OLC Logo
SegelflugszeneGlidingParaHangGliding ModelGliding
FAI Affiliate Member
Nachrichten Archiv

Kontakt zur Redaktion


OLC-Magazin
... powered by Bürklin
Mittwoch, 28. Juni 2017
LSG Fallersleben: Komplette Nullnummer im Norden
Die Geschichte des Ligafliegens der Runde 11 ist für den hangfreien Teil Niedersachsens schnell erzählt: Null Thermik, null Starts, null km, null Punkte. An diesem Wochenende war in Ummern an fliegen überhaupt nicht zu denken. Am Sonntag setzte der Regen aber immerhin phasenweise aus.
LSG und LVI hatten nicht mal den Hauch einer Chance auf einen Trostpunkt in der Liga. Beide Vereine hoffen aber, schon nächste Woche wieder Vollgas geben zu können. Wenn es eine Wettergerechtigkeit gibt, müssen die nächsten Runden im Norden phantastisch werden.
 
Benno Beesten
 

Mittwoch, 28. Juni 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge bei starkem Westwind
Es gab für den Samstag gute Wetter-Prognosen für unser Gebiet, leider nur in einem schmalen Bereich. Große angemeldete Streckenvorhaben mussten - wieder einmal - früh beerdigt werden.
Die schnellsten Flüge erreichten die Piloten, die von Anfang an in den Westen gegen den Wind ausholten. Dies bedeutet aber zunächst bei noch tiefer Basis, sich entwickelnder Thermik und bis zu 35 km/h Gegenwind das "Außenlandeparadies" Pfälzer Wald zu queren. Eine spannende Sache, bei der man Wissen sollte was man tut.
Am weitesten flog Dieter Bartek (LS-4WL, UY) in den Westen, auf KM150 irgendwo in Lothringen drehte er um und nutzte auf einem 233km lange Schenkel den starken Rückenwind. Ähnlich agierte unser schnellster Pilot dieser Runde - Junior Nils Koster (ASG-29, LT). Er vermied mit seinem Gleitgerät unter den Aufreihungen so gut es ging das lästige Kreisen und machte mächtig Speed. Auch Karsten Knoop (Ventus cM, XH) war auf dieser Achse unterwegs und zeigte, das er den Wechsel von seiner 304 auf den leistungsfähigeren Ventus schnell zu nutzen weiß.
Nur von Bayreuth übertrumpft, bringen uns die 19 Punkte dieser Runde wieder in die TopTen. Die Junioren Nils Koster und Alexander Meinicke (LS-1c) konnten mit nur 2 Flügen den Rundenplatz 3 in der U25-Wertung belegen und befinden sich auf Gesamtrang 8.
 
Uwe Melzer
 
Misslungener Versuch am Hang der Bergstraße
Thermik über dem Daimler-Werk
Unser "Größter": Steffen Schmidts ASW-22

 

