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Samstag, 23. September 2017
Erstflug der Mü 31
Am 15.09.2017 konnte die Akaflieg München am Segeflugzentrum Königsdorf ein ganz besonderes Ereignis feiern. Ihr aktuellster Prototyp, die Mü 31, hob zu ihrem Jungfernflug ab. Die Mü 31 ist ein einsitziges Hochleistungsflugzeug der FAI-Rennklasse, welches als Schulterdecker und mit seinem neuartigen Flügel-Rumpf-Übergang sofort auffällt. Der Segelflieger auf Basis der ASW 27 wurde von Studentinnen und Studenten der Münchner Hochschulen konstruiert und gebaut.
Ziel des Forschungsprojekts war es, den Interferenzwiderstand zwischen Flügel und Rumpf zu minimieren. Der Grundgedanke entstand in der Gruppe vor 20 Jahren, darauf folgten Konzeptuntersuchungen in Windkanalversuchen und die Auskonstruktion der Idee. 2008 begann zunächst der Bau der Bruchzelle und ihre Prüfung in Bruchversuchen, bevor 2012 die Arbeiten an der nun fliegenden Mü 31 begonnen werden konnten.
Das Projekt verband mehrere Studentengenerationen der Akaflieg München, die alle neben ihrem Studium auf diese Ereignis hingearbeitet haben, so dass es keine Überraschung war als am Erstflugtag knapp 300 Luftfahrtbegeisterte den besonderen Moment des ersten Abhebens nicht verpassen wollten. Unter den Gästen befanden sich Alte Damen und Herren, Sponsoren, Pressevertreter und Freunde der Akaflieg.
Kurz vor dem ersten Start, war die Anspannung unter den Projektbeteiligten nahezu spürbar, denn die Mü 31 war zuvor nur in Rollversuchen am Boden getestet worden und im Vorhinein noch nie geflogen. Doch es verlief vom Start bis zur Landung alles genau so toll wie erhofft. „Die Mü 31 fliegt sich schön und es gab keine Auffälligkeiten während des Fluges. Ich bin begeistert. Die ganze Arbeit der letzten Jahre hat sich ausgezahlt“, berichtet Erstflugpilot Johannes Achleitner.
Das studentische Team ist stolz die Mü 31 nun endlich in der Luft zu sehen. Die Studierenden starten jetzt in die spannende Phase der Flugerprobung. Wie groß die Leistungssteigerung im Vergleich zur ASW 27 ist, wird erst die genaue Flugvermessung zeigen. Doch die Akaflieger sind zunächst mit den Ergebnissen der ersten Flüge schon sehr zufrieden.
 
Akaflieg München
 

 

Mittwoch, 06. September 2017
A squeezed OLC Barogram: Perlan breaks the World Altitude Record
Perlan’s eclectic volunteer team had started their second expedition to Argentina in July - in the middle of the Southern hemisphere’s winter. Still the nights are longer than daylight time. In the first days of August, after some initial test flights, the pressurized glider could first climb to 33,200 feet and perform a flutter test. It passed! Now, four weeks later everything was prepared: Although the forecast for September 3rd did not look promising, all team members got up early to meet on El Calafate’s airfield around 6 am. Three hours later, dressed in their warmest winter overalls, Jim and Morgan launched behind the local tow plane although the wind - especially its easterly direction - seemed strange. After release the crew climbed slowly through 18,000 feet, then got higher up to 28,000 feet in the mid level wave. Finally the glider had enough air under its wings to penetrate against the wind into the primary wave. 7000 feet were quickly lost, but don’t you have to make sacrifices to find real great lift?
Down on the ground the retrieve crew was still wondering: There were no wave clouds visible... Once in the primary wave, Perlan 2 quickly started climbing: 33,000 feet, then followed some test points at 35,000 feet and at 45,000 feet passed another important flutter test. A new altitude record did not seem likely yet, but when Einar Enevoldson saw that Jim was about to break his personal record, he couldn’t wait to send him a quick message of congratulations. The cockpit crew however stayed cool and climbed on. Up to 54,000 feet pressure altitude (16,640 meters)! On their last meters Jim couldn’t hide his excitement any longer. He called out over the radio: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
BTW, with the probable record in mind, OLC had already in 2016 updated its barogram graphics. With 6.6 hours this has by now been Perlan 2’s longest flight. The low temperature was a freezy -68 °C (-90 °F). However high up in the southern skies all life support systems worked very well. Perlans chief pilot likes to keep things simple: “Perlan 2 flies better above 40,000 feet than below.”
 
