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Freitag, 13. Oktober 2017
Print your OLC-Certificates - Now!
Your 2017 OLC-achievements are now available to be printed out. Your club’s achievement, your personal success, whatever you of you may print it in bright colors on paper. The 2017 certificates are now ready to be downloaded. Did you know, that every participant receives a certificate? Regardless of your personal ranking, go ahead and grab your reward! OLC does now also offer certificates for different continents, for example OLC Champion South Amerika or OLC Champion Europe.
Here is what you need to do:
Simply hit “my certificates” in the menu. You will now find all the competitions in which you have scored. When clicking it a PDF will be created. Print it out, frame it and hang it on the wall to make your achievements visible to everybody!
 
Certificates for everybody:
 
EAS Sarreguemines - Champion OLC-League France
Jan-Ola Nordh - OLC-Champion Sweden
Dennis Tito - US-OLC Champion
 
Here is what you need to do:
 

Hit “my certificates” in the menu.

Choose your scorecard here.

Save your document as PDF and print it out, that’s all!

 

Freitag, 13. Oktober 2017
Jetzt Urkunden ausdrucken!
Egal ob Landes-, Quali-, Bundesliga oder Einzelwertung - eure Erfolge gibt's in Farbe und auf Papier. Ab sofort stehen die Urkunden für die OLC Saison 2017 zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung. Und das Beste: Urkunden bekommt jeder Teilnehmer, egal welche Platzierung erreicht wurde. Neu sind Urkunden für Kontinente, z.B. OLC Champion Südamerika oder OLC Champion Europa.
So geht's:
Einfach im Menü auf "Meine Urkunden" klicken. Nun erscheinen die Wertungen, in denen ihr mitgeflogen seid. Draufklicken und ein PDF wird erzeugt. Ausdrucken, einrahmen, aufhängen. Zeigt allen Eure Erfolge!
 
Urkunden für alle:
 
LSR Aalen - Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2017
Mathias Schunk - Champion Germany 2017
Reinhard Schramme  - Speed Champion Germany 2017
 
So geht's:
 
Im Menü auf "Meine Urkunden" klicken
Hier könnt ihr die Wertung auswählen
Als PDF speichern und ausdrucken.
Fertig!
 
 
Montag, 09. Oktober 2017
OLC Liga-Finale 2017 - die Crème de la Crème des Breitensports
Die Besten der Besten trafen sich am Samstagnachmittag im Von-Steinrück-Haus in Poppenhausen, um ihre Sieger zu feiern. Doch was anderenorts nicht über Händeschütteln und Urkundenübergabe hinaus geht, ist beim OLC eine Veranstaltung mit echtem Mehrwehrt. Denn wo sonst verraten Speed-Champions wie Reinhard Schramme ihre besten Linien am Hang, plaudern Segelflug-Koryphäen und Alpenspezialisten wie Mathias Schunk aus dem Nähkästchen und verraten Meistervereine Ihre Motivationsstrategien?! Neben Heiko Hertrich, der interessante Liga-Statistiken und Analysen im Gepäck hatte, und den Siegerehrungen und Vorträgen, moderiert von Michael Möker und Gerd-Peter Lauer, waren es vor allem die Junioren, die mit ihren lockeren und unbefangenen Beiträgen für einen kurzweiligen Nachmittag sorgten.
Bitterwasser satt
Gleich mehrfach räumte Clemens Pape ab, der 2017 den OLC-Discus nutzen durfte und dabei die Junior Challenge und den Bitterwasser-Cup für sich entschied. Als Gewinner des Bitterwassser-Cups geht es für Clemens nun eine Woche ins Segelflugparadies, inkl. Flug, Unterkunft und Flugzeug. Obendrauf gab es für den Sieg der Junior Challenge einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried Großkinsky. Auch der Zweitplatzierte Matthias Arnold konnte sich über einen 500-Euro-Förderpreis von Wilfried freuen. Angesichts dessen fiel es Clemens vielleicht nicht ganz so schwer, den OLC-Discus an Moritz Althaus weiterzugeben, der das Flugzeug direkt mitnehmen durfte und nun zeigen kann, wieso er sich zurecht unter die Top-10 der Junior-Challenge geflogen hat. An dieser Stelle dankte OLC-Boss Reiner Rose dem Stifter Wilfried Großkinsky, der den OLC-Discus bereits seit 10 Jahren Nachwuchstalenten zur Verfügung stellt.
Der Platz in Großkinskys 1.000km-Camp in Bitterwasser geht an den sechstplazierten der Junior Challenge, Mark Wenning. Ebenfalls freuen konnte sich Philipp Kapferer, der als Sieger des Young Eagle Speed Cup nun ebenfalls nach Bitterwasser fliegen darf. Gestiftet wurde der Preis von Ralf Bürklin. Die im Young Eagle Speed Cup von DG Flugzeugbau ausgelobte LS-1f  neo gibt Matthias Arnold an Nico Meißner vom FV Celle weiter.
Wenn selbst geschenkt nicht genug ist
Leider gibt es auch eine andere Seite der Medaille. Manch ein Preisträger hielt es in diesem Jahr nicht für nötig, auf Wilfrieds Einladung zu antworten. "Ist es Faulheit, Arroganz oder Überheblichkeit?", fragte sich Gerd-Peter Lauer. Selbst wenn ein wichtiges Lebensereignis dem Preis im Wege steht oder mancher einfach keine Lust hat, ist es eine Frage von Respekt und Anstand, sich wenigstens zurückzumelden. Diese "Minimalanforderung", wie sie Wilfried nannte, war für den ein oder anderen Junior in diesem Jahr offenbar eine zu große Hürde.
OLC goes Social Media
Wie schaffen es Meistervereine wie der LSR Aalen oder der FLC Schwandorf , die Motivation 19 Runden lang hoch zu halten? Sie organisieren sich in WhatsApp Gruppen. Schon am Morgen wird dort das Wetter und die Flugstrategie besprochen, während dem Flug werden Meldungen zu Kurs, Speed und Wetterentwicklung abgesetzt und gegenseitig motiviert. Eine neue Komponente im Segelflugsport, und eine sehr erfolgreiche, wie man sieht.
Wieso die Königsdorfer U25-Junioren nicht zu schlagen sind
Zusammenhalt, Ehrgeiz, eine WhatsApp-Gruppe, ein unermüdlicher Coach Mathias Schunk und eine Menge Spaß - das scheinen die Erfolgsfaktoren der Königsdorfer U25-Mannschaft zu sein, wie Katharina Jochams Vortrag zeigte. Seit 2014 gibt es die U25-Liga, und mit dem SFZ Königsdorf hat sie ihren ersten Titelverteidiger. Den Königsdorfern war für die Titelverteidigung offenbar keine Idee zu verrückt und kein Weg zu weit - so zerstreuten sie sich in Runde 18 bei zweifelhaftem Wetter schonmal in alle Himmelsrichtungen, um von den verschiedensten Startplätzen aus Punkte zu sammeln. Hightech-Material muss es dabei nicht sein, wie Johannes Beyer zeigte, der in Runde 18 mit einer Ka8 wichtige Punkte beisteuerte. Und eines ist auch den Junioren klar: Die wichtigen Punkte, die "Big Points", die werden bei schlechtem Wetter gemacht. Katharina Jocham würde auch im kommenden Jahr gerne die Siegerrede halten - eine klare Kampfansage an Stadtlohn, Schwäbisch Gmünd & Co.
Ohne Jugend keine Zukunft
Das SFZ Königsdorf ging in 2017 mit 27(!) U25-Teilnehmern an den Start, der zweitplatzierte Schwäbisch Gmünd mit acht, die SFG Stadtlohn auf Platz 3 nahm mit neun Junioren teil. Aber Vereine, in denen Jugendliche in hoher Zahl und mit viel Spaß bei der Sache sind, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bild in den allermeisten Vereinen ein ganz anderes ist. In Rund 200 der 500 Liga-Vereine meldet überhaupt kein Jugendlicher Flüge in den OLC.Und auch in der U25-Liga nahmen im Schnitt nur 23 Prozent der Vereine pro Runde Teil. "Wir haben eine tolle Spitze, mit Junioren, die jenseits der 1.000 Punkte fliegen. Doch in der Breite fehlt es überall", brachte es Gerd-Peter Lauer auf den Punkt. Es liegt an uns allen, hier etwas zu ändern, wenn unser Sport Zukunft haben soll.
 