Dienstag, 27. Juni 2017
11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
Es ist leider wieder eine eher übersichtliche Runde. Von einigen wenigen Flugplätzen Deutschlands werden richtig gute Geschwindigkeitsschnitte erflogen, überwiegend ist die Beteiligung aber eher mau. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Teilnehmer sind nicht nur punktuell zu finden. Der Spitzenreiter LSC Bad Homburg ist unter anderem Spitzenreiter, weil er sich genau diesen mäßigen Wetterbedingungen stellt. Zwar sackt er diese Runde nicht für sich ein, aber kann die Führung weiter ausbauen.
Klar sind die Bad Homburger hochmotiviert die Liga-Saison mit einem Aufstieg zu beenden. Schließlich sind sie in den letzten drei Jahren in der Zweiten Bundesliga geflogen und wollen da umgehend wieder hin. Jan Omsels, Deutscher Meister 2013 in der Standardklasse und F1-Grand-Prix-Teilnehmer, ist als Segelflugreferent eine wichtige Kraft den Leistungs-Streckenflug voranzutreiben.
Neben der Nutzung der „schwächeren Tage“ ist dies ein nicht zu unterschätzender Fakt, um einen Verein voranzutreiben. Das haben viele Vereine, die richtig gut unterwegs sind, immer wieder betont. Es braucht den Motivator und auch ein stückweit Organisator.
Horst-Walter Schwager blickt auf die ersten Runden zurück. Ein richtiges Highlight, das besonders heraussticht, gab es nicht. Vielmehr ist es die Konstanz, die von Anfang an an den Tag gelegt wurde. Auch das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, mal ein Rundensieg ist nett, bringt aber in der Summe nicht die Platzierung vorn. Und eine konstant gute Platzierung wiederum schweißt den Verein zusammen und stachelt viele an für die Liga und die Gemeinschaft zu fliegen.
Ein wenig Training – insbesondere für die Junioren- ist eine weitere Zutat des Erfolgsrezeptes. Seit einigen Jahren werden Streckenflugseminare organisiert. Im Winter drückt man die Schulbank und im Sommer wird das praktische Training wie ein kleiner Wettbewerb organisiert. Fluglehrer und allen voran ihr bester Pilot Gerd Spiegelberg, schart zwei bis drei Flugzeuge um sich und fliegt mit ihnen im Team. Eine perfekte und simple Methode seine Leistungen stetig zu verbessern.
Die Voraussetzungen, die Führung zu verteidigen, sind also allemal gegeben. Die Konkurrenz schläft aber nicht.
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Horst-Walter Schwager
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFV Mannheim (BW) 303,03 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bückeburg/Weinberg (NI) 301,86 Speed/49 Punkte, 3. FSV Neustadt/ Weinstr. (RP) 299,34 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 355 Punkte, 2. SFC Ulm (BW) 285 Punkte, 3. SFZ Aachen (NW) 278 Punkte
 
Ex-Europameisterin Gisela Weinreich und Streckenflug-Doyen des LSC (er leitet die Streckenflugseminare) Lutz-Volker Benner Das Team des Spitzenreiters Startvorbereitungen

Dienstag, 27. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Der Dritte Pilot fehlte
In dieser elften Runde der Segelflug Bundesliga wollten sich die Piloten der FLG in der topten Platzierung halten und festigen. Der starke Westwind sollte seinen Teil dazu beitragen. Gelockt von der Wettervorhersage starteten vier Segler am Samstag zur Punktejagd Richtung Osten. Bei Strecken bis ins Altmühltal kamen hierbei 244 Speedpunkte zusammen. Die reichte jedoch noch nicht, da der Sonntag ebenfalls gut fliegbares Wetter vorhersagte, so mussten erneut schnelle Flüge abgeliefert werden. So starteten der Blaubeurer Junior Lucas Kohn , das Team Christian Müller und Sebastian Wastl sowie etwas später Michael Heiß und Sabine Dieulin.
Zunächst wurden beinahe 100 Kilometer über die schwäbische Alb in den Westen geflogen um anschließend mit Rückenwind die schnellen 2,5 h zu fliegen. Einen nahezu perfekten Flug lieferte erneut der Hoffnungsträger Lucas Kohn ab. Mit seinem Flug über 386 Kilometer steuerte er seinen bisher schnellsten Flug mit 105,08 Punkten bei. Da von Westen her eine Wolkenabschirmung kam reichte es ihm leider nicht nach Hause und er musste in einem Acker bei Lonsee landen um anschliessend von seinen Kameraden im Anhänger abgeholt zu werden. Den zweiten Flug steuerte das Doppelsitzerteam mit 103,58 Punkten bei. Da Heiß und Dieulin durch den späten start nur 59 und 74 Punkte erreichten musste als dritter Flug die 86,59 Punkte von Philipp Söll vom Vortag herhalten. Zu erwähnen ist noch, dass an diesem Sonntag nur 4 Piloten in ganz Baden-Württemberg schneller waren als der Blaubeurer Junior Lucas Kohn. Mit Rundenplatz 11 hielten sich die Blaubeurer auf Tabellenplatz 8.
 
