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Info Fluginformation - Tilo Holighaus (DE) - 18.01.2018
Flugzeugtyp: table Ventus 3, Startplatz: Munivitacura Pis (CL) space Download: Google-Earth (.kml)KML spaceDownload: IGC Flug bearbeitenFlug bearbeiten
Standard Erweitert Google-Maps
Flugdetails
open
Strecke
Dreieck
Punkte des Fluges: 323.17
305,20
363,2 km
91,8 km/h
17,97
71,3 km
53,3 km/h
Wertungsdistanz:
Speed:
Wertungsdauer:
Wertungsklasse: 18m
Wertungsanfang: 16:30:39
Wertungsende: 20:33:51
Index: 119,0
Club: Fliegergruppe Wolf Hirth
Tag der Meldung:
Status: IGC-Datei: green Flug: status
Flugweg
open
Strecke (OLC-Classic):
Lon Lat Alt Time [UTC]

Dreieck (FAI-OLC):
Lon Lat Alt Time [UTC]
Statistik
open
Strecke (OLC-Classic):
s [km] %Kurbel NAufwinde R/C [m/s] E Vd [km/h]

Dreieck (FAI-OLC):
s [km] %Kurbel NAufwinde R/C [m/s] E = Gleitwinkel Vd [km/h]
Kommentar
open
Pilot:


Wenn ich mich doch getraut hätte, den Olivari Klassiker zu nehmen...

Heute was super Wetter angesagt mit Basishöhen von 6.000m im zweiten System. Ganz so gut war's nicht, aber ein toller Flug wars allemal.
Schon vor dem Abflug probierte ich etwas den ersten und zweiten Schenkel aus und konnte mir so ein ganz gutes Bild von den Bedingungen machen. Mir war wichtig, hoch zu bleiben um schnell hoch zu kommen. Daher kreiste ich den ersten mäßigen Bart noch deutlich länger aus als die anderen mit dem Effekt, dass ich an den Catedrales nach der ersten Wende über den Gräten ankam und rund 100m über den anderen ganz bequem einen immer besser werdenden Bart - am Schluss mit über 4 m/s auf über 4.000m mitnehmen konnte. Ganz vorneraus - immer eine Ecke höher als die anderen liefs super zur 2. Wende, auch wenn's auf dem Weg dorthin schon überentwickelte und schauerte. Und dann kam die große Entscheidung, mit der sich auch S.Kawa schwer tat (und erst mich und dann René fragte): Olivari ja oder nein? Um etwas Zeit und Überblick zu gewinnen kreiste ich mit Mario kurz vor der Wende einen super Bart erstmal auf 4.700m. Ich entschied mich dann den Weg außenrum zu nehmen, da es zum Pass am Gletscher viel Staubewölkung, Schneeschauer und allerhand sonstiges Besorgnis erregendes hatte. Im Nachhinein ein großer Fehler!
Zunächst versuchte ich am Plomo Hang entlang zu fiegen, aber auch hier hatte es zuviel Schauer, also doch zur Miene, die aber irgendwie höher lag, als ich es von Norden her kommen kannte. Geradeeben so reichte es aber dennoch, auch wenn man schon irgendwie Herzklopfen hat, wenn man in knapp 4.000m an riesigen LKW's vorbei, durch Staub von Sprengungen hindurch in einer gigantisch zerwühlten Landschaft fliegt!
Auf der anderen Seite fand ich dann dummerweise nicht den guten Anschlussbart! Ich war immer noch vorne dran, ahnte aber schon, dass die anderen doch mehr Mut als ich hatten und den Olivari nahmen. Ja und tatsächlich - kurz vor dem Inka-Lake an der Hoch-Straße, die am Aconcagua entlang nach Argentinien führt sah ich die anderen dann. Klitzeklein über mir - über 1.000m höher... Und ich fand immer noch nicht die erforderlich Granate, die mich vielleicht wieder an den Pulk hätte führen können. So hangelte ich mich auf dem gleichen Weg wieder zurück und ab dem Pass über der Miene war der Flug sowieso quasi "gelaufen", weil dann nur noch nach Hause nageln angesagt war. Dennoch gab's ein spannendes doppeltes Endanflugduell: kurz vor der 4.Wende sah ich hinter mir, rund 500m höher zwei Flugzeuge im Flarm und mein Ehrgeiz packte mich nochmals. Aber nach kurzer Zeit kam der eine Punkt näher und es war Krümel. Ebenfalls im neuen Ventus hatte ich natürlich keine Chance ihn - deutlich höher - zu halten. Der andere hingegen war John und hier schaffte ich es, den Abstand bis zur Ziellinie zu halten und zuzusehen, wie seine anfänglichen 500m Zusatzhöhe Stück für Stück ganz zusammenschmolzen :-)
So schaffte ich wenigstens noch einen Gnadenpunkt...

