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Dienstag, 27. Juni 2017
11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
Es ist leider wieder eine eher übersichtliche Runde. Von einigen wenigen Flugplätzen Deutschlands werden richtig gute Geschwindigkeitsschnitte erflogen, überwiegend ist die Beteiligung aber eher mau. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Teilnehmer sind nicht nur punktuell zu finden. Der Spitzenreiter LSC Bad Homburg ist unter anderem Spitzenreiter, weil er sich genau diesen mäßigen Wetterbedingungen stellt. Zwar sackt er diese Runde nicht für sich ein, aber kann die Führung weiter ausbauen.
Klar sind die Bad Homburger hochmotiviert die Liga-Saison mit einem Aufstieg zu beenden. Schließlich sind sie in den letzten drei Jahren in der Zweiten Bundesliga geflogen und wollen da umgehend wieder hin. Jan Omsels, Deutscher Meister 2013 in der Standardklasse und F1-Grand-Prix-Teilnehmer, ist als Segelflugreferent eine wichtige Kraft den Leistungs-Streckenflug voranzutreiben.
Neben der Nutzung der „schwächeren Tage“ ist dies ein nicht zu unterschätzender Fakt, um einen Verein voranzutreiben. Das haben viele Vereine, die richtig gut unterwegs sind, immer wieder betont. Es braucht den Motivator und auch ein stückweit Organisator.
Horst-Walter Schwager blickt auf die ersten Runden zurück. Ein richtiges Highlight, das besonders heraussticht, gab es nicht. Vielmehr ist es die Konstanz, die von Anfang an an den Tag gelegt wurde. Auch das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, mal ein Rundensieg ist nett, bringt aber in der Summe nicht die Platzierung vorn. Und eine konstant gute Platzierung wiederum schweißt den Verein zusammen und stachelt viele an für die Liga und die Gemeinschaft zu fliegen.
Ein wenig Training – insbesondere für die Junioren- ist eine weitere Zutat des Erfolgsrezeptes. Seit einigen Jahren werden Streckenflugseminare organisiert. Im Winter drückt man die Schulbank und im Sommer wird das praktische Training wie ein kleiner Wettbewerb organisiert. Fluglehrer und allen voran ihr bester Pilot Gerd Spiegelberg, schart zwei bis drei Flugzeuge um sich und fliegt mit ihnen im Team. Eine perfekte und simple Methode seine Leistungen stetig zu verbessern.
Die Voraussetzungen, die Führung zu verteidigen, sind also allemal gegeben. Die Konkurrenz schläft aber nicht.
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Horst-Walter Schwager
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFV Mannheim (BW) 303,03 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bückeburg/Weinberg (NI) 301,86 Speed/49 Punkte, 3. FSV Neustadt/ Weinstr. (RP) 299,34 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 355 Punkte, 2. SFC Ulm (BW) 285 Punkte, 3. SFZ Aachen (NW) 278 Punkte
 
Ex-Europameisterin Gisela Weinreich und Streckenflug-Doyen des LSC (er leitet die Streckenflugseminare) Lutz-Volker Benner Das Team des Spitzenreiters Startvorbereitungen

Dienstag, 27. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Der Dritte Pilot fehlte
In dieser elften Runde der Segelflug Bundesliga wollten sich die Piloten der FLG in der topten Platzierung halten und festigen. Der starke Westwind sollte seinen Teil dazu beitragen. Gelockt von der Wettervorhersage starteten vier Segler am Samstag zur Punktejagd Richtung Osten. Bei Strecken bis ins Altmühltal kamen hierbei 244 Speedpunkte zusammen. Die reichte jedoch noch nicht, da der Sonntag ebenfalls gut fliegbares Wetter vorhersagte, so mussten erneut schnelle Flüge abgeliefert werden. So starteten der Blaubeurer Junior Lucas Kohn , das Team Christian Müller und Sebastian Wastl sowie etwas später Michael Heiß und Sabine Dieulin.
Zunächst wurden beinahe 100 Kilometer über die schwäbische Alb in den Westen geflogen um anschließend mit Rückenwind die schnellen 2,5 h zu fliegen. Einen nahezu perfekten Flug lieferte erneut der Hoffnungsträger Lucas Kohn ab. Mit seinem Flug über 386 Kilometer steuerte er seinen bisher schnellsten Flug mit 105,08 Punkten bei. Da von Westen her eine Wolkenabschirmung kam reichte es ihm leider nicht nach Hause und er musste in einem Acker bei Lonsee landen um anschliessend von seinen Kameraden im Anhänger abgeholt zu werden. Den zweiten Flug steuerte das Doppelsitzerteam mit 103,58 Punkten bei. Da Heiß und Dieulin durch den späten start nur 59 und 74 Punkte erreichten musste als dritter Flug die 86,59 Punkte von Philipp Söll vom Vortag herhalten. Zu erwähnen ist noch, dass an diesem Sonntag nur 4 Piloten in ganz Baden-Württemberg schneller waren als der Blaubeurer Junior Lucas Kohn. Mit Rundenplatz 11 hielten sich die Blaubeurer auf Tabellenplatz 8.
 