M. Söll
 
Dienstag, 27. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 11 - und wieder hat das Wetter einen bunten Straß an Varianten zu bieten: Fronten, Wind und unterschiedliche Luftmassen. Vor allem dem Fronteinfluss fielen dieses Mal (wieder) die Nordvereine zum Opfer, während es im Süden gleich an beiden Wochenendtagen die Chance gab, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Deutlich im Satellitenbild erkennbar die die breite, wellende Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmer. Parallel zur Höhenströmung liegend bewegte sie sich nur sehr langsam nach Südosten, Ganz im Süden lagen ebenfalls noch Reste der labilen Luftmasse der Vortage. Zwischen beiden machte sich eine warme und vor allem weiter abtrocknende Luftmasse breit. Vor allem im Randbereich zur Front im Norden waren in den Morgenstunden noch deutliche Wellen zu sehen, deren Strukturen sich im Bild von 12UTC bereits etwas verloren haben - ein klares Indiz für die hier deutlich spürbare Windkomponente.
Sonntag:
In der Nacht zum Sonntag sollte dann etwas Schwung in das Wettergeschehen kommen: Angetrieben durch einen/Tief Trog über den
britischen Inseln kam die Front nun etwas raschen nach Südosten voran und lag nun in einem Streifen zwischen Nordschwarzwald und Fläming. Da rückseitig der Nachschub an Feuchte nicht abreissen wollte und auch ein Tief über Südosteuropa seine hohen Cirren bis über die Ostalpen und nach Tschechien hinein schob. war der fliegbare Streifen sehr eingeschränkt. Zumindest die Alb konnte aber noch mit durchaus brauchbarem Wetter aufwarten.
Wer hat was draus gemacht?
Viele haben etwas draus gemacht! So sind in beiden Ligen bei meisten der Teams zu Punkten gekommen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe von Flügen nicht vom Heimatplatz aus durchgeführt wurde - sei es, weil man für einen Wettbewerb sowieso unterwegs war oder aber, weil man sich die Mühe gemacht hat, auf der Straße Anschluss an die fliegbaren Wetterräume zu gewinnen. Die Flugspuren von Samstag und Sonntag spiegeln schon deutlich diese Wetterräume wieder, zeigen aber doch die eine oder andere Auffälligkeit:
Samstag unter der Front im Norden war thermisch nicht viel zu holen. Wenn man aber wie die Rintelner passend zum Wind den Hang gleich am Platz hat, kann man auch unter 8/8 seine Punkte holen. Und da der Hang lang genug ist, war für die Piloten aus dem benachbarten Oerlinghausen auch noch Platz genug.
Ebenfalls stark frequentiert war das Rheintal, wo mit den Landauern (Rundensieger in Liga 2) und den 2 Teams aus Ludwigshafen-Dannstadt durchaus ein Liga-Hotspot entstehen kann, wenn die Wetterräume etwas eingegrenzt sind. Und ebenfalls deutlich sichtbar
sind die Spuren von der DM in Zwickau, wo an beiden Tagen ein nicht unerheblicher Anteil der gemeldeten Flüge stattfand. So lassen sich die Kurse in den Flugspuren nochmal nachverfolgen.
Auch wenn das Wetter regional, manche würden auch "selektiv" sagen, war es durchaus großräumig und schnell. So schaffte es der Rundensieger LSG Bayreuth, mit 369km/h den in dieser Saison bislang besten/schnellsten Wert zu erreichen. Dabei machten Alex Müller (127km/h) und Clemens Pape (126km/h) und Heiko und Ylva Hetrich (116km/h) vor, wie es geht:
Erst gegen den Wind - in diesem Fall von Bayreuth aus bin an den Odenwald -, und dann mit Rückenwind bis in die Lausitz. Für Alex kamen in den 2,5 dabei fast 400km zusammen.
