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Mittwoch, 15. Februar 2017
Der Segelflug im März - aerokurier
WM in Australien
Das hatten sich die Piloten der 34. Segelflug-Weltmeisterschaften in Benalla anders vorgestellt. Statt Boomer Days bot Australien Mitte Januar ein Wechselbad mäßigen Wetters. Die Herausforderung war, sich in Blauthermik-Pulks geschickt zu behaupten. Eines vorweg: So spannend ging noch keine Weltmeisterschaft zu Ende!
Schleicher Ka 10
Mit der ursprünglich als Nachfolgerin der Ka 6 geplanten Ka 10 können nur die Wenigsten etwas anfangen. Sie sollte ohne Verzicht auf die guten Flugeigenschaften der Ka 6 leistungsfähiger werden, was man mit Hilfe von Laminarprofilen erreichen wollte. Jedoch wurde die Ka 10 von Segelfliegern nicht angenommen, sodass die Produktion nach nur zwölf Exemplaren endete.
Neulackierung
Auch das schönste Farbkleid eines Faserverbundflugzeugs altert. Sobald Risse und andere optische oder gar strukturelle Mängel entstehen, macht das oft eine komplette Neulackierung erforderlich. Die ist aber deutlich komplizierter und aufwendiger als das Finish bei einem Neubau. Wir verraten, worauf es ankommt, was es kostet und welche Firmen Neulackierungen anbieten.
Sturz aus der letzten Kurve
Segelflugzeuge mit Klapptriebwerk sind in Außenlandesituationen äußerst anspruchsvoll und können Piloten schnell überfordern. Ganz besonders wenn plötzlich etwas nicht funktioniert: Bereits kleine technische Störungen können sich wie im vorliegenden Fall als verhängnisvoll erweisen.
HIGHLIGHT-THEMA: Klemm im Eigenbau
Ob Sommer oder Winter – dieser Nachbau einer Klemm 25 ist für Detlef Oberbach und Josef Schmitz ein wahrer Seelentröster. Nachdem sie den Entschluss zur Durchführung des Projekts fassten, haben die beiden Klemm-Fans in nur anderthalb Jahren ihren Eigenbau flugfertig gehabt.
 
Mittwoch, 01. Februar 2017
Dies ist ein Testbeitrag nach Server-Umzug
Nach umfangreichem Server-Umzug wird mit diesem Beitrag die Funktionalität der OLC-Plattform getestet. Fast 15.000 Piloten haben im vergangenen Jahr über 115.000 Flüge im OLC gemeldet. Eine irre Zahl, die ganz erhebliche Anforderungen an das System und das OLC-Team stellt. Hinter dem OLC-Portal steht ein komplexes professionelles IT-System. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet werden, sowie Software-Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Anders ist der hohe Anspruch, den man mittlerweile an den OLC weltweit stellt, nämlich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zur Verfügung zu stehen, nicht mehr zu realisieren. Nach umfangreichem Server-Umzug wird mit diesem Beitrag die Funktionalität der OLC-Plattform getestet. Fast 15.000 Piloten haben im vergangenen Jahr über 115.000 Flüge im OLC gemeldet. Eine irre Zahl, die ganz erhebliche Anforderungen an das System und das OLC-Team stellt. Hinter dem OLC-Portal steht ein komplexes professionelles IT-System. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet werden, sowie Software-Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Anders ist der hohe Anspruch, den man mittlerweile an den OLC weltweit stellt, nämlich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zur Verfügung zu stehen, nicht mehr zu realisieren.
 

 

