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Thursday, 21. March 2019 Jede Runde zählt: Der RC-OLC startet Langstrecken-Wertung translate news

Herausragende Langstreckenflüge wie der von Detlef Behse zeigten ein Manko auf: In der Speed-Wertung fielen solche Leistungen fast vollständig unter den Tisch.
In der neuen Long-Distance Wertung füllt nun jede gültige Runde das Punktekonto!
Detlef Behse vom LSV Helmstedt (Niedersachsen), der ‘Geburtshelfer‘ des ‘Long-Distance‘ RC-OLC ;-)
Der RC-OLC hat eine neue Langstreckenwertung ins Leben gerufen und damit das Wertungsangebot verdoppelt! War der RC-OLC mit der klassischen 10-Runden-Wertung im Prinzip ein Speed-Ansatz mit in der Regel eher überschaubaren Dauer eines Wertungsfluges, so werden in der neuen Long-Distance Wertung die geflogenen Wertungsstrecken aller gültigen Runden einfach zusammenaddiert, es gibt keine Begrenzung nach oben … was heißt: ‘Open-End‘ – fliegen, solange die Thermik an dem jeweiligen Tag ‘lebt‘!  Wie gewohnt, bilden auch beim Long-Distance die 6 besten Flüge der Saison die Champion-Wertung. Jeder gemeldete Flug wird automatisch in beiden Wertungen gewertet.
Um in der Bezeichnung eine klare Abgrenzung zu schaffen, trägt die bisherige Wertung nun den Namen 'Speed RC-OLC'. Der Speed RC-OLC entspricht der bekannten 10-Runden-Wertung und damit exakt dem bisherigen RC-OLC. Auch die Wertungsmenüs bleiben unverändert, es sind nur eben doppelt so viele ;-)
Darum geht's:
Dieser ‘Open-End‘ Ansatz ist im RC-OLC grundsätzlich nichts Neues, denn in Form des Streckenrekordes existiert diese Wertung in Einzelform schon viele Jahre. Der derzeitige Rekordhalter ist nach wie vor Tobias Jenert mit 90,34 normierten Wertungskilometern, erzielt mit einem Flug über 64 Runden am 15.7.2015 (die 100 km hatte er also knapp verpasst!).
Was war nun die Absicht der OLC-Macher zu diesem Schritt in Richtung Langstrecke? Die Beantwortung dieser Frage liegt auf der Hand, denn sie wurde von den drei Bestplatzierten der noch jungen Saison 2019 dem OLC quasi ‘frei Haus‘ geliefert (Stand 1.3.2019), siehe Bild oben rechts.
Die Erkenntnis hieraus ist ganz simpel: Detlef Behse erzielte mit seiner Mega-Leistung von 51 Runden in 2:46 Stunden ein eher durchschnittliches Speed-Ergebnis von 66,71 Punkten. Seine respektable Energieleistung für den langen Flug fiel natürlich bei der auf die besten 10 Wertungsrunden bezogenen Speed-Wertung (fast) völlig unter den Tisch.
Das war zwar korrekt, zeigte aber markant das Manko auf. Das wollten die OLC-Macher beheben und schufen deshalb die Langstreckenwertung. Wenn man nämlich statt der besten 10-Runden der Speed-Wertung einfach die Gesamtwertungsstrecke aller gültigen Runden addiert (nichts anderes ist die Long-Distance Wertung), so ergibt sich für die drei Bestplatzierten in der neuen Long-Distance Wertung logischerweise ein ganz anderes Bild, siehe zweites Bild oben rechts.
Nun nimmt Deltlef Behse den Platz ein, der ihm als Liebhaber von langen Flügen gebührt. Große Anerkennung des OLC für diese Leistung! Das ist der Flug im OLC.
Was den OLC im Übrigen herausragend freut, ist der Startort Ballenstedt in Niedersachsen, denn zu oft werden dem Norden schlechtere thermische Bedingungen nachgesagt.
Zusammenfassung:
Es gibt nun zwei Wertungen: Den Speed RC-OLC und den Long-Distance RC-OLC. Der Speed RC-OLC entspricht exakt dem bisherigen OLC mit der bekannten 10-Runden-Wertung. Beim Long-Distance RC-OLC dagegen werden die Wertungsstrecken aller gültigen Runden addiert.
Es wird Liebhaber für den gewohnten Speed RC-OLC geben, die legen ihre Flugtaktik genau auf die Speed-Anforderung aus (eben möglichst zur besten Tageszeit starten und dann eben nicht viel mehr als die erforderlichen 10 Runden fliegen) … und es wird Flieger geben, die orientieren sich lieber am Langstreckenflug und sind eben gerne länger unterwegs … und (last but not least) es wird ganz Eifrige geben, die fliegen mal so und mal so … wie es sich eben ergibt.
Alle diese Wertungen sind nun schon im Netz, sie beginnen mit dem OLC-Jahr 2019 (Beginn im September 2018).
Der OLC wünscht allen Teilnehmern viel Freude beim Entdecken der neuen Möglichkeiten!
 

Sunday, 10. March 2019 Das Frühjahr naht mit großen Schritten: Der RC-OLC ist bestens gerüstet! translate news