Mit einer ganz ähnlichen Taktik, aber auf der anderen Seite der Republik waren die SFG Giulini/Ludwigshafen untertwegs. Aus dem
Rheintal heraus ging es bis nach Frankreich hinein, wo noch deutlich mehr Cumuli, und dann auch Ausbreitungen standen. Nils Koster (101km/h), Dieter Bartek (113km/h) und Karsten Knoop (107km/h) sorgten hier für Kilometer und Punkte. Am Samstag-Abend hatte mit den schnellen Hangritten der LSV Rinteln noch Platz 3 inne. Am Sonntag legte die SFG Donauwörth-Monheim aber nochmal nach: Allen voran Andy Offer, der in der knappen Wetterlücke (s.o.) 115km/h schaffte. Aber auch Wolfgang Köckeis (112km/h) und David Bauder (110km/h) konnten sich gegenüber dem Vortag nochmal verbessern, und ermöglichten damit den Sprung vom zwischenzeitlich 11. Platz auf Rang 3. Damit rücken sie mit nun 115 Punkten in der Gesamtwertung näher an den führenden LSR Aalen heran (131 Punkte). Auf Rang 3 kann sich die FG Schwäbisch Gmünd vorschieben, die damit ihren Trend nach oben weiterführt. Das SFZ Königsdorf rutscht damit auf Rang 4 ab. Die führen wiederum weiterhin souverän die Junioren-Liga an. Da Stadtlohn wettertechnisch nicht punkten konnte, konnten sie die Führung sogar noch weiter ausbauen.
Auch in Liga 2 zählen die Niederrheiner zu den Verlierern. Bei ohnehin schon sehr knappen Punkteabständen wird ein "Nuller" erbarmungslos bestraft und die SFG Stadtlohn findet sich nach Runde 11 nur noch auf Gesamtplatz 4 wieder (126 Punkte). Unmittelbar
davor - nur um einen einzigen Punkt getrennt - rangiert der FLC Schwandorf, die aber auch nur diesen einen Punkt hinter dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn liegen. Diese hatten in dieser Runde ihren Startplatz nach Reinsdorf verlegt und so zumindest einen Punkt holen können.
Platz 1 nimmt nun der AC Lichtenfels ein. Jan Kretzschmar (116km/h), Markus Reuß (101km/h) und Gerd Peter Lauer (89km/h) nutzten ebenfalls den Samstag. Platz 2 in der Runde machen sie nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 5 Punkte sind wahrlich kein Polster, schon gar nicht in der so ausgeglichenen Liga 2. In der nimmt der Rundensieger DJK Landau ebenfalls Fahrt auf. Nach einem guten Saisonbeginn und einer zwischenzeitlichen Durststrecke zeigen die Pfälzer nun nach Rundenplatz 5 in der Vorwoche und dem Sieg in dieser Runde eindeutig aufsteigende Tendenz. Georg Theisinger (121km/h), Florian Theisinger (114km/h) und Yannick Frey (99km/h) zeichnen sich in dieser Runde dafür verantwortlich.
So bleibt es in beiden Ligen spannend, und auch beim Wetter, das scheinbar nach der langen Trockenheit so langsam auf Sommer-Monsun umstellt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Sonntag, 20. September 2015
Worldwide OLC Scores - the Story behind Japan’s best 2015 Flight
Follow Takeshi's exciting wave experience here.
A while ago already, but well worth a story, is Japan’s best 2015 flight, accomplished by Takeshi Saito on May 10. He finished a declared 750k in wave over Japan’s Ou-Mountains, scoring 787.64 OLC-points in his Discus-bT. Takeshi was 2013’s Japanese OLC-Champion. He sent his top-2015-flight-report to OLC Magazine:
