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OLC-Magazin
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Mittwoch, 28. Juni 2017
LSG Fallersleben: Komplette Nullnummer im Norden
Die Geschichte des Ligafliegens der Runde 11 ist für den hangfreien Teil Niedersachsens schnell erzählt: Null Thermik, null Starts, null km, null Punkte. An diesem Wochenende war in Ummern an fliegen überhaupt nicht zu denken. Am Sonntag setzte der Regen aber immerhin phasenweise aus.
LSG und LVI hatten nicht mal den Hauch einer Chance auf einen Trostpunkt in der Liga. Beide Vereine hoffen aber, schon nächste Woche wieder Vollgas geben zu können. Wenn es eine Wettergerechtigkeit gibt, müssen die nächsten Runden im Norden phantastisch werden.
 
Benno Beesten
 

Mittwoch, 28. Juni 2017
SFG Giulini: Schnelle Flüge bei starkem Westwind
Es gab für den Samstag gute Wetter-Prognosen für unser Gebiet, leider nur in einem schmalen Bereich. Große angemeldete Streckenvorhaben mussten - wieder einmal - früh beerdigt werden.
Die schnellsten Flüge erreichten die Piloten, die von Anfang an in den Westen gegen den Wind ausholten. Dies bedeutet aber zunächst bei noch tiefer Basis, sich entwickelnder Thermik und bis zu 35 km/h Gegenwind das "Außenlandeparadies" Pfälzer Wald zu queren. Eine spannende Sache, bei der man Wissen sollte was man tut.
Am weitesten flog Dieter Bartek (LS-4WL, UY) in den Westen, auf KM150 irgendwo in Lothringen drehte er um und nutzte auf einem 233km lange Schenkel den starken Rückenwind. Ähnlich agierte unser schnellster Pilot dieser Runde - Junior Nils Koster (ASG-29, LT). Er vermied mit seinem Gleitgerät unter den Aufreihungen so gut es ging das lästige Kreisen und machte mächtig Speed. Auch Karsten Knoop (Ventus cM, XH) war auf dieser Achse unterwegs und zeigte, das er den Wechsel von seiner 304 auf den leistungsfähigeren Ventus schnell zu nutzen weiß.
Nur von Bayreuth übertrumpft, bringen uns die 19 Punkte dieser Runde wieder in die TopTen. Die Junioren Nils Koster und Alexander Meinicke (LS-1c) konnten mit nur 2 Flügen den Rundenplatz 3 in der U25-Wertung belegen und befinden sich auf Gesamtrang 8.
 
Uwe Melzer
 
Misslungener Versuch am Hang der Bergstraße
Thermik über dem Daimler-Werk
Unser "Größter": Steffen Schmidts ASW-22

 

