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OLC-Magazin
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Mittwoch, 06. September 2017
A squeezed OLC Barogram: Perlan breaks the World Altitude Record
Perlan’s eclectic volunteer team had started their second expedition to Argentina in July - in the middle of the Southern hemisphere’s winter. Still the nights are longer than daylight time. In the first days of August, after some initial test flights, the pressurized glider could first climb to 33,200 feet and perform a flutter test. It passed! Now, four weeks later everything was prepared: Although the forecast for September 3rd did not look promising, all team members got up early to meet on El Calafate’s airfield around 6 am. Three hours later, dressed in their warmest winter overalls, Jim and Morgan launched behind the local tow plane although the wind - especially its easterly direction - seemed strange. After release the crew climbed slowly through 18,000 feet, then got higher up to 28,000 feet in the mid level wave. Finally the glider had enough air under its wings to penetrate against the wind into the primary wave. 7000 feet were quickly lost, but don’t you have to make sacrifices to find real great lift?
Down on the ground the retrieve crew was still wondering: There were no wave clouds visible... Once in the primary wave, Perlan 2 quickly started climbing: 33,000 feet, then followed some test points at 35,000 feet and at 45,000 feet passed another important flutter test. A new altitude record did not seem likely yet, but when Einar Enevoldson saw that Jim was about to break his personal record, he couldn’t wait to send him a quick message of congratulations. The cockpit crew however stayed cool and climbed on. Up to 54,000 feet pressure altitude (16,640 meters)! On their last meters Jim couldn’t hide his excitement any longer. He called out over the radio: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
BTW, with the probable record in mind, OLC had already in 2016 updated its barogram graphics. With 6.6 hours this has by now been Perlan 2’s longest flight. The low temperature was a freezy -68 °C (-90 °F). However high up in the southern skies all life support systems worked very well. Perlans chief pilot likes to keep things simple: “Perlan 2 flies better above 40,000 feet than below.”
 
Enjoy a look at Jim Paynes highest altitude on OLC here.
 
Elke Fuglsang-P.
 
Beautiful but icy cold - views of Patagonia
Record numbers in the Perlan 2 cockpit
 Jim and Morgan made it: the achievement of a new World Altitude Record
 
Dienstag, 05. September 2017
Auf dem OLC-Barogramm wird’s eng: Perlan knackt den Höhenweltrekord
Endlich ist es soweit, das Perlan Team reicht den ersten Weltrekord ein. Noch sind es nicht die angestrebten 90.000 Fuß, aber mit 52,172 Fuß GPS-Höhe liegt der am vergangenen Sonntag von Jim Payne und Morgan Sandercock aufgestellte neue Weltrekord mehr als 1000 Fuß über dem im Jahr 2006 von Steve Fossett und Einar Enevoldson erflogenen Maximum. Und das schon beim 38sten Flug in der Druckkabine des Perlan 2!
Im Juli war das Perlan Team zur zweiten Argentinien-Expedition aufgebrochen. Dort herrschte tiefster Winter, und noch immer sind die Nächte dort kürzer als die Tage. Nach einigen Erprobungsflügen ging es Anfang August erstmals bis auf 33.200 Fuß zu einem Flattertest. Bestanden! Vier Wochen später war dann alles bereit: Obwohl die Vorhersage für den 3. September nicht besonders aussah, traf man sich gegen sechs Uhr morgens in El Calafate auf dem Flugplatz, von wo aus Jim und Morgan warm eingepackt im Perlan 2 drei Stunden später im F-Schlepp starteten. Langsam ging es in einer ersten schwachen Welle bis auf 18.000 Fuß, dann im mittleren Stockwerk bis auf 28.000. Schließlich hatte der Segler genug Luft unter den Tragflächen um gegen den Wind in die Primärwelle vorzustoßen. Dabei gingen 7.000 Fuß flöten, aber was tut man nicht alles für großartiges Steigen?
Unten am Boden wunderte man sich, denn es waren keine Wellenwolken zu sehen. In der Primärwelle ging es oben schnell weiter auf 33.000 Fuß, etwas höher ein kurzer Check und noch weiter… bei 45.000 Fuß ein nicht unwichtiger Flattertest. Der Höhenrekord schien noch nicht sicher, aber Einar Enevoldson schickte, als er sah, dass Jim seinen persönlichen Rekord gebrochen hatte, schon einen Glückwunsch. Das Team im Cockpit blieb davon unbeeindruckt und stieg weiter, weiter bis auf 54.000 Fuß Druckhöhe (Das sind 16.460 Meter!). Bei Annäherung an den Rekord gab Jim die Höhen über Funk durch: "10 meters, 6 meters, 2 meters, SCORE!"
Übrigens hat der OLC mit Blick auf den avisierten Rekord bereits im letzten Jahr die Barogramm-Darstellung angepasst. Mit 6,6 Stunden war dies der bisher längste Flug für Perlan 2. Die tiefste Temperatur betrug -68 °C, aber alle lebenserhaltenden Aggregate haben beim Höhenflug funktioniert. „Über 40.000 Fuß fliegt die Maschine viel besser als darunter“, kommentiert der Pilot seinen Erfolg.
 
