OLC Logo
SegelflugszeneGlidingParaHangGliding ModelGliding
FAI Affiliate Member
Nachrichten Archiv

Kontakt zur Redaktion


OLC-Magazin
... powered by Bürklin
Dienstag, 12. Dezember 2017
Powered by OLC & DG: LS1-f Neo für 2018 vergeben
Nico Meißner (li.) und DG-Verkaufsleiter Stefan Göldner
Anfang Dezember wurde bei DG das Flugzeug an Nico Meißner vom FV Celle übergeben. Die Erstvergabe der LS1-f Neo erfolgte ja im Frühjahr 2017 an Matze Arnold und er hatte in der Saison mit dem Flugzeug ganz hervorragende Flüge verbuchen können. Herausregend waren davon zweimal 800 km mit jeweils über 1.000 Punkten – damit ließ er so manchen Konkurrenten mit erheblich mehr Spannweite deutlich hinter sich.
Klar ist Matze ein TOP Pilot (das hat er auch bei vielen Flügen mit dem OLC-Discus im Vorjahr bewiesen), aber ein gerüttelt Maß an den hervorragenden Langstreckenflügen mit diesem Club-Klasse Flugzeug haben die außerordentlich guten Flugeigenschaften der LS1-f mit den Neo-Winglets. Und eben diese Flugeigenschaften in Form von fast legendären Kurbeleigenschaften (Agilität und Thermikgefühl) sind der Bringer für Schnittgeschwindigkeiten, welche derartige Langstreckenflüge mit einem Club-Klasse Flugzeug überhaupt erst möglich machen!
Nico Meißner hatte sich mit einer hervorragenden Segelflug-Vita für das Flugzeug empfohlen.
Hier sind die Fragen, die der OLC ihm stellte und die Antworten, welche er uns gab:
1) In welchem Jahr hast du mit dem Segelfliegen begonnen?
Im Sommer 2005, intensive Überlandfliegerei begann 2010
2) Wie viele Flugstunden hast du in den jeweiligen Jahren geflogen (einschließlich 2017)?
2010: 60h 2014: 186h
2011: 90 h 2015: 120 h
2012: 102 h 2016: 72 h
2013: 127 h 2017: 170 h Dies sind OLC Streckenflugstunden.
Gesamtflugzeit: 1250 h
3) Wie viele dokumentierte Streckenkilometer hast du in den jeweiligen Jahren erflogen (einschließlich 2017)?
2010: 3.000km, 5mal >300 km auf k6, 1mal 400 km auf K6
2011: 5.064 km
2012: 6.142 km
2013: 7.945 km
2014: 13.165 km
2015: 8.557 km
2016: 13.523 km
2017: 12.424 km
4) Welche sportlichen Erfolge hast du in den jeweiligen Jahren erreicht (einschließlich 2017)?
2011: Qualifikation für die DMJ 2012, Aufnahme in den nieders. D-Kader
2012: Teilnahme DMJ Stölln
2014: Qualifikation für die DM Doppelsitzerklasse, keine DM Teilnahme, da kein Flugzeug zur Verfügung stand, Wiederqualifikation für nieders. D Kader
2014: 1. Platz OLC U25-Liga
2017: 10. Platz OLC Junior Challange, 6. Platz OLC Young Eagle Speed Cup
2017: OLC Erfolge : 1.000 km auf Duo Discus X, 755km auf LS1f, 845km auf Discus 2c
5) Welche sportlichen Pläne hast du für 2018 (Wettbewerbe, Meisterschaften)?
- wieder 1000 km über Norddeutschland fliegen
- min. eine Qualifikationsmeisterschaft, Klasse steht noch nicht fest, ich hätte auch mal Interesse am OLC Glider Race
- über 200 OLC Stunden fliegen, sollte 2018 zeitlich kein Problem darstellen =)
- Frankreich im Spätsommer
6) Welche sportlichen Ziele hast du dir generell für die nächsten Jahre gesetzt?
- weiter an schnellen Schnitten und ausdauernder Konzentration für möglichst lange Flüge arbeiten
- bei uns im Verein die OLC- und Bundesliga-Fliegerei weiter voran treiben
- den Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl nutzen
