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Donnerstag, 20. Juli 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 14: Alle wieder zuhause!?
An der Wolkenbasis über der Rheinebene.
Foto: Yannick Reichenberger
Die Wettbewerbe und Fluglager der letzten Wochen gingen zu Ende. Einige Segelflieger verbrachten den Samstag noch im zähen Urlaubsverkehr auf der Autobahn. In Dannstadt konnte der erste Rundentag aber genutzt werden, wenn auch das Wetter keine größeren Strecken, sondern nur JoJo-Flugwege im Heimatrevier zuliessen. Am Sonntag sollte es dann gar keine Thermik über dem Segelflugparadies LuDa geben.
Schnellste für das SFZ-Team waren Fritz Thiessen/Stefan Kuse im DuoDiscusXLT (FT, 79kmh). Die beiden holten zunächst bis zum Donnersberg gegen den Nordwest-Wind Anlauf und flogen dann mit Rückenwind bis ins Enztal im Nordschwarzwald, wo Stefan sein Zuhause hat.
Andreas Schottmüller in der Kestrel (2T) und Lutz Hildebrandt im Discus 2-18 (3H) vermaßen im Teamflug nocheinmal die Heimstrecke zwischen Lambrecht im Pfälzerwald und Sinsheim im Kraichgau. Mit indexkorrigierten 73 bzw. 71 kmh flogen sie schneller als das Junioren-Team Yannick Reichenberger/Max Englisch im DuoDiscus (DL, 65 kmh) die erst etwas später in die Luft kamen und dann im verbliebenen Zeitfenster die beste Thermik zwischen Sinsheim und Landau fanden.
Während es am Samstagabend noch nach einem zweistelligen Punkteergebnis aussah, wurde das Team am Sonntag von einigen Mannschaften aus Süddeutschland noch verdrängt, sodaß für Runde 14 nur sechs Punkte in die Gesamtbilanz flossen. Platz 7 als Zwischenstand, und noch 5 Runden bis zum Saisonfinale – Spannung pur in der 2.Bundesliga!
        
Bernd Schwehm
 
Mittwoch, 19. Juli 2017
LSG Fallersleben: Immerhin geflogen
Am Samstag endete die Deutsche Meisterschaft in Stendal und da Ummern nur 100km von dort entfernt ist, hegte Benno Beesten schon Tage zuvor die Hoffnung, den Nimbus „nach Hause“ fliegen zu können. Ab Samstagmittag war die Wetterprognose für Meck-Pomm sogar so gut, dass auch ein passabler Ligaflug möglich schien. Also legte Benno von Stendal erstmal Nordkurs an.
AC-Felder und eine Schauerstaffel bei Kyritz vereitelten diesen Plan aber schnell. Da im Westen bereits der Frontaufzug zu sehen war, ging es nun gegen den Wind und mit mäßigem Steigen entlang der Elbe bis Neu-Gülze. Der folgende Südkurs erlaubte es gerade noch, der Aufzugsbewölkung aus dem Weg zu gehen. Der erste gute Bart des Tages bei Diesdorf reichte dann für den motorlosen Endanflug nach Ummern. Damit war der LSG der Fleißpunkt in Runde 14 sicher.
Von Ummern waren an diesem Samstag nur Helge und Franz Liebertz in der ASH25 überlandgeflogen. Nach einem Abstecher in die Lüneburger Heide erwischten sie eine Konvergenz zwischen Wesendorf und Tangerhütte und brachten 111km/h nach Hause. Mit den beiden Flügen sah die abendliche Wertung noch recht freundlich aus. Bei dem guten Sonntags-Wetter im Süden wurde die LSG dann aber doch wieder auf Platz 21 durchgereicht. Aber wir sind immerhin geflogen. Im Norden taugte der Sonntag gerade noch zum Anhänger heimfahren.
 
