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OLC-Magazin
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Freitag, 28. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 28.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt ein Hochdruckgebiet über Deutschland und sorgt für eine Stabilisierung der eingeflossenen kühlen Meeresluft. Lediglich von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg nach Sachsen hält sich noch etwas Labilität durch einen von Schweden nach Polen reichenden Höhentrog.
Am SONNTAG liegt das Hoch über Polen, bestimmt aber weiterhin noch das Wettergeschehen in Deutschland. Von Westen her nähert sich die Warmfront eines Tiefs bei Irland und führt langsam etwas mildere Luftmassen heran.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG ist bei CU-Untergrenzen zwischen 1000 M im Nordwesten und bis zu 1600 M im Südosten mäßige bis gute CU-Thermik zu erwarten, die im Westen durch Ausbreitungen, im Osten durch Überentwicklungen gestört werden wird.
Am SONNTAG ebenfalls mäßige bis gute Thermik, im Nordosten meist noch als  Cumulusthermik, im Südwesten Tendenz zu Blauthermik, Arbeitshöhen bis 2000 m im Südwesten und um 1500 m im Nordosten, jedoch vor allem nach Westen hin zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG in Sachsen und über dem Fichtelgebirge noch durch Überentwicklungen gestört, sonst teils gute Cumulusthermik. Lediglich über dem Hochschwarzwald noch durch die vorhandene Schneedecke gedämpft.
Am SONNTAG im Osten gute Cumulusthermik, im Westen bei hohen Wolkenfeldern mit Warmluftadvektion mäßige Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute, in Ostbayern aufgrund Ausbreitungen mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG überwiegend mäßige Thermik, meist blau. Im Osten Bayerns über dem Bergland lokal gute Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding is now sponsoring OLC!
OLC is happy to welcome a new partner:
IMI a traditional supplier of special equipment for sailplanes from Czech Republic.
High quality equipment for assembly, ground handling and maintenance of gliders and also some electronic devices for pilots. IMI-Gliding has been developing and producing the special equipment since 2004 using latest technologies as 3D modelling, 3D scanning, laser-cutting, CNC machining, TIG welding. We already have more than 8000 satisfied customers worldwide and cooperate with famous glider producers as HPH Sailplanes, Schempp-Hirth Flugzeugbau, Binder Flugmotorenbau or Alisport.
IMI-Gliding makes the handling of any glider much easier: YOUR GLIDER FIRST!
 
For further information please see: http://www.imi-gliding.com

 

 

Dienstag, 25. April 2017
IMI-Gliding ist neuer Sponsor beim OLC!
Der OLC freut sich, einen neuen Partner zu begrüßen:
IMI, den Traditionshersteller für Segelflug Zubehör aus Tschechien.
IMI bietet hochqualitatives Zubehör zur Aufrüstung, zum Bodenhandling und zur Wartung sowie Elektronik-Zubehör für Flieger. IMI entwickelt und produziert seine Artikel seit 2004 unter Verwendung von modernster Technologie wie 3D CAD, 3D Scan, Laser-Schneiden, CNC-Fertigung und WIG Schweisstechnik. Veredelt mit bester Oberflächenschutztechnik, gekrönt von solider Handarbeit durch das erfahrene Team in eigener Werktatt. Produkte von IMI haben bereits mehr als 8000 zufriedene Kunden weltweit. Wir kooperieren mit namhaften Herstellern wie HPH, Schemmp Hirth, Binder oder Alisport.
IMI macht das Handling von Seglern sehr viel einfacher und sicherer.
 
Weiter Informationen gibt es unter: http://www.imi-gliding.com/de/

 

 

Dienstag, 25. April 2017
LSG Fallersleben: Im Norden fast wie in Königsdorf
An diesem Wochenende möchte ich mich gerne Schunkis Schlagzeilen der ersten beiden Runden bedienen. „Unverhofft kommt oft“ passt für mich auf den Samstag; bei 8/8 und nach einigen Regenschauern bin ich vormittags zum Flugplatz gefahren, um Wartungsarbeiten an der Dimona durchzuführen. Dort angekommen war das Wetter überraschend sonnig und die ersten vier Flugzeuge wurden vorbereitet; also Wartung auf Sonntag verschieben und Nimbus rausholen. Die ASK21 jubelte derweil beim ersten Windenstart über 710m Ausklinkhöhe (bei 1000m Seil). Dass das auch eine Kehrseite hatte, kann man sich denken.
An diesem Tag hatten beide „Ummeraner“ Vereine drei Flugzeuge in der Luft. Neben der ASK21 mit Timo Kämpf oder Ute Sotomayor waren Helge und Franz Liebertz in einer ASH25 und Benno Beesten im Nimbus 4M unterwegs. Die Repker Kollegen schickten Günter Raab (Ventus cM), Arnie Weber (DG400) und Bernd Meindermann (LS1f) ins Rennen. Vater und Sohn Liebertz stießen schon bei Celle an eine dichte Schauerwand, die zum Drehen veranlasste. Günter, Arnie und Benno suchten ihr Glück anfangs mit einem Rückenwindschenkel. Der 50km/h starke Wind führte Günter schnell bis Dessau, Benno wendete bei Schönebeck. Da sich die erhöhte Schaueraktivität inzwischen bis Magdeburg ausgedehnt hatte, wurde der notwendige Slalom gegen den starken Wind zu einer echten Aufgabe. Letztlich mussten alle K-Klasse-Segler ihre Motoren bemühen und Helge mit Franz entschieden sich zu einer Landung in Uelzen, wo es leider keinen F-Schlepp gab. Immerhin wurde der Familienausflug hier mit einem Kaffee abgerundet.
Bernd und die ASK21 sind wegen des starken Windes nicht wirklich von Ummern weggekommen. Bei Arnie reichte der Flug zwar für den OLC, eine Bundesligawertung hat er aber verpasst. Bernd ist am Sonntag dann doch noch in die Wertung geflogen und beide Vereine waren mit zwei Flugzeugen erfolgreich beim „Ligafliegen bei PFD (fast) null…“.
Anders als in den Alpen gab‘s dafür aber nur je 1 Punkt.
 
Benno Beesten
 
Schöne Farben über Norddeutschland
Gleich wirds richtig schwierig
Glücklich zu Hause
 
Dienstag, 25. April 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge im Südwesten
Wie schon in der ersten Runde war der Samstag fliegerisch nicht brauchbar. Am Sonntag Morgen brachte ein Hochkeil aus Südwesten dafür frühe Thermik im Rheintal.
Bereits 10:15 Uhr flogen die ersten Piloten bei rund 1000m MSL Basis durch die Ebene. Insgesamt mit 7 Piloten waren die "Giulinis" unterwegs.
Den schnellsten Schnitt erflog Trainer Charly Müller mit dem fortgeschrittenen Flugschüler Marius Mangold im Rahmen einer über 600km langen Überlandflugeinweisung auf einer DG-1000t (GIU). Über die Rheinebene weit nach Frankreich und zurück durch die Pfalz bis Spang Dahlem reichte ihr Ausflug. Junior Johannes Dibbern (LS-8, S1) lies die Winglets glühen und nutzte Pfälzer Wald und Vogesen für den zweitschnellsten Flug des Teams. Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY) knackten mit einem zügigem JoJo zwischen Melibokus und Vogesen die 700km-Marke.
Zusammen brachte dies den 4ten Tagesplatz und 17 Punkte, was Platz 2 in der Gesamtwertung bedeutet - wir haben die Liga schon schlechter begonnen. Insgesamt gingen an diesem Sonntag für die drei Dannstadter Mannschaften 20 Piloten an den Start und legten dabei gut 7.700 km zurück. Bleibt die Motivation auf diesem Niveau gibt es wieder eine starke Saison.

