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Mittwoch, 26. Juli 2017
SFG Giulini: Interessantes Wetter
Kaltfront und Tiefdruck, aber optimistische PFD zeigte für Samstag die Prognose und so starteten die ersten Piloten im Rheintal kurz vor 12 Uhr bei 6/8 Bewölkung in 900m MSL zur heutigen Aufgabe. Zumindest einmal die 120km knacken und den Trostpunkt sichern stand zunächst auf der Agenda - und das war gar nicht mal so einfach. Eine schwache Kaltfront zog mit hoher Labilität, Schauer und tiefer Basis von West nach Ost über uns hinweg - die Wettervorhersage war also korrekt. Danach entwickelten sich einige gut fliegbare kurze Streifen, hier war nun das Problem noch brauchbare Schenkel in den bisherigen Flug hinein zu zaubern.
Unser Joker war Charly Müller, der mit seinem Sohn Karol im Doppelsitzer (DG-1000t, GIU) vom Pfälzischen Landestrainingslager in Aalen startete und auf der Alb die meisten Geschwindigkeitspunkte einsammeln konnte. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) komplettierten vom Segelflugparadies Dannstadt aus die Wertung - immerhin 9 Punkte lassen uns weiter auf Tuchfühlung mit der TopTen. Für die U25 Sonderwertung punkteten Alexander Meinicke (LS-8, RS) und Nils Koster (LS-8, L8), die an der Juniorenqualifikation in Achmer am Start waren. Es bleibt spannend, die Punktabstände sind gering und es zeichnet sich ab, das kommende Runde wieder "interessantes" Wetter zu erwarten ist.
 
Uwe Melzer
 
Gut bis zum Schauer. Recht labiles und druckloses Wetter. Am Viernheimer Wald.

 

Dienstag, 25. Juli 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 15 - Frontenspielchen. Das Juli-Wetter will und will einfach nicht zur Ruhe kommen. Während die Temperaturen durchaus der Jahreszeit angemessen waren, mutete der Wind fast schon herbstlich an, was vor allem für den Sonntag galt. Der trieb über das Wochenende gleich mehrere Fronten über uns hinweg. Wenn man die Lücke erwischte - oder einen die Lücke erwischte - waren aber auch durchaus gute Bedingungen drin. Und als Alternative zur Thermik gibt es ja auch noch den einen oder anderen Hang ...
Samstag:
Gleich mehrere Wetterräume zeigt das Satellitenbild vom Samstag, hier das Bild von 17Uhr MESZ: Im Bereich einer nach Nordosten ziehenden Front/Konvergenz sind zum Teil sehr kräftige Gewtter entstanden, deren ausladenden Cirrenschirme man noch gut in Richtung Vorpommern erkennt. Dahinter folgte ein breiter Streifen mit einer trockenen, aber weiter labilen Luftmasse nach. Indiz dafür waren die (im 14Uhr-Bild noch nicht so eindeutig erkennbaren) Gewitter, die sich von der Alb bis ins Sauerland hinein erstreckten und auf diesem Bild bereits ihre auswehenden Cirrenschirme zeigen. Anfangs noch zweifelhaft, besserte sich dann westlich des Rheins die Wetteroptik, bevor dann von BeNeLux her schon der nächste Aufzug folgte. Geht es auch ungestört? Ja, weitgehend im Süden ...
Sonntag:
Zwar ganz anders, aber ebenso dynamisch zeigt sich das Bild vom Sonntag: Der kräftige Wind vor einem in Richtung Nordsee ziehenden Troges drehte nicht nur auf Südwest, sondern auch auf. Die Front, die am Vortag noch im Westen aufzog, lag dann zum frühen Nachmittag bereits an Oder und Donau.
Dahinter zeigt sich ein eher chaotisches Himmelsbild, mit einer bunten Mischung aus Reihungen, Ausbreitungen und Schauerwolken. Typisch, dass es hinter der Front erstamal aufgeht, bevor dann wieder mehr Feuchte und Labilität nachfließt, wenn Trog und Höhenkaltluft kommen. Diese Lücke(n) zu packen, hatte etwas von "auf einen fahrenden Zug aufzuspringen".
Ausgangspunkt aber dennoch für doch noch den einen oder interessanten Flug(weg), ob nun mit/gegen den Wind oder quer zum Wind am Hang - manchmal sogar beides ...
Wer hat was draus gemacht?
Das schöne an der Liga ist ja, dass jeder aus den Bedingungen das machen kann, was das Wetter so hergibt (oder sollte man sagen: "muss"). So war natürlich der Süden/Südosten am Samstag deutlich im Vorteil. Spitzenreiter Aalen konnte mit 323 gleich mal die Latte hoch hängen und mit Donauwörth und Wolf Hirth von der Hahnweide lagen die "üblichen Verdächtigen" am Samstag im Ranking der Liga 1 bereits ganz vorne. Am schnellsten unterwegs waren diejenigen, deren Kurse bis fast an den Bayerischen Wald nach Osten führten. Bei nur wenig Rücken-/Gegenwind war das Ziel, in den besten Wetterraum zu kommen/zu bleiben. Markus
Frank gelang so der schnellste Flug der Runde (115km/h) in Liga 1. Um dann am Sonntag doch noch abgefangen zu werden ...
Der Südwest stand gut auf Wiehengebirge und Ith und so konnte der LSV Rinteln nicht nur mit schnellen Flügen sondern auch mit einem geschlossenen Mannschaftsergebnis nach vorne fliegen, um am Ende den Rundensieg mit gut 10km/h Vorsprung zu holen. Aalen wurde auf Rang 2 verdrängt, gefolgt von Oerlinghausen die ebenfalls von Rinteln aus unterwegs waren.
Auswirkungen auf die Gesamtwertung hat diese Runde eher wenig. Aalen hält nunmehr seit Runde 8 die Spitzenposition und kann diese sogar nochmal etwas weiter auf jetzt 26 Punkte Vorsprung ausbauen.
In Liga 2 war die Runde mit dem Samstag (fast) schon entschieden. Schwandorf, Laichingen und Hersbruck hatten einfach den besten
Anschluss an das gute Wetter im Süden/Südosten und wussten das entsprechend zu nutzen. Taktik und Flugwege unterschieden sich
dabei kaum von denen aus Liga 1 im selben Wetterraum. Mit 117km/h wurde der schnellste Flug über alle Ligen aber am Sonntag geflogen. Benedikt Lang flog von Ober Mörlen aus erst ein Jojo im Rheintal, um dann mit Rückenwind bis kurz vor Kassel die Ligaspeed zu machen. Und flog von dort aus auch wieder nach Hause - was in dieser Runde nicht allen gelingen sollte.
Mit dem Rundensieg festigt Schwandorf Platz 1 in Liga 2 und hat nun 18 Punkte Vorsprung vor Lichtenfels. Etwas Anschluss verliert
Stadtlohn, liegt aber noch auf Rang 3, an den sich langsam Laichingen heranschleicht.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Dienstag, 25. Juli 2017
LSG Fallersleben: Gut gekämpft
Das Wochenende der Runde 15 war in Norddeutschland wieder durch hohe Labilität und wenig fliegbares Wetter geprägt. Am Samstag hat es in Ummern nicht einmal zum Schulbetrieb ausgereicht. Auch der Sonntag begann mit wenig Sonne und reichlich Regen. Als gegen Mittag mit der Front auch der letzte Regenschauer nach Osten abgezogen war, fanden sich tatsächlich noch einige Segelflieger, die an erfolgreiches Ligafliegen glaubten. So wurden für Arne Brüsch und Franz Liebertz eine ASH25 sowie für Helge Liebertz seine LS1f zusammengesteckt. Als Dritter im Bunde holte Benno Beesten seinen Nimbus aus dem Hangar.
Der erste Startversuch gegen 14:00 war noch erfolglos und Arne und Helge mussten eine Parallellandung hinlegen. Ab 14:30 waren die Bedingungen dann besser und alle drei LSG-Flugzeuge konnten sich Richtung Celle aufmachen. Ganz einfach war es auf dem schräg gegen Wind verlaufenden Schenkel aber nicht. Arne und Helge wendeten im Raum Hodenhagen, um dann mit Rückenwind Strecke zu machen. Benno flog bis an den Bremer Luftraum, bevor er einen schönen Rückenwindschenkel bis hinter Lübtheen folgen ließ. Trotz moderater Steigwerte konnte mit der offenen Klasse viel geradeaus geflogen werden. Auch die ersten 20km gegen den frischen Südwest-Wind liefen noch ganz gut, dann musste auch Benno – wie schon Arne zuvor – etwas kämpfen, um weiter voran zu kommen. Ab Uelzen lief es dann wieder besser und Benno konnte ein schönes Nachmittags-300er schließen und kurz nach den anderen wieder in Ummern landen.
Mit den drei „späten“ Flügen hat die LSG das Wetterfenster der Runde 15 gut ausgenutzt und sich Rundenplatz 15 und 6 wichtige Punkte im Abstiegskampf erkämpft. Auch Arni Weber platzierte einen erfolgreichen Wertungsflug in dieses Fenster und erkämpfte der LVI den Ehrenpunkt.
 
