OLC Logo
SegelflugszeneGlidingParaHangGliding ModelGliding
FAI Affiliate Member
Nachrichten Archiv

Kontakt zur Redaktion


OLC-Magazin
... powered by Bürklin
Mittwoch, 21. Juni 2017
SFG Giulini: Interessante Flüge in Dannstadt
Am Samstag morgen näherte sich ein Trog mit dichter 8/8 Abschirmung. Eigentlich ein chancenloser Tag. Kurz nach 9 Uhr stand die Abschirmung schon kurz vor Dannstadt. Kaum einer klappte seinen Anhängerdeckel auf. Nur 3 Piloten versuchten ihr Glück, einer davon ohne Motor. Um 9:23 Uhr startet Dieter Bartek mit seiner LS-4WL - eigentlich ohne Option wieder nach Hause zu kommen. Trotzdem schaffte er es bis zum Mittag einen Flug mit gut 150km in die Wertung zu setzen und sogar mit einem knappen Endanflug wieder nach Hause zu kommen. Respekt.
Für Sonntag war gutes Wetter prognostiziert. Früh ging es mit Wasser in den Flügeln bei guter Optik Richtung Osten los - aber es war eigentlich gar nicht so gut. Miese Steigwerte, schwer zu findende Thermik, alles recht unrund, Basis nicht besonders hoch -  auch im Funk allgemeine gedämpfte Begeisterung. Trotzdem ging es tapfer immer weiter in den Osten. Allerdings wurde von allen die in den Logger gesetzten Aufgaben bald abgebrochen. Immerhin ging es noch über 200km weit weg vom Heimatflugplatz. Der Rückflug gestaltete sich aber dann schon früh recht blau. Wenige zarte Flusen zierten noch ab und an, hier und da, den Himmel. Wieder ein ziemliches Gebastel bis wir wieder im Trichter von Dannstadt waren.
Es waren harte, aber schöne und interessante Flüge an diesem Wochenende.
Nils Koster (ASG-29, LEO) war letztlich der Schnellste der 7 Bundesligapiloten, vor Charly Müller (Ventus ct, CS), trotz das dieser als Trainier mit einem Trupp Nachwuchspiloten unterwegs war und Johannes Dibbern (LS-8, L8), der sich bis nördlich Bayreuth am weitesten von Dannstadt weg getraut hatte.
Rundenplatz 15 ist zumindest der Ansatz eines positiven Trends und läßt uns in der Tabelle einen Rang auf 16 gutmachen.
Die Leistungen der Junioren Nils Koster und Johannes Dibbern wurden in der U25-Wertung mit Rundenplatz 9 und Tabellenrang 10 belohnt.

 
Uwe Melzer
 
Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY)
Heimweg im Blauen
Charly Müller (Ventus ct, CS) über Mannheim
 
Mittwoch, 21. Juni 2017
AC Braunschweig muss mit einem Trostpunkt zufrieden sein
Die Abläufe des letzten Wochenendes lassen sich schnell erzählen:
Am Samstag, der durch starken Wind bis zu 35 km/h gekennzeichnet war, kamen vier Streckenflüge in die Wertung und der Sonntag sah keinen Überlandflug mehr vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum.
So sieht unser Trio mit 218,01 Punkten aus:
Hayung Becker, Standard Cirrus, 74,25 Speedpunkte,
Rolf Wagner, LS 4 WL, 72,41 Speedpunkte,
Wiebke Holste, LS 4, 71,35 Speedpunkte,
Die drei Loggerschriebe dieser drei Aufwindjäger sind absolut identisch, weil im engen Team geflogen worden ist. Sie arbeiteten sich zunächst gegen den strammen Westwind bis Faßberg vor und glitten dann mit Rückenwind bis Barleben, das nördlich von Magdeburg liegt. Dabei wurden leider mehrfach in die unteren Etagen aufgesucht. Ihre Flüge endeten am Abend gegen 18 Uhr auf dem Segelfluggelände Wilsche.
Am Sonntag brüllte in der Mitte und im Süden Deutschlands die Thermik, so dass wir dann von unserem Mittelfeldplatz vom Samstagabendabend gnadenlos nach hinten durchgereicht wurden. Ebenso wie unserem Trio erging es auch Christian Möller und Peter Montag, die im Duo eine Überlandflugeinweisung flogen und ebenfalls in Wilsche strandeten. Dank der vier F-Schlepps von Wilsche musste kein Autometer gefahren werden.
Der Rundensieg ging mit 327,64 Speedpunkten nach Schwäbisch Gmünd. Die Halbzeittabelle führt der LSR Aalen mit nunmehr 131 Punkten an und der Aero-Club liegt mit jetzt 73 Punkten auf Rang siebzehn.
Am Abend landete noch Jan Hinnerk Scheel aus Lübeck, der 1995 die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Waggum mitgeflogen hatte, mit seinem Co Niklas mit einem Nimbus 4 DM in bei uns. Er hatte sich mit der Benzinmenge verpokert und startete am Sonntag gegen 12:30 Uhr Ortszeit nach der Übernachtung in unserem Sozialgebäude im Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum wieder in Richtung Heimat.
 
