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Dienstag, 27. Juni 2017
11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
Es ist leider wieder eine eher übersichtliche Runde. Von einigen wenigen Flugplätzen Deutschlands werden richtig gute Geschwindigkeitsschnitte erflogen, überwiegend ist die Beteiligung aber eher mau. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Teilnehmer sind nicht nur punktuell zu finden. Der Spitzenreiter LSC Bad Homburg ist unter anderem Spitzenreiter, weil er sich genau diesen mäßigen Wetterbedingungen stellt. Zwar sackt er diese Runde nicht für sich ein, aber kann die Führung weiter ausbauen.
Klar sind die Bad Homburger hochmotiviert die Liga-Saison mit einem Aufstieg zu beenden. Schließlich sind sie in den letzten drei Jahren in der Zweiten Bundesliga geflogen und wollen da umgehend wieder hin. Jan Omsels, Deutscher Meister 2013 in der Standardklasse und F1-Grand-Prix-Teilnehmer, ist als Segelflugreferent eine wichtige Kraft den Leistungs-Streckenflug voranzutreiben.
Neben der Nutzung der „schwächeren Tage“ ist dies ein nicht zu unterschätzender Fakt, um einen Verein voranzutreiben. Das haben viele Vereine, die richtig gut unterwegs sind, immer wieder betont. Es braucht den Motivator und auch ein stückweit Organisator.
Horst-Walter Schwager blickt auf die ersten Runden zurück. Ein richtiges Highlight, das besonders heraussticht, gab es nicht. Vielmehr ist es die Konstanz, die von Anfang an an den Tag gelegt wurde. Auch das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, mal ein Rundensieg ist nett, bringt aber in der Summe nicht die Platzierung vorn. Und eine konstant gute Platzierung wiederum schweißt den Verein zusammen und stachelt viele an für die Liga und die Gemeinschaft zu fliegen.
Ein wenig Training – insbesondere für die Junioren- ist eine weitere Zutat des Erfolgsrezeptes. Seit einigen Jahren werden Streckenflugseminare organisiert. Im Winter drückt man die Schulbank und im Sommer wird das praktische Training wie ein kleiner Wettbewerb organisiert. Fluglehrer und allen voran ihr bester Pilot Gerd Spiegelberg, schart zwei bis drei Flugzeuge um sich und fliegt mit ihnen im Team. Eine perfekte und simple Methode seine Leistungen stetig zu verbessern.
Die Voraussetzungen, die Führung zu verteidigen, sind also allemal gegeben. Die Konkurrenz schläft aber nicht.
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Horst-Walter Schwager
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFV Mannheim (BW) 303,03 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bückeburg/Weinberg (NI) 301,86 Speed/49 Punkte, 3. FSV Neustadt/ Weinstr. (RP) 299,34 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 355 Punkte, 2. SFC Ulm (BW) 285 Punkte, 3. SFZ Aachen (NW) 278 Punkte
 
Ex-Europameisterin Gisela Weinreich und Streckenflug-Doyen des LSC (er leitet die Streckenflugseminare) Lutz-Volker Benner Das Team des Spitzenreiters Startvorbereitungen

