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Freitag, 13. Oktober 2017
Print your OLC-Certificates - Now!
Your 2017 OLC-achievements are now available to be printed out. Your club’s achievement, your personal success, whatever you of you may print it in bright colors on paper. The 2017 certificates are now ready to be downloaded. Did you know, that every participant receives a certificate? Regardless of your personal ranking, go ahead and grab your reward! OLC does now also offer certificates for different continents, for example OLC Champion South Amerika or OLC Champion Europe.
Here is what you need to do:
Simply hit “my certificates” in the menu. You will now find all the competitions in which you have scored. When clicking it a PDF will be created. Print it out, frame it and hang it on the wall to make your achievements visible to everybody!
 
Certificates for everybody:
 
EAS Sarreguemines - Champion OLC-League France
Jan-Ola Nordh - OLC-Champion Sweden
Dennis Tito - US-OLC Champion
 
Here is what you need to do:
 

Hit “my certificates” in the menu.

Choose your scorecard here.

Save your document as PDF and print it out, that’s all!

 

Freitag, 13. Oktober 2017
Jetzt Urkunden ausdrucken!
Egal ob Landes-, Quali-, Bundesliga oder Einzelwertung - eure Erfolge gibt's in Farbe und auf Papier. Ab sofort stehen die Urkunden für die OLC Saison 2017 zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung. Und das Beste: Urkunden bekommt jeder Teilnehmer, egal welche Platzierung erreicht wurde. Neu sind Urkunden für Kontinente, z.B. OLC Champion Südamerika oder OLC Champion Europa.
So geht's:
Einfach im Menü auf "Meine Urkunden" klicken. Nun erscheinen die Wertungen, in denen ihr mitgeflogen seid. Draufklicken und ein PDF wird erzeugt. Ausdrucken, einrahmen, aufhängen. Zeigt allen Eure Erfolge!
 
Urkunden für alle:
 
LSR Aalen - Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2017
Mathias Schunk - Champion Germany 2017
Reinhard Schramme  - Speed Champion Germany 2017
 
So geht's:
 
Im Menü auf "Meine Urkunden" klicken
Hier könnt ihr die Wertung auswählen
Als PDF speichern und ausdrucken.
Fertig!
 
