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Mittwoch, 28. Juni 2017
LSG Fallersleben: Komplette Nullnummer im Norden
Die Geschichte des Ligafliegens der Runde 11 ist für den hangfreien Teil Niedersachsens schnell erzählt: Null Thermik, null Starts, null km, null Punkte. An diesem Wochenende war in Ummern an fliegen überhaupt nicht zu denken. Am Sonntag setzte der Regen aber immerhin phasenweise aus.
LSG und LVI hatten nicht mal den Hauch einer Chance auf einen Trostpunkt in der Liga. Beide Vereine hoffen aber, schon nächste Woche wieder Vollgas geben zu können. Wenn es eine Wettergerechtigkeit gibt, müssen die nächsten Runden im Norden phantastisch werden.
 
Benno Beesten
 

Mittwoch, 28. Juni 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge bei starkem Westwind
Es gab für den Samstag gute Wetter-Prognosen für unser Gebiet, leider nur in einem schmalen Bereich. Große angemeldete Streckenvorhaben mussten - wieder einmal - früh beerdigt werden.
Die schnellsten Flüge erreichten die Piloten, die von Anfang an in den Westen gegen den Wind ausholten. Dies bedeutet aber zunächst bei noch tiefer Basis, sich entwickelnder Thermik und bis zu 35 km/h Gegenwind das "Außenlandeparadies" Pfälzer Wald zu queren. Eine spannende Sache, bei der man Wissen sollte was man tut.
Am weitesten flog Dieter Bartek (LS-4WL, UY) in den Westen, auf KM150 irgendwo in Lothringen drehte er um und nutzte auf einem 233km lange Schenkel den starken Rückenwind. Ähnlich agierte unser schnellster Pilot dieser Runde - Junior Nils Koster (ASG-29, LT). Er vermied mit seinem Gleitgerät unter den Aufreihungen so gut es ging das lästige Kreisen und machte mächtig Speed. Auch Karsten Knoop (Ventus cM, XH) war auf dieser Achse unterwegs und zeigte, das er den Wechsel von seiner 304 auf den leistungsfähigeren Ventus schnell zu nutzen weiß.
Nur von Bayreuth übertrumpft, bringen uns die 19 Punkte dieser Runde wieder in die TopTen. Die Junioren Nils Koster und Alexander Meinicke (LS-1c) konnten mit nur 2 Flügen den Rundenplatz 3 in der U25-Wertung belegen und befinden sich auf Gesamtrang 8.
 
Uwe Melzer
 
Misslungener Versuch am Hang der Bergstraße
Thermik über dem Daimler-Werk
Unser "Größter": Steffen Schmidts ASW-22

 

Dienstag, 27. Juni 2017
11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
Es ist leider wieder eine eher übersichtliche Runde. Von einigen wenigen Flugplätzen Deutschlands werden richtig gute Geschwindigkeitsschnitte erflogen, überwiegend ist die Beteiligung aber eher mau. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Teilnehmer sind nicht nur punktuell zu finden. Der Spitzenreiter LSC Bad Homburg ist unter anderem Spitzenreiter, weil er sich genau diesen mäßigen Wetterbedingungen stellt. Zwar sackt er diese Runde nicht für sich ein, aber kann die Führung weiter ausbauen.
Klar sind die Bad Homburger hochmotiviert die Liga-Saison mit einem Aufstieg zu beenden. Schließlich sind sie in den letzten drei Jahren in der Zweiten Bundesliga geflogen und wollen da umgehend wieder hin. Jan Omsels, Deutscher Meister 2013 in der Standardklasse und F1-Grand-Prix-Teilnehmer, ist als Segelflugreferent eine wichtige Kraft den Leistungs-Streckenflug voranzutreiben.
Neben der Nutzung der „schwächeren Tage“ ist dies ein nicht zu unterschätzender Fakt, um einen Verein voranzutreiben. Das haben viele Vereine, die richtig gut unterwegs sind, immer wieder betont. Es braucht den Motivator und auch ein stückweit Organisator.
Horst-Walter Schwager blickt auf die ersten Runden zurück. Ein richtiges Highlight, das besonders heraussticht, gab es nicht. Vielmehr ist es die Konstanz, die von Anfang an an den Tag gelegt wurde. Auch das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, mal ein Rundensieg ist nett, bringt aber in der Summe nicht die Platzierung vorn. Und eine konstant gute Platzierung wiederum schweißt den Verein zusammen und stachelt viele an für die Liga und die Gemeinschaft zu fliegen.
Ein wenig Training – insbesondere für die Junioren- ist eine weitere Zutat des Erfolgsrezeptes. Seit einigen Jahren werden Streckenflugseminare organisiert. Im Winter drückt man die Schulbank und im Sommer wird das praktische Training wie ein kleiner Wettbewerb organisiert. Fluglehrer und allen voran ihr bester Pilot Gerd Spiegelberg, schart zwei bis drei Flugzeuge um sich und fliegt mit ihnen im Team. Eine perfekte und simple Methode seine Leistungen stetig zu verbessern.
Die Voraussetzungen, die Führung zu verteidigen, sind also allemal gegeben. Die Konkurrenz schläft aber nicht.
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Horst-Walter Schwager
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFV Mannheim (BW) 303,03 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bückeburg/Weinberg (NI) 301,86 Speed/49 Punkte, 3. FSV Neustadt/ Weinstr. (RP) 299,34 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 355 Punkte, 2. SFC Ulm (BW) 285 Punkte, 3. SFZ Aachen (NW) 278 Punkte
 
