OLC-Magazine... powered by Bürklin


Saturday, 23. May 2020 Die führende Fachzeitschrift FMT berichtet über die Faszination OLC-Fliegen translate news

Der GPS-Streckenflugwettbewerb Online Contest (OLC) möchte die Modellsegelflieger weg vom Fliegen rund um den Startpunkt mit gelegentlichen Ablassern hin zum flächigen Streckenflug motivieren. Aber wo genau liegt der Reiz dieses Sports? Was bringt die Teilnehmer dazu, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Punktejagd zu gehen? Wie muss ich eigentlich meinen Logger konfigurieren? Und wie schaffe ich es, mihilfe von Telemetrie erfolgreiche Dreiecke zu fliegen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet dieser Artikel.
 
Hier gibt es den Artikel als PDF.
Erschienen in FMT 05/2020.

Thursday, 09. April 2020 Aufwind-Report: RC-OLC-Treffen 2019 am Moosberg translate news

An der vierten Auflage des Treffensvom 16. bis zum 19. Juni auf dem Moosberg beteiligten sich neun Modellflieger. Sie kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erstmals wurden Wettbewerbsflüge absolviert und eine Rangliste erstellt. Der Moosberg ist der Haushang des Modellfliegerhotels „Goldenes Lamm“ in Weissenbach im Tiroler Lechtal. Mit 1.025 Metern Höhe liegt er 125 Meter über dem Talgrund. Der Hang ist Südost‐orientiert und bietet damit eine herrliche Sicht über das Tal. Über der Hangflanke und dem vorgelagerten Gelände bildet sich schon vormittags gute Thermik. Selbst bei bedecktem Himmel trägt der Hang gleichmäßig und großflächig. So sind selbst bei solchen Wetterlagen stundenlange Flüge möglich. Die Landewiese liegt seitlich der Skipiste, leicht unterhalb des Plateaus. Sie ist übersichtlich, vollkommen hindernisfrei und etwa 100 Meter breit. Kleinere Segler können allerdings auch auf dem Plateau landen....
 
Hier gibt es den Artikel als PDF.
Erschienen in AUFWIND 1/2020.


 


Sunday, 05. April 2020 OLC-Fliegen in Zeiten von Corona? Ja! Aber nicht in Bayern translate news

Derzeit sind aufgrund der Corona-Pandemie Sport- und Freizeitstätten - und damit auch Modellflugplätze - geschlossen. Doch was ist mit dem Fliegen auf der "grünen Wiese"? Also dort, wo die meisten OLC-Teilnehmer ihre Flüge absolvieren? Ist Modellfliegen dort noch erlaubt? Ein klares "Ja"! Der Deutsche Modellfliegerverband e.V. (DMFV) schreibt dazu auf seiner Webseite:
"Die Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote, auf die sich die Regierungschefs der Länder und die Bundesregierung am 22.03.2020 verständigt haben, erlauben ausdrücklich individuellen Sport und Bewegung an der frischen Luft. Aus Sicht des DMFV ist somit auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland der erlaubnisfreie Modellflug auf der „grünen Wiese“ weiterhin erlaubt, sofern er allein, nach den allgemeinen Regeln des Robert-Koch-Institutes zur Vermeidung von Infektionen und unter Beachtung der gesetzlichen Verfügungen erfolgt (...)".
In einer Aktualisierung vom 27.3.2020 schreibt der Verband: "(...)...die Modellflugplätze sind gesperrt und auch Vereinsaktivitäten oder Treffen von mehr als zwei Personen sind nicht erlaubt. Dennoch: Modellfliegen ist nicht verboten … und vielleicht wichtiger denn je, um den Hüttenkoller loszuwerden und den Kopf ein wenig frei zu bekommen. Das Leben besteht nicht nur aus Corona! (...)"
Dennoch mahnt der Verband, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Es sei davon auszugehen, dass nicht sämtliche kommunalen Behörden dieser Interpretation folgen. Im Zweifelsfall sei den Anweisungen der Ordnungshüter unbedingt Folge zu leisten.
 
