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Mittwoch, 29. März 2017
Alle Jahre wieder…. kurbelt auf und gleitet nieder!!! LaWa-Pokal 2017!
Auch dieses Jahr wird anlässlich des 352km-Weltrekords im Segelflug von Wolf Hirth die Strecke Wasserkuppe-Görlitz vom Görlitzer FSC e.V. mit dem Landeskrone-Wasserkuppen-Pokal neu ausgeschrieben.
Carsten Möller holte sich 2016 auf seiner Ka6 mit indexbereinigten Schnitt von 91,74km/h den LaWa-Pokal samt Siegerprämie und folgte somit´s Wolf Hirth´s legendärem Rekordritt 1934. Dabei stach Carsten, begleitet von seinem Ka6 Fliegerkamerad Andreas, sogar Berni´s Discus 2 aus!
Damit reihte er sich als Sieger in die Chronologie der vorigen Gewinner ein, welche bisher vom FSV Friesener Warte, vom Aeroteam Klix und der Segelflugschule Wasserkuppe gestellt wurden.
Das ist der Beweis: Ganz egal ob mit Holz oder Kunststoff, jeder hat die Möglichkeit den Pokal samt Preisgeld zu gewinnen, dank der nicht ganz berechenbaren Wetterverhältnisse entlang der über 350km langen Start Ziel Streckenführung. Somit hebt sich der LaWa-Pokal 2017 von der Vielzahl der Wettbewerbe und Ausschreibungen ab!
Um den Sportsgeist für die Teilnahme von Segelflugzeugen mit max. DAeC-Index 108 bei dieser fliegerischen Herausforderung zu wecken, soll die Höhe des Preisgeldes weiter den erforderlichen eventuellen Rückholaufwand etwas freundlicher gestalten.
Mit dem bewusst gewählten Ausschluss der Heimkehrtechnologie soll intensiver die Brücke zu den Segelflugpionieren geschaffen werden. Denn unsere bekannten Fragen, welche sich während eines Streckenfluges stellen, wie:
Hält das Wetter weiter gut an?! Komme ich rum!? Was wird mich bei einer Außenlandung erwarten!? ... stellten sich schon mehr oder weniger unsere Urgroßväter. Diese fliegerischen Abenteuer in das teils Ungewisse an einem Streckenflugtag machen den Reiz unseres Sports aus und die Erlebnisse unvergessen. Ganz ehrlich, wer mag diese ursprüngliche Fliegerromantik eigentlich wirklich missen?
 
