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OLC-Magazin
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Montag, 31. August
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Das Wetter lieferte zum Bundesligaabschluss nochmal mehr als spannende und interessante Tag: Nur die Vorzeichen - beziehungsweise die Verteilung war genau andersherum, denn diesmal war eindeutig der Süden Deutschlands bevorzugt. Und Hoch und Kaltluft waren mal wieder DIE Garanten für schnelles Streckenwetter. Zum Saisonende waren das also nochmal 2 Wochenenden im August, die ein wenig für das manchmal zweifelhafte Wetter innerhalb der Saison entschädigen konnten. So darf es dann gerne im kommenden April weitergehen.
Der Samstag:
Und dieses Hoch hatte sich als von Westen her als Keil hinter die noch am Alpenrand hängende Kaltfront geschoben. Eigentlich hätte der Tag für alle gut werden können, aber der Norden bekam es noch mit einem Höhentrog zu tun, der in Richtung Ostsee durchschwenkte und damit die Luftmasse labil hielt. Mit der Aussicht auf Ligapunkte war dann aber bei einigen die Motivation da, diesen Bedingungen zu trotzen - und sich trotz Wind und Schauern die Kaltluftthermik zu gönnen. Ihre ganze Qualität zeigte die Luftmasse aber über den Rennstrecken im Süden: 2,5m/s mittleres Steigen und Schenkellängen vom mehr als 300km hat auch die Alb nicht jeden Tag im Programm.
Der Sonntag:
Das Hoch hielt - aber mit der Abtrocknung der Luftmasse verschwanden dann auch über der Südhälfte zunehmend die Cumuli. Dafür waren im Norden die Abschirmungen im Randbereich einer neuen Störung um so massiver. Damit schafften es dann - trotz der weiter guten Luftmasse - die Strecken und Schnitte nicht mehr auf das Niveau vom Samstag. Wer es schaffte, sich auf einen schmalen, aber gut entwickelten Streifen zwischen Pfalz und Spessart einzuklinken, konnte nochmal Kilometer machen.
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... der Samstag .
... der Sonntag

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Das OLC-Team dankt Wetter-Jetzt und Bernd Fischer hanz herzlich für die wöchtlichen Wetter-Resümees und freut sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

Montag, 31. August
Segelflug-BUNDESLIGA: Die Meister stehen fest!
Deutscher Meister Segelflug-BUNDESLIGA 2009: SFG Donauwörth-Monheim
Wieder einmal hat es ein Aufsteiger im Direktdurchmarsch geschafft. Nach souveränen Rundenerfolgen setzten die Donauwörther mit einem Sieg in der letzten Runde noch eins drauf und sicherten sich mit sechs Punkten Vorsprung den Meistertitel - Gratulation!
Vizemeister wurde der LSV Schwarzwald.
Sieger zweite Segelflug-BUNDESLIGA 2009: HVL Boberg
Mit einem denkbar knappen Vorsprung von nur einem Punkt siegten die Hamburger vor der Equipe aus Fallersleben. Auch hier war der gesamte Ligaverlauf der Saison absolut spannend und erfüllte die vor Jahren proklamierte Liga-Zielsetzung: Spannung bis zur letzten Runde, erst da kann sich u.U. entscheiden, wer gewinnt!
Besonders bemerkenswert ist, dass in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA im vorderen Bereich eindeutig die Nord-Vereine dominieren.
Herzlichen Glückwunsch zum HVL Boberg und zu den nachfolgenden sechs Vereinen, die nun in die Segelflug-BUNDESLIGA aufsteigen.
Sieger Quali-Liga: SFV Hoya
Mit einem für die Segelflug-BUNDESLIGA schon komfortablen Polster von 15 Punkten sicherte sich das Team aus Hoya den Titel und steigt wie die nachfolgenden sechs Vereine in die zweite Segelflug-BUNDESLIGA auf.
Auch hier: Herzlicher Glückwunsch!
Lothar Schwark wird am morgigen Dienstag in seiner Berichterstattung auf die letzte Runde und das Gesamtergebnis ausführlich eingehen.
Die Tabellen mit den Ab- und Aufsteigern werden am Mittwoch veröffentlicht.
Freitag, 28. August
DWD-Wetterprognose zur aktuellen Runde der Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 28.8.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am SAMSTAG gelangt die eingeflossene kuehlere und nur nach Norden hin labil geschichtete Meeresluft unter den Einfluss eines Keils des Azorenhochs. Im bayerischen Alpenraum bestimmt anfangs noch die wellende Kaltfront das Wetter, erst am Nachmittag setzt sich auch dort der Hochdruckeinfluss durch. Norddeutschland wird dagegen von dem umfangreichen Tief ueber Norwegen beeinflusst. Dort fliesst mit einem sehr kraeftigen Westwind weiterhin labil geschichtete Meeresluft ein.
Am SONNTAG verstaerkt sich in der Mitte und im Sueden der Hochdruckeinfluss. Waehrend hier wieder waermere und stabil geschichtete Luft wetterwirksam wird, dominiert im norddeutschen Tiefland zunaechst noch die feuchtlabile und kuehle Meeresluft. Am Nachmittag setzt sich auch dort leichter Zwischenhocheinfluss durch, bevor am Abend eine rasch von Irland Richtung Daenemark ziehende Warmfront mit ihrer Aufzugsbewoelkung die deutsche Nordseekueste erfasst.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG maessige, im Sueden oertlich auch gute Thermik. Im Norden durch Ueberentwicklungen gestoert, zudem zerrissen.
Am SONNTAG im Norden anfangs durch einzelne Ueberentwicklungen gestoerte maessige Thermik, sonst ueberwiegend gute Thermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Vom SAMSTAG bilden sich 2 bis 4 Achtel Cumulus mit Basis bei 1400 bis 1600 Meter. Die gute Thermik ist noerdlich der Mainlinie wegen des boeigen Windes gelegentlich zerrissen. Hier kann es auch noch zu einzelnen Ueberentwicklungen kommen.
Am SONNTAG kann sich im Laufe des Vormittags gute Wolkenthermik entwickeln, die am Nachmittag im Norden des Bereiches durch Altocumulus/Cirrus-Felder gestoert wird. Im Suedwesten zunehmend Uebergang zu Blauthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG am Alpenrand wegen abschirmenden Wolkenfeldern meist keine nutzbare Thermik. Im Alpenvorland, besonders im Westen, wegen Kaltluftzufuhr meist gute Wolkenthermik bis 2000 m. Diese setzt sich im Laufe des Nachmittags langsam nach Osten durch.
Am SONNTAG im Osten wegen der Kaltluft noch gute Wolkenthermik. Im Westen leichte Warmluftzufuhr und daher maessig, oertlich gute Wolkenthermik.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Freitag, 28. August
Vorschau: Der Segelflug im September - aerokurier
Logo aerokurier Binder EB28 edition: Schlanker für mehr Speed
Mit dem eigenstartfähigen Doppelsitzer EB 28 baut Walter Binder serienmäßig das modernste und größte Offene-Klasse-Flugzeug. Doch das war ihm schon kurz nach der Zulassung der Superorchidee nicht genug. In der Version "edition" hat er die EB28 weiter für den schnellen Vorflug optimiert. Mit dem neuen Flügel wird im September auch der Einsitzer, die EB29, starten - und das mit dann sogar 29 Metern Spannweite.
Walter Binder ist schier rastlos, wenn es darum geht, Leistungsreserven auszuschöpfen. Vor allem im Geschwindigkeitsbereich von 160 bis 180 km/h will er gewinnen. Denn heute werde selbst bei schlechten Bedingungen nicht mehr langsam vorgeflogen, hat er festgestellt. Die Geschwindigkeit für das beste Gleiten wird kaum mehr genutzt. Walter Binder schränkt aber ein, dass diese Schnellflugoptimierung nicht zu Lasten des Langsamflugs, der Kurbelleistung gehen darf. Was nutzt eine gute Leistung, wenn sie mit giftigen Eigenschaften oder schlechter Kurbelleistung erkauft wird? Der aerokurier berichtet im Pilot Report.
Expedition nach Marokko: Segelfliegen im Hohen Atlas
Es ist schon etwas mehr als nur ein Hauch von Abenteuer, der das Streckensegelfliegen in Marokko umgibt. Die Gipfel des Hohen Atlas ragen dort auf über 4000 Meter hinauf und kratzen dennoch bei weitem nicht an die Wolken des sich darüber aufspannenden Bilderbuchhimmels. Die in seiner Farbenvielfalt faszinierend schöne und doch zugleich extrem karge, wild zerklüftete Bergwelt beschert dem Segelflieger herausragende Bedingungen - allerdings so gut wie keine Außenlandemöglichkeiten.
Das Stichwort Afrika weckt bei Segelfliegern bislang fast nur einen Gedanken, den an Namibia und Südafrika. Dass Afrika auf gleicher geografischer Breite, nur nördlich des Äquators, mit Marokko und dem Atlas-Gebirge ein weiteres paradiesisches Segelflugrevier bietet, ist bis heute kaum ins Bewusstsein deutscher Segelflieger gedrungen. Liegt es nur daran, dass in Marokko Saison herrscht, wenn auch in Europa mit guten Streckenflugbedingungen zu rechnen ist? Wir haben Marokko ausprobiert.
Erstflug: NIMETA, der größte Einsitzer
Gerade einmal sechs Tage vor dem Start der Deutschen Meisterschaften der Offenen Klasse hob Bruno Gantenbrink mit seinen neuen Flugzeug NIMETA in Cochstedt zum Erstflug ab und stürzte sich mit dem Prototyp in Mengen gleich in die Meisterschaft. "Ich bin überzeugt, hier das beste Flugzeug zu haben", erklärte er im Wettbewerb zu der von Hansjörg Streifeneder gefertigten Kombination von eta-Flügeln (Spannweite über 31 m) und Nimbus-4M-Rumpf.
Meteo-Rückblick: Wonnemonat Juli
Nach zwei Monaten mit eher zweifelhaftem Wetter hatte der Juli etwas gutzumachen. Die Erwartungen an den Urlaubsmonat - in diesem Jahr gespickt mit Wettbewerben - waren hoch. Bernd Fischer liefert eine Analyse der Juli-Wetterlagen.
22. Eurocup: Schauerrunde
Immer dem schönen Wetter nach. Am Abend dort landen, wo es am nächsten Morgen bestimmt weitergeht. Diesem Motto folgt der Eurocup als Wanderflug seit über 20 Jahren. In diesem nassen Sommer fiel das besonders schwer.
Karow und Meuser Deutsche Meister
DM Offene / 18-m-Klasse: Bei der Deutschen Meisterschaft der Offenen Klasse (34 Piloten) in Mengen Ende Juli/Anfang August ließ sich Holger Karow von keinem Schauer aufhalten - wie bei der Europameisterschaft drei Wochen zuvor in Nitra, wo er dadurch Dritter wurde. In Mengen holte Holger Karow (Nimbus 4M) nach mehreren Tagen in Führung den Titel.
In der 18-m-Klasse (42 Piloten) schlug sich Werner Meuser (Ventus 2cax) im Endspurt des neunten und letzten Wertungstages zum Titel durch. Bis dahin hatte das Team um Reinhard Schramme und Sebastian Huhmann den Wettbewerb dominiert. Schramme wurde Zweiter, Huhmann Dritter.
Europameisterschaft: Start-Ziel-Sieg für Mario Kießling
Mit einem Rekord von 13 Wertungstagen endeten die Europameisterschaften der Standard-, Club- und Doppelsitzerklasse Anfang August in Pociunai, Litauen. In der Standard-Klasse (25 Piloten) kam keiner an Vizeweltmeister Mario Kießling vorbei. Mit mehr als 600 Punkten Vorsprung deklassierte er die Konkurrenten. In der Clubklasse (29 Piloten) holte Helge Liebertz Bronze.
WM der Frauen: Zweimal Gold fürs deutsche Team
Am letzten, neunten Wertungstag wurde bei der Segelflug-Weltmeisterschaft der Frauen in Szeged, Ungarn, noch einmal alles aufgemischt. Über die gesamte Meisterschaft hatte in der Rennklasse (15 Pilotinnen) das deutsche Team mit Susanne Schödel und Katrin Senne auf Platz 1 dominiert. Am letzten Tag flog dann Susanne Schödel zum Weltmeistertitel. Titelverteidigerin Katrin Senne wurde Zweite.
In der Standard-Klasse (16 Pilotinnen) kam es am letzten Tag zu einem ähnlichen Wechsel. Sue Kussbach zog an der seit dem zweiten Tag führenden Teamkollegin Cornelia Schaich vorbei auf Platz eins. Cornelia Schaich ließ sich noch von der Tschechin Jana Veprekova überholen und wurde Dritte.
Flugmedizin: Saisonausklang und Seminar
Zum Frühjahrs-Fortbildungskurs für Fliegerärzte, der meist in St. Auban stattfindet, gibt es jetzt im September auch einen Herbstkurs im südfranzösischen Segelflugzentrum Serres. Natürlich geht es in der Kurswoche vom 13. bis 19. September auch ums praktische Fliegen. Kontakt: serres@flug-med.de, Segelflugzentrum. www.quovadis-aero.com
 
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Binder EB28 edition: Schlanker für mehr Speed
Expedition nach Marokko ...
... Segelfliegen im Hohen Atlas
Donnerstag, 27. August
Aus den Vereinen: Berichte zur Liga-Runde
LSV Schwarzwald (Segelflug-BUNDESLIGA): Die Konkurrenz schläft nicht
Logo Voll motiviert sind wir am Samstag zu Werke gegangen. Nach dem die 6 Flugzeuge 3 x abgeledert waren, ging die Jagd los. Mit Mega-F-Schlepps wurde gegen 13:15 Uhr in Richtung Nordwesten ins fliegbare Wetter geschleppt. Am Platz war noch "tote Hose". Matze hatte die Nerven, bei 1500 bis 1700 m Basis im Schwarzwald einen tollen Schnitt zu fabrizieren. Ich selbst habe mich - als letzter startend und leider ohne Funk - in den Kraichgau abgesetzt. Man fühlt sich halt wohler mit ein paar hundert Metern mehr Luft unterm Flügel was sich auch in der Durchschnittsgeschwindigkeit entsprechend bemerkbar gemacht hat. Unsere anderen Jungs hatten nicht den besten Tag erwischt und hatten am Ende ein paar Kilometer zu wenig auf dem Tacho. Trotzdem waren wir am Abend mit 21 Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. So war der Plan.
Am Sonntag waren wir im Südwesten vom Wetter her nicht gerade im Vorteil. Teo landete bei Hayingen auf dem Acker, Stephan musste am Übersberg landen und ich schaffte nur mit viel Glück den Sprung nach Aalen. Von dort aus dann 128 km geradeaus gegen den Wind bis Beilngries, weiter nach Kelheim und über Pforzheim - ab Schwäbisch Hall war es blau - dann zurück in den Schwarzwald. Matze erkannte die schwierige Situation auf der Alb rechtzeitig und flog über den Nordschwarzwald dann bis Gunzenhausen zurück nach Pforzheim. Er war einige Minuten später dran als ich und schaffte den Einstieg in den Schwarzwald leider nicht mehr. Conny vervollständigte unser Ergebnis vom Hornberg aus. Absturz auf Gesamtplatz 2 hinter den einmal mehr fantastisch fliegenden Kameraden aus Donauwörth. Mehr war nicht möglich an diesem Wochenende, der Ehrenkodex ist für uns nach wie vor wichtig getreu unserem Motto: Wir gewinnen ehrlich - oder halt nicht!
Wir fiebern dem Finale nächstes Wochenende entgegen. Die Rennpferde sind gefüttert und gesattelt!
Text/Fotos: Michael Schlaich
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Die ersten beiden Flugzeuge sind bereits gestartet, die nächsten 4 in Position .
Ab Freudenstadt sieht es gut aus (Samstag, ca. 14:30 Uhr)
Von wegen "Kriechgau" - beste Wetteroptik östlich Mannheim (Samstag, ca. 15:30 Uhr)

