OLC Logo
SegelflugszeneGlidingParaHangGliding ModelGliding
FAI Affiliate Member
Nachrichten Archiv

Kontakt zur Redaktion


OLC-Magazin
... powered by Bürklin
Mittwoch, 24. Mai 2017
Superwochenende für die LSG Fallersleben
Erstmals in dieser Ligasaison konnte in Ummern und fast ganz Deutschland an beiden Tagen des Wochenendes gut überland geflogen werden. Die LSG legte so am Samstag schon vier brauchbare Ligaflüge vor. Da schon frühzeitig absehbar war, dass der Sonntag der bessere Tag sein würde, blieben am Samstagabend viele Flugzeuge aufgerüstet und für die LSG kamen Sonntag weitere 10 gute Ligaflüge hinzu. Alle Piloten übertrafen ihr Vortagsergebnis und durch das großflächig gute Wetter wurden dabei viele große Dreiecke geflogen.
Helge Liebertz und Peter Meurers (beide LS1f) hatten ein 600er um Walsrode, Güstrow und Lüsse auf dem Zettel. Auch die anderen LSG-Piloten flogen schöne Dreiecke über Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Benno Beesten (Nimbus 4M) flog wie in der Vorwoche im vereinsübergreifenden Team mit Karsten Bennewitz (Ventus2cm). Da sich der Rückflug aus der Gegend um Riesa für die beiden schwieriger als erwartet gestaltete, war es gut, dass die Thermik bis nach 20:00 Uhr anhielt.
Erfreulicherweise passten in dieser Runde DMST-orientiertes Fliegen und gute Speeds für die Liga gut zusammen und die LSG Fallersleben ist mit einem zehnten Platz in der Zweitliga-Rundenwertung durchaus zufrieden. Unsere Repker Fliegerfreunde waren zwar ähnlich schnell unterwegs, doch reichte das nur zum (wiederholt) undankbaren Platz 20 der ersten Bundesliga.
 
Benno Beesten
 
Kurz vor acht geht immer noch was
Erneut im Teamflug: TEX und PP bei Schwerin
Viele Flieger blieben über Nacht aufgebaut
 
Mittwoch, 24. Mai 2017
SFG Giulini: Die Speed wurde auf der Alb gemacht
Am Samstag wurden schon einmal 2 Flüge in der Wertung platziert. Allerdings war klar, das der Sonntag die schnelleren Schnitte bringen wird. 8 Bundesliga-Piloten standen in Dannstadt schon früh am Start und Nils Koster flog auf der Hahnweide im Rahmen des dortigen Wettbewerb.
Die meisten Piloten flogen um den Luftraum Stuttgart. Zunächst Richtung Osten über den Odenwald und weiter zur Alb - und dies war auch die richtige Entscheidung. Die Speed wurde auf der Alb gemacht. Allen voran Dieter Bartek (LS-4WL, UY), gefolgt von den Junioren Johannes Dibbern (LS-8, S1) und Jan Hertrich (LS-7WL, 7J). Letztlich genügte es für 3 Punkte und Rang 8 in der Gesamttabelle.
Erfreulich das Abschneiden der U25. Zu den tollen Flügen von Johannes Dibbern und Jan Hertrich gesellte sich noch Alexander Meinicke (LS-8, RS) - zusammen kamen sie auf Platz 4. Über die nächsten beiden Ligarunden findet in Dannstadt das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen mit rund 50 Flugzeugen statt und ein Großteil der Ligapiloten aus allen Mannschaften nehmen daran teil.

Uwe Melzer
 
Buddy bei Weinheim
Über dem Heidelberger Schloss Tiefgang

 

