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Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze
Was für ein grandioser glatter Durchmarsch des Titelverteidigers SFZ Königsdorf (D) und auf Rang zwei des SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT). Genau so haben diese beiden Top-Vereine im vergangenen Jahr die Alpenliga beendet und sind exakt in dieser Konstellation wieder in diese Saison eingestiegen. Na fast. In Runde sieben haben die beiden sich endgültig auf ihren finalen Plätzen positioniert und dann nur noch Punkte aufs Konto gescheffelt. Uneinholbar für alle anderen. Der Punktabstand zur Konkurrenz wurde einfach immer größer. Aber auch den Abstand untereinander hat Königsdorf nicht anbrennen lassen. Sie haben die ganze Saison über untermauert, wer der Favorit ist. Fast zu keinem Zeitpunkt kamen Zweifel auf, dass ihnen die Titelverteidigung gelingt.
Wetterglück? Nein, das kann man definitiv ausschließen. Launisch zeigen sich die Alpen in dieser Saison allemal. Hier wird mal der eine und mal der andere bevorzugt. So auch in der Finalrunde. Pünktlich zum Wochenende öffnen sich in den nördlichen Alpen die Schleusen und auch der Sonntag ist nur mäßig nutzbar. Die Gründe für den Erfolg liegen in anderen Punkten. Klar haben beide Vereine begnadete Streckenflieger, aber das kommt nicht von ungefähr. Der Wille etwas zu reißen, Neulinge mit einbinden und an die Hand nehmen, der Teamspirit und die Konsequenz möglichst immer drei Wertungen zu fliegen, sind essentielle Säulen des Erfolgs. Leider sieht man insbesondere in der Alpenliga immer noch viel zu viele Vereine, die mal den einen oder anderen richtig guten Flug einstellen, aber wenn eben nur ein oder zwei Piloten starten, reichen die tollen Ergebnisse nicht aus, nach vorn zu kommen.
Ganz nach vorn hat es diesmal AVUT UniTrento (IT) geschafft. Ein italienisches Team auf dem Treppchen ist ein Novum. Und das war verdammt knapp. Lange Zeit sah es so aus, als würde auch die SG Lägern (CH) ihren Bronzerang verteidigen. Dann robbte sich die AAPCA Fayence (FR) in Runde 16 vorbei, die Spannung um Platz drei stieg und hielt bis zum Ende an. Kurz vor Schluss holten die Italiener auf und konnten Bronze durchs Ziel tragen.
Klasse, dass es in dieser Saison an der Spitze bunter zuging. Frankreich hat seine gigantischen Potentiale deutlich stärker in der Liga zur Geltung gebracht als im vergangenen Jahr. Vielleicht können wir ja in der kommenden Saison noch mehr Alpen-Länder vom Liga-Fieber anstecken.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Endstand der Alpen-Liga 2017: 
 
1
592
3.930,79
SFZ Königsdorf (D)
2
481
3.096,79
SMBC Kirchdorf/Micheldorf (AT)
3
397
2.608,85
AVUT UniTrento (IT)

