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Mittwoch, 26. Juli 2017
SFG Giulini: Interessantes Wetter
Kaltfront und Tiefdruck, aber optimistische PFD zeigte für Samstag die Prognose und so starteten die ersten Piloten im Rheintal kurz vor 12 Uhr bei 6/8 Bewölkung in 900m MSL zur heutigen Aufgabe. Zumindest einmal die 120km knacken und den Trostpunkt sichern stand zunächst auf der Agenda - und das war gar nicht mal so einfach. Eine schwache Kaltfront zog mit hoher Labilität, Schauer und tiefer Basis von West nach Ost über uns hinweg - die Wettervorhersage war also korrekt. Danach entwickelten sich einige gut fliegbare kurze Streifen, hier war nun das Problem noch brauchbare Schenkel in den bisherigen Flug hinein zu zaubern.
Unser Joker war Charly Müller, der mit seinem Sohn Karol im Doppelsitzer (DG-1000t, GIU) vom Pfälzischen Landestrainingslager in Aalen startete und auf der Alb die meisten Geschwindigkeitspunkte einsammeln konnte. Karsten Knoop (Ventus cM, XH) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) komplettierten vom Segelflugparadies Dannstadt aus die Wertung - immerhin 9 Punkte lassen uns weiter auf Tuchfühlung mit der TopTen. Für die U25 Sonderwertung punkteten Alexander Meinicke (LS-8, RS) und Nils Koster (LS-8, L8), die an der Juniorenqualifikation in Achmer am Start waren. Es bleibt spannend, die Punktabstände sind gering und es zeichnet sich ab, das kommende Runde wieder "interessantes" Wetter zu erwarten ist.
 
Uwe Melzer
 
Gut bis zum Schauer. Recht labiles und druckloses Wetter. Am Viernheimer Wald.

 