Dienstag, 27. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Der Dritte Pilot fehlte
In dieser elften Runde der Segelflug Bundesliga wollten sich die Piloten der FLG in der topten Platzierung halten und festigen. Der starke Westwind sollte seinen Teil dazu beitragen. Gelockt von der Wettervorhersage starteten vier Segler am Samstag zur Punktejagd Richtung Osten. Bei Strecken bis ins Altmühltal kamen hierbei 244 Speedpunkte zusammen. Die reichte jedoch noch nicht, da der Sonntag ebenfalls gut fliegbares Wetter vorhersagte, so mussten erneut schnelle Flüge abgeliefert werden. So starteten der Blaubeurer Junior Lucas Kohn , das Team Christian Müller und Sebastian Wastl sowie etwas später Michael Heiß und Sabine Dieulin.
Zunächst wurden beinahe 100 Kilometer über die schwäbische Alb in den Westen geflogen um anschließend mit Rückenwind die schnellen 2,5 h zu fliegen. Einen nahezu perfekten Flug lieferte erneut der Hoffnungsträger Lucas Kohn ab. Mit seinem Flug über 386 Kilometer steuerte er seinen bisher schnellsten Flug mit 105,08 Punkten bei. Da von Westen her eine Wolkenabschirmung kam reichte es ihm leider nicht nach Hause und er musste in einem Acker bei Lonsee landen um anschliessend von seinen Kameraden im Anhänger abgeholt zu werden. Den zweiten Flug steuerte das Doppelsitzerteam mit 103,58 Punkten bei. Da Heiß und Dieulin durch den späten start nur 59 und 74 Punkte erreichten musste als dritter Flug die 86,59 Punkte von Philipp Söll vom Vortag herhalten. Zu erwähnen ist noch, dass an diesem Sonntag nur 4 Piloten in ganz Baden-Württemberg schneller waren als der Blaubeurer Junior Lucas Kohn. Mit Rundenplatz 11 hielten sich die Blaubeurer auf Tabellenplatz 8.
 
