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Dienstag, 22. August 2017
FLG Blaubeuren: Das Beste kommt zum Schluss
Aalen holt den Pokal erneut ins Ländle - Laichingen wieder erstklassig
Mit einem Paukenschlag beenden die Piloten der FLG Blaubeuren die diesjährige Saison der ersten Segelflug Bundesliga. Die Blaubeurer waren in dieser neunzehnten und sogleich letzten Runde erneut schnellster der sieben Erstligavereine aus Baden-Württemberg und konnten mit einem hervorragenden achten Platz diese Saison beenden. Der LSR Aalen holt erstmals seit 2011 den Pokal erneut ins Ländle. Zuletzt war dies der FLG gelungen.
Bereits am Samstag versuchte ein hochmotivierter Philipp Söll Punkte zu ergattern. Das gute Wetter sollte jedoch erst am Sonntag kommen. Schon nach den ersten Kreisen in der bereits ansteigenden Wolkenthermik stand fest, wer heute schnell sein will muss Rückenwind haben. So kämpften sich 7 Flugzeuge der FLG-Flotte Richtung Westen bis kurz vor den Schwarzwald. Dort trennten sich die Wege und einige versuchten um den Luftraum um Stuttgart zu fliegen.
Philipp Söll, Sebastian Bauder und Michael Heiß nutzten einen langen Rückenwindschenkel um Speedpunkte zu machen, was ihnen auch gelang. Im Osten auf dem Hochsträß gewendet ging es erneut den Wolkenaufreihungen zurück bis ins Neckartal. Im letzten Schenkel über 100 Kilometer perfektionierten Bauder und Söll den Streckensegelflug mit einem Kreisfluganteil von unter 5 % und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 150 km/h.
Der später gestartete Michael Heiß nutzte die Informationen der beiden und konnte ebenfalls einen guten Flug beisteuern. Mit zweimal 132 Punkte von Söll und Bauder sowie 110 Punkte von Heiß erreichte die FLG den Dritten Rundenplatz in dieser letzten Runde. Der FSV Laichingen konnte mit Flügen vom BWLV Präsidenten Eberhard Laur mit 104 Punkten sowie Robert Österle 91 Punkte und Udo Hettrich mit 85 Punkten ihren zweiten Platz und somit den Erstliga Aufstieg sichern.
Neben den Laichingern steigt mit der FLG Dettingen ein altbekannter Verein aus baden-Württemberg erneut auf. Die Piloten aus Blaubeuren werden ihre tolle Platzierung ausgiebig bei deren Flugplatzfest am 3. September feiern.
Glückwunsch an den Doppelsieger Aalen, nächstes Jahr machen wir es Euch nicht so leicht ;-) Ebenfalls Glückwunsch an die Laichinger, wir freuen uns schon wieder auf spannende Vergleiche mit unserem „Nachbarn“. Vielen Dank an den OLC für die schöne Plattform.
 
M. Söll
 
 
Start in Blaubeuren.
Philipp Soell in seinem Discus 2T
Philipp Soell nach erfolgreichem Flug.
 
