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OLC-PLUS

Stand: 28.1.2016

1. Allgemein
1.1 Zielsetzung
Der Online Contest (OLC) hat das Ziel, Streckensegelflüge losgelöst von Fluganmeldungen zeitnah zu
erfassen, um aktuelle dezentrale Leistungsvergleiche zu ermöglichen. Der direkte Vergleich soll als
Motivation für Streckenflüge dienen. Die Dokumentation der Flüge soll die Außenwirkung des
Segelflugsports verbessern.
1.2 Veranstalter
Segelflugszene gemeinnützige GmbH
1.3. Ort und Zeitraum
1.3.1 Wertungsland
Der Flug wird für den OLC desjenigen Landes gewertet, in welchem das Flugzeug für den Wertungsflug
abgehoben hat (take off).
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer 12 Tage vor dem ersten Samstag im Oktober. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
1.4 Teilnehmer
Teilnehmer sind natürliche Personen. (siehe Teilnahmebedingungen)
1.5 Gültigkeit der Wertung
Flüge, für die bis 14 Tage nach der Flugmeldung keine Einsprüche vorliegen, werden endgültig.
Die Flugwegdateien (IGC-Files) sind bis einem Monat nach Ende des laufenden Wettbewerbs beim
Teilnehmer zu archivieren.
1.6 Meldung
Die Teilnehmermeldung kann nur über die im Internet unter http://www.onlinecontest.org
bereitgestellte Eingabemaske erfolgen und muss jährlich nur einmal bestätigt werden.
Mit der Anmeldung erklärt der Teilnehmer sein Einverständnis mit den Teilnahmebedingungen.
1.7 Verstöße
In Bearbeitung.
1.8 Einsprüche – Jury
In Bearbeitung.
1.9 Sieger
Sieger und damit 'OLC-Champion' der jeweiligen Jahres-Wertung ist, wer mit sechs Flügen die meisten
Punkte erzielt.

2 Wertungsklassen
Alle Segelflugzeuge, auch solche mit Klapptriebwerk, werden in einer Klasse gewertet.
Flugzeugunterschiede werden über die DAeC 'Index-Liste für die DMSt' berücksichtigt.
Nicht in der Index-Liste des DAeC enthaltene Flugzeuge werden im OLC-System entsprechend ergänzt.

3 Flugbeurkundung und –Flugmeldung
3.1 Dokumentation
Die Dokumentation erfolgt ausschließlich mit GPS-basierten Flugaufzeichnungen. Es gibt zwei Stufen der
Validierung:
i) Mit IGC-zugelassenem Flugdatenrekorder (Logger) (grüner V-Punkt im Info-Fenster)
 Die Flugdaten (Files) müssen von einem IGC-zugelassenen Logger erzeugt werden.
ii) Nur OLC-zugelassene Flugdatenrekorder (blauer V-Punkt im Info-Fenster)
 Dies sind alle sonstigen Rekorder, welche mit einer vom OLC freigegebenen Software ausgelesen
 werden. 
IGC zugelassene Logger sind erforderlich für die Dokumentation von Flügen für Liga- und SpeedWertung.
Flüge, die mit motorisierten Segelflugzeugen durchgeführt werden, müssen über eine
Aufzeichnung der der Motorlaufzeit (ENL) nachgewiesen werden.
Eine aktuelle Liste mit den im OLC verwendbaren Geräten findet sich auf der OLC-Webseite
(https://static.onlinecontest.org/files/rules/OLC-recorder.pdf).
3.2 Flugmeldungen
Die Flugmeldungen erfolgen grundsätzlich über die im Internet unter http://www.onlinecontest.org oder
http://www.olc-pda.org bereitgestellten Eingabemasken und sind spätestens 48 Stunden nach der
Landung einzugeben (bzw. bei vorzeitiger Unterbrechung der Flugdokumentation bis 48 Stunden nach
dem letzten Aufzeichnungspunkt).
Mit der Flugmeldung bestätigt der Teilnehmer die Richtigkeit seiner Angaben.