M. Söll
 
Dienstag, 27. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 11 - und wieder hat das Wetter einen bunten Straß an Varianten zu bieten: Fronten, Wind und unterschiedliche Luftmassen. Vor allem dem Fronteinfluss fielen dieses Mal (wieder) die Nordvereine zum Opfer, während es im Süden gleich an beiden Wochenendtagen die Chance gab, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Deutlich im Satellitenbild erkennbar die die breite, wellende Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmer. Parallel zur Höhenströmung liegend bewegte sie sich nur sehr langsam nach Südosten, Ganz im Süden lagen ebenfalls noch Reste der labilen Luftmasse der Vortage. Zwischen beiden machte sich eine warme und vor allem weiter abtrocknende Luftmasse breit. Vor allem im Randbereich zur Front im Norden waren in den Morgenstunden noch deutliche Wellen zu sehen, deren Strukturen sich im Bild von 12UTC bereits etwas verloren haben - ein klares Indiz für die hier deutlich spürbare Windkomponente.
Sonntag:
In der Nacht zum Sonntag sollte dann etwas Schwung in das Wettergeschehen kommen: Angetrieben durch einen/Tief Trog über den
britischen Inseln kam die Front nun etwas raschen nach Südosten voran und lag nun in einem Streifen zwischen Nordschwarzwald und Fläming. Da rückseitig der Nachschub an Feuchte nicht abreissen wollte und auch ein Tief über Südosteuropa seine hohen Cirren bis über die Ostalpen und nach Tschechien hinein schob. war der fliegbare Streifen sehr eingeschränkt. Zumindest die Alb konnte aber noch mit durchaus brauchbarem Wetter aufwarten.
Wer hat was draus gemacht?
Viele haben etwas draus gemacht! So sind in beiden Ligen bei meisten der Teams zu Punkten gekommen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe von Flügen nicht vom Heimatplatz aus durchgeführt wurde - sei es, weil man für einen Wettbewerb sowieso unterwegs war oder aber, weil man sich die Mühe gemacht hat, auf der Straße Anschluss an die fliegbaren Wetterräume zu gewinnen. Die Flugspuren von Samstag und Sonntag spiegeln schon deutlich diese Wetterräume wieder, zeigen aber doch die eine oder andere Auffälligkeit:
Samstag unter der Front im Norden war thermisch nicht viel zu holen. Wenn man aber wie die Rintelner passend zum Wind den Hang gleich am Platz hat, kann man auch unter 8/8 seine Punkte holen. Und da der Hang lang genug ist, war für die Piloten aus dem benachbarten Oerlinghausen auch noch Platz genug.
Ebenfalls stark frequentiert war das Rheintal, wo mit den Landauern (Rundensieger in Liga 2) und den 2 Teams aus Ludwigshafen-Dannstadt durchaus ein Liga-Hotspot entstehen kann, wenn die Wetterräume etwas eingegrenzt sind. Und ebenfalls deutlich sichtbar
sind die Spuren von der DM in Zwickau, wo an beiden Tagen ein nicht unerheblicher Anteil der gemeldeten Flüge stattfand. So lassen sich die Kurse in den Flugspuren nochmal nachverfolgen.
Auch wenn das Wetter regional, manche würden auch "selektiv" sagen, war es durchaus großräumig und schnell. So schaffte es der Rundensieger LSG Bayreuth, mit 369km/h den in dieser Saison bislang besten/schnellsten Wert zu erreichen. Dabei machten Alex Müller (127km/h) und Clemens Pape (126km/h) und Heiko und Ylva Hetrich (116km/h) vor, wie es geht:
Erst gegen den Wind - in diesem Fall von Bayreuth aus bin an den Odenwald -, und dann mit Rückenwind bis in die Lausitz. Für Alex kamen in den 2,5 dabei fast 400km zusammen.
Mit einer ganz ähnlichen Taktik, aber auf der anderen Seite der Republik waren die SFG Giulini/Ludwigshafen untertwegs. Aus dem
Rheintal heraus ging es bis nach Frankreich hinein, wo noch deutlich mehr Cumuli, und dann auch Ausbreitungen standen. Nils Koster (101km/h), Dieter Bartek (113km/h) und Karsten Knoop (107km/h) sorgten hier für Kilometer und Punkte. Am Samstag-Abend hatte mit den schnellen Hangritten der LSV Rinteln noch Platz 3 inne. Am Sonntag legte die SFG Donauwörth-Monheim aber nochmal nach: Allen voran Andy Offer, der in der knappen Wetterlücke (s.o.) 115km/h schaffte. Aber auch Wolfgang Köckeis (112km/h) und David Bauder (110km/h) konnten sich gegenüber dem Vortag nochmal verbessern, und ermöglichten damit den Sprung vom zwischenzeitlich 11. Platz auf Rang 3. Damit rücken sie mit nun 115 Punkten in der Gesamtwertung näher an den führenden LSR Aalen heran (131 Punkte). Auf Rang 3 kann sich die FG Schwäbisch Gmünd vorschieben, die damit ihren Trend nach oben weiterführt. Das SFZ Königsdorf rutscht damit auf Rang 4 ab. Die führen wiederum weiterhin souverän die Junioren-Liga an. Da Stadtlohn wettertechnisch nicht punkten konnte, konnten sie die Führung sogar noch weiter ausbauen.
Auch in Liga 2 zählen die Niederrheiner zu den Verlierern. Bei ohnehin schon sehr knappen Punkteabständen wird ein "Nuller" erbarmungslos bestraft und die SFG Stadtlohn findet sich nach Runde 11 nur noch auf Gesamtplatz 4 wieder (126 Punkte). Unmittelbar
davor - nur um einen einzigen Punkt getrennt - rangiert der FLC Schwandorf, die aber auch nur diesen einen Punkt hinter dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn liegen. Diese hatten in dieser Runde ihren Startplatz nach Reinsdorf verlegt und so zumindest einen Punkt holen können.
Platz 1 nimmt nun der AC Lichtenfels ein. Jan Kretzschmar (116km/h), Markus Reuß (101km/h) und Gerd Peter Lauer (89km/h) nutzten ebenfalls den Samstag. Platz 2 in der Runde machen sie nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 5 Punkte sind wahrlich kein Polster, schon gar nicht in der so ausgeglichenen Liga 2. In der nimmt der Rundensieger DJK Landau ebenfalls Fahrt auf. Nach einem guten Saisonbeginn und einer zwischenzeitlichen Durststrecke zeigen die Pfälzer nun nach Rundenplatz 5 in der Vorwoche und dem Sieg in dieser Runde eindeutig aufsteigende Tendenz. Georg Theisinger (121km/h), Florian Theisinger (114km/h) und Yannick Frey (99km/h) zeichnen sich in dieser Runde dafür verantwortlich.
So bleibt es in beiden Ligen spannend, und auch beim Wetter, das scheinbar nach der langen Trockenheit so langsam auf Sommer-Monsun umstellt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Montag, 26. Juni 2017
Der Segelflug im Juli - aerokurier
Abenteuer Südamerika
Zapala in Argentinien eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für ausgedehnte Thermikflüge. Diether Memmert berichtet über außergewöhnliche Flugerfahrungen – mit der ein oder anderen organisatorischen Hürde.
R für Racing
Binder Flugzeugbau hat die ohnehin schon schnelle EB29 weiterentwickelt. Das R steht für Racing, und der neue Flügel ist entsprechend auf hohe Leistung optimert. Neben einem Flugzeugreport berichtet Michael Sommer im Interview über die Vorzüge der EB29R.
Voll auf die Ohren
Headsets sind eine sehr individuelle Angelegenheit: Lärm und Komfort nimmt jeder unterschiedlich wahr, Kopfformen und Ohrgrößen sind von Pilot zu Pilot verschieden. Der aerokurier hat neun gängige Headsets im Labor und im Praxisbetrieb getestet. Das Fazit: Richtig schlecht ist keiner der Kandidaten.
 