Aktualisierung:
Am 7.4.2020 teilte der DMFV mit, dass die o.g. Aussage nicht für das Bundesland Bayern gilt. Der Verband schreibt: "Nach Aussage vom Luftamt Südbayern ist Modellfliegen generell in Bayern nach der Bayerischen Verordnung über Infektionsschutzmaßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie (Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung – BayIfSMV) verboten. Zwar ist darin in § 4 Abs. 3 Nr. 7 auch Sport und Bewegung an der frischen Luft erlaubt, doch fallen Modellfliegen wie Bergwandern usw. nicht darunter. Modellfliegen wird demnach als „längerer Aufenthalt im Freien“ definiert, welcher verboten ist."

Friday, 11. October 2019 Long-Distance Wertung: Größere Spannweiten im Vorteil translate news

Long-Distance OLC Champion
Falk Waidelich mit seiner 5m-LS6
Zur OLC-Saison 2019 erreichte uns von Falk Waidelich (MFG Wächtersberg) eine interessante Analyse:
Ich habe mir die Flüge im Normalgelände der Speed Wertung und der Long-Distance Wertung etwas genauer angeschaut. Zunächst habe ich dabei Flüge dieser Wertungen in eine Rangfolge gebracht und jeweils um Fluggelände und Modellgröße ergänzt. Dabei konnten einige interessante Feststellungen gemacht werden.
Zu den Fluggeländen:
Es ist festzustellen, dass die Top Flüge der beiden Wertungen auf vielen verschiedenen Flugplätzen durchgeführt wurden. Es ist hier nicht zu erkennen, dass ein bestimmtes Gelände einem anderen gegenüber Vorteile aufweist. In der Speed Wertung sind das insbesondere die Gelände auf dem Wächtersberg, Arbachwiesen, Vorder Grüt und Amenhusen in der Schweiz, sowie Wehringen in Bayern. In der Top 20 Speed Wertung der Flüge war das Gelände in Amenhusen am häufigsten vertreten. Bei 3 Flügen in der Speed Wertung konnte die 100 Punkte Schallmauer überwunden werden. Alle 3 Flüge gelangen Wolfi Eitelmann. Der schnellste davon war auf dem Wächtersberg, die 2 anderen auf dem von Wolfi entdeckten Gelände Arbachwiesen. Hier hat sich die Thermik wohl ziemlich zuverlässig entwickelt, denn Wolf Rüdiger Eitelmann hat 4 seiner Top 6 Speed Flüge auf diesem Platz durchgeführt.
Long-Distance:
Bei den Fluggeländen sind die oben bereits aufgeführten Plätze natürlich ebenso wieder häufig vertreten. Zusätzlich gesellt sich das oft von Wolfgang Holtz genutzte Gelände Busecker Wiese hinzu. Am häufigsten vertreten unter den Top 20 ist der Wächtersberg. Sehr spannend ist festzustellen, dass der punkthöchste Flug der abgelaufenen Saison im Norden Deutschlands gelang. Pilot Detlef Behse konnte sage und schreibe 51 Runden fliegen. Und das nicht auf seinem Heimatgelände in Helmstedt, was sonst immer seine Wahl ist. Diesen fast 3-stündigen Flug hat er bei Beierstedt, ca. 25 km südwestlich von Helmstedt, auf einem hügeligen Gelände, mit Wald und Hecken durchsetzt an der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführt.
Es ist zu erkennen, dass in der Speed Wertung die kleineren Modelle auf den vorderen Plätzen zu finden sind. Gewinner Wolfi Eitelmann hat 5 seiner Top 6 Flüge mit einem Zulu mit einer Spannweite < 1,5 m erflogen. Auch der zweitplatzierte Hansjörg Riethmann aus der Schweiz war mit einem kleinen Flieger mit Spannweite < 2 m am Start, ebenso der auf dem 3. Platz der Gesamtwertung stehende Paul Willutzki absolvierte 5 seiner Top 6 Flüge mit einem Modell < 2 m Spannweite. Die durchschnittliche Spannweite der Top 10 Flüge liegt bei 1,8 m, bei den Top 20 Flügen etwas höher bei 2,15 m.
Ein ganz anderes Bild zeigt die Long-Distance Wertung. Die durchschnittliche Spannweite der Top 10 Flüge liegt bei 3,05 m, bei den Top 20 Flügen 3,4 m. Ich konnte den Wettbewerb mit einer LS6 mit 4,95m Spannweite gewinnen. Es zeigt sich, dass in dieser Wertungsklasse Modelle unterschiedlicher Spannweiten vordere Plätze erfliegen. Der zweitplatzierte Daniel Rietmann flog ein Modell mit < 2,5m Spannweite, der Dritte Wolfgang Holtz 4 seiner Top Flüge mit 3m Spannweite, einmal sogar mit 3,5m. Die Spannweiten sind durchschnittlich größer als in der Speedwertung.
Wie ist das zu erklären?
Aus meiner Sicht sind in den beiden Wertungen unterschiedliche Flugtaktiken erforderlich, um erfolgreich zu sein. In der Speed Wertung ist es erforderlich, sein Modell möglichst schnell um das Dreieck zu fliegen. Idealerweise den Höhengewinn in maximalen Speed um zu setzen und mit wenig Überhöhung eine Runde abschließen. Die nächste Runde mit knapp unter der Grenze liegendem Start Speed zu beginnen. Um dies zu erreichen, sind aufgrund präziser Steuerbarkeit niedrigere Flughöhen vorzuziehen. Bei oben beschriebener Flugtaktik ist der Höhenzuwachs in der Thermikphase eher gering. Somit kommt logischerweise bei einer Flaute der Boden schnell näher und eine Landung ist kaum zu vermeiden. Viele Runden sind mit der Taktik somit nicht zu erzielen.
Anders in der Long-Distance Wertung. Hier kommt es nicht auf das letzte bisschen Speed an. Es ist besser , wenn man sich mit etwas Höhengewinn nach oben treiben lässt. Runde um Runde fliegt, ohne auf hohen Start Speed zu achten. Es macht auch Sinn, um eine Runde zu kämpfen und durch Kurbeln den Flieger mit Höhenüberschuss ins Ziel zu tragen. Die Flughöhe nimmt somit in der Thermikphase stetig zu. Bei abbauender Thermik ist somit die Arbeitshöhe und die zur Verfügung stehende Zeit deutlich höher, um wieder thermischen Anschluss zu finden. Größere Spannweiten bringen hier natürlich den Vorteil der besseren Sichtbarkeit des Modells in großer Höhe und Entfernung.
 