AC Pirna (Segelflug-BUNDESLIGA): Krampf im Abstiegskampf
Logo Und wieder ist die Ka... am dampfen, die Spannung kocht über und wer hätte es nicht glauben wollen - auch im Ligajahr 2009 fällt die Entscheidung mit der letzten Runde. Der Aeroclub hält mit einer soliden Leistung Anschluss an die schwarzen Zahlen. Wieder einmal ein exzellenter Clubklasse Teamflug mit den bekannten Größen Thomas Melde, Thomas Schubert und Uwe Augustin. Die Ausschreibung eines 600 km FAI mit Schenkeln auf den Rennstrecken Erzgebirge, Bayrischer Wald und Thüringer Wald musste aufgrund der zu niedrigen Basis abgeblasen werden. Die Entscheidung war goldrichtig, denn wir fanden im Norden den Speed aus dem die OLC Big Points gemacht werden. Wohin das Auge auch schaute - ein geballter thermischer Flächenbrand erzeugte ein gleitendes Donnern in der Troposphäre. Insgesamt standen 8 Piloten des Aeroclub für den Bundesligaeinsatz zur Verfügung und schafften über 3222 Streckenkilometer.
Wir freuen uns auf ein erfüllendes Ligafinale und wünschen allen Sportsfreunden FAIR PLAY!!
Text: Robert Paul
 
HVL Boberg (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Spannender Titelkampf im Norden
Logo Der Samstag Morgen roch nach "schnell" und so hatten sich sogar die Geheimwaffen Martin-"ich kann nur schnell"-Büttner und Paul-"wer ist Paul?"-Gasthuber sowie der verfassende 3.Klasse-Pilot an den Start begeben. Pünktlich zum nachweislichen Thermikbeginn eröffnete Holger Weitzel das Rennen und kommentierte fortan laufend den Wolkenstraßenverlauf, während die motorlose Gilde (Martin und Olaf Brückner) sich über die Elbe in privilegiertes Gebiet kämpfte. Von der Weser aus ritt Holger dann, getreu dem Motto eines Schneverdinger Leistungspiloten ("think positive..., flaps negative..." ;-), 305 km weit gegen Polen. Während sich die Hamburger diszipliniert auf das Fliegen konzentrierten, wurde die "Radio-Hamburg" Frequenz zunehmend von unseren Bückeburger Konkurrenten ("wollen wir Umkehren, Reinhard?" - "Nix, wir brauchen noch 17 Minuten Rückenwind...") zugesabbelt. Nachdem dann unsere Leistungsträger irgendwo zwischen Kilometer 160 und 200 auf Boberg den Rückflug begannen, zeichnete sich im Südwesten eine entsprechend gut kommentierte Wetterverschlechterung ab. Der Norden blieb von den Überentwicklungen jedoch verschont.
Am Tagesende lud Holger schließlich die Meßlatte mit 141,7 km/h auf den OLC-Server und Paul-"der Sohn von Martin"-Gasthuber ergänzte mit 134,5 km/h.
Fallersleben konnte nicht von den Wolkenstraßen profitieren und wurde an diesem Tag auf einen unstandesgemäßen Mittelfeldplatz verwiesen. Den Sonntag nutzte Benno Beesten dann aber, um die LSG wieder in die vorderen Ränge zu befördern.
Es bleibt also nochmal spannend für den letzte Runde in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA.
Text: Armin Proksch
 
AC Braunschweig (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Vierten Rundenrang erreicht
Logo Aero-Club Braunschweig fliegt auf Rang vier mit guten 340,98 km/h in der 18. Runde der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA.
Ein erfolgreiches Wochenende mit großen Streckenflügen bis über 600 Kilometern bei Flugzeiten um siebeneinhalb Stunden und ein erfolgreicher vierter Rang mit 17 Punkten im Rahmen der 18. und vorletzten Runde der 2. Segelflug-Bundesliga liegt hinter den Piloten im Aero-Club Braunschweig. Dabei wurde der Samstag von allen sechs sich auf Punktejagd befindenden Piloten nur für Bundesligaflüge genutzt, weil in der Heide phantastische Wolkenstraßen eine einmalige Option auf gute Schnittgeschwindigkeiten boten.
Diese Flüge gingen am Samstag vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum nach Norden in die Zentralheide. Dort wurde mit Vorfluggeschwindigkeiten bis zu 180 km/h eine wahre Thermikautobahn, die sich von Walsrode bis Salzwedel erstreckte, im Zickzack im Rahmen des zweieinhalbstündigen Zeitfensters abgeflogen.
Am guten Abschneiden der Braunschweiger waren der Niedersachsenmeister der Clubklasse der Junioren 2009 Heiko Braden (114,96 km/h), Michael Schoof (114,37 km/h) und Rolf Wagner (111,65 km/h) beteiligt. Diese drei Piloten flogen eine Hornet, ASW 19 und LS 4WL. Im Gesamtergebnis aller bisherigen Runden ist der Aero-Club dem auf dem letzten noch zum Aufstieg berechtigenden Platz liegenden LSC Schliersee, der Position sieben einnimmt, wieder bis auf 8 Punkte näher gekommen.
Das nächste Wochenende mit der 19. und letzten Runde verspricht somit viel Spannung.
Text/Fotos: Rolf Wagner
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Die lengendäre und majestätische SB 10 ist nach einer Teilüberholung wieder in Braunschweig im Einsatz seit dieser Saison. .
Michael Schoof (links) und Heiko Braden freuen sich über ihr gutes Abschneiden
Rolf Wagner in der LS 4 im Bereich des Braunschweiger Bahnhofs

LSG Fallersleben (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Fantastischer Spätsommer
Logo Zwei Tage tolles Wetter hat uns das 18. Bundesligawochenende beschert. Da der LSG-Vorstand am Samstag anderweitig beschäftigt war, bestand die Bundesligamannschaft am 22.8. aus Marianne Brandes (ASW27), Helge Liebertz (ASH25) und Peter Meurers (LS1f). Die Drei konnten in unterschiedlicher Ausprägung Aufwindstrassen nutzen und haben 98, 121 und 80 Speedpunkte erflogen. Was an diesem Tag möglich war, haben die Hamburger eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Glückwunsch von uns!
Für Sonntag sahen die Wetterprognosen weniger Wind und weiterhin gute Bedingungen voraus, eine gute Gelegenheit noch mal ein klassisches, angemeldetes FAI-Dreieck zu versuchen. Marianne hat 585km, Benno (ASH25) 633km und Peter 517km ausgewählt. Nach dem Start ging's für alle nach Verden, dann nach Neustadt-Glewe, als dritte Wende standen Altengrabow, Treuenbrietzen und Oehna im Logger.
Der Anfang lief nicht schlecht, ab Walsrode ließen die Steigwerte aber spürbar nach. Gut, dass es auf dem zweiten Schenkel wieder durch die Lüneburger Heide ging und die Gebiete östlich der Elbe der Heide in Sachen Steigwerte nicht nachstanden. Auch der Gegenwindschenkel nach Süden lief Klasse und die Schnittgeschwindigkeit konnte fast gehalten werden. Angenehm war auch, dass die Basis sich inzwischen 2000m näherte. So konnten Marianne und Benno ihre dritte Wende "vor dem Zeitplan" nehmen und sich bei leichtem Rückenwind auf Endanflughöhe arbeiten.
Der touristische Teil der Flüge hatte sieben Landeshauptstädte zu bieten: Hannover (Niedersachsen), Bremen (Bremen), Hamburg (Hamburg), Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern), Berlin (Berlin), Potsdam (Brandenburg) und Magdeburg (Sachsen-Anhalt).
Fazit der Sonntagsflüge: angemeldete FAI-Dreiecke über 585 + 632km und 102 Speedpunkte für die Bundesliga. Letzteres reichte nur für eine "Schadensbegrenzung" in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA und die LSG Fallersleben verliert vier Punkte auf Tabellenführer HVL Boberg (Rundensieger).
Das war kein gutes Wochenende für Wolfsburg gegen Hamburg.
Text/Fotos: Benno Beesten
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Da hinten sind Potsdam und Berlin .
Magdeburg, noch eine Landeshauptstadt
Zurück in Ummern und das tolle Wetter hält

LSV Schneverdingen (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Der Aufstieg rückt in greifbare Näher
Logo Freitag Abend: Pläne wurden geschmiedet; wie gehen wir die 11 Punkte zum vorzeitigen sicheren Aufstieg an; es wird an beiden Tagen fliegbar. Wir wollen es klarmachen; Montag 10 Uhr soll es heissen: Team Höpen ist angekommen - im Oberhaus aller BuLi-Gleiter...
Samstag: Wir griffen an - Aufstieg die Parole - schickten widerrum viel GFK, CFK und die Rhönrakete los. Distanzen bis knapp 600km wurden zurückgelegt; Hilmar im Nimbus, Thorsten in der 8-18, Rine im V2b, Fabi in Libelle und Krissi / Ole im Duo-Säbel gingen vorerst auf Punktejagt. Mit Erfolg - Zwischenergebnis war gut. ABER: Da fehlte noch etwas: Die Holzwaffe mit 2 Sitzen - die Rhönrakete! Nobby und Kai schnappten sich unsere ASK13 und pfiffen 362!!!km BuLi! Indexbereinigt war dies ein 100!!er Schnitt. Unglaublich! Es haben nur einige Kilometer gefehlt, dann wären sie wieder zu Hause gewesen, so lag die Rakete leider 35km vor dem Platz - egal. Das war das I-Tüpfelchen um schon Samstag Abend vom Aufstieg nicht mehr zu träumen, sondern ihn Realität werden zu lassen - Zwischenergebnis: 13 Punkte.
Mit einem Grinsen im Gesicht wurde die ASK 13 wieder zusammengebaut... ...100km/h BuLi...
Sonntag: Weiter ging es - 8 Piloten gingen an den Start; Henning, Caschi und Ole rundeten Team-BuLi ab und flogen alle beachtliche Kilometer. Es hat sich aber in den Speed-BuLi-Punkten nichts mehr getan; Hilmar verbesserte seinen Schnitt, und an der Rhönrakete war kein Vorbeikommen, sodass am Schluss 14 Punkte und Rundenplatz 7 heraus kam - Hilmar (N3T), Norbert (ASK13), Rine V2b) AUFSTIEG! WIR SIND SICHER IN LIGA 1 in 2010 - wir freuen uns sehr drauf!
Montag 10 Uhr (Wertungsschluss BuLi-Runde): Es ist amtlich geschafft; Jubel-eMails gingen durch die Büros...
Nächste Woche ist die letzte BuLi-Runde. Wir werden am Start sein; vielleicht gelingt uns noch der Wechsel: Platz 6 zu 5? Schauen wir mal! ...und natürlich in die Wertung. Es ist einfach nur traumhaft - Gleiten für das Segelflug-Oberhaus...
Text: Kristof Schüch
 
Aero-Club Nastätten (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Schwarzstörche begleiten Bundesligaflieger
Logo Am Samstag sagte der Segelflugbericht Frankfurt Blauthermik voraus - es standen aber den ganzen Tag lang bildhübsche Cumulanten im Westen Deutschlands. 12 Segelflugzeuge starteten in Nastätten und verteilten sich zwischen Taunus, Hunsrück, Eifel, Westerwald und Rothaargebirge. Den drei ASH 25 gelangen die schnellsten Wertungsflüge für den Verein: Claudia Gallikowski und Jens-Christian Henke flogen ein 440 km Jojo zwischen Siegen und Dillingen mit einer Wertungsgeschwindigkeit von 95 km/h. Peter Fabian und Olaf Merbt erzielten auf einem FAI-Dreieck Hunsrück - Eifel - Taunus 94 km/h. Martin Fuhr und Uli Leukel kamen mit ihrem Jojo zwischen Dierdorf und Dillingen auf 93 km/h.
Für Sonntag war im Segelflugwetterbericht Wolkenthermik mit 2.500m Wolkenbasis angekündigt, doch konnten höchstens 2.000m MSL erreicht werden und es wurde nachmittags blau. 10 Nastättener Segelflugzeuge versuchten, die Rundengeschwindigkeit weiter zu verbessern, doch der böige Südostwind bremste die Streckenflieger aus, so dass die guten Schnitte vom Vortag nicht mehr getoppt werden konnten. Am schnellsten waren Jochen und Holger Back in der DG 1000 T mit 91 Bundesliga-km/h unterwegs.
Der ACN kam auf Platz 12 in der Rundenwertung und erhielt 9 Wertungspunkte. In der Gesamtwertung konnten die Nastättener sich wieder auf Rang 18 hocharbeiten - die Abstiegsgefahr für den Verein wurde zwar minimiert, ist aber leider nicht ganz gebannt!
Am kommenden Wochenende findet in Nastätten das Fliegerfest mit "Fly In" für Motorsegler und ULs statt. Landegebühren fallen keine an. Auf die Gastpiloten wartet nicht nur eine Erfrischung, sondern auch ein besonderer Leckerbissen aus der deutschen Luftfahrtgeschichte: Ein originalgetreuer Nachbau des großen Lilienthal-Doppeldeckers wird neben vielen anderen flugfähigen Segelflugzeug-Oldtimern zu Gast sein. Wer diesen Flugapparat von 1895 aus der Nähe betrachten möchte, ist herzlich eingeladen!
Text: Claudia Gallikowski; Fotos: Jens-Christian Henke
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Wunderschöne Cumulanten über dem Soonwald am Samstag
Blauthermik über dem Mittelrhein am Sonntag
Der große Lilienthal-Doppeldecker (1895)
(Foto: Norman Bernschneider)