Dienstag, 27. Juni 2017
11. Runde Quali-Liga: LSC Bad Homburg baut bei mäßigen Bedingungen Führung aus
Es ist leider wieder eine eher übersichtliche Runde. Von einigen wenigen Flugplätzen Deutschlands werden richtig gute Geschwindigkeitsschnitte erflogen, überwiegend ist die Beteiligung aber eher mau. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Teilnehmer sind nicht nur punktuell zu finden. Der Spitzenreiter LSC Bad Homburg ist unter anderem Spitzenreiter, weil er sich genau diesen mäßigen Wetterbedingungen stellt. Zwar sackt er diese Runde nicht für sich ein, aber kann die Führung weiter ausbauen.
Klar sind die Bad Homburger hochmotiviert die Liga-Saison mit einem Aufstieg zu beenden. Schließlich sind sie in den letzten drei Jahren in der Zweiten Bundesliga geflogen und wollen da umgehend wieder hin. Jan Omsels, Deutscher Meister 2013 in der Standardklasse und F1-Grand-Prix-Teilnehmer, ist als Segelflugreferent eine wichtige Kraft den Leistungs-Streckenflug voranzutreiben.
Neben der Nutzung der „schwächeren Tage“ ist dies ein nicht zu unterschätzender Fakt, um einen Verein voranzutreiben. Das haben viele Vereine, die richtig gut unterwegs sind, immer wieder betont. Es braucht den Motivator und auch ein stückweit Organisator.
Horst-Walter Schwager blickt auf die ersten Runden zurück. Ein richtiges Highlight, das besonders heraussticht, gab es nicht. Vielmehr ist es die Konstanz, die von Anfang an an den Tag gelegt wurde. Auch das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, mal ein Rundensieg ist nett, bringt aber in der Summe nicht die Platzierung vorn. Und eine konstant gute Platzierung wiederum schweißt den Verein zusammen und stachelt viele an für die Liga und die Gemeinschaft zu fliegen.
Ein wenig Training – insbesondere für die Junioren- ist eine weitere Zutat des Erfolgsrezeptes. Seit einigen Jahren werden Streckenflugseminare organisiert. Im Winter drückt man die Schulbank und im Sommer wird das praktische Training wie ein kleiner Wettbewerb organisiert. Fluglehrer und allen voran ihr bester Pilot Gerd Spiegelberg, schart zwei bis drei Flugzeuge um sich und fliegt mit ihnen im Team. Eine perfekte und simple Methode seine Leistungen stetig zu verbessern.
Die Voraussetzungen, die Führung zu verteidigen, sind also allemal gegeben. Die Konkurrenz schläft aber nicht.
 
Steffi Keller (Redaktion OLC-Magazin)
Fotos: Horst-Walter Schwager
 
Rundenwertung Quali-Liga: 1. SFV Mannheim (BW) 303,03 Speed/50 Punkte, 2. LSV Bückeburg/Weinberg (NI) 301,86 Speed/49 Punkte, 3. FSV Neustadt/ Weinstr. (RP) 299,34 Speed/48 Punkte
Tabellenstand Quali-Liga nach Runde 10: 1. LSC Bad Homburg (HE) 355 Punkte, 2. SFC Ulm (BW) 285 Punkte, 3. SFZ Aachen (NW) 278 Punkte
 
Ex-Europameisterin Gisela Weinreich und Streckenflug-Doyen des LSC (er leitet die Streckenflugseminare) Lutz-Volker Benner Das Team des Spitzenreiters Startvorbereitungen

Dienstag, 27. Juni 2017
FLG Blaubeuren: Der Dritte Pilot fehlte
In dieser elften Runde der Segelflug Bundesliga wollten sich die Piloten der FLG in der topten Platzierung halten und festigen. Der starke Westwind sollte seinen Teil dazu beitragen. Gelockt von der Wettervorhersage starteten vier Segler am Samstag zur Punktejagd Richtung Osten. Bei Strecken bis ins Altmühltal kamen hierbei 244 Speedpunkte zusammen. Die reichte jedoch noch nicht, da der Sonntag ebenfalls gut fliegbares Wetter vorhersagte, so mussten erneut schnelle Flüge abgeliefert werden. So starteten der Blaubeurer Junior Lucas Kohn , das Team Christian Müller und Sebastian Wastl sowie etwas später Michael Heiß und Sabine Dieulin.
Zunächst wurden beinahe 100 Kilometer über die schwäbische Alb in den Westen geflogen um anschließend mit Rückenwind die schnellen 2,5 h zu fliegen. Einen nahezu perfekten Flug lieferte erneut der Hoffnungsträger Lucas Kohn ab. Mit seinem Flug über 386 Kilometer steuerte er seinen bisher schnellsten Flug mit 105,08 Punkten bei. Da von Westen her eine Wolkenabschirmung kam reichte es ihm leider nicht nach Hause und er musste in einem Acker bei Lonsee landen um anschliessend von seinen Kameraden im Anhänger abgeholt zu werden. Den zweiten Flug steuerte das Doppelsitzerteam mit 103,58 Punkten bei. Da Heiß und Dieulin durch den späten start nur 59 und 74 Punkte erreichten musste als dritter Flug die 86,59 Punkte von Philipp Söll vom Vortag herhalten. Zu erwähnen ist noch, dass an diesem Sonntag nur 4 Piloten in ganz Baden-Württemberg schneller waren als der Blaubeurer Junior Lucas Kohn. Mit Rundenplatz 11 hielten sich die Blaubeurer auf Tabellenplatz 8.
 