Falk Waidelich
 
OLC-Kommentar zu der Analyse von Falk Waidelich
Den Ausführungen kann man nur zustimmen, besonders im letzten Absatz beginnend mit "Anders in der Long-Distance Wertung. Hier kommt es nicht auf das letzte bisschen Speed an." bringt es Falk Waidelich auf den Punkt. Das sind genau die Fakten / Alleinstellungsmekrmale, die man bei der Vorstellung der Long-Distance Wertung am 5. April hier auf dieser websaite erläutert hat. Leider dauerte es bis Mai/Juni, bis die Leistunsgträger diese Fakten / Alleinstellungsmekrmale als Vorteile für ihre Art zu Fliegen registrierten ... dann aber stellten sich die Ergebnsisse wie gewünscht ein. Und diese weichen von der Speed-Wertung noch markanter ab, je mehr ein solcher Flug in den 'thermischen Tagesgang' eingebettet ist. Mit ein Grund ist hierbei die zunehmende Bedeutung der Taktik bei der Long-Distance Wertung, denn es ist absolut ergebnisentscheidend, wenn es um das Überwinden  einer Flaute-Phase geht ... die einen schaffen es, andere sind am Boden ;-)
Schon bei der Einführung war man sich im OLC sicher, dass die Long-Distance Wertung das Zeug zu einer ganz markanten Bereicherung für den sportorientierten Modellsegelflug hat.
Der Dank geht an Falk Waidelich für die korrekte Analyse.
 
P.S.: Die RC-OLC Long-Distance Wertung wurde während der laufenden Saison im März/April 2019 bekannt gemacht. Deshalb bittet man um Verständnis, dass dieses erste Jahr quasi ein Pilot-Projekt für die Einführung dieser neuen Wertung war ... und nachdem dieser Test rundum gelungen ist wird 2020 das erste 'echte' Wettbwerbsjahr sein (auch z.B. mit Urkunden usw.).