Benno Beesten
 
Anspruchsvolle Bedingungen an der Elbe
Gorleben; ganz ohne Demonstranten
Die TEX wieder zu Hause

 

Mittwoch, 19. Juli 2017
SFG Giulini: Ein schöner Samstag und trotzdem zu langsam
Das Wetter ließ nur am Samstag vernünftige Flüge in unserer Region zu. Am Sonntag lag schon die Warmfront über dem Segelflugparadies Dannstadt und unterband alle Streckenflugversuche.
Insgesamt 6 Bundesligapiloten suchten am Samstag die besten Wege unter den Cumulanten. Geflogen wurde vorwiegend in der Rheinebene, im angrenzenden Frankreich und im Kraichgau. Der Anfangs enge Wetterbereich zwang zu vielen Wenden, was später nach Anstieg der Basis und allmählich zuverlässigeren Steigwerten dafür sorgte, das einem die Schenkel ausgingen. Einzig Achim Besser (Ventus cT, EB) kämpfte sich linksrum um den Luftraum Stuttgart. Ein toller anspruchsvoller Flug, aber nicht schnell genug für die Top Drei in der Mannschaft. Hier platzierte sich wieder einmal Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) als Schnellster, vor Karsten Knoop (Ventus cM, XH) und Dieter Bartek (LS-4WL, UY).
Damit legten wir - für den Samstag - eigentlich gut vor, das genügte aber nicht für die guten Bedingungen auf der Alb am Sonntag, das ließ uns auf den Rundenplatz 12 abrutschen. Trotzdem bleiben wir damit knapp in den Top Ten und sehen motiviert auf die verbleibenden 5 Runden, die mit ganz engen Punktabständen viel Spannung versprechen.
 
Uwe Melzer
 
An der Basis Mit Buddy (LS-4WL, UY)
Der Donnersberg

 