 
Mittwoch, 23. August 2017
Finalrunde Quali-Liga und U25: Souverän behaupten sich die Spitzenkandidaten
In der Finalrunde wird nochmal so richtig Gas gegeben. Leider ist der Wettergott nicht überall gnädig, so dass nicht in allen Teilen der Republik die Vereine durchstarten können. Da, wo jedoch etwas geht, geht es richtig. Wundervolle Wolkenaufreihungen geben ordentlich Geschwindigkeit. Ergebnisse, die einem Finale würdig sind und Spaß machen. Am Ende gibt es weder in der U25 noch in der Segelflug-Quali-Liga große Veränderungen zur Vorrunde. Das Treppchen in beiden Ligen und die Aufsteiger der Quali-Liga bleiben unverändert. Eine Phänomen, dass es in den letzten Jahren so in der Form nicht gab.
Dabei hätte es in der U25 noch einen Krimi um Platz zwei und drei geben können. Die SFG Stadtlohn kann jedoch nur vom Boden aus zusehen. Da fehlen nur 10 Pünktchen, um Silber zu erlangen, aber Schwäbisch Gmünd zieht hochmotiviert dieses Finale für sich durch. Schließlich haben sie erst in der vorletzten Runde den Stadtlohnern nach hartnäckiger Arbeit den Rang streitig gemacht. Es war nach Runde 17 eigentlich kaum mehr zu vermuten, dass es bei der Aufteilung des Treppchens noch Änderungen gibt. Aber die Liga-Welt bietet immer wieder Überraschungen. Unangefochten das SFZ Königsdorf. Nachdem sie den Stadtlohnern nach der Hälfte der Saison die Führung abgenommen haben, haben die Junioren diese bis zum Ende verteidigt und sind nun mehr als verdient Deutscher Meister in der U25. Auch wenn dies bereits in der vorletzten Runde feststeht, gehen sie wieder mit dem ganzen Team ins Finale und ringen um jeden Punkt. Eine Leistung eines Meisters und Titelverteidigers würdig.
Ein Blick in die Segelflug-Quali-Liga zeigt den SFV Mannheim in Höchstform. Mit mehr als 362 Speed-Punkten erzielen sie mit Abstand das schnellste Runden-Ergebnis der gesamten Saison in der Quali-Liga. Sie zeigen, dass sich die Zweite Segelflug-Bundesliga auf einen ebenbürtigen Gegner freuen kann. Und nicht nur auf diesen, denn alle sieben Aufsteiger sind mehr als souverän und stabil geflogen. In Runde 15 noch kratzen die Mannheimer als Achte am Aufstiegsfelds und schubsen in der Folge die Pirmasenser auf diesen undankbaren Rang. Danach verändert sich unter den Aufsteigern nichts.
Nachdem der LSC Bad Homburg kurz die Führung an den SFC Ulm abgegeben hat, tauschen sie in Runde 17 wieder zurück. Bad Homburg hält eben diese dann fest und ist nun Deutscher Meister in der Segelflug-Quali-Liga gefolgt vom Vize-Meister SFC Ulm. Auch Bronze-Träger SFG Bensheim legt von Beginn an eine starke Saison hin und zieht in Runde 17 an Steinwald vorbei.
Alles in allem eine sehr homogene und starke Saison, trotz diverser Wetterkapriolen.
 
Text: Steffi Keller (OLC-Redaktion)
Aufsteiger der Segelflug-Quali-Liga 2017:
 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
562
3.908,22
LSC Bad Homburg (HE)
2
560
3.704,31
SFC Ulm (BW)
3
506
3.913,51
SFG Bensheim (HE)
4
470
3.449,10
SFG Steinwald (BY)
5
448
3.642,35
SFV Mannheim (BW)
6
446
3.592,92
LSG Ravensburg (BW)
7
413
3.182,32
SFZ Aachen (NW)
 
Endstand der U25-Liga 2017: 
 
 
 
 
 
Punkte
Speed
Verein
1
822
4.267,74
SFZ Königsdorf (BY)
2
761
3.568,42
FG Schwäbisch Gmünd (BW)
3
704
3.728,53
SFG Stadtlohn (NW)
 