 
Bitte beachten: Die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis zum Montagabend an uns senden, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend. Idealer Umfang: max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format) und als Anlage zum Mail zusenden (bitte also nicht in z.B. ein Word-Dokument integrieren). Desgleichen uns den Text bitte auch als Anlage zum Mail zusenden (am besten als Word-Dokument). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität (auch hier als Anlage zum Mail). Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern). Die Bildtexte sollten nach dem Text im Word-Dokument stehen.
Und wenn ihr Berichte zu aktuellen Sportereignissen aus euerem Verein habt, bitte sendet uns auch die, wir veröffentlichen sie gerne (Umfang wie gehabt: 200 Wörter + ein Bild + das Vereinslogo).
Die Mailadresse: OLC@Team-Segelflugszene.de
Besten Dank ...
Die OLC-Webseite ist die weltweit meistbenutzte Plattform für den Gleitflugsport (Drachen, Gleitschirm und Segelflug): An guten Tagen verzeichnen wir über 10.000 Besucher!
Mittwoch, 26. August
Segelflug-BUNDESLIGA: 18. Runde am 22./23. August
- Runde 18 ein starkes Rennen
- Aufwindfestspiele nördlich und östlich der Mainlinie
- Holger Weitzel mit 15,61 Prozent Kurbelanteil über 717,12 km
- HVL Boberg schafft 377,45 Speed und Tagesieg der zweiten Liga
- SFG Donauwörth - Monheim fängt LSV Schwarzwald ab
- LSG Bayreuth gewinnt mit 348,04 Speed in erster Liga
- Finalrunde 19 bringt Spannung pur
Logo Allgemein:
Als Superlativ wird Rundenwertung 18 in die Geschichte der Segelflug-BUNDESLIGA 2009 eingehen. Traumbedingungen über der Lüneburger Heide, Fläming und dem weiteren Osten, lassen das Potential einer der besten Aufwindregionen Deutschlands erkennen. Wenn hier die Post abgeht, dann richtig. Sensationell der Auftritt vom HVL Boberg der mit 377,45 km/h Speed das Rennen in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA eindeutig gewann. Mit 128,82 km/h war Holger Weitzel schnellster Pilot beider Klassen. Flüge bis zu 979,82 km (Alexander Müller 23.08.) wurden absolviert. 500er und mehr hundertfach erflogen.
Auf der Zielgeraden kommt es nun in Runde 19 zum großen Showdown! Mit 214 Punkten hat die SFG Donauwörth-Monheim den LSV Schwarzwald (213 Punkte) um einen Punkt überholt!
In Lauerstellung das SFZ Königsdorf, welches mit 207 Punkten noch nach der Krone der ersten Segelflug- Bundesliga greifen kann. Mit seinem Tagessieg (348,04 km/h Speed) belegte die LSG Bayreuth in der ersten Segelflug-Bundesliga weiterhin seine blendende Form.
Rein theoretisch hat in der zweiten Segelflug-Bundesliga der FK Brandenburg mit 226 Punkten noch eine Minichance zum Gesamtsieg. Hier konzentriert sich alles auf den Schlussspurt vom HVL Boberg (241 Punkte) der seine fünf Punkte Vorsprung vor dem LSG Fallersleben (236) gewiss ins Ziel retten will.
Kurz zum Wetter. Die Restfront bremste die Alpenpiloten kräftig ab.
Der Schwarzwald ging erst am Samstagnachmittag auf. Der LSV Schwarzwald machte es richtig und peilte sogleich die Schwäbische Alb an. Mehr als Tagesplatz 16 war aber nicht drin. Sonntags war es rund um Freudenstadt azurblau und böiger Nordostwind der große Quälgeist.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:
Mit 348,04 Speed setzte sich die LSG Bayreuth in der vorletzten Runde durch. Mit 782,83 Flugkilometer schaffte Lothar Schmidt auf Ventus 2cM/18M einen echten Langstreckenflug, der in nördlich am Erzgebirge vorbeiführte.
Sein Rundenschnitt betrug ungestüme 119,08 Km/h. Georg Baier (Duo Discus 114,90 km/h) und Andreas Baier (LS-6/18M 114,07 km/h) waren weitere Bayreuther Erfolgsgaranten beim packenden Luftrennen. Von Amberg Rammersthof aus blies das SFZ Königsdorf mit Tagesplatz 2 und 344,48 km/h zur Jagd auf den Gesamttitel. Die gute Thermik der Fränkischen Alb nutzten hier Benjamin Bachmaier (Discus 2/18M 115,47 km/h), Matthias Schunk (LS-8/18M 115,27 km/h) und Hans Ludwig Trautenberg (Antares 18 S 113,74 km/h) aus. Fast den schnellsten Schnitt der ersten Liga schaffte Jan Umlauf (Discus 2) mit 121,47 km/h vom HAC Boberg. Mit Joachim Suckfüll (Ventus 2cm/18m 115, 30 km/h) und Roger Tiburg (Duo Discus T 104,79 km/h) erflog er den dritten Tagesplatz für Boberg mit 341,56 km/h
Den schnellsten Schnitt in Liga eins, erflog Wolfgang Müller vom Aero-Club Ansbach mit 122,53 km/h auf einem Ventus 2cM/18M .
Rundenwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. LSG Bayreuth 348,04 km/h Speed, 2. SFZ Königsdorf 344,48 km/h, 3. HAC Boberg 341,56 km/h
Gesamtwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. SFG Donauwörth- Monheim 214 Punkte, 2. LSV Schwarzwald 213 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 207 Punkte
Bericht zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
Echt Klasse der Tagessieg und Auftritt vom HVL Boberg mit 377,45 Speed. Einmal mehr hatte die zweite Liga bei der Schnittgeschwindigkeiten die Nasse vorne. Als erfahrener Langstreckenflieger krönte Holger Weitzel mit 717,12 km die mit einem Kurbelanteil von 15,61 Prozent und 21 Bärten mit seiner ASH-26 E erflog den Boberger Erfolg. Paul Gasthuber (Duo Discus T 128,06) hatte über knapp 500 km mit 15,43 Prozent einen noch knapperen Kurbelanteil aufzuweisen. Als dritter im Bunde brillierte Martin Büttner mit 120,57 auf Ventus 2. Mit Tagesrang zwei und 371,60 nutzte der FK Brandenburg das starke Thermikwetter bestens aus. Flüge über 620 km wurden durchgeführt. Matthias Kaese (ASW-24 126,14), Felix Gottschalk (ASW-20 125,51) und Herbert Horbrügger (LS-6/18M 119,95) arbeiteten an der Erfolgsgeschichte. Auf dem Weg zur ersten Liga drückte der LSV Bückeburg- Weinberg mit 365,03 den Knüppel richtig durch. Götz Odendahl (Ventus 1 123,13), Wilhelm Schneider Discus 122,099 und Andre Bauer (Discus 119,81) erlebten sicherlich dazu Thermik vom feinsten.
Boberg oder Fallersleben werden wohl das Rennen um den Gesamtsieg unter sich ausmachen.
Chancen auf Aufstiegsplatz sieben kann sich nur noch der AC Braunschweig ausmahlen.
Rundenwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. HVL Boberg 377,45 km/h Speed, 2. FK Brandenburg 371,60 km/h, 3. LSV Bückeburg-Weinberg 365,03 km/h
Gesamtwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. HVL Boberg 241 Punkte, 2. LSG Fallersleben 236 Punkte, 3. FK Brandenburg 226 Punkte
 
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Michael Buchthal kehrt am Samstag mit seinem Discus 2a nach Musbach zurück (Foto: Lothar Schwark)
Foto: Holger Weitzel. Am Samstag legte er mit seiner ASH 26 den tagesschnellsten Liga-Flug hin: 141,7 km/h (brutto)!
Die Highway im nordöstlichen Bayern von und nach Tschechien (Foto: Reiner Rose)

Text: Lothar Schwark
 
Ein Hinweis zu den Berichten aus den Vereinen (für die Segelflug-BUNDESLIGA und zweite Segelflug-BUNDESLIGA folgen sie in der Regel am Donnerstag):
Gleich in welcher Liga ihr in euerem Verein fliegt (Segelflug-BUNDESLIGA, zweite Segelflug-BUNDESLIGA oder Landesliga bzw. Quali-Liga) gerne veröffentlichen wir auf der OLC-Webseite euere Berichte. Die Inhalte der Reports liegen ja auf der Hand ... Einschätzung der Wettersituation ... Teamabsprachen im Verein ... Markantes vom Flug ... Gesamteindruck.
Damit das Ganze aber natürlich zeitnah und aktuell ist, so müssen die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis Montagabend, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend bei uns sein.
Der ideale Umfang sind max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität. Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern).
Und wenn ihr weitere Berichte zu aktuellen Sportereignissen aus euerem Verein habt, bitte sendet uns auch die, wir veröffentlichen sie gerne (Umfang wie gehabt: 200 Wörter + ein Bild + das Vereinslogo).
Die Mailadresse: OLC@Team-Segelflugszene.de
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Die OLC-Webseite ist die weltweit meistbenutzte Plattform für den Gleitflugsport (Drachen, Gleitschirm und Segelflug): An guten Tagen verzeichnen wir über 10.000 Besucher!
Dienstag, 25. August
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Fast ein wenig ungewöhnlich, dass Ende August das Wetter nochmal zwei Tage mit großen und schnellen Strecken ermöglicht. Bei gegenüber dem Juni schon rund 2,5 Std. kürzeren Tagen muss es die Luftmasse rausreissen. Denn Kaltluft bringt ein frühen Thermikbeginn und Kaltluftadvektion stützt sie zum Tagesende. Ein Wetter, wie wir es uns auch mitten in der Saison gewünscht hätten. Wenn Flüge bis knapp an die 1000km möglich waren - was wäre bei gleicher Konstallation im Juni möglich gewesen?
Der Samstag:
Rückseite, Hochdruck und Kaltluftadvektion sind die Zauberworte, die in der Summe immer einen guten Flugtag bringen. Leider war der nicht allen vergönnt, denn die Front hing noch zäh im Südosten und dahinter war die Rückseite noch mit vielen Cirren geschmückt. Offene - und damit beste - Bedingungen waren dann im norddeutschen Flachland anzutreffen, wie Länge und Schnitte der Flüge eindrucksvoll bestätigen. Das sich - gerade für einen Bundesliga Flug - das Warten lohnen kann, erfuhr dann derjenige, der das Auflösen der Cirren geduldig abwartete.
Der Sonntag:
Die Kaltluft blieb, lediglich in Richtung Rhein musste man nachmittags mit den ersten Warmluftschüben kämpfen und auch das Himmelsbild war deutlich bleuer als noch am Vortag. Mit einem kleinen - und diesmal feinen - schwachen Höhentrog wurde vor allem der ganzen Ostschiene das richtige Maß Feuchte spendiert. Gepaart mit dem genau richtigen Verhältnis zwischen Labilität des Troges und Stabilität des Hochs sorgte das nochmal für einen sehr guten Flugtag. Eindrucksvoll, wie gut die Struktur der Strömung und der Feuchte auf dem Satellitenbild zu erkennen ist.
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... der Samstag .
... der Sonntag

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Montag 24. August
WICHTIG: OLC - Wertungszeitraum darf nicht manuell verändert werden
In der Flugeingabemaske darf der Wertungszeitraum eines OLC-Flugs nicht von Hand z.B. verkürzt o.a. eingeengt werden (s.a. Punkt 3 'Wertungsstrecke' der allgemeinen OLC-Regeln). Der Grund hierfür ist, dass chancengleich jeder Flug komplett von Anfang bis Ende von OLC-Server optimiert wird (die OLC-Optimierungssoftware stammt von der Uni Erlangen).
Die Veränderungsmöglichkeit von Wertungsanfang und Wertungsende in der Flugeingabemaske hat ausschließlich den Grund, dass, wenn der OLC-Server als Wertungsanfang bzw. Wertungsende einen offensichtlich falschen Zeitpunkt vorschlägt, dann der Pilot korrigieren muss (denn verantwortlich für die korrekte Flugeingabe ist letztendlich der Pilot). Beispielsweise kann so etwas vorkommen bei einem Flugzeugschlepp mit geringen Steigwerten, wo der Ausklinkpunkt schwer zu erkennen ist. In solchen Fällen ist der Pilot dann gefordert, den Ausklinkzeitpunkt selbst zu definieren.
(Flüge, bei denen der Wertungszeitraum manuell verändert wurde, sodass der Wertungsanfang nicht mehr mit dem Beginn des Segelflugs und/oder das Wertungsende nicht mehr mit dem Ende des Segelflugs identisch sind, sind ungültig ... das ist wie Übertreten beim Weitsprung!)
Gerne erläutern wie hier noch einmal den Ablauf einer Liga-Wertung.
Sie erfolgt in zwei Schritten:
- Der komplette Flug (s.o.) wird nach der bekannten OLC-Sechschenkelregel punktoptimiert (nicht streckenoptimiert!)
- Der OLC-Server sucht die besten 2 ½ Stunden dieses punktoptimierten Fluges unter Berücksichtigung der weiteren speziellen Liga-Regeln (z.B. Höhenregel)
Samstag, 22. August
Segelfliegen Magazin 05/2009
Logo Bild Unter der Rubrik Meine Meinung schreibt Martin Dinges:
Aus Fehlern lernen? Wir Segelflieger sind stark motiviert, die Flugsicherheit auf ein hohes, menschlich vertretbares zu Maß bringen. Dafür haben sich das Büro Flugsicherheit und die FSI seit jeher engagiert eingesetzt. Das wird uns jetzt, da die Schließung des Büros Flugsicherheit bevorsteht, schmerzlich bewusst. Umso mehr sollten wir als Piloten und Fluglehrer unsere eigenen Anstrengungen aktivieren.
LEEWELLEN
Das Harz-Föhn-Projekt. Teil 2. Im zweiten Teil dieser Serie von Karl-Heinz Dannhauer lernen Sie weitere Faktoren kennen, die die Schwingungsfähigkeit der Luftmasse beschreiben. Deren Einfluss auf die "Güte" der Welle wird anhand von Beispielflügen demonstriert. Die Wellentypen am Harz werden erläutert, die Grundtypen von Leewellen sowie Scorer-Parameter. Mit den Nutzungsstrategien der unterschiedlichen Wellenqualitäten geht es im nächsten Heft weiter.
FLUGBERICHTE
Den Bogen gut gespannt. Jochen Ewald hat ihn getestet, den Arcus. Mit ihm bringt Schempp-Hirth frischen Wind in die Doppelsitzerklasse. Zur Aero 2009 war der Prototyp des neuen Arcus (lat.: Arcus = Bogen) zwar bereits fertig, doch fehlte noch das "Feintuning". in der Anfangs-Flugerprobung konnten wir ihn Anfang Juli auf der Hahnweide probefliegen.
T(e)ST in Tschechien: UL-Doppelsitzer T 14 Bonus. Autor Ludwig Haslbeck sagt dazu: "Vor etwa eineinhalb Jahren erzählte mir ein italienischer Bekannter begeistert vom Kauf eines selbststartfähigen, doppelsitzigen UL-Segelflugzeugs. Der Hersteller, TST in Tschechien, war mir unbekannt. Ein Blick auf die Homepage des Herstellers zeigte aber eine ganze Familie von UL-Segelflugzeugen und Motorseglern. Das haben wir uns angesehen."
SCHWEIZ
Wettbewerb ohne Leistungsdruck. Patrick Puskeiler berichtet von seiner Teilnahmen an der Schweizer Junioren Meisterschaft 09 in Kägiswil: "Auf der Suche nach einer Beschäftigung nach dem Abitur stolperte ich in der IGC-Weltrangliste über die Schweizer Junioren Meisterschaft 2008 in Dittingen. Recht schnell war ich von der Idee begeistert, dort mitzufliegen und fand mit Alexander Späth noch jemanden, der auch bereit war, die Reise in die Schweiz anzutreten."
Sicherheitsseminar Alfred Ultsch informiert über die ersten Erfahrungen mit FLYTOP in der Schweiz. Da auch in der Schweiz die Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Seminaren steigt, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt in Zusammenarbeit mit dem Segelflugverband beschlossen, das FLYTOP-Kurssystem auch hier zu erproben.
AUSBILDUNG
Fliegen lernen mit allen Sinnen. Um der nahezu konstanten Unfallzahl im Segelflug in den vergangenen Jahren entgegen zu wirken, hat die Segelflugschule Oerlinghausen ein neues Ausbildungskonzept entworfen. Es bezieht die Persönlichkeit des Schülers, die Reizwahrnehmung im Flug sowie das Fliegen in Grenzbereichen stärker als bisher mit ein und sieht zudem die Nutzung eines beweglichen Segelflugsimulators vor. Helge Zembold h at sich das vor Ort angesehen.
 
