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Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze
Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 
Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten
In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 
Dienstag, 22. August 2017
Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben
Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 
Dienstag, 22. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde
Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 

Dienstag, 22. August 2017
US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty
This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 

Dienstag, 22. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Mit Vollgas in die erste Liga!
Zur finalen Runde war das SFZ-Team motiviert bis in die Flächenspitzen. Der Sieg der Bad Nauheimer Kameraden in Runde 18 hatte uns so richtig wachgerüttelt. Die Wettermodelle sprachen für einen sehr gut fliegbaren Streifen direkt über der Pfalz, trotzdem wurde auch in der Nacht auf Samstag noch der letzte Wetter-Update begutachtet. Ab 7.30 Uhr waren die Flieger gesteckt, mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke. Die hochnebelartige Bewölkung wollte sich nur langsam in Cumuli verwandeln; bis die Basis bei dem einsetzenden Westwind dann endlich anstieg war noch viel Geduld gefragt. Diverse Entspannungsmethoden kamen zum Einsatz, von Heavy Metal bis Caffee Latte.
Ab 12.40 Uhr legte Peter Mangold (LS 8, L8) die Spur für die nachfolgenden Teammitglieder: aus der Rheinebene gegen den kräftigen Wind bis nach Frankreich und dann ab mit dem Rückenwind soweit es ging. Peter drehte erst in Gößweinstein wieder um, als der Liga-Schnitt auf 119 km/h angewachsen war.
Kurz hinter der Grenze bei Bitche trafen sich auch die zwei Dannstadter ASGs: teamübergreifend trieben LEO und 63 der Wolkenautobahn Richtung Nürnberg entlang den Kurbelanteil auf einstellige Werte. Für das SFZ loggerten Bernd Schwehm und Roland Fricke in der ASG32Mi den Topwert von 129 km/h.
Dritte auf dem Mannschafts-Treppchen wurden Yannick Reichenberger und Dominik Lott im DuoDiscus 1st.Gen (DL). Ein kleiner Absitzer nach der Rückenwind-Wende bremste sie nach furiosem Ritt auf 118,83 km/h.
Etwas überraschend war der Sonntag dann mit noch besserer Straßenthermik gekrönt, allerdings ohne den Anlauf über dem Pfälzer Wald ging es meist südlich an Nürnberg vorbei. Kleine Enttäuschung bei Konstantin Dibbern, der sich auf dem Vordersitz der ASG32 auch weit Richtung Osten aufmachte und dann beim Rückweg auf die Rechenleistung seines Copiloten verließ: leider um 1 km/h am dritten Platz vorbei!
Am Samstagabend stand die Mannschaftsbestleistung schon fest, und auch am Sonntag konnte kein anderes Team der Liga die 367 Speedpunkte mehr toppen: Rundensieg und Aufstieg! Mitgerissen von der phantastischen Teamleistung klapperte Schatzmeister G.Guhmann am späten Samstagabend noch die Supermärkte ab, damit am Sonntag schon mal eine kleine Aufstiegsfeier laufen konnte.
Die Beteiligung aller Dannstadter Segelflieger am Liga-Finale war beeindruckend: 27 Flugzeuge waren für die drei Liga-Teams im Rennen, gesteuert von 17-79 jährigen Flugbegeisterten. Wie fast überall auf den Segelflugplätzen müssen wir noch an der Frauenquote arbeiten. Aber unsere „Jung-Frauen“ stehen schon unübersehbar in den Startblöcken für die nächste Liga-Saison!
Höchsten Respekt zollen wir unserem Senior Fritz Thiessen, der in seinem achtzigsten Lebensjahr noch eine wahnsinnige Motivation in den DuoDiscusXLT bringt und zum Finale fast 14 Stunden für das Team im Cockpit saß!
Für alle Dannstadter also eine super Liga-Saison: SFG Giulini wieder unter den Top10 Deutschlands, SFZ aufgestiegen in die 1.Liga und die Paradiesvögel in der Landesliga Rheinland-Pfalz auf Platz 2! Gefeiert wird auf der Dannstadter Höhe mindestens bis zum Segelfliegerfest am 16.September!
 
Fotos: Yannick Reichenberger, Bernd Schwehm
Bernd Schwehm
 
LAK und ASG.
Duo Speedway
Siegergrill
 
Dienstag, 22. August 2017
FLG Blaubeuren: Das Beste kommt zum Schluss
Aalen holt den Pokal erneut ins Ländle - Laichingen wieder erstklassig
Mit einem Paukenschlag beenden die Piloten der FLG Blaubeuren die diesjährige Saison der ersten Segelflug Bundesliga. Die Blaubeurer waren in dieser neunzehnten und sogleich letzten Runde erneut schnellster der sieben Erstligavereine aus Baden-Württemberg und konnten mit einem hervorragenden achten Platz diese Saison beenden. Der LSR Aalen holt erstmals seit 2011 den Pokal erneut ins Ländle. Zuletzt war dies der FLG gelungen.
Bereits am Samstag versuchte ein hochmotivierter Philipp Söll Punkte zu ergattern. Das gute Wetter sollte jedoch erst am Sonntag kommen. Schon nach den ersten Kreisen in der bereits ansteigenden Wolkenthermik stand fest, wer heute schnell sein will muss Rückenwind haben. So kämpften sich 7 Flugzeuge der FLG-Flotte Richtung Westen bis kurz vor den Schwarzwald. Dort trennten sich die Wege und einige versuchten um den Luftraum um Stuttgart zu fliegen.
Philipp Söll, Sebastian Bauder und Michael Heiß nutzten einen langen Rückenwindschenkel um Speedpunkte zu machen, was ihnen auch gelang. Im Osten auf dem Hochsträß gewendet ging es erneut den Wolkenaufreihungen zurück bis ins Neckartal. Im letzten Schenkel über 100 Kilometer perfektionierten Bauder und Söll den Streckensegelflug mit einem Kreisfluganteil von unter 5 % und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 150 km/h.
Der später gestartete Michael Heiß nutzte die Informationen der beiden und konnte ebenfalls einen guten Flug beisteuern. Mit zweimal 132 Punkte von Söll und Bauder sowie 110 Punkte von Heiß erreichte die FLG den Dritten Rundenplatz in dieser letzten Runde. Der FSV Laichingen konnte mit Flügen vom BWLV Präsidenten Eberhard Laur mit 104 Punkten sowie Robert Österle 91 Punkte und Udo Hettrich mit 85 Punkten ihren zweiten Platz und somit den Erstliga Aufstieg sichern.
Neben den Laichingern steigt mit der FLG Dettingen ein altbekannter Verein aus baden-Württemberg erneut auf. Die Piloten aus Blaubeuren werden ihre tolle Platzierung ausgiebig bei deren Flugplatzfest am 3. September feiern.
Glückwunsch an den Doppelsieger Aalen, nächstes Jahr machen wir es Euch nicht so leicht ;-) Ebenfalls Glückwunsch an die Laichinger, wir freuen uns schon wieder auf spannende Vergleiche mit unserem „Nachbarn“. Vielen Dank an den OLC für die schöne Plattform.
 