Ein Schulbeispiel für einen perfekten und erfolgreichen
RC-OLC Flug von
Wolf-Rüdiger Eitelmann.
Die Mini Ellipse, mit welcher
der Flug gelang.
Nicht weniger als sechs Regelverletzungen beging der Teilnehmer bei diesem Windenstart. Die Häufung solcher Flüge verschiedener Teilnehmer war Anlass für den RC-OLC, nun einzuschreiten.
Super Thermik noch im Herbst
Das OLC-Jahr 2019 startete, wie alle Jahre, schon Ende September des Vorjahres. Und die bisherigen Flüge können sich sehen lassen: Bis zum 1. März haben auf den Normalgeländen 30 Piloten über 150 Flüge mit ‘Punktausbeute‘ eingestellt – ein wirklich gutes Ergebnis.
Besonders beeindruckt hat uns hier der bis Dato beste Saison-Flug, durchgeführt von Wolf-Rüdiger Eitelmann am 4. Oktober in der Nähe von Rottenburg am Neckar mit einer Mini Ellipse E (Klasse 01, 0 – 1.500 mm). In der Mittagszeit von 12:30 – 13:15 Uhr erflog er im Rahmen von 13 gültigen Runden eine Durchschnittsgeschwindigkeit 52,55 km/h, das ergab bei einem Handicap von 60 satte 87,56 Punkte!
In seinem Flug-Kommentar schrieb er: Eigentlich wollte ich zum Hangfliegen ins Hegau fahren. Nachdem ich beim Losfahren von der Arbeit einige kreisende Bussarde sah, entschied ich mich zu einem Abstecher zu den Arbachwiesen. Super Thermik für die Jahreszeit.
Auch der OLC platziert zu diesem Flug ein Sonder-Lob: Beeindruckend ist seine absolut mustergültige Flugweg-Taktik. Für jede Runde wählte er gekonnt einen anderen Weg, weil eben auch die Thermik in der Startplatzumgebung pulsiert und sich ständig verändert. Nur so kann er geschickt seine Aufwind-Ausbeute optimieren und kommt zu einem bestmöglichen Ergebnis. Eindeutig sieht man das auch an seiner Flugaufzeichnung … in einem großen Kreis hat er das gesamte Thermikangebot in der Startplatzumgebung perfekt ‘abgegrast‘.
Fazit: Ein Könner eben – siehe auch beiliegendes Bild!
Regeln für Hand-, Winden- und F-Schlepp Starter
Einige Sätze zu den neuen ‘alten‘ Regeln für Hand-, Winden- und F-Schlepp Starter. Die nunmehr geltenden Regeln sind exakt so, wie sie bis einschl. 2014 galten:
Bei Segelflugmodellen, die im Handstart, mit der Winde oder im F-Schlepp starten ist der Wertungsbeginn nicht zum Zeitpunkt ’Ausklinken’ sondern es muss ein Zeitpunkt unmittelbar nach dem Ausklinken/Handstart festgelegt werden.
Die liberale Regel, die man 2015 einführte, wurde mit dem Ende der Saison 2018 wieder aufgegeben, weil sich eine Handvoll Teilnehmer einfach nicht an die Regeln hielten: Sie hatten eben nicht, wie in den Regeln fixiert, den Ort des Wertungsbeginns (SZK – Mittelpunkt) schnellstmöglich und auf direktem Weg angeflogen, Zick-Zack Flüge und Returns unterlassen, sondern genau das Gegenteil praktiziert. Dazu kam noch, dass mancher Teilnehmer diesen Freiheitsgrad dazu nutzte, den Startpunkt bei der Flugmeldung solange hin- und herzuschieben, bis sich die bestmögliche Gesamtgeschwindigkeit für den Wertungsflug ergab … aber so war das natürlich definitiv nicht gedacht! Das Fass zum Überlaufen brachte dann aber Windenstarts, bei denen Teilnehmer, ohne mit der Wimper zu zucken, Regelverstöße quasi ‘am laufenden Band‘ produzierten (siehe unteres Bild mit den entsprechenden Erläuterungen). Das konnten die RC-OLC Macher so nicht stehen lassen, das war ein ‘Katz und Maus Spiel‘ und kein ernsthafter Sport.
Fazit: Ab dem OLC-Jahr 2019 wollte man wieder zurückkehren zu den bis einschl. 2014 geltenden Regeln … das hatte klaglos funktioniert und sich somit bewährt.
Aber unter dem Strich war das alles ein Schattenboxen, denn bestimmt 95 % aller Teilnehmer fliegen Eigenstarter und die sind natürlich von den Regeländerungen für Handstarter, Windenstarter und F-Schlepper überhaupt nicht betroffen.
Und an den Wertungsregeln selbst (z.B. 10-Runden Regel, ausgeglichene Energiebilanz, usw.) ändert sich absolut nichts > don’t touch a running system ;-)
FAQ OLC-System: Fragen und Lösungen
Der komplette Service-Bereich des OLC wurde umfassend überarbeitet. Dabei kombinierte man die gewohnten FAQs immer gleich mit den Lösungen, damit der/die Interessierte schneller zum Ziel kommen. Die allermeisten Fragen betreffen nun Segelflug, Drachen/Gleitschirm und Modellflug gleichermaßen (die Gleichartigkeit der Verfahren ist ja auch ein Ziel des OLC). Aber wenn sich im Lauf der Zeit spezielle Fragen für den Modellflug herauskristallisieren (sollten), so werden diese im Gesamtsystem ergänzt und als Modellflugfragen kenntlich gemacht. Aber ganz klar an dieser Stelle … hier geht es in erster Linie um Verfahren, die Wertungen selbst muss jeder aktive Sportler selbst überblicken … diese sind kein FAQ-Thema.
Man findet die FAQs unter dem i (wie Information) im header der website.
Ein Jubiläum steht an: Im nächsten Jahr wird der RC-OLC 10 Jahre
Aus diesem Anlass hat man sich die Mühe gemacht, alle bisher im Magazin des RC-OLC erschienenen Beiträge aus dem Archiv zu holen und zu präsentieren. Ziemlich genau 100 Beiträge sind es, und wenn man alles so überblickt … über die 10 Jahre … also da kann man schon stolz drauf sein … das muss erst mal einer nachmachen … es zeugt von Kontinuität und Fachkompetenz!
Last but not least wünschen wir euch einen super Saison-Start und jede Menge gelungene Flüge!

Thursday, 22. November 2018 RC-OLC - Der Modellsegelflug Online Contest translate news

Hansjörg Rietmann hat sich dem RC‐OLC verschrieben – mit wachsender Begeisterung. In dieser Ausgabe beschreibt er einen erfolgreichen Wettbewerbsflug. Gleichzeitig erläutert er dabei die Technik des RC‐OLC . Im RC‐OLC wird grundsätzlich zwischen den Kategorien „Hangflug“ (dynamisch) und „Normalgelände“ (Thermik) unterschieden. Das angeführte Beispiel handelt von Thermikflügen. Die Disziplin Hangflug ist was Reglement und Flugauswertung betreffen identisch. Erfordert jedoch eine andere Flugtaktik. Die Thermikflugsaison 2018 begann im Frühjahr mit sehr guten Bedingungen. Dadurch wurden im RC‐OLC – verglichen mit den Vorjahren – überdurchschnittliche Resultate erzielt ...
 