Montag, 21. August 2017
Grandioser Doppelerfolg für die Segelflugpiloten des Luftsportrings Aalen
So sehen Sieger aus!
Als Deutscher Meister standen die Aalener Segelflugpiloten bereits seit zwei Wochen fest. Seit heute Vormittag ist klar. Sie haben auch die OLC-World-League gewonnen. Das ist die Champions-League im Segelflug. Der Luftsportring Aalen ist damit Weltmeister!!!
Am letzten Wochenende haben die Meister vom Härtsfeld nochmal alles gegeben. Geschickt hatten sie sich abgesprochen und ihre Flugstrecken in verschiedenen Regionen gelegt.
Als erstes ist erwin Ziegler mit seiner ASW-22 gestartet. Er konnte über Funk den Kameraden, die noch am Boden warteten wertvolle Tipps übermitteln. Kurz nach zwölf sind dann die anderen Elchinger gestartet. Erwin Zeigler(AA) ist in dieser Saison einer der Garanten für die Luftsportring Erfolg. Der Zweite ist Steffen Schwarzer (Ebnat).
Josef Blümle (Lippach) flog mit den anderen Beiden über den Schwäbische Fränkischer Wald, den Kraichgau bis in die Rheinebene vor Kartlsruhe. Dann auf einem langen „Schenkel“ mit Rückenwind, das macht schnell, bis weit in den Osten Richtung Rhein-Main-Donau-Kanal. Ziegler sogar bis Regensburg.
Peter Aigen (Zang), Johannes Böckler(Günz) und Michael Kost(Stgt) wählten eine Strecke entlang der Donau. Von Elchingen über Dillingen, Ulm bis Richtung Riedlingen. Böckler sogar noch weiter bis Tuttlingen. Dann wieder Richtung Osten bis nach Ingolstadt.
Manfred Streicher (AA), Thomas Mannal (Zang) und Bernhard Krieg(Bargau) wählten eine Flugroute nach Nordosten.
Alle Varianten erwiesen sich als gut. Die meisten Punkte erreichte Erwin Ziegler mit einem Schnitt von 140 km/h!!!!, Böckler flog mit 132 km/h in die Punkte und Thomas Mannal schaffte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 127 km/h.
Dann war erst mal Warten angesagt. Auf den Deutschen Meister-Titel haben sie dann am Abend schon angestoßen.
Die Meldung kam am Montagvormittag. Mit 21 Punkten Vorsprung vor dem Cape Gliding Club aus Südafrika hat der Luftsportring Aalen den Weltpokal erflogen. Was für ein Erfolg.
Hinter den Ostalb-Piloten liegen die großen Luftsportvereine und ihre Piloten aus Südafrika, Australien, den USA und Neuseeland. Das sind normalerweise die Segelflugparadiese von denen hier die Segelflieger träumen, einmal dort zu fliegen. Und in diesem Jahr ist es der LSR Aalen. Ob nun ein Luftsporttourismus auf das Härtsfeld eintritt bleibt zu bezweifeln, aber der Sieg des Luftsportrings macht den Verein, das Härtsfeld und natürlich die Ostalb in der weltweiten Segelfliegerszene noch bekannter.
Insgesamt waren immer 5 – 10 Piloten mit Ihren Segelflugzeugen am Start um für den Luftsportring auf Punktejagd zu gehen. In diesem Jahr war zudem die LSR-Piloten das Wetter zur Seite gestanden. Während in den vergangenen Jahren oft im Norden der Republik das Flugwetter besser war, hatten die Vereine südlich der Mainlinie 2017 Fortune.
So konnten die Elchinger Segelflieger jedes Wochenende fliegen, auch bei Wetterlagen, an denen vielleicht das eine oder andere Mal sonst nicht geflogen worden wäre. „Da muss ich meiner Frau wirklich mal danke sagen!“ so Peter Aigen. In vergangenen Jahren ist mindestens an einem oder gleich an mehreren Wochenenden das Hallentor geschlossen geblieben.
Seit Runde Acht haben die Aalener Piloten des Luftsportrings die Tabelle in Deutschland angeführt und nicht mehr abgegeben. Dabei konnten sie zwei Rundensiege erfliegen. 277 Punkte waren es am Ende. Das ist eine der höchsten Punktezahl der letzten Jahre und spricht eindeutig für die Geschwindigkeit, mit der die Segelflugpiloten vom Härtsfeld in dieser Saison unterwegs waren.
 Manfred Streicher, der Segelflugreferent des Luftsportrings Aalen freut sich über die tolle Teamleistung: „Dieser Sieg wird dem Luftsportring noch mehr Aufmerksamkeit einbringen. Die Bundesliga und jetzt auch die World-League sind ein großer Ansporn für den eigenen Ehrgeiz und haben dem Segelflug im Luftsportring in den letzen Jahren dadurch eine enorme Leistungssteigerung gebracht – Jetzt wird auf der Ostalb gefeiert!“
 
