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Freitag, 13. Oktober 2017
Print your OLC-Certificates - Now!
Your 2017 OLC-achievements are now available to be printed out. Your club’s achievement, your personal success, whatever you of you may print it in bright colors on paper. The 2017 certificates are now ready to be downloaded. Did you know, that every participant receives a certificate? Regardless of your personal ranking, go ahead and grab your reward! OLC does now also offer certificates for different continents, for example OLC Champion South Amerika or OLC Champion Europe.
Here is what you need to do:
Simply hit “my certificates” in the menu. You will now find all the competitions in which you have scored. When clicking it a PDF will be created. Print it out, frame it and hang it on the wall to make your achievements visible to everybody!
 
Certificates for everybody:
 
EAS Sarreguemines - Champion OLC-League France
Jan-Ola Nordh - OLC-Champion Sweden
Dennis Tito - US-OLC Champion
 
Here is what you need to do:
 

Hit “my certificates” in the menu.

Choose your scorecard here.

Save your document as PDF and print it out, that’s all!

 

Freitag, 13. Oktober 2017
Jetzt Urkunden ausdrucken!
Egal ob Landes-, Quali-, Bundesliga oder Einzelwertung - eure Erfolge gibt's in Farbe und auf Papier. Ab sofort stehen die Urkunden für die OLC Saison 2017 zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung. Und das Beste: Urkunden bekommt jeder Teilnehmer, egal welche Platzierung erreicht wurde. Neu sind Urkunden für Kontinente, z.B. OLC Champion Südamerika oder OLC Champion Europa.
So geht's:
Einfach im Menü auf "Meine Urkunden" klicken. Nun erscheinen die Wertungen, in denen ihr mitgeflogen seid. Draufklicken und ein PDF wird erzeugt. Ausdrucken, einrahmen, aufhängen. Zeigt allen Eure Erfolge!
 
Urkunden für alle:
 
LSR Aalen - Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2017
Mathias Schunk - Champion Germany 2017
Reinhard Schramme  - Speed Champion Germany 2017
 
So geht's:
 
Im Menü auf "Meine Urkunden" klicken
Hier könnt ihr die Wertung auswählen
Als PDF speichern und ausdrucken.
Fertig!
 
