in Platznähe. Die „mixed“-Mannschaft Lothar Kaps und Alex Thies (Duodiscus) brauchte nach zwei Seilrissen lange, überhaupt Anschluss zu bekommen. Schade war, dass sie – nach einer zeitigen Landung wegen sozialer Verpflichtungen – mit 39,62 Speedpunkten die Ligamindestspeed nur knapp verfehlten.
Das Quartett im Norden machte sich durch 32km/h Wind beschleunigt auf den zweiten Schenkel. Die drei 15m-Flieger zog es zurück über die Lüneburger Heide, während Benno der Windrichtung folgend bis Theessen östlich von Burg flog. Da die Bärte an diesem Tag sehr unrund und zerrissen waren, war es angenehm, dass auf dem 190km-Schenkel nur einmal gekurbelt werden musste. Auch auf dem 3. Schenkel konnten die ersten 50km Aufreihungen genutzt werden.
Eine Lücke in der Wolkenstraße veranlasste bei Gardelegen zunächst zum Kurbeln und dann zur Wende, um bis zum Ende des 2,5h-Fensters noch 50km mit Rückenwind folgen zu lassen. Da auch der Heimweg unter Aufreihungen geflogen werden konnte, ging’s auch die letzten 135km ohne Kreisen zurück.
Weil Lothar die Mindestwertung verpasst hatte, sollte am Sonntag der dritte LSG-Flug für die Wertung ergänzt werden. Dazu traten Peter Meurers (LS1f), Roman Langer (Twin III SL) und Lothar Kaps (ASW22) an. Leider sah das Wetter deutlich besser aus, als es lange Zeit war. Erst als Lothar und Roman gegen 17:00 landeten, besserten sich die Thermikbedingungen und Peter konnte seine Speed noch etwas verbessern. Er steuerte so noch 65 Speedpunkte zum Ligaergebnis der LSG bei; wegen vieler guter Flüge im Süden der Republik reichte das am Ende zu Platz 19. Die LVI musste sich in Liga 1 leider wieder mit dem Trostpunkt begnügen.
 
Benno Beesten
 
Gute Aussichten auf Kurs
Schön, dass das ED-R74 frei war
Peter Meurers freut sich über den erfolgreichen Flug

 

Dienstag, 20. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Bauder zeigt wie es geht
Nachdem die Piloten der FLG Blaubeuren die letzten Wochen eine Aufholjagd gestartet haben, waren sie froh, dass auch für dieses Wochenende wieder fliegbares Wetter auf der Rennstrecke der Erstligisten vorhergesagt war. Nachdem am Samstag ein Großteil des Vereins einen Ausflug Richtung Berge mit einem Viereck um den Luftraum Memmingen gemacht haben, der allerdings wenig Speedpunkte brachte, musste der Sonntag für schnelle Flüge herhalten.
Die Tragflächen morgens noch mit Wasser betankt ging es für fünf Segler der FLG in den leicht bewölkten Himmel über Blaubeuren. Die Flugrichtung gaben die Wolken vor, da diese bereits im Osten gutes steigen ankündigten. Umso weiter sie in den Osten kamen umso höher gingen die Aufwinde und sicherten ein schnelles vorankommen.
Das Zugpferd gen Osten war der Blaubeurer Fluglehrer und Altmeister Charlie Bauder. Dank seiner Informationen über gutes Steigen flogen Philipp Söll, Christian Müller, Sebastian Wastl und Lucas Kohn teilweise bis über die Grenze nach Tschechien. Hier wurden die Aufwinde stärker und die Wolken Höher, so dass hier auch ein schneller Bundesligaschnitt erzielt werden konnte. Doch die Zeit drängte, da auf dem Rückweg die Wolken immer dünner wurden und die Piloten viel Wissen über die besten Steigwerte entlang des Altmühltals und auf der Ostalb haben mussten.
Am Nachmittag schafften es jedoch alle sicher wieder auf dem Heimatflugplatz in Blaubeuren zu landen. Bei einem Blick auf die Wertung war schnell klar, dass wieder ein großer Schritt Richtung Tabellenspitze gemacht werden konnte. So machten die Blaubeurer erneut 4 Plätze gut und zogen unter anderem an der Fliegergruppe Wolf Hirth aus Kirchheim und den Fliegerfreunden vom LSV Schwarzwald vorbei.
Punktgleich mit dem LSV Rinteln aus Niedersachsen und nur Aufgrund des Speedverhältnis steht die FLG aus Blaubeuren nun auf einem stolzen Platz 8. In dieser zehnten Runde sicherten Charlie Bauder 105,37 , Philipp Söll 101,00 und Christian Müller mit 100,58 Punkte den fünften Rundenplatz. Junior und Hoffnungsträger Lucas Kohn steuerte erneute einen hervorragenden 97 Punkte Flug bei. In der zweiten Liga holten die Nachbarn vom FSV Laichingen mit 14 Punkte weniger als die FLG dennoch einen Rundensieg und stehen somit mit Platz 5 auf einem Aufstiegsplatz.
 