Mittwoch, 19. Juli 2017
Zweikampf mit Stadtlohn geht in die nächste Runde
Die Junioren des SFZ freuen sich über ihren zweiten Rundenplatz und die Tabellenführung: v.l.n.r.: Lukas Keibel, Johannes Beyer, Emanuel Schieck und Nikolai Wolf. Foto: Mathias Schunk
Nachdem die 13. Runde eher eine unglückliche Runde fürs SFZ Königsdorf, mit vielen Schauern und Gewittern war, ließ am vergangenen Sonntag die Sonne die Fliegerherzen wieder schneller schlagen. Sowohl in der internationalen Alpenliga, bei der man mit einem zweiten Rundenplatz die Führung in der Tabelle ausbauen konnte, als auch in der U25 Liga, wo man ebenfalls Rundenzweiter wurde, liegt das SFZ Königsdorf an der Tabellenspitze. In der Bundesliga konnte man mit einem fünften Rundenplatz punktemäßig wieder leicht Boden auf die direkte Konkurrenz gutmachen, wenn man von Aalen absieht, die enteilt sind.
Der Samstag bot schwierige Bedingungen für die Königsdorfer Piloten, so erzielte nur Nikolai Wolf mit seinem Flug mit 84,9 km/h einen wirklich guten Schnitt. Johannes Beyer kam noch auf 67,3 km/h, während alle anderen deutlich mehr mit den schwierigen Wetter Bedingungen zu kämpfen hatten und teilweise außenlanden mussten und/oder unter der Mindestwertung blieben. Mit Jakob Edmaier und Vincent Heckert kämpften zwei Junioren noch am Trainingstag der Juniorenmeisterschaft in Achmer um Ligapunkte.
Die Prognosen sagten allerdings auch den Sonntag als den besseren Flugtag voraus. Um ein optimales Teamergebnis für alle Ligen zu erhalten, was mit Alpenliga, Juniorenliga und Bundesliga gar nicht so ganz einfach ist, teilten wir uns auf. Nikolai Wolf, das Arcusteam Benjamin Bachmaier und Urs Mahnel, sowie Mathias Schunk flogen im Alpenvorland und erzielten zwischen Kaufbeuren und Wasserburg ihre Ligaschnitte. Erneut war unser Junior Nikolai mit 100,9 km/h Tagesschnellster, dicht gefolgt von Benni und Urs (98,5 km/h), während Mathias es auf 95,1 km/h brachte.
Die restlichen Piloten flogen ins Gebirge, um für die Alpenliga zu punkten. Hier wurden unterschiedliche Flugrouten gewählt und sich über Funk über die jeweils besten Bedingungen ausgetauscht. Unseren schnellsten Alpenschnitt erzielten Johannes Beyer und Martin Scherer im Duo. Zwischen Wendelstein und Plansee erzielte das Duo 90,8 km/h. Thomas Lehmann der in etwa auf der gleichen Route, jedoch in umgekehrter Flugrichtung unterwegs war, erzielte 84,9 km/h.
Vervollständigt wurde das Alpentrio von Arthur Schlothauer, der 84,1 km/h in die Wertung brachte und dabei das Karwendel und das Inntal zwischen Kufstein und der schweizer Grenze nutzte. Ralf Schwanold erzielte 83,0 km/h und kam ganz knapp nicht in die Königsdorfer Rundenwertung. Bei den Junioren waren es neben Nikolai mit Emanuel Schieck und Lukas Keibel, beide erst 16 Jahre alt unsere beiden jüngsten Piloten, die mit ihren Flügen das Juniorentrio vervollständigten, was mich persönlich besonders freut und wir keine Angst vor der Zukunft haben brauchen.
Noch gibt es in den verbleibenden fünf Runden bei den Junioren 250 Punkte zu verteilen, da ist noch nichts entschieden. Ein spannender Zweikampf, den es seit der ersten Runde gibt.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 17. Juli 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 14 - so langsam geht es auf die Zielgerade. Und auch in dieser  Runde gab es wieder reichlich unterschiedliche Wetterräume, die es zu nutzen galt, wobei sich zumindest fast alle Teams zu Punkten
gekommen sind. Vom Wetter her war wieder alles dabei: Kaltluft, Warmluft, Fronten und ein bisschen Hochdruck. für eine spannende Runde mit Duellen quer durchs Land eine ausgesprochen spannende Mixtur ...
Samstag:
Ein chaotisches Himmelsbild zeigt das Satellitenbild vom Samstag: Gleich mehrere Luftmassen mit entsprechend unterschiedlichen
Bedingungen und Grenzen sind zu finden. Einigermassen trockene und kühle Luft im Nordosten (gut), ein breiter Feuchtestreifen über
der Mitte, der sich bis in den Südosten erstreckte (sehr mäßig), trockene und warme Luft im Südwesten (auch gut) und dann noch
Warmluft ganz im Westen (überraschend gut, aber spät). Der ganze Mix war rückseitig eines Troges mit eingeflossen. Und nicht zu vergessen, die ersten hohen Cirren, die bereits die Warmfront für den Sonntag ankündigten.
Sonntag:
