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Dienstag, 12. Dezember 2017
Powered by OLC & DG: LS1-f Neo für 2018 vergeben
Nico Meißner (li.) und DG-Verkaufsleiter Stefan Göldner
Anfang Dezember wurde bei DG das Flugzeug an Nico Meißner vom FV Celle übergeben. Die Erstvergabe der LS1-f Neo erfolgte ja im Frühjahr 2017 an Matze Arnold und er hatte in der Saison mit dem Flugzeug ganz hervorragende Flüge verbuchen können. Herausregend waren davon zweimal 800 km mit jeweils über 1.000 Punkten – damit ließ er so manchen Konkurrenten mit erheblich mehr Spannweite deutlich hinter sich.
Klar ist Matze ein TOP Pilot (das hat er auch bei vielen Flügen mit dem OLC-Discus im Vorjahr bewiesen), aber ein gerüttelt Maß an den hervorragenden Langstreckenflügen mit diesem Club-Klasse Flugzeug haben die außerordentlich guten Flugeigenschaften der LS1-f mit den Neo-Winglets. Und eben diese Flugeigenschaften in Form von fast legendären Kurbeleigenschaften (Agilität und Thermikgefühl) sind der Bringer für Schnittgeschwindigkeiten, welche derartige Langstreckenflüge mit einem Club-Klasse Flugzeug überhaupt erst möglich machen!
Nico Meißner hatte sich mit einer hervorragenden Segelflug-Vita für das Flugzeug empfohlen.
Hier sind die Fragen, die der OLC ihm stellte und die Antworten, welche er uns gab:
1) In welchem Jahr hast du mit dem Segelfliegen begonnen?
Im Sommer 2005, intensive Überlandfliegerei begann 2010
2) Wie viele Flugstunden hast du in den jeweiligen Jahren geflogen (einschließlich 2017)?
2010: 60h 2014: 186h
2011: 90 h 2015: 120 h
2012: 102 h 2016: 72 h
2013: 127 h 2017: 170 h Dies sind OLC Streckenflugstunden.
Gesamtflugzeit: 1250 h
3) Wie viele dokumentierte Streckenkilometer hast du in den jeweiligen Jahren erflogen (einschließlich 2017)?
2010: 3.000km, 5mal >300 km auf k6, 1mal 400 km auf K6
2011: 5.064 km
2012: 6.142 km
2013: 7.945 km
2014: 13.165 km
2015: 8.557 km
2016: 13.523 km
2017: 12.424 km
4) Welche sportlichen Erfolge hast du in den jeweiligen Jahren erreicht (einschließlich 2017)?
2011: Qualifikation für die DMJ 2012, Aufnahme in den nieders. D-Kader
2012: Teilnahme DMJ Stölln
2014: Qualifikation für die DM Doppelsitzerklasse, keine DM Teilnahme, da kein Flugzeug zur Verfügung stand, Wiederqualifikation für nieders. D Kader
2014: 1. Platz OLC U25-Liga
2017: 10. Platz OLC Junior Challange, 6. Platz OLC Young Eagle Speed Cup
2017: OLC Erfolge : 1.000 km auf Duo Discus X, 755km auf LS1f, 845km auf Discus 2c
5) Welche sportlichen Pläne hast du für 2018 (Wettbewerbe, Meisterschaften)?
- wieder 1000 km über Norddeutschland fliegen
- min. eine Qualifikationsmeisterschaft, Klasse steht noch nicht fest, ich hätte auch mal Interesse am OLC Glider Race
- über 200 OLC Stunden fliegen, sollte 2018 zeitlich kein Problem darstellen =)
- Frankreich im Spätsommer
6) Welche sportlichen Ziele hast du dir generell für die nächsten Jahre gesetzt?
- weiter an schnellen Schnitten und ausdauernder Konzentration für möglichst lange Flüge arbeiten
- bei uns im Verein die OLC- und Bundesliga-Fliegerei weiter voran treiben
- den Tag vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl nutzen
- Überlandfliegerei auch unseren Streckenflugnachkömmlingen im Verein schmackhaft machen und ihnen zeigen, dass sich Mühe und Konstanz auszahlt.