 
Montag, 26. Juni 2017
SFZ Königsdorf: Keiner kommt heim, aber Führung ausgebaut
Langes Warten auf die Grauthermik in Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Jetzt ist leider genau das passiert, was wir alle hofften, dass nie passieren würde, dass der überaus spannende Titelkampf in der U25 Liga Liga durch eine Nullrunde eines der beiden Teams jäh unterbrochen wird. Stadtlohn saß leider im unfliegbaren Wetter und nullte, während die Königsdorfer Youngsters trotz schwierigsten Bedingungen drei Mini Wertungen erfliegen konnten. Dadurch dass es bei den Youngsters 50 Punkte pro Runde und es sehr selten sehr viele Teams mit drei Juniorenwertungen gibt, war das wohl leider eine Art Vorentscheidung, sofern den Königsdorfern nicht auch noch einmal das selbe Schicksal ereilt.
Königsdorf nur knapp an einer Nullrunde vorbei geschrammt
Sollte es Chancen auf Ligaflüge geben, dann war es sowieso nur am Samstag theoretisch möglich, so war der eindeutige Tenor. Daher war man auch bereit und wartete darauf, dass sich irgendwann  a bisserl Thermik, einstellen würde. Als nachmittags sich die Bedingungen langsam einstellten, machte sich ein Junioren Sextett auf den Weg. Katharina Jocham, Johannes Beyer, Jakob Edmaier, Vincent Heckert, Jan Kleu und Nikolai Wolf nutzen die schwache Thermik und flogen vorsichtig Richtung Osten. Gegen den Wind, bei der schwachen Thermik, langte es jedoch keinem der Youngsters wieder bis nach hause. So landeten sie teilweise außen, bzw. Nikolai nutze den Turbo. Trotz der Außenlandungen, überwog die Freude, dass dennoch drei Junioren Wertungen um 50 km/h erzielt werden konnten.
Die Bedingungen für gültige Wertungen für die Alpenliga, waren noch schwieriger. Lukas Keibel und Mathias Schunk versuchten sich im Arcus an einer gültigen Alpen Wertung und mussten für eine 27,0 Wertung zweimal zünden... In der Alpenliga spielte die Musik diesmal in Südfrankreich, wo alle Spitzenteams der elften Runde geflogen sind. Für den Tabellenführer aus Königsdorf blieb für den 40. Rundenplatz ein einziger Trostpunkt. Das österreichische Team vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf als Tabellenzweiter flog zwar auch nur auf Rang 26, holt aber in der Tabelle somit 15 Punkte aufs SFZ auf. 
In der Bundesliga punkteten fürs SFZ neben Vincent Heckert das Doppelsitzergespann Arthur Schlothauer/Patrick Wenzeck auf der deutschen Doppelsitzermeisterschaft in Zwickau, sowie Hans Trautenberg, der auf seinem alten Heimatflugplatz in Amberg gestartet war. In der Tabelle verlor das SFZ Königsdorf durch einen 17. Rundenplatz einen Platz und liegt nun auf Rang vier.
 