Freitag, 20. Januar 2017
Der Segelflug im Februar - aerokurier
Im Föhnsturm auf 8000 Meter
Für Dominik Senner und Michael Hohenstein sollte der 20. November 2016 der Tag werden, an dem sie ihren persönlichen Höhenrekord brechen. Am Ende ging - trotz manchen Problems - alles auf, und sie wurden mit einer grandiosen Aussicht auf die Vogesen, den Mont Blanc und auf die Ausläufer der Alpen belohnt. Kein Wunder, wenn 8000 Meter auf dem Höhenmesser stehen…
Onlinecontest
Reiner Rose hat mit seiner Vision, GPS-Flugdaten online zu sammeln und aufzubereiten, den Segelflugsport revolutioniert. Heute ermöglicht der OLC Flugvergleiche zeitnah und weltweit. Im Interview blickt Rose auf die Anfänge der Plattform zurück und erklärt, was sie für die Zukunft des Segelfluges leisten kann.
Schleicher ASG 32 EL
Die ASG 32 hat bei Alexander Schleicher Segelflugzeugbau in vielem eine Vorreiterrolle übernommen. Die elektrische Heimkehrhilfe ist ein weiteres Novum, mit dem der Hersteller nun in den Elektroflug einsteigt. Mitte November 2016 ging es mit der ASG 32 EL bei strahlendem Sonnenschein vom Werksflugplatz Huhnrain aus zu einem ersten Kennenlernen in die Luft.
Segelflug-Fotografie
Wenn Tobias Barth ins Flugzeug steigt, ist die Kamera immer dabei. Seit einigen Jahren verbinden sich bei ihm die Leidenschaft fürs Fliegen und die Lust am Fotografieren geradezu symbiotisch. Dabei entstehen Bilder, in denen sich die ganze Anmut des Segelfliegens konzentriert.
Einladung an die Welt-Elite
Gibt es in drei Jahren wieder eine Segelflug-WM in Deutschland? Stendal-Borstel hat sich jetzt beworben, zumal der Flugplatz bereits mehrfach Austragungsort für Qualifikationsmeisterschaften war. 2015 flogen Offene und 18-m-Klasse die Deutschen Meisterschaften aus, während Holländer Stendal-Borstel wiederholt als Austragungsort für ihre Staatsmeisterschaften wählten. Wird sich die Internationale Segelflugkommission deshalb positiv entscheiden?
HIGHLIGHT-THEMA 2/17
Zlin Aviation Shock Cub
Die Piper Cub ist für viele der Inbegriff des Motorflugzeuges. Der italienische Tüftler Pasquale Russo von Zlin Aviation bringt diesen Klassiker seit 20 Jahren als UL und LSA auf den Markt. Auch seine neueste Schöpfung, die Shock Cub, soll uns daran erinnern, warum wir eigentlich fliegen.
AUSSERDEM:
aerokurier-Leserwahl 2017
Welche Neuheiten haben 2016 die Fliegerei voran gebracht? Auch dieses Jahr verleiht der aerokurier seinen Innovation Award und wie immer ist die Meinung der Leser gefragt. Wer mitmacht, kann nicht nur die Besten der Branche küren – darunter das Segelflugzeug der zukunft – sondern selbst etwas gewinnen: Attraktive Preise im Gesamtwert von über 7700 Euro werden unter allen Teilnehmern verlost.
 