Weiterhin finden sich im neuen Heft Artikel zu flogenden Themen:
- Zwei Deutsche Meister in einer Klasse DM 2009 in Aalen-Elchingen
- Segelflug-DM der Clubklasse in Winzeln: Triumph der Standard Libellen
- Top-Ten-Platzierungen für Team Germany
- Von wegen "Altes Eisen"! 26. Internationales Spatzentreffen
- Ziegenhainer Kunstflugwoche: Ballett am Himmel
- Wettergeschehen, einfach erklärt: Der farbig markierte Bart / Gewitterregen / Ruhe unter dem Sturm
- TEST: SPOT Satelliten Messenger für die Fliegerei
- Was juckt uns das Wetter! Sommertreffen des sächsischen D/E Segelflugkaders in Görlitz
- Dyneema-Seile im Windenstart. Teil 2 - Betrieb
- DG Flugzeugbau: Jeden Monat vier Segelflugzeuge
- Team "Autland" - oder mit JOY zum Sieg.
- Sicherheit: Dein letzter Endanflug?
- Die Geschwister des Adlers TEIL 2
 
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Samstag, 22. August
DWD-Wetterprognose zur aktuellen Runde der Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 21.8.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am SAMSTAG beeinflusst die Kaltfront eines Nordmeertiefs noch den aeussersten Sueden Deutschlands und den Alpenraum. Auf ihrer Rueckseite fliesst mit westlicher Stroemung etwas kuehlere Meeresluft ein, die von Westen her unter zunehmenden Hochdruckeinfluss gelangt. Nur im Kuestenbereich ist die Luft teilweise labil geschichtet.
Am SONNTAG liegt ganz Deutschland unter Hochdruckeinfluss.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG maessige bis gute Thermik, zeit- und gebietsweise durch Abschirmung gestoert, im Norden oertlich Ueberentwicklungen und zum Teil zerissen.
Am SONNTAG maessige bis gute Thermik, zunehmend blau.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Vom SAMSTAG entwickelt sich maessige bis gute Wolkenthermik. Nur in Baden-Wuerttemberg ist die Thermikentwicklung am Vormittag durch abdeckende mittelhohe Bewoelkung gestoert.
Am SONNTAG kann sich im gesamten Vorhersagebereich gute Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG in Alpennaehe meist abgeschirmt, Richtung Donau ab Mittag zeitweise lokal nutzbare Wolkenthermik, die immer wieder durch Abschattungen unterbrochen wird.
Am SONNTAG maessige bis gute Thermik, gute Steigwerte, aber nicht allzuhoch reichend und ueberwiegend blau.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Donnerstag, 20. August
Aus den Vereinen: Berichte zur Liga-Runde
LSG Fallersleben (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Spannender Titelkampf im Norden
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Nachdem die Wetterprognosen für viele Bundesliga-Runden sehr zutreffend waren, ist dieses am letzten Wochenende nicht gut gelungen. Für den nordwestdeutschen Raum sollte man Samstag versuchen, was geht. Die Vorhersagen für Sonntag waren deutlich schlechter.
Also hieß es den Samstag nutzen: Michael Waibel und Helge Liebertz in der ASH, Marianne Brandes in ihre ASW27 und Benno Beesten - nach Schlepppiloteneinsatz erst spät - in der Hornet. Dabei sprangen wertbare Flüge mit 81, 71 und 41 Speedpunkten heraus. Am Abend wurde dann Helges dritter Platz bei der EM gebührend gefeiert.
Am Sonntagmorgen sah das Wetter überraschend brauchbar aus und die ASH25 und die ASW27 waren noch aufgebaut. Nach dem Start galt es, sich erst gegen den frischen Westwind vorarbeiten. Das lief bei einer Basis um 1000m Dank guter Steigwerte und ab Hodenhagen gut nutzbarer Aufreihungen sehr gut. Wir flogen fast bis Diepholz ohne viel zu kurbeln. Hier konnten Marianne, Benno und Copilotin Martina den Dümmer (für die Süddeutschen: das ist ein größerer See im Nordwesten der Republik) bewundern.
Jetzt folgte ein toller Rückenwindschenkel mit 80km Geradeausflug und danach guten Steigwerten in der Lüneburger Heide und der Göhrde. Überraschenderweise ließ das Steigen bereits um 16:30 im Raum Ludwigslust deutlich nach. Dennoch wurde die Idee, nach dem Dümmer auch die Müritz zu sehen, in die Tat umgesetzt. Gegen 17:00 konnten wir diese vom Plauer See aus erkennen. Beide Seen in einem Flug sieht man nicht oft.
Der Rückweg gegen den frischen Westwind wurde dann etwas mühsam und sowohl Marianne (Außenlandung 24 km vor der Heimat) als auch Benno (Rotax bei 21 km) fehlten etwa 400 Höhenmeter.
Fazit der Sonntagsflüge: 510 + 540 OLC-km und 123 +127 km/h für die Bundesliga und leider nur zwei Flugzeuge überland. Die drei schnellsten LSG-Flüge reichen zum dritten Platz in der 2. Bundesliga und die LSG Fallersleben rückt wieder auf einen Punkt an Tabellenführer HVL Boberg (Runden-Vierter) ran.
Text/Fotos: Benno Beesten
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Helges EM-Bronze wird gefeiert .
Diepholz und der Dümmer
Der Plauer See und die Müritz

 
Aero-Club Nastätten (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Schwarzstörche begleiten Bundesligaflieger
Logo Am Samstag gab es in den westlichen Mittelgebirgen Blauthermik. Die schönen Cumuluswolken im Süden lockten in der Ferne und so begab sich der Großteil der Vereinsflieger auf Südkurs. Doch bereits die Taunusquerung war schwierig. Die drei, die ins Rheintal gelangten, quälten sich bei Langenlonsheim. Am schnellsten waren Daniel Doubek (17) und Jochen Back mit 67 km/h im Duo unterwegs. Aber auch sie erreichten die Wolken im Schwarzwald nicht und kehrten bei Karlsruhe um.
Claudia Gallikowski mit Jens-Christian Henke in der ASH 25 wollten ursprünglich um Frankfurt fliegen, brachen das Vorhaben aber in der Wetterau ab. Über Gießen erreichten sie endlich wieder eine anständige Arbeitshöhe und flogen dann einen Jojo mit 63 km/h überm Lahntal. Beim Kreisen über Merenberg tauchten plötzlich unter ihnen drei große schwarze Vögel mit langem roten Schnabel und Beinen auf - Schwarzstörche auf ihrem Zug nach Süden. Welch ein beglückendes Erlebnis, mit den scheuen seltenen Verwandten unserer Weißstörche in einem Aufwind zu kreisen! Ohne die Bundesliga hätten wir das definitiv verpasst, denn nur die Sorge um den Abstieg des Vereins motivierte uns zum Streckenfliegen!
Am Sonntag tauchten Nachmittags Cumuli auf und es entwickelten sich auch wunderschöne Cumulonimben. Malte Bernhard gelang ein schneller Bundesligaflug (77 km/h) in der Antares vom seinem Fliegerfreund Stefan Senger aus Stillberghof. Alle anderen Nastättener Streckenflieger landeten entweder außen, auf anderen Plätzen oder waren deutlich langsamer als die Samstagflieger.
Die drei Flüge bescherten dem ACN Platz 16. In der Gesamtwertung konnten die Nastättener Rang 20 verteidigen, aber leider noch nicht die Abstiegsgefahr für den Verein bannen!
Text: Claudia Gallikowski; Fotos: Jens-Christian Henke
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ASH 25 in Blauthermik über dem Lahntal
Die erfolgreichen ACN-Bundesligaflieger vom Samstag (Foto: Dieter Schäfer)
Malte Bernhard vor der schönen Antares

 
Bitte beachten: Die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis zum Montagabend an uns senden, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend. Idealer Umfang: max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format) und als Anlage zum Mail zusenden (bitte also nicht in z.B. ein Word-Dokument integrieren). Desgleichen uns den Text bitte auch als Anlage zum Mail zusenden (am besten als Word-Dokument). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität (auch hier als Anlage zum Mail). Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern). Die Bildtexte sollten nach dem Text im Word-Dokument stehen.
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Dienstag, 18. August
Segelflug-BUNDESLIGA: 17. Runde am 15./16. August
- Schwäbische Alb weiterhin als Thermikgarant
- Alpen blühen nochmals auf
- Markus Frank im Direktflug nach Vinon
- SFC Hirzenhain gewinnt Rundenrennen 17 mit 362,27 km/h Speed
- LSV Schliersee mit 322,75 km/h Speed Tages- Champion der zweiten Liga
- Marko Zettier gibt mit 124,35 km/h Rundenschnitt Vollgas
- Noch zwei Runden Spannung pur.
Logo Allgemein:
Hessen vor Bayern, so der Zieleinlauf der Segelflug-BUNDESLIGA. 44. Bärte und 20,97 Prozent Kurbelanteil machten Marco Zettier vom SFC Hirzenhain (124,35 km/h Rundenschnitt) zum schnellsten Mann von Segelflugbundesliga- Runde 17. Zugleich holte sich sein Verein mit 362,27 km/h Speed den Rundensieg der Segelflug-BUNDESLIGA. Der beste Streifen verlief Richtung Nordost an Allendorf und der Dingel Huem vorbei, wie Barogramme der Hessen eindrucksvoll belegen. Nochmals aufgeblüht sind die Alpen, wie Tagesrang zwei vom SFZ Königsdorf mit 311,51 km/h belegt.
Ebenso auf der Erfolgsschiene, der LSV Schliersee mit Tagesplatz eins und 322,75 km/h Speed in der zweiten Segelflug- Bundesliga. Den weitesten Flug der Bundesligapiloten vollführte Jürgen von Podewils am 15. August mit 696,55 km. Dabei war der Pilot vom LSV Schwarzwald im Jo -Jo Flug über der Schwäbischen Alb unterwegs. Diese war wieder eine hoch frequentierte Rennstrecke, so dass das Flarm viel Arbeit hatte. Am Sonntag explodierte die Alb mit ihren Bollermännern regelrecht. Schlimm der Samstag, als ein warmer Föhnwind die Thermik im Schwarzwald regelrecht abwürgte. Wo bleibt die echte Schwarzwaldthermik? Dieses Jahr eine einzige Enttäuschung!
Von Löchgau aus flog Markus Frank auf Nimbus 4 mit 720 km direkt nach Vinon/Frankreich. Den Flug des Wochenendes unternahm aber Andreas Hüttinger mit 829,82 km mit einem Zielrück von Agathazell bis zu den Französischen Alpen. Die Schweizer Alpen lockten besonders am Sonntag.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:
Mit brillanten Tagesieg und schnellen 362,27 km/h Speed machte der SFC Hirzenhain einmal mehr auf sich aufmerksam. Marko Zettier gab seinem Discus 2T/18m mit 124,35 km/h Speed so richtig die Sporen, um nach 481,83 km in Hirzenhain heimzukehren. Nur einen Hauch langsamer Norbert Sommer (Ventus 2cT/18m 121,21 km/h), der mit Hilmar Fuchs (ASH-25 116,72 km/h) ebenso zur Erfolgsstory der Hessen beitrug. Der Weg zum Profit führte in Richtung Nordost und zurück.
In Königsdorf nutzte man mit Tagesplatz zwei und 311,51 km/h diesen Tag ebenfalls gut. Die Kursrichtungen verliefen über Samaden hinweg. Mit seinem Std. Cirrus belegte Gerhard Heidebrecht mit 107,61 km/h echte Spurtqualitäten. Herbert Weiß (ASW-27 104,86 km/h) und Wolfgang Hake jun.( Discus 99,04 km/h) ergänzten den Erfolg.
Weiterhin in Hochform der LSV Schwarzwald mit 308,65 km/h und Tagesplatz drei. Ihre Punkte sammelten Winzelns Thermikjäger aber auf der Schwäbischen Alb. Jürgen von Podewils (Ventus 2cm/18m 112,82 km/h), Horst Kammerer (Ventus 2c/18m 97,93 km/h)und Mathias Sturm(ASW-27 97,90 km/h) das zugehörige Trio. Noch in Lauerstellung zum Finalsieg sind Odenwald- Walldürn, Königsdorf und Donauwörth-Monheim.
Spannend der Kampf um den Abstieg. Hier würde ich mich nicht festlegen.
Rundenwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. SFC Hirzenhain 362,27 km/h Speed, 2. SFZ Königsdorf 311,51 km/h, 3. LSV Schwarzwald 308,65 km/h
Gesamtwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1.LSV Schwarzwald 208 Punkte, 2. SFG Donauwörth-Monheim 197 Punkte, 3. SFZ Königsdorf 188 Punkte
Bericht zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
Süden vor Norden so der Zieleinlauf auch in der zweiten Segelflug-Bundesliga. Mit Tagesplatz eins und 322,75 km/h Speed festigte der LSC Schliersee den derzeitigen siebten Aufstiegsplatz. Die Flugrouten verliefen ebenfalls in Richtung Süden.
Als schnellste Schliersee'er Piloten durften Martin Dinges (Ventus 2 110,17 km/h), Hans Fitterer (Discus 110,7 km/h) und Alexander Friedl (Discus 2T/18m 102,51 km/h) von ihren Kameraden feiern lassen. Ebenfalls in die Alpenwelt zog es den SFV Geratshof Landsberg. Resultat Tagesplatz zwei mit 318,10 km/h Speed die Michael Seischab (Antares 20m 115,06 km/h) Johannes Holzapfel (DG 800/18m) und Sepp Holzapfel (Antares 20m) erspurteten.
Bei der Verfolgungsjagd auf den HVL Boberg (Tagesplatz 4 309,28 km/h) hatte diesmal der LSG Fallersleben mit Tagesplatz drei und 310,51 km/h Speed die Nasse vorne. Marianne Brandes (ASW-27 115,60 km/h), Benno Beesten (ASH-25 E 113,03 km/h) und Michael Waibel (ASH-25 E 81,89 km/h) können nun dauerhaft auf die erste Liga bauen.
Leichte Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz können sich noch der AC Braunschweig und SFC Ulm machen.
Rundenwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. LSC Schliersee 322,75 km/h Speed. 2. SFV Geratshof Landsberg 318,10 km/h, 3. LSG Fallersleben 310,51 km/h
Gesamtwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1.HVL Boberg 221 Punkte, 2. LSG Fallersleben 220 Punkte, 3. FK Brandenburg Punkte
 