Mathias Schunk

Sonntag, 04. März 2012
Alpenflugsymposium: Archaeopteryx - per Fußstart zu neuen Abenteuern
Rogger Ruppert erklärt die Entwicklung des Archaeopteryx
Der Pilot hievt sein Fluggerät nach oben, sein Oberkörper befindet sich im Cockpit. In der Hand hält er den Steuerknüppel. Nun fängt er an den Berg hinab zu laufen. Nach nur wenigen Schritten trägt die Fläche, er schwingt sich nach oben, zieht die Beine ein und sitzt im Cockpit. Es ist weder Drachen noch Segelflugzeug, irgendetwas dazwischen. Es ist ein Archaeopteryx.
Enwickelt hat dieses Fluggerät der Schweizer Roger Ruppert, der sich damit seinen persönlichen Traum von Fliegen erfüllte. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck stellte er seine Entwicklung vor.
Von der Idee bis zur Serienfertigung vergingen einige Jahre. Mit den ersten Erprobungen begann Roger schon 1999, 2009 wurde die Serienversion entwickelt und 2010 schließlich das erste Modell an einen Kunden ausgeliefert.
Der Archaeopteryx will nicht mit Drachen oder Segelflugzeug konkurrieren. „Es ist kein Konkurrenzprodukt“, erklärt Roger. Mit dem Archaeopteryx eröffne sich eine ganz neue und sehr reizvolle Art des Fliegens.
Die Konstruktion besteht aus Kohlefaser, die Flächen sind mit Polyester bespannt. Nur so konnte das gewünschte Gewicht eingehalten werden – das Fluggerät wiegt nur 54 Kilogramm. Damit steige er selbst in geringster Thermik. Gesteuert wird aerodynamisch mit einem Sidestick, Seitenruderpedalen und Wölbklappe.
Die Mindestgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h, maximal können 130 km/h geflogen werden. Dabei lässt sich der Archaeopteryx sehr eng kurbeln, der Radius beträgt dann nur 15 Meter.
Roger lobt die sehr gutmütigen Flugeigenschaften und die Möglichkeit langsam und sehr präzise zu fliegen. So können selbst bei geringster Thermik Streckenflüge absolviert werden.
Beeindruckend dabei ist die Gleitzahl, die mit 28 deutlich über den Leistungen von klassichen Hängegleitern liegt. Inzwischen werden die mit dem Archaeopteryx geflogenen Strecken immer größer, knapp 500 Kilometer wurden schon erreicht.
In die Luft kommt man entweder per Fußstart, Winden –und Autoschlepp, oder auch per F-Schlepp mit einem Trike. Die Grundidee liege aber beim Fußstart, da dieser schon Teil des Fluges sei und dieses Ur-Gefühl des Fliegens vermittle, erklärt Roger. Gelandet wird entweder auf dem Fahrwerk oder auf den Füßen. Passive Sicherheit bietet ein eigens entwickeltes Gesamtrettungssystem.
Zerlegt wird der Archaeopteryx ähnlich wie ein Segelflugzeug und kann genauso alleine aufgerüstet werden.
In Deutschland ist das Flugggerät als UL-Segelflugzeug zugelassen. Der OLC wird den Archaeopteryx zukünftig auch in die Segelflugwertung mit aufnehmen.
 