Tuesday, 04. June 2019 Harald Klein - vom Hobbyflieger zum OLC-Spitzenpiloten translate news

Noch vor wenigen Jahren war Harald Klein von der MFG Weilheim nur ein Gelegenheitsflieger, heute zählt er zu den Spitzenpiloten des RC OLC, nutzt jede freie Minute um in die Luft zu kommen und belegt stets Top-10 Plätze. Im Interview erklärt Harald, wie er zum OLC kam, welche Herausforderungen auf ihn warteten und welche Strategie er bei seinen Flügen verfolgt.
Wie bist du auf den OLC aufmerksam geworden?
Ein Fliegerkollege aus unserem Verein, der schon etwas länger beim OLC dabei ist , erzählte mir davon.
Was hat dich dazu bewogen, erste Flüge zu melden?
Die Neugier war groß und ich besorgte mir ein Logger und startete die ersten Versuche, der große Erfolg blieb aber erstmal aus.
Wie hast du den Modellflug betrieben, bevor du beim OLC eingestiegen bist?
Vor ca. 35 Jahren habe ich mit dem Modellflug angefangen. Erst mit Motorflug RC1 und anderen Kunstfliegern, später dann mit Seglern, auch am Hang. Dann habe ich aufgrund von mangelnder Zeit durch Beruf und Familie lange pausiert. Vor etwa sieben Jahren habe ich dann mit einem E-Segler wieder angefangen.
Hattest du am Anfang Probleme mit der Flugaufgabe? Wenn ja, welche?
Der SZK war immer das größte Hindernis gewesen. Wir hatten ja glück, dass bei uns im Verein ein OLC-Training statt fand. Von da ab wurden die Ergebnisse  auch schon besser. Mein Trainer war der Paul, von dem ich viel gelernt habe
Gab es enttäuschende Erlebnisse/Vorkommnisse beim OLC-Fliegen?
Ich persönlich hatte großartig keine enttäuschende Erlebnisse. Es wurde nur mal ein Flug gestrichen, war aber wohl meine Schuld.
Wie lange hast du gebraucht, bis du erstmals überdurchschnittliche Punktezahlen erreichen konntest? 
Es hat schon 2-3 Saisons gedauert. Wie schon gesagt , das gemeinsame OLC-Training hat sehr viel dazu beigetragen 
Welche Strategie verfolgst du bei deinen Flügen?
Mein SZK setze ich direkt über mir und ich fliege einen Kreis von ca. 200-300m je nach Modell um mich rum. Wo sich dann das Vario meldet, in die Richtung starte ich meine ersten Dreiecke. Wenn es geht, so wenig wie möglich Kreisen und so schnell wie möglich zum SZK.
Welche Art von Modellen sind deiner Meinung nach gut für das OLC Fliegen geeignet?
Grundsätzlich sind alle Segler geeignet, um Anfangserfolge erreichen zu können. F3B-Modelle sind wohl nicht schlecht , die sind schnell und haben gute Gleiteigenschaften. Wie ich so gesehen habe, geht der Trend wohl eher zu den 1,5m Hotlinern. Meine Favoriten sind ein Orion und ein Starling Pro.
Hat der OLC zur Weiterentwicklung deiner Flugfertigkeiten und Kenntnisse von Wetter/Thermik beigetragen?
Ich achte seit ich OLC fliege mehr auf die Umgebung. Das heißt, auf Vögel, Wolken, Windrichtung und Bewegung an den Bäumen, was zum Thermik suchen sehr hilfreich ist.
Unternimmst du noch Flüge ganz ohne Logger/OLC-Wertung?
Also ohne Logger und OLC-Wertung geht garnicht. Und vor allem man hat eine Aufgabe beim Fliegen. Meine Frau sagt, ich sei süchtig nach dem OLC. Ich sage, besser nach dem OLC als nach anderen Sachen.
Was würdest du einem Neueinsteiger raten?
Einfach nicht aufgeben , habe ich auch gemacht.
Vielen Dank für deine Antworten, Harald!
 