Hier gibt es den Artikel als PDF. Erschienen in AUFWIND 6/2018.
Im neuen AUFWIND-Magazin finden sich weitere lesenswerte Artikel, unter anderem zur ASW-27, zum Splint und Calavados.
 
Weitere Infos unter: www.aufwind-magazin.de

Tuesday, 06. November 2018 OLC Meeting der MFG Wächtersberg translate news

Am Samstag, den 20. Oktober, war das diesjährige OLC Abschlussmeeting auf dem Wächtersberg angesagt. Viele der teilnehmenden Piloten reisten schon um die Mittagszeit an. Gemeinsam konnte dann noch etwas geflogen werden. Trotz der schon fortgeschrittenen Jahreszeit konnten einige OLC Piloten bei sonnigem Herbstwetter mehrere Dreiecke umrunden. Lokalmatador Wolfi Eitelmann konnte mit seiner ASW 17 9 gültige Runden erfliegen, gefolgt von Oliver Raach und dem Schweizer Hansjörg Riethmann. Um 15 Uhr begann dann der offizielle Teil im Vereinsheim.
Die Top platzierten Piloten stellten ihre Flüge und Erfogsfaktoren den interessierten Zuhörern vor. Der gute Trainingszustand der Piloten wurde immer wieder angesprochen. Da eine Thermikphase meistens nur 10 bis 15 Minuten anhält, ist es eben wichtig in der Zeit möglichst viele gültige Runden in den Kasten zu bringen. Es ist dann sehr ärgerlich, wenn dann knapp am Kreis vorbeigeflogen wird oder etwas zu tief. Das Fliegen in größerer Höhe scheint ebenso zielführend zu sein, da die Thermik großflächiger wird und bei abbauender Thermik mehr Luft unter den Flügeln ist, um wieder einen Bart zu finden.
In gemeinsamer Diskussion gingen die Teilnehmer der Frage nach, warum das RC OLC Jahr 2018 so erfolgreich war. 2018 war mit ganz weitem Abstand das schnellste Jahr in der Geschichte des RC OLC. 5 Piloten haben 2018 die Siegerpunktzahl des Gewinners in 2017 übertroffen. Sogar die bisherige Toppunktzahl von Tobias Jenert aus 2015 wurde von 5 Piloten übertroffen. An was lag das? Auch hier waren sich die Piloten einig. Einmal an der lang anhaltenden Trockenheit, welche gute und lang anhaltende Thermik ermöglichte. Durch das schöne Wetter waren viele Flugtage möglich. Auch ganz entscheidend ist die stetige Steigerung des OLC Flugvermögens der Piloten.
In Vorträgen von Kurt Albrecht wurden die Flugsektoren für den Modellflug beleuchtet und attraktive Hangfluggebiete für Großsegler vorgestellt. Bei einer weiteren Präsentation von Kurt stiegen wir tief in die Flugmodell Aerodynamik ab und beschäftigten uns mit optimalen Flugmodellauslegungen für das OLC Fliegen. Nach gemeinsamem Abendessen im Vereinsheim der MFG Wächtersberg ließen die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen und freuen sich schon jetzt auf eine tolle Saison 2019.
 
Falk Waidelich
 
Die Teilnehmer des Meetings.
Der neue und alte
Deutsche Vereins-Meister: die
MFG Wächtersberg
Die Champions der Deutschen
dezentralen Modellsegelflug-
Meisterschaft (DdMM).
Von links: Wolfgang Holtz
(3. Platz), Falk Waidelich
(1. Platz); Paul Willutzki (2. Platz)

 


Thursday, 11. October 2018 Die MFG Wächtersberg lädt ein: RC-OLC Saisonabschlussmeeting auf dem Wächtersberg translate news

Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder auf dem Wächtersberg treffen und im Pilotenkreis die Saison Revue passieren lassen:
Datum/Beginn: 20. Oktober um 15:00 Uhr
Wir wollen uns einige Top Flüge anschauen und über die Erfolgsfaktoren sprechen. Die Neueinsteiger kommen mit den schon länger im OLC fliegenden Piloten in Kontakt und können sich evt. wertvolle Tips holen. Gerne können die Teilnehmer Diskussionsvorschläge an Falk Waidelich senden. Das Ganze soll in einem lockeren Rahmen stattfinden. Davor kann auf dem Platz geflogen werden. Wir können mit dem Flugbetrieb schon um 12 Uhr beginnen.
Es werden Kaffee, Kuchen oder Butterbrezeln zur Verfügung stehen, zudem Kaltgetränke. Abends kann man gerne noch in einer Wirtschaft essen gehen oder auch Pizza kommen lassen.
Das Programm
- Präsentation von Top-Flügen, Erläuterung der Erfolgsfaktoren
- Siegerehrung
- Was sind die geeigneten Modelle im RC OLC?
- Auswirkung der Regeländerung auf Windenstart und F Schlepp
- Höhenbeschränkung im Modellflug
- Fragen an die "Experten"
- sonstige Punkte der Teilnehmer
Zum Flugbetrieb:
Bitte Versicherungsausweis mitbringen. Es ist eine Fluggebühr von 5,-- Euro zu entrichten.
Falls jemand zum Start eine F-Schlepp Maschine benötigt bitte kurz melden, damit ein entsprechendes Gerät zur Verfügung steht. Üblich sind E-Eigenstart und Windenstart (Modelle bis 25 kg problemlos). Verbrennernutzung ist nicht erlaubt, ausser die Schleppmaschine.
Wer übernachten möchte, kann das in einem Wildberger Gasthof oder Camping auf dem Wächtersberg (Camping bitte vorher kurz anmelden). Sonntags kann natürlich auch geflogen werden (aber kein F Schlepp).
Zur Planung der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, bitte per Mail an: falk.waidelich@yahoo.de
 
Falk Waidelich (MFG Wächtersberg)
 

Wednesday, 26. September 2018 Die Saison 2018 ist Geschichte, das Jahr 2019 startet mit einem Regel-Update translate news

