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Dienstag, 22. August 2017
Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben
Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 
Dienstag, 22. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde
Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Dienstag, 22. August 2017
US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty
This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 

Dienstag, 22. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt: Mit Vollgas in die erste Liga!
Zur finalen Runde war das SFZ-Team motiviert bis in die Flächenspitzen. Der Sieg der Bad Nauheimer Kameraden in Runde 18 hatte uns so richtig wachgerüttelt. Die Wettermodelle sprachen für einen sehr gut fliegbaren Streifen direkt über der Pfalz, trotzdem wurde auch in der Nacht auf Samstag noch der letzte Wetter-Update begutachtet. Ab 7.30 Uhr waren die Flieger gesteckt, mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke. Die hochnebelartige Bewölkung wollte sich nur langsam in Cumuli verwandeln; bis die Basis bei dem einsetzenden Westwind dann endlich anstieg war noch viel Geduld gefragt. Diverse Entspannungsmethoden kamen zum Einsatz, von Heavy Metal bis Caffee Latte.
Ab 12.40 Uhr legte Peter Mangold (LS 8, L8) die Spur für die nachfolgenden Teammitglieder: aus der Rheinebene gegen den kräftigen Wind bis nach Frankreich und dann ab mit dem Rückenwind soweit es ging. Peter drehte erst in Gößweinstein wieder um, als der Liga-Schnitt auf 119 km/h angewachsen war.
Kurz hinter der Grenze bei Bitche trafen sich auch die zwei Dannstadter ASGs: teamübergreifend trieben LEO und 63 der Wolkenautobahn Richtung Nürnberg entlang den Kurbelanteil auf einstellige Werte. Für das SFZ loggerten Bernd Schwehm und Roland Fricke in der ASG32Mi den Topwert von 129 km/h.
Dritte auf dem Mannschafts-Treppchen wurden Yannick Reichenberger und Dominik Lott im DuoDiscus 1st.Gen (DL). Ein kleiner Absitzer nach der Rückenwind-Wende bremste sie nach furiosem Ritt auf 118,83 km/h.
Etwas überraschend war der Sonntag dann mit noch besserer Straßenthermik gekrönt, allerdings ohne den Anlauf über dem Pfälzer Wald ging es meist südlich an Nürnberg vorbei. Kleine Enttäuschung bei Konstantin Dibbern, der sich auf dem Vordersitz der ASG32 auch weit Richtung Osten aufmachte und dann beim Rückweg auf die Rechenleistung seines Copiloten verließ: leider um 1 km/h am dritten Platz vorbei!
Am Samstagabend stand die Mannschaftsbestleistung schon fest, und auch am Sonntag konnte kein anderes Team der Liga die 367 Speedpunkte mehr toppen: Rundensieg und Aufstieg! Mitgerissen von der phantastischen Teamleistung klapperte Schatzmeister G.Guhmann am späten Samstagabend noch die Supermärkte ab, damit am Sonntag schon mal eine kleine Aufstiegsfeier laufen konnte.
Die Beteiligung aller Dannstadter Segelflieger am Liga-Finale war beeindruckend: 27 Flugzeuge waren für die drei Liga-Teams im Rennen, gesteuert von 17-79 jährigen Flugbegeisterten. Wie fast überall auf den Segelflugplätzen müssen wir noch an der Frauenquote arbeiten. Aber unsere „Jung-Frauen“ stehen schon unübersehbar in den Startblöcken für die nächste Liga-Saison!
Höchsten Respekt zollen wir unserem Senior Fritz Thiessen, der in seinem achtzigsten Lebensjahr noch eine wahnsinnige Motivation in den DuoDiscusXLT bringt und zum Finale fast 14 Stunden für das Team im Cockpit saß!
Für alle Dannstadter also eine super Liga-Saison: SFG Giulini wieder unter den Top10 Deutschlands, SFZ aufgestiegen in die 1.Liga und die Paradiesvögel in der Landesliga Rheinland-Pfalz auf Platz 2! Gefeiert wird auf der Dannstadter Höhe mindestens bis zum Segelfliegerfest am 16.September!
 