M. Söll
 
 
Start in Blaubeuren.
Philipp Soell in seinem Discus 2T
Philipp Soell nach erfolgreichem Flug.
 
Montag, 21. August 2017
Grandioser Doppelerfolg für die Segelflugpiloten des Luftsportrings Aalen
So sehen Sieger aus!
Als Deutscher Meister standen die Aalener Segelflugpiloten bereits seit zwei Wochen fest. Seit heute Vormittag ist klar. Sie haben auch die OLC-World-League gewonnen. Das ist die Champions-League im Segelflug. Der Luftsportring Aalen ist damit Weltmeister!!!
Am letzten Wochenende haben die Meister vom Härtsfeld nochmal alles gegeben. Geschickt hatten sie sich abgesprochen und ihre Flugstrecken in verschiedenen Regionen gelegt.
Als erstes ist erwin Ziegler mit seiner ASW-22 gestartet. Er konnte über Funk den Kameraden, die noch am Boden warteten wertvolle Tipps übermitteln. Kurz nach zwölf sind dann die anderen Elchinger gestartet. Erwin Zeigler(AA) ist in dieser Saison einer der Garanten für die Luftsportring Erfolg. Der Zweite ist Steffen Schwarzer (Ebnat).
Josef Blümle (Lippach) flog mit den anderen Beiden über den Schwäbische Fränkischer Wald, den Kraichgau bis in die Rheinebene vor Kartlsruhe. Dann auf einem langen „Schenkel“ mit Rückenwind, das macht schnell, bis weit in den Osten Richtung Rhein-Main-Donau-Kanal. Ziegler sogar bis Regensburg.
Peter Aigen (Zang), Johannes Böckler(Günz) und Michael Kost(Stgt) wählten eine Strecke entlang der Donau. Von Elchingen über Dillingen, Ulm bis Richtung Riedlingen. Böckler sogar noch weiter bis Tuttlingen. Dann wieder Richtung Osten bis nach Ingolstadt.
Manfred Streicher (AA), Thomas Mannal (Zang) und Bernhard Krieg(Bargau) wählten eine Flugroute nach Nordosten.
Alle Varianten erwiesen sich als gut. Die meisten Punkte erreichte Erwin Ziegler mit einem Schnitt von 140 km/h!!!!, Böckler flog mit 132 km/h in die Punkte und Thomas Mannal schaffte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 127 km/h.
Dann war erst mal Warten angesagt. Auf den Deutschen Meister-Titel haben sie dann am Abend schon angestoßen.
Die Meldung kam am Montagvormittag. Mit 21 Punkten Vorsprung vor dem Cape Gliding Club aus Südafrika hat der Luftsportring Aalen den Weltpokal erflogen. Was für ein Erfolg.
Hinter den Ostalb-Piloten liegen die großen Luftsportvereine und ihre Piloten aus Südafrika, Australien, den USA und Neuseeland. Das sind normalerweise die Segelflugparadiese von denen hier die Segelflieger träumen, einmal dort zu fliegen. Und in diesem Jahr ist es der LSR Aalen. Ob nun ein Luftsporttourismus auf das Härtsfeld eintritt bleibt zu bezweifeln, aber der Sieg des Luftsportrings macht den Verein, das Härtsfeld und natürlich die Ostalb in der weltweiten Segelfliegerszene noch bekannter.
Insgesamt waren immer 5 – 10 Piloten mit Ihren Segelflugzeugen am Start um für den Luftsportring auf Punktejagd zu gehen. In diesem Jahr war zudem die LSR-Piloten das Wetter zur Seite gestanden. Während in den vergangenen Jahren oft im Norden der Republik das Flugwetter besser war, hatten die Vereine südlich der Mainlinie 2017 Fortune.
So konnten die Elchinger Segelflieger jedes Wochenende fliegen, auch bei Wetterlagen, an denen vielleicht das eine oder andere Mal sonst nicht geflogen worden wäre. „Da muss ich meiner Frau wirklich mal danke sagen!“ so Peter Aigen. In vergangenen Jahren ist mindestens an einem oder gleich an mehreren Wochenenden das Hallentor geschlossen geblieben.
Seit Runde Acht haben die Aalener Piloten des Luftsportrings die Tabelle in Deutschland angeführt und nicht mehr abgegeben. Dabei konnten sie zwei Rundensiege erfliegen. 277 Punkte waren es am Ende. Das ist eine der höchsten Punktezahl der letzten Jahre und spricht eindeutig für die Geschwindigkeit, mit der die Segelflugpiloten vom Härtsfeld in dieser Saison unterwegs waren.
 Manfred Streicher, der Segelflugreferent des Luftsportrings Aalen freut sich über die tolle Teamleistung: „Dieser Sieg wird dem Luftsportring noch mehr Aufmerksamkeit einbringen. Die Bundesliga und jetzt auch die World-League sind ein großer Ansporn für den eigenen Ehrgeiz und haben dem Segelflug im Luftsportring in den letzen Jahren dadurch eine enorme Leistungssteigerung gebracht – Jetzt wird auf der Ostalb gefeiert!“
 