M. Söll
 
Dienstag, 27. Juni 2017
Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende
Runde 11 - und wieder hat das Wetter einen bunten Straß an Varianten zu bieten: Fronten, Wind und unterschiedliche Luftmassen. Vor allem dem Fronteinfluss fielen dieses Mal (wieder) die Nordvereine zum Opfer, während es im Süden gleich an beiden Wochenendtagen die Chance gab, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Deutlich im Satellitenbild erkennbar die die breite, wellende Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmer. Parallel zur Höhenströmung liegend bewegte sie sich nur sehr langsam nach Südosten, Ganz im Süden lagen ebenfalls noch Reste der labilen Luftmasse der Vortage. Zwischen beiden machte sich eine warme und vor allem weiter abtrocknende Luftmasse breit. Vor allem im Randbereich zur Front im Norden waren in den Morgenstunden noch deutliche Wellen zu sehen, deren Strukturen sich im Bild von 12UTC bereits etwas verloren haben - ein klares Indiz für die hier deutlich spürbare Windkomponente.
Sonntag:
In der Nacht zum Sonntag sollte dann etwas Schwung in das Wettergeschehen kommen: Angetrieben durch einen/Tief Trog über den
britischen Inseln kam die Front nun etwas raschen nach Südosten voran und lag nun in einem Streifen zwischen Nordschwarzwald und Fläming. Da rückseitig der Nachschub an Feuchte nicht abreissen wollte und auch ein Tief über Südosteuropa seine hohen Cirren bis über die Ostalpen und nach Tschechien hinein schob. war der fliegbare Streifen sehr eingeschränkt. Zumindest die Alb konnte aber noch mit durchaus brauchbarem Wetter aufwarten.
Wer hat was draus gemacht?
Viele haben etwas draus gemacht! So sind in beiden Ligen bei meisten der Teams zu Punkten gekommen. Dabei fällt auf, dass eine ganze Reihe von Flügen nicht vom Heimatplatz aus durchgeführt wurde - sei es, weil man für einen Wettbewerb sowieso unterwegs war oder aber, weil man sich die Mühe gemacht hat, auf der Straße Anschluss an die fliegbaren Wetterräume zu gewinnen. Die Flugspuren von Samstag und Sonntag spiegeln schon deutlich diese Wetterräume wieder, zeigen aber doch die eine oder andere Auffälligkeit:
Samstag unter der Front im Norden war thermisch nicht viel zu holen. Wenn man aber wie die Rintelner passend zum Wind den Hang gleich am Platz hat, kann man auch unter 8/8 seine Punkte holen. Und da der Hang lang genug ist, war für die Piloten aus dem benachbarten Oerlinghausen auch noch Platz genug.
Ebenfalls stark frequentiert war das Rheintal, wo mit den Landauern (Rundensieger in Liga 2) und den 2 Teams aus Ludwigshafen-Dannstadt durchaus ein Liga-Hotspot entstehen kann, wenn die Wetterräume etwas eingegrenzt sind. Und ebenfalls deutlich sichtbar
sind die Spuren von der DM in Zwickau, wo an beiden Tagen ein nicht unerheblicher Anteil der gemeldeten Flüge stattfand. So lassen sich die Kurse in den Flugspuren nochmal nachverfolgen.
