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Donnerstag, 30. April
Barron Hilton Cup: Eine glanzvolle Ära ist nach 30 Jahren zu Ende.
- Helmut Reichmann und Barron Hilton schufen bahnbrechenden Wettbewerb
- Segelflieger danken Barron Hilton und EADS für die Unterstützung
- Zahlreiche Kontakte und Freundschaften auf Hilton Ranch geschlossen
- Letztmalige Siegerehrung in Frankfurt
- Vier Österreicher räumen ab
Logo Im Airport Intercity Hotel Frankfurt zeichneten Annette Reichmann (BHC Administrative Director) und Frank Franke (BHC-Mitbegründer und Promotional Director) am 25. April die Sieger der Europawertung vom Barron Hilton Cup 2007/2008 aus.
Einen Wermutstropfen hat die Geschichte aber:
Dies war die letzte Siegerehrung, da sich Barron Hilton entschloss, nach 30-Jahren spannendem Segelflugsport, einen würdigen Schlusspunkt unter den weltgrößten dezentralen Segelflugwettbewerb zu setzten.
Der vom dreifachen Weltmeister Helmut Reichmann und Barron Hilton ins Leben gerufene Hilton-Cup wurde auf fünf Kontinenten ausgetragen. Einmal im Privathaus von Barron Hilton auf der Hiltonranch Urlaub zu verbringen, war seit der Gründung des Hilton-Cup vor 30 Jahren der Wunsch vieler Segelflieger.
Mit der Erweiterung auf die Club- und Doppelsitzerklasse und Einführung des Handicap-Systems für ältere Flugzeuge trug Helmut Reichmann mit dazu bei, diesen Wettbewerb zu einer der markantesten Veranstaltungen im Segelflugbereich werden zu lassen. Manch unbekannter Pilot nutzte die Chance beim Schopf, um auf der Ranch, mit den besten Piloten der Welt (Weltmeister), sowie Astronauten und Showgrößen gemeinsam zu fliegen. Ob L-Spatz oder Superorchidee, jeder hatte seine Chance.
Bei dem einwöchigen, internationalen Zusammentreffen wurden immer reichlich neue Fliegerfreundschaften geschlossen. Viele Ideen in Richtung Segelflug entstanden bei diesem attraktiven Segelflugcamp.
Die Wertung 2007/2008 kann quasi (fast) als Österreichische Meisterschaft bezeichnet werden:
In fünf Wertungsklassen setzten sich mit Herbert Ziegerhofer (871,88 km Clubklasse), Bernhard Leitner (829,04 km Standard-Klasse), Werner Luidolt (1.061,37 km 15-Meter Klasse) und Wolfgang Falkensammer (876,69 km Doppelsitzer-Klasse) vier Austria Piloten durch. Einzig dem Allgäuer Robert Schröder gelang es, mit 1.107,31 km in der Offenen Klasse Rang eins für Deutschland zu erfliegen.
Durch den Wertungsmodus kommen jedoch nur drei Piloten eines Landes auf die Ranch. So ist neben Robert Schröder, Wolfgang Falkensammer, Werner Luidolt, Bernhard Leitner auch Martin Müller aus Deutschland, 754,87 km auf SB-5 E, als Zweitplatzierter der Clubklasse mit dabei. Der Tag der Tage, war der 12. Mai 2008. Hier erflogen drei der fünf Sieger ihre Punkte. Von den 15 Flügen der ersten drei fanden 14 im Mai 2008 statt! Ein stilles Gedenken galt dem verstorbenen Wolfgang A. Lengauer, der am 17.04. 2007 mit 793, 33 km Platz 2 der Standardklasse erflog.
Nochmals ließen die anwesenden Piloten ihre Flüge Revue passieren:
Über eine atemberaubende Querung der hohen Stubaier und spannenden Endanflug über 100 Km auf Ventus cM 17,6 M berichtete Dr. Herbert Pirker von seinem 1018,8 km FAI- Dreieck. "Insgesamt ein einmaliges Erlebnis" so der zweite der Offenen Klasse. Mit Respekt flog Martin Müller beim 754,87 km Flug auf der SB -5 E in den Vintschgau ein. Glücklich landete er wieder um 19:24 Uhr in Unterwössen. Es ist schön, seine Freude mit Freunden teilen zu können, offenbart Werner Luidolt über seinen Siegflug auf LS 6a übers flache 1.081,3 km Dreieck. Müde aber überglücklich rollte Herbert Ziegerhofer mit seiner ASW-19 am 12. Mai um 20.54 Uhr in Kapfenberg aus. Über der Millstätter Alm tankte am 12.05. der in Feldkirchen gestartete Wolfgang Falkensammler seine Endanflughöhe zum 876,69 km Dreieck. Eine Stunde nach dem Start krebste Bernhard Leitner immer noch in 2.200 Meter in der Leutasch herum. Genuss pur der Heimflug vom Malojapass, um nach 829,04 wieder in Innsbruck zu landen.
Die Gewinner der Europawertung:
Clubklasse
1.Herbert Ziegerhofer (KSV Kapfenberg) ASW-19 871,88 km. 2. Martin Müller (AFZ Unterwössen) SB-E 754,87 km. 3. Gerhard Heidebrecht (SFZ Königsdorf) Std. Cirrus 829,59 km.
Standardklasse:
1. Bernhard Leitner (ISV) LS 8 829,04 km. 2. Wolfgang Lengauer (verstorben) (AFZ Unterwössen) LS 8 793,33 km. 3. Heinz Plajer (Akaflieg Frankfurt) LS 4 633,05 km.
15-Meter Klasse:
1. Werner Luidolt (HFSG Grimming) LS 6 1081,37 km. 2. Ernst Schicker (ASKÖ Flugsport) ASW 20 868,67 km. 3. Eduard Supersperger (SMBC Kirchdorf) Ventus 2 1.003,13 km.
Offene Klasse:
1. Robert Schröder (SV Bad Wörishofen) ASH 25 M 1.107,31 km. 2. Herbert Pirker (FAS Wien) Ventus cM 17,6 M 1.018,84 km. 3. Sebastian Huhmann (HAC Boberg) Ventus 2 cM/18 M 852,62 km.
Doppelsitzerklasse:
1. Wolfgang Falkensammer (FSV Feldkirchen) Duo Discus 876,69 km. 2. Yann von Hansen (SFZ Königsdorf) DG-1000/20 M 751,48 km. 3. Stephan Martin (LSG Oberallgäu) ASK-21 700,05 km.
 
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Das Objekt der Begierde:
Die Barron Hilton Cup Goldmedallie
Das Gruppenbild zur Siegerehrung des Barron Hilton Cup (v. links):
Annette Reichmann, Werner Luidolt, Wolfgang Falkensammer, Bernhard Leitner, Herbert Ziegerhofer, Martin Müller und Frank Franke.
Der Europa-Zweitplazierte in der Offenen Klasse:
Dr. Herbert Pirker, Streckensegelflug-Urgestein aus Österreich.

Text und Bilder: Lothar Schwark (exclusiv für den OLC)
Mittwoch, 29. April
Die neue ASH 31 Mi macht eine gute Figur ...
Logo Bild Unter diesem Titel findet sich auf der Website von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau eine wirklich ansprechende Bildergalerie mit überaus gelungenen Aufnahmen von der ASH 31 Mi.
Die attraktive Zusammenstellung aller Galeriefotos auf einer Übersichtsseite zeigt einmal mehr, wie optisch sehr gelungen das neue Flugzeug ist.
Darüber hinaus beeindrucken natürlich auch auf den Bildern die geradezu erlesene Innenausstattung und die perfekten Details, beispielsweise vom Triebwerk.

Hier ist der Link zur Website von Alexander Schleicher Segelflugzeugbau.

Mittwoch, 29. April
Jürgen Andree (LSV Stade): Mit der ASW 20 über der Nordsee.
Jürgen berichtet uns von seinem Flug am 25. April (Samstag):
Bei schwacher Blauthermik und starkem Wind aus Süd-Ost ( ca. 40km/h ) stieg ich nach dem Windenstart mit einem halben m/s auf 600m.
Der Wind versetzte mich in Richtung Cuxhaven und die Thermik wurde immer besser. Es bildeten sich wunderschöne CU´s. In Cuxhaven angekommen, war ich erstaunt wie weit sich die Cumuli auf das weite Meer raus wagen.
Die Entscheidung fiel leicht: Was die Wolken machen, dass mache ich auch!
Ich flog den Cumuli hinterher. Über Neuwerk und Scharhörn genoß ich die schöne Aussicht bei 1 bis 2m steigen bis auf 1800m über "Meeresspiegel". Um noch ein bischen Strecke zu machen ging's zurück auf's Festland. Dort erwischte ich in Altenwalde den besten Bart des Tages mit bis zu 5m/s. Nun ging's weiter gegen den Wind Richtung Lüneburger Heide.
Auf der Nordsee sieht man deutlich die Schatten der Cumuli. Mit der Gleitzahl der ASW 20BL und dem Rückenwind war Helgoland zum Greifen nah.
Ein tolles Erlebnis!!!
 