 
Montag, 09. Oktober 2017
OLC Liga-Finale 2017 - die Crème de la Crème des Breitensports
Die Besten der Besten trafen sich am Samstagnachmittag im Von-Steinrück-Haus in Poppenhausen, um ihre Sieger zu feiern. Doch was anderenorts nicht über Händeschütteln und Urkundenübergabe hinaus geht, ist beim OLC eine Veranstaltung mit echtem Mehrwehrt. Denn wo sonst verraten Speed-Champions wie Reinhard Schramme ihre besten Linien am Hang, plaudern Segelflug-Koryphäen und Alpenspezialisten wie Mathias Schunk aus dem Nähkästchen und verraten Meistervereine Ihre Motivationsstrategien?! Neben Heiko Hertrich, der interessante Liga-Statistiken und Analysen im Gepäck hatte, und den Siegerehrungen und Vorträgen, moderiert von Michael Möker und Gerd-Peter Lauer, waren es vor allem die Junioren, die mit ihren lockeren und unbefangenen Beiträgen für einen kurzweiligen Nachmittag sorgten.
Bitterwasser satt
Gleich mehrfach räumte Clemens Pape ab, der 2017 den OLC-Discus nutzen durfte und dabei die Junior Challenge und den Bitterwasser-Cup für sich entschied. Als Gewinner des Bitterwassser-Cups geht es für Clemens nun eine Woche ins Segelflugparadies, inkl. Flug, Unterkunft und Flugzeug. Obendrauf gab es für den Sieg der Junior Challenge einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried Großkinsky. Auch der Zweitplatzierte Matthias Arnold konnte sich über einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried freuen. Angesichts dessen fiel es Clemens vielleicht nicht ganz so schwer, den OLC-Discus an Moritz Althaus weiterzugeben, der das Flugzeug direkt mitnehmen durfte und nun zeigen kann, wieso er sich zurecht unter die Top-10 der Junior-Challenge geflogen hat. An dieser Stelle dankte OLC-Boss Reiner Rose dem Stifter Wilfried Großkinsky, der den OLC-Discus bereits seit 10 Jahren Nachwuchstalenten zur Verfügung stellt.
Der Platz in Großkinskys 1.000km-Camp in Bitterwasser geht an den sechstplazierten der Junior Challenge, Mark Wenning. Ebenfalls freuen konnte sich Philipp Kapferer, der als Sieger des Young Eagle Speed Cup nun ebenfalls nach Bitterwasser fliegen darf. Gestiftet wurde der Preis von Ralf Bürklin. Die im Young Eagle Speed Cup von DG Flugzeugbau ausgelobte LS-1f  neo gibt Matthias Arnold an Nico Meißner vom FV Celle weiter.
Wenn selbst geschenkt nicht genug ist
Leider gibt es auch eine andere Seite der Medaille. Manch ein Preisträger hielt es in diesem Jahr nicht für nötig, auf Wilfrieds Einladung zu antworten. "Ist es Faulheit, Arroganz oder Überheblichkeit?", fragte sich Gerd-Peter Lauer. Selbst wenn ein wichtiges Lebensereignis dem Preis im Wege steht oder mancher einfach keine Lust hat, ist es eine Frage von Respekt und Anstand, sich wenigstens zurückzumelden. Diese "Minimalanforderung", wie sie Wilfried nannte, war für den ein oder anderen Junior in diesem Jahr offenbar eine zu große Hürde.
OLC goes Social Media
Wie schaffen es Meistervereine wie der LSR Aalen oder der FLC Schwandorf , die Motivation 19 Runden lang hoch zu halten? Sie organisieren sich in WhatsApp Gruppen. Schon am Morgen wird dort das Wetter und die Flugstrategie besprochen, während dem Flug werden Meldungen zu Kurs, Speed und Wetterentwicklung abgesetzt und gegenseitig motiviert. Eine neue Komponente im Segelflugsport, und eine sehr erfolgreiche, wie man sieht.
Wieso die Königsdorfer U25-Junioren nicht zu schlagen sind
Zusammenhalt, Ehrgeiz, eine WhatsApp-Gruppe, ein unermüdlicher Coach Mathias Schunk und eine Menge Spaß - das scheinen die Erfolgsfaktoren der Königsdorfer U25-Mannschaft zu sein, wie Katharina Jochams Vortrag zeigte. Seit 2014 gibt es die U25-Liga, und mit dem SFZ Königsdorf hat sie ihren ersten Titelverteidiger. Den Königsdorfern war für die Titelverteidigung offenbar keine Idee zu verrückt und kein Weg zu weit - so zerstreuten sie sich in Runde 18 bei zweifelhaftem Wetter schonmal in alle Himmelsrichtungen, um von den verschiedensten Startplätzen aus Punkte zu sammeln. Hightech-Material muss es dabei nicht sein, wie Johannes Beyer zeigte, der in Runde 18 mit einer Ka8 wichtige Punkte beisteuerte. Und eines ist auch den Junioren klar: Die wichtigen Punkte, die "Big Points", die werden bei schlechtem Wetter gemacht. Katharina Jocham würde auch im kommenden Jahr gerne die Siegerrede halten - eine klare Kampfansage an Stadtlohn, Schwäbisch Gmünd & Co.
Ohne Jugend keine Zukunft
Das SFZ Königsdorf ging in 2017 mit 27(!) U25-Teilnehmern an den Start, der zweitplatzierte Schwäbisch Gmünd mit acht, die SFG Stadtlohn auf Platz 3 nahm mit neun Junioren teil. Aber Vereine, in denen Jugendliche in hoher Zahl und mit viel Spaß bei der Sache sind, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bild in den allermeisten Vereinen ein ganz anderes ist. In Rund 200 der 500 Liga-Vereine meldet überhaupt kein Jugendlicher Flüge in den OLC.Und auch in der U25-Liga nahmen im Schnitt nur 23 Prozent der Vereine pro Runde Teil. "Wir haben eine tolle Spitze, mit Junioren, die jenseits der 1.000 Punkte fliegen. Doch in der Breite fehlt es überall", brachte es Gerd-Peter Lauer auf den Punkt. Es liegt an uns allen, hier etwas zu ändern, wenn unser Sport Zukunft haben soll.
 