Dienstag, 25. Juli 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 15 - Frontenspielchen. Das Juli-Wetter will und will einfach nicht zur Ruhe kommen. Während die Temperaturen durchaus der Jahreszeit angemessen waren, mutete der Wind fast schon herbstlich an, was vor allem für den Sonntag galt. Der trieb über das Wochenende gleich mehrere Fronten über uns hinweg. Wenn man die Lücke erwischte - oder einen die Lücke erwischte - waren aber auch durchaus gute Bedingungen drin. Und als Alternative zur Thermik gibt es ja auch noch den einen oder anderen Hang ...
Samstag:
Gleich mehrere Wetterräume zeigt das Satellitenbild vom Samstag, hier das Bild von 17Uhr MESZ: Im Bereich einer nach Nordosten ziehenden Front/Konvergenz sind zum Teil sehr kräftige Gewtter entstanden, deren ausladenden Cirrenschirme man noch gut in Richtung Vorpommern erkennt. Dahinter folgte ein breiter Streifen mit einer trockenen, aber weiter labilen Luftmasse nach. Indiz dafür waren die (im 14Uhr-Bild noch nicht so eindeutig erkennbaren) Gewitter, die sich von der Alb bis ins Sauerland hinein erstreckten und auf diesem Bild bereits ihre auswehenden Cirrenschirme zeigen. Anfangs noch zweifelhaft, besserte sich dann westlich des Rheins die Wetteroptik, bevor dann von BeNeLux her schon der nächste Aufzug folgte. Geht es auch ungestört? Ja, weitgehend im Süden ...
Sonntag:
Zwar ganz anders, aber ebenso dynamisch zeigt sich das Bild vom Sonntag: Der kräftige Wind vor einem in Richtung Nordsee ziehenden Troges drehte nicht nur auf Südwest, sondern auch auf. Die Front, die am Vortag noch im Westen aufzog, lag dann zum frühen Nachmittag bereits an Oder und Donau.
Dahinter zeigt sich ein eher chaotisches Himmelsbild, mit einer bunten Mischung aus Reihungen, Ausbreitungen und Schauerwolken. Typisch, dass es hinter der Front erstamal aufgeht, bevor dann wieder mehr Feuchte und Labilität nachfließt, wenn Trog und Höhenkaltluft kommen. Diese Lücke(n) zu packen, hatte etwas von "auf einen fahrenden Zug aufzuspringen".
Ausgangspunkt aber dennoch für doch noch den einen oder interessanten Flug(weg), ob nun mit/gegen den Wind oder quer zum Wind am Hang - manchmal sogar beides ...
Wer hat was draus gemacht?
Das schöne an der Liga ist ja, dass jeder aus den Bedingungen das machen kann, was das Wetter so hergibt (oder sollte man sagen: "muss"). So war natürlich der Süden/Südosten am Samstag deutlich im Vorteil. Spitzenreiter Aalen konnte mit 323 gleich mal die Latte hoch hängen und mit Donauwörth und Wolf Hirth von der Hahnweide lagen die "üblichen Verdächtigen" am Samstag im Ranking der Liga 1 bereits ganz vorne. Am schnellsten unterwegs waren diejenigen, deren Kurse bis fast an den Bayerischen Wald nach Osten führten. Bei nur wenig Rücken-/Gegenwind war das Ziel, in den besten Wetterraum zu kommen/zu bleiben. Markus
Frank gelang so der schnellste Flug der Runde (115km/h) in Liga 1. Um dann am Sonntag doch noch abgefangen zu werden ...
Der Südwest stand gut auf Wiehengebirge und Ith und so konnte der LSV Rinteln nicht nur mit schnellen Flügen sondern auch mit einem geschlossenen Mannschaftsergebnis nach vorne fliegen, um am Ende den Rundensieg mit gut 10km/h Vorsprung zu holen. Aalen wurde auf Rang 2 verdrängt, gefolgt von Oerlinghausen die ebenfalls von Rinteln aus unterwegs waren.
Auswirkungen auf die Gesamtwertung hat diese Runde eher wenig. Aalen hält nunmehr seit Runde 8 die Spitzenposition und kann diese sogar nochmal etwas weiter auf jetzt 26 Punkte Vorsprung ausbauen.
In Liga 2 war die Runde mit dem Samstag (fast) schon entschieden. Schwandorf, Laichingen und Hersbruck hatten einfach den besten
Anschluss an das gute Wetter im Süden/Südosten und wussten das entsprechend zu nutzen. Taktik und Flugwege unterschieden sich
dabei kaum von denen aus Liga 1 im selben Wetterraum. Mit 117km/h wurde der schnellste Flug über alle Ligen aber am Sonntag geflogen. Benedikt Lang flog von Ober Mörlen aus erst ein Jojo im Rheintal, um dann mit Rückenwind bis kurz vor Kassel die Ligaspeed zu machen. Und flog von dort aus auch wieder nach Hause - was in dieser Runde nicht allen gelingen sollte.
Mit dem Rundensieg festigt Schwandorf Platz 1 in Liga 2 und hat nun 18 Punkte Vorsprung vor Lichtenfels. Etwas Anschluss verliert
Stadtlohn, liegt aber noch auf Rang 3, an den sich langsam Laichingen heranschleicht.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Dienstag, 25. Juli 2017
LSG Fallersleben: Gut gekämpft
Das Wochenende der Runde 15 war in Norddeutschland wieder durch hohe Labilität und wenig fliegbares Wetter geprägt. Am Samstag hat es in Ummern nicht einmal zum Schulbetrieb ausgereicht. Auch der Sonntag begann mit wenig Sonne und reichlich Regen. Als gegen Mittag mit der Front auch der letzte Regenschauer nach Osten abgezogen war, fanden sich tatsächlich noch einige Segelflieger, die an erfolgreiches Ligafliegen glaubten. So wurden für Arne Brüsch und Franz Liebertz eine ASH25 sowie für Helge Liebertz seine LS1f zusammengesteckt. Als Dritter im Bunde holte Benno Beesten seinen Nimbus aus dem Hangar.
Der erste Startversuch gegen 14:00 war noch erfolglos und Arne und Helge mussten eine Parallellandung hinlegen. Ab 14:30 waren die Bedingungen dann besser und alle drei LSG-Flugzeuge konnten sich Richtung Celle aufmachen. Ganz einfach war es auf dem schräg gegen Wind verlaufenden Schenkel aber nicht. Arne und Helge wendeten im Raum Hodenhagen, um dann mit Rückenwind Strecke zu machen. Benno flog bis an den Bremer Luftraum, bevor er einen schönen Rückenwindschenkel bis hinter Lübtheen folgen ließ. Trotz moderater Steigwerte konnte mit der offenen Klasse viel geradeaus geflogen werden. Auch die ersten 20km gegen den frischen Südwest-Wind liefen noch ganz gut, dann musste auch Benno – wie schon Arne zuvor – etwas kämpfen, um weiter voran zu kommen. Ab Uelzen lief es dann wieder besser und Benno konnte ein schönes Nachmittags-300er schließen und kurz nach den anderen wieder in Ummern landen.
Mit den drei „späten“ Flügen hat die LSG das Wetterfenster der Runde 15 gut ausgenutzt und sich Rundenplatz 15 und 6 wichtige Punkte im Abstiegskampf erkämpft. Auch Arni Weber platzierte einen erfolgreichen Wertungsflug in dieses Fenster und erkämpfte der LVI den Ehrenpunkt.
 