Rolf Wagner
 
Auch schon am Vormittag sah es am Samstag besser aus, als es wirklich war.
Optisch sah es eigentlich recht passabel aus.
Start des Nimbus-Teams zum Heimflug nach Lübeck am Sonntag auf der Betonbahn.
 
Dienstag, 20. Juni 2017
LSG Fallersleben: Schöne Flüge in Runde 10
In Runde 10 versprach zumindest eines der Wettermodelle an beiden Tagen fliegbare Bedingungen für die Lüneburger Heide. Wegen des starken Windes und eines schmalen Wetterfensters gingen am Samstag in Ummern nur je drei LSG- und LVI-Piloten sowie eine gemischte Mannschaft auf die Jagd nach Ligapunkten.
Der Anfang war für die Ummeraner recht schwierig und fast alle mussten nochmal landen oder den Motor zünden.
Leo Dittmer (Discus 2B), Achim Elvers (DG300), Johan Vanhoyland (Discus bt) und Benno Beesten (Nimbus 4M) steuerten zunächst Richtung Nord-Nord-West bis an den Charly von Hamburg.
Arnie Weber (DG400) und Julian Rietig (ASW24) taten sich mit dem starken Wind und der eckigen Thermik recht schwer und blieben zunächst in Platznähe. Die „mixed“-Mannschaft Lothar Kaps und Alex Thies (Duodiscus) brauchte nach zwei Seilrissen lange, überhaupt Anschluss zu bekommen. Schade war, dass sie – nach einer zeitigen Landung wegen sozialer Verpflichtungen – mit 39,62 Speedpunkten die Ligamindestspeed nur knapp verfehlten.
Das Quartett im Norden machte sich durch 32km/h Wind beschleunigt auf den zweiten Schenkel. Die drei 15m-Flieger zog es zurück über die Lüneburger Heide, während Benno der Windrichtung folgend bis Theessen östlich von Burg flog. Da die Bärte an diesem Tag sehr unrund und zerrissen waren, war es angenehm, dass auf dem 190km-Schenkel nur einmal gekurbelt werden musste. Auch auf dem 3. Schenkel konnten die ersten 50km Aufreihungen genutzt werden.
Eine Lücke in der Wolkenstraße veranlasste bei Gardelegen zunächst zum Kurbeln und dann zur Wende, um bis zum Ende des 2,5h-Fensters noch 50km mit Rückenwind folgen zu lassen. Da auch der Heimweg unter Aufreihungen geflogen werden konnte, ging’s auch die letzten 135km ohne Kreisen zurück.
Weil Lothar die Mindestwertung verpasst hatte, sollte am Sonntag der dritte LSG-Flug für die Wertung ergänzt werden. Dazu traten Peter Meurers (LS1f), Roman Langer (Twin III SL) und Lothar Kaps (ASW22) an. Leider sah das Wetter deutlich besser aus, als es lange Zeit war. Erst als Lothar und Roman gegen 17:00 landeten, besserten sich die Thermikbedingungen und Peter konnte seine Speed noch etwas verbessern. Er steuerte so noch 65 Speedpunkte zum Ligaergebnis der LSG bei; wegen vieler guter Flüge im Süden der Republik reichte das am Ende zu Platz 19. Die LVI musste sich in Liga 1 leider wieder mit dem Trostpunkt begnügen.
 