 
Montag, 09. Oktober 2017
OLC Liga-Finale 2017 - die Crème de la Crème des Breitensports
Die Besten der Besten trafen sich am Samstagnachmittag im Von-Steinrück-Haus in Poppenhausen, um ihre Sieger zu feiern. Doch was anderenorts nicht über Händeschütteln und Urkundenübergabe hinaus geht, ist beim OLC eine Veranstaltung mit echtem Mehrwehrt. Denn wo sonst verraten Speed-Champions wie Reinhard Schramme ihre besten Linien am Hang, plaudern Segelflug-Koryphäen und Alpenspezialisten wie Mathias Schunk aus dem Nähkästchen und verraten Meistervereine Ihre Motivationsstrategien?! Neben Heiko Hertrich, der interessante Liga-Statistiken und Analysen im Gepäck hatte, und den Siegerehrungen und Vorträgen, moderiert von Michael Möker und Gerd-Peter Lauer, waren es vor allem die Junioren, die mit ihren lockeren und unbefangenen Beiträgen für einen kurzweiligen Nachmittag sorgten.
Bitterwasser satt
Gleich mehrfach räumte Clemens Pape ab, der 2017 den OLC-Discus nutzen durfte und dabei die Junior Challenge und den Bitterwasser-Cup für sich entschied. Als Gewinner des Bitterwassser-Cups geht es für Clemens nun eine Woche ins Segelflugparadies, inkl. Flug, Unterkunft und Flugzeug. Obendrauf gab es für den Sieg der Junior Challenge einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried Großkinsky. Auch der Zweitplatzierte Matthias Arnold konnte sich über einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried freuen. Angesichts dessen fiel es Clemens vielleicht nicht ganz so schwer, den OLC-Discus an Moritz Althaus weiterzugeben, der das Flugzeug direkt mitnehmen durfte und nun zeigen kann, wieso er sich zurecht unter die Top-10 der Junior-Challenge geflogen hat. An dieser Stelle dankte OLC-Boss Reiner Rose dem Stifter Wilfried Großkinsky, der den OLC-Discus bereits seit 10 Jahren Nachwuchstalenten zur Verfügung stellt.
Der Platz in Großkinskys 1.000km-Camp in Bitterwasser geht an den sechstplazierten der Junior Challenge, Mark Wenning. Ebenfalls freuen konnte sich Philipp Kapferer, der als Sieger des Young Eagle Speed Cup nun ebenfalls nach Bitterwasser fliegen darf. Gestiftet wurde der Preis von Ralf Bürklin. Die im Young Eagle Speed Cup von DG Flugzeugbau ausgelobte LS-1f  neo gibt Matthias Arnold an Nico Meißner vom FV Celle weiter.
Wenn selbst geschenkt nicht genug ist
Leider gibt es auch eine andere Seite der Medaille. Manch ein Preisträger hielt es in diesem Jahr nicht für nötig, auf Wilfrieds Einladung zu antworten. "Ist es Faulheit, Arroganz oder Überheblichkeit?", fragte sich Gerd-Peter Lauer. Selbst wenn ein wichtiges Lebensereignis dem Preis im Wege steht oder mancher einfach keine Lust hat, ist es eine Frage von Respekt und Anstand, sich wenigstens zurückzumelden. Diese "Minimalanforderung", wie sie Wilfried nannte, war für den ein oder anderen Junior in diesem Jahr offenbar eine zu große Hürde.
OLC goes Social Media
Wie schaffen es Meistervereine wie der LSR Aalen oder der FLC Schwandorf , die Motivation 19 Runden lang hoch zu halten? Sie organisieren sich in WhatsApp Gruppen. Schon am Morgen wird dort das Wetter und die Flugstrategie besprochen, während dem Flug werden Meldungen zu Kurs, Speed und Wetterentwicklung abgesetzt und gegenseitig motiviert. Eine neue Komponente im Segelflugsport, und eine sehr erfolgreiche, wie man sieht.
Wieso die Königsdorfer U25-Junioren nicht zu schlagen sind
Zusammenhalt, Ehrgeiz, eine WhatsApp-Gruppe, ein unermüdlicher Coach Mathias Schunk und eine Menge Spaß - das scheinen die Erfolgsfaktoren der Königsdorfer U25-Mannschaft zu sein, wie Katharina Jochams Vortrag zeigte. Seit 2014 gibt es die U25-Liga, und mit dem SFZ Königsdorf hat sie ihren ersten Titelverteidiger. Den Königsdorfern war für die Titelverteidigung offenbar keine Idee zu verrückt und kein Weg zu weit - so zerstreuten sie sich in Runde 18 bei zweifelhaftem Wetter schonmal in alle Himmelsrichtungen, um von den verschiedensten Startplätzen aus Punkte zu sammeln. Hightech-Material muss es dabei nicht sein, wie Johannes Beyer zeigte, der in Runde 18 mit einer Ka8 wichtige Punkte beisteuerte. Und eines ist auch den Junioren klar: Die wichtigen Punkte, die "Big Points", die werden bei schlechtem Wetter gemacht. Katharina Jocham würde auch im kommenden Jahr gerne die Siegerrede halten - eine klare Kampfansage an Stadtlohn, Schwäbisch Gmünd & Co.
Ohne Jugend keine Zukunft
Das SFZ Königsdorf ging in 2017 mit 27(!) U25-Teilnehmern an den Start, der zweitplatzierte Schwäbisch Gmünd mit acht, die SFG Stadtlohn auf Platz 3 nahm mit neun Junioren teil. Aber Vereine, in denen Jugendliche in hoher Zahl und mit viel Spaß bei der Sache sind, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bild in den allermeisten Vereinen ein ganz anderes ist. In Rund 200 der 500 Liga-Vereine meldet überhaupt kein Jugendlicher Flüge in den OLC.Und auch in der U25-Liga nahmen im Schnitt nur 23 Prozent der Vereine pro Runde Teil. "Wir haben eine tolle Spitze, mit Junioren, die jenseits der 1.000 Punkte fliegen. Doch in der Breite fehlt es überall", brachte es Gerd-Peter Lauer auf den Punkt. Es liegt an uns allen, hier etwas zu ändern, wenn unser Sport Zukunft haben soll.
 
Text: Eric Scharfenort (OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries
 