Ex-Europameisterin Gisela Weinreich und Streckenflug-Doyen des LSC (er leitet die Streckenflugseminare) Lutz-Volker Benner Das Team des Spitzenreiters Startvorbereitungen

Dienstag, 27. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Der Dritte Pilot fehlte
In dieser elften Runde der Segelflug Bundesliga wollten sich die Piloten der FLG in der topten Platzierung halten und festigen. Der starke Westwind sollte seinen Teil dazu beitragen. Gelockt von der Wettervorhersage starteten vier Segler am Samstag zur Punktejagd Richtung Osten. Bei Strecken bis ins Altmühltal kamen hierbei 244 Speedpunkte zusammen. Die reichte jedoch noch nicht, da der Sonntag ebenfalls gut fliegbares Wetter vorhersagte, so mussten erneut schnelle Flüge abgeliefert werden. So starteten der Blaubeurer Junior Lucas Kohn , das Team Christian Müller und Sebastian Wastl sowie etwas später Michael Heiß und Sabine Dieulin.
Zunächst wurden beinahe 100 Kilometer über die schwäbische Alb in den Westen geflogen um anschließend mit Rückenwind die schnellen 2,5 h zu fliegen. Einen nahezu perfekten Flug lieferte erneut der Hoffnungsträger Lucas Kohn ab. Mit seinem Flug über 386 Kilometer steuerte er seinen bisher schnellsten Flug mit 105,08 Punkten bei. Da von Westen her eine Wolkenabschirmung kam reichte es ihm leider nicht nach Hause und er musste in einem Acker bei Lonsee landen um anschliessend von seinen Kameraden im Anhänger abgeholt zu werden. Den zweiten Flug steuerte das Doppelsitzerteam mit 103,58 Punkten bei. Da Heiß und Dieulin durch den späten start nur 59 und 74 Punkte erreichten musste als dritter Flug die 86,59 Punkte von Philipp Söll vom Vortag herhalten. Zu erwähnen ist noch, dass an diesem Sonntag nur 4 Piloten in ganz Baden-Württemberg schneller waren als der Blaubeurer Junior Lucas Kohn. Mit Rundenplatz 11 hielten sich die Blaubeurer auf Tabellenplatz 8.
 