Text: Eric Scharfenort (OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries
 
Die ‘Hausherren‘ von Poppenhausen (v. li.): Peter und Edgar Kremer im Gespräch
Clemes Pape, der Begünstigte für den OLC-Discus in der Saison 2017, berichtete packend über seinen Mega-Flug über 1.250 km von Bayreuth aus. Insbesondere der Endanflug im Bereich der Dämmerung war eine mentale Mega-Leistung!
… aber das Leben geht weiter: Moritz Althaus (AC Nastätten) ist der Preisträger für die Saison 2018. Links Stifter Wilfried Großkinsky.
Eine ganze Reihe von Bitterwasser-Aufenthalten gab es zu gewinnen … gestiftet von Wilfried Großkinsky, Ralph Bürklin (auf dem Bild ganz links) und von der Bitterwasser-Lodge selbst.
Wurde nun bereits schon zum zweiten Mal vergeben: Die LS1-f Neo (natürlich nur die Nutzung für ein Jahr), zur Verfügung gestellt von DG-Flugzeugbau hier vertreten durch Geschäftsführer Holger Back (rechts); der Begünstigte ist Nico Meißner FV Celle)
Nur wenige Plätze waren nicht besetzt … das ‘Von-Steinrück-Haus‘ in Poppenhausen war sehr gut besucht.
Kaum zu glauben … aber der von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Discus wurde schon zum 10. Mal vergeben. Dafür gab es von OLC-Boss Reiner Rose für Wilfried eine attraktive Kiste Zigarren.
Der Begünstigte für 2018: Moritz Althaus (2. von li.), links sein ‘Vorgänger‘ von dieser Saison Clemens Pape.
… das sieht fast nach ‘Pläne schmieden für die Zukunft aus‘ … wer weiß … wer weiß … Ralph Bürklin (re.) und Reiner Rose
Die Deutschen Meister der Quali-Liga (von li.): LSC Bad Homburg (1.), SFG Bensheim (3.) und SFG Steinwald (4.)
Deutscher Meister der 2. Segelflug-Bundesliga: FLC Schwandorf
Unter dem kritischen Blick von Vereinsvorsitzenden Hans Buhlmann präsentierte Julia Wanninger mit lockeren aber absolut präzisen Worten ihren Verein und einige Details aus dem Nähkästchen… eine kreativ betriebene WhatsApp Gruppe war letztendlich der Bringer, der den Erfolg mit möglich machte!
Wiederholungssieg: Das U25-Team aus Königsdorf machte wieder das Rennen …nicht zuletzt, weil unermüdlich Coach Mathias Schunk im Hintergrund nachhaltig wirkte – sei es drum, der Erfolg gibt ihm Recht!
Seit vielen Jahren fliegen sie in der Bundesliga ganz vorne mit, nun hat es endlich mal geklappt: Die LSG Aalen ist Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga – herzlichen Glückwunsch!
Hielten alles zusammen und brachten dank ihrer hohen Kompetenz die Show auf den Weg (von li.): Gerd Peter Lauer, Michael Möker und Heiko Hertrich – die Zuschauer dankten es mit lang anhaltendem Beifall.
 
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Der Segelflug im Oktober - aerokurier
Pilot Report HpH Twin Shark
Die 20-Meter-Doppelsitzerklasse bekommt Zuwachs: mit dem TwinShark von HpH. Ein „Hai“ für Raubzüge in Meisterschaften und Wettbewerben? Gerhard Marzinzik ist den neuen Gegner von Arcus und ASG32 geflogen.
Vintage Glider Rallye
Bei seinen diesjährigen Treffen in Tschechien und Ungarn bringt der Vintage Glider Club ganze Schwärme historischen Geflügels in die häufig viel zu warme Luft.
Workshop Oratex
Kann man einen echten Oldtimer mit modernem Hightech-Gewebe bespannen? Frank Thies vom Oldtimer Segelflugclub Wasserkuppe berichtet, wie sein Verein die Probe aufs Exempel machte und einem Schulgleiter SG 38
mit Oratex ein zeitgemäßes Finish verpasste.
ASK 18
Schon bevor Hermann Nägele und Richard Eppler den Phoebus in GFK bauten, wurde dieser Werkstoff im Flugzeugbau verwendet – für Abdeckungen, Bugkappen, Verkleidungen oder Schalensitze. Alles nur Kleinteile. Mit der ASK 18 endete die Gemischtbauweise.
Highlight: Pilot Report CoAX 2D
Dass ein privates deutsches Unternehmen einen Hubschrauber konstruiert und bis zur Serienreife weiterentwickelt, ist absolut außergewöhnlich. aerokurier-Autor Toni Ganzmann hat CoAX 2D aus Thüringen auf Herz und Nieren getestet – und ist durchaus angetan von dem Fluggerät.
 