 
Görlitzer Flugsportclub e.V.
(i.A.: Wettbewerbsleiter Lars Pannier)
Sonntag, 26. März 2017
Grand Prix Wettbewerbe - eine tolle Wettbewerbsform für Anfänger und Fortgeschrittene
Mit einem Unterschied von nur zwei Punkten sicherte sich Holger Karow den Titel des FAI Sailplane Grand Prix World Champion 2016. Rechts von ihm der Zweitplatzierte Oscar Goudrian (Republic of South Africa) und links der Dritte Christophe Abadie (France).
Ist die Teilnahme an einem GrandPrix-Wettbewerb wie das OLC-GliderRace nur ein Schnupper-Erlebnis, oder für Anfänger und Fortgeschrittene geradezu ein Geheimtipp, sich zu verbessern?"
OLC GliderRace Macher Reiner Rose führte dazu ein Interview mit Holger Karow, einem der derzeit renommiertesten deutschen Wettbewerbspiloten (u.a. zweimaliger Segelflugweltmeister), welcher das im letzten November in Potchefstroom (Südafrika) ausgeflogene FAI Grand Prix Finale gewonnen hatte.
OLC: Ist der Lerneffekt beim GrandPrix größer als bei "normalen Wettbewerben"?
Holger: Aus meiner Sicht ist der Lerneffekt durchaus höher, weil man durch den Regattastart sofort sieht, an welcher Position im Gesamtfeld man sich befindet. Dies zieht sich durch die ganze Tagesaufgabe. D. h. man bekommt jeden Fehler, aber auch jede richtige Entscheidung direkt zu spüren. Bei herkömmlichen Wettbewerben kann man dies oft nicht einordnen, und viele Zusammenhänge erst nach der Auswertung herstellen.
OLC: Kann man wirklich mit den Top-Piloten mitfliegen/mithalten?
Holger: Grundsätzlich sehe ich da erstmal keinen großen Unterschied zwischen den Wettbewerbsarten. Ein handwerklich guter Pilot hat durch den Regattastart aber eine größere Chance einem Toppiloten auf einem Teil der Tagesaufgabe zu folgen, da ja beide dieselben Abflugbedingungen haben. 
OLC: Was ist das Besondere/der Vorteil an einem gemeinsamen Abflug (Regattastart)?
Holger: Das besondere und gleichzeitig ein großer Vorteil am Regattastart ist die direkte Vergleichbarkeit der Teilnehmer: alle haben dieselbe Abflugzeit, Abflughöhe und Abfluggeschwindigkeit. Wetteränderungen während der Startphase haben keinen negativen Einfluss auf die Homogenität der Startbedingungen des Gesamtfeldes; das Taktieren um das beste Wetterfenster in der Startphase entfällt dadurch.
OLC: Ist die Pulkfliegerei im GrandPrix nicht noch schlimmer als bei anderen Wettbewerben?
Holger: Nein. Es kann zwar nach dem Start passieren, dass der erste Aufwind mehrere Flugzeuge zusammen bringt, aber nach meiner Erfahrung, entzerrt sich das ganze danach sehr schnell wieder. Dadurch, dass es über die gesamte Tagesaufgabe weniger Taktiererei gibt, schaut jeder mehr auf sich selbst, als auf die anderen. Dafür ist schlichtweg keine Zeit, da die Tagesaufgaben nach Grand Prix Regeln meist kürzere, schnelle Aufgaben sind. Hinzu kommt, dass ein Wettbewerb nach Grand Prix Regeln immer nur maximal 20 Teilnehmer hat. 
OLC: Die Wasserkuppe … das Mekka für GrandPrix-Wettbewerbe in Deutschland - was hältst du von der Vision?
Holger: Von dieser Vision halte ich viel. Die Wasserkuppe ist per se schon ein Publikumsmagnet für alle Fluginteressierten. Unseren Sport dort in dieser Wettbewerbsform zu präsentieren, ist eine tolle Möglichkeit ihn einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Präsentiert man per verzögerter live Übertragung die Wettbewerbsflüge auf eine große Leinwand, kann jeder Zuschauer während der gesamten Tagesaufgabe jederzeit Spitzenreiter und Verfolger erkennen und mitfiebern. Der zweite wichtige Punkt sind die guten und abwechslungsreichen segelfliegerischen Bedingungen, die man auf und um die Wasserkuppe herum vorfindet. Zudem befindet sich die Wasserkuppe an dem zentralen Ort in Deutschland!
OLC: Last but not least … nach zwei WM-Titeln hast du nun auch das GrandPrix-Finale gewonnen - was ist dein Erfolgsrezept für den GrandPrix?
Holger: Ich bin neben vielen herkömmlichen Wettbewerben schon viele kürzere und längere Wettbewerbe mit Grand Prix Regeln geflogen, auch schon mal Ein-Tages-Wettbewerbe. Für mich wichtig ist die Quintessenz, die ich aus der Summe der Erfahrung aller geflogenen Wettbewerbe ziehe, egal welche Wettbewerbsform. Schnelles, sicheres meteorologisches Navigieren ist der Schlüssel zum Erfolg beim Grand Prix, wohingegen Taktieren und optimiertes Abfliegen im Verhältnis zur Konkurrenz Erfolge bei den herkömmlichen Wettbewerben verspricht. 
 