M. Söll
 
Dienstag, 27. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 11 - und wieder hat das Wetter einen bunten Straß an Varianten zu bieten: Fronten, Wind und unterschiedliche Luftmassen. Vor allem dem Fronteinfluss fielen dieses Mal (wieder) die Nordvereine zum Opfer, während es im Süden gleich an beiden Wochenendtagen die Chance gab, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Deutlich im Satellitenbild erkennbar die die breite, wellende Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmer. Parallel zur Höhenströmung liegend bewegte sie sich nur sehr langsam nach Südosten, Ganz im Süden lagen ebenfalls noch Reste der labilen Luftmasse der Vortage. Zwischen beiden machte sich eine warme und vor allem weiter abtrocknende Luftmasse breit. Vor allem im Randbereich zur Front im Norden waren in den Morgenstunden noch deutliche Wellen zu sehen, deren Strukturen sich im Bild von 12UTC bereits etwas verloren haben - ein klares Indiz für die hier deutlich spürbare Windkomponente.
Sonntag:
In der Nacht zum Sonntag sollte dann etwas Schwung in das Wettergeschehen kommen: Angetrieben durch einen/Tief Trog über den
britischen Inseln kam die Front nun etwas raschen nach Südosten voran und lag nun in einem Streifen zwischen Nordschwarzwald und Fläming. Da rückseitig der Nachschub an Feuchte nicht abreissen wollte und auch ein Tief über Südosteuropa seine hohen Cirren bis über die Ostalpen und nach Tschechien hinein schob. war der fliegbare Streifen sehr eingeschränkt. Zumindest die Alb konnte aber noch mit durchaus brauchbarem Wetter aufwarten.
Wer hat was draus gemacht?
Viele haben etwas draus gemacht! So sind in beiden Ligen bei meisten der Teams zu Punkten gekommen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe von Flügen nicht vom Heimatplatz aus durchgeführt wurde - sei es, weil man für einen Wettbewerb sowieso unterwegs war oder aber, weil man sich die Mühe gemacht hat, auf der Straße Anschluss an die fliegbaren Wetterräume zu gewinnen. Die Flugspuren von Samstag und Sonntag spiegeln schon deutlich diese Wetterräume wieder, zeigen aber doch die eine oder andere Auffälligkeit:
Samstag unter der Front im Norden war thermisch nicht viel zu holen. Wenn man aber wie die Rintelner passend zum Wind den Hang gleich am Platz hat, kann man auch unter 8/8 seine Punkte holen. Und da der Hang lang genug ist, war für die Piloten aus dem benachbarten Oerlinghausen auch noch Platz genug.
Ebenfalls stark frequentiert war das Rheintal, wo mit den Landauern (Rundensieger in Liga 2) und den 2 Teams aus Ludwigshafen-Dannstadt durchaus ein Liga-Hotspot entstehen kann, wenn die Wetterräume etwas eingegrenzt sind. Und ebenfalls deutlich sichtbar
sind die Spuren von der DM in Zwickau, wo an beiden Tagen ein nicht unerheblicher Anteil der gemeldeten Flüge stattfand. So lassen sich die Kurse in den Flugspuren nochmal nachverfolgen.
Auch wenn das Wetter regional, manche würden auch "selektiv" sagen, war es durchaus großräumig und schnell. So schaffte es der Rundensieger LSG Bayreuth, mit 369km/h den in dieser Saison bislang besten/schnellsten Wert zu erreichen. Dabei machten Alex Müller (127km/h) und Clemens Pape (126km/h) und Heiko und Ylva Hetrich (116km/h) vor, wie es geht:
Erst gegen den Wind - in diesem Fall von Bayreuth aus bin an den Odenwald -, und dann mit Rückenwind bis in die Lausitz. Für Alex kamen in den 2,5 dabei fast 400km zusammen.
Mit einer ganz ähnlichen Taktik, aber auf der anderen Seite der Republik waren die SFG Giulini/Ludwigshafen untertwegs. Aus dem
