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Freitag, 18. August 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 17.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegen weite Teile Deutschlands rückseitig der ostwärts abgezogenen Kaltfront weiter im Zustrom kühler, feuchter und labil geschichteter Meeresluft. Nur der äußerste Südosten verbleibt bis zum Abend noch im Einflussbereich der Kaltfront. Dort, sowie im Nordwesten muss vermehrt mit konvektiven Umlagerungen gerechnet werden. Zwischen diesen Bereichen wird die Luftmasse tagsüber durch leichten Zwischenhocheinfluss stabilisiert.
Am SONNTAG ist die Kaltfront endgültig ostwärts abgezogen und Deutschland gelangt zunehmend unter den Einfluss eines Hochdruckgebiets über Westfrankreich. Dabei fließt mit westlicher bis nordwestlicher Strömung weiterhin kühle und leicht labil geschichtete
Meeresluft ein, die im Tagesverlauf von Westen her zunehmend stabilisiert wird und abtrocknet. Im Südosten und an der Nordseeküste kommt es aber weiterhin vereinzelt zu konvektiven Umlagerungen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige Wolkenthermik, durch vereinzelte Überentwicklungen gestört.gestört
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG mäßige bis gute CU-Thermik, im Südosten anfangs keine Thermikentwicklung aufgrund von Abschirmung, am Nachmittag dort zunehmend Auflockerung und Entwicklung mäßiger Thermik. Von Westen her am Nachmittag einzelne Überentwicklungen.
Am SONNTAG entwickelt sich verbreitet gute Thermik. Im Südosten und Osten teils mäßige Thermik, es kommt hier zu einzelnen
Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG nur in der Nordwesthälfte nachmittags mäßige Thermik. Diese wird oft gestört durch Überentwicklungen.
Am SONNTAG gute Wolkenthermik. Im Osten und Südosten einzelne Überentwicklungen und am Alpenrand stärkere Abschirmungen durch Wolkenstau.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 16. August 2017
Aero-Club Braunschweig schafft den vorzeitigen Klassenerhalt
Seit dem letzten Sonntag können wir aufgrund des erreichten Klassenerhalts in Ruhe durchatmen, weil schnelle 317,59 Speedpunkte den zweiten Platz und 19 Punkte einbrachten und dafür die Grundlage waren.
Somit haben wir nun 123 Punkte auf dem Konto und können vom LSC Leverkusen, der mit 95 Punkten auf dem ersten der sieben Abstiegsplätze liegt, nicht mehr eingeholt werden.
„Rundenplatz zwei und der Klassenerhalt sind ja ein Grund zum Feiern“, resümierte am Montagmorgen eine äußerst zufriedener Karsten Bennewitz. Der Thermikgott hatte mit den Norddeutschen endlich einmal wieder ein Einsehen und zauberte einen schöne Aufwindautobahn in unseren Bereich und nach Sachsen-Anhalt.
Dieses Angebot wurde dann auch von unseren 7 Piloten plus Wiebke in optimaler Art und Weise genutzt und genau nach dem Ende der Hatz auf einen schnellen Schnitt brach das Wetter dann gegen 16 Uhr auch in sich zusammen.
Diese vier Aufwindjäger, die alle Wasser getankt hatten, waren erfolgreich unterwegs:
Joshua Arntz/Wiebke Holste, Arcus T, 118,48 Speedpunkte,
Knud Dombrowsky, Discus 2, 101,59 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 98,00 Speedpunkte,
Arntz und Holste flogen zunächst nach Uetze und wendeten dann in Tangermünde. Von dort ging es wieder in Richtung Westen und anschließend bis nach Ziesar. Dombrowsky tourte in der Region zwischen Meinersen und Burg (bei Magdeburg) mit dem Discus.
Bennewitz glitt nach seinem Start nach Müden und kehrte dann östlich von Tangermünde um.
Hayung Becker, Gunter Storz und Rolf Wagner bildeten eine Reisegruppe und waren zusammen mit dem Standard Cirrus, der LS 4 WL und der ASW 28 unterwegs. Einen weiteren Flug brachte noch Lennard Waschke mit der ASW 19 in die Wertung. Dieser Rundensieg ging mit 321,70 Punkten an den Fliegerclub Brandenburg.
Und nach dem nächsten Wochenende ist die diesjährige Segelflugbundesligasaison 2017 bereits Geschichte. Die Kollegen vom Altkreis Isenhagen sind bereits abgestiegen und für den LSV Gifhorn müssen wir noch die Daumen drücken! Das wird noch eine verdammt enge Kiste für unsere Nachbarn.

Rolf Wagner
 
Warten auf den Sicherheitsdienst zum Öffnen des Flugplatzzugangs.
Wolfsburg und ein Teil des VW-Werks.
Die riesige Abraumhalde am Südostrand vom ED-R74.

 

Dienstag, 15. August 2017
LSG Fallersleben: Schmales Wetterfenster genutzt
Die Runde 18 zeigte in Ummern viele Parallelen zur Vorrunde; Samstag ging nichts, der Sonntag war gut aber nicht immer einfach, die LSG brachte 6 überlandflugwillige Piloten an den Start. Fünf kennen wir schon aus der Vorwoche: Rolf Bornheber (Grunau Baby II), Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes (PIK 16 Vasama), Peter Meurers (LS1f), Roman Langer (Twin III SL) und Benno Beesten (Nimbus 4M). Neu im Team war Lothar Kaps (ASW22). Auch bei der Ligaausbeute finden sich Parallelen zur Vorwoche: die Holzflugzeuge haderten wieder mit den Bedingungen und auch Roman konnte wegen frühzeitiger Motornutzung keine gültige OLC-Wertung erreichen. Bei Lothar reichte es zwar für den OLC, die Bundesligamindestgeschwindigkeit hat er aber nicht erreicht.
Wegen Überentwicklungen in der Lüneburger Heide drängte es die LSG-Piloten gleich Richtung Südosten. Benno flog zunächst bis Braunschweig, um von dort Ostkurs anzulegen. Ab Helmstedt konnte er dann eine tolle Wolkenstraße über Magdeburg hinweg bis südlich Burg nutzen. Da es hier sehr gut lief, beflog er die Aufreihung auch gegen den Wind zurück bis Helmstedt und ein weiteres Mal nach Osten bis hinter Schönebeck. Mit minimalen Kurbelanteilen konnte hier Strecke gemacht werden, während im Süden wie im Norden bereits die Grenzen des Wetterfensters gut zu sehen waren. Um sich die Chance ohne Motornutzung heimzufliegen zu erhalten, drehte Benno östlich Schönebeck wieder gen Westen. Aber die Abschirmung mit eingelagertem Regen war schneller, ab Haldensleben war die Einstrahlung weg und so musste der Solo für die fehlenden Höhenmeter nach Ummern sorgen. Dieses Schicksal teilten am Sonntagnachmittag viele K-Piloten aus der Region, die Segelflugpiloten mit den Zahlen im Kennzeichen machten hingegen einen Erfahrungsaustausch mit der norddeutschen Landbevölkerung.
Da in Runde 18 viele Vereine keinen oder keine drei Flüge in die Wertung brachten, reichten die Flüge von Benno und Peter am Ende zu Platz 9. Mit den 12 Punkten konnten wir uns etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Auf Platz 22 zählt die LSG aber weiter zu den noch vier abstiegsbedrohten Vereinen. Es bleibt also auch für die Schlussrunde sehr spannend für die Fallersleber.
 