Holger: Zusammenfassend bin ich der Meinung, das Wettbewerbe mit Grand Prix Regeln eine tolle Wettbewerbsform für Anfänger sind, sowie auch für Fortgeschrittene, die sich verbessern wollen. Der Lerneffekt in dieser Wettbewerbsform ist besonders hoch, da Konkurrenzanalyse schon während des Fluges möglich ist, bedingt durch den Regattastart.
 
Hier finden sich weitere Infos zum OLC GliderRace 2017:
OLC - Magazin am 27.10.2016
OLC - Magazin am 12.3.2017
 
Hier geht es zur website des OLC GliderRace 2017, dort findet sich auch das Anmeldeformular.
 
Samstag, 25. März 2017
Der Segelflug im April - aerokurier
Flügel-Rumpf-Übergänge
Um leistungsstärkere Segelflugzeuge zu entwickeln muss Widerstand gespart werden, wo es nur geht. Einen Ansatzpunkt bietet der Interferenzwiderstand, der zwischen Flügel und Rumpf entsteht. Die neue JS3 Rapture von Jonker Sailplanes und die Mü 31 der Akaflieg München nutzen eine Schulterdecker-Konfiguration, um den Widerstand am Flügel-Rumpf-Übergang zu minimieren. Was steckt hinter dieser ungewöhnlichen Konstruktionslösung?
Sicherheit im Wettbewerb
Wie kann Wettbewerbsfliegen sicherer werden? Das fragen sich nach den turbulenten Segelflug-Weltmeisterschaften in Australien Piloten und Organisatoren. Zwei Zusammenstöße in der Luft und einige Beinahe-Crashs haben dort vielen die Freude am Wettbewerb vergällt.
Streckenflug in Namibia
Kenner schwärmen von Veronica: faszinierend, schön, serviceorientiert. Gemeint ist aber keineswegs eine weibliche Attraktion, sondern das neueste und östlichste Segelflugzentrum in Namibia. Der nahezu direkte Anschluss an die Wolkenthermik im Osten ist einer der vielen Vorteile von Veronica.
Nach Seilriss in die Bäume
Versäumte Sicherheitsbriefings und Checkflüge beim Start in die neue Flugsaison können Piloten teuer zu stehen kommen. Aus mangelnder Übung resultiert schnell ein Unfall, wie eine missglückte verkürzte Platzrunde nach einem Seilriss im Windenstart zeigt.
HIGHLIGHT-THEMA
48 Seiten AERO-Spezial
Was 1977 als kleine Schau von 3000 Quadratmetern im Rahmen der Rennsport-Motor-Freizeit-Messe begann, ist heute eines der wichtigsten Ereignisse für Hersteller und Verbände der GA. Der aerokurier hat die AERO von der ersten Minute an journalistisch begleitet und mit vielen Aktionen mitgestaltet und macht auch bei der 25. Auflage keine Ausnahme: Auf 48 Seiten werden die Highlights der AERO 2017 präsentiert.

 