Fotos: Yannick Reichenberger, Bernd Schwehm
Bernd Schwehm
 
LAK und ASG.
Duo Speedway
Siegergrill
 
Dienstag, 22. August 2017
FLG Blaubeuren: Das Beste kommt zum Schluss
Aalen holt den Pokal erneut ins Ländle - Laichingen wieder erstklassig
Mit einem Paukenschlag beenden die Piloten der FLG Blaubeuren die diesjährige Saison der ersten Segelflug Bundesliga. Die Blaubeurer waren in dieser neunzehnten und sogleich letzten Runde erneut schnellster der sieben Erstligavereine aus Baden-Württemberg und konnten mit einem hervorragenden achten Platz diese Saison beenden. Der LSR Aalen holt erstmals seit 2011 den Pokal erneut ins Ländle. Zuletzt war dies der FLG gelungen.
Bereits am Samstag versuchte ein hochmotivierter Philipp Söll Punkte zu ergattern. Das gute Wetter sollte jedoch erst am Sonntag kommen. Schon nach den ersten Kreisen in der bereits ansteigenden Wolkenthermik stand fest, wer heute schnell sein will muss Rückenwind haben. So kämpften sich 7 Flugzeuge der FLG-Flotte Richtung Westen bis kurz vor den Schwarzwald. Dort trennten sich die Wege und einige versuchten um den Luftraum um Stuttgart zu fliegen.
Philipp Söll, Sebastian Bauder und Michael Heiß nutzten einen langen Rückenwindschenkel um Speedpunkte zu machen, was ihnen auch gelang. Im Osten auf dem Hochsträß gewendet ging es erneut den Wolkenaufreihungen zurück bis ins Neckartal. Im letzten Schenkel über 100 Kilometer perfektionierten Bauder und Söll den Streckensegelflug mit einem Kreisfluganteil von unter 5 % und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 150 km/h.
Der später gestartete Michael Heiß nutzte die Informationen der beiden und konnte ebenfalls einen guten Flug beisteuern. Mit zweimal 132 Punkte von Söll und Bauder sowie 110 Punkte von Heiß erreichte die FLG den Dritten Rundenplatz in dieser letzten Runde. Der FSV Laichingen konnte mit Flügen vom BWLV Präsidenten Eberhard Laur mit 104 Punkten sowie Robert Österle 91 Punkte und Udo Hettrich mit 85 Punkten ihren zweiten Platz und somit den Erstliga Aufstieg sichern.
Neben den Laichingern steigt mit der FLG Dettingen ein altbekannter Verein aus baden-Württemberg erneut auf. Die Piloten aus Blaubeuren werden ihre tolle Platzierung ausgiebig bei deren Flugplatzfest am 3. September feiern.
Glückwunsch an den Doppelsieger Aalen, nächstes Jahr machen wir es Euch nicht so leicht ;-) Ebenfalls Glückwunsch an die Laichinger, wir freuen uns schon wieder auf spannende Vergleiche mit unserem „Nachbarn“. Vielen Dank an den OLC für die schöne Plattform.
 
M. Söll
 
 
Start in Blaubeuren.
Philipp Soell in seinem Discus 2T
Philipp Soell nach erfolgreichem Flug.
 
Dienstag, 08. August 2017
SFG Giulini: Wetterglück im Rheintal
Zwei ganz unterschiedliche Tage prägten diese Runde. Am Samstag konnte bei starkem Wind und Regenschauern trotz von militantem Optimismus getragenen Anstrengungen kein Flug über die Mindestwertungsstrecke gebracht werden.
Der Sonntag dafür brachte endlich einmal eine gute Luftmasse und Hochdruckeinfluss. Früh entwickelte der Pfälzer Wald und die frühen Starter suchten ihr Glück an der Waldkante auf Südkurs. Zwischen Frankreich, Saarland, Spessart und um Frankfurt flogen die 23 Liga-Piloten aus den 3 Dannstadter Mannschaften über 10.000 motorlose Kilometer. Am Abend tummelten sich noch viele Piloten über dem Pfälzer Wald um unter einer 30km-Wolkenwurst über 2.000m kreislos hin und her zu gleiten und dabei Aussicht und das Segelfliegen zu geniesen.
Schnellster in dieser Runde war Nils Koster zusammen mit seinem Vater Jürgen (Arcus M, JK), gefolgt von Johannes Dibbern (LS-6, WK) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Mit dem 11. Rundenplatz ging es in der Gesamttabelle einen Platz nach oben auf Rang 11.  In der U25 Sonderwertung holten sich Nils Koster, Johannes Dibbern und Alex Meinicke (LS-1c) mit ihren starken Leistungen bundesweit den Rundensieg und verbessern sich in der Tabelle auf Platz 8. Für die nun noch anstehenden zwei Runden bleibt es bei den engen Punktabständen weiter spannend - mit ein wenig Wetterglück ist die TopTen greifbar.
 