Michael Kost
Montag, 21. August 2017
SFZ Königsdorf: Glückwunsch an alle Sieger und Aufsteiger ...
Für die Königsdorfer Ligapiloten gab es kein Alpenwetter, dafür den Blick auf die Münchner Theresienwiese, wo das Oktoberfest aufgebaut wird. Foto: Mathias Schunk
...und vor allem ein gaaaaaaaaaaaanz großes Dankeschön an die Erfinder des Ligafliegens! Eine echte Revolution im Segelflugsport! Auch die Erweiterung auf die mehrteilige Ligen und auf Alpenliga und vor allem auf die Junioren Liga ist ein weiterer genialer Einfall gewesen. Man kann Euch gar nicht oft genug danken, ob als Pilot, als Jugendförderer, oder als Pressereferent, der einfach mal 19 Artikel im Jahr sicher hat!
Nun aber zu unserer letzten Runde, die wieder einmal kein Wetter für unser eigentliches Flugrevier, dem geliebten Hochgebirge bot, wo wir schon seit Anfang Juni keine Wertung mehr erfliegen konnten und dieses Jahr sowieso nur vier Runden dort fliegen konnten. Nicht mal für den Alpenrand hat diesmal das Wetter gelangt, so dass wir, wie bei der Hälfte aller Runden diese Saison nur im Alpenvorland fliegen konnten, der Weg auf die Alb ist durch den neuen Münchener Luftraum ja nun auch mehr oder weniger dicht. Daher war die Motivation auch nicht besonders hoch, vor allem weil sowohl der Sieg in der Alpenliga, als auch in der Juniorenliga bereits in trockenen Tüchern war.
Nichts desto Trotz waren einmal mehr die Junioren motiviert. Nikolai Wolf, der wie fast alle zunächst nach Westen geflogen war, erzielte zwischen Memmingen und Altötting mit 101,4 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Fabian Honecker, zusammen mit Copilot Mathias Schunk im Arcus unterwegs, flog erst nach Osten und erzielte entlang der südlichen Grenze zum Münchner Luftraum 97,9 km/h. Das Trio wurde durch Johannes Beyer, einen weiteren Junior, vervollständigt. Das Junioren Trio wäre normaler weise von Emanuel Schieck vervollständigt worden, der am Lima Lehrgang in Schwandorf flog und es dort auf 64,5 km/h brachte. Leider gab es technische Anwender Probleme mit dem Logger, so dass der Flug nicht für die Liga gewertet wurde. Daher ging der Flug von Katharina Jocham in die Juniorenwertung ein, die aufgrund eines menschlichen Bedürfnisses aber bereits nach weniger als zwei Stunden landen musste.
Eine überaus erfolgreiche Ligasaison für Königsdorf geht zu Ende
Mit dem zweiten Sieg hintereinander in der Juniorenliga, gelang erstmalig in der Geschichte der U25 Liga einem Team die Titelverteidigung und in der Alpenliga, die es erst seit drei Jahren gibt, der Titel Hattrick. In der Bundesliga, muss das SFZ in der letzten Runde zwar Rinteln vorbeiziehen lassen (herzlichen Glückwunsch an die Crew um Reinhard, der Sonntag um viertel nach sechs schon nervös per SMS nachfragte, was bei uns noch kommt) und beendet die Saison auf Platz fünf und somit mit der besten Platzierung seit 2012. Seit Jahren sind wir ja leider das einzige südlich der Donau beheimateteTeam und kämpfen hier auf einsamem Flur gegen die Übermacht auf der schwäbischen Alb und Norddeutschland, da die anderen aus der Region alle längst abgestiegen sind.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 21. August 2017
Der neue Deutsche Meister heißt LSR Aalen!
Nach sechs langen Jahren geht die Meisterschale wieder nach Baden-Wüttemberg! Zuletzt war dies der FLG Blaubeuren im Jahr 2011 gelungen. Der LSR Aalen konnte sich nach konstanter Leistung in Runde 8 erstmals an die Tabellenspitze setzen, hielt die Verfolger Donauwörth-Monheim und Bayreuth Runde für Runde auf Abstand und gab die Führung bis zum vorzeitigen Titelgewinn nicht mehr ab. Bereits nach Runde 17 war klar, dass dem Luft­sportring Aalen der Sieg nicht mehr zu nehmen ist. Der ewige Meister LSV Burgdorf (Deutscher Meister 2012, 2013, 2014 und 2016) beendet die Saison auf Rang 13.
2. Segelflug - BUNDESLIGA:
Einen vorzeitigen Titelgewinn gab es auch in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Nach Runde 18 war dem FLC Schwandorf der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die Bayern übernahmen in Runde 13 erstmals die Tabellenspitze und ließen ab diesem Zeitpunkt nichts mehr anbrennen. Mit komfortablem Vorsprung reichte den Bayern eine Runde vor Schluss ein 12. Rundenplatz. Statt sich in der Finalrunde auszuruhen, unterstrich der Zweitligameister mit einem dritten Rundenplatz seine Leistung.
Der OLC gratuliert dem neuen Deutschen Meister LSR Aalen und wünscht den Aufsteigern viel Erfolg in der Saison 2018!
Die Bundesliga macht Spaß, steckt an und sorgt für Bewegung in den deutschen Segelflugvereinen. Jedes Wochenende konstant Leistung zeigen, sich mit anderen Vereinen messen, fliegen wenn andere die Hallentore geschlossen lassen und sich großartige Erlebnisse entgehen lassen - all das ist die Bundesliga!
 