 
Uwe Melzer
 
Früh morgens über die BASF
In den Vogesen Homebase Segelflugzentrum Dannstadt
 
Dienstag, 25. April 2017
Blaubeurer Piloten im Wolkenroulette
Christian Müller aus dem Cockpit von Sebastian Wastl irgendwo über der Alb.
Bundesligastart mit Anlaufschwierigkeiten
Die Vereine in Süddeutschland konnten oft erst in der zweiten oder dritten Runde in das Geschehen der Segelflugbundeliga eingreifen. Dieses Jahr fehlen den FLG Piloten jedoch die frühen Kaltlufttage, die ihnen die schnellen Schnitte wie in den Vorjahren bringen. Dank der guten Vorhersage für den Sonntag bauten einige Piloten ihre weisen Segler auf dem Fluggelände am Rande der schwäbischen Alb auf. Bei noch niedrigen Wolken flogen die FLG Piloten teils im "Schwarm" die schwäbische Alb Richtung Westen.
Der frühe Start zeigte sich später als Nachteil weil der Wind nur schwach von Westen her blies und es nicht wirklich einen langen Rückenwindschenkel gab. Die "Bärte" wie die Aufwinde genannt werden, waren nur schwer zu treffen. Mal am Westende der Wolke mal Zentral unter der Wolke. So taten die Piloten sich schwer, zügig voran zu kommen. Sebastian Wastl und Christian Müller flogen im Team zunächst die Alb entlang bis ins Neckartal. Hier hatten sie bei dem Sprung in den Schwarzwald Probleme, den sie auch nur kurz nach Norden hoch flogen.
Philipp Söll wendete kurz nach der A 81 und versuchte seinen Schnitt noch östlich des Flugplatzes zu erhöhen, was ihm auch gelang. Charlie Bauder , der zuletzt gestartet war, flog nach der Wende im Schwarzwald zurück entlang der Südalbkante Richtung Nordosten, tat sich jedoch mit seinem mit Wasser beladenen Flugzeug schwer in der teils schwachen Thermik gut zu steigen.
So freuten sich die FLG Piloten, dass es in anderen Teilen Deutschlands ebenfalls kein "Rennwetter" gab und sie mit ihrem Rundenplatz 12 immerhin 9 Punkte in der noch jungen Saison erfliegen konnten. So stehen sie nun auf Platz 21 in der Tabelle nach dieser zweiten Runde.
Gewonnen hat diese Runde das SFZ Königsdorf welches auf die Tabelle anführt. Die schnellsten Blaubeurer waren Philipp Söll, Charlie Bauder und Sebastian Wastl. Besonders erfreulich war, dass als "Nachrücker weitere 3 Piloten Bundesligaflüge beisteuerten, nämlich Christian Müller, Lucas Kohn und erstmals Dariusz Weber. Die FLG hat schon oft nach einem verpatzen Saisonstart eine gute Saison hin gelegt und vielleicht knüpfen die Piloten ja an die Erfolge in den Jahren 2004 und 2011 an, in der die FLG die erste Liga mit Abstand dominieren konnte.
 
Martin Söll

 

Dienstag, 25. April 2017
Vive la France – zur Präsidentenwahl bei den Nachbarn!
Nach dem fast zweiwöchigen Osterfluglager war der Samstag ein willkommener Ruhetag. Die Wettermodelle waren korrekt, in Dannstadt ging nicht ein einziger Schulstart raus.
Aber der Sonntag hatte es dann in sich: von Südwesten her sollte sich ein Zwischenhocheinfluß durchsetzen; Schwarzwald, Vogesen und Pfälzerwald kamen als Planungsziel in Frage. Eine gute Luftmasse lies schon gegen 9.30 Uhr die ersten Cumuli in der Rheinebene wachsen.
Als sich die Cracks der Erstliga-Mannschaft an den Himmel schleppen ließen, da waren es bereits mehr als 4/8 in 800m AGL.
Dominik Lott war mit der LS8 um 11.20 als erster des SFZ-Teams am Haken. Die ersten Bärte Richtung Odenwaldkante reichten dann nur auf 1000 m, sodaß die Kehrtwende Richtung Südwest nur logisch erschien. An der Haardt-Kante angelangt war die Basis dann schon bei 1500 m, und das deutsch-französiche Biosphären-Reservat Pfälzerwald-Nordvogesen entwickelte sich zum tollen Thermik-Eldorado. Die frostig abgekühlte Bodenschicht wurde geradezu in die Höhe gerissen, sodaß so mancher Aufwindschlauch nicht nur von den „Teebeutel“-Piloten, sondern auch von der losgerissen Ackerbau-Folie markiert wurde.
Das SFZ-Team brachte acht Flüge in die Wertung, die Mannschaftsleistung lässt so manchen verwundert die Augen reiben. Dennis stattete dem Ebenberg in Landau einen Besuch ab, alle anderen schafften es wieder nach Hause.
Die Schnellsten waren Bernd Schwehm und Peter Höll in der ASG32 (96 kmh). Peter Mangold musste viel Geduld aufbringen, bevor er nach Gast- und Schulflug endlich seinen fliegbaren Untersatz (DuoDiscus) und einen Copiloten (Roland Fricke) hatte. Ab 13.30 jagte auch er über Elsaß-Lothringen erfolgreich nach Ligapunkten (91 kmh).
Als Dritter brachte Peter Franke seinen Flug mit der Hornet (84 kmh) in die Wertung, knapp vor Frühstarter Dominik in der LS8. Peter wagte sich am Weitesten in den Norden, hinter Rockenhausen war das Wetterfenster dann aber zu Ende.
Das SFZ liegt nun nach zwei Runden mit 29 Punkten weit über den Erwartungen als Aufsteiger. Der Saisonbeginn hatte für uns einiges Wetter-Glück in der Tasche; die Motivation stimmt, das nächste Wochenende kann kommen!

Bernd Schwehm
Fotos: Dominik Lott
 
Heidelberg - 1000m - Blick nach Westen
Überm Rhein - südlich Mannheim - wieder mehr Sonne
Südpfalz - geile Thermik - traffic 11 o'clock low!
 
