Type of glider: Ventus 3,

Takeoff location:Hahnweide Kirch (DE / BW)

Map

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Flight details

Points for the flight 345.14
Distance
Points for the flight 294.59
scoring distance 356.5
Speed 92.8 km/h
Duration 03:50:28
Triangle
Points for the flight 50.55
scoring distance 203.9 km
Speed 57.2 km/h
Duration 03:33:52
Scoring class 18m
Scoring start 12:18:06
Scoring end 16:11:58
Index: 121.0
Club Fliegergruppe Wolf Hirth
Date of claim 05.05.2019 17:22:15
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Comment

Bundesligafliegen ist einfach eine tolle Motivation, Fliegen zu gehen :-)

Als ich mittags bei grauem Himmel und fröstelnder Kälte auf die Hahnweide kam war ich baff erstaunt, dass von unserem Verein schon eine ganze Armada Flugzeuge startbereit am F-Schlepp standen. Ruck-Zuck baute ich meinen neuen Ventus auf und in der Zwischenzeit kam sogar spärlich etwas die Sonne 'raus. Also los ging's! Zunächst probierte ich unter den 7 1/2 Achteln die Hänge aus, die aber bei dem zaghaften Wind nur ganz leicht gingen, wenn auch die Windrichtung fast perfekt war. Am Jusi fand ich dann aber unter besser werdenden Konturen rund 1 1/2 m/s - mehr als ich erwartet habe. Damit kam ich auf die Alb, wo es schon mit 2 m/s ging, allerdings an der Albkante auch schon heftig 'rausschauerte. Nach Süden erschien die Wolkenbasis höher - es war aber bei den Schauern und den wenigen Sonnenflecken nicht ganz einfach, bis zum Donautal vorzukommen. Dort wurde es aber tatsächlich deutlich besser. Die schwarzen Wolken zogen zum Teil hervorragend und auch die Basis stieg zügig an. Mit Sören tauschten wir uns die Steigwerte und die Streckenwahl im Funk aus. Sören entschied sich bei recht früh bei Sauldorf (südlich Messkirch) wieder nach Nordosten zu fliegen. Mich reizte die liebliche Landschaft der nördlichen Bodenseeregion, wo auch brauchbare Wolken standen. Nach einer längeren Gleitstrecke unter abgeschatteter Bewölkung erreichte ich bei Stockach auch wieder die Sonne und wurde mit hervorragenden Steigwerten belohnt. So machte es richtig Spaß, die wunderschöne Gegend rund um Singen zu erfliegen. Leider kam dann schnell der Zürchicher Luftraum und ich musste in dem guten Wetter umdrehen und wieder in die schneeschauerverhangene Gegend des Donautals zurückfliegen. Bei Neuhausen ob Eck entschied ich mich für den Weiterflug nach Norden Richtung Klippeneck/Plettenberg da der direkte Weg nach Nordosten mit Schauern zu war. Dort fiel aber die Basis heftig ab und er Wind frischte auf. Mit gerade mal rund 400m über Grund war es recht knifflig, an die Albkante vorzufliegen. Tatsächlich ging das besser als gedacht und man konnte unter den sich bildenden Aufreihungen einfach geradeaus fliegen. So kam ich bis an den Stuttgarter Luftraum bis ins Gäu kurz vor Herrenberg. Um Bundesligaspeed zu machen wollte ich dann die gleiche Wolkenstraße wieder mit Rückenwind zurückfliegen. In der Zwischenzeit war aber fast keine Sonne mehr unter der Wolkenwurst und ich musste bis kurz vor Rottweil gleiten um dann ganz tief endlich wieder Anschluss an die Straße zu bekommen, die aber längst nicht mehr so gut ging, wie auf dem Gegenwindschenkel. Kurz vor Tuttlingen drehte ich dann um zu versuchen, nach Hause zu kommen. In der Zwischenzeit schauerte es aber nahezu überall sehr kräftig - zum Glück vor allem Schnee, der einen nicht so heftig runterdrückte. Ich wich wieder weit nach Norden aus, wo noch etwas die Sonne reinschien. Unweit von Horb fand ich dort nochmals kräftiges Steigen, welches mir fast Endanflughöhe brachte. Kurz vor Reutlingen zog die Vorderkante der heftigen Schneeschauer nochmals prima, was mich dann vollends nach Hause brachte - durch dichtes Schneegestöber, zum Glück bei einigermaßen brauchbaren Sichtverhältnissen.

Es war schon sonderbar, das Anfang Mai auf dem zarten Grün der Bäume wieder Schnee lag - aber die hochlabile Luft machte riesig Spaß. Wobei ohne die Bundesligamotivation wohl kaum jemand an solchen Tagen auf Strecke gegangen wäre - und so ein spannender Flugtag entgangen wäre!

Pilot

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