Am letzten Montag (25. September) war der letzte Wertungstag des OLC-Jahres 2018, und die Sieger stehen fest.
Im Rahmen der ‘Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft‘ platzierten sich:
Deutscher Meister: Falk Waidelich (MFG Wächtersberg, BW), 554,12 Punkte
Deutscher Vize-Meister: Paul Willutzki (MC Wehringen, BY), 531,17 Punkte
Drittplatzierter: Wolfgang Holtz (kein Verein), 468,94 Punkte
Es ist ganz erstaunlich … obwohl 2018 ein super Thermik-Sommer war, die Lattenhöhe, die Axel Hajek (MSV Diedorf, BY) mit 580,41 Punkten im Jahr 2014 fixiert hat, ist nach wie vor der Maßstab!
Die müssen die Konkurrenten erst mal knacken.
Obwohl die Spitzenleistungen auch in 2018 wieder ganz beachtlich waren, die wahren Gewinner waren die Neueinsteiger, die es geschafft haben, ihre ersten Flüge mit Punkten zu platzieren. Damit haben sie sich abgesetzt vom allgemein üblichen Modellsegelflieger-Niveau, welches im Wesentlichen ja nur Thermikfliegen rund um den Startpunkt kennt … mit gelegentlichem Ablassen und kümmerlichen Kunstflugversuchen – OLC-Piloten stehen da drüber!
Hier im RC-OLC Magazin werden demnächst mustergültige Flüge aus 2018 besprochen … es werden nicht unbedingt die besten Flüge sein, aber eben die markantesten, die der OLC-Streckenflugphilosophie am perfektesten entsprechen.
Seit dem gestrigen Dienstag läuft nun schon das OLC-Jahr 2019. Ab diesem Zeitpunkt gelten auch neue Regeln. Aber kein Aufschrei, für bestimmt über 95 % aller Teilnehmer wird sich nichts ändern. Die Änderungen betreffen die im RC-OLC eher selten verwendeten Startarten ‘Handstart, Windenstart und F-Schlepp‘. Hier wurden der Wertungsbeginn an dem überall im OLC geltenden Modus angepasst, und der lautet ‘Wertungsbeginn ist der Beginn des antriebslosen (freien) Fluges‘.
Im Regeltext sind die Änderungen grün dargestellt.
 
Der OLC wünscht allen Teilnehmern einen erfolgreichen Start in die Saison 2019.
 

Friday, 14. September 2018 Der Wertungszeitraum für den RC-OLC entspricht nicht dem Regeltext translate news

In den aktuellen Regeln vom 25.4.2914 findet sich dieser Text:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer der dritte Montag im September. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
Das ist falsch, richtig ist der Passus aus dem Stamm-OLC:
1.3.2 Wertungszeitraum
Wertungsende für Flüge des laufenden Jahres ist immer 12 Tage vor dem ersten Samstag im Oktober. Der darauf folgende Tag ist Wertungsbeginn für das folgende Jahr.
Wir bitten das Versehen zu entschuldigen.

Monday, 30. July 2018 100-Punkte-Schallmauer im Thermikflug durchbrochen translate news

Falk Waidelich mit seinem Crossfire.
Während andere bei Temperaturen über 30°C am See liegen oder im Büro schwitzen und nichtmal ans Fliegen denken, brennt Falk Waidelich auf dem Wächtersberg mal eben den besten OLC-Flug aller Zeiten in den Himmel. Im Folgenden erklärt Falk, wie ihm dieses Meisterstück gelang:
"Am 27. Juli ist mir mit meinem Crossfire ein Flug mit einem Ergebnis geglückt, an das ich nicht mal annäherungsweise gedacht habe. Im Laufe der Saison konnte ich meine Punktzahlen gegenüber der letzten Saison etwas verbessern und auch einmal die 90 Punkte Marke ganz knapp überspringen. Aber jetzt der Sprung von 90 auf 106 Punkte ist unglaublich und unfassbar.
Schon beim Blick aus dem Bürofenster und der Fahrt auf unser Fluggelände habe ich wunderbare Cumulus Wolken gesehen.
Die prognostizierten Steigwerte im Segelflugwetterbericht waren im mittleren Bereich, was für unser Gelände am Rande des Schwarzwaldes optimal ist. Bei zu starken Steigwerten im Schwarzwald wird die Luft in den Randbereichen abgezogen, was bei uns dann meistens keine längeren Flüge ermöglicht.
Auf dem Wächtersberg angekommen, habe ich meinen Crossfire startklar gemacht und mit einem kräftigen Wurf den schweren Segler in die Luft befördert. Es war mir wichtig den Start/Zielkreis genau mittig vor mir über unsere Windenstrecke zu legen, damit ich später beim Rückflug in den Kreis eine ordentliche Peillinie habe.
Den Motor habe ich wie immer bei dem Flieger in ca. 200 m Höhe abgestellt. Da ich zunächst alleine am Platz war, musste ich erst mal erkunden, wo sich Thermik entwickelt hat. Nach etwas Suchen fand ich leichten Aufwind im Norden, wo ich mit ungefähr 0,5 m/s steigen konnte. Ich merkte, dass der Aufwind großflächiger wurde und habe erste vorsichtige Dreiecke im Nordwesten geflogen, nach dem da das Steigen nachlies wieder im Bart im Norden gekurbelt um dann vorsichtig den Nord Osten zu versuchen. Auch hier konnte ich dann ein paar verhaltene Runden drehen.
In der Zeit bauten zwei große Cumulus Wolken im Osten auf und aus zarten Schleiern wurde eine wachsende Wolke. Die Sonne konnte in der Zeit vom blauen Himmel im Südwesten voll einstrahlen. Ich verlagerte meine Flugstrecke weiter Richtung Südost und stellte fest, dass hier großflächig Aufwind war.
Die jetzt startende Phase war phänomenal. Ich hatte fast das gesamte Dreieck im Aufwind bei annähernder Windstille. Somit erwartete ich auch kaum eine Verlagerung. Ich flog dann von Westen her mit möglichst hoher, gerade noch erlaubter, Startspeed durch den Kreis Richtung Nordost, wo ich nach ca. 350 - 400 m wendete und die Flugbahn zum Wendepunkt im Südosten steuerte. Von da aus mit voll Speed zurück zum Kreis.
Nach dem Kreis wendete ich und flog wieder zügig durch den Start/Zielkreis. Ich versuchte so zu fliegen, dass ich Wendepunkt 1 und 2 mit Höhengewinn 0 gegenüber Start/Zielkreis umrundete und dann aber zur Sicherheit im Kreis mit etwas Überhöhung ankam. Um nicht zu weit zu steigen, habe ich dann beim Wenden nach dem Kreis ab und zu etwas Butterfly gesetzt.
Da ich in einigen Flügen dieser Saison die Dreiecksmax Größe überschritten hatte, achtete ich dieses Mal darauf, dass ich nach 350 m die Wende einleitete, was durch die nachlaufende Telemetrie dann auch 400 m oder mehr wurden. Diese starke Thermikphase dauerte ungefähr 15 min an. Wahrscheinlich auch durch die schon fortgeschrittene Saison mit einigen Flügen habe ich kaum eine Runde versemmelt und konnte somit 10 ganz schnelle Runden in die Wertung bringen. Ich versuchte die Konzentration hoch zu halten, was allerdings bei der Hitze sehr anstrengend war. Vorteilhaft war sicher, dass ich die Sonne die ganze Zeit im Rücken hatte und kaum geblendet war. Ebenso gut die aufbauenden Wolken, was einen guten Kontrast des Modells zum Himmel brachte.
Als Modell setzte ich einen Crossfire 2 von Aerotec ein. Die schnellen Runden fliege ich mit leicht nach oben gestellten Wölbklappen und Querrudern. Das Modell ist meines Erachtens fürs OLC Fliegen gut geeignet, weil es einen großen Geschwindigkeitsbereich hat. Da man ja selten eine Thermikphase hat, welche viele Runden erlaubt, ist es wichtig auch bei schwachen Bedingungen nicht abzusaufen um die nächste gute Phase zu erreichen. Das Modell hat 2 Ballastkammern, die bei guten thermischen Steigwerten gefüllt werden können. Ich wünschen allen OLC Teilnehmern noch schöne und erfolgreiche Flüge in der Saison."