Montag, 24. April 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
"Der Jahreszeit angemessen". So oder so ähnlich mag man denken, wenn es um die Beschreibung der Wetterlage in Runde der der OLC.Ligen geht. Typisch sind in der Tat (noch) die kräfigen Kaltlufteinbrüche für den April - und das beschränkt sich ja nicht nur auf die Wetterlage am vergangenen Wochenende, sondern beschreibt auch gut die Lage davor wie auch danach.
Grund ist, dass die Troglagen noch in der Lage sind, arktische Kaltluft bis nach Mitteleuropa, mitunter sogar bis in den Mittelmeerraum zu transportieren. Thermisch sind diese Luftmassen natürlich auf den ersten Blick hervorragend. Die Crux sind die Tröge, in denen die Kaltluft hochreichend liegt und damit auch eine hohe Labilität einhergeht. Gleichzeitig sind bei den großen horizontalen Temperaturunterschieden auch die Windgeschwindigeiten nicht zu unterschätzen - ein Faktor, den man nicht unbeachtet lassen darf, wie auch diese Runde (wieder) gezeigt hat.
Samstag: Breit liegt die Kaltfront eines Tiefs über dem Baltikum über dem Süden Deutschlands, nur am Alpenrand tun sich im 12UTC-Bild (14 MESZ) noch Lücken auf. Vor allem im Nordosten war der Trog - und mit ihm die Höhenkaltluft und die Labilität - noch nahe. Und damit auch die Überentwicklungen mit Schauern, für die vor allem die Wolkenstrukturen entlang der Elbe typisch sind. Von den Niederlanden bis zum Niederrhein konnte sich hinter der Trogachse aber auch leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar machen, wo sich die Cumuli im Nordwestwind reihen konnten und auch der Hang zur Überentwicklung zumindest gebremst war. Interesannt war aber auch das Windfeld: Hinter der Front kräftig und aus Nordwest, war der Wind südlich der Front etwas schwächer und hatte eine deutliche Westkomponente. Nicht ganz ohne (positive) Folgen am Alpenrand, dazu aber gleich unten mehr.
Sonntag:Ein anderes Bild dann am Sonntag: Die Front ist kaum noch auszumachen, nur ihre Reste liegen am südöstlichen Alpenrand. Dahinter hatte sich die Kaltluft durchgesetzt. Während aber im Nordosten die Labilität anhielt (hier ist kein signifikanter Unterschied zum Vortag zu sehen), bietet der Westen ein ganz anderes Bild. Während die Staulagen der nördlichen Mittelgebirge durch Feuchte, Ausbreitungen und niedrige Basis kaum fliegbares zu bieten hatten, war es im Südwesten deutlich besser. Hier hatte sich bereits in der Nacht ein Hoch von Frankreich her aufgemacht, die Kaltluft zu stabilisieren und abzutrocknen. Mit Erfolg, denn zwischen Pfalz, Rheingraben und westlicher Alb konnte man Strecke und Punkte machen. Und auch das Warten konnte sich lohnen, denn der Hochdruck weitete sich - wenn auch langsam - noch etwas nach Osten aus.
Wer hat was draus gemacht?
Punkte zu erfliegen, war in dieser zweiten Runde sicher wieder eine Frage des Startplatzes (und auch in einigen Teilen eine Frage der Leidensfähigkeit), aber: Sichtet man die Flüge der 1. und 2. Bundesliga so wird klar, dass es auch mal wieder auch eine Sache des Timings war.
Klar vorne, wenn auch nach einigen Aussagen etwas unvermutet, lag in dieser Runde das SFZ Königsdorf. "Wie an der Porta, nur nicht so lang, dafür spektakulärer!" Will heissen, dass der Hangwind der dominierende Faktor war, diese Runde für sich zu entscheiden. Möglich machte es der bereits oben erwähnte Westwind (mit leichter Nordtendenz). Viele Gradeausfluganteile, auch wenn der Hang immer wieder Lücken aufweist, münzten Benjamin Bachmeier (108km/h), Vincent Heckert (107km//h) und Mathias Schunk (102km/h) ihren frühen Samstagsnachmittagsflug in den Rundensieg um.
Fast 20 Speedpunkte dahinter landete der LSV Schwarzwald. Während Harry Hezel (105km/h) und Volker Herzog (101km/h) am Sonntag ligaoptimiert eine eher unübliche Route aus dem Schwarzwald hinaus nach Norden über das Kraichgau bis in die Rheinebene wählten, bettete Michael Schlaich (95km/h) seinen Ligaflug in eine ausgeweitete Platzrunde um Stuttgart ein. Hoch und Luftmasse sorgen dann doch auch mal für einen eher ungewohnten Weg. Und auch Rundenplatz 3 geht in den Südwesten. Wolfgang Köckeis (98km/h), Michael Gsell/Ovidiu Chircan (98km/h) und David Bauder (ebenfalls 98km/h) zeigen für die SFG Donauwörth-Monheim eine geschlossene Mannschaftsleistung. Den schnellsten Flug der Runde geht aber dann doch in den Norden: Frerk Frommholz/Madleen Fernau schaffen unter den Reihungen von Burgdorf aus 135km/h, was mit der EB28 indexbereinigte 115km/h bedeutet.
Da kaum einer der Nordvereine, die die Vorwoche noch unter sich ausgemacht hatten, signifikant punkten konnte, ist in der Gesamtwertung alles noch nahe beieinander. Es führt das SFZ Königsdorf (36 Punkte) vor der SFG Giulini/Ludwisghafen (30) und der SFG Donauwörth-Monheim (27).
Das in Liga 2 nicht langsamer geflogen wird, das sollte mittlerweile allen klar sein. So auch in dieser Runde, die mit 331 Speedpunkten an die SFG Stadtlohn geht. Hier war der Samstag und der Weg in Richtung Niederlande (also in Richtung des aufbauenden Hochkeils) der Garant für schnelle Schnitte. Max Mensing (110km/h) schaffte dabei den schnellsten Flug in Liga 2 nur knapp vor seinem Vereinskameraden und Teampartner Mark Wenning (109km/h). Komplettiert wird die gute Mannschaftsleitug durch Christoph Kahler (91km/h). Auch hier stehen am Ende der Runde gut 20km/h mehr zu Buche als für den zweitplatzierten. Wieder am Sonntag, wieder im Südwesten, diesmal von Landau aus: Flo Theisinger (102km/h), Georg Theisinger (90km/h) und Yannick Frey (88km/h) erfliegen über dem Rheingraben und der Pfalz Platz 2, ganz knapp vor der FLG Dettingen/Teck. Nur etwas mehr als 1 Punkte trennen am Ende Rang 2 und 3. Eher auf den klassischen Linien entlang Alb und Schwarzwald waren Andreas Belz (95km/h), Günter Bartel/Günther Jauch (92km/h) und Micheal Kapp (91km/h) unterwegs.
Auch hier ist es natürlich zu früh, als dass man in die Gesamtwertung viel reininterpretieren kann/sollte. Aber der neue Spitzenreiter Stahdtlohn setzt mit 36 Punkten zumindest ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung der Konkurrenz.
Ein Blick in die Quali-Liga lohnt sich ebenfalls, denn hier räumt der AC Pirmasens ab: Lukas Winsterhoff (102km/h), Reinhard Spath (100km/h) und Robin Agne (95km/h) waren auch hier zügig unterwegs.
Besonders Interessant: Klammert man ein paar wenige der "alten Herren" der 3 Liga-Sieger (Königsdorf, Staudtlohn, Pirmasens) aus, so bleiben exakt die Top-Teams der U25-Liga übrig. Hier geht das Rennen übrigens an Stadtlohn, vor Pirmasens und Königsdorf.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Montag, 24. April 2017
Der Segelflug im Mai - aerokurier
Pilot Report Stemme S12
Richtig viel Segelflugzeug bietet die Stemme AG mit der neuen S12. Im März hat der aerokurier in Innsbruck bei einem Flug in Thermik, Hangaufwind und Welle einmal speziell die Segelflugqualitäten des Doppelsitzers unter die Lupe genommen.
Der Ex-Weltmeister über den neuen Ventus
Wolfgang Janowitsch, Weltmeister der Doppelsitzerklasse 2015, flog bei der WM der 18-Meter-Klasse im Januar in Australien mit dem neuen Ventus und erkämpfte sich zwei Tagessiege. Im aerokurier-Interview spricht er über die Vorzüge und Macken des neuen Renners aus dem Hause Schempp-Hirth.
OLC U25-Liga
Liga-Fliegen macht Spaß und schweißt zusammen. Segelfliegen ist hier echter Teamsport. Mit der Begeisterung für diese Art des Wettbewerbs zog der Deutsche Junioren-Meister 2016 das Publikum des OLC-Finales voll in seinen Bann. Der aerokurier wirft einen Blick auf die OLC U25-Liga.
SPL-Prüfung außer Kontrolle
Flugprüfer haben einen anspruchsvollen Job. Sie müssen entscheiden, ob ein Flugschüler alle Anforderungen erfüllt, um seine Lizenz zu bekommen. Ein Beispiel aus Hessen vom August 2016, als ein Prüfer verlangte, direkt nach dem Windenstart das Ausleiten des Trudelns zu demonstrieren, zeigt, dass sie dabei mitunter weit übers Ziel hinausschießen.
HIGHLIGHT-THEMA
Xtreme-Air XA 42
Ist Leidenschaft im Spiel, bleibt kein Raum für Kompromisse: Die Vision von XtremeAir war es, mit einem Kunstflugzeug neue Maßstäbe zu setzen. Leicht, robust und schön sollte es sein, ein Flugzeug, das sowohl den Piloten im Cockpit als auch die Zuschauer am Boden verzaubern würde.
Mit ihrer wahnwitzigen Rollrate wird die XA42 dem Firmenmotto „no limits“ durchaus gerecht. Werkspilot Bastien Le Roux nimmt den aerokurier mit auf eine Entdeckungstour durch die Produktionsstätte in Magdeburg-Cochstedt.