Text: Eric Scharfenort (OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries
 
Die ‘Hausherren‘ von Poppenhausen (v. li.): Peter und Edgar Kremer im Gespräch
Clemes Pape, der Begünstigte für den OLC-Discus in der Saison 2017, berichtete packend über seinen Mega-Flug über 1.250 km von Bayreuth aus. Insbesondere der Endanflug im Bereich der Dämmerung war eine mentale Mega-Leistung!
… aber das Leben geht weiter: Moritz Althaus (AC Nastätten) ist der Preisträger für die Saison 2018. Links Stifter Wilfried Großkinsky.
Eine ganze Reihe von Bitterwasser-Aufenthalten gab es zu gewinnen … gestiftet von Wilfried Großkinsky, Ralph Bürklin (auf dem Bild ganz links) und von der Bitterwasser-Lodge selbst.
Wurde nun bereits schon zum zweiten Mal vergeben: Die LS1-f Neo (natürlich nur die Nutzung für ein Jahr), zur Verfügung gestellt von DG-Flugzeugbau hier vertreten durch Geschäftsführer Holger Back (rechts); der Begünstigte ist Nico Meißner FV Celle)
Nur wenige Plätze waren nicht besetzt … das ‘Von-Steinrück-Haus‘ in Poppenhausen war sehr gut besucht.
Kaum zu glauben … aber der von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Discus wurde schon zum 10. Mal vergeben. Dafür gab es von OLC-Boss Reiner Rose für Wilfried eine attraktive Kiste Zigarren.
Der Begünstigte für 2018: Moritz Althaus (2. von li.), links sein ‘Vorgänger‘ von dieser Saison Clemens Pape.
… das sieht fast nach ‘Pläne schmieden für die Zukunft aus‘ … wer weiß … wer weiß … Ralph Bürklin (re.) und Reiner Rose
Die Deutschen Meister der Quali-Liga (von li.): LSC Bad Homburg (1.), SFG Bensheim (3.) und SFG Steinwald (4.)
Deutscher Meister der 2. Segelflug-Bundesliga: FLC Schwandorf
Unter dem kritischen Blick von Vereinsvorsitzenden Hans Buhlmann präsentierte Julia Wanninger mit lockeren aber absolut präzisen Worten ihren Verein und einige Details aus dem Nähkästchen… eine kreativ betriebene WhatsApp Gruppe war letztendlich der Bringer, der den Erfolg mit möglich machte!
Wiederholungssieg: Das U25-Team aus Königsdorf machte wieder das Rennen …nicht zuletzt, weil unermüdlich Coach Mathias Schunk im Hintergrund nachhaltig wirkte – sei es drum, der Erfolg gibt ihm Recht!
Seit vielen Jahren fliegen sie in der Bundesliga ganz vorne mit, nun hat es endlich mal geklappt: Die LSG Aalen ist Deutscher Meister der Segelflug-Bundesliga – herzlichen Glückwunsch!
Hielten alles zusammen und brachten dank ihrer hohen Kompetenz die Show auf den Weg (von li.): Gerd Peter Lauer, Michael Möker und Heiko Hertrich – die Zuschauer dankten es mit lang anhaltendem Beifall.
 