7) Auf welchen Flugzeugen hast du in diesem Jahr die meisten Flüge absolviert:
a) Vereinsflugzeug 85% b) Privatflugzeug 15% c) Förderflugzeug 0%
Ich musste meine LS1-f Anfang des Jahres verkaufen und muss nun auf gut ausgelastete Vereinsflugzeuge zurückgreifen.
8) Hast du im kommenden Jahr genügend Zeit/Freiräume, eines der OLC-Förderflugzeuge auszunutzen?
Ja, ich fliege quasi jedes Wochenende und auch in der Woche wenn Wetter-Jetzt mir das sagt. Im Herbst bei Südwind steht dem Hangfliegen am Weser/Wiehengebirge nichts im Wege und mein neuer Job, den ich ab April 2018 ausüben werde, lässt jede Menge spontane Fliegerei zu.
9) Wenn du für ein OLC-Förderflugzeug nominiert werden würdest und bereits über ein eigenes Flugzeug verfügst, wärst du auch bereit, dieses Flugzeug für den entsprechenden Zeitraum einem förderungswürdigen Nachwuchspiloten deiner Wahl zu verleihen?
Ja würde ich sofort machen, wenn der geförderte Nachwuchs verspricht es zu behandeln als wäre es sein Eigen. Leider habe ich aber wie oben beschrieben kein Flugzeug mehr.
10) Info an den OLC
Ich würde mich maßlos über ein Förderflugzeug freuen, weil für das Jahr 2018 einfach alles zusammen passt. Diese war meine letzte Saison als Junior und somit die letzte Chance mich für eine Förderung zu qualifizieren. Zudem habe ich in 2018 sehr viel Zeit zum Fliegen, bin wahnsinnig motiviert, aber habe leider nur bedingt Zugriff auf ein Flugzeug. Da würde mir ein Förderflugzeug natürlich gut weiterhelfen meine Ziele zu erreichen. Zudem bin ich Werkstattleiter für alle Bauweisen und könnte mich vorbildlich um ein Flugzeug kümmern.
Ich bin wirklich froh, dass es den OLC mit seinen Machern und Mitwirkenden gibt und wir alle diese geniale Möglichkeit in Form einer solchen Plattform haben.
Egal wer die Förderung bekommt, danke dafür!! Ihr schafft geniale Anreize!
>>> Fazit OLC: Diese Vita hatte maßgeblichen Anteil an der Entscheidung, die LS1f-Neo für 2018 Nico Meißner zuzusprechen.
Der OLC wünscht ihm erfolgreiche Flüge und nachhaltige Erlebnisse.
Dienstag, 05. Dezember 2017
100.000 Kilometer
Die ersten vier Wochen der Bitterwasser Saison 17/18 sind sehr erfolgreich verlaufen. Das wurde am vergangenen Sonntag dann auch mit einem traditionellen Sprung in den Pool gefeiert. Alle noch anwesenden 1000er Piloten nutzten den Pool für eine wohlverdiente Abkühlung. An den vergangenen Flugtagen wurden bereits über hundert 1000km Flüge abgespult. Und es sieht so aus, als ob es auch so weitergeht.
Die Bitterwasser Lodge ist mittlerweile komplett ausgebucht und die Maschine läuft auf Hochtouren. Unsere Bitterwasser Starthelfer machen einen erstklassigen Job - das wird nahezu in jeder Dankesrede der abreisenden Piloten erwähnt. Die Helfer tun wirklich alles dafür, den Flugbetrieb möglichst komfortabel starten und enden zu lassen. Auch das macht das Bitterwasser-Feeling aus. Wirklich alle Piloten loben die Zeit hier in Bitterwasser als ganz außergewöhnliche Erfahrung und sind vom Service und nicht zuletzt von den Wetterbedingungen begeistert.
Insgesamt stehen bereits 370 Flüge im OLC. Das kann sich sehen lassen und wird dennoch nicht das Ende sein.
 