Michael Kost
Montag, 21. August 2017
SFZ Königsdorf: Glückwunsch an alle Sieger und Aufsteiger ...
Für die Königsdorfer Ligapiloten gab es kein Alpenwetter, dafür den Blick auf die Münchner Theresienwiese, wo das Oktoberfest aufgebaut wird. Foto: Mathias Schunk
...und vor allem ein gaaaaaaaaaaaanz großes Dankeschön an die Erfinder des Ligafliegens! Eine echte Revolution im Segelflugsport! Auch die Erweiterung auf die mehrteilige Ligen und auf Alpenliga und vor allem auf die Junioren Liga ist ein weiterer genialer Einfall gewesen. Man kann Euch gar nicht oft genug danken, ob als Pilot, als Jugendförderer, oder als Pressereferent, der einfach mal 19 Artikel im Jahr sicher hat!
Nun aber zu unserer letzten Runde, die wieder einmal kein Wetter für unser eigentliches Flugrevier, dem geliebten Hochgebirge bot, wo wir schon seit Anfang Juni keine Wertung mehr erfliegen konnten und dieses Jahr sowieso nur vier Runden dort fliegen konnten. Nicht mal für den Alpenrand hat diesmal das Wetter gelangt, so dass wir, wie bei der Hälfte aller Runden diese Saison nur im Alpenvorland fliegen konnten, der Weg auf die Alb ist durch den neuen Münchener Luftraum ja nun auch mehr oder weniger dicht. Daher war die Motivation auch nicht besonders hoch, vor allem weil sowohl der Sieg in der Alpenliga, als auch in der Juniorenliga bereits in trockenen Tüchern war.
Nichts desto Trotz waren einmal mehr die Junioren motiviert. Nikolai Wolf, der wie fast alle zunächst nach Westen geflogen war, erzielte zwischen Memmingen und Altötting mit 101,4 km/h die beste Königsdorfer Wertung. Fabian Honecker, zusammen mit Copilot Mathias Schunk im Arcus unterwegs, flog erst nach Osten und erzielte entlang der südlichen Grenze zum Münchner Luftraum 97,9 km/h. Das Trio wurde durch Johannes Beyer, einen weiteren Junior, vervollständigt. Das Junioren Trio wäre normaler weise von Emanuel Schieck vervollständigt worden, der am Lima Lehrgang in Schwandorf flog und es dort auf 64,5 km/h brachte. Leider gab es technische Anwender Probleme mit dem Logger, so dass der Flug nicht für die Liga gewertet wurde. Daher ging der Flug von Katharina Jocham in die Juniorenwertung ein, die aufgrund eines menschlichen Bedürfnisses aber bereits nach weniger als zwei Stunden landen musste.
Eine überaus erfolgreiche Ligasaison für Königsdorf geht zu Ende
Mit dem zweiten Sieg hintereinander in der Juniorenliga, gelang erstmalig in der Geschichte der U25 Liga einem Team die Titelverteidigung und in der Alpenliga, die es erst seit drei Jahren gibt, der Titel Hattrick. In der Bundesliga, muss das SFZ in der letzten Runde zwar Rinteln vorbeiziehen lassen (herzlichen Glückwunsch an die Crew um Reinhard, der Sonntag um viertel nach sechs schon nervös per SMS nachfragte, was bei uns noch kommt) und beendet die Saison auf Platz fünf und somit mit der besten Platzierung seit 2012. Seit Jahren sind wir ja leider das einzige südlich der Donau beheimateteTeam und kämpfen hier auf einsamem Flur gegen die Übermacht auf der schwäbischen Alb und Norddeutschland, da die anderen aus der Region alle längst abgestiegen sind.
 
Mathias Schunk

 

Montag, 21. August 2017
Der neue Deutsche Meister heißt LSR Aalen!
Nach sechs langen Jahren geht die Meisterschale wieder nach Baden-Wüttemberg! Zuletzt war dies der FLG Blaubeuren im Jahr 2011 gelungen. Der LSR Aalen konnte sich nach konstanter Leistung in Runde 8 erstmals an die Tabellenspitze setzen, hielt die Verfolger Donauwörth-Monheim und Bayreuth Runde für Runde auf Abstand und gab die Führung bis zum vorzeitigen Titelgewinn nicht mehr ab. Bereits nach Runde 17 war klar, dass dem Luft­sportring Aalen der Sieg nicht mehr zu nehmen ist. Der ewige Meister LSV Burdorf (Deutscher Meister 2012, 2013, 2014 und 2016) beendet die Saison auf Rang 13.
2. Segelflug - BUNDESLIGA:
Einen vorzeitigen Titelgewinn gab es auch in der 2. Segelflug-BUNDESLIGA. Nach Runde 18 war dem FLC Schwandorf der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die Bayern übernahmen in Runde 13 erstmals die Tabellenspitze und ließen ab diesem Zeitpunkt nichts mehr anbrennen. Mit komfortablem Vorsprung reichte den Bayern eine Runde vor Schluss ein 12. Rundenplatz. Statt sich in der Finalrunde auszuruhen, unterstrich der Zweitligameister mit einem dritten Rundenplatz seine Leistung.
Der OLC gratuliert dem neuen Deutschen Meister LSR Aalen und wünscht den Aufsteigern viel Erfolg in der Saison 2018!
Die Bundesliga macht Spaß, steckt an und sorgt für Bewegung in den deutschen Segelflugvereinen. Jedes Wochenende konstant Leistung zeigen, sich mit anderen Vereinen messen, fliegen wenn andere die Hallentore geschlossen lassen und sich großartige Erlebnisse entgehen lassen - all das ist die Bundesliga!
 
