Type of glider: Ventus 2cT/18m,

Takeoff location:Unterwössen (DE / BY)

Map

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Flight details

Points for the flight 756.94
Distance
Points for the flight 595.48
scoring distance 702.7
Speed 80.5 km/h
Duration 08:43:44
Triangle
Points for the flight 161.46
scoring distance 635.1 km
Speed 73.4 km/h
Duration 08:38:58
Scoring class 18m
Scoring start 08:12:26
Scoring end 16:58:34
Index: 118.0
Club AFZ Unterwössen
Date of claim 01.05.2019 17:13:31
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Angemeldetes Dreieck mit den Wenden Bad Wörishofen, Piz Nuna und Hochkönig. Morgens noch reichlich Feuchte, aber es war absehbar, dass es schnell abtrocknen wird. Aufgrund dieser Feuchte war mein Plan eine erste Wende im Flachland, um die Option zu haben, entweder die Bergvorderkante zu nutzen, oder doch gleich im Flachland die Feuchte zu umgehen, und erst mit zunehmender Abtrocknung in die Berge zu wechseln. Bereits an der Hochries habe ich mich zum Wechsel ins schon entwickelte Flachland entschieden, da mir dieser Weg deutlich schneller schien. Das hat auch gut funktioniert, und ich war frühzeitig an der ersten Wende in Wörishofen. Von hier aus ging es unter einzelnen Cumuli weiter Richtung Füssen. Südlich Kaufbeuren habe ich mein konsequentes Vorfliegen aber fast mit einer Außenlandung gebüßt, da ich so weit herunter fliegen mußte, daß ein Motoreinsatz nicht mehr sicher möglich gewesen wäre. Es hat aber gepaßt, und anschließend ging es vorbei an Reutte ins Lechtal. Der Wechsel in die Berge war ohne wesentliche Probleme, aber erwartungsgemäß ging doch etwas Zeit verloren. Nachdem ich den Einstieg in die Berge gemeistert hatte, ging es weiter über den Venetberg Richtung zweiter Wende. Die Entwicklung setzte hier gerade erst ein, und nur wenige Flusen markierten die Aufwinde. Diese waren aber glücklicherweise schon recht hochreichend, und damit gelang auch der Anflug des Nuna im komplett Blauen. Leider verweigerte dieser aber seinen Standardaufwind, und daher ging es weiter entlang des Münstertals bis nach Fuldera, wo einer der besten Aufwinde des Tages die Ausgangshöhe zum Einflug ins Vintschgau sicherte. Nachdem hier einzelne sehr hohe Wolken standen, schien mir und auch dem etwas voraus fliegenden Kurt (K1) diese Route sinnvoller als der Weg zurück über das Inntal. Zunächst probierte ich die Südseite des Vintschgaus vorbei am gigantisch schönen Ortlermassiv, aber trotz gut aussehender Wolken waren die Aufwinde nur sehr verhalten, und erst ein Wechsel auf die Nordseite brachte wieder gute Steigwerte mit schönen Höhen. Bis zu den Sarntalern lief alles gut, hier dann die Gewissenentscheidung, ob ein Wechsel via Olperer nach Norden sinnvoll ist, oder doch ein Weiterflug im Pustertal. Kurt und ich haben uns aufgrund der schönen Wolkenoptik mit sehr hohen Basishöhen für letzteres entschieden. Auf Kurs lösten sich die Wolken aber zusehends auf, und in Verbindung mit sichtbaren Lentis und auffrischendem Nordwind war es ungewiss, ob Richtung Reisseck eine Hauptkammquerung noch möglich sein würde. Unabhängig voneinander haben wir daher beide die Entscheidung getroffen, über den Felbertauern nach Norden zu wechseln. Das hat dann auch gerade so geklappt, ansonsten wäre die kreative Flugphase gekommen. Auf der Nordseite war eine recht tiefe Wolkenbasis, aber in einer aktiven Luftmasse ohne besondere Probleme. Ich bin noch bis Radstadt geflogen, und dann ging es zurück nach Hause.

Fotos zum Flug auf Flickr:
https://www.flickr.com/search/?sort=date-taken-desc&safe_search=1&tags=01052019&user_id=11097435%40N07&view_all=1

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