The first four weeks of the Bitterwasser season 17/18 have been very successful. Last Sunday we had our traditional pool party to celebrate the first one hundred 1000km flights! And it looks like there is still more to come.
The Bitterwasser Lodge is already booked up and everything is running on full power. The Bitterwasser airfield crew is doing an excellent job - that’s mentioned in nearly every farewell speech in the morning when people are leaving Bitterwasser. The crew is doing
their very best to make it a comfortable stay for the pilots. That’s part of the Bitterwasser feeling. All pilots are praising the time they had as an extraordinary experience. They are amazed by the service and not at least by the weather you find in Bitterwasser.
There are already 370 flights in the OLC. This is quite something but won’t be much more in the end.
 
Hubertus Huvermann
 

 

Sonntag, 19. November 2017
Wave Soaring Marathon
During the period of November 9th through November 14th Dennis Tito flew 4 of the top 5 season to date OLC flights quickly advancing him to the top spot on the OLC-Plus leaderboard. The marathon started with an 1825km flight launched from Inyokern, CA on November 9th. This was followed by a 1495km flight the next day once again launched from Inyokern just before sunrise. With good wave forecast on the Andes for the next few days the flight was terminated short of sunset in order to hustle down to Argentina.
On the 12th the 3rd flight of the marathon was launched from Bariloche. Taking advantage of excellent wave conditions to the south of Bariloche and the 14.5 hours of daylight a 1919km flight was flown. With the jetstream forecast to shift north the team spent the 13th relocating north to Chos Malal. The marathon concluded with a 1743km flight on the 14th. Taking advantage of unusually far north wave conditions, this flight was conducted on the spectacularly beautiful and immensely tall portion of the Andes between Chos Malal and Mendoza. A special thanks to SkySight for the wonderfully accurate wave forecasts on both the Sierra and the Andes.
 
Tim Gardner
 
The marathon begins with a pre-sunrise launch from Inyokern, CA. Northbound on the Andes at FL210. Heading home towards Volcan Tromen.

 

Sonntag, 19. November 2017
Flying with the Champions in Bitterwasser
Eine Woche „Flying with the Champions“ ist vorbei. Vom 11.11. - 17.11.2017 flogen am Standort Bitterwasser fünf Champions plus Trainees in ihren Arcen über die Namibische Kalahari. Insgesamt konnten an 6 Flugtagen rund 23000 Kilometer geflogen werden. Zum Abschluss gab es dann noch eine besondere Aufgabe: einen gemeinsamen Grand Prix Flug mit den FwtC Teams aus Kiripotip. Zu einer verabredeten Uhrzeit trafen sich alle Teams in der Luft und überflogen die Startlinie. Dann mussten die Trainees zeigen was sie gelernt haben.
Ebbe Haberkern aus Deutschland (im Team mit Arndt Hovestadt) schwärmt von der vergangenen Woche. Es sei unglaublich was er Neues dazu gelernt hat. Aktuell kommt er, wie so viele Piloten die beruflich wie privat eingebunden sind, einfach wenig in die Luft - „da ist es schwierig sich weiterzuentwickeln". Besonders der Flug vom letzten Tag hat ihn beeindruckt: „Das muss man sich mal überlegen - die Liste der Namen die sich dort in der Luft trifft, um diese Aufgabe zu fliegen, findet man sonst nur bei einer WM.“ Noch entscheidender aber, als die ausgezeichneten Trainer, seien die Referenzflugzeuge gewesen. So war der Vergleich von Entscheidungen unmittelbar sichtbar. Am aller wichtigsten war jedoch, dass er den gesamten Tag großen Spaß im Cockpit mit seinem Trainer haben konnte.
Genauso sieht es Johann Posch aus den USA (im Team mit Wolfgang Janowitsch): Janowitschs Art die Luft um ihn herum zu sehen und zu beobachten ist sehr besonders“ erzählt Posch. „Er sieht Dinge, auf die ich vorher nicht so sehr geachtet habe - und das macht schnell 300m Höhendifferenz zur Konkurrenz aus. Dadurch fliegt er schlussendlich einfach weiter, schneller und erfolgreicher als andere.“

 Weitere Infos: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/



One week „Flying with the Champions“ is over. From the 11.11. - 17.11.2017 five champions plus trainees were flying from Bitterwasser in their Arci across the Namibian Kalahari. Overall they could fly 23000 km within six days. The final task was a special one: together with the FwtC teams from Kiripotip, they did a Grand Prix flight. The teams met in mid-air and crossed the start line. From than on the trainees had to show what they have learned.