Wednesday, 25. July 2018 Aufwind-Report: Der RC-OLC im Porträit translate news

Hochkurbeln und abturnen, immer und immer wieder - Hansjörg Rietmann und sein Sohn Daniel flogen viele Jahre auf die Art und Weise, wie die meisten Modellsegelflieger es heute noch tun. Und das mit Hochleistungsmodellen der F3J‐, F3B‐ und F3F‐Klasse. Klar, dass das irgendwann langweilig wird. Genau so ging es auch Hansjörg und Daniel. Vor rund drei Jahren entdeckten die beiden dann den OLC für Modellsegelflieger - und sind seitdem mit dem Streckenflugvirus infiziert. Fliegen gehen ohne Flugaufgabe, ohne Ansporn, ohne Ziel? Das kommt für die beiden Schweizer nicht mehr in Frage. Heute gehören die beiden zur Weltspitze und zeigen jedes Mal aufs Neue, dass man die Punkteskala weiter nach oben treiben kann. Warum sie dem OLC-Virus verfallen sind und warum der OLC weit mehr ist als nur ein Streckenflugvergleich, erklärt Hansjörg in der aktuellen Aufwind-Ausgabe.
 
Hier gibt es den Artikel als PDF.
Erschienen in AUFWIND 4/2018.

 


Monday, 23. July 2018 OLC-Fliegen mit Scale-Großseglern translate news

Falk Waidelich (l.) und Wolfi Eitelmann.
Beim RC-OLC fällt auf, dass elektrifizierte Zweckmodelle zwischen 1,5 und 3 Metern Spannweite zu den beliebtesten Arbeitsgeräten zählen. Der Grund liegt auf der Hand: ein Elektrosegler dieser Größe ist schnell aufgebaut und passt problemlos in jeden Kofferraum. Die Leistung der modernen Flieger dieser Größe ist zudem noch sehr ansprechend und kann im OLC hohe Punktzahlen erbringen.
Vor allem wenn wenig Zeit bleibt, um ein paar OLC Runden zu fliegen, greifen auch Falk Waidelich und Wolfi Eitelmann von der MFG Wächtersberg gerne zu dieser Möglichkeit, schnell und unkompliziert in die Luft zu kommen. Der Crossfire und der Kranich sind nach kürzester Zeit einsatzbereit. 
Sobald sich aber für die beiden die Möglichkeit bietet, bauen sie Ihre "Großen" auf. Dann werden die DG 1001 TE und die ASW 17 startklar gemacht. Beide Segler machen mit ihren rund 6 Metern Spannweite bereits am Boden schon einiges her. 
Und auch in der Luft ist es ein ganz anderes Fliegen. Vor allem mit dem Großsegler wird der Charakter des großräumigen Fliegens deutlich und unterstreicht das OLC Sinnbild von großen, frei angelegten Dreiecken. Dies erkennt man auch anhand der Eckdaten eines Top-Fluges mit dem Scale Großsegler. Dreiecksgrößen von 1500m und größer, sowie Durchschnittsgeschwindigkeiten von teilweise über 80 Km/h pro Wertungsdreieck untermalen die besondere Dynamik des Großseglerfliegens beim OLC. Da auf dem Wächtersberg schon seit je her traditionell Großsegler geflogen werden, ist es für Falk und Wolfi ein besonderes Vergnügen, nach dem originalgetreuen Windenstart einen guten "Bart" zu erwischen und im Anschluss einige OLC-Runden zu fliegen. Somit konnten die beiden Wächtersberger in der vergangenen Saison auch die Scale-Wertung mit einem Doppelsieg für sich entscheiden. Doch auch auf anderen Geländen wurden und werden gerne die "großen Pötte" zum Einsatz gebracht. In Kaltenkirchen nördlich von Hamburg sicherte sich letzte Saison Dirk Mohr mit glänzenden Flugleistungen Platz drei in der Scalewertung. Es wäre schön, wenn wieder mehr OLC Piloten zu Großseglern greifen würden. Das elegante Gleiten eines Großseglers und gleichmäßige Kurbeln in einem Bart fühlt sich einfach überragend an und bietet Fluggenuss pur. 

Hier der Link zum Spitzen-Scaleflug der laufenden Saison von Wolfi Eitelmann.
 
