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OLC-PHG

4.3.2008

ZIELSETZUNG

Der Online Contest (OLC) hat das Ziel Streckenflüge, losgelöst von Fluganmeldungen, zeitnah zu erfassen, um aktuelle dezentrale Leistungsvergleiche zu ermöglichen. Darüber hinaus soll so die Streckenflugbilanz des Gleitflugsports deutlich verbessert werden.

1. Dokumentation

Die Dokumentation erfolgt mit GPS-basierten Flugaufzeichnungen, unter Verwendung von validierten Dateien im IGC-Format. Es gibt zwei Validierunsebenen:

IGC-valid (grüner V-Punkt im Info-Fenster)

Die Files müssen von einem IGC-zugelassenen Flugrekorder erzeugt werden. Eine Aufstellung mit den aktuellen Gerüten findet sich auf der IGC-Website (http://www.fai.org/gliding/gnss/).

OLC-valid (blauer V-Punkt im Info-Fenster)

Alle sonstigen Rekorder, welche mit einer vom OLC freigegeben Software ausgelesen wurden. Eine Aufstellung der aktuellen Software findet sich hier: http://www2.onlinecontest.org/validate.php. Sportzeugen sind nicht erforderlich.

2. Wertungsland

Der Flug wird für den OLC desjenigen Landes gewertet, in welchem für den Wertungsflug gestartet wurde. Ausnahme:

2.1 Geographisch definierte Wettbewerbe

Der Flug wird für das betreffende Gebiet gewertet, wenn mindestens 50% der Aufzeichnungspunkte des Wertungsfluges bei über den Flug gleich bleibenden Aufzeichnungsintervallen in dem definierten Gebiet liegen.

2.2 Geographisch definierte Gebiete

Alpenraum

3. Wertungsstrecke

Der Flug muß vom Abflugpunkt bis zum Endpunkt im antriebslosen Flug durchgeführt werden. Der Flug wird vom Wertungsanfang bis zum Wertungsende gewertet. Der Wertungsanfang ist der Beginn des antriebslosen Fluges, das Wertungsende ist das Ende des antriebslosen Fluges. Abflugpunkt, Wegpunkte und Endpunkt müssen jeweils aufgezeichnete Punkte des Flugwegs sein. Die Wertungsstrecke wird vom OLC-System ermittelt.

3.1 OLC (in der Wertung für Gleitschirm/Hängegleiter auch als OLC-PHG bezeichnet)

Auf dem aufgezeichneten Flugweg werden nach dem Flug der Abflugpunkt, bis zu drei Wegpunkte und der Endpunkt so positioniert, dass die Punktezahl, vom Abflugpunkt um die bis zu drei Wegpunkte bis zum Endpunkt, möglichst groß wird. Ein Flug kann als Dreiecksflug gewertet werden, wenn die Entfernung zwischen Abflugpunkt und Endpunkt weniger als 20 % der durch die drei Wegpunkte definierten Dreiecksstrecke beträgt. Als Wertungsstrecke gilt dann die Dreiecksstrecke um die drei Wegpunkte reduziert um den Abstand zwischen Abflugpunkt und Endpunkt.

3.2 OLC-Classic

Auf dem aufgezeichneten Flugweg werden nach dem Flug Abflugpunkt, bis zu fünf Wegpunkte und Endpunkt so positioniert, dass die Rohpunktzahl, vom Abflugpunkt um die bis zu fünf Wegpunkte bis zum Endpunkt, möglichst groß wird.

3.3 OLC-FAI (In Anlehnung an die FAI-Regeln)

In den aufgezeichneten und geschlossenen Flugweg wird nach dem Flug ein möglichst großes FAI-Dreieck plaziert:

- der kürzeste Schenkel muß mindestens 28% der Gesamtstrecke betragen, oder
- bei einer Wertungsstrecke von 500km oder mehr, muß der kürzeste Schenkel mindestens 25% und darf der längste Schenkel höchstens 45% der Gesamtstrecke betragen. Ein Flugweg gilt als geschlossen, wenn sich beim Rückflug ein Aufzeichnungspunkt innerhalb eines Radius von 1km um den Abflugpunkt befindet.

4. Startverfahren

Bergstart, Windenstart und für Hängegleiter (FAI 1, FAI 2, FAI 5) auch UL-Start. Bei UL-Schlepp darf die Ausklinkhöhe maximal 1000m (AGL) über dem Flugplatz sein.

5. Bewertung

5.1 OLC (in der Wertung für Gleitschirm/Hängegleiter auch als OLC-PHG bezeichnet)

Die Strecke vom Abflugpunkt um die bis zu drei Wegpunkte zum Endpunkt wird in jedem Fall mit mindestens 1,5 Punkten pro Kilometer berechnet. Bei Dreiecksflügen, bei denen es sich um ein FAI-Dreieck nach der Definition handelt, dass der kürzeste Schenkel mindestens 28 % der Gesamtstrecke beträgt wird die Wertungsstrecke mit 2 Punkten pro Kilometer bewertet. Für alle anderen Dreiecke gibt es 1,75 Punkte pro Kilometer. Es wird jeweils die Bewertungs-Regel angewandt, welche die höchste Punktezahl ergibt. Das Ergebnis wird auf hundertstel Punkte gerundet und stellt die zu wertende Punktezahl für den Flug dar.