Am 7. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!                                                                                                                                             
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
277
5.595,59
2
234
5.242,27
3
204
5.005,95
4
186
4.779,71
5
183
5.186,59
6
180
4.820,50
7
174
4.703,13
8
169
4.643,77
9
162
4.909,71
10
161
4.794,96
11
161
4.714,67
12
143
4.607,02
13
138
3.738,06
14
134
4.600,03
15
133
4.117,41
16
131
4.403,30
17
129
3.853,10
18
124
3.703,72
19
118
4.110,02
20
115
4.029,97
21
115
3.705,92
22
110
3.321,48
23
108
3.698,20
24
104
3.972,00
25
96
3.889,41
26
88
2.890,05
27
65
2.985,07
28
41
3.064,25
29
31
3.021,37
30
19
1.896,29
 
Die rot markierten Vereine steigen nach der Saison 2017 in die nächst untere Liga ab, die grün markierten Vereine der
2. Bundesliga steigen auf.
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
248
4.644,29
2
214
4.356,90
3
197
4.356,60
4
190
4.201,09
5
190
4.068,91
6
189
4.127,61
7
189
4.056,51
8
161
3.704,45
9
154
3.524,02
10
153
3.992,29
11
147
3.782,14
12
146
3.711,89
13
138
3.812,78
14
133
3.519,44
15
129
3.530,08
16
128
3.761,62
17
126
3.152,51
18
125
3.368,26
19
122
3.505,54
20
111
3.028,48
21
110
2.871,49
22
97
2.801,68
23
91
3.176,49
24
84
2.341,13
25
75
2.462,16
26
59
2.122,71
27
44
1.876,43
28
39
2.103,60
29
27
1.963,82
30
1
82,38
 
Montag, 21. August 2017
AC Pirna – Pflichtpunkt reicht für Klassenerhalt
2 Punkte fehlten im Vorfeld der letzten Ligarunde für den sicheren Klassenerhalt. Eine schwierige Aufgabe, denn wiedermal lagen die Thermikautobahnen in Süddeutschland oder am Hang. Den Pflichtpunkt wollten wir auf alle Fälle holen und so machten sich Franco Fritzsch und Benny Schüch am Samstag auf Punktejagd. Durch die abziehende Front war ein Start erst um 15 Uhr möglich und die Bedingungen reichten nur für 2x 53 Speedpunkte. Etwas besser sah der Sonntag aus, allerdings brachte hier zeitiges Breitlaufen ein frühes Thermikeende. Dennoch konnten Alex Lajn (74 Speedpunkte) und Ralf „Schubi“ Andrich (84 Speedpunkte) tolle Flüge machen. Unterstützung gab es an beiden Tagen von Thomas Melde, der auf der Mönchsheide an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt.
Aber auch im Rheintal / Eifel gab es an beiden Tagen nur sehr schwieriges Wetter; Thomas erreichte am Sonntag 57 Speedpunkte. Somit konnte der AC Pirna zwar nur einen Punkt in der letzten Runde holen, aber der Klassenerhalt ist trotzdem gesichert. Leverkusen hätte schon einen Rundesieg holen müssen, um uns nochma ernsthaft in die Gefahrenzone zu bringen. Der AC Pirna bleibt also auch nächstes Jahr erstklassig, was jetzt erst einmal gefeiert wird. Wir wünschen Thomas besseres Wetter auf der Deutschen Meisterschaft; Pirna drückt die Daumen!
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Warten war die Devise am Samstag.
Abschirmende Wolken kamen am Sonntag bereits am frühen Nachmittag
Außenlandung am Hunsrück von Thomas Melde am Sonntag.
 
Montag, 21. August 2017
Der Segelflug im September - aerokurier
Wellenflug-Symposium
Das Wissen zum Segelflug in Wellen wächst Jahr um Jahr. Auch das jüngste Wellenflug-Symposium lockte Segelflieger, Meteorologen und Klima-Experten nach Hannover – und brachte interessante Erkenntnisse.
13,5-Meter-WM
„Die Klasse lebt!“ – so lautet das Fazit der Teilnehmer der zweiten 13,5-Meter-WM im ungarischen Szatiymaz. Wenngleich es noch immer recht wenige Muster gibt, zeigen sich Piloten von Sebastian Kawa bis Uli Schwenk begeistert von der Agilität und Leistungsfähigkeit der kleinen Renner.
Grand Prix in Varese
Zwischen seichtem Geblubber und brachialem Hangwind kämpften die Piloten beim Italien-Grand-Prix um Punkte und Plätze. Tilo Holighaus berichtet von seinen Erlebnissen im Ventus 3.
Kunstflug in den Genen
Moritz Kirchberg startete als jüngster Deutscher überhaupt bei einer Segelkunstflug-WM. Im Interview berichtet Moritz, was das Kunstfliegen für ihn bedeutet, wie er dazu kam und ob ihn der fünfte Platz in der WM-Gesamtwertung verändert hat.
Probe aufs Exempel
Die DM der Offenen, 15-Meter- und 18-Meter-Klasse in Stendal-Borstel war für die Organisatoren einer der letzten großen Tests vor der WM 2020. Andrea Abt berichtet, was sich sportlich in der Altmark zugetragen hat.
Standard und DoSis im Wetterpech
Auch die Spitzenpiloten der Standard- und der Doppelsitzerklasse mussten im Hochsommer ran. Bei extrem wechselhaftem Wetter war mitunter ein Glücksspiel, die richtige Strategie zu treffen.
Neue Serie „Meine Liebe“
Hier erzählen Piloten von ihren Aviatischen Schätzen. Den Anfang macht Markus Rheinländer mit seiner Do 27.
 