 

Sunday, 10. March 2019 Das Frühjahr naht mit großen Schritten: Der RC-OLC ist bestens gerüstet! translate news

Ein Schulbeispiel für einen perfekten und erfolgreichen
RC-OLC Flug von
Wolf-Rüdiger Eitelmann.
Die Mini Ellipse, mit welcher
der Flug gelang.
Nicht weniger als sechs Regelverletzungen beging der Teilnehmer bei diesem Windenstart. Die Häufung solcher Flüge verschiedener Teilnehmer war Anlass für den RC-OLC, nun einzuschreiten.
Super Thermik noch im Herbst
Das OLC-Jahr 2019 startete, wie alle Jahre, schon Ende September des Vorjahres. Und die bisherigen Flüge können sich sehen lassen: Bis zum 1. März haben auf den Normalgeländen 30 Piloten über 150 Flüge mit ‘Punktausbeute‘ eingestellt – ein wirklich gutes Ergebnis.
Besonders beeindruckt hat uns hier der bis Dato beste Saison-Flug, durchgeführt von Wolf-Rüdiger Eitelmann am 4. Oktober in der Nähe von Rottenburg am Neckar mit einer Mini Ellipse E (Klasse 01, 0 – 1.500 mm). In der Mittagszeit von 12:30 – 13:15 Uhr erflog er im Rahmen von 13 gültigen Runden eine Durchschnittsgeschwindigkeit 52,55 km/h, das ergab bei einem Handicap von 60 satte 87,56 Punkte!
In seinem Flug-Kommentar schrieb er: Eigentlich wollte ich zum Hangfliegen ins Hegau fahren. Nachdem ich beim Losfahren von der Arbeit einige kreisende Bussarde sah, entschied ich mich zu einem Abstecher zu den Arbachwiesen. Super Thermik für die Jahreszeit.
Auch der OLC platziert zu diesem Flug ein Sonder-Lob: Beeindruckend ist seine absolut mustergültige Flugweg-Taktik. Für jede Runde wählte er gekonnt einen anderen Weg, weil eben auch die Thermik in der Startplatzumgebung pulsiert und sich ständig verändert. Nur so kann er geschickt seine Aufwind-Ausbeute optimieren und kommt zu einem bestmöglichen Ergebnis. Eindeutig sieht man das auch an seiner Flugaufzeichnung … in einem großen Kreis hat er das gesamte Thermikangebot in der Startplatzumgebung perfekt ‘abgegrast‘.
Fazit: Ein Könner eben – siehe auch beiliegendes Bild!
Regeln für Hand-, Winden- und F-Schlepp Starter
Einige Sätze zu den neuen ‘alten‘ Regeln für Hand-, Winden- und F-Schlepp Starter. Die nunmehr geltenden Regeln sind exakt so, wie sie bis einschl. 2014 galten:
Bei Segelflugmodellen, die im Handstart, mit der Winde oder im F-Schlepp starten ist der Wertungsbeginn nicht zum Zeitpunkt ’Ausklinken’ sondern es muss ein Zeitpunkt unmittelbar nach dem Ausklinken/Handstart festgelegt werden.
Die liberale Regel, die man 2015 einführte, wurde mit dem Ende der Saison 2018 wieder aufgegeben, weil sich eine Handvoll Teilnehmer einfach nicht an die Regeln hielten: Sie hatten eben nicht, wie in den Regeln fixiert, den Ort des Wertungsbeginns (SZK – Mittelpunkt) schnellstmöglich und auf direktem Weg angeflogen, Zick-Zack Flüge und Returns unterlassen, sondern genau das Gegenteil praktiziert. Dazu kam noch, dass mancher Teilnehmer diesen Freiheitsgrad dazu nutzte, den Startpunkt bei der Flugmeldung solange hin- und herzuschieben, bis sich die bestmögliche Gesamtgeschwindigkeit für den Wertungsflug ergab … aber so war das natürlich definitiv nicht gedacht! Das Fass zum Überlaufen brachte dann aber Windenstarts, bei denen Teilnehmer, ohne mit der Wimper zu zucken, Regelverstöße quasi ‘am laufenden Band‘ produzierten (siehe unteres Bild mit den entsprechenden Erläuterungen). Das konnten die RC-OLC Macher so nicht stehen lassen, das war ein ‘Katz und Maus Spiel‘ und kein ernsthafter Sport.
Fazit: Ab dem OLC-Jahr 2019 wollte man wieder zurückkehren zu den bis einschl. 2014 geltenden Regeln … das hatte klaglos funktioniert und sich somit bewährt.
Aber unter dem Strich war das alles ein Schattenboxen, denn bestimmt 95 % aller Teilnehmer fliegen Eigenstarter und die sind natürlich von den Regeländerungen für Handstarter, Windenstarter und F-Schlepper überhaupt nicht betroffen.
Und an den Wertungsregeln selbst (z.B. 10-Runden Regel, ausgeglichene Energiebilanz, usw.) ändert sich absolut nichts > don’t touch a running system ;-)
FAQ OLC-System: Fragen und Lösungen
Der komplette Service-Bereich des OLC wurde umfassend überarbeitet. Dabei kombinierte man die gewohnten FAQs immer gleich mit den Lösungen, damit der/die Interessierte schneller zum Ziel kommen. Die allermeisten Fragen betreffen nun Segelflug, Drachen/Gleitschirm und Modellflug gleichermaßen (die Gleichartigkeit der Verfahren ist ja auch ein Ziel des OLC). Aber wenn sich im Lauf der Zeit spezielle Fragen für den Modellflug herauskristallisieren (sollten), so werden diese im Gesamtsystem ergänzt und als Modellflugfragen kenntlich gemacht. Aber ganz klar an dieser Stelle … hier geht es in erster Linie um Verfahren, die Wertungen selbst muss jeder aktive Sportler selbst überblicken … diese sind kein FAQ-Thema.
Man findet die FAQs unter dem i (wie Information) im header der website.
Ein Jubiläum steht an: Im nächsten Jahr wird der RC-OLC 10 Jahre
Aus diesem Anlass hat man sich die Mühe gemacht, alle bisher im Magazin des RC-OLC erschienenen Beiträge aus dem Archiv zu holen und zu präsentieren. Ziemlich genau 100 Beiträge sind es, und wenn man alles so überblickt … über die 10 Jahre … also da kann man schon stolz drauf sein … das muss erst mal einer nachmachen … es zeugt von Kontinuität und Fachkompetenz!
Last but not least wünschen wir euch einen super Saison-Start und jede Menge gelungene Flüge!