- Überlandfliegerei auch unseren Streckenflugnachkömmlingen im Verein schmackhaft machen und ihnen zeigen, dass sich Mühe und Konstanz auszahlt.
7) Auf welchen Flugzeugen hast du in diesem Jahr die meisten Flüge absolviert:
a) Vereinsflugzeug 85% b) Privatflugzeug 15% c) Förderflugzeug 0%
Ich musste meine LS1-f Anfang des Jahres verkaufen und muss nun auf gut ausgelastete Vereinsflugzeuge zurückgreifen.
8) Hast du im kommenden Jahr genügend Zeit/Freiräume, eines der OLC-Förderflugzeuge auszunutzen?
Ja, ich fliege quasi jedes Wochenende und auch in der Woche wenn Wetter-Jetzt mir das sagt. Im Herbst bei Südwind steht dem Hangfliegen am Weser/Wiehengebirge nichts im Wege und mein neuer Job, den ich ab April 2018 ausüben werde, lässt jede Menge spontane Fliegerei zu.
9) Wenn du für ein OLC-Förderflugzeug nominiert werden würdest und bereits über ein eigenes Flugzeug verfügst, wärst du auch bereit, dieses Flugzeug für den entsprechenden Zeitraum einem förderungswürdigen Nachwuchspiloten deiner Wahl zu verleihen?
Ja würde ich sofort machen, wenn der geförderte Nachwuchs verspricht es zu behandeln als wäre es sein Eigen. Leider habe ich aber wie oben beschrieben kein Flugzeug mehr.
10) Info an den OLC
Ich würde mich maßlos über ein Förderflugzeug freuen, weil für das Jahr 2018 einfach alles zusammen passt. Diese war meine letzte Saison als Junior und somit die letzte Chance mich für eine Förderung zu qualifizieren. Zudem habe ich in 2018 sehr viel Zeit zum Fliegen, bin wahnsinnig motiviert, aber habe leider nur bedingt Zugriff auf ein Flugzeug. Da würde mir ein Förderflugzeug natürlich gut weiterhelfen meine Ziele zu erreichen. Zudem bin ich Werkstattleiter für alle Bauweisen und könnte mich vorbildlich um ein Flugzeug kümmern.
Ich bin wirklich froh, dass es den OLC mit seinen Machern und Mitwirkenden gibt und wir alle diese geniale Möglichkeit in Form einer solchen Plattform haben.
Egal wer die Förderung bekommt, danke dafür!! Ihr schafft geniale Anreize!
>>> Fazit OLC: Diese Vita hatte maßgeblichen Anteil an der Entscheidung, die LS1f-Neo für 2018 Nico Meißner zuzusprechen.
Der OLC wünscht ihm erfolgreiche Flüge und nachhaltige Erlebnisse.
Dienstag, 05. Dezember 2017
100.000 Kilometer
Die ersten vier Wochen der Bitterwasser Saison 17/18 sind sehr erfolgreich verlaufen. Das wurde am vergangenen Sonntag dann auch mit einem traditionellen Sprung in den Pool gefeiert. Alle noch anwesenden 1000er Piloten nutzten den Pool für eine wohlverdiente Abkühlung. An den vergangenen Flugtagen wurden bereits über hundert 1000km Flüge abgespult. Und es sieht so aus, als ob es auch so weitergeht.
Die Bitterwasser Lodge ist mittlerweile komplett ausgebucht und die Maschine läuft auf Hochtouren. Unsere Bitterwasser Starthelfer machen einen erstklassigen Job - das wird nahezu in jeder Dankesrede der abreisenden Piloten erwähnt. Die Helfer tun wirklich alles dafür, den Flugbetrieb möglichst komfortabel starten und enden zu lassen. Auch das macht das Bitterwasser-Feeling aus. Wirklich alle Piloten loben die Zeit hier in Bitterwasser als ganz außergewöhnliche Erfahrung und sind vom Service und nicht zuletzt von den Wetterbedingungen begeistert.
Insgesamt stehen bereits 370 Flüge im OLC. Das kann sich sehen lassen und wird dennoch nicht das Ende sein.
 