Benno Beesten
 
Hinter der abziehenden Front baut das Wetter auf
Trauriger Anblick im Endanflug: die Reste des Segelfluggeländes Repke
Arne, Franz und Helge freuen sich nach erfolgreichen Ligaflügen
 
Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Runde 15 - Nur was für die Langohren?!
20m Spannweite sollten es schon sein, um am vergangenen Wochenende unter die ersten Drei des SFZ-Teams zu fliegen. Am Samstag galt es den lokalen Schauern, die sich schon vor 12 Uhr entwickelten, geschickt auszuweichen und möglichst nicht aus dem oberen Drittel des Konvektionsraumes herauszufallen. Der Sonntag war trotz gegenteiliger Vorhersage des GFS-Modells in der Rheinebene doch genauso „gut“ fliegbar. Deutlich mehr Wind machte es im unteren Höhenband aber noch anspruchsvoller – kein Wetter für die Hornissen!
Bernd Schwehm in der ASH31 (SKY, 72 kmh) und Fritz Thiessen/Roland Fricke im DuoXLT (FT, 71 kmh) standen am Samstagabend für das SFZ-Team in der Wertung. Sie schafften es vor und hinter den Schauern in der Rheinebene die Jojo-Strecken für die Ligawertung zu platzieren.
Andreas Schottmüller, am Samstag noch kläglich an der Mindeststrecke gescheitert, zeigte am Sonntag sein Können und jagte die endlich wieder EASA-zertifizierte LAK 12 (KT) unter den Wolkenwürsten entlang. Nachdem Peter Höll am Vormittag noch an der Fahrwerksverriegelung á la CCCP verzweifelte, schaffte Andreas danach auf der sowjetischen Wunderwaffe der 1980er Jahre den schnellsten Schnitt des Tages von Dannstadt aus.
Deutlich schneller und damit Teambester war diesmal Frank Fröhlich (63, 86 kmh). Er flog bei kräftigem Westwind die ASG32Mi doppelsitzig vom heimatlichen Mosenberg aus. Zwischen Marburg und Grifte fand er zweimal ein Wolkenband, welches für die enorme Rückenwindkomponente aber etwas zu kurz war.
Team-Resultat: Zehn Punkte auf das Mannschaftskonto und Gesamtplatz 7 verteidigt. Wir sind für die letzten Runden gerüstet und haben dann auch Mango, unseren Vorturner, wieder am Start!

Fotos: Frank Fröhlich, Peter Höll
Bernd Schwehm
 
ASG32Mi – Premiere auf dem Mosenberg Wolkenhimmel über Waldhessen Andreas Schottmüller begeistert vor der LAK12