Enjoy a look at Jim Paynes highest altitude on OLC here.
 
Elke Fuglsang-P.
 
Beautiful but icy cold - views of Patagonia
Record numbers in the Perlan 2 cockpit
 Jim and Morgan made it: the achievement of a new World Altitude Record
 
Dienstag, 05. September 2017
Auf dem OLC-Barogramm wird’s eng: Perlan knackt den Höhenweltrekord
Endlich ist es soweit, das Perlan Team reicht den ersten Weltrekord ein. Noch sind es nicht die angestrebten 90.000 Fuß, aber mit 52,172 Fuß GPS-Höhe liegt der am vergangenen Sonntag von Jim Payne und Morgan Sandercock aufgestellte neue Weltrekord mehr als 1000 Fuß über dem im Jahr 2006 von Steve Fossett und Einar Enevoldson erflogenen Maximum. Und das schon beim 38sten Flug in der Druckkabine des Perlan 2!
Im Juli war das Perlan Team zur zweiten Argentinien-Expedition aufgebrochen. Dort herrschte tiefster Winter, und noch immer sind die Nächte dort kürzer als die Tage. Nach einigen Erprobungsflügen ging es Anfang August erstmals bis auf 33.200 Fuß zu einem Flattertest. Bestanden! Vier Wochen später war dann alles bereit: Obwohl die Vorhersage für den 3. September nicht besonders aussah, traf man sich gegen sechs Uhr morgens in El Calafate auf dem Flugplatz, von wo aus Jim und Morgan warm eingepackt im Perlan 2 drei Stunden später im F-Schlepp starteten. Langsam ging es in einer ersten schwachen Welle bis auf 18.000 Fuß, dann im mittleren Stockwerk bis auf 28.000. Schließlich hatte der Segler genug Luft unter den Tragflächen um gegen den Wind in die Primärwelle vorzustoßen. Dabei gingen 7.000 Fuß flöten, aber was tut man nicht alles für großartiges Steigen?
Unten am Boden wunderte man sich, denn es waren keine Wellenwolken zu sehen. In der Primärwelle ging es oben schnell weiter auf 33.000 Fuß, etwas höher ein kurzer Check und noch weiter… bei 45.000 Fuß ein nicht unwichtiger Flattertest. Der Höhenrekord schien noch nicht sicher, aber Einar Enevoldson schickte, als er sah, dass Jim seinen persönlichen Rekord gebrochen hatte, schon einen Glückwunsch. Das Team im Cockpit blieb davon unbeeindruckt und stieg weiter, weiter bis auf 54.000 Fuß Druckhöhe (Das sind 16.460 Meter!). Bei Annäherung an den Rekord gab Jim die Höhen über Funk durch: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
Übrigens hat der OLC mit Blick auf den avisierten Rekord bereits im letzten Jahr die Barogramm-Darstellung angepasst. Mit 6,6 Stunden war dies der bisher längste Flug für Perlan 2. Die tiefste Temperatur betrug -68 °C, aber alle lebenserhaltenden Aggregate haben beim Höhenflug funktioniert. „Über 40.000 Fuß fliegt die Maschine viel besser als darunter“, kommentiert der Pilot seinen Erfolg.
 
Elke Fuglsang-P.

Hier geht es zu Jim Paynes Höhenflug im OLC.
 