M. Söll
 
Das Atomkraftwerk Gunderemmingen bringt oft gutes Steigen
Samstag gabs Sight Seeing in den Bergen
Philipp Söll nach erfolgreichem Flug auf dem Weg zum Anhänger
 
Mittwoch, 16. November 2016
Spindelberger / COBRA Trailer ist neuer Sponsor beim OLC!
Der OLC freut sich, einen neuen Partner zu begrüßen: Die Alfred Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH / COBRA Trailer.
Seit 1980 werden beim nunmehr größten deutschen Hersteller die mittlerweile weltweit renommierten COBRA Segelfluganhänger produziert. Über 10.000 dieser speziellen Transportanhänger sind inzwischen gebaut worden. Man trifft sie auf Flugplätzen rund um den Globus an und sieht sie hin und wieder auch auf der Straße.
Spindelberger Fahrzeugtechnik konstruiert für jedes Segelflugzeug den passenden und auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers abgestimmten Transportanhänger, in dem der Flieger auf der Straße oder beim Seetransport gut gelagert und gegen äußere Einflüsse geschützt ist. Ob ein- oder mehrteilige Tragflächen, ob kurzer oder langer Rumpf, in einem COBRA Trailer ist jedes Sportgerät bestens verstaut. Für Perlan 2 lieferte die Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH beispielsweise einen besonderen Transportanhänger, der mittlerweile etliche tausend Kilometer zu Lande und auf den Weltmeeren zurückgelegt hat.
Seit Jahrzehnten schätzen viele Segelflieger das dank vieler bewährter Detaillösungen unkomplizierte und sichere Be- und Entladen von COBRA Anhängern. Und wenn doch einmal etwas kaputt gehen sollte, bietet COBRA Trailer einen gut sortierten Ersatzteilservice.
 
Weiter Informationen zu COBRA Trailer gibt es hier: http://www.cobratrailer.com/
 
Unterstützung von Segelflug-Projekten weltweit - hier Perlan 2
Unterstützung der Verschiffung von Segelflugzeugen im Container zu int. Wettbewerben u.ä.
COBRA heute: Mehr als 10000 Anhänger in 35 Jahren geliefert.

 

Montag, 14. November 2016
Segelflug-Wandkalender 2017
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) sind ab sofort die Segelflug-Kalender für das Jahr 2017 lieferbar. Der klassische Segelflug-Bildkalender liegt in der 48. Auflage vor. 13 brillante Motive aus der faszinierenden Welt des Segelflugs. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 28,75 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen mit faszinierenden Aufnahmen aus dem großen Bildarchiv der renommierten Segelflugfotografen Claus-Dieter Zink und Tobias Barth zeigt den Traum vom (Segel)fliegen. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Siebert bietet auf diesen Kalender interessante Mengenrabatte: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%. 7 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar.
 
Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 
Segelflug-Bildkalender 2017 Fotokalender-Segelfliegen 2017