Dienstag, 25. Juli 2017
SFZ Königsdorf: 2 + 6 + 11 = 2 mal 1 + 4
Königsdorf freut sich über den fabrikneuen Discus 2b und nützt ihn gleich für die U 25 Liga. Foto: Mathias Schunk
Mit einem zweiten Platz in der Juniorenliga, einem sechsten Platz in der Alpenliga und einem elften Platz in der Bundesliga beendet das SFZ die 15. Ligarunde. In der Tabelle liegen wir damit weiterhin sowohl bei den Junioren, als auch in der Alpenliga an der Tabellensitze, in der Bundesliga machten wir einen Rang gut und sind jetzt vierter.
Der Samstag zeigte sich zunächst gar nicht so, wie er in den farbenfrohen PFD Prognosen (egal ob gelb oder dunkelbalu, je nach Anbieter) für uns vorhergesagt war. Später war dann auch nicht eindeutig, wo die besten Bedingungen sein würden, daher teilte man sich auf. Die beiden Doppelsitzer Gespanne Marcel Sohnius/Thomas Wolf und Benjamin Bachmaier/Markus Eggl flogen im Flachland und versuchten sich westlich des 2017 deutlich vergrößerten Luftraum des Münchner Flughafens Richtung schwäbisch Alb. Mit einer Ligawertung von 85,5 km/h kehrte der Arcus mit marcel und Thomas nach Königsdorf zurück, während es Benni und Markus im Duo auf 80,8 km/h brachten.
Mathias Schunk versuchte sich dran entlang der ersten Hügelkette für die Alpenliga eine Wertung zu fliegen. Bereits nach den ersten Kilometern zwischen Blomberg, Tegernsee und Schliersee meldete er durchaus brauchbare Bedingungen über Funk an die Teamkollegen. Nikolai Wolf und Johannes Beyer, die beide zunächst im Alpenvorland unterwegs waren, flogen daraufhin auch in die Berge. Zwischen Wendelstein und Schloß Neuschwanstein erzielten sie am Ende die Ligawertungen. Nikolai war mit 86,5 km/h nur knapp langsamer als Mathias und erzielte die beste Junioren Wertung des SFZ. Johannes vervollständigte mit 70,7 km/h nicht nur die Alpenwertung, sondern war in dem niegelnagel neuen Discus 2b beim ersten Überlandflug auch zweitschnellster Königsdorfer Junior. Der 16-jährige Lukas Keibel flog im Alpenvorland und erzielte dabei für die Juniorenwertung 26,7 km/h. Joseph Reinisch erzielte zwar 52 km/h, hatte aber zunächst nur das Flarm file hochgeladen. Die Ummeldung auf ein IGC valides files wurde dann erst Sonntag um 10:01:07h abgeschlossen... Vervollständigt wurde daher das Junioren Trio von Jakob Edmaier, der in Achmer auf der Junioren Qualfi flog und einen Ligawertung von 51,6 km/h erreichte.
Die Junioren vergrößern ihren Vorsprung an der Tabellensitze auf ihre hartnäckigsten Verfolger aus Stadtlohn um vier Punkte. In der Alpenliga war das Mass der Dinge die Südfrankreich und die Alpensüdseite. Das SFZ landet auf Rang sechs und macht auf den österreichischen Tabellenzweiten SMBC Kirchdorf/Micheldorf drei Punkte gut. In der Bundesliga langte uns Rundenplatz elf um in der Tabelle an den Schwäbisch Gmündern vorbei zu ziehen. 
Meine vorsichtigen Glückwünsche gehen hiermit schon mal Richtung Aalen, denn ich glaube nicht, dass Euch den Titel noch jemand streitig machen wird.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 17. April 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Kalte Füße in Runde 1. Labile Kaltluft, die in mehreren Schüben im Einfluss eines ausgedehnten Trogsystems einfloss, war das bestimmende Moment in Runde 1 der OLC-Liga 2017. Thermisch sehr gut waren es aber Feuchte, Wind und Labilität, die die Bedingungen alles andere als einfach gestalteten. Nuancen entschieden immer wieder darüber, ob man einen Flug erfolgreich am Heimatplatz beenden konnte oder von einem (Schnee-)Schauer vom Himmel gewaschen wurde - wenn ein Start überhaupt möglich war.
Samstag:
In einem breiten Streifen zwischen Ostfrankreich und Ostdeutschland erkennt man auf dem Staellitenbild die Bewölkung der Kaltfront eines Tiefdruck-Systems über dem Süden Skandinaviens. Im Tagesverlauf sollte die sich immer weiter nach Südosten verlagern und rückseitig Kaltluft bringen, die im Einfluss der Höhenkaltluft über der Nordsee aber auch sehr labil bleiben würde.
EIne schmale Lücke fliegbaren Wetters gab es noch vor der Front nördlich der Donau, die aber immer weiter zulockern sollte. Die Rückseite der Kaltfront im Nordwesten dagegen machte dagegen immer weiter auf. Zum richtigen Gespür für die Bedingungen gehörte daher vor allem auch das richtige Timing - oder die entsprechende Geduld ...
Vor allem die Rückseite zeigt aber auch die typischen Strukturen hoher Labilität: Hoch aufquellende Entwicklungen mit entsprechender Schauertätigkeit, dazwischen blaue Lücken, wenn durch den feuchten Boden die Themrik trotz der Luftmasse erstmal eine Pause einlegte. Glücklicherweise sind die Niederschlagsraten in der Kaltluft (die teils sogar Schneeschauer brachte) nicht so extrem hoch.
Eindeutig auf der "Sonnenseite" war der Norden, wo die Front naturgemäß zuerst durch war, aber dazu gleich unten mehr ...
Sonntag:
Ein ähnliches Bild - zumindist was die Labilität angeht. Denn der Zustrom der labilen Kaltluft hielt auch am Ostersonntag an. Und so war es jetzt ein breiter Streifen zwischen Nordsee und Erzgebirge, in dem sich die Quellungen im Satellitenbild deutlich hervortun. Ganz im Nordosten, wo noch frontale Feuchte lag und im Südwesten, wo die Feuchte noch durch hohe Wolken überlagert wurde, waren etwas eingebremst - zumindest was die Labilität angeht.
Und der Zustrom der feuchten Kaltluft hielt an - uund sorgte so am Ostermontag für die eine oder andere weiße Überraschung (Weihnachten 2016 war glaube ich weniger Schnee, oder?).
Wer hat was draus gemacht?
Kein einfacher Tag (das gilt sowohl für den Samstag als auch den Sonntag), denn Wind, Labilität, Schauer, Wind und Feuchte waren alles andere als einfache Randbedingungen. Im Vorteil war der Norden, eher der Nordwesten, in dem zu der Labilität zumindest phasenweise auch noch genügend Einstrahlung vorhanden war.