Am 7. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!                                                                                                                                             
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
277
5.595,59
2
234
5.242,27
3
204
5.005,95
4
186
4.779,71
5
183
5.186,59
6
180
4.820,50
7
174
4.703,13
8
169
4.643,77
9
162
4.909,71
10
161
4.794,96
11
161
4.714,67
12
143
4.607,02
13
138
3.738,06
14
134
4.600,03
15
133
4.117,41
16
131
4.403,30
17
129
3.853,10
18
124
3.703,72
19
118
4.110,02
20
115
4.029,97
21
115
3.705,92
22
110
3.321,48
23
108
3.698,20
24
104
3.972,00
25
96
3.889,41
26
88
2.890,05
27
65
2.985,07
28
41
3.064,25
29
31
3.021,37
30
19
1.896,29
 
Die rot markierten Vereine steigen nach der Saison 2017 in die nächst untere Liga ab, die grün markierten Vereine der
2. Bundesliga steigen auf.
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2017:
 
#
Punkte
Speed
Verein
1
248
4.644,29
2
214
4.356,90
3
197
4.356,60
4
190
4.201,09
5
190
4.068,91
6
189
4.127,61
7
189
4.056,51
8
161
3.704,45
9
154
3.524,02
10
153
3.992,29
11
147
3.782,14
12
146
3.711,89
13
138
3.812,78
14
133
3.519,44
15
129
3.530,08
16
128
3.761,62
17
126
3.152,51
18
125
3.368,26
19
122
3.505,54
20
111
3.028,48
21
110
2.871,49
22
97
2.801,68
23
91
3.176,49
24
84
2.341,13
25
75
2.462,16
26
59
2.122,71
27
44
1.876,43
28
39
2.103,60
29
27
1.963,82
30
1
82,38
 
Mittwoch, 14. Juni 2017
Berlin, Berlin, die Braunschweiger fliegen um Berlin ...
...und holen mit dem neunten Rundenplatz 12 wichtige Punkte. Dieser aus der Fußballszene übernommene und hier leicht modifizierte Slogan mit Berlin traf an diesem Samstag, 10. Juni, für die erfolgreichen Bundesligapiloten des Aero-Club zu.
Sie fuhren nicht zum DFB-Pokalendspiel nach Berlin, sondern trieben ihre Flugmaschinen vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum um die deutsche Hauptstadt. Aufgrund der herannahenden Abschirmung mussten die Ventus-Piloten dann am Abend im Bezirk Oschersleben den Motor einsetzen und Ueckert ackerte mit seiner Maschine im Bereich Mieste, das westlich von Gardelegen gelegen ist. Das schnelle Berlin-Trio hat mit 296,49 Speedpunkten und Platz neun somit folgendes Gesicht:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 102,17 Speedpunkte,
Nicolas Seidl, Ventus, Ventus 2cM/18m, 99,17 Speedpunkte,
Christian Ueckert, LS 6/18m 95,15 Speedpunkte,
Nur der frühe Vogel fängst den Wurm und daher hatten die drei Protagonisten indessen gegen 9 Uhr aufgrund des früh angesagten Thermikbeginns ihre Sportgeräte bereits aufgerüstet und um 10 Uhr Ortszeit waren sie tatsächlich auch schon in der Luft.
Alle drei Piloten sollten dann sage und schreibe eine Flugzeit um 9 Stunden vor sich haben. Übrigens war der zeitgleiche 11.6. 2016 der absolute Hammertag des zurückliegenden Jahres.
Bennewitz wendete südlich von Pasewalk und setzte seinen zweiten Wendepunkt westlich von Bunzlau im polnischen Luftraum. 819 Kilometer schaffte er an diesem Tag. Seidl, der 802 Kilometer abspulte, trieb seinen Flieger zunächst bis Schwedt/Oder und wählte seinen zweiten Umkehrpunkt ebenfalls bei unseren polnischen Nachbarn etwas weiter südlicher als Karsten.
Ueckert glitt auch bis in die Region Pasewalk und wendete gut 20 Kilometer östlich von Weißwasser/Oberlausitz ebenfalls im Areal der polnischen Fliegerfreunde. 798 Kilometer waren dann nach fast neun Stunden zusammen gekommen.
Dieser Rundensieg ging mit 332,16 Speedpunkten nach Brandenburg. Mit nunmehr 113 Punkten führt weiterhin der LSR Aalen und die Braunschweiger machen mit jetzt 72 Punkten einen Sprung auf Platz vierzehn in der 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
 
Rolf Wagner
 
So schön sah es kurz vor 10 Uhr Ortszeit östlich von Waggum aus.
Karsten Bennewitz genoss das Hammerwetter bei Fürstenberg/Havel.
Die beiden Ventus-Piloten sind unter der Abschirmung angekommen.
 