Falk Waidelich
 

Tuesday, 15. May 2018 Flug-Identifikation bei der Flugmeldung OLC 3.0 (ab 15.5.2018) translate news

Im Rahmen der Einführung des für die Nutzung durch mobile Geräte optimierten OLC 3.0 wurde auch die Flugmeldung zum RC-OLC weiter entwickelt. Die Darstellung der Flüge, die sich auf einem File befinden, wurde verbessert und man erfährt auf einen Blick die Rahmendaten der einzelnen Flüge, die zur Meldung anstehen. Nach Auswahl/Entscheidung für den zur Meldung anstehenden Flug kann man mit einem Klick die Rahmendaten wie Wertungsbeginn und Wertungsende aktivieren, mit der Funktion ‘genaue Start-/Endzeit-Bestimmung‘ die Werte checken und sie dann für die Meldung übernehmen.Es versteht sich von selbst, dass sich die Vorschläge an den geltenden Regeln orientieren (z.B. Wertungsbeginn ist der erste Dot nach Verlassen von ENL 999).
Hier sind die wesentlichen Schritte:
 
A: Das System schlägt den längsten Flug vor.
B: In einem Pull-down-Feld findet man die
Rahmendaten aller Flüge des Files, blau hinterlegt
ist der derzeit aktive Flug.
C: Mit einem Klick auf den Button
‘genaue Start-/Endzeit-Bestimmung‘
aktiviert man das Feld …
… und wenn man auf o.k. klickt, dann finden
sich alle Werte. Blau hinterlegt ist der Wert,
welcher in Bezug auf die Regeln vorgeschlagen wurde.
 
Ist die Flugmeldung erfolgt, dann lädt man erneut das File und entscheidet sich bei B im Pull-down-Feld für den nächsten Flug.
Alles funktioniert absolut easy und via learning by doing habt ihr ganz schnell raus, wie es geht.
Schöne Flüge!

Monday, 07. May 2018 Cleared for takeoff: Der neue OLC 3.0 startet zum Solo-Flug translate news

Nach einigen Wochen mit intensivem Fein-Tuning wird demnächst der Schalter umgelegt und der neue OLC 3.0 wird zum Standard OLC-System (ein Umschalten auf das 2.0 Layout ist dann nicht mehr möglich).
Der Grund für den Wechsel auf das System 3.0
Der gewohnte OLC (= OLC 2.0) war vom IT-Design her gut 10 Jahre alt und für die Anwendung am Desktop optimiert. Natürlich konnte man den OLC auch auf einem Handy o.a. Tablet nutzen, doch das war deshalb etwas umständlich, weil man ständig mit den Fingern vergrößern und verkleinern musste bzw. auch mit dem Scrollbalken hin- und her zu schieben hatte, um das zu lesen, was man lesen wollte.
Veränderung des Nutzerverhaltens und Anpassung
Aber die Nutzung hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Insbesondere für die Generation 'unter 50' sind SmartPhone und/oder Tablet mittlerweile die Kommunikationstools schlechthin.
Deshalb war es Zielsetzung für den OLC, diesem Nutzer-Wandel Rechnung zu tragen und das gewohnte IT-Design weiter zu entwickeln mit der Zielsetzung der Mobiltauglichkeit (Fachbezeichnung: Optimierte Ansicht für mobile Geräte). Aber auch klar: Eine Nutzungsmöglichkeit am PC sollte natürlich weiterhin bestehen bleiben.
Der Schlüssel zum Erreichen des Ziels 'mobiltauglicher OLC' war aber eine komplette Neuprogrammierung der OLC website im 'responsive Design': Das ist der neue OLC 3.0
Eine herausragende Eigenschaft ist nunmehr, dass sich die Präsentation am Gerät orientiert, es werden beispielsweise mehr oder weniger Spalten angezeigt, bzw. scheinen dann nach Lageveränderung/Drehen auf.
Natürlich sind die OLC-Nutzer jetzt schon etwas gefordert, sich hier umzustellen (wobei ganz klar diejenigen im Vorteil sind, die ihr SmartPhone ohnehin für mehr nutzen als nur zum Telefonieren).
Der OLC 3.0 ist für folgende Browser optimiert:
Microsoft Edge (Version 16)
Mozilla Firefox (Version 59)
Google Chrome (Version 64)
Safari (Version 11.1)
Und bitte unbedingt dafür Sorge tragen, dass auf den genutzten Geräten (also auch am PC) immer die jeweils aktuellsten Updates installiert sind!
Der OLC wünscht allen Teilnehmern viele TOP Flüge ;-)
 

Tuesday, 10. April 2018 Die OLC-Philosophie verstehen - Chancengleichheit beim dezentralen Wettbewerb translate news

Wer das Ranking beobachtet, dem fällt auf, dass von bestimmten Geländen besonders viele punkthohe Flüge gemeldet werden und damit ein Verein auffallend ambitioniert am OLC teilnimmt. Zu diesem Thema erreichte uns eine Anregung eines OLC-Teilnehmers, die wir Euch gerne mitteilen und anschließend kommentieren.
Frage/Anregung:
Es ist auffallend, dass bei Flügen auf bestimmten Geländen der Kreisfluganteil der Runden extrem gering ist, bis hin, dass es keinen Thermikkreisflug im klassischen Sinne gibt. Auf diesen Plätzen werden mal eben 6,8,10 oder auch 12 oder 15 Runden unter jeglichen Bedingungen gedreht. Dies zeigen auch die Höhenprofile der eingereichten Flüge. Es stellt sich daher für mich/uns die Frage: Ist dies Thermikflug wie es in der Ebene praktiziert wird, oder sehen wir hier klassischen Hangflug? In der normalen Ebene, sind derelei Flüge nur an wenigen Tagen im Jahr  überhaupt möglich. Könnte man diesen Faktor bei den OLC Regeln nicht durch einen Hang- bzw. Ebenenindex berücksichtigen?
Kommentar OLC:
Der OLC ist kein Wettbewerb im klassischen Sinn, sondern ein Portal für dezentral erflogene Leistungen. So ist auch der entscheidende Bezug nicht der Gesamtvergleich, sondern  immer der Vergleich der am gleichen Ort und am gleichen Tag gestarteten Flüge (z.B. von einigen Vereinskollegen). Philosophie: "Wir wollen mal sehen, was heute geht!" Natürlich kann man alle diese Flüge zu einem jährlichen Gesamtvergleich zusammenfügen (was wir ja tun), aber man muss sich von der Erwartung  lösen, dass chancengleiche Bedingungen herrschen ... das ist im dezentralen Sport Utopie.
Dennoch: Dieses Handicap ist kein Grund, es nicht zu tun (und spielt  beim Vergleich an einem Platz auch keine Rolle). Dennoch, unterm Strich und über's Jahr gesehen zeigt es sich schon,  welche Gruppe kontinuierlich fliegt und sich so langsam aber sicher im Ranking nach oben fliegt. So ist z.B. die Definition für Hang- bzw. Normal-Gelände sehr  liberal, man kann sie in den Regeln nachlesen. Alles andere sind interssante Ideen, aber aus unserer Sicht nicht umsetzbar.
Im Modellflug fasst diese Philosophie des dezentralen Sports leider nur sehr schwierig Fuß ... ein Modellflieger ist eben gewohnt sich unter chancengleichen Bedigungen zu messen ... aber diejenigen, die es verstanden haben, erfahren eine echte Bereicherung. Im (personentragenden) Segelflug gibt es das seit Jahrzehnten ... mit hervorragenden Erfolgen ... trotz dass es hier ebensowenig Chancengleichheit gibt ... das weiß jeder, aber es stört keinen.
Diese Position sollten wir im Modellsegelflug irgendwann auch mal erreichen.
Lasst uns diese OLC-Philosophie akiv leben - Wir wünschen Euch viele spannende und erfolgeiche Flüge ;-)
 

