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Mittwoch, 26. Juli 2017
SFG Giulini: Interessantes Wetter
Kaltfront und Tiefdruck, aber optimistische PFD zeigte für Samstag die Prognose und so starteten die ersten Piloten im Rheintal kurz vor 12 Uhr bei 6/8 Bewölkung in 900m MSL zur heutigen Aufgabe. Zumindest einmal die 120km knacken und den Trostpunkt sichern stand zunächst auf der Agenda - und das war gar nicht mal so einfach. Eine schwache Kaltfront zog mit hoher Labilität, Schauer und tiefer Basis von West nach Ost über uns hinweg - die Wettervorhersage war also korrekt. Danach entwickelten sich einige gut fliegbare kurze Streifen, hier war nun das Problem noch brauchbare Schenkel in den bisherigen Flug hinein zu zaubern.
Unser Joker war Charly Müller, der mit seinem Sohn Karol im Doppelsitzer (DG-1000t, GIU) vom Pfälzischen Landestrainingslager in Aalen startete und auf der Alb die meisten Geschwindigkeitspunkte einsammeln konnte. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) komplettierten vom Segelflugparadies Dannstadt aus die Wertung - immerhin 9 Punkte lassen uns weiter auf Tuchfühlung mit der TopTen. Für die U25 Sonderwertung punkteten Alexander Meinicke (LS-8, RS) und Nils Koster (LS-8, L8), die an der Juniorenqualifikation in Achmer am Start waren. Es bleibt spannend, die Punktabstände sind gering und es zeichnet sich ab, das kommende Runde wieder "interessantes" Wetter zu erwarten ist.
 
Uwe Melzer
 
Gut bis zum Schauer. Recht labiles und druckloses Wetter. Am Viernheimer Wald.

 