The first four weeks of the Bitterwasser season 17/18 have been very successful. Last Sunday we had our traditional pool party to celebrate the first one hundred 1000km flights! And it looks like there is still more to come.
The Bitterwasser Lodge is already booked up and everything is running on full power. The Bitterwasser airfield crew is doing an excellent job - that’s mentioned in nearly every farewell speech in the morning when people are leaving Bitterwasser. The crew is doing
their very best to make it a comfortable stay for the pilots. That’s part of the Bitterwasser feeling. All pilots are praising the time they had as an extraordinary experience. They are amazed by the service and not at least by the weather you find in Bitterwasser.
There are already 370 flights in the OLC. This is quite something but won’t be much more in the end.
 
Hubertus Huvermann
 

 

Sonntag, 19. November 2017
Wave Soaring Marathon
During the period of November 9th through November 14th Dennis Tito flew 4 of the top 5 season to date OLC flights quickly advancing him to the top spot on the OLC-Plus leaderboard. The marathon started with an 1825km flight launched from Inyokern, CA on November 9th. This was followed by a 1495km flight the next day once again launched from Inyokern just before sunrise. With good wave forecast on the Andes for the next few days the flight was terminated short of sunset in order to hustle down to Argentina.
On the 12th the 3rd flight of the marathon was launched from Bariloche. Taking advantage of excellent wave conditions to the south of Bariloche and the 14.5 hours of daylight a 1919km flight was flown. With the jetstream forecast to shift north the team spent the 13th relocating north to Chos Malal. The marathon concluded with a 1743km flight on the 14th. Taking advantage of unusually far north wave conditions, this flight was conducted on the spectacularly beautiful and immensely tall portion of the Andes between Chos Malal and Mendoza. A special thanks to SkySight for the wonderfully accurate wave forecasts on both the Sierra and the Andes.
 
Tim Gardner
 
The marathon begins with a pre-sunrise launch from Inyokern, CA. Northbound on the Andes at FL210. Heading home towards Volcan Tromen.

 

Sonntag, 19. November 2017
Flying with the Champions in Bitterwasser
Eine Woche „Flying with the Champions“ ist vorbei. Vom 11.11. - 17.11.2017 flogen am Standort Bitterwasser fünf Champions plus Trainees in ihren Arcen über die Namibische Kalahari. Insgesamt konnten an 6 Flugtagen rund 23000 Kilometer geflogen werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine besondere Aufgabe: einen gemeinsamen Grand Prix Flug mit den FwtC Teams aus Kiripotip. Zu einer verabredeten Uhrzeit trafen sich alle Teams in der Luft und überflogen die Startlinie. Dann mussten die Trainees zeigen was sie gelernt haben.
Ebbe Haberkern aus Deutschland (im Team mit Arndt Hovestadt) schwärmt von der vergangenen Woche. Es sei unglaublich was er Neues dazu gelernt hat. Aktuell kommt er, wie so viele Piloten die beruflich wie privat eingebunden sind, einfach wenig in die Luft - „da ist es schwierig sich weiterzuentwickeln". Besonders der Flug vom letzten Tag hat ihn beeindruckt: „Das muss man sich mal überlegen - die Liste der Namen die sich dort in der Luft trifft, um diese Aufgabe zu fliegen, findet man sonst nur bei einer WM.“ Noch entscheidender aber, als die ausgezeichneten Trainer, seien die Referenzflugzeuge gewesen. So war der Vergleich von Entscheidungen unmittelbar sichtbar. Am aller wichtigsten war jedoch, dass er den gesamten Tag großen Spaß im Cockpit mit seinem Trainer haben konnte.
Genauso sieht es Johann Posch aus den USA (im Team mit Wolfgang Janowitsch): Janowitschs Art die Luft um ihn herum zu sehen und zu beobachten ist sehr besonders“ erzählt Posch. „Er sieht Dinge, auf die ich vorher nicht so sehr geachtet habe - und das macht schnell 300m Höhendifferenz zur Konkurrenz aus. Dadurch fliegt er schlussendlich einfach weiter, schneller und erfolgreicher als andere.“