OLC-Team:

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Flugdetails
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Punkte des Fluges: 88.3
Wertungsdistanz: 252.2 km
Speed: 100.88 km/h
Wertungsdauer:
Wertungsklasse: 18m
Wertungsanfang: 16:30:39
Wertungsende: 20:33:51
Index: 119,0
Club: Fliegergruppe Wolf Hirth
Tag der Meldung:
Status: IGC-Datei: green Flug: status
Flugweg
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Lon Lat Alt Time [UTC]
Statistik
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s [km] %Kurbel NAufwinde R/C [m/s] E Vd [km/h]
Kommentar
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Pilot:


Wenn ich mich doch getraut hätte, den Olivari Klassiker zu nehmen...

Heute was super Wetter angesagt mit Basishöhen von 6.000m im zweiten System. Ganz so gut war's nicht, aber ein toller Flug wars allemal.
Schon vor dem Abflug probierte ich etwas den ersten und zweiten Schenkel aus und konnte mir so ein ganz gutes Bild von den Bedingungen machen. Mir war wichtig, hoch zu bleiben um schnell hoch zu kommen. Daher kreiste ich den ersten mäßigen Bart noch deutlich länger aus als die anderen mit dem Effekt, dass ich an den Catedrales nach der ersten Wende über den Gräten ankam und rund 100m über den anderen ganz bequem einen immer besser werdenden Bart - am Schluss mit über 4 m/s auf über 4.000m mitnehmen konnte. Ganz vorneraus - immer eine Ecke höher als die anderen liefs super zur 2. Wende, auch wenn's auf dem Weg dorthin schon überentwickelte und schauerte. Und dann kam die große Entscheidung, mit der sich auch S.Kawa schwer tat (und erst mich und dann René fragte): Olivari ja oder nein? Um etwas Zeit und Überblick zu gewinnen kreiste ich mit Mario kurz vor der Wende einen super Bart erstmal auf 4.700m. Ich entschied mich dann den Weg außenrum zu nehmen, da es zum Pass am Gletscher viel Staubewölkung, Schneeschauer und allerhand sonstiges Besorgnis erregendes hatte. Im Nachhinein ein großer Fehler!
Zunächst versuchte ich am Plomo Hang entlang zu fiegen, aber auch hier hatte es zuviel Schauer, also doch zur Miene, die aber irgendwie höher lag, als ich es von Norden her kommen kannte. Geradeeben so reichte es aber dennoch, auch wenn man schon irgendwie Herzklopfen hat, wenn man in knapp 4.000m an riesigen LKW's vorbei, durch Staub von Sprengungen hindurch in einer gigantisch zerwühlten Landschaft fliegt!
Auf der anderen Seite fand ich dann dummerweise nicht den guten Anschlussbart! Ich war immer noch vorne dran, ahnte aber schon, dass die anderen doch mehr Mut als ich hatten und den Olivari nahmen. Ja und tatsächlich - kurz vor dem Inka-Lake an der Hoch-Straße, die am Aconcagua entlang nach Argentinien führt sah ich die anderen dann. Klitzeklein über mir - über 1.000m höher... Und ich fand immer noch nicht die erforderlich Granate, die mich vielleicht wieder an den Pulk hätte führen können. So hangelte ich mich auf dem gleichen Weg wieder zurück und ab dem Pass über der Miene war der Flug sowieso quasi "gelaufen", weil dann nur noch nach Hause nageln angesagt war. Dennoch gab's ein spannendes doppeltes Endanflugduell: kurz vor der 4.Wende sah ich hinter mir, rund 500m höher zwei Flugzeuge im Flarm und mein Ehrgeiz packte mich nochmals. Aber nach kurzer Zeit kam der eine Punkt näher und es war Krümel. Ebenfalls im neuen Ventus hatte ich natürlich keine Chance ihn - deutlich höher - zu halten. Der andere hingegen war John und hier schaffte ich es, den Abstand bis zur Ziellinie zu halten und zuzusehen, wie seine anfänglichen 500m Zusatzhöhe Stück für Stück ganz zusammenschmolzen :-)
So schaffte ich wenigstens noch einen Gnadenpunkt...