Freitag, 18. August 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegen weite Teile Deutschlands rückseitig der ostwärts abgezogenen Kaltfront weiter im Zustrom kühler, feuchter und labil geschichteter Meeresluft. Nur der äußerste Südosten verbleibt bis zum Abend noch im Einflussbereich der Kaltfront. Dort, sowie im Nordwesten muss vermehrt mit konvektiven Umlagerungen gerechnet werden. Zwischen diesen Bereichen wird die Luftmasse tagsüber durch leichten Zwischenhocheinfluss stabilisiert.
Am SONNTAG ist die Kaltfront endgültig ostwärts abgezogen und Deutschland gelangt zunehmend unter den Einfluss eines Hochdruckgebiets über Westfrankreich. Dabei fließt mit westlicher bis nordwestlicher Strömung weiterhin kühle und leicht labil geschichtete
Meeresluft ein, die im Tagesverlauf von Westen her zunehmend stabilisiert wird und abtrocknet. Im Südosten und an der Nordseeküste kommt es aber weiterhin vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik, durch vereinzelte Überentwicklungen gestört.gestört
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute CU-Thermik, im Südosten anfangs keine Thermikentwicklung aufgrund von Abschirmung, am Nachmittag dort zunehmend Auflockerung und Entwicklung mäßiger Thermik. Von Westen her am Nachmittag einzelne Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich verbreitet gute Thermik. Im Südosten und Osten teils mäßige Thermik, es kommt hier zu einzelnen
Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in der Nordwesthälfte nachmittags mäßige Thermik. Diese wird oft gestört durch Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute Wolkenthermik. Im Osten und Südosten einzelne Überentwicklungen und am Alpenrand stärkere Abschirmungen durch Wolkenstau.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 16. August 2017
Aero-Club Braunschweig schafft den vorzeitigen Klassenerhalt
Seit dem letzten Sonntag können wir aufgrund des erreichten Klassenerhalts in Ruhe durchatmen, weil schnelle 317,59 Speedpunkte den zweiten Platz und 19 Punkte einbrachten und dafür die Grundlage waren.
Somit haben wir nun 123 Punkte auf dem Konto und können vom LSC Leverkusen, der mit 95 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze liegt, nicht mehr eingeholt werden.
„Rundenplatz zwei und der Klassenerhalt sind ja ein Grund zum Feiern“, resümierte am Montagmorgen eine äußerst zufriedener Karsten Bennewitz. Der Thermikgott hatte mit den Norddeutschen endlich einmal wieder ein Einsehen und zauberte einen schöne Aufwindautobahn in unseren Bereich und nach Sachsen-Anhalt.
Dieses Angebot wurde dann auch von unseren 7 Piloten plus Wiebke in optimaler Art und Weise genutzt und genau nach dem Ende der Hatz auf einen schnellen Schnitt brach das Wetter dann gegen 16 Uhr auch in sich zusammen.
Diese vier Aufwindjäger, die alle Wasser getankt hatten, waren erfolgreich unterwegs:
Joshua Arntz/Wiebke Holste, Arcus T, 118,48 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, Discus 2, 101,59 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 98,00 Speedpunkte,
Arntz und Holste flogen zunächst nach Uetze und wendeten dann in Tangermünde. Von dort ging es wieder in Richtung Westen und anschließend bis nach Ziesar. Dombrowsky tourte in der Region zwischen Meinersen und Burg (bei Magdeburg) mit dem Discus.
Bennewitz glitt nach seinem Start nach Müden und kehrte dann östlich von Tangermünde um.
Hayung Becker, Gunter Storz und Rolf Wagner bildeten eine Reisegruppe und waren zusammen mit dem Standard Cirrus, der LS 4 WL und der ASW 28 unterwegs. Einen weiteren Flug brachte noch Lennard Waschke mit der ASW 19 in die Wertung. Dieser Rundensieg ging mit 321,70 Punkten an den Fliegerclub Brandenburg.
Und nach dem nächsten Wochenende ist die diesjährige Segelflugbundesligasaison 2017 bereits Geschichte. Die Kollegen vom Altkreis Isenhagen sind bereits abgestiegen und für den LSV Gifhorn müssen wir noch die Daumen drücken! Das wird noch eine verdammt enge Kiste für unsere Nachbarn.

Rolf Wagner
 
Warten auf den Sicherheitsdienst zum Öffnen des Flugplatzzugangs.
Wolfsburg und ein Teil des VW-Werks.
Die riesige Abraumhalde am Südostrand vom ED-R74.

 