Samstag, 30. September 2017
OLC Liga - Finale 2017
07. Oktober 2017, ab 13.00 Uhr in Poppenhausen im ‘Von-Steinrück-Haus‘

Das hat der OLC für euch vorbereitet:

13:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste, Einführung in das Programm

13:10 Clemens Pape (Gewinner des OLC - Discus für 2017):
          Motivation, Planung und Durchführung eines Langstreckenfluges

13:45 Siegerehrung OLC Junior Challenge 2017

13:55 Vergabe OLC – Discus für 2018 (mit Wilfried Grosskinsky)

14:00 Siegerehrung Young Eagle Speed Cup 2017 (mit Ralph Bürklin)

14:05 Matthias Arnold (Gewinner der OLC – LS1-f neo für 2017):
          Erfahrungen mit den neuen Winglets für LS-Flugzeuge
          anschließend Vergabe der LS -f neo für 2018 (mit DG Flugzeugbau)

14:20 Siegerehrung ‘Europaweiter Bitterwasser Junioren Cup 2017‘ (mit Rainer Hog)

           anschließend Neues von der Bitterwasser Lodge, evtl. mit Video

14:35 Siegerehrung Champion 2017 - Speed OLC Deutschland

14:45 Siegerehrung Champion 2017 - OLC Plus Deutschland
          anschließend Kurzvortrag von Mathias Schunk zu seinen TOP Alpenflügen

15:00 – 15:30 Pause & Erfahrungsaustausch (ca. 30 Minuten)

15:30 Heiko Hertrich: Rückblick auf die Liga-Saison 2017

16:10 Siegerehrung Quali-Liga
          Die Siegermannschaft (LSC Bad Homburg) präsentiert sich

16:40 Siegerehrung 2. Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (FLC Schwandorf) präsentiert sich

17:10 Siegerehrung U 25 Liga
          Die Siegermannschaft (SFZ Königsdorf) präsentiert sich

17:40 Siegerehrung Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (LSR Aalen) präsentiert sich

> Verabschiedung und voraussichtliches Ende 'des offiziellen Teils' gegen 18.30 Uhr
   Danach noch zusammensitzen bei Bier/Limo & Würstl

Aber was wir noch sagen wollten:
Ein sehr turbulentes, weil ereignisreiches Sportjahr findet nun mit dem OLC Liga-Finale am 7. Oktober seinen Abschluss. Wer die engagierten Reports der Vereine im OLC-Magazin mitverfolgte, hat natürlich längst mitbekommen, dass hier in den OLC-Ligen während der ganzen Segelflugsaison, unabhängig ob Hammerwetter oder nur quasi Obenbleiben möglich war, die Post abgeht. Spannung also ohne Ende: Die einen kämpfen um den Sieg, die anderen bis zur letzten Runde um’s Überleben – aber so funktioniert eben der Sport. Unterm Strich stehen nach Ende der Liga-Saison nunmehr die 100 TOP-Breitensportvereine in Deutschland definitiv fest. Die besten in ihrer Liga sind Deutsche Meister und/oder steigen in die nächst höhere Liga auf!
In einer Mischung von Unterhaltung, Information und Siegerehrung würdigt und präsenteirt der OLC die Besten und hat alles für einen spannenden Nachmittag vorbereitet.
Die Moderation obliegt einmal mehr einem ‘Kompetenz-Team‘ mit Gerd Peter Lauer, Heiko Hertrich und Michael Möker.
Partner und Sponsoren des OLC sind als Aussteller herzlich willkommen (bitte bis spätestens 11.30 Uhr da sein).