Ein Video vom Fußstart mit dem Archaeopteryx gibt es hier
 
(ES)
EN
Freitag, 02. März 2012
The Sierra Wave Season is open: Jim Payne catches a big one
Have a look at Jim’s latest 1,800+k here.
Some would call February 29th the most useless day of a year. Others watch out for the weather and take advantage of having one more day of OLC scoring in 2012. Early that morning, Jim Payne and his co-pilot Dennis Tito pulled the all prepped DG 1001M out of the hangar at Rosamond Skypark and launched for an 11-hour flight.
Jim explains: “The forecast issued on Feb 23 showed the proper wind direction and strength for wave. It hardly changed as time marched to Feb 29. The day went as planned. The wave was generated by a strong frontal system that was moving south, so we hoped the front would not come south as fast as it did, but we will not complain.” Knowing about the weather conditions, Jim had already flown the DG solo from Crystal on Feb 25th and so staged it for the wave mission. He had everything prepared and was ready to go.
The morning of the last day in February 2012 started mostly blue. Wind speeds at 60 to 75 knots were a little higher than optimum and became even stronger late in the day with as much as 82 knots in 20,000 feet. As the day progressed it gradually got cloudier and good rotor clouds marked the way in the afternoon. Late in the day the cap cloud north of Lone Pine extended almost half way across Owens Valley. 
Jim tells he never gets tired of flying in the wave: “I would not say it was a special wave. No two waves are identical. There were times that an inexperienced pilot could get in trouble but we avoided the traps.” The February 2012 expedition was his 35th flight of at least 1,000 km. “It takes a lot of planning and preparation to stay warm and oxygenated and it is nice to have a good co-pilot to share the long missions!” The crew, the glider and the ground team were ready for the long flight: Their DG is equipped with FAR compliant strobes, nav lights, and landing light. Joshua Approach and Oakland Center were very helpful. A “Sage 2 clearance” was necessary to operate in the area defined by the Isabella and Owens Military Operating Areas up to FL 290. IFR clearances were provided for the first and second trips north.
 
Elke Fuglsang-Petersen
 
Jim’s photo for the
"Chamber of Commerce"
Near Lone Pine looking north
toward Bishop, California
The mighty Sierra Nevada

 

Freitag, 02. März 2012
Saisonauftakt bei den Segelfliegern - traditionelles Trainingslager in Südfrankreich
Auftakt der Segelflugsaison für die heimischen Piloten in den französischen Seealpen
Inzwischen schon traditionell packen die Königsdorfer Segelflieger Anfang März einige ihrer Flugzeuge in die Transportanhänger und ziehen sie die ca. 1000 Kilometer nach Südfrankreich. Während es hierzulande zum Teil noch recht kühl und auch noch schneit oder regnerisch ist, hat die Sonne in der Provence um diese Jahreszeit bereits so viel Kraft um hervorragende Thermikbedingungen für die Segelflieger zu schaffen.
Armin Behrendt (47), Flugkapitän bei der TUI Fly startete bereits Mitte letzter Woche Richtung Süden, während Mathias Schunk, 46-jähriger Flugkapitän bei der Lufthansa am Wochenende, nach seinem Rückflug aus Sao Paulo weiter nach Marseille geflogen ist, wo ihn Vereinskamerad Behrendt vom Flughafen abholte. Jens Ammerlahn musste dagegen leider kurzfristig seine Teilnahme absagen.
An dem Trainingslager, welches in St. Auban, dem Austragungsort der Segelflugweltmeisterschaften 1997, ca. 100 km nördlich von Marseille stattfindet, nehmen außerdem noch weitere zehn Piloten aus ganz Deutschland teil, unter ihnen auch namhafte Nationalmannschaftsmitglieder und Teilnehmer der nächsten Segelflugweltmeisterschaften. Das Wetter erlaubt um diese Jahreszeit meistens bereits die ersten größeren Streckenflüge für die Vereinswertung in der Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug, bei der sich die Königsdorfer für 2012 wieder die Goldmedaille zum Ziel gesetzt haben, welche sie zuletzt im Jahre 2009 erfliegen konnten. Die Streckenflüge führen im Süden bis an die Cote d`Azur und im Norden bis zum Mont Blanc mit Streckenlängen von zum Teil über 600 km.
 