Erfolgreich war vor allem, wer die Strecke mit/gegen den Wind legte, um die Reihungen optimal zu nutzen - unabhängig davon, ob nun am Samstag oder am Ostersonntag, wobei der Sonntag sich für viele als der etwas "bessere" herausstellte.
Da machte es schon mal Sinn, zuerst den Anschluss an die Reihungen zu suchen (und zu finden). So wie Nico Meißner (Discus 2/18m) und Norbert Otto/Sabine Meißel (Duo Discus WL), die von Scheuen Celle aus nach Norden flogen, um sich dann bei Soltau unter die Reihungen zu klinken um diesen nach Nordwesten zu folgen. Für die Aufsteiger des FV Celle waren diese Flüge die Basis für den ersten Rundensieg in der 1. Liga, der durch Hauke Schmoranzer (LS4 WL) komplettiert wurde, wobei nicht unerwähnt bleiben darfg, dass er auch nicht allein unterwegs war. Der Flug von Leif Eichhorn schaffte es nur nicht mehr ganz in die Wertung. Ein erstes Ausrufezeichen, das die Ambitionen des Aufsteigers untermauert!
Den 2. Platz geht dann eher an die Katagorie "alte Hasen". Reinhard Schramme (Ventus 3), bekannt dafür, immer die besten, geraden Linien zu finden, führte den LSV Rinteln auf Platz 2, unterstützt von Stefan Bachmann (Ventus 2ct/18m) und Wilhelm Wielage (Nimbus 4M). Hier war es der Samstag, der auf Kurs Nordwest von Rinteln in Richtung Emsland die Punkte brachte. Ebenfalls also gegen/mit dem Wind, aber nicht ganz so konsequent im Team wie die Konkurrenz aus Celle.
Für die Gifhorner, in Personae Felix Gottschalk, Dennis Polej und Marianne Brandes war es dann wieder der Sonntag mnit einer ähnlichen Taktik wie in Celle, der die Punkte für Rang 3 brachte.
Sicherlich eine klare Übermacht für den Norden (jedoch sicher noch zu früh um Parallelen zur Vorsaison zu ziehen!), aber mit einer Frage: Was ist war dem Meister Burgdorf? Michael Möker hatte seiner AHS31 die Flügel auf 18m gestutzt, um den Bedingungen Rechung zu tragen und servierte am Sonntag den schnellsten Flug der 1. Liga mit indexbereinigten 106km/h. Ohne Teamunterstützung reichte es aber nur für Rundenplatz 10.
Da wäre sicher mehr drin gewesen, so reihen sich die Burgdorfer in die Südvereine ein, die es sicher viel schwieriger mit dem Wetter hatten und im Vorfeld der herannahenden Front am Samstag oder auf der hochlabilen und feuchten Rückseite am Sonntag ihre Punkte hart erkämpfen mussten. Und auch hier zeigte sich. Wer im Team zu punkten verstand (wie die Königsdorfer oder die Ludwigshafener), der erreichte am Ende auch die besseren Platzierungen ...
Spass macht aber auch der Blick in Liga 2: Der LSV Hofgeismar war mit einer Gesamtspeed von 298 rund 20km/h schneller als der Rundensieger aus Liga 1, der Erfolg von Johannes Bick, Tim Wroblewski/Tobias Valant und Tamino Köbl. Während Johannes seine schnellsten Abschnitte mit Rückenwind und dann südlich des Harzes hatte, flogen seine Vereinskamaraden zuerst den Teutonurger Wald entlang und dann nochmal weit in die Westfälische Bucht hinein. Mal sehen, was die Nordhessen noch aus ihrer Ausgangssituation machen können. Orographisch stehen ihnen ja eine Vielzahl von Optionen offen. Johannes gelang gleichzeitig auch der weiteste Flug des Sonntags.
Die sportliche Klasse von Liga 2 stellte auch das Team Immo Weidner/Vincent Knichel unter Beweis. Mit 110km/h gelang ihnen von Bad Zwischenahn aus der schnellste Flug dieser Runde (eingebettet auch in den weitesten Flug des Samstags) mit 110km/h (119km/h ohne Indexbereinigung in den 2,5 Std. Wertungszeit). Für den LSV Bad Oldenburg hat es aber trotzdem nicht ganz gereicht: Platz 2 in dieser Runde bedeuten aber trotzdem gute 17 Ligapunkte, für den auch die Leistungen von Thomas Bosack und Arnold Sauder vorantwortlich sind .
Und auch Rang 3 geht in den Norden bzw. Nordwesten nahe an die Grenze zu Holland wo Uwe Höfinghoff, Max Mensing und Christoph Kahler für die SFG Stadtlohn die nötigen Punkte erflogen - und von wo aus Vater und Sohn Mensing am Ostermontag dann den weitesten Flug schafften.
Strecke und Speed sind also nicht nur auf Liga 1 beschränkt - da ist die Saison sicherlich noch einiges zu erwarten.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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Freitag, 14. April 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 14.04. 2017 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG:
Die Nordhälfte Deutschlands wird von der Okklusion eines nach Dänemark ziehenden Tiefs mit wolkenreicher Meereskaltluft beeinflusst. Die dazugehörige Kaltfront schwenkt von Nord nach Süd im Laufe des Tages über Deutschland hinweg und erreicht am Abend die Alpen. Mit einer westlichen Strömung wird kalte, wolkenreiche Nordseeluft herangeführt, die postfrontal labil geschichtet ist.
SONNTAG:
Mit einer nordwestlichen Strömung hält auf der Rückseite der Kaltfront die Zufuhr von labiler Meereskaltluft an. Es kommt zu einer Schauerwetterlage. Der Süden Deutschlands und in Alpennähe ist zunächst noch hochreichend frontale Bewölkung wetterwirksam.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG in der Nordhälfte aufgrund von Überentwicklungen und kräftigem Nordwestwind zerrissene und gestörte und kaum nutzbare Wolkenthermik. Ansonsten kann mit mäßiger bis guter Wolkenthermik gerechnet werden.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmung und von Westen aufkommendem Regen kaum nutzbare Thermik. Lediglich in der Südosthälfte kann im Tagesverlauf mit mäßiger Wolkenthermik gerechnet werden, die allerdings durch einzelne Überentwicklungen gestört sein kann.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Wegen abschirmender Bewölkung bzw. stürmischen Westwind kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
SONNTAG: Es weht ein kräftiger westlicher Wind. Es muss wiederholt mit schauerartigen Regenfällen gerechnet werden. Dadurch kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG örtlich geringe Thermik, meist jedoch aufgrund abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