Benno Beesten
 
Hinter der abziehenden Front baut das Wetter auf
Trauriger Anblick im Endanflug: die Reste des Segelfluggeländes Repke
Arne, Franz und Helge freuen sich nach erfolgreichen Ligaflügen
 
Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Runde 15 - Nur was für die Langohren?!
20m Spannweite sollten es schon sein, um am vergangenen Wochenende unter die ersten Drei des SFZ-Teams zu fliegen. Am Samstag galt es den lokalen Schauern, die sich schon vor 12 Uhr entwickelten, geschickt auszuweichen und möglichst nicht aus dem oberen Drittel des Konvektionsraumes herauszufallen. Der Sonntag war trotz gegenteiliger Vorhersage des GFS-Modells in der Rheinebene doch genauso „gut“ fliegbar. Deutlich mehr Wind machte es im unteren Höhenband aber noch anspruchsvoller – kein Wetter für die Hornissen!
Bernd Schwehm in der ASH31 (SKY, 72 kmh) und Fritz Thiessen/Roland Fricke im DuoXLT (FT, 71 kmh) standen am Samstagabend für das SFZ-Team in der Wertung. Sie schafften es vor und hinter den Schauern in der Rheinebene die Jojo-Strecken für die Ligawertung zu platzieren.
Andreas Schottmüller, am Samstag noch kläglich an der Mindeststrecke gescheitert, zeigte am Sonntag sein Können und jagte die endlich wieder EASA-zertifizierte LAK 12 (KT) unter den Wolkenwürsten entlang. Nachdem Peter Höll am Vormittag noch an der Fahrwerksverriegelung á la CCCP verzweifelte, schaffte Andreas danach auf der sowjetischen Wunderwaffe der 1980er Jahre den schnellsten Schnitt des Tages von Dannstadt aus.
Deutlich schneller und damit Teambester war diesmal Frank Fröhlich (63, 86 kmh). Er flog bei kräftigem Westwind die ASG32Mi doppelsitzig vom heimatlichen Mosenberg aus. Zwischen Marburg und Grifte fand er zweimal ein Wolkenband, welches für die enorme Rückenwindkomponente aber etwas zu kurz war.
Team-Resultat: Zehn Punkte auf das Mannschaftskonto und Gesamtplatz 7 verteidigt. Wir sind für die letzten Runden gerüstet und haben dann auch Mango, unseren Vorturner, wieder am Start!

Fotos: Frank Fröhlich, Peter Höll
Bernd Schwehm
 
ASG32Mi – Premiere auf dem Mosenberg Wolkenhimmel über Waldhessen Andreas Schottmüller begeistert vor der LAK12

Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Königsdorf: 2 + 6 + 11 = 2 mal 1 + 4
Königsdorf freut sich über den fabrikneuen Discus 2b und nützt ihn gleich für die U 25 Liga. Foto: Mathias Schunk
Mit einem zweiten Platz in der Juniorenliga, einem sechsten Platz in der Alpenliga und einem elften Platz in der Bundesliga beendet das SFZ die 15. Ligarunde. In der Tabelle liegen wir damit weiterhin sowohl bei den Junioren, als auch in der Alpenliga an der Tabellensitze, in der Bundesliga machten wir einen Rang gut und sind jetzt vierter.
Der Samstag zeigte sich zunächst gar nicht so, wie er in den farbenfrohen PFD Prognosen (egal ob gelb oder dunkelbalu, je nach Anbieter) für uns vorhergesagt war. Später war dann auch nicht eindeutig, wo die besten Bedingungen sein würden, daher teilte man sich auf. Die beiden Doppelsitzer Gespanne Marcel Sohnius/Thomas Wolf und Benjamin Bachmaier/Markus Eggl flogen im Flachland und versuchten sich westlich des 2017 deutlich vergrößerten Luftraum des Münchner Flughafens Richtung schwäbisch Alb. Mit einer Ligawertung von 85,5 km/h kehrte der Arcus mit marcel und Thomas nach Königsdorf zurück, während es Benni und Markus im Duo auf 80,8 km/h brachten.
Mathias Schunk versuchte sich dran entlang der ersten Hügelkette für die Alpenliga eine Wertung zu fliegen. Bereits nach den ersten Kilometern zwischen Blomberg, Tegernsee und Schliersee meldete er durchaus brauchbare Bedingungen über Funk an die Teamkollegen. Nikolai Wolf und Johannes Beyer, die beide zunächst im Alpenvorland unterwegs waren, flogen daraufhin auch in die Berge. Zwischen Wendelstein und Schloß Neuschwanstein erzielten sie am Ende die Ligawertungen. Nikolai war mit 86,5 km/h nur knapp langsamer als Mathias und erzielte die beste Junioren Wertung des SFZ. Johannes vervollständigte mit 70,7 km/h nicht nur die Alpenwertung, sondern war in dem niegelnagel neuen Discus 2b beim ersten Überlandflug auch zweitschnellster Königsdorfer Junior. Der 16-jährige Lukas Keibel flog im Alpenvorland und erzielte dabei für die Juniorenwertung 26,7 km/h. Joseph Reinisch erzielte zwar 52 km/h, hatte aber zunächst nur das Flarm file hochgeladen. Die Ummeldung auf ein IGC valides files wurde dann erst Sonntag um 10:01:07h abgeschlossen... Vervollständigt wurde daher das Junioren Trio von Jakob Edmaier, der in Achmer auf der Junioren Qualfi flog und einen Ligawertung von 51,6 km/h erreichte.
Die Junioren vergrößern ihren Vorsprung an der Tabellensitze auf ihre hartnäckigsten Verfolger aus Stadtlohn um vier Punkte. In der Alpenliga war das Mass der Dinge die Südfrankreich und die Alpensüdseite. Das SFZ landet auf Rang sechs und macht auf den österreichischen Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf drei Punkte gut. In der Bundesliga langte uns Rundenplatz elf um in der Tabelle an den Schwäbisch Gmündern vorbei zu ziehen. 
Meine vorsichtigen Glückwünsche gehen hiermit schon mal Richtung Aalen, denn ich glaube nicht, dass Euch den Titel noch jemand streitig machen wird.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 24. Juli 2017
FLG Piloten in gewaltigem Aufwind
Als am Samstag um die Mittagszeit die Piloten der FLG Blaubeuren noch auf das ansteigen der Wolken warteten, machte Altmeister und Fluglehrer Charlie Bauder darauf Aufmerksam, dass gegen später starke Gewitter vorhergesagt sind und ein früher Start sinnvoll ist.
So starteten die 3 Segler bei einer Wolkenbasis von nur 400 Metern. Da die Wolken jedoch gute Steigwerte lieferten kamen die Blaubeurer Erstligisten rasch über die Schwäbische Alb Richtung Aalen. Dort standen auf dem Fluggelände in Aalen-Elchingen noch über 10 Flugzeuge am Start, als bereits die Segler aus Blaubeuren lautlos über deren Fluggelände hinweg schwebten. Vermutlich gelockt durch die FLGler starteten die derzeit erstplatzierten vom LSR Aalen ebenfalls in den nun ansteigenden Himmel. Entlang des Altmühltals entwickelten sich gute Steigwerte. Diese hörten jedoch zwischen Beilngries und Kelheim auf woraufhin die Piloten kehrt machten. Ab Heidenheim fingen dann, wie bereits durch Charlie Bauder vorhergesagt, die ersten Schauer an. Vor den Schauern fanden das Doppelsitzerteam Martin und Philipp Söll im Blaubeurer Hochleistungssegler Arcus gute Steigwerte und konnten Dirk Ströbl wertvolle Informationen liefern. Nach einer kurzen Lücke ging es ab Laichingen weiter mit den Schauern, an denen hervorragendes Steigen genutzt werden konnte.
Ohne einen Kreis ging es dann bis kurz vor Albstadt. Auf dem Rückweg saugte es die schneeweisen Segler regelrecht in den schwarzen Himmel. Dabei waren Steigwerte von über sechs Meter pro Sekunde keine Seltenheit. Ströbel meinte im Funk noch er wäre gerade geblitzt worden, als neben ihm ein Blitz gen Boden ging. Joachim Krais, der bis kurz vor Regensburg flog, konnte auf seinem Rückweg ebenfalls die starken Aufwinde vor den Gewittern nutzen und seinen Flug nach Westen verlängern.
Nachdem die Segler schnell in die Anhänger oder den Blaubeurer Hangar verfrachtet wurden konnten die Ergebnisse betrachtete werden. Mit 100,69 Punkten war Joachim Krais auf seinem neuen Ventus 2cm schnellster Blaubeurer, gefolgt von Dirk Ströbl mit 95,85 Punkten in seiner LS 8 und neuen Neo-Winglets. Ergänzt durch den optimierungsbedürftigen Flug von Martin und Philipp Söll mit 92 Punkten gelang den FLGlern immerhin Rundenplatz 8. Auf der Tabelle stehen sie nun Punktgleich mit der SFG Ludwigshafen auf dem 11ten Platz. Die Fliegerkollegen vom FSV Laichingen konnten sich mit Rundenplatz 2 in der Zweiten Liga auf Platz 4 vorschieben und träumen schon von einem Aufstiegsplatz.
 
M. Söll
 
Joachim Krais beim Start zu einem rasanten Flug. Dirk Ströbl in seiner LS8. Martin und Philipp Söll auf Punktejagd.

 

Montag, 24. Juli 2017
AC Pirna – Trostpunkt bei Schauern und Gewitter
Wie mittlerweile oft in diesem Sommer war die Wetterprognose für das Wochenende sehr ernüchternd. Durch den Trogeinfluss mit hochreichend labiler Luft war leider wieder nicht viel zu holen. Die Mannschaft des AC Pirna ließ sich an beiden Tagen nicht entmutigen und versuchte alles, um Streckenflüge in die feuchtlabile Luft zu bringen. Fast alle Versuche an beiden Tagen brachten keine gültigen Speedpunkte.
Benny Schüch hatte am Samstag viel Glück und konnte vor einer Abschirmung in Richtung Osten dem guten Wetter folgen, bis dies gegen 15 Uhr mit Blitz und Donner jäh zu Ende war. Kai Glatter, Gerd Fischer und Christoph Gäbel wurden an diesem Tag vom schlechten Wetter überrollt. Am Sonntag prognostizierten die Wettermodelle fliegbares Wetter ab ca. 14.30 Uhr. So gaben Manu Weigel, Franco Fritzsch und Christoph Gäbel ein weiteres Mal ihr Bestes. Doch das fliegbare Wetterfenster aus westlicher kam viel zu spät, sodass keine Streckenflüge möglich waren. So bleibt dem AC Pirna in dieser Runde nur der Trostpunkt.
 
Text und Foto: Benjamin Schüch
 
Im äußersten Osten von Deutschland über Görlitz war das Wetter prima.
Anflug auf Pirna - über Dresden regnet es schon.
Am Sonntag blieb es bei Startversuchen.
 
