Type of glider: Discus-2c 18m FES,

Takeoff location: Grossrueckerswal (DE / SN)

Map

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Flight details

Points for the flight 37.09
Distance
Points for the flight 32.79
scoring distance 37.4
Speed 58.4 km/h
Duration 00:38:23
Triangle
Points for the flight 4.30
scoring distance 16.3 km
Speed 30.4 km/h
Duration 00:32:14
Scoring class 18m
Scoring start 12:35:07
Scoring end 13:13:30
Index: 114.0
Club Fliegergruppe Wolf Hirth
Date of claim 05.09.2020 08:12:50
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Viel besser als erwartet :-)

Morgens herrschte von den Vorhersagen eher Pessimismus und ohne FES Unterstützung hätten man den Tag sicher frühzeitig neutralisiert. Markus Uhlig zog aber sein Ding selbstbewusst durch und wir wurden mit einem spannenden und letztlich kurzem aber schnellen e2-glide Rennen belohnt!

Noch im Grauen gestartet waren im turbulenten Schlepp bei scharfem Wind schon schöne Konturen zu sehen. Und tatsächlich ging es gleich recht gut und vor allem hoch! Manche nutzen die Konvektionswellen und stiegen auf 2.500m was für herrliche Filmaufnahmen in der fast schon mystischen Stimmung sorgte. Ich war für den Wellenspaß etwas zu spät dran und konzentrierte mich auf den Abflug, der in limitierten 1.400m weit unter der Basis war. Was tun nach der Abfluglinie? Den anderen 90° vom Kurs gegen den Wind unter der schwarzen Wolkenwurst folgen? Ich entschied mich für einen eigenen Weg direkt über das Sperrgebiet auf Kurs. Mit etwas FES Einsatz konnte ich das Gebiet überfliegen um dahinter an einem Sonnenhang recht tief satte 2 m/s zu finden. Als dann der Pulk wenige Kreise später unter mir einstieg ging leider das Steigen deutlich zurück, also weiter - nach vorne schräg gegen den Wind standen auch noch einige vielversprechende Wolken. Aber keine davon zog richtig! Der Pulk hielt sich weiter links auf dem Hauptkamm des Erzgebirges und fand offenbar prompt brauchbares Steigen. Zurückfliegen - vor allem aus dem (saustarken!) Wind wollte ich aber auch nicht - also weiter in die tschechische Ebene. Vielleicht gehen ja die vielen auf Kurs liegenden Kraftwerke? Immerhin war da noch Sonne und Wolken standen auch drüber. Tatsächlich sah ich über dem ersten Kraftwerk sogar zwei Bussarde kreisen - yeaahh. Aber was für eine Enttäuschung - außer ein wenig Geblubbere kam da garnichts. Hmmmh - den kurzen Rückenwindschenkel wollte ich unbedingt nutzen, um wieder ganz nach oben zu kommen (wo der Pulk bereits rund 500m über mir im Flarm zu sehen war...). Aber alle Wolkenfetzen und Sonnenkanten zogen nicht durch. Nur direkt vor der Wende stand noch eine vielversprechende Wolke. Die erreichte ich in vielleicht 200m GND und - der erste Kreis brachte schon über 3 m/s - super :-)
Der Hammerbart brachte mir wieder den Anschluss an die Pulkspitze - und war sogar noch im Rückenwind :-)
Nach oben wurde der Bart leider deutlich schwächer, nachdem mich der Wind bereits in den Wendesektor getrieben hatte. Aber ich hatte ja noch knapp 2,5 kWh "Strom übrig". Gegen den sehr starken Wind würde das nicht für den Endanflug reichen, also brauchte ich gut tragende Linien. Etwas links vom Kurs stand eine sehr dunkle, augebreitete Wolkenwurst. Links, rechts, mitte? Hmmmh - mit etwas Motorunterstützung suchte ich die Linien in der Mitte. Immer wenn stärkeres Steigen kam, gab ich "Gas" und kam so Stück für Stück der Endanflughöhe näher. Rechts neben mir stieg Matthew deutlich stärker - er setzte mehr Motorleistung ein, fand aber auch eine welleninduzierte, besser tragende Linie, die ich bei dem fast hauptkammparallelen Wind dort nicht erwartet hätte. Auf Kurs fliegend kürzte er auch noch etwas ab, was ihm letztlich den verdienten Tagessieg brachte. Aber nur kurz dahinter formte sich die Pulkspitze und mit unterschiedlicher Motoreinsatztaktik versuchten wir uns die Führungspositionen abzuluchsen - was für einen Heidenspaß :-)
Innerhalb von weniger als 5 Sekunden preschten wir dann über die Ziellinie und freuten uns über den überraschend schnellen Flug, den wir ohne eglide-Konzept vermutlich garnicht erst begonnen hätten :-)

Pilot

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