Die ‘Hausherren‘ von Poppenhausen (v. li.): Peter und Edgar Kremer im Gespräch
Clemes Pape, der Begünstigte für den OLC-Discus in der Saison 2017, berichtete packend über seinen Mega-Flug über 1.250 km von Bayreuth aus. Insbesondere der Endanflug im Bereich der Dämmerung war eine mentale Mega-Leistung!
… aber das Leben geht weiter: Moritz Althaus (AC Nastätten) ist der Preisträger für die Saison 2018. Links Stifter Wilfried Großkinsky.
Eine ganze Reihe von Bitterwasser-Aufenthalten gab es zu gewinnen … gestiftet von Wilfried Großkinsky, Ralph Bürklin (auf dem Bild ganz links) und von der Bitterwasser-Lodge selbst.
Wurde nun bereits schon zum zweiten Mal vergeben: Die LS1-f Neo (natürlich nur die Nutzung für ein Jahr), zur Verfügung gestellt von DG-Flugzeugbau hier vertreten durch Geschäftsführer Holger Back (rechts); der Begünstigte ist Nico Meißner FV Celle)
Nur wenige Plätze waren nicht besetzt … das ‘Von-Steinrück-Haus‘ in Poppenhausen war sehr gut besucht.
Kaum zu glauben … aber der von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Discus wurde schon zum 10. Mal vergeben. Dafür gab es von OLC-Boss Reiner Rose für Wilfried eine attraktive Kiste Zigarren.
Der Begünstigte für 2018: Moritz Althaus (2. von li.), links sein ‘Vorgänger‘ von dieser Saison Clemens Pape.
… das sieht fast nach ‘Pläne schmieden für die Zukunft aus‘ … wer weiß … wer weiß … Ralph Bürklin (re.) und Reiner Rose
Die Deutschen Meister der Quali-Liga (von li.): LSC Bad Homburg (1.), SFG Bensheim (3.) und SFG Steinwald (4.)
Deutscher Meister der 2. Segelflug-Bundesliga: FLC Schwandorf
Unter dem kritischen Blick von Vereinsvorsitzenden Hans Buhlmann präsentierte Julia Wanninger mit lockeren aber absolut präzisen Worten ihren Verein und einige Details aus dem Nähkästchen… eine kreativ betriebene WhatsApp Gruppe war letztendlich der Bringer, der den Erfolg mit möglich machte!
Wiederholungssieg: Das U25-Team aus Königsdorf machte wieder das Rennen …nicht zuletzt, weil unermüdlich Coach Mathias Schunk im Hintergrund nachhaltig wirkte – sei es drum, der Erfolg gibt ihm Recht!
Seit vielen Jahren fliegen sie in der Bundesliga ganz vorne mit, nun hat es endlich mal geklappt: Die LSG Aalen ist Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga – herzlichen Glückwunsch!
Hielten alles zusammen und brachten dank ihrer hohen Kompetenz die Show auf den Weg (von li.): Gerd Peter Lauer, Michael Möker und Heiko Hertrich – die Zuschauer dankten es mit lang anhaltendem Beifall.
 
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Der Segelflug im Oktober - aerokurier
Pilot Report HpH Twin Shark
Die 20-Meter-Doppelsitzerklasse bekommt Zuwachs: mit dem TwinShark von HpH. Ein „Hai“ für Raubzüge in Meisterschaften und Wettbewerben? Gerhard Marzinzik ist den neuen Gegner von Arcus und ASG32 geflogen.
Vintage Glider Rallye
Bei seinen diesjährigen Treffen in Tschechien und Ungarn bringt der Vintage Glider Club ganze Schwärme historischen Geflügels in die häufig viel zu warme Luft.
Workshop Oratex
Kann man einen echten Oldtimer mit modernem Hightech-Gewebe bespannen? Frank Thies vom Oldtimer Segelflugclub Wasserkuppe berichtet, wie sein Verein die Probe aufs Exempel machte und einem Schulgleiter SG 38
mit Oratex ein zeitgemäßes Finish verpasste.
ASK 18
Schon bevor Hermann Nägele und Richard Eppler den Phoebus in GFK bauten, wurde dieser Werkstoff im Flugzeugbau verwendet – für Abdeckungen, Bugkappen, Verkleidungen oder Schalensitze. Alles nur Kleinteile. Mit der ASK 18 endete die Gemischtbauweise.
Highlight: Pilot Report CoAX 2D
Dass ein privates deutsches Unternehmen einen Hubschrauber konstruiert und bis zur Serienreife weiterentwickelt, ist absolut außergewöhnlich. aerokurier-Autor Toni Ganzmann hat CoAX 2D aus Thüringen auf Herz und Nieren getestet – und ist durchaus angetan von dem Fluggerät.
 
Samstag, 30. September 2017
OLC Liga - Finale 2017
07. Oktober 2017, ab 13.00 Uhr in Poppenhausen im ‘Von-Steinrück-Haus‘

Das hat der OLC für euch vorbereitet:

13:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste, Einführung in das Programm

13:10 Clemens Pape (Gewinner des OLC - Discus für 2017):
          Motivation, Planung und Durchführung eines Langstreckenfluges

13:45 Siegerehrung OLC Junior Challenge 2017

13:55 Vergabe OLC – Discus für 2018 (mit Wilfried Grosskinsky)

14:00 Siegerehrung Young Eagle Speed Cup 2017 (mit Ralph Bürklin)