Freitag, 21. Juli 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Monsun,…
Monsun, der Begriff erinnert mich an lang anhaltenden Regen in Indien. Er existiert auch hier im Südwesten der USA. Was den Farmer in trocknen Regionen freut, ist für den Segelflieger nur sehr eingeschränkt von Nutzen. Wolken ja bitte, aber der richtigen Art und wohl dosiert. Den Gefallen tut uns der Monsun leider nicht. Schauer schon am Mittag, später sich ausbreitende abschirmende Wolken oder gar heftige Gewitter an einem Tag, kein Problem. Wenn aber schon die 4-Tagevorhersage, die sonst meistens außergewöhnlich gute Bedingungen vorhersagt, mit Regen gepflastert ist und dies auch noch auf für die Tage zuvor und danach zur Regel wird, dann trübt sich nicht nur der Himmel, sondern auch das Gemüt des Segelfliegers ein.
Mitten im Juli, der üblich besten Zeit und keine 4 Wochen vor Abreise, das macht schon nervös. Am Anfang war es nur ein Tag mit Überentwicklung und etwas stärkerem Wind. Der kam eigentlich nicht ungelegen. Ein Unterdrucksensor streikte beim Motor von Sibylles Flugzeug. Wieder war für den Austausch des Sensors der Ausbau des Antriebs erforderlich. Alles innerhalb von ein paar Arbeitsstunden komfortabel in einer großen Halle problemlos abzuarbeiten. Bei der Gelegenheit gleich noch ein paar Wartungs-arbeiten mit erledigt. Und schon läuft der Motor wieder in gewohnter Weise rund ohne zu stottern.
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Schauer im Ely-Tal.
Foto: © Ingo Andresen
Crescent Dune.
Foto: © Ingo Andresen
Feuerspuren.
Foto: © Ingo Andresen
 
Freitag, 21. Juli 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 21.07. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Mitteleuropa weiterhin auf der Vorderseite eines
hochreichenden Tiefs, das sich von der Keltischen See nach Südengland verlagert. Dabei wird mit südwestlicher Strömung erneut feuchtlabile Warmluft herangeführt. Ein eingelagertes wellendes Frontensystem überquert Deutschland von Südwest nach Nordost und sorgt zusätzlich für Hebung. Am Abend nähert sich von Westen her eine weitere Kaltfront.
Am SONNTAG verlagert sich das Tief zur Nordsee. Seine Kaltfront hat am Morgen bereits den Westen Deutschlands überquert, zieht im Tagesverlauf nach Osten ab, bleibt aber an der Ostseeküste und im Alpenraum noch längere Zeit mit feuchtlabiler Warmluft aktiv. In den
übrigen Bereichen fließt mit südwestlicher Strömung ein Schwall frischer und relativ stabil geschichteter Meeresluft ein. Sie wird allerdings am Nachmittag über Nordwestdeutschland durch das Höhentief wieder labilisiert.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, teils durch Überentwicklungen gestört. Von Südwest nach Nordost teils auch abgeschirmt.
Am SONNTAG im Bereich der Front keine Thermik, von Südwesten her zunehmend mäßige bis gute Thermik, teils allerdings abgeschirmt, teils durch Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG ist die mäßige bis gute Wolkenthermik immer wieder durch abschirmende mittelhohe Wolkenfelder und Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG stellt sich von Westen her gute bis sehr gute
Wolkenthermik ein, die allerdings zeitweise zerrissen sein kann.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG rasch wechselnder Bedeckungsgrad und regional Ausbreitung und Überentwicklung. Dennoch in den Auflockerungszonen ab etwa Mittag gute Wolkenthermik.
Am SONNTAG im Alpenvorland meist abgeschirmt und nicht nutzbar. Entlang und nördlich der Donau gute, aber zerrissene Wolkenthermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 20. Juli 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 14: Alle wieder zuhause!?
An der Wolkenbasis über der Rheinebene.
Foto: Yannick Reichenberger
Die Wettbewerbe und Fluglager der letzten Wochen gingen zu Ende. Einige Segelflieger verbrachten den Samstag noch im zähen Urlaubsverkehr auf der Autobahn. In Dannstadt konnte der erste Rundentag aber genutzt werden, wenn auch das Wetter keine größeren Strecken, sondern nur JoJo-Flugwege im Heimatrevier zuliessen. Am Sonntag sollte es dann gar keine Thermik über dem Segelflugparadies LuDa geben.
Schnellste für das SFZ-Team waren Fritz Thiessen/Stefan Kuse im DuoDiscusXLT (FT, 79kmh). Die beiden holten zunächst bis zum Donnersberg gegen den Nordwest-Wind Anlauf und flogen dann mit Rückenwind bis ins Enztal im Nordschwarzwald, wo Stefan sein Zuhause hat.
Andreas Schottmüller in der Kestrel (2T) und Lutz Hildebrandt im Discus 2-18 (3H) vermaßen im Teamflug nocheinmal die Heimstrecke zwischen Lambrecht im Pfälzerwald und Sinsheim im Kraichgau. Mit indexkorrigierten 73 bzw. 71 kmh flogen sie schneller als das Junioren-Team Yannick Reichenberger/Max Englisch im DuoDiscus (DL, 65 kmh) die erst etwas später in die Luft kamen und dann im verbliebenen Zeitfenster die beste Thermik zwischen Sinsheim und Landau fanden.
Während es am Samstagabend noch nach einem zweistelligen Punkteergebnis aussah, wurde das Team am Sonntag von einigen Mannschaften aus Süddeutschland noch verdrängt, sodaß für Runde 14 nur sechs Punkte in die Gesamtbilanz flossen. Platz 7 als Zwischenstand, und noch 5 Runden bis zum Saisonfinale – Spannung pur in der 2.Bundesliga!
        
Bernd Schwehm
 
Mittwoch, 19. Juli 2017
LSG Fallersleben: Immerhin geflogen
Am Samstag endete die Deutsche Meisterschaft in Stendal und da Ummern nur 100km von dort entfernt ist, hegte Benno Beesten schon Tage zuvor die Hoffnung, den Nimbus „nach Hause“ fliegen zu können. Ab Samstagmittag war die Wetterprognose für Meck-Pomm sogar so gut, dass auch ein passabler Ligaflug möglich schien. Also legte Benno von Stendal erstmal Nordkurs an.
AC-Felder und eine Schauerstaffel bei Kyritz vereitelten diesen Plan aber schnell. Da im Westen bereits der Frontaufzug zu sehen war, ging es nun gegen den Wind und mit mäßigem Steigen entlang der Elbe bis Neu-Gülze. Der folgende Südkurs erlaubte es gerade noch, der Aufzugsbewölkung aus dem Weg zu gehen. Der erste gute Bart des Tages bei Diesdorf reichte dann für den motorlosen Endanflug nach Ummern. Damit war der LSG der Fleißpunkt in Runde 14 sicher.
Von Ummern waren an diesem Samstag nur Helge und Franz Liebertz in der ASH25 überlandgeflogen. Nach einem Abstecher in die Lüneburger Heide erwischten sie eine Konvergenz zwischen Wesendorf und Tangerhütte und brachten 111km/h nach Hause. Mit den beiden Flügen sah die abendliche Wertung noch recht freundlich aus. Bei dem guten Sonntags-Wetter im Süden wurde die LSG dann aber doch wieder auf Platz 21 durchgereicht. Aber wir sind immerhin geflogen. Im Norden taugte der Sonntag gerade noch zum Anhänger heimfahren.
 