Ebbe Haberkern from Germany (together with Arndt Hovestadt) praises the last week. It is amazing what he has learned during the last days. He did not fly very much recently because he has to work a lot. Many private pilots know these problems. Therefore „it is difficult to improve your skills.“ Especially the last flight did impress him - „You have to imagine, there are so many top pilots flying with you, you normally only find at a WGC.“
Besides the very good coaches it was even more substantial to see all the other gliders as a reference. So you could easily see the outcome of your decisions. But most importantly he has had lots of fun with his coach in the cockpit.
Johann Posch from USA says the same. He flew together with Wolfgang Janowitsch. „The way Janowitsch sees the sky is very special. He is seeing things I didn’t focus on too much before. In the end of the day this is something that takes him faster, further and makes him more successful than others.“

 For further information go to: http://www.rent-a-glider.com/view/p-1528/2017/?loc=en_GB
 
Ebbe Haberkern bei Flugvorbereitung / Ebbe Haberkern preparing for departure
Start in der Bitterwasser Pfanne / Departure in the pan of Bitterwasser
Flying with the Champions Team

 

Donnerstag, 16. November 2017
Spectacular Sierra Soaring Day

On November 13, 2017 Jim Payne and Alan Coombs launched just after sunrise from Minden, NV in our venerable (30 year old) ASH 25.  The guys knew every minute of daylight mattered when there’s only 10 hours of it.  There was a bit too much cloud in the northern Sierra and it was a bit too blue in the southern Sierra. But the forecast was still very promising. 9.6 hours and 1889 km later they returned to Minden before the early sunset. So 2,000 km in mid-November was not quite possible on this fabulous autumn day. The final average speed was 198 kph or 125 mph. A good flight to remember! For a link to the flight blog with more fabulous photos go to
https://soaringblog.tumblr.com/post/167499390843/sierra-autumn-wave-at-200-kph

Jackie Payne

 
Mono Lake from 20,000 ft. Mount Whitney from above. Landing at Minden.

 

Mittwoch, 09. August 2017
LSG Fallersleben: Voller Einsatz im Abstiegskampf
In Runde 17 gab’s im Norden immerhin einen ganzen Thermiktag und sogar einen Guten. Am Sonntag schickte die LSG ein breites Spektrum an Flugzeugen in den norddeutschen Himmel, um wertvolle Punkte im Abstiegskampf zu erringen. Es waren Oldtimer wie das Grunau Baby II (Rolf Bornheber) und die PIK 16 Vasama (Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes) aber auch Langohren wie die ASH 25 (Helge + Franz Liebertz) oder der Nimbus 4M (Benno Beesten) dabei. Das Indexmittelfeld wurde durch eine LS1f (Peter Meurers) und einen Twin III SL (Roman Langer) vertreten. Von Pritzwalk startend brachte sich Antje Philipp auf der Vereins-ASW24 in’s LSG-Team ein.
Schnell war klar, dass die Holzflugzeuge bei dem starken Wind nur geringe Chancen auf eine Ligawertung hatten. Roman verpokerte sich zudem mit der Flugrichtung und ging in Folge von Motornutzung leer aus.
Die anderen vier konnten mit schönen Flügen in den Raum Gardelegen und Brandenburg gute Speedpunkte für die LSG erfliegen. Dabei schafften es insbesondere die Piloten der offene Klasse-Flugzeuge mit hohen Geradeausfluganteilen unter Aufreihungen zügig bis an den Berliner Luftraum bei Brandenburg zu fliegen. Auch gegen den Wind ließ sich die Schnittgeschwindigkeit unter Wolkenstraßen hoch halten. Benno baute hier noch ein JoJo ein, um auf einen vergleichbaren Rückenwindanteil zu kommen, wie der früher gestartete Helge. Nach Ende der Liga-Wertungszeit bereitete eine Ausbreitung auf dem Heimweg einiges Kopfzerbrechen, aber allen drei LSG-Piloten gelang es, dieses Hindernis zu meistern und im Segelflug nach Ummern zurück zu kehren.
Da auch viele andere schnell unterwegs waren, reichte es am Ende zu Platz 15 für die LSG. Mit den 6 Punkten konnten wir die Abstiegsplätze ganz knapp wieder verlassen. Es bleibt also weiter sehr spannend für die LSG.
 