Saturday, 17. March 2018 Der aktuelle OLC >>> nicht mehr wiederzuerkennen ;-) translate news

Ab sofort ist der OLC bestmöglich für die Nutzung durch Smartphone oder Tablet-PC ausgelegt. Man erkennt das auf den ersten Blick an der Darstellung, denn die hat sich komplett verändert. Unverändert hingegen ist natürlich der Inhalt … der OLC ist das geblieben, was er auch bisher war und wie er bisher funktionierte.
Nunmehr also präsentiert sich der OLC in einem speziellen ‘responsive webdesign‘, was bedeutet, dass sich die Darstellung (wie z.B. Navigationen, Seitenspalten, Texte) immer an die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgerätes (wie z.B. Smartphone oder Tablet-PC) anpasst (auch Touchscreen-Funktionen wie tippen und wischen).
Der Fortschritt gilt jedoch nicht nur der Präsentation, auch die Flugmeldung wurde selbstverständlich in das System entsprechend integriert, sodass schnellstmöglich nach der Landung der Flug via Smartphone oder auch Tablet-PC gemeldet werden kann.
Das Projekt ‘smartOLC‘ wurde vor etwa zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, dass man sich beim OLC an die veränderten Nutzergewohnheiten anpassen wollte. Die Umsetzung selbst war dann ungemein aufwendig und konnte nur mit in diesem speziellen Sachgebiet erfahren IT-Profis realisiert werden.
Keine Frage, die ganze Aktion kostet dem OLC viel Geld, denn das alles ist im Ehrenamt nicht mehr leistbar.
Darum bedankt sich der OLC an dieser Stelle ganz herzlich bei den Förderern/Sponsoren, aber auch bei den vielen Smiley-Besitzern, welche dem OLC die für derartige Umstellungen die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellen ;-)
Sollten, trotz aller Bemühungen, eventuelle Fehler auftauchen, dann seid bitte so nett und sendet uns ein Mail an: smartOLC@onlinecontest.org
Und falls euch ein Fehler am Weiterarbeiten hindert (z.B. bei einer Flugmeldung), dann findet ihr im ‘neuen OLC‘ den Button ‘OLC 2.0 Layout‘, wo man zum gewohnten OLC umschalten kann, um die Aktion fortzuführen. Dieser Button-Service ist aber begrenzt bis zum 30. März. Vielen Dank für eure Mithilfe und einen erfolgreichen Saisonstart.
P.S.: Ein wichtiger Hinweis für die Nutzer des RC-OLC
Aus technischen Gründen wurde die Flugmeldung zurückgeführt auf die ‘ganz normale‘ OLC Standard-Flugmeldung für den Segelflug. Das Finden also von Wertungsbeginn und Wertungsende auf einem File mit mehreren zu meldenden Flügen ist also zunächst etwas diffiziler geworden. Es ist aber geplant, dass in den nächsten Wochen hier eine Alternative angeboten wird, wo ggf. in Tabellenform Vorschläge für Wertungsbeginn und Wertungsende des jeweiligen Wertungsfluges gemacht werden.
Aber am einfachsten lässt sich natürlich Wertungsbeginn und Wertungsende fixieren, wenn nur jeweils ein Flug auf dem File abgespeichert wird.
 

Monday, 04. December 2017 OLC Saison-Finale 2016 am Wächtersberg: Auf der Suche nach der Zielgruppe translate news

Anfang November trafen sich die Besten, um die abgelaufene Saison Revue passieren zu lassen. Die Präsentationen der TOP-Piloten über die ihrer Ansicht nach bemerkenswertesten Flüge in 2016 beinhalteten eine Substanz, wie man sie wohl selten geboten bekommt. Basierend auf mit vielen Hinweisen versehenen Google-Maps screens wurden sowohl die Geländemerkmale, als auch die taktischen Möglichkeiten für eine flexible Anlage der Flugrunden detailliert erläutert. Und gerade diese Flexibilität mit individuellen Runden bedeutet das Grundprinzip, um die thermischen Gegebenheiten in der Umgebung des Startortes optimal auszunutzen. Klar, es gibt hier große Spezialisten wie z.B. den mehrmaligen Deutschen Meister Tobias Jenert mit seiner geradezu hochsensiblen ‘Thermik-Vorahnungs-Fähigkeit‘, der augenscheinlich spürt, in welche Richtung sich in der Startplatzumgebung die Thermik entwickeln könnte, um dann (gewissenmaßen vorausahnend) seinen Kurs entsprechend anzupassen. In seinen Ausführungen merkte man aber auch ganz genau, dass bei ihm sehr viel Überlegung, d.h. gedankliche Vorarbeit mit im Spiel ist, die er später beim praktischen Fliegen gekonnt umsetzt. Sein Flugweg zeigt schließlich das Ergebnis überdeutlich – das ist die hohe Schule des sportorientierten Modellsegelfliegens im Rahmen eines mittelbaren dezentralen Vergleiches.
Auch die Präsentationen der anderen TOP-Piloten wie Dr. Paul Willutzki, Falk Waidelich, dem Handstarter Bernd Brunner und dem Alpenspezialisten Kurt Albrecht (Schweiz) waren von höchstem Niveau. Sie boten Knowhow-Infos in kompakter Form, die ihresgleichen suchen … alle Ausführungen waren somit richtig spannend.
Letztendlich war es fast eine glückliche Fügung, dass sich mit diesen Präsentationen die Frage nach der Zielgruppe von selbst beantwortet hatte: Im RC-OLC fliegen Modellsegelflieger, die den Reiz des permanenten dezentralen Vergleiches (u.U. gegen sich selbst) erkannt haben - Dauerflug/Floaten und Abturnen war gestern ;-)
P.S.: Über weitere Themen und Ergebnisse von diesem Treffen wird hier im OLC-Magazin für den Modellsegelflug berichtet (z.B. Quick-Entry, OLC Index-Philosopie, OLC-Events 2017, usw.)
 