Benno Beesten
 
Anspruchsvolle Bedingungen an der Elbe
Gorleben; ganz ohne Demonstranten
Die TEX wieder zu Hause

 

Mittwoch, 19. Juli 2017
SFG Giulini: Ein schöner Samstag und trotzdem zu langsam
Das Wetter ließ nur am Samstag vernünftige Flüge in unserer Region zu. Am Sonntag lag schon die Warmfront über dem Segelflugparadies Dannstadt und unterband alle Streckenflugversuche.
Insgesamt 6 Bundesligapiloten suchten am Samstag die besten Wege unter den Cumulanten. Geflogen wurde vorwiegend in der Rheinebene, im angrenzenden Frankreich und im Kraichgau. Der Anfangs enge Wetterbereich zwang zu vielen Wenden, was später nach Anstieg der Basis und allmählich zuverlässigeren Steigwerten dafür sorgte, das einem die Schenkel ausgingen. Einzig Achim Besser (Ventus cT, EB) kämpfte sich linksrum um den Luftraum Stuttgart. Ein toller anspruchsvoller Flug, aber nicht schnell genug für die Top Drei in der Mannschaft. Hier platzierte sich wieder einmal Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) als Schnellster, vor Karsten Knoop (Ventus cM, XH) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit legten wir - für den Samstag - eigentlich gut vor, das genügte aber nicht für die guten Bedingungen auf der Alb am Sonntag, das ließ uns auf den Rundenplatz 12 abrutschen. Trotzdem bleiben wir damit knapp in den Top Ten und sehen motiviert auf die verbleibenden 5 Runden, die mit ganz engen Punktabständen viel Spannung versprechen.
 
Uwe Melzer
 
An der Basis Mit Buddy (LS-4WL, UY)
Der Donnersberg

 