Dienstag, 22. August 2017
Runde 19 - Letzter Einsatz für die LSG Fallersleben
Da die Abstiegsgefahr vor der letzten Runde noch nicht gebannt war, wollte die LSG in Runde 19 nochmal vollen Einsatz zeigen. Es wurde auch erwogen, zum Hangfliegen in’s Weserbergland zu fahren; letztlich entschieden die LSG-Piloten aber, den Klassenerhalt vom heimischen Flugplatz aus zu versuchen. Am Samstag waren bereits etliche Flugzeuge in der Luft, als Ausbreitungen und Schauer alle zur frühzeitigen Landung zwangen. Um wenigstens den Fleißpunkt zu sichern, startete Benno spät noch mit dem Nimbus. Glücklicherweise konnte er eine moderat tragende Aufreihung gen Osten nutzen und erreichte bei Gorleben die Mindestwertungsstrecke. Auf dem Rückweg zwang dann eine quer stehende Schauerstaffel zur Motornutzung.
Da insbesondere bei den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Hersbruck und Eisenhüttenstadt deutlich besseres Wetter vorhergesagt war, wollte die LSG das Samstagsergebnis unbedingt verbessern und schickte am Sonntag Carsten Rietig (Twin III SL), Peter Meurers (LS1f), Arne Brüsch mit Nico Kämpf (DuoDiscus) und Benno Beesten (Nimbus 4M) in’s Rennen. Leider war auch der Sonntag im Norden von starken Überentwicklungen und zahlreichen Schauern geprägt.
So erreichte keiner der reinen Segler die Bundesliga-Mindestwertung und alle motorisierten Thermikjäger von LSG und LVI mussten zwischendurch „laut machen“. Immerhin konnte Carsten sich in die Ligawertung einbringen und Benno hat sein Vortagsergebnis verbessert. Da Helge Liebertz seinen Wertungsflug von der DM Clubklasse auf der Mönchsheide beisteuerte, kam die LSG doch noch auf drei Wertungsflüge. Wegen der hohen Ligaspeeds in Süddeutschland reichte das zwar dennoch nur zu Platz 21, aber auch die Eisenhüttenstädter konnten so nur moderat punkten (Platz 14) und nicht mehr an der LSG vorbeiziehen.
Damit ging für die Fallersleber eine immer spannende und oft wettertechnisch anspruchsvolle Bundesligasaison mit dem kappen Klassenerhalt letztlich erfolgreich zu Ende. Wir gratulieren den Meistern aus Aalen und Schwandorf und freuen uns mit allen Aufsteigern.
 
Benno Beesten
 
Sonntag waren in Ummern motorisierte Segler im Vorteil.
Schneller Wechsel zwischen „gut“...
... und "böse".
 