14:05 Matthias Arnold (Gewinner der OLC – LS1-f neo für 2017):
          Erfahrungen mit den neuen Winglets für LS-Flugzeuge
          anschließend Vergabe der LS -f neo für 2018 (mit DG Flugzeugbau)

14:20 Siegerehrung ‘Europaweiter Bitterwasser Junioren Cup 2017‘ (mit Rainer Hog)

           anschließend Neues von der Bitterwasser Lodge, evtl. mit Video

14:35 Siegerehrung Champion 2017 - Speed OLC Deutschland

14:45 Siegerehrung Champion 2017 - OLC Plus Deutschland
          anschließend Kurzvortrag von Mathias Schunk zu seinen TOP Alpenflügen

15:00 – 15:30 Pause & Erfahrungsaustausch (ca. 30 Minuten)

15:30 Heiko Hertrich: Rückblick auf die Liga-Saison 2017

16:10 Siegerehrung Quali-Liga
          Die Siegermannschaft (LSC Bad Homburg) präsentiert sich

16:40 Siegerehrung 2. Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (FLC Schwandorf) präsentiert sich

17:10 Siegerehrung U 25 Liga
          Die Siegermannschaft (SFZ Königsdorf) präsentiert sich

17:40 Siegerehrung Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (LSR Aalen) präsentiert sich

> Verabschiedung und voraussichtliches Ende 'des offiziellen Teils' gegen 18.30 Uhr
   Danach noch zusammensitzen bei Bier/Limo & Würstl

Aber was wir noch sagen wollten:
Ein sehr turbulentes, weil ereignisreiches Sportjahr findet nun mit dem OLC Liga-Finale am 7. Oktober seinen Abschluss. Wer die engagierten Reports der Vereine im OLC-Magazin mitverfolgte, hat natürlich längst mitbekommen, dass hier in den OLC-Ligen während der ganzen Segelflugsaison, unabhängig ob Hammerwetter oder nur quasi Obenbleiben möglich war, die Post abgeht. Spannung also ohne Ende: Die einen kämpfen um den Sieg, die anderen bis zur letzten Runde um’s Überleben – aber so funktioniert eben der Sport. Unterm Strich stehen nach Ende der Liga-Saison nunmehr die 100 TOP-Breitensportvereine in Deutschland definitiv fest. Die besten in ihrer Liga sind Deutsche Meister und/oder steigen in die nächst höhere Liga auf!
In einer Mischung von Unterhaltung, Information und Siegerehrung würdigt und präsenteirt der OLC die Besten und hat alles für einen spannenden Nachmittag vorbereitet.
Die Moderation obliegt einmal mehr einem ‘Kompetenz-Team‘ mit Gerd Peter Lauer, Heiko Hertrich und Michael Möker.
Partner und Sponsoren des OLC sind als Aussteller herzlich willkommen (bitte bis spätestens 11.30 Uhr da sein).

Der Eintritt ist frei!

Der OLC freut sich auf eueren Besuch ;-)