 
Dienstag, 17. Januar 2017
Fliegen in den französischen Alpen - Luftraumhinweis!
An sehr guten Wellenflugtagen in den Alpen kommt es immer wieder vor, dass sowohl französische, als auch ausländische  Segelflugzeugpiloten die maximal zulässige Flughöhe (FL 195 in der LTA Alpes) überschreiten und dabei ein großes Kollisionsrisiko mit den im oberen Luftraum C fliegenden Flugzeugen der kommerziellen Luftfahrt verursachen.
Auch wenn es sich dabei oft nur um geringfügige Höhenüberschreitungen handelt, verursacht z.B. durch eine Fehlberechnung des FL 195, eine falsche Höhenmessereinstellung oder einfach durch eine Fehleinschätzung des überraschend starken Steigens reicht das aus, um das Segelflugzeug in eine bereits von Jets genutzte Höhe zu bringen. Leistungs- und Wendigkeitsunterschiede, so wie die in diesen Höhen geflogenen Geschwindigkeiten erlauben es hier nicht nach der Regel „See and avoid“ zu fliegen.
Ein Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug hätte nicht nur dramatische Folgen, er würde vielleicht auch das Ende des Segelflugs, wie wir ihn aktuell betreiben, bedeuten. Wir stehen also alle gemeinsam in der Verantwortung. Die FFVV hat deshalb ein Rundschreiben an alle ihre Vereine verfasst, in dem sie sie nochmals explizit darum bittet, besonders darauf zu achten, die Vorschriften und maximal zugelassenen Flughöhen einzuhalten. Im Wissen, dass viele Piloten Ihres Landes in die Südalpen zum Welle fliegen kommen, möchte ich Sie freundlich bitten, die FFVV dabei zu unterstützen, alle Piloten zu sensibilisieren, in dem Sie an Ihre Vereine die folgenden Richtlinien weitergeben:
- die Piloten regelmäßig an die bestehenden Luftraumgrenzen zu erinnern und anzuweisen, gegebenenfalls rechtzeitig die Bremsklappen zu benutzen und einen Höhenpuffer einzukalkulieren, um nicht unfreiwillig die zulässige Höhe zu überschreiten
- an Wellentagen ein spezielles Briefing durchzuführen, in denen die für das aktuelle QNH kalkulierten Höhen der Flugflächen (115, 155, 195 usw.) im Metern bekannt gegeben werden
- im Bereich des Pic de Bure freiwillig die maximale Flughöhe auf 5800 m zu beschränken, um zur Sicherheit einen Höhenpuffer an diesem besonders sensiblen Ort zu haben
- systematisch den Transponder zu aktivieren, sobald im Luftraum E gelflogen wird, besonders in größerer Höhe
- regelmäßig ein zufällig ausgewähltes FLARM oder einen Logger auszulesen und die Flüge ihres Vereins auf Netcoupe mit zu verfolgen, um sicher zu stellen, dass die Lufträume respektiert wurden und bei Bedarf ein Debriefing mit dem betroffenen Piloten und einem REX zum Wohle ihres Vereins zu organisieren
- den Piloten klar machen, dass ein Near Miss mit einem Linienflugzeug unter Umständen ein Verfahren nach sich ziehen kann, das bis zu einem Entzug der Lizenz und einer Bestrafung mit Freiheitsentzug und Geldbuße bis 15.000 € wegen Gefährdung von Menschenleben gehen kann.
Die FFVV erinnert im Sinne der notwendigen, professionellen fliegerischen Kultur an ein gutes Sicherheitsmanagement, sie bleibt entgegenkommend bei unfreiwilligen verursachten Fehlern durch Lizenzinhaber. Trotz allem wird sie zukünftig deutlichere Sanktionen gegenüber Piloten ergreifen, die vorsätzlich gegen Regeln verstoßen, in dem sie maximal zulässige Höhen überschreiten oder ohne die erforderliche Freigabe in kontrollierte Lufträume einfliegen.
Außerdem gehen wir davon aus, dass, was die Einhaltung des FL 195 / der 5800 m über dem Pic de Bure angeht, diese Information inzwischen so ausreichend verbreitet wurde, dass sie niemand mehr ignorieren kann. Wir bitten Sie, diese Regeln über alle verfügbaren Kanäle (Briefings, Aushänge, Mails etc.) zu verteilen und diese Sicherheitsaushänge allen ausländischen Piloten, die zu einem Fliegerlager nach Frankreich kommen, bekannt zu machen.
Die Luftraumkommission stellt Ihnen dafür folgendes Material zur Verfügung :
- 2 Sicherheitsplakate in verschiedenen Sprachen
- Karte der nutzbaren Flughöhen in den Alpen
- Umrechnungstabelle auf Excel Basis für die Ermittlung der FL in Abhängigkeit des Tages-QNH
- Briefing über die Wellenfluggebiete (R130, R180)
Die Dateien stehen im Blog der Luftraumkommission zum Download zur Verfügung : http://www.ffvvespaceaerien.org/?page_id=35
 
Fédération Française de Vol à Voile (FFVV)
 