Donnerstag, 05. Oktober 2017
Der Segelflug im Oktober - aerokurier
Pilot Report HpH Twin Shark
Die 20-Meter-Doppelsitzerklasse bekommt Zuwachs: mit dem TwinShark von HpH. Ein „Hai“ für Raubzüge in Meisterschaften und Wettbewerben? Gerhard Marzinzik ist den neuen Gegner von Arcus und ASG32 geflogen.
Vintage Glider Rallye
Bei seinen diesjährigen Treffen in Tschechien und Ungarn bringt der Vintage Glider Club ganze Schwärme historischen Geflügels in die häufig viel zu warme Luft.
Workshop Oratex
Kann man einen echten Oldtimer mit modernem Hightech-Gewebe bespannen? Frank Thies vom Oldtimer Segelflugclub Wasserkuppe berichtet, wie sein Verein die Probe aufs Exempel machte und einem Schulgleiter SG 38
mit Oratex ein zeitgemäßes Finish verpasste.
ASK 18
Schon bevor Hermann Nägele und Richard Eppler den Phoebus in GFK bauten, wurde dieser Werkstoff im Flugzeugbau verwendet – für Abdeckungen, Bugkappen, Verkleidungen oder Schalensitze. Alles nur Kleinteile. Mit der ASK 18 endete die Gemischtbauweise.
Highlight: Pilot Report CoAX 2D
Dass ein privates deutsches Unternehmen einen Hubschrauber konstruiert und bis zur Serienreife weiterentwickelt, ist absolut außergewöhnlich. aerokurier-Autor Toni Ganzmann hat CoAX 2D aus Thüringen auf Herz und Nieren getestet – und ist durchaus angetan von dem Fluggerät.
 
Samstag, 30. September 2017
OLC Liga - Finale 2017
07. Oktober 2017, ab 13.00 Uhr in Poppenhausen im ‘Von-Steinrück-Haus‘

Das hat der OLC für euch vorbereitet:

13:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste, Einführung in das Programm

13:10 Clemens Pape (Gewinner des OLC - Discus für 2017):
          Motivation, Planung und Durchführung eines Langstreckenfluges

13:45 Siegerehrung OLC Junior Challenge 2017

13:55 Vergabe OLC – Discus für 2018 (mit Wilfried Grosskinsky)

14:00 Siegerehrung Young Eagle Speed Cup 2017 (mit Ralph Bürklin)

14:05 Matthias Arnold (Gewinner der OLC – LS1-f neo für 2017):
          Erfahrungen mit den neuen Winglets für LS-Flugzeuge
          anschließend Vergabe der LS -f neo für 2018 (mit DG Flugzeugbau)

14:20 Siegerehrung ‘Europaweiter Bitterwasser Junioren Cup 2017‘ (mit Rainer Hog)

           anschließend Neues von der Bitterwasser Lodge, evtl. mit Video

14:35 Siegerehrung Champion 2017 - Speed OLC Deutschland

14:45 Siegerehrung Champion 2017 - OLC Plus Deutschland
          anschließend Kurzvortrag von Mathias Schunk zu seinen TOP Alpenflügen

15:00 – 15:30 Pause & Erfahrungsaustausch (ca. 30 Minuten)

15:30 Heiko Hertrich: Rückblick auf die Liga-Saison 2017

16:10 Siegerehrung Quali-Liga
          Die Siegermannschaft (LSC Bad Homburg) präsentiert sich

16:40 Siegerehrung 2. Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (FLC Schwandorf) präsentiert sich

17:10 Siegerehrung U 25 Liga
          Die Siegermannschaft (SFZ Königsdorf) präsentiert sich

17:40 Siegerehrung Segelflug-Bundesliga
          Die Siegermannschaft (LSR Aalen) präsentiert sich

> Verabschiedung und voraussichtliches Ende 'des offiziellen Teils' gegen 18.30 Uhr
   Danach noch zusammensitzen bei Bier/Limo & Würstl

Aber was wir noch sagen wollten:
Ein sehr turbulentes, weil ereignisreiches Sportjahr findet nun mit dem OLC Liga-Finale am 7. Oktober seinen Abschluss. Wer die engagierten Reports der Vereine im OLC-Magazin mitverfolgte, hat natürlich längst mitbekommen, dass hier in den OLC-Ligen während der ganzen Segelflugsaison, unabhängig ob Hammerwetter oder nur quasi Obenbleiben möglich war, die Post abgeht. Spannung also ohne Ende: Die einen kämpfen um den Sieg, die anderen bis zur letzten Runde um’s Überleben – aber so funktioniert eben der Sport. Unterm Strich stehen nach Ende der Liga-Saison nunmehr die 100 TOP-Breitensportvereine in Deutschland definitiv fest. Die besten in ihrer Liga sind Deutsche Meister und/oder steigen in die nächst höhere Liga auf!
In einer Mischung von Unterhaltung, Information und Siegerehrung würdigt und präsenteirt der OLC die Besten und hat alles für einen spannenden Nachmittag vorbereitet.
Die Moderation obliegt einmal mehr einem ‘Kompetenz-Team‘ mit Gerd Peter Lauer, Heiko Hertrich und Michael Möker.
Partner und Sponsoren des OLC sind als Aussteller herzlich willkommen (bitte bis spätestens 11.30 Uhr da sein).

Der Eintritt ist frei!