Dienstag, 22. August 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Bundesliga-Finalrunde
Runde 19. Passend zum Ligafinale noch einmal interessantes Wetter. Trogbeeinflusst, mit Feuchte, Labilität und Kaltluft hatte es nochmal vieles zu bieten. Zwar standen die Sieger der Liga 1 und 2 bereits fest, ganz im Gegensatz zu Platzierungen und den letzten Auf- und Absteigern.
Samstag:
Hinter der noch im Südosten liegenden Kaltfront - im Satellitenbild von der Oder bis an die Isar liegend zu sehen - floß kühle Luft nach. Direkt rückseitig einer Kaltfront sinkt die Luftmasse ab. Diese "Subsidenz" sorgt dafür, dass sich die Luftmasse abtrocknet und stabilisiert. Vor allem aber dafür, dass hier die besten Bedingungen herrschen.
Mit dem Nachrücken der Höhenkaltluft des Troges wiederum wird die Luftmasse wieder feuchter und zum Teil auch labiler. Immer wieder stören daher Ausbreitungen, teils auch mit eingelagerten Schauern. Während also in der Lücke auch durch die enthaltenen Reihungen teils traumhafte Bedingungen für ein schnelles,  (fast) kreisloses Vorankommen herrschten, waren die Möglichkeiten abseits davon deutlich schwieriger.
Sonntag:
Ähnliche Bedingungen am Sonntag. Die Luftmasse war hinter der nun abgezogenen Front nahezu unverändert, jedoch war die Differenzierung nicht mehr so klar erkennbar wie noch am Vortag. Ein schwacher Hochkeil zwischen Main und Donau sorgte
nun für die ausgewogenen Mischung von Sonne und Cumuli. Nördlich davon war es dagegen erneut deutlich feuchter, ausgebreiteter und schwieriger. Vor allem im Küstenumfeld wirkte der Trog, dessen Überentwicklungen/Schauer im Satellitenbild sehr gut an der blassbläulichen Färbung erkennbar sind.
Wer hat was draus gemacht?
Von der Luiftmasse her hatten beide Tage gute Bedingungen zu bieten, wenn auch am Samstag räumlich etwas eingeschränkter. Und ein Sonnenstand ähnlich dem Mai und eine vergleichbare Luftmasse lassen auch noch im August sehr schnelle Schnitte zu.
Dass in der "Lücke" vom Samstag und dem Hochkeil vom Sonntag nahezu identische Leistungen möglich waren, zeigt der Vergleich der beiden schnellsten Flüge von Liga 1 durch Philipp Kapferer am Samstag von Walldürn und Nils Koster am Sonntag von Dannstadt
aus. Auf sehr ähnlichen Spuren waren waren auch die Schnitte fast gleich. Mit jeweils rund 136km/h gehören sie dazu noch zu den schnellsten der gesamten Liga-Saison.
So wundert es dann nicht, dass die Vereine aus dem Süden bzw. Südwesten am Ende das Rennen in dieser Runde unter sich ausmachen. Ganz vorne und nur mit wenigen km/h an der Traummarke von 400 Speedpunkten vorbei, fliegen die Piloten des Aero-Club Ansbach auf Platz 1 der letzten Liga-Runde, gefolgt von der SFG Giulini und der FLG Blaubeuren.
Nachdem hier schon im Vorfeld der Sieger feststand, war der Kampf um das rettende Ufer noch offen. Da sich aber die Konkurrenten um die Plätze 22 bis 24 ein nahezu totes Rennen im Mittelfeld lieferten, blieb es am Ende bei Rangfolge der Vorwoche.
Auch in Liga 2 ein ganz ähnliches Bild. Auch hier fanden die beiden schnellsten Flüge dieser Runde an jeweils beiden Tagen des Wochenendes statt. Bernd Schwehm - ebenfalls von Dannstadt aus fliegend, erreichte am Samstag 129km/h. Kilian Biechele am Sonntag dann von Bad Wörishofen aus 125km/h.
Am Ende blieb aber auch hier alles beim alten, denn weder in der direkten Tabellenspitze zwischen Rang 1 und 3 noch am Tabellenende gab es Verschiebungen zur Vorwoche. Und auch der Blick in die Quali-Liga zeigt die gleiche Konstanz ...
So bleibt am Ende die Erkenntnis, dass zumindest nicht das Wetter der letzten Runde entscheidend gewesen ist.
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
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Dienstag, 22. August 2017
US OLC-League 2017 - Boulder outscores Moriarty
This is a real first: Boulder’s Soaring Society wins the 2017 Gold League. Congratulations to Colorado’s largest soaring club located afoot the Rocky Mountains!
Remember last year when Boulder’s pilots came in second with a margin of only 5 points to longtime Champion Moriarty Soaring? This summer’s scores looked pretty much the same until the weather on the last League weekend didn’t cooperate for New Mexico’s fast runners. Only one pilot, Daniel Marotta, pulled his Stemme out of the hangar and motored several hundred kilometers northwards to Montrose, CO, to do his soaring. Meanwhile Colorado’s glider pilots were busy taking advantage of a very good day: Late in August Pedja Bogdanovich was able to complete another 1000-k flight, which is quite unusual at that time of the year. Together with John Seaborn and Al Ossorio he scored 12 League speed-points to win round 19.
Warner Springs Gliders pilots, home based in Southern California, placed third in 2017’s US Gold-League. But neither Colorado, nor New Mexico or California have been the best bets to fly the highest speeds. Many of 2017’s fastest summer flights launched in Ely, NV: The second best League-day was on July 1st in round 12 for pilots who had traveled to Nevada’s lonesome soaring paradise. Gold League pilot Daniel Mockler launched for a real quick sightseeing: “First day at Ely... Had a late start but, had to get up and look around.” He scored 168.75 speed points flying 453.51 km in 2.5 hours, and Silver League pilot Andre de Baghy scored 144.72 points for a 164.25 km/h League speed.
However, the wave experts Jim Payne and his brother Tom achieved the year’s fastest League flight. In round 9 they launched their ASH 25 from Rosamond Skypark and rushed the wave up and down the Sierras, scoring 204.04 speed points for almost 600 km in 2.5 hours!
By the way, last year’s runner up Caesar Creek Soaring and Las Vegas Valley Soaring could well keep up with the Gold Challenge. The first named Eastern-US club finished a great 11th place!
This summer’s Silver-League Champion is Tehachapi Soaring, located near the southern end of the Sierra Nevada. Runner up is Air Sailing Nevada, followed by the Fault Line Flyers whose pilots fly in Texas. These three clubs plus fourth placed Chicago Glider Club get promoted (back) to the Gold League.
Total Results of the 2017 US-League Season:
 