M. Söll
 
Dienstag, 27. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 11 - und wieder hat das Wetter einen bunten Straß an Varianten zu bieten: Fronten, Wind und unterschiedliche Luftmassen. Vor allem dem Fronteinfluss fielen dieses Mal (wieder) die Nordvereine zum Opfer, während es im Süden gleich an beiden Wochenendtagen die Chance gab, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Deutlich im Satellitenbild erkennbar die die breite, wellende Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmer. Parallel zur Höhenströmung liegend bewegte sie sich nur sehr langsam nach Südosten, Ganz im Süden lagen ebenfalls noch Reste der labilen Luftmasse der Vortage. Zwischen beiden machte sich eine warme und vor allem weiter abtrocknende Luftmasse breit. Vor allem im Randbereich zur Front im Norden waren in den Morgenstunden noch deutliche Wellen zu sehen, deren Strukturen sich im Bild von 12UTC bereits etwas verloren haben - ein klares Indiz für die hier deutlich spürbare Windkomponente.
Sonntag:
In der Nacht zum Sonntag sollte dann etwas Schwung in das Wettergeschehen kommen: Angetrieben durch einen/Tief Trog über den
britischen Inseln kam die Front nun etwas raschen nach Südosten voran und lag nun in einem Streifen zwischen Nordschwarzwald und Fläming. Da rückseitig der Nachschub an Feuchte nicht abreissen wollte und auch ein Tief über Südosteuropa seine hohen Cirren bis über die Ostalpen und nach Tschechien hinein schob. war der fliegbare Streifen sehr eingeschränkt. Zumindest die Alb konnte aber noch mit durchaus brauchbarem Wetter aufwarten.
Wer hat was draus gemacht?
Viele haben etwas draus gemacht! So sind in beiden Ligen bei meisten der Teams zu Punkten gekommen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe von Flügen nicht vom Heimatplatz aus durchgeführt wurde - sei es, weil man für einen Wettbewerb sowieso unterwegs war oder aber, weil man sich die Mühe gemacht hat, auf der Straße Anschluss an die fliegbaren Wetterräume zu gewinnen. Die Flugspuren von Samstag und Sonntag spiegeln schon deutlich diese Wetterräume wieder, zeigen aber doch die eine oder andere Auffälligkeit:
Samstag unter der Front im Norden war thermisch nicht viel zu holen. Wenn man aber wie die Rintelner passend zum Wind den Hang gleich am Platz hat, kann man auch unter 8/8 seine Punkte holen. Und da der Hang lang genug ist, war für die Piloten aus dem benachbarten Oerlinghausen auch noch Platz genug.
Ebenfalls stark frequentiert war das Rheintal, wo mit den Landauern (Rundensieger in Liga 2) und den 2 Teams aus Ludwigshafen-Dannstadt durchaus ein Liga-Hotspot entstehen kann, wenn die Wetterräume etwas eingegrenzt sind. Und ebenfalls deutlich sichtbar
sind die Spuren von der DM in Zwickau, wo an beiden Tagen ein nicht unerheblicher Anteil der gemeldeten Flüge stattfand. So lassen sich die Kurse in den Flugspuren nochmal nachverfolgen.
Auch wenn das Wetter regional, manche würden auch "selektiv" sagen, war es durchaus großräumig und schnell. So schaffte es der Rundensieger LSG Bayreuth, mit 369km/h den in dieser Saison bislang besten/schnellsten Wert zu erreichen. Dabei machten Alex Müller (127km/h) und Clemens Pape (126km/h) und Heiko und Ylva Hetrich (116km/h) vor, wie es geht:
Erst gegen den Wind - in diesem Fall von Bayreuth aus bin an den Odenwald -, und dann mit Rückenwind bis in die Lausitz. Für Alex kamen in den 2,5 dabei fast 400km zusammen.
Mit einer ganz ähnlichen Taktik, aber auf der anderen Seite der Republik waren die SFG Giulini/Ludwigshafen untertwegs. Aus dem