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Auf halbem Weg nach Helgoland.
(Quelle: Google Maps / Kartendaten Copyright 2009 Tele Atlas)
Neuwerk
Scharhörn
Mittwoch, 29. April
Schempp-Hirth: Fliegerträume aus Kirchheim/Teck.
- Schempp-Hirth produziert bis zu 100 Segelflugzeuge im Jahr
- Ein Segelflugzeug als Wertanlage in unsicheren Zeiten
Logo Qualität und Innovationen sind es, die Tilo Holighaus und ca. 100 Mitarbeiter von Schempp- Hirth zu immer neuen Höchstleistungen im Segelflugzeugbau antreiben.
Aktuelles Beispiel, der Arcus, der in der 20-Meter Doppelsitzerklasse bald für frischen Wind und Aufmerksamkeit sorgen wird. "Den bewährten und beliebten Duo Discus XL soll der Arcus nicht ablösen" so Tilo zum aktuellen Erfolgsvogel.
Seit 74 Jahren fertigt Schempp-Hirth Fliegerträume. Martin Schempp gründete 1935 das Traditionsunternehmen in Göppingen, um mit Gö 1 "Wolf" ein erstes Übungsflugzeug herzustellen. 1938 siedelte man mit Wolf-Hirth nach Kirchheim/ Teck um. Es entstanden Klassiker, wie Minimoa, Gö 4 und der weltberühmte Habicht.
Mit Klaus Holighaus begann am 15. November 1965 eine Erfolgsstory, die bis heute andauert. Klaus verstand es, auf Belange der Piloten einzugehen. Dazu beigetragen haben Teilnahmen an Welt- Europa- und Deutschen Meisterschaften, wo er den direkten Vergleich suchte. Nach dem Cirrus im Jahr 1967, folgte 1969 der Nimbus 1. 1970 zur Segelflug-WM in Marfa/Texas spielte Georg Moffat die Eigenschaften des Nimbus voll aus und siegte. Es entstand die Nimbusreihe- bis zum heutigen Nimbus 4. Nach dem Unfalltod von Klaus Holighaus am 09.August 1994 übernahm Tilo Holighaus mit Mutter Brigitte das Unternehmen. In den Discus- Ventus- Nimbus- und Duo Discus Baureihen lebt der Geist von Klaus Holighaus weiter. Tilo und dem motivierten Team gelang es, die Flugzeuge weiter zu verfeinern und Wünschen der Piloten anzupassen.
Im Stammwerk sind ca. 100 Mitarbeiter beheimatet. Im Zweigwerk Nabern am Flugplatz ca. sechs Mitarbeiter in der Fertigung vom Ventus Flügel. Zum Entwicklungsteam gehören Joachim Krauter, Christoph Wannenmacher und Swen Lehner, demnächst stößt Andreas Lutz dazu.
Im Schnitt werden jährlich rund 100 Segelflugzeuge aller Baureihen hergestellt.
Es gilt der Leitspruch "Qualität und Innovation stehen an erster Stelle" so Tilo, der den direkten Draht zu Kunden und Segelfliegerkameraden liebt.
Über Auftragsmangel mag man jetzt zur Saison bei Schempp- Hirth nicht klagen.
Während das Interesse am Segelflug in klassischen Ländern nachlässt, kann der Firmenchef einen steigenden Absatz in Südamerikanischen Ländern wie Chile, Argentinien und Brasilien melden. In Zeiten der Finanzkrise sieht Tilo den Kauf eines Segelflugzeuges als Werterhalt.
Großes Lob findet er für den OLC. Hier kann die Leistungsfähigkeit der Flugzeuge ausgeflogen werden, was eine gewaltige Motivation unter den Piloten ausgelöst hat.
 
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Als eingespieltes Team leiten Tilo Holighaus und Brigitte Holighaus die Firma Schempp-Hirth in Kirchheim/Teck.
Der Prototyp des Arcus noch vor seinem ersten Auftritt bei der Aero 2009 in Friedrichshafen. In der Mitte Betriebsleiter Ebi Schott.
Bei Schempp -Hirth geht man mit Freude an die Arbeit. Die 100 Mitarbeiter stehen fest zu ihrem Unternehmen.

Text und Bilder: Lothar Schwark
 
Logo Den vollständigen Bericht lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Segelfliegen Magazin.
Dienstag, 28. April
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Geboten waren Warmluft, Abschirmungen, Labilisierungen - aber auch hohe Basis, Cumuli und satte Steigwerte. Das erste Bundesliga-Wochenende hatte von allem zu bieten. Entscheidend für den Anschluss ans gute Wetter waren Geduld, aber auch ein wenig Glück, da es eher inhomogen verteilt war.
Nur der Nordosten war an beiden Tagen leider vom guten Wetter ausgeschlossen: Entweder die niedrigste Basis oder die dichtesten Abschirmungen oder der meiste Wind machtend den Start in die Bundesligasaison mühselig.
Der Samstag:
Bei Warmluft lohnt es sich natürlich, die klassischen Rennstrecken abzureiten - Alb, Schwarzwald und vor allem der Bayerische Wald waren mal wieder beste Thermikspender, hier waren die Wege dann auch teils durch Cumuli gezeichnet. Mit einer leichten Labilisierung gab es dann sogar welche, die sich bis an die Weser und über die westlichen Mittelgebirge erstreckten.
Der Sonntag:
Was man - nicht nur bei Warmluft - gar nicht gebrauchen kann, sind Abschirmungen. Wo am Vortag noch schnelle Schnitte geflogen wurden, war jetzt Grauthermik angesagt. Es wurde der Tag für den Norden und Westen, denn erneut war es eine leichte Labilisierung, die der Thermik Dampf gemacht hat. Über der Heide aber auch westlich des Rheins waren jetzt die besten Bedingungen anzutreffen.

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Montag, 27. April
Segelflug-BUNDESLIGA: 1. Runde am 25./26.4.2009
- 19 spannende Rundenrennen zu erwarten
- FLC Schwandorf gewinnt erstes Rundenrennen
- Bayrischer Wald macht Piloten schnell
- LSV Schneverdingen in zweiter Segelflug - BUNDESLIGA erster Rundensieger
- Von jedem Wetter etwas
- Dritter Pilot das Zünglein an der Waage
Logo Allgemein
Die erste Runde der Segelflug-BUNDESLIGA hat einen lachenden Gewinner. Er heißt FLC Schwandorf und legte 328,92 km/h vor. Im hohen Norden siegte dagegen der LSV Schneverdingen mit 309,25 km/h in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA. Sprich das Wetter war fliegbar, und mit 126,88 Km/h erflog Stefan Harries vom LSG Hersbruck den schnellsten Schnitt der ersten Runde (ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der dritte. Diesen Satz würde man in einigen Segelflug-Bundesligavereinen gerne hören!).
Runde eins bewies klar, dass Teamgeist und Studieren der Wettbewerbsregeln gewisse Vorteile hat.
So sei noch einmal erwähnt, wenn am Samstag geflogen wurde, dass Sonntag früh um 10.00 Uhr der Flug gemeldet sein muss. Das gleiche gilt für Bundesligaflüge vom Sonntag ... Montag um 10.00 Uhr ist hier Meldeschluss!
Es ist also zu empfehlen, dass Vereins-Sportreferenten sich nochmals ausgiebig mit der Segelflug-Bundesliga beschäftigen, um mit ihren Piloten die Regeln durchsprechen.
Zum Wetter: Der Osten schien schwächere Thermikpakete zu liefern. Teilweise bremste Blauthermik. Im Südwesten trieben sich auch Abschirmungen herum. Am Sonntag blubberte im Schwarzwald eher die Warmluft. So ging´s gemächlicher hoch.
Das Rennen ist nun eröffnet. Gut sind Vereine dran, die über eine solide Personaldecke verfügen. Bei kleinen Vereinen wird der dritte Pilot einmal mehr das Zünglein an der Waage sein.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:
17 Aufwinde, ein mittleres Steigen von 1,83 Meter und Basishöhen um 2.700 Meter machten Thomas Kleber beim 448 km Flug auf ASH-26 E mit 122,36 km/h zum schnellsten Schwandorfer. Wolfgang Schuierer auf LS-6 18 M (119,39 km/h) und Helmut Galli Ventus cM 17,6 M (87,17 km/h) sicheren mit ihrer Leistung den Schwandorfer Tagessieg. Als Aufwindlieferant präsentierte sich der Bayrische Wald. Die Schwäbische Alb, mit Süd- und Nordschwarzwald waren für den FSV Laichingen am 25.April die große Aufwindspielwiese. Bernd Nübling Ventus bT 16,6 M (114,62 km/h), Eberhard Laur Ventus cM 18 M (106,52 km/h) und Joachim Hörsch Duo Discus T (103,31 km/h) erflogen Tagesplatz zwei und 324,45 km/h.
Den AC Langenselbold sollte man weiter auf der Rechnung haben. Flüge bis zu 626 km bestätigen die gute Form der Hessen, welche mit zwei Piloten auch meine Heimat, den Nordschwarzwald, ansteuerten. Stefan Schreyer ASH-26 E (108,31 km/h), Siegbert Gehl ASH-25 M (105,70 km/h) und Rainer Reubelt ASH-25 M (104,77 km/h) belegten mit 318,78 km Tagesplatz drei.
Tageswertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1.FLC Schwandorf 328,92 km/h 2.FSV Laichingen 324,45 km/h3. AC Langenselbold 318,78 km/h
Gesamtwertung Segelflug-BUNDESLIGA nach Runde eins:
1.FLC Schwandorf 20 Punkte 2.FSV Laichingen 19 Punkte 3. AC Langenselbold 18 Punkte.
Bericht zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
In der zweiten Segelflug-Bundesliga steuerte der LSV Schneverdingen mit 309,25 km den ersten Tagessieg an. Hilmar Peitz Nimbus 3 T 25,5 M (113,91 km/h), Norbert Kaufeld H-301 (101,60 km/h) und Kristof Schüch Duo-Discus (93,75 km/h) waren über der Heide und bis zum Harz unterwegs. Von der Winde aus, meldete sich der LSC Schliersee mit klassischen Alpenflügen und 299,66 Km/h auf die Showbühne der Bundesligaflieger mit Tagesrang zwei zurück. Dafür sorgten Alexander Friedl Discus 2 T 18 M (104,10 km/h), Martin Dinges Ventus 2 (102,42 km/h) und Hans Fitterer Discus (94,63 km/h). 298,25 km brachten den HVL Boberg auf Tagesrang drei. Holger Weitzel ASH-26 (105,87 km/h), Martin Gasthuber Discus 2 T 18 M (97,76 km/h) sowie Martin Büttner Ventus 2 (94,63 km/h) waren flott unterwegs.
Auch hier ist das Nord-Süd Rennen noch eine offene Sache.
Tageswertung zweite Segelflug -BUNDESLIGA:
1. LSV Schneverdingen 309,25 km/h. 2. LSV Schliersee 299,66 km/h. 3. HVL Boberg 298,25 km/h.
Gesamtwertung zweite Segelflug -BUNDESLIGA nach Runde eins:
1. LSV Schneverdingen 20 Punkte. 2. LSC Schliersee 19 Punkte. 3. HVL Boberg 18 Punkte
 
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2009 wünscht man sich das Vario am Anschlag.
Der Berichterstatter bei der 'praktischen Arbeit'.
Auch nach einer Niederlage sollte man nicht zu lange nach hinten blicken.