Dienstag, 01. November 2016
Meine Saison mit dem OLC Discus
Die Segelflugsaison 2016 neigt sich für die meisten Piloten dem Ende zu und so war es Anfang Oktober für mich an der Zeit den OLC Discus, nach einer sehr schönen Saison, an den nächsten Junior weiterzugeben.
Begonnen hat die Saison für mich mit einigen Wellen- und Hangflügen bereits im Winter kurz nach der Übernahme des OLC Discus. Neben den Flügen an der Porta Westfalica bzw. der Bergstraße konnte ich in den Wellenaufwinden des Pfälzer Waldes bei einer optimalen Wetterlage Höhen bis 8000 Meter erreichen.
Weiter ging es mit einem vierwöchigen Aufenthalt in Südfrankreich, bei dem mich Julian Klemm in die Alpenfliegerei, die zunächst noch absolutes Neuland für mich war, einführte. Bei einigen guten Wetterlagen konnten wir Strecken bis zu 650km entlang schneebedeckter Berge nach Italien und über eine farbenprächtige Provence fliegen. Auch wenn es während meines Aufenthaltes leider keine ausgeprägte Mistrallage gab konnte man die Wellensysteme kleinräumig erkundigen.
Nach knapp 70 Flugstunden konnte ich dadurch gut vorbereitet in die deutsche Saison starten, die schon im April mit einigen sehr guten Wetterlagen lockte.
Im Mai fand sich der D Kader Baden-Württemberg in Neresheim zu einem tollen Trainingslager zusammen. Wir alle hatten das Glück an dem Hammertag des Jahres eine der besten Ausgangslagen zu haben; ab etwa 9:15 entwickelten sich die ersten Cumuli auf der Alb  und am Abend stand eine rund 100km lange Konvergenzlinie in den Norden, die man fast kreislos befliegen konnte. Elf Kadermitglieder schafften an diesem Tag die 1000 Punkte Marke und ich konnte mit knapp 1150km meinen größten Flug auf dem OLC Discus absolvieren.
Die darauf folgende Schlechtwetterperiode konnte man für einige Trainingsflüge mit den kurzen Ohren nutzen. Mit der Sicherheit des Motors im Nacken startete ich auch bei schlechteren Wetterlagen und hatte teils überraschend gute und interessante Flüge an Tagen, an denen ich sonst wahrscheinlich nicht mal ans Fliegen gedacht hätte.
Das letzte Drittel meiner Zeit mit dem OLC Discus begann mit dem OLC Glider Race auf der Wasserkuppe, bei dem alle Teilnehmer und die Zuschauer eine Menge Spaß hatten. Obwohl das Wetter an nur wenigen Tagen mitspielte konnten wir sehr spannende Wettbewerbsflüge mit atemberaubenden Finishs fliegen. Durch einen Tagessieg, einen dritten Platz und einen taktischen Totalausfall J belegte ich insgesamt Platz 4.
Kurze Zeit später folgte die Deutsche Meisterschaft der Junioren in Marpingen, bei denen ich den 13. Platz erkämpfen konnte. Die spannenden Aufgaben führten uns in meine fliegerische Heimat um Weinheim und ins Saarland. Da diese teils recht ambitioniert waren forderten sie von den Piloten viel Geschick und Durchhaltevermögen- viele Außenlandungen waren das Resultat und ich war ein weiteres Mal um den Motor im Rumpf froh.
Wegen des guten Wetters fuhr ich Ende August ein zweites Mal spontan nach Puimoisson. Die Erwartungen an das Wetter waren groß, wurden jedoch von der Realität weit überboten. Während ich mich im Frühjahr maximal 150km von dem Startplatz entfernt habe konnte man nun problemlos übers Aosta Tal an das Matterhorn fliegen, das immerhin rund 260km entfernt von Puimoisson liegt. Aufgrund dieser hervorragenden Wetterlage gelang mir ein weiterer Flug über 900km, welcher sich entlang der fabelhaften Landschaften der Alpen erstreckte
Mit Clemens Pape durfte ich den OLC Discus nun an einen sehr motivierten Piloten weitergeben, der uns sicherlich viele interessante Flüge bescheren wird! Zuletzt möchte ich mich bei Wilfried für das tolle Jahr und die schöne Zusammenarbeit in der Luft und bei der Planung der guten Tage im Vorfeld bedanken!
 
Matthias Arnold
 
Optik aus 7000 Metern Südfranzösische Alpen im März Hammerwetter im Odenwald...
...und auf der Alb Bei dem 1000er Tag gab es Thermik bis Sonnenuntergang Mont Blanc Massiv

Freitag, 28. Oktober 2016
Fliegerclub Eichstätt rüstet Flugzeugpark für die 1. Bundesliga!
Nach nur einer Saison in der Zweiten-, steigt der Fliegerclub Eichstätt im nächsten Jahr in die Erste-Bundesliga auf. Alle Vereinsmitglieder haben sich darüber riesig gefreut und können das Erreichte jetzt mit einem neuen Flugzeug gebührend feiern!
Seit dieser Woche hat der Fliegerclub Eichstätt sein neues Fluggerät. Einen Discus 2c mit 15 und 18m Ansteckflügel. Somit stehen den Vereins-Bundesligapiloten in der kommenden Saison jetzt unter anderem drei 18m Flugzeuge zur Verfügung. Alle Piloten sind jetzt schon hoch motiviert, in der nächsten Saison alles zu geben und die erste Bundesliga voll aufzumischen.
Nachdem es 2013 noch keine aktiven Bundesliga-Piloten im Verein gab und heute der ganze Verein dahinter steht, ist es sehr beeindruckend, was in drei Jahren erreicht wurde. Die Liga-Fliegerei macht einfach riesen Spaß!
Wir wünschen allen Liga-Pilotinnen und -Piloten eine erholsame Winterpause.
 
Roland Berlinghof, Fliegerclub Eichstätt
 
Der Discus 2c bekam das Kennzeichen D-1951. Das Jahr indem der erste Segelflugstart mit einem SG38 in der Vereinsgeschichte durchgeführt wurde.
Die Instrumentierung lässt keine Wünsche offen.
Ein perfekter Anhänger gehört natürlich auch dazu.