Rheintal heraus ging es bis nach Frankreich hinein, wo noch deutlich mehr Cumuli, und dann auch Ausbreitungen standen. Nils Koster (101km/h), Dieter Bartek (113km/h) und Karsten Knoop (107km/h) sorgten hier für Kilometer und Punkte. Am Samstag-Abend hatte mit den schnellen Hangritten der LSV Rinteln noch Platz 3 inne. Am Sonntag legte die SFG Donauwörth-Monheim aber nochmal nach: Allen voran Andy Offer, der in der knappen Wetterlücke (s.o.) 115km/h schaffte. Aber auch Wolfgang Köckeis (112km/h) und David Bauder (110km/h) konnten sich gegenüber dem Vortag nochmal verbessern, und ermöglichten damit den Sprung vom zwischenzeitlich 11. Platz auf Rang 3. Damit rücken sie mit nun 115 Punkten in der Gesamtwertung näher an den führenden LSR Aalen heran (131 Punkte). Auf Rang 3 kann sich die FG Schwäbisch Gmünd vorschieben, die damit ihren Trend nach oben weiterführt. Das SFZ Königsdorf rutscht damit auf Rang 4 ab. Die führen wiederum weiterhin souverän die Junioren-Liga an. Da Stadtlohn wettertechnisch nicht punkten konnte, konnten sie die Führung sogar noch weiter ausbauen.
Auch in Liga 2 zählen die Niederrheiner zu den Verlierern. Bei ohnehin schon sehr knappen Punkteabständen wird ein "Nuller" erbarmungslos bestraft und die SFG Stadtlohn findet sich nach Runde 11 nur noch auf Gesamtplatz 4 wieder (126 Punkte). Unmittelbar
davor - nur um einen einzigen Punkt getrennt - rangiert der FLC Schwandorf, die aber auch nur diesen einen Punkt hinter dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn liegen. Diese hatten in dieser Runde ihren Startplatz nach Reinsdorf verlegt und so zumindest einen Punkt holen können.
Platz 1 nimmt nun der AC Lichtenfels ein. Jan Kretzschmar (116km/h), Markus Reuß (101km/h) und Gerd Peter Lauer (89km/h) nutzten ebenfalls den Samstag. Platz 2 in der Runde machen sie nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 5 Punkte sind wahrlich kein Polster, schon gar nicht in der so ausgeglichenen Liga 2. In der nimmt der Rundensieger DJK Landau ebenfalls Fahrt auf. Nach einem guten Saisonbeginn und einer zwischenzeitlichen Durststrecke zeigen die Pfälzer nun nach Rundenplatz 5 in der Vorwoche und dem Sieg in dieser Runde eindeutig aufsteigende Tendenz. Georg Theisinger (121km/h), Florian Theisinger (114km/h) und Yannick Frey (99km/h) zeichnen sich in dieser Runde dafür verantwortlich.
So bleibt es in beiden Ligen spannend, und auch beim Wetter, das scheinbar nach der langen Trockenheit so langsam auf Sommer-Monsun umstellt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Montag, 26. Juni 2017
Der Segelflug im Juli - aerokurier
Abenteuer Südamerika
Zapala in Argentinien eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für ausgedehnte Thermikflüge. Diether Memmert berichtet über außergewöhnliche Flugerfahrungen – mit der ein oder anderen organisatorischen Hürde.
R für Racing
Binder Flugzeugbau hat die ohnehin schon schnelle EB29 weiterentwickelt. Das R steht für Racing, und der neue Flügel ist entsprechend auf hohe Leistung optimert. Neben einem Flugzeugreport berichtet Michael Sommer im Interview über die Vorzüge der EB29R.
Voll auf die Ohren
Headsets sind eine sehr individuelle Angelegenheit: Lärm und Komfort nimmt jeder unterschiedlich wahr, Kopfformen und Ohrgrößen sind von Pilot zu Pilot verschieden. Der aerokurier hat neun gängige Headsets im Labor und im Praxisbetrieb getestet. Das Fazit: Richtig schlecht ist keiner der Kandidaten.
 