Und diese Warmfront kam mit Wucht daher, bedeckte den Westen und Norden und zog im Laufe des Tages immer weiter nach Ostsüdosten. Gut erkennbar aber auch, dass trotz der eigentlich schwächelnden Luftmasse sich noch/wieder Cumuli bildeten, die vor allem dem Südosten die guten Bedingungen brachte.
Wer hat was draus gemacht?
Ob nun der Samstag oder der Sonntag der bessere Tag war? Das wird jeder ein Stück weit anders sehen, denn nur eingeschränkt im Süden - vorzugsweise zwischen Alb und Alpen - hatte man die Chance, beide Tage zu nutzen. Und so mussten die Vereine aus dem Norden tatenlos zusehen, wie Punkte und Plätze, die man am Samstag erkämpft hatte, wieder verloren gingen. Oder aus andere Sicht: Man konnte am Sonntag endlich aufholen und Punkte gutmachen.
Die Runde klar gemacht hatte aber der LSV Schwarzwald bereits am Samstag. Schnelle Bedingungen über den Schwarzwald nach Norden hinaus (der Nordwind hatte noch für Reihungen gesorgt) nutzen Micha Schlaich, Volker Herzog und Matthias Kraus für einen souveränen Vorsprung am Samstag-Abend. Fast, aber nur fast wurden sie dann am Folgetag durch die FG Wolf-Hirth abgefangen, die es bis auf 2km/h an die Winzelner heranschaffte. Schnellster - und Schnellster der Runde - war hier Sebastian Nägel, der mit dem neuen Ventus auf 109km/h kam.
Bereist am Vortag mit einem Platz unter den Top10 flog sich die LSR Aalen auf Rundenplatz 3. Damit können die Ostwürttemberger
ihren Vorsprung in der Gesamtwertung nun schon auf 34 Punkte ausbauen. Auf Rang 2 und 3 folgen unverändert zur Vorwoche Donauwörth und Bayreuth.
In Liga 2 geht das Fernduell zwischen Münsterland und Oberpfalz bzw. Oberfranken weiter. Auch hier lag am Samstag zuerst einmal der
Schwarzwald vorne, hatten sich die Freudenstädter doch den Platz 1 erflogen. Und durch einen vorübergehenden Platz 4 hatte sich
die SFG Stadlohn die Tabellenführung erkämpft.
Am Sonntag war dann aber wie gesehen die Wetter-Fortune im Südosten. So konnte der FLC Schwandorf durch einen zweiten  Rundenplatz wieder vorbeiziehen. Für einen Rundensieg haben die 299km/h aber knapp nicht gereicht. Hier hatte der FC Moosburs knapp die Nase vorne und mit 103km/h schaffte Bruno Bayerköhler auch den schnellsten Flug der Liga 2 in dieser Runde.
In der Gesamtwertung bleibt es spannend. Zwar kann Schwandorf seine Führung etwas ausbauen (13 Punkte), aber Lichtenfels und
Stadtlohn, die nur 1 Punkt trennt, sind weiter in direkter Schlagdistanz. Es bleibt also weiter spannend ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Dienstag, 16. Mai 2017
AC Braunschweig: Nach langem Regen noch mit 8 Punkten belohnt
Diesen Sonntag werden einige unserer Piloten und Pilotinnen bestimmt lange im Gedächtnis behalten, weil es bis 10:30 Uhr immer noch bei uns in Waggum regnete. Somit wurden unsere Geduld und unser Durchhaltevermögen mit einem Mittelfeldplatz im Rahmen dieser fünften Runde gewürdigt. Wir wussten ja, dass die Wetterprognosemodelle noch Streckenflugoptionen für den Nachmittag offerierten.
Sechs Piloten und zwei Pilotinnen griffen an diesem Tag mit ihren Flügen in das Geschehen ein. Am Samstag hatten bereits Hayung Becker und Joshua Arntz im Arcus mit 72,05 Speedpunkten einen Flug in die Wertung gebracht.Diese drei Befürworter des kreislosen Segelfluges kamen wie folgt mit zusammen 257,52 Speedpunkten nach Hause:
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cm/18m, 95,34 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6, 83,62 Speedpunkte,
Philipp Helwig/Markus Schmied, Arcus, 78,56 Speedpunkte,
Bennewitz war mit seinem Ventus in der Region zwischen Verden und Ludwigslust mit Benno Beesten von der LSG Fallersleben im Teamflug unter den schönen Cumuluswolken auf Strecke. Ueckert schaute sich die Gegend mit seiner kleinen LS 6 zwischen Dannenberg und Soltau im harten Bundesligamodus an. Helwig und sein Co Schmied tourten mit dem Arcus zwischen Zernien und dem südlich von Schneverdingen gelegenen Ort Neuenkirchen. Der Rundensieg ging mit schnellen 316,30 Speedpunkten an den AC Nastätten.
Die Gesamtwertung wird momentan von der SFG Donauwörth-Monheim mit 56 Punkten dominiert und der Aero-Club reiht sich mit nunmehr 29 Punkten auf Rang 22 ein. Am Abend wurden wir alle in Waggum dann noch mit einem pittoresken Regenbogen belohnt.
 