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Freitag, 23. Dezember 2016
Der Segelflug im Januar - aerokurier
Streckenflug in Spanien
Im Supersommer 2016 kam es in Spanien zu vier Wetterzyklen, die Flüge von über 1000 Kilometer möglich machten. Diese segelfliegerische Traummarke ist für viele der Ansporn, die Iberische Halbinsel zu besuchen. Von Fuentemilanos aus glückten 2016 beispielsweise 67 Flüge über diese Distanz. Die große Hitze und die Temperaturdifferenz bedingt durch die unterschiedlichen Geländehöhen des kastilischen Hochlands Meseta Central und des spanischen Scheidegebirges Sistema Central ermöglichen an den Gebirgsketten Aufwindlinien, die zu den besten in ganz Europa zählen. Holger Weitzel berichtet über das, was das Wetter in Spanien möglich macht.
World Sailplane Grand Prix
Holger Karow, zweifacher Segelflug-Weltmeister, ist jetzt auch Grand-Prix-Champion. Beim Finale im November im südafrikanischen Potchefstroom, rund 130 Kilometer südwestlich von Johannesburg, konnte er sich gegen 17 Konkurrenten durchsetzen. Vereinzelt schlug das Wetter um und brachte Regen und Gewitter – der letzte Austragungstag war davon besonders betroffen. Der Grand Prix war trotz der widrigen Bedingungen nicht nur für Karow, sondern auch für den ausrichtenden Verein von Potchefstroom – er besitzt nicht einmal 40 Mitglieder – ein großer Erfolg.
Idaflieg-Sommertreffen 2016
Drei Wochen stand auf dem Flugplatz Aalen-Elchingen alles im Zeichen der Forschung. Der Discus 2c des DLR – normalerweise vollgepackt mit Messelektronik als Referenzflugzeug bei Flugtests in der Luft – wurde selbst Erprobungsträger und flog mit Autopilot. Von Schempp-Hirth kam der Discus 2c FES mit Front Electric Sustainer nach Aalen, um in Flugversuchen die Auswirkungen der anklappbaren Propellerblätter auf die Aerodynamik zu untersuchen. Auch Prototypen waren mit von der Partie, die schon verschiedene Stadien der Flugerprobung durchlaufen hatten: Die D-43 aus Darmstadt, jüngster Prototyp der Idaflieg, der Doppelsitzer B12 aus Berlin oder die AK-8 aus Karlsruhe. Auch die legendäre Mü 28 aus München nahm an einigen Versuchen teil und lieferte Erkenntnisse, die für die Entwicklung des neuen Acroflugzeugs Mü 32 relevant sind.
WM-Vorschau
Im Januar 2017 wird das australische Benalla Schauplatz der 34. Weltmeisterschaft im Segelflug sein. Vor genau 30 Jahren ging es dort schon einmal um den WM-Titel. Welche Piloten vertreten diesmal die deutschen Farben in Down Under, und welche neuen Flugzeuge stehen am Start? Der Rückblick auf die Weltmeisterschaften 1987 lässt interessante Vergleiche zu.
Zusatzthema: Scrapyard-Tour in USA
Ein passionierter Privatpilot und Plane-Spotter geht ausrangierten Luftfahrtlegenden nach, die auf dutzenden Flugzeugfriedhöfen in den USA auf ihr Ende warten. Manch einer dieser Abstellplätze beherbergt im krassen Gegensatz zu den schrottreifen Maschinen auch nagelneue, die in der Wüste geduldig auf ihren ersten Einsatz warten. Das Wechselspiel dieser Eindrücke weckt zugleich Gefühle der Faszination und der Trauer. Die mehrtägige Reise beginnt am Cable Airport, führt nach Arizona und Nevada und dann wieder zurück zum Startflughafen nach Kalifornien.

 