Benno Beesten
 
Gute Aussichten auf Kurs
Schön, dass das ED-R74 frei war
Peter Meurers freut sich über den erfolgreichen Flug

 

Dienstag, 20. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Bauder zeigt wie es geht
Nachdem die Piloten der FLG Blaubeuren die letzten Wochen eine Aufholjagd gestartet haben, waren sie froh, dass auch für dieses Wochenende wieder fliegbares Wetter auf der Rennstrecke der Erstligisten vorhergesagt war. Nachdem am Samstag ein Großteil des Vereins einen Ausflug Richtung Berge mit einem Viereck um den Luftraum Memmingen gemacht haben, der allerdings wenig Speedpunkte brachte, musste der Sonntag für schnelle Flüge herhalten.
Die Tragflächen morgens noch mit Wasser betankt ging es für fünf Segler der FLG in den leicht bewölkten Himmel über Blaubeuren. Die Flugrichtung gaben die Wolken vor, da diese bereits im Osten gutes steigen ankündigten. Umso weiter sie in den Osten kamen umso höher gingen die Aufwinde und sicherten ein schnelles vorankommen.
Das Zugpferd gen Osten war der Blaubeurer Fluglehrer und Altmeister Charlie Bauder. Dank seiner Informationen über gutes Steigen flogen Philipp Söll, Christian Müller, Sebastian Wastl und Lucas Kohn teilweise bis über die Grenze nach Tschechien. Hier wurden die Aufwinde stärker und die Wolken Höher, so dass hier auch ein schneller Bundesligaschnitt erzielt werden konnte. Doch die Zeit drängte, da auf dem Rückweg die Wolken immer dünner wurden und die Piloten viel Wissen über die besten Steigwerte entlang des Altmühltals und auf der Ostalb haben mussten.
Am Nachmittag schafften es jedoch alle sicher wieder auf dem Heimatflugplatz in Blaubeuren zu landen. Bei einem Blick auf die Wertung war schnell klar, dass wieder ein großer Schritt Richtung Tabellenspitze gemacht werden konnte. So machten die Blaubeurer erneut 4 Plätze gut und zogen unter anderem an der Fliegergruppe Wolf Hirth aus Kirchheim und den Fliegerfreunden vom LSV Schwarzwald vorbei.
Punktgleich mit dem LSV Rinteln aus Niedersachsen und nur Aufgrund des Speedverhältnis steht die FLG aus Blaubeuren nun auf einem stolzen Platz 8. In dieser zehnten Runde sicherten Charlie Bauder 105,37 , Philipp Söll 101,00 und Christian Müller mit 100,58 Punkte den fünften Rundenplatz. Junior und Hoffnungsträger Lucas Kohn steuerte erneute einen hervorragenden 97 Punkte Flug bei. In der zweiten Liga holten die Nachbarn vom FSV Laichingen mit 14 Punkte weniger als die FLG dennoch einen Rundensieg und stehen somit mit Platz 5 auf einem Aufstiegsplatz.
 
M. Söll
 
Das Atomkraftwerk Gunderemmingen bringt oft gutes Steigen
Samstag gabs Sight Seeing in den Bergen
Philipp Söll nach erfolgreichem Flug auf dem Weg zum Anhänger
 