Dienstag, 25. Juli 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 15 - Frontenspielchen. Das Juli-Wetter will und will einfach nicht zur Ruhe kommen. Während die Temperaturen durchaus der Jahreszeit angemessen waren, mutete der Wind fast schon herbstlich an, was vor allem für den Sonntag galt. Der trieb über das Wochenende gleich mehrere Fronten über uns hinweg. Wenn man die Lücke erwischte - oder einen die Lücke erwischte - waren aber auch durchaus gute Bedingungen drin. Und als Alternative zur Thermik gibt es ja auch noch den einen oder anderen Hang ...
Samstag:
Gleich mehrere Wetterräume zeigt das Satellitenbild vom Samstag, hier das Bild von 17Uhr MESZ: Im Bereich einer nach Nordosten ziehenden Front/Konvergenz sind zum Teil sehr kräftige Gewtter entstanden, deren ausladenden Cirrenschirme man noch gut in Richtung Vorpommern erkennt. Dahinter folgte ein breiter Streifen mit einer trockenen, aber weiter labilen Luftmasse nach. Indiz dafür waren die (im 14Uhr-Bild noch nicht so eindeutig erkennbaren) Gewitter, die sich von der Alb bis ins Sauerland hinein erstreckten und auf diesem Bild bereits ihre auswehenden Cirrenschirme zeigen. Anfangs noch zweifelhaft, besserte sich dann westlich des Rheins die Wetteroptik, bevor dann von BeNeLux her schon der nächste Aufzug folgte. Geht es auch ungestört? Ja, weitgehend im Süden ...
Sonntag:
Zwar ganz anders, aber ebenso dynamisch zeigt sich das Bild vom Sonntag: Der kräftige Wind vor einem in Richtung Nordsee ziehenden Troges drehte nicht nur auf Südwest, sondern auch auf. Die Front, die am Vortag noch im Westen aufzog, lag dann zum frühen Nachmittag bereits an Oder und Donau.
Dahinter zeigt sich ein eher chaotisches Himmelsbild, mit einer bunten Mischung aus Reihungen, Ausbreitungen und Schauerwolken. Typisch, dass es hinter der Front erstamal aufgeht, bevor dann wieder mehr Feuchte und Labilität nachfließt, wenn Trog und Höhenkaltluft kommen. Diese Lücke(n) zu packen, hatte etwas von "auf einen fahrenden Zug aufzuspringen".
Ausgangspunkt aber dennoch für doch noch den einen oder interessanten Flug(weg), ob nun mit/gegen den Wind oder quer zum Wind am Hang - manchmal sogar beides ...
Wer hat was draus gemacht?
Das schöne an der Liga ist ja, dass jeder aus den Bedingungen das machen kann, was das Wetter so hergibt (oder sollte man sagen: "muss"). So war natürlich der Süden/Südosten am Samstag deutlich im Vorteil. Spitzenreiter Aalen konnte mit 323 gleich mal die Latte hoch hängen und mit Donauwörth und Wolf Hirth von der Hahnweide lagen die "üblichen Verdächtigen" am Samstag im Ranking der Liga 1 bereits ganz vorne. Am schnellsten unterwegs waren diejenigen, deren Kurse bis fast an den Bayerischen Wald nach Osten führten. Bei nur wenig Rücken-/Gegenwind war das Ziel, in den besten Wetterraum zu kommen/zu bleiben. Markus
Frank gelang so der schnellste Flug der Runde (115km/h) in Liga 1. Um dann am Sonntag doch noch abgefangen zu werden ...
Der Südwest stand gut auf Wiehengebirge und Ith und so konnte der LSV Rinteln nicht nur mit schnellen Flügen sondern auch mit einem geschlossenen Mannschaftsergebnis nach vorne fliegen, um am Ende den Rundensieg mit gut 10km/h Vorsprung zu holen. Aalen wurde auf Rang 2 verdrängt, gefolgt von Oerlinghausen die ebenfalls von Rinteln aus unterwegs waren.
Auswirkungen auf die Gesamtwertung hat diese Runde eher wenig. Aalen hält nunmehr seit Runde 8 die Spitzenposition und kann diese sogar nochmal etwas weiter auf jetzt 26 Punkte Vorsprung ausbauen.
In Liga 2 war die Runde mit dem Samstag (fast) schon entschieden. Schwandorf, Laichingen und Hersbruck hatten einfach den besten
Anschluss an das gute Wetter im Süden/Südosten und wussten das entsprechend zu nutzen. Taktik und Flugwege unterschieden sich
dabei kaum von denen aus Liga 1 im selben Wetterraum. Mit 117km/h wurde der schnellste Flug über alle Ligen aber am Sonntag geflogen. Benedikt Lang flog von Ober Mörlen aus erst ein Jojo im Rheintal, um dann mit Rückenwind bis kurz vor Kassel die Ligaspeed zu machen. Und flog von dort aus auch wieder nach Hause - was in dieser Runde nicht allen gelingen sollte.
Mit dem Rundensieg festigt Schwandorf Platz 1 in Liga 2 und hat nun 18 Punkte Vorsprung vor Lichtenfels. Etwas Anschluss verliert
Stadtlohn, liegt aber noch auf Rang 3, an den sich langsam Laichingen heranschleicht.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Dienstag, 25. Juli 2017
LSG Fallersleben: Gut gekämpft
Das Wochenende der Runde 15 war in Norddeutschland wieder durch hohe Labilität und wenig fliegbares Wetter geprägt. Am Samstag hat es in Ummern nicht einmal zum Schulbetrieb ausgereicht. Auch der Sonntag begann mit wenig Sonne und reichlich Regen. Als gegen Mittag mit der Front auch der letzte Regenschauer nach Osten abgezogen war, fanden sich tatsächlich noch einige Segelflieger, die an erfolgreiches Ligafliegen glaubten. So wurden für Arne Brüsch und Franz Liebertz eine ASH25 sowie für Helge Liebertz seine LS1f zusammengesteckt. Als Dritter im Bunde holte Benno Beesten seinen Nimbus aus dem Hangar.
Der erste Startversuch gegen 14:00 war noch erfolglos und Arne und Helge mussten eine Parallellandung hinlegen. Ab 14:30 waren die Bedingungen dann besser und alle drei LSG-Flugzeuge konnten sich Richtung Celle aufmachen. Ganz einfach war es auf dem schräg gegen Wind verlaufenden Schenkel aber nicht. Arne und Helge wendeten im Raum Hodenhagen, um dann mit Rückenwind Strecke zu machen. Benno flog bis an den Bremer Luftraum, bevor er einen schönen Rückenwindschenkel bis hinter Lübtheen folgen ließ. Trotz moderater Steigwerte konnte mit der offenen Klasse viel geradeaus geflogen werden. Auch die ersten 20km gegen den frischen Südwest-Wind liefen noch ganz gut, dann musste auch Benno – wie schon Arne zuvor – etwas kämpfen, um weiter voran zu kommen. Ab Uelzen lief es dann wieder besser und Benno konnte ein schönes Nachmittags-300er schließen und kurz nach den anderen wieder in Ummern landen.
Mit den drei „späten“ Flügen hat die LSG das Wetterfenster der Runde 15 gut ausgenutzt und sich Rundenplatz 15 und 6 wichtige Punkte im Abstiegskampf erkämpft. Auch Arni Weber platzierte einen erfolgreichen Wertungsflug in dieses Fenster und erkämpfte der LVI den Ehrenpunkt.
 