Wunderschön und eisig kalt - Blick über Patagonien Rekordhöhen im Perlan 2 Cockpit  Jim und Morgan haben's gepackt - den Höhenweltrekord
 
 
Sonntag, 03. September 2017
OLC - Förderflugzeug LS1-f Neo: Hervorragende Flugeigenschaften und TOP Flüge
Nach rund 190 Flugstunden, einigen Vergleichsflügen mit anderen Flugzeugmustern und Berichten von verschiedenen Piloten, die die 1neo geflogen sind, ist es an der Zeit ein vorläufiges Resümee über die Saison mit der LS1-f neo zu ziehen.
Schon nach den ersten Kreisen in der Frühjahrsthermik war ich von der Agilität und dem Thermikgefühl der LS1-f neo begeistert. Dieses Gefühl sollte sich bei den folgenden Flügen weiter bestätigen.
Mitte Mai hatte ich erstmals die Gelegenheit einen Vergleichsflug mit einer LS4, in der ein durchaus fähiger und erfahrener Pilot saß, über gut 850km durchzuführen. Das Resultat fiel relativ ernüchternd für die LS4 aus. Im Vorflug konnte man zwar einen minimalen Unterschied zugunsten der LS4 bemerken, doch sobald wir in der Thermik kreisten konnte ich mit der LS1 die verlorenen Meter schnell aufholen und sogar deutlich besser steigen. Mit sehr großen Schräglagen bei recht kleinen Geschwindigkeiten (90kmh bei ca. 50° Querlage sind kein Problem) kann die Thermik direkt im Zentrum genutzt und dadurch maximales Steigen erzielt werden. Das macht nicht nur schnell sondern auch jede Menge Spaß J
Durch diese guten Flugeigenschaften konnte ich während der Saison bisher zwei Mal über 800km Fliegen und dadurch jeweils über 1000 Punkte in den OLC Wertungen platzieren. Dass die LS1-f neo nicht nur zum Überlandfliegen geeignet ist sondern auch auf Wettbewerben eine gute Figur macht konnte Nils Ruckert bei der Quali in Leverkusen bereits im Juli zeigen. Souverän sicherte er sich hier einen Platz für die DMJ nächstes Jahr. Sein Urteil über die Flugeigenschaften war sehr positiv.
Im August ging es dann für mich selbst auf die Qualifikationsmeisterschaft nach Grabenstetten. Hier konnte ich gemeinsam im Teamflug mit Max Mensing(LS1-f) und Christoph Kahler(LS4) sehr gute Ergebnisse erzielen. Im direkten Vergleich zu einer normalen LS1-f zeigten sich hier erneut die Vorteile im Steigflug, vor allem wenn die Thermik etwas ruppiger wurde. Mit den Winglets lag die LS1 insgesamt stabiler in der Thermik.
In den vergangenen fünf Monaten hatten insgesamt neun Piloten die Möglichkeit mit der 1neo Flüge durzuführen- alle stiegen mit einem Lächeln aus dem Flieger.
 
Matthias Arnold
 

 