Benno Beesten
 
Vom Baby bis zur ASH, alles am Start.
Sieht gut aus voraus.
Zurück in Ummern.
 
Mittwoch, 09. August 2017
SFZ Ludwigshafen-Dannstadt – Runde 17 - Kräftig gepunktet!
Der Samstag war mal wieder nichts im Rheintal. Während Trainer Peter Mangold noch eifrig die Vereins-LS8 wieder wasserdicht machte, versuchte es einzig Andreas Schottmüller mit der LAK12 einmal mit einem Start, Zählbares war aber nicht zu vermelden.
Der Rest des Teams fieberte auf den Sonntage Ein Hochdruckkeil sollte von Frankreich etwas Stabilisierung in die eingeflossene Kaltluft bringen, während im Südosten noch die feuchte Mucke der vorgelagerten Front wenig Hoffnung auf brauchbare Thermik bot.  Neben den Dauerfliegern des Erstliga-Teams standen diesmal Peter Mangold (LS8, L8) und Fritz Thiessen (DuoXLT, FT) im ersten Startblock auf der Dannstadter Höhe. Quasi als Späher machte sich Peter auf Richtung Westen, der Windströmung entgegen. Fritz hatte das Ziel Nord-Ost, an den Thüringer Wald.
Als der zweite Schwung der Liga-Piloten gut eine Stunde später in Dannstadt an den Start ging, war die Basis schon deutlich angestiegen, die Steigwerte im Rheintal aber noch ausbaufähig. Dafür boten die angrenzenden Wälder aber schon ausgezeichnete Bedingungen. Peter war vom Gegenwind-Schenkel so begeistert, dass er kurzerhand die Taktik änderte und entlang von Hunsrück und Taunus auf eine Umrundung des Frankfurter Luftraums setzte. Nach 8h landete er als einer der Letzten wieder im Segelflug-Paradies, für die Speedwertung hatte er 103,9 km/h im Logger.
Minimal schneller war nur Bernd Schwehm (ASH31Mi, SKY) für das SFZ-Team. Er drehte über der Dillinger Hütte in den Rückenwind und schwabbelte mit 104,7 km/h den Wolkenaufreihungen entlang bis zum Main.
Die Hunderter-Serie komplettierte Frank Fröhlich (ASG32Mi, 63). Vom aufgeweichten Mosenberg wollte er nur einsitzig und ohne Wasser starten. Die Thermik zwischen Giessen und Hessisch-Lichtenau stand aber der im Pfälzerwald kaum nach, sodass Frank mit 101,7 km/h die Teamwertung auf 310 km/h katapultierte.
Bemerkenswert auch die Leistung von Junior Konstantin Dibbern, der die LS8 (S1) mit 95,1 km/h vom Hunsrück Richtung Odenwald jagte und dabei so manchen Liga-Profi weit distanzierte. Danke für die Fotos! 18 fette Punkte aufs Mannschaftskonto – in der Gesamttabelle jetzt Platz 6 – wir freuen uns auf die beiden letzten Runden und einen spannenden Aufstiegskampf!

Fotos: Konstantin Dibbern, Dennis Parkins
Bernd Schwehm
 
Die zweite Liga-Welle: S.Ilg, L.Hildebrandt, G.Sturm, A.Schottmüller - Хорошего полёта, товарищи!
Aussicht aus der LS8 (S1)  – noch zarte Cumuli
ASH31-21 über der Bergstrasse- die Frontalbewölkung im Südosten

 