“After in 2014, my Discus-bT underwent maintenance, I had set new goals for 2015 and could achieve a FAI 750km badge flight. Our spring season’s soaring weather was a bit strange. I had enjoyed many local wave flights, but no long cross country. Neither from the Nagano area nor at Itakura. Two 750km-attempts, but no success… We expected our last chance for wave on May 10. Kenshi Tagami from Itakura and Shigeru Ishiyama (Nagano) also prepared a task. My crew would be out early in the morning.
At 6am, I checked the weather, already observing rotor clouds from my house. 45 minutes later, Ojiro, a junior instructor, helped to prepare my glider at the airfield. He volunteered to take over my instructor-duty that day.
My task, an FAI 3 turn point 750km, would start at Mt Zao, 35 km NW from Kakuda. Flying along the Ou Mountain range, I planned to use wave created by Mt Zao, Mt Azuma, Mt Adatara, Mt Nasu and again Mt Zao. I took off at 8:15 planning to release near the first rotor clouds. It was severely turbulent, so I released at the secondary’s rotor and started the engine to travel back a bit higher. I found strong lift immediately, retracted the engine and climbed to 6,500ft in rotors until the air went laminar. From 15,000ft in the secondary wave I moved over to the primary to get to my start point. At 8:52, I started my task (12,000ft), climbed up to 20,000ft, and moved southwards towards my first turn point. Mt Azuma’s and Mt Adatara’s wave was weak, barely good enough to maintain altitude. But over lake Inawashiro the lift became stronger. Wave clouds disappeared and only a few rotor clouds remained in the blue. The front edge of the small puffs must be the wave line. Averaging at 94.66km/h against the wind, I finally reached my first turn point at 10:36. Heading back northwards my average speed rose to 160km/h. At noon, I reached turn point No. 2 which unfortunately was not in wave. Two and a half hours later I could clear the third turn point, estimating my finish at 15:30. Three hours before sunset.
I already dreamt of stretching my OLC distance! But reality hurts. On the way to Mt Adatara, wave was okay, but despite several rotor clouds around Mt Azuma, there was no lift and at my finish rotor clouds were dissipating. A lower cloud street along the wind indicated weak wave.
Without gaining altitude at Mt Adatara I needed to climb at Mt Zao to reach my finish altitude. No more clouds were visible, but I expected the primary off Mt Zao and set the course. Sink was increasing and my glide computer estimated a finish altitude of 9,000ft, no margin to loose altitude. I needed to climb! I considered giving up the task, but then figured ‘Wave is not strong, so sink is also not strong?’. Cautiously moving towards the end, my altimeter finally showed 10,164ft! Whew! Unfortunately my oxygen bottle was almost empty, so I landed at Kakuda’s airfield to celebrate with my friends.
Kenshi Tagami from Itakura flew the same course, attempting a 1,000km, but further up north the wave was weak and he needed his engine. Shigeru Ishiyama did not fly the Ou-Mountain range. He accomplished 637km in Japan’s Central Alps.
My goal for the next season is 1000km. In 2015, my club really enjoyed to compete with pilots from other fields. In 2016 Japanese pilots will continue to fly in ‘poor conditions’. I dream of soaring to become a major sport in Japan and therefore share our achievements with the World on OLC.”
 