Benno Beesten
 
Startvorbereitungen in Ummern
Glückliche Koinzidenz: „Segelflugautobahn“ über Bundesautobahn A2
Keine Thermik auf dem Heimweg

 

Dienstag, 15. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Die Saison hat ihr Ziel fast erreicht. Und scheinbar geht auch dem Wetter so langsam die Luft aus, denn zumindest der Samstag kann als meteorologischer Totalausfall gewertet werden. Aber der Sonntag konnte dann in Teilen entschädigen, denn 26 Vereine aus Liga 1 und 17 aus Liga 2 konnten Punkten. Was auch bedeutet,
dass diese Runde am Ende die vollen 20 Punkte wert war ...
Samstag:
Langgestreckt erkannt man das südliche Ende eines Frontensystems, dass sich von Skandinavien in Richtung Westdeutschland erstreckte. Das folgte einem weiteren, das vom Vortag übrig geblieben im Osten lag. Zwischen beiden Fronten von einer fliegbaren Lücke zu sprechen, wäre vermessen und selbst der Westwind verschaffte keine ausreichenden Hang- oder Wellenbedingungen.
Sonntag:
Anders der Sonntag: Die Front vom Vortag lag unter Abschwächung über der Mitte Deutschlands. Vor allem der Norden profitierte von der rückseitig eingeflossenen Luftmasse, die unter den leichten Einfluss eines Zwischenhochs gelangen sollte. Zumindest eine brauchbare Luftmasse, wenn sich auch immer wieder die noch reichlich vorhandene Feuchte als störend erweisen sollte. Und selbst auf der Südseite der Front - hier in einer warmen und trockenen Luftmasse - gab es ligataugliche Bedingungen.
Wer hat was draus gemacht?
Nachdem die Liga 1 schon in der Vorwoche ihren Meister gefunden hatte, stand für die Aalener nur noch die Kür an. Im selben Wetterraum unterwegs wie der Runden-Dritte Donauwörth-Monheim mussten die Schwaben aber in dieser Runde den Nordlichtern die vorderen Plätze abtreten, auch wenn der AC Braunschweig nur einen Hauch (weniger als ein halbes km/h!) schneller war. Knapp, aber letztendlich sicherlich verdient haben die Brandenburger diese Runde für sich entschieden - immerhin auch schon zum zweiten Mal in dieser Saison.
Deutlich spannender gestaltet sich der Kampf gegen den Abstieg: Zumindest theoretisch ist selbst noch der Platz 19 abstiegsgefährdet und so konnten Gifhorm (Rundenplatz 9) und Leverkusen (Rundenplatz 11) wichtige Punkte holen, auch wenn es vielleicht noch nicht ganz gereicht hat, um das sichere Ufer zu erreichen.
Vor allem der FCC Berlin macht Punkte gut, kann sich aber auch noch nicht ausreichend Luft verschaffen und auch in Eichstätt und Sindelfingen dürfte die eine oder andere Sorgenfalte den Blick auf die Wetterprognosen der letzten Runde begleiten.
Nun aber zu Liga 2, wo es Schwandorf den Aalenern gleichgetan hat und sich bereits eine Runde vor Schluss als Meister feiern lassen kann. Dafür reichten am Ende 2 Wertungsflüge und ein Rundenplatz 12: Der war immerhin noch 9 Punkte wert war, kostete aber nach einem Ausflug in Richtung Süden trotzdem etwas Benzin für den Heimflug. Zwar konnte Laichingen Rundenplatz 2 belegen, den Vorsprung des Oberpfälzer Zweitligameisters konnten sie nicht mehr einholen.
Der Rundensieg geht an den AC Bad Nauheim, und mehr als über den Rundensieg dürfte man sich in Hessen auch darüber freuen, dass
man in Schlagdistanz zu den Dannstädtern - und damit dem letzten Aufstiegsplatz gekommen ist.
Und auch beim Kampf gegen den Abstieg in die Landesligen könnte das Wetter eine entscheidende Rolle spielen, sind doch die "Kandidaten" aus Niedersachsen, Bayern, Brandenburg und Hamburg quer über die Republik verteilt. Mit einer Bandbreite von nur
15 Punkte liegen sie aber nahe beeinander, wohingegen die Aufsteiger aus der Quali-Liga ebenfalls bereits feststehen.
Und auch in der Junioren-Liga darf gefeiert werden. Nach spannenden und ebenfalls über die ganze Republik verteilten Fernduellen konnte sich am Ende Königsdorf durchsetzen. Grund dafür war sicher auch auch - trotz nicht immer ganz einfacher Wetterbedingungen - die Konstanz mit der gepunktet wurde. Krönen konnten sie ihre Saison mit Rundensieg Nummer 5.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Dienstag, 15. August 2017
SFG Giulini: Die vorletzte Runde
Am Samstag war nahezu unfliegbares Wetter. Lediglich Junior Alex Meinicke versuchte einen späten Start und konnte sich immerhin in einer schwachen Welle etwas über eine Stunde in der Luft halten - aber die Mindestwertungsstrecke nicht erreichen.
Auch der Sonntag erwies sich als recht tricky. Erst gegen 14 Uhr konnte man einen Start bei tiefer Basis und wenig Sonne am Boden wagen. Richtung Nordwest sah man aufgelockertes Wetter. Super, bei schwachem, unzuverlässigem Steigen und tiefer Basis ins ansteigende Gelände - den Spaß vervollständigte dann noch ein auffrischender Westwind.
Während die einen nicht einmal die Mindestwertungsstrecke schafften, erreichte Dieter "Buddy" Bartek (LS-4WL, UY) mit einem sensationellen Flug zwischen Idar-Oberstein, Alzey, Baumholder und Worms einen Ligaschnitt von 87,72km/h. Eine starke Leistung bei diesen Bedingungen. Nachwuchstalent Alex Meinicke (LS-8/18, RS) erreichte mit beherztem Flug gute 68,19km/h, noch vor Trainer Charly Müller (Ventus cT, CS) mit 65,60km/h.
Alex Meinicke war diese Runde der einzige Junior in der Luft und holte mit seinem Flug immerhin Punkte für die U25-Wertung und zementierte Rang 8 in der Gesamtwertung.
Nächste Woche ist dann schon wieder die letzte Runde für diese Saison. Mathematisch wird es nicht besser wie Platz 8 und nicht schlechter wie Platz 17, aber wir werden wie immer mit Spaß am Start stehen und unser Bestes geben.
 