 

Montag, 24. April 2017
SFZ Königsdorf: Unverhofft kommt oft
Die Wetterprognosen für Königsdorf waren erneut nicht berauschend. Während für Samstag die PFDs wieder bei null lagen, machten die PFDs für Sonntag zumindest Hoffnung. Am Ende kam alles ganz anders...
Nordwestwind am Samstag
Freitags war die Hoffnung für Samstag noch relativ gering, nur in den Nordwestwind setzte man eine kleine Hoffnung, aber es sollte ja relativ früh zum regnen beginnen, so dass dies nur eine sehr vage Hoffnung war. Samstag schien dann unerwartet die Sonne und man versuchte sich im Hangflug. Thomas Wolf und Mathias Schunk waren die ersten und konnten recht schnell gute Bedingungen über Funk vermelden. Zügig ging es vom Blomberg zum Heimgarten und weiter bis zum Wank. Üblicherweise ist so eine Nordwestwindlage mit tiefer Staubewölkung und mit Regen verbundenen und so sind wir Samstag auch erstmals zur Zugspitze weitergeflogen. Allerdings erwischte Mathias in 2300m beim ersten Versuch ein deftiges Lee und wendete mit Vario am Anschlag nach unten, woraufhin Thomas früher wendete.
Benjamin Bachmaier und Vincent Heckert folgten auf selber Route und machten daraufhin am Jubiläumsgrat mehr Höhe und konnten danach problemlos weiter zur Zugspitze und weiter an die Mieminger fliegen. Die Bedingungen waren "leider" viel zu gut, so dass schnell klar war, dass der gut zu nutzende Bereich von ca. 60 km zu kurz für die 2 1/2h und vier Schenkel ist, zumindest für Flugzeuge mit hohem Index. Daher konnte Thomas in der ASG29 am Ende auch nur 2:14h in die Wertung bringen und Mathias gleitete im Norden immer weit ins Flachland, um anschließend gerade noch hoch genug am Hang wieder anzukommen.
Mit Jan Kleu und Johannes Beyer saßen noch zwei weitere Junioren im Arcus und flogen ebenfalls auf der besagter Route. Da Doppelsitzerflüge unverständlicher Weise jedoch immer noch nicht für die Junioren Liga zählen, landeten die beiden bald nochmals und starteten gleich danach wieder in zwei Einsitzern, um für die U 25 Liga zu punkten. Auch Michael Wisbacher war mittlerweile gestartet, so dass ein Junioren Trio gesichert war. Abends sah man nur zufriedene Gesichter, lagen wir doch in der Zwischenwertung der Alpenliga vorne, während sich die Junioren auf Platz zwei wiederfanden. 
Auch Sonntag kam anders als vorhergesagt
Sonntag konnte nun ruhig angegangen werden und als sich das Wetter entgegen der Prognosen nicht bessern wollte und am Ende, wie bereits am letzten Wochenende nur die Zuschauerrolle blieb, saß man recht gelassen beim gemeinsamen Weißwurst Frühstück. 
Dass dieses Wochenende mit einem zweiten Tabellenplatz bei den Junioren und der Tabellenführung in der Alpenliga endet, hätte am Freitag niemand auch nur annähernd geahnt, schon gar nicht, dass wir seit vielen Jahren mal wieder an der Tabellenspitze der Bundesliga stehen würden, nachdem uns unsere Alpen Mitstreiter schon sehr lange nach unten verlassen haben...
 
Mathias Schunk
 
 
Das Juniorenteam des SFZ Königsdorf: v.l.n.r.: Johannes Beyer, Michael Wisbacher, Vincent Heckert und Jan Kleu. Im Flugzeug sitzend: Julius Hoffelner, ebenfalls noch Junior, der zunächst als Schleppilot und danach als Fluglehrer fungiert hat und Alex Lukasik. Foto: Benjamin Bachmaier
Die Königsdorfer Segelflieger nutzen am Samstag den Hangwind unterhalb der Zugspitze für ihre Ligaflüge. Foto: Mathias Schunk
Am Sonntag vergebliches Warten auf die vorhergesagte PFD von gut 400km. Foto: Mathias Schunk
 
Montag, 24. April 2017
Hart erkämpfter Punkt für den AC Pirna
Schon in der Mitte der Woche wurde klar, dass in Runde 2 das Wetter ein Spiegelbild des Osterwochenendes der Runde 1 wird. So standen an beiden Tagen Schauer, starker Wind und sehr hohe Bedeckungsgrade auf dem Programm. Es wird schon irgendwie gehen, war die Devise. Konnten wir in Runde 1 schon kein Flug in die Wertung bekommen, sollte uns das zumindest in Runde 2 gelingen. Der Punkt war außerordentlich hart erkämpft, denn von 6 eingereichten Flügen reichte nur der Flug von Franco Fritzsch für den Mindestspeed. Benny Schüch fehlten am Samstag gute 10 km. Ähnlich ging es am Sonntag Thomas Melde, Immanuel Weigel, Alexander Lajn und Max Witke. Die Lücken zwischen den tückischen Schauern waren einfach zu klein. So hoffen wir auf mehr Wetterglück in den nächsten Runden, mit hoffentlich höherer Punktausbeute.
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Ab durch die Lücke.