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016
OLC GliderRace auf der Wasserkuppe: Hoher Sport-Anspruch und geniales Umfeld
Foto: Lothar Schwark
Bei den ersten drei OLC GliderRaces auf der Wasserkuppe hat sich gezeigt, dass das FAI/IGC Grand Prix Format vor allem für die schon erfahreneren Nachwuchspiloten eine außerordentliche sportliche Herausforderung darstellt. Dabei geht es nicht vordergründig um den schon fast etwas platten Begriff des Luftrennens, sondern Eindruck macht die gesamte Struktur und die daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten der Tagesaufgaben.
Dabei ist die Bandbreite, die sich hier ergibt, ganz enorm: Auf der einen Seite kann man nach einem Regattastart (die objektivste Startart, die es im sportorientierten Segelflug gibt!) die Strecke der Tagesaufgabe abfliegen, wie zuhause bei einem OLC-Flug. Andererseits kann man es aber auch nach Tour de France Manier auf die Spitze treiben, diszipliniert und cool mit dem Feld fliegen um dann zielstrebig beim letzten Bart souverän der Oberste zu sein. Die im Zielspurt erflogenen Siegerpunkte sind dann nur noch Formsache – es hört sich simpel an, aber nur wenige Cracks sind in der Lage das zu schaffen. Jubel und Euphorie sind einmalig, wenn die Platzierten mit Highspeed über die Linie brausen (natürlich mit Sicherheitshöhe!) um augenblicklich zu landen, auszusteigen und dann nur Minuten später geht's auf das Siegerpodium mit Sektdusche … wie in der Formel 1!
Die Wasserkuppe bietet für diese Segelflug-Show ein perfektes Umfeld. In der Regel kommen an guten Tagen tausende von Besuchern (z.T. mit Bussen!) und verfolgen gespannt die Startphase (hier macht der Regattastart wirklich was her) und natürlich später die Zielankunft (s. Bild rechts). Auf keinem anderen Flugplatz in Deutschland (vllt. sogar weltweit) werden derartig viele Besucher so hautnah in das Wettbewerbsgeschehen mit einbezogen - die PR-Chance für den Segelflug ist einmalig.
Und für einen gestandenen Segelflieger ist es geradezu Pflicht, einmal auf der Wasserkuppe mit ihrem weltweit einmaligen historischen Segelflieger-Umfeld bei einem derartigen Wettbewerb mitgeflogen zu sein. Aber seid' gewarnt: Um die Wasserkuppe ist allerdings kein plattes Land, wie bei vielen der üblichen 08/15-Wettbwerben … sondern es ist eben bergig. Und gerade das ergibt oftmals große Chancen, wenn es bei nachlassender Thermik um’s Heimkommen geht ;-).
Und was das Abendprogramm angeht, da wird es jeden Tag was anderes geben … da kommt ganz bestimmt keine Langeweile auf.
Das Team der Fliegerschule lässt sich hier was einfallen.
Man freut sich auf euch.
 
 
Mittwoch, 26. Oktober 2016
Die OLC-Flotte: Quantensprung für den Sport

Das Projekt ist auf der Zielgeraden, mittlerweile sind über vierhundert Verträge abgeschlossen! Damit rückt das Erreichen des Ziels ‘500 Verträge‘ immer näher. Und das heißt für alle, die schon mit im Boot sind: Ihr erhaltet einen Nachlass in Summe von 30% auf eure ursprünglichen Verträge/Prämien (d.h., bevor ihr Mitglied der Flotte wurdet!).
In diesem Text ist alles haarklein beschrieben, wie das mit der OLC-Flotte funktioniert ... bitte hier draufklicken.
Um nun zu der Flotte kompetent informieren zu können, werden OLC und der Partner BRAASCH am Segelfliegertag in Berlin mit einem Stand vertreten sein.
Dort gibt es dann auch Neuigkeiten: BRAASCH erweitert den Service für die OLC-Flotte:
> Die Risikoausschlüsse der Berechtigung der verantwortlichen Piloten sowie des Vorliegens erforderlicher Genehmigungen werden ersatzlos gestrichen
> Alle Transporte für Segelflugzeuge/Motorsegler werden in den Versicherungsschutz eingeschlossen – auch Seetransporte.
> In den Kaskoversicherungsbedingungen wurden die Entschädigungsgrenzen für Such- und Bergungskosten sowie für Entsorgungskosten angehoben.
> Assistenzleistungen, welche im Falle des Vorliegens eines Schadens gefordert werden können, wurden mit aufgenommen. Auf diese Leistungen wird der vertraglich vereinbarte Selbstbehalt nicht angerechne. 

Das komplette Info-Schreiben von BRAASCH könnt ihr hier nachlesen.
 
BRAASCH und OLC freuen sich auf euren Besuch am Segelfliegertag ;-)
 




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21. Juni

SFG Giulini: Interessante Flüge in Dannstadt

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
Platin Sponsoren
Platin SponsorenaerokurierPeter H. BraaschBürklin
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Gold SponsorenDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromOLC Sponsor werden?
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