Type of glider: DG 808C/18m,

Takeoff location: Nastaetten (DE / RP)

Map

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Flight details

Points for the flight 122.72
scoring distance 348.22 km
Speed 139.29 km/h
Duration 02:30:00
Scoring class 18m
Scoring start 10:18:13
Scoring end 16:07:12
Index: 118.0
Club AC Nastätten
Date of claim 22.08.2020 16:38:31
state IGC-File: Flight:

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Beim Losfahren in Wiesbaden gegen 08:50 Uhr war der Taunuskamm unter Wolken versteckt. Und das Corona-bedingte Feldbriefing um 09:30 Uhr auf dem Flugplatz Nastätten war mit Blick auf die "Fliegenden" (Teilnehmer und Teilnehmerinnen, also Teilnehmer*innen) sehr "übersichtlich". Was ich – unter anderem – meteorologisch in den letzten Jahrzehnten gelernt habe ist die simple, aber knackig-zutreffende Aussage: "Kaltluft geht immer!" Wobei Kaltluft ja mit Blick auf die letzten Hitzetage relativ ist. Ich hätte aber nie im Leben gedacht, dass ich in dieser letzten BL-Runde meinen zweitschnellsten Ligaflug 2020 abliefern kann. Das es trotz des sehr starken Windes bis 39 km/h so gut lief, war am Abend eine angenehme Überraschung. Aber schaumermal: Morgen ist ja vielleicht auch noch ein sehr guter Renntag. Übrigens: Wenn es beim Kurbeln keine Überschneidungen gibt, also der Flugweg eher wie eine Glühwendel in vor LED-Zeiten ausschaut, dann ist der Wind wirklich sehr, sehr lebhaft... ;-)
Mein Start war auf jeden Fall nicht zu spät. Mit 60 l Wasser in den Flügeln habe ich mich anfangs gegen den Wind gequält. Stichwort: "Schwermütiges Luftschiff". Ich bin so weit wie möglich in die Ecke "Luftraum Luxemburg"/"französische Grenze" geflogen. Und dann ging die Wolkenwurst-Party mit einem sehr geilen ersten Schenkel los: 92,5 km mit einer Reisegeschwindigkeit von fast 180 km/h! Kurbelanteil: Exakt 0%. Das macht Laune! Wichtig ist dabei, dass man beim Vorflug über 200 km/h IAS die Becken- und Schultergurte wegen der "Luftlöcher vom Allerfeinsten" sehr fest anzieht.
Weil ich nicht wusste, ob ich meine Bundesliga-Speed noch verbessern kann, bin ich mit dem kräftigen Rückenwind bis hinter Gießen geflogen. Dort habe ich meinen Wasserballast abgelassen, um vielleicht so schneller steigen zu können, um die OLC-Speed-Regel "Anfangshöhe <= Endhöhe" zu erfüllen. Das war vielleicht keine so gute Idee, weil der Rückweg echt anstrengend wurde. Weniger als 600 m über Grund sind bei dem Wind nicht wirklich viel Höhe. Aber vor Wetzlar konnte ich zur Basis aufdrehen und mit Geduld gelang der knappe Endanflug auf Nastätten.
Schlussbemerkung: Seit dem 01.08.2020 bin ich im Vorruhestand. Wunderbar! :-) Jetzt habe ich richtig viel Zeit für meine App-Entwicklungen. Insofern passt jetzt die DG-80x voll und ganz zu mir, die ja den Ruf eines "Rentnerflugzeuges" hat. Ich denke aber, dass ich in dieser Saison beweisen konnte, dass es sich mitnichten um ein "Rentnerflugzeug" handelt. Zwei OLC-Speed-Flüge in der Nähe der 140 km/h-Marke und momentan auf Platz 4 in der OLC-Champion-Wertung Rheinland-Pfalz beweisen eher das Gegenteil... ;-)

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