Type of glider: ASW 27,

Takeoff location:Idar Oberstein (DE / RP)

Map

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Flight details

Points for the flight 173.2
scoring distance 281.37 km
Speed 74.08 km/h
Duration 03:47:54
Scoring class 15m
Scoring start 09:30:53
Scoring end 13:19:29
Index: 129.96
Pilot factor 1.0 (>1000km)
Club SFG Donauwörth-Monheim
Date of claim 29.08.2019 13:54:06
state IGC-File: Flight:

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Wsf6:
Ein Fest!
Mit dem Wissen, dass ein Wandersegelflug Ende August durchaus das Risiko birgt, mit vielen Ruhetagen unterwegs zu sein, war es dennoch eine super Sache. Los ging es am Samstag vom Stillberghof alleine in Richtung Westen mit dem Ziel Pirmasens, weitere Ziele unbekannt. Die erste Etappe war sehr lehrreich, da die Flugtaktik sich doch wesentlich vom üblichen Fliegen nach Wettbewerbsregeln/DMST/OLC unterscheidet. Da die Zeitkomponente bei den verhältnismäßig "kleinen" Strecken praktisch keine Rolle spielt, heißt die einzige Grundregel erst mal nur "oben bleiben". Somit musste ich auf dem Weg nach Pirmasens, wegen starker Abschirmung südlich an S vorbei, Geduld beweisen um bei sehr niedriger Basis und schwachem Steigen über der Alb überhaupt km hinter mir zu lassen. Erst nach Verlassen der Alb beim Farrenberg stieg die Basis an und der Flugstil wurde wieder normaler. Bei mittlerweile guter Basis konnte ich Pirmasens mit Endanflug ab Landau dann gut erreichen.
Sonntag ging es dann mit David und seiner 27 weiter Richtung Norden mit dem Plan Oerlinghausen oder so. Der Flug war zwar nicht ganz geradlinig und stellenweise auch knifflig aber die Flugtaktik "im Zweifelsfall erst mal oben bleiben" auch wenn der Bart sehr schwach ist, macht das Luftwandern zu einer echt entspannten Angelegenheit.
Montag sollte es dann nach Osten gehen, wobei wir das Ziel nicht weiter definiert haben. Es war uns ja eigentlich egal... Die Flugwegwahl hat sich bei einer Mischung aus CC/CB und Blau mehr oder weniger so ergeben, dass wir dann am Thüringer Wald vorbei kamen und uns mal Zwickau als Ziel gesetzt haben. Danke Marcus Uhlig für die Beratung, wo in der Gegend geschleppt werden kann. Leider war Zwickau dann durch Regen hinter Jena unerreichbar und folglich war Jena das Etappenziel. Dort wurden wir von Heike, Uwe, Eberhard und vor allem Leo bestens umsorgt! Vielen Dank an dieser Stelle.
Dank David kam ich dann noch in den Genuss aus 4100m aus einer Pilatus Porter zu springen, aber das ist ne andere Geschichte.
Morgens hatten wir dann die Idee, Gerhard Bender in Betzdorf besuchen zu fliegen, der nach kurzem Telefonat schon Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat, dass wir dort ein Bett, Kaltgetränke und argentinisches Rumpsteak erwarten konnten. Einzige Hürde zu dieser tollen Aussicht war lediglich der Weg dahin, der gesäumt war von dicken Schauern und Blitzen. Zum Glück waren die Schauer luvseitig noch gut aktiv, sodass der Flug sehr beeindruckend und auch mit durchaus vernünftigen Steigwerten gesäumt war.
Vor der Landung sind wir dann noch ein bischen durch Schauer geflogen, damit wir uns das Putzen nach der Landung sparen können und gleich zum angenehmen Teil übergehen konnten (ja, wir waren so faul ;-)).
Vielen Dank an Heinz für die Unterkunft und das Frühstück!
Da das Konzept "Freunde in der Republik besuchen" so gut geklappt hat, haben wir uns entschieden, Bert in Idar-Oberstein einen Besuch abzustatten um dort nach einer Runde Schwimmen nochmal den Grill anzuwerfen. Der Weg dahin war bei sehr schwacher Blauthermik auf dem Weg und der Luftraumsituation von Frankfurt auch wieder spannend, obwohl die Strecke nicht riesig war. Hier noch ein kurzer Kommentar zum Flugzeug: Die ASW27 ist der Hammer! Das ist wirklich Niedrigenergiefliegerei (--- "und bis auf den Start komplett emmissionsfrei"---)
Donnerstag wollten wir dann beide wieder nach Hause, was für David eine gemütliche Strecke von 60 km bedeutete, für mich ca. 270 zurück nach Donauwörth. Nach einer zähen Partie im Blauen in der Pfalz bis etwa Kaiserslautern ging es für mich dann alleine weiter nach Osten. Zwischen Kaiserslautern und Neustadt war es dann schön bewölkt mit vernünftigen Steigwerten. Ab Neustadt war dann allerdings Schluss mit Thermik und ohne weitere Aussicht auf Kurs war meine Erwartungshaltung nach Hause zu kommen doch sehr gedämpft. Also war die Idee: Sinsheim reindrehen und erst mal gleiten (danke Felix fürs abklären des Schlepps). Bei Wiesloch Raunberg beobachtete ich dann pulsierende Flusen, die auch tatsächlich aktiv waren und mir erst mal weiter Höhe brachten. Mit Endanflug auf Heilbronn folgte ich dann der Autobahn und stolperte glücklicherweise in eine unvorhergesehene Blauthermik über einer Raststätte. Mit dieser Höhe konnte ich dann ein thermisch aktives Gebiet über den Löwensteiner Bergen erreichen, das mich entlang des Kochertals mit mehreren Cumuli gesegnet hat.
Diese Aktivität hielt leider nicht weit genug an, sodass ich plötzlich im thermisch inaktiven Gebiet war und in Dinkelsbühl, mit -900m auf mein Ziel in 60 km Entfernung, landen musste.
Danke an Josef und Hubert für den Rückschlepp.
Nach 6 Tagen, 7 F-Schlepps war ich dann aber ohne Einsatz des Anhängers wieder Zuhause und kann meinem Leben jetzt wieder ein Kapitel hinzufügen.
Fazit: Wandersegelflug ist der Wahnsinn! Ich werde es wieder tun!
Rock on!

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