Type of glider: Ventus 2cT/18m,

Takeoff location: Unterwössen (DE / BY)

Map

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Flight details

Points for the flight 99.5
scoring distance 282.32 km
Speed 112.93 km/h
Duration 02:29:57
Scoring class 18m
Scoring start 09:54:18
Scoring end 16:03:04
Index: 118.0
Club AFZ Unterwössen
Date of claim 01.08.2020 16:48:27
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Geplanter Flug war ein Dreieck mit den Wenden Federaun und Piz Nuna. Aufgrund der hohen Temperaturen bin ich heute aus der Winde gestartet, und habe dabei eine gute Startzeit erwischt. Es ging gleich niedrig vom Rechenberg weg, und auch die weitere Linie lief von Anfang an glatt. Der Weg zum Hauptkamm war gut gezeichnet, und die Hauptkammquerung im Gasteiner Tal völlig problemlos. Der Weg bis zur Wende Federaun war etwas langsamer, da der Bereich vom Goldeck bis zur Windischen Höhe nur mässig ging. Auch der Dobratsch zeigte sich eher verhalten, aber nach dem Umrunden von Federaun lief es besser, und sowohl Spitzegel als auch der Reisskofel boten ihre Standardaufwinde an. Das Lesachtal war mit Basishöhen von mehr als 3500 Meter entspannt zu queren, und ab dem Pustertal war der Flug ohnehin mit Basen bei 3700 Metern recht einfach zu meistern. Ich bin die Pustertalnordseite geflogen, die trotz besserer Optik der Dolomitenseite wohl keine schlechte Wahl war. Auf der Alpennordseite und hinter mir bildeten sich erste Überentwicklungen, aber noch war die Route gut machbar. Im Bereich der Plose bescherte mir ein Aufwind bis auf fast 4000 Meter ausreichende Höhe zur direkten Querung der Sarntaler und dem Anfliegen des nächsten Aufwindes bei Meran. Es ging weiter ins Vintschgau, und im Schnalstal habe ich nochmals ein gute Ausgangshöhe zum Weiterflug ausfliegen können. Leider waren aber voraus schon sehr dicke Entwicklungen zu sehen, und zum Ofenpass sah es nach Gewitter aus. Zeitlich wäre die Strecke vielleicht noch möglich gewesen, aber mit diesem Anblick war eigentlich klar, dass ein Weiterflug ins Oberengadin wohl nicht mehr realistisch machbar war, zumal für den Rückweg die Optionen aufgrund zunehmender Überentwicklungen ringsum zusammen schrumpften. Als mich kurz vor dem Reschensee ein erster Schauer traf war die Entscheidung zur Wende damit auch gefallen. Nach nochmaligem Höhengewinn im Schnalstal konnte ich am Timmelsjoch vorbei unter kurz vor dem Ausschauern stehenden mächtigen Cumuli eine schöne Linie bis zum Olperer nutzen und von dort aus problemlos auf die Nordseite ins Pinzgau einfliegen. Die Thermik hat aber früh abgebaut, im Westen sah es auch nicht schön aus, und somit ging es zu einem schnellen Endanflug auf Unterwössen. Der spannende Flug wartete aber leider bei der Landung noch mit einer kleinen Überraschung in Form eines Plattfußes auf, den hätte es nicht unbedingt gebraucht! Am Abend zeigte die heiße Luftmasse noch, welche Energie in ihr steckt, die Gewitter waren sehr eindrucksvoll!

Bilder zum Flug wieder auf FlickR:

https://www.flickr.com/search/?sort=date-taken-desc&safe_search=1&tags=01082020&user_id=11097435%40N07&view_all=1

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