 Weitere Infos: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/



One week „Flying with the Champions“ is over. From the 11.11. - 17.11.2017 five champions plus trainees were flying from Bitterwasser in their Arci across the Namibian Kalahari. Overall they could fly 23000 km within six days. The final task was a special one: together with the FwtC teams from Kiripotip, they did a Grand Prix flight. The teams met in mid-air and crossed the start line. From than on the trainees had to show what they have learned.

Ebbe Haberkern from Germany (together with Arndt Hovestadt) praises the last week. It is amazing what he has learned during the last days. He did not fly very much recently because he has to work a lot. Many private pilots know these problems. Therefore „it is difficult to improve your skills.“ Especially the last flight did impress him - „You have to imagine, there are so many top pilots flying with you, you normally only find at a WGC.“
Besides the very good coaches it was even more substantial to see all the other gliders as a reference. So you could easily see the outcome of your decisions. But most importantly he has had lots of fun with his coach in the cockpit.
Johann Posch from USA says the same. He flew together with Wolfgang Janowitsch. „The way Janowitsch sees the sky is very special. He is seeing things I didn’t focus on too much before. In the end of the day this is something that takes him faster, further and makes him more successful than others.“

 For further information go to: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/?loc=en_GB
 
Ebbe Haberkern bei Flugvorbereitung / Ebbe Haberkern preparing for departure
Start in der Bitterwasser Pfanne / Departure in the pan of Bitterwasser
Flying with the Champions Team

 

Donnerstag, 16. November 2017
Spectacular Sierra Soaring Day

On November 13, 2017 Jim Payne and Alan Coombs launched just after sunrise from Minden, NV in our venerable (30 year old) ASH 25.  The guys knew every minute of daylight mattered when there’s only 10 hours of it.  There was a bit too much cloud in the northern Sierra and it was a bit too blue in the southern Sierra. But the forecast was still very promising. 9.6 hours and 1889 km later they returned to Minden before the early sunset. So 2,000 km in mid-November was not quite possible on this fabulous autumn day. The final average speed was 198 kph or 125 mph. A good flight to remember! For a link to the flight blog with more fabulous photos go to
https://soaringblog.tumblr.com/post/167499390843/sierra-autumn-wave-at-200-kph

Jackie Payne

 
Mono Lake from 20,000 ft. Mount Whitney from above. Landing at Minden.

 