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Die Bärte waren am Wochenende konnten sich sehen lassen
Frank Popp von der FG Freudenstadt auf dem Weg zur Schwäbischen Alb
Gute Streckenwolken in Richtung Schwäbische Alb
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Am Samstag ... Gleitschirme östlich Amberg ...
... und ein Drachen nordöstlich von Schwandorf
Am Sonntag um 15.10 Uhr westlich von Regensburg

Text: Lothar Schwark; Bilder: Lothar Schwark (1. Reihe) und Reiner Rose (2. Reihe)
 
Ein Hinweis zu den Berichten aus den Vereinen (für die Segelflug-BUNDESLIGA und zweite Segelflug-BUNDESLIGA folgen sie in der Regel am Donnerstag):
Gleich in welcher Liga ihr in euerem Verein fliegt (Segelflug-BUNDESLIGA, zweite Segelflug-BUNDESLIGA oder Landesliga bzw. Quali-Liga) gerne veröffentlichen wir auf der OLC-Webseite euere Berichte. Die Inhalte der Reports liegen ja auf der Hand ... Einschätzung der Wettersituation ... Teamabsprachen im Verein ... Markantes vom Flug ... Gesamteindruck.
Damit das Ganze aber natürlich zeitnah und aktuell ist, so müssen die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis Montagabend, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend bei uns sein.
Der ideale Umfang sind max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität. Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern).
Und wenn ihr weitere Berichte zu aktuellen Sportereignissen aus euerem Verein habt, bitte sendet uns auch die, wir veröffentlichen sie gerne (Umfang wie gehabt: 200 Wörter + ein Bild + das Vereinslogo).
Die Mailadresse: OLC@Team-Segelflugszene.de
Besten Dank ...
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Montag, 17. August
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Das vergangene Wochenende zeigte sich als fast typisches Hochsomemrwochenende: Hochdruckeinfluss, Warmluft, viel Blauthermik und eine Kaltfront am Sonntag, die es kaum schafft, die Luftmasse mal auszutauschen. Schön für uns alle, dass es kaum Ecken gab, in denen nicht geflogen werden konnte. Dass bei solch einer Kombination vor allem die Rennstrecken fuktionieren, ist bekannt. Aber auch regional ungewöhnliche Bedingungen helfen manchmal, Strecke zu machen.
Der Samstag:
Vor allem Alb und Bayerischer Wald waren es wieder mal, die mit den Cumuli Garant für gute Schnitte waren - oder man machte direkt einen Ausflug in die Alpen. Welche Anziehungskraft die guten Linien hatten, zeigen auch die Flüge aus dem Rest - und wer konnte, legte zumindest einen Teil des Fluges daran entlang. Auch wenn es - wie an Teuto und Wiehengebirge - im Hangflug war: Herbstgefühle bei Sommertemperaturen.
Der Sonntag:
Hinter der Kaltfront, die ohne viel Aktivität im Norden durchgezogen war und sich immer mehr auflöste, war genau das richtige Maß Feuchte eingeflossen, um zwischen Holland und Müritz die Cumulanten im Wind zu reihen und so gute Schnitte zu ermöglichen. Und wer weiter Zugriff auf die Alpen hatte, gönnte sich bei 4000m Basis noch einen Nachschlag zum Samstag. Der Rest dazwischen läßt sich meist nur mit dem Attribut "mäßig" beschreiben - auch wenn es überraschende Linien gab, wie eine kleine, späte Konvergenz über Eifel und Westerwald.

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Sunday 16 August
Are You missing your smiley?
The OLC team is very pleased to say we are seeing more smilies in the OLC scorings (especially in the USA). That means that our new system of being an OLC partner and buying a smiley by credit card works well. But nevertheless, we have gotten some emails telling us that smilies in the scoring are missing. In this case, please send an email to info@onlinecontest.org with the following information from your credit card transaction:
+ Your Name
+ Your Club
+ Reference number of the transaction
  (this are numbers and letters with the letters 'OLCdon' in the middle)
+ Date of payment
+ The amount
Thank you very much!
Samstag, 15. August
DWD-Wetterprognose zur aktuellen Runde der Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 14.8.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am SAMSTAG ist ein Hochdruckgebiet ueber dem Alpenraum in Deutschland wetterbestimmend. Nur den Norden streift die Warmfront eines Tiefs nordwestlich von Schottland.
Am SONNTAGmorgen ueberquert eine schwache Kaltfront den Norden Deutschlands ostwaerts. Im Vorfeld der Front fliesst mit suedwestlicher Stroemung zum Teil labil geschichtete Warmluft nach Deutschland. Auf der Rueckseite baut sich zunehmend Hochdruckeinfluss auf.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG im Norden zeitweise durch Abschirmung gestoerte Thermik, sonst maessig.
Am SONNTAG im Norden anfangs durch Abschirmung und Ueberentwicklungen gestoerte Thermik, sonst maessig.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Vom SAMSTAG wird mit guter, im Sueden gebietsweise nur maessiger Blauthermik gerechnet. Die Arbeitshoehe liegt bei 1500 bis 2100 Metern.
Am SONNTAG kommt es anfangs zu guter Thermik, zum Mittag wird diese jedoch vor allem im Osten und Sueden durch Ueberentwicklungen gestoert.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG ist die eigentlich gute Thermik durch Warmluftzufuhr beeintraechtigt und daher vor allem im Flachland meist nur maessig.
Am SONNTAG kommt im Tagesverlauf von Norden her leichte Kaltluftzufuhr in Gang. Daher gute Blauthermik bis 2000 m.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

Donnerstag, 13. August
Aus den Vereinen: Berichte zur Liga-Runde
LSG Fallersleben (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Kopf-an-Kopf-Rennen im Norden
Logo Der DWD und Wetter-jetzt prognostizierten eine Ost-West-Teilung für fast ganz Deutschland mit guten Bedingungen im Osten und wenig Hoffnung für den Westen.
Zunächst hieß es, Samstag versuchen, was geht. Da passte es gut, dass Marianne Brandes (ASW27) und Jürgen Hagemann (Ka6) noch in Klix flogen. Benno Beesten (ASH25e) wollte es nach der Siegerehrung der DM in Mengen versuchen, doch spielte das Wetter nicht mit. Carsten Rietig (Std. Cirrus) und Michael Waibel (Speed Astir) nutzten ein Wetterfenster von Ummern aus.
Da am Sonntagmorgen ein 47-Punkte-Flug in der Wertung noch Potential zur Steigerung ließ, wurden die ASH25 und die ASW27 aufgebaut. Dann hieß es warten, ob das fliegbare Wetter bis Ummern vorankommt. Gegen 14:00 Uhr lohnte sich ein Versuch. Der Plan war klar: gegen den Südostwind vorarbeiten, um ins gute Wetter zu kommen.
Ab Repke wurde das Steigen gut und es konnten Aufreihungen genutzt werden. Sehr bald stand dann das (fast jedes Wochenende aktive) ED-R74 im Weg. Dieses nördlich umflogen ging's gegen den Wind weiter bis Lüsse (Benno) oder Ziesar (Marianne). Nun folgte ein Rückenwindschenkel an Gardelegen vorbei Richtung Nordwesten. Wieder musste die Letzlinger Heide (ED-R74) umflogen werden. Ab Lüchow war es abgeschirmt, sodass ein weiterer Gegenwindschenkel nötig wurde. Vom Arendsee folgte dann aus 2200m der Endanflug Richtung Heimat.
Fazit von Bennos Flug: 505 OLC-km und 114 km/h für die Bundesliga und das mit Start um 14:00. Die drei schnellsten LSG-Flüge reichen zum sechsten Platz in der 2. Bundesliga und die LSG Fallersleben hält Kontakt zum Tabellenführer HVL Boberg (Runden-Fünfter).
Text/Fotos: Benno Beesten
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Die schönsten Wolken im Beschränkungsgebiet .
Nach Norden geht noch was ...
Zurück in Ummern, zum Glück sind noch Helfer da

 
Aero-Club Nastätten (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Der Duo entrinnt dem Regen im Taunus
Logo Der Samstag blieb im Westen im Einfluss der von Süd-Südwest heranrückenden Warmfront. In Nastätten, das im Regenschatten von Soonwald und Westtaunus liegt, gab es zwar nur gelegentlich Sprühregen, doch die geringe Sicht erlaubte gar keine Segelflugstarts. Sonntag Mittag hob sich die graue Wolkendecke ein wenig, so dass zumindest Schulflüge durchgeführt werden und die Jugendlichen Ziellandungen für das Jugendvergleichsfliegen üben konnten. Erst am späten Nachmittag riss die Bewölkung auf, doch das kurze Wetterfenster mit schwacher Thermik reichte im Westtaunus nicht für Wertungsflüge. Und im Vereins-Sommerlager konnte endlich wieder der kanariengelbe Geier II b, ein seltener Holzvogel mit fast 18 m Spannweite, in die Luft gehen!
Im Osten und Südosten Deutschlands gab es demgegenüber bestes Thermikwetter, das hohe Rundengeschwindigkeiten bis zu 365 km/h erlaubte. Nur die Vereine in Westdeutschland hingen das gesamte Wochenende in der feuchten Warmluft und konnten so in der 16. Runde keine Wertungsflüge erzielen, wenn sie nicht wie die Bad Homburger zum Sommerlager im sonnigen Osten weilen. In der Gesamtwertung rutschten die Nastättener 3 Ränge auf den 20. Platz ab und nähern sich somit bedrohlich dem Abstieg. Hoffen wir mal, dass an den verbleibenden drei Bundesliga-Wochenenden auch mal die Westdeutschen mit Thermiklagen bedacht werden!
Text: Claudia Gallikowski; Fotos: Jens-Christian Henke
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So grau sah es den gesamten Samstag im Westtaunus aus!
Geier auf Geier-Seitenruder (Allgaier-Konstruktion von 1956)
Jens-Christian Henke im Geier vor dem Windenstart (Foto: Wilhelm Westerburg)

 
SFV Hoya (Quali-Liga): Ein ganz spezielle Runde
Logo - Habt ihr was getrunken ?
- Nein.
- Oder was geraucht ?
- Nö, warum ?
Das waren am Sonntag die Fragen, als gegen Mittag die Flieger aus der Halle geholt wurden. Klar, bei 600 m Basis und einer für die Mitte Niedersachsens äusserst mässigen Vorhersage war das Vorhaben Bundesliga-Punkte einzufliegen, nicht auf breiter Basis vermittelbar.
Aber nachdem am Samstag überhaupt nichts gegangen und über Nacht die Tabellenführung in der Quali-Liga weg war, musste am Sonntag nachgelegt werden. Ulla Voß/D2-c, Klaus Meitzner/ASW20 CL-J und Norbert Lühring/Jürgen Raschdorf/N4-DM bildeten an diesem 09.08.2009 die Liga-Mannschaft für den SFV Hoya. In Ameisenkriechhöhe arbeiteten sich die Flieger durch die Westheide vor bis zum Elbe-Seitenkanal, als dort endlich das erwartet gute Wetterfenster sichtbar wurde. Und es war über der Altmark besser, als vorhergesagt: 3/8 CU bei einer maximalen Basis von 2.400 m MSL. Der Übergang zwischen den beiden Luftmassen vollzog sich über ein treppenartiges Ansteigen der Basis in 600 m-Schritten von einer Wolke zur Nächsten. Die Grenzluftmasse war am Abend derart labil, dass es schnell breit lief und nur noch der Schnitt abgeflogen werden konnte, denn zum Aufwärtskreisen gab es auf den letzten 80 km so gut wie keine Gelegenheit mehr.
33 Punkte für den Verein geholt. Am Abend sah die Tabelle doch gleich wieder freundlicher aus :-)
Text/Fotos: Norbert Lühring
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Von der einen Luftmasse in die andere ...
Endlich im guten Wetter ...
"home run" nach einem speziellen Wettermix