Elke Fuglsang-P.

Hier geht es zu Jim Paynes Höhenflug im OLC.
 
Wunderschön und eisig kalt - Blick über Patagonien Rekordhöhen im Perlan 2 Cockpit  Jim und Morgan haben's gepackt - den Höhenweltrekord
 
 
Sonntag, 03. September 2017
OLC - Förderflugzeug LS1-f Neo: Hervorragende Flugeigenschaften und TOP Flüge
Nach rund 190 Flugstunden, einigen Vergleichsflügen mit anderen Flugzeugmustern und Berichten von verschiedenen Piloten, die die 1neo geflogen sind, ist es an der Zeit ein vorläufiges Resümee über die Saison mit der LS1-f neo zu ziehen.
Schon nach den ersten Kreisen in der Frühjahrsthermik war ich von der Agilität und dem Thermikgefühl der LS1-f neo begeistert. Dieses Gefühl sollte sich bei den folgenden Flügen weiter bestätigen.
Mitte Mai hatte ich erstmals die Gelegenheit einen Vergleichsflug mit einer LS4, in der ein durchaus fähiger und erfahrener Pilot saß, über gut 850km durchzuführen. Das Resultat fiel relativ ernüchternd für die LS4 aus. Im Vorflug konnte man zwar einen minimalen Unterschied zugunsten der LS4 bemerken, doch sobald wir in der Thermik kreisten konnte ich mit der LS1 die verlorenen Meter schnell aufholen und sogar deutlich besser steigen. Mit sehr großen Schräglagen bei recht kleinen Geschwindigkeiten (90kmh bei ca. 50° Querlage sind kein Problem) kann die Thermik direkt im Zentrum genutzt und dadurch maximales Steigen erzielt werden. Das macht nicht nur schnell sondern auch jede Menge Spaß J
Durch diese guten Flugeigenschaften konnte ich während der Saison bisher zwei Mal über 800km Fliegen und dadurch jeweils über 1000 Punkte in den OLC Wertungen platzieren. Dass die LS1-f neo nicht nur zum Überlandfliegen geeignet ist sondern auch auf Wettbewerben eine gute Figur macht konnte Nils Ruckert bei der Quali in Leverkusen bereits im Juli zeigen. Souverän sicherte er sich hier einen Platz für die DMJ nächstes Jahr. Sein Urteil über die Flugeigenschaften war sehr positiv.
Im August ging es dann für mich selbst auf die Qualifikationsmeisterschaft nach Grabenstetten. Hier konnte ich gemeinsam im Teamflug mit Max Mensing(LS1-f) und Christoph Kahler(LS4) sehr gute Ergebnisse erzielen. Im direkten Vergleich zu einer normalen LS1-f zeigten sich hier erneut die Vorteile im Steigflug, vor allem wenn die Thermik etwas ruppiger wurde. Mit den Winglets lag die LS1 insgesamt stabiler in der Thermik.
In den vergangenen fünf Monaten hatten insgesamt neun Piloten die Möglichkeit mit der 1neo Flüge durzuführen- alle stiegen mit einem Lächeln aus dem Flieger.
 