Dienstag, 15. August 2017
LSG Fallersleben: Schmales Wetterfenster genutzt
Die Runde 18 zeigte in Ummern viele Parallelen zur Vorrunde; Samstag ging nichts, der Sonntag war gut aber nicht immer einfach, die LSG brachte 6 überlandflugwillige Piloten an den Start. Fünf kennen wir schon aus der Vorwoche: Rolf Bornheber (Grunau Baby II), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16 Vasama), Peter Meurers (LS1f), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Neu im Team war Lothar Kaps (ASW22). Auch bei der Ligaausbeute finden sich Parallelen zur Vorwoche: die Holzflugzeuge haderten wieder mit den Bedingungen und auch Roman konnte wegen frühzeitiger Motornutzung keine gültige OLC-Wertung erreichen. Bei Lothar reichte es zwar für den OLC, die Bundesligamindestgeschwindigkeit hat er aber nicht erreicht.
Wegen Überentwicklungen in der Lüneburger Heide drängte es die LSG-Piloten gleich Richtung Südosten. Benno flog zunächst bis Braunschweig, um von dort Ostkurs anzulegen. Ab Helmstedt konnte er dann eine tolle Wolkenstraße über Magdeburg hinweg bis südlich Burg nutzen. Da es hier sehr gut lief, beflog er die Aufreihung auch gegen den Wind zurück bis Helmstedt und ein weiteres Mal nach Osten bis hinter Schönebeck. Mit minimalen Kurbelanteilen konnte hier Strecke gemacht werden, während im Süden wie im Norden bereits die Grenzen des Wetterfensters gut zu sehen waren. Um sich die Chance ohne Motornutzung heimzufliegen zu erhalten, drehte Benno östlich Schönebeck wieder gen Westen. Aber die Abschirmung mit eingelagertem Regen war schneller, ab Haldensleben war die Einstrahlung weg und so musste der Solo für die fehlenden Höhenmeter nach Ummern sorgen. Dieses Schicksal teilten am Sonntagnachmittag viele K-Piloten aus der Region, die Segelflugpiloten mit den Zahlen im Kennzeichen machten hingegen einen Erfahrungsaustausch mit der norddeutschen Landbevölkerung.
Da in Runde 18 viele Vereine keinen oder keine drei Flüge in die Wertung brachten, reichten die Flüge von Benno und Peter am Ende zu Platz 9. Mit den 12 Punkten konnten wir uns etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Auf Platz 22 zählt die LSG aber weiter zu den noch vier abstiegsbedrohten Vereinen. Es bleibt also auch für die Schlussrunde sehr spannend für die Fallersleber.
 
Benno Beesten
 
Startvorbereitungen in Ummern
Glückliche Koinzidenz: „Segelflugautobahn“ über Bundesautobahn A2
Keine Thermik auf dem Heimweg

 

Dienstag, 15. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Die Saison hat ihr Ziel fast erreicht. Und scheinbar geht auch dem Wetter so langsam die Luft aus, denn zumindest der Samstag kann als meteorologischer Totalausfall gewertet werden. Aber der Sonntag konnte dann in Teilen entschädigen, denn 26 Vereine aus Liga 1 und 17 aus Liga 2 konnten Punkten. Was auch bedeutet,
dass diese Runde am Ende die vollen 20 Punkte wert war ...
Samstag:
Langgestreckt erkannt man das südliche Ende eines Frontensystems, dass sich von Skandinavien in Richtung Westdeutschland erstreckte. Das folgte einem weiteren, das vom Vortag übrig geblieben im Osten lag. Zwischen beiden Fronten von einer fliegbaren Lücke zu sprechen, wäre vermessen und selbst der Westwind verschaffte keine ausreichenden Hang- oder Wellenbedingungen.
Sonntag:
Anders der Sonntag: Die Front vom Vortag lag unter Abschwächung über der Mitte Deutschlands. Vor allem der Norden profitierte von der rückseitig eingeflossenen Luftmasse, die unter den leichten Einfluss eines Zwischenhochs gelangen sollte. Zumindest eine brauchbare Luftmasse, wenn sich auch immer wieder die noch reichlich vorhandene Feuchte als störend erweisen sollte. Und selbst auf der Südseite der Front - hier in einer warmen und trockenen Luftmasse - gab es ligataugliche Bedingungen.
Wer hat was draus gemacht?
Nachdem die Liga 1 schon in der Vorwoche ihren Meister gefunden hatte, stand für die Aalener nur noch die Kür an. Im selben Wetterraum unterwegs wie der Runden-Dritte Donauwörth-Monheim mussten die Schwaben aber in dieser Runde den Nordlichtern die vorderen Plätze abtreten, auch wenn der AC Braunschweig nur einen Hauch (weniger als ein halbes km/h!) schneller war. Knapp, aber letztendlich sicherlich verdient haben die Brandenburger diese Runde für sich entschieden - immerhin auch schon zum zweiten Mal in dieser Saison.
Deutlich spannender gestaltet sich der Kampf gegen den Abstieg: Zumindest theoretisch ist selbst noch der Platz 19 abstiegsgefährdet und so konnten Gifhorm (Rundenplatz 9) und Leverkusen (Rundenplatz 11) wichtige Punkte holen, auch wenn es vielleicht noch nicht ganz gereicht hat, um das sichere Ufer zu erreichen.
Vor allem der FCC Berlin macht Punkte gut, kann sich aber auch noch nicht ausreichend Luft verschaffen und auch in Eichstätt und Sindelfingen dürfte die eine oder andere Sorgenfalte den Blick auf die Wetterprognosen der letzten Runde begleiten.
Nun aber zu Liga 2, wo es Schwandorf den Aalenern gleichgetan hat und sich bereits eine Runde vor Schluss als Meister feiern lassen kann. Dafür reichten am Ende 2 Wertungsflüge und ein Rundenplatz 12: Der war immerhin noch 9 Punkte wert war, kostete aber nach einem Ausflug in Richtung Süden trotzdem etwas Benzin für den Heimflug. Zwar konnte Laichingen Rundenplatz 2 belegen, den Vorsprung des Oberpfälzer Zweitligameisters konnten sie nicht mehr einholen.
Der Rundensieg geht an den AC Bad Nauheim, und mehr als über den Rundensieg dürfte man sich in Hessen auch darüber freuen, dass
man in Schlagdistanz zu den Dannstädtern - und damit dem letzten Aufstiegsplatz gekommen ist.
Und auch beim Kampf gegen den Abstieg in die Landesligen könnte das Wetter eine entscheidende Rolle spielen, sind doch die "Kandidaten" aus Niedersachsen, Bayern, Brandenburg und Hamburg quer über die Republik verteilt. Mit einer Bandbreite von nur
15 Punkte liegen sie aber nahe beeinander, wohingegen die Aufsteiger aus der Quali-Liga ebenfalls bereits feststehen.
Und auch in der Junioren-Liga darf gefeiert werden. Nach spannenden und ebenfalls über die ganze Republik verteilten Fernduellen konnte sich am Ende Königsdorf durchsetzen. Grund dafür war sicher auch auch - trotz nicht immer ganz einfacher Wetterbedingungen - die Konstanz mit der gepunktet wurde. Krönen konnten sie ihre Saison mit Rundensieg Nummer 5.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 