Benno Beesten
 
Hinter der abziehenden Front baut das Wetter auf
Trauriger Anblick im Endanflug: die Reste des Segelfluggeländes Repke
Arne, Franz und Helge freuen sich nach erfolgreichen Ligaflügen
 
Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Runde 15 - Nur was für die Langohren?!
20m Spannweite sollten es schon sein, um am vergangenen Wochenende unter die ersten Drei des SFZ-Teams zu fliegen. Am Samstag galt es den lokalen Schauern, die sich schon vor 12 Uhr entwickelten, geschickt auszuweichen und möglichst nicht aus dem oberen Drittel des Konvektionsraumes herauszufallen. Der Sonntag war trotz gegenteiliger Vorhersage des GFS-Modells in der Rheinebene doch genauso „gut“ fliegbar. Deutlich mehr Wind machte es im unteren Höhenband aber noch anspruchsvoller – kein Wetter für die Hornissen!
Bernd Schwehm in der ASH31 (SKY, 72 kmh) und Fritz Thiessen/Roland Fricke im DuoXLT (FT, 71 kmh) standen am Samstagabend für das SFZ-Team in der Wertung. Sie schafften es vor und hinter den Schauern in der Rheinebene die Jojo-Strecken für die Ligawertung zu platzieren.
Andreas Schottmüller, am Samstag noch kläglich an der Mindeststrecke gescheitert, zeigte am Sonntag sein Können und jagte die endlich wieder EASA-zertifizierte LAK 12 (KT) unter den Wolkenwürsten entlang. Nachdem Peter Höll am Vormittag noch an der Fahrwerksverriegelung á la CCCP verzweifelte, schaffte Andreas danach auf der sowjetischen Wunderwaffe der 1980er Jahre den schnellsten Schnitt des Tages von Dannstadt aus.
Deutlich schneller und damit Teambester war diesmal Frank Fröhlich (63, 86 kmh). Er flog bei kräftigem Westwind die ASG32Mi doppelsitzig vom heimatlichen Mosenberg aus. Zwischen Marburg und Grifte fand er zweimal ein Wolkenband, welches für die enorme Rückenwindkomponente aber etwas zu kurz war.
Team-Resultat: Zehn Punkte auf das Mannschaftskonto und Gesamtplatz 7 verteidigt. Wir sind für die letzten Runden gerüstet und haben dann auch Mango, unseren Vorturner, wieder am Start!

Fotos: Frank Fröhlich, Peter Höll
Bernd Schwehm
 
ASG32Mi – Premiere auf dem Mosenberg Wolkenhimmel über Waldhessen Andreas Schottmüller begeistert vor der LAK12

Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Königsdorf: 2 + 6 + 11 = 2 mal 1 + 4
Königsdorf freut sich über den fabrikneuen Discus 2b und nützt ihn gleich für die U 25 Liga. Foto: Mathias Schunk
Mit einem zweiten Platz in der Juniorenliga, einem sechsten Platz in der Alpenliga und einem elften Platz in der Bundesliga beendet das SFZ die 15. Ligarunde. In der Tabelle liegen wir damit weiterhin sowohl bei den Junioren, als auch in der Alpenliga an der Tabellensitze, in der Bundesliga machten wir einen Rang gut und sind jetzt vierter.
Der Samstag zeigte sich zunächst gar nicht so, wie er in den farbenfrohen PFD Prognosen (egal ob gelb oder dunkelbalu, je nach Anbieter) für uns vorhergesagt war. Später war dann auch nicht eindeutig, wo die besten Bedingungen sein würden, daher teilte man sich auf. Die beiden Doppelsitzer Gespanne Marcel Sohnius/Thomas Wolf und Benjamin Bachmaier/Markus Eggl flogen im Flachland und versuchten sich westlich des 2017 deutlich vergrößerten Luftraum des Münchner Flughafens Richtung schwäbisch Alb. Mit einer Ligawertung von 85,5 km/h kehrte der Arcus mit marcel und Thomas nach Königsdorf zurück, während es Benni und Markus im Duo auf 80,8 km/h brachten.
Mathias Schunk versuchte sich dran entlang der ersten Hügelkette für die Alpenliga eine Wertung zu fliegen. Bereits nach den ersten Kilometern zwischen Blomberg, Tegernsee und Schliersee meldete er durchaus brauchbare Bedingungen über Funk an die Teamkollegen. Nikolai Wolf und Johannes Beyer, die beide zunächst im Alpenvorland unterwegs waren, flogen daraufhin auch in die Berge. Zwischen Wendelstein und Schloß Neuschwanstein erzielten sie am Ende die Ligawertungen. Nikolai war mit 86,5 km/h nur knapp langsamer als Mathias und erzielte die beste Junioren Wertung des SFZ. Johannes vervollständigte mit 70,7 km/h nicht nur die Alpenwertung, sondern war in dem niegelnagel neuen Discus 2b beim ersten Überlandflug auch zweitschnellster Königsdorfer Junior. Der 16-jährige Lukas Keibel flog im Alpenvorland und erzielte dabei für die Juniorenwertung 26,7 km/h. Joseph Reinisch erzielte zwar 52 km/h, hatte aber zunächst nur das Flarm file hochgeladen. Die Ummeldung auf ein IGC valides files wurde dann erst Sonntag um 10:01:07h abgeschlossen... Vervollständigt wurde daher das Junioren Trio von Jakob Edmaier, der in Achmer auf der Junioren Qualfi flog und einen Ligawertung von 51,6 km/h erreichte.
Die Junioren vergrößern ihren Vorsprung an der Tabellensitze auf ihre hartnäckigsten Verfolger aus Stadtlohn um vier Punkte. In der Alpenliga war das Mass der Dinge die Südfrankreich und die Alpensüdseite. Das SFZ landet auf Rang sechs und macht auf den österreichischen Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf drei Punkte gut. In der Bundesliga langte uns Rundenplatz elf um in der Tabelle an den Schwäbisch Gmündern vorbei zu ziehen. 
Meine vorsichtigen Glückwünsche gehen hiermit schon mal Richtung Aalen, denn ich glaube nicht, dass Euch den Titel noch jemand streitig machen wird.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 20. April 2015
Segelflug – BUNDESLIGA Runde 1 am 18. und 19. April 2015
- Sensationeller Rundenauftakt
- Hammerwetter bringt 14 Tausender und Kilometerflut
- LSV Burgdorf lässt mit 351,39 Speed nichts anbrennen
- In 2. Segelflug-BUNDESLIGA stürmt der DJK Landau mit 359,33 Speed voran
 