Uwe Melzer
 
Charly mit Nordwest-Kurs
Südlich vom Donnersberg
Feuchte Rückkehr 

 

Montag, 14. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Nervenaufreibende Hängepartie!
Dass der Samstag nur durch seine Niederschlagsmengen glänzte, das war ja nichts neues für diese Saison. Anfangs konnte man noch auf etwas Hangwind an der Bergstrasse hoffen, aber schließlich blieben in Dannstadt die Hallentore zu. Am Sonntagmorgen versprachen die Wettermodelle besseres Streckenwetter, in der Rheinebene wurde das aber zu einer nervenzehrenden Warterei.
Nach dem Motto „stets bemüht“ legte Andreas Schottmüller des Sonntags noch mit der Schwabbelscheibe Hand an die LAK12. So sollte es dann flutschen: Andreas war um 14.40 Uhr im Schlepp und schaffte mit der KT scheinbar mühelos den Anschluss an die Thermik im Nordwesten; er kam mit 61km/h als Teambester wieder zurück.
Wie schwierig es wirklich war zeigt sich an der Leistung von Trainer Peter Mangold: mit der LS8 (L8) erst abgesoffen, dann Stromausfall und beim dritten Versuch schon für außengelandet erklärt! Bis seine Wertungsstrecke über dem Nordpfälzer Bergland für einen 60er Schnitt reichte, musste er die frühe Beinahe-Aussenlandung erst ausmerzen und dann die Thermikdauer voll ausreizen. Chapeau!
Gegen 15 Uhr wollten es auch Yannick Reichenberger und Lutz Hildebrandt im DuoDiscus (DL) wissen. Auf dem Satelittenbild zeigte sich, dass es an Hunsrück und Taunus besser sein sollte. Den Kurs weiter nördlich übers Nahetal angelegt, wurde es am Nordrand der ED-R-Baumholder aber zu schwierig, schließlich blieb nur der Rückzug nach Idar-Oberstein. Bei Schwenkbraten oder Rumpsteak lässt sich dort ja gut auf den Rückholer warten. Schade nur dass es nicht zur Mindestwertung gereicht hatte.
Dadurch dass wir keine drei Flüge in die Wertung brachten wurde das Rundenziel klar verfehlt. Dennoch konnten wir zehn Punkte dem Mannschaftskonto hinzufügen. Das lässt uns für das Finale noch alle Chancen auf einen Aufstiegsplatz in den eigenen Händen! Petrus: wie wäre es zum Schluß mal mit besserem Wetter für alle? Wir werden sehen!

Fotos: Christian Sode, Lutz Hildebrand, Yannick Reichenberger
Bernd Schwehm
 
LAK-Politur Noch wenig Struktur Blick nach Sobernheim

 

Montag, 14. August 2017
FLG Blaubeuren: Das Wetter verschlafen
Das Wetter verschlafen haben einige der Erstligisten dieses Wochenende. Nicht so die Erstligapiloten aus Blaubeuren und die Zweitligisten aus Laichingen. Nachdem der Samstag in ganz Deutschland nicht fliegbar war, war die Enttäuschung groß als für Sonntag Null Kilometer Flugdistanz vorhergesagt war. Doch es sollte anders kommen.
Angespornt durch den Blaubeurer Junior Lucas Kohn bauten Philipp Söll und später Michael Heiß ihr Segler auf um trotz der schlechten Vorhersage Bundesligapunkte zu ergattern.
Gegen 14 Uhr startete dann auch Martin Söll, um als Backup noch Punkte zu holen, falls einer der Dreien landen sollte. Doch das war nicht nötig. Als er startete waren die anderen bereits über 100 km im Geradeausflug geflogen ohne einen Kreis. Heiß fädelte sich in das von Osten her kommende Gespann P. Söll und L. Kohn ein und flog mit ihnen nach Westen. Hier traf Heiß oft das bessere Steigen und konnte zügig bis kurz vor Tuttlingen gleiten. Hier gewendet ging es noch bis kurz vor den gesperrten Luftraum bei Augsburg und wieder zurück zum Platz.
Überraschend wenig Flugzeuge waren an diesem Sonntag in der Luft über Süddeutschland, so freute sich Markus Schweizer vom LSV Schwarzwald um mit den Blaubeurern etwas Bundesliga zu fliegen. Bei Laupheim stoß der Laichinger Bernd Nübling noch zum dem Blaubeurer / Schwarzwälder Geschwader und flog noch mit in den Western bis kurz vor die Schweizer Grenze bei Singen. Gemeinsam traten sie den Heimweg an und die Blaubeurer gratulierten dem Laichinger schon per Funk zu dem erneuten Aufstieg des FSV in die Königsklasse der Fliegerei.
Am Abend wechselte Philipp Söll das Cockpit seines Hochleistungssegler mit der Kunstflugmaschine LO-100 um für das anstehende Flugplatzfest am 3. September zu trainieren. Nachdem alle Flüge online gemeldet wurden freuten sich die FLGler über einen hervorragenden vierten Rundenplatz, der sie auf Platz 8 Punktgleich mit dem AC Nastätten aufsteigen ließ. Mit 315 Punkten waren sie nur knapp unter dem Rundensieger FK Brandenburg und deutlich schnellster Verein in Baden-Württemberg mit 10 Punkten mehr vor dem Tabellenführer des LSR Aalen auf Platz 7.
Schnellster Blaubeurer war erneut Philipp Söll mit 106,23 Punkten gefolgt vom Youngster Lucas Kohn mit 105,66 und dem rasenden Werkstattleiter Michael Heiß mit 103,26 Punkten. In Laichingen holten Kevin Schmid , Bernd Nübling und Joachim Frank Rundenplatz 2 für den FSV. Somit steht der FSV auch in der Tabelle auf dem zweiten Platz und der Aufstieg kann ihnen in der kommenden Runde nicht mehr genommen werden.
 
M. Söll
 

Martin Söll kurz vor dem Start in Blaubeuren
Bodensee Markus Schweizer (Teo) in seinem Ventus
 