Thursday, 22. November 2018 RC-OLC - Der Modellsegelflug Online Contest translate news

Hansjörg Rietmann hat sich dem RC‐OLC verschrieben – mit wachsender Begeisterung. In dieser Ausgabe beschreibt er einen erfolgreichen Wettbewerbsflug. Gleichzeitig erläutert er dabei die Technik des RC‐OLC . Im RC‐OLC wird grundsätzlich zwischen den Kategorien „Hangflug“ (dynamisch) und „Normalgelände“ (Thermik) unterschieden. Das angeführte Beispiel handelt von Thermikflügen. Die Disziplin Hangflug ist was Reglement und Flugauswertung betreffen identisch. Erfordert jedoch eine andere Flugtaktik. Die Thermikflugsaison 2018 begann im Frühjahr mit sehr guten Bedingungen. Dadurch wurden im RC‐OLC – verglichen mit den Vorjahren – überdurchschnittliche Resultate erzielt ...
 
Hier gibt es den Artikel als PDF. Erschienen in AUFWIND 6/2018.
Im neuen AUFWIND-Magazin finden sich weitere lesenswerte Artikel, unter anderem zur ASW-27, zum Splint und Calavados.
 
Weitere Infos unter: www.aufwind-magazin.de

Tuesday, 06. November 2018 OLC Meeting der MFG Wächtersberg translate news

Am Samstag, den 20. Oktober, war das diesjährige OLC Abschlussmeeting auf dem Wächtersberg angesagt. Viele der teilnehmenden Piloten reisten schon um die Mittagszeit an. Gemeinsam konnte dann noch etwas geflogen werden. Trotz der schon fortgeschrittenen Jahreszeit konnten einige OLC Piloten bei sonnigem Herbstwetter mehrere Dreiecke umrunden. Lokalmatador Wolfi Eitelmann konnte mit seiner ASW 17 9 gültige Runden erfliegen, gefolgt von Oliver Raach und dem Schweizer Hansjörg Riethmann. Um 15 Uhr begann dann der offizielle Teil im Vereinsheim.
Die Top platzierten Piloten stellten ihre Flüge und Erfogsfaktoren den interessierten Zuhörern vor. Der gute Trainingszustand der Piloten wurde immer wieder angesprochen. Da eine Thermikphase meistens nur 10 bis 15 Minuten anhält, ist es eben wichtig in der Zeit möglichst viele gültige Runden in den Kasten zu bringen. Es ist dann sehr ärgerlich, wenn dann knapp am Kreis vorbeigeflogen wird oder etwas zu tief. Das Fliegen in größerer Höhe scheint ebenso zielführend zu sein, da die Thermik großflächiger wird und bei abbauender Thermik mehr Luft unter den Flügeln ist, um wieder einen Bart zu finden.
In gemeinsamer Diskussion gingen die Teilnehmer der Frage nach, warum das RC OLC Jahr 2018 so erfolgreich war. 2018 war mit ganz weitem Abstand das schnellste Jahr in der Geschichte des RC OLC. 5 Piloten haben 2018 die Siegerpunktzahl des Gewinners in 2017 übertroffen. Sogar die bisherige Toppunktzahl von Tobias Jenert aus 2015 wurde von 5 Piloten übertroffen. An was lag das? Auch hier waren sich die Piloten einig. Einmal an der lang anhaltenden Trockenheit, welche gute und lang anhaltende Thermik ermöglichte. Durch das schöne Wetter waren viele Flugtage möglich. Auch ganz entscheidend ist die stetige Steigerung des OLC Flugvermögens der Piloten.