US Gold League:
 
1
161
5.337,18
2
151
5.064,37
3
136
4.590,52
4
129
4.746,94
5
123
4.136,03
6
122
4.508,59
7
94
2.846,91
8
88
3.224,77
9
80
2.922,72
10
79
3.202,20
11
70
2.791,56
12
69
2.508,54
13
68
3.009,71
14
39
1.571,48
15
36
1.401,11
16
26
1.340,92
17
22
795,02
18
7
545,37
 
US Silver League:
 
1
241
3.279,39
2
231
3.172,19
3
204
2.556,74
4
168
1.972,40
5
153
2.052,22
6
143
1.778,37
7
135
1.499,23
8
126
1.615,21
9
126
1.599,18
10
124
1.511,22
11
112
1.323,53
12
110
1.520,49
13
109
1.266,61
14
107
1.373,24
15
85
1.218,59
16
83
1.232,68
17
79
870,59
18
78
1.043,61
19
74
1.075,97
...
...
...
...
 
The clubs No. 15-18 will leave the Gold League and compete in next year’s Silver League. The green marked Silver League clubs will be competing in the Gold League 2018.
 
Elke Fuglsang-P.

 

Mittwoch, 16. November 2016
Spindelberger / COBRA Trailer ist neuer Sponsor beim OLC!
Der OLC freut sich, einen neuen Partner zu begrüßen: Die Alfred Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH / COBRA Trailer.
Seit 1980 werden beim nunmehr größten deutschen Hersteller die mittlerweile weltweit renommierten COBRA Segelfluganhänger produziert. Über 10.000 dieser speziellen Transportanhänger sind inzwischen gebaut worden. Man trifft sie auf Flugplätzen rund um den Globus an und sieht sie hin und wieder auch auf der Straße.
Spindelberger Fahrzeugtechnik konstruiert für jedes Segelflugzeug den passenden und auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers abgestimmten Transportanhänger, in dem der Flieger auf der Straße oder beim Seetransport gut gelagert und gegen äußere Einflüsse geschützt ist. Ob ein- oder mehrteilige Tragflächen, ob kurzer oder langer Rumpf, in einem COBRA Trailer ist jedes Sportgerät bestens verstaut. Für Perlan 2 lieferte die Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH beispielsweise einen besonderen Transportanhänger, der mittlerweile etliche tausend Kilometer zu Lande und auf den Weltmeeren zurückgelegt hat.
Seit Jahrzehnten schätzen viele Segelflieger das dank vieler bewährter Detaillösungen unkomplizierte und sichere Be- und Entladen von COBRA Anhängern. Und wenn doch einmal etwas kaputt gehen sollte, bietet COBRA Trailer einen gut sortierten Ersatzteilservice.
 
Weiter Informationen zu COBRA Trailer gibt es hier: http://www.cobratrailer.com/
 
Unterstützung von Segelflug-Projekten weltweit - hier Perlan 2
Unterstützung der Verschiffung von Segelflugzeugen im Container zu int. Wettbewerben u.ä.
COBRA heute: Mehr als 10000 Anhänger in 35 Jahren geliefert.

 

Montag, 14. November 2016
Segelflug-Wandkalender 2017
Beim OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) sind ab sofort die Segelflug-Kalender für das Jahr 2017 lieferbar. Der klassische Segelflug-Bildkalender liegt in der 48. Auflage vor. 13 brillante Motive aus der faszinierenden Welt des Segelflugs. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 28,75 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen mit faszinierenden Aufnahmen aus dem großen Bildarchiv der renommierten Segelflugfotografen Claus-Dieter Zink und Tobias Barth zeigt den Traum vom (Segel)fliegen. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Siebert bietet auf diesen Kalender interessante Mengenrabatte: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%. 7 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar.
 
Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 
Segelflug-Bildkalender 2017 Fotokalender-Segelfliegen 2017

Dienstag, 01. November 2016
Meine Saison mit dem OLC Discus
Die Segelflugsaison 2016 neigt sich für die meisten Piloten dem Ende zu und so war es Anfang Oktober für mich an der Zeit den OLC Discus, nach einer sehr schönen Saison, an den nächsten Junior weiterzugeben.
Begonnen hat die Saison für mich mit einigen Wellen- und Hangflügen bereits im Winter kurz nach der Übernahme des OLC Discus. Neben den Flügen an der Porta Westfalica bzw. der Bergstraße konnte ich in den Wellenaufwinden des Pfälzer Waldes bei einer optimalen Wetterlage Höhen bis 8000 Meter erreichen.
Weiter ging es mit einem vierwöchigen Aufenthalt in Südfrankreich, bei dem mich Julian Klemm in die Alpenfliegerei, die zunächst noch absolutes Neuland für mich war, einführte. Bei einigen guten Wetterlagen konnten wir Strecken bis zu 650km entlang schneebedeckter Berge nach Italien und über eine farbenprächtige Provence fliegen. Auch wenn es während meines Aufenthaltes leider keine ausgeprägte Mistrallage gab konnte man die Wellensysteme kleinräumig erkundigen.
Nach knapp 70 Flugstunden konnte ich dadurch gut vorbereitet in die deutsche Saison starten, die schon im April mit einigen sehr guten Wetterlagen lockte.
Im Mai fand sich der D Kader Baden-Württemberg in Neresheim zu einem tollen Trainingslager zusammen. Wir alle hatten das Glück an dem Hammertag des Jahres eine der besten Ausgangslagen zu haben; ab etwa 9:15 entwickelten sich die ersten Cumuli auf der Alb  und am Abend stand eine rund 100km lange Konvergenzlinie in den Norden, die man fast kreislos befliegen konnte. Elf Kadermitglieder schafften an diesem Tag die 1000 Punkte Marke und ich konnte mit knapp 1150km meinen größten Flug auf dem OLC Discus absolvieren.
Die darauf folgende Schlechtwetterperiode konnte man für einige Trainingsflüge mit den kurzen Ohren nutzen. Mit der Sicherheit des Motors im Nacken startete ich auch bei schlechteren Wetterlagen und hatte teils überraschend gute und interessante Flüge an Tagen, an denen ich sonst wahrscheinlich nicht mal ans Fliegen gedacht hätte.
Das letzte Drittel meiner Zeit mit dem OLC Discus begann mit dem OLC Glider Race auf der Wasserkuppe, bei dem alle Teilnehmer und die Zuschauer eine Menge Spaß hatten. Obwohl das Wetter an nur wenigen Tagen mitspielte konnten wir sehr spannende Wettbewerbsflüge mit atemberaubenden Finishs fliegen. Durch einen Tagessieg, einen dritten Platz und einen taktischen Totalausfall J belegte ich insgesamt Platz 4.
Kurze Zeit später folgte die Deutsche Meisterschaft der Junioren in Marpingen, bei denen ich den 13. Platz erkämpfen konnte. Die spannenden Aufgaben führten uns in meine fliegerische Heimat um Weinheim und ins Saarland. Da diese teils recht ambitioniert waren forderten sie von den Piloten viel Geschick und Durchhaltevermögen- viele Außenlandungen waren das Resultat und ich war ein weiteres Mal um den Motor im Rumpf froh.
Wegen des guten Wetters fuhr ich Ende August ein zweites Mal spontan nach Puimoisson. Die Erwartungen an das Wetter waren groß, wurden jedoch von der Realität weit überboten. Während ich mich im Frühjahr maximal 150km von dem Startplatz entfernt habe konnte man nun problemlos übers Aosta Tal an das Matterhorn fliegen, das immerhin rund 260km entfernt von Puimoisson liegt. Aufgrund dieser hervorragenden Wetterlage gelang mir ein weiterer Flug über 900km, welcher sich entlang der fabelhaften Landschaften der Alpen erstreckte
Mit Clemens Pape durfte ich den OLC Discus nun an einen sehr motivierten Piloten weitergeben, der uns sicherlich viele interessante Flüge bescheren wird! Zuletzt möchte ich mich bei Wilfried für das tolle Jahr und die schöne Zusammenarbeit in der Luft und bei der Planung der guten Tage im Vorfeld bedanken!
 