Montag, 14. August 2017
Dream-Team am Himmel: SFZ fliegt zum Double
Das was dem FC Bayern heuer im Fussball nicht gelungen ist, hat das SFZ Königsdorf nun geschafft. Nachdem der Sieg in der internationalen Alpenliga bereits am vergangenen Wochenende gesichert werden konnte, haben die Junioren jetzt nachgelegt und fliegen in der vorletzten Runde nicht nur zum fünften Rundensieg dieses Jahr, sondern sichern sich auch die Titelverteidigung und werden nach 2016 zum zweiten Mal deutscher Junioren Bundesligameister.
Flüge im Alpenvorland und auf der schwäbischen Alb
Am Sonntag waren in Königsdorf nicht nur das samstägliche Trio Nikolai Wolf, Emanuel Schieck und Lukas Keibel angetreten, welches samstags vergeblich auch Wetter wartete, sondern auch Jakob Edmaier, Joseph Reinisch und Sebastian Preuschl. Mit Johannes Beyer, der wie letztes Wochenende bereits auf seinem alten Heimatflugplatz Stahringen am Bodensee war, hatten die Königsdorfer Junioren noch ein weiteres Eisen im Feuer. Nikolai Wolf war dann der erste, der von Teamcoach Mathias Schunk Richtung Tegernseer Berge geschleppt wurde. Per Funk wurden die nicht ganz optimalen Bedingungen an die Kollegen am Boden übermittelt. Daher probierten sich die anderen zunächst im Flachland, wobei der thermische Anschluss nach einem Windenstart sich als schwierig gestaltet und der ein oder andere auch nochmals landen musste. Dennoch schafften fast alle eine gültige Wertung zu erfliegen. Schnellster war Nikolai (22), der später auch ins Alpenvorland auswich und es auf 75,5 km/h brachte. Emanuel Schieck (17) erreichte 70,7 km/h und war damit über 13 km/h schneller als sein Vater Wolfgang. Den besten Königsdorfer Schnitt erzielte mit 95,7 km/h aber Johannes Beyer (19) von Stahringen aus im Donautal.
Erstmalig gelingt einem Team bei den Junioren die Titelverteidigung
Mit nun 63 Punkten Vorsprung auf die FG Schwäbisch Gmünd, die mit einem dritten Rundenplatz an der SFG Stadtlohn in der Tabelle vorbeizog, gehen die Königsdorfer Junioren in die letzte Runde und sind daher nicht mehr vom Thron zu stoßen. Damit gelingt den Königsdorfer Junioren nicht nur das, was dem SFZ letzte Woche bereits in der Internationalen Alpenliga gelungen ist, nämlich die Titelverteidigung, sondern das erste Mal überhaupt in der Geschichte der Junioren Bundesliga eine Titelverteidigung. 
Das war eine echte Teamleistung unserer Youngsters, die es über die ganze Saison geschafft haben, sich immer wieder gegenseitig zu motivieren und so fast immer drei Piloten an den Start zu bringen, da könnte sich so mach einer unserer Senioren mal ne richtig große Scheibe abschneiden!
Auch für die nächste Saison braucht es dem SFZ nicht bange werden, da das komplette jetzige Juniorenteam weiter machen kann, denn diesmal fällt keiner aus Altersgründen raus.
 
Mathias Schunk
 
Schnellster Königsdorfer Junior war Johannes Beyer von Stahrigen aus.
(Foto: N. Harder)
Nikolai Wolf versucht es erst über den Vorbergen, fliegt letztendlich aber im Voralpengebiet. (Foto: M. Schunk)
Emanuel Schieck vervollständigt das Königsdorfer Junioren- und auch Bundesligatrio, weil er 13 km/h schneller als sein Vater fliegt.
(Foto: M. Schunk)

 

Montag, 14. August 2017
AC Pirna – Sonntagsausflug nach Lüsse
0 km potientielle Flugdistanz prognostizierten die Wettermodelle für das Elbtal in der vorletzten Ligarunde. Doch die Punktejäger des ACP, angestachelt vom Rundensieg in der vergangenen Runde, ließen sich dadurch nicht entmutigen. „Wenn hier kein Wetter wird, müssen wir ins gute Wetter fahren!“, so lautete die Devise. So fuhren die Piloten Weigel, Augustin und Schüch, unterstützt von der Crew Müller und Glatter am Sonntagmorgen nach Lüsse. Ein Ausflug, der sich lohnen sollte. Nach zähem Beginn mit sehr niedriger Basis entwickelten sich entlang des Hohen Flämings, der Elbniederung nördlich Magdeburg und der Colbitz-Letzlinger Heide kleine Wolkenstrassen. So konnte das Team knapp 298,56 Speedpunkte einreichen und somit weiter Punkte auf die Abstiegsplätze aufbauen.
Noch ist der Erstligaverbleib nicht in trockenen Tüchern, aber auch in der letzten Runde werden wir weiter Vollgas geben. Vielen Dank an die Fliegerkollegen in Lüsse für die Gastfreundschaft und für den super Support am Boden.
 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Bereit zur Abfahrt nach Lüsse.
Startphase in Lüsse.
Mini-Konvergenz an der Elbe.
 
Freitag, 11. August 2017
Das erste Buch über Segelfliegen in Namibia
Zwölf Jahre fliegen in Namibia, das sind zwölf Jahre mit Erfahrungen, Erlebnissen und immer grandiosen Ausblicken. Entstanden ist ein informatives und unterhaltsames Buch mit vielen Fotos zusammengestellt. Das Vorwort von Walter Eisele (Vorsitzender DAEC Bundeskommission Segelflug) zum Buch:
„Nur wenige Länder dieser Erde können von sich behaupten, zu den besonders guten Standorten für den Streckensegelflug zu zählen. Namibia ist eines dieser wenigen Länder. Wer einmal dort war, möchte für gewöhnlich wieder zurückkehren, auch wenn der zeitliche und finanzielle Aufwand immens ist. Das liegt an der Weite und Schönheit des Landes, der Nähe zur menschenarmen Natur, den häufig außergewöhnlich guten Wetterbedingungen und den wenigen Luftraumbeschränkungen, mit denen der Segelflieger und die Segelfliegerin sich auseinandersetzen muss. Und es liegt an der Gastfreundschaft der Lodges, die in Namibia Jahr für Jahr hunderte Piloten aus der nördlichen Hemisphäre in der Kernzeit von Ende November bis Mitte Januar bei sich aufnehmen.
So ist Katharina Milke seit vielen Jahren Stammgast der Lodge Pokweni, die samt Fluggelände von der Familie um Jos van der Merwe und ihrem Team betrieben wird. Katharina haben wir diese Handreichung zu verdanken, die dem Neuling in Namibia wie auch den vielen regelmäßigen Gästen alle wichtigen Themen präsentiert, von den Lebensbedingungen der Einheimischen, der Natur über die Wetterlagen sowie eine Auswahl sehr gelungener Bilder. Statistiken zu den Segelflügen und Ratschlägen zum sicheren Fliegen. Ein separater Überblick über die wichtigsten Fluggelände sowie Außenlandeplätze vervollständigen den Einblick in Namibianische Segelflug-Bedingungen.
Obgleich der Segelflug auf eine jahrzehntelange Tradition in Namibia zurückblicken kann, fehlte bisher ein Überblick aus Sicht eines Stammgastes in Pokweni, wie Katharina ihn nun veröffentlicht. Daher möchte ich ihr herzlich danken, und jedem, der schon in Namibia war oder eines Tages dorthin möchte, die Lektüre von “Segelfliegen in Pokweni, Namibia” sehr empfehlen.“
 
Das Buch kann für 25,- € bei Katharina Milke, tinkamik@web.de bestellt werden.
 