Montag, 07. August 2017
AC Pirna - Das Jagdfieber ist entfacht, für Uwe.
Die Bundesligasaison neigt sich dem Grand Finale - der Showdown ist im vollen Gange. Ein recht anspruchsvolle Ligasaison steckt den Piloten des ACP im Hintern und in den Flächen derer Leistungssegelflugzeuge. Wetterkapriolen brachten den Geduldsfaden sehr oft nah ans zerreißen - einzelne Lichtblicke hielten die Motivation am köcheln - doch der Paukenschlag in Runde 17 entfacht Feuer der Siegens wie der Stich in ein Wespennest. In mehrern Gruppe bäumten wir uns an diesem Wochenden gegen den Verfall in die Tiefen der Abstiegsränge.
Erst Samstag mit bereits guten Leistungen durch Uwe Augustin, Franco Fritzsch und Benjamin Schüch und dann der Sonntag mit einer überirdischen Leistung der drei Musketiere Kai Glatter, Immanuel Weigel und Ralf Andrich. Die Aufteilung der Gruppen auf unterschiedliche Regionen war eine hervorragende taktische Entscheidung. Der AC Pirna staffelte sich mit Teams in Görlitz (Benny, Franco), Bronkow (Kai, Lutz, Immanuel) und Pirna, verteilt auf den Samstag und Sonntag. Untersützung gab es von der Turbofraktion Uwe Augustin und Ralf Andrich. Mit unglaubichen 362,30 Speedpunkten gelang ein Paukenschlag - endlich der erste Rundensieg der Saison und dazu ein ganz wichtiger. 20 Punkte hieven den Club aus den Niederungen auf einen Nichtabstiegsplatz.
Doch durchatmen ist nicht - in noch zwei verbleibenden Runden ist höchste Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft gefragt - der AC Pirna will auch 2018 erstklassig fliegen. Diesen Rundensieg widmen wir unserem Freund Uwe; du bleibst immer in unseren Herzen.
 
Text und Fotos: Robert Paul / Benjamin Schüch
 
Gute Optik am Samstag - dennoch durch Warmluft langsamer als Sonntag.
Am Sonntag ging der Highway nach Polen deutlich besser.
Trio Weigel, Ebert und Glatter nach erfolgreichem Flug in Bronkow.
 
Montag, 07. August 2017
Titelverteidigung und Hattrick fürs SFZ
Obwohl am Samstag das Segelflug Wetter in Königsdorf alles andere als optimal war und sonntags gar nicht ans Ligafliegen zu denken war, steht das SFZ Königsdorf bereits drei Runden vor Schluss als Titelträger in der internationalen Alpenliga fest. Genau wie der LSR Aalen in der Bundesliga auch. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH auf die Alb! Ich glaube nicht, dass es in der Ligageschichte es schon mal drei Runden vor Schluss gab, dass zwei Sieger vorzeitig feststanden!?
Allzu viel Hoffnung hatten wir am Samstag nicht, trotzdem wollten wir natürlich nichts unversucht lassen, zumindest die Mindestwertung zu erzielen. In einem kurzen Wetterfenster erzielte Mathias Schunk zwischen Isartal und Plansee mit 58,0 km/h die beste Wertung, musste dabei aber nach 1:50h bei Krün den Motor nutzen, um dort nicht auf einer Wiese landen zu müssen. Volker Niemann war in Fayence mit 42,3 km/h zweitschnellster SFZ Pilot und das Alpenliga Trio wurde von der DG1000 Crew Willi Prestl und Markus Schweiger vervollständigt, welches mit 39,3 km/h minimal schneller war, als Klaus Peter Renner, der es auf 34,6 km/h brachte. Damit waren wir als Trio zwar nur unwesentlich schneller als Heiko Hertrich mit seinem Flug von La Motte aus, aber wir landete auf Rundenplatz elf, da in den Nordalpen ansonsten wenig ging.
Junioren fliegen auf ihren alten Heimatplätzen
Am Samstag hatte Nikolai Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb den neutralisierten Tag zu einer Wertung von 73,2 km/h nutzte bereits eine ansehnliche Junioren Wertung erzielt. Das Juniorentrio vervollständigte Emanuel Schieck mit 44,4 km/h und Lukas Keibel mit 27,2 km/h, die im Alpenvorland flogen. Aufgrund des für Sonntag im Bereich nördlich der Donau sehr gut vorhergesagten Wetters und des Dauerregens in Königsdorf, wollten die Junioren nichts dem Zufall überlassen und so fuhren einige auf ihre ehemalige Heimatflugplätze, um von dort aus zu fliegen.
Johannes Beyer startete in Stahrinen am Bodensee mit einer Ka 8 und erzielte 64,7 km/h. Viele Ka 8 Wertungen hat es wohl noch nicht in einem Ligatrio gegeben!? Vincent Heckert, der den Besuch seiner Freundin mit einem Ligaflug verbunden hatte, startete in Laichingen und überlies den Flieger im Anschluss Jakob Edmaier. Sabine Wisbacher startete, genau wie Katharina Jocham in Fürth Seckendorf, wo die beiden nur unwesentlich langsamer als die Jungs auf der schwäbischen Alb waren. Leider erlaubte das Wetter dort keinen weiteren Flug im Anschluss für Emanuel Schieck mehr. Eine perfekte Teamleistung, sich auf mehrere Startorte aufzuteilen war vom Teamgedanken für den Teamerfolg genial und die Tatsache, dass Jan Kleu, der selbst nicht fliegen konnte ein Flugzeug nach Fürth zog, damit Katharina, deren Auto kaputt war, dort fliegen konnte, zeigt das perfekte Teamgefühl bei unseren Junioren!
 