Allgemein: Unter der Devise: „Neues Spiel, neues Glück“ verzeichnete die Segelflug-BUNDESLIGA am ersten Tag der neuen Saison einen sensationellen Wetterglückstreffer. Deutschlandweit wurden am 18. April 1.879 Flüge im OLC gemeldet. 14 Tausender sowie zehn Flüge mit über 1.000 Punkten waren Top. Hunderte von Flügen der 700- 900er Region belegen: Deutschlands Segelflieger waren hochgradig vom Streckenfieber angesteckt.
1000er purzelten nicht nur im Süden. Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit schafften auf Arcus T von Burgdorf aus den ersten 1000er. „Heute half nur die Flucht in den Westen, ging aber ohne Tunnel“, kommentierte Bernd Goretzki seinen Flug von Locktow mit dem Ventus 2cM/18m. Nahezu in ganz Deutschland herrschte bei einfließender Kaltluft optimales Segelflugwetter. Langgestreckte Wolkenstraßen ermöglichten zügiges Vorankommen gegen den Wind.
Den Punkthöchsten Flug mit 1.179,58 Zählern legte Stefan Langer auf Nimbus 4 von Donauwörth- Monheim mit 1.158,71 km/ OLC-Plus 1.013,2 km vor. Als bewährtes Thermikrevier dienten die Schwäbische Alb, der Schwarzwald, Thüringer- und Bayrischer Wald. Deutschlandweit erflog Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit auf Arcus T den schnellsten Speed mit 132,16Punkte /146,03km/h.
Der Name Burgdorf ist mittlerweile Kult. Und wie könnte es anders sein. Der LSV Burgdorf gewann mit 351,39 Speed Runde 1. In der 2. Segelflug- BUNDESLIGA überzeugte der DJK Landau mit 359,33 Speed. Zahlreiche Piloten flogen große Dreiecke heraus. Runde 1 belegte eindrucksvoll: In der diesjährigen Wertung, wird um jeden Geschwindigkeitspunkt gekämpft.
Bericht Segelflug - BUNDESLIGA: Kein bisschen müde trat der LSV Burgdorf nach der Winterpause auf. Die Niedersachsen fingen mit 351,39 Speed im Endspurt des 19. April (Michael Möker) noch den SFV Bad Wörishofen ab, der am Vortag die Wertung anführte. Zu feiern gab es den ersten 1000er von Burgdorf aus, der Frerk Frommholz mit Co. Philipp Freiheit (Arcus T) westlich an Nastätten, nahe der Wasserkuppe und nördlich an Burgdorf vorbei führte. In der Ligawertung bedeutete das Null Prozent Kurbelanteil.
Michael Möker (ASG 29E/18m) machte mit einem Sprint an Magdeburg vorbei (114,04 Punkte/130,29 km/h) den Sack zu. Carsten Freyer (ASG 29E/18m) war Richtung Sauerland und Wasserkuppe (105,19/120,18) unterwegs.
Rundenplatz 2 holte sich die SFV Bad Wörishofen, die 343,56 Speed erflog. „Endlich mal wieder fliegen“, so Robert Schröder, der von Wörishofen aus Richtung Regensburg und über die Schwäbischen Alb delphinierte (115,54 Punkte/122,47km/h). Grob in derselben Richtung waren Simon Bönisch (ASW 24 WL) mit 114,75 Punkten/121,64 km/h, vor Kilian Biechele (G 103 Twin III) unterwegs (113,27 Punkte/109,02 km/h).
Top die SFG Giulini/Ludwigshafen, welche 343,03 Speed und Rundenplatz 3 erflog. Zwischen Frankreich und Rhön war Norbert Lenz (LS 9) unterwegs, um 122,27 Punkte/137,86 abzuliefern. Daniel Schneider brauste auf Nimbus 3/25,5 über Süddeutschland dahin, um 111,46 Punkte/129,85 km/h zu vermelden. Eilig hatte es Nils Koster auf Discus 2T der 109,31 Punkte/115,87 km/h erlangte. 702- 945 km waren die drei unterwegs. Bis Rang 20 waren die Vereine zumindest mit einem 300er Speed unterwegs.
Rundenwertung Segelflug - BUNDESLIGA: 1. LSV Burgdorf (NI) 351,39 Speed, 2. SFV Bad Wörishofen (BY) 343,56,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 343,03
Tabellenstand Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1. LSV Burgdorf (NI) 20 Punkte, 2. Bad Wörishofen (BY) 19,
3. SFG Giulini/Ludwigshafen (RP) 18
Bericht 2. Segelflug - BUNDESLIGA: Als erster Rundensieger der neuen Saison trumpfte der DJK Landau mit 359,33 Speed auf, was den schnellsten Speed beider Ligen bedeutete. „Geht doch“, so Florian Theisinger (ASG 29E/18m) der 128,45 Punkte/146,75 km/h erflog. Florian flog zwischen Frankreich und Schweinfurt mit einem Jo-Jo 1004,7 km heraus. Laurenz Theisinger (ASW 27) erzielte 115,47 Punkte/127,6 km/h. Er flog zwischen Schweinfurt und Donaueschingen (689km). Georg Theisinger (ASW 27) nutzte nahezu dieselbe Strecke. Bundesligaschnitt 115,41 Punkte/127,52 km/h.
Dass die Pfalz ein guter Standort war, belegte der FSV Neustadt/Weinstraße, der 333,08 Speed von Lachen- Speyerdorf erflog. Frank Schwertfeger (LS 10/18m) schaffte 118,04 Punkte/133,97 km/h und ein Jo-Jo mit 908 km (Frankreich – Schweinfurt). Martin Schick (Ventus 2) erzielte 117,35 Punkte/129,67. Florian Enderle (ASW 27) listete 97,69 Punkte/107,95 km/h auf. Beide waren zwischen 540 und 575 km auf Strecke.
Rundenplatz 3 holte der LSV Gifhorn mit 316,78 Speed. Die Niedersachsen nutzten den 19. April zum Sprint. Felix Gottschalk (ASW 27) eilte an Lüsse vorbei. Er lieferte 109,31 Punkte/119,68 km/h ab. Oliver Köstermann (Quintus M) sah Bronkow und schaffte 105,05 Punkte/123,17 km/h. Gerrit Feige und Co. Andreas Dudel (ASH 30) flogen 103,42 Punkte/122,82 km/h. 11 Vereine erzielten einen 300er Speed. Alle Vereine hoben ab. Brisanz und hochklassige Luftrennen sind auch in Runde 2 zu erwarten.
Rundenwertung 2. Segelflug - BUNDESLIGA: 1.DJK Landau(RP) 359,33 Speed, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 333,08,
3. LSV Gifhorn (NI) 316,78
Tabellenstand 2. Segelflug - BUNDESLIGA nach Runde 1: 1.DJK Landau(RP) 20 Punkte, 2. FSV Neustadt/Weinstraße (RP) 19,
3. LSV Gifhorn (NI) 18
 