 
Montag, 26. Juni 2017
SFZ Königsdorf: Keiner kommt heim, aber Führung ausgebaut
Langes Warten auf die Grauthermik in Königsdorf.
Foto: Mathias Schunk
Jetzt ist leider genau das passiert, was wir alle hofften, dass nie passieren würde, dass der überaus spannende Titelkampf in der U25 Liga Liga durch eine Nullrunde eines der beiden Teams jäh unterbrochen wird. Stadtlohn saß leider im unfliegbaren Wetter und nullte, während die Königsdorfer Youngsters trotz schwierigsten Bedingungen drei Mini Wertungen erfliegen konnten. Dadurch dass es bei den Youngsters 50 Punkte pro Runde und es sehr selten sehr viele Teams mit drei Juniorenwertungen gibt, war das wohl leider eine Art Vorentscheidung, sofern den Königsdorfern nicht auch noch einmal das selbe Schicksal ereilt.
Königsdorf nur knapp an einer Nullrunde vorbei geschrammt
Sollte es Chancen auf Ligaflüge geben, dann war es sowieso nur am Samstag theoretisch möglich, so war der eindeutige Tenor. Daher war man auch bereit und wartete darauf, dass sich irgendwann  a bisserl Thermik, einstellen würde. Als nachmittags sich die Bedingungen langsam einstellten, machte sich ein Junioren Sextett auf den Weg. Katharina Jocham, Johannes Beyer, Jakob Edmaier, Vincent Heckert, Jan Kleu und Nikolai Wolf nutzen die schwache Thermik und flogen vorsichtig Richtung Osten. Gegen den Wind, bei der schwachen Thermik, langte es jedoch keinem der Youngsters wieder bis nach hause. So landeten sie teilweise außen, bzw. Nikolai nutze den Turbo. Trotz der Außenlandungen, überwog die Freude, dass dennoch drei Junioren Wertungen um 50 km/h erzielt werden konnten.
Die Bedingungen für gültige Wertungen für die Alpenliga, waren noch schwieriger. Lukas Keibel und Mathias Schunk versuchten sich im Arcus an einer gültigen Alpen Wertung und mussten für eine 27,0 Wertung zweimal zünden... In der Alpenliga spielte die Musik diesmal in Südfrankreich, wo alle Spitzenteams der elften Runde geflogen sind. Für den Tabellenführer aus Königsdorf blieb für den 40. Rundenplatz ein einziger Trostpunkt. Das österreichische Team vom SMBC Kirchdorf/Micheldorf als Tabellenzweiter flog zwar auch nur auf Rang 26, holt aber in der Tabelle somit 15 Punkte aufs SFZ auf. 
In der Bundesliga punkteten fürs SFZ neben Vincent Heckert das Doppelsitzergespann Arthur Schlothauer/Patrick Wenzeck auf der deutschen Doppelsitzermeisterschaft in Zwickau, sowie Hans Trautenberg, der auf seinem alten Heimatflugplatz in Amberg gestartet war. In der Tabelle verlor das SFZ Königsdorf durch einen 17. Rundenplatz einen Platz und liegt nun auf Rang vier.
 