 

Dienstag, 13. Juni 2017
LSG Fallersleben: Kampf mit den Abschirmungen
In Runde 9 hatten wir in Niedersachsen an beiden Tagen ein ähnliches Problem: früh reinziehende Abschirmungen machten den Segelfliegern das Leben schwer.
Am Samstag war ein früher Start opportun, da die von Westen hereinziehende Abschirmung bereits ab 14:30 die Thermikqualität in der Südheide dämpfte. Peter Meurers tummelte sich in der LS1f im 50km-Radius um den Flugplatz, um das Außenlanderisiko bei der reduzierten Einstrahlung zu begrenzen. Benno Beesten „flüchtete“ vor der Abschirmung nach Osten, wo er gute Bedingungen vorfand. Zwischen Tangerhütte und Lehnin konnte er eine Aufreihung gleich mehrfach nutzen und so ca. 240km ohne zu kreisen zurücklegen. Auf dem vierten Schenkel hatte die – inzwischen über die Elbe nach Osten vorangekommene - Abschirmung die Aufreihung zerfallen lassen und es wurde auf Schleichfahrt umgestellt, um die Chancen für einen Heimflug ohne Motorhilfe zu verbessern. Letztlich waren die Gleitstrecken aber selbst für den Nimbus 4 zu groß und bei Helmstedt musste der Solo helfen.
Für den Sonntag waren ähnliche Wetterbedingungen prognostiziert, als beste Richtung erwies sich allerdings der Nordosten. Carsten Rietig und Roman Langer machten sich im Twin III SL auf, den dritten Flug für die Ligawertung zu erkämpfen. Dazu starteten sie kurze Zeit, nachdem sich die ersten Cumulanten zeigten. Da sich der Himmel über Ummern schon wenig später komplett bedeckte, hatten die am Bodengebliebenen große Zweifel, ob der dritte Wertungsflug gelingen würde. Den beiden gelang es aber mit ansprechender Geschwindigkeit bis westlich Schwerin zu fliegen. Die Thermikverhältnisse dort drängten zur Umkehr, aber gegen den Wind war es ungleich schwieriger voranzukommen. Tapfer kämpften sie bis zum Ende des 2,5 h-Fensters, bevor der Rotax beim Weg nach Hause helfen durfte. Obwohl die beiden so noch 67 Speedpunkte zum Ligaergebnis der LSG beitrugen, reichte es leider nur zu Platz 23.
 
Benno Beesten
 
Eine schöne Aufreihung über Genthin
 
Blick Richtung Potsdam (und Berlin)
 
Die Abschirmung erreicht (zu)
früh den „Kalimanjaro“ nördlich Magdeburg
 
Dienstag, 13. Juni 2017
SFZ LuDa: Wieder mehr Konzentration auf die Liga!
Nachdem am Freitagabend mit der Siegerehrung das 32.Dannstadter Vergleichsfliegen unfallfrei beendet wurde, hieß es am Samstagmorgen wieder zeitig die Bundesliga-Rennmaschinen an den Startpunkt zu schaffen. Denn alle drei Dannstadter Teams hatten den Samstag als einzigen Flugtag der Runde ausgemacht, der Andrang an der Wassertankstelle war entsprechend groß. Für den Sonntag drohte eher drückend heisses Badewetter in der Rheinebene.
Ganz früh gab es durch die hohe Bodenfeuchte erst mal Nebelschwaden, gegen 11.30 lag die Basis dann endlich bei knapp 1000m an der Haardtkante und Fritz Thiessen mit dem DuoXLT startete als erster für das Team SFZ. Ein "enges Pattern" rechtsherum um den Frankfurter Luftraum brachte ihn wieder zurück nach Dannstadt, der Taunus lieferte die beste Thermik und einen 80er Schnitt.
Schneller war für das SFZ nur Peter Mangold, der sich die Vereins-LS7 geschnappt und aus der niedrigen Rheintal-Thermik über den PfälzerWald an die Dillinger Hütte gezaubert hatte. Von dort dann mit leichter Rückenwindkomponente an die Odenwaldkante ergab einen 89er Schnitt. Frank Fröhlich mit der SKY (ASH31-18) kämpfte vom Mosenberg aus mit größeren Abschirmungen, zwischen Stadtallendorf und Sontra standen dann 77 kmh auf der Uhr.
Erfreulich die große Mannschaftsbeteiligung am Samstag – acht Flüge in der Wertung: alte Hasen wie Trainer Peter Franke (Hornet) zogen Hoffnungsträger wie Konstantin Dibbern (LS8) oder Liga-Neulinge wie Gregor Sturm/Tobias Zilkens (DuoDiscus) mit in das Bundesliga-Feeling. So macht das Spaß, auch wenn uns die Rennstrecken-Piloten mal wieder zeigten, was schnelle Flüge sind!
          