Dienstag, 14. März 2017
TQ-Avionics auf der AERO 2017
Vom 5. bis zum 8. April 2017 wird TQ-Avionics auf der AERO in Friedrichshafen das Funkgerät KRT2 sowie den neuen Transponder KTX2 präsentieren. Wer sein Flugzeug noch nicht auf den 8,33-kHz-Standard umgerüstet hat, sollte den bayerischen Elektronikspezialisten in Halle A6, Stand 504, besuchen.
Das KRT2 bietet Funktionen wie Dual-Watch Technologie, sprachgesteuertes Intercom und eine automatische Squelch-Funktion. Optional gibt es in Verbindung mit kompatiblen Geräten eine Nearest-Airport-Funktion und die Möglichkeit, Warnmeldungen von Antikollisionssystemen weiterzugeben. Das KRT2 ist 360 Gramm leicht, kompakt gebaut und verbraucht wenig Strom. Konzipiert ist das in Deutschland gefertigte 8,33-kHz-Funkgerät für den Einbau in einen 57-mm-Rundschacht. Ein Adapter ermöglicht den Einbau in Flugzeuge mit 160-mm-Schacht. Zudem bietet TQ zwei Mini-Versionen im Hoch- oder Querformat an.
Auf der AERO wird TQ-Avionics auch den neuen Mode-S-Transponder KTX2 der Öffentlichkeit vorstellen. Zuverlässigkeit, Top-Verarbeitung und niedriger Stromverbrauch standen bei der Entwicklung ganz oben auf der Prioritätenliste.
Die TQ-Gruppe ist ein führender deutscher Elektronikanbieter mit 1.400 Mitarbeitern. Das Unternehmen entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Spezialelektronik für unterschiedliche Branchen.
Die Übernahme der Avioniksparte von Dittel im Sommer 2016 markierte den Einstieg in den Avionikmarkt. Für die Kunden – rund 10.000 Funkgeräte von Dittel/TQ sind international im Einsatz – ist die TQ-Gruppe ein verlässlicher Partner. Alleinstellungsmerkmal ist insbesondere der Service: In der Zentrale in Seefeld bei München werden Fragen kompetent beantwortet und Service-Arbeiten umgehend erledigt.
In Halle A6, Stand 504, können Sie das TQ-Team und die Produkte persönlich kennenlernen. Informationen zu den Produkten und Preise finden Sie schon jetzt auf der Website von TQ-Avionics.
Über TQ-Avionics:
Mit dem Dittel KRT2 hat TQ, der Elektronik-Spezialist aus Seefeld bei München, ein 8,33-kHz-Funkgerät „made in Germany“ zum Einbau in den 57-mm-Rundschacht im Angebot. Dank aktueller Digitaltechnik ist es kompakter und leichter als die meisten Geräte am Markt. Es ist in der Standardversion sowie optional in zwei besonders Platz sparenden Mini-Versionen erhältlich. Weitere Pluspunkte des KRT2 sind sein helles Display, smarte Funktionen wie Dual Watch und nicht zuletzt sein attraktiver Preis. Bis zum 1. Januar 2018 müssen alle Flugzeuge im Zuständigkeitsbereich der europäischen Luftfahrtbehörde EASA auf 8,33-kHz-Funkgeräte umgerüstet sein.
In Kürze wird die TQ-Group mit dem Dittel KTX2 zudem einen Mode-S-Transponder auf den Markt bringen, der insbesondere mit Blick auf den US-amerikanischen Markt für ADS-B-Out vorbereitet ist. Alle Geräte sind Luftfahrt-zertifiziert und dürfen im Sicht- wie auch im Instrumentenflugbetrieb eingesetzt werden.
Die Übernahme der Flugfunksparte von Dittel Avionik im Juni 2016 markiert für die TQ-Group den Einstieg in den internationalen Avionikmarkt Die TQ-Group stellt an sich selbst den Anspruch, sich in der Luftfahrt als Qualitätshersteller mit Sitz in Deutschland zu etablieren. Der Name TQ steht für hohe Fertigungsgüte und erstklassigen Kundenservice.
 
Weitere Informationen über die aktuellen Geräte finden Sie unter tq-avionics.com
Weitere Informationen zu TQ unter www.tq-group.com
 
TQ KTX2 Standard, kompakt & leicht mit 144 x 63,5 x 62 mm³ TQ KRT2 Remote, Fernbedienung für Doppelsitzer oder kleinste Cockpits TQ-Hauptsitz in Delling, Bayern, Deutschland

 