Mittwoch, 09. August 2017
Neuer Beitrag im Blog 'Soaring USA': Ely 2017- sag leise Servus
In den letzten drei Wochen waren wir hier in Ely nicht vom Wetter verwöhnt. Wie schon im letzten Beitrag berichtet, hatte sich eine Trog-Wetterlage eingestellt, die immer wieder sehr feuchte Luft nach Nevada schaufelte. An den meisten Tagen wachten wir bei strahlend blauem Himmel auf, und schon um 9 Uhr entstanden die ersten Cumuli, die dann auch innerhalb kürzester Zeit in die Überentwicklung gingen. Über mehrere Tage ließ die Vorhersage derart schlechtes Wetter erwarten, dass wir sogar vorsorglich die Flugzeuge abrüsteten. Es war von teilweise heftigem Regen, starkem Wind und sogar etwas Hagel die Rede. Und es gab wirklich Momente, in denen wir froh waren, dass unsere Flugzeuge dem Wetter nicht ausgeliefert waren.
Anfang letzter Woche (31.7. und 1.8.) konnten wir dann doch noch zwei Flüge machen. Es war zwar kein großflächig gutes Wetter, aber immerhin reichte es am 1.8. noch zu einem Kontinental-Rekord für Sibylle über ein 500km Ziel-Rück mit 163 km/h. das Wetter war zwar nicht perfekt, es fehlten die sonst so gerne gesehenen Aufreihungen über den Hügelkämmen fast vollständig. Statt dessen gab es in größeren Abständen einzelne Cumuli und dazwischen bis zu 5 m/s Sinken. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für einen Rekordflug. Da hieß es, den Gleitwinkel möglichst zu strecken, und auf die wenigen guten Aufwinde zu setzen, die im Abstand von 80-100 km (!) zu finden waren. Diese gingen dann im Schnitt mit über 4 m/s, so dass am Ende dann doch eine akzeptable Geschwindigkeit heraus kam.
 
...bitte hier weiterlesen.
 
Abschiedsstimmung.
Foto: © Ingo Andresen
Bedrohliche Wolken.
Foto: © Ingo Andresen
Eine einsame EB trotzt dem Wetter.
Foto: © Ingo Andresen
 
Dienstag, 08. August 2017
17. Runde U25: Auf dem Treppchen geht es nur noch um die Platzierung
Endspurt. Während in der U25 die drei Treppchenkandidaten bereits feststehen und hier im Wesentlichen um die Platzierung gekämpft wird, kann in der Quali-Liga noch ein Krimi um die Aufstiegsplätze entbrennen. Hier wird es wie in den letzten Jahren auch sicher ganz haarscharfe Entscheidungen geben und Glück und Tränen werden eng beieinander liegen. Hoffen wir auf zumindest faire Wetter-Rahmenbedingungen, so dass überall Wertungen geflogen werden können. So wie an diesem Wochenende. Nicht immer berauschend, aber in weiten Teilen um Längen besser, als was die Wochen zuvor zu bieten hatten.
Die Leistung der drei Spitzenreiter der U25 ist beachtenswert. Nahezu von der ersten Runde an dominieren sie das Geschehen und motivieren sich konsequent mindestens zu Dritt ins Rennen zu gehen. Ob sich bei dieser Zielstrebigkeit auf der Zielgeraden noch eine Veränderung von Gold, Silber, Bronze ergeben kann?
In der vergangenen Runde hat das SFZ Königsdorf erneut ein paar Pünktchen auf Stadtlohn ausgebaut. Vincent Heckert aus Königsdorf berichtet, dass sie in dieser Runde 17 mal wieder die Teamfähigkeit unter Beweis stellen mussten. Um drei Wertungen sicherzustellen, haben sie sich auf verschiedene Startplätze gestützt. Das hat definitiv funktioniert. Es war sicher keine schnelle Runde, aber für den Ausbau der Führung reichte es. „Wir werden alles dafür geben, dass in den letzten beiden Runden genug Junioren in die Wertung kommen. Die Motivation dafür ist auf jeden Fall vorhanden“, so Vincent.
Die Konkurrenz schläft aber nicht. „Bronzewächter“ seit Runde vier -die FG Schwäbisch Gmünd- hat sich ebenfalls ein paar Punkte nach oben gerobbt. Am Anfang der Saison haben sich die gerade einmal fünf aktiven U25 Piloten einen Platz unter den Top 5 vorgenommen. Das Ziel haben sie nun bereits mit konsequenter Arbeit getoppt. Und das erstaunlicher Weise nicht nur mit erfahrenen Piloten. „Kai Schulz hat dieses Jahr frisch den Schein und gut in die Streckenfliegerei gefunden“, erzählt Lars Linkner. Das zeigt einmal mehr, der Wettbewerb ist für das ganze Team und jeder kann seinen Beitrag leisten.
Einig sind sich in jedem Fall alle. Die U25 Liga schweißt die Jugendmannschaft sehr zusammen und man motiviert sich gegenseitig. Und das Wichtigste: Es macht einfach Spaß. 
Also, mit Vollgas geht die U25 in die letzten beiden Runden.
Rundenwertung U25: 1. SFG Giulini/ Ludwigshafen (RP) 275,65 Speed/50 Punkte, 2.Akaflieg Dresden (SN) 272,32 Speed/49 Punkte, 3. AC Pirmasens (RP) 259,50 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 17: 1. SFZ Königsdorf /BY) 727 Punkte, 2. SFG Stadtlohn (NW) 692 Punkte, 3. FG Schwäbisch Gmünd (BW) 666 Punkte