Der Eintritt ist frei!

Der OLC freut sich auf eueren Besuch ;-)

 
Montag, 20. April 2015
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 1 am 18. und 19. April 2015
- Sensationeller Rundenauftakt
- Hammerwetter bringt 14 Tausender und Kilometerflut
- LSV Burgdorf lässt mit 351,39 Speed nichts anbrennen
- In 2. Segelflug-BUNDESLIGA stürmt der DJK Landau mit 359,33 Speed voran
 
Allgemein: Unter der Devise: „Neues Spiel, neues Glück“ verzeichnete die Segelflug-BUNDESLIGA am ersten Tag der neuen Saison einen sensationellen Wetterglückstreffer. Deutschlandweit wurden am 18. April 1.879 Flüge im OLC gemeldet. 14 Tausender sowie zehn Flüge mit über 1.000 Punkten waren Top. Hunderte von Flügen der 700- 900er Region belegen: Deutschlands Segelflieger waren hochgradig vom Streckenfieber angesteckt.
1000er purzelten nicht nur im Süden. Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit schafften auf Arcus T von Burgdorf aus den ersten 1000er. „Heute half nur die Flucht in den Westen, ging aber ohne Tunnel“, kommentierte Bernd Goretzki seinen Flug von Locktow mit dem Ventus 2cM/18m. Nahezu in ganz Deutschland herrschte bei einfließender Kaltluft optimales Segelflugwetter. Langgestreckte Wolkenstraßen ermöglichten zügiges Vorankommen gegen den Wind.
Den Punkthöchsten Flug mit 1.179,58 Zählern legte Stefan Langer auf Nimbus 4 von Donauwörth- Monheim mit 1.158,71 km/ OLC-Plus 1.013,2 km vor. Als bewährtes Thermikrevier dienten die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, Thüringer- und Bayrischer Wald. Deutschlandweit erflog Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit auf Arcus T den schnellsten Speed mit 132,16Punkte /146,03km/h.
Der Name Burgdorf ist mittlerweile Kult. Und wie könnte es anders sein. Der LSV Burgdorf gewann mit 351,39 Speed Runde 1. In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA überzeugte der DJK Landau mit 359,33 Speed. Zahlreiche Piloten flogen große Dreiecke heraus. Runde 1 belegte eindrucksvoll: In der diesjährigen Wertung, wird um jeden Geschwindigkeitspunkt gekämpft.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Kein bisschen müde trat der LSV Burgdorf nach der Winterpause auf. Die Niedersachsen fingen mit 351,39 Speed im Endspurt des 19. April (Michael Möker) noch den SFV Bad Wörishofen ab, der am Vortag die Wertung anführte. Zu feiern gab es den ersten 1000er von Burgdorf aus, der Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit (Arcus T) westlich an Nastätten, nahe der Wasserkuppe und nördlich an Burgdorf vorbei führte. In der Ligawertung bedeutete das Null Prozent Kurbelanteil.
Michael Möker (ASG 29E/18m) machte mit einem Sprint an Magdeburg vorbei (114,04 Punkte/130,29 km/h) den Sack zu. Carsten Freyer (ASG 29E/18m) war Richtung Sauerland und Wasserkuppe (105,19/120,18) unterwegs.