Mathias Schunk

Freitag, 21. Dezember 2012
Mountain Wave Project demnächst im Himalaya Gebirge unterwegs
Flüge im Jetstream über dem Mt. Everest: Mit Spezialkameras soll exaktes 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya-Gebirgszüge   
erstellt werden 
Mit einer spannenden Expedition nach Nepal steht dem Mountain-Wave-Project ab Februar 2013 eine neue Herausforderung bevor.Im Internationalen Club des Auswärtigen Amtes in Berlin erläuterte MWP- Projektleiter Rene Heise den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Zusammen mit Wellenflugexperte Klaus Ohlmann erläuterte Heise anschließend den zahlreichen Gästen, darunter wissenschaftliche Kooperationspartner des MWP, Vertretern aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt, sowie Journalisten aus dem TV, wie Printmedienbereich den geplanten Ablauf der Forschungsreise.
Die meteorologische Erforschung des Himalayas Gebirge war eigentlich von Tibet aus geplant. Trotz eines positiven  Arbeitsbesuches und  eines konstruktiven wissenschaftlichen Austausches im Jahr 2010 in Lhasa musste diese Kooperation vorerst auf Eis gelegt werden. Notwendige Genehmigungen zur Luftraumnutzung in China für die Messkampagne südlich von Xigaze konnten noch nicht bereitgestellt werden. So entschloss sich Projektleiter Heise und sein Team zunächst den Himalaya über Nepal anzusteuern. Neben der Erforschung dortiger  Wellensysteme soll ein 3D-Höhenmodell einzelner Himalaya – Gebirgszüge erstellt werden.  Spezialkameras mit sehr genauer Auflösung werden von der Einrichtung „Optische Systeme im Robotik und Mechatronik-Zentrum des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums“  zur Verfügung gestellt. In einer Kernphase im März 2013  sind zahlreiche Messkampagen von Kathamandu und Pokhara geplant.  
Als Arbeitsplattform wird die Stemme S10 VT genutzt. Für den mehrfachen Weltrekordpilot Ohlmann, der zur Veranstaltung extra aus Argentinien in Berlin anreiste, ist dieser Motorsegler  eine geniale Konstruktion. „Es gibt nichts vergleichbares, wo man im Motorreiseflug mit 180-200 km/h maximal 1720 km zurücklegen kann und im Gegenzug im reinen Segelflug eine Gleitzahl von 50 zur Verfügung hat“ , berichtete Ohlmann.
In Nepal wird das MWP –Projekt auch höhenphysiologische Messungen in Kooperation mit dem Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe unternehmen. Schon vor einem Jahr waren Messungen der Sauerstoffsättigung des Blutes und der Pulsrate bei Flügen einzelner Piloten im Rahmen einer Feldkampagne in St. Auban/Südfrankreich positiv verlaufen. Die derzeitigen Planungen sehen vor, dass im Februar 2013 zwei Stemme S10 sich von Strausberg bei Berlin auf den Weg nach Nepal machen. Die ca. 10.000 km Flugdistanz soll in ca. 12 Teilstrecken auf der Südroute über die arabischen Länder, Pakistan und Indien absolviert werden. In einer Stemme ist Klaus Ohlmann mit Co-Pilot Rene Heise unterwegs. Die zweite wird von einem finnischen Piloten gesteuert. 
Interessant macht den Himalaya, dass hier der Übergang von der konvektiven Grenzschicht   zur Stratosphäre erflogen werden kann und die hohen Berge des Himalayas als Hindernis zeitweise im Jetstream liegen.
Neben dem Nepal Projekt präsentierte Heise allgemeine Forschungsergebnisse von den Expeditionen und Flügen über den Anden sowie Filmsequenzen des Arbeitsbesuches 2010 in Tibet. MWP- Dokumentarist Reiner Sahm stellte in dem Vortragsraum beeindruckende Panoramabild-Aufnahmen aus Argentinien aus und Fliegerarzt Jürgen Knüppel erläuterte im Vorfeld die flugmedizinischen Herausforderungen bei den zu erwartenden ungewöhnlichen  Höhenflügen. Ohlmann begeisterte am Ende des Events mit einem brillanten Vortrag über seinen freien Streckenflug während der ersten MWP-Forschungsexpedition Argentina’99 von San Martin bis nach Feuerland. Bei der Vorstellung des Projekts waren auch Mitarbeiter des Auswärtigen Amt vor Ort, die das MWP - Team in Nepal bei der Koordinierung mit dortigen Behörden unterstützen wollen. Der Rückflug der Stemme Flugzeuge ist für Anfang April 2013 geplant.
 
Lothar Schwark 
 
Zum MWP- Event waren wichtige
Gäste gekommen. Von links. MWP –
Dokumentarist Reiner Sahm, 
Dr. Carla Ledderhos (DGLRM), MWP –
Fliegerarzt Jürgen Knüppel, Projektleiter Rene Heise, Weltrekord- und MWP- Pilot Klaus Ohlmann. Gäste: Axel Hartmann, Andrea Zach,
Dr. Reiner Stemme
Da wollen wir hin. Rene Heise (links) und Klaus Ohlmann bei der Betrachtung der Flugstrecke nach Nepal.
 In unmittelbarer Nachbarschaft des Berliner Weihnachtsmarktes am Gendarmenmarkt war der
WP Event in den repräsentativen Räumen des Internationalen Club des Auswärtigen Amt ein gemütlicher Abend.
 