Donnerstag, 04. Dezember 2014
MWP Himalaya Expedition lebt am 08. und 15. Dezember nochmals auf
rbb Fernsehen stahlt spannende zweiteilige Filmreihe jeweils um 22.15 Uhr aus
Segelflug und Forschung verbinden sich. Dies brachte die diesjährige OSTIV-Forschungsexpedition des Mountain Wave Projekt (MWP) in Nepal zum Ausdruck. Der erste Filmbeitrag (45‘) vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) begleitet das Team mit seinen wissenschaftlichen Kooperationspartnern bei den technischen Vorbereitungen und Testflügen in den Alpen, der 10.000km langen abenteuerlichen Überführung des Forschungsflugzeuges über mehrere Kontinente sowie Klimazonen bis nach Nepal.
Die höhenphysiologische Vorbereitung der Piloten und erste Erkundungstouren im Kali Gandaki Tal bis in die Region Mustang demonstrierte neben der faszinierenden Bergkulisse mit den Achttausendern auch die Herausforderungen für die Piloten. Ein Schwerpunkt in der Doku ist die speziell vom Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Berlin entwickelte MACS-Spezialkamera. Dies ermöglichte dem Team um den DLR-Wissenschaftler Jörg Brauchle aus über 350.000 Einzelaufnahmen in der extremen Umwelt vollkommen neue Einblicke.
Die Bilder mit einer Genauigkeit, die es so von dieser Region noch nie gab, erlaubten anschließend die Entwicklung eines präzisen 3D-Terrainmodells. Das Highlight im Teil ist der Flug von Klaus Ohlmann und Jona Keimer am 28. Januar zu den Gletschergebieten des Mount Everest. Erste Resultate von den großen Gletschern und Eisabbrüchen wurden im November bei der DLR in Oberpfaffenhofen auf einer großen Leinwand sichtbar.
MWP-Expeditionsleiter Rene Heise durfte die Gelegenheit nutzen, um im dortigen Simulator in die virtuelle Welt der Bergriesen einzutauchen. Vielleicht können die neuen Luftaufnahmen und 3D-Modelle hilfreich für die Planung von Rettungsmissionen bei katastrophalen Ereignissen wie zuletzt am Kumbu- Eisfall mit 13 Toten Sherpas(April 2014) sein und einen Beitrag für die Sicherheitsforschung leisten.
Neben neuen Erkenntnissen in der Turbulenzforschung, profitieren vor allem die Gletscher- und Klimaforschung bzw. der Katastrophenschutz von der Himalaya Expedition. So schaute die Schweizer Bergrettungslegende und der Lawinenexperte Bruno Jelk in Oberpfaffenhofen vorbei. Der Rettungschef der Air Zermatt mit über 3000 Einsätzen staunte über die brillanten Bilder des Himalaya- Gebietes, das er von der mehrmaligen Ausbildung der nepalesischen Hubschrauberpiloten und Bergretter aus der Westentasche kennt. Jelk hofft, dass die neu entstehende Kartierung, Bergrettern bei schwierigen Wetterverhältnissen entscheidende Vorteile bringen kann.
Erste Bewertungen der Forschungsergebnisse der MWP-Expedition und die fliegerischen Herausforderungen mit einem Motorsegler in der Annapurna-Everest Region hat die bekannte Redakteurin Heiderose Häsler von rbb im zweiten Teil der Filmreihe festgehalten. So sollte man sich den 08 und 15. Dezember dick im Kalender anstreichen. Jeweils um 22.15 Uhr ist man beim rbb Fernsehen quasi hautnah dabei. Für jeden eingefleischten Segelflieger ist der Film ein Muss, da er neben der Faszination des Segelflugs, eine beeindruckende Bergwelt in einer wilden und entfernten Welt wiedergibt. MWP Chefpilot Ohlmann hat mit seinen Flügen hier durchaus wieder Fluggeschichte geschrieben.
 
Lothar Schwark
 
Virtueller Flug im Simulator der DLR in Oberpfaffenhofen. Eindrucksvoll spiegelt sich die Mount Everest Region auf einer großen Leinwand wieder Expeditionsleiter Rene Heise (dritter von links) mit Filmautorin Heiderose Häsler vom rbb (vierte von links). Dritter von rechts Bergretter Bruno Jelk. Hintere Reihe zweiter von links. Jörg Brauchle (DLR Berlin). Heiderose Häsler von rbb, begleitete das MWP Team nahezu zwei Jahre. Daraus entstanden zwei packende Filme, die nun am 08 und Dezember je um 22.15 Uhr auf rbb ausgestrahlt werden
 