Dienstag, 23. Mai 2017
U25: SFZ Königsdorf und SFG Stadtlohn liefern sich ein Kopf an Kopf-Rennen
Endlich ein Wochenende, dass so richtig in der Liga brezelt. Es regnet Punkte und bringt Schwung in die Ergebnisse. Auch wenn viele die begehrten Metall-Plätze ergattern wollen, rücken die SFG Stadtlohn und das SFZ Königsdorf keinen Zentimeter von ihren Plätzen ab. Zwischen die beiden Treppchenführer passt gerade ein Blatt Papier, den Bronzeträger halten sie sich mit einem gewissen Abstand vom Leib. Das Ergebnis kommt natürlich nicht von eben mal so nebenbei.
Auffällig ist: Geht nicht gibt es nicht. Beide Mannschaften fliegen jede Runde mit mindestens drei Piloten. Und die letzten Wochen waren dabei wahrlich nicht immer eine Wonne. Es darf keine Nullrunde geben, weiß Stadtlohner Max Mensing. Egal wie schlecht die Prognose auch ist, jedem Wochenende wird eine Chance gegeben. Es geht um zweieinhalb Stunden, die werden auch bei Grauthermik vollgemacht. Die kürzeren Flüge werden zudem nicht nach OLC Plus-Punkten optimiert, sondern hier geht es um schnelle Schnitte. Das Liga-Fliegen ist schon ein wenig anders als die klassischen Langstreckenflüge. Darauf sollte man sich einstellen und sich damit beschäftigen. Die Mühe lohnt sich, denn seit Beginn an führen sie die U25 an. Hinzu kommt das in Stadtlohn ein beständiges Vierer-Team immer an Bord ist und sich gegenseitig zieht. Fakt ist, das Team steht nicht isoliert da. Der komplette Verein fiebert Wochenende für Wochenende mit.
Ähnlich motiviert sind die Junioren aus Königsdorf. Klar ist ihr Ziel Titelverteidigung, so der Team-Captain der Junioren. Dafür organisieren sie sich im Vorfeld jeder Runde, um mindestens drei Wertungen zu haben. Auch im Süden Deutschlands kann man in dieser Saison bisher nicht von Wetterglück reden. Dennoch funktioniert es wie auch bei den Stadtlohnern, dass konsequent geflogen wird.
Von dieser Stringenz können sich nicht nur andere Junioren-Mannschaften, sondern auch viele Vereine der Quali-Liga eine Scheibe abschneiden.
 
Rundenwertung U25: 1. LSV Gifhorn (NI) 321,10 Speed/50 Punkte, 2. FC Eichstätt (BY) 319,41 Speed/49 Punkte, 3. SFG Stadtlohn (NW) 315,39 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 6: 1. SFG Stadtlohn (NW) 266 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 255 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 211 Punkte
 
Text: Steffi Keller
Fotos: Max Mensing
 

Abdrehen und nach Hause - Fliegen in der Grauthermik für die Liga

Christoph, Mark und Max - ein gut eingespieltes Team Hohe Labilität und Luftmassengrenzen sorgen für relativ hohe Schnitte