Donnerstag, 24. August 2017
LSG Bayreuth Dritter der Bundesliga und vierter weltweit
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth sichert sich im Schlussspurt der Bundesliga Bronze und den vierten Platz der Segelflug-Weltliga. Nach neunzehn Wochenenden mit Höhen und Tiefen haben die elf Piloten der Mannschaft insgesamt 59 Flüge mit einer Summe von 5.295 km/h in die Wertung eingebracht. Dafür waren sie im gesamten Süden Deutschlands und im westlichen Tschechien unterwegs – immer nur mit der Kraft der Sonne. Für die World League haben sie sogar Flüge aus Slowenien und Frankreich mit eingebracht.
War der Anfang im April noch eher mittelmäßig, konnten sich die Bundesliga-Meister von 2015 ab der dritten Runde in die Spitzengruppe katapultieren. Nach dem ersten Mai-Wochenende hatten die Wagnerstädter sogar kurz die Tabellenführung inne. Doch das verregnete Frühjahr und die baldige Dominanz des späteren verdienten Meisters LSR Aalen machte die Hoffnung auf den erneuten Gewinn der Meisterschaft schnell zunichte. Seit Anfang Juli stand die Luftsportgemeinschaft schließlich auf dem dritten Rang und konnte diesen Treppchenplatz bis ins Ziel gegen alle Angriffe der Verfolger verteidigen.
International findet sich das Team sogar als zweitbester deutscher Verein auf Platz vier wieder, da Heiko Hertrich und Alexander Müller einige Flüge aus ihren Urlauben in Frankreich und Slowenien einbringen konnten. Hertrich hat es dabei innerhalb eines Fluges von den Gletschern der Schweiz über das italienische Aosta-Tal bis in Sichtweite des Mittelmeers und wieder zu seinem Ausgangspunkt La Motte du Caire inmitten der Französischen Alpen geschafft.
Segelfliegen ist die einzige Sportart mit einer funktionierenden Weltliga. Bis zuletzt war es spannend, ob die amerikanischen Vereine aus Kalifornien und den Rocky Mountains Bayreuth noch überholen können oder ob die LSG ihrerseits noch an der Soaring Society of Boulder (Colorado) vorbei kommt. Da Boulder bereits am Samstag genügend Punkte einflog, um Bronze für sich abzusichern, half den Oberfranken die gute Leistung der letzten Runde nicht mehr.
Damit sind die Segelflieger auch nach dem fünften Bundesliga-Platz der Basketballer weiterhin die erfolgreichste Sportmannschaft der Stadt. Für das Team ist der vierte Platz in der World League, gemeinsam mit dem vierten Rang 2008, der zweitgrößte Erfolg nach dem Weltliga-Sieg 2015.
Alle zehn Meister-Piloten von vor zwei Jahren waren wieder am Erfolg dieser Saison beteiligt: Andreas, Georg, Johannes und Sebastian Baier, Martin Brühl, Wolfgang Clas, Heiko Hertrich, Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Lothar Schmidt und mit Clemens Pape ein neu zur LSG gekommenes Jungtalent, das in der Streckenflug-Einzelwertung bereits ganz vorne mitmischt. Dort läuft die Saison noch bis Ende September, aber Pape und auch Müller sind aus der Spitzengruppe der europäischen Einzelwertung praktisch nicht mehr zu verdrängen.
 
Daniel Große Verspohl

 

 
Montag, 12. Juni 2017
Doppelter Hattrick für Königsdorf
Die Königsdorfer Junioren freuen sich über den Sprung an die Tabellenspitze. Foto: Mathias Schunk
Das SFZ Königsdorf setzte große Hoffnungen in den Samstag, für den alle Prognosen euphorisch waren. Die vorhergesagten Steigwerte erreichten aber nicht mal die Hälfte der Prognose und ein Fliegen zur schwäbischen Alb war uns aufgrund des großräumigen EDRs um Landsberg für die dortige Bundeswehr Veranstaltung im Zusammenspiel mit der 2017er Erweiterung des Münchner Luftraum Charlie von vornherein gar nicht möglich. Alle lagen am Ende im Bereich zwischen 70 und 80 km/h. Allerdings wurde aus dem Wetter offensichtlich das Beste gemacht, was zu machen gewesen ist, denn in der Alpenliga war lediglich Vinon schneller als wir. In der Bundesliga jedoch langte es samstags gerade einmal zu Platz 26.
Sonntag war als der schlechtere Tag vorhergesagt, aufgrund des Vortages lies man jedoch nichts unversucht. Für alle ging es nach Osten, über den Wilden Kaiser weiter zum Steinernen Meer. Während das Arcusduo Katharina Jocham/Mathias Schunk, sowie Nikolai Wolf und Michael Wisbacher hier wendeten, um den Abschnitt bis zum Kaiser nochmals für die Ligawertung zu nutzen, flog das Clubklasse Team Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Sabine Wisbacher noch bis zum Dachstein und von dort über den Pinzgau zurück, was eine perfekte taktische Teamleistung war, denn so hatten wir in jedem Fall drei Piloten und zwei Junioren im besten Gebiet. Am Ende lagen in der Einzelwertung der schnellsten Alpenflüge fünf SFZ Piloten unter den schnellsten acht. Das Gespann Jocham/Schunk erzielte mit 95,6 km/h dabei nicht nur die schnellste Alpenwertung, in Deutschland war dies am Sonntag auch die zweitbeste Wertung. Nikolai war mit 91,9 km/h nur unwesentlich langsamer und Michael vervollständigte das Liga Trio mit 87,5 km/h. Bei den Junioren vervollständigte neben Nikolai und Michael, Michaels Schwester, Sabine mit 86,9 km/h das Trio.
Mit dem dritten Rundensieg in Folge holte das Königsdorfer U 25 Team weitere zwei Punkte auf die bisher führende SFG Stadtlohn auf und in der Tabelle haben nun beide Teams 405 Punkte (von 450 theoretisch möglichen!!!). Aufgrund der höheren aufaddierte Geschwindigkeit liegt das SFZ nun aber vorne. Spannender glaube ich war es noch nie in irgendeiner Liga. Hoffentlich wird diese Liga nicht dadurch entschieden, dass in irgendeiner Runde nur eines von beiden Teams nullt, denn aufgrund der zu vergebenden 50 Punkten, wäre das praktisch eine Vorentscheidung und sehr, sehr schade für die Spannung!
In der Alpenliga fliegt Königsdorf ebenfalls zum dritten Rundensieg in Folge und damit zum Hattrick. Der SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AUT) flog auf Platz zwei, vor Trento (ITA) und Vinon (FRA). In der Bundesliga konnte sich das SFZ durch die Flüge vom Sonntag zwar verbessern, aber zu mehr als Rang 21 und einem Trostpunkt langte es am Ende nicht.
 