In Vorträgen von Kurt Albrecht wurden die Flugsektoren für den Modellflug beleuchtet und attraktive Hangfluggebiete für Großsegler vorgestellt. Bei einer weiteren Präsentation von Kurt stiegen wir tief in die Flugmodell Aerodynamik ab und beschäftigten uns mit optimalen Flugmodellauslegungen für das OLC Fliegen. Nach gemeinsamem Abendessen im Vereinsheim der MFG Wächtersberg ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen und freuen sich schon jetzt auf eine tolle Saison 2019.
 
Falk Waidelich
 
Die Teilnehmer des Meetings.
Der neue und alte
Deutsche Vereins-Meister: die
MFG Wächtersberg
Die Champions der Deutschen
dezentralen Modellsegelflug-
Meisterschaft (DdMM).
Von links: Wolfgang Holtz
(3. Platz), Falk Waidelich
(1. Platz); Paul Willutzki (2. Platz)

 


Thursday, 11. October 2018 Die MFG Wächtersberg lädt ein: RC-OLC Saisonabschlussmeeting auf dem Wächtersberg translate news

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder auf dem Wächtersberg treffen und im Pilotenkreis die Saison Revue passieren lassen:
Datum/Beginn: 20. Oktober um 15:00 Uhr
Wir wollen uns einige Top Flüge anschauen und über die Erfolgsfaktoren sprechen. Die Neueinsteiger kommen mit den schon länger im OLC fliegenden Piloten in Kontakt und können sich evt. wertvolle Tips holen. Gerne können die Teilnehmer Diskussionsvorschläge an Falk Waidelich senden. Das Ganze soll in einem lockeren Rahmen stattfinden. Davor kann auf dem Platz geflogen werden. Wir können mit dem Flugbetrieb schon um 12 Uhr beginnen.
Es werden Kaffee, Kuchen oder Butterbrezeln zur Verfügung stehen, zudem Kaltgetränke. Abends kann man gerne noch in einer Wirtschaft essen gehen oder auch Pizza kommen lassen.
Das Programm
- Präsentation von Top-Flügen, Erläuterung der Erfolgsfaktoren
- Siegerehrung
- Was sind die geeigneten Modelle im RC OLC?
- Auswirkung der Regeländerung auf Windenstart und F Schlepp
- Höhenbeschränkung im Modellflug
- Fragen an die "Experten"
- sonstige Punkte der Teilnehmer
Zum Flugbetrieb:
Bitte Versicherungsausweis mitbringen. Es ist eine Fluggebühr von 5,-- Euro zu entrichten.
Falls jemand zum Start eine F-Schlepp Maschine benötigt bitte kurz melden, damit ein entsprechendes Gerät zur Verfügung steht. Üblich sind E-Eigenstart und Windenstart (Modelle bis 25 kg problemlos). Verbrennernutzung ist nicht erlaubt, ausser die Schleppmaschine.
Wer übernachten möchte, kann das in einem Wildberger Gasthof oder Camping auf dem Wächtersberg (Camping bitte vorher kurz anmelden). Sonntags kann natürlich auch geflogen werden (aber kein F Schlepp).
Zur Planung der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, bitte per Mail an: falk.waidelich@yahoo.de
 