Sonntag, 12. März 2017
Das OLC GliderRace: Die Herausforderung
Unter diesem Titel erschien in dem im Februar erschienen aerokurier Segelflug-Extra eine sehr lesenswerte und markante Darstellung aus der Feder von Gerhard Marzinzik. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Im OLC GliderRace geht es um den knallharten direkten Vergleich. 20 Piloten können sich auch in diesem Jahr dieser Herausforderung stellen. Es erwartet sie Hochspannung, ein publikumswirksamer Wettbewerb und ein absolutes Formel 1 – Feeling.
Warum ist dieser Wettbewerb so anders als konventionelle?
Schon der Regattastart ist spektakulär und erfordert ein Umdenken. Denn er verhindert das beliebte Taktieren um den richtigen Abflugzeitpunkt. Auf los geht es los. Und wer als Erster die Ziellinie überfliegt, gewinnt. Wie bei der Formel 1 gibt es für jede Runde Punkte, aber eben nur für die ersten zehn. Wer auch nur einen Bruchteil einer Sekunde später ins Ziel fliegt, geht schonungslos leer aus. Mitschwimmen ist also nicht angesagt. Bei konventionellen Wettbewerben ist ein geringer Abstand zum Tagessieger nicht dramatisch, hier beim GliderRace heißt es schnell: Null Punkte. Klingt hart, eröffnet aber auch die Chance, eine Außenlandung in einer nächsten Runde wieder wettzumachen.
Für diese Form der Wettbewerbsfliegerei sind kreatives Fliegen, Mut und Entschlossenheit gefragt. Am Ende heißt es, die Wetterbedingungen interpretieren können, die beste Linie finden, einen Vorsprung aufbauen, diesen halten und den entscheidenden Sprint über die Ziellinie ansetzen. Wer sich darauf einlässt, hat großartige Erlebnisse und kann eine Menge fliegerisch dazulernen.
Vom 29. Juli bis 5. August 2017 steht die Wasserkuppe wieder ganz im Zeichen dieses einmaligen Luftrennens. Mitmachen können Standard- und Rennklasseflieger. Die Flächenbelastung ist auf 50 kg/m2 erhöht worden, so dass der Motor nicht ausgebaut werden muss. Aber keine Sorge, die Rückholstrecken sind übersichtlich, denn in der Regel werden publikumswirksame Doppelschleifen über der Kuppe geflogen.