Lothar Schwark
 
Die Freudenstädter Bundesligaflieger freuen sich auf die neue Saison. Im ersten Rundenrennen der 2. Segelflug-BUNDESLIGA reichte es für Rundenplatz 6. (Foto: Lothar Schwark) Geschafft. Die erste Strecke von Runde 1 ist in Musbach im Kasten. (Foto: Lothar Schwark)
Tilman Fuchs von der FG Freudenstadt wendete über der Wasserkuppe (Foto: Tilman Fuchs)
 

 

Montag, 20. April 2015
Auf Speed: Gunther Münzenbergs LS4-Ritt
Hier geht es zum Flug von Gunther Münzenberg im OLC.
Gunther und die "Speed-Else"
Was für ein Samstag. Was für ein genialer Flug für Gunther Münzenberg. Im Bundesligarausch ist er voll auf Speed. Über das zweieinhalbstündige Powerfenster reißt er 124,5 Punkte und holt sich Platz drei der deutschen Speed-Tageswertung von insgesamt fast 2.000 Startern. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten an diesem Tag sind extrem hoch. Das Besondere an Gunthers Flug: er punktet nicht mit einem Langlöffel, sondern mit einer LS 4 und hängt so manches Highclass-Flugzeug ab.
Los geht es in Hersbruck. Richtung Norden gibt es keine Chance, es ist alles dicht. In den Alpen ist es auch nicht gerade prickelnd. Also bleibt nur der Flug nach Süden bis es eben irgendwann schlechter wird. Und solange ist es nicht nur gut, sondern genial. Kreisen ist zumindest während des Geschwindigkeits-Fensters weitestgehend Fehlanzeige. Er heftet sich unter eine schier endlose Wolkenstraße und gibt nur eines: Gas. Immer schneller und schneller. Hoch ist zwar anders, aber wenn man am Himmel kleben bleibt, sind 1.000 Meter über Grund ausreichend. Bis über die Donau hinweg nach Augsburg fliegt er, ohne sich auch nur einmal um die eigene Achse zu drehen. Hinter Augsburg setzt dann das erwartete schlechtere Wetter ein. Also Rückwärtsgang. Da aber die notwendige Zeit noch nicht um ist, wird ein zweiter Haken gen Süden geschlagen.
Um das Fenster sauber abzuschließen, versucht Gunther zu sinken. Es ist nicht einfach, sich von den schönen Zugpferden zu lösen. Irgendwann gelingt es und dann verbastelt er sich. Denn plötzlich geht der Fahrstuhl nur noch in eine Richtung - nach unten. Die Wolken sehen zwar noch hübsch aus, wollen aber unten heraus partout nicht mehr ziehen. In 400 Metern kommt er fast ins Schwitzen, kann sich dann aber noch einmal ausbuddeln. Gemütlich geht es nun gen Heimat. Die Basis steigt beträchtlich an. Aber um 14 Uhr landen? Das geht nicht. Also werden noch ein paar Kilometer rangehangen. Und so kommen über 800 Punkte für die OLC Plus-Wertung zusammen.
Zu Recht ist die Freude über diesen Flug groß. Immerhin hat Gunther seinen zweitschnellsten Ligaschnitt seiner Laufbahn erflogen.
 