Mathias Schunk
 
Montag, 12. Juni 2017
AC Pirna - Wichtige Punkte im Abstiegskampf

Vor dieser Runde 9 war allen Piloten des ACP klar, dass nun endlich Punkte erflogen werden müssen, um nicht komplett den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Die Wetterprognosen kamen uns für das Vorhaben entgegen, denn an beiden Tagen lagen wir in gut fliegbaren Wetter. Höchstmotiviert starteten am Samstag Alex Lajn, Uwe Augustin, Ralf Andrich und Benny Schüch von Pirna und Franco Fritzsch im Rahmen der Streckenflugwoche in Riesa. Alex, Uwe und Benny flogen in den Norden auf den Fläming, Ralf versuchte es Richtung Bayrischen Wald / Thüringer Wald. Einmal mehr erwies sich der flämische Sandboden als das bessere Gebiet. Mit insgesamt 300,5 Speedpunkten gingen die Flüge von Alex, Uwe und Benny in die Wertung. Am Sonntag war der Einfluss der Warmluft bereits am frühen Morgen deutlich zu spüren. Trotz alledem versuchten Kai Glatter, Thomas Melde, Christoph Gäbel und Benny Schüch die Wertung noch einmal etwas zu verbessern. Leider ohne Erfolg, denn trotz Cumulusbewölkung über den polnischen Wäldern war es schwierig, einen konstant hohen Speed zu fliegen; Zu zerrissen und inhomogen war das Steigen. Dennoch sind wir mit Platz 4 in der aktuellen Runde sehr zufrieden und wir konnten ein ganz paar Punkte aufholen. Wir freuen uns auf die nächsten Runden.

 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Das Tropical Island in Brandt - Garant für gute Thermik
Abendstimmung in Pirna nach erfolgreichen Flügen
Start am Sonntag bei Blauthermik und hochsommerlichen Temperaturen
 