Matthias Arnold
 

 

Donnerstag, 24. August 2017
LSG Bayreuth Dritter der Bundesliga und vierter weltweit
Die Luftsportgemeinschaft Bayreuth sichert sich im Schlussspurt der Bundesliga Bronze und den vierten Platz der Segelflug-Weltliga. Nach neunzehn Wochenenden mit Höhen und Tiefen haben die elf Piloten der Mannschaft insgesamt 59 Flüge mit einer Summe von 5.295 km/h in die Wertung eingebracht. Dafür waren sie im gesamten Süden Deutschlands und im westlichen Tschechien unterwegs – immer nur mit der Kraft der Sonne. Für die World League haben sie sogar Flüge aus Slowenien und Frankreich mit eingebracht.
War der Anfang im April noch eher mittelmäßig, konnten sich die Bundesliga-Meister von 2015 ab der dritten Runde in die Spitzengruppe katapultieren. Nach dem ersten Mai-Wochenende hatten die Wagnerstädter sogar kurz die Tabellenführung inne. Doch das verregnete Frühjahr und die baldige Dominanz des späteren verdienten Meisters LSR Aalen machte die Hoffnung auf den erneuten Gewinn der Meisterschaft schnell zunichte. Seit Anfang Juli stand die Luftsportgemeinschaft schließlich auf dem dritten Rang und konnte diesen Treppchenplatz bis ins Ziel gegen alle Angriffe der Verfolger verteidigen.
International findet sich das Team sogar als zweitbester deutscher Verein auf Platz vier wieder, da Heiko Hertrich und Alexander Müller einige Flüge aus ihren Urlauben in Frankreich und Slowenien einbringen konnten. Hertrich hat es dabei innerhalb eines Fluges von den Gletschern der Schweiz über das italienische Aosta-Tal bis in Sichtweite des Mittelmeers und wieder zu seinem Ausgangspunkt La Motte du Caire inmitten der Französischen Alpen geschafft.
Segelfliegen ist die einzige Sportart mit einer funktionierenden Weltliga. Bis zuletzt war es spannend, ob die amerikanischen Vereine aus Kalifornien und den Rocky Mountains Bayreuth noch überholen können oder ob die LSG ihrerseits noch an der Soaring Society of Boulder (Colorado) vorbei kommt. Da Boulder bereits am Samstag genügend Punkte einflog, um Bronze für sich abzusichern, half den Oberfranken die gute Leistung der letzten Runde nicht mehr.
Damit sind die Segelflieger auch nach dem fünften Bundesliga-Platz der Basketballer weiterhin die erfolgreichste Sportmannschaft der Stadt. Für das Team ist der vierte Platz in der World League, gemeinsam mit dem vierten Rang 2008, der zweitgrößte Erfolg nach dem Weltliga-Sieg 2015.
Alle zehn Meister-Piloten von vor zwei Jahren waren wieder am Erfolg dieser Saison beteiligt: Andreas, Georg, Johannes und Sebastian Baier, Martin Brühl, Wolfgang Clas, Heiko Hertrich, Friedhelm Lotte, Alexander Müller, Lothar Schmidt und mit Clemens Pape ein neu zur LSG gekommenes Jungtalent, das in der Streckenflug-Einzelwertung bereits ganz vorne mitmischt. Dort läuft die Saison noch bis Ende September, aber Pape und auch Müller sind aus der Spitzengruppe der europäischen Einzelwertung praktisch nicht mehr zu verdrängen.
 