Text: Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Vincent Heckert
 
Startvorbereitung der Königsdorfer...
Vorfreude...
Ein Team, das funktioniert,
auch wenn auf verschiedenen
Plätzen gestartet wird..

 

Dienstag, 08. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Nach dem Herbst der Vorwochen, kommt nun das Frühjahr vorbei. Auch wenn August draufsteht, hat sich der Sonntag angefühlt, wie einer im Mai.Und das Wetter hatte für alle eine Lücke zu bieten, so war der Samstag eher der Tag für den Südosten und der Sonntag dann der für den ganzen Rest. Das Duell "Hochdruck und Kaltluft" gegen "wellende Front und Warmluft" kannte aber letztendlich mit dem Sonntag einen eindeutigen Sieger. A propos Sieger: Hat es Aalen geschafft? Dazu unten gleich mehr ...
Samstag:
Anhaltende Trogvorderseite! Kanonisch zu den Vortagen setzte sich die Wetterlage auch am Samstag fort. Immer wieder wellten Fronten durch, dieses Mal auf dem Satellitenbild gleich in mehreren Staffeln von Südwest nach Nordost ausgerichtet zu erkennen. Eingefangen in die parallele Höhenströmung zeigen sie wenig Tendenzen "durchzugehen", sondern verlagern sich nur langsam mit dem gesamten System. Glück zumindest für den Südosten, der zuminedest weitgehend störungsfrei blieb.
Sonntag:
Wetter vice versa am Sonntag: Schon in der Nacht hatte sich hinter dem nun abgezogenen Trog Kaltluft durchgesetzt und kam passenderweise von Nordwesten unter den stabilisierenden Einfluss eines Hochs. Reste des Tiefs vermiesten dem Südosten nun den Tag, während in einem breiten Streifen zwischen Rheinland und Pfalz und Brandenburg beste Bedingungen herrschten. Aber auch dort, wo im Norden die Cumuli noch zur Überentwicklung neigten, war die Luftmasse gut zu fliegen. Und bei Tageslängen, die mit dem Mai vergleichbar sind, war es nicht nur Bundesligawetter, sondern auch Wetter für die lange Strecke.
Wer hat was draus gemacht?
Ganz klar wurde die Runde am Sonntag entschieden, die Kaltluft bringt einfach die Bedingungen für schnelle Schnitte zur besten Thermikzeit, noch dazu wenn der Wind schiebend hilft. Und gerade für den Norden war es ausserdem der lang ersehnte Ausgleich zu den Vorwochen, in denen (zumindest thermisch) der Süden so oft die Nase vorn hatte. So waren viele Flüge länger als die Ligawertungszeit. Aber immer wieder findet man die Kombination "früher Nachmittag" und "Rückenwind", die zu den punkthohen Flügen führten.
Mitunter war aber auch die Flucht ins Wetter notwendig, so für die Vereine, die am Sonntag an der Wettergrenze lagen, wie z.B. Aalen. Ob es aber gereicht hat, um ... ach so, das soll ja gleich noch Erwähnung finden.
Zuerst einmal ist aber eine Erwähnung wert, dass der Rundensieger AC Pirna und auch die Platzierten FV Celle und der FCC-Berlin vor dieser Runde 17 noch auf den Abstiegsplätzen rangierten und mit dieser einen Runde zwar noch nicht das rettende Ufer erreicht haben, aber zumindest aus den Abstiegsrängen herausfliegen konnten. Gefolgt wurde dieses Spitzentrio, das Schnitte zwischen 348 und 362 fliegen konnte, die zu den besten der ganzen Saison gehören, von den drei "B", die noch die Vorsaison so lange dominierten: Brandenburg, Burgdorf und Braunschweig kommen damit sogar noch vor dem ersten Südverein ins Ziel. Diese Position sichert sich dann aber die LSR Aalen. In der Vorwoche mit 44 Punkten Vorsprung vor Donauwörth - wir erinnern uns - lag diese Runde der erste Matchball in Händen der Schwaben. Und da Donauwörth nochmal 2 Punkte einbüßte, liegt Aalen nach dieser jetzt mit 46 Punkten in Front - der Rest ist Trivialmathematik: Herzlichen Glückwunsch in den Süden!!!