Text und Bilder: Lothar Schwark
 
Ein Hinweis zu den Berichten aus den Vereinen:
Gerne veröffentlichen wir auch heuer wieder hier euere Vereins-Reports zum Ligafliegen. Dabei geht es aber nicht nur um Vereine der Segelflug-BUNDESLIGA, sondern auch um diejenigen aus der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA und den Segelflug-LANDESLIGEN (auch Quali-Liga).
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sollten die Berichte aber maximal 200 Wörter lang und die Bilder (idealerweise immer drei) mindestens 800 Pixel groß sein. Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Daiteinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern).
Bitte sendet eueren Bericht nebst Fotos an diese Adresse: OLC@Team-Segelflugszene.de
Wir freuen uns auf euere Beiträge - besten Dank im Voraus!
Montag, 27. April
'Club-Klasse Treffen' auf Burg Feuerstein im Mai
Feuerstein ... das heißt Thermik vom Feinsten:
Im Nordwesten die Rhön und der Thüringer Wald, im Osten das Fichtelgebirge, im Südosten der Bayerische Wald und mittendrin der fränkische Jura mit seinen markanten Steinbrüchen - abwechslungsreicher geht es nicht.
Segelfliegerherz, was willst du mehr!
Hier liegt das Heimatterrain der Bayreuther Segelflieger, die um Haaresbreite in der letzten Saison den Titelgewinn in der Segelflug Bundesliga verpasst haben (aber als Deutsche Vizemeister natürlich dennoch strahlten). Eine Vielzahl von Segelflugwettbewerben wurde von Bayreuth aus in dieser Gegend ausgeflogen, so die WM 1999, mehrere Deutsche Meisterschaften und unzählige Qualifikationswettbewerbe.
In der Himmelfahrtswoche (drei Tage Urlaub + ein Fenstertag) trifft sich auf Burg Feuerstein ein ganzer Schwung engagierter Club-Klasse Freunde, um zum nunmehr elften Mal Club-Klasse SPEZIAL auszufliegen (der genaue Termin: 16. bis 23.Mai).
Das Umfeld des von der Fränkischen Fliegerschule betriebenen Platzes ist perfekt und für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung wie maßgeschneidert. Und unten im Tal, auf der Westseite, befinden sich die schon legendären Fliegerkneipen Pfister und Zener, da kommt dann beim abendlichen de-Briefing Freude auf.
Auch am Campingplatz des Flugplatzes (unmittelbar bei den Hängern) ist es sehr stimmungsvoll, wenn das abendliche Lagerfeuer entzündet ist.
Fazit: Club-Klasse SPEZIAL auf Burg Feuerstein ist ganz bestimmt eine Reise wert!
Detaillierte Infos zur Veranstaltung findet ihr hier:
www2.onlinecontest.org/cks.html
Gerne würden wir noch weitere Teilnehmer begrüßen ... wenn ihr Interesse habt (vergesst das mit dem Anmeldeformular) - schickt uns einfach ein Mail an:
CKS@Team-Segelflugszene.de
Besten Dank für euer Interesse, und: Es lebe die Club-Klasse!
 
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Sonntag, 26. April
K6 Bt - Bluetooth-Adapter: Kabellos Logger auslesen und zum OLC melden.
Logo Mit einem Smartphone (Handy) oder einem PDA, das mit Bluetooth und Windows Mobile ausgestattet ist, können jetzt Flüge direkt vom IGC-Logger aus dem Cockpit zum OLC hochgeladen werden. Per Bluetooth können über den K6 Bt vom K6-Team und den Programmen pocket*StrePla Connect bzw. Naviter ConnectMe Flüge vom Logger ausgelesen werden.
Über die Internet-Verbindung des Smartphones wird anschließend die IGC-Datei direkt auf OLC-PDA.org hochgeladen.
Entwickelt wurde der K6 Bt um Logger, Flarm und Rechner mit modernen PDAs und Smartphones zu verbinden - diese haben nämlich oft keine serielle Schnittstelle. Zum Steuern und Auslesen von Logger & Co. hat der K6 Bt auch einen Rückkanal. Um das Auslesen von Loggern zu ermöglichen, können die neuesten Versionen der Auslese-Programme von Strepla und Naviter außerdem die Baudrate des K6 Bt per Bluetooth umgestellt werden. Während der K6 Bt zur Navigation schon auf allen Kontinenten im Einsatz ist, sind die kompatiblen Ausleseprogrammen ganz neu. Getestet wurden sie und der K6 Bt mit Flarm, Volkslogger und LX-Loggern in Kombination mit mehreren bluetooth-fähigen PDAs und Smartphones. Eine Liste mit getesteten Geräte-Kombinationen gibt es auf der K6-Team-Webseite.
Bei der Internetverbindung ist es übrigens egal, ob diese über UMTS, GPRS, WLAN oder ebenfalls über Bluetooth hergestellt wird. Die OLC-PDA-Webseite verzichtet auf aufwändige Grafik, damit der Zugriff auch mit langsamen Verbindungen reibungslos funktioniert.
 
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Weitere Infos zum K6 Bt - Bluetooth-Adapter finden sich hier.
Samstag, 25. April
DWD-Wetterprognose zur ersten Runde der Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 24.4.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Das Hochdruckgebiet über dem Baltikum verlagert sich bis MONTAG zur Ukraine. Es bleibt besonders in der Osthälfte des Vorhersagebereichs wetterbestimmend. Im Vorfeld einer von Westen heranrückenden Tiefdruckrinne wird mit südlicher Strömung zunehmend labil geschichtete Warmluft herangeführt, damit wird ein eingelagerter Störungsrest über Süddeutschland am SONNABEND rasch zur Nordsee gelenkt. Gleichzeitig verstärkt sich über den Britischen Inseln ein Wellentief, dessen Kaltfront am SONNTAG bis nach Westdeutschland gelangen kann, anschliessend aber durch nachfolgende flache Wellentiefs über Frankreich zunächst noch zurückgehalten wird.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND und SONNTAG in der Osthälfte weiterhin überwiegend gute Blauthermik, sonst zeitweise mäßige, gebietsweise gute Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG und SONNTAG kann sich mäßige, örtlich gute Blauthermik ausbilden, Arbeitshöhen 1800 bis 2000 Meter, zeitweise ist sie jedoch durch auflebendem Südostwind zerrissen. Am SONNTAGnachmittag sind westlich des Rheins und im äussersten Südwesten auch gut entwickelte Cumuluswolken möglich, Basis um 1800 Meter.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am Samstag gute Blauthermik bis 2700 m, über den Alpen bis 3100 m. Dort nachmittags örtlich gezeichnet.
Am Sonntag mässige Blauthermik, Arbeitshöhe bis 2800 m. Nachmittags durch hohe Bewölkung etwas abgeschirmt.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Freitag, 24. April
Segelfliegen Magazin 03/2009
Logo Mag. Segelfliegen MEINE MEINUNG
Zwei Jahre Berichterstattung an der Bundesliga-FrontDas "Bundesliga-Fieber" ist eine merkwürdige Krankheit, über die schon allenthalben in der Fachpresse berichtet wurde. Als Pressereferent eines infizierten Vereins hat man die Aufgabe, die Öffentlichkeit mittels Zeitung, Internet und anderer Medien schonend über die Symptome und den Krankheitsverlauf aufzuklären. Nach zwei Jahren Live-Berichterstattung vom Krankheitsherd inklusive Aufstiegskampf in die Intensivstation ziehe ich ein erstes Fazit.
Helge Zembold
TRAINING
Außenlandefelder finden und auswählenBei vernünftigem Vorausdenken sind Situationen, in denen nur eine einzige Fläche weit und breit überhaupt landbar erscheint, eigentlich recht selten, selbst im Gebirge. Meist wirst Du die Wahl haben zwischen mehreren Feldern, und es geht darum, die beste Möglichkeit zu wählen.
Jan Lyczywek
STRECKENFLUG
Außenfandefeld: trau schau wem.Mit unseren SB5en kommen wir im Zweierteam recht flott voran. Kurz vor Bad-Dürkheim verdichtet sich die Bewölkung immer weiter. Die östliche Hangflanke des Pfälzer Waldes ist bereits stark verschattet und fällt als weiterer Thermiklieferant aus. Schräg voraus sieht die Welt dagegen vielversprechend aus. Dort unten liegt ein riesengroßer Flickenteppich, der an eine gigantische Patchwork-Decke erinnert.
Klaus Burkhard
TESTBERICHT
Nimbus 4DLM: Optimierte Spitzenklasse.Wie der DuoDiscus wurde der Nimbus 4D 2008 überarbeitet und mit dem neuen, verlängerten L-Rumpf ausgestattet. Auf der Hahnweide hatten wir Gelegenheit, den jüngsten Spross der Schempp-Hirth Doppelsitzerfamilie in seiner "Vollausstattung", als eigenstartfähiger Nimbus 4DLM, probezufliegen.
Jochen Ewald
OLDIES
Renaissance des Schulgleiters SG 38Gummihunde sind rar geworden, aber es geht ja auch anders: der Schulgleiter SG 38 steigt gutmütig auch im F-Schlepp, im Auto-Schlepp und an der Winde in den Himmel.
Mario Selss
SCHWEIZ
Fehler als Sicherheitsressourcen nutzenFehler passieren, das ist nicht zu vermeiden. Was wir aber vermeiden können ist, immer wieder den gleichen Fehler zu machen. Also müssen wir aus unseren Fehlern lernen, ständig und immer wieder. Hier ist der Verein genauso gefragt wie der einzelne Pilot und gemeinsam müssen wir daran arbeiten, die Sicherheitslücken zu schließen. Alfred Ultsch, AFG Zürich
GliderCup - der sanfte Einstieg in genussvolles StreckenfliegenZiel des an sechs Flugtagen geplanten Anlasses ist es, mehr zu fliegen, dabei gemeinsam mehr Spaß zu haben, etwas von den in Schänis zahlreich vorhandenen Streckenfüchsen zu lernen und sich mit Pocket, Logger & Co. vertraut(er) zu machen.
Lucretia Hitz
WINDE
Die Steuerung des WindenstartsUm die Diskussion um Für und Wider eines Windenschlepps nach Seilkraft weiterzubringen, betrachten wir die speziellen Eigenarten, Vor- und Nachteile der Methoden "Schlepp nach Seilkraft" und "Schlepp nach Fahrtvorgabe". Es gibt eine Möglichkeit, wie man den Fortschritt in der Steuerung und Regelung des Windenstarts in die Praxis umsetzen könnte.
Berthold Schieck
PORTRAIT
Fliegerträume aus Kirchheim/TeckVon der GÖ1 "Wolf" bis zum Nimbus 4 spannt sich der Bogen der Erfolgsmodelle aus dem schwäbischen Traditionsunternehmen Schempp-Hirth. Was Martin Schempp vor 74 Jahren ins Leben rief, führte die Familie Holighaus mit Engagement und Können zu einem weltweit anerkannten Vorzeigebetrieb.
Lothar Schwark
VEREINE
FLYTOP-Training in Hamburg-BobergWir wurden gleich mit Wissensfragen in Beschlag genommen. Jeder hatte einen Fragebogen zu seinem Lieblingsflugzeug auszufüllen: Höchstgeschwindigkeit, zulässiges Gesamtgewicht, wo ist der Fahrwerkshebel, Wasserballast u. ä. Schon da gab es die ersten hochroten Köpfe.
Inga Wiesner
WETTBEWERB
Chile - Ein Grand Prix der SuperlativeSonntag: Wegkommen am Platz war trotz frühem Start (12 Uhr) sehr einfach und höchst beeindruckend, da der Platz wirklich mitten in der 6-Mio-Stadt liegt. Zwischendurch habe ich schier die SD-Karte vollgeknipst. Die Landschaftseindrücke sind absolut unbeschreiblich. Woaoh!
Tilo Holighaus
Spitzensport, Geselligkeit und entspannte AtmosphäreDeutsche Meisterschaften der Clubklasse vom 23. 05.- 05.06. 09 auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg. Bei Hochdruckwetter tobt im Schwarzwald Ende Mai/Anfang Juni oft die Thermik. Konvergenzen ermöglichen dann schnelle Flüge über einer reizvollen Landschaft.
Lothar Schwark
Neuauflage des CIM in Rieti Hochklassige Wettbewerbe werden von einem zentralen Gremium, das auch über finanzielle Mittel verfügt, organisiert. Die traditionelle CIM steht in diesem Jahr im Mittelpunkt.
Ludwig Haslbeck
 