Dienstag, 11. April 2017
OLC kicks off the 2017 US-League Season
This year’s first US-contest has already gone into the books. In Florida the seniors have given their best in sometimes challenging conditions and kicked off a new racing season. Now, we would like to welcome everybody back to another popular competition: OLC’s US-League. Let’s all enjoy the first spring days, get back into the cockpit and fly 2.5 hours of speed.
You’re right; it’s still early in the season. Earlier than ever before... This spring the US-League will already start on April, 15th. While the Easter bunny is hiding somewhere in your backyard, your club will be happy to watch you score points. Your speed missions will be valued during the coming 19 weekends (rounds) - until August, 20th. Every weekend, your club’s fastest three OLC flights will automatically score in the US-OLC-League. Look how your club is doing in the United States. And if you’re wondering how you’re competing worldwide, have a look at the international scores. More than 1000 clubs are listed in OLC’s scores. Several American speed teams can usually be found on top!
Our decentralized League flying is the easiest way to compete in the sport of soaring. You don’t have to travel far to fly in a contest, plus you do not have to be a soaring champion to score high. With three average flights on a regular weekend your club-team may already win a round.
Remember: The top 18 clubs - based on last year’s scores - are competing in US OLC’s Gold-League. All other pilots will automatically participate in our Silver League, where last year we had 90 teams listed. The only thing you have to do is fly a sprint task in 2.5 hours. It’s time frame will automatically be calculated based on your submitted IGC-file. No need to stay airborne all day long.
Now, are you ready to go? With our League competition we want to keep you up in the air all summer long. Not just during the peak season! Try to fly big in May, June and July and take advantage of an additional training during the other months. You’ll find the best chances to beat your opponent on weaker days.
Enjoy soaring to new horizons! See you in the scores.
 