5.2 OLC-Classic

Die Strecke vom Abflugpunkt um die bis zu drei Wegpunkte zum 4. Wegpunkt wird mit 1,0 Rohpunkten pro Kilometer bewertet. Die Strecke vom 4. Wegpunkt zum 5. Wegpunkt wird mit 0,8 Rohpunkten pro Kilometer bewertet. Die Strecke vom 5. Wegpunkt zum Endpunkt wird mit 0,6 Rohpunkten pro Kilometer bewertet. Der 4. und 5. Wegpunkt wie auch der Endpunkt können identisch sein.

5.3 FAI-OLC

Die Strecke um die drei Wegpunkte wird mit 2,0 Rohpunkten pro Kilometer bewertet.

6. Flugmeldungen

Die Flugmeldungen erfolgen ausschließlich über die im Internet unter http://www.onlinecontest.org bereitgestellten Eingabemasken und sind spätestens 14 Tage nach dem Tag des Fluges zu melden (24.00 Uhr jeweilige Lokalzeit). Die IGC-Datei ist zeitgleich auf den Server zu laden.
Mit der Flugmeldung bestätigt der Teilnehmer die Richtigkeit seiner Angaben.

7. Wertungszeitraum

Wertungsende für das laufende Jahr ist immer der zweite Montag im Oktober. Flüge für das Folgejahr können ab dem darauf folgenden Tag eingereicht werden.

8. Sieger und Siegerehrung

Sieger und damit 'OLC-Champion' der jeweiligen Wertung (OLC, OLC-Classic und OLC-FAI) ist, wer mit sechs Flügen die meisten Punkte erzielt.

9. Offenlegung/Nutzungsrecht

Der/die Teilnehmer(in) ist damit einverstanden, dass die Daten seiner/ihrer Flüge und die Flugwegdateien im Internet unter www.onlinecontest.org veröffentlicht werden. Das Nutzungsrecht der Flugwegdateien geht nicht ausschließlich, unwiderruflich und unbefristet an den Veranstalter des OLC über.

10. Kontrollen

Flüge, für die bis 4 Wochen nach dem entsprechenden Wochenwertungsschluß keine Einsprüche vorliegen, werden endgültig. Für Flüge ab dem 15. September endet die Einspruchsfrist spätestens am Mitwoch nach dem zweiten Montag im Oktober Die Flugwegdateien (igc-files) sind bis einen Monat nach Ende des laufenden Wettbewerbs beim Teilnehmer zu archivieren.

11. Teilnehmer

Teilnehmer sind einzelne Piloten oder Zweierteams bei Tandems. Die Teilnahme ist kostenlos (die Finanzierung des OLC erfolgt über Spenden, Sponsoring und Zuwendungen des OLC- Fördervereins 'Segelflugszene e.V.'). Die Teilnehmermeldung kann nur über die im Internet unter http:/ www.segelflugszene.org bereitgestellte Eingabemaske erfolgen und muß jährlich nur einmal bestätigt werden. Mit der Anmeldung erklärt der Teilnehmer sein Einverständnis mit den Regularien.

12. Wertungsklassen

Gleitschirm (FAI 3)

- Offen (alle Gleitschirme)
- Sport (Geräteklassifizierung bis DHV/LTF 2-3, EN D, AFNOR Performance)
- Standard (Geräteklassifizierung bis DHV/LTF 1-2, EN B, AFNOR Standard)
- Tandem
- Frauen
- Junioren (max. 28 Jahre am Wettbewerbsende)

Hängegleiter (FAI 1)

- Open
- Tandem

Starrflügler (FAI 2)

Starrflügler (FAI 5)

Hängegleiter (FAI 1 + FAI 5; FAI 5 wird mit dem Handicapfaktor 0,85 multipliziert)
- Frauen
- Junioren (max. 28 Jahre am Wettbewerbsende)

Hinweis:Die Wertungsklasse muß bei der Flugmeldung vom Piloten selbst gewählt werden. Erläuterungen über die Klassenkriterien finden sich auf der website des Deutschen Hängegleiterverbandes (DHV).

Gleitschirme:

www.dhv.de/typo/Hinweise_zur_Klassif.481.0.html

Hängegeleiter:

www.dhv.de/typo/Hinweise_zur_Klassif.482.0.html

Detailierte Hinweise zu den Geräten finden sich in der Datenbank des DHV Technikreferates:

www.dhv.de/typo/Technik_Datenbanken.438.0.html

13. Einhaltung luftrechtlicher Bestimmungen / Luftraumverletzungen

Die Veranstalter des OLC gehen davon aus, dass die Teilnehmer bei ihren Wertungsflügen nicht gegen luftrechtliche und andere Vorschriften verstoßen. So muss beispielsweise stets bei einem Einflug in ein entsprechendes Gebiet die erforderliche Freigabe bei zuständigen Stellen eingeholt werden. Das OLC-Team wird die Einholung einer solchen Freigabe aber nicht überprüfen. Wir sind für luftrechtliche Belange weder kompetent noch zuständig. Erfahren wir jedoch, dass für einen Wertungsflug ein Bußgeld o.Ä. verfügt wurde, so behalten wir uns entsprechende Maßnahmen außerhalb unserer Regeln vor. Es bleibt selbstverständlich Jedermann unbenommen, Piloten bei eventuellen Luftraumverletzungen anzusprechen. Die Verletzung von luftrechtlichen Bestimmungen / Luftraumverletzungen wird von einer Behörde oder einem Bauftragten des jeweiligen nationalen Aeroclubs festgestellt.
 

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