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Thursday, April 23th
25th/26th of April: OLC-League 2009 is launched
Logo Next weekend the OLC leagues in many countries of the northern hemisphere will be launched. This year, there will be 19 rounds again and the champion may absolutely be found in the last round. In principle the rules of last year are unchanged. One new item however is, that the take-off must be documented and comprehensible in the igc file like in a central competition. For almost all pilots this is however nothing really new, as usually the flights are documented completely anyway.
This rule is now:
The take-off must be documented in the IGC flight trace.
Some general hints for flying OLC league: (for the exact rules, click on rules at the website)
The league scoring is based on the olc classic scoring along a maximum of 6 legs. The scoring speed is calculated for the fastest 2 1/2 hours of your flight, however only a maximum of 4 legs is considered for the speed scoring and the start altitude must not be higher, than the finish altitude. Begin and end of league scoring must be logged gps positions in the igc file. All turning points coincide with turning points of the olc classic score. It is, of course, possible that one leg of the olc classic score is longer than 2 1/2 hours. If the fastest 2 1/2 hours of your flight are found along this leg, no further turning points will be scored in the speed scoring.

Best wishes for a high-flying league season from Your OLC team!

Mittwoch, 22. April
Mitte April von Lienz aus: Ein Superflug zum Mont Blanc.
Sven Weiland berichtet über seinen packenden Fliegerurlaub in Lienz
Neun Flugtage, über 50 Flugstunden, ein 1.040 Km Flug und in Summe 5.000 Flugkilometer
Das Aprilhoch sorgte in den Alpen wieder einmal für brillante Flüge, wie der fesselnde Bericht von Sven Weiland offenbart. Neun Flugtage, über 50 Flugstunden, 5.000 Flugkilometer und ein 1.040 Km Flug sprechen eine klare Sprache. Ort des Fliegermärchens war Lienz, welches beste Flugbedingungen bot. Montag der 13.April brachte im Alpenraum beste Bedingungen wie Topterm den lauernden Streckenfüchsen versprach. Einzig eine leichte Tendenz der Überentwicklung mit Schauer war zu erwarten. Der Wunsch von Lienz den Mont Blanc zu erreichen, ging an diesem Tag für Sven Weiland auf Ventus 2 cxm und Gerd Spiegelberg Antares 18m in Erfüllung. Die 1.000 er Grenze verfehlten beide mit über 950 km an diesem Tag nur knapp. Mit einem Flug zum Genfer See zündete tags drauf am 14. April mit einem Jo-Jo Flug für beide die 1.000 km Rakete, zu dem das OLC Team herzlich gratuliert. In seinem Bericht (siehe Link) lässt Weiland sein gigantisches Flugerlebnis Revue passieren. Um 10:16 Uhr Lokal gestartet, flog er und Spiegelberg in Richtung Pustertal ab, wo die Basis bei 2.000 Meter lag. Zügig ging es Richtung Bozen voran. Es lief problemlos und der Sprung übers Bozener Becken verlief unproblematisch. Bei einer Basis von 3.400 Meter ging's über den Tonalepass mit wenigen Kreisen nach Sondrio.
Südlich an Locarno vorbei, über den Lago Maggiore hinweg hatte man um 13:15 schon 300 Km erflogen. Zwecks starker Turbulenz ging's mit maximal 200/km/h voran. Im Aostatal schleuderte ein powernder vier Meter Bart beide Piloten auf 3.500 Meter. Bei guten Steigwerten und Aufreihungen erreichte das Team mit wenigen Kreisen den Mont Blanc. Die mächtige Wand drang um 14:24 Uhr nach 480 Flugkilometer stark in die Pilotenherzen ein. Schnitt bis dahin 125 km/h. Auf dem Rückflug schauerte es bei Sondrio. Mit etwas weniger Gas an der Knüppelhand, ging's vorsichtig mit maximaler Höhe in Richtung Tonale und über den Pass hinweg.
Um 17:20 Uhr wurde schon Bozen überflogen. 130 km waren's von dort bis zum Heimathorst. Zwischen nun auftretenden Schauer wurde noch gutes Steigen gefunden. Im Pustertal war der Heimflug sicher. Der Traum vom 1.000er an diesem Tag, scheiterte an der toten Luft, da die Sonne durch eine Abschirmung schon Stunden nicht mehr schien. Trotzdem landeten Weiland und Spiegelberg nach dem spannenden Flug überglücklich in Lienz.
 
Den kompletten Bericht könnt ihr hier nachlesen.
 
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Matterhorn
Mont Blanc

Text: Sven Weiland / Lothar Schwark
Dienstag, 21. April
Heute bei Schleicher: Gelungener Erstflug mit der ASH 31 Mi.
Logo Früher als ursprünglich erwartet erfolgte am heutigen 21. April um 11.16 Uhr am Schleicher Werksfluggelände der Erstflug der 21m spannenden ASH 31 Mi. Unter bilderbuchmäßigen Frühjahrsbedingungen hob Uli Kremer unerwartet früh ab und stieg dank 56 Wankel-PS ganz hervorragend. Beeindruckt war dann Uli Kremer auch von der Wendigkeit, er konnte sie gleich beim Thermikkurbeln testen und man nutzte die Gelegenheit zu wirklich prächtigen Bildern von dem neuen Flugzeug (und der Rhön im Hintergrund).
Konstrukteur Martin Heide war dann als Nächster zum Starten an der Reihe. Ihn beeindruckte das allgemeine Handling und vor allem die Thermikfühligkeit des Tragflügels.
Man darf nun gespannt sein, wie sich das 21 m Flugzeug mit dem Offenen Klasse Feeling ("kleine Offenen Klasse") am Markt durchsetzt. Wie man hört, haben doch viele ASH 26 E Besitzer schon lange auf einen Nachfolger gewartet ... nun haben sie ihn und er bietet ihnen sogar einen Offene-Klasse-Touch!
Eine clevere Idee ... das Flugzeug hat das Zeug dazu, für Schleicher wieder ein Verkaufserfolg werden.
 
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Dienstag, 21. April
Am 25./26. April: Start der Segelflug-Bundesliga (OLC-League) 2009
Logo Am kommenden Wochenende beginnt in vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre wieder die OLC-League (in Deutschland die Segelflug-Bundesliga). Auch in diesem Jahr sind es wieder 19 Runden und es kann sich durchaus in der letzten Runde entscheiden, wer in dem jeweiligen Land Ligameister wird. Im Prinzip blieben die Regeln zum Vorjahr unverändert. Neu kommt nur hinzu, dass der Bodenstart (also das take-off) wie bei einem Flug auf einem zentralen Wettbewerb auf der IGC-Flugaufzeichung dokumentiert und damit sichtbar sein muss. Aber für die allermeisten ist das ja keine wirklich neue Regel, sie haben ihre Flüge ohnehin immer vollständig dokumentiert zum OLC-Server hochgeladen.
Liga-Regelergänzung:
Der Bodenstart muss in der IGC-Flugaufzeichnung dokumentiert sein.
Allgemeine Hinweise zum Liga-Fliegen:
Die Ligawertung erfolgt auf der Basis einer nach Punkten optimierten OLC-Classicwertung mit sechs Schenkeln. Die Wertungsgeschwindigkeit für die Liga ergibt sich aus dem schnellsten 2 ½ Stundenabschnitt dieser Wertung, allerdings nur mit maximal vier Schenkeln und die Flughöhe zu Beginn des 2 ½ Stundenabschnittes muss kleiner oder gleich der Flughöhe am Ende des 2 ½ Stundenabschnittes sein. Der Anfang und der Endpunkt der Ligawertung liegen auf dem Track, Wendepunkte der Ligawertung entsprechen Wendepunkten der OLC-Classic-Wertung. Es ist möglich, dass auf einem 2 ½ Stunden langen Schenkel der Classic-Strecke die Liga-Wertung erflogen wird, der Anfang- und Endpunkt liegen dann auf dem selben OLC-Classic-Schenkel und es gibt keine weiteren Wendepunkte der Ligawertung.