Donnerstag, 04. Dezember 2014
MWP Himalaya Expedition lebt am 08. und 15. Dezember nochmals auf
rbb Fernsehen stahlt spannende zweiteilige Filmreihe jeweils um 22.15 Uhr aus
Segelflug und Forschung verbinden sich. Dies brachte die diesjährige OSTIV-Forschungsexpedition des Mountain Wave Projekt (MWP) in Nepal zum Ausdruck. Der erste Filmbeitrag (45‘) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) begleitet das Team mit seinen wissenschaftlichen Kooperationspartnern bei den technischen Vorbereitungen und Testflügen in den Alpen, der 10.000km langen abenteuerlichen Überführung des Forschungsflugzeuges über mehrere Kontinente sowie Klimazonen bis nach Nepal.
Die höhenphysiologische Vorbereitung der Piloten und erste Erkundungstouren im Kali Gandaki Tal bis in die Region Mustang demonstrierte neben der faszinierenden Bergkulisse mit den Achttausendern auch die Herausforderungen für die Piloten. Ein Schwerpunkt in der Doku ist die speziell vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Berlin entwickelte MACS-Spezialkamera. Dies ermöglichte dem Team um den DLR-Wissenschaftler Jörg Brauchle aus über 350.000 Einzelaufnahmen in der extremen Umwelt vollkommen neue Einblicke.
Die Bilder mit einer Genauigkeit, die es so von dieser Region noch nie gab, erlaubten anschließend die Entwicklung eines präzisen 3D-Terrainmodells. Das Highlight im Teil ist der Flug von Klaus Ohlmann und Jona Keimer am 28. Januar zu den Gletschergebieten des Mount Everest. Erste Resultate von den großen Gletschern und Eisabbrüchen wurden im November bei der DLR in Oberpfaffenhofen auf einer großen Leinwand sichtbar.
MWP-Expeditionsleiter Rene Heise durfte die Gelegenheit nutzen, um im dortigen Simulator in die virtuelle Welt der Bergriesen einzutauchen. Vielleicht können die neuen Luftaufnahmen und 3D-Modelle hilfreich für die Planung von Rettungsmissionen bei katastrophalen Ereignissen wie zuletzt am Kumbu- Eisfall mit 13 Toten Sherpas(April 2014) sein und einen Beitrag für die Sicherheitsforschung leisten.
Neben neuen Erkenntnissen in der Turbulenzforschung, profitieren vor allem die Gletscher- und Klimaforschung bzw. der Katastrophenschutz von der Himalaya Expedition. So schaute die Schweizer Bergrettungslegende und der Lawinenexperte Bruno Jelk in Oberpfaffenhofen vorbei. Der Rettungschef der Air Zermatt mit über 3000 Einsätzen staunte über die brillanten Bilder des Himalaya- Gebietes, das er von der mehrmaligen Ausbildung der nepalesischen Hubschrauberpiloten und Bergretter aus der Westentasche kennt. Jelk hofft, dass die neu entstehende Kartierung, Bergrettern bei schwierigen Wetterverhältnissen entscheidende Vorteile bringen kann.
Erste Bewertungen der Forschungsergebnisse der MWP-Expedition und die fliegerischen Herausforderungen mit einem Motorsegler in der Annapurna-Everest Region hat die bekannte Redakteurin Heiderose Häsler von rbb im zweiten Teil der Filmreihe festgehalten. So sollte man sich den 08 und 15. Dezember dick im Kalender anstreichen. Jeweils um 22.15 Uhr ist man beim rbb Fernsehen quasi hautnah dabei. Für jeden eingefleischten Segelflieger ist der Film ein Muss, da er neben der Faszination des Segelflugs, eine beeindruckende Bergwelt in einer wilden und entfernten Welt wiedergibt. MWP Chefpilot Ohlmann hat mit seinen Flügen hier durchaus wieder Fluggeschichte geschrieben.
 
Lothar Schwark
 
Virtueller Flug im Simulator der DLR in Oberpfaffenhofen. Eindrucksvoll spiegelt sich die Mount Everest Region auf einer großen Leinwand wieder Expeditionsleiter Rene Heise (dritter von links) mit Filmautorin Heiderose Häsler vom rbb (vierte von links). Dritter von rechts Bergretter Bruno Jelk. Hintere Reihe zweiter von links. Jörg Brauchle (DLR Berlin). Heiderose Häsler von rbb, begleitete das MWP Team nahezu zwei Jahre. Daraus entstanden zwei packende Filme, die nun am 08 und Dezember je um 22.15 Uhr auf rbb ausgestrahlt werden
 