Elke Fuglsang-P. (OLC Magazine)
Pictures: Takeshi Saito
 
Flying over a rice field lake Nicely visible wave Takeshi's fine glider

 

Mittwoch, 16. September 2015
Der 6. FAI Sailplane GP ist Geschichte
Am vergangenen Wochenende ging der Grand Prix 2015 im norditalienischen Varese mit einem Überraschungssieger zu Ende. Der 22jährige Franzose Maximilian Seis verwies Christoph Ruch(FRA) und Sebastian Kawa(POL) auf die Plätze. Offensichtlich gelang es dem „Newcomer“ sein fliegerisches Talent optimal mit den vorgefundenen meteorologischen und regionalen Bedingungen zu kombinieren. Herzlichen Glückwunsch!
An 5 Tagen konnten Strecken zwischen 150 und 250km geflogen werden. Die Aufgaben führten immer Jojo-artig ins gleiche Terrain, oft um mehrere Wendepunkte mit zum Teil sehr kurzen Schenkeln. Da die höheren Berge wegen der niedrigen Arbeitshöhen unerreichbar blieben und die Ebene nur teilweise thermisch brauchbar war, hatten die Tasksetter kaum Alternativen. Auf das Geschehen in der Luft wirkten sich diese Rahmenbedingungen so aus, dass die Piloten in der Regel ihren Erfolg im Pulk suchten und auch fanden. Versuche, mit individuellen Entscheidungen zum Erfolg zu kommen waren meist erfolglos. Eine Ausnahme war der 3.Tag, an dem Tilo Hoilghaus(GER) das Glück des Tüchtigen hatte. Häufig hüpfte der Pulk von Aufwind zu Aufwind, immer knapp über dem Relief und die Herausforderung bestand darin, in die Poleposition für den Endanflug zu gelangen: on top of the gaggle. Kleinste Fehler waren bei dem hohen Niveau der Konkurrenz und den kurzen Distanzen nicht mehr auszugleichen. Dass dies nicht nach jedermanns Geschmack war liegt auf der Hand. Der Gewinner des vergangenen GP und frischgebackene Europameister der Clubklasse Didier Hauss äußerte sich mehrfach enttäuscht über diese Art der Fliegerei; dies sei nicht das, was er unter GP-Fliegen versteht.
Eine ganz eindeutige Verbesserung gegenüber der Vergangenheit war die Liveübertragung der Flüge mit tollen Optionen der Animation, dies machte ein Mitverfolgen der Füge zu einem Vergnügen. Die gute, fachkundige Kommentierung und Berichte rund ums Geschehen von „Gridwalk“ bis Nachberichte über Flüge und einzelne Portraits rundeten das Ereignis medial ab.
Wie so oft in der Wettbewerbsfliegerei werden die Erfolgreichen manches positiver in Erinnerung behalten, als die, die mit weniger Fortune unterwegs waren.
 
Georg Theisinger (OLC Magazin)
Fotos: Tilo Holighaus
 

 

Freitag, 11. September 2015
Jim Payne: Ex F16-Pilot und nunmehr Rekord-Segelflieger
Eigentlich hat der ehemalige F16-Pilot und frühere Chef der US Air Force Testpilotenschule auf der Edwards Airforce Base momentan eine sehr spannende Mission zu erfüllen, denn der Perlan II Segler geht jetzt in die Testphase. Und wer anderes als Jim Payne sollte dies wohl tun ... denn schießlich ist er ja Chef-Pilot des Projektes und einer der Hauptakteure!
Zum OLC-Finale nimmt er sich dennoch gern ein paar Tage frei, um exklusiv vor deutschem Publikum von seinen Flügen, Expeditionen und Erlebnissen zu berichten und ein bisschen Zukunftsmusik zu spielen.
Als Berufspilot hat Jim einen großen Teil seiner Karriere im Cockpit verbracht. Anfang der 90er Jahre kaufte er mit seinem Bruder Tom zusammen eine ASH 25. Die Payne-Brüder wollten an Wettbewerben teilnehmen und Rekorde brechen. Sie flogen über 1000 Stunden gemeinsam bevor sie Dennis Tito begegneten und alle drei aktiv ins Perlan Projekt mit einstiegen.
„Die Idee des OLC ist für mich die perfekte Lösung sportorientiert zu fliegen, mich mit anderen zu messen und so meine Leistungen kontinuierlich zu verbessern. In meiner Heimat sind die Wege zu zentralen Meisterschaften oft sehr weit, und kosten eine Menge Zeit. Wenn dann auch noch das Wetter nicht passt … Dank des OLC kann ich aber vor meiner Haustür eine gute Wetterlage abwarten und dann punkten wenn alles passt.“ Inzwischen hält Jim den Allzeit-OLC-Plus-Punkterekord, und kann daneben eine lange Reihe von Geschwindigkeitsrekorden für sich verbuchen: „Rekorde spornen mich an. Eine neue Bestleistung aufzustellen befriedigt mich. Mit einer F-16 kann jedermann schnell fliegen, aber mit dem Segelflugzeug ist es ein ganz anderes Ding weit und schnell zu sein.“
Besonders stolz ist er auf die Lilienthal Medaille, die ihm im Jahr 2001 für seine bahnbrechenden Wellenspeedrekorde verliehen wurde. (Diese höchste internationale Auszeichnung der FAI wurde 2010 übrigens auch Reiner Rose für seine innovativen Ideen zur Weiterentwicklung des Segelflugsports im OLC zuteil).
Seit Einführung der OLC-Speedwertung findet man den sympathischen US-Piloten regelmäßig ganz oben auf der Rangliste, nicht nur nach dem Ostersonntag 2015 (255 km/h über 1000 km). Seit 2011 ist der Amerikaner ununterbrochen Weltspitze und führt ebenfalls die Weltrangliste im OLC-Plus an!
Aber Jim Payne, der auf das Rufzeichen „JetPilot“ hört, ist nicht nur ein herausragender Pilot, er versteht es auch seine Erfahrungen weiterzugeben. Seine Vorträge sind in den USA sehr beliebt und auch in Argentinien, wo er mit dem Perlan Team die vergangenen vier Südsommer verbracht hat, lässt man sich von Jim Paynes Wellenerlebnissen mitreißen. Speed-Fans, höhen- und wellenbegeisterte Segelfliegerinnen und -flieger dürfen sich auf diesen besonderen Gast am Fuße der Wasserkuppe freuen. Spannende und hautnahe Erlebnisse, gespickt mit atemberaubenden Bildern.
Das OLC-Team ist sehr stolz, diesen großartigen Piloten der deutschen Segelflugwelt am 3. Oktober in Gersfeld zu präsentieren.
 