Das OLC-Team wünscht euch eine erfolgreiche Liga-Saison!

Montag, 20. April
Once more die Alb:
Bernd Nübling (FSV Laichingen) am Sonntag mit 657 km.
Es hatte zwar spät begonnen (Start gegen 12.00 Uhr GZ), aber dann war es, wie Bernd Nübling meinte "völlig o.k."! Klar, wegen der lang anhaltenden Niederschläge am Freitag und zum Teil auch Samstag ging es im Schwarzwald eher mäßig, denn die Basis war relativ niedrig und auch das Steigen ließ zu wünschen übrig. Aber dann, so ab Heidenheim, formierten sich Richtung Osten super Straßen ... bis Beilngries kein Keis! Nach dem Wenden, dann mit Rückenwind zurück am dritten Schenkel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von (brutto) 127,61 km/h, das konnte sich sehen lassen. Und was die Steigwerte betrifft, so war es ebenfalls 'recht ordentlich', bis zu 4 m/sec. zeigte der Integrator an.
 
Hier ist der Link zur Flug-Info von Bernd Nübling
 
Logo Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Der Samstag war geprägt von der Front - die 2 Tage lang teils erheblich Regen zurückgelassen hatte - es war fliegerisch für die Mitte und den Süden nicht viel zu holen. Aber immerhin war es die Heide, die sich im Einfluss der dort schon seit Tagen liegenden trockenen Nordostluft hervortun konnte.
Der Sonntag: Niederschlagsreiche Tage tun der Thermik nie gut, denn Thermik wird am Boden gemacht. Glücklicherweise konnte der trockene Boden einiges schlucken, so dass das "trocken legen" zügig ablief. In der trockener werdenden Luft unter leichtem Hochdruck wurde es dann auch fast durchweg gut, auch wenn man im Bereich der Frontreste über den zentralen Mittelgebirgen mit tiefer Basis und Wassersäcken zu kämpfen hatte - typisch bei einer solchen Vorgeschichte. Begünstigt waren erneut die Rennstrecken im Süden: Denn die Regenmengen waren hier nicht so hoch wie über den zentralen Mittelgebirgen, und das schlägt sich eben unmittelbar in Basis und Steigwerten nieder - nur ein wenig weniger Wind hätte es sein dürfen.
Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.
 
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Satellitenbild (NOAA) DLR
Bernd Nübling und der Ventus ...
Feierabend in Laichingen
Samstag, 18. April
DWD-Wetterprognose zur dritten 'Trainingsrunde' für die Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 17.4.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am Samstag zieht eine Luftmassengrenze von der Mitte Deutschlands südwärts. Sie trennt trockene und stabil geschichtete Luft im Norden von feuchter und wolkenreicher Luft im Süden Deutschlands.
Am Sonntag bildet sich über der Ostsee eine Hochdruckzelle aus. An ihrer Südwestflanke wird mit östlicher bis südöstlicher Strömung trockene Luft herangeführt. Gleichzeitig lenkt ein Tief über dem westlichen Mittelmeer feuchte und labil geschichtete Luft in den Alpenraum und den äussersten Sueden Deutschlands.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am Samstag im Norden mässige, örtlich gute Blauthermik mit maximalen Arbeitshöhen bis 1600 m, im Seewindeinflussbereich der Ostsee lediglich bis 900 m. Im Süden meist mässige Cumulusthermik bis 1600 m, durch Abschirmung gestört.
Am Sonntag mässige Blauthermik, im Seewindeinflussbereich der Ostsee lediglich bis 700 m, ansonsten mässige bis gute Blauthermik bis 1700.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am Samstag kann sich auf Grund von abdeckender Bewölkung und Niederschlag überwiegend keine nutzbare Thermik entwickeln. Lediglich im äussersten Norden ist am Nachmittag geringe Thermik möglich.
Am Sonntag kann sich überwiegend mässige Cumulusthermik entwickeln. Im Osten ist mit nur geringer und teils zerrissener Blauthermik zu rechnen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am Samstag morgens noch abschirmende Wolkenfelder und Regen. Ab Mittag kann sich von den Alpen her gute Wolkenthermik mit Arbeitshöhen von 1500 bis 1800 m entwickeln. Allerdings muss auch mit Überentwicklungen gerechnet werden. Vor allem an der oberen Donau nur schwache Thermikansätze bis 1200 m.
Am Sonntag gute Wolkenthermik mit Arbeitshöhen von 1600 bis 2000 m. Allerdings ziehen immer wieder abschirmende hohe Wolkenfelder durch und ab Mittag neigen die Quellwolken zunehmend zu Überentwicklungen mit Schauern.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Donnerstag, 16. April
Der OLC, die weltweit populärste Segelflug-Website?
OLC, the most popular soaring website worldwide?
Logo Am 14. April verzeichnete die Statistik 10.805 Besucher, das ist neuer Rekord!
Gibt es weltweit eine populärere Segelflug-Website als den OLC?
OLC - wir sind das Segelfliegen!
Das OLC-Team wünscht euch schöne Flüge!
 
Tuesday, April 14th 2009, our statistics report 10.805 visitors of the OLC-Website, that´s a new record number.
Is there any soaring website in the world, more popular than OLC?
OLC - we are the gliding!
The OLC team wishes You nice flights.
Dienstag, 14. April
Fast 1.000 km am Ostermontag auf der Alb:
Bernd Nübling (FSV Laichingen) und Walter Eisele (FG Neckartal Köngen).
Das war ein Granaten-Ostern, wie es wohl kaum einer erträumte. Dennoch - man war auf vielen Alb-Plätzen in Baden-Württemberg auf die Wettersituation sehr gut vorbereitet und konnte so wirklich ganz hervorragende Strecken erfliegen. So standen letztendlich bei Bernd Nübling 913 km (Ventus bT 16,6m, Index 114) und Walter Eisele 924 km (Ventus 2cM 18m, Index 120) am Kilometerzähler.
Bernd Nübling und seine Freunde in Laichingen hatten es am Morgen schon geahnt, dass es wohl ein guter Tag mit Aufreihungen über der Alb geben solle (11 Piloten gingen von Laichingen aus auf Strecke, mit Bernd im Team flogen Siggi Klein und Bernd Mangold) ... aber dass es so gut wird, da war man dann doch überrascht. Der Hammer, so Bernd Nübling, war der 346 km lange Gegenwindschenklel von Blumberg nach Deggendorf, wo er nur 16 Bärte auskurbeln musste und demzufolge eine Gleitzahl von 73 ausflog! Spannend wurde es dann aber doch noch am Abend, denn es schauerte (Schnee) und überall wo es naß war gab es natürlich keine Thermik mehr. Die OLC-Classic Regel mit sechs Schenkeln wurde voll ausgeschöpft ... das ergab dann die 913 km (zwei Bärte mehr und die 1.000 km wären fällig gewesen!). Bernd meinte zum Ostermontag: "Das war der geilste Tag in den letzten 30 Jahren, es gab Bärte bis zu 6 m/sec!"
Zumindest die Flüge von Bernd Nübling und Walter Eisele waren im OLC-Classic Modus angelegt, also mit vier plus zwei Schenkeln. Dieser Modus scheint für derartige Orographien, also z.B. Thüringer Wald/Erzgebirge, Oberpfälzer- und Bayerischer Wald (und natürlich auch die Alpen), ein durchaus machbarer Weg zu sein, in diesem Raum mit einem 18m-Flugzeug 1.000 km zu fliegen - fast hätten es Bernd und Walter ja schon am Ostermontag geschafft.
Aber auch ihre Liga-Speed war beachtlich: In den besten 2 1/2 Stunden des Fluges erflog Walter Index-korrigierte 124,63 km/h und Bernd 126,49 km/h. Was die League-Speed betrifft, so hat jedoch Dietrich Sinn (SFC Schwäbisch Hall) den Vogel abgeschossen (Discus 2, Index 108). Bei drei gewerteten Schenkeln über insgesamt 376 km ergaben sich indexkorrigierte 141,4 km/h!!!
 
Hier sind die Links zu den jeweiligen Flug-Infos:
Bernd Nübling
Walter Eisle
Dietrich Sinn
 
Logo Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert das Oster-Wochende:
Warmluft muss nicht immer schlecht sein - so lange sie unter leichtem Hochdruckeinfluss steht und trocken ist! Das passte über die Ostertage vor allem im Süden perfekt zusammen. Während die Luft im Westen zu feucht und sie im Nordosten zwar kühler, die Inversion aber niedrig war, glänzten im Süden vor allem die klassischen Rennstrecken über Schwarzwald, Alb und Bayerischem Wald mit hervorragenden Bedingungen.
Übrigens ganz typisch für eine solche Wetterlage, die sich von Tag zu Tag aufbaut und immer besser wird - so lange bis das Hoch an Einfluss verliert und die Luftmasse am Ende überkocht.
Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.
 