Der OLC freut sich auf eueren Besuch ;-)

 
Donnerstag, 28. September 2017
So viele Flüge wie noch nie - das OLC-Jahr endet mit Rekord
Kaum hat das OLC-Jahr angefangen, ist es auch schon wieder rum. Seit Dienstag, den 26.09. schreiben wir das OLC-Jahr 2018. In 2017, das trotz des gefühlt mäßigen Wetters in Mitteleuropa sprichtwörtlich wieder wie im Fluge verging, wurden gigantische 123.378 Flüge in den OLC gemeldet. Das ist ein neuer Rekord! Auch bei den geflogenen Kilometern kann der OLC mit 32.638.745 einen neuen Höchstwert  verbuchen. Damit hat der OLC abermals eindrucksvoll seine Position als weltweit führende Plattform für den sportorientierten Segelflug unter Beweis gestellt. Ob Europa, Japan, USA, Südafrika oder Australien - rund um den Globus melden sportbegeisterte Piloten ihre Flüge in den OLC. Insbesondere die OLC-Ligen sorgen für Bewegung in den Segelflugvereinen, in denen 19 Runden lang um jeden Punkt gekämpft wird. In Deutschland ist die Liga seit vielen Jahren ein Selbstläufer. Das Modell ist so erfolgreich, dass inzwischen auch in Ländern wie den USA, Frankreich oder der Schweiz im Liga-System geflogen wird.
Jugendförderung weiter ausgebaut
Ein Highlight war das Jahr 2017 auch für Clemens Pape, der den OLC-Discus fliegen durfte und die Möglichkeit hatte, fliegerisch über sich hinaus zu wachsen. Absoluter Höhepunkt war für ihn der 01.06.2017, als er mit dem Förderflugzeug mit 1248 Punkten die magische 1000er-Marke nicht nur knackte, sondern sogar weit übertraf. Nun wird Clemens den "OLC" an den nächsten Junior weitergeben. In der engeren Auswahl ist jeder, der sich in der OLC Junior Challenge unter die Top-10 geflogen hat und nicht schon einmal in den Genuss des Flugzeugs kam.
Ein Novum in 2017 war die LS1-f neo - ein Förderflugzeug, das dem OLC von DG zur Verfügung gestellt wird. Die LS1-f neo wird ebenfalls jeweils für ein Jahr an einen Junioren vergeben. Voraussetzung sind hervorragende Flüge im OLC Young Eagle Speed Cup. In 2017 war dies Matthias Arnold vom LSV Weinheim, der mit dem Flugzeug zahlreiche punkthohe Flüge absolvierte und die Leistungsfähigkeit des Clubklassefliegers mit den neuen Winglets unter Beweis stellte.
 
Am 7. Oktober um 13.00 Uhr wollen wir die Sieger beim OLC Liga-Finale in Poppenhausen gebührend feiern.
Der OLC bedankt sich bei allen Teilnehmern, Sponsoren und Förderern für eine grandiose Saison 2017!
 
 
Wahnsinn! 123.378 gemeldete Flüge in der OLC-Saison 2017.
Erstmals als OLC-Förderflugzeug am Start: die LS1-f neo, geflogen in 2017 von Matthias Arnold 
Am 7. Oktober wird der OLC-Discus erneut an einen talentierten Junioren vergeben.
(Foto: Max Schäfer)
 
Samstag, 23. September 2017
Erstflug der Mü 31
Am 15.09.2017 konnte die Akaflieg München am Segeflugzentrum Königsdorf ein ganz besonderes Ereignis feiern. Ihr aktuellster Prototyp, die Mü 31, hob zu ihrem Jungfernflug ab. Die Mü 31 ist ein einsitziges Hochleistungsflugzeug der FAI-Rennklasse, welches als Schulterdecker und mit seinem neuartigen Flügel-Rumpf-Übergang sofort auffällt. Der Segelflieger auf Basis der ASW 27 wurde von Studentinnen und Studenten der Münchner Hochschulen konstruiert und gebaut.
Ziel des Forschungsprojekts war es, den Interferenzwiderstand zwischen Flügel und Rumpf zu minimieren. Der Grundgedanke entstand in der Gruppe vor 20 Jahren, darauf folgten Konzeptuntersuchungen in Windkanalversuchen und die Auskonstruktion der Idee. 2008 begann zunächst der Bau der Bruchzelle und ihre Prüfung in Bruchversuchen, bevor 2012 die Arbeiten an der nun fliegenden Mü 31 begonnen werden konnten.
Das Projekt verband mehrere Studentengenerationen der Akaflieg München, die alle neben ihrem Studium auf diese Ereignis hingearbeitet haben, so dass es keine Überraschung war als am Erstflugtag knapp 300 Luftfahrtbegeisterte den besonderen Moment des ersten Abhebens nicht verpassen wollten. Unter den Gästen befanden sich Alte Damen und Herren, Sponsoren, Pressevertreter und Freunde der Akaflieg.
Kurz vor dem ersten Start, war die Anspannung unter den Projektbeteiligten nahezu spürbar, denn die Mü 31 war zuvor nur in Rollversuchen am Boden getestet worden und im Vorhinein noch nie geflogen. Doch es verlief vom Start bis zur Landung alles genau so toll wie erhofft. „Die Mü 31 fliegt sich schön und es gab keine Auffälligkeiten während des Fluges. Ich bin begeistert. Die ganze Arbeit der letzten Jahre hat sich ausgezahlt“, berichtet Erstflugpilot Johannes Achleitner.
Das studentische Team ist stolz die Mü 31 nun endlich in der Luft zu sehen. Die Studierenden starten jetzt in die spannende Phase der Flugerprobung. Wie groß die Leistungssteigerung im Vergleich zur ASW 27 ist, wird erst die genaue Flugvermessung zeigen. Doch die Akaflieger sind zunächst mit den Ergebnissen der ersten Flüge schon sehr zufrieden.
 