Mittwoch, 19. Juli 2017
Zweikampf mit Stadtlohn geht in die nächste Runde
Die Junioren des SFZ freuen sich über ihren zweiten Rundenplatz und die Tabellenführung: v.l.n.r.: Lukas Keibel, Johannes Beyer, Emanuel Schieck und Nikolai Wolf. Foto: Mathias Schunk
Nachdem die 13. Runde eher eine unglückliche Runde fürs SFZ Königsdorf, mit vielen Schauern und Gewittern war, ließ am vergangenen Sonntag die Sonne die Fliegerherzen wieder schneller schlagen. Sowohl in der internationalen Alpenliga, bei der man mit einem zweiten Rundenplatz die Führung in der Tabelle ausbauen konnte, als auch in der U25 Liga, wo man ebenfalls Rundenzweiter wurde, liegt das SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze. In der Bundesliga konnte man mit einem fünften Rundenplatz punktemäßig wieder leicht Boden auf die direkte Konkurrenz gutmachen, wenn man von Aalen absieht, die enteilt sind.
Der Samstag bot schwierige Bedingungen für die Königsdorfer Piloten, so erzielte nur Nikolai Wolf mit seinem Flug mit 84,9 km/h einen wirklich guten Schnitt. Johannes Beyer kam noch auf 67,3 km/h, während alle anderen deutlich mehr mit den schwierigen Wetter Bedingungen zu kämpfen hatten und teilweise außenlanden mussten und/oder unter der Mindestwertung blieben. Mit Jakob Edmaier und Vincent Heckert kämpften zwei Junioren noch am Trainingstag der Juniorenmeisterschaft in Achmer um Ligapunkte.
Die Prognosen sagten allerdings auch den Sonntag als den besseren Flugtag voraus. Um ein optimales Teamergebnis für alle Ligen zu erhalten, was mit Alpenliga, Juniorenliga und Bundesliga gar nicht so ganz einfach ist, teilten wir uns auf. Nikolai Wolf, das Arcusteam Benjamin Bachmaier und Urs Mahnel, sowie Mathias Schunk flogen im Alpenvorland und erzielten zwischen Kaufbeuren und Wasserburg ihre Ligaschnitte. Erneut war unser Junior Nikolai mit 100,9 km/h Tagesschnellster, dicht gefolgt von Benni und Urs (98,5 km/h), während Mathias es auf 95,1 km/h brachte.
Die restlichen Piloten flogen ins Gebirge, um für die Alpenliga zu punkten. Hier wurden unterschiedliche Flugrouten gewählt und sich über Funk über die jeweils besten Bedingungen ausgetauscht. Unseren schnellsten Alpenschnitt erzielten Johannes Beyer und Martin Scherer im Duo. Zwischen Wendelstein und Plansee erzielte das Duo 90,8 km/h. Thomas Lehmann der in etwa auf der gleichen Route, jedoch in umgekehrter Flugrichtung unterwegs war, erzielte 84,9 km/h.
Vervollständigt wurde das Alpentrio von Arthur Schlothauer, der 84,1 km/h in die Wertung brachte und dabei das Karwendel und das Inntal zwischen Kufstein und der schweizer Grenze nutzte. Ralf Schwanold erzielte 83,0 km/h und kam ganz knapp nicht in die Königsdorfer Rundenwertung. Bei den Junioren waren es neben Nikolai mit Emanuel Schieck und Lukas Keibel, beide erst 16 Jahre alt unsere beiden jüngsten Piloten, die mit ihren Flügen das Juniorentrio vervollständigten, was mich persönlich besonders freut und wir keine Angst vor der Zukunft haben brauchen.
Noch gibt es in den verbleibenden fünf Runden bei den Junioren 250 Punkte zu verteilen, da ist noch nichts entschieden. Ein spannender Zweikampf, den es seit der ersten Runde gibt.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 17. Juli 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 14 - so langsam geht es auf die Zielgerade. Und auch in dieser  Runde gab es wieder reichlich unterschiedliche Wetterräume, die es zu nutzen galt, wobei sich zumindest fast alle Teams zu Punkten
gekommen sind. Vom Wetter her war wieder alles dabei: Kaltluft, Warmluft, Fronten und ein bisschen Hochdruck. für eine spannende Runde mit Duellen quer durchs Land eine ausgesprochen spannende Mixtur ...
Samstag:
Ein chaotisches Himmelsbild zeigt das Satellitenbild vom Samstag: Gleich mehrere Luftmassen mit entsprechend unterschiedlichen
Bedingungen und Grenzen sind zu finden. Einigermassen trockene und kühle Luft im Nordosten (gut), ein breiter Feuchtestreifen über
der Mitte, der sich bis in den Südosten erstreckte (sehr mäßig), trockene und warme Luft im Südwesten (auch gut) und dann noch
Warmluft ganz im Westen (überraschend gut, aber spät). Der ganze Mix war rückseitig eines Troges mit eingeflossen. Und nicht zu vergessen, die ersten hohen Cirren, die bereits die Warmfront für den Sonntag ankündigten.
Sonntag:
Und diese Warmfront kam mit Wucht daher, bedeckte den Westen und Norden und zog im Laufe des Tages immer weiter nach Ostsüdosten. Gut erkennbar aber auch, dass trotz der eigentlich schwächelnden Luftmasse sich noch/wieder Cumuli bildeten, die vor allem dem Südosten die guten Bedingungen brachte.
Wer hat was draus gemacht?
Ob nun der Samstag oder der Sonntag der bessere Tag war? Das wird jeder ein Stück weit anders sehen, denn nur eingeschränkt im Süden - vorzugsweise zwischen Alb und Alpen - hatte man die Chance, beide Tage zu nutzen. Und so mussten die Vereine aus dem Norden tatenlos zusehen, wie Punkte und Plätze, die man am Samstag erkämpft hatte, wieder verloren gingen. Oder aus andere Sicht: Man konnte am Sonntag endlich aufholen und Punkte gutmachen.
Die Runde klar gemacht hatte aber der LSV Schwarzwald bereits am Samstag. Schnelle Bedingungen über den Schwarzwald nach Norden hinaus (der Nordwind hatte noch für Reihungen gesorgt) nutzen Micha Schlaich, Volker Herzog und Matthias Kraus für einen souveränen Vorsprung am Samstag-Abend. Fast, aber nur fast wurden sie dann am Folgetag durch die FG Wolf-Hirth abgefangen, die es bis auf 2km/h an die Winzelner heranschaffte. Schnellster - und Schnellster der Runde - war hier Sebastian Nägel, der mit dem neuen Ventus auf 109km/h kam.
Bereist am Vortag mit einem Platz unter den Top10 flog sich die LSR Aalen auf Rundenplatz 3. Damit können die Ostwürttemberger
ihren Vorsprung in der Gesamtwertung nun schon auf 34 Punkte ausbauen. Auf Rang 2 und 3 folgen unverändert zur Vorwoche Donauwörth und Bayreuth.
In Liga 2 geht das Fernduell zwischen Münsterland und Oberpfalz bzw. Oberfranken weiter. Auch hier lag am Samstag zuerst einmal der
Schwarzwald vorne, hatten sich die Freudenstädter doch den Platz 1 erflogen. Und durch einen vorübergehenden Platz 4 hatte sich
die SFG Stadlohn die Tabellenführung erkämpft.
Am Sonntag war dann aber wie gesehen die Wetter-Fortune im Südosten. So konnte der FLC Schwandorf durch einen zweiten  Rundenplatz wieder vorbeiziehen. Für einen Rundensieg haben die 299km/h aber knapp nicht gereicht. Hier hatte der FC Moosburs knapp die Nase vorne und mit 103km/h schaffte Bruno Bayerköhler auch den schnellsten Flug der Liga 2 in dieser Runde.
In der Gesamtwertung bleibt es spannend. Zwar kann Schwandorf seine Führung etwas ausbauen (13 Punkte), aber Lichtenfels und
Stadtlohn, die nur 1 Punkt trennt, sind weiter in direkter Schlagdistanz. Es bleibt also weiter spannend ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Montag, 17. Juli 2017
AC Pirna – Platzierung im Mittelfeld mit wichtigen Punkten
Noch am Freitagabend schauten die Punktejäger des AC Pirna etwas ernüchternd in die Wetterprognosen für das Wochenende und überlegten, an welchen Tag die Mindestwertungsstrecke wohl besser gelingen sollte. Doch es kam anders, denn die Prognosen für den Sonntag stabilisierten sich mit jeder Rechnung, sodass vor der Warmfront noch brauchbare Bedingungen herrschen sollten. Folgerichtig ging das Quintett Schkrock, Ritter, Gäbel, Schüch und Fritzsch am Sonntagmittag an den Start. Gute Entwicklungen in Richtung des Erzgebirges und dem Böhmischen Becken machten Hoffnung. Immer wieder entwickelten sich kleine Reihungen, welche das Fliegen zum Genuss machten. Das Wetter folgte auch den Prognosen vom Morgen und hielt bis 16 Uhr durch. So gelangen Christoph Gäbel und Benny Schüch 82 bzw. 84 Speedpunkte. Beide flogen ein Jojo über dem Ostererzgebirge und dem Bautzener Bergland. Franco Fritzsch gelangen 89 Speedpunkte mit einem Zielrückkehrflug durch das Böhmische Becken in Richtung Pilzen. Rundenplatz 14 und 7 Punkte in dieser Runde verschaffen somit wieder ein klein wenig Luft im Abstiegskampf.
 
Text und Foto: Benjamin Schüch
 
Gute Entwicklung am Morgen
in Richtung Erzgebirge.
Unter den Reihungen ging es gut voran.
Die Warmfront kam pünktlich um 16 Uhr.
 
Sonntag, 16. Juli 2017
Perlan 2 Ready to Soar
On July 14, 2017 the Airbus Perlan Mission II team was finally ready to take to the skies of El Calafate, Argentina. The pressurized 2 seat glider was purpose built to fly high in mountain and stratospheric waves.
El Calafate has two sources of soaring weather in the winter time. Mountain wave is created from winds off the Pacific Ocean over the Andes Mountains. But the southern tip of the Andes is also under the South Pole’s polar vortex. Typical mountain wave runs out of energy around 35,000 feet. But if the polar vortex is spinning at that altitude and above, it contributes additional energy to keep the mountain waves growing higher. (Very simplified description of very complex weather) Eleven years ago Einar Enevoldsen and Steve Fossett set the current soaring altitude record above El Calafate at 50,722 feet. They wore pressure suits but felt a pressurized glider would be a better approach for going higher. Thus began the idea of Perlan 2 before they even landed from their record altitude.
We have spent the past week preparing the Perlan 2 to fly high. The rebreather system was ready, the oxygen and air supply systems were serviced. The local airport authorities were briefed. The pilots were more than ready. Our communication and telemetry team was on alert. The weather balloon test flight had gone well. Ground support assisted with the test pressurization in front of the hangar. But rather than making a short functional check flight it turned out to be a “dress rehearsal.” The tow plane had fouled spark plugs. After changing to new plugs and making a short test flight on its own, there was not enough daylight left for Perlan 2 to take a tow.
We are now planning for a wave flight on Sunday 16th. The wave forecast looks promising.
You can follow our blogs at http://perlanproject.org/blogs. We also will have a Virtual Cockpit running during any wave flights of Perlan 2: http://perlanproject.cloud/VirtualCockpit.html. This will show the near real-time moving map, airspeed, altitude, wind speed and direction, oxygen level, battery level, and (soon) some notes real time from El Calafate.
Perlan Soars! Perlan se Eleva!
 