Matthias Arnold
 
Optik aus 7000 Metern Südfranzösische Alpen im März Hammerwetter im Odenwald...
...und auf der Alb Bei dem 1000er Tag gab es Thermik bis Sonnenuntergang Mont Blanc Massiv

Freitag, 28. Oktober 2016
Fliegerclub Eichstätt rüstet Flugzeugpark für die 1. Bundesliga!
Nach nur einer Saison in der Zweiten-, steigt der Fliegerclub Eichstätt im nächsten Jahr in die Erste-Bundesliga auf. Alle Vereinsmitglieder haben sich darüber riesig gefreut und können das Erreichte jetzt mit einem neuen Flugzeug gebührend feiern!
Seit dieser Woche hat der Fliegerclub Eichstätt sein neues Fluggerät. Einen Discus 2c mit 15 und 18m Ansteckflügel. Somit stehen den Vereins-Bundesligapiloten in der kommenden Saison jetzt unter anderem drei 18m Flugzeuge zur Verfügung. Alle Piloten sind jetzt schon hoch motiviert, in der nächsten Saison alles zu geben und die erste Bundesliga voll aufzumischen.
Nachdem es 2013 noch keine aktiven Bundesliga-Piloten im Verein gab und heute der ganze Verein dahinter steht, ist es sehr beeindruckend, was in drei Jahren erreicht wurde. Die Liga-Fliegerei macht einfach riesen Spaß!
Wir wünschen allen Liga-Pilotinnen und -Piloten eine erholsame Winterpause.
 
Roland Berlinghof, Fliegerclub Eichstätt
 
Der Discus 2c bekam das Kennzeichen D-1951. Das Jahr indem der erste Segelflugstart mit einem SG38 in der Vereinsgeschichte durchgeführt wurde.
Die Instrumentierung lässt keine Wünsche offen.
Ein perfekter Anhänger gehört natürlich auch dazu.

 