Rundenplatz 2 holte sich die SFV Bad Wörishofen, die 343,56 Speed erflog. „Endlich mal wieder fliegen“, so Robert Schröder, der von Wörishofen aus Richtung Regensburg und über die Schwäbischen Alb delphinierte (115,54 Punkte/122,47km/h). Grob in derselben Richtung waren Simon Bönisch (ASW 24 WL) mit 114,75 Punkten/121,64 km/h, vor Kilian Biechele (G 103 Twin III) unterwegs (113,27 Punkte/109,02 km/h).
Top die SFG Giulini/Ludwigshafen, welche 343,03 Speed und Rundenplatz 3 erflog. Zwischen Frankreich und Rhön war Norbert Lenz (LS 9) unterwegs, um 122,27 Punkte/137,86 abzuliefern. Daniel Schneider brauste auf Nimbus 3/25,5 über Süddeutschland dahin, um 111,46 Punkte/129,85 km/h zu vermelden. Eilig hatte es Nils Koster auf Discus 2T der 109,31 Punkte/115,87 km/h erlangte. 702- 945 km waren die drei unterwegs. Bis Rang 20 waren die Vereine zumindest mit einem 300er Speed unterwegs.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Burgdorf (NI) 351,39 Speed, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 343,56,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 343,03
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1. LSV Burgdorf (NI) 20 Punkte, 2. Bad Wörishofen (BY) 19,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 18
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Als erster Rundensieger der neuen Saison trumpfte der DJK Landau mit 359,33 Speed auf, was den schnellsten Speed beider Ligen bedeutete. „Geht doch“, so Florian Theisinger (ASG 29E/18m) der 128,45 Punkte/146,75 km/h erflog. Florian flog zwischen Frankreich und Schweinfurt mit einem Jo-Jo 1004,7 km heraus. Laurenz Theisinger (ASW 27) erzielte 115,47 Punkte/127,6 km/h. Er flog zwischen Schweinfurt und Donaueschingen (689km). Georg Theisinger (ASW 27) nutzte nahezu dieselbe Strecke. Bundesligaschnitt 115,41 Punkte/127,52 km/h.
Dass die Pfalz ein guter Standort war, belegte der FSV Neustadt/Weinstraße, der 333,08 Speed von Lachen- Speyerdorf erflog. Frank Schwertfeger (LS 10/18m) schaffte 118,04 Punkte/133,97 km/h und ein Jo-Jo mit 908 km (Frankreich – Schweinfurt). Martin Schick (Ventus 2) erzielte 117,35 Punkte/129,67. Florian Enderle (ASW 27) listete 97,69 Punkte/107,95 km/h auf. Beide waren zwischen 540 und 575 km auf Strecke.
Rundenplatz 3 holte der LSV Gifhorn mit 316,78 Speed. Die Niedersachsen nutzten den 19. April zum Sprint. Felix Gottschalk (ASW 27) eilte an Lüsse vorbei. Er lieferte 109,31 Punkte/119,68 km/h ab. Oliver Köstermann (Quintus M) sah Bronkow und schaffte 105,05 Punkte/123,17 km/h. Gerrit Feige und Co. Andreas Dudel (ASH 30) flogen 103,42 Punkte/122,82 km/h. 11 Vereine erzielten einen 300er Speed. Alle Vereine hoben ab. Brisanz und hochklassige Luftrennen sind auch in Runde 2 zu erwarten.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1.DJK Landau(RP) 359,33 Speed, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 333,08,
3. LSV Gifhorn (NI) 316,78
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1.DJK Landau(RP) 20 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 19,
3. LSV Gifhorn (NI) 18
 