Auch wenn das Wetter regional, manche würden auch "selektiv" sagen, war es durchaus großräumig und schnell. So schaffte es der Rundensieger LSG Bayreuth, mit 369km/h den in dieser Saison bislang besten/schnellsten Wert zu erreichen. Dabei machten Alex Müller (127km/h) und Clemens Pape (126km/h) und Heiko und Ylva Hetrich (116km/h) vor, wie es geht:
Erst gegen den Wind - in diesem Fall von Bayreuth aus bin an den Odenwald -, und dann mit Rückenwind bis in die Lausitz. Für Alex kamen in den 2,5 dabei fast 400km zusammen.
Mit einer ganz ähnlichen Taktik, aber auf der anderen Seite der Republik waren die SFG Giulini/Ludwigshafen untertwegs. Aus dem
Rheintal heraus ging es bis nach Frankreich hinein, wo noch deutlich mehr Cumuli, und dann auch Ausbreitungen standen. Nils Koster (101km/h), Dieter Bartek (113km/h) und Karsten Knoop (107km/h) sorgten hier für Kilometer und Punkte. Am Samstag-Abend hatte mit den schnellen Hangritten der LSV Rinteln noch Platz 3 inne. Am Sonntag legte die SFG Donauwörth-Monheim aber nochmal nach: Allen voran Andy Offer, der in der knappen Wetterlücke (s.o.) 115km/h schaffte. Aber auch Wolfgang Köckeis (112km/h) und David Bauder (110km/h) konnten sich gegenüber dem Vortag nochmal verbessern, und ermöglichten damit den Sprung vom zwischenzeitlich 11. Platz auf Rang 3. Damit rücken sie mit nun 115 Punkten in der Gesamtwertung näher an den führenden LSR Aalen heran (131 Punkte). Auf Rang 3 kann sich die FG Schwäbisch Gmünd vorschieben, die damit ihren Trend nach oben weiterführt. Das SFZ Königsdorf rutscht damit auf Rang 4 ab. Die führen wiederum weiterhin souverän die Junioren-Liga an. Da Stadtlohn wettertechnisch nicht punkten konnte, konnten sie die Führung sogar noch weiter ausbauen.
Auch in Liga 2 zählen die Niederrheiner zu den Verlierern. Bei ohnehin schon sehr knappen Punkteabständen wird ein "Nuller" erbarmungslos bestraft und die SFG Stadtlohn findet sich nach Runde 11 nur noch auf Gesamtplatz 4 wieder (126 Punkte). Unmittelbar
davor - nur um einen einzigen Punkt getrennt - rangiert der FLC Schwandorf, die aber auch nur diesen einen Punkt hinter dem LSV Oldenburg-Bad Zwischenahn liegen. Diese hatten in dieser Runde ihren Startplatz nach Reinsdorf verlegt und so zumindest einen Punkt holen können.
Platz 1 nimmt nun der AC Lichtenfels ein. Jan Kretzschmar (116km/h), Markus Reuß (101km/h) und Gerd Peter Lauer (89km/h) nutzten ebenfalls den Samstag. Platz 2 in der Runde machen sie nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 5 Punkte sind wahrlich kein Polster, schon gar nicht in der so ausgeglichenen Liga 2. In der nimmt der Rundensieger DJK Landau ebenfalls Fahrt auf. Nach einem guten Saisonbeginn und einer zwischenzeitlichen Durststrecke zeigen die Pfälzer nun nach Rundenplatz 5 in der Vorwoche und dem Sieg in dieser Runde eindeutig aufsteigende Tendenz. Georg Theisinger (121km/h), Florian Theisinger (114km/h) und Yannick Frey (99km/h) zeichnen sich in dieser Runde dafür verantwortlich.
So bleibt es in beiden Ligen spannend, und auch beim Wetter, das scheinbar nach der langen Trockenheit so langsam auf Sommer-Monsun umstellt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen ...
OLC Flugspuren Deutschland
 