Donnerstag, 04. Dezember 2014
IT-Treffen: Ständige Weiterentwicklung der OLC-Plattform
Seit über 10 Jahren treffen sich zum Ende der Saison die IT-Experten des OLC, um die Plattform weiterzuentwickeln und noch besser zu machen. Da sich über das Jahr hinweg eine Fülle an Ideen für neue Tools und Features ansammeln, gilt es bei den IT-Meetings stets ein straffes Programm abzuarbeiten, Ideen zu diskutieren, zu bewerten und die Umsetzung in die Wege zu leiten. Die neuen Funktionen sollen dann bereits zum Beginn der neuen Saison für den Nutzer sicht- und nutzbar sein.
Jedes Jahr ein großes Vorhaben also, für das die Experten des OLC gerne ihre ehrenamtliche Arbeitskraft einbringen. Zu den IT-Treffen lädt der OLC auch immer wieder Gäste ein, die als Ideengeber und Experten ihres Fachgebietes ihre Erfahrung in neue innovative Projekte einbringen.
Was gab es 2014 Neues?
Ein Meilenstein war dieses Jahr die Einführung des OLC MeetingPoint-Systems. Dieses zeigt in der Fluginfo, wen man wo in der Luft getroffen hat und wielange man zusammen geflogen ist. Sämtliche MeetingPoints werden dem eingeloggten User angezeigt, und dies luftfahrzeugübergreifend auch bei Gleitschirmfliegern, Drachen und Modellflugzeugen. Technisch ist dies fraglos ein Meisterstück, denn die Auswertung funktioniert auch bei extrem hohem Datenvolumen zuverlässig.
Welche Themen wurden für die OLC-Saison 2015 diskutiert?
Künftig möchte der OLC die lokalen Sportergebnisse und damit den Breitsport besser ins Gespräch bringen. Umgesetzt werden soll dies in Form eines Newsletters, der die Sportergebnisse des jeweiligen Vereines zusammenfasst und somit allen Vereinsmitgliedern schnell einen Überblick liefert, was am Heimatplatz los war. Dies gibt, wie auch in der Destination Wertung, besonders dem Nachwuchs die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Parallel dazu soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, die Sportergebnisse auf der eigenen Vereinswebsite per dynamischem Plugin einzubinden.
Wie geht es weiter?
Neben diesen Themen wurde eine Reihe weiterer Wünsche diskutiert, von denen bestimmte zur Saison 2015 bereits zur Verfügung stehen sollen. In der Zwischenzeit wird kräftig an der Entwicklung und der konkreten Umsetzung gearbeitet. Über neue Funktionen, die zum Saisonbeginn im April nutzbar sind, wird rechtzeitig im OLC-Magazin berichtet.
Gerne nimmt der OLC Anregungen und Wünsche entgegen, die dann beim nächsten IT-Treffen im Januar diskutiert werden (per Mail an: magazin@onlinecontest.org)
 
Eric Scharfenort
 
Mittwoch, 03. Dezember 2014
Tausender in Namibia – wenn ein Traum Wirklichkeit wird
Hier geht es zu einem Flug von Gerhard Altnöder und Ralph Bürklin im OLC.
Der Tausender ist und bleibt ein Traum. Und wer ihn sich erfüllen kann, schwebt abends aus dem Flugzeug. Derzeit fallen auf der Südhalbkugel - insbesondere über der roten Erde Namibias - nur so die Topleistungen. Walter Binder, Alexander Müller, Reinhard Schramme, Guy Bechtold, Wilfried Großkinsky, um nur einige Spitzenpiloten zu nennen, die nicht nur die 1.000 knacken, sondern auf die 1.500 zusteuern. Aber auch für „Nicht-Cracks“ kann dieses Erlebnis Realität werden.
Ralph Bürklin berichtet von seinen Eindrücken und Erlebnissen gemeinsam mit Co Gerhard Altnöder. Die letzten Tage in Namibia sehen Klasse aus, wenn man die OLC-Flüge studiert. So ganz einfach sind sie aber nicht wirklich. Es herrscht Ostwetterlage. Die ersten vielversprechenden Wolken sind erst 130 Kilometer östlich des Platzes vorhergesagt und sie halten sich bedauerlicherweise an diese Vorhersage. Also quälen Ralph und Gerhard sich hoffnungsvoll durch recht schwache Blauthermik hin zu den Fahrstühlen. Später am Tage zu starten, ist auch keine Option, denn Richtung Osten entwickelt der Himmel meist schon sehr früh über. Und wenn das passiert, ist man bestenfalls schon in sicherer Entfernung. Vorteilhaft ist es, sich an die „Cracks“ ranzuhängen. Immer hinterher, da kann man eine Menge lernen, meint Ralph.
Erst als sie die erste Durststrecke überstanden haben, beginnen sie mit dem Feintuning des Fluges.
An den beiden Tausender-Tagen bildet sich zur Freude eine Luftmassengrenze. Hier suchen sie ihre optimale Steig-Linie. Diese zu finden und zu nutzen, bringt Schnitte von über 150 km/h. Das spart Zeit, die am Ende wichtig sein kann.
Auf dem Weg zum zweiten Tausender kommen den beiden Reinhard und Klaus sowie Joachim und Sebastian aus dem Süden entgegen. „Wir sagten ihnen über Funk, dass wir noch etwas Strecke für unseren Tausender brauchen und sie zeigten uns, was über dar Kalahari auch kurz vor Sonnenuntergang noch möglich ist.“ Bis der Himmel sich rot färbt, stehen weitere 300 Kilometer auf der Uhr und es reicht für das ersehnte Ziel.
„Nach 8 ½ Stunden Flug steigt man dann sehr steif, durchgefroren und glücklich aus dem Flieger. Ganz im Bewusstsein, ein großes Privileg zu genießen, hier in Bitterwasser fliegen zu dürfen, dazuzulernen und aufgenommen zu sein in eine Community von Fliegern, die hier ein besonderes Anliegen und einen besonderen Traum verwirklichen.“ So resümiert Ralph.