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Flugdetails
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Punkte des Fluges: 205.18
Wertungsdistanz: 363.2 km
Speed: 91.79 km/h
Wertungsdauer:
Wertungsklasse: 18m
Wertungsanfang: 16:30:39
Wertungsende: 20:33:51
Index: 141,61
Pilotenfaktor: 1,0 (>1000km)
Club: Fliegergruppe Wolf Hirth
Tag der Meldung:
Status: IGC-Datei: green Flug: status
Flugweg
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Lon Lat Alt Time [UTC]
Statistik
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s [km] %Kurbel NAufwinde R/C [m/s] E Vd [km/h]
Relevante Wertungen
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Wenn ich mich doch getraut hätte, den Olivari Klassiker zu nehmen...

Heute was super Wetter angesagt mit Basishöhen von 6.000m im zweiten System. Ganz so gut war's nicht, aber ein toller Flug wars allemal.
Schon vor dem Abflug probierte ich etwas den ersten und zweiten Schenkel aus und konnte mir so ein ganz gutes Bild von den Bedingungen machen. Mir war wichtig, hoch zu bleiben um schnell hoch zu kommen. Daher kreiste ich den ersten mäßigen Bart noch deutlich länger aus als die anderen mit dem Effekt, dass ich an den Catedrales nach der ersten Wende über den Gräten ankam und rund 100m über den anderen ganz bequem einen immer besser werdenden Bart - am Schluss mit über 4 m/s auf über 4.000m mitnehmen konnte. Ganz vorneraus - immer eine Ecke höher als die anderen liefs super zur 2. Wende, auch wenn's auf dem Weg dorthin schon überentwickelte und schauerte. Und dann kam die große Entscheidung, mit der sich auch S.Kawa schwer tat (und erst mich und dann René fragte): Olivari ja oder nein? Um etwas Zeit und Überblick zu gewinnen kreiste ich mit Mario kurz vor der Wende einen super Bart erstmal auf 4.700m. Ich entschied mich dann den Weg außenrum zu nehmen, da es zum Pass am Gletscher viel Staubewölkung, Schneeschauer und allerhand sonstiges Besorgnis erregendes hatte. Im Nachhinein ein großer Fehler!
Zunächst versuchte ich am Plomo Hang entlang zu fiegen, aber auch hier hatte es zuviel Schauer, also doch zur Miene, die aber irgendwie höher lag, als ich es von Norden her kommen kannte. Geradeeben so reichte es aber dennoch, auch wenn man schon irgendwie Herzklopfen hat, wenn man in knapp 4.000m an riesigen LKW's vorbei, durch Staub von Sprengungen hindurch in einer gigantisch zerwühlten Landschaft fliegt!
Auf der anderen Seite fand ich dann dummerweise nicht den guten Anschlussbart! Ich war immer noch vorne dran, ahnte aber schon, dass die anderen doch mehr Mut als ich hatten und den Olivari nahmen. Ja und tatsächlich - kurz vor dem Inka-Lake an der Hoch-Straße, die am Aconcagua entlang nach Argentinien führt sah ich die anderen dann. Klitzeklein über mir - über 1.000m höher... Und ich fand immer noch nicht die erforderlich Granate, die mich vielleicht wieder an den Pulk hätte führen können. So hangelte ich mich auf dem gleichen Weg wieder zurück und ab dem Pass über der Miene war der Flug sowieso quasi "gelaufen", weil dann nur noch nach Hause nageln angesagt war. Dennoch gab's ein spannendes doppeltes Endanflugduell: kurz vor der 4.Wende sah ich hinter mir, rund 500m höher zwei Flugzeuge im Flarm und mein Ehrgeiz packte mich nochmals. Aber nach kurzer Zeit kam der eine Punkt näher und es war Krümel. Ebenfalls im neuen Ventus hatte ich natürlich keine Chance ihn - deutlich höher - zu halten. Der andere hingegen war John und hier schaffte ich es, den Abstand bis zur Ziellinie zu halten und zuzusehen, wie seine anfänglichen 500m Zusatzhöhe Stück für Stück ganz zusammenschmolzen :-)
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