Akaflieg München
 

 

Mittwoch, 06. September 2017
A squeezed OLC Barogram: Perlan breaks the World Altitude Record
Perlan’s eclectic volunteer team had started their second expedition to Argentina in July - in the middle of the Southern hemisphere’s winter. Still the nights are longer than daylight time. In the first days of August, after some initial test flights, the pressurized glider could first climb to 33,200 feet and perform a flutter test. It passed! Now, four weeks later everything was prepared: Although the forecast for September 3rd did not look promising, all team members got up early to meet on El Calafate’s airfield around 6 am. Three hours later, dressed in their warmest winter overalls, Jim and Morgan launched behind the local tow plane although the wind - especially its easterly direction - seemed strange. After release the crew climbed slowly through 18,000 feet, then got higher up to 28,000 feet in the mid level wave. Finally the glider had enough air under its wings to penetrate against the wind into the primary wave. 7000 feet were quickly lost, but don’t you have to make sacrifices to find real great lift?
Down on the ground the retrieve crew was still wondering: There were no wave clouds visible... Once in the primary wave, Perlan 2 quickly started climbing: 33,000 feet, then followed some test points at 35,000 feet and at 45,000 feet passed another important flutter test. A new altitude record did not seem likely yet, but when Einar Enevoldson saw that Jim was about to break his personal record, he couldn’t wait to send him a quick message of congratulations. The cockpit crew however stayed cool and climbed on. Up to 54,000 feet pressure altitude (16,640 meters)! On their last meters Jim couldn’t hide his excitement any longer. He called out over the radio: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
BTW, with the probable record in mind, OLC had already in 2016 updated its barogram graphics. With 6.6 hours this has by now been Perlan 2’s longest flight. The low temperature was a freezy -68 °C (-90 °F). However high up in the southern skies all life support systems worked very well. Perlans chief pilot likes to keep things simple: “Perlan 2 flies better above 40,000 feet than below.”
 
Enjoy a look at Jim Paynes highest altitude on OLC here.
 
Elke Fuglsang-P.
 
Beautiful but icy cold - views of Patagonia
Record numbers in the Perlan 2 cockpit
 Jim and Morgan made it: the achievement of a new World Altitude Record
 
Dienstag, 05. September 2017
Auf dem OLC-Barogramm wird’s eng: Perlan knackt den Höhenweltrekord
Endlich ist es soweit, das Perlan Team reicht den ersten Weltrekord ein. Noch sind es nicht die angestrebten 90.000 Fuß, aber mit 52,172 Fuß GPS-Höhe liegt der am vergangenen Sonntag von Jim Payne und Morgan Sandercock aufgestellte neue Weltrekord mehr als 1000 Fuß über dem im Jahr 2006 von Steve Fossett und Einar Enevoldson erflogenen Maximum. Und das schon beim 38sten Flug in der Druckkabine des Perlan 2!
Im Juli war das Perlan Team zur zweiten Argentinien-Expedition aufgebrochen. Dort herrschte tiefster Winter, und noch immer sind die Nächte dort kürzer als die Tage. Nach einigen Erprobungsflügen ging es Anfang August erstmals bis auf 33.200 Fuß zu einem Flattertest. Bestanden! Vier Wochen später war dann alles bereit: Obwohl die Vorhersage für den 3. September nicht besonders aussah, traf man sich gegen sechs Uhr morgens in El Calafate auf dem Flugplatz, von wo aus Jim und Morgan warm eingepackt im Perlan 2 drei Stunden später im F-Schlepp starteten. Langsam ging es in einer ersten schwachen Welle bis auf 18.000 Fuß, dann im mittleren Stockwerk bis auf 28.000. Schließlich hatte der Segler genug Luft unter den Tragflächen um gegen den Wind in die Primärwelle vorzustoßen. Dabei gingen 7.000 Fuß flöten, aber was tut man nicht alles für großartiges Steigen?
Unten am Boden wunderte man sich, denn es waren keine Wellenwolken zu sehen. In der Primärwelle ging es oben schnell weiter auf 33.000 Fuß, etwas höher ein kurzer Check und noch weiter… bei 45.000 Fuß ein nicht unwichtiger Flattertest. Der Höhenrekord schien noch nicht sicher, aber Einar Enevoldson schickte, als er sah, dass Jim seinen persönlichen Rekord gebrochen hatte, schon einen Glückwunsch. Das Team im Cockpit blieb davon unbeeindruckt und stieg weiter, weiter bis auf 54.000 Fuß Druckhöhe (Das sind 16.460 Meter!). Bei Annäherung an den Rekord gab Jim die Höhen über Funk durch: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
Übrigens hat der OLC mit Blick auf den avisierten Rekord bereits im letzten Jahr die Barogramm-Darstellung angepasst. Mit 6,6 Stunden war dies der bisher längste Flug für Perlan 2. Die tiefste Temperatur betrug -68 °C, aber alle lebenserhaltenden Aggregate haben beim Höhenflug funktioniert. „Über 40.000 Fuß fliegt die Maschine viel besser als darunter“, kommentiert der Pilot seinen Erfolg.
 
Elke Fuglsang-P.

Hier geht es zu Jim Paynes Höhenflug im OLC.
 
Wunderschön und eisig kalt - Blick über Patagonien Rekordhöhen im Perlan 2 Cockpit  Jim und Morgan haben's gepackt - den Höhenweltrekord
 