Hier findet ihr den aerokurier-Artikel.
Detaillierte Infos zum OLC GliderRace bitte hier.
Freitag, 21. Dezember 2012
Mountain Wave Project demnächst im Himalaya Gebirge unterwegs
Flüge im Jetstream über dem Mt. Everest: Mit Spezialkameras soll exaktes 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya-Gebirgszüge   
erstellt werden 
Mit einer spannenden Expedition nach Nepal steht dem Mountain-Wave-Project ab Februar 2013 eine neue Herausforderung bevor.Im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes in Berlin erläuterte MWP- Projektleiter Rene Heise den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Zusammen mit Wellenflugexperte Klaus Ohlmann erläuterte Heise anschließend den zahlreichen Gästen, darunter wissenschaftliche Kooperationspartner des MWP, Vertretern aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt, sowie Journalisten aus dem TV, wie Printmedienbereich den geplanten Ablauf der Forschungsreise.
Die meteorologische Erforschung des Himalayas Gebirge war eigentlich von Tibet aus geplant. Trotz eines positiven  Arbeitsbesuches und  eines konstruktiven wissenschaftlichen Austausches im Jahr 2010 in Lhasa musste diese Kooperation vorerst auf Eis gelegt werden. Notwendige Genehmigungen zur Luftraumnutzung in China für die Messkampagne südlich von Xigaze konnten noch nicht bereitgestellt werden. So entschloss sich Projektleiter Heise und sein Team zunächst den Himalaya über Nepal anzusteuern. Neben der Erforschung dortiger  Wellensysteme soll ein 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya – Gebirgszüge erstellt werden.  Spezialkameras mit sehr genauer Auflösung werden von der Einrichtung „Optische Systeme im Robotik und Mechatronik-Zentrum des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums“  zur Verfügung gestellt. In einer Kernphase im März 2013  sind zahlreiche Messkampagen von Kathamandu und Pokhara geplant.  
Als Arbeitsplattform wird die Stemme S10 VT genutzt. Für den mehrfachen Weltrekordpilot Ohlmann, der zur Veranstaltung extra aus Argentinien in Berlin anreiste, ist dieser Motorsegler  eine geniale Konstruktion. „Es gibt nichts vergleichbares, wo man im Motorreiseflug mit 180-200 km/h maximal 1720 km zurücklegen kann und im Gegenzug im reinen Segelflug eine Gleitzahl von 50 zur Verfügung hat“ , berichtete Ohlmann.
In Nepal wird das MWP –Projekt auch höhenphysiologische Messungen in Kooperation mit dem Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe unternehmen. Schon vor einem Jahr waren Messungen der Sauerstoffsättigung des Blutes und der Pulsrate bei Flügen einzelner Piloten im Rahmen einer Feldkampagne in St. Auban/Südfrankreich positiv verlaufen. Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass im Februar 2013 zwei Stemme S10 sich von Strausberg bei Berlin auf den Weg nach Nepal machen. Die ca. 10.000 km Flugdistanz soll in ca. 12 Teilstrecken auf der Südroute über die arabischen Länder, Pakistan und Indien absolviert werden. In einer Stemme ist Klaus Ohlmann mit Co-Pilot Rene Heise unterwegs. Die zweite wird von einem finnischen Piloten gesteuert. 
Interessant macht den Himalaya, dass hier der Übergang von der konvektiven Grenzschicht   zur Stratosphäre erflogen werden kann und die hohen Berge des Himalayas als Hindernis zeitweise im Jetstream liegen.
Neben dem Nepal Projekt präsentierte Heise allgemeine Forschungsergebnisse von den Expeditionen und Flügen über den Anden sowie Filmsequenzen des Arbeitsbesuches 2010 in Tibet. MWP- Dokumentarist Reiner Sahm stellte in dem Vortragsraum beeindruckende Panoramabild-Aufnahmen aus Argentinien aus und Fliegerarzt Jürgen Knüppel erläuterte im Vorfeld die flugmedizinischen Herausforderungen bei den zu erwartenden ungewöhnlichen  Höhenflügen. Ohlmann begeisterte am Ende des Events mit einem brillanten Vortrag über seinen freien Streckenflug während der ersten MWP-Forschungsexpedition Argentina’99 von San Martin bis nach Feuerland. Bei der Vorstellung des Projekts waren auch Mitarbeiter des Auswärtigen Amt vor Ort, die das MWP - Team in Nepal bei der Koordinierung mit dortigen Behörden unterstützen wollen. Der Rückflug der Stemme Flugzeuge ist für Anfang April 2013 geplant.
 
Lothar Schwark 
 
Zum MWP- Event waren wichtige
Gäste gekommen. Von links. MWP –
Dokumentarist Reiner Sahm, 
Dr. Carla Ledderhos (DGLRM), MWP –
Fliegerarzt Jürgen Knüppel, Projektleiter Rene Heise, Weltrekord- und MWP- Pilot Klaus Ohlmann. Gäste: Axel Hartmann, Andrea Zach,
Dr. Reiner Stemme
Da wollen wir hin. Rene Heise (links) und Klaus Ohlmann bei der Betrachtung der Flugstrecke nach Nepal.
 In unmittelbarer Nachbarschaft des Berliner Weihnachtsmarktes am Gendarmenmarkt war der
WP Event in den repräsentativen Räumen des Internationalen Club des Auswärtigen Amt ein gemütlicher Abend.
 