Text: Steffi Keller
Fotos: Ralph Bürklin
...typischer Namibia-Himmel
.. nicht selten zittert man sich
morgens durchs Blaue
...fliegen bis zum Anschlag

 

Dienstag, 02. Dezember 2014
Aktion für die Zukunft – Anpassung der Spende für Smilies auf 12 € pro Jahr
Ein Teil des Segelfliegens ist es mittlerweile, am Ende des Tages unkompliziert seine Strecke im OLC hochzuladen und sich so mit anderen zu vergleichen. Das macht nicht nur unheimlich Spaß, sondern fördert den Sportgedanken des Segelfliegens. Auch in der vergangenen Saison erfreute sich der OLC einer steigenden Beliebtheit. Fast 15.000 Teilnehmer meldeten über 115.000 Flüge. Das ist Rekord. Desto mehr Piloten regelmäßig ihre Leistungen und Erlebnisse mit anderen teilen, desto spannender und attraktiver wird der OLC ... weltweit ;-).
Fakt ist jedoch auch, dass dadurch die Anforderungen an das IT-System zunehmend steigen. An Spitzentagen gehen gut und gerne 3.000 Flüge recht zeitnah durch die Leitung. Dieses hochprofessionell organisierte IT-System kostet schlicht und einfach Geld. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet sowie Software-Dienstleistungen, die nicht mehr in der Freizeit erbringbar sind, zugekauft werden.
Mit deinem Smiley drückst du Verständnis und Sympathie für die Motive des OLC aus.  Als gemeinnützige GmbH, die der OLC ist, sind neben den Sponsoren, diese Spenden die einzige Möglichkeit der Finanzierung. Von daher gilt den vielen Smiley-Trägern ein großer Dank ... aber auch dem kleinen OLC-Team, das in seiner Freizeit die Plattform betreibt und weiterentwickelt.
Seit 2006 beträgt die Norm-Spende für den OLC unverändert 9 Euro. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen Kosten gehen leider auch nicht am OLC vorbei (das ist wie im 'echten Leben'). So wird die Norm-Spendenhöhe zum 1.1.2015 auf 12 Euro angepasst. Damit leistest du weiterhin einen wertvollen Beitrag, um den seit 15 Jahren bestehenden OLC auf dem gewohnten Niveau zu betreiben.
In der Zukunft könnte zudem eine Änderung anstehen. Das den OLC betreibende Team hat die Auffassung, dass mittelfristig die gemeinnützige GmbH in eine gemeinnützige Stiftung überführt werden sollte, um die weltweit populärste Breitensport-Veranstaltung im Segelflug in gewohnter Perfektion weiter zu führen (damit ist auch fixiert, dass der OLC auf nicht-kommerzieller Basis weiterbetrieben wird).
Und wenn du noch keinen Smiley hast, gib dir einen Ruck, tue etwas für die Zukunft des Segelflugsports und hole dir deinen Smiley unter: www.onlinecontest.org/smiley.
Tausend Dank und - mit Smiley fliegt sich's besser!