Nasser Beginn am Sonntag.

Max Witke kämpfte bis zum Acker.

Samstag, 22. April 2017
Hastige DFS-Aktion: Kurzfristige Einrichtung eines markanten Beschränkungsgebietes inmitten des Bayerischen Waldes
Ein fataler Planungsfehler:
Die 'ED-R Freyung'
Am 20. April wurde von der DFS die ‘Bekanntmachung über die vorübergehende Festlegung eines Gebietes mit Flugbeschränkungen anlässlich einer militärischen Übung‘ mit sofortiger Gültigkeit veröffentlicht. Das Beschränkungsgebiet heißt ‘ED-R Freyung‘ und geht bereits am 3. Mai in Betrieb; zunächst in zwei Abschnitten: 3.-5.5. und 8.-10.5. Wie man aus gut unterrichteten Kreisen hört, sollen in dem Gebiet Drohnen erprobt werden.
Der OLC hält die Errichtung eines derartigen Gebietes an diesem Ort und mit dieser Kurzfristigkeit für eine fatale planerische Fehlleistung, da die Area exakt inmitten einer der markantesten europäischen Segelflug-Rennstrecken liegt und dabei die entsprechenden Verkehrsflüsse komplett ignoriert wurden.
In der unten beigefügten OLC Flugspuren-Analyse vom Mai 2016 ist genau zu sehen, wie die Mitte des Beschränkungsgebietes (roter Punkt) exakt auf einem Thermik-Highway liegt – dies beweist einen eindeutigen Planungsfehler.
Was die Fristigkeit betrifft, so ist es absolut ausgeschlossen, dass hier all die zahlreichen Nutzer aus Österreich und der Tschechischen Republik über diese einschneidende Maßnahme eines international genutzten Segelfluggebietes ausreichend informiert wurden.
Kollisionen mit Segelflugzeugen, durch beispielsweise außer Kontrolle geratene Drohnen, sind dann unter den gegebenen Umständen geradezu provoziert.
Am Beispiel der Einrichtung der ‘ED-R Freyung‘ wird der Eindruck gewonnen, dass die Sachkenntnis bei DFS und BMVg über die Segelflug-Verkehrsströme, gerade in diesem Gebiet und zu der Jahreszeit, offensichtlich gefährdend mangelhaft sind.
Der OLC jedenfalls wird sich bemühen, in Anbetracht der außerordentlichen Gefahren für den Segelflugverkehr, die Inbetriebnahme eines derartigen Gebietes an diesem Ort zu verhindern - wenn es sein muss, auch mit Rechtsmittel.
 
Hier als PDF öffnen.
OLC-Flugspuren vom Mai 2015, der rote Punkt
kennzeichnet die Mitte der 'ED-R Freyung', weiße Linien
in der Karte weisen auf außerordentlich
starken Segelflug-Verkehr hin.

 

Freitag, 21. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 21.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Die Kaltfront eines Tiefs über Finnland schwenkt im Laufe
des Tages von Norden nach Süden und erreicht in der zweiten
Tageshälfte das Alpenvorland. Im Bereich der Front ist eine
wolkenreiche Luftmasse wetterbestimmend. Postfrontal wird
Meereskaltluft polaren Ursprungs von Norden her nach Deutschland
gelenkt. Diese ist, bevorzugt im Nordosten, leicht labil geschichtet.
SONNTAG: Reste der Kaltfront liegen noch am östlichen Alpenrand. Rückseitig setzt sich in Deutschland leichter Hochdruckeinfluss durch. An der Ostflanke eines Hochs, das sich von Nordfrankreich bis nach Irland erstreckt, strömt weiterhin Meereskaltluft polaren Ursprungs aus Nordwesten ein. Im Norden und Osten Deutschlands werden in leicht labiler Luft noch Schauer erwartet.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, die allerdings durch Überentwicklungen gestört ist und aufgrund des kräftigen Nordwestwindes zerrissen sein wird.
Am SONNTAG überwiegend nur mäßige Wolkenthermik, die durch Überentwicklungen, im Westen und Südwesten durch Ausbreitungen gestört ist und aufgrund des kräftigen Nordwestwindes zerrissen sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Für den Vormittag wird keine Thermik erwartet. Erst am Nachtmittag mit Kaltfrontpassage und Bewölkungsrückgang und Übergang zu aufgelockerter Quellbewölkung stellt sich im Norden mäßige bis gute Thermik ein. Diese wird teils durch Überentwicklungen gestört.
SONNTAG: Vor allem im Süden und Westen mäßige bis gute Wolkenthermik, nach Norden und Osten zu wird die mäßige bis gute Kaltluft-Thermik vielfach durch abschirmende Bewölkung und örtliche Überentwicklungen gestört.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG ist, bedingt durch den Kaltfrontdurchgang, nicht mit nutzbarer Thermik zu rechnen. Lediglich im Bereich der Schweizer
Alpen kann sich gute Wolkenthermik entwickeln.
Am SONNTAG kann mit klassischem Rückseitenwetter, allerdings mit örtlichen Ausbreitungen und Nordstau am Alpenrand, gerechnet werden. Die Basishöhen steigen im Flachland bis etwa 1800m NN an, die Steigwerte sind bei Einstrahlung gut bis sehr gut.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Donnerstag, 20. April 2017
SFG Giulini trotzt den Schneeschauern
Geht doch
Die Liga startet mit schwierigen Bedingungen. Der Samstag war chancenlos, also musste der Sonntag die erhofften Flüge bringen. Bei 8/8 Bedeckung, eingelagerten Schauern und bis zu 35 km/h Wind sah dies vormittags aber auch nicht rosig aus. Dieter Bartek (LS-4WL, UY) startet um 13:30 Uhr von Dannstadt aus und konnte zunächst eine Linie über dem Pfälzer Wald nutzen, bevor er zum Odenwald flog.
Charly Müller (Ventus ct, CS) und Uwe Melzer (LS--4WL, UWE) flogen beim Hockenheimer Wettbewerb. Charly holte vor dem Abflug schon wichtige 40 Kilometer. Uwe startete nach der Neutralisation seiner Klasse und schaffte gerade soeben die Mindestwertungsstrecke zwischen den Schneeschauern. Es war mal wieder "gerade so", sah wettermäßig insgesamt ziemlich schlecht aus, ging dann aber doch und zauberte ein Grinsen in die Gesichter der Piloten. Platz 8 und die ersten 13 Punkte waren neben tollen Bildern die Belohnung für die kalten Füße. 
 