 
Montag, 17. April 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Kalte Füße in Runde 1. Labile Kaltluft, die in mehreren Schüben im Einfluss eines ausgedehnten Trogsystems einfloss, war das bestimmende Moment in Runde 1 der OLC-Liga 2017. Thermisch sehr gut waren es aber Feuchte, Wind und Labilität, die die Bedingungen alles andere als einfach gestalteten. Nuancen entschieden immer wieder darüber, ob man einen Flug erfolgreich am Heimatplatz beenden konnte oder von einem (Schnee-)Schauer vom Himmel gewaschen wurde - wenn ein Start überhaupt möglich war.
Samstag:
In einem breiten Streifen zwischen Ostfrankreich und Ostdeutschland erkennt man auf dem Staellitenbild die Bewölkung der Kaltfront eines Tiefdruck-Systems über dem Süden Skandinaviens. Im Tagesverlauf sollte die sich immer weiter nach Südosten verlagern und rückseitig Kaltluft bringen, die im Einfluss der Höhenkaltluft über der Nordsee aber auch sehr labil bleiben würde.
EIne schmale Lücke fliegbaren Wetters gab es noch vor der Front nördlich der Donau, die aber immer weiter zulockern sollte. Die Rückseite der Kaltfront im Nordwesten dagegen machte dagegen immer weiter auf. Zum richtigen Gespür für die Bedingungen gehörte daher vor allem auch das richtige Timing - oder die entsprechende Geduld ...
Vor allem die Rückseite zeigt aber auch die typischen Strukturen hoher Labilität: Hoch aufquellende Entwicklungen mit entsprechender Schauertätigkeit, dazwischen blaue Lücken, wenn durch den feuchten Boden die Themrik trotz der Luftmasse erstmal eine Pause einlegte. Glücklicherweise sind die Niederschlagsraten in der Kaltluft (die teils sogar Schneeschauer brachte) nicht so extrem hoch.
Eindeutig auf der "Sonnenseite" war der Norden, wo die Front naturgemäß zuerst durch war, aber dazu gleich unten mehr ...
Sonntag:
Ein ähnliches Bild - zumindist was die Labilität angeht. Denn der Zustrom der labilen Kaltluft hielt auch am Ostersonntag an. Und so war es jetzt ein breiter Streifen zwischen Nordsee und Erzgebirge, in dem sich die Quellungen im Satellitenbild deutlich hervortun. Ganz im Nordosten, wo noch frontale Feuchte lag und im Südwesten, wo die Feuchte noch durch hohe Wolken überlagert wurde, waren etwas eingebremst - zumindest was die Labilität angeht.
Und der Zustrom der feuchten Kaltluft hielt an - uund sorgte so am Ostermontag für die eine oder andere weiße Überraschung (Weihnachten 2016 war glaube ich weniger Schnee, oder?).
Wer hat was draus gemacht?
Kein einfacher Tag (das gilt sowohl für den Samstag als auch den Sonntag), denn Wind, Labilität, Schauer, Wind und Feuchte waren alles andere als einfache Randbedingungen. Im Vorteil war der Norden, eher der Nordwesten, in dem zu der Labilität zumindest phasenweise auch noch genügend Einstrahlung vorhanden war.
Erfolgreich war vor allem, wer die Strecke mit/gegen den Wind legte, um die Reihungen optimal zu nutzen - unabhängig davon, ob nun am Samstag oder am Ostersonntag, wobei der Sonntag sich für viele als der etwas "bessere" herausstellte.
Da machte es schon mal Sinn, zuerst den Anschluss an die Reihungen zu suchen (und zu finden). So wie Nico Meißner (Discus 2/18m) und Norbert Otto/Sabine Meißel (Duo Discus WL), die von Scheuen Celle aus nach Norden flogen, um sich dann bei Soltau unter die Reihungen zu klinken um diesen nach Nordwesten zu folgen. Für die Aufsteiger des FV Celle waren diese Flüge die Basis für den ersten Rundensieg in der 1. Liga, der durch Hauke Schmoranzer (LS4 WL) komplettiert wurde, wobei nicht unerwähnt bleiben darfg, dass er auch nicht allein unterwegs war. Der Flug von Leif Eichhorn schaffte es nur nicht mehr ganz in die Wertung. Ein erstes Ausrufezeichen, das die Ambitionen des Aufsteigers untermauert!
Den 2. Platz geht dann eher an die Katagorie "alte Hasen". Reinhard Schramme (Ventus 3), bekannt dafür, immer die besten, geraden Linien zu finden, führte den LSV Rinteln auf Platz 2, unterstützt von Stefan Bachmann (Ventus 2ct/18m) und Wilhelm Wielage (Nimbus 4M). Hier war es der Samstag, der auf Kurs Nordwest von Rinteln in Richtung Emsland die Punkte brachte. Ebenfalls also gegen/mit dem Wind, aber nicht ganz so konsequent im Team wie die Konkurrenz aus Celle.
Für die Gifhorner, in Personae Felix Gottschalk, Dennis Polej und Marianne Brandes war es dann wieder der Sonntag mnit einer ähnlichen Taktik wie in Celle, der die Punkte für Rang 3 brachte.
Sicherlich eine klare Übermacht für den Norden (jedoch sicher noch zu früh um Parallelen zur Vorsaison zu ziehen!), aber mit einer Frage: Was ist war dem Meister Burgdorf? Michael Möker hatte seiner AHS31 die Flügel auf 18m gestutzt, um den Bedingungen Rechung zu tragen und servierte am Sonntag den schnellsten Flug der 1. Liga mit indexbereinigten 106km/h. Ohne Teamunterstützung reichte es aber nur für Rundenplatz 10.
Da wäre sicher mehr drin gewesen, so reihen sich die Burgdorfer in die Südvereine ein, die es sicher viel schwieriger mit dem Wetter hatten und im Vorfeld der herannahenden Front am Samstag oder auf der hochlabilen und feuchten Rückseite am Sonntag ihre Punkte hart erkämpfen mussten. Und auch hier zeigte sich. Wer im Team zu punkten verstand (wie die Königsdorfer oder die Ludwigshafener), der erreichte am Ende auch die besseren Platzierungen ...