Donnerstag, 04. Dezember 2014
IT-Treffen: Ständige Weiterentwicklung der OLC-Plattform
Seit über 10 Jahren treffen sich zum Ende der Saison die IT-Experten des OLC, um die Plattform weiterzuentwickeln und noch besser zu machen. Da sich über das Jahr hinweg eine Fülle an Ideen für neue Tools und Features ansammeln, gilt es bei den IT-Meetings stets ein straffes Programm abzuarbeiten, Ideen zu diskutieren, zu bewerten und die Umsetzung in die Wege zu leiten. Die neuen Funktionen sollen dann bereits zum Beginn der neuen Saison für den Nutzer sicht- und nutzbar sein.
Jedes Jahr ein großes Vorhaben also, für das die Experten des OLC gerne ihre ehrenamtliche Arbeitskraft einbringen. Zu den IT-Treffen lädt der OLC auch immer wieder Gäste ein, die als Ideengeber und Experten ihres Fachgebietes ihre Erfahrung in neue innovative Projekte einbringen.
Was gab es 2014 Neues?
Ein Meilenstein war dieses Jahr die Einführung des OLC MeetingPoint-Systems. Dieses zeigt in der Fluginfo, wen man wo in der Luft getroffen hat und wielange man zusammen geflogen ist. Sämtliche MeetingPoints werden dem eingeloggten User angezeigt, und dies luftfahrzeugübergreifend auch bei Gleitschirmfliegern, Drachen und Modellflugzeugen. Technisch ist dies fraglos ein Meisterstück, denn die Auswertung funktioniert auch bei extrem hohem Datenvolumen zuverlässig.
Welche Themen wurden für die OLC-Saison 2015 diskutiert?
Künftig möchte der OLC die lokalen Sportergebnisse und damit den Breitsport besser ins Gespräch bringen. Umgesetzt werden soll dies in Form eines Newsletters, der die Sportergebnisse des jeweiligen Vereines zusammenfasst und somit allen Vereinsmitgliedern schnell einen Überblick liefert, was am Heimatplatz los war. Dies gibt, wie auch in der Destination Wertung, besonders dem Nachwuchs die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Parallel dazu soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, die Sportergebnisse auf der eigenen Vereinswebsite per dynamischem Plugin einzubinden.
Wie geht es weiter?
Neben diesen Themen wurde eine Reihe weiterer Wünsche diskutiert, von denen bestimmte zur Saison 2015 bereits zur Verfügung stehen sollen. In der Zwischenzeit wird kräftig an der Entwicklung und der konkreten Umsetzung gearbeitet. Über neue Funktionen, die zum Saisonbeginn im April nutzbar sind, wird rechtzeitig im OLC-Magazin berichtet.
Gerne nimmt der OLC Anregungen und Wünsche entgegen, die dann beim nächsten IT-Treffen im Januar diskutiert werden (per Mail an: magazin@onlinecontest.org)
 
Eric Scharfenort
 
Mittwoch, 03. Dezember 2014
Tausender in Namibia – wenn ein Traum Wirklichkeit wird
Hier geht es zu einem Flug von Gerhard Altnöder und Ralph Bürklin im OLC.
Der Tausender ist und bleibt ein Traum. Und wer ihn sich erfüllen kann, schwebt abends aus dem Flugzeug. Derzeit fallen auf der Südhalbkugel - insbesondere über der roten Erde Namibias - nur so die Topleistungen. Walter Binder, Alexander Müller, Reinhard Schramme, Guy Bechtold, Wilfried Großkinsky, um nur einige Spitzenpiloten zu nennen, die nicht nur die 1.000 knacken, sondern auf die 1.500 zusteuern. Aber auch für „Nicht-Cracks“ kann dieses Erlebnis Realität werden.
Ralph Bürklin berichtet von seinen Eindrücken und Erlebnissen gemeinsam mit Co Gerhard Altnöder. Die letzten Tage in Namibia sehen Klasse aus, wenn man die OLC-Flüge studiert. So ganz einfach sind sie aber nicht wirklich. Es herrscht Ostwetterlage. Die ersten vielversprechenden Wolken sind erst 130 Kilometer östlich des Platzes vorhergesagt und sie halten sich bedauerlicherweise an diese Vorhersage. Also quälen Ralph und Gerhard sich hoffnungsvoll durch recht schwache Blauthermik hin zu den Fahrstühlen. Später am Tage zu starten, ist auch keine Option, denn Richtung Osten entwickelt der Himmel meist schon sehr früh über. Und wenn das passiert, ist man bestenfalls schon in sicherer Entfernung. Vorteilhaft ist es, sich an die „Cracks“ ranzuhängen. Immer hinterher, da kann man eine Menge lernen, meint Ralph.
Erst als sie die erste Durststrecke überstanden haben, beginnen sie mit dem Feintuning des Fluges.
An den beiden Tausender-Tagen bildet sich zur Freude eine Luftmassengrenze. Hier suchen sie ihre optimale Steig-Linie. Diese zu finden und zu nutzen, bringt Schnitte von über 150 km/h. Das spart Zeit, die am Ende wichtig sein kann.
Auf dem Weg zum zweiten Tausender kommen den beiden Reinhard und Klaus sowie Joachim und Sebastian aus dem Süden entgegen. „Wir sagten ihnen über Funk, dass wir noch etwas Strecke für unseren Tausender brauchen und sie zeigten uns, was über dar Kalahari auch kurz vor Sonnenuntergang noch möglich ist.“ Bis der Himmel sich rot färbt, stehen weitere 300 Kilometer auf der Uhr und es reicht für das ersehnte Ziel.
„Nach 8 ½ Stunden Flug steigt man dann sehr steif, durchgefroren und glücklich aus dem Flieger. Ganz im Bewusstsein, ein großes Privileg zu genießen, hier in Bitterwasser fliegen zu dürfen, dazuzulernen und aufgenommen zu sein in eine Community von Fliegern, die hier ein besonderes Anliegen und einen besonderen Traum verwirklichen.“ So resümiert Ralph.