Dienstag, 13. Dezember 2016
JS3 Rapture: Jonker Sailplanes presents a 15m-glider
Exactly ten years ago on December, 12 of 2006 Jonker’s JS1 had her maiden flight. A small team consisting of three engineers and three technicians put all their knowledge together to design a glider which would be winning contests. It was supposed to simply fly magnificently. The beginning of a success story! Today 16 qualified engineers and more than 110 employees work in Jonker’s sailplane manufacture; M+D Flugzeugbau in Germany boosts the team with development ideas, propulsion technique and licensing. Today, the JS1 is an established and well-known airplane in the soaring scene.
At an early stage the designers Atti Jonker and Johan Bosman had already thought about a new glider with a 15 meter wingspan which would have a better performance than common in its class. They saw the key to obtain this high goal in redesigning the fuselage. Widespread wind-channel testing was replaced by highly effective CFD-analysis (Computational Fluid Dynamics). This method makes a quick and efficient simulation of currents possible. The forces acting on the airplane could be calculated and the designers were thus able to understand the effects on the glider’s performance. The resulting values are absolutely amazing. Besides aiming for a great gliding performance the designers were also looking for straightforward flight characteristics (irrespective of loading conditions), a high maximum wing loading, crash-safety and an ergonomic cockpit.
The JS3 was not only developed and designed over thousands of hours by a well-rehearsed team. A new and integrated basic approach required new ideas for the manufacturing. Each little aspect, all components, every function of small or large parts, the process of manufacture, the optimal material thickness, and the necessary tools had to be defined and developed together. This approach is a little slower during the start-up period, but in the end it saves time in the production process and considerably boosts the precision. As a result it was possible to significantly reduce the glider’s gross weight without compromising safety. Due to the high precision throughout the manufacturing process, you can now, for the first time ever, exchange wings, elevator or fuselage of different gliders without special adjustment. A first in glider construction!
The planning target was precisely defined: The JS3 will be a glider with a higher performance than standard in the 15 meter class, combined with an utmost wing loading and the well-proven jet system by M+D Flugzeugbau. Last but not least the outcome is a distinctive and dynamic design.
Well done Atti, Uys, Johan and Team!
Look for further information at www.jonkersailplanes.de.
 
M&D AVIATION MARKETING GmbH
 
 
Dienstag, 13. Dezember 2016
Jonker Sailplanes präsentiert 15m-Flugzeug: Die JS3
Vor genau zehn Jahren, am 12. Dezember 2006 flog die JS1 zum ersten Mal.
Ein kleines Team von drei Ingenieuren und drei Technikern kombinierte all sein Wissen, um ein Flugzeug zu konstruieren, das Wettbewerbe gewinnt, dabei schlicht und wundervoll fliegt. Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Heute arbeiten 16 qualifizierte Ingenieure und über 110 Mitarbeiter in der Jonker-Fabrikation, M+D Flugzeugbau in Deutschland verstärkt das Team im Bereich der Entwicklung, dem Antrieb und der Zulassung. Die JS1 ist ein etablierter und fester Bestandteil der Szene. 
Schon früh machten sich die Konstrukteure Atti Jonker und Johan Bosman Gedanken über eine Neuentwicklung mit 15 Metern Spannweite, aber mit mehr Performance als für die Klasse üblich. Den Schlüssel dazu, deutlich mehr Leistung zu erzielen, sahen die beiden vor allem in der Umsetzung eines neuen Rumpfes. Die üblichen Windkanal-Tests wurden durch die hocheffektive CFD-Analyse (Computational Fluid Dynamics, numerische Strömungsmechanik) ersetzt. Diese ermöglicht eine schnelle und effiziente Simulation von Strömungen, um die wirkenden Kräfte zu berechnen und damit die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs zu verstehen. Die damit erzielten Werte sind außerordentlich beeindruckend. Neben einer deutlich optimierten Gleitfähigkeit standen auch ein (vom Beladezustand unabhängiges) unkompliziertes Flugverhalten, eine hohe maximale Flächenbelastung, Crashsicherheit und die Cockpit-Ergonomie auf der Agenda. 
Die JS3 wurde nicht nur von einem eingespielten Team in vielen tausend Stunden neu entwickelt und designed. Ein neuer und integrierter Entwicklungsansatz beschreitet auch für die Produktion neue Wege. Jeder Aspekt, jede Komponente, jede Funktion eines großen oder kleinen Teils, das Herstellungsverfahren, die optimale Materialstärke und das erforderliche Werkzeug wurden zusammen definiert und entwickelt. Dieser Ansatz ist während der Anfangsphase etwas langsamer, spart aber letztendlich Zeit in der Produktion und erhöht die Präzision erheblich. So war es möglich, die Masse des Flugzeugs deutlich zu reduzieren ohne jegliche Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen. Durch die hohe Fertigungspräzision kann man ohne weitere Anpassung erstmals Flügel, Höhenflosse oder Rumpf verschiedener Flugzeuge untereinander auszutauschen. Ein Novum im Segelflugzeugbau.
Das Entwicklungsziel war klar definiert: Die JS3 wird ein Flugzeug mit einer Performance oberhalb der für die 15-Meter-Klasse üblichen Leistung, kombiniert mit maximaler Flächenbelastung und dem bewährten Jet-System von M+D Flugzeugbau. Nicht zuletzt entstand ein sehr charakteristisches und dynamisches Design.
Well done Atti, Uys, Johan and Team!
Weiter Infos finden sich unter www.jonkersailplanes.de
 