Spass macht aber auch der Blick in Liga 2: Der LSV Hofgeismar war mit einer Gesamtspeed von 298 rund 20km/h schneller als der Rundensieger aus Liga 1, der Erfolg von Johannes Bick, Tim Wroblewski/Tobias Valant und Tamino Köbl. Während Johannes seine schnellsten Abschnitte mit Rückenwind und dann südlich des Harzes hatte, flogen seine Vereinskamaraden zuerst den Teutonurger Wald entlang und dann nochmal weit in die Westfälische Bucht hinein. Mal sehen, was die Nordhessen noch aus ihrer Ausgangssituation machen können. Orographisch stehen ihnen ja eine Vielzahl von Optionen offen. Johannes gelang gleichzeitig auch der weiteste Flug des Sonntags.
Die sportliche Klasse von Liga 2 stellte auch das Team Immo Weidner/Vincent Knichel unter Beweis. Mit 110km/h gelang ihnen von Bad Zwischenahn aus der schnellste Flug dieser Runde (eingebettet auch in den weitesten Flug des Samstags) mit 110km/h (119km/h ohne Indexbereinigung in den 2,5 Std. Wertungszeit). Für den LSV Bad Oldenburg hat es aber trotzdem nicht ganz gereicht: Platz 2 in dieser Runde bedeuten aber trotzdem gute 17 Ligapunkte, für den auch die Leistungen von Thomas Bosack und Arnold Sauder vorantwortlich sind .
Und auch Rang 3 geht in den Norden bzw. Nordwesten nahe an die Grenze zu Holland wo Uwe Höfinghoff, Max Mensing und Christoph Kahler für die SFG Stadtlohn die nötigen Punkte erflogen - und von wo aus Vater und Sohn Mensing am Ostermontag dann den weitesten Flug schafften.
Strecke und Speed sind also nicht nur auf Liga 1 beschränkt - da ist die Saison sicherlich noch einiges zu erwarten.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Freitag, 14. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 14.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG:
Die Nordhälfte Deutschlands wird von der Okklusion eines nach Dänemark ziehenden Tiefs mit wolkenreicher Meereskaltluft beeinflusst. Die dazugehörige Kaltfront schwenkt von Nord nach Süd im Laufe des Tages über Deutschland hinweg und erreicht am Abend die Alpen. Mit einer westlichen Strömung wird kalte, wolkenreiche Nordseeluft herangeführt, die postfrontal labil geschichtet ist.
SONNTAG:
Mit einer nordwestlichen Strömung hält auf der Rückseite der Kaltfront die Zufuhr von labiler Meereskaltluft an. Es kommt zu einer Schauerwetterlage. Der Süden Deutschlands und in Alpennähe ist zunächst noch hochreichend frontale Bewölkung wetterwirksam.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG in der Nordhälfte aufgrund von Überentwicklungen und kräftigem Nordwestwind zerrissene und gestörte und kaum nutzbare Wolkenthermik. Ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik gerechnet werden.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmung und von Westen aufkommendem Regen kaum nutzbare Thermik. Lediglich in der Südosthälfte kann im Tagesverlauf mit mäßiger Wolkenthermik gerechnet werden, die allerdings durch einzelne Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Wegen abschirmender Bewölkung bzw. stürmischen Westwind kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
SONNTAG: Es weht ein kräftiger westlicher Wind. Es muss wiederholt mit schauerartigen Regenfällen gerechnet werden. Dadurch kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG örtlich geringe Thermik, meist jedoch aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 11. April 2017
OLC kicks off the 2017 US-League Season
This year’s first US-contest has already gone into the books. In Florida the seniors have given their best in sometimes challenging conditions and kicked off a new racing season. Now, we would like to welcome everybody back to another popular competition: OLC’s US-League. Let’s all enjoy the first spring days, get back into the cockpit and fly 2.5 hours of speed.
You’re right; it’s still early in the season. Earlier than ever before... This spring the US-League will already start on April, 15th. While the Easter bunny is hiding somewhere in your backyard, your club will be happy to watch you score points. Your speed missions will be valued during the coming 19 weekends (rounds) - until August, 20th. Every weekend, your club’s fastest three OLC flights will automatically score in the US-OLC-League. Look how your club is doing in the United States. And if you’re wondering how you’re competing worldwide, have a look at the international scores. More than 1000 clubs are listed in OLC’s scores. Several American speed teams can usually be found on top!
Our decentralized League flying is the easiest way to compete in the sport of soaring. You don’t have to travel far to fly in a contest, plus you do not have to be a soaring champion to score high. With three average flights on a regular weekend your club-team may already win a round.
Remember: The top 18 clubs - based on last year’s scores - are competing in US OLC’s Gold-League. All other pilots will automatically participate in our Silver League, where last year we had 90 teams listed. The only thing you have to do is fly a sprint task in 2.5 hours. It’s time frame will automatically be calculated based on your submitted IGC-file. No need to stay airborne all day long.
Now, are you ready to go? With our League competition we want to keep you up in the air all summer long. Not just during the peak season! Try to fly big in May, June and July and take advantage of an additional training during the other months. You’ll find the best chances to beat your opponent on weaker days.
Enjoy soaring to new horizons! See you in the scores.
 