EN
Freitag, 21. Dezember 2012
Billy Hill - The fastest Weekend Pilot of the Year 2012
Have a look at Billy's fastest 2012 flight here.
Albuquerque’s glider pilot Billy Hill is the fastest OLC-League pilot of the season 2012. Almost every League weekend he launched his Discus 2 “Zulu” from his home airfield in Moriarty and enjoyed a quick run across the New Mexican skies. Flying along the mountain ranges which rise to the West of the airfield and soaring northwards into the Southern Rockies, Billy knows how to use the lines of lift below 18,000ft. He is the current Vice Speed Champion in the United States. Worldwide he ranks No.3 behind Jim Payne and the German Alps pilot Juergen Wenzel.
I met him at the region 9 contest in Moriarty where he served as the Contest Director and sometimes as the sniffer. Asking him how he is able to turn thermals into high speed, he will simply answer: “Well, I do always fly as fast as I can.”
Billys fastest flight happened to be on a Saturday in June. At an average League Speed of 176.98 km/h he pushed his “Zulu” along the shear line. Only the Sierra Nevada wave pilots Jim Payne and Robert Spielmann could beat Billy’s speed, but never on a 2012 League weekend…
Mr. Hill has spent most of his fifty years of flying “either chopping (aircraft with propellers) or puréeing (aircraft with jet engines)”. His first cross country experience in a 19 : 1 glider in the mid sixties was a 25-mile-flight in Southern Alabama. Using his soaring knowledge was of course helpful in professional flight: “During the course of my flying career I’ve had very few days which I would categorize as boring. There has always been something new to see or to learn about flying regardless of what I might be using as a means of conveyance.” Billy has done lots of memorable flights: He especially enjoyed a few hours of soaring together with a bald eagle on a ridge in Wenatchee, WA.
The full size version of Billy’s top 2012 flight is available for everybody to read here. Thank you very much, Billy, for the pics and for sharing your story!
 
Elke Fuglsang-P.
 
Running along the Shear Line "Zulu" landing in Moriarty after another great day Billy, Mark and Connie managing the Region 9 Contest (by EFP)

 

Dienstag, 18. Dezember 2012
Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern
Alea iacta est ... (die Würfel sind gefallen): Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern und wird von Robert Schymala (SFG Donauwörth-Monheim) geflogen werden.
Die Entscheidung war denkbar knapp. Diesmal wurden, weil auf den Plätzen 1 bis 2 der OLC-Junior Challenge Piloten lagen, die alle den Discus schon mal für ein Jahr nutzen konnten, die Piloten auf den Plätzen drei bis zwölf angeschrieben und um eine kleine Sport-Vita gebeten. Nach einer intensiven Diskussion zwischen Wilfried Großkinsky und Gerd Peter Lauer ( Mitglied im Vergabe-Gremium) kristallierten sich letztendlich zwei gleich geeignete Piloten heraus, nämlich Arne Röpling und Robert Schymala (beide SFG Donauwörth-Monheim), die in den Genuß kommen sollten/könnten.
Aber, wer die Wahl hat, hat die Qual. Am Schluß war man sich einig, da beide absolut gleich qualifiziert waren, wollte man diesmal das Los entscheiden lassen ... und das Losglück war dann eben auf der Seite von Robert Schymala.
Herzlichen Glückwunsch vom gesamten OLC-Team und natürlich vor allem von Wilfried Großkinsky, dem wir diese großzügige Aktion überhaupt zu verdanken haben!
Der Discus wird dann am 26. Januar am Nachmittag auf der Dahlemer Binz an den neuen Nutzer feierlich übergeben werden. Klar, wer Lust hat mit dabei zu sein ist herzlich zu diesem Treffen eingeladen.
Natürlich wird im OLC-Magazin Robert Schymala mit einem kleinen Portait vorgestellt werden.
 