Rheintal heraus ging es bis nach Frankreich hinein, wo noch deutlich mehr Cumuli, und dann auch Ausbreitungen standen. Nils Koster (101km/h), Dieter Bartek (113km/h) und Karsten Knoop (107km/h) sorgten hier für Kilometer und Punkte. Am Samstag-Abend hatte mit den schnellen Hangritten der LSV Rinteln noch Platz 3 inne. Am Sonntag legte die SFG Donauwörth-Monheim aber nochmal nach: Allen voran Andy Offer, der in der knappen Wetterlücke (s.o.) 115km/h schaffte. Aber auch Wolfgang Köckeis (112km/h) und David Bauder (110km/h) konnten sich gegenüber dem Vortag nochmal verbessern, und ermöglichten damit den Sprung vom zwischenzeitlich 11. Platz auf Rang 3. Damit rücken sie mit nun 115 Punkten in der Gesamtwertung näher an den führenden LSR Aalen heran (131 Punkte). Auf Rang 3 kann sich die FG Schwäbisch Gmünd vorschieben, die damit ihren Trend nach oben weiterführt. Das SFZ Königsdorf rutscht damit auf Rang 4 ab. Die führen wiederum weiterhin souverän die Junioren-Liga an. Da Stadtlohn wettertechnisch nicht punkten konnte, konnten sie die Führung sogar noch weiter ausbauen.
Auch in Liga 2 zählen die Niederrheiner zu den Verlierern. Bei ohnehin schon sehr knappen Punkteabständen wird ein "Nuller" erbarmungslos bestraft und die SFG Stadtlohn findet sich nach Runde 11 nur noch auf Gesamtplatz 4 wieder (126 Punkte). Unmittelbar
davor - nur um einen einzigen Punkt getrennt - rangiert der FLC Schwandorf, die aber auch nur diesen einen Punkt hinter dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn liegen. Diese hatten in dieser Runde ihren Startplatz nach Reinsdorf verlegt und so zumindest einen Punkt holen können.
Platz 1 nimmt nun der AC Lichtenfels ein. Jan Kretzschmar (116km/h), Markus Reuß (101km/h) und Gerd Peter Lauer (89km/h) nutzten ebenfalls den Samstag. Platz 2 in der Runde machen sie nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 5 Punkte sind wahrlich kein Polster, schon gar nicht in der so ausgeglichenen Liga 2. In der nimmt der Rundensieger DJK Landau ebenfalls Fahrt auf. Nach einem guten Saisonbeginn und einer zwischenzeitlichen Durststrecke zeigen die Pfälzer nun nach Rundenplatz 5 in der Vorwoche und dem Sieg in dieser Runde eindeutig aufsteigende Tendenz. Georg Theisinger (121km/h), Florian Theisinger (114km/h) und Yannick Frey (99km/h) zeichnen sich in dieser Runde dafür verantwortlich.
So bleibt es in beiden Ligen spannend, und auch beim Wetter, das scheinbar nach der langen Trockenheit so langsam auf Sommer-Monsun umstellt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Dienstag, 13. Juni 2017
LSG Fallersleben: Kampf mit den Abschirmungen
In Runde 9 hatten wir in Niedersachsen an beiden Tagen ein ähnliches Problem: früh reinziehende Abschirmungen machten den Segelfliegern das Leben schwer.
Am Samstag war ein früher Start opportun, da die von Westen hereinziehende Abschirmung bereits ab 14:30 die Thermikqualität in der Südheide dämpfte. Peter Meurers tummelte sich in der LS1f im 50km-Radius um den Flugplatz, um das Außenlanderisiko bei der reduzierten Einstrahlung zu begrenzen. Benno Beesten „flüchtete“ vor der Abschirmung nach Osten, wo er gute Bedingungen vorfand. Zwischen Tangerhütte und Lehnin konnte er eine Aufreihung gleich mehrfach nutzen und so ca. 240km ohne zu kreisen zurücklegen. Auf dem vierten Schenkel hatte die – inzwischen über die Elbe nach Osten vorangekommene - Abschirmung die Aufreihung zerfallen lassen und es wurde auf Schleichfahrt umgestellt, um die Chancen für einen Heimflug ohne Motorhilfe zu verbessern. Letztlich waren die Gleitstrecken aber selbst für den Nimbus 4 zu groß und bei Helmstedt musste der Solo helfen.
Für den Sonntag waren ähnliche Wetterbedingungen prognostiziert, als beste Richtung erwies sich allerdings der Nordosten. Carsten Rietig und Roman Langer machten sich im Twin III SL auf, den dritten Flug für die Ligawertung zu erkämpfen. Dazu starteten sie kurze Zeit, nachdem sich die ersten Cumulanten zeigten. Da sich der Himmel über Ummern schon wenig später komplett bedeckte, hatten die am Bodengebliebenen große Zweifel, ob der dritte Wertungsflug gelingen würde. Den beiden gelang es aber mit ansprechender Geschwindigkeit bis westlich Schwerin zu fliegen. Die Thermikverhältnisse dort drängten zur Umkehr, aber gegen den Wind war es ungleich schwieriger voranzukommen. Tapfer kämpften sie bis zum Ende des 2,5 h-Fensters, bevor der Rotax beim Weg nach Hause helfen durfte. Obwohl die beiden so noch 67 Speedpunkte zum Ligaergebnis der LSG beitrugen, reichte es leider nur zu Platz 23.
 