Lothar Schwark
 
Die Freudenstädter Bundesligaflieger freuen sich auf die neue Saison. Im ersten Rundenrennen der 2. Segelflug-BUNDESLIGA reichte es für Rundenplatz 6. (Foto: Lothar Schwark) Geschafft. Die erste Strecke von Runde 1 ist in Musbach im Kasten. (Foto: Lothar Schwark)
Tilman Fuchs von der FG Freudenstadt wendete über der Wasserkuppe (Foto: Tilman Fuchs)
 

 

Montag, 20. April 2015
Auf Speed: Gunther Münzenbergs LS4-Ritt
Hier geht es zum Flug von Gunther Münzenberg im OLC.
Gunther und die "Speed-Else"
Was für ein Samstag. Was für ein genialer Flug für Gunther Münzenberg. Im Bundesligarausch ist er voll auf Speed. Über das zweieinhalbstündige Powerfenster reißt er 124,5 Punkte und holt sich Platz drei der deutschen Speed-Tageswertung von insgesamt fast 2.000 Startern. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten an diesem Tag sind extrem hoch. Das Besondere an Gunthers Flug: er punktet nicht mit einem Langlöffel, sondern mit einer LS 4 und hängt so manches Highclass-Flugzeug ab.
Los geht es in Hersbruck. Richtung Norden gibt es keine Chance, es ist alles dicht. In den Alpen ist es auch nicht gerade prickelnd. Also bleibt nur der Flug nach Süden bis es eben irgendwann schlechter wird. Und solange ist es nicht nur gut, sondern genial. Kreisen ist zumindest während des Geschwindigkeits-Fensters weitestgehend Fehlanzeige. Er heftet sich unter eine schier endlose Wolkenstraße und gibt nur eines: Gas. Immer schneller und schneller. Hoch ist zwar anders, aber wenn man am Himmel kleben bleibt, sind 1.000 Meter über Grund ausreichend. Bis über die Donau hinweg nach Augsburg fliegt er, ohne sich auch nur einmal um die eigene Achse zu drehen. Hinter Augsburg setzt dann das erwartete schlechtere Wetter ein. Also Rückwärtsgang. Da aber die notwendige Zeit noch nicht um ist, wird ein zweiter Haken gen Süden geschlagen.
Um das Fenster sauber abzuschließen, versucht Gunther zu sinken. Es ist nicht einfach, sich von den schönen Zugpferden zu lösen. Irgendwann gelingt es und dann verbastelt er sich. Denn plötzlich geht der Fahrstuhl nur noch in eine Richtung - nach unten. Die Wolken sehen zwar noch hübsch aus, wollen aber unten heraus partout nicht mehr ziehen. In 400 Metern kommt er fast ins Schwitzen, kann sich dann aber noch einmal ausbuddeln. Gemütlich geht es nun gen Heimat. Die Basis steigt beträchtlich an. Aber um 14 Uhr landen? Das geht nicht. Also werden noch ein paar Kilometer rangehangen. Und so kommen über 800 Punkte für die OLC Plus-Wertung zusammen.
Zu Recht ist die Freude über diesen Flug groß. Immerhin hat Gunther seinen zweitschnellsten Ligaschnitt seiner Laufbahn erflogen.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Gunther Münzenberg
EN
Freitag, 17. April 2015
AERO 2015 - Soaring News for the World
The 23rd AERO in Friedrichshafen, an event where pilots and flying enthusiasts from all over the world meet to find out about new developments in their sport, is an exciting place to exchange ideas and learn about what’s going on in the scene. Every other year the soaring manufacturers participate at this most important air sport exhibition to reveal their best kept secrets…
This spring, OLC’s sponsor DG has secretly built new winglets to equip their bestseller DG 1001 with the latest technology. Stefan Goeldner explains: “The glider just returned from two weeks of soaring in the French Alps. While the ship was flying we got everything ready to be able to promptly mount the brand new winglets.” Without trying them in the air yet, the glider had to be put back into the box and drive across the Black Forest over to the AERO. “We will test our DG 1001-WL next month and are expecting better handling qualities in thermals and in level flight. I think our superior two-seater will fly better than ever.” Dirk Stroebel points to a newly mounted anti collision light in the DG 1001-WL’s nose: “The bright red signal is combined with the FLARM and will thus be warning other gliders when necessary.”
This great safety feature can also be found at Schleicher’s booth on their new products. However Schleicher uses the tail to implement the flashing lights. Here the crowd is invited to admire a new ASG 32-El, now equipped with an electric sustainer engine. Next to the big ship, OLC’s sponsor’s popular single seater - the ASG 29-Es - has received an electric starter for its sustainer engine. After taking out the engine, only one switch has to be operated to start it. The pilot does not need any extra energy, no more diving down to speed up the prop and get the engine to work... After the powered flight an electronic aid will immediately line up the prop, so it is ready to be retracted. All in all a big improvement of handling qualities and safety!
Schempp-Hirth has a “flying” Ventus on display. The brand-new glider had been secretly refined and developed in Kirchheim and is now “flying over” the AERO-booth. “You might call it the ‘Ventus 3’, but officially this new glider will simply be named ‘Ventus’.” Bernd Weber further explains how the new racer’s airfoil has been worked over in the wind tunnel taking weather models into account to improve the average speeds while flying cross country. “It will be available with FES, a classic sustainer engine or self launching. Our new Ventus will have a redesigned cockpit to fit larger pilots as well as the smaller guys. It is the ideal glider for pilots who want to have more opportunities or fly competitively.” Schempp-Hirth’s next breaking news will be an FES (front electric sustainer) available on the Discus 2c. “This is our solution for clubs that want to offer an easy-to-use sustainer engine for their members. Less experienced pilots will quickly learn how to use the FES, while enjoying their flight in a most popular club ship.”
 