Uwe Melzer
 
Bild vom erfolglosen Samstag
Startaufstellung Sonntag Morgen in Dannstadt
Mit Buddy (LS-4) und Jan (LS-7) über dem Pfälzer Wald

 

Dienstag, 08. August 2017
Gutes Flugwetter bringt Braunschweig wichtige Punkte
Na also, es geht ja doch noch etwas mit guter Thermik am Wochenende in unserer Region sowie in Norddeutschland und in den neuen Bundesländern. Jeder, der den Sonntag nicht nutzen konnte, kann sich ärgern, weil bei guter Thermik endlich mal wieder seit einer langen wetterbedingten Durststrecke Flüge um acht Stunden möglich waren. Und das wurde von unseren Piloten auch ausgiebig mit einer Meldung von 11 eingereichten Bundesligaflügen umgesetzt.
Unser schnelles Bundesligatrio sieht folgendermaßen aus:
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 119,28 Speedpunkte,
Jens Rabe, Discus bT, 111,20 Speedpunkte,
Joerg Meyer, ASW 20 WL, 107,42 Speedpunkte,
Bennewitz trieb sein mit Wasser gefülltes Gelat vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum erneut bis in den polnischen Luftraum und wendete in Jelena Gora (Hirschberg). Sein Logger wies am Abend satte 863 Kilometer aus.
Rabe absolvierte ein angemeldetes Dreieck von 597 Kilometern und wendete nördlich von Senftenberg und über Jena. Meyer hatte stolze 656 Dreieckskilometer abgespult und kehrte südöstlich von Cottbus um und schaute zudem auch in Jena vorbei.
Zudem waren noch Rolf Radespiel, Markus Schmied mit Julius Fasterling, Peter Montag mit Christoph Noack, Ulrich Böhne, Rolf Wagner, Günter Bertram und Olaf Schwarz in der Löwenstadt gestartet. Hayung Becker steuerte noch einen Flug aus seinem Ferienfluglagerdomizil Laucha bei.
Dieser Rundensieg ging mit flotten 362,30 Speedpunkten an den Aero-Club Pirna. Der neue Deutsche Meister dieser Saison kommt aus Baden-Württemberg und ist der LSR Aalen, der mit 248 Punkten nun vor den letzten beiden Runden uneinholbar führt.
Wir liegen jetzt mit nunmehr 104 Punkten auf Rang 17.
 
Rolf Wagner
 
Der entschlossene Blick unseres zurückgekehrten „Urlaubers“ Karsten Bennewitz dokumentiert seinen Tatendrang.
Karsten Bennewitz ist unterwegs im Wolkenstraßenrausch über dem polnischen Zauberwald.
 
Die weltbekannte Rennstrecke Lausitzring aus der Vogelperspektive.
 
Montag, 07. August 2017
AC Pirna - Das Jagdfieber ist entfacht, für Uwe.
Die Bundesligasaison neigt sich dem Grand Finale - der Showdown ist im vollen Gange. Ein recht anspruchsvolle Ligasaison steckt den Piloten des ACP im Hintern und in den Flächen derer Leistungssegelflugzeuge. Wetterkapriolen brachten den Geduldsfaden sehr oft nah ans zerreißen - einzelne Lichtblicke hielten die Motivation am köcheln - doch der Paukenschlag in Runde 17 entfacht Feuer der Siegens wie der Stich in ein Wespennest. In mehrern Gruppe bäumten wir uns an diesem Wochenden gegen den Verfall in die Tiefen der Abstiegsränge.
Erst Samstag mit bereits guten Leistungen durch Uwe Augustin, Franco Fritzsch und Benjamin Schüch und dann der Sonntag mit einer überirdischen Leistung der drei Musketiere Kai Glatter, Immanuel Weigel und Ralf Andrich. Die Aufteilung der Gruppen auf unterschiedliche Regionen war eine hervorragende taktische Entscheidung. Der AC Pirna staffelte sich mit Teams in Görlitz (Benny, Franco), Bronkow (Kai, Lutz, Immanuel) und Pirna, verteilt auf den Samstag und Sonntag. Untersützung gab es von der Turbofraktion Uwe Augustin und Ralf Andrich. Mit unglaubichen 362,30 Speedpunkten gelang ein Paukenschlag - endlich der erste Rundensieg der Saison und dazu ein ganz wichtiger. 20 Punkte hieven den Club aus den Niederungen auf einen Nichtabstiegsplatz.
Doch durchatmen ist nicht - in noch zwei verbleibenden Runden ist höchste Aufmerksamkeit und Einsatzbereitschaft gefragt - der AC Pirna will auch 2018 erstklassig fliegen. Diesen Rundensieg widmen wir unserem Freund Uwe; du bleibst immer in unseren Herzen.
 