Reiner Rose
 
Dienstag, 18. Dezember 2012
Navigation Apps for paraglider- and deltapilots/App für Paraglider- und Deltapiloten
Freeflight - Navigation Apps for paraglider- and deltapilots
Freeflight is an Apple iOS® based moving map software for paragliders and delta-pilots. It can be run on Apple's iPhone®, iPad® or iPod touch®. Freeflight offers an entirely new level of situational awareness in navigation. Route planning is simple, Freeflight assists even in coping with the most challenging situations. Using Freeflight in flight is fun, clear and revolutionarily simple.
Here you can read more about the navigation app. 
Freeflight - Navigationsapp für Paraglider- und Deltapiloten
Freeflight ist eine App für Paraglider- und Deltapiloten. Freeflight unterstützt bei Navigation und Flugplanung. Freeflight kann auf allen Apple® iOS® geräten benutzt werden. Freeflight liefert einfache Übersicht über die Umwelt und Lufträume. Die Wegplanung ist durchdacht und hilft selbst bei der Bewältigung schwierigster Situationen. Freeflight muss im Flug kaum bedient werden, es ist sehr übersichtlich gehalten und revolutionär einfach. 
Mehr Infos gibt's hier.
 
 
EN
Sonntag, 16. Dezember 2012
Smile with OLC!
In the Southern Hemisphere, pilots are currently scoring many points while flying lots of kilometers. Australia, New Zealand and Argentina make for great headlines. At Bitterwasser, palm trees are planted for each 1,000km flight and while digging holes in the desert soil glider pilots are all smiles. But what about the smiley faces in the OLC scores? What do they mean?
Are you one of those glider pilots who in the evening can’t wait to upload a flight to OLC? Are you curious about how many kilometers and points you've scored during the day? Do you wonder if you or your club have moved up in the rankings? If so, you are not alone… More than 12,000 participants who regularly use OLC's service think the same way. Compare, compute and learn from a large number of flights. As a result, a worldwide community benefits from the existence of OLC. During the Northern winter, lots of European and US-pilots follow the Southern scores and track their friends on the other half of the world. Without paying a penny, you can be member of the soaring community’s online contest portal. For your participation, OLC does not charge an entry fee!
You might consider that in a complex and multifaceted system like the OLC, there are daily expenses. Behind the website there is a complex IT-system at work. Servers have to be hosted and maintained. Software services are regularly updated and have to be paid for. The online platform is continually supported by a small team consisting of enthusiastic glider pilots who are also programmers, administrators, and editors for the OLC Magazine. They do the volunteer work which helps to maintain and develop the contest. The team shares a passion for the sport of soaring and is highly motivated to do a good job.
So, at the end of the day, where do the funds come from to pay for it? Primarily the OLC works as a non-profit organization relying on monetary donations. Sticking to the principle of not charging an entry or subscription fee, OLC appreciates the donations of individuals. Thanks to the support of our generous donors, we are open 24 hours per day all year long.
With an annual contribution of only 9 € (10 € paying with credit card), you too can support the OLC and thus contribute to the future of gliding competition. OLC will acknowledge and appreciate your help by displaying a smiley face next to your name in the scores. Any dedicated cross country pilot knows: Owning a laughing smiley next to your name on the OLC is both, good for your soaring and a great idea!
 
EFP
EN
Samstag, 15. Dezember 2012
New local OLC Competitions – Wasserkuppe, Bitterwasser and Minden/NV
The new local competitions can be found here.
Starting with the 2013 OLC Season, three new contests have been added to the OLC web portal: OLC does now offer local soaring competitions at Minden/NV, in Bitterwasser and on the German Wasserkuppe “Lokale Segelflugmeisterschaft Wasserkuppe”. By the end of the season in October 2013, these three OLC partners will be able to nominate their own Champions. The title of the OLC-Champion Minden/NV, Bitterwasser and Wasserkuppe will be a new goal to shoot for. You can already find the competitions when hitting the “Gliding” button on your favorite OLC page.
Pilots will be competing in the well-established categories of OLC Plus and Speed OLC. All glider pilots launching from one of the airfields, no matter which club they belong to, will automatically participate in the local competition. While Bitterwasser and Minden have already started their contests the German Wasserkuppe pilots will have to wait until next spring and better soaring conditions.
 
ES / EFP




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29. März

Alle Jahre wieder…. kurbelt auf und gleitet nieder!!! LaWa-Pokal 2017!

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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