(pm)
 
Donnerstag, 01. März 2012
Alpenflugsymposium : Red Bull X-Alps - das härteste Gleitschirmrennen der Welt
Das Red Bull X-Alps Team:
Paul Guschlbauer (links) und Freundin Sara.
Fliegen und Laufen am Limit , keine Erholung, keine Pause – das ist das Red Bull X-Alps. Der Österreicher Paul Guschlbauer beendete seine Premiere beim wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt mit Platz 3. Beim Alpenflugsymposium in Innsbruck ließ Paul das Publikum mit Fotos, Videos und persönlichen Erfahrungen an seinem Weg nach Monaco teilhaben.
Zu Fuß und mit dem Gleitschirm galt es eine 864 Kilometer lange Strecke von Salzburg nach Monaco zurückzulegen. Die Regeln sind streng, erlaubt sind nur fliegen und laufen. Nach der Landung muss der Weg zum nächsten Startplatz zu Fuß zurückgelegt werden. 
Der erste der 30 ausgewählten Athleten, der in Monaco ankommt, gewinnt das Rennen. Die Dauer ist auf 21 Tage beschränkt. 48 Stunden nachdem der Sieger im Ziel angekommen ist, wird das Rennen beendet. Seit 2011 gibt es eine neue Regel: Die Athleten müssen am Tag mindestens 5 Stunden Ruhepause einlegen.
Die Teilnehmer sind alle Piloten mit langjähriger Erfahrung - denkt man. Doch Paul ist im Gleitschirmsport noch gar nicht so lange dabei.
Der 28-Jährige ist erst seit sieben Jahren mit dem Gleitschirm unterwegs. Das Red Bull X-Alps verlangt aber nicht nur fliegerisches Können, vor allem sportliche Ausdauer ist gefragt. Da kann der trainierte Österreicher gut mithalten. Er betreibt eine Vielzahl an Sportarten. Dazu gehören beispielsweise Klettern, Slacklining und Langlaufen.
Paul begann mit dem Mountainbiken, fuhr schon im Kindesalter Rennen. Doch irgendwann wurde ihm das zu langweilig – etwas Neues musste her. Eher zufällig sah er zu dieser Zeit zum ersten Mal das Red Bull X-Alps. Die Entscheidung war damit gefallen. Er begann mit dem Gleitschirmfliegen. Den Grundkurs absolvierte er 2005. Und Paul zeigte Talent - Nur sieben Jahre später ist er Gleitschirm-Testpilot und nimmt am wohl härtesten Gleitschirmrennen der Welt teil. Sein Beruf ermöglichte ihm auch, eigens für das Rennen einen Schirm und möglichst leichtes Gurtzeug zu entwickeln.
Ein Team beim Red Bull X-Alps besteht immer aus zwei Leuten – dem Piloten und seinem Supporter. Bei Paul übernahm dies Freundin Sara, die mit einem Begleitfahrzeug unterwegs war, in dem auch übernachtet wurde. Per GPS-Tracking konnte sie jederzeit Pauls aktuelle Position bestimmen.
Das Rennen an sich beschreibt Paul als extrem anstrengend. Neben dem Kampf mit sich selbst, fordert jeden Tag aufs Neue der Kampf mit dem Wetter. Der Pilot muss entscheiden ob er fliegt, oder es besser sein lässt. Dabei können solche Entscheidungen Sieg oder Niederlage ausmachen. Am zweiten Tag sei Paul 90 Kilometer zu Fuß gegangen, da das Wetter keine Flüge zuließ. Das wichtigste sei seinen eigenen Rhythmus zu finden und dabei  nicht ständig auf die Platzierung zu schauen. Nur so habe er aus körperlichen Tiefs hinausgefunden. „Sehr wichtig ist es sich selbst zu kennen“, erklärt Paul.
So manche Vorgehensweise ließ die Segelflieger im Publikum staunen. Beispielsweise nehme man lieber eine Landung am Berg in den Büschen in Kauf, anstatt ins Tal abzugleiten und den Berg wieder hoch laufen zu müssen, erzählt Paul. Nach etlichen kraftzehrenden Etappen war für Paul dann kurz vor Monaco Schluss. Das Wetter ließ es einfach nicht zu die notwendige Höhe zu erreichen, um nach Monaco abzugleiten.
Insgesamt ist Paul 33 Stunden geflogen und hat 59 000 Höhenmeter bewältigt. Trotz aller Anstrengung hatte er viel Spaß am Rennen. Bei grenzwertigem Wetter starten, einfach losfliegen und dann kommt die Sonne raus - solche Momente lassen ihn alle Anstrengungen vergessen.
 