Benno Beesten
 
Eine schöne Aufreihung über Genthin
 
Blick Richtung Potsdam (und Berlin)
 
Die Abschirmung erreicht (zu)
früh den „Kalimanjaro“ nördlich Magdeburg
 
Dienstag, 13. Juni 2017
SFZ LuDa: Wieder mehr Konzentration auf die Liga!
Nachdem am Freitagabend mit der Siegerehrung das 32.Dannstadter Vergleichsfliegen unfallfrei beendet wurde, hieß es am Samstagmorgen wieder zeitig die Bundesliga-Rennmaschinen an den Startpunkt zu schaffen. Denn alle drei Dannstadter Teams hatten den Samstag als einzigen Flugtag der Runde ausgemacht, der Andrang an der Wassertankstelle war entsprechend groß. Für den Sonntag drohte eher drückend heisses Badewetter in der Rheinebene.
Ganz früh gab es durch die hohe Bodenfeuchte erst mal Nebelschwaden, gegen 11.30 lag die Basis dann endlich bei knapp 1000m an der Haardtkante und Fritz Thiessen mit dem DuoXLT startete als erster für das Team SFZ. Ein "enges Pattern" rechtsherum um den Frankfurter Luftraum brachte ihn wieder zurück nach Dannstadt, der Taunus lieferte die beste Thermik und einen 80er Schnitt.
Schneller war für das SFZ nur Peter Mangold, der sich die Vereins-LS7 geschnappt und aus der niedrigen Rheintal-Thermik über den PfälzerWald an die Dillinger Hütte gezaubert hatte. Von dort dann mit leichter Rückenwindkomponente an die Odenwaldkante ergab einen 89er Schnitt. Frank Fröhlich mit der SKY (ASH31-18) kämpfte vom Mosenberg aus mit größeren Abschirmungen, zwischen Stadtallendorf und Sontra standen dann 77 kmh auf der Uhr.
Erfreulich die große Mannschaftsbeteiligung am Samstag – acht Flüge in der Wertung: alte Hasen wie Trainer Peter Franke (Hornet) zogen Hoffnungsträger wie Konstantin Dibbern (LS8) oder Liga-Neulinge wie Gregor Sturm/Tobias Zilkens (DuoDiscus) mit in das Bundesliga-Feeling. So macht das Spaß, auch wenn uns die Rennstrecken-Piloten mal wieder zeigten, was schnelle Flüge sind!
          
Bernd Schwehm
Fotos: Dennis Parkis, Frank Fröhlich
 
Dannstadter Hochnebel
Liga-Feeling - alle drei Teams am Start
Die SKY unter der Abschirmung
 

 

Dienstag, 13. Juni 2017
FLG Piloten weiter auf Erfolgskurs
Der Samstag sollte der „Tag des Herrn“ werden. Da für Sonntag keine Bewölkung und nur schwache Blauthermik vorhergesagt war, reihten sich an dieser neunten Runde am Samstag die Bundesligasegler der FLG auf deren Flugplatz im Blaubeurer Teilort Sonderbuch auf.
Zwischen die FLGler stellten sich Segler der FSG Elz, welche derzeit Urlaub bei den Fliegerkollegen in Blaubeuren machen. Geschleppt von der Motormaschine aus Erbach, da die eigene Schleppmaschine weg war, startete einer nach dem anderen in den bewölkten Himmel über Blaubeuren. Anschliessend verteilten sich die einzelnen Segler in alle Himmelsrichtungen. Karl-Eugen Bauder, der derzeit als Trainer für das Baden-Württembergische Junioren Team ab Neresheim fliegt, flog zunächst in den Westen und anschließend Richtung Norden. Lucas Kohn wendete früh im Westen und machte sich auf den Weg entlang des Altmühltals Richtung Osten bis Regensburg. Sebastian Bauder und Michael Heiß wendeten später im Westen und flogen dann auch Richtung Osten und wieder zurück.
Sebastian flog anschließend ebensfalls bis Regensburg, Heiß nutze die Thermik auf der Alb. Christian Müller, der mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte und somit eine schlechte Variometeranzeige hatte, flog nach kurzem Abstecher nach Westen direkt gen Norden.
Am Ende stellte sich raus, dass die Entscheidung Richtung Osten zu fliegen die bessere Wahl wahr und somit überzeugten Sebastian Bauder und Lucas Kohn mit 101,97 und 98,67 Punkten. Ergänzt durch 93,60 Punkte von Charlie Bauder gelang Ihnen mit Rundenplatz 10 ein erneuter Sprung in der Tabelle und die FLG steht nun mit 74 Punkten auf Platz 12 und nur 2 Punkte vor einer Platzierung unter den zehn Besten Vereinen in Deutschland.
In ganz Baden-Württemberg waren nur 3 Piloten schneller als Sebastian und Lucas lieferte als zweitbester Junior im Ländle ebenfalls eine Klasse Leistung. So hat sich die ehrenamtliche Ausbildung der Fluglehrer von Lucas schon für die FLG gelohnt und wir können gespannt sein, was für schöne Flüge er uns in den kommenden 10 Runden noch liefert.
Da es in den anderen Vereinen viele Aussenlandungen gab waren die FLGler froh, dass alle Segler auf dem Heimatflugplatz wieder landen konnten.
 