 
Sonntag, 03. September 2017
OLC - Förderflugzeug LS1-f Neo: Hervorragende Flugeigenschaften und TOP Flüge
Nach rund 190 Flugstunden, einigen Vergleichsflügen mit anderen Flugzeugmustern und Berichten von verschiedenen Piloten, die die 1neo geflogen sind, ist es an der Zeit ein vorläufiges Resümee über die Saison mit der LS1-f neo zu ziehen.
Schon nach den ersten Kreisen in der Frühjahrsthermik war ich von der Agilität und dem Thermikgefühl der LS1-f neo begeistert. Dieses Gefühl sollte sich bei den folgenden Flügen weiter bestätigen.
Mitte Mai hatte ich erstmals die Gelegenheit einen Vergleichsflug mit einer LS4, in der ein durchaus fähiger und erfahrener Pilot saß, über gut 850km durchzuführen. Das Resultat fiel relativ ernüchternd für die LS4 aus. Im Vorflug konnte man zwar einen minimalen Unterschied zugunsten der LS4 bemerken, doch sobald wir in der Thermik kreisten konnte ich mit der LS1 die verlorenen Meter schnell aufholen und sogar deutlich besser steigen. Mit sehr großen Schräglagen bei recht kleinen Geschwindigkeiten (90kmh bei ca. 50° Querlage sind kein Problem) kann die Thermik direkt im Zentrum genutzt und dadurch maximales Steigen erzielt werden. Das macht nicht nur schnell sondern auch jede Menge Spaß J
Durch diese guten Flugeigenschaften konnte ich während der Saison bisher zwei Mal über 800km Fliegen und dadurch jeweils über 1000 Punkte in den OLC Wertungen platzieren. Dass die LS1-f neo nicht nur zum Überlandfliegen geeignet ist sondern auch auf Wettbewerben eine gute Figur macht konnte Nils Ruckert bei der Quali in Leverkusen bereits im Juli zeigen. Souverän sicherte er sich hier einen Platz für die DMJ nächstes Jahr. Sein Urteil über die Flugeigenschaften war sehr positiv.
Im August ging es dann für mich selbst auf die Qualifikationsmeisterschaft nach Grabenstetten. Hier konnte ich gemeinsam im Teamflug mit Max Mensing(LS1-f) und Christoph Kahler(LS4) sehr gute Ergebnisse erzielen. Im direkten Vergleich zu einer normalen LS1-f zeigten sich hier erneut die Vorteile im Steigflug, vor allem wenn die Thermik etwas ruppiger wurde. Mit den Winglets lag die LS1 insgesamt stabiler in der Thermik.
In den vergangenen fünf Monaten hatten insgesamt neun Piloten die Möglichkeit mit der 1neo Flüge durzuführen- alle stiegen mit einem Lächeln aus dem Flieger.
 
Matthias Arnold
 

 

Donnerstag, 24. August 2017
LSG Bayreuth Dritter der Bundesliga und vierter weltweit
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth sichert sich im Schlussspurt der Bundesliga Bronze und den vierten Platz der Segelflug-Weltliga. Nach neunzehn Wochenenden mit Höhen und Tiefen haben die elf Piloten der Mannschaft insgesamt 59 Flüge mit einer Summe von 5.295 km/h in die Wertung eingebracht. Dafür waren sie im gesamten Süden Deutschlands und im westlichen Tschechien unterwegs – immer nur mit der Kraft der Sonne. Für die World League haben sie sogar Flüge aus Slowenien und Frankreich mit eingebracht.
War der Anfang im April noch eher mittelmäßig, konnten sich die Bundesliga-Meister von 2015 ab der dritten Runde in die Spitzengruppe katapultieren. Nach dem ersten Mai-Wochenende hatten die Wagnerstädter sogar kurz die Tabellenführung inne. Doch das verregnete Frühjahr und die baldige Dominanz des späteren verdienten Meisters LSR Aalen machte die Hoffnung auf den erneuten Gewinn der Meisterschaft schnell zunichte. Seit Anfang Juli stand die Luftsportgemeinschaft schließlich auf dem dritten Rang und konnte diesen Treppchenplatz bis ins Ziel gegen alle Angriffe der Verfolger verteidigen.
International findet sich das Team sogar als zweitbester deutscher Verein auf Platz vier wieder, da Heiko Hertrich und Alexander Müller einige Flüge aus ihren Urlauben in Frankreich und Slowenien einbringen konnten. Hertrich hat es dabei innerhalb eines Fluges von den Gletschern der Schweiz über das italienische Aosta-Tal bis in Sichtweite des Mittelmeers und wieder zu seinem Ausgangspunkt La Motte du Caire inmitten der Französischen Alpen geschafft.
Segelfliegen ist die einzige Sportart mit einer funktionierenden Weltliga. Bis zuletzt war es spannend, ob die amerikanischen Vereine aus Kalifornien und den Rocky Mountains Bayreuth noch überholen können oder ob die LSG ihrerseits noch an der Soaring Society of Boulder (Colorado) vorbei kommt. Da Boulder bereits am Samstag genügend Punkte einflog, um Bronze für sich abzusichern, half den Oberfranken die gute Leistung der letzten Runde nicht mehr.
Damit sind die Segelflieger auch nach dem fünften Bundesliga-Platz der Basketballer weiterhin die erfolgreichste Sportmannschaft der Stadt. Für das Team ist der vierte Platz in der World League, gemeinsam mit dem vierten Rang 2008, der zweitgrößte Erfolg nach dem Weltliga-Sieg 2015.
Alle zehn Meister-Piloten von vor zwei Jahren waren wieder am Erfolg dieser Saison beteiligt: Andreas, Georg, Johannes und Sebastian Baier, Martin Brühl, Wolfgang Clas, Heiko Hertrich, Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Lothar Schmidt und mit Clemens Pape ein neu zur LSG gekommenes Jungtalent, das in der Streckenflug-Einzelwertung bereits ganz vorne mitmischt. Dort läuft die Saison noch bis Ende September, aber Pape und auch Müller sind aus der Spitzengruppe der europäischen Einzelwertung praktisch nicht mehr zu verdrängen.
 
Daniel Große Verspohl

 