Freitag, 11. August 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 11.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG erstreckt sich ein Höhentrog von Dänemark über Deutschland
nach Norditalien und bestimmt in Verbindung mit einer sehr feuchten Luftmasse das Wettergeschehen. Im Tagesverlauf zieht der Trog Richtung Osten ab. Von Westen erreicht die schwache und teils okkludierte Kaltfront eines Nordmeertiefs Deutschland und verlagert sich südostwärts.
Am SONNTAG fließt auf der Rückseite der Front mit westlicher Strömung kühlere und leicht labil geschichtete Meeresluft ein, die im Laufe des Tages von Westen unter Hochdruckeinfluss gerät.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG durch Abschirmung und frontale Bewölkung keine nutzbare Thermik.
Am SONNTAG und am Montag mäßige bis gute Thermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich aufgrund von Abschirmung keine nutzbare Thermik entwickeln.
Am SONNTAG kann sich vorwiegend im Norden mäßige bis gute Wolkenthermik entwickeln. In Baden-Württemberg ist die Thermikentwicklung durch etwas länger anhaltende dichte Bewölkung eingeschränkt.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG kann aufgrund von abschirmender Bewölkung keine nutzbare Thermik entstehen.
Am SONNTAG hält sich lange abschirmende Bewölkung. Von Westen lockern die Wolken im Tagesverlauf etwas auf. Hier ist am ehesten geringe Wolkenthermik zu erwarten. Nach Osten hin kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 09. August 2017
LSG Fallersleben: Voller Einsatz im Abstiegskampf
In Runde 17 gab’s im Norden immerhin einen ganzen Thermiktag und sogar einen Guten. Am Sonntag schickte die LSG ein breites Spektrum an Flugzeugen in den norddeutschen Himmel, um wertvolle Punkte im Abstiegskampf zu erringen. Es waren Oldtimer wie das Grunau Baby II (Rolf Bornheber) und die PIK 16 Vasama (Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes) aber auch Langohren wie die ASH 25 (Helge + Franz Liebertz) oder der Nimbus 4M (Benno Beesten) dabei. Das Indexmittelfeld wurde durch eine LS1f (Peter Meurers) und einen Twin III SL (Roman Langer) vertreten. Von Pritzwalk startend brachte sich Antje Philipp auf der Vereins-ASW24 in’s LSG-Team ein.
Schnell war klar, dass die Holzflugzeuge bei dem starken Wind nur geringe Chancen auf eine Ligawertung hatten. Roman verpokerte sich zudem mit der Flugrichtung und ging in Folge von Motornutzung leer aus.
Die anderen vier konnten mit schönen Flügen in den Raum Gardelegen und Brandenburg gute Speedpunkte für die LSG erfliegen. Dabei schafften es insbesondere die Piloten der offene Klasse-Flugzeuge mit hohen Geradeausfluganteilen unter Aufreihungen zügig bis an den Berliner Luftraum bei Brandenburg zu fliegen. Auch gegen den Wind ließ sich die Schnittgeschwindigkeit unter Wolkenstraßen hoch halten. Benno baute hier noch ein JoJo ein, um auf einen vergleichbaren Rückenwindanteil zu kommen, wie der früher gestartete Helge. Nach Ende der Liga-Wertungszeit bereitete eine Ausbreitung auf dem Heimweg einiges Kopfzerbrechen, aber allen drei LSG-Piloten gelang es, dieses Hindernis zu meistern und im Segelflug nach Ummern zurück zu kehren.
Da auch viele andere schnell unterwegs waren, reichte es am Ende zu Platz 15 für die LSG. Mit den 6 Punkten konnten wir die Abstiegsplätze ganz knapp wieder verlassen. Es bleibt also weiter sehr spannend für die LSG.
 
Benno Beesten
 
Vom Baby bis zur ASH, alles am Start.
Sieht gut aus voraus.
Zurück in Ummern.
 
Mittwoch, 09. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 17 - Kräftig gepunktet!
Der Samstag war mal wieder nichts im Rheintal. Während Trainer Peter Mangold noch eifrig die Vereins-LS8 wieder wasserdicht machte, versuchte es einzig Andreas Schottmüller mit der LAK12 einmal mit einem Start, Zählbares war aber nicht zu vermelden.
Der Rest des Teams fieberte auf den Sonntage Ein Hochdruckkeil sollte von Frankreich etwas Stabilisierung in die eingeflossene Kaltluft bringen, während im Südosten noch die feuchte Mucke der vorgelagerten Front wenig Hoffnung auf brauchbare Thermik bot.  Neben den Dauerfliegern des Erstliga-Teams standen diesmal Peter Mangold (LS8, L8) und Fritz Thiessen (DuoXLT, FT) im ersten Startblock auf der Dannstadter Höhe. Quasi als Späher machte sich Peter auf Richtung Westen, der Windströmung entgegen. Fritz hatte das Ziel Nord-Ost, an den Thüringer Wald.
Als der zweite Schwung der Liga-Piloten gut eine Stunde später in Dannstadt an den Start ging, war die Basis schon deutlich angestiegen, die Steigwerte im Rheintal aber noch ausbaufähig. Dafür boten die angrenzenden Wälder aber schon ausgezeichnete Bedingungen. Peter war vom Gegenwind-Schenkel so begeistert, dass er kurzerhand die Taktik änderte und entlang von Hunsrück und Taunus auf eine Umrundung des Frankfurter Luftraums setzte. Nach 8h landete er als einer der Letzten wieder im Segelflug-Paradies, für die Speedwertung hatte er 103,9 km/h im Logger.
Minimal schneller war nur Bernd Schwehm (ASH31Mi, SKY) für das SFZ-Team. Er drehte über der Dillinger Hütte in den Rückenwind und schwabbelte mit 104,7 km/h den Wolkenaufreihungen entlang bis zum Main.
Die Hunderter-Serie komplettierte Frank Fröhlich (ASG32Mi, 63). Vom aufgeweichten Mosenberg wollte er nur einsitzig und ohne Wasser starten. Die Thermik zwischen Giessen und Hessisch-Lichtenau stand aber der im Pfälzerwald kaum nach, sodass Frank mit 101,7 km/h die Teamwertung auf 310 km/h katapultierte.
Bemerkenswert auch die Leistung von Junior Konstantin Dibbern, der die LS8 (S1) mit 95,1 km/h vom Hunsrück Richtung Odenwald jagte und dabei so manchen Liga-Profi weit distanzierte. Danke für die Fotos! 18 fette Punkte aufs Mannschaftskonto – in der Gesamttabelle jetzt Platz 6 – wir freuen uns auf die beiden letzten Runden und einen spannenden Aufstiegskampf!