Jackie Payne
 

 

Freitag, 14. Juli 2017
Der OLC-Smiley: Offener Brief von Wilfried Großkinsky
Wilfried Großkinsky - ein großartiger Förderer des OLC!
Foto: Gerhard Marzinzik
Ein genialer Gedanke von Reiner Rose, der mit einem überregionalen und inzwischen weltweit verbreiteten Wertungssystem den OLC geschaffen hat! Schon von Beginn an hat sich damit unsere Segelfliegerwelt verändert und revolutioniert. Das Überlandfliegen wurde insbesondere in den Vereinen angekurbelt und etabliert. Die verschiedensten Wertungsangebote bieten jedem seinen eigenen Vergleich und damit auch ein Erfolgserlebnis.
Gäbe es nicht den OLC, so hätten wir sicher heute auch andere Plattformen.
Reiner Rose hat es aber zur richtigen Zeit erkannt! Unterstützt von Helfern und Enthusiasten, die uns alle in diesen Bann geführt haben und damit die weltweit größte und anerkannteste Wertungsplattform geschaffen haben.
Der große Dank gilt ihm und seinem OLC Team!    
Aber nun kommen wir zu einem ganz wesentlichen Punkt: Wie finanziert sich der OLC?
Der Veranstalter des OLC ist eine gemeinnützige GmbH, aber etwas früher wurde der OLC-Förderverein Segelflugszene e.V. installiert. Der Beginn jedoch vor fast 20 Jahren beruhte auf freiwilligen Helfern mit dem notwendigen Fachwissen und Kompetenzen. Notwendige Hardware musste jedoch schon damals gekauft und lizenziert werden. Dank der vielen Unterstützer und auch einiger Werbeträger hat das bis heute funktioniert, ohne jedoch große Rücklagen machen zu können.
Der Gedanke, mit dem bekannten "Smiley" alle Teilnehmer/Nutzer mit an den laufenden Kosten zu beteiligen ist mit Sicherheit der richtige Weg und auch gerechtfertigt. Für 12 € im Jahr eine weltweit sichtbare Wertungsplattform benutzen zu können, ist nicht nur eine Anerkennung an dieses geniale System, sondern auch ein notwendiger Beitrag, die Überlebensfähigkeit des OLC zu sichern!
Dass dieses Modell "Smiley" auf freiwilliger Basis aufgebaut ist hat den Hintergrund, möglichst alle Segelflieger weltweit zu erfassen und eben im Google Zeitalter zum Mitmachen zu animieren - was auch mit Erfolg gelungen ist.
Die Größe und Verbreitung des OLC ist heute jedoch nicht mehr (nur) mit Ehrenamt zu bewältigen. Server-Leistungen und auch Personal müssen immer wieder erweitert und gekauft werden.
Wer sich dem verschließt hat nicht verstanden, dass in der heutigen Welt nichts ohne eigenes Engagement und damit auch nicht ohne Kosten geht.
Ich möchte mit diesem Beitrag noch einmal das Bewusstsein bei allen OLC Teilnehmern wachrütteln, sich mit einem "Smiley" an der genialen Idee OLC zu beteiligen! Zeigt man nicht damit auch eine Anerkennung für die Möglichkeit des eigenen Vergleichs in einem so vielschichtigen Wertungssystem?
Mal ehrlich … wie oft schauen wir denn in den OLC … täglich … oder sogar mehrmals täglich?
In dieser Saison 2017 zählte man bisher 74,3 Mio. Klicks von 2,4 Mio. Benutzern in die Seite, es sind mit Stand Anfang Juli fast 13 Tsd. Teilnehmer, die in fast 80 Tsd. Flügen knapp 22 Mio. Streckenkilometer zurücklegten.
Die Zahlen sprechen für sich und die Saison ist noch nicht abgeschlossen!
Daher fällt es mir schwer Argumente zuzulassen, die auf keinerlei Wissen der tatsächlichen Fakten schließen lassen.
Wenn der OLC auch in weiter Zukunft überleben soll, müssen wir alle auch unseren kleinen freiwilligen Beitrag leisten!
Ganz viele machen ja auch mit und sind damit auch Vorbild für die, die diese Freiwilligkeit der Idee "Smiley" noch nicht verstanden haben! Ein gutes Beispiel setzen hierbei unsere Junior Flieger, die zu einem hohen Prozentsatz diesen "Smiley" als Zeichen der Wertschätzung mit dem eigenen Namen im OLC führen!
Stelle sich doch jeder Benutzer des OLC mal diese Fragen:
- Was hat der OLC in den letzten fast 20 Jahren geleistet?
- Was hat der OLC mir persönlich gebracht?
- Welche Bedeutung hat der OLC in unserem Sport, in unserem Verein?
- Zeige ich mit dem "Smiley" nicht auch nach außen, dass ich hinter der Sache stehe und verstanden habe, wie das alles zusammen hängt?
 