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Analyse Deutscher Wetterdienst (DWD) 12.00 UTC
Einfach gerade aus!
Späte Landung in Ludwigsburg/Pattonville

Fotos: Florian Heidemeyer (FG Kornwestheim)
Dienstag, 14. April
Trauer um Otti Gottschalg
Ottmar Gottschalg, engagierter Segelflieger aus Mecklenburg-Vorpommern und Referent im DAeC-Büro für Flugsicherheit, ist am Vormittag des Karfreitag bei einem Flugsicherheitstraining tödlich verunglückt.
Hier findet ihr einen Nachruf, verfasst von Michael Dalitz, Präsident und Segelflugreferent des DAeC Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Sonntag, 12. April
OLC-Förderverein: Wir brauchen eurere Unterstützung!
Ostern nach Maß: Das Segelfliegerjahr 2009 hat begonnen:
Ende April startet wieder die Segelflug-Bundesliga.
Die Regeln werden insofern ergänzt, als der Bodenstart am IGC-File dokumentiert sein muß.
Alles andere bleibt unverändert.
Im Lauf der nächsten Tage werden wir hier noch eine kleine grundsätzliche Zusammenfassung veröffentlichen.
Gerne haben wir das alles für euch wieder auf den Weg gebracht.
Der OLC benötigt aber auch euere Hilfe
OLC-Smiley Obwohl der komplette OLC im Rahmen einer gemeinnützigen Organisation von einem absolut ehrenamtlich arbeitenden Team gestemmt wird, erfordert der Betrieb des OLC einen ordentlichen Batzen Geld (beispielsweise wird das Serverhosting, das in den Dimensionen des OLC nicht mehr ehrenamtlich zu machen ist, von einem gewerblichen Unternehmen durchgeführt). Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir eine ganze Reihe von Sponsoren und Partner gefunden haben, die uns hier - teilweise seit vielen Jahren - großzügig unterstützen. Herzlichen Dank dafür!
Um aber den OLC grundsätzlich stabil abzusichern, haben wir uns schon vor Jahren mit dem OLC-Förderverein (Segelflugszene e.V.) ein zweites Standbein geschaffen. Dabei ist es unser Ziel, mit möglichst vielen Mitgliedern und einem sehr geringen Jahresbeitrag (9 EURO/Jahr) die gewünschte Stabilität zu erzielen.
Als kleines Dankeschön haben wir jedes Fördervereinmitglied, welches uns bisher unterstützt hat, mit einem Smiley 'Friend of OLC' in den Wertungslisten gekennzeichnet.
Aber, wer die Wertungen des OLC-Deutschland ansieht, wird feststellen, dass es noch sehr viele Namen ohne Smiley gibt!
Da gebt ihr uns doch sicher Recht, das muss anders werden!
Deshalb starten wir ab sofort die 2009er-Aktion:
Gib dir einen Kick, tu' 'was für die Zukunft des Segelflugs und werde für 9 EURO im Jahr Mitglied im OLC-Förderverein!
Insbesondere denken wir hier an die Bundesligapiloten ... einen Teilnehmer ohne den Smiley 'Friend of OLC' sollte es eigentlich nicht geben!
Aber auch die TOP-Leute auf den ersten Wertungsseiten sind aufgerufen, hier ihr Scherflein zum Betrieb des OLC beizutragen!
Wir haben uns ein hohes Ziel gesteckt: Wir wollen die Hälfte aller deutschen OLC-Teilnehmer mit im Boot haben ... das wären 3.000 Mitglieder!
Bitte helft mit, dieses Ziel zu erreichen.
So, und wie wird man nun Mitglied?
Ganz einfach: In deiner Teilnehmeranmeldung musst du nur deine Bankverbindung eintragen, das ist alles. Der Weg dort hin: Klicke "Gliding", dann Teilnehmer, dann Teilnehmeranmeldung aktualisieren, dann identifizieren oder einloggen. Es öffnet sich deine Teilnehmeranmeldung. Bitte scrolle nun ganz nach unten und klicke auf "Daten speichern und dem Förderverein beitreten/Bankverbindung ändern". Abschließend trage bitte deine Bankverbindung ein und drücke auf "speichern".
Das ist alles!
Einen Sammel-Aufnahmeantrag für mehrere Mitglieder aus deinem Verein zum Zurückfaxen findest ihr hier (PDF-Format).
Und falls du uns statt der Online-Anmeldung deinen Aufnahmenantrag faxen möchtest, hier ist das Formular (PDF) zum Herunterladen. Wir bitten aber um Verständnis, dass bei Mitgliedern aus Deutschland die Aufnahme nur nach Erteilung einer Einzugsermächtigung in Form der Mitteilung der Bankverbindung möglich ist (Bestandteil des Online-Verfahrens) und der Jahresbeitrag in Höhe von 9 EURO vom Konto eingezogen wird.
Der Antragsteller erkennt die Satzung des Segelflugszene e.V. in der zum Zeitpunkt der Antragstellung gültigen Version an, sie kann unter http://www2.onlinecontest.org/satzung.html nachgelesen werden.
Die Korrespondenz zwischen Verein und Mitglied erfolgt ausschließlich über E-Mail.
Habt ihr Fragen, hier ist unsere E-Mail Adresse: Service@Team-Segelflugszene.de
Samstag, 11. April
DWD-Wetterprognose zur zweiten 'Trainingsrunde' für die Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 10.4.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am Samstag und Sonntag schwächt sich der Einfluss des osteuropäischen Hochs und seines nach Skandinavien gerichteten Keils auf das Wetter in Deutschland langsam ab. Gleichzeitig nähert sich langsam von der Nordsee her die Kaltfront eines von Island zum Nordmeer ziehenden Tiefs. In ihrem Vorfeld wird die hier lagernde Warmluft innerhalb einer flachen Tiefdruckrinne, die sich ueber dem mittleren Deutschland ausbildet, zunehmend labilisiert, während in die westlichen Gebieten allmählich Mischluft von der Nordsee her einsickert.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am Samstag ist die Thermik meist mässig und blau bis maximal 1200m, westlich der Weser teils gut mit einzelnen Überentwicklungen.
Am Sonntag im Osten mässige und blaue, sonst meist geringe und nur örtlich mässige Thermik, zunehmend durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am Samstag und Sonntag entstehen gegen Mittag 1 bis 2 Achtel Cumuli mit Untergrenzen um 1500 m, so dass gute Wolkenthermik vorherrscht, die am Nachmittag durch einzelne Überentwicklungen gestört ist.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am Samstag bei trockener und labil geschichteter Warmluft mässige bis gute Blauthermik. An der Donau bis 1800 m, über dem Alpenvorland bis 2300 m, ueber den Bayerischen Alpen um 3000 m.
Am Sonntag mässige, über den Alpen mässige bis gute Blauthermik. Arbeitshöhen am Nachmittag über dem Flachland bis 1500 m, über den Bayerischen Alpen um 2500 m. Über dem Hauptkamm am Nachmittag einzelne Überentwicklungen.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Wednesday/Mittwoch, 8. April
Schempp-Hirth Flugzeugbau: Erstflug des neuen Doppelsitzers ARCUS / First flight of the new twoseater ARCUS
LogoAm gestrigen Dienstag hob der neue Arcus mit Tilo Holighaus und Christoph Wannenmacher zum Erstflug ab. Danach konnten sich noch einige andere Piloten - bei guten thermischen Bedingungen - von den überragenden Flugeigenschaften überzeugen.
Dieser Doppelsitzer ist so handlich und agil wie ein Einsitzer und vermittelt ein perfektes Fluggefühl! Wir sind uns sicher, dass dieses Wölklappenflugzeug neue Maßstäbe setzen wird.
On 7 April 2009 Tilo Holighaus and Christoph Wannenmacher started with the Arcus on the airfield Hahnweide to the first flight. Afterwards some other pilots could convince themselves in good thermal conditions of the outstanding flight characteristics.
This twoseater is as agile as a singleseater – a perfect flight feeling! We are convinced that this flapped sailplane will set a new standard.

Congratulation to Schempp-Hirth from the OLC-Team!
 