Fotos: Konstantin Dibbern, Dennis Parkins
Bernd Schwehm
 
Die zweite Liga-Welle: S.Ilg, L.Hildebrandt, G.Sturm, A.Schottmüller - Хорошего полёта, товарищи!
Aussicht aus der LS8 (S1)  – noch zarte Cumuli
ASH31-21 über der Bergstrasse- die Frontalbewölkung im Südosten

 

Mittwoch, 09. August 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Ely 2017- sag leise Servus
In den letzten drei Wochen waren wir hier in Ely nicht vom Wetter verwöhnt. Wie schon im letzten Beitrag berichtet, hatte sich eine Trog-Wetterlage eingestellt, die immer wieder sehr feuchte Luft nach Nevada schaufelte. An den meisten Tagen wachten wir bei strahlend blauem Himmel auf, und schon um 9 Uhr entstanden die ersten Cumuli, die dann auch innerhalb kürzester Zeit in die Überentwicklung gingen. Über mehrere Tage ließ die Vorhersage derart schlechtes Wetter erwarten, dass wir sogar vorsorglich die Flugzeuge abrüsteten. Es war von teilweise heftigem Regen, starkem Wind und sogar etwas Hagel die Rede. Und es gab wirklich Momente, in denen wir froh waren, dass unsere Flugzeuge dem Wetter nicht ausgeliefert waren.
Anfang letzter Woche (31.7. und 1.8.) konnten wir dann doch noch zwei Flüge machen. Es war zwar kein großflächig gutes Wetter, aber immerhin reichte es am 1.8. noch zu einem Kontinental-Rekord für Sibylle über ein 500km Ziel-Rück mit 163 km/h. das Wetter war zwar nicht perfekt, es fehlten die sonst so gerne gesehenen Aufreihungen über den Hügelkämmen fast vollständig. Statt dessen gab es in größeren Abständen einzelne Cumuli und dazwischen bis zu 5 m/s Sinken. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen Rekordflug. Da hieß es, den Gleitwinkel möglichst zu strecken, und auf die wenigen guten Aufwinde zu setzen, die im Abstand von 80-100 km (!) zu finden waren. Diese gingen dann im Schnitt mit über 4 m/s, so dass am Ende dann doch eine akzeptable Geschwindigkeit heraus kam.
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Abschiedsstimmung.
Foto: © Ingo Andresen
Bedrohliche Wolken.
Foto: © Ingo Andresen
Eine einsame EB trotzt dem Wetter.
Foto: © Ingo Andresen
 
Dienstag, 08. August 2017
17. Runde U25: Auf dem Treppchen geht es nur noch um die Platzierung
Endspurt. Während in der U25 die drei Treppchenkandidaten bereits feststehen und hier im Wesentlichen um die Platzierung gekämpft wird, kann in der Quali-Liga noch ein Krimi um die Aufstiegsplätze entbrennen. Hier wird es wie in den letzten Jahren auch sicher ganz haarscharfe Entscheidungen geben und Glück und Tränen werden eng beieinander liegen. Hoffen wir auf zumindest faire Wetter-Rahmenbedingungen, so dass überall Wertungen geflogen werden können. So wie an diesem Wochenende. Nicht immer berauschend, aber in weiten Teilen um Längen besser, als was die Wochen zuvor zu bieten hatten.
Die Leistung der drei Spitzenreiter der U25 ist beachtenswert. Nahezu von der ersten Runde an dominieren sie das Geschehen und motivieren sich konsequent mindestens zu Dritt ins Rennen zu gehen. Ob sich bei dieser Zielstrebigkeit auf der Zielgeraden noch eine Veränderung von Gold, Silber, Bronze ergeben kann?
In der vergangenen Runde hat das SFZ Königsdorf erneut ein paar Pünktchen auf Stadtlohn ausgebaut. Vincent Heckert aus Königsdorf berichtet, dass sie in dieser Runde 17 mal wieder die Teamfähigkeit unter Beweis stellen mussten. Um drei Wertungen sicherzustellen, haben sie sich auf verschiedene Startplätze gestützt. Das hat definitiv funktioniert. Es war sicher keine schnelle Runde, aber für den Ausbau der Führung reichte es. „Wir werden alles dafür geben, dass in den letzten beiden Runden genug Junioren in die Wertung kommen. Die Motivation dafür ist auf jeden Fall vorhanden“, so Vincent.
Die Konkurrenz schläft aber nicht. „Bronzewächter“ seit Runde vier -die FG Schwäbisch Gmünd- hat sich ebenfalls ein paar Punkte nach oben gerobbt. Am Anfang der Saison haben sich die gerade einmal fünf aktiven U25 Piloten einen Platz unter den Top 5 vorgenommen. Das Ziel haben sie nun bereits mit konsequenter Arbeit getoppt. Und das erstaunlicher Weise nicht nur mit erfahrenen Piloten. „Kai Schulz hat dieses Jahr frisch den Schein und gut in die Streckenfliegerei gefunden“, erzählt Lars Linkner. Das zeigt einmal mehr, der Wettbewerb ist für das ganze Team und jeder kann seinen Beitrag leisten.
Einig sind sich in jedem Fall alle. Die U25 Liga schweißt die Jugendmannschaft sehr zusammen und man motiviert sich gegenseitig. Und das Wichtigste: Es macht einfach Spaß. 
Also, mit Vollgas geht die U25 in die letzten beiden Runden.
Rundenwertung U25: 1. SFG Giulini/ Ludwigshafen (RP) 275,65 Speed/50 Punkte, 2.Akaflieg Dresden (SN) 272,32 Speed/49 Punkte, 3. AC Pirmasens (RP) 259,50 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 17: 1. SFZ Königsdorf /BY) 727 Punkte, 2. SFG Stadtlohn (NW) 692 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 666 Punkte

Text: Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Vincent Heckert
 
Startvorbereitung der Königsdorfer...
Vorfreude...
Ein Team, das funktioniert,
auch wenn auf verschiedenen
Plätzen gestartet wird..

 