 
Mit einer F-16 kann jeder schnell fliegen ... Mindens "Korridor des Windes" Schampus auf einen Wellentag in Argentinien

 

Mittwoch, 09. September 2015
Grand Prix Finale Tag 3: Tilo Holighaus gewinnt
Am dritten Wertungstag sah es morgens bei Nieselregen nicht nach fliegen aus. Aber wie vorhergesagt klarte es mittags auf und die Wetterbedingungen erlaubten eine kleine Aufgabe (150km) um 3 Wendepunkte. Die Thermik reichte am Rande der ersten Berge gerade bis knapp über die Bergkuppen und war auch weder so gut wie erhofft noch wirklich zuverlässig. Wer einmal unten rausfiel hatte schlechte Karten. Der amtierende Grand Prix Champion Didier Hauss musste (wollte?) sein Glück in niedrigster Höhe an den Hängen probieren, kam erstaunlich zügig voran, aber an der westlichen Wende kam er dann endgültig in die Bredouille, da er keine Thermik fand, um die etwas abseits der Hänge liegende Wende sicher umrunden zu können. Bewundernswert, dass er den Flug dennoch zu Ende brachte.
Bis ca. 70 km vor dem Finish krabbelte der Pulk an den Bergen in etwas höherem Niveau mit immer wieder schwachen Bärtchen voran. Da die letzte(östliche) Wende etwas südlich vom Relief lag musste man entweder einen relativ großen Umweg an den Bergen entlang in Kauf nehmen oder mehr auf Kurs im Flachen auf Steigen hoffen. Tilo sah schon nach dem Ausklinken, dass auch im Flachen Flusen zu sehen waren, entschied sich für den direkten Weg und wurde mit einem unerwartet guten Bart(2,5m/s) für seine Individualität belohnt, der ihm die Endanflughöhe brachte. Werner Amann(AUT) nahm denselben Weg, hatte das Steigen etwas schwächer und ging trotz 200m weniger Höhe in den Endanflug, den er erstaunlicherweise ohne Strafsekunden für Höhenunterschreitung an der Ziellinie als zweiter zu Ende brachte. Knapp danach ging Kawa(POL) als Erster des Pulkes über die Linie.
In der Gesamtwertung teilen sich Galetto und der junge Franzose Maximilian Seis, der mit seinen konstanten Leistungen Staunen erweckt den ersten Platz.
 