M&D AVIATION MARKETING GmbH
 

 

Sonntag, 04. Dezember 2016
BitterwasserCup: Es geht los!
Der Koffer ist gepackt, alle benötigten Dokumente sind verstaut, ich bin bereit der Kälte in Deutschland in das Segelflugparadies Bitterwasser zu entfliehen. Doch der Reihe nach...
Bereits mit der Übergabe des OLC Discus im Herbst 2015 war mein Ziel für die Saison 2016 klar; möglichst gut fliegen um den Bitterwassercup zu gewinnen. Bereits Anfang September zeichnete sich ab, dass dieses Ziel in Erfüllung gehen könnte und mit dem Ende des OLC Jahres stand es fest: ich darf nach Bitterwasser!
Die Freude war rießig, sofort wurden ausgiebig Flüge im OLC gecheckt, mögliche Streckenplanungen bei verschiedenen Wetterlagen analysiert und die Besonderheiten des Fluggebietes herausgesucht.
Was Namibia möglich macht zeigten diese Woche bereits eindrucksvolle Flüge von Kilian Biechele und Robin Förster, die ebenfalls in den Genuss eines Namibia Aufenthaltes als Preis kamen. Beide konnten bereits bei den ersten Flügen die 1000km Marke knacken und an einem besonders guten Tag sogar an der 1400km Marke kratzen!
Diese Erfolge motiveren mich natürlich mein Ziel, ein angemeldetes 1000km Dreieck, zu erreichen.
Voller Erwartung bin ich auf die nächsten zwei Wochen gespannt und möchte mich vorab für die Möglichkeit, die mir geschaffen wurde, bedanken!
 
Matthias Arnold
 

 

Mittwoch, 30. November 2016
FLIEGERSTROM gut gestartet – jetzt an den Wechsel denken!
Auch dank der guten Partnerschaft mit dem OLC ist unser FLIEGERSTROM gut gestartet. Jetzt zum Jahreswechsel stehen aber bei vielen Versorgungsunternehmen wieder Preisanpassungen an. Wir wollen weiter wachsen und bieten unseren Neukunden, die bis zum 30.12.2016 zu uns wechseln, die Preise von diesem Jahr für das Jahr 2017. Also schnell noch mal vergleichen oder eine kostenlose Vergleichsrechnung unter www.fliegerstrom.de bei uns anfordern!
Aber wir können nicht nur Strom. Wie bereits angekündigt haben wir Mitte des Jahres unser FLIEGERGAS an den Start gebracht – auch hier lohnt sich ein Vergleich! Nachfolgend noch einige schöne Beispiele unserer Neukunden:
 
Der LSV Wiedenbrück e. V. nutzt die Ballonkörbe als zusätzliche Werbefläche Erstkunde Fliegergas LSG Waterkant-Zetel e. V. Gespräche auf dem OLC-Finale in Poppenhausen