Dienstag, 08. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Nach dem Herbst der Vorwochen, kommt nun das Frühjahr vorbei. Auch wenn August draufsteht, hat sich der Sonntag angefühlt, wie einer im Mai.Und das Wetter hatte für alle eine Lücke zu bieten, so war der Samstag eher der Tag für den Südosten und der Sonntag dann der für den ganzen Rest. Das Duell "Hochdruck und Kaltluft" gegen "wellende Front und Warmluft" kannte aber letztendlich mit dem Sonntag einen eindeutigen Sieger. A propos Sieger: Hat es Aalen geschafft? Dazu unten gleich mehr ...
Samstag:
Anhaltende Trogvorderseite! Kanonisch zu den Vortagen setzte sich die Wetterlage auch am Samstag fort. Immer wieder wellten Fronten durch, dieses Mal auf dem Satellitenbild gleich in mehreren Staffeln von Südwest nach Nordost ausgerichtet zu erkennen. Eingefangen in die parallele Höhenströmung zeigen sie wenig Tendenzen "durchzugehen", sondern verlagern sich nur langsam mit dem gesamten System. Glück zumindest für den Südosten, der zuminedest weitgehend störungsfrei blieb.
Sonntag:
Wetter vice versa am Sonntag: Schon in der Nacht hatte sich hinter dem nun abgezogenen Trog Kaltluft durchgesetzt und kam passenderweise von Nordwesten unter den stabilisierenden Einfluss eines Hochs. Reste des Tiefs vermiesten dem Südosten nun den Tag, während in einem breiten Streifen zwischen Rheinland und Pfalz und Brandenburg beste Bedingungen herrschten. Aber auch dort, wo im Norden die Cumuli noch zur Überentwicklung neigten, war die Luftmasse gut zu fliegen. Und bei Tageslängen, die mit dem Mai vergleichbar sind, war es nicht nur Bundesligawetter, sondern auch Wetter für die lange Strecke.
Wer hat was draus gemacht?
Ganz klar wurde die Runde am Sonntag entschieden, die Kaltluft bringt einfach die Bedingungen für schnelle Schnitte zur besten Thermikzeit, noch dazu wenn der Wind schiebend hilft. Und gerade für den Norden war es ausserdem der lang ersehnte Ausgleich zu den Vorwochen, in denen (zumindest thermisch) der Süden so oft die Nase vorn hatte. So waren viele Flüge länger als die Ligawertungszeit. Aber immer wieder findet man die Kombination "früher Nachmittag" und "Rückenwind", die zu den punkthohen Flügen führten.
Mitunter war aber auch die Flucht ins Wetter notwendig, so für die Vereine, die am Sonntag an der Wettergrenze lagen, wie z.B. Aalen. Ob es aber gereicht hat, um ... ach so, das soll ja gleich noch Erwähnung finden.
Zuerst einmal ist aber eine Erwähnung wert, dass der Rundensieger AC Pirna und auch die Platzierten FV Celle und der FCC-Berlin vor dieser Runde 17 noch auf den Abstiegsplätzen rangierten und mit dieser einen Runde zwar noch nicht das rettende Ufer erreicht haben, aber zumindest aus den Abstiegsrängen herausfliegen konnten. Gefolgt wurde dieses Spitzentrio, das Schnitte zwischen 348 und 362 fliegen konnte, die zu den besten der ganzen Saison gehören, von den drei "B", die noch die Vorsaison so lange dominierten: Brandenburg, Burgdorf und Braunschweig kommen damit sogar noch vor dem ersten Südverein ins Ziel. Diese Position sichert sich dann aber die LSR Aalen. In der Vorwoche mit 44 Punkten Vorsprung vor Donauwörth - wir erinnern uns - lag diese Runde der erste Matchball in Händen der Schwaben. Und da Donauwörth nochmal 2 Punkte einbüßte, liegt Aalen nach dieser jetzt mit 46 Punkten in Front - der Rest ist Trivialmathematik: Herzlichen Glückwunsch in den Süden!!!
Spannend bleibt der Kampf um, also eher "gegen" den Abstieg. Denn hier ist und bleibt alles offen. Und wie schnell sich das Blatt wenden kann, hat gerade diese Runde ja gezeigt.
In Liga zwei liegt die regionale Verteilung ähnlich wie im Oberhaus. Auch hier liegen mit Eisenhüttenstadt, Schneverdingen und Dannstadt 3 Vereine vorne, die nicht aus dem Süden sind (man hätte auch aus dem Osten, Norden und Westen schreiben können...). Hier hat es aber für die beiden ersten noch nicht gereicht, die Abstiegsränge zu verlassen - aber noch sind ja 2 Runden zu fliegen. Auch Tabellenführer Schwandorf ist noch nicht durch, kann aber auf einen komfortablen Vorsprung von 33 Punkten bauen. Zumindest theoretisch kann sogar noch Stadtlohn als Fünfter noch nach ganz vorne fliegen und die Punktabstände zwischen Platz 5, 4 (Laichingen, Vorwoche noch auf 2), 3 (Oldenburg) und 2 (Lichtenfels) sind so eng, dass hier noch alles offen ist.
Und noch etwas soll nicht unerwähnt bleiben. Mit dem LSV Neuhausen hat sich nun auch der 30. Verein der 2. Liga punktemäßig gemeldet - und somit war die Runde 17, die Runde, in der tatsächlich ALLE Vereine BEIDER Ligen gemeldet haben. Von dem Wetter gerne mehr ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Dienstag, 08. August 2017
SFG Giulini: Wetterglück im Rheintal
Zwei ganz unterschiedliche Tage prägten diese Runde. Am Samstag konnte bei starkem Wind und Regenschauern trotz von militantem Optimismus getragenen Anstrengungen kein Flug über die Mindestwertungsstrecke gebracht werden.
Der Sonntag dafür brachte endlich einmal eine gute Luftmasse und Hochdruckeinfluss. Früh entwickelte der Pfälzer Wald und die frühen Starter suchten ihr Glück an der Waldkante auf Südkurs. Zwischen Frankreich, Saarland, Spessart und um Frankfurt flogen die 23 Liga-Piloten aus den 3 Dannstadter Mannschaften über 10.000 motorlose Kilometer. Am Abend tummelten sich noch viele Piloten über dem Pfälzer Wald um unter einer 30km-Wolkenwurst über 2.000m kreislos hin und her zu gleiten und dabei Aussicht und das Segelfliegen zu geniesen.
Schnellster in dieser Runde war Nils Koster zusammen mit seinem Vater Jürgen (Arcus M, JK), gefolgt von Johannes Dibbern (LS-6, WK) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Mit dem 11. Rundenplatz ging es in der Gesamttabelle einen Platz nach oben auf Rang 11.  In der U25 Sonderwertung holten sich Nils Koster, Johannes Dibbern und Alex Meinicke (LS-1c) mit ihren starken Leistungen bundesweit den Rundensieg und verbessern sich in der Tabelle auf Platz 8. Für die nun noch anstehenden zwei Runden bleibt es bei den engen Punktabständen weiter spannend - mit ein wenig Wetterglück ist die TopTen greifbar.
 
Uwe Melzer
 
Bild vom erfolglosen Samstag
Startaufstellung Sonntag Morgen in Dannstadt
Mit Buddy (LS-4) und Jan (LS-7) über dem Pfälzer Wald

 

Dienstag, 08. August 2017
Gutes Flugwetter bringt Braunschweig wichtige Punkte
Na also, es geht ja doch noch etwas mit guter Thermik am Wochenende in unserer Region sowie in Norddeutschland und in den neuen Bundesländern. Jeder, der den Sonntag nicht nutzen konnte, kann sich ärgern, weil bei guter Thermik endlich mal wieder seit einer langen wetterbedingten Durststrecke Flüge um acht Stunden möglich waren. Und das wurde von unseren Piloten auch ausgiebig mit einer Meldung von 11 eingereichten Bundesligaflügen umgesetzt.
Unser schnelles Bundesligatrio sieht folgendermaßen aus:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 119,28 Speedpunkte,
Jens Rabe, Discus bT, 111,20 Speedpunkte,
Joerg Meyer, ASW 20 WL, 107,42 Speedpunkte,
Bennewitz trieb sein mit Wasser gefülltes Gelat vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum erneut bis in den polnischen Luftraum und wendete in Jelena Gora (Hirschberg). Sein Logger wies am Abend satte 863 Kilometer aus.
Rabe absolvierte ein angemeldetes Dreieck von 597 Kilometern und wendete nördlich von Senftenberg und über Jena. Meyer hatte stolze 656 Dreieckskilometer abgespult und kehrte südöstlich von Cottbus um und schaute zudem auch in Jena vorbei.
Zudem waren noch Rolf Radespiel, Markus Schmied mit Julius Fasterling, Peter Montag mit Christoph Noack, Ulrich Böhne, Rolf Wagner, Günter Bertram und Olaf Schwarz in der Löwenstadt gestartet. Hayung Becker steuerte noch einen Flug aus seinem Ferienfluglagerdomizil Laucha bei.
Dieser Rundensieg ging mit flotten 362,30 Speedpunkten an den Aero-Club Pirna. Der neue Deutsche Meister dieser Saison kommt aus Baden-Württemberg und ist der LSR Aalen, der mit 248 Punkten nun vor den letzten beiden Runden uneinholbar führt.
Wir liegen jetzt mit nunmehr 104 Punkten auf Rang 17.
 