EN
Freitag, 21. Dezember 2012
Billy Hill - The fastest Weekend Pilot of the Year 2012
Have a look at Billy's fastest 2012 flight here.
Albuquerque’s glider pilot Billy Hill is the fastest OLC-League pilot of the season 2012. Almost every League weekend he launched his Discus 2 “Zulu” from his home airfield in Moriarty and enjoyed a quick run across the New Mexican skies. Flying along the mountain ranges which rise to the West of the airfield and soaring northwards into the Southern Rockies, Billy knows how to use the lines of lift below 18,000ft. He is the current Vice Speed Champion in the United States. Worldwide he ranks No.3 behind Jim Payne and the German Alps pilot Juergen Wenzel.
I met him at the region 9 contest in Moriarty where he served as the Contest Director and sometimes as the sniffer. Asking him how he is able to turn thermals into high speed, he will simply answer: “Well, I do always fly as fast as I can.”
Billys fastest flight happened to be on a Saturday in June. At an average League Speed of 176.98 km/h he pushed his “Zulu” along the shear line. Only the Sierra Nevada wave pilots Jim Payne and Robert Spielmann could beat Billy’s speed, but never on a 2012 League weekend…
Mr. Hill has spent most of his fifty years of flying “either chopping (aircraft with propellers) or puréeing (aircraft with jet engines)”. His first cross country experience in a 19 : 1 glider in the mid sixties was a 25-mile-flight in Southern Alabama. Using his soaring knowledge was of course helpful in professional flight: “During the course of my flying career I’ve had very few days which I would categorize as boring. There has always been something new to see or to learn about flying regardless of what I might be using as a means of conveyance.” Billy has done lots of memorable flights: He especially enjoyed a few hours of soaring together with a bald eagle on a ridge in Wenatchee, WA.
The full size version of Billy’s top 2012 flight is available for everybody to read here. Thank you very much, Billy, for the pics and for sharing your story!
 
Elke Fuglsang-P.
 
Running along the Shear Line "Zulu" landing in Moriarty after another great day Billy, Mark and Connie managing the Region 9 Contest (by EFP)

 

Dienstag, 18. Dezember 2012
Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern
Alea iacta est ... (die Würfel sind gefallen): Der OLC-Discus (18m mit Turbo) geht für die Saison 2013 nach Bayern und wird von Robert Schymala (SFG Donauwörth-Monheim) geflogen werden.
Die Entscheidung war denkbar knapp. Diesmal wurden, weil auf den Plätzen 1 bis 2 der OLC-Junior Challenge Piloten lagen, die alle den Discus schon mal für ein Jahr nutzen konnten, die Piloten auf den Plätzen drei bis zwölf angeschrieben und um eine kleine Sport-Vita gebeten. Nach einer intensiven Diskussion zwischen Wilfried Großkinsky und Gerd Peter Lauer ( Mitglied im Vergabe-Gremium) kristallierten sich letztendlich zwei gleich geeignete Piloten heraus, nämlich Arne Röpling und Robert Schymala (beide SFG Donauwörth-Monheim), die in den Genuß kommen sollten/könnten.
Aber, wer die Wahl hat, hat die Qual. Am Schluß war man sich einig, da beide absolut gleich qualifiziert waren, wollte man diesmal das Los entscheiden lassen ... und das Losglück war dann eben auf der Seite von Robert Schymala.
Herzlichen Glückwunsch vom gesamten OLC-Team und natürlich vor allem von Wilfried Großkinsky, dem wir diese großzügige Aktion überhaupt zu verdanken haben!
Der Discus wird dann am 26. Januar am Nachmittag auf der Dahlemer Binz an den neuen Nutzer feierlich übergeben werden. Klar, wer Lust hat mit dabei zu sein ist herzlich zu diesem Treffen eingeladen.
Natürlich wird im OLC-Magazin Robert Schymala mit einem kleinen Portait vorgestellt werden.
 