Mathias Schunk
 
Kein gutes Flugwetter auf der Nordseite der Alpen: Mathias Schunk bei einem zufälligen Treffen mit Roland Henz (Foto: Roland Henz)
Mit einer Ka8 in die Ligawertung: Johannes Beyer flog von Stahringen aus
Königsdorfer Mädelspower in Fürth Seckendorf: v.l.n.r.: Helfer Emanuel Schieck, Sabine Wisbacher und Katharina Jocham (Foto: Jan Kleu)
 
Freitag, 04. August 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 04.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG setzt sich in ganz Deutschland bei geringen Luftdruckgegensätzen leichter Hochdruckeinfluss durch, im Südwesten sickert allerding feuchtere Meeresluft ein. Der Alpenraum bleibt unter dem Einfluss feuchtlabiler Warmluft. In der Nacht zu Sonntag schwenkt von Westen her ein Randtrog herein, der im Nordseeumfeld, sowie im Südosten Deutschlands zu einer Labilisierung der Luftmasse führt.
Die Küstenbereiche und die Gebiete südlich der Donau werden am SONNTAG Vormittag noch von dem nach Osten abziehenden Randtrog mit feuchterund labiler Luft beeinflusst. Für die restlichen Landesteile dominiert Absinken und im Tagesverlauf baut sich von Nordfrankreich
bis in den Mittelgebirgsraum ein Hochdruckgebiet auf.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige, im Süden teils gute Thermik, zeitweise zerrissen und lokal durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Norden mäßige bis gute Thermik im Süden. Teils Blauthermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Es entwickelt sich im Norden mäßige bis gute CU-Thermik, im Westen zeitweise abgeschirmt. Im Süden kann sich aufgrund von dichterer Bewölkung nur geringe Thermik entwickeln.
SONNTAG: Oft kann sich oft gute Thermik entwickeln, teils als CU-Thermik, teils aber auch als Blauthermik mit CU gezeichnet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG aufgrund des hohen Bedeckungsgrades nur geringe Thermik bis FL060. Über den Alpen überentwickelt und nicht nutzbar.
Am SONNTAG keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 02. August 2017
SFG Giulini: Kein Wetterglück im Rheintal
Am Samstag kämpften wir in der Rheinebene mit Warmluft in Verbindung mit starkem SW-Wind. Leider reihte es weder im Wind auf, noch konnte man den Wind für Hang oder Welle nutzen. Das Ergebnis waren anstrengende Flüge mit viel Kampf in pampiger Thermik, oft tiefe Gangart und gerade mal 50ziger Schnitte.
Am Sonntag blies der Wind dann noch stärker, aber immer noch unbrauchbar für den Hang an der Bergstraße oder der Welle am Pfälzer Wald. Die Hoffnung war, dass es vor der herannahenden Front labiliesiert und sich vernünftige Segelflugbedinungen einstellen. Dies geschah auch - leider viel zu kurz. Schon kurz nach 14 Uhr durchflogen wir den ersten Regen, kurz danach war auch endgültig Schluß und schnelles Einpacken vor dem großen Regen war angesagt.
Eine Stunde, in der man sich gerade so in der Luft halten konnte, dann die eine gute Stunde mit brauchbarer Aufreihung und noch ein wenig Abgleiten waren zu wenig um gute Ergebnisse zu erzielen. Es gelang Charly Müller (Ventus cT, CS), Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) und Steffen Schmidt (ASW-22, MiG) lediglich von den niedrigen 50ziger Schnitte am Samstag auf hohe 50ziger Schnitte zu verbessern - lustig, aber chancenlos gegen den Rest und vor allem den Ith-Racern. Der Trostpunkt läßt uns auf Tabellenrang 12 abrutschen. Aber uns bleiben ja noch 3 Runden...
 