Rolf Wagner
 
Mit der freundlichen Unterstützung der Fluglotsen startete Karsten Bennewitz auf Asphalt. Ein prächtiger Cumulonimbus am Samstagabend nach dem Starkregen.
Dieses wunderbare Naturschauspiel rundete den positiven Sonntag gebührend ab.

 

Montag, 15. Mai 2017
SFZ LuDa - Den Samstag verschlafen, am Sonntag heftige Gewitter-Ritte!
Obwohl die Schauertätigkeit am Samstag deutlich lokaler vonstatten ging als erwartet, hatten die meisten SFZ-Piloten doch auf den Sonntag gesetzt. Nur Andreas Schottmüller war in die LS7 gehüpft und notierte über 1,5 Stunden schon mal einen Wertungsflug. Sonntagfrüh konnte man dann glauben, das 32. Dannstadter Vergleichsfliegen sei um ein paar Tage vorgezogen. Die Startaufstellung der drei Liga-Teams war beeindruckend. Nur die Schleppis waren unterbesetzt, sodass auch die G109 für die wasserunbelasteten Clubbies zum Einsatz kam.
Unseren Oldie Fritz Thiessen hielt es nicht am Boden, er starte als Erster und meldete bald 1600m Basis über dem PfälzerWald. Bis die Meute dann in der Luft und an der Haardtkante war, da standen schon mehrere Schauer über der tiefgrünen Waldlandschaft. Aufgabe war es dann die 2,5 Stunden voll zu machen, möglichst wenig Wasser einzusammeln und doch die Steiggebiete vor den Schauern konsequent zu nutzen. Andreas, diesmal mit der Kestrel unterwegs, musste bei 6m/s einsehen, dass gute Störklappen nicht nur im Endteil nützlich sein können. Die schnellsten im Team waren diesmal Peter Mangold (LS8, 95,3), Peter Franke (Hornet, 88,2) und Bernd Schwehm/Lutz Hildebrandt (ASG32, 88,0 ).
Auch der Dannstadter Flugplatz wurde von einer kräftigen Zelle mit Starkregen und heftigen Böen bei hochvoltiger Beleuchtung bedacht, sodass nicht alle den Heimflug antreten konnten. Schleppi Walter Decker staunte nicht schlecht, als einige Youngster den servierten Burger einem frühzeitigen Rückschlepp vorzogen und ihn erst mal zum nächsten Flugplatz schickten!
Fazit: 271 km/h und 15 Punkte auf das Liga-Konto - tolle Team-Leistung!
 
Bernd Schwehm
Fotos: Sebastian Ilg (Waschtl)
 
Die frühe Optik an der Haardtkante – die ersten schafften es bis ins Elsass!
Ein paar Tropfen – die 20 mochte das scheinbar nicht – keine Wertung!
… aber es kam noch heftiger! Zurück in Dannstadt – keine Zeit zum Abbauen!
 