 
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Mittwoch, 12. August
Segelflug-BUNDESLIGA: 16. Runde am 8./9. August
- Thermikparadies Brandenburg
- Hoch über dem Baltikum lies grüßen
- Herbert Horbrügger vom FK Brandenburg mit 124,65 km/h Speed unterwegs
- FK Brandenburg mit 364,69 km/h Speed schnellster Verein
- FSC Odenwald-Walldürn mit 325,78 km/h Speed zum Tagesieg der ersten Liga
- Wetter-Rhythmus im Südwesten am Wochenende außer Takt
- Alpen mit mäßiger Arbeitshöhe
Logo Allgemein:
Die dankbarste Wetterecke in Rundenwertung 16 lag im weiten Osten unseres Landes. Was man aus exzellenten Flugbedingungen machen kann, belegte der FK Brandenburg, der in der zweiten Segelflug-Bundesliga mit 364,69 km/h Speed die beste Geschwindigkeit beider Ligarunden abspulte.
Das Fluglager in Erbendorf macht dem FSC Odenwald-Walldürn weiterhin sichtlich Spaß, was ein erneuter Sieg in der ersten Segelflug-Bundesliga mit 325,78 Speed belegt. Den schnellsten Schnitt erflog Herbert Horbrügger vom FK Brandenburg auf LS-6 mit 124,65 km/h. Kilometerkönig, soweit ich richtig geschaut habe, wurde Gismut Schröder vom FCC Berlin am 08.08. mit 761,03 km auf Nimbus 4M. Im äußersten Westen, und vor meiner Haustüre zeigte sich der Samstagshimmel im Trauerkleid.
Acht Achtel und eine milchige Brühe ließen in Musbach nur Platzflüge zu. Die Schwarzwaldhochstraße verhüllte sich derweil im Nebel, während mit jedem Kilometer Östlich die Chance zum Überlandfliegen anstiegen. Anders herum der Sonntag. Nachdem der Segelflugbericht eher die Thermik in Baden -Württembergs abschrieb, präsentierte sich der Himmel nach einer Regennacht überraschend im zarten blau. Angesagte Gewitter ließen auf sich warten, und nur Warmluft und Cirren bremsten am Abend die Thermik aus.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:
Wie schon berichtet wird Erbendorf für den FSC Odenwald-Walldürn zum echten Erfolgserlebnis, was der zweite Tagesieg mit 325,78 km/h Speed beim Traditionslager der Odenwälder belegte. "Tolle Sache die Osterweiterung" kommentierte Wolfgang Lehnert (Ventus 2cT/18M 110,94 km/h) seinen Flug in Richtung Tschechien. Dabei war er noch ohne Wasserballast unterwegs.
Oberpfälzer Wald und Fränkische Alb waren wieder gute Hausnummern, was Flüge von Uwe Schlessmann (LS-8 108,04 km/h und Kurbelanteil 17,32 Prozent) und Herbert Zemmel (LAK-17/15 M 106,08 km/h) handfest belegten.
Die Ostseite der Schwäbischen Alb machte sonntags die Aufwindjäger vom SFG Donauwörth-Monheim mit 309,56 km/h schnell. Richtung Mengen eilten vom Stillberghof-Stefan Bosch ( LS-6/18 M 104,53 km/h), Andreas Loderer (Discus 2 102,70 km/h) und Michael Gesell (Duo Discus 102,33 km/h) mit Jo-Jo Sprints in die Ferne.
Der AC Pirna erreichte Tagesrang 3 mit 304,83 km/h. Hier legten die Piloten ihre Strecken am 08.08. nach Tschechien (wenn es doch Polen war Entschuldigung) um mit schnellen Flügeln wieder in Pirna einzuschweben. Als Erfolgstrio zeichnete sich Immanuel Weigel (Std. Libelle 103,15 km/h), Ralf Andrich (DG-100 102,04 km/h) und Karl-Ernst Häntzschel (DG-100 99,64 km/h) aus.
Mit sieben Punkten Rückstand lässt die SFG Donauwörth-Monheim den LSV Schwarzwald deutlich seinen Atem spüren. Spannend der Schlussspurt der unteren Ränge. Hier bleibt weiter alles offen.
Rundenwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. FSC Odenwald- Walldürn 325,78 km/h Speed, 2. SFG Donauwörth-Monheim 309,56 km/h, 3. AC Pirna 304,83 km/h
Gesamtwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. LSV Schwarzwald 190 Punkte, 2. SFG Donauwörth-Monheim 183 Punkte, 3. FSC Odenwald-Walldürn 178 Punkte
Bericht zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
Der FK Brandenburg dominierte mit 364,69 km/h Speed klar Rundenwertung 16.
Beim Betrachten der Barogramme wünscht man sich einen fliegerischen Wohnsitzwechsel. Zumindest im Sommer.
Beschleuniger war neben der Top Leistung der Brandenburger auch das Hoch über dem Baltikum, wo sich EM-Piloten mit 13. Wertungsflügen geradezu schwindlig flogen. Für den FK Brandenburg machten Herbert Horbrügger (LS-6 124,65 km/h), Felix Gottschalk (ASW-20 120,26 km/h) und Matthias Kaese (ASW-24 119,79 km/h) bei Flügen bis zu 621 km alles klar.
Aus derselben Ecke blies das Aero Team Klix mit 309,52 km/h zum Sturm. Auf ASW-17 war Ingo Trentelj mit schnellen 107,38 km/h und 626,31 km unterwegs. Dieter Mihelin (DG-1000/20 M 101,62 km/h) und Jürgen Müller (DG 600/18M 100,52 km/h) ergänzten den Erfolg. Das brodelnde Thermikwetter nutzte der LSV Neuhausen mit 278,38 km/h zum dritten Tagesplatz. Ronalf Gottscheck (Nimbus 3/25,5 99,19 km/h), Thomas Nedelka (Mini Nimbus 97,03 km/h) und Karsten Maixner (Std. Cirrus 82,16 km/h) besorgten die 18 Tagespunkte. 23 Vereine schafften eine Wertung. An der Spitze ein Nord- und Ostdeutsches Rennen mit viel Brisanz.
Die nächsten drei Runden werden so alles andere als trostlos werden.
Rundenwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. FK Brandenburg 364,69 km/h Speed, 2. Aero Team Klix 309,52 km/h, 3. LSV Neuhausen 278,38 km/h
Gesamtwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. HVL Boberg 204 Punkte, 2. LSG Fallersleben 202 Punkte, 3. FK Brandenburg 195 Punkte
 
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Mit Schwung an der Winde der Thermik entgegen
Oliver Flachmayer mit seinem Phöbus C vor dem zum 16. Rundenrennen
Im F-Schlepp den Wolkenträumen entgegen

Text/Bilder: Lothar Schwark
 
Ein Hinweis zu den Berichten aus den Vereinen (für die Segelflug-BUNDESLIGA und zweite Segelflug-BUNDESLIGA folgen sie in der Regel am Donnerstag):
Gleich in welcher Liga ihr in euerem Verein fliegt (Segelflug-BUNDESLIGA, zweite Segelflug-BUNDESLIGA oder Landesliga bzw. Quali-Liga) gerne veröffentlichen wir auf der OLC-Webseite euere Berichte. Die Inhalte der Reports liegen ja auf der Hand ... Einschätzung der Wettersituation ... Teamabsprachen im Verein ... Markantes vom Flug ... Gesamteindruck.
Damit das Ganze aber natürlich zeitnah und aktuell ist, so müssen die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis Montagabend, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend bei uns sein.
Der ideale Umfang sind max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität. Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern).
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Dienstag, 11. August
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Wiederholungen können schön sein - müssen es aber nicht. Beide Wochenendtage hatten wettertechnisch ein deutliches Ost-West-Gefälle zu bieten. Während der Westen im Griff einer fast stationären Konvergenz lag, konnte man sich im Osten noch an der noch guten Luftmasse der Vortage erfreuen.
Der Samstag:
Es war eine Konvergenz der unschönen Sorte, die angefüllt mit feuchter und labiler Luft fast regungslos zwischen Elbmündung und Pfalz lag. Und in ihrem Vorfeld hatten sich auch schon Abschirmungen bis in den Schwarzwald vorangemacht. Wie mit dem Lineal gezogen war östlich dieser Linie dann die Welt in Ordnung: Warmluft? Ja, aber trocken und noch unter schwachem Hochdruck. Damit war es für viele ein sehr guter Tag, auch wenn zwischen Harz und Thüringer Wald schon erste Überentwicklungen unterwegs waren.
Der Sonntag:
DDie Konvergenz hatte zwar einiges an Aktivität verloren, war aber nur etwas nach Osten vorangekommen, um sich jetzt einmal von Nord nach Süd über uns zu erstrecken. Auch wenn jenseits von Elbe und Saale nochmal die besseren Bedingungen zu finden waren - der Thermik waren Feuchte und Abschirmungen abträglich. Und wenigstens Rheintal und Schwarzwald bekamen auf der Rückseite die Chance, sich ein paar Bundesligapunkte zu erfliegen.

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Montag, 10. August
Neuer OLC Sponsor-Partner: Doppelsitziger Motorsegler Taurus
Logo Die Alternative zum "konventionellen Motorsegeln": Pipistrel Taurus von Flight Team
"Taurus" heißt der erste in Deutschland als Ultraleichtflugzeug musterzugelassene doppelsitzige Motorsegler mit Klappantrieb. In Aufbau, Verarbeitungsqualität, Cockpitkomfort und Startleistung steht er den Selbststartern der D-K...-Klasse nicht nach; seine Flugleistungen entsprechen denen moderner Clubklasse-Segler. Kostengünstig und als Luftsportgerät ohne EASA-Bürokratie einsetzbar eröffnet er neue, zeitgemäße Möglichkeiten des unabhängigen Leistungsflugs und der Ausbildung.
Mit gutmütigen Flugeigenschaften, leicht und einfach zu montieren ist er eine echte Alternative für den "luftwandernden" Privatpiloten wie für Vereine und Flugschulen. Komfortable Side-by-side Sitze (dank Gesamtrettungsgerät kann ohne Fallschirm geflogen werden) erleichtern die Ausbildung und bringen Flugspaß unabhängig vom Winden- oder Flugzeugschleppstart, und das zu einem vergleichsweise niedrigen Preis. Ideal für alle, die gerne Segelfliegen möchten, davor aber wegen des zum "normalen" Segelflug notwendigen Zeitaufwands bisher zurückschreckten.
Neben dem Taurus bietet Flight Team den mit demselben Flügel und "konventionellem" UL-Rumpf ausgestatteten SINUS für Piloten, die bei flotten Reiseflugmöglichkeiten mit Motor nicht auf die Option des Segelfliegens verzichten möchten, und den jetzt ebenfalls von Pipistrel hergestellten und weiterentwickelten, eigenstartfähigen Klapptriebwerks-Einsitzer BEE an.
Nach Absprache mit Peter Götzner von Flight Team stehen Taurus und Sinus für Probeflüge gerne zur Verfügung.
 
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Der Taurus in der Betriebsart Segelflug ...
... und mit ausgefahrenem Klapptriebwerk
SINUS

Weitere Infos zu Taurus und Sinus finden sich hier
Saturday 8 August
La Real Federación Aeronáutica Española (RFAE) coopera con OLC
The Real Federación Aeronaútica Española (RFAE) cooperates with the OLC
El equipo de OLC da la bienvenida a todos los pilotos de la Real Federación Aeronáutica Española a nuestro concurso. Desde la pasada semana, El Ranking de vuelo a vela español esta integrado in nuestro sistema.
De una misma vez, todos los pilotos pertenecientes a la RFAE pueden puntuar sus vuelos tanto en OLC como en el Ranking RFAE! El vuelo será automáticamente mostrado en el listado mundial de OLC. Este doble sistema de puntuación esta siendo usado con éxito en otras federaciones como la Italiana, Suiza y Alemana.
El equipo de OLC desea a todos los pilotos de la RFAE muchos vuelos exitosos.
Su equipo OLC
 
The OLC team welcomes all glider pilots of the Real Federación Aeronaútica Española in our contest. Since last week, the decentralized spanish gliding contest is integrated in our system.
With just one claim all pilots of the RFAE can score their flights in the OLC and in the RFAE scoring! The flight will be automatically displayed in the OLC worldwide scoring list. This successful dual OLC system is already used by gliding confederations of Italy, Switzerland and Germany.
The OLC team wishes all pilots of the RFAE many successful flights.
Your OLC-Team
Freitag, 7. August
Rückwirkende Änderung der Wertung zur Segelflug-BUNDESLIGA: 15. Runde
Logo Am heutigen Freitag den 7.8. wurden die BUNDESLIGA-Flüge von Norbert Lenz und Charly Müller (beide Giulini/Ludwigshafen) aus der Wertung entfernt, da unzulässigerweise der Wertungszeitraum anders als in den Regeln fixiert bestimmt wurde.
In den allgemeinen OLC-Regeln findet sich hierzu:
3. Wertungsstrecke
...
Der Flug wird vom Wertungsanfang bis zum Wertungsende gewertet. Der Wertungsanfang ist der Beginn des antriebslosen Fluges, das Wertungsende ist das Ende des antriebslosen Fluges.
...
Das OLC-Team wurde in Form einer Beanstandung von der Nichteinhaltung der Regeln informiert.
Wir bedanken uns für die Aufmarksamkeit (dieser Partner-Check ist eine der OLC-Grundprinzipien von Anfang an!).
Freitag, 7. August
DWD-Wetterprognose zur aktuellen Runde der Segelflug-BUNDESLIGA
(herausgegeben am Freitag, den 7.8.2009, um 14:00 Uhr GZ)
DWD-Gebietseinteilung WETTERLAGE DEUTSCHLAND
Am SAMSTAG bestimmt im Osten Deutschlands ein Hochdruckgebiet ueber dem Baltikum das Wetter mit trockener Warmluft. Ueber dem Westen Deutschlands liegt morgens eine Kaltfront mit vorlaufender Konvergenz und verlagert sich im Tagesverlauf nur langsam ostwaerts. Mit westlicher Stroemung wird feuchte und labil geschichtete Luft herangefuehrt.
Am SONNTAG herrscht im Osten weiter Hochdruckeinfluss. Die Kaltfront wird auf einer Linie Fehmarn-Schwarzwald quasistationaer. Waehrend der Suedwesten und der Alpenraum in feuchtlabiler Warmluft verbleiben, fliesst auf der Rueckseite der Front im Nordwesten voruebergehend kuehlere und stabil geschichtete Luft ein.
SEGELFLUGPROGNOSEN
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG und SONNTAG im Osten ueberwiegend gute Thermik, teils blau, sonst durch Abschirmung und Ueberentwicklungen haeufig gestoert und daher kaum nutzbar.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Vom SAMSTAG bis MONTAG kann sich im Westen auf Grund von abdeckender Bewoelkung und haeufigen Ueberentwicklungen kaum nutzbare Thermik entwickeln. In Ostthueringen, Sachsen und Franken ist mit guter Thermik zu rechnen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84) sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG vorausichtlich bis Schwaben abschirmende Frontalbewoelkung und daher nur sehr schwache Thermikansaetze. Sonst ist maessige bis gute Thermik moeglich, allerdings am Nachmittag vor allem westlich des Lechs durch Ueberentwicklungen, Schauer und Gewitter gestoert. Bodennah stroemt weiterhin etwas kuehlere Luft aus Osten herein.
Am SONNTAG fliesst bodennahe kuehlere Luft ein. Dennoch ergeben sich aufgrund wechselnd starker abschirmender Wolkenfelder lediglich maessige bis gute Cumulusthermikchancen. Am Vormittag einzelne Gewitter am Alpenrand, ab Mittag dann weitere zahlreiche Ueberentwicklungen, Schauer und Gewitter aus Suedwest.

Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

phg
Freitag, 7. August
NOVA Juniors Pilot gewinnt "BIOTECH BORDAIRLINE" Wettkampfserie 2009
Überraschungssieger Paul Guschlbauer
Logo Bild Mit zwei Siegen und einem vierten Platz konnte Paul Guschlbauer (25) die Gesamtwertung der "Biotech Bordairline" Serie 2009 gewinnen. Sie bestand aus drei Events, bei denen es galt, sich von einem Ausgangspunkt laufend oder mit dem Gleitschirm fliegend möglichst weit zu entfernen und wieder rechtzeitig zurück zu kommen. Ein spannendes Spiel mit Kondition, Taktik, Mut und einer Prise Wetterglück. Der NOVA Junior Pilot hatte zwar noch nie an derartigen Wettkämpfen teilgenommen, aber es gelang ihm mit seinem NOVA Factor 19 meist, weiter zu fliegen als seine Konkurrenten. Damit waren die perfekten Ausgangsbedingungen für einen weit entfernten Wendepunkt am Limit gegeben.
Die groben Regeln der Bordairline Bewerbe sind schnell erklärt: Der Start erfolgt am Samstag um acht Uhr morgens. Es gilt dann, sich zu Fuß oder fliegend möglichst weit vom Startpunkt zu entfernen, um spätestens am Sonntag um 17 Uhr, wieder den Ausgangspunkt zu erreichen – wobei man mindestens 20 % der Nettostrecke fliegen muss. Wer zu wenig fliegt oder nicht rechtzeitig zurückkommt, erhält Abzüge. Eine der Schwierigkeiten liegt also in der Wahl des Wendepunktes, bzw. darin, am Samstag zu entscheiden, welche Strecke man sich für den Rückweg am Sonntag zumutet.
Die aus drei Events bestehende Serie nahm ihren Auftakt mit den Crossalps in den Chiemgauer Alpen (Deutschland). Paul hatte zuvor noch nie an einem Rennen dieser Art teilgenommen und war, nach eigener Aussage, auch noch nie weiter als 20 Kilometer am Stück zu Fuß unterwegs gewesen. Doch die Kombination aus Berggehen, Laufen in der Ebene und Fliegen scheint ihm zu liegen, denn er erreichte, nicht nur für ihn selbst überraschend, als Sieger das Ziel. "Rennen dieser Art gewinnt man, wie man heuer wieder eindrucksvoll bei den X Alps beobachten konnte, übers Fliegen," sagt Paul.
Der 25-jährigen Student gewann nicht nur das Rennen in Deutschland, sondern auch den zweiten Durchgang in Locarno, Schweiz. Bei nicht gerade einfachen Flugbedingungen konnte er mit seinem NOVA Factor 19 die größte Distanz in der Luft zurücklegen. "Die in den 33 Stunden schaffbare Distanz zu Fuß lag heuer für mich recht konstant zwischen 100 und 120 Kilometer. Das schaffen auch viele der Konkurrenten. Entscheidend über Sieg oder Niederlage sind die Wahl der Route und vor allem die richtige Taktik sowie die Einschätzung der Flugbedingungen. Wer weiter fliegt, gewinnt!"
Mit zwei Siegen bei zwei Durchgängen war die Ausgangsposition für den letzten Event in Lienz (Osttirol) natürlich ausgesprochen gut. Doch das Reglement ist durchdacht und auf Spannung bedacht: Eine kleine Fehleinschätzung der persönlichen Leistungsfähigkeit wird schwer bestraft. Wer es nicht vor 17 Uhr am Sonntag wieder ins Ziel schafft, bekommt nicht nur die fehlende Distanz bis zum Ziel abgezogen, sondern muss auch auf 20 % Bonus verzichten, den man auf seine Strecke erhält, wenn man rechtzeitig im Biotech Zelt einläuft.
"Es ist so gut wie unmöglich, seinen Wendepunkt so weit weg zu setzen, dass man darauf verzichten kann, nicht rechtzeitig wieder im Ziel zu sein. Beim letzten Rennen in Lienz musste ich auf Nummer sicher gehen. Darum habe ich nach einem recht weiten Flug meinen Wendepunkt bereits um 19 Uhr gesetzt, um auf jeden Fall wieder rechtzeitig im Ziel zu sein," erklärt Paul. Seine Taktik ging am Ende auf. Mit einem vierten Platz in Lienz und nur einem direkten Konkurrenten, der auch an allen drei Wettbewerben teilgenommen hat, vor sich, konnte er sich den Gesamtsieg sichern.
Auf die Frage welche Ziele er sich für die Zukunft gesetzt hat, gibt er eine klare Antwort: "Ich will an den X Alps teilnehmen. Das ist der große Traum! Und es war auch der Grund, warum ich vor vier Jahren dem Mountainbike-Rennsport den Rücken zugekehrt habe und mich ganz dem Gleitschirmfliegen verschrieben habe! Der Sieg hier hat mir gezeigt, dass ich es vielleicht irgendwann schaffen kann, dabei zu sein ... "
Mehr Infos, Ergebnisse usw. gibt es unter: www.Bordairline.com
Das NOVA Juniors Team wird unterstützt von Bräuniger Flugelektronik, Charly Produkte (Gutzeuge und Rettungsschirme), Craft (Bekleidung), Garmin (GPS), Hanwag (Schuhwerk), www.gleitsegelwetter.de (Wetterservice für Drachen- und Gleitschirmflieger).
Bild: Die Platzierten, in der Mitte Paul Gusenbauer.
 
Weitere Infos zu NOVA Gleitschirme: www.nova-wings.com (dort steht auch eine Vielzahl von Bildern und Grafiken in hoher Auflösung zum Download bereit).
Donnerstag, 6. August
Aus den Vereinen: Berichte zur Liga-Runde
AC Pirna punktet überraschend
Logo Ein unerwartet thermisch gut arbeitender Fläming beschert den unermüdlichen Streckenflughaien des Aeroclub Pirna einen belebenden Silberregen in der 15. Wertungsrunde. Satte 19 Punkte fruchteten aus einem schnellen Trio über ein klassisches FAI Dreieck von Pirna - Lüsse - und den knapp verpassten Wendepunkt Eisenhüttenstadt. Dennoch mit über 400 km und niedrigen 262,72 Speed Point überraschend ausreichend für einen 2. Rundenplatz! Ausgerechnet an diesem Wochenende dachte kein Pilot des AC Pirna auch nur ansatzweise an 2,5 h Sprintaufgabe OLC sondern zog dieser lieber ein anspruchsvolles und bei all den innovativen Trends leider mehr und mehr in Vergessenheit geratenes FAI Dreieck vor. Als dann bei der allabendlichen Auswertung der Club plötzlich oben in der Tabelle rangierte staunte man nicht schlecht. Bei 80er Schnittgeschwindigkeiten ein doch sehr ungewohntes Bild - wo blieben die Ergebnisse der Superorchideen? Immanuel Weigel hatte die Nase vorn. Ihm folgten Robert Paul und Ralf Andrich auf die Plätze. Insgesamt starten 10 Piloten zum erfolgreichen Überlandflug mit über 3300 km Gesamtstrecke an einem Tag.
Text: Robert Paul
 
Aero-Club Nastätten (zweite Segelflug-BUNDESLIGA): Warmluft im Westen bremst Streckenflieger aus
Logo Am Samstag begann die Thermik im Westtaunus erst nach Durchzug einer dicken Abschirmung mit eingelagerten Regenschauern. Gegen 14 Uhr Ortszeit war noch kein Schulflugzeug länger als 6 Minuten in der Luft geblieben, doch ein Bussard zeigte an, dass die Thermik langsam in Schwung kam. Das ermutigte Claudia Gallikowski und Jens-Christian Henke, einen Windenstart in ihrer ASH 25 "DW" zu machen.
Höchst mühsam schraubte sie sich anfangs in 0,2 m/s hinauf und flogen dann nach Südwesten. Doch kurz vor dem Rhein kamen sie wieder tief und fanden erneut nur schwaches Steigen. Das morgens extra für die Bundesliga getankte Wasser wurde abgeworfen, um die vorzeitige Landung zu verhindern. Doch nachdem die Basis in etwa 1.500 Metern erreicht war, ging es besser voran.
Im Soonwald stand auf der Luvseite einer Cumuluswolke eine Thermikwelle! Beim Weiterflug in Richtung Westen funktionierte die Thermikwelle bei fast jeder Cumuluswolke. Unter den Wolken wäre man sicherlich schneller vorangekommen, doch die Sicht aus 2.200 Meter NN auf die Wolken und die schöne Landschaft war phantastisch. Leider drehte der Wind und nach der Wende musste der Flug unter den Wolken fortgesetzt werden. Deutliche Warmluftzufuhr machte es schwierig, brauchbare Aufwinde zu finden. Daher fiel der Bundesliga-Schnitt mit 51,71 km/h mager aus.
Mit 52,22 km/h war die ASH 25 Mi mit Uli Leukel und Martin Fuhr im Rheintal einen Tick schneller. Die fünf anderen Nastättener Streckenpiloten in ASW 20 und 28, Duo und ASK 23 erreichten leider aufgrund der schwachen Thermik nicht die Mindestgeschwindigkeit.
Am Sonntag waren aufgrund tiefer Wolken und kräftigen Windes überhaupt keine längeren Flüge von Nastätten möglich, so dass der ACN nur 2 Wertungsflüge in der 15. Runde zusammen bekam und den undankbaren 20. Platz mit 1 Rundenpunkt belegte. In der Gesamtwertung rutschten die Nastättener 2 Ränge auf den 17. Platz ab.
Text: Claudia Gallikowski; Bilder: Jens-Christian Henke
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In der Thermikwelle über Rhein und Soonwald
Vom hinteren Sitz der ASH 25 aus optimiert Jens-Christian Henke die Streckenführung
Abendlicher Endanflug der ASH 25 vor aufziehender Bewölkung

 
SFV Hoya (Quali-Liga): Würfelwetter im Norden
Logo Die Ausgangslage war klar: Als Tabellenführer der Quali-Liga mit einem Vorsprung von nur zwei Punkten auf den Zweitplatzierten musste in dieser 15. Runde "performt" werden. Egal wie.
Die Vorhersage für das Wochenende 01./02.08.09 versprach nur für den Samstag fliegbares Wetter im Norden. Und es war eine diffuse Wetterlage. Merkwürdige, grossflächige CB-artige Abschirmungen mit Ausregnungen, wellenartige Einlagerungen mit linearem Steigen und Sinken und dann plötzlich der rettende Bart des Tages mit 4,2 m/s auf 2.000 m MSL unter einem Bilderbuch-CU. So einen Wettermix sieht man selten links und rechts von der Elbe.
Von Hoya aus starteten Klaus Meitzner/ASW20 CL-J und Norbert Lühring/Jürgen Raschdorf mit N4-DM Richtung Osten und richtig: Östlich der Elbe ging es ganz passabel unter hochreichenden Cumuli. Der Rückweg nach der Wende bei Kilometer 150 durch die Heide nach Hoya war dann wieder diffus, siehe oben. Auf der "Uhr" standen für die Wetterlage angemessene Strecken und Schnitte (315 km/81 km/h und 219 km/68 km/h). Damit konnte man aber nicht zufrieden sein, denn ein dritter Flug für die Ligawertung musste noch her. Unsere Teilnehmer an der Junioren-LM in Hodenhagen Tim Albrecht und Bastian Eckelmann waren ausgebremst, denn wegen der aufziehenden CB-artigen Bewölkung war der Wettbewerbstag kurzerhand neutralisiert worden.
Also musste Sonntag, an dem nach der Wettervorhersage eigentlich nichts gehen sollte, nochmal geflogen werden. Morgens im Regen war daran nicht zu denken und so wurde beschlossen, einige aufgeschobene Arbeiten am Flieger zu erledigen. Wenn sich nur nicht gegen 14:30 plötzlich die Sonne kurz gezeigt hätte. Also raus mit dem Flieger und ab in die Luft. Es kamen zwar nur knappe 100 km in einem sportlichen Höhenband unter überwiegend 8/8 zusammen, aber es hatte sich gelohnt: 35 von 50 möglichen Punkten in dieser 15. Runde dazugeholt.
Text/Fotos: Norbert Lühring
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Attacke! - gekreist wird später (Samstag)
Diffuses Wetter über der Zentralheide (Samstag)
Uups, es geht sogar noch tiefer ... (Sonntag)

 
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Mittwoch, 5. August
Segelflug-BUNDESLIGA: 15. Runde am 1./2. August
- Blauthermik, Gewitter und Hangwind
- Warmluft bremst Bundesligapiloten im Süden aus
- Am Samstag wird im Osten gepunktet
- Hochdruck verschwindet einen Tag zu früh
- Wiehengebirge verhilft mit Hangwind zum Tagessieg
- LSV Bückeburg-Weinberg mit 239,05 km/h Speed nicht nur Hangflugmeister
- FSC Odenwald-Walldürn mit 278,77 km/h Speed in erster Liga siegreich
- Boberg fängt Fallersleben in zweiter Segelflug-BUNDESLIGA ab
Logo Allgemein:
Sie mühten sich redlich. So könnte das Bundesligazeugnis eines Südwestdeutschen- Vereins in Rundenwertung 15 gelautet haben. Genau zwei zarte Cumulis sichtete ich gegen 11.00 Uhr rund um Freudenstadt. Dann wurde es azurblau und einfliesende Warmluft Bremsklotz zu schnellen Rennen. Mühsam tasteten sich die Piloten nach vorne, während im Osten der Thüringer Wald und Fränkische Alb satte Thermik boten.
Auch weiter im Osten waren klassischen Rennstrecken am 01.08. hoch in Kurs.
Frust pur, Sonntag früh, als die Kaltfront in Freudenstadt schon um 5:50 Uhr mit Donnergrollen anklopfte. "Aus die Maus, so die Devise im Südwesten.
Damit eilte, er der heraneilenden Front davon.
Den Tagesieg der ersten Segelflug -Bundesliga schaffte der FSC Odenwald- Walldürn mit 278,77 Speed, der sein traditionelles Fluglager in Erbendorf abhält. "Wohl dem der einen Hang hat" (in diesem Fall das Wiehengebirge) lautete der Siegerspruch vom LSV Bückeburg- Weinberg (239,05 km/h) in der zweiten Segelflug-BUNDESLIGA.
Bericht Segelflug-BUNDESLIGA:
Noch in der frischen Luft des abziehenden Hochs blies der FSC Odenwald- Walldürn beim Fluglager in Erbendorf mit 278,77 km/h Speed zum Sturm auf die Tagesspitze. Thüringer Wald und Fränkische Alb spendeten gute Thermikpakete, die Sebastian Hilpert ( Duo Discus T 94,55 km/h), Wolfgang Lehnert (Ventus 2cT/18m 93,45 km/h) und Uwe Schlessmann (LS-8 90,77 km/h) zum Tagessieg ummünzten. Von Pirna über Dresden nach Lüsse und an Neuhausen vorbei, so die Devise vom AC Pirna, der mit 262,72 km/h Tagesrang zwei erflog.
Bei Flügen über 400-Km sicherten Immanuel Weigel (Std. Libelle 89,61 km/h), Robert Paul (Std. Jantar 88,66 km/h) und Ralf Andrich (DG-100 84,45 km/h) Platz 2 für Pirna.
260,13 km/h Speed brachten dem FCC Berlin Tagerang drei ein. Jagdrevier waren die klassischen Rennstrecken vom Fläming. Ein Hauch Offene Klasse würzte das Ganze. Mit ihren Langenohren waren Carsten Lindemann (ASH-25 M 88,73 km/h), Gismut Schröder (Nimbus 4 86,26 km/h) und Herbert Märtin (ASW-22 BLE 85,14 km/h) bis zu 537,81 km unterwegs.
Einen coolen Ritt um die Front hatte Siegbert Gehl vom AC Langenselbold zu vermelden.
Im Schwarzwald, Teilen der Alb und Oberschwaben bremste Warmluft am Samstag erheblich. Das spürten selbst DM-Piloten in Mengen, und der Klippeneck-Wettbewerb.
Sonntags wie gesagt- Gewitter und teils Dauerregen. Der LSV Schwarzwald führt weiterhin die Wertung an. Doch seine Mitbewerber werden jede Chance nutzen um die Schwarzwälder in der Zielgeraden einzufangen.
Rundenwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. FSC Odenwald-Walldürn 278,77 km/h, 2. AC Pirna 262,72 km/h, 3. FCC Berlin 260,13 km/h
Gesamtwertung Segelflug-BUNDESLIGA:
1. LSV Schwarzwald 188 Punkte, 2. SFG Donauwörth-Monheim 163 Punkte, 3. FSC Odenwald-Walldürn 158 Punkte
Bericht zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
"Wohl dem der einen Hang hat" jubilierte Ulf Dallmann nach dem Tagessieg vom LSV Bückeburg-Weinberg der am Weihengebirge 239,05 km/h Speed schaffte. Dallmann (LS- 8 87,04 km/h), Rolf Bödeker (Astir CS 82,68 km/h) und Stephan Beck (ASW-22 BLE 69,33 km/h) waren das erfolgreiche Trio. Die Masse macht's, so Bödeker zum Hangflugeinsatz mit dem Astir CS, während sich Beck Tags zuvor mit der Warmluft und Blauthermik in Mengen auseinander setzten musste. Weiterhin im Spitzenfeld dabei der LSC Schliersee. 234,64 km/h Speed brachten Tagesplatz zwei den Hans Fitterer (Discus 83,579 km/h, Martin Petz (LS-6/18M 79,92 km/h) und Alexander Friedl (Discus 2 t/18M 71,15 km/h) erkurbelten. Imposant das Barogramm von Fitterer, das eindrücklich wie eine Leiter das Erklimmen des Alpenhauptkamms belegt. Dass Roitzschjora mal wieder eine gute Startbasis war belegte das Aero Team Klix mit Tagesplatz 3 und 229,58 km/h. Michael Schneider (Ventus 2 cT/17,6 79,07 km/h), Ingo Trentelj (ASW-17 77,09 km/h) nebst Hubertus Oehme (Jantar 2 73,42 km/h) nutzten die Thermischen Verhältnisse gut. Nun ist's passiert. Der LSG Fallersleben (187 Punkte) wurde hauchdünn vom HVL Boberg überholt (188 Punkte). Ganz still und leise schleicht sich auch der LSV Bückeburg-Weinberg mit derzeitigem 3. Gesamtrang (186 Punkte) der ersten Liga entgegen. Spannend wird es sicherlich noch um Aufstiegsplatz sechs und sieben werden.
Rundenwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. LSV Bückeburg-Weinberg 239,05 km/h Speed, 2. LSV Schliersee 234,64 km/h, 3. Aero Team Klix 229,58 km/h
Gesamtwertung zweite Segelflug-BUNDESLIGA:
1. HVL Boberg 188 Punkte, 2. LSG Fallersleben 187 Punkte, 3. LSV Bückeburg-Weinberg 186 Punkte
 