In diesem Sinn – Euer Wilfried Großkinsky
Freitag, 14. Juli 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 14.07. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG Morgen wird der Osten Deutschlands noch von einer ostwärts
abziehenden Okklusion mit feuchtlabiler Meeresluft beeinflusst. Die rückseitig einfließende mäßig warme Meeresluft gelangt von Westen her unter den Einfluss eines Azorenhochkeils. An seiner Nordflanke nähert sich am Abend die Warmfront eines Islandtiefs Nordwestdeutschland.
Sie überquert am SONNTAG die Nordhälfte Deutschlands langsam ostwärts und führt mit westlicher Strömung wieder zunehmend warme Meeresluft heran. Die zugehörige Kaltfront greift am Nachmittag auf das norddeutsche Küstengebiet über und verlagert sich unter Abschwächung
langsam südwärts. Im Süden Deutschlands bleibt Hochdruckeinfluss wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger, vor allem nach Nordosten auch mit guter Wolkenthermik gerechnet werden, die nach Südosten bis Mittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Am SONNTAG ist auf Grund länger anhaltendem Niederschlag und abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann mit mäßiger bis guter, in Baden-Württemberg auch sehr guter Wolkenthermik gerechnet werden, Basis 5000-6000 FT AMSL.
Am SONNTAG ist die Thermik oft durch hohe und mittelhohe Bewölkung abgeschirmt und deshalb meist nur gering bis mäßig, im Süden besser als im Norden.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG an den Alpen staubedingt keine nutzbare Thermik. Sonst oft Beeinträchtigungen durch Ausbreitungen und kräftigen Höhenwind. Dadurch meist nur mäßige Thermik. Lediglich im Westen lokal bzw. zeitweise auch Chancen auf mäßige bis gute Wolkenthermik. Arbeitshöhen am Nachmittag bei 2000 m.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik mit Arbeitshöhen bis 2300 m am Nachmittag. Zeitweise Beeinträchtigungen durch dichtere hohe Wolkenfelder. Vor allem im Westen und Norden am Nachmittag auch dichte mittelhohe Wolkenfelder und dadurch nur geringe Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 13. Juli 2017
HVL Boberg: Runde 13 – Endlich kann man mal kämpfen!
Nach 2 wetterbedingten Nullrunden in Folge war der Frust groß. Wie bestreitet man einen Abstiegskampf, wenn man nicht die Möglichkeit bekommt daran teilzunehmen? Runde 13 hieß für uns potentiell eins, G20 Gipfel in Hamburg, 30nm ED-R. Rien ne va plus!
Es war also schon langfristig klar, dass nur die Flucht half, sodass sich Piloten des HVL großzügig über den Nordosten der Republik verteileten. Neu Gülze, Neustadt Glewe und Klix, so lauteten die Fluchtorte; Schulungsverlagerung, Wochenendüberlandflug und zweiwöchiges Fliegerlager die Betriebsmodi.
Die Ligaflüge am Samstag fanden von Neustadt Glewe aus statt. Hier gingen 3 Piloten an den Start und konnten auch 3 Flüge in die Wertung bringen. Erst am Samstagmorgen hatte die Topmeteoporgnose deutlich aufgedreht und die fliegbaren Bedingungen sehr gut vorhergesagt. Leider war das Wetter nicht stabil genug, sodass sich kurze Aufreihungen immer wieder mit Abschirumungen, Lücken und Schauern abwechselten. Bei Arbeitshöhen unter 1000m hieß das, nicht zu viel zu riskieren, zumal keine Rückholer verfügbar waren. Jana mit ihrere Libelle "FG" erreichte 79,92 Speedpunkte, Peer auf ASW-27 "JP" 78,26 und Enrique auf Ls1-f "8H" 65,17.
Nachdem das ED-R über Hamburg überraschend schon am Samstagabend deaktiviert worden war, wurde am Sonntag auch wieder von Boberg aus geflogen. Blauthermik und niedrige Basis standen auf dem Speiseplan. Trotzdem schaffte unser Nachwuchstalent Philip es noch auf den dritten Wertungsplatz und konnte auf LS-8t "DA" mit 72,53 Speedpunkten über 7 Zusatzpunkte beisteuern!
Wie wertvoll diese 7 Speedpunkte waren zeigt das extrem knappe Ergebnis im Mitelfeld dieser Wertungsrunde. Rang 13 anstatt Rang 17 durch 7,36 Speedpunkte und somit 4 Punkte für die Gesamtwertung.
So schlecht wie diesen Sommer war das Wetter im Norden "gefühlt" schon ewig nicht mehr. Die Hoffnung auf eine Verbesserung stirbt natürlich zuletzt!
 
Peer Konitzer
 
Startaufstellung am Samstag
Wetteroptik am Samstag Elbquerung mit C1 am Sonntag.

Mittwoch, 12. Juli 2017
Runde 13 - SFZ verteilt quer durch die Republik
Stendal, Schwandorf und Dannstadt - das waren die drei Startorte des SFZ-Teams für die dreizehnte Runde:
Schon eine Woche verbrachten eine Vielzahl der Dannstadter Segelflieger ihr Sommerlager beim (ehemaligen?) Tabellenführer der 2.Liga, unseren Freunden aus Schwandorf. Wie überall in der Republik hatten die ersten Juli-Tage ein buntes Potpourri an Wetterkapriolen zu bieten. Am Samstag schafften es dann vier Dannstadter von Schwandorf aus einen Wertungsflug zu platzieren.
Teamleader war wieder einmal Peter Mangold, der die Vereins-LS8 (L8) bewegte und sich aus der Oberpfalz Richtung Thüringerwald kämpfte. Sein Kommentar: "erst alles Mist, dann ging's so". Immerhin 106 kmh standen auf Peter's Uhr.
Mit in Schwandorf gestartet waren auch Lutz Hildebrandt/Reinhardt Hähndel im DuoDiscus (DL) und Klaus Dibbern mit der LS 6 (WK). Ihnen gelang der Anschluß an den Thüringer nicht, was sich in deutlich geringeren Schnittgeschwindigkeiten niederschlug.
Frank Fröhlich/Andrea Abt verbrachten die Runde in Sachsen-Anhalt bei der DSM in Stendal. Mit der ASG32Mi zwar chancenlos in der DM gegen die EBs und Nimben gelang am Samstagnachmittag doch eine Mini-Racing-Aufgabe über 197 km. Keine großen Schnitte, aber mit 76 kmh wichtige Zähler für das Mannschaftsergebnis.
Von den Daheimgebliebenen in Ludwigshafen-Dannstadt schafften es Peter Höll/Fritz Thiessen mit dem DuoXLT (FT) unter die Top-3 der Mannschaftswertung. Erst spät ging es in der schwül-heissen Luftmasse los, aber die Heimstrecke zwischen Pfälzer- und Odenwald ermöglichte einen langen Schenkel Richtung Osten, sodaß die Beiden 77 kmh zum Teamergebnis beitragen konnten, bevor es dann ab Möckmühl wieder mit Turbo-Energie nach Hause ging.
Mannschaft-Fazit: Vierzehn Punkte für die Leistung in Runde 13, die Gesamtplatzierung konnte verteidigt werden. Die Urlaubsflieger bleiben noch eine Woche in der Oberpfalz. Vielleicht bietet sich ja in Runde 14 auch ohne Eigenstarter eine Chance auf Anschluß an die Rennstrecken an der Grenze zu Tschechien.
          
Bernd Schwehm
Fotos: Lutz Hildebrandt, Dagmar Fröhlich, Peter Höll
 
Startaufstellung in Schwandorf
Team Fröhlich/Abt in der ASG32Mi
Der DuoDiscusXLT in
heimischen Gefilden





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