Montag, 12. Juni 2017
Der Segelflug im Juni - aerokurier
Abenteuer im Nordosten
Die Flugschule „Abenteuer Segelflug“ hat ihre Homebase am Sonderlandeplatz Pritzwalk-Sommersberg, der Luftlinie ziemlich genau mittig zwischen Hamburg und Berlin liegt. 1990 gründete sich hier der Fliegerclub Wolf Hirth, der gut zehn Jahre lang Segel- und Modellflug betrieb, bis die demografische Entwicklung zuschlug und es immer weniger Mitglieder wurden. 2012 kam Torsten Land der Flugschule und Landeplatz vor dem Aus rettete: „Abenteuer Segelflug“ bietet heute Ausbildung, Charterbetrieb und Rundflüge in persönlicher Atmosphäre an.
Flugzeugreport: Stemme RS10.e elfin
Bei der neuen Stemme wurde Wert auf eine gute Cockpitergonomie gelegt, die langes ermüdungsfreies Fliegen ermöglicht. Größter Clou: Während in allen Konkurrenzmodellen (ASH 32, Arcus, DG-1001, Duo Discus und hph Twin Shark) die Piloten im Cockpit hintereinander sitzen, werden sie in der neuen RS10.e Seite an Seite platziert. Die neue Stemme ist eigenstartfähig. Der flüssigkeitsgekühlte E-Motor mit einer Startleistung von 75 Kilowatt ist im Bug untergebracht; der Propeller wird bei Nichtnutzung eingeklappt.
Pilot Report: LAK-17B FES MINI
Mini ist Trumpf – in der Offenen Klasse und jetzt auch bei den Kleineren. Aus Litauen kommt mit der miniLAK das erste eigenstartfähige Segelflugzeug der 13,5-Meter-Klasse aus der Serienfertigung, das einen neuen Begriff von Agilität und Handlichkeit vermitteln will. Aerokurier-Mitarbeiter Gerhard Marzinzik hatte die Gelegenheit die neue MiniLAK bei einem Testflug Mitte April kennenzulernen.
Highlight-Thema: Kommerzieller Schlechtwetterbetrieb für Turbineneinmots in Europa
Der kommerzielle Betrieb eines Flugzeugs im EASA-Luftraum ist in der EU-Durchführungsverordnung 965/2012 geregelt. Im März dieses Jahres ist diese Verordnung um ein wichtiges und lange fälliges Kapitel ergänzt worden: die CAT SET IMC. Damit können Flugzeuge mit einer Turbine nunmehr auch bei schlechtem Wetter gewerblich unter einem AOC, einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, fliegen.
 
Freitag, 09. Juni 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Umzug nach Ely und erste Flüge
Nachdem die Wettervorhersage für Moriarty für viele Tage Schauer und Gewitter ankündigte, beschlossen wir, früher als geplant nach Ely umzuziehen. Wir fuhren am Sonntag, den 28.05. gen Norden, hatten allerdings beschlossen, noch etwas Sightseeing zu machen. Wir hatten unseren ersten Halt in Cortez, Colorado, in der Nähe des Mesa Verde Nationalparks.
Dort kann man in Felsabbrüche gebaute Pueblos besichtigen. Unvorstellbar, wie vor 800 Jahren die Menschen diese Siedlungen gebaut haben. Es gab keine anderen Zugänge, als über die senkrecht abfallende Kante zu klettern. Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass in den Orten mehrere hundert Menschen gelebt haben.
Am Dienstag ging es dann weiter nach Moab, wo ein wirklich hervorragendes Abendessen auf uns wartete. Da wir wussten, dass für die nächsten Wochen das kulinarische Niveau ganz sicher eher im Keller zu finden sein würde, genossen wir es besonders.
Am Mittwoch ging es dann nach Ely. Am Donnerstag bauten wir dann in Ely unsere Flugzeuge auf, und am Freitag starteten wir zu unserem ersten Flug hier. Leider etwas später als geplant, denn wir mussten noch einem Freund bei einem technischen Problem helfen. Aber wir hatten schon mal viel Spaß. Die Reise ging (getrennt, aber in die gleiche Richtung) erst einmal der Aufreihung nach Südost. Die ursprüngliche Idee, über das flache Gelände nach Parowan zu kommen, ließ sich allerdings nicht realisieren, so dass wir beide den Rückweg antraten. Der Schenkel konnte schnell geflogen werden, Sibylle schaffte schon mal einen Schnitt von 176 km/h über eine Stunde. Leider machte dann eine Abschirmung, die aus Westen herein zog, dem Spaß ein vorzeitiges Ende. Wir versuchten den Flug noch durch Ausnutzen der letzten Sonnenflecken zu verlängern, leider war das aber nur sehr begrenzt möglich.
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Die Karawane.
Foto: © Ingo Andresen
Vor schneebedeckten Bergen.
Foto: © Ingo Andresen
Abendstimmung über der 18.
Foto: © Ingo Andresen

 