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Schempp-Hirth Flugzeugbau
Dienstag, 7. April
AERO-Friedrichshafen: Auch für Segelflieger lohnte der Besuch
Logo Wie vor zwei Jahren, so wurde auch heuer wieder die AERO in Friedrichshafen von Kaiserwetter begleitet. So konnte man schon bei der Anfahrt am Morgen die pausenlos anfliegenden Flugzeuge beobachten.
Die Messe war hervorragend besucht. Man musste allerdings feststellen, dass in der Halle A1, in der fast alle Segelflugzeughersteller ausgestellt hatten, die Besucherdichte geringer war als in den anderen Hallen. Es fehlten diejenigen Besucher, die auf einem Rundgang die Halle A1 deshalb nicht durchlaufen, weil sie eben etwas abseits liegt. Somit war die Halle B1, in welcher der Segelflug nach dem Umzug vom alten Messegelände beheimatet war, deutlich vorteilhafter.
Für engagierte Segelflieger bedeutete die AERO in jedem Fall eine umfassende Präsentation. Man konnte sich ganz kompakt über Neuentwicklungen bei den Flugzeugen und Zubehör informieren. Auf Tuchfühlung standen beispielsweise der Schempp-Hirth Arcus, die DG 1001 M und die ASH 31 so beieinander, dass man sie optisch auf einen Blick erfassen konnte. Bei den Instrumenten waren neben Händlern auch Hersteller anwesend, die fundiert alle ihnen gestellten Fragen beantworteten.
Die Aussteller waren mit der Resonanz rundum zufrieden.
Allerdings wird man von Seiten der namhaften Hersteller ab 2010 den Wechsel auf einen Einjahreszyklus nicht mitmachen wollen. Zum einen sind es die enormen Kosten, die für einen solches Messeengagement aufzuwenden sind, und zum anderen kann man nicht im Jahresrhythmus entsprechende Neuheiten präsentieren.
So wird die AERO im nächsten Jahr für Segelflieger weit weniger attraktiv sein, als man das bisher gewohnt war.
In zwei Jahren erwartet man dann wieder den gewohnten Umfang, denn es werden die allermeisten Hersteller wieder mit von der Partie sein.
Montag, 6. April
'Club-Klasse Treffen' auf Burg Feuerstein im Mai
Feuerstein ... das heißt Thermik vom Feinsten:
Im Nordwesten die Rhön und der Thüringer Wald, im Osten das Fichtelgebirge, im Südosten der Bayerische Wald und mittendrin der fränkische Jura mit seinen markanten Steinbrüchen - abwechslungsreicher geht es nicht.
Segelfliegerherz, was willst du mehr!
Hier liegt das Heimatterrain der Bayreuther Segelflieger, die um Haaresbreite in der letzten Saison den Titelgewinn in der Segelflug Bundesliga verpasst haben (aber als Deutsche Vizemeister natürlich dennoch strahlten). Eine Vielzahl von Segelflugwettbewerben wurde von Bayreuth aus in dieser Gegend ausgeflogen, so die WM 1999, mehrere Deutsche Meisterschaften und unzählige Qualifikationswettbewerbe.
In der Himmelfahrtswoche (drei Tage Urlaub + ein Fenstertag) trifft sich auf Burg Feuerstein ein ganzer Schwung engagierter Club-Klasse Freunde, um zum nunmehr elften Mal Club-Klasse SPEZIAL auszufliegen (der genaue Termin: 16. bis 23.Mai).
Das Umfeld des von der Fränkischen Fliegerschule betriebenen Platzes ist perfekt und für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung wie maßgeschneidert. Und unten im Tal, auf der Westseite, befinden sich die schon legendären Fliegerkneipen Pfister und Zener, da kommt dann beim abendlichen de-Briefing Freude auf.
Auch am Campingplatz des Flugplatzes (unmittelbar bei den Hängern) ist es sehr stimmungsvoll, wenn das abendliche Lagerfeuer entzündet ist.
Fazit: Club-Klasse SPEZIAL auf Burg Feuerstein ist ganz bestimmt eine Reise wert!
Detaillierte Infos zur Veranstaltung findet ihr hier:
www2.onlinecontest.org/cks.html
Gerne würden wir noch weitere Teilnehmer begrüßen ... wenn ihr Interesse habt (vergesst das mit dem Anmeldeformular) - schickt uns einfach ein Mail an:
CKS@Team-Segelflugszene.de
Besten Dank für euer Interesse, und:
Es lebe die Club-Klasse!
 
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Sonntag, 5. April
LogoHochladen von Flugaufzeichnungen via Mobiltelefon
(English, see below)
Dank der Zusammenarbeit zwischen FLARM und OLC können FLARM-Flugaufzeichnungen auf einfachste Weise unmittelbar nach dem Flug auf den weltweiten OLC-Server übertragen werden.
Dazu wird lediglich ein Mobiltelefon mit einem Internetbrowser benötigt, welches einen Datenupload zulässt, und einen microSD/miniSD/SD Kartenleser verfügt:
1. microSD-Karte in FLARM einschieben; FLARM einschalten: Flug wird gespeichert
2. microSD-Karte in Mobiltelefon einschieben (evtl. mit Adapter)
3. Flug über olc-pda.org hochladen
 
Upload Flight Logs with a Mobile Phone
As a result of the fuitful cooperation between FLARM and OLC the flights recorded by FLARM systems can be easily uploaded to the global OLC-server, just after landing.
You only need a mobile phone with an internet browser, supporting data upload and a microSD/miniSD/SD card slot:
1. insert the microSD-card into FLARM, switch it on, wait for download to be completed
2. insert microSD-card into mobile phone (use adapter if needed)
3. upload flight to olc-pda.org
Samstag, 4. April
DWD-Wetterprognose zur 'Trainingsrunde' für die Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 3.4.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am Samstag bleibt bei nur geringen Druckgegensätzen weiterhin Hochdruckeinfluss wirksam. Am Abend nähert sich von Nordwesten die Kaltfront eines Tiefs westlich von Island, die zu Beginn der ersten Nachthälfte den BENELUX-Raum und die Mitte Frankreichs erreicht. In ihrem Vorfeld können am Nachmittag/Abend im Westen Deutschlands einzelne konvektive Umlagerungen auftreten.
Am Sonntag kommt die Kaltfront bis Mittag bis auf eine Linie Weichselmündung- Rhein-Main-Gebiet- Mitte Frankreich voran, wo sie liegen bleibt und sich langsam auflöst, da sie vom Druckanstieg überlagert wird. In ihrem Vorfeld können über Südostbayern noch einzelne konvektive Umlagerungen auftreten.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am Samstag im Westteil meist nur schwache, durch Abschirmung oder kurze Schauer gestörte Thermik. Im Osten kann sich nach Auflösung morgendlicher Dunst-, stellenweise auch Nebel- und/oder Hochnebelfelder, meist mässige, stellenweise auch gute Thermik entwickeln.
Am Sonntag ist bei stärkerer Bewölkung meist nur Ausbildung schwacher bis örtlich mässiger Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am Samstag gibt es in Thüringen und Sachsen überwiegend mässige Blauthermik. In den übrigen Gebieten entstehen 1 bis 3 Achtel Cumuli mit Untergrenzen um 1200 bis 1500 m, so dass mit mässiger bis guter Wolkenthermik zu rechnen ist. Im Westen sind am Abend einzelne Überentwicklungen möglich.
Am Sonntag ist wegen abschirmender Schichtbewölkung und gelegentlichem Niederschlag kaum nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am Samstag Zufuhr von feuchterer Luft aus Suedwest. Nachmittags kann sich mässige Thermik bis 1800 m entwickeln. Allerdings Gefahr einzelner Überentwicklungen.
Am Sonntag strömt etwas kühlere Meeresluft ein. Im Laufe des Vormittags kann sich mässige Thermik entwickeln. Diese wird jedoch im weiteren Tagesverlauf zunehmend durch Regenschauer und Überentwicklungen gestört.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Freitag, 3. April
Tolle Flüge mit dem OLC-Discus in Südfrankreich: 2 x 1.000 km und 1 x fast 1.000 km!
Logo Ende Februar ging es dann also endlich mit dem neuen OLC-Flieger nach Sisteron. Südfrankreich empfing unsere Gruppe mit viel Schnee, sehr viel Schnee! Aus diesem Grund waren thermische Flüge dieses Frühjahr nicht so gut möglich wie gewohnt. Dafür gab es einige hervorragende Mistrallagen. Noch in Sisteron konnte ich das erste Mal das Potential des Fliegers schnuppern und konnte in der Welle gute 900km fliegen.
Der Hammer kam dann aber in Vinon: Nach einem vergeblichen Versuch, zwei Tage zuvor, ging es am 14.3. im Frühstart in die Welle. Über Serres bis hin ins östliche Aosta-Tal, und weiter auf dieser Linie, standen am Abend 1117km auf dem OLC-Optimierer. Am Abend wurde der Flug erst einmal ordentlich mit den frisch eingetroffenen Sposos gefeiert.
Einige interessante thermische Flüge bis gut 600km folgten bis zur zweiten Mistral-Wetterlage. Diesmal waren auch die Sposos und viele andere in Vinon heiß auf die Möglichkeiten des Frühstarts. Der erste Versuch endete dann nach 2 Stunden kurz vor 9Uhr am Heimatplatz...Vor lauter 1000er Gedanken hatten wir am Morgen das Wetter vergessen und damit auch die herannahender Front übersehen. Wer sich davon nicht entmutigen ließ, war zwei Tage später wieder dabei und konnte sich bei knapp 100km/h Wind Richtung Gran Paradiso kämpfen. Fast alle hatten dann auch die Möglichkeit den Gran Paradiso einmal aus dem Lee zu betrachten. Knackpunkt für ein weiteres 1000er war der zum Mittag einschlafende Wind westlich der Ecrins. Mit viel Mühen war dann aber auch der Weg vom Mt.Ventoux zurück in das Wellensystem der Ecrins möglich. Im Endanflug gratulierten sich dann Lars Hagemann (IYB) und ich zum erkämpften 1000er.
Abgerundet wurde der März von einem schönen Genua-Tief mit viel Zeit zum Wettbewerbstuning der OLC.
Klix kann kommen!
 
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Col de Montgenevre
Lentis auf dem Weg zum Gran Paradiso aus der V8
OLC auf dem Weg über die Ecrins
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Patrick Puskeiler in der KL vor dem Lac de Serre-Poncon
Thermik über dem Lac St.Croix
Vorm Carton von Lars Hagemann aus der IYB
Tobias Welsch
Donnerstag, 2. April
Kurzfristige Änderung der Kontaktdaten des Bitterwasser Lodge & Flying Centres
Logo Für alle Liebhaber der afrikanischen Flugsaison: Die Kontaktdaten des Bitterwasser Lodge & Flying Centres haben sich geändert! Da Lydia Casper nach langjähriger Tätigkeit ihre Arbeit in der Organisation des Flying Centers beendet hat, wurde für alle Buchungswünsche eine neue Emailadresse eingerichtet: booking@bitterwasser.eu. Auch die Internetseite des afrikanischen Flugzentrums findet sich zukünftig unter einer neuen Internetadresse: www.bitterwasser.eu.
Alle Interessenten werden gebeten Ihre Anfragen per Email an die neue Kontaktadresse zu schicken.

Für die Besucher der AERO 2009, vom 2.-5. April in Friedrichshafen, gibt es einen Informationsstand des Bitterwasser Lodge & Flying Centres, Halle A1, Stand 133.
Wir freuen uns auf Eueren Besuch!