Daniel Große Verspohl

 

 
Donnerstag, 24. August 2017
Alps-League 2017 - a colorful finish of OLC’s international Mountain Challenge
Wow, this has been quite a great run! Previous champion SFZ Königsdorf (Germany) won this year’s Alps League. The Austrian SMBC Kirchdorf/Michelsdorf came in second. These two top clubs had in 2016 already finished the Alps League in the same line-up and started the new season in the same way. Well... almost. In round 7, both clubs had “finally” taken up their positions and subsequently went on collecting speed-points. Uncatchable for any other participant. The margin grew larger every weekend. Also the margin between the two leading competitors grew: During the course of the season Königsdorf’s pilots were able to secure their first position. No doubt, they would be defending their title.
Supporting weather? No, this id definitely not the reason to win! The 2017 Alpine summer was quite capricious. Every club in the area saw good and bad days. This was also the case during the final round: Just in time for the last Saturday the northern Alps got heavy rain, and the Sunday was not really better. So how could the contestants successfully finish the challenge? Of course both clubs have exceptionally gifted cross country pilots. But what’s even more important, they are willing to compete and ready to teach newbies to fly the challenge. Team spirit is important to win. It always needs at least three club pilots to compete in OLC’s team-speed-challenge. Unfortunately many Alps-League clubs do not always have a trio ready to go. However their pilots upload great flights, but only one, sometimes two, per club... Unfortunately their superb speeds cannot outscore the triplets’ flights.
Third placed Italian AVUT UniTrento completes the 2017 Alps-League podium. This is a first in the young challenge! A good third place, but quite a close thing: Until round 15 it looked like the Swiss SG Lägern would be defending their third rank. Finally, in round 16, the French AAPCA Fayence joined the game and outscored the Swiss contestants. The pressure was on and lasted until the end of the final weekend. An international game was on, and the Italian pilots finally caught up to finish third.
It was amazing to watch the colorful challenge in the European mountains. More clubs than in the previous year participated. Especially French clubs were able to bring in their giant potential. Only they just missed the bronze medal.
Well, the 2018 Alps-League is coming soon. We hope to infect more countries with the Alps-League bug. See you all back next year!
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Final results Alps-League 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 

Mittwoch, 23. August 2017
SFG Giulini: Fulminantes Ligafinale
Zur letzten Ligarunde war nahezu alles was Flügel hat in Dannstadt am Start. Bei guter Vorhersage ging es am Samstag bei steifem Westwind zunächst über den Pfälzer Wald nach Frankreich, um gegen den Wind auszuholen, bevor dann die Ligazeit Richtung Osten gestartet wurde. Schöne Aufreihungen ergaben schnelle Schnitte. Je nach dem wann man in den Rückenwind drehte, erwischte man die Aufwindlinien gut oder besser. Auf alle Fälle sah man am Abend auf dem Flugplatz zufrieden nach oben gezogenen Mundwinkel und fette 3-stellige Schnitte in der Wertung, trotz der zum Teil schwierigen Heimwege gegen 25km/h Wind.
Am Sonntag traf man sich zum fröhlichen Fliegen, denn an eine Verbesserung der Schnitte vom Vortag glaubte keiner so richtig. Das Wetter war ähnlich, der Wind blies nach wie vor kräftig aus West und es reihte schön auf. Allerdings nach wenigen Kilometern gegen den Wind in den Pfälzer Wald bei stetig fallender Basis wurde die Querung zu riskant - früh ging es auf Ostkurs. Ab da ging es zügig, auch mit der Clubklasse großteils kreislos, bis maximal auf KM222 von Dannstadt. Eine kräftige Schnittverbesserung war zu diesem Zeitpunkt im Sack und ein schwieriger Heimweg gegen den Wind bei einsetzendem Warmlufteinfluss lag vor uns. Aber nach 4 Stunden geduldigem Fliegen war auch das geschafft.
Absolut Schnellster war heute Junior Nils Koster. Er brannte mit seiner ASG-29 einen 155er Schnitt in den Himmel. Dieter Bartek und Uwe Melzer kamen mit ihre LS-4ren auf 127er Schnitte. Die 382.2 OLC Punkte sind unser bisheriger Rekord und brachten uns Tagesplatz 2, welcher uns ganz knapp auf unseren angestrebten Top Ten Platz hievte.
Damit sind wir im Jahr 1 nach Norbert Lenz sehr zufrieden. Norbert, der bis dato Garant für schnelle Schnitte und seit Beginn unserer Ligaaktivität unermüdlich mit seiner LS-9 im Einsatz war, ist natürlich sehr schwer zu ersetzen. Er war einer der immer wusste wo die Wolken zogen.
Aber der Nachwuchs steht bereits bereit. In der U25 Sonderwertung startete neben Nils Koster noch Alexander Meinicke (LS-8, RS). Zusammen holten sie bundesweit den 9. Rundenplatz und belegten Gesamtplatz 8.
Die zweite Mannschaft in Dannstadt holte sich den Rundensieg und ist nun ebenfalls Erstklassig. Die dritte Mannschaft holte sich die Vize-Meisterschaft in Rheinland-Pfalz.
Alles in allem erflogen die 27 Liga Piloten dieses Wochenende mit 34 Wertungsflüge insgesamt 11.877 dokumentierte Kilometer.
Insgesamt sehen wir eine stetig wachsende Entwicklung im Streckensegelflug auf dem Flugplatz Dannstadt - die nächsten Jahre versprechen viel Spaß und Spannung.
 