M. Söll
 
Blaubeurer Nachwuchstalent Lucas Kohn
Hohe Wolken bereits am morgen
Großes Starterfeld in Blaubeuren
 
Montag, 12. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
"Endlich mal Ligawetter!". Das werden sich vor allem die Teams nordöstlich der Elbe gedacht haben (ja, in den OLC-Kommentaren geschrieben haben sie es auch). Und so wundert es dann nicht, dass in Runde 9 Vereine aus Brandenburg und Sachsen ganz oben stehen. Vor allem der Samstag war der "Schnellmacher", wobei auffällt, dass die hohen Ligaschnitte nicht bei den darauf optimierten Flügen geflogen wurden, sondern auf der langen Strecke fast nebenher abfielen.
Samstag:
Kaltluft, Hochdruck und für weite Teile ein Satellitenbild, das aussieht wie gemalt. Aber ganz sauber kam der Tag dann doch nicht daher: Nordöstlich von Elbe und Saale lief es zu Beginn noch etwas breit, bis sich die Restfeuchte hinter der abgezogenen Front strukturiert hatte. Dafür war hier die Luftmasse dann ungestört, während von Westen und Südwesten her schon Warmluft mit im Spiel war und manchen Bart dreieckig machte und sich der eine oder andere Cumulant dann doch als Simulant herausstellte.
Klarer war die Situation im Nordwesten, wo dichter werdende Cirren als eindeutiges Indiz für den Luftmasenwechsel zu sehen sind.
Trotzdem zeigen nicht nur die Leistungen in der Liga, sondern auch im OLC-Plus, dass der Samstag zu den bislang besseren Tagen der Saison 2017 gehörte.
Sonntag:
Warmluft war dann am Sonntag das vorherrschende Thema, blau die dominierende Himmelsfarbe. Im Vorfeld einer Kaltfront (über der
Nordsee schon zu sehen) bildete sich dann am Nachmittag über Frankreich/Belgien eine vorauslaufende Linie, die teilweise sogar
Schauer brachte. Segelfliegerisch verwertbar war die Labilisierung aber leider weniger.
Wer hat was draus gemacht?
Klar, Samstag war der Tag der Ligaflüge. Die Flugspuren zeigen, dass (fast) überall fliegbare Bedingungen herrschten und auch die typischen Spuren der thermisch besten Gebiete lassen sich mehr als deutlich ausmachen.
Was die Schnitte anbelangt, hatte in dieser Runde der Nordosten die Nase vorne. Ganz souverän konnte der FK Brandenburg Runde 9
für sich entscheiden. 118 der insgesamt insgesamt 332 Punkte steuerte Sarah Drefenstedt bei. Frisch als Dritte der Frauen-WM in der Clubklasse zurückgekehrt, fühlte sie sich offenbar auch mit 16,6m und Wölbklappen wohl - Resultat war der schnellste Flug in Liga 1. Rolf Engelhard (108km/h) und Julius Gäde (107km/h) sorgen für den ersten Rundensieg der Brandenburger in dieser Saison und gleichzeitig für einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach oben, weg von den Abstiegsplätzen. Ausgangspunkt im Norden, Flüge in den Nordosten! Das war offenbar die Taktik des amtierenden Meisters LSV Burgdorf. Hatte man zu Beginn noch Anschluss an das Wetter, konnten die Liga-Schnitte meist auf dem Weg in Richtung Elbe und darüber hinaus geflogen werden. Für den Rückweg mussten Heinz Teichert/Ralf Freyer (114km/h), Torsten Franke (102km/h) und Oliver Sörensen (98km/h) aber dann doch den Motor zu Hilfe nehmen, da Warmluft und Cirren schneller waren. Mit 314 Runden-km/h waren sie aber nochmal mehr als 10km/h schneller als der Dritte.