So fliegt der mehrmalige Deutsche Meister … ....Tobias Jenert (MSV Diedorf/BY) … … auf seinem bevorzugten Gelände Horgau.
Von rechts: Deutscher Vizemeister Falk Waidelich (MFG Wächtersberg/BW), Deutscher Meister Tobias Jenert (MSV Diedorf/BY), dritter Platz Axel Hajek (MSV Diedorf/BY) Deutscher Vereinsmeister MFV Wächtersberg (BW), in der Mitte (mit Urkunde) der Vorsitzende Falk Waidelich Besonderer Besuch: Stefan Siemens, eine Modellsegelflug-Koryphäe aus Norddeutschland mit großer Erfahrung und beeindruckendem Weitblick.

 


Monday, 04. December 2017 FMT berichtet über den OLC für den Modellsegelflug translate news

Die führende Fachzeitschrift berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (12/2017) unter dem Titel ‘OLC-Meister gekürt‘ über das Abschlussmeeting am Wächtersberg. Neben der Ehrung der Sieger wurden bei dem Treffen vor allem die Flüge der Besten präsentiert, analysiert und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Markant war vor allem die Verteidigung des Titels ‘Deutscher Meister‘ der MFG Wächtersberg. Mit Kontinuität und Engagement haben in der abgelaufenen Saison fünf Wächtersberg-Piloten mit fast 500 Flügen bewiesen, wie man auch im Modellsegelflug dezentral erfolgreich Breitensport im Verein betreiben kann - das ist mustergültig und regt zu Nachahmung an!
 
In der aktuellen FMT sind darüber hinaus noch diese Themen aus dem Modellsegelflug enthalten:
  • Test: Triple-Modelle von aero-naut, Teil 3
  • Test: Natschalnik von Ostflieger
  • Grundlagen: Variabler Schwerpunkt
  • Porträt: Friendly-Modelle von Schuster
Die FMT gibt es im gut sortierten Zeitschriftenhandel oder als Einzelheft im VTH-Shop.
 

Friday, 29. September 2017 Falk Waidelich (MFG Wächtersberg) ist Deutscher Meister 2017 translate news

Seit Dienstag, den 26.09.2017, schreiben wir das OLC Jahr 2018. Wir gratulieren Falk Waidelich von der MFG Wächtersberg zum Gewinn der 'Deutschen dezentralen Modellsegelflug-Meisterschaft (DdMM)'. Falk hat sich in den letzten Jahren stetig nach oben gearbeitet und holt sich nun verdient vor Axel Hajek und Paul Willutzki den Titel den Meistertitel. Feiern kann Falk nun gleich doppelt, denn auch sein Verein, die MFG Wächtersberg, verteidigt den Titel des Vereins-Champion.
Die Hangwertung dominierte in diesem Jahr wieder Kurt Albrecht (CH). Mit großem Vorsprung sichert sich der Alpenspezialist den Sieg -  vor Oliver Raach (DE) und Helmut Stadler (AT).
Im Normalgelände haben 100 Piloten Flüge gemeldet, im Hanggelände 38. Den besten Flug des Jahres lieferte Axel Hajek ab. Am 15.9. erflog er mit seinem Omega in 18 Runden 80,41 Punkte. Hut ab auch vor dem Vielflieger Detlef Behse, der in diesem Jahr 217 Flüge meldete!
Die 10-Runden-Wertung ist ein voller Erfolg und hat auch in 2017 bei vielen Teilnehmern zu immensen Leistungssteigerungen geführt. Oben bleiben, Thermik finden und nutzen, den Kurs je nach Thermikentwicklung variieren und Strecke machen – darauf kommt es an, das macht den OLC aus. Mit dem Herbst ist die OLC-Fliegerei natürlich nicht zu Ende. Auch zu dieser Jahreszeit sind gute Flüge möglich, wenn natürlich auch nicht so punkthoch wie im Sommer. Aber meistens sind es ja die Flüge bei schwierigen Wetterlagen, die im Gedächtnis bleiben.
Der OLC gratuliert Falk Waidelich und Kurt Albrecht zum Titelgewinn und allen Teilnehmern zu ihren erfolgreichen Flügen. Wir sind gespannt, was die Saison 2018 bringt!

Monday, 18. September 2017 Richtigstellung Wertungszeitraum translate news

Das Wertungsjahr endet für alle Wettbewerbe im OLC-System (außer OLC-Ligen) 12 Tage vor dem ersten Samstag im Oktober, das ist heuer Montag, der 25. September. Am darauffolgenden Tag beginnt dann das Wertungsjahr 2018. Leider entspicht der veröffentlichte Regeltext für den RC-OLC nicht der Praxis, es wurde übersehen, das anzupassen.
Wir bitten um Entschuldigung.

Friday, 15. September 2017 Praxistipps zum RC OLC translate news

In diesem Artikel gebe ich Hinweise aus meiner Praxis bei der Teilnahme am RC‐OLC mit Futaba Telemetrie der FX‐32 und dem GPS‐Logger 2 von SM‐Modellbau. Einige Punkte lassen sich übertragen auf andere Hardwarekombinationen.
Bitte hier weiterlesen.

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