4 Wertungsflüge und Verfahren
4.1 Überblick
Die seitherigen Disziplinen „OLC-Classic“ und „FAI-OLC“ werden ab Oktober 2010 zu der neuen Disziplin
„OLC-Plus“ zusammengefasst. Hierzu legt das Auswerteprogramm in den aufgezeichneten und
antriebslos zurückgelegten Teil der geflogenen Route einen Abflugpunkt bis zu fünf Wegpunkte
(Wendepunkte) und einen Endpunkt so, dass zwei Bedingungen erfüllt sind:
1. die Rohpunktzahl vom Abflugpunkt über alle Wegpunkte zum Endpunkt wird maximal
2. die Abflughöhe liegt maximal 1000m über der Endpunkthöhe.
Damit ein Anreiz für „flächiges“ Fliegen entsteht, wird ein sogenannter FAI-Bonus gewährt. Hierzu
untersucht das Auswerteprogramm, ob sich in die Flugroute FAI-Dreiecke legen lassen und ermittelt
gegebenenfalls daraus das größtmögliche FAI-Dreieck zur Berechnung des FAI-Bonus.
4.2 Exakte Regeln
Begriffe:
- Wertungsanfang: Zeitpunkt zu Beginn des antriebslosen Fluges
- Wertungsende: Zeitpunkt am Ende des antriebslosen Fluges
- Abflugpunkt: Laterale Position des GPS-Fixes zu Beginn der Wertungsstrecke
 (wird vom Auswerteprogramm nach dem Flug automatisch ermittelt)
- Endpunkt: Laterale Position des GPS-Fixes am Ende der Wertungsstrecke
 (wird vom Auswerteprogramm nach dem Flug automatisch ermittelt)
- Wendepunkt: Laterale Position eines GPS-Fixes zwischen Abflug und Endpunkt
 (wird vom Auswerteprogramm nach dem Flug automatisch ermittelt).
- Abflughöhe: Höhe des Abflugpunkts .
- Ankunftshöhe: Höhe des Endpunkts
- FAI-Wertungsstrecke: Summe der drei Schenkellängen zwischen den FAI-Wendepunkten.
Gewertet werden nur Aufzeichnungspunkte (GPS-Fixe), die zwischen Wertungsanfang und
Wertungsende liegen.
4.3 Wertungsstrecken
4.3.1 OLC-Classic Strecke
Auf dem aufgezeichneten Flugweg werden nach dem Flug Abflugpunkt bis zu fünf Wendepunkte und
Endpunkt so positioniert, dass die Rohpunktzahl vom Abflugpunkt um die Wendepunkte bis zum Endpunkt
möglichst groß wird und die Abflughöhe maximal 1000m höher ist als die Ankunftshöhe.
4.3.2 FAI-OLC Strecke (in Anlehnung an die FAI-Regeln)
Falls möglich, werden in dem aufgezeichneten und geschlossenen Flugweg nach dem Flug drei
Wendepunkte so ausgewählt, dass sich zwischen ihnen ein FAI-Dreieck mit möglichst großem Umfang
ergibt.
Dabei gilt:
 - der kürzeste Schenkel muss mindestens 28% der FAI-Wertungsstrecke betragen;
 - beträgt die FAI-Wertungsstrecke 500 km oder mehr, muss der kürzeste Schenkel mindestens 25%
 und darf der längste Schenkel höchstens 45% der FAI-Wertungsstrecke betragen. 
Der Abflugpunkt kann dabei zwischen zwei Wendepunkten des Dreiecks liegen. Ein Flugweg gilt als
geschlossen, wenn der Endpunkt innerhalb eines Radius von 1 km um den Abflugpunkt befindet und die
Abflughöhe maximal 1000 m höher ist als die Ankunftshöhe.
(Hinweis: Wird ein FAI-Dreieck angestrebt, sollte man vor dem Flug einen Abflugpunkt festlegen, um ihn
bei der Rückkehr gezielt anfliegen zu können.)
4.4 OLC-Plus Bewertung
Die OLC-Classic Strecke wird mit 1,0 Rohpunkten pro Kilometer bewertet.
Die FAI-OLC Strecke wird mit 0,3 Rohpunkten pro Kilometer bewertet. Diese Punkte bilden den FAI-OLC
Bonus.
Die Rohpunkte der OLC-Plus Bewertung ergeben sich aus der Summe der Rohpunkte für die OLCClassic
Strecke und dem FAI-OLC Bonus.
Zum Ausgleich der Flugzeug-Leistungsunterschiede wird die ermittelte Rohpunktzahl mit 100 multipliziert
und durch den gültigen OLC-Index dividiert. Das Ergebnis wird auf Hundertstel gerundet und stellt die zu
wertende Punktzahl für den Flug dar.
Die Mindestpunktzahl für einen Wertungsflug beträgt 50 Punkte. Kleinere Flüge werden dargestellt, kommen aber nicht in die Wertung.

5 Regeländerungen

6 Teilnahmebedingungen
6.1.Teilnehmer
Teilnehmer sind einzelne Piloten oder Zweierteams für Doppelsitzer.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Teilnehmermeldung kann nur über die im Internet unter http://www.onlinecontest.org bereitgestellte
Eingabemaske erfolgen und muss jährlich nur einmal bestätigt werden.
Mit der Anmeldung erklärt der Teilnehmer sein Einverständnis mit den Regularien.
6.2 Offenlegung/Nutzungsrecht
Der/die Teilnehmer(in) ist damit einverstanden, dass die Daten seiner/ihrer Flüge und die Flugwegdateien
im Internet unter www.onlinecontest.org veröffentlicht werden.
Das Nutzungsrecht der Flugwegdateien geht nicht ausschließlich, unwiderruflich und unbefristet an den
Veranstalter des OLC über.
6.3 Einhaltung luftrechtlicher Bestimmungen / Luftraumverletzungen
Die Veranstalter des OLC gehen davon aus, dass die Teilnehmer bei ihren Wertungsflügen nicht gegen
luftrechtliche und andere Vorschriften verstoßen. So muss beispielsweise stets bei einem Einflug in ein
entsprechendes Gebiet die erforderliche Freigabe bei den zuständigen Stellen eingeholt werden.
Das OLC-Team wird die Einholung einer solchen Freigabe aber nicht überprüfen. Wir sind für
luftrechtliche Belange weder kompetent noch zuständig.
Erhält das OLC-Team davon Kenntnis, dass für einen Wertungsflug ein Bußgeld o. Ä. verfügt wurde, so
behält er sich entsprechende Maßnahmen außerhalb dieser Regeln vor.
Es bleibt selbstverständlich Jedermann unbenommen, Piloten bei eventuellen Luftraumverletzungen
anzusprechen.
Die Verletzung von luftrechtlichen Bestimmungen / Luftraumverletzungen wird von einer Behörde oder
einem Beauftragten des jeweiligen nationalen Aeroclubs festgestellt. 
 
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