Die LSR Aalen konnte sich dagegen nur knapp gegen die Konkurrenz behaupten, denn zwischen ihren 304km/h und dem 14. (SFG Donauwörth-Monheim) betrug der Abstand gerade mal 12km/h (und auch dahinter ging es weiterhin knapp zu). Nicht nur, aber besonders bei den Aalenern fällt auf, dass die Leistungen der Spitze (in dieser Runde) nicht im Team geflogen wurden. Markus Frank
führte sein Flug von der Alb bis auf die Höhe von Genf (und natürlich auch wieder zurück) Seine 108km/h für die Liga flog er dabei über dem Jura. Wolfgang Gmeiner (98 km/h) war in der Gegenrichtung unterwegs und wendete im Bayerischen Wald. Steffen Schwarzer wiederum flog um Nürnberg herum und machte einen guten Teil seiner 98 km/h auf dem Weg zum und über dem Thüringer Wald - das Samstags-Wetter hatte offenbar eine Menge Optionen parat.
Der LSR Aalen kann mit diesem dritten PLatz seine Tabellenführung (113 Punkte) vor der SFG Donauwörth-Monheim (98 Punkte) und dem SFZ Königsdorf (92 Punkte) ausbauen. Auch wenn die Königsdorfer in Liga 1 nur auf einem der unteren Mittelfeldplätze landeten, so mischen die Yougster weiter die Junioren-Liga auf. Mit dem dritten Rundensieg in Folge schaffen sie es, das U25-Team der SFG Stadtlohn auf den zweiten Gesamtplatz zu verdrängen. Entscheidend dafür ist aber nur die Gesamtspeed, denn nach Punkten liegen nun beide Vereine gleichauf.
Auch in Liga 2 müssen die Niederrheiner Federn lassen (man könnte fast versucht sein, ein Wortspiel mit den Federnwolken, die daran nicht ganz unschuldig waren, anzubringen...), denn auch hier müssen sie Platz 1 in der Gesamtwertung abgeben, den sich der LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn mit Rundenplatz 5 erobern kann.
Ganz vorne finden sich in dieser Runde aber auch die Vereine aus dem Nordosten. Auch der FSV Eisenhüttenstadt kann in dieser seinen ersten Rundensieg verbuchen. Diese 20 Punkte sind um so wertvoller, wenn man bedenkt, dass sie dadurch die rote Laterne der Liga 2 abgeben können. Und das gleich in einer Manier, die auch in Liga 1 den Rundensieg gebracht hätte. Mit 346km/h liegen sie nochmal ein gutes Stück vor dem Rundenprimus des Oberhauses und fast 25km/h vor dem Rundenzweiten. Andreas Kühl
gelingt dabei mit 121km/h auch gleich der schnellste Flug über alle Ligen hinweg. Aber auch Sebastian Bode (116km/h) und Tom Lebelt (109km/h) waren schnell über Sachsen und vor allem unter den Reihungen nach Polen hinein unterwegs.
Auch Rundenplatz 2 geht in die selbe Region: Das Aero Team Klix schafft einen sicheren Rang 2, erflogten durch Jürgen Dittmar (110km/h), Hubertus Oehme (106km/h) und Jürgen Müller (105km/h). Platz drei geht anach Schwandorf, wo Jonas Biesen (109km/h), Rudolf Boehm (99km/h) und Hans Buhlmann (97km/h) insgesamt 305km/h erfliegen können.
Wie erwähnt führt in Liga 2 nun der LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn (114 Punkte) vor der SFG Stadtlohn (108 Punkte), denen der FLC Schwandorf (104 Punkte) aber bereits dicht auf den Fersen ist. Mal sehen, was das kommende Wochenende bringt. Es ist gerade Liga-Halbzeit und damit noch eine Menge Punkte zu vergeben. Und mal sehen, wessen Bedarf an Warmluft-Blauthermik schon ooder noch nicht gedeckt ist ...
 
