Type of glider: Discus-2cT 18m,

Takeoff location: Eichstaett (DE / BY)

Map

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Flight details

Points for the flight 794.79
Distance
Points for the flight 639.78
scoring distance 729.3
Speed 105.0 km/h
Duration 06:56:54
Triangle
Points for the flight 155.01
scoring distance 589.0 km
Speed 84.7 km/h
Duration 06:57:07
Scoring class 18m
Scoring start 08:37:10
Scoring end 15:38:14
Index: 114.0
Club FC Eichstätt
Date of claim 21.04.2021 15:50:20
state IGC-File: Flight:

Flight path

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Comment

Was für ein Flug, da war alles dabei! Püntlich um 10Uhr haben sich etwas westlich von Eichstätt die ersten Wolken gebildet. Leider hat sich nördlich vom Platz auch nochmal ein riesiges Feuchte Feld gebildet. Ziemlich ambitioniert bin ich dann trotzdem gestartet und bei fast 8/8 losgeglitten. Die Wolken die erst noch in der Sonne waren, habe ich dann im kompletten Schatten erreicht. In der Ferne und am Sat Bild konnte man aber schon sehr hohe Wolken erkennen auf der Alb. Unerreichbar schien die Alb mit ihren Wolken. Zurück wollte ich aber auch nicht mehr und da ich ja einen Turbo im Gepäck hatte bin ich einfach weiter. Tief und zunächst im Blauen bin ich dann am Ries entlang nach Westen. Der Einstieg auf die Alb war zwar nicht gerade gemütlich, ging aber dann doch unter den ersten Wolken ganz okay. Ab Aalen dann Hammerwetter vom Feinsten! Ohne viele Kreise gings dann bis südlich vom Klippeneck und wieder zurück Richtung Ulm. Die Nordseite der Alb ein einziges Gewitter und die Südseite eine einzige Aufreihung. Mein Stundenschnitt ging bis auf 164kmh hoch. Die Alb von ihrer absolut besten Seite. Ab Ulm gings dann richtung Berge. Mein Plan war von Beginn an erst auf der Alb zu fliegen und wenns dann dort überkocht nach Süden ausweichen und evtl um München rum oder dann wieder zurück auf die Alb. Der Weg bis an die Alpen ran lief ohne Probleme bei super Wetter. Erst bei Kochel standen dann wieder einige Schauer. Zwischen den Schauern aber immer wieder gute Bärte bis auf 2700m hoch. Dann war es Zeit eine Entscheidung zu treffen. Im Sat Bild sah ich einige größere Gewitter Zellen rund um Eichstätt. Ich wusste, dass der Wid von Nordwest stärker werden würde und ich einmal quer durch die Gewitter Linie durch müsste, wenn ich um München rum fliege. Da ich aber bis an den Alpenrand einen 125er Schnitt hatte und sehr gut in der Zeit war, obwohl ich weiter im Westen war als geplant, habe ich mich für die Route im Osten entschieden. Frei nach dem Motto wird schon irgendwie gehen. Der Turbo im Nacken hat da die Entscheidung natürlich auch deutlich erleichtert. Ohne Turbo no chance. Am Chiemsee hab ich dann den letzten richtigen Bart gekurbelt. Nach Norden eine einzige Wand. Da hab ich wort wörtlich schwarz gesehen. Die Regenwand gehörte zu einem Gewitter das gerade im Auflösungsstadium war. Nach Norden gabs eigentlich nur eine Lücke wo es nicht ganz so kräftig regnete. Dahinter war wieder Sonne am Boden. Naja heim musste ich ja sowieso und dann bin ich halt da durch geflogen. Als ich hinter dem Schauer war hab ich wieder ein paar kleine Wolken gesehen und mir war klar, wenn, dann da! In 300m AGL hab ich dann glücklicherweise wieder einen Bart gefunden. Wieder oben, dann das gleiche Spiel nochmal wieder eine riesige schwarze Wand vor mir, dieses mal war das Gewitter noch aktiv. Die einzige Möglichkeit sah ich darin Südwestlich um das Gewitter rum und dann auf der Sonnenseite in der labilisierung der ausfließenden Kaltluft einen Bart zu finden. Und genauso kams dann auch. Mit fast 2m gings direkt am Gewitter wieder an die Basis und am Gewitter entlang wie die Hölle richtung Nordwesten. Leider war die Linie nur sehr kurz. Nach dem Gewitter dann tote Luft. Die einzigen brauchbaren Wolken im EDR Siegenburg. Gott sei Dank war das nicht aktiv, asonsten hätte wäre ich sicher nicht Heim gekommen. Die Wolke bei Siegenburg ging zwar dann nicht zum kurbeln hat meinen Gleitwinkel dann aber zumindest soweit verlängert, dass ich bis südlich Beilngries gekommen bin. Dort konnte ich dann wieder recht tief Endanflug kurblen.

Da war heute echt viel Glück dabei. Genau an den Stellen wo ich Bärte gebraucht hab kamen sie auch. Mein Plan um München rum ging zwar auf, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass der Heimweg so sportlich wird. Und ohne Turbo im Nacken wäre das wirklich nicht machbar gewesen.
Danke an meinen Bruder, Egon und Kalli fürs Helfen in der Früh, und danke an Max fürs Helfen am Abend!!

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