Uwe Melzer
 
Vorne Schnee
Rechts Schnee Links Schnee

Mittwoch, 19. April 2017
Pech im Unpech bei der LSG Fallersleben
Schön war es schon, dass wir in Ummern an Ostern überhaupt überland fliegen konnten.
Ich weigere mich aber, bei diesem späten Wintereinbruch von Wetterglück zu sprechen; nennen wir es lieber Wetter-Unpech. Da Samstag in der Heide nichts ging, hofften die Ligapiloten der LSG Fallersleben und der LSV Altkreis Isenhagen gemeinsam auf den Sonntag. Der Sonntag begann aber in Ummern mit „relativem“ Pech, vormittags zogen mehrere Schauer über den Platz und hielten die ausharrenden Piloten beider Vereine in der warmen Flugleitung fest.
Gegen Mittag wurde dann ein längeres Wetterfenster zum Ausräumen und Aufbauen genutzt. Durch technische Probleme reduziert schickten beide Vereine nur je zwei Flugzeuge in den mit Schauern durchsetzten Himmel. Für die LVI waren Bernd Meindermann (LS1f) und Thomas Quindel mit Lothar Kaps als Co (DuoDiscus) am Start, die LSG war durch Johan Vanhoyland (Discus bt) und Benno Beesten (Nimbus 4M) vertreten.
Alle Piloten flogen zunächst gegen den Wind Richtung Nordwesten. Dabei konnten anfangs noch schöne Aufreihungen genutzt werden. Bei Soltau war die Schaueraktivität so ausgeprägt, dass alle wendeten. Mehrere Flugzeuge zeigten deutlichen Eisansatz, der sich aber glücklicherweise bald wieder auflöste. Beim Rückweg war ein ausgeprägter Schauerslalom angesagt, wollte man nicht vorzeitig landen. Bernd erreichte bei seiner frühen Landung wenigstens den Startflugplatz, was nicht jedem unserer Nachbarn gelang. Während der Duo weiter seine Bahnen über der Lüneburger Heide zog, steuerten Johan und Benno das weniger überentwickelte Gebiet um Salzwedel an. Auch hier galt es etliche Schnee- oder Graupelschauer zu umfliegen. Dabei hofften die beiden LSG-Piloten, dass sich im Tagesverlauf eine Lücke Richtung Heimat auftun würde; tat sie aber nicht. So mussten beide auf ihre Klapptriebwerke zurückgreifen, um die letzten Kilometer des Heimwegs zu überbrücken.
Da die meisten Vereine an Ostern noch mehr Wetterpech hatten, reichten die beiden „späten“ LSG-Flüge für 13 Ligapunkte. Bei den LVI-Flügen verhinderte ein Datumsfehler des Hauptloggers eine Ligawertung des Duo-Flugs und Bernd erkämpfte allein 6 Ligapunkte.
 
Benno Beesten
 
Nur zwei LSG-Flugzeuge am Start Viele Schauer schon vor dem Start Phasenweise „gute“ Aufreihungen

 

Mittwoch, 19. April 2017
Ligafliegen in Königsdorf bei PFD null...
Hochmotiviert fieberten die Junioren des SFZ Königsdorf der ersten Runde entgegen. Teambuilding Massnahmen und ein Bundesliga Theorie Seminar wurden in Vorbereitung zum Ziel Titelverteidigung im Winter abgehalten. Dazu kommt natürlich das Ziel der Titelverteidigung in der internationalen Alpenliga und dem damit möglichen Hattrick. Dementsprechend demotivierend waren die Wetterprognosen für das erste Liga Wochenende. Während die Lage für Sonntag absolut hoffnungslos war, hatte man bei übereinstimmenden Prognosen von null PFD der diversen Modelle, für Samstag geringe Hoffnung in den Westwind und den kurzen, ca 12 km langen Hangrücken zwischen Blomberg und Kesselberg gesetzt, um evtl. zumindest eine Mindestwertung von 50km zu schaffen.
Kurz nach 10:00h (um vor der Regenfront fertig zu sein) starteten dann Nikolai Wolf, Vincent Heckert und Jan Kleu, in der Hoffnung auf Hangwind. Während sich Nikolai und Vincent in ca. 1400-1600m einigermaßen halten konnten und die Mindestwertung von 50km bald greifbar erschien, versuchte es Mathias Schunk mit 1200m am Hang, um das Anfangs-/Endhöhenproblem zu minmieren. Eine Entscheidung, die er im unteren Relief bald bereute, denn er konnte nur mit Mühe und Glück einen Motorzünder, bzw. eine Außenlandung in Benediktbeuren verhindern, im Gegensatz zu Jan, der dort mit der SZD55 landen musste. Als auf einmal sich wider erwartend kleine Cumulus ähnliche Wolken im Grau in Grau bildeten, keimte die Hoffnung auf, thermisch etwas fliegen zu können. Vincent und Mathias konnten so entlang der ersten Hügelkette zwischen vielen Schauern bis ca. 90km östlich von Königsdorf fliegen, während Nikolai vorher ins Voralpenland auswich, wo sich mittlerweile auch Jakob Edmaier und Hans Trautenberg an Ligawertungen versuchten. Auch Jan startete nochmals in Benediktbeuren und vervollständigte letztendlich das Juniorentrio.
Um 14:30h waren dann alle wieder daheim und der Regen setzte auch recht bald ein. Man freute sich über die samstägliche Zwischenwertung mit Platz eins in der Alpenliga (deren Wertung Markus Schweiger in Barcelonette noch etwas verbesserte) und Platz zwei, sowohl bei den Junioren, als auch in der Bundesliga. Sonntags konnte man dann im Dauerregen nur zuschauen, wie man sowohl auf der Alpensüdseite, als auch in Norddeutschland erfolgreich flog. Dass am Ende doch ein vierter Platz in der internationalen Alpenliga und jeweils ein fünfter in der U25 und in der Bundesliga raussprang, war weitaus erfreulicher als man nach den Wetteraussichten erwarten konnte.
 
Mathias Schunk
 
1+2: Grauthermik und viele Schauer ... ...bestimmten die Ligaflüge des SFZ Königsdorf Das Ligateam der ersten Runde: v.l.nr.: Mathias Schunk, Hans Trautenberg, Jan Kleu und Jakob Edmaier, vorne Vincent Heckert. Nicht auf dem Bild: Nikolai Wolf
 
Dienstag, 18. April 2017
Startschuss in die Ligasaison ist durch Wind und Wasser geprägt
Hier geht es zum Flug von
Alessandro Busca im OLC.
Die letzten beiden Wochenenden deuteten auf einen guten Start in die Liga-Saison hin. Es kam jedoch anders. Wind und Schauer – oder besser gesagt, beständiges Aprilwetter, ließen vielerorts den Ligaauftakt schlicht ins Wasser fallen. Am besten konnte noch die Alpenliga ins Rennen gehen. Ganz stark räumen die italienischen Vereine ab. Wie auch in den beiden Jahren zuvor geben sie einen Maßstab vor, der erst einmal gerissen werden muss. Dennoch lässt sich der Titelverteidiger SFZ Königsdorf nicht die Butter komplett vom Brot nehmen. Ein „paar“ Punkte werden auch hier gesichert.
Fakt, die Südseite der Alpen ging klar besser als der Rest der Alpen. Mistral und Welle hängen die Nordseite der Alpen einfach ab. Alessandro Busca vom AeC Valle d´Aosta (It) gibt an diesem Wochenende den Takt an. Bereits vor dem Aufstehen macht er sich am Ostersonntag zu seinem fast 11 stündigen Ritt auf. Sein Sitzfleisch wird definitiv belohnt. Er findet gute und schnelle Linien und ist definitiv im oberen Stockwerk unterwegs. Über 5.500 Meter trägt ihn die Welle hoch und er hat diverse spektakuläre Highspeed-Passagen dabei. So sackt er schlussendlich mehr als 1.000 OLC-Plus-Punkte und gut 126 Speedpunkte ein. Sein Vereinskamerad Giacinto Giorgio packt nochmal 101 Speedpunkte obendrauf und mit einem Dritten im Bunde kommen sie auf 311 Speedpunkte. Das ist mit einem guten Abstand Rang eins und eine Hausnummer für die nächsten Runden.
Ganz anders quält man sich in der Quali-Liga und der U25. Hier kommen nur eine Handvoll Flüge zusammen. Die SFG Bensheim setzt eine Tradition fort. Wenn nirgendwo etwas geht, findet man Bensheim ganz vorn. Die Bergstraße scheint ihre „geheimen“ Ecken zu haben. Oder aber, hier wird bei jedem Wetter geflogen.
Genau das sollte jeder Verein tun! Wer an vermeintlich schlechten Tagen -wobei dieses Wochenende tatsächlich vielerorts leider einfach unfliegbar war- die Couch bevorzugt, lässt wertvolle Punkte liegen. Drei kleine Flüge können Wunder in der Wertung bewirken. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine spannende nächste Runde.
 