Steffi Keller
Sonntag, 30. November 2014
Jim Payne toppt die Afrika-Flüge
Jim Payne und Dennis Tito in Chos Malal
Hier geht es zum aktuellen Bestflug der Saison im OLC.
Die Zeit der Südhalbkugel hat begonnen. In Afrika brennt der Himmel. Die Tausender purzeln nur so. Da meldet sich der Meister der Welle mit einem punktuell gesetzten Akzent aus Argentinien. Denn bei ihm geht es mittlerweile eher um die 2.000er, als um die Tausender. Jim Payne und Dennis Tito legen mit 1.655 Punkten (1.831 Kilometern) eine erste Bestmarke in dieser Saison fest. Eine hohe Messlatte.
Die Prognose für diesen Thanks Giving-Day  ist nicht ganz optimal. Die Winde stehen ein wenig zu weit nordwestlich für die perfekte Linie. Das bei einem 2.000er-Projekt alles stimmen muss, ist nachvollziehbar. Bei Sonnenaufgang starten die beiden in den klaren Himmel, der nur durch eine Lenti markiert wird. Die Rauchschwaden eines Vulkans zeigen jedoch die Wellenlinien an und geben dem Team Hoffnung. Im unteren Bereich sind die Winde lau. Erst die höher gelegenen Bergreliefs können die Wellen auslösen. Sie benötigen jedoch Zeit und Kilometer, um sich auf dem richtigen Pfad einzufädeln. Sonst hätten sogar die 2.000 Kilometer auf der Uhr gestanden. Die ersten 150 Kilometer zählen allerdings nicht für den OLC. Obwohl sie sich recht passabel nach oben schrauben, holpert es ein wenig. Der erste Versuch Richtung Süden scheitert. Viele Wolken versperren den Weg. So müssen sie noch einmal zurückfliegen, um in den Abflugsektor zu kommen. Ein erneuter Versuch Richtung Süden gelingt dann. Sie kommen bis nach Zapala durch. Wer glaubt, dass nun ein reibungsloser Flug vor den beiden liegt, der irrt. Die Schenkel Richtung Norden sind aufgrund des Gegenwindes langsamer als angenommen. Das muss wieder Richtung Süden aufgeholt werden. Zudem machen die Wolken auch während des Fluges bei den längeren Schenkeln Probleme. Auch sie bremsen aus. Mehr als einmal müssen die beiden unter die Wolkendecke absteigen.
Trotz allem gelingt den beiden nach 14 Stunden harter Arbeit dieser Mammut-Ritt.
 
Text: SK
Foto: SoaringBlog.tumblr.com
Freitag, 21. November 2014
Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge"
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf gibt es ab sofort zwei neue interessante Bücher für Segelflieger:
Meteorologie für Segelflieger
Henry Blum, ein erfahrener Meteorologe und Fluglehrer, erläutert detailliert Thermik, Streckenwetter und Wettervorhersagen. Ein aktuelles, absolut empfehlenswertes Werk zu einem der wichtigsten Themen im ambitionierten Segelflug. € 29,90. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.
LS-Segelflugzeuge – Von der LS1 zur LS11
LS-Flugzeuge von Rolladen-Schneider sind jedem Segelflieger ein Begriff. Die Konstruktionen von Walter Schneider und Wolf Lemke waren viele Jahre ganz oben in Wettbwerbsplatzierungen und Rekordlisten zu finden.
Wolfgang Binz, selbst Besitzer und begeisterter Pilot eines LS-Flugzeugs, hat jahrelang recherchiert, gesammelt, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in diesem Werk zusammengefasst. Von der Anfängen bei der Akaflieg Darmstadt über die Produktion der ersten Flugzeuge in Egelsbach bis hin zum traurigen Ende von Rolladen Schneider im Jahr 2003 und die Zeit danach. Jedem Flugzeugtyp ist ein Kapitel gewidmet: Technische Daten, Besonderheiten, Wettbewerbserfolge sowie ganzseitige detail- und maßstabsgetreue Dreiseitenansichten. € 45,00. Hier geht es direkt zum Shop.
 
 




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15. Februar

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