Text: Steffi Keller
Fotos: Ralph Bürklin
...typischer Namibia-Himmel
.. nicht selten zittert man sich
morgens durchs Blaue
...fliegen bis zum Anschlag

 

Dienstag, 02. Dezember 2014
Aktion für die Zukunft – Anpassung der Spende für Smilies auf 12 € pro Jahr
Ein Teil des Segelfliegens ist es mittlerweile, am Ende des Tages unkompliziert seine Strecke im OLC hochzuladen und sich so mit anderen zu vergleichen. Das macht nicht nur unheimlich Spaß, sondern fördert den Sportgedanken des Segelfliegens. Auch in der vergangenen Saison erfreute sich der OLC einer steigenden Beliebtheit. Fast 15.000 Teilnehmer meldeten über 115.000 Flüge. Das ist Rekord. Desto mehr Piloten regelmäßig ihre Leistungen und Erlebnisse mit anderen teilen, desto spannender und attraktiver wird der OLC ... weltweit ;-).
Fakt ist jedoch auch, dass dadurch die Anforderungen an das IT-System zunehmend steigen. An Spitzentagen gehen gut und gerne 3.000 Flüge recht zeitnah durch die Leitung. Dieses hochprofessionell organisierte IT-System kostet schlicht und einfach Geld. So müssen z.B. Server bereitgestellt und gewartet sowie Software-Dienstleistungen, die nicht mehr in der Freizeit erbringbar sind, zugekauft werden.
Mit deinem Smiley drückst du Verständnis und Sympathie für die Motive des OLC aus.  Als gemeinnützige GmbH, die der OLC ist, sind neben den Sponsoren, diese Spenden die einzige Möglichkeit der Finanzierung. Von daher gilt den vielen Smiley-Trägern ein großer Dank ... aber auch dem kleinen OLC-Team, das in seiner Freizeit die Plattform betreibt und weiterentwickelt.
Seit 2006 beträgt die Norm-Spende für den OLC unverändert 9 Euro. Die in den vergangenen Jahren gestiegenen Kosten gehen leider auch nicht am OLC vorbei (das ist wie im 'echten Leben'). So wird die Norm-Spendenhöhe zum 1.1.2015 auf 12 Euro angepasst. Damit leistest du weiterhin einen wertvollen Beitrag, um den seit 15 Jahren bestehenden OLC auf dem gewohnten Niveau zu betreiben.
In der Zukunft könnte zudem eine Änderung anstehen. Das den OLC betreibende Team hat die Auffassung, dass mittelfristig die gemeinnützige GmbH in eine gemeinnützige Stiftung überführt werden sollte, um die weltweit populärste Breitensport-Veranstaltung im Segelflug in gewohnter Perfektion weiter zu führen (damit ist auch fixiert, dass der OLC auf nicht-kommerzieller Basis weiterbetrieben wird).
Und wenn du noch keinen Smiley hast, gib dir einen Ruck, tue etwas für die Zukunft des Segelflugsports und hole dir deinen Smiley unter: www.onlinecontest.org/smiley.
Tausend Dank und - mit Smiley fliegt sich's besser!