Steffi Keller
 
Rundenwertung U25: 1. FV Celle (NI) 276,06 Speed/24 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 199,50 Speed/23 Punkte, 3. SFV Mannheim (BW) 175,37 Speed/22 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 1: 1. FV Celle (NI) 24 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 23 Punkte, 3. SFV Mannheim (BW) 22 Punkte
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFG Bensheim (HE) 202,72 Speed/42 Punkte, 2. SFV Mannheim (BW) 175,37 Speed/41 Punkte, 3. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 88,32 Speed/40 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 1: 1. SFG Bensheim (HE) 42 Punkte, 2. SFV Mannheim (BW) 41 Punkte, 3. FSV Neustadt/Weinstr (RP) 40 Punkte
Rundenwertung Alpen-Liga: 1. AeC Valle d´Aosta (IT) 311,35 Speed/40 Punkte, 2. SFG ACAO - AeC Vol. Adele Orsi (IT) 292,41 Speed/39 Punkte, 3. AVL - AeC Vol. Lariano (IT) 238,46 Speed/38 Punkte
Tabellenstand Alpen-Liga nach Runde 1: 1. AeC Valle d´Aosta (IT) 40 Punkte, 2. SFG ACAO - AeC Vol. Adele Orsi (IT) 39 Punkte, 3. AVL - AeC Vol. Lariano (IT) 38 Punkte
Dienstag, 18. April 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Bloß keine Nullrunde zum Saisonstart!
Die Vorzeichen für die 1. Runde 2017 standen für uns als Aufsteiger aus der Vorderpfalz nicht gerade günstig. Die Wetterprognosen sprachen von labiler Kaltluft mit Schauern und starkem Wind. Der Samstag war dann auch ziemlich eindeutig: in der Rheinebene nicht wirklich fliegbar. Der Sonntag sollte hoffentlich besser werden, vielleicht würde uns der Osterhase ja eine Überraschung liefern. Aber der Blick in die Wetterberichte am Sonntagmorgen dämpfte die Zuversicht doch gewaltig.
Gegen Mittag startete dann Peter Mangold mit Flugschülerin Annette Mroß im Backseat in der DG1000T. Bei geschlossener Wolkendecke war erstmal kaum mit einem vernünftigen Flug zu rechnen; aber dann gab es doch die ersten Cumulusstrukturen und das Rennen in Richtung Bergstraße konnte beginnen. Mit dem Feld des Hockenheim-Wettbewerbs und den anderen Liga-Teams der Region wurde es dann zwischen den Schnee-Regen-Schauern fast kuschelig. Die hochlabile Luft und ein wenig Hangwindunterstützung ermöglichte es die 150 Minuten mit rund 63 kmh abzufliegen. Peter war natürlich nicht ganz zufrieden, zu optimieren gibt es ja immer etwas.
Andreas Schottmüller (LS8) schaffte als zweiter SFZ-Pilot die Wertung (56 kmh). Er entzog sich dem Hangflug und schaffte die 140 km rein thermisch.  Nur den dritten Flieger bekamen wir, trotzt einiger Versuche, nicht lange genug in die Luft.
Noch ein Gruß an die Freunde aus Schwandorf: die CH fliegt sich echt klasse!
Resumeé aus dem Segelflugparadies Dannstadt: 2.Bundesliga ohne Fehlstart; gut wer seine skyboots nicht nur im Auto hatte!
 