Spannend bleibt der Kampf um, also eher "gegen" den Abstieg. Denn hier ist und bleibt alles offen. Und wie schnell sich das Blatt wenden kann, hat gerade diese Runde ja gezeigt.
In Liga zwei liegt die regionale Verteilung ähnlich wie im Oberhaus. Auch hier liegen mit Eisenhüttenstadt, Schneverdingen und Dannstadt 3 Vereine vorne, die nicht aus dem Süden sind (man hätte auch aus dem Osten, Norden und Westen schreiben können...). Hier hat es aber für die beiden ersten noch nicht gereicht, die Abstiegsränge zu verlassen - aber noch sind ja 2 Runden zu fliegen. Auch Tabellenführer Schwandorf ist noch nicht durch, kann aber auf einen komfortablen Vorsprung von 33 Punkten bauen. Zumindest theoretisch kann sogar noch Stadtlohn als Fünfter noch nach ganz vorne fliegen und die Punktabstände zwischen Platz 5, 4 (Laichingen, Vorwoche noch auf 2), 3 (Oldenburg) und 2 (Lichtenfels) sind so eng, dass hier noch alles offen ist.
Und noch etwas soll nicht unerwähnt bleiben. Mit dem LSV Neuhausen hat sich nun auch der 30. Verein der 2. Liga punktemäßig gemeldet - und somit war die Runde 17, die Runde, in der tatsächlich ALLE Vereine BEIDER Ligen gemeldet haben. Von dem Wetter gerne mehr ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
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Dienstag, 08. August 2017
SFG Giulini: Wetterglück im Rheintal
Zwei ganz unterschiedliche Tage prägten diese Runde. Am Samstag konnte bei starkem Wind und Regenschauern trotz von militantem Optimismus getragenen Anstrengungen kein Flug über die Mindestwertungsstrecke gebracht werden.
Der Sonntag dafür brachte endlich einmal eine gute Luftmasse und Hochdruckeinfluss. Früh entwickelte der Pfälzer Wald und die frühen Starter suchten ihr Glück an der Waldkante auf Südkurs. Zwischen Frankreich, Saarland, Spessart und um Frankfurt flogen die 23 Liga-Piloten aus den 3 Dannstadter Mannschaften über 10.000 motorlose Kilometer. Am Abend tummelten sich noch viele Piloten über dem Pfälzer Wald um unter einer 30km-Wolkenwurst über 2.000m kreislos hin und her zu gleiten und dabei Aussicht und das Segelfliegen zu geniesen.
Schnellster in dieser Runde war Nils Koster zusammen mit seinem Vater Jürgen (Arcus M, JK), gefolgt von Johannes Dibbern (LS-6, WK) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE).
Mit dem 11. Rundenplatz ging es in der Gesamttabelle einen Platz nach oben auf Rang 11.  In der U25 Sonderwertung holten sich Nils Koster, Johannes Dibbern und Alex Meinicke (LS-1c) mit ihren starken Leistungen bundesweit den Rundensieg und verbessern sich in der Tabelle auf Platz 8. Für die nun noch anstehenden zwei Runden bleibt es bei den engen Punktabständen weiter spannend - mit ein wenig Wetterglück ist die TopTen greifbar.
 
Uwe Melzer
 
Bild vom erfolglosen Samstag
Startaufstellung Sonntag Morgen in Dannstadt
Mit Buddy (LS-4) und Jan (LS-7) über dem Pfälzer Wald

 





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