An OLC-service: We will be happy to publish your club's League news - the best way to share the enthusiasm for League scoring and to show the dynamic of our sport. Your report should have a length of around 250 words. If available, please submit three pictures (800 pixels on the longer edge) and a short explanation.
Montag, 10. April 2017
Endlich .... es geht wieder los ... Ostern starten die Segelflug-Ligen!
Der Verfasser hält einen Motivationsvortrag auf dem Segelflugforum 2017 im “Bundesliga-Entwicklungsland“ Nordrhein-Westfalen.

So früh wie nie, schon am Ostersamstag, 15. April, geht's in die 17. Ligasaison. Wieder werden jeweils 30 Mannschaften der 1. und 2. Liga sowie über 500 Vereine in Quali-Liga und Landesklassen in 19 Wochenend-Runden bis zum 20. August an den Start gehen. Zusätzlich haben sich die Alpenliga und besonders die U25-Liga großer Beliebtheit in ihren ersten Jahren erfreut. Außerdem können sich alle Teams in der World-League mit über 1.000 Vereinen weltweit vergleichen. 
Hochmotivierte Aufsteiger werden ihren „flow“ nutzen, um sofort wieder im vorderen Tabellenbereich zu landen. In der Vergangenheit ist schon drei Mal der Durchmarsch eines Aufsteigerteams bis zum der Meistertitel gelungen. Und wegen der besonderen Wetterlage in 2016 werden mit 14 Mannschaften so viele Vereine aus dem Norden Deutschlands in der 1. Liga vertreten sein wie noch nie zuvor. Alleine sechs der sieben Aufsteiger kommen aus dem Norden und werden es dem amtierenden Meister aus Burgdorf schwer machen.
Nirgends im Segelflug ist es einfacher Erfolg zu haben und diesen auch medienwirksam zu verkaufen. Und innerhalb einer Mannschaft macht die Fliegerei, das Mitfiebern am Abend vor dem Laptop, der Erfolg und das unweigerliche Feiern einfach noch mehr Spaß! Jeder Verein hat 19-mal die Chance auf gute Liga-Presseberichte und braucht dazu nicht einmal einen Spitzenpiloten. Denn die Summe aus drei durchschnittlichen Flügen reicht aus, um sich garantiert einmal vorne zu platzieren, wenn man sich motiviert an jedem der 19 Wochenenden und bei (fast) jedem Wetter in die Luft begibt und die Bundesliga-Regeln kennt. Diese einfachen Regeln werden bei erfolgreichen Vereinen jährlich neu in kurzen Präsentationen dem Nachwuchs vermittelt. Im Rahmen eines kleinen Saisoneröffnungsfestes können so alle potentiellen Streckenpiloten und Neulinge auf die Regeln und das Jahresziel eingeschworen werden – und sei es nur einmal einen Top-Platz in einer Landesklasse, welcher sicher für jeden Verein erreichbar ist.
Da sich die U25-Liga als Indikator für gute Jugend- und Nachwuchsarbeit etabliert hat, ist eine zielorientierte Streckenflugausbildung den Fluglehrern ans Herz zu legen. Der Scheinerwerb sollte nur ein Teilabschnitt Lehrtätigkeit sein. Die Freude am Streckenfliegen kann besonders mit den kurzen Bundesligaflügen und des sehr schnell erreichbaren Erfolges langanhaltend generiert werden. Die amtierende U25-Meistermannschaft aus Königsdorf wurde eigentlich nur Meister, weil sie fast jedes Wochenende drei Jungs oder Mädels in der Luft hatten. Es müssen nicht immer riesengroße und superschnelle Flüge sein. Die Konstanz wird auch in 2017 gewinnen!
Das OLC-Finale mit Ehrung der erfolgreichen Mannschaften findet wie gewohnt am 1. Oktober in Poppenhausen statt.