Montag, 15. Mai 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Niederschläge Samstag
Niederschläge Sonntag
"Ganz schön schaurig!" Das Wetter in Runde 5 war geprägt von labiler Luft und zahlreichen Schauern und Gewittern. Das Ganze war ein Zusammenspiel eines ausgedehnten Troges/Tiefs und einer latent feuchten aber gar nicht mal so kalten Luftmasse, die durch die Maisonne zum Kochen gebracht wurde. Eisheilige haben schon anders ausgesehen ...
Samstag:
Auf dem Satellitenbild vom frühen Nachmittag (12UTC, 14MESZ) sind imposant die ausladenden Cirrenschirme der Gewitter von der Elbmündung bis hinunter zum Thüringer Wald zu sehen. Hier konvergierte die Luftmasse großräumig und brachte noch einen zusätzlichen Aspekt mit in die Labilität ein. Aber auch in Ostdeutschland, über der Alb und  über dem Osten Frankreichs sind Überentwicklungen und Gewitter erkennbar. Im Westen konnte hinter der nach Osten ziehenden Gewittelinie kurzzeitig eine etwas trockenere Luftmasse einfließen, die dann sogar gute Bedingungen brachte. Aber auch in Richtung Alpen(vorland) war es etwas ruhiger.
Sonntag:
Ein ähnliches Bild war vom Satelliten aus am Sonntag zu sehen: Erneut waren zahlreiche Gewitter unterwegs, dieses mal erneut über dem Osten, aber nun auch verstärkt im Süden Deutschlands. Bevor von Westen her eine neue Linie aufzog war es aber auch im Norden fliegbar, wo sich die Cumuli über der Heide reihten. Rückblickend auf das Wochenende kann man an beiden Tagen das Himmelbild durchaus als "chaotisch" beschreiben.
Radarsummen Samstag/Sonntag:
Die jeweiligen Schwerpunkte der Gewitter und deren Zugrichtung kann man sehr gut auf den (jeweils über 24h) aufsummierten Radarbildern erkennen: Während am Samstag vor allem der Norden betroffen war, aber zwischen Münsterland und Pfalz die Schauer fast komplett "ausfielen", war am Sonntag vor allem der Süden durchsetzt von den roten Bereichen der höchsten Niederschlagsmengen.
Wer hat was draus gemacht?
Die Niederschlagssummern und die Flugspuren zeigen, wo in Runde 5 die besten Linien/Bereiche lagen - und wer leider das Nachsehen hatte ...Während im Osten kaum zählbares herauskam, war der Samstag der Tag für den Westen und Südwesten und der Sonntag für den Norden und Nordwesten die Chance zu punkten. Die Rennstrecken im Südwesten und die Reihungen im Nordwesten ragen dabei natürlich heraus und geben eine Ahnung von der jeweiligen Taktik der Piloten.
Wer hatte nun die schnelleren und besseren Bedingungen? Welche Taktik sollte zum Erfolg führen: Ligaoptimierte 2,5h oder doch eine schnelle Phase, eingebettet in einem längeren Flug? Der Samstag war sicher der schnellere Tag im Südwesten und in der Summe auch der schnellere der beiden Wochnendtage. Da der Wind - und damit die Reihungen - eine eher untergeordnete Rolle spielten, war die schiebende Komponente nicht die allesentscheidende. Und so finden sich die Flüge der besten Ligapiloten auch in der Tages- und damit Streckenwertung - des OLC wieder.
Ihren Aufwärtstrend haben die Piloten des AC Nastätten in einenRundensieg umgemünzt.  Holger Back (115km/h) und Moritz Althaus (104km/h) machten ihre Speed über der Eifel und dem Westerwald - und damit möglichst weit entfernt von Schauern und Gewittern. Martin Fuhr/Peter Fabian (97km/h) waren etwas südlicher unterwegs und holten ihre Punkte auf einem langen Schenkel zwischen Südeifel und Siegerland.
Am Ende reichten die 316km/h für einen hauchdünnen Erfolg über den LSV Schwarzwald. Für die Winzelner (mal wieder) als Schnellster unterwegs war Matze Sturm. Seine 117km/h waren über dem Schwarzwald auf Ligaspeed angelegt. Auch wenn er mit einer für ihn eher geringen Flächenbelastung unterwegs war - es war der schnellste Bundesligaflug der Runde 5.
Michael Schlaich (99km/h) bettete seinen Ligaflug in einen längeren Flug ein, ebenso wie Martin Kühn (99km/h). Rang 3 geht an die FG Wolf-Hirth: Sebastian Nägel erreichte 106km/h,
Philipp Schulz 105km/h undf Lukas Schmidt/Anne Dumas 97km/h für die Piloten von der Hahnweide. Alle bislang erwähnten Flüge waren Flüge vom Samstag - wie die meisten der noch folgenden. Was man aber auch am "schwächeren" Tag an Punkten herausholen kann, wenn die Liga im Focus ist, zeigte die SFG Giulini. Sie nutzten die zusätzliche Luft unter den Flächen über dem Rheintal und flogen am Sonntag auf Rundenplatz 4.
Johannes Dibbern (103km/h), Dieter Bartek 100km/h) und Uwe Melzer (93km/h) waren dabei für die Ludwigshafener erfolgreich. Vom der Spitze ans "Ende": Nicht unerwähnt bleiben soll, dass trotz wiedriger Bedingungen auch im Osten und Südosten Punkte erflogen wurde - wovon die fast einsamen Flugspuren zeugen ...
In der Tabelle ist alles sehr kanpp beieinander: Die führende SFG Donauwörth hat ebenso 56 Punkte wieder der LSR Aalen auf Rang 2. Ebenfalls punktgleich und nur 2 Punkte dahinter folgen der AC Nastätten und die LSG Bayreuth.
Dass die 2. Liga der 1. Liga nicht nachsteht, haben die ersten Runden bereits gezeigt - und so auch in dieser Runde. Der schnellste Flug über beide Ligen stammt von Kilian Biechele von der SFG Bad Wörishofen. Das gute Mannschaftsergebnis komplettieren Simon (108/km/h) und Robert Schröder (1047km/h). Damit schaffen sie es als einzige, alle 3 Wertungsflüge mit einem Schnitt über 100km/h
abzuschließen, was in der Summe natürlich auch die höchste Gesamtspeed über alle Ligen hinweg bedeutet: 330km/h. Auch hier lässt der Blick in die Flüge den Schluss zu, dass die Optimierung auf die Ligawertung erfolgte.
Kilian und Simon sorgen dazu noch für einen deutlichen Rundensieg bei den Junioren. Hier steuert Sven Ernst (85km/h) den 3. Flug bei.
Rang 2 und 3 der 2. Liga 2 ebenfalls nach Süddeutschland. Alex Späth (109km/h) war der schnellste für den AC Esslingen. Wie man einen Doppelsitzer optimal an beiden Tagen ausnützt, zeigt das Team Heiko Nill/Frank Günter, dass 93km/h am Samstag und 85km/h am Sonntag erfliegt. Der FC Moosburg erreicht Rang 3 durch Uwe Wiedow (111km/h), Dominik Süß/Astrid Roberg (98km/h) und Max Dengel (67km/h). Hier führen in der Gesamtwertung Vereine, die in dieser Runde im oberen Mittelfeld landeten:
Mit 79 Punkten liegt die SFG Stadlohn weiter vorne, gefolgt vom SFZ Ludwigshafen-Dannstadt, die auf Rang 2 klettern. Mit dem LSV Oldenburg folgt dann auf Rang 3 der erste Verein aus dem Norden, punktgleich mit dem AC Lichtenfels.
 