Donnerstag, 04. Dezember 2014
MWP Himalaya Expedition lebt am 08. und 15. Dezember nochmals auf
rbb Fernsehen stahlt spannende zweiteilige Filmreihe jeweils um 22.15 Uhr aus
Segelflug und Forschung verbinden sich. Dies brachte die diesjährige OSTIV-Forschungsexpedition des Mountain Wave Projekt (MWP) in Nepal zum Ausdruck. Der erste Filmbeitrag (45‘) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) begleitet das Team mit seinen wissenschaftlichen Kooperationspartnern bei den technischen Vorbereitungen und Testflügen in den Alpen, der 10.000km langen abenteuerlichen Überführung des Forschungsflugzeuges über mehrere Kontinente sowie Klimazonen bis nach Nepal.
Die höhenphysiologische Vorbereitung der Piloten und erste Erkundungstouren im Kali Gandaki Tal bis in die Region Mustang demonstrierte neben der faszinierenden Bergkulisse mit den Achttausendern auch die Herausforderungen für die Piloten. Ein Schwerpunkt in der Doku ist die speziell vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Berlin entwickelte MACS-Spezialkamera. Dies ermöglichte dem Team um den DLR-Wissenschaftler Jörg Brauchle aus über 350.000 Einzelaufnahmen in der extremen Umwelt vollkommen neue Einblicke.
Die Bilder mit einer Genauigkeit, die es so von dieser Region noch nie gab, erlaubten anschließend die Entwicklung eines präzisen 3D-Terrainmodells. Das Highlight im Teil ist der Flug von Klaus Ohlmann und Jona Keimer am 28. Januar zu den Gletschergebieten des Mount Everest. Erste Resultate von den großen Gletschern und Eisabbrüchen wurden im November bei der DLR in Oberpfaffenhofen auf einer großen Leinwand sichtbar.
MWP-Expeditionsleiter Rene Heise durfte die Gelegenheit nutzen, um im dortigen Simulator in die virtuelle Welt der Bergriesen einzutauchen. Vielleicht können die neuen Luftaufnahmen und 3D-Modelle hilfreich für die Planung von Rettungsmissionen bei katastrophalen Ereignissen wie zuletzt am Kumbu- Eisfall mit 13 Toten Sherpas(April 2014) sein und einen Beitrag für die Sicherheitsforschung leisten.
Neben neuen Erkenntnissen in der Turbulenzforschung, profitieren vor allem die Gletscher- und Klimaforschung bzw. der Katastrophenschutz von der Himalaya Expedition. So schaute die Schweizer Bergrettungslegende und der Lawinenexperte Bruno Jelk in Oberpfaffenhofen vorbei. Der Rettungschef der Air Zermatt mit über 3000 Einsätzen staunte über die brillanten Bilder des Himalaya- Gebietes, das er von der mehrmaligen Ausbildung der nepalesischen Hubschrauberpiloten und Bergretter aus der Westentasche kennt. Jelk hofft, dass die neu entstehende Kartierung, Bergrettern bei schwierigen Wetterverhältnissen entscheidende Vorteile bringen kann.
Erste Bewertungen der Forschungsergebnisse der MWP-Expedition und die fliegerischen Herausforderungen mit einem Motorsegler in der Annapurna-Everest Region hat die bekannte Redakteurin Heiderose Häsler von rbb im zweiten Teil der Filmreihe festgehalten. So sollte man sich den 08 und 15. Dezember dick im Kalender anstreichen. Jeweils um 22.15 Uhr ist man beim rbb Fernsehen quasi hautnah dabei. Für jeden eingefleischten Segelflieger ist der Film ein Muss, da er neben der Faszination des Segelflugs, eine beeindruckende Bergwelt in einer wilden und entfernten Welt wiedergibt. MWP Chefpilot Ohlmann hat mit seinen Flügen hier durchaus wieder Fluggeschichte geschrieben.
 
Lothar Schwark
 
Virtueller Flug im Simulator der DLR in Oberpfaffenhofen. Eindrucksvoll spiegelt sich die Mount Everest Region auf einer großen Leinwand wieder Expeditionsleiter Rene Heise (dritter von links) mit Filmautorin Heiderose Häsler vom rbb (vierte von links). Dritter von rechts Bergretter Bruno Jelk. Hintere Reihe zweiter von links. Jörg Brauchle (DLR Berlin). Heiderose Häsler von rbb, begleitete das MWP Team nahezu zwei Jahre. Daraus entstanden zwei packende Filme, die nun am 08 und Dezember je um 22.15 Uhr auf rbb ausgestrahlt werden
 