Steffi Keller
Sonntag, 30. November 2014
Jim Payne toppt die Afrika-Flüge
Jim Payne und Dennis Tito in Chos Malal
Hier geht es zum aktuellen Bestflug der Saison im OLC.
Die Zeit der Südhalbkugel hat begonnen. In Afrika brennt der Himmel. Die Tausender purzeln nur so. Da meldet sich der Meister der Welle mit einem punktuell gesetzten Akzent aus Argentinien. Denn bei ihm geht es mittlerweile eher um die 2.000er, als um die Tausender. Jim Payne und Dennis Tito legen mit 1.655 Punkten (1.831 Kilometern) eine erste Bestmarke in dieser Saison fest. Eine hohe Messlatte.
Die Prognose für diesen Thanks Giving-Day  ist nicht ganz optimal. Die Winde stehen ein wenig zu weit nordwestlich für die perfekte Linie. Das bei einem 2.000er-Projekt alles stimmen muss, ist nachvollziehbar. Bei Sonnenaufgang starten die beiden in den klaren Himmel, der nur durch eine Lenti markiert wird. Die Rauchschwaden eines Vulkans zeigen jedoch die Wellenlinien an und geben dem Team Hoffnung. Im unteren Bereich sind die Winde lau. Erst die höher gelegenen Bergreliefs können die Wellen auslösen. Sie benötigen jedoch Zeit und Kilometer, um sich auf dem richtigen Pfad einzufädeln. Sonst hätten sogar die 2.000 Kilometer auf der Uhr gestanden. Die ersten 150 Kilometer zählen allerdings nicht für den OLC. Obwohl sie sich recht passabel nach oben schrauben, holpert es ein wenig. Der erste Versuch Richtung Süden scheitert. Viele Wolken versperren den Weg. So müssen sie noch einmal zurückfliegen, um in den Abflugsektor zu kommen. Ein erneuter Versuch Richtung Süden gelingt dann. Sie kommen bis nach Zapala durch. Wer glaubt, dass nun ein reibungsloser Flug vor den beiden liegt, der irrt. Die Schenkel Richtung Norden sind aufgrund des Gegenwindes langsamer als angenommen. Das muss wieder Richtung Süden aufgeholt werden. Zudem machen die Wolken auch während des Fluges bei den längeren Schenkeln Probleme. Auch sie bremsen aus. Mehr als einmal müssen die beiden unter die Wolkendecke absteigen.
Trotz allem gelingt den beiden nach 14 Stunden harter Arbeit dieser Mammut-Ritt.
 
Text: SK
Foto: SoaringBlog.tumblr.com
Freitag, 21. November 2014
Neuerscheinungen: „Meteorologie für Segelflieger“ und „LS-Segelflugzeuge"
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf gibt es ab sofort zwei neue interessante Bücher für Segelflieger:
Meteorologie für Segelflieger
Henry Blum, ein erfahrener Meteorologe und Fluglehrer, erläutert detailliert Thermik, Streckenwetter und Wettervorhersagen. Ein aktuelles, absolut empfehlenswertes Werk zu einem der wichtigsten Themen im ambitionierten Segelflug. € 29,90. Hier gibt es weitere Informationen zum Buch.
LS-Segelflugzeuge – Von der LS1 zur LS11
LS-Flugzeuge von Rolladen-Schneider sind jedem Segelflieger ein Begriff. Die Konstruktionen von Walter Schneider und Wolf Lemke waren viele Jahre ganz oben in Wettbwerbsplatzierungen und Rekordlisten zu finden.
Wolfgang Binz, selbst Besitzer und begeisterter Pilot eines LS-Flugzeugs, hat jahrelang recherchiert, gesammelt, Zeitzeugen befragt und die Ergebnisse in diesem Werk zusammengefasst. Von der Anfängen bei der Akaflieg Darmstadt über die Produktion der ersten Flugzeuge in Egelsbach bis hin zum traurigen Ende von Rolladen Schneider im Jahr 2003 und die Zeit danach. Jedem Flugzeugtyp ist ein Kapitel gewidmet: Technische Daten, Besonderheiten, Wettbewerbserfolge sowie ganzseitige detail- und maßstabsgetreue Dreiseitenansichten. € 45,00. Hier geht es direkt zum Shop.
 
 




Quick-Links
directclaim directclaim Service
Letzte News
21. Juni

SFG Giulini: Interessante Flüge in Dannstadt

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
Platin Sponsoren
Platin SponsorenPeter H. BraaschBürklinaerokurier
Gold Sponsoren
Gold SponsorenM+D FlugzeugbauFliegerstromDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsBitterwasserOLC Sponsor werden?
Silber Sponsoren
Silber SponsorenMilvusTostSiebertWINTER InstrumentsClouddancersSegelflugschule WasserkuppeRent a GliderIMI Gliding
Bronze Sponsoren
Bronze SponsorenFLIGHT TEAMOLC Sponsor werden?
OLC Partner
OLC PartnerFAIBarronHiltonCupDEUTSCHER AERO-CLUB E.V.Segelflugverband der SchweizSoaring Association of CanadaSoaring Society of AmericaGliding Federation of AustraliaKoninklijke Nederlandse Vereniging voor Luchtvaartconono GmbHOLC Sponsor werden?