Bernd Fischer
 
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Montag, 15. Mai 2017
SFZ Königsdorf kann wieder nur samstags fliegen
Thomas Wolf erzielte am Wochenende den schnellsten Schnitt für das SFZ Königsdorf. Foto: Nikolai Wolf
 
 
"Immer wieder sonntags", hieß ein alter Schlager aus den 70ern von Cindy und Bert. Die gleichen Gedanken hegt man momentan auch in Königsdorf, denn auch in der fünften Ligarunde konnten die SFZ Piloten nur samstags fliegen und sonntags lediglich zuschauen, wie sie von der Konkurrenz nach hinten durchgereicht werden.
Nur einer fliegt die Aufgabe über den Bergen
Während man beim Königsdorfer Wettbewerb am Donnerstag noch Schnittgeschwindigkeiten von 142 km/h über die 425km lange Strecke erzielt hatte, war das Wetter am Wochenende wieder Ligatypisch, mit Abschirmungen und Schauern gespickt.
Die Flugaufgabe des letzten Wertungstages am Samstag war eine 2 1/2 stündige AAT. Lediglich das Doppelsitzerduo Dirk Weisel und Julius Hoffelner wählte dabei den Weg über die Vorberge und erzielte somit auch eine gültige Wertung für die Alpenliga. Thomas Wolf, der nicht am Wettbewerb teilnahm, flog ebenfalls über den Vorbergen zwischen Wendelstein und Allgäu und erzielte mit 87,7 km/h den besten Liga Schnitt fürs SFZ. Unsere weiteren Wertungen wurden alle beim Wettbewerb erzielt, wobei das beste Bundesligawetter leider nördlich des ersten Sektors herrschte und im Gegensatz zu den Bad Wörishofener Piloten von uns nicht genutzt werden konnte. Wir freuen uns, dass sowohl der alte, als auch der neue Tabellenführer aus Bayreuth und aus Donauwörth durch Schorschi Baier, bzw. das Brudergespann Gesell ihre Schnitte bei uns erzielen konnten und freuen uns schon auf etwaige Auswärtsspiele dort...
Da das Wetter im gesamten Alpenraum schlecht war, kam das SFZ mit einem blauen Auge davon. Nur 24 Teams kamen in die Wertung und davon gelang es nur vier Teams ein komplettes Trio zu stellen. Rundensieger wurde die schweizerische SG Lägern, das SFZ platzierte sich trotz der nur zwei vorhandenen Wertungen auf Rundenplatz vier und führt die Tabelle weiterhin vor dem AeC Vol. Adele Orsi aus Italien an.
Dritter ist nun der SMBC Kirchdorf/Micheldorf aus Österreich. Bei den Junioren hält der Zweikampf an der Spitze weiter an. Waren es am Samstag Abend in der Zwischenwertung noch die Königsdorfer Junioren, die an der Tabellenspitze lagen, konterte die SFG Stadtlohn am Sonntag und überholt das U25 Team des SFZ, das somit weiterhin auf Tabellenplatz zwei liegt. In der Bundesliga lag das SFZ am Samstag noch auf Rundenplatz neun und wurde sonntags, an dem es in Königsdorf nun zum fünften Mal hintereinander keine Chance auf Wertungsflüge gab, bis auf Rundenplatz 15 durchgereicht.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 15. Mai 2017
FLG Blaubeuren steht unter Zugzwang
Die Piloten der Fliegergruppe Blaubeuren stehen schon zu Beginn der neuen Saison unter Zugzwang, wichtige Punkte zu erkämpfen um aus den hinteren Tabellenplätzen herauszuklettern. Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes für das Wochenende fiel jedoch mit wenig Sonnenschein, einer hohen Gewitterwahrscheinlichkeit und viel Niederschlag nicht allzu positiv aus.
Am Samstag fanden sich Sebastian Bauder, Michael Heiß mit ihren Einsitzer sowie Sebastian Wastl und Christian Müller im Vereinsdoppelsitzer ein um sich und ihre die Flugzeuge auf einen kurzen, nassen Bundesligaflug vorzubereiten. Philipp Söll der sich noch bis zum Mittag an den derzeiten Baumaßnahmen zum Hallenanbau beteiligt hatte, wurde vom Bauleiter Heinrich Krais freigestellt um ebenfalls auf Punktejagd zu gehen. 
Bereits direkt nach dem Start der Piloten bildeten sich um Blaubeuren die ersten dicken Regenwolken aus, die vor allem Michael Heiß Probleme bereiteten, ins gute Wetter südlich der Alb zu fliegen. Über dem Donautal waren hier bereits Sebastian Bauder, das Doppelsitzerteam Wastl/Müller sowie Philipp Söll unterwegs und flogen mit ihren Flugzeugen an den Gewitterlinien von Hayingen bis kurz vor Augsburg um dort zu wenden. Die tragenden Wolkenstraßen, die auch als Konvergenzlinien bezeichnet werden, konnten von Philipp Söll und Sebastian Bauder am besten angeflogen werden. Das Doppelsitzerteam musste aufgrund fehlender Sonneneinstrahlung, nahe Stockach am Bodensee das Hilfstriebwerk zur Heimkehr nutzen.
Die Flüge vom Samstag reichten abends nur für einen mittleren Tabellenplatz, wodurch die Hoffnung bestand, dass die Wetterdienste und ihre Modelle sich für Sonntag nur verrechnet hatten, denn normalerweise wäre hier kein Start möglich. Tatsächlich gab es eine Möglichkeit, die Heiner Krais und Philipp Söll im Doppelsitzer der FLG nutzten. Mit einem Flug zwischen den Gewitterzellen von Blaubeuren bis hinter Ingolstadt und wieder zurück sicherten sie der FLG einen guten 7 Rundenplatz.
Somit steuerten Philipp Söll mit 113,55 Punkte (viertschnellster Flug in Deutschland an diesem Tag), Heinrich Krais mit 89,59 und Sebastian Bauder mit 80,75 Punkten ihre Flüge bei. Die FLG Blaubeuren konnte sich dadurch von Tabellenplatz 27 auf 23 verbessern. 
 