 
Donnerstag, 24. August 2017
Alps-League 2017 - a colorful finish of OLC’s international Mountain Challenge
Wow, this has been quite a great run! Previous champion SFZ Königsdorf (Germany) won this year’s Alps League. The Austrian SMBC Kirchdorf/Michelsdorf came in second. These two top clubs had in 2016 already finished the Alps League in the same line-up and started the new season in the same way. Well... almost. In round 7, both clubs had “finally” taken up their positions and subsequently went on collecting speed-points. Uncatchable for any other participant. The margin grew larger every weekend. Also the margin between the two leading competitors grew: During the course of the season Königsdorf’s pilots were able to secure their first position. No doubt, they would be defending their title.
Supporting weather? No, this id definitely not the reason to win! The 2017 Alpine summer was quite capricious. Every club in the area saw good and bad days. This was also the case during the final round: Just in time for the last Saturday the northern Alps got heavy rain, and the Sunday was not really better. So how could the contestants successfully finish the challenge? Of course both clubs have exceptionally gifted cross country pilots. But what’s even more important, they are willing to compete and ready to teach newbies to fly the challenge. Team spirit is important to win. It always needs at least three club pilots to compete in OLC’s team-speed-challenge. Unfortunately many Alps-League clubs do not always have a trio ready to go. However their pilots upload great flights, but only one, sometimes two, per club... Unfortunately their superb speeds cannot outscore the triplets’ flights.
Third placed Italian AVUT UniTrento completes the 2017 Alps-League podium. This is a first in the young challenge! A good third place, but quite a close thing: Until round 15 it looked like the Swiss SG Lägern would be defending their third rank. Finally, in round 16, the French AAPCA Fayence joined the game and outscored the Swiss contestants. The pressure was on and lasted until the end of the final weekend. An international game was on, and the Italian pilots finally caught up to finish third.
It was amazing to watch the colorful challenge in the European mountains. More clubs than in the previous year participated. Especially French clubs were able to bring in their giant potential. Only they just missed the bronze medal.
Well, the 2018 Alps-League is coming soon. We hope to infect more countries with the Alps-League bug. See you all back next year!
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Final results Alps-League 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 

Mittwoch, 23. August 2017
SFG Giulini: Fulminantes Ligafinale
Zur letzten Ligarunde war nahezu alles was Flügel hat in Dannstadt am Start. Bei guter Vorhersage ging es am Samstag bei steifem Westwind zunächst über den Pfälzer Wald nach Frankreich, um gegen den Wind auszuholen, bevor dann die Ligazeit Richtung Osten gestartet wurde. Schöne Aufreihungen ergaben schnelle Schnitte. Je nach dem wann man in den Rückenwind drehte, erwischte man die Aufwindlinien gut oder besser. Auf alle Fälle sah man am Abend auf dem Flugplatz zufrieden nach oben gezogenen Mundwinkel und fette 3-stellige Schnitte in der Wertung, trotz der zum Teil schwierigen Heimwege gegen 25km/h Wind.
Am Sonntag traf man sich zum fröhlichen Fliegen, denn an eine Verbesserung der Schnitte vom Vortag glaubte keiner so richtig. Das Wetter war ähnlich, der Wind blies nach wie vor kräftig aus West und es reihte schön auf. Allerdings nach wenigen Kilometern gegen den Wind in den Pfälzer Wald bei stetig fallender Basis wurde die Querung zu riskant - früh ging es auf Ostkurs. Ab da ging es zügig, auch mit der Clubklasse großteils kreislos, bis maximal auf KM222 von Dannstadt. Eine kräftige Schnittverbesserung war zu diesem Zeitpunkt im Sack und ein schwieriger Heimweg gegen den Wind bei einsetzendem Warmlufteinfluss lag vor uns. Aber nach 4 Stunden geduldigem Fliegen war auch das geschafft.
Absolut Schnellster war heute Junior Nils Koster. Er brannte mit seiner ASG-29 einen 155er Schnitt in den Himmel. Dieter Bartek und Uwe Melzer kamen mit ihre LS-4ren auf 127er Schnitte. Die 382.2 OLC Punkte sind unser bisheriger Rekord und brachten uns Tagesplatz 2, welcher uns ganz knapp auf unseren angestrebten Top Ten Platz hievte.
Damit sind wir im Jahr 1 nach Norbert Lenz sehr zufrieden. Norbert, der bis dato Garant für schnelle Schnitte und seit Beginn unserer Ligaaktivität unermüdlich mit seiner LS-9 im Einsatz war, ist natürlich sehr schwer zu ersetzen. Er war einer der immer wusste wo die Wolken zogen.
Aber der Nachwuchs steht bereits bereit. In der U25 Sonderwertung startete neben Nils Koster noch Alexander Meinicke (LS-8, RS). Zusammen holten sie bundesweit den 9. Rundenplatz und belegten Gesamtplatz 8.
Die zweite Mannschaft in Dannstadt holte sich den Rundensieg und ist nun ebenfalls Erstklassig. Die dritte Mannschaft holte sich die Vize-Meisterschaft in Rheinland-Pfalz.
Alles in allem erflogen die 27 Liga Piloten dieses Wochenende mit 34 Wertungsflüge insgesamt 11.877 dokumentierte Kilometer.
Insgesamt sehen wir eine stetig wachsende Entwicklung im Streckensegelflug auf dem Flugplatz Dannstadt - die nächsten Jahre versprechen viel Spaß und Spannung.
 
Uwe Melzer
 
3 Mannschaften am Start
Mit Buddy auf Ostkurs Nils Koster (ASG-29, LEO)

 