Bernd Schwehm
Fotos: Dennis Parkis, Frank Fröhlich
 
Dannstadter Hochnebel
Liga-Feeling - alle drei Teams am Start
Die SKY unter der Abschirmung
 

 

Dienstag, 13. Juni 2017
FLG Piloten weiter auf Erfolgskurs
Der Samstag sollte der „Tag des Herrn“ werden. Da für Sonntag keine Bewölkung und nur schwache Blauthermik vorhergesagt war, reihten sich an dieser neunten Runde am Samstag die Bundesligasegler der FLG auf deren Flugplatz im Blaubeurer Teilort Sonderbuch auf.
Zwischen die FLGler stellten sich Segler der FSG Elz, welche derzeit Urlaub bei den Fliegerkollegen in Blaubeuren machen. Geschleppt von der Motormaschine aus Erbach, da die eigene Schleppmaschine weg war, startete einer nach dem anderen in den bewölkten Himmel über Blaubeuren. Anschliessend verteilten sich die einzelnen Segler in alle Himmelsrichtungen. Karl-Eugen Bauder, der derzeit als Trainer für das Baden-Württembergische Junioren Team ab Neresheim fliegt, flog zunächst in den Westen und anschließend Richtung Norden. Lucas Kohn wendete früh im Westen und machte sich auf den Weg entlang des Altmühltals Richtung Osten bis Regensburg. Sebastian Bauder und Michael Heiß wendeten später im Westen und flogen dann auch Richtung Osten und wieder zurück.
Sebastian flog anschließend ebensfalls bis Regensburg, Heiß nutze die Thermik auf der Alb. Christian Müller, der mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte und somit eine schlechte Variometeranzeige hatte, flog nach kurzem Abstecher nach Westen direkt gen Norden.
Am Ende stellte sich raus, dass die Entscheidung Richtung Osten zu fliegen die bessere Wahl wahr und somit überzeugten Sebastian Bauder und Lucas Kohn mit 101,97 und 98,67 Punkten. Ergänzt durch 93,60 Punkte von Charlie Bauder gelang Ihnen mit Rundenplatz 10 ein erneuter Sprung in der Tabelle und die FLG steht nun mit 74 Punkten auf Platz 12 und nur 2 Punkte vor einer Platzierung unter den zehn Besten Vereinen in Deutschland.
In ganz Baden-Württemberg waren nur 3 Piloten schneller als Sebastian und Lucas lieferte als zweitbester Junior im Ländle ebenfalls eine Klasse Leistung. So hat sich die ehrenamtliche Ausbildung der Fluglehrer von Lucas schon für die FLG gelohnt und wir können gespannt sein, was für schöne Flüge er uns in den kommenden 10 Runden noch liefert.
Da es in den anderen Vereinen viele Aussenlandungen gab waren die FLGler froh, dass alle Segler auf dem Heimatflugplatz wieder landen konnten.
 
M. Söll
 
Blaubeurer Nachwuchstalent Lucas Kohn
Hohe Wolken bereits am morgen
Großes Starterfeld in Blaubeuren
 