Donnerstag, 04. Dezember 2014
IT-Treffen: Ständige Weiterentwicklung der OLC-Plattform
Seit über 10 Jahren treffen sich zum Ende der Saison die IT-Experten des OLC, um die Plattform weiterzuentwickeln und noch besser zu machen. Da sich über das Jahr hinweg eine Fülle an Ideen für neue Tools und Features ansammeln, gilt es bei den IT-Meetings stets ein straffes Programm abzuarbeiten, Ideen zu diskutieren, zu bewerten und die Umsetzung in die Wege zu leiten. Die neuen Funktionen sollen dann bereits zum Beginn der neuen Saison für den Nutzer sicht- und nutzbar sein.
Jedes Jahr ein großes Vorhaben also, für das die Experten des OLC gerne ihre ehrenamtliche Arbeitskraft einbringen. Zu den IT-Treffen lädt der OLC auch immer wieder Gäste ein, die als Ideengeber und Experten ihres Fachgebietes ihre Erfahrung in neue innovative Projekte einbringen.
Was gab es 2014 Neues?
Ein Meilenstein war dieses Jahr die Einführung des OLC MeetingPoint-Systems. Dieses zeigt in der Fluginfo, wen man wo in der Luft getroffen hat und wielange man zusammen geflogen ist. Sämtliche MeetingPoints werden dem eingeloggten User angezeigt, und dies luftfahrzeugübergreifend auch bei Gleitschirmfliegern, Drachen und Modellflugzeugen. Technisch ist dies fraglos ein Meisterstück, denn die Auswertung funktioniert auch bei extrem hohem Datenvolumen zuverlässig.
Welche Themen wurden für die OLC-Saison 2015 diskutiert?
Künftig möchte der OLC die lokalen Sportergebnisse und damit den Breitsport besser ins Gespräch bringen. Umgesetzt werden soll dies in Form eines Newsletters, der die Sportergebnisse des jeweiligen Vereines zusammenfasst und somit allen Vereinsmitgliedern schnell einen Überblick liefert, was am Heimatplatz los war. Dies gibt, wie auch in der Destination Wertung, besonders dem Nachwuchs die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Parallel dazu soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, die Sportergebnisse auf der eigenen Vereinswebsite per dynamischem Plugin einzubinden.
Wie geht es weiter?
Neben diesen Themen wurde eine Reihe weiterer Wünsche diskutiert, von denen bestimmte zur Saison 2015 bereits zur Verfügung stehen sollen. In der Zwischenzeit wird kräftig an der Entwicklung und der konkreten Umsetzung gearbeitet. Über neue Funktionen, die zum Saisonbeginn im April nutzbar sind, wird rechtzeitig im OLC-Magazin berichtet.
Gerne nimmt der OLC Anregungen und Wünsche entgegen, die dann beim nächsten IT-Treffen im Januar diskutiert werden (per Mail an: magazin@onlinecontest.org)
 
Eric Scharfenort
 
Mittwoch, 03. Dezember 2014
Tausender in Namibia – wenn ein Traum Wirklichkeit wird
Hier geht es zu einem Flug von Gerhard Altnöder und Ralph Bürklin im OLC.
Der Tausender ist und bleibt ein Traum. Und wer ihn sich erfüllen kann, schwebt abends aus dem Flugzeug. Derzeit fallen auf der Südhalbkugel - insbesondere über der roten Erde Namibias - nur so die Topleistungen. Walter Binder, Alexander Müller, Reinhard Schramme, Guy Bechtold, Wilfried Großkinsky, um nur einige Spitzenpiloten zu nennen, die nicht nur die 1.000 knacken, sondern auf die 1.500 zusteuern. Aber auch für „Nicht-Cracks“ kann dieses Erlebnis Realität werden.
Ralph Bürklin berichtet von seinen Eindrücken und Erlebnissen gemeinsam mit Co Gerhard Altnöder. Die letzten Tage in Namibia sehen Klasse aus, wenn man die OLC-Flüge studiert. So ganz einfach sind sie aber nicht wirklich. Es herrscht Ostwetterlage. Die ersten vielversprechenden Wolken sind erst 130 Kilometer östlich des Platzes vorhergesagt und sie halten sich bedauerlicherweise an diese Vorhersage. Also quälen Ralph und Gerhard sich hoffnungsvoll durch recht schwache Blauthermik hin zu den Fahrstühlen. Später am Tage zu starten, ist auch keine Option, denn Richtung Osten entwickelt der Himmel meist schon sehr früh über. Und wenn das passiert, ist man bestenfalls schon in sicherer Entfernung. Vorteilhaft ist es, sich an die „Cracks“ ranzuhängen. Immer hinterher, da kann man eine Menge lernen, meint Ralph.
Erst als sie die erste Durststrecke überstanden haben, beginnen sie mit dem Feintuning des Fluges.
An den beiden Tausender-Tagen bildet sich zur Freude eine Luftmassengrenze. Hier suchen sie ihre optimale Steig-Linie. Diese zu finden und zu nutzen, bringt Schnitte von über 150 km/h. Das spart Zeit, die am Ende wichtig sein kann.
Auf dem Weg zum zweiten Tausender kommen den beiden Reinhard und Klaus sowie Joachim und Sebastian aus dem Süden entgegen. „Wir sagten ihnen über Funk, dass wir noch etwas Strecke für unseren Tausender brauchen und sie zeigten uns, was über dar Kalahari auch kurz vor Sonnenuntergang noch möglich ist.“ Bis der Himmel sich rot färbt, stehen weitere 300 Kilometer auf der Uhr und es reicht für das ersehnte Ziel.
„Nach 8 ½ Stunden Flug steigt man dann sehr steif, durchgefroren und glücklich aus dem Flieger. Ganz im Bewusstsein, ein großes Privileg zu genießen, hier in Bitterwasser fliegen zu dürfen, dazuzulernen und aufgenommen zu sein in eine Community von Fliegern, die hier ein besonderes Anliegen und einen besonderen Traum verwirklichen.“ So resümiert Ralph.