Georg Theisinger(OLC Magazin)
Foto: Tilo Holighaus
 
 
Montag, 07. September 2015
Grand Prix Finale Varese 2015
Der Comer See. Foto: Tilo Holighaus
Seit Samstag gehen 20 Toppiloten aus der ganzen Segelfliegerwelt auf Geschwindigkeits- und Punktejagd in den norditalienischen Alpen. Die Alpensüdseite bietet um diese Jahreszeit noch akzeptable Flugbedingungen. Das Wetter des ersten möglichen Tages am Samstag war jedoch noch so feucht, so dass nach dem Schlepp der Tag neutralisiert wurde. Am Sonntag und Montag wurden dann die ersten Tasks geflogen. Beide Aufgaben erstreckten sich in West-Ost-Richtung , im Prinzip nördlich einer Linie Varese-Bergamo. Dies ergibt eine große Variationsvielfalt bei der Streckenwahl: man fliegt im hohen, mittleren oder zur Not auch im ganz flachen Niveau.
Das 170km lange, flache Jojo wurde eine Beute der französischen Piloten: Maximilian Seis, Christophe Abadie und Christophe Ruch belegten das Podium. Das Rennen selbst war von einem Spitzenpulk geprägt, der dann auch in Sekundenabständen über die Ziellinie kam. Die beiden schnellsten, Roman Mracek (CZE) und Meister Kawa(POL) verloren ihre Führung durch 40 Strafsekunden wegen Höhenverstössen an die Franzosen.
Die zweite Aufgabe bot dem mehrfachen nationalen und internationalen Meister Giorgio Galetto die Gelegenheit seine Genialität, ganz besonders in dieser Region zu präsentieren.
Die perfekte Liveübertragung (Silent Wings) am Bildschirm incl. fachkundiger Kommentierung zeigte das Potential eines Grand Prix von seiner besten Seite.
Giorgio wählte an einer entscheidenden Stelle auf dem Weg nach Osten eine etwas südlichere Route, die ihm ermöglichte große Strecken am Hang zu fliegen, während die weiter nördlich fliegende Konkurrenz immer wieder kurbeln musste um die höheren Grate queren zu können.
Auf dem Schenkel nach Westen blieb Giorgio bei seiner Strategie und kam dadurch nach und nach auf einen Vorsprung von 10-15 km. Der Kampf um Platz 2 wurde in einem 10er -Gaggle entschieden: Mracek, Kawa und die drei Musketiere waren vorne mit dabei.
Zwischenstand nach 3 Tagen: Galetto, Abadie, Seis, Mracek, Ruch, Kawa. Es würde nicht wundern, wenn der Sieger am Ende der Woche aus diesem Sextett käme.
 
Georg Theisinger (OLC Magazin)
 
Samstag, 05. September 2015
FAI Sailplane Grand Prix World Final starts 5th of September

The countdown to one of the most exciting and competitive sporting events this fall has started. On the 5th of September, 20 of the best pilots in the world will be coming to Varese, Italy, where they will compete for the title of FAI World Sailplane Grand Prix Champion.
Using the latest 3D presentation and video technology, the organising team at Varese will bring you all the drama, tension and excitement live, with race coverage every afternoon from 5th to 12th of September. Follow all the action, including race highlights and news available each evening, at http://www.sgp.aero/final2015





Quick-Links
directclaim directclaim Service
Letzte News
28. Juni

LSG Fallersleben: Komplette Nullnummer im Norden

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
Platin Sponsoren
Platin SponsorenaerokurierPeter H. BraaschBürklin
Gold Sponsoren
Gold SponsorenBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsOLC Sponsor werden?
Silber Sponsoren
Silber SponsorenSegelflugschule WasserkuppeRent a GliderIMI GlidingMilvusTostSiebertWINTER InstrumentsClouddancers
Bronze Sponsoren
Bronze SponsorenFLIGHT TEAMOLC Sponsor werden?
OLC Partner
OLC PartnerSegelflugverband der SchweizSoaring Association of CanadaSoaring Society of AmericaGliding Federation of AustraliaKoninklijke Nederlandse Vereniging voor Luchtvaartconono GmbHFAIBarronHiltonCupDEUTSCHER AERO-CLUB E.V.OLC Sponsor werden?