Uwe Melzer
 
3 Mannschaften am Start
Mit Buddy auf Ostkurs Nils Koster (ASG-29, LEO)

 

Mittwoch, 23. August 2017
AC Braunschweig: Letzte Runde endet mit einem Trostpunkt
Junior Matteo Puglisi holt den Ehrenpunkt für Braunschweig.
Die Segelflug-Bundesligasaison 2017 ist seit dem 20. August Geschichte. Wir kommen am Ende mit 124 Punkten auf Platz 18 in der 30 Segelflugvereine umfassenden Konkurrenz ein. Der neue Deutsche Meister wird mit satten 277 Punkten der LSR Aalen. Dazu kommt natürlich auch aus der Löwenstadt hier an dieser Stelle die entsprechende Gratulation.
Es war für den Aero-Club doch eine äußerst durchwachsene Saison mit Höhen und regelmäßigen Tiefen und von den sechs niedersächsischen Vereinen werden wir am Ende die drittstärkste Kraft. Die Kollegen aus Rinteln, die uns immer bei prächtigem Südwestwind fix per F-Schlepp an das Wesergebirge brachten, konnten sich in diesem Jahr vor dem LSV Burgdorf platzieren und der LSV Gifhorn und Altkreis Isenhagen müssen leider in die 2. Segelflug-Bundesliga absteigen. Der FV Celle kam einen Rang hinter uns ein. Im nächsten Jahr steigt der LSV Oldenburg Bad-Zwischenahn erneut in die 1. Bundesliga auf.
In der U25-Ligatabelle erfliegen unsere Junioren und Juniorinnen unter 294 meldenden Teams Platz 37. Am Samstag spielte sich das Geschehen erneut an den Hängen des Weserberglandes ab und im Segelflugzentrum Waggum gab es trotz zahlreicher Versuche keine Möglichkeit, thermisch vom Platz wegzukommen.
Das gelang aber am Sonntag unserem Junior Matteo Puglisi und dem Routinier Hayung Becker, der leider bei Eschede mit seinem Standard Cirrus ackerte. Matteo schaute mit der ASW 19 auch in die Lüneburger Heide und flog knapp zweihundert Kilometer bei ganz schwierigen Bedingungen und holte somit für uns den einen Ehrenpunkt.
Somit haben wir folgendes Ergebnis:
Matteo Puglisi, ASW 19, 51,46 Speedpunkte,
Von unserem Flugbetrieb am Wochenende gibt es noch etwas Positives zu berichten. Unsere Startleiter und Windenfahrer wurden nämlich temporär abgelöst und so kamen sie noch zu wunderbaren Flügen. Das war früher bei uns eigentlich in der Regel häufig so und sollte auch in Zukunft weiterhin möglich sein. Zudem klang der Samstagabend noch mit einem gemeinsamen Grillen und Klönschnack aus. Der Aero-Club Braunschweig bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich beim OLC- Presseteam für die schnelle und zuverlässige Veröffentlichung der von uns eingesandten Bundesligaberichte.
 
Rolf Wagner
 
 
Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze
Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 




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06. September

A squeezed OLC Barogram: Perlan breaks the World Altitude Record

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
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