Uwe Melzer
 
Samstag: verblasene Warmluftthermik Zusammen mit Schotti in der LAK-12 Sonntag 14:20 Uhr: Regen 

 

Mittwoch, 02. August 2017
LSG Fallersleben: In die Abstiegszone gerutscht
Das Wochenende der Runde 16 unterschied sich in Norddeutschland von der Vorwoche nur durch starken (Hang-)Wind und höhere Temperaturen. Auf thermische Überlandflugmöglichkeiten musste man in Ummern wieder bis Sonntagnachmittag warten. Leider hatten dieses Wochenende nur wenige LSG-Piloten die Geduld, solange am Flugplatz zu bleiben. So flogen in Runde 16 nur Nico Kämpf (ASW15b) und Benno Beesten (Nimbus 4M) von Ummern überland. Nico meisterte seinen 50km-Flugauftrag nach Salzwedel bravourös und ist seinem Luftfahrerschein ein gutes Stück näher gekommen. Leider reichte Nicos Strecke nicht für eine Bundesligamindestwertung.
Für beide ummeraner Piloten war das Wetter vom starken Südwestwind geprägt und das Nutzen von Aufreihungen war essentiell. Dass man dabei auch daneben greifen kann, musste Benno erfahren. Nach einem Sprung durch eine Wolkenlücke begann die Aufreihung auf der anderen Seite abzuschauern. Beim seitlichen Ausweichen kam Benno dann zu tief und musste in der Platzrunde von Stüde den Motor bemühen. Danach blieb nur noch das Ziel über die Mindestwertungsstrecke zu kommen und der LSG den Ehrenpunkt zu retten. Durch erfolgreiches Nutzen von Aufreihungen zwischen Wilsche und Salzwedel gelang dieses. Nun wollte Benno ohne weitere Motornutzung nach Ummern zurückkehren. Gegen den auf 49km/h aufgefrischten Wind wurde das bei der früh nachlassenden Warmluftthermik zu einem anspruchsvollen, aber von Erfolg gekrönten Vorhaben.
Mit nur einem Punkt in Runde 16 rutschte die LSG erstmals diese Saison auf einen Abstiegsplatz und viele Vereine knapp über uns konnten gut punkten. Aber noch bleiben drei Runden zum Kämpfen.
 
Benno Beesten
 
Phasenweise schöne Wolkenstraßen.
Noch viel Wasser auf den Feldern.
Der Heimweg wird nicht einfach.
 