Falk Waidelich (MFG Wächtersberg)
 

Wednesday, 26. September 2018 Die Saison 2018 ist Geschichte, das Jahr 2019 startet mit einem Regel-Update translate news

Am letzten Montag (25. September) war der letzte Wertungstag des OLC-Jahres 2018, und die Sieger stehen fest.
Im Rahmen der ‘Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft‘ platzierten sich:
Deutscher Meister: Falk Waidelich (MFG Wächtersberg, BW), 554,12 Punkte
Deutscher Vize-Meister: Paul Willutzki (MC Wehringen, BY), 531,17 Punkte
Drittplatzierter: Wolfgang Holtz (kein Verein), 468,94 Punkte
Es ist ganz erstaunlich … obwohl 2018 ein super Thermik-Sommer war, die Lattenhöhe, die Axel Hajek (MSV Diedorf, BY) mit 580,41 Punkten im Jahr 2014 fixiert hat, ist nach wie vor der Maßstab!
Die müssen die Konkurrenten erst mal knacken.
Obwohl die Spitzenleistungen auch in 2018 wieder ganz beachtlich waren, die wahren Gewinner waren die Neueinsteiger, die es geschafft haben, ihre ersten Flüge mit Punkten zu platzieren. Damit haben sie sich abgesetzt vom allgemein üblichen Modellsegelflieger-Niveau, welches im Wesentlichen ja nur Thermikfliegen rund um den Startpunkt kennt … mit gelegentlichem Ablassen und kümmerlichen Kunstflugversuchen – OLC-Piloten stehen da drüber!
Hier im RC-OLC Magazin werden demnächst mustergültige Flüge aus 2018 besprochen … es werden nicht unbedingt die besten Flüge sein, aber eben die markantesten, die der OLC-Streckenflugphilosophie am perfektesten entsprechen.
Seit dem gestrigen Dienstag läuft nun schon das OLC-Jahr 2019. Ab diesem Zeitpunkt gelten auch neue Regeln. Aber kein Aufschrei, für bestimmt über 95 % aller Teilnehmer wird sich nichts ändern. Die Änderungen betreffen die im RC-OLC eher selten verwendeten Startarten ‘Handstart, Windenstart und F-Schlepp‘. Hier wurden der Wertungsbeginn an dem überall im OLC geltenden Modus angepasst, und der lautet ‘Wertungsbeginn ist der Beginn des antriebslosen (freien) Fluges‘.
Im Regeltext sind die Änderungen grün dargestellt.
 
Der OLC wünscht allen Teilnehmern einen erfolgreichen Start in die Saison 2019.
 

Friday, 14. September 2018 Der Wertungszeitraum für den RC-OLC entspricht nicht dem Regeltext translate news

In den aktuellen Regeln vom 25.4.2914 findet sich dieser Text:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer der dritte Montag im September. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
Das ist falsch, richtig ist der Passus aus dem Stamm-OLC:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer 12 Tage vor dem ersten Samstag im Oktober. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Peter H. Braasch
Segelflugschule Wasserkuppe
Fliegerstrom
Bürklin
binder
Rent a Glider
IMI Gliding
DG Flugzeugbau
ILEC
Alexander Schleicher
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
TQ Avionics
Siebert
HPH
LXNAV
Air Avionics
Deutscher Wetterdienst
FLIGHT TEAM
Cobra Trailer
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