Bernd Fischer
 
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Montag, 12. Juni 2017
Doppelter Hattrick für Königsdorf
Die Königsdorfer Junioren freuen sich über den Sprung an die Tabellenspitze. Foto: Mathias Schunk
Das SFZ Königsdorf setzte große Hoffnungen in den Samstag, für den alle Prognosen euphorisch waren. Die vorhergesagten Steigwerte erreichten aber nicht mal die Hälfte der Prognose und ein Fliegen zur schwäbischen Alb war uns aufgrund des großräumigen EDRs um Landsberg für die dortige Bundeswehr Veranstaltung im Zusammenspiel mit der 2017er Erweiterung des Münchner Luftraum Charlie von vornherein gar nicht möglich. Alle lagen am Ende im Bereich zwischen 70 und 80 km/h. Allerdings wurde aus dem Wetter offensichtlich das Beste gemacht, was zu machen gewesen ist, denn in der Alpenliga war lediglich Vinon schneller als wir. In der Bundesliga jedoch langte es samstags gerade einmal zu Platz 26.
Sonntag war als der schlechtere Tag vorhergesagt, aufgrund des Vortages lies man jedoch nichts unversucht. Für alle ging es nach Osten, über den Wilden Kaiser weiter zum Steinernen Meer. Während das Arcusduo Katharina Jocham/Mathias Schunk, sowie Nikolai Wolf und Michael Wisbacher hier wendeten, um den Abschnitt bis zum Kaiser nochmals für die Ligawertung zu nutzen, flog das Clubklasse Team Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Sabine Wisbacher noch bis zum Dachstein und von dort über den Pinzgau zurück, was eine perfekte taktische Teamleistung war, denn so hatten wir in jedem Fall drei Piloten und zwei Junioren im besten Gebiet. Am Ende lagen in der Einzelwertung der schnellsten Alpenflüge fünf SFZ Piloten unter den schnellsten acht. Das Gespann Jocham/Schunk erzielte mit 95,6 km/h dabei nicht nur die schnellste Alpenwertung, in Deutschland war dies am Sonntag auch die zweitbeste Wertung. Nikolai war mit 91,9 km/h nur unwesentlich langsamer und Michael vervollständigte das Liga Trio mit 87,5 km/h. Bei den Junioren vervollständigte neben Nikolai und Michael, Michaels Schwester, Sabine mit 86,9 km/h das Trio.
Mit dem dritten Rundensieg in Folge holte das Königsdorfer U 25 Team weitere zwei Punkte auf die bisher führende SFG Stadtlohn auf und in der Tabelle haben nun beide Teams 405 Punkte (von 450 theoretisch möglichen!!!). Aufgrund der höheren aufaddierte Geschwindigkeit liegt das SFZ nun aber vorne. Spannender glaube ich war es noch nie in irgendeiner Liga. Hoffentlich wird diese Liga nicht dadurch entschieden, dass in irgendeiner Runde nur eines von beiden Teams nullt, denn aufgrund der zu vergebenden 50 Punkten, wäre das praktisch eine Vorentscheidung und sehr, sehr schade für die Spannung!
In der Alpenliga fliegt Königsdorf ebenfalls zum dritten Rundensieg in Folge und damit zum Hattrick. Der SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AUT) flog auf Platz zwei, vor Trento (ITA) und Vinon (FRA). In der Bundesliga konnte sich das SFZ durch die Flüge vom Sonntag zwar verbessern, aber zu mehr als Rang 21 und einem Trostpunkt langte es am Ende nicht.
 
Mathias Schunk
 
Montag, 12. Juni 2017
AC Pirna - Wichtige Punkte im Abstiegskampf

Vor dieser Runde 9 war allen Piloten des ACP klar, dass nun endlich Punkte erflogen werden müssen, um nicht komplett den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Die Wetterprognosen kamen uns für das Vorhaben entgegen, denn an beiden Tagen lagen wir in gut fliegbaren Wetter. Höchstmotiviert starteten am Samstag Alex Lajn, Uwe Augustin, Ralf Andrich und Benny Schüch von Pirna und Franco Fritzsch im Rahmen der Streckenflugwoche in Riesa. Alex, Uwe und Benny flogen in den Norden auf den Fläming, Ralf versuchte es Richtung Bayrischen Wald / Thüringer Wald. Einmal mehr erwies sich der flämische Sandboden als das bessere Gebiet. Mit insgesamt 300,5 Speedpunkten gingen die Flüge von Alex, Uwe und Benny in die Wertung. Am Sonntag war der Einfluss der Warmluft bereits am frühen Morgen deutlich zu spüren. Trotz alledem versuchten Kai Glatter, Thomas Melde, Christoph Gäbel und Benny Schüch die Wertung noch einmal etwas zu verbessern. Leider ohne Erfolg, denn trotz Cumulusbewölkung über den polnischen Wäldern war es schwierig, einen konstant hohen Speed zu fliegen; Zu zerrissen und inhomogen war das Steigen. Dennoch sind wir mit Platz 4 in der aktuellen Runde sehr zufrieden und wir konnten ein ganz paar Punkte aufholen. Wir freuen uns auf die nächsten Runden.

 
Text und Fotos: Benjamin Schüch
 
Das Tropical Island in Brandt - Garant für gute Thermik
Abendstimmung in Pirna nach erfolgreichen Flügen
Start am Sonntag bei Blauthermik und hochsommerlichen Temperaturen
 




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