Bitterwasser Lodge & Flying Centre
Mittwoch, 1. April
Vorschau: Der Segelflug im April - aerokurier
Logo aerokurier Segelflugzeuge auf der AERO: Neuheiten- Feuerwerk
In der Segelflughalle in Friedrichshafen wird es ein wahres Neuheiten-Feuerwerk geben. Alle großen Hersteller versuchen mit ihren angekündigten jüngsten Projekten dabei zu sein.
Wenn die Ziele der Segelflugzeughersteller aufgehen, wird es so viel Neues auf der AERO geben wie bisher noch auf keiner im Bereich Segelflugzeuge: Schempp-Hirth will den neuen 20-m-Doppelsitzer mit Wölbklappen, den Arcus, präsentieren. Mit dem charakteristischen und namensgebenden, bogenförmigen Flügelgrundriss wird sich der Arcus schon rein optisch von allen anderen Ausstellungsflugzeugen abheben.
Meteo kostenlos: Wetterinfos für Flüge zur AERO
Der Meteodienst "Wetter-Jetzt" (www.wetter-jetzt.de) bietet den Besuchern der AERO Anfang April wieder einen kostenfreien Sonderservice. Während der Messe sowie an den Tagen zuvor und danach, exakt vom 29. März bis 8. April, schaltet Wetter-Jetzt seinen Internetzugang für AERO-Besucher frei. Unter dem Benutzernamen "aerokurier" und dem Passwort "aerospezial" können dann alle relevanten Daten für Flüge von europäischen Startorten nach Friedrichshafen und zurück eingeholt werden.
Bitterwasser: Wo Tausender der Maßstab sind
Segelfliegen, so wie man sich das vorstellt und das mitten im europäischen Winter. In Namibia ist das Wirklichkeit. Von November bis Januar wird die Bitterwasser Lodge zu dem Segelflugzentrum der südlichen Hemisphäre.
Frostschutzmittel: Kampf gegen die Frühjahrskälte
Die erste Thermik im Jahr ist die schönste. Wer im März, April in die neue Saison startet, den erwarten knackige Bärte und gute Sicht. Damit verbunden sind fast immer sehr frische Temperaturen. Worauf kommt es an bei diesen Flügen im Eisschrank der erwachenden Segelflugsaison?
Wandersegelflug Teil 3: Abenteuerzug durch Osteuropa
Der Wandersegelflug ist eines der größten verbliebenen Abenteuer im Segelflug. Drei Clubklassepiloten haben sich im vergangenen August auf solch ein Unterfangen eingelassen. Auf ihrer Reise durch Osteuropa waren sie ohne Rückholer ganz auf sich selbst gestellt.
Von der Wasserkuppe aus flog unser Dreierteam in drei zügigen, raumgreifenden Etappen fast bis an die Grenze zur Ukraine. Das Problem Außenlandung am Rande der Hohen Tatra lösten wir, wie es heute wahrscheinlich nur noch im östlichen Europa möglich ist: Wir starteten am folgenden Tag im F-Schlepp zur nächsten Etappe. Ein paar Mal schrammten wir danach wieder knapp an Außenlandungen vorbei, fanden uns in sterbender Thermik über entwidmeten Flugplätzen wieder, aber hatten immer wieder das Glück, einen in Betrieb befindlichen Flugplatz zu erreichen. Während des Fluges hatten wir es mit freundlichen, hilfsbereiten Lotsen zu tun, und am Boden wurden wir überall gastfreundlich aufgenommen, zuletzt in Ocova in der Slowakei.
 
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Bitterwasser: Wo Tausender der Maßstab sind
Frostschutzmittel: Kampf gegen die Frühjahrskälte
Mittwoch, 1. April
DG-Flugzeugbau auf der AERO Friedrichshafen
Logo Segelfliegen ist ein komplexer Sport, DG DG Flugzeugbau stellt auf der Aero eine DG-1001M (www.dg-flugzeugbau.de/dg1000m-d.html) aus, den bekannten Doppelsitzer in der neuesten Version mit elektrischem Fahrwerk und anderen Neuerungen und mit dem neu entwickelten Triebwerk mit Einspritzmotor und neuer Kraftübertragung als Eigenstarter. Dieses Flugzeug wird sich durch ein besonders niedriges Vibrationsniveau und sehr gute Steigleistungen auszeichnen.
Darüber hinaus wird ein weltweit einmaliges Konzept eines Elektro-Turbotriebwerks ebenfalls für den Doppelsitzer in der Version der DG-1001TE (www.dg-flugzeugbau.de/dg1000te-d.html) vorgestellt. Bei dessen Entwicklung stand besonders die Pilotensicherheit im Vordergrund. Es wird möglich sein, mit diesem Antrieb 100-120KM weit lautlos nach Hause zu fliegen.
Von den Einsitzern stellt DG die DG-808C Competition und die LS10-s aus.
Die Schwesterfirma DG-Kunststofftechnik (www.dg-kunststofftechnik.de/) präsentiert sich als Hersteller von Industrie-Composite-Teilen für Anwendungen außerhalb der Luftfahrt.
 
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Von links: Jürgen Schmidt (Chef der Endmontage), Wolfgang Dallach und Wilhelm Dirks.
Die ersten Fotos des 1001M Antriebs nach dem Einbau.
Die Abdeckung der Kette ist abgenommen - sie ist natürlich normalerweise verkleidet.
Friedel Weber, DG-Flugzeugbau
phg
Mittwoch, 1. April
NOVA Pilots Team: Insider und XC Camp
Logo Bild Gemeinsam auf KM-Jagd gehen
Die Piloten des NOVA Pilots Team bieten in der Saison 2009 ihr Wissen und ihre Erfahrung der Gleitschirmszene an. Im April und Mai treffen sich die Kilometerfresser beim NOVA XC-Camp zum gemeinsamen Streckenfliegen in Greifenburg und veranstalten jeden Morgen ein Art "Mini-Briefing" für alle interessierten Piloten. Beim NOVA Insider stellen die Piloten an einem Wochenende ihren Hausberg vor. Die Teilnahme ist kostenlos, für Piloten aller Schirmmarken offen und erfolgt auf eigene Verantwortung. Genaue Termine erfährt man auf dem neuen Event-Kalender auf der NOVA-Website.
Die Idee entstand letztes Jahr: Im Mai trafen sich die NOVA Team Piloten Johann Kronberger, Wolfgang Bernhard, Mik Broschart, Kay Tauscher und Steve Nash zur gemeinsamen - höchst erfolgreichen - Kilometerjagd in Greifenburg. Jeden Morgen um 8 Uhr veranstalteten sie auf dem Zeltplatz (Zelt oder Wohnmobil mit NOVA Beach Flags) eine Art "öffentliche Besprechung" für alle Interessierten (ca. 30 min.).
Das kam supergut an. Teilweise fanden sich bis zu 30 Piloten aller Marken ein und konnte von der Erfahrung der Routiniers profitieren. Aus diesem Grund finden dieses Jahr gleich zwei NOVA XC Camps statt: 18. bis 25. April und 9. bis 16. Mai - aber nur bei wirklich sehr guten Verhältnissen. Streckenflugass Wolfgang Bernhard sagt: "Nur zum gemeinsamen Biertrinken bei mäßigem Wetter komme ich NICHT nach Greifenburg." Also: unbedingt VORHER in den NOVA Terminkalender schauen! Die endgültigen Termine richten sich nach dem Flugwetter!
Einheimischer Support kommt auch von der Flugschule Fly Carinthia (www.flycarinthia.at), der einzigen ortsansässigen Flugschule in Oberkärnten mit Sitz im nahe gelegenen Seeboden. Flugschulleiter Gerhard Fischer und sein Kollege Peter „Bene“ Rainer bringen nicht nur ihre Ortskenntnis ein, sondern kennen auch die noch unbekannteren - aber keineswegs schlechteren - Startplätze in der Region.
Die Teilnahme am NOVA XC Camp erfolgt auf eigene Verantwortung, sie ist kostenlos, man muss sich nirgends anmelden und sie ist für alle Piloten offen, egal wie erfahren sie sind und egal welche Schirmmarke sie fliegen. Außerdem ersetzt sie keinesfalls einen professionellen Streckenflugkurs bei einer Flugschule. Es gibt keine Betreuung und auch kein De-Briefing.
Das gleiche gilt für den NOVA INSIDER: Von April bis September stellen an Wochenenden und Feiertagen Piloten aus dem NOVA Pilots Team und / oder NOVA Flugschulen stellen "Ihr" Fluggebiet vor. Dazu trifft man sich morgens an der Bergbahn, Start- oder Landeplatz (erkennbar an den NOVA Beach Flags) und dann informieren die Insider über Startplätze, Hausbart, Windsysteme, Gefahren, wild gewordene Landebauern, Streckenflugmöglichkeiten, die Location für das Landebier usw. Bei den Terminen mit Flugschulen besteht auch die Möglichkeit, NOVA-Schirme zu testen.
Hier die Termine, die bereits feststehen (weitere folgen):
18.-26. April NOVA XC Camp Greifenburg NOVA Pilots Team till@nova-wings.com
9.-17. Mai NOVA XC Camp Greifenburg NOVA Pilots Team till@nova-wings.com
13.-14. Juni NOVA Insider Goldeck / Kärnten Gerhard Fischer, Bene Reiner flycarinthia@aon.at
13.-14 Juni NOVA Insider Getelo (Holland; Flachland) Hans ter Maat hans@nova-wings.com
3.-4. Juli NOVA Insider Kampenwand mit Team Pilot Till Gottbrath till@nova-wings.com, martin@flightclub-lenggries.de
25.-26. Juli NOVA Insider Wallberg mit Team Pilot Mik Broschart mik@nova-wings.com
7.-8. August NOVA Insider Brauneck mit Team Pilot Mik Broschart Flight Club Lengries, martin@flightclub-lenggries.de, martin@flightclub-lenggries.de
15.-16. August NOVA Insider Gitschberg / Südtirol mit Team Piloten Mauro Pianaro und Christian Pichler christian@nova-wings.com
29.-30. August NOVA Insider Herndleck / Michldorf mit Team Piloten Stefanie Hudler und Franz Altmann
5.-6. September NOVA Insider Fiesch mit Team Pilotin Cornelia Voigt coni@nova-wings.com
 
Interessierte sollten auf jeden Fall kurzfristig auf der NOVA-Website auf den Kalender schauen (auf der Startseite unter "Events" bzw.: www.nova-wings.com/german/welcome/calendar.html).
 
Weitere Infos über NOVA Gleitschirme: www.nova-wings.com.


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28. April

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde

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1. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Symposium für den sportorientierten Segelflug
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