An OLC-service: We will be happy to publish your club's League news - the best way to share the enthusiasm for League scoring and to show the dynamic of our sport. Your report should have a length of around 250 words. If available, please submit three pictures (800 pixels on the longer edge) and a short explanation.
Montag, 10. April 2017
Endlich .... es geht wieder los ... Ostern starten die Segelflug-Ligen!
Der Verfasser hält einen Motivationsvortrag auf dem Segelflugforum 2017 im “Bundesliga-Entwicklungsland“ Nordrhein-Westfalen.

So früh wie nie, schon am Ostersamstag, 15. April, geht's in die 17. Ligasaison. Wieder werden jeweils 30 Mannschaften der 1. und 2. Liga sowie über 500 Vereine in Quali-Liga und Landesklassen in 19 Wochenend-Runden bis zum 20. August an den Start gehen. Zusätzlich haben sich die Alpenliga und besonders die U25-Liga großer Beliebtheit in ihren ersten Jahren erfreut. Außerdem können sich alle Teams in der World-League mit über 1.000 Vereinen weltweit vergleichen. 
Hochmotivierte Aufsteiger werden ihren „flow“ nutzen, um sofort wieder im vorderen Tabellenbereich zu landen. In der Vergangenheit ist schon drei Mal der Durchmarsch eines Aufsteigerteams bis zum der Meistertitel gelungen. Und wegen der besonderen Wetterlage in 2016 werden mit 14 Mannschaften so viele Vereine aus dem Norden Deutschlands in der 1. Liga vertreten sein wie noch nie zuvor. Alleine sechs der sieben Aufsteiger kommen aus dem Norden und werden es dem amtierenden Meister aus Burgdorf schwer machen.
Nirgends im Segelflug ist es einfacher Erfolg zu haben und diesen auch medienwirksam zu verkaufen. Und innerhalb einer Mannschaft macht die Fliegerei, das Mitfiebern am Abend vor dem Laptop, der Erfolg und das unweigerliche Feiern einfach noch mehr Spaß! Jeder Verein hat 19-mal die Chance auf gute Liga-Presseberichte und braucht dazu nicht einmal einen Spitzenpiloten. Denn die Summe aus drei durchschnittlichen Flügen reicht aus, um sich garantiert einmal vorne zu platzieren, wenn man sich motiviert an jedem der 19 Wochenenden und bei (fast) jedem Wetter in die Luft begibt und die Bundesliga-Regeln kennt. Diese einfachen Regeln werden bei erfolgreichen Vereinen jährlich neu in kurzen Präsentationen dem Nachwuchs vermittelt. Im Rahmen eines kleinen Saisoneröffnungsfestes können so alle potentiellen Streckenpiloten und Neulinge auf die Regeln und das Jahresziel eingeschworen werden – und sei es nur einmal einen Top-Platz in einer Landesklasse, welcher sicher für jeden Verein erreichbar ist.
Da sich die U25-Liga als Indikator für gute Jugend- und Nachwuchsarbeit etabliert hat, ist eine zielorientierte Streckenflugausbildung den Fluglehrern ans Herz zu legen. Der Scheinerwerb sollte nur ein Teilabschnitt Lehrtätigkeit sein. Die Freude am Streckenfliegen kann besonders mit den kurzen Bundesligaflügen und des sehr schnell erreichbaren Erfolges langanhaltend generiert werden. Die amtierende U25-Meistermannschaft aus Königsdorf wurde eigentlich nur Meister, weil sie fast jedes Wochenende drei Jungs oder Mädels in der Luft hatten. Es müssen nicht immer riesengroße und superschnelle Flüge sein. Die Konstanz wird auch in 2017 gewinnen!
Das OLC-Finale mit Ehrung der erfolgreichen Mannschaften findet wie gewohnt am 1. Oktober in Poppenhausen statt.

Heiko Hertrich

Nachtrag OLC: Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über Liga-Berichte der Vereine – nirgendwo spiegelt sich
besser die Dynamik und Begeisterung für die Liga. Der Textumfang sollte um die 250 Wörter lang sein, bitte auch möglichst drei Bilder in 800 Pixel auf der jeweils längsten Seite und einen Bildtext mitsenden.
Die Adresse: magazin-cvd@onlinecontest.org