Freitag, 09. Juni 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 09.06. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG befindet sich Deutschland im Einflussbereich eines Hochs mit Schwerpunkt über Süddeutschland im Bereich kühler Meeresluft. Anfangs liegen dabei noch die Reste einer abziehenden Kaltfront im äußersten Osten Deutschlands und am Alpenrand. Von Westen her wird in Verbindung mit der Warmfront eines Tiefs westlich von Irland vor allem in höheren Schichten feuchte Luft herangeführt.
Am SONNTAG befindet sich das Hoch mit Schwerpunkt über Tschechien und führt mit südöstlicher Strömung trockene und warme Luft nach Deutschland. Die vorhin angesprochene Warmfront macht sich noch im Nordosten des Landes mit mittelhohen Wolkenfeldern bemerkbar. Vom Norden Schleswig-Holsteins Richtung Ärmelkanal verläuft außerdem eine
schwache Kaltfront. Dort dominiert feuchte Mischluft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Thermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört und in der Westhälfte nachmittags zunehmend abgeschirmt.
Am SONNTAG mäßige, teils gute Blauthermik, im Nordwesten allerdings zunehmend abgeschirmt.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Osten gute bis sehr gute Wolkenthermik mit Arbeitshöhen von 2000 m am Nachmittag. Im Westen bereits vormittags abgeschirmt und nur geringe oder keine nutzbare Thermik. Nachmittags auch Richtung Osten zunehmend abgeschirmt, lediglich in Sachsen voraussichtlich erst am Abend Aufzug mittelhoher Bewölkung.
Am SONNTAG starke Warmluftadvektion und Durchzug mittelhoher Bewölkung. Nur im Osten Sachsens einzelne Quellwolken. Dadurch meist nur geringe Thermik bis 1500 m, über dem Schwarzwald bis 2000 m. Im Osten Sachsens mäßige Thermik mit Arbeitshöhen bis 2000 m.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Thermik, besonders in Ostbayern. Dort gute Chancen für Wolkenstraßen. Am Alpenrand und im angrenzenden Alpenvorland später Thermikbeginn und nur mäßige Thermik.
Am SONNTAG Absinkinversion und nur mäßige Blauthermik mit Arbeitshöhen zwischen 1500 und 1800 m NN, über den Bergen bis 2200 m NN.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Donnerstag, 08. Juni 2017
AC Braunschweig: Das lange Warten wird noch mit Rang fünf belohnt
Karsten Bennewitz in seinem Jagdrevier Lüneburger Heide.
Das war ja wieder ein völlig verrücktes Bundesligawochenende für die Braunschweiger Piloten, das nach dem langen und ergiebigen Regen am Pfingstsonntagvormittag noch mit 288,95 Speedpunkten und Platz fünf ein richtig gutes Ende fand. Am Samstag ging streckenflugmäßig überhaupt nichts ab in Niedersachsen und so musste halt zwangsläufig auf den Sonntag gesetzt werden.
Diese drei einzigen Streckenflugpiloten des Sonntags brachten mit guten 288,95 Speedpunkten von Waggum aus folgendes Ergebnis nach Hause:
Joshua Arntz, Ventus 2 cT/18m, 101,88 Speedpunkte,
Christaian Ueckert, LS 6/18m, 97,21 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18m, 89,86 Speedpunkte,
Arntz startete gegen 15 Uhr Ortszeit und setzte seine schnellen Loggerpunkte zwischen Walsrode und Oebisfelde. Ueckert wendete östlich von Verden und war dann ebenfalls in der Zentralheide bis Velpke erfolgreich auf Tour. Bennewitz glitt zunächst bis in die Region Winsen/Aller und hatte seinen östlichen Umkehrpunkt im Vogelschutzgebiet Colbitz/Letzlinger Heide.
Hinzu kommen noch die Flüge von Michael Schoof und Nico Seidl mit dem Arcus sowie Klaus-Dieter Arntz mit der Hornet vom diesjährigen Wilscher Vergleichsfliegen.
Das Arcus-Team siegte in der 12 Teilnehmer umfassenden Konkurrenz und das Clubklasse-Gespann Arntz/Storz belegte einen guten achten Rang unter 24 Teilnehmern. Jens Rabe von der Fluggruppe DLR kam in derselben Wertungsklasse mit dem Janus 18,2m auf Platz drei ein. Der Rundensieg ging mit 333,68 Punkten an den LSR Aalen, der auch mit 95 Punkten die Gesamtwertung anführt.
Die Löwenstädter haben nun wieder etwas mehr Luft zum Atmen und liegen mit 60 Punkten auf Position achtzehn.
 
Rolf Wagner




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23. September

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7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
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