Dienstag, 15. August 2017
SFG Giulini: Die vorletzte Runde
Am Samstag war nahezu unfliegbares Wetter. Lediglich Junior Alex Meinicke versuchte einen späten Start und konnte sich immerhin in einer schwachen Welle etwas über eine Stunde in der Luft halten - aber die Mindestwertungsstrecke nicht erreichen.
Auch der Sonntag erwies sich als recht tricky. Erst gegen 14 Uhr konnte man einen Start bei tiefer Basis und wenig Sonne am Boden wagen. Richtung Nordwest sah man aufgelockertes Wetter. Super, bei schwachem, unzuverlässigem Steigen und tiefer Basis ins ansteigende Gelände - den Spaß vervollständigte dann noch ein auffrischender Westwind.
Während die einen nicht einmal die Mindestwertungsstrecke schafften, erreichte Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY) mit einem sensationellen Flug zwischen Idar-Oberstein, Alzey, Baumholder und Worms einen Ligaschnitt von 87,72km/h. Eine starke Leistung bei diesen Bedingungen. Nachwuchstalent Alex Meinicke (LS-8/18, RS) erreichte mit beherztem Flug gute 68,19km/h, noch vor Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) mit 65,60km/h.
Alex Meinicke war diese Runde der einzige Junior in der Luft und holte mit seinem Flug immerhin Punkte für die U25-Wertung und zementierte Rang 8 in der Gesamtwertung.
Nächste Woche ist dann schon wieder die letzte Runde für diese Saison. Mathematisch wird es nicht besser wie Platz 8 und nicht schlechter wie Platz 17, aber wir werden wie immer mit Spaß am Start stehen und unser Bestes geben.
 
Uwe Melzer
 
Charly mit Nordwest-Kurs
Südlich vom Donnersberg
Feuchte Rückkehr 

 

Montag, 14. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Nervenaufreibende Hängepartie!
Dass der Samstag nur durch seine Niederschlagsmengen glänzte, das war ja nichts neues für diese Saison. Anfangs konnte man noch auf etwas Hangwind an der Bergstrasse hoffen, aber schließlich blieben in Dannstadt die Hallentore zu. Am Sonntagmorgen versprachen die Wettermodelle besseres Streckenwetter, in der Rheinebene wurde das aber zu einer nervenzehrenden Warterei.
Nach dem Motto „stets bemüht“ legte Andreas Schottmüller des Sonntags noch mit der Schwabbelscheibe Hand an die LAK12. So sollte es dann flutschen: Andreas war um 14.40 Uhr im Schlepp und schaffte mit der KT scheinbar mühelos den Anschluss an die Thermik im Nordwesten; er kam mit 61km/h als Teambester wieder zurück.
Wie schwierig es wirklich war zeigt sich an der Leistung von Trainer Peter Mangold: mit der LS8 (L8) erst abgesoffen, dann Stromausfall und beim dritten Versuch schon für außengelandet erklärt! Bis seine Wertungsstrecke über dem Nordpfälzer Bergland für einen 60er Schnitt reichte, musste er die frühe Beinahe-Aussenlandung erst ausmerzen und dann die Thermikdauer voll ausreizen. Chapeau!
Gegen 15 Uhr wollten es auch Yannick Reichenberger und Lutz Hildebrandt im DuoDiscus (DL) wissen. Auf dem Satelittenbild zeigte sich, dass es an Hunsrück und Taunus besser sein sollte. Den Kurs weiter nördlich übers Nahetal angelegt, wurde es am Nordrand der ED-R-Baumholder aber zu schwierig, schließlich blieb nur der Rückzug nach Idar-Oberstein. Bei Schwenkbraten oder Rumpsteak lässt sich dort ja gut auf den Rückholer warten. Schade nur dass es nicht zur Mindestwertung gereicht hatte.
Dadurch dass wir keine drei Flüge in die Wertung brachten wurde das Rundenziel klar verfehlt. Dennoch konnten wir zehn Punkte dem Mannschaftskonto hinzufügen. Das lässt uns für das Finale noch alle Chancen auf einen Aufstiegsplatz in den eigenen Händen! Petrus: wie wäre es zum Schluß mal mit besserem Wetter für alle? Wir werden sehen!

Fotos: Christian Sode, Lutz Hildebrand, Yannick Reichenberger
Bernd Schwehm
 
LAK-Politur Noch wenig Struktur Blick nach Sobernheim

 