Dienstag, 01. August 2017
Quali-Liga: Mit einem Führungswechsel steht auch der erste Aufsteiger fest
So langsam biegt die Liga-Saison auf die Zielgeraden ein. Nur noch drei Runden, die hoffentlich nicht von Gewittern und Wassermassen geprägt sind, liegen vor uns. Einem Verein der Quali-Liga ist der Aufstieg bereits jetzt schon nicht mehr zu nehmen. Nach neun Runden Führung des LSC Bad Homburg nimmt ihm der SFC Ulm die Spitze ab und sichert sich damit für die nächste Saison einen Platz in der Zweiten Segelflug-Bundesliga. Herzlichen Glückwunsch.
Der SFC Ulm ist kein Neuling in der Segelflug-Bundesliga. Im Gegenteil, sie flogen für mehrere Jahre in beiden Ligen. In der letzten Saison dann der Abstieg in die Quali-Liga. Das hat den Ehrgeiz geweckt. Schnell stand der Beschluss fest: Wir wollen wieder aufsteigen. Und die fliegerische Tätigkeit wurde daher auf die Wochenenden konzentriert. Auch wenn fokussiert, gehen die Ulmer ganz zwanglos heran. Im Vordergrund stehen der Spaß und die Experimentierfreude in Bezug auf neue und große Strecken. Bei der Annahme dieser Herausforderung entstehen automatisch gute Schnitte für die Liga – ganz ohne straffe Organisation.
Die Flüge am letzten Sonntag zählen ganz bestimmt dazu. Im Dreier-Familien-Team ging es an der Front mit 8 m/s Steigen aufwärts und natürlich auch vorwärts. Dennoch: „Da hat es sich wieder gezeigt, jeder Flug ist anders und auch nach vielen Jahren im Cockpit kann man immer noch gewaltigen Respekt vor der Natur bekommen“, so Thomas Unseld. Am Ende brachte es den Rundensieg und den Durchbruch an die Spitze.
Ein Geheimnis der Ulmer ist sicherlich auch die relativ große Anzahl der Streckenflugpiloten. Von 20 aktiven Streckensammlern träumt so mancher Verein. Auch wenn die Erfahrung sich in der Gruppe stark unterscheidet, trägt jeder seinen Teil zum Erfolg bei. Klingt banal, aber entscheidend für den Zusammenhalt und den Erfolg eines Teams ist, dass jeder Beitrag gewürdigt wird.
Von Nichts kommen aber auch 20 aktive Streckenflieger nicht. In Trainings, begleitetem Fliegen und Flügen im Doppelsitzer werden die Neulinge herangeführt. Ein wenig traurig sind die Ulmer, dass der Funke bei den Junioren noch nicht überspringt – noch nicht…
Jetzt schauen wir gespannt auf die letzten drei Runden. Bleibt Ulm ganz vorn? Wer sind die weiteren sechs Aufsteiger?
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFC Ulm (BW) 247,99 Speed/50 Punkte, 2. LSV Beilngries (BY) 242,11 Speed/49 Punkte, 3. SFG Steinwald (BY) 238,81 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 16: 1. SFC Ulm (BW) 475 Punkte, 2. LSC Bad Homburg (HE) 446 Punkte, 3. SFG Steinwald (BY) 434 Punkte
 
Text: Steffi Keller (OLC-Magazin)
Fotos: Thomas Unseld
 
Die Wertung ist schon im Kasten Naturgewalten voraus Im Team mehr Erfolg

 





Quick-Links
directclaim directclaim Service
Letzte News
12. Dezember

Powered by OLC & DG: LS1-f Neo für 2018 vergeben

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
Platin Sponsoren
Platin SponsorenPeter H. BraaschBürklinaerokurier
Gold Sponsoren
Gold SponsorenCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsOLC Sponsor werden?
Silber Sponsoren
Silber SponsorenRent a GliderIMI GlidingMilvusTostSiebertWINTER InstrumentsClouddancersSegelflugschule Wasserkuppe
Bronze Sponsoren
Bronze SponsorenFLIGHT TEAMOLC Sponsor werden?
OLC Partner
OLC PartnerSegelflugverband der SchweizSoaring Association of CanadaSoaring Society of AmericaGliding Federation of AustraliaKoninklijke Nederlandse Vereniging voor Luchtvaartconono GmbHFAIBarronHiltonCupDEUTSCHER AERO-CLUB E.V.OLC Sponsor werden?