Samstag, 26. November 2016
Sieger des LAndeskrone-WAsserkuppen-Pokals 2016 gekürt
Andreas Kamp, Frank Möller, Alexander Klimek und Carsten Möller (LaWa-Sieger) nach erfolgreichem Pokalflug zurück auf dem Heimatflugplatz in Ehlershausen.
Aller guten Dinge sind drei! Vorbei ist nun der LaWa-Pokal 2016. Wer wird diesmal als Sieger fest stehen? Dieses Jahr sind „aller guten Dinge drei“: Geschafft haben es 3 Piloten, die begonnen mit: “Seil straff-Fertig-Frei!“
Von der Wasserkuppe begannen jene ihre Strecke, und endeten alle nach 360km in der Görlitzer Ecke. Alle folgten Wolf Hirths über 80jährigem Ritt, gewonnen hat nur der mit dem schnellsten Schnitt. 91,74km/h war Carsten Möller seiner, schneller war dank seinem Index somit keiner.
Sportlich vorgeflogen mit ´ner Ka6, für Carsten war´s ´n kleiner Klecks. Er hat nach Bernis toller Discus 2-Vorlage gewartet. Nach etwas Überzeugungsarbeit ist er dennoch gestartet. Gemeinsam mit Flächenmann Andi am Steuer, erlebten beide ihr großes Ka6-Abenteuer.Dank dem Geschick mit seinem Flieger aus dem Hause Schleicher, ist nun Carsten eine Urkunde und 1000 Euro reicher. Doch das Beste kommt zuletzt,
Chronikeintrag auf dem LaWa-Wanderpokal, der richtig fetzt. Herzlichen Glückwunsch an den Sieger! Doch aufgepasst ihr anderen Flieger! Ihr seht, der Preis ist heiß, es lohnt sich euer Fliegerfleiß. Lernt Land und Leute kennen mit Aussicht auf Gewinn! Mitmachen im Jahr 2017 macht also Sinn. Lasst uns froh und munter durch diesen Winter gehen, damit wir uns beim LAWA-Pokal 2017 wieder sehen! Eure LAWA-Pokal Wettbewerbsleitung vom Görlitzer Flugsportclub.
 
Lars Pannier
Mittwoch, 16. November 2016
COBRA Trailer is now sponsoring OLC!
OLC is happy to welcome a new partner: Alfred Spindelberger Fahrzeugtechnik GmbH / COBRA trailer.
Since 1980 Germany’s for now biggest manufacturer designs the worldwide known and well-proven COBRA sailplane trailers. So far more than 10,000 of these specially designed trailers have left the factory. You can find them on airfields all around the globe and sometimes see them drive by on the highway.
Spindelberger Fahrzeugtechnik is producing trailers which fit for any sailplane. Individually designed it will meet the owner’s special requirements. On the airfield, during road- or offshore-transport the glider is always well protected inside its “box”. Wings - divided or in one piece -, short or long fuselages, any glider may well be stored in a COBRA trailer. Spindelberger Fahrzeugtechnik for example has delivered a unique trailer for Perlan 2, which has meanwhile made several thousand miles on the road and over the oceans.
For several decades glider pilots have appreciated using COBRA trailers. Thanks to many proven ideas and solutions, loading and unloading a glider is safe and easy. And in case you damage something... COBRA offers a well-sorted spare part service.
 
For further information about Cobra trailer, please see: http://www.cobratrailer.com/?lang=en.
 
Support for soaring-projects, worldwide - e.g. Perlan 2
Assistance with the shipping of gliders, e.g. sea container transport to international competitions
COBRA today: more than 10,000 trailers delivered in 35 years





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28. Juni

LSG Fallersleben: Komplette Nullnummer im Norden

OLC Liga-Finale 2017
7. Oktober um 13.00 Uhr
Poppenhausen
Jubel-Event für die Sieger
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