Montag, 14. August 2017
FLG Blaubeuren: Das Wetter verschlafen
Das Wetter verschlafen haben einige der Erstligisten dieses Wochenende. Nicht so die Erstligapiloten aus Blaubeuren und die Zweitligisten aus Laichingen. Nachdem der Samstag in ganz Deutschland nicht fliegbar war, war die Enttäuschung groß als für Sonntag Null Kilometer Flugdistanz vorhergesagt war. Doch es sollte anders kommen.
Angespornt durch den Blaubeurer Junior Lucas Kohn bauten Philipp Söll und später Michael Heiß ihr Segler auf um trotz der schlechten Vorhersage Bundesligapunkte zu ergattern.
Gegen 14 Uhr startete dann auch Martin Söll, um als Backup noch Punkte zu holen, falls einer der Dreien landen sollte. Doch das war nicht nötig. Als er startete waren die anderen bereits über 100 km im Geradeausflug geflogen ohne einen Kreis. Heiß fädelte sich in das von Osten her kommende Gespann P. Söll und L. Kohn ein und flog mit ihnen nach Westen. Hier traf Heiß oft das bessere Steigen und konnte zügig bis kurz vor Tuttlingen gleiten. Hier gewendet ging es noch bis kurz vor den gesperrten Luftraum bei Augsburg und wieder zurück zum Platz.
Überraschend wenig Flugzeuge waren an diesem Sonntag in der Luft über Süddeutschland, so freute sich Markus Schweizer vom LSV Schwarzwald um mit den Blaubeurern etwas Bundesliga zu fliegen. Bei Laupheim stoß der Laichinger Bernd Nübling noch zum dem Blaubeurer / Schwarzwälder Geschwader und flog noch mit in den Western bis kurz vor die Schweizer Grenze bei Singen. Gemeinsam traten sie den Heimweg an und die Blaubeurer gratulierten dem Laichinger schon per Funk zu dem erneuten Aufstieg des FSV in die Königsklasse der Fliegerei.
Am Abend wechselte Philipp Söll das Cockpit seines Hochleistungssegler mit der Kunstflugmaschine LO-100 um für das anstehende Flugplatzfest am 3. September zu trainieren. Nachdem alle Flüge online gemeldet wurden freuten sich die FLGler über einen hervorragenden vierten Rundenplatz, der sie auf Platz 8 Punktgleich mit dem AC Nastätten aufsteigen ließ. Mit 315 Punkten waren sie nur knapp unter dem Rundensieger FK Brandenburg und deutlich schnellster Verein in Baden-Württemberg mit 10 Punkten mehr vor dem Tabellenführer des LSR Aalen auf Platz 7.
Schnellster Blaubeurer war erneut Philipp Söll mit 106,23 Punkten gefolgt vom Youngster Lucas Kohn mit 105,66 und dem rasenden Werkstattleiter Michael Heiß mit 103,26 Punkten. In Laichingen holten Kevin Schmid , Bernd Nübling und Joachim Frank Rundenplatz 2 für den FSV. Somit steht der FSV auch in der Tabelle auf dem zweiten Platz und der Aufstieg kann ihnen in der kommenden Runde nicht mehr genommen werden.
 
M. Söll
 

Martin Söll kurz vor dem Start in Blaubeuren
Bodensee Markus Schweizer (Teo) in seinem Ventus
 
Montag, 14. August 2017
Dream-Team am Himmel: SFZ fliegt zum Double
Das was dem FC Bayern heuer im Fussball nicht gelungen ist, hat das SFZ Königsdorf nun geschafft. Nachdem der Sieg in der internationalen Alpenliga bereits am vergangenen Wochenende gesichert werden konnte, haben die Junioren jetzt nachgelegt und fliegen in der vorletzten Runde nicht nur zum fünften Rundensieg dieses Jahr, sondern sichern sich auch die Titelverteidigung und werden nach 2016 zum zweiten Mal deutscher Junioren Bundesligameister.
Flüge im Alpenvorland und auf der schwäbischen Alb
Am Sonntag waren in Königsdorf nicht nur das samstägliche Trio Nikolai Wolf, Emanuel Schieck und Lukas Keibel angetreten, welches samstags vergeblich auch Wetter wartete, sondern auch Jakob Edmaier, Joseph Reinisch und Sebastian Preuschl. Mit Johannes Beyer, der wie letztes Wochenende bereits auf seinem alten Heimatflugplatz Stahringen am Bodensee war, hatten die Königsdorfer Junioren noch ein weiteres Eisen im Feuer. Nikolai Wolf war dann der erste, der von Teamcoach Mathias Schunk Richtung Tegernseer Berge geschleppt wurde. Per Funk wurden die nicht ganz optimalen Bedingungen an die Kollegen am Boden übermittelt. Daher probierten sich die anderen zunächst im Flachland, wobei der thermische Anschluss nach einem Windenstart sich als schwierig gestaltet und der ein oder andere auch nochmals landen musste. Dennoch schafften fast alle eine gültige Wertung zu erfliegen. Schnellster war Nikolai (22), der später auch ins Alpenvorland auswich und es auf 75,5 km/h brachte. Emanuel Schieck (17) erreichte 70,7 km/h und war damit über 13 km/h schneller als sein Vater Wolfgang. Den besten Königsdorfer Schnitt erzielte mit 95,7 km/h aber Johannes Beyer (19) von Stahringen aus im Donautal.
Erstmalig gelingt einem Team bei den Junioren die Titelverteidigung
Mit nun 63 Punkten Vorsprung auf die FG Schwäbisch Gmünd, die mit einem dritten Rundenplatz an der SFG Stadtlohn in der Tabelle vorbeizog, gehen die Königsdorfer Junioren in die letzte Runde und sind daher nicht mehr vom Thron zu stoßen. Damit gelingt den Königsdorfer Junioren nicht nur das, was dem SFZ letzte Woche bereits in der Internationalen Alpenliga gelungen ist, nämlich die Titelverteidigung, sondern das erste Mal überhaupt in der Geschichte der Junioren Bundesliga eine Titelverteidigung. 
Das war eine echte Teamleistung unserer Youngsters, die es über die ganze Saison geschafft haben, sich immer wieder gegenseitig zu motivieren und so fast immer drei Piloten an den Start zu bringen, da könnte sich so mach einer unserer Senioren mal ne richtig große Scheibe abschneiden!
Auch für die nächste Saison braucht es dem SFZ nicht bange werden, da das komplette jetzige Juniorenteam weiter machen kann, denn diesmal fällt keiner aus Altersgründen raus.
 
Mathias Schunk
 
Schnellster Königsdorfer Junior war Johannes Beyer von Stahrigen aus.
(Foto: N. Harder)
Nikolai Wolf versucht es erst über den Vorbergen, fliegt letztendlich aber im Voralpengebiet. (Foto: M. Schunk)
Emanuel Schieck vervollständigt das Königsdorfer Junioren- und auch Bundesligatrio, weil er 13 km/h schneller als sein Vater fliegt.
(Foto: M. Schunk)

 





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23. August

Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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