Donnerstag, 27. Oktober 2016
OLC GliderRace auf der Wasserkuppe: Hoher Sport-Anspruch und geniales Umfeld
Foto: Lothar Schwark
Bei den ersten drei OLC GliderRaces auf der Wasserkuppe hat sich gezeigt, dass das FAI/IGC Grand Prix Format vor allem für die schon erfahreneren Nachwuchspiloten eine außerordentliche sportliche Herausforderung darstellt. Dabei geht es nicht vordergründig um den schon fast etwas platten Begriff des Luftrennens, sondern Eindruck macht die gesamte Struktur und die daraus resultierenden taktischen Möglichkeiten der Tagesaufgaben.
Dabei ist die Bandbreite, die sich hier ergibt, ganz enorm: Auf der einen Seite kann man nach einem Regattastart (die objektivste Startart, die es im sportorientierten Segelflug gibt!) die Strecke der Tagesaufgabe abfliegen, wie zuhause bei einem OLC-Flug. Andererseits kann man es aber auch nach Tour de France Manier auf die Spitze treiben, diszipliniert und cool mit dem Feld fliegen um dann zielstrebig beim letzten Bart souverän der Oberste zu sein. Die im Zielspurt erflogenen Siegerpunkte sind dann nur noch Formsache – es hört sich simpel an, aber nur wenige Cracks sind in der Lage das zu schaffen. Jubel und Euphorie sind einmalig, wenn die Platzierten mit Highspeed über die Linie brausen (natürlich mit Sicherheitshöhe!) um augenblicklich zu landen, auszusteigen und dann nur Minuten später geht's auf das Siegerpodium mit Sektdusche … wie in der Formel 1!
Die Wasserkuppe bietet für diese Segelflug-Show ein perfektes Umfeld. In der Regel kommen an guten Tagen tausende von Besuchern (z.T. mit Bussen!) und verfolgen gespannt die Startphase (hier macht der Regattastart wirklich was her) und natürlich später die Zielankunft (s. Bild rechts). Auf keinem anderen Flugplatz in Deutschland (vllt. sogar weltweit) werden derartig viele Besucher so hautnah in das Wettbewerbsgeschehen mit einbezogen - die PR-Chance für den Segelflug ist einmalig.
Und für einen gestandenen Segelflieger ist es geradezu Pflicht, einmal auf der Wasserkuppe mit ihrem weltweit einmaligen historischen Segelflieger-Umfeld bei einem derartigen Wettbewerb mitgeflogen zu sein. Aber seid' gewarnt: Um die Wasserkuppe ist allerdings kein plattes Land, wie bei vielen der üblichen 08/15-Wettbwerben … sondern es ist eben bergig. Und gerade das ergibt oftmals große Chancen, wenn es bei nachlassender Thermik um’s Heimkommen geht ;-).
Und was das Abendprogramm angeht, da wird es jeden Tag was anderes geben … da kommt ganz bestimmt keine Langeweile auf.
Das Team der Fliegerschule lässt sich hier was einfallen.
Man freut sich auf euch.
 
 
Mittwoch, 26. Oktober 2016
Die OLC-Flotte: Quantensprung für den Sport

Das Projekt ist auf der Zielgeraden, mittlerweile sind über vierhundert Verträge abgeschlossen! Damit rückt das Erreichen des Ziels ‘500 Verträge‘ immer näher. Und das heißt für alle, die schon mit im Boot sind: Ihr erhaltet einen Nachlass in Summe von 30% auf eure ursprünglichen Verträge/Prämien (d.h., bevor ihr Mitglied der Flotte wurdet!).
In diesem Text ist alles haarklein beschrieben, wie das mit der OLC-Flotte funktioniert ... bitte hier draufklicken.
Um nun zu der Flotte kompetent informieren zu können, werden OLC und der Partner BRAASCH am Segelfliegertag in Berlin mit einem Stand vertreten sein.
Dort gibt es dann auch Neuigkeiten: BRAASCH erweitert den Service für die OLC-Flotte:
> Die Risikoausschlüsse der Berechtigung der verantwortlichen Piloten sowie des Vorliegens erforderlicher Genehmigungen werden ersatzlos gestrichen
> Alle Transporte für Segelflugzeuge/Motorsegler werden in den Versicherungsschutz eingeschlossen – auch Seetransporte.
> In den Kaskoversicherungsbedingungen wurden die Entschädigungsgrenzen für Such- und Bergungskosten sowie für Entsorgungskosten angehoben.
> Assistenzleistungen, welche im Falle des Vorliegens eines Schadens gefordert werden können, wurden mit aufgenommen. Auf diese Leistungen wird der vertraglich vereinbarte Selbstbehalt nicht angerechne. 

Das komplette Info-Schreiben von BRAASCH könnt ihr hier nachlesen.
 
BRAASCH und OLC freuen sich auf euren Besuch am Segelfliegertag ;-)
 




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23. August

Finalrunde Alpenliga: Souveränes Duo an der Spitze

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
Platin Sponsoren
Platin SponsorenBürklinaerokurierPeter H. Braasch
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Gold SponsorenDeutscher WetterdienstILECDG FlugzeugbauAlexander SchleicherSCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbHFLARMTQ AvionicsCobra TrailernavITerTopMeteoLXNAVbinderHPHLANGE Aviation GmbHJonker SailplanesAir AvionicsBitterwasserM+D FlugzeugbauFliegerstromOLC Sponsor werden?
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