Text und Fotos: Robert Paul / Benjamin Schüch
 
Gute Optik am Samstag - dennoch durch Warmluft langsamer als Sonntag.
Am Sonntag ging der Highway nach Polen deutlich besser.
Trio Weigel, Ebert und Glatter nach erfolgreichem Flug in Bronkow.
 
Montag, 07. August 2017
Titelverteidigung und Hattrick fürs SFZ
Obwohl am Samstag das Segelflug Wetter in Königsdorf alles andere als optimal war und sonntags gar nicht ans Ligafliegen zu denken war, steht das SFZ Königsdorf bereits drei Runden vor Schluss als Titelträger in der internationalen Alpenliga fest. Genau wie der LSR Aalen in der Bundesliga auch. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH auf die Alb! Ich glaube nicht, dass es in der Ligageschichte es schon mal drei Runden vor Schluss gab, dass zwei Sieger vorzeitig feststanden!?
Allzu viel Hoffnung hatten wir am Samstag nicht, trotzdem wollten wir natürlich nichts unversucht lassen, zumindest die Mindestwertung zu erzielen. In einem kurzen Wetterfenster erzielte Mathias Schunk zwischen Isartal und Plansee mit 58,0 km/h die beste Wertung, musste dabei aber nach 1:50h bei Krün den Motor nutzen, um dort nicht auf einer Wiese landen zu müssen. Volker Niemann war in Fayence mit 42,3 km/h zweitschnellster SFZ Pilot und das Alpenliga Trio wurde von der DG1000 Crew Willi Prestl und Markus Schweiger vervollständigt, welches mit 39,3 km/h minimal schneller war, als Klaus Peter Renner, der es auf 34,6 km/h brachte. Damit waren wir als Trio zwar nur unwesentlich schneller als Heiko Hertrich mit seinem Flug von La Motte aus, aber wir landete auf Rundenplatz elf, da in den Nordalpen ansonsten wenig ging.
Junioren fliegen auf ihren alten Heimatplätzen
Am Samstag hatte Nikolai Wolf, der am Klippeneck Wettbewerb den neutralisierten Tag zu einer Wertung von 73,2 km/h nutzte bereits eine ansehnliche Junioren Wertung erzielt. Das Juniorentrio vervollständigte Emanuel Schieck mit 44,4 km/h und Lukas Keibel mit 27,2 km/h, die im Alpenvorland flogen. Aufgrund des für Sonntag im Bereich nördlich der Donau sehr gut vorhergesagten Wetters und des Dauerregens in Königsdorf, wollten die Junioren nichts dem Zufall überlassen und so fuhren einige auf ihre ehemalige Heimatflugplätze, um von dort aus zu fliegen.
Johannes Beyer startete in Stahrinen am Bodensee mit einer Ka 8 und erzielte 64,7 km/h. Viele Ka 8 Wertungen hat es wohl noch nicht in einem Ligatrio gegeben!? Vincent Heckert, der den Besuch seiner Freundin mit einem Ligaflug verbunden hatte, startete in Laichingen und überlies den Flieger im Anschluss Jakob Edmaier. Sabine Wisbacher startete, genau wie Katharina Jocham in Fürth Seckendorf, wo die beiden nur unwesentlich langsamer als die Jungs auf der schwäbischen Alb waren. Leider erlaubte das Wetter dort keinen weiteren Flug im Anschluss für Emanuel Schieck mehr. Eine perfekte Teamleistung, sich auf mehrere Startorte aufzuteilen war vom Teamgedanken für den Teamerfolg genial und die Tatsache, dass Jan Kleu, der selbst nicht fliegen konnte ein Flugzeug nach Fürth zog, damit Katharina, deren Auto kaputt war, dort fliegen konnte, zeigt das perfekte Teamgefühl bei unseren Junioren!
 