Bernd Schwehm
 
Webcam LuDa - Sonntagmorgen - Liga-Wetter! DG1000T - Peter Mangold - als Schnüffler LS8 - Andreas Schottmüller - mission success!
Montag, 17. April 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Kalte Füße in Runde 1. Labile Kaltluft, die in mehreren Schüben im Einfluss eines ausgedehnten Trogsystems einfloss, war das bestimmende Moment in Runde 1 der OLC-Liga 2017. Thermisch sehr gut waren es aber Feuchte, Wind und Labilität, die die Bedingungen alles andere als einfach gestalteten. Nuancen entschieden immer wieder darüber, ob man einen Flug erfolgreich am Heimatplatz beenden konnte oder von einem (Schnee-)Schauer vom Himmel gewaschen wurde - wenn ein Start überhaupt möglich war.
Samstag:
In einem breiten Streifen zwischen Ostfrankreich und Ostdeutschland erkennt man auf dem Staellitenbild die Bewölkung der Kaltfront eines Tiefdruck-Systems über dem Süden Skandinaviens. Im Tagesverlauf sollte die sich immer weiter nach Südosten verlagern und rückseitig Kaltluft bringen, die im Einfluss der Höhenkaltluft über der Nordsee aber auch sehr labil bleiben würde.
EIne schmale Lücke fliegbaren Wetters gab es noch vor der Front nördlich der Donau, die aber immer weiter zulockern sollte. Die Rückseite der Kaltfront im Nordwesten dagegen machte dagegen immer weiter auf. Zum richtigen Gespür für die Bedingungen gehörte daher vor allem auch das richtige Timing - oder die entsprechende Geduld ...
Vor allem die Rückseite zeigt aber auch die typischen Strukturen hoher Labilität: Hoch aufquellende Entwicklungen mit entsprechender Schauertätigkeit, dazwischen blaue Lücken, wenn durch den feuchten Boden die Themrik trotz der Luftmasse erstmal eine Pause einlegte. Glücklicherweise sind die Niederschlagsraten in der Kaltluft (die teils sogar Schneeschauer brachte) nicht so extrem hoch.
Eindeutig auf der "Sonnenseite" war der Norden, wo die Front naturgemäß zuerst durch war, aber dazu gleich unten mehr ...
Sonntag:
Ein ähnliches Bild - zumindist was die Labilität angeht. Denn der Zustrom der labilen Kaltluft hielt auch am Ostersonntag an. Und so war es jetzt ein breiter Streifen zwischen Nordsee und Erzgebirge, in dem sich die Quellungen im Satellitenbild deutlich hervortun. Ganz im Nordosten, wo noch frontale Feuchte lag und im Südwesten, wo die Feuchte noch durch hohe Wolken überlagert wurde, waren etwas eingebremst - zumindest was die Labilität angeht.
Und der Zustrom der feuchten Kaltluft hielt an - uund sorgte so am Ostermontag für die eine oder andere weiße Überraschung (Weihnachten 2016 war glaube ich weniger Schnee, oder?).
Wer hat was draus gemacht?
Kein einfacher Tag (das gilt sowohl für den Samstag als auch den Sonntag), denn Wind, Labilität, Schauer, Wind und Feuchte waren alles andere als einfache Randbedingungen. Im Vorteil war der Norden, eher der Nordwesten, in dem zu der Labilität zumindest phasenweise auch noch genügend Einstrahlung vorhanden war.
Erfolgreich war vor allem, wer die Strecke mit/gegen den Wind legte, um die Reihungen optimal zu nutzen - unabhängig davon, ob nun am Samstag oder am Ostersonntag, wobei der Sonntag sich für viele als der etwas "bessere" herausstellte.
Da machte es schon mal Sinn, zuerst den Anschluss an die Reihungen zu suchen (und zu finden). So wie Nico Meißner (Discus 2/18m) und Norbert Otto/Sabine Meißel (Duo Discus WL), die von Scheuen Celle aus nach Norden flogen, um sich dann bei Soltau unter die Reihungen zu klinken um diesen nach Nordwesten zu folgen. Für die Aufsteiger des FV Celle waren diese Flüge die Basis für den ersten Rundensieg in der 1. Liga, der durch Hauke Schmoranzer (LS4 WL) komplettiert wurde, wobei nicht unerwähnt bleiben darfg, dass er auch nicht allein unterwegs war. Der Flug von Leif Eichhorn schaffte es nur nicht mehr ganz in die Wertung. Ein erstes Ausrufezeichen, das die Ambitionen des Aufsteigers untermauert!
Den 2. Platz geht dann eher an die Katagorie "alte Hasen". Reinhard Schramme (Ventus 3), bekannt dafür, immer die besten, geraden Linien zu finden, führte den LSV Rinteln auf Platz 2, unterstützt von Stefan Bachmann (Ventus 2ct/18m) und Wilhelm Wielage (Nimbus 4M). Hier war es der Samstag, der auf Kurs Nordwest von Rinteln in Richtung Emsland die Punkte brachte. Ebenfalls also gegen/mit dem Wind, aber nicht ganz so konsequent im Team wie die Konkurrenz aus Celle.
Für die Gifhorner, in Personae Felix Gottschalk, Dennis Polej und Marianne Brandes war es dann wieder der Sonntag mnit einer ähnlichen Taktik wie in Celle, der die Punkte für Rang 3 brachte.
Sicherlich eine klare Übermacht für den Norden (jedoch sicher noch zu früh um Parallelen zur Vorsaison zu ziehen!), aber mit einer Frage: Was ist war dem Meister Burgdorf? Michael Möker hatte seiner AHS31 die Flügel auf 18m gestutzt, um den Bedingungen Rechung zu tragen und servierte am Sonntag den schnellsten Flug der 1. Liga mit indexbereinigten 106km/h. Ohne Teamunterstützung reichte es aber nur für Rundenplatz 10.
Da wäre sicher mehr drin gewesen, so reihen sich die Burgdorfer in die Südvereine ein, die es sicher viel schwieriger mit dem Wetter hatten und im Vorfeld der herannahenden Front am Samstag oder auf der hochlabilen und feuchten Rückseite am Sonntag ihre Punkte hart erkämpfen mussten. Und auch hier zeigte sich. Wer im Team zu punkten verstand (wie die Königsdorfer oder die Ludwigshafener), der erreichte am Ende auch die besseren Platzierungen ...
Spass macht aber auch der Blick in Liga 2: Der LSV Hofgeismar war mit einer Gesamtspeed von 298 rund 20km/h schneller als der Rundensieger aus Liga 1, der Erfolg von Johannes Bick, Tim Wroblewski/Tobias Valant und Tamino Köbl. Während Johannes seine schnellsten Abschnitte mit Rückenwind und dann südlich des Harzes hatte, flogen seine Vereinskamaraden zuerst den Teutonurger Wald entlang und dann nochmal weit in die Westfälische Bucht hinein. Mal sehen, was die Nordhessen noch aus ihrer Ausgangssituation machen können. Orographisch stehen ihnen ja eine Vielzahl von Optionen offen. Johannes gelang gleichzeitig auch der weiteste Flug des Sonntags.
Die sportliche Klasse von Liga 2 stellte auch das Team Immo Weidner/Vincent Knichel unter Beweis. Mit 110km/h gelang ihnen von Bad Zwischenahn aus der schnellste Flug dieser Runde (eingebettet auch in den weitesten Flug des Samstags) mit 110km/h (119km/h ohne Indexbereinigung in den 2,5 Std. Wertungszeit). Für den LSV Bad Oldenburg hat es aber trotzdem nicht ganz gereicht: Platz 2 in dieser Runde bedeuten aber trotzdem gute 17 Ligapunkte, für den auch die Leistungen von Thomas Bosack und Arnold Sauder vorantwortlich sind .
Und auch Rang 3 geht in den Norden bzw. Nordwesten nahe an die Grenze zu Holland wo Uwe Höfinghoff, Max Mensing und Christoph Kahler für die SFG Stadtlohn die nötigen Punkte erflogen - und von wo aus Vater und Sohn Mensing am Ostermontag dann den weitesten Flug schafften.
Strecke und Speed sind also nicht nur auf Liga 1 beschränkt - da ist die Saison sicherlich noch einiges zu erwarten.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Freitag, 14. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 14.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG:
Die Nordhälfte Deutschlands wird von der Okklusion eines nach Dänemark ziehenden Tiefs mit wolkenreicher Meereskaltluft beeinflusst. Die dazugehörige Kaltfront schwenkt von Nord nach Süd im Laufe des Tages über Deutschland hinweg und erreicht am Abend die Alpen. Mit einer westlichen Strömung wird kalte, wolkenreiche Nordseeluft herangeführt, die postfrontal labil geschichtet ist.
SONNTAG:
Mit einer nordwestlichen Strömung hält auf der Rückseite der Kaltfront die Zufuhr von labiler Meereskaltluft an. Es kommt zu einer Schauerwetterlage. Der Süden Deutschlands und in Alpennähe ist zunächst noch hochreichend frontale Bewölkung wetterwirksam.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG in der Nordhälfte aufgrund von Überentwicklungen und kräftigem Nordwestwind zerrissene und gestörte und kaum nutzbare Wolkenthermik. Ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik gerechnet werden.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmung und von Westen aufkommendem Regen kaum nutzbare Thermik. Lediglich in der Südosthälfte kann im Tagesverlauf mit mäßiger Wolkenthermik gerechnet werden, die allerdings durch einzelne Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Wegen abschirmender Bewölkung bzw. stürmischen Westwind kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
SONNTAG: Es weht ein kräftiger westlicher Wind. Es muss wiederholt mit schauerartigen Regenfällen gerechnet werden. Dadurch kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG örtlich geringe Thermik, meist jedoch aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 





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28. April

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde

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