Hier gibt es ein Video über Paul und das Red Bull X-Alps.
 
(ES)
Mittwoch, 29. Februar 2012
OLC goes Social Media - Folgt uns auf Facebook
Soziale Netzwerke sind schon lange keine Eintagsfliege mehr. Facebook etwa hat sich zum festen Bestandteil unserer Kommunikation entwickelt. Auch der OLC verschließt sich dieser neuen Kommunikationsformen nicht. Seit einiger Zeit ist auch der OLC auf Facebook mit einer eigenen Seite vertreten. Schon wenige Stunden nach Freischaltung der Seite konnten wir eine Großzahl von Fliegern begrüßen. Mittlerweile haben schon 529 OLC-Fans aus der ganzen Welt auf "gefällt mir" geklickt. Auf dieser Seite gibt es für Facebook-User tagesaktuell Berichte zur BUNDESLIGA-Runde, die Quali-Liga, Wettervorschau zum Wochenende, interessante Berichte aus den Vereinen zu den Liga-Runden, Pilotenportraits, Infos zu Veranstaltungen, Hersteller-Infos und vieles mehr. Über unsere Facebook-Seite bleibt ihr stets darüber informiert, was es im OLC-Magazin neues gibt.
 
Schaut mal rein und werdet unser Fan auf Facebook.
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(ES)
Mittwoch, 29. Februar 2012
DG Piloten-Info März 2012
Foto des Monats:
   DG-500 im Berner Oberland
DG-Flugzeugbau präsentiert euch die neueste Ausgabe der "DG Piloten-Info". Wie angekündigt gibt es an dieser Stelle regelmäßig Infos aus dem Hause DG. Der "Artikel des Monats" ist im März: " Ursula Hänles Kleine Fiberglas Flickfibel"
Weitere Themen der DG Piloten-Info sind:
1. Wir gratulieren Terry Cubley und Jean Marc Perrin.
- Terry Cubley zu seinem 1. Platz bei den Australischen Meisterschaften 2012 auf einer DG-1000
- Jean Marc Perrin zu seinem Flug in Argentinien über 2.227 Kilometer
2. TM's für alte LS-Flugzeuge
- Zur Nachrüstung eines Hauben-Sicherungsstiftes (Rögerhaken) mit einem zusätzlichen Haubenaufsteller  - verbindlich für LS1 / LS3 / LS4 / LS6 / LS7
3. Interview mit Holger Back
- zum Thema des Betreuungsvertrages
4. Ein schönes Video über Kunstflug mit der DG-1000
5. DG-200 - Bibliothek des Magazins Segelfliegen
 
Hier geht es zur Piloten-Info.
 




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11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
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7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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