Mittwoch, 23. August 2017
AC Braunschweig: Letzte Runde endet mit einem Trostpunkt
Junior Matteo Puglisi holt den Ehrenpunkt für Braunschweig.
Die Segelflug-Bundesligasaison 2017 ist seit dem 20. August Geschichte. Wir kommen am Ende mit 124 Punkten auf Platz 18 in der 30 Segelflugvereine umfassenden Konkurrenz ein. Der neue Deutsche Meister wird mit satten 277 Punkten der LSR Aalen. Dazu kommt natürlich auch aus der Löwenstadt hier an dieser Stelle die entsprechende Gratulation.
Es war für den Aero-Club doch eine äußerst durchwachsene Saison mit Höhen und regelmäßigen Tiefen und von den sechs niedersächsischen Vereinen werden wir am Ende die drittstärkste Kraft. Die Kollegen aus Rinteln, die uns immer bei prächtigem Südwestwind fix per F-Schlepp an das Wesergebirge brachten, konnten sich in diesem Jahr vor dem LSV Burgdorf platzieren und der LSV Gifhorn und Altkreis Isenhagen müssen leider in die 2. Segelflug-Bundesliga absteigen. Der FV Celle kam einen Rang hinter uns ein. Im nächsten Jahr steigt der LSV Oldenburg Bad-Zwischenahn erneut in die 1. Bundesliga auf.
In der U25-Ligatabelle erfliegen unsere Junioren und Juniorinnen unter 294 meldenden Teams Platz 37. Am Samstag spielte sich das Geschehen erneut an den Hängen des Weserberglandes ab und im Segelflugzentrum Waggum gab es trotz zahlreicher Versuche keine Möglichkeit, thermisch vom Platz wegzukommen.
Das gelang aber am Sonntag unserem Junior Matteo Puglisi und dem Routinier Hayung Becker, der leider bei Eschede mit seinem Standard Cirrus ackerte. Matteo schaute mit der ASW 19 auch in die Lüneburger Heide und flog knapp zweihundert Kilometer bei ganz schwierigen Bedingungen und holte somit für uns den einen Ehrenpunkt.
Somit haben wir folgendes Ergebnis:
Matteo Puglisi, ASW 19, 51,46 Speedpunkte,
Von unserem Flugbetrieb am Wochenende gibt es noch etwas Positives zu berichten. Unsere Startleiter und Windenfahrer wurden nämlich temporär abgelöst und so kamen sie noch zu wunderbaren Flügen. Das war früher bei uns eigentlich in der Regel häufig so und sollte auch in Zukunft weiterhin möglich sein. Zudem klang der Samstagabend noch mit einem gemeinsamen Grillen und Klönschnack aus. Der Aero-Club Braunschweig bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC- Presseteam für die schnelle und zuverlässige Veröffentlichung der von uns eingesandten Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
 
Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze
Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 
Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten
In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 
Dienstag, 22. August 2017
Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben
Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 
Dienstag, 22. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde
Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 

 

Dienstag, 22. August 2017
US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty
This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 

Dienstag, 22. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Mit Vollgas in die erste Liga!
Zur finalen Runde war das SFZ-Team motiviert bis in die Flächenspitzen. Der Sieg der Bad Nauheimer Kameraden in Runde 18 hatte uns so richtig wachgerüttelt. Die Wettermodelle sprachen für einen sehr gut fliegbaren Streifen direkt über der Pfalz, trotzdem wurde auch in der Nacht auf Samstag noch der letzte Wetter-Update begutachtet. Ab 7.30 Uhr waren die Flieger gesteckt, mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke. Die hochnebelartige Bewölkung wollte sich nur langsam in Cumuli verwandeln; bis die Basis bei dem einsetzenden Westwind dann endlich anstieg war noch viel Geduld gefragt. Diverse Entspannungsmethoden kamen zum Einsatz, von Heavy Metal bis Caffee Latte.
Ab 12.40 Uhr legte Peter Mangold (LS 8, L8) die Spur für die nachfolgenden Teammitglieder: aus der Rheinebene gegen den kräftigen Wind bis nach Frankreich und dann ab mit dem Rückenwind soweit es ging. Peter drehte erst in Gößweinstein wieder um, als der Liga-Schnitt auf 119 km/h angewachsen war.
Kurz hinter der Grenze bei Bitche trafen sich auch die zwei Dannstadter ASGs: teamübergreifend trieben LEO und 63 der Wolkenautobahn Richtung Nürnberg entlang den Kurbelanteil auf einstellige Werte. Für das SFZ loggerten Bernd Schwehm und Roland Fricke in der ASG32Mi den Topwert von 129 km/h.
Dritte auf dem Mannschafts-Treppchen wurden Yannick Reichenberger und Dominik Lott im DuoDiscus 1st.Gen (DL). Ein kleiner Absitzer nach der Rückenwind-Wende bremste sie nach furiosem Ritt auf 118,83 km/h.
Etwas überraschend war der Sonntag dann mit noch besserer Straßenthermik gekrönt, allerdings ohne den Anlauf über dem Pfälzer Wald ging es meist südlich an Nürnberg vorbei. Kleine Enttäuschung bei Konstantin Dibbern, der sich auf dem Vordersitz der ASG32 auch weit Richtung Osten aufmachte und dann beim Rückweg auf die Rechenleistung seines Copiloten verließ: leider um 1 km/h am dritten Platz vorbei!
Am Samstagabend stand die Mannschaftsbestleistung schon fest, und auch am Sonntag konnte kein anderes Team der Liga die 367 Speedpunkte mehr toppen: Rundensieg und Aufstieg! Mitgerissen von der phantastischen Teamleistung klapperte Schatzmeister G.Guhmann am späten Samstagabend noch die Supermärkte ab, damit am Sonntag schon mal eine kleine Aufstiegsfeier laufen konnte.
Die Beteiligung aller Dannstadter Segelflieger am Liga-Finale war beeindruckend: 27 Flugzeuge waren für die drei Liga-Teams im Rennen, gesteuert von 17-79 jährigen Flugbegeisterten. Wie fast überall auf den Segelflugplätzen müssen wir noch an der Frauenquote arbeiten. Aber unsere „Jung-Frauen“ stehen schon unübersehbar in den Startblöcken für die nächste Liga-Saison!
Höchsten Respekt zollen wir unserem Senior Fritz Thiessen, der in seinem achtzigsten Lebensjahr noch eine wahnsinnige Motivation in den DuoDiscusXLT bringt und zum Finale fast 14 Stunden für das Team im Cockpit saß!
Für alle Dannstadter also eine super Liga-Saison: SFG Giulini wieder unter den Top10 Deutschlands, SFZ aufgestiegen in die 1.Liga und die Paradiesvögel in der Landesliga Rheinland-Pfalz auf Platz 2! Gefeiert wird auf der Dannstadter Höhe mindestens bis zum Segelfliegerfest am 16.September!
 
Fotos: Yannick Reichenberger, Bernd Schwehm
Bernd Schwehm
 
LAK und ASG.
Duo Speedway
Siegergrill
 




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OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
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