Elke Fuglsang-P.
 
Schleicher’s electric sustained ASG 32-El in the middle of the crowd
Schempp-Hirth’s new Ventus soaring the exhibit hall

DG’s anti collision light (green ring around the nose-hook), combined with FLARM

 

Freitag, 17. April 2015
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.04.2015 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG früh hat eine Kaltfront den Alpenrand erreicht und zieht im Tagesverlauf südwärts ab. Die rückseitig einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Einfluss einer Hochdruckbrücke von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa.
Am SONNTAG Vormittag zieht ein flaches Randtief von Dänemark über die südliche Nordsee nach England, dabei wird der Nordwesten gestreift. Der Nordosten wird von einer schwach ausgeprägten Warmfront beeinflusst. Das übrige Deutschland bleibt unter Hochdruckeinfluss im Bereich von kühler Meeresluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, im Westen als Blauthermik, sonst mit Quellwolkenbildung am Vormittag mit Untergrenzen zwischen 600 und 700 m, ansteigend auf etwa 1300 m. Im Nordosten am Nachmittag durch Abschirmung gestört. Örtlich auch zerrissen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Thermik, dabei CU-Basis bei 600 m, ansteigend auf 1300 bis 1500 m. Im Norden und Nordosten später einsetzend, da durch Abschirmung zunächst gestört, später auch häufig zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich verbreitet gute Wolkenthermik. Im äußersten Süden kommt es zu einer verzögerten Auslösung. Im Osten ist die Thermik zum Teil durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG kann sich verbreitet mäßige bis gute Blauthermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik bis 2200 m. In Ostbayern durch einzelne Schauer gestört. Am Alpenrand keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik bis 1800 m, nachmittags durch hohe Bewölkung abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 16. April 2015
Startklar für die neue Ligasaison? Dann Hammerauftakt nicht verpassen…
Das Flugfieber hat bereits um sich gegriffen. Wo man in den letzten Wochen hingeschaut hat, die Saison ist schon im vollen Gange. Erstaunlich punktreiche Flüge sind bereits auf den Konten gelandet. Ein fulminanter Start ins Jahr, der auf ein heißes Rennen hindeutet. Und dieses geht über 19 Runden am kommenden Wochenende (18.und 19. April) in die Vollen. Endlich wird Hochspannung wieder großgeschrieben: Die erste Runde der OLC Segelflug-Ligen in der Schweiz, Österreich den Niederlanden, in Frankreich, den USA und in Deutschland werden eingeläutet.
Das Ziel ist bekannt: Mit tollen Flügen bei jedem fliegbaren Wetter gemeinsam Freude und Erfolg im Verein haben. Spielerisch und durch intensiven Austausch mit den Vereinskameraden die Einzelleistungen verbessern und das Team nach vorn bringen – das macht Ligafeeling aus.
Die Regeln? Sie bleiben auch in diesem Jahr unverändert und sind in allen Ländern ähnlich. Die U25 geht in die zweite Saison und neu am Start ist die Alpenliga (siehe Artikel vom 2. April). Aber keine Sorge, beide Ligen sind parallel laufende Zusatzligen. Ihr könnte selbstverständlich in euren „Stammligen“ (Quali-Liga, Bundesliga…) weiterfliegen.
Wie auch die vergangenen Jahre gezeigt haben, kann sich im Laufe der Saison das Blatt häufig drehen. Aber eines ist sicher, am Ende zählt jeder Punkt. Die letzten Runden sind bekannt dafür, Flug-Krimi-Geschichte zu schreiben. Was gab es im vergangenen Jahr für eine Ballung um den siebten Platz in der Quali-Liga. Wer zwei Runden vor Schluss noch richtig gute Aussichten auf den Aufstieg hatte, wurde plötzlich -und war es auch wetterbedingt- durchgereicht. Von daher heißt es, von Anfang an Gas geben und auch die weniger prickelnden Wetterlagen nutzen. Jedes komfortable Punktepolster kann am Ende Gold wert sein.
Nun aber erstmal alles auf Beginn, ein thermisches Hammerwochenende steht vor der Tür. Kann man sich einen schöneren Auftakt wünschen?
 
Steffi Keller




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