Montag, 03. April 2017
OLC Young Eagle Speed Cup: DG stellt dem OLC eine LS1-f Neo zur Verfügung
Das Flugzeug bekommt ein Nachwuchspilot für ein Jahr zur Verfügung gestellt. Die Bedingung, dass man dieses Schmuckstück bekommt, sind hervorragende Flüge im Rahmen des OLC Young Eagle Speed Cups und natürlich eine entsprechende Bewerbung.
Die LS1-f Neo ist in einem TOP-Zustand, sie ist komplett neu lackiert, hat die neuen Neo-Winglets, manuelle Mückenputzer, ein LX8080 und wird in einem nagelneuen Cobra-Hänger transportiert.
Schon die erste Vergabe war für die Juroren (Holger Back, Gerd Peter Lauer und Reiner Rose) eine kleine Herausforderung – aber man ist sicher, mit Matthias Arnold (LSV Weinheim) eine gute Entscheidung getroffen zu haben.
Hier ist sein Steckbrief:
- 2010 Beginn der Segelflug-Ausbildung
- 2012 Scheinerwerb
- 2013 Erste 700 km
- 2015 750 km Diplom und erster Wettbewerb in Musbach
- 2016 Zuspruch OLC Discus -> 450 Stunden, 1150 km größter Flug, 8000 Meter Wellenflug
- 2016 Rekordflug in Bitterwasser mit 1.435 km, 1250 km FAI mit 162 km/h
- 1400 Stunden Gesamtflugzeit
Am 22. März wurde das Flugzeug bei DG in Bruchsal an Matze Arnold übergeben und wenige Tage später, am darauffolgenden Wochenende, ergab sich die Gelegenheit für einen ersten Flug (schwache Ostwelle, gut 6 Stunden Flugzeit).
Hier ist der Flug im OLC.
Und das ist sein Urteil zur LS1f-Neo in einem Satz:
„Das Handling und die Feinfühligkeit übertrifft deutlich das, was man von einem Clubklasse Flugzeug erwartet und auch optisch stellt die LS1-f Neo definitiv was dar!“
 
Die LS1-f Neo in ihrer ganzen Pracht Die Übergabe (v. li.): DG-Geschäftsführer Holger Back, Matze Arnold (LSV Weinheim), OLC-Macher Reiner Rose Die Neo-Winglets – Impression vom ersten Flug am 25.3 in der Welle.

 

Mittwoch, 29. März 2017
Alle Jahre wieder…. kurbelt auf und gleitet nieder!!! LaWa-Pokal 2017!
Auch dieses Jahr wird anlässlich des 352km-Weltrekords im Segelflug von Wolf Hirth die Strecke Wasserkuppe-Görlitz vom Görlitzer FSC e.V. mit dem Landeskrone-Wasserkuppen-Pokal neu ausgeschrieben.
Carsten Möller holte sich 2016 auf seiner Ka6 mit indexbereinigten Schnitt von 91,74km/h den LaWa-Pokal samt Siegerprämie und folgte somit´s Wolf Hirth´s legendärem Rekordritt 1934. Dabei stach Carsten, begleitet von seinem Ka6 Fliegerkamerad Andreas, sogar Berni´s Discus 2 aus!
Damit reihte er sich als Sieger in die Chronologie der vorigen Gewinner ein, welche bisher vom FSV Friesener Warte, vom Aeroteam Klix und der Segelflugschule Wasserkuppe gestellt wurden.
Das ist der Beweis: Ganz egal ob mit Holz oder Kunststoff, jeder hat die Möglichkeit den Pokal samt Preisgeld zu gewinnen, dank der nicht ganz berechenbaren Wetterverhältnisse entlang der über 350km langen Start Ziel Streckenführung. Somit hebt sich der LaWa-Pokal 2017 von der Vielzahl der Wettbewerbe und Ausschreibungen ab!
Um den Sportsgeist für die Teilnahme von Segelflugzeugen mit max. DAeC-Index 108 bei dieser fliegerischen Herausforderung zu wecken, soll die Höhe des Preisgeldes weiter den erforderlichen eventuellen Rückholaufwand etwas freundlicher gestalten.
Mit dem bewusst gewählten Ausschluss der Heimkehrtechnologie soll intensiver die Brücke zu den Segelflugpionieren geschaffen werden. Denn unsere bekannten Fragen, welche sich während eines Streckenfluges stellen, wie:
Hält das Wetter weiter gut an?! Komme ich rum!? Was wird mich bei einer Außenlandung erwarten!? ... stellten sich schon mehr oder weniger unsere Urgroßväter. Diese fliegerischen Abenteuer in das teils Ungewisse an einem Streckenflugtag machen den Reiz unseres Sports aus und die Erlebnisse unvergessen. Ganz ehrlich, wer mag diese ursprüngliche Fliegerromantik eigentlich wirklich missen?
 
 
Görlitzer Flugsportclub e.V.
(i.A.: Wettbewerbsleiter Lars Pannier)




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