Montag, 12. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
"Endlich mal Ligawetter!". Das werden sich vor allem die Teams nordöstlich der Elbe gedacht haben (ja, in den OLC-Kommentaren geschrieben haben sie es auch). Und so wundert es dann nicht, dass in Runde 9 Vereine aus Brandenburg und Sachsen ganz oben stehen. Vor allem der Samstag war der "Schnellmacher", wobei auffällt, dass die hohen Ligaschnitte nicht bei den darauf optimierten Flügen geflogen wurden, sondern auf der langen Strecke fast nebenher abfielen.
Samstag:
Kaltluft, Hochdruck und für weite Teile ein Satellitenbild, das aussieht wie gemalt. Aber ganz sauber kam der Tag dann doch nicht daher: Nordöstlich von Elbe und Saale lief es zu Beginn noch etwas breit, bis sich die Restfeuchte hinter der abgezogenen Front strukturiert hatte. Dafür war hier die Luftmasse dann ungestört, während von Westen und Südwesten her schon Warmluft mit im Spiel war und manchen Bart dreieckig machte und sich der eine oder andere Cumulant dann doch als Simulant herausstellte.
Klarer war die Situation im Nordwesten, wo dichter werdende Cirren als eindeutiges Indiz für den Luftmasenwechsel zu sehen sind.
Trotzdem zeigen nicht nur die Leistungen in der Liga, sondern auch im OLC-Plus, dass der Samstag zu den bislang besseren Tagen der Saison 2017 gehörte.
Sonntag:
Warmluft war dann am Sonntag das vorherrschende Thema, blau die dominierende Himmelsfarbe. Im Vorfeld einer Kaltfront (über der
Nordsee schon zu sehen) bildete sich dann am Nachmittag über Frankreich/Belgien eine vorauslaufende Linie, die teilweise sogar
Schauer brachte. Segelfliegerisch verwertbar war die Labilisierung aber leider weniger.
Wer hat was draus gemacht?
Klar, Samstag war der Tag der Ligaflüge. Die Flugspuren zeigen, dass (fast) überall fliegbare Bedingungen herrschten und auch die typischen Spuren der thermisch besten Gebiete lassen sich mehr als deutlich ausmachen.
Was die Schnitte anbelangt, hatte in dieser Runde der Nordosten die Nase vorne. Ganz souverän konnte der FK Brandenburg Runde 9
für sich entscheiden. 118 der insgesamt insgesamt 332 Punkte steuerte Sarah Drefenstedt bei. Frisch als Dritte der Frauen-WM in der Clubklasse zurückgekehrt, fühlte sie sich offenbar auch mit 16,6m und Wölbklappen wohl - Resultat war der schnellste Flug in Liga 1. Rolf Engelhard (108km/h) und Julius Gäde (107km/h) sorgen für den ersten Rundensieg der Brandenburger in dieser Saison und gleichzeitig für einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach oben, weg von den Abstiegsplätzen. Ausgangspunkt im Norden, Flüge in den Nordosten! Das war offenbar die Taktik des amtierenden Meisters LSV Burgdorf. Hatte man zu Beginn noch Anschluss an das Wetter, konnten die Liga-Schnitte meist auf dem Weg in Richtung Elbe und darüber hinaus geflogen werden. Für den Rückweg mussten Heinz Teichert/Ralf Freyer (114km/h), Torsten Franke (102km/h) und Oliver Sörensen (98km/h) aber dann doch den Motor zu Hilfe nehmen, da Warmluft und Cirren schneller waren. Mit 314 Runden-km/h waren sie aber nochmal mehr als 10km/h schneller als der Dritte.
Die LSR Aalen konnte sich dagegen nur knapp gegen die Konkurrenz behaupten, denn zwischen ihren 304km/h und dem 14. (SFG Donauwörth-Monheim) betrug der Abstand gerade mal 12km/h (und auch dahinter ging es weiterhin knapp zu). Nicht nur, aber besonders bei den Aalenern fällt auf, dass die Leistungen der Spitze (in dieser Runde) nicht im Team geflogen wurden. Markus Frank
führte sein Flug von der Alb bis auf die Höhe von Genf (und natürlich auch wieder zurück) Seine 108km/h für die Liga flog er dabei über dem Jura. Wolfgang Gmeiner (98 km/h) war in der Gegenrichtung unterwegs und wendete im Bayerischen Wald. Steffen Schwarzer wiederum flog um Nürnberg herum und machte einen guten Teil seiner 98 km/h auf dem Weg zum und über dem Thüringer Wald - das Samstags-Wetter hatte offenbar eine Menge Optionen parat.
Der LSR Aalen kann mit diesem dritten PLatz seine Tabellenführung (113 Punkte) vor der SFG Donauwörth-Monheim (98 Punkte) und dem SFZ Königsdorf (92 Punkte) ausbauen. Auch wenn die Königsdorfer in Liga 1 nur auf einem der unteren Mittelfeldplätze landeten, so mischen die Yougster weiter die Junioren-Liga auf. Mit dem dritten Rundensieg in Folge schaffen sie es, das U25-Team der SFG Stadtlohn auf den zweiten Gesamtplatz zu verdrängen. Entscheidend dafür ist aber nur die Gesamtspeed, denn nach Punkten liegen nun beide Vereine gleichauf.
Auch in Liga 2 müssen die Niederrheiner Federn lassen (man könnte fast versucht sein, ein Wortspiel mit den Federnwolken, die daran nicht ganz unschuldig waren, anzubringen...), denn auch hier müssen sie Platz 1 in der Gesamtwertung abgeben, den sich der LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn mit Rundenplatz 5 erobern kann.
Ganz vorne finden sich in dieser Runde aber auch die Vereine aus dem Nordosten. Auch der FSV Eisenhüttenstadt kann in dieser seinen ersten Rundensieg verbuchen. Diese 20 Punkte sind um so wertvoller, wenn man bedenkt, dass sie dadurch die rote Laterne der Liga 2 abgeben können. Und das gleich in einer Manier, die auch in Liga 1 den Rundensieg gebracht hätte. Mit 346km/h liegen sie nochmal ein gutes Stück vor dem Rundenprimus des Oberhauses und fast 25km/h vor dem Rundenzweiten. Andreas Kühl
gelingt dabei mit 121km/h auch gleich der schnellste Flug über alle Ligen hinweg. Aber auch Sebastian Bode (116km/h) und Tom Lebelt (109km/h) waren schnell über Sachsen und vor allem unter den Reihungen nach Polen hinein unterwegs.
Auch Rundenplatz 2 geht in die selbe Region: Das Aero Team Klix schafft einen sicheren Rang 2, erflogten durch Jürgen Dittmar (110km/h), Hubertus Oehme (106km/h) und Jürgen Müller (105km/h). Platz drei geht anach Schwandorf, wo Jonas Biesen (109km/h), Rudolf Boehm (99km/h) und Hans Buhlmann (97km/h) insgesamt 305km/h erfliegen können.
Wie erwähnt führt in Liga 2 nun der LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn (114 Punkte) vor der SFG Stadtlohn (108 Punkte), denen der FLC Schwandorf (104 Punkte) aber bereits dicht auf den Fersen ist. Mal sehen, was das kommende Wochenende bringt. Es ist gerade Liga-Halbzeit und damit noch eine Menge Punkte zu vergeben. Und mal sehen, wessen Bedarf an Warmluft-Blauthermik schon ooder noch nicht gedeckt ist ...
 