Philipp Söll
 
Düstere Aussichten aus dem Cockpit
Anflug auf den Heimatflugplatz durch Schauer Philipp Söll vor den Schauern
 
Montag, 15. Mai 2017
Wieder nur ein Punkt für den AC Pirna

Die Wetterkarten zeigten für Sachsen labile Warmluft mit Schauern und Gewittern bereits ab Mittag; Und das auch noch für beide Tage der Ligarunde 5. Da die Prognose für Sonntag ein klein wenig besser war, machte sich ein Quartett der Pirnaer Piloten am Sonntag früh startklar. Schon morgens um 9 Uhr zeigten sich erste CB`s über dem Erzgebirge und spätestens beim Abflug war klar, dass es kein Rückweg mehr nach Pirna gab, da der Schirm eines CB`s sämtliche Einstrahlung zu Nichte machte und der Regen schon an der Platzkante stand. Franco Fritzsch landete noch schnell vor dem ersten Gewitter aufgrund von Loggerproblemen in Pirna und stand dann als Rückholer zur Verfügung. Kai Glatter, Thomas Melde und Benny Schüch flohen vor den Gewittern in Richtung Nordost und versuchten dort die Kilometer zu holen. Doch die linienartige Gewitterfront zwang die Piloten zu einer relativ zeitigen Landung bei den Fliegerfreunden in Klix. So reichten die knapp 70 Speedpunkte und 2x 65 Speedpunkte leider nur für einen Punkt. Vielen Dank an die superschnellen Rückholer und den Klixer Fliegerfreunden für die temporären Hallenplätze und die Kaltgetränke.

 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Frühmorgens schon Gewitterbildung

Der Weg nach Hause ist versperrt

Gemütlicher Sonntagnachmittag in Klix

 





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20. Juli

SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 14: Alle wieder zuhause!?

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7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
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