Type of glider: LS 8,

Takeoff location: Aalen Heidenheim (DE / BW)

Map

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Flight details

Points for the flight 1142.53
Distance
Points for the flight 938.65
scoring distance 1,013.8
Speed 96.1 km/h
Duration 10:32:43
Triangle
Points for the flight 203.88
scoring distance 734.0 km
Speed 68.8 km/h
Duration 10:40:14
Scoring class standard
Scoring start 07:50:40
Scoring end 18:32:09
Index: 108.0
Club SFG Neresheim
Date of claim 25.07.2020 19:04:36
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Meine ersten 1000 KM! :-)

Damit hätte ich heute Morgen am Start noch nicht gerechnet. Geplant war als krönender Abschluss des Frauen-NM-Trainings noch ein Tag für die DMST. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Chrissi, Sabrina und Ulrike zum 750er Diplom sowie zu einem neuen Klassenrekord!

Etwa 30 Minuten nach den ersten Entwicklungen auf der Ostalb gestartet, ging es bis Blaubeuren eher zäh voran. Auf dem Weg dort hin hat mich Steffen aufgegabelt und wir sind zusammen im Team weitergeflogen. Bereits früh hat sich im Donautal eine Konvergenz mit einzelnen Schauern abgezeichnet, die wir nördlich umflogen, wo die Basis etwa 200 Meter höher war. Dies waren die ersten Anzeichen des enormen Potentials der Luftmasse, wie sie ihren Höhepunkt erst am Abend erlangen sollte…

Es ging also gut voran bis zur ersten Wende unterhalb vom Feldberg. Gefühlt haben wir genau den richtigen Zeitpunkt erwischt, um den Schwarzwald zu erreichen, ehe die Suppe hinter uns allmählich überzukochen schien. So gut der erste Schenkel gegen den Wind lief, so schlecht der zweite in Richtung Norden. Im Schwarzwald haben wir zwar stellenweise gute, wenn auch stark turbulente Bärte gekurbelt. Der Plan, vor Pforzheim an der Basis zu kleben, um sich viele Optionen für den berüchtigten Kraichgau offenzuhalten, ging jedoch mal wieder nicht auf, und so mussten wir uns mit schwachem Steigen von Fluse zu Fluse in Richtung Heilbronn entlanghangeln. Der eigentliche Tiefpunkt begann allerdings erst im Spessart, als sich Warmluft bemerkbar machte. Kurz nach der zweiten Wende kamen wir sehr tief. Steffen fand glücklicherweise den rettenden Bart und es ging weiter im Tiefflug. Auf dem Weg in Richtung Südosten flogen wir selbst im Steigerwald nur im untersten Stockwerk und ließen viel Zeit mit unnötigen Kreisen auf der Suche nach besserem Steigen auf der Strecke. Erst ab Höhe Ansbach gelang wieder der Sprung an die Basis. Von hier aus konnte man dann auch den Feuchteeinfluss des abziehenden Höhentiefs erkennen, welcher einen Weiterflug in den Osten verhinderte. Wir drehten also um, um entspannt über die Fränkische Alb nach Hause zu fliegen…dann geschah das Unerwartete:

Ab Weißenburg konnte man einen dunklen Wolkensteifen in Richtung Nördlinger Ries erkennen, welcher sich gerade erst aufbaute. Gestreckte Endanflüge kann man nicht oft genug üben, dachte ich, also schön Schwabbeln und ja nicht mehr kreisen. Ein paar Kilometer weiter konnte man dann erkennen, dass die sonst gewöhnliche Abendkonvergenz durch das Ries in Nördlingen kein Ende nahm. Also Knüppel vor, auf die Alb verlängern und dabei den Ligaschnitt in die Höhe treiben! Da wir den Flug über nicht mehr kreisen wollten, haben wir kurz vor Merklingen umgedreht, um nun aber nach Hause zu fliegen. Erst dann fing ich an, darüber nachzudenken, wie weit ich denn nochmal zurück in den Osten fliegen müsste, um einen vierstelligen Flug nach Hause zu bringen. Um 18 Uhr hatte ich noch nicht mal 700 KM auf dem Tacho stehen, wie sollte das denn nun vor Sunset noch möglich sein? Da ich nur noch einen Schenkel übrig hatte, blieb mir also nichts anderes übrig, als nochmals 80 KM mit dem Wind weg von zu Hause zu fliegen. Den Plastikmagnet habe ich dafür bewusst ausgeschaltet und so gelang es mir, noch einmal bis ans östliche Ende der Konvergenz zu fliegen, um dann auf dem letzten Schenkel die tragenden Linien der allmählich in sich zusammenfallenden Luftmasse zu nutzen. Was für ein Gefühl, wenn es plötzlich so still wird, man niemanden mehr im Funk hört und das Vario leise dreht. Geiler Tag mit vielen Facetten, Segelflug pur!

Danke an den LSR Aalen für die Unterstützung am Boden und den frühen Schlepp sowie an Bernd für die ganze Organisation und Motivation!

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