Bernd Fischer
 
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Montag, 12. Juni 2017
Doppelter Hattrick für Königsdorf
Die Königsdorfer Junioren freuen sich über den Sprung an die Tabellenspitze. Foto: Mathias Schunk
Das SFZ Königsdorf setzte große Hoffnungen in den Samstag, für den alle Prognosen euphorisch waren. Die vorhergesagten Steigwerte erreichten aber nicht mal die Hälfte der Prognose und ein Fliegen zur schwäbischen Alb war uns aufgrund des großräumigen EDRs um Landsberg für die dortige Bundeswehr Veranstaltung im Zusammenspiel mit der 2017er Erweiterung des Münchner Luftraum Charlie von vornherein gar nicht möglich. Alle lagen am Ende im Bereich zwischen 70 und 80 km/h. Allerdings wurde aus dem Wetter offensichtlich das Beste gemacht, was zu machen gewesen ist, denn in der Alpenliga war lediglich Vinon schneller als wir. In der Bundesliga jedoch langte es samstags gerade einmal zu Platz 26.
Sonntag war als der schlechtere Tag vorhergesagt, aufgrund des Vortages lies man jedoch nichts unversucht. Für alle ging es nach Osten, über den Wilden Kaiser weiter zum Steinernen Meer. Während das Arcusduo Katharina Jocham/Mathias Schunk, sowie Nikolai Wolf und Michael Wisbacher hier wendeten, um den Abschnitt bis zum Kaiser nochmals für die Ligawertung zu nutzen, flog das Clubklasse Team Benjamin Bachmaier, Jakob Edmaier und Sabine Wisbacher noch bis zum Dachstein und von dort über den Pinzgau zurück, was eine perfekte taktische Teamleistung war, denn so hatten wir in jedem Fall drei Piloten und zwei Junioren im besten Gebiet. Am Ende lagen in der Einzelwertung der schnellsten Alpenflüge fünf SFZ Piloten unter den schnellsten acht. Das Gespann Jocham/Schunk erzielte mit 95,6 km/h dabei nicht nur die schnellste Alpenwertung, in Deutschland war dies am Sonntag auch die zweitbeste Wertung. Nikolai war mit 91,9 km/h nur unwesentlich langsamer und Michael vervollständigte das Liga Trio mit 87,5 km/h. Bei den Junioren vervollständigte neben Nikolai und Michael, Michaels Schwester, Sabine mit 86,9 km/h das Trio.
Mit dem dritten Rundensieg in Folge holte das Königsdorfer U 25 Team weitere zwei Punkte auf die bisher führende SFG Stadtlohn auf und in der Tabelle haben nun beide Teams 405 Punkte (von 450 theoretisch möglichen!!!). Aufgrund der höheren aufaddierte Geschwindigkeit liegt das SFZ nun aber vorne. Spannender glaube ich war es noch nie in irgendeiner Liga. Hoffentlich wird diese Liga nicht dadurch entschieden, dass in irgendeiner Runde nur eines von beiden Teams nullt, denn aufgrund der zu vergebenden 50 Punkten, wäre das praktisch eine Vorentscheidung und sehr, sehr schade für die Spannung!
In der Alpenliga fliegt Königsdorf ebenfalls zum dritten Rundensieg in Folge und damit zum Hattrick. Der SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AUT) flog auf Platz zwei, vor Trento (ITA) und Vinon (FRA). In der Bundesliga konnte sich das SFZ durch die Flüge vom Sonntag zwar verbessern, aber zu mehr als Rang 21 und einem Trostpunkt langte es am Ende nicht.
 
Mathias Schunk
 




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