Text: Lothar Schwark
 
Ein Hinweis zu den Berichten aus den Vereinen (für die Segelflug-BUNDESLIGA und zweite Segelflug-BUNDESLIGA folgen sie in der Regel am Donnerstag):
Gleich in welcher Liga ihr in euerem Verein fliegt (Segelflug-BUNDESLIGA, zweite Segelflug-BUNDESLIGA oder Landesliga bzw. Quali-Liga) gerne veröffentlichen wir auf der OLC-Webseite euere Berichte. Die Inhalte der Reports liegen ja auf der Hand ... Einschätzung der Wettersituation ... Teamabsprachen im Verein ... Markantes vom Flug ... Gesamteindruck.
Damit das Ganze aber natürlich zeitnah und aktuell ist, so müssen die Beiträge zur Segelflug-BUNDESLIGA und zur zweiten Segelflug-BUNDESLIGA bitte bis Montagabend, die Berichte von den anderen Ligen bitte bis zum Mittwochabend bei uns sein.
Der ideale Umfang sind max. 200 Wörter plus ein Bild (bei TOP-Motiven auch max. drei Bilder). Die Bilder zu den Berichten bitte minimal 800 Pixel breit bzw. hoch (je nach Format). Werden uns Vereins-Logos neu zugesandt, so bitte in sehr guter Qualität. Des weiteren wäre es hilfreich, wenn die Dateinamen der Bilder so bleiben, wie sie der Foto generiert, und am Ende des Textes dann zu jedem Dateinamen der Bildtext daneben geschrieben wird (also bitte nicht den Bildtext im Dateinamen abspeichern).
Und wenn ihr weitere Berichte zu aktuellen Sportereignissen aus euerem Verein habt, bitte sendet uns auch die, wir veröffentlichen sie gerne (Umfang wie gehabt: 200 Wörter + ein Bild + das Vereinslogo).
Die Mailadresse: OLC@Team-Segelflugszene.de
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phg
Dienstag, 4. August
Gute Laune am Brauneck - NOVA Insider
Logo Am 1. und 2. August hatten NOVA und der Flight Club Lenggries gemeinsam zu einem NOVA Insider geladen. Bei diesem Event stellen NOVA Team Piloten allen Interessierten "ihren" Hausberg vor und gaben Tips zum (Strecken)Fliegen dort. An diesem Wochenende kam aber nicht nur Team Pilot Mik Broschart, auch Konstrukteur Hannes Papesh und Testpilot Toni Bender reisten aus Innsbruck an und brachten jede Menge Vorführschirme mit. Schließlich standen über 30 Testschirme zur Verfügung.
Bereits zum Briefing und Schirmausleihen am Samstag Morgen kamen 38 Piloten. Während des ganzen Tages war der Himmel über dem Brauneck voll mit Mentor, Factor und Triton & Co. Insgesamt wurde im Laufe des Samstags über 60 mal Demoschirme ausgeliehen und das Feedback, das NOVA von vielen Piloten erhielt, war durchweg positiv (hier ein Beispiel.
Lobend erwähnt wurden u.a., dass wirklich das komplette Programm in allen Größen zur Verfügung stand, die individuelle Betreuung und dass man viel Zeit für Gespräche hatte. Abgerundet wurde das Ganze durch einen entspannten Grillabend beim Flight Club und mit sehr günstigen Getränkepreisen. Schade, dass am Sonntag wegen des böigen Windes und der heranziehenden Front nicht mehr geflogen werden konnte.
Termine für die weiteren NOVA Insider findet man hier
Aber Achtung: Nicht jeder Insider ist auch gleich ein "Mini-Testival". Es geht vor allem um die Fluggebiete!
 
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Weitere Infos zu NOVA Gleitschirmen: www.nova-wings.com.
Montag, 3. August
Bernd Fischer von Wetter-Jetzt resümiert zum Wochenende:
Logo Inhomogenes Wetter mit Vorteilen für den Samstag, welcher der bessere Tag des Wochenendes werden sollte.
Von Blauthermik bis hin zu Überentwicklungen und Ausbreitungen war alles dabei. Dazu ein Himmelsbild das fast einen kompletten Wolkenatlas füllen könnte.
Der Samstag:
Passend zum Wochenende verabschiedete sich das Hoch, das an den Vortagen noch für die teils hervorragenden Bedingungen gesorgt hatte, in Richtung Polen. Damit war Platz für einen Schwall Warmluft, der vor einer Kaltfront aus Süden hereinschwappte. Die wurde zusätzlich noch angefeuchtet und lokal labilisiert. Das Resultat war in der Summe schwieriges und inhomogenes Wetter. Die besten - sprich noch ungestörtesten - Wetterräume gab es dann auch im (Rest)Einfluss des Hochs über den Rennstrecken im Osten.
Der Sonntag:
Das Hoch hatte sich jetzt komplett verabschiedet. Im Westen zog die Kaltfront auf und schob die Reste der warmen und noch trockenen Luft vor sich her. Klägliche Reste fliegbaren Wetters fand man im äußersten Osten und Südosten. Oder mit Hilfe von Hängen wie dem Wiehengebirge konnte man zumindest noch ein paar wertbare Kilometer zusammen bringen.

Weitere Infos zu Wetter-Jetzt finden sich hier.

Montag, 3. August
Der OLC sucht einen Spezialisten für Regeln
Logo Bild Die dezentralen Segelflug-Wettbewerbe der Segelflug-Organisationen in den Ländern Deutschland, Italien, Schweiz und neuerdings auch Spanien werden vom OLC betreut. Die Darstellung des jeweiligen Landeswettbewerbes erfolgt auf der OLC-Plattform und man kann mit nur einer Flugmeldung den Flug sowohl für den OLC als auch für den jeweiligen dezentralen Wettbewerb melden. Dies hat neben der Bequemlichkeit für die Teilnehmer auch den Vorteil, dass die Flüge aus dem jeweiligen Land automatisch in der OLC-Bilanz für den Welt-Segelflug aufgenommen sind.
Damit nun künftig wir, das OLC Admin-Team, die Flüge dieser nationalen Wettbewerbe noch intensiver betreuen können, suchen wir einen Fachmann, der uns in einer transparenten Übersicht alle Regeln dieser Wettbewerbe in Tabellenform übersichtlich zusammen stellt.
Das Ergebnis wäre dann eine wohl weltweit einmalige Übersicht, nach welchen Regeln sich die Piloten in den jeweiligen Ländern messen.
Wer fühlt sich angesprochen als Fachmann, der Freude am abstrakten Denken hat und für den es eine Herausforderung wäre, dieses neue Basis-Werk für den Streckensegelflug zu erstellen.
Wir warten auf Kontakte und danken schon mal im Voraus.
Bitte sendet ein Mail an:
info@onlinecontest.org
P.S.: Für anstehende Fragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung
Sunday, 2 August
New: Sprint instead of long distance run - the Speed-OLC!
Speed scoring for single pilots
Logo Bild The worldwide OLC leagues pepped up cross country soaring in many countries round the world.
Flying in a league found a lot of friends, first of all because you just need 2 1/2 hours to get a score and secondly because it is so much fun to compete with other pilots decentralized in a speed race. It is without any doubt the perfect art of soaring.
There is just a tiny little blemish, there are many top pilots, who cannot compete in a league, because they are not a member of a top ten club in their league, and so they are excluded from this sort of competition.
Well, there are good news now, that problem is solved! The solution is: Speed-OLC!
All flights will be scored in accordance with the classic OLC league rules, each day, along the whole season. The ranking will be published in a daily speed score and of course we will choose the speed-champion at the end of a season!
All filter settings will be available, so you can find easily your desired score, worldwide, countrywide, within your region, or your club, or your favorite airfield.
Because of that really big incentive, it might even happen, that the main interest will change from the daily cross country results to speed results. Anyway it is a new fascinating sort of competition and we are sure, that you will love it.
Just go ahead, don´t run but sprint!
You find the new scoring in the regular OLC scoring menue amongst Speed-OLC.
Picture: ASW 20, a classic TOP-glider for OLC sprints!
Samstag, 1. August
NEU: Sprint satt Dauerlauf - der Speed-OLC!
Geschwindigkeitswertung für Einzelpiloten
Logo Bild Das OLC Liga-Prinzip hat in sehr vielen Vereinen ja mächtig Schwung reingebracht. Ein weiterer Kick war dann die Unterteilung in eine zweite Bundesliga und in eine Quali-Liga. Das Liga-Fliegen hat aber auch deshalb sehr viel Freunde gefunden, weil man einmal nur noch 2 1/2 Stunden Zeit braucht, um eine Wertung zu fliegen, und weil es zum Zweiten auch ungeheuer viel Spaß macht, sich mit einer Geschwindigkeitswertung dezentral zu vergleichen: Das ist fraglos die hohe Schule des Streckensegelflugs!
Nun ist es aber so, dass es leider sehr viele Spitzenpiloten gibt (z.B. aus den Segelflugnationalmannschaften), die bei den klassischen Bundesligawertungen im Prinzip deshalb immer außen vor bleiben, weil ihr Verein keiner der TOP-Ligen angehört.
Das ist nun vorbei, die Lösung heißt: Speed-OLC!
Hier werden alle Flüge, ausgewertet nach den klassischen Regeln der OLC-League, erfasst. Und zwar für jeden Tag und über das gesamte OLC-Jahr. Das Ranking erfolgt dann in einer Piloten-Tageswertung. Natürlich zeigen wir euch auch den Speed-Champion!
Selbstverständlich bieten wir euch das alles in der gewohnten OLC-Struktur: Weltweit, Kontinente, Länder und dann Regionen bzw. Bundesländer (über die Filterfunktion könnt ihr euch dann sogar die tägliche Vereins-Speed-Wertung oder auch Flugplatz-Speed-Wertung anzeigen lassen!).
Auf Grund dieses ernormen Leistungsanreizes könnte es nun sehr gut sein, dass das Hauptinteresse am bisherigen klassischen streckenorientierten Tagesergebnis von dieser total interessanten Geschwindigkeitswertung eines Tages abgelöst wird.
Die sportliche Wertigkeit des Speed-OLC spricht jedenfalls für sich: Sprint statt Dauerlauf!
Man findet die neue Wertung im ganz normalen Wertungsmenue unter Speed-OLC.
Bild: Stefan Harries (LSG Hersbruck); Foto: Lukas Grams (LSG Hersbruck)
phg
Samstag, 1. August
NOVA Info - Wochenende beim Flightclub-Lenggries
Logo Hallo Leute!
Toni und ich, der Hannes, sind am Samstag 1. August am Brauneck in Lenggries:
Der Flightclub-Lenggries und NOVA laden am 1. und 2. August 2009 gemeinsam zu einem Infowochenende ein. Martin Schwarz vom Flightclub sowie NOVA Team Pilot Mik Broschart informieren gemeinsam über das Brauneck als Flugberg:
Startplätze, die Hausbärte, Windsysteme, Gefahren und vor allem Streckenflugmöglichkeiten wie z.B. das berühmte Karwendeldreieck.
Die Teilnahme ist kostenlos, Treffpunkt ist jeweils um 9 Uhr morgens beim Flightclub Lenggries. (Gilgenhöfe 9 -in der Alten Talstation - 83661 Lenggries)
Es besteht auch die Möglichkeit, die aktuellen NOVA Gleitschirme zu testen. Zum "After-flight" wartet an beiden Tagen für die Nova-Insider eiskaltes Weißbier und für die Kenner gibt‘s "Hirschkuss".
Am Sonntag den 2. August startet zudem vor dem Flightclub eine zünftige Party!
Es geht los um 9 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück, fliegen, chillen, lachen und feiern uns durch den Tag und ab 16 Uhr startet die Mojito Bar. Dazu Musik und Party mit open end.
Wir freuen uns auf euer Kommen!
Servus - Hannes Papesh
 
Weitere Infos zu NOVA Gleitschirme: www.nova-wings.com.


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