Text: Steffi Keller
Fotos: Ralph Bürklin
...typischer Namibia-Himmel
.. nicht selten zittert man sich
morgens durchs Blaue
...fliegen bis zum Anschlag

 

Dienstag, 02. Dezember 2014
Aktion für die Zukunft – Anpassung der Spende für Smilies auf 12 € pro Jahr
Ein Teil des Segelfliegens ist es mittlerweile, am Ende des Tages unkompliziert seine Strecke im OLC hochzuladen und sich so mit anderen zu vergleichen. Das macht nicht nur unheimlich Spaß, sondern fördert den Sportgedanken des Segelfliegens. Auch in der vergangenen Saison erfreute sich der OLC einer steigenden Beliebtheit. Fast 15.000 Teilnehmer meldeten über 115.000 Flüge. Das ist Rekord. Desto mehr Piloten regelmäßig ihre Leistungen und Erlebnisse mit anderen teilen, desto spannender und attraktiver wird der OLC ... weltweit ;-).
Fakt ist jedoch auch, dass dadurch die Anforderungen an das IT-System zunehmend steigen. An Spitzentagen gehen gut und gerne 3.000 Flüge recht zeitnah durch die Leitung. Dieses hochprofessionell organisierte IT-System kostet schlicht und einfach Geld. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet sowie Software-Dienstleistungen, die nicht mehr in der Freizeit erbringbar sind, zugekauft werden.
Mit deinem Smiley drückst du Verständnis und Sympathie für die Motive des OLC aus.  Als gemeinnützige GmbH, die der OLC ist, sind neben den Sponsoren, diese Spenden die einzige Möglichkeit der Finanzierung. Von daher gilt den vielen Smiley-Trägern ein großer Dank ... aber auch dem kleinen OLC-Team, das in seiner Freizeit die Plattform betreibt und weiterentwickelt.
Seit 2006 beträgt die Norm-Spende für den OLC unverändert 9 Euro. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen Kosten gehen leider auch nicht am OLC vorbei (das ist wie im 'echten Leben'). So wird die Norm-Spendenhöhe zum 1.1.2015 auf 12 Euro angepasst. Damit leistest du weiterhin einen wertvollen Beitrag, um den seit 15 Jahren bestehenden OLC auf dem gewohnten Niveau zu betreiben.
In der Zukunft könnte zudem eine Änderung anstehen. Das den OLC betreibende Team hat die Auffassung, dass mittelfristig die gemeinnützige GmbH in eine gemeinnützige Stiftung überführt werden sollte, um die weltweit populärste Breitensport-Veranstaltung im Segelflug in gewohnter Perfektion weiter zu führen (damit ist auch fixiert, dass der OLC auf nicht-kommerzieller Basis weiterbetrieben wird).
Und wenn du noch keinen Smiley hast, gib dir einen Ruck, tue etwas für die Zukunft des Segelflugsports und hole dir deinen Smiley unter: www.onlinecontest.org/smiley.
Tausend Dank und - mit Smiley fliegt sich's besser!