Rolf Wagner
 
Der entschlossene Blick unseres zurückgekehrten „Urlaubers“ Karsten Bennewitz dokumentiert seinen Tatendrang.
Karsten Bennewitz ist unterwegs im Wolkenstraßenrausch über dem polnischen Zauberwald.
 
Die weltbekannte Rennstrecke Lausitzring aus der Vogelperspektive.
 
Montag, 07. August 2017
AC Pirna - Das Jagdfieber ist entfacht, für Uwe.
Die Bundesligasaison neigt sich dem Grand Finale - der Showdown ist im vollen Gange. Ein recht anspruchsvolle Ligasaison steckt den Piloten des ACP im Hintern und in den Flächen derer Leistungssegelflugzeuge. Wetterkapriolen brachten den Geduldsfaden sehr oft nah ans zerreißen - einzelne Lichtblicke hielten die Motivation am köcheln - doch der Paukenschlag in Runde 17 entfacht Feuer der Siegens wie der Stich in ein Wespennest. In mehrern Gruppe bäumten wir uns an diesem Wochenden gegen den Verfall in die Tiefen der Abstiegsränge.
Erst Samstag mit bereits guten Leistungen durch Uwe Augustin, Franco Fritzsch und Benjamin Schüch und dann der Sonntag mit einer überirdischen Leistung der drei Musketiere Kai Glatter, Immanuel Weigel und Ralf Andrich. Die Aufteilung der Gruppen auf unterschiedliche Regionen war eine hervorragende taktische Entscheidung. Der AC Pirna staffelte sich mit Teams in Görlitz (Benny, Franco), Bronkow (Kai, Lutz, Immanuel) und Pirna, verteilt auf den Samstag und Sonntag. Untersützung gab es von der Turbofraktion Uwe Augustin und Ralf Andrich. Mit unglaubichen 362,30 Speedpunkten gelang ein Paukenschlag - endlich der erste Rundensieg der Saison und dazu ein ganz wichtiger. 20 Punkte hieven den Club aus den Niederungen auf einen Nichtabstiegsplatz.
Doch durchatmen ist nicht - in noch zwei verbleibenden Runden ist höchste Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft gefragt - der AC Pirna will auch 2018 erstklassig fliegen. Diesen Rundensieg widmen wir unserem Freund Uwe; du bleibst immer in unseren Herzen.
 
Text und Fotos: Robert Paul / Benjamin Schüch
 
Gute Optik am Samstag - dennoch durch Warmluft langsamer als Sonntag.
Am Sonntag ging der Highway nach Polen deutlich besser.
Trio Weigel, Ebert und Glatter nach erfolgreichem Flug in Bronkow.
 
Montag, 07. August 2017
Titelverteidigung und Hattrick fürs SFZ
Obwohl am Samstag das Segelflug Wetter in Königsdorf alles andere als optimal war und sonntags gar nicht ans Ligafliegen zu denken war, steht das SFZ Königsdorf bereits drei Runden vor Schluss als Titelträger in der internationalen Alpenliga fest. Genau wie der LSR Aalen in der Bundesliga auch. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH auf die Alb! Ich glaube nicht, dass es in der Ligageschichte es schon mal drei Runden vor Schluss gab, dass zwei Sieger vorzeitig feststanden!?
Allzu viel Hoffnung hatten wir am Samstag nicht, trotzdem wollten wir natürlich nichts unversucht lassen, zumindest die Mindestwertung zu erzielen. In einem kurzen Wetterfenster erzielte Mathias Schunk zwischen Isartal und Plansee mit 58,0 km/h die beste Wertung, musste dabei aber nach 1:50h bei Krün den Motor nutzen, um dort nicht auf einer Wiese landen zu müssen. Volker Niemann war in Fayence mit 42,3 km/h zweitschnellster SFZ Pilot und das Alpenliga Trio wurde von der DG1000 Crew Willi Prestl und Markus Schweiger vervollständigt, welches mit 39,3 km/h minimal schneller war, als Klaus Peter Renner, der es auf 34,6 km/h brachte. Damit waren wir als Trio zwar nur unwesentlich schneller als Heiko Hertrich mit seinem Flug von La Motte aus, aber wir landete auf Rundenplatz elf, da in den Nordalpen ansonsten wenig ging.
Junioren fliegen auf ihren alten Heimatplätzen
Am Samstag hatte Nikolai Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb den neutralisierten Tag zu einer Wertung von 73,2 km/h nutzte bereits eine ansehnliche Junioren Wertung erzielt. Das Juniorentrio vervollständigte Emanuel Schieck mit 44,4 km/h und Lukas Keibel mit 27,2 km/h, die im Alpenvorland flogen. Aufgrund des für Sonntag im Bereich nördlich der Donau sehr gut vorhergesagten Wetters und des Dauerregens in Königsdorf, wollten die Junioren nichts dem Zufall überlassen und so fuhren einige auf ihre ehemalige Heimatflugplätze, um von dort aus zu fliegen.
Johannes Beyer startete in Stahrinen am Bodensee mit einer Ka 8 und erzielte 64,7 km/h. Viele Ka 8 Wertungen hat es wohl noch nicht in einem Ligatrio gegeben!? Vincent Heckert, der den Besuch seiner Freundin mit einem Ligaflug verbunden hatte, startete in Laichingen und überlies den Flieger im Anschluss Jakob Edmaier. Sabine Wisbacher startete, genau wie Katharina Jocham in Fürth Seckendorf, wo die beiden nur unwesentlich langsamer als die Jungs auf der schwäbischen Alb waren. Leider erlaubte das Wetter dort keinen weiteren Flug im Anschluss für Emanuel Schieck mehr. Eine perfekte Teamleistung, sich auf mehrere Startorte aufzuteilen war vom Teamgedanken für den Teamerfolg genial und die Tatsache, dass Jan Kleu, der selbst nicht fliegen konnte ein Flugzeug nach Fürth zog, damit Katharina, deren Auto kaputt war, dort fliegen konnte, zeigt das perfekte Teamgefühl bei unseren Junioren!
 
Mathias Schunk
 
Kein gutes Flugwetter auf der Nordseite der Alpen: Mathias Schunk bei einem zufälligen Treffen mit Roland Henz (Foto: Roland Henz)
Mit einer Ka8 in die Ligawertung: Johannes Beyer flog von Stahringen aus
Königsdorfer Mädelspower in Fürth Seckendorf: v.l.n.r.: Helfer Emanuel Schieck, Sabine Wisbacher und Katharina Jocham (Foto: Jan Kleu)
 




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