Heiko Hertrich

Nachtrag OLC: Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über Liga-Berichte der Vereine – nirgendwo spiegelt sich
besser die Dynamik und Begeisterung für die Liga. Der Textumfang sollte um die 250 Wörter lang sein, bitte auch möglichst drei Bilder in 800 Pixel auf der jeweils längsten Seite und einen Bildtext mitsenden.
Die Adresse: magazin-cvd@onlinecontest.org

Montag, 03. April 2017
OLC Young Eagle Speed Cup: DG stellt dem OLC eine LS1-f Neo zur Verfügung
Das Flugzeug bekommt ein Nachwuchspilot für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Die Bedingung, dass man dieses Schmuckstück bekommt, sind hervorragende Flüge im Rahmen des OLC Young Eagle Speed Cups und natürlich eine entsprechende Bewerbung.
Die LS1-f Neo ist in einem TOP-Zustand, sie ist komplett neu lackiert, hat die neuen Neo-Winglets, manuelle Mückenputzer, ein LX8080 und wird in einem nagelneuen Cobra-Hänger transportiert.
Schon die erste Vergabe war für die Juroren (Holger Back, Gerd Peter Lauer und Reiner Rose) eine kleine Herausforderung – aber man ist sicher, mit Matthias Arnold (LSV Weinheim) eine gute Entscheidung getroffen zu haben.
Hier ist sein Steckbrief:
- 2010 Beginn der Segelflug-Ausbildung
- 2012 Scheinerwerb
- 2013 Erste 700 km
- 2015 750 km Diplom und erster Wettbewerb in Musbach
- 2016 Zuspruch OLC Discus -> 450 Stunden, 1150 km größter Flug, 8000 Meter Wellenflug
- 2016 Rekordflug in Bitterwasser mit 1.435 km, 1250 km FAI mit 162 km/h
- 1400 Stunden Gesamtflugzeit
Am 22. März wurde das Flugzeug bei DG in Bruchsal an Matze Arnold übergeben und wenige Tage später, am darauffolgenden Wochenende, ergab sich die Gelegenheit für einen ersten Flug (schwache Ostwelle, gut 6 Stunden Flugzeit).
Hier ist der Flug im OLC.
Und das ist sein Urteil zur LS1f-Neo in einem Satz:
„Das Handling und die Feinfühligkeit übertrifft deutlich das, was man von einem Clubklasse Flugzeug erwartet und auch optisch stellt die LS1-f Neo definitiv was dar!“
 
Die LS1-f Neo in ihrer ganzen Pracht Die Übergabe (v. li.): DG-Geschäftsführer Holger Back, Matze Arnold (LSV Weinheim), OLC-Macher Reiner Rose Die Neo-Winglets – Impression vom ersten Flug am 25.3 in der Welle.

 

Mittwoch, 29. März 2017
Alle Jahre wieder…. kurbelt auf und gleitet nieder!!! LaWa-Pokal 2017!
Auch dieses Jahr wird anlässlich des 352km-Weltrekords im Segelflug von Wolf Hirth die Strecke Wasserkuppe-Görlitz vom Görlitzer FSC e.V. mit dem Landeskrone-Wasserkuppen-Pokal neu ausgeschrieben.
Carsten Möller holte sich 2016 auf seiner Ka6 mit indexbereinigten Schnitt von 91,74km/h den LaWa-Pokal samt Siegerprämie und folgte somit´s Wolf Hirth´s legendärem Rekordritt 1934. Dabei stach Carsten, begleitet von seinem Ka6 Fliegerkamerad Andreas, sogar Berni´s Discus 2 aus!
Damit reihte er sich als Sieger in die Chronologie der vorigen Gewinner ein, welche bisher vom FSV Friesener Warte, vom Aeroteam Klix und der Segelflugschule Wasserkuppe gestellt wurden.
Das ist der Beweis: Ganz egal ob mit Holz oder Kunststoff, jeder hat die Möglichkeit den Pokal samt Preisgeld zu gewinnen, dank der nicht ganz berechenbaren Wetterverhältnisse entlang der über 350km langen Start Ziel Streckenführung. Somit hebt sich der LaWa-Pokal 2017 von der Vielzahl der Wettbewerbe und Ausschreibungen ab!
Um den Sportsgeist für die Teilnahme von Segelflugzeugen mit max. DAeC-Index 108 bei dieser fliegerischen Herausforderung zu wecken, soll die Höhe des Preisgeldes weiter den erforderlichen eventuellen Rückholaufwand etwas freundlicher gestalten.
Mit dem bewusst gewählten Ausschluss der Heimkehrtechnologie soll intensiver die Brücke zu den Segelflugpionieren geschaffen werden. Denn unsere bekannten Fragen, welche sich während eines Streckenfluges stellen, wie:
Hält das Wetter weiter gut an?! Komme ich rum!? Was wird mich bei einer Außenlandung erwarten!? ... stellten sich schon mehr oder weniger unsere Urgroßväter. Diese fliegerischen Abenteuer in das teils Ungewisse an einem Streckenflugtag machen den Reiz unseres Sports aus und die Erlebnisse unvergessen. Ganz ehrlich, wer mag diese ursprüngliche Fliegerromantik eigentlich wirklich missen?
 
 
Görlitzer Flugsportclub e.V.
(i.A.: Wettbewerbsleiter Lars Pannier)




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