Mathias Schunk
 
Kein gutes Flugwetter auf der Nordseite der Alpen: Mathias Schunk bei einem zufälligen Treffen mit Roland Henz (Foto: Roland Henz)
Mit einer Ka8 in die Ligawertung: Johannes Beyer flog von Stahringen aus
Königsdorfer Mädelspower in Fürth Seckendorf: v.l.n.r.: Helfer Emanuel Schieck, Sabine Wisbacher und Katharina Jocham (Foto: Jan Kleu)
 
Freitag, 04. August 2017
DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde
herausgegeben am 04.08. 2017 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG setzt sich in ganz Deutschland bei geringen Luftdruckgegensätzen leichter Hochdruckeinfluss durch, im Südwesten sickert allerding feuchtere Meeresluft ein. Der Alpenraum bleibt unter dem Einfluss feuchtlabiler Warmluft. In der Nacht zu Sonntag schwenkt von Westen her ein Randtrog herein, der im Nordseeumfeld, sowie im Südosten Deutschlands zu einer Labilisierung der Luftmasse führt.
Die Küstenbereiche und die Gebiete südlich der Donau werden am SONNTAG Vormittag noch von dem nach Osten abziehenden Randtrog mit feuchterund labiler Luft beeinflusst. Für die restlichen Landesteile dominiert Absinken und im Tagesverlauf baut sich von Nordfrankreich
bis in den Mittelgebirgsraum ein Hochdruckgebiet auf.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige, im Süden teils gute Thermik, zeitweise zerrissen und lokal durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Norden mäßige bis gute Thermik im Süden. Teils Blauthermik.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Es entwickelt sich im Norden mäßige bis gute CU-Thermik, im Westen zeitweise abgeschirmt. Im Süden kann sich aufgrund von dichterer Bewölkung nur geringe Thermik entwickeln.
SONNTAG: Oft kann sich oft gute Thermik entwickeln, teils als CU-Thermik, teils aber auch als Blauthermik mit CU gezeichnet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG aufgrund des hohen Bedeckungsgrades nur geringe Thermik bis FL060. Über den Alpen überentwickelt und nicht nutzbar.
Am SONNTAG keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 
Mittwoch, 02. August 2017
SFG Giulini: Kein Wetterglück im Rheintal
Am Samstag kämpften wir in der Rheinebene mit Warmluft in Verbindung mit starkem SW-Wind. Leider reihte es weder im Wind auf, noch konnte man den Wind für Hang oder Welle nutzen. Das Ergebnis waren anstrengende Flüge mit viel Kampf in pampiger Thermik, oft tiefe Gangart und gerade mal 50ziger Schnitte.
Am Sonntag blies der Wind dann noch stärker, aber immer noch unbrauchbar für den Hang an der Bergstraße oder der Welle am Pfälzer Wald. Die Hoffnung war, dass es vor der herannahenden Front labiliesiert und sich vernünftige Segelflugbedinungen einstellen. Dies geschah auch - leider viel zu kurz. Schon kurz nach 14 Uhr durchflogen wir den ersten Regen, kurz danach war auch endgültig Schluß und schnelles Einpacken vor dem großen Regen war angesagt.
Eine Stunde, in der man sich gerade so in der Luft halten konnte, dann die eine gute Stunde mit brauchbarer Aufreihung und noch ein wenig Abgleiten waren zu wenig um gute Ergebnisse zu erzielen. Es gelang Charly Müller (Ventus cT, CS), Uwe Melzer (LS-4WL, UWE) und Steffen Schmidt (ASW-22, MiG) lediglich von den niedrigen 50ziger Schnitte am Samstag auf hohe 50ziger Schnitte zu verbessern - lustig, aber chancenlos gegen den Rest und vor allem den Ith-Racern. Der Trostpunkt läßt uns auf Tabellenrang 12 abrutschen. Aber uns bleiben ja noch 3 Runden...
 
Uwe Melzer
 
Samstag: verblasene Warmluftthermik Zusammen mit Schotti in der LAK-12 Sonntag 14:20 Uhr: Regen 

 





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22. August

Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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