Steffi Keller
Sonntag, 30. November 2014
Jim Payne toppt die Afrika-Flüge
Jim Payne und Dennis Tito in Chos Malal
Hier geht es zum aktuellen Bestflug der Saison im OLC.
Die Zeit der Südhalbkugel hat begonnen. In Afrika brennt der Himmel. Die Tausender purzeln nur so. Da meldet sich der Meister der Welle mit einem punktuell gesetzten Akzent aus Argentinien. Denn bei ihm geht es mittlerweile eher um die 2.000er, als um die Tausender. Jim Payne und Dennis Tito legen mit 1.655 Punkten (1.831 Kilometern) eine erste Bestmarke in dieser Saison fest. Eine hohe Messlatte.
Die Prognose für diesen Thanks Giving-Day  ist nicht ganz optimal. Die Winde stehen ein wenig zu weit nordwestlich für die perfekte Linie. Das bei einem 2.000er-Projekt alles stimmen muss, ist nachvollziehbar. Bei Sonnenaufgang starten die beiden in den klaren Himmel, der nur durch eine Lenti markiert wird. Die Rauchschwaden eines Vulkans zeigen jedoch die Wellenlinien an und geben dem Team Hoffnung. Im unteren Bereich sind die Winde lau. Erst die höher gelegenen Bergreliefs können die Wellen auslösen. Sie benötigen jedoch Zeit und Kilometer, um sich auf dem richtigen Pfad einzufädeln. Sonst hätten sogar die 2.000 Kilometer auf der Uhr gestanden. Die ersten 150 Kilometer zählen allerdings nicht für den OLC. Obwohl sie sich recht passabel nach oben schrauben, holpert es ein wenig. Der erste Versuch Richtung Süden scheitert. Viele Wolken versperren den Weg. So müssen sie noch einmal zurückfliegen, um in den Abflugsektor zu kommen. Ein erneuter Versuch Richtung Süden gelingt dann. Sie kommen bis nach Zapala durch. Wer glaubt, dass nun ein reibungsloser Flug vor den beiden liegt, der irrt. Die Schenkel Richtung Norden sind aufgrund des Gegenwindes langsamer als angenommen. Das muss wieder Richtung Süden aufgeholt werden. Zudem machen die Wolken auch während des Fluges bei den längeren Schenkeln Probleme. Auch sie bremsen aus. Mehr als einmal müssen die beiden unter die Wolkendecke absteigen.
Trotz allem gelingt den beiden nach 14 Stunden harter Arbeit dieser Mammut-Ritt.
 
Text: SK
Foto: SoaringBlog.tumblr.com
Freitag, 21. November 2014
Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge"
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf gibt es ab sofort zwei neue interessante Bücher für Segelflieger:
Meteorologie für Segelflieger
Henry Blum, ein erfahrener Meteorologe und Fluglehrer, erläutert detailliert Thermik, Streckenwetter und Wettervorhersagen. Ein aktuelles, absolut empfehlenswertes Werk zu einem der wichtigsten Themen im ambitionierten Segelflug. € 29,90. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.
LS-Segelflugzeuge – Von der LS1 zur LS11
LS-Flugzeuge von Rolladen-Schneider sind jedem Segelflieger ein Begriff. Die Konstruktionen von Walter Schneider und Wolf Lemke waren viele Jahre ganz oben in Wettbwerbsplatzierungen und Rekordlisten zu finden.
Wolfgang Binz, selbst Besitzer und begeisterter Pilot eines LS-Flugzeugs, hat jahrelang recherchiert, gesammelt, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in diesem Werk zusammengefasst. Von der Anfängen bei der Akaflieg Darmstadt über die Produktion der ersten Flugzeuge in Egelsbach bis hin zum traurigen Ende von Rolladen Schneider im Jahr 2003 und die Zeit danach. Jedem Flugzeugtyp ist ein Kapitel gewidmet: Technische Daten, Besonderheiten, Wettbewerbserfolge sowie ganzseitige detail- und maßstabsgetreue Dreiseitenansichten. € 45,00. Hier geht es direkt zum Shop.
 
 




Quick-Links
directclaim directclaim Service
Letzte News
24. Mai

Superwochenende für die LSG Fallersleben

OLC Finale 2016
1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
Platin Sponsoren
Platin SponsorenaerokurierPeter H. BraaschBürklin
Gold Sponsoren
Gold SponsorennavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailerOLC Sponsor werden?
Silber Sponsoren
Silber SponsorenMilvusTostSiebertWINTER InstrumentsClouddancersSegelflugschule WasserkuppeRent a GliderIMI Gliding
Bronze Sponsoren
Bronze SponsorenFLIGHT TEAMOLC Sponsor werden?
OLC Partner
OLC PartnerGliding Federation of AustraliaKoninklijke Nederlandse Vereniging voor LuchtvaartHosting AgencyFAIBarronHiltonCupDEUTSCHER AERO-CLUB E.V.Segelflugverband der SchweizSoaring Association of CanadaSoaring Society of AmericaOLC Sponsor werden?