Reiner Rose
 
Dienstag, 18. Dezember 2012
Navigation Apps for paraglider- and deltapilots/App für Paraglider- und Deltapiloten
Freeflight - Navigation Apps for paraglider- and deltapilots
Freeflight is an Apple iOS® based moving map software for paragliders and delta-pilots. It can be run on Apple's iPhone®, iPad® or iPod touch®. Freeflight offers an entirely new level of situational awareness in navigation. Route planning is simple, Freeflight assists even in coping with the most challenging situations. Using Freeflight in flight is fun, clear and revolutionarily simple.
Here you can read more about the navigation app. 
Freeflight - Navigationsapp für Paraglider- und Deltapiloten
Freeflight ist eine App für Paraglider- und Deltapiloten. Freeflight unterstützt bei Navigation und Flugplanung. Freeflight kann auf allen Apple® iOS® geräten benutzt werden. Freeflight liefert einfache Übersicht über die Umwelt und Lufträume. Die Wegplanung ist durchdacht und hilft selbst bei der Bewältigung schwierigster Situationen. Freeflight muss im Flug kaum bedient werden, es ist sehr übersichtlich gehalten und revolutionär einfach. 
Mehr Infos gibt's hier.
 
 
EN
Sonntag, 16. Dezember 2012
Smile with OLC!
In the Southern Hemisphere, pilots are currently scoring many points while flying lots of kilometers. Australia, New Zealand and Argentina make for great headlines. At Bitterwasser, palm trees are planted for each 1,000km flight and while digging holes in the desert soil glider pilots are all smiles. But what about the smiley faces in the OLC scores? What do they mean?
Are you one of those glider pilots who in the evening can’t wait to upload a flight to OLC? Are you curious about how many kilometers and points you've scored during the day? Do you wonder if you or your club have moved up in the rankings? If so, you are not alone… More than 12,000 participants who regularly use OLC's service think the same way. Compare, compute and learn from a large number of flights. As a result, a worldwide community benefits from the existence of OLC. During the Northern winter, lots of European and US-pilots follow the Southern scores and track their friends on the other half of the world. Without paying a penny, you can be member of the soaring community’s online contest portal. For your participation, OLC does not charge an entry fee!
You might consider that in a complex and multifaceted system like the OLC, there are daily expenses. Behind the website there is a complex IT-system at work. Servers have to be hosted and maintained. Software services are regularly updated and have to be paid for. The online platform is continually supported by a small team consisting of enthusiastic glider pilots who are also programmers, administrators, and editors for the OLC Magazine. They do the volunteer work which helps to maintain and develop the contest. The team shares a passion for the sport of soaring and is highly motivated to do a good job.
So, at the end of the day, where do the funds come from to pay for it? Primarily the OLC works as a non-profit organization relying on monetary donations. Sticking to the principle of not charging an entry or subscription fee, OLC appreciates the donations of individuals. Thanks to the support of our generous donors, we are open 24 hours per day all year long.
With an annual contribution of only 9 € (10 € paying with credit card), you too can support the OLC and thus contribute to the future of gliding competition. OLC will acknowledge and appreciate your help by displaying a smiley face next to your name in the scores. Any dedicated cross country pilot knows: Owning a laughing smiley next to your name on the OLC is both, good for your soaring and a great idea!
 
EFP
EN
Samstag, 15. Dezember 2012
New local OLC Competitions – Wasserkuppe, Bitterwasser and Minden/NV
The new local competitions can be found here.
Starting with the 2013 OLC Season, three new contests have been added to the OLC web portal: OLC does now offer local soaring competitions at Minden/NV, in Bitterwasser and on the German Wasserkuppe “Lokale Segelflugmeisterschaft Wasserkuppe”. By the end of the season in October 2013, these three OLC partners will be able to nominate their own Champions. The title of the OLC-Champion Minden/NV, Bitterwasser and Wasserkuppe will be a new goal to shoot for. You can already find the competitions when hitting the “Gliding” button on your favorite OLC page.
Pilots will be competing in the well-established categories of OLC Plus and Speed OLC. All glider pilots launching from one of the airfields, no matter which club they belong to, will automatically participate in the local competition. While Bitterwasser and Minden have already started their contests the German Wasserkuppe pilots will have to wait until next spring and better soaring conditions.
 
ES / EFP




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