Text: Steffi Keller
Foto: Gunther Münzenberg
EN
Freitag, 17. April 2015
AERO 2015 - Soaring News for the World
The 23rd AERO in Friedrichshafen, an event where pilots and flying enthusiasts from all over the world meet to find out about new developments in their sport, is an exciting place to exchange ideas and learn about what’s going on in the scene. Every other year the soaring manufacturers participate at this most important air sport exhibition to reveal their best kept secrets…
This spring, OLC’s sponsor DG has secretly built new winglets to equip their bestseller DG 1001 with the latest technology. Stefan Goeldner explains: “The glider just returned from two weeks of soaring in the French Alps. While the ship was flying we got everything ready to be able to promptly mount the brand new winglets.” Without trying them in the air yet, the glider had to be put back into the box and drive across the Black Forest over to the AERO. “We will test our DG 1001-WL next month and are expecting better handling qualities in thermals and in level flight. I think our superior two-seater will fly better than ever.” Dirk Stroebel points to a newly mounted anti collision light in the DG 1001-WL’s nose: “The bright red signal is combined with the FLARM and will thus be warning other gliders when necessary.”
This great safety feature can also be found at Schleicher’s booth on their new products. However Schleicher uses the tail to implement the flashing lights. Here the crowd is invited to admire a new ASG 32-El, now equipped with an electric sustainer engine. Next to the big ship, OLC’s sponsor’s popular single seater - the ASG 29-Es - has received an electric starter for its sustainer engine. After taking out the engine, only one switch has to be operated to start it. The pilot does not need any extra energy, no more diving down to speed up the prop and get the engine to work... After the powered flight an electronic aid will immediately line up the prop, so it is ready to be retracted. All in all a big improvement of handling qualities and safety!
Schempp-Hirth has a “flying” Ventus on display. The brand-new glider had been secretly refined and developed in Kirchheim and is now “flying over” the AERO-booth. “You might call it the ‘Ventus 3’, but officially this new glider will simply be named ‘Ventus’.” Bernd Weber further explains how the new racer’s airfoil has been worked over in the wind tunnel taking weather models into account to improve the average speeds while flying cross country. “It will be available with FES, a classic sustainer engine or self launching. Our new Ventus will have a redesigned cockpit to fit larger pilots as well as the smaller guys. It is the ideal glider for pilots who want to have more opportunities or fly competitively.” Schempp-Hirth’s next breaking news will be an FES (front electric sustainer) available on the Discus 2c. “This is our solution for clubs that want to offer an easy-to-use sustainer engine for their members. Less experienced pilots will quickly learn how to use the FES, while enjoying their flight in a most popular club ship.”
 
Elke Fuglsang-P.
 
Schleicher’s electric sustained ASG 32-El in the middle of the crowd
Schempp-Hirth’s new Ventus soaring the exhibit hall

DG’s anti collision light (green ring around the nose-hook), combined with FLARM

 

Freitag, 17. April 2015
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.04.2015 um 14.00 Uhr GZ
WETTERLAGE DEUTSCHLAND:
Am SAMSTAG früh hat eine Kaltfront den Alpenrand erreicht und zieht im Tagesverlauf südwärts ab. Die rückseitig einfließende kühle Meeresluft gelangt unter Einfluss einer Hochdruckbrücke von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa.
Am SONNTAG Vormittag zieht ein flaches Randtief von Dänemark über die südliche Nordsee nach England, dabei wird der Nordwesten gestreift. Der Nordosten wird von einer schwach ausgeprägten Warmfront beeinflusst. Das übrige Deutschland bleibt unter Hochdruckeinfluss im Bereich von kühler Meeresluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, im Westen als Blauthermik, sonst mit Quellwolkenbildung am Vormittag mit Untergrenzen zwischen 600 und 700 m, ansteigend auf etwa 1300 m. Im Nordosten am Nachmittag durch Abschirmung gestört. Örtlich auch zerrissen.
Am SONNTAG mäßige bis gute Thermik, dabei CU-Basis bei 600 m, ansteigend auf 1300 bis 1500 m. Im Norden und Nordosten später einsetzend, da durch Abschirmung zunächst gestört, später auch häufig zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich verbreitet gute Wolkenthermik. Im äußersten Süden kommt es zu einer verzögerten Auslösung. Im Osten ist die Thermik zum Teil durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG kann sich verbreitet mäßige bis gute Blauthermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik bis 2200 m. In Ostbayern durch einzelne Schauer gestört. Am Alpenrand keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik bis 1800 m, nachmittags durch hohe Bewölkung abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 16. April 2015
Startklar für die neue Ligasaison? Dann Hammerauftakt nicht verpassen…
Das Flugfieber hat bereits um sich gegriffen. Wo man in den letzten Wochen hingeschaut hat, die Saison ist schon im vollen Gange. Erstaunlich punktreiche Flüge sind bereits auf den Konten gelandet. Ein fulminanter Start ins Jahr, der auf ein heißes Rennen hindeutet. Und dieses geht über 19 Runden am kommenden Wochenende (18.und 19. April) in die Vollen. Endlich wird Hochspannung wieder großgeschrieben: Die erste Runde der OLC Segelflug-Ligen in der Schweiz, Österreich den Niederlanden, in Frankreich, den USA und in Deutschland werden eingeläutet.
Das Ziel ist bekannt: Mit tollen Flügen bei jedem fliegbaren Wetter gemeinsam Freude und Erfolg im Verein haben. Spielerisch und durch intensiven Austausch mit den Vereinskameraden die Einzelleistungen verbessern und das Team nach vorn bringen – das macht Ligafeeling aus.
Die Regeln? Sie bleiben auch in diesem Jahr unverändert und sind in allen Ländern ähnlich. Die U25 geht in die zweite Saison und neu am Start ist die Alpenliga (siehe Artikel vom 2. April). Aber keine Sorge, beide Ligen sind parallel laufende Zusatzligen. Ihr könnte selbstverständlich in euren „Stammligen“ (Quali-Liga, Bundesliga…) weiterfliegen.
Wie auch die vergangenen Jahre gezeigt haben, kann sich im Laufe der Saison das Blatt häufig drehen. Aber eines ist sicher, am Ende zählt jeder Punkt. Die letzten Runden sind bekannt dafür, Flug-Krimi-Geschichte zu schreiben. Was gab es im vergangenen Jahr für eine Ballung um den siebten Platz in der Quali-Liga. Wer zwei Runden vor Schluss noch richtig gute Aussichten auf den Aufstieg hatte, wurde plötzlich -und war es auch wetterbedingt- durchgereicht. Von daher heißt es, von Anfang an Gas geben und auch die weniger prickelnden Wetterlagen nutzen. Jedes komfortable Punktepolster kann am Ende Gold wert sein.
Nun aber erstmal alles auf Beginn, ein thermisches Hammerwochenende steht vor der Tür. Kann man sich einen schöneren Auftakt wünschen?
